Unikate am Fließband

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Unikate am Fließband
ident
D 14749 F
Nr. 2/2014 | 19. Jahrgang
Das führende Anwendermagazin für Automatische Datenerfassung & Identifikation
B a r c o d e ( 1 D + 2 D ) | R F I D | M o b i l e I T- S y s t e m e | K e n n z e i c h n u n g | D r u c k e n & A p p l i z i e r e n
Unikate am Fließband
Sonplas setzt auf das RFID-System BL ident und
uprox+ Sensoren von Turck
18
Genauigkeit im Labor
52
Fälschungssicherheit
39
Welt der Effizienz
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SCREENDESIGN
PROGRAMMIERUNG
e dito rial
Industrie 4.0
Eine Vision wird Realität
Die LogiMAT in Stuttgart hat dieses Jahr einen neuen Besucherrekord aufgestellt
und belegt damit, wie bedeutend die Logistikbranche nach wie vor in Deutschland
und Europa ist. Viel wichtiger als die Quantität ist die Qualität der Fachbesucher.
Es kommt darauf an, dass die Messebesucher zum Angebot der Aussteller p
­ assen
und neben dem Interesse eine Investitionsbereitschaft vorhanden ist. Nicht nur
die ­LogiMAT war ein großer Erfolg, sondern auch die Leitmesse für den H
­ andel,
die EuroShop in Düsseldorf, wurde von den meisten Ausstellern als erfolgreich
­bewertet. Da beide Fachmessen früh im Jahr stattfanden, kann von einem positiven
Stimmungsbild für das gesamte Jahr ausgegangen werden.
Auf diesen beiden und auch vielen weiteren Fachmessen, in der Weiterbildung, in
Tageszeitungen, in Fachmagazinen und im Fernsehen ist seit rund einem Jahr das
Trendthema Industrie 4.0 omnipräsent. Der Begriff stammt aus dem Zukunftsprojekt
in der Hightech-Strategie der Bundesregierung, mit dem die Informatisierung der
klassischen Industrien vorangetrieben werden soll. Die intelligente Fabrik (Smart
Factory) ist das zu erreichende Ziel, um produktiver, effizienter und wettbewerbs­
fähiger zu werden. Es ist allerdings noch ein sehr langer und herausfordernder Weg
zu beschreiten, bis Unternehmen das Ziel erreichen.
Bei Industrie 4.0 geht es aber nicht nur um die Vernetzung innerbetrieblicher
­Prozesse, sondern vielmehr um die Schaffung offener Systeme, die weit über die
Grenzen eines einzelnen Unternehmens hinaus gehen. Die intelligenten Fabriken
werden sich zu intelligenten Branchen (Smart Branch) und zu intelligenten ­Märkten
(Smart Market) vernetzen. Was hat das mit Auto-ID zu tun? Auf der technolo­
gischen Ebene bilden die Auto-ID Systeme die informatorische Basis der Prozesse.
Ohne Datenerfassung und Identifikation in Echtzeit, ist eine intelligente Fabrik nicht
­realisierbar. Umfassende und leistungsfähige Auto-ID Lösungen lassen die Vision
Industrie 4.0 erst Realität werden.
Mit besten Grüßen
Thorsten Aha
ident Chefredakteur
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4 inh altsverzeichn is
AKTUELLES
06NEWS Wissenswertes aus der Branche
12RFID-NEWS Wissenswertes über RFID
Kommentar
64Mobilität begünstigt robuste Mobilcomputer
26
Hausgerätehersteller BSH führt
Staplerleitsystem ITM von WITRON ein
Jerker Hellström
MAGAZIN
14Titelstory
Unikate am Fließband
Sonplas setzt in einer Montageanlage für Injektordüsen auf das RFID-System
BL ident und uprox+ Sensoren von Turck
16Kennzeichnung
Spiel, Satz und Sieg mit Laser
Erfolgreicher Produktschutz bei Tischtennishersteller
18Datenerfassung
Rückverfolgbarkeit und Genauigkeit in Laborprozessen
Handheld Scanlösung für Eppendorf
20
Den Reifen im Bild
Datalogic ermöglicht omnidirektionale Lesung von Objekten
22 Mobile IT
38
Voice Integrates RFID (VIR)
Expedition zu einer der kältesten Regionen der Welt
Getac S400 funktioniert auch bei extremen Bedingungen in der Arktis
23 NFC
NFC für den MINI
smart-TEC integrieren NFC-Transponder in den MINI F56 Fahrzeugschlüssel
24Logistiksoftware
Das Projekt „Neues Logistikzentrum“
Prozesssteuerung und mobile Datenerfassung mit SAP
26
Seit fast 25 Jahren zu­verlässige Partner für internationale Logistik
Hausgerätehersteller BSH führt Staplerleitsystem ITM von WITRON ein
29
Krummen Kerzers überwacht Kühlkette
Telematiklösung von Trimble
TECHNOLOGIE
30Produkte Technologische Neuheiten
54
Drei Bluetooth-Varianten und
wann sie zum Einsatz kommen
40 Industrie 4.0
Status und Ansätze
46­Zatar eine einfache und leistungsstarke Internet of Things-Lösung (IoT)
Die Cloud-basierte, User-zentrierte Plattform ist skalierbar und schnell einsetzbar.
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Anpassungsfähig und kommunikativ
Drahtlose Sensornetze in der Praxis
i n h altsve r zeich nis
51RFID
RUBRIKEN
03EDITORIAL
Mit RFID-Etikettierung Profitabilität steigern
Whitepaper von SATO
52Verpackung
66VERANSTALTUNGEN
72 AIM-DEUTSCHLAND e.V.
Fälschungssichere Pharmaverpackungen
Der Arzneimittelmarkt wandelt sich
54Bluetooth
Bluetooth v4.0
76
Drei Bluetooth-Varianten und wann sie zum Einsatz kommen
82INSERENTENVERZEICHNIS
58QR-Code
ident MARKT – DAS ANBIETERVERZEICHNIS
83IMPRESSUM
QR-Codes
Im Spannungsfeld zwischen Werbung und industriellen
Anwendungen
60 2D Codes
Internet-Barcode & Internet RFID
Zugriff auf Internet-Informationsquellen über einen Logistikcode
BILD-QUELLEN
63Jubiläum
Titelbild (groß): Hans Turck GmbH & Co. KG
30 Jahre Zetes
Titelbild klein (Links): Microscan Systems, Inc.
Pionier auf dem Gebiet der Supply-Chain-Optimierung
Titelbild klein (Mitte): Messe Düsseldorf GmbH
Titelbild klein (Rechts): SSI Schäfer GmbH
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Neuer Mann im Ink-Jet-Vertrieb
bei Paul LEIBINGER
Datamax-O’Neil ernennt Ged
Cairns zum Sales Manager für
die EMEA-Region
Datamax-O‘Nei hat Ged Cairns zum
Sales Manager für die EMEA-Region
ernannt. In dieser Position verantwortet er die Entwicklung und Implementierung von Vertriebsstrategien in der
Region und leitet das EMEA-Vertriebsteam von Datamax-O’Neil. „DatamaxO’Neil ist in den vergangenen Jahren
in EMEA kontinuierlich gewachsen und
wir sehen außerordentlich gute Möglichkeiten für eine weitere Expansion in dieser Region“, erklärt Christian Bischoff,
Regional General Manager EMEA bei
Datamax-O’Neil. „Wir freuen uns, dass
die erfolgsorientierte Arbeitsweise und
Erfahrung von Ged Cairns nun auch
unserem Vertrieb in der Region zugutekommen. Dadurch können wir unsere
Vertriebsaktivitäten und Strategie noch
besser umsetzen und dadurch unseren
Kundenstamm sowie unsere Vertriebsmöglichkeiten weiter ausbauen.“
www.datamax-oneil.com
Der Kennzeichnungsspezialist Paul LEIBINGER hat einen neuen Gebietsverkaufsleiter für
den Direktvertrieb seiner industriellen Ink-JetDrucker in Baden-Württemberg, der Schweiz
und in Vorarlberg. Nikolaos Pappas verfügt
bereits über einschlägige Branchenkenntnisse. Der Dipl.-Ing. (FH) für Drucktechnik war unter anderem für Heidelberger Druck tätig und bringt praktische
Erfahrungen in Bezug auf Kleinschrift-Tintenstrahldrucker mit. Seit Februar hat
Nikolaos Pappas das Vertriebsgebiet von Manfred Wikenhauser übernommen,
der nach 24 Jahren im Bereich Ink-Jet in den Ruhestand gegangen ist. Pappas
und sein Vorgänger nutzten die Zeit seit Dezember für eine intensive Einarbeitung und Übergabegespräche. Der 36-Jährige freut sich nun, auf seine neue Aufgabe: „Die unbürokratische Struktur bei Paul LEIBINGER und die kurzen Wege
werden es mir einfach machen, flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren.“
www.leibinger-group.com
Getac erweitert Deutschland-Team
Getac setzt seinen Erfolgskurs fort. Um die wachsenden Aufgaben zu bewältigen, wurde nun auch der
Bereich Vertrieb weiter verstärkt. Seit dem 01.11.2013
ist Florian Bendel als - Business Development Manager
mit an Bord des renommierten Hardware-Herstellers.
Bendel ist nicht nur ein erfahrener Vertriebsspezialist,
er verfügt auch über hohes technisches Know-how und
sehr gute Marktkenntnisse. Seine Fähigkeiten konnte
Bendel zuvor bereits erfolgreich in der Computer-,
Automatisierungs- und Militärbranche unter Beweis stellen. Florian Bendel: “Ich nehme
gerne Herausforderungen an und freue mich daher besonders, im Vertrieb und Business
Development bei Getac all meine bislang erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten einzubringen und den Erfolg des Unternehmens weiter zu unterstützen”.
www.getac.com
Jungheinrich-Logistiksystemgeschäft
unter einheitlicher Führung
Zum Jahresbeginn hat Jungheinrich die
Jungheinrich Logistiksysteme GmbH
gegründet. Damit fasst das Unternehmen die Führung der bisherigen Bereiche „Logistiksysteme“ und „Lager- und
Systemfahrzeuge“ unter einem Dach
zusammen. Die neue Gesellschaft hat
ihren Sitz in Moosburg. Die Jungheinrich Logistiksysteme GmbH umfasst
die Bereiche Vertrieb, Finanzen und
Technik und führt aus Moosburg die
weltweiten Aktivitäten des Geschäftsident 2/14
feldes. Geschäftsführer Vertrieb und
Sprecher der Geschäftsführung ist
Richard Brandstetter (49), der bisher
den Geschäftsbereich Logistiksysteme
bei Jungheinrich leitete. Dr. Stefan Binnewies (42), bisher Leiter Controlling
bei der Jungheinrich AG in Hamburg,
wurde zum Geschäftsführer Finanzen
ernannt. Bernd Tüshaus (60) ist, neben
seiner Funktion als Leiter des Werkes
Moosburg, in der neuen Gesellschaft
als Geschäftsführer Technik tätig.
www.jungheinrich.de
ne ws
Handheld Group verstärkt weltweit sein
Verkaufsteam mit drei neuen Mitarbeitern
Handheld Group hat drei neue Mitarbeiter in seinem Verkaufsteam. Oliver Warn
wird künftig als Vertriebsleiter im Norddeutschen Raum zuständig sein, Terence
Howard ist Verkaufsleiter am US Markt und Erik Hoekstra verstärkt den Vertrieb
in Skandinavien. Die Verstärkung war als Reaktion auf das schnelle Wachstum
von Handheld Group erforderlich, um auch künftig am Markt erfolgreich zu sein.
Oliver Warn, neuer Vertriebsleiter für Deutschland, hat den Abschluss in Export
Merchandising-und Handelskorrespondenz und verfügt über 25 Jahre Erfahrung
im Vertrieb. Vor seinem Eintritt bei Handheld war Oliver Warn als Verkaufsleiter
im AutoID-Markt tätig und verfolgte seine Leidenschaft für Barcode-und RFIDTechnologie bei Nordic ID und Psion Teklogix. „Ich freue mich sehr auf diese neue
und spannende Herausforderung. Es ist für mich eine Ehre, ein Teil der HandheldWelt zu sein. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und werde sicher maßgeblich zum Erfolg von Handheld am deutschen Markt beitragen.“, sagt Oliver Warn.
RFID
100 %
Identifikation
© KRAI RFID-Systeme
Kathrein RFID erweitert seine
© KRAI Produktpalette um eine
Wide Range-Antenne
www.handheldgermany.com
Davide Guerra wird neuer Vice President
Sales EMEA bei Zebra Technologies
Zebra Technologies Corporation hat Davide Guerra
zum VP Sales EMEA ernannt. Er wird vor allem den
Channel des Unternehmens ausbauen und das
Wachstum vorantreiben. Guerra kam 1999 zu Zebra
und war hier in mehreren Vertriebs- und MarketingPositionen in Italien und Großbritannien tätig, zuletzt als Sales Director. „Die Ernennung von Davide Guerra zum VP Sales EMEA freut mich sehr. Diese Position ist
von zentraler Bedeutung für unseren Erfolg in der Region und Davide Guerra, dank
seines reichen Erfahrungsschatzes, genau der Richtige, um unser Wachstum hier
voranzutreiben“, sagt Ashley Ford, Zebra Managing Director & VP EMEA.
www.zebra.com
Aberle GmbH eröffnet Niederlassung
in Hildesheim
Zum 01. Januar 2014 hat die Aberle Logistics GmbH
in Hildesheim ein weiteres Beratungs- und Vertriebsbüro eröffnet. Mit Jens Brockhoff, Dipl.-Ing. Fachrichtung Fördertechnik, wurde ein ausgewiesener Experte
für Anlagenplanung und Projektierung zum Leiter des
neuen Standortes bestellt. In dieser Funktion berichtet er direkt der Geschäftsleitung in Siegen. Jens Brockhoff ist seit knapp 25 Jahren
mit Projektierung und Vertrieb von Materialfluss- und Lagersystemen befasst. Als
Bereichsleiter Projektierung hat der 51-jährige unter anderem bei der SwissLogGruppe, bei Stöcklin- Siemag und der TGW Systems Integration Projekt- und Personalverantwortung übernommen. Im Fokus: Strukturanalysen sowie die Berechnung
und Planung komplexer Logistikprojekte. Dabei war J.Brockhoff maßgeblich beteiligt an der Planung und Realisierung von Großprojekten für namhafte Unternehmen.
WIRA-30-CSB-KRAI ETSI mit
schaltbaren Lesefeldern. Die
integrierte Phased ArrayAntenneneinheit kann über das
implementierte © KRAI Interface
direkt vom Reader angesteuert
werden.
Es stehen drei unterschiedliche
Lesezonen mit einer Spreizung
um jeweils 35 ° zur Verfügung.
Durch die Erfassung der Bewegungsabläufe der jeweiligen
Transponder kann sehr einfach
die Richtung und der Verlauf
detektiert werden.
Mit der zusätzlichen Auswertung
der Transponderphasenlage
entsteht ein sehr leistungsfähiges
und hochselektives Identifikationssystem für den Einsatz in der
Logistik und im EAS Bereich.
sterdam:
Intertraffic Am
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www.aberle-automation.com
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ACD optimiert Webauftritt
Innovationsfinanzierung
Mobil ist in. Dieser Trend gilt nicht
nur für internetfähige Smartphones
und Tablet PCs, sondern auch für
die Nachfrage nach Geräten für die
mobile Datenerfassung. Das schlägt
sich bei der ACD Gruppe mit Standorten im süddeutschen Achstetten
und Neustadt (Orla) in Thüringen in
steigenden Verkaufszahlen nieder.
„Wir bieten unseren Kunden vielfältige Lösungen in den Bereichen
Mobile Datenerfassung, kundenspezifische Bediengeräte und Industrie Terminals, Automatisierung sowie Electronic
Manufacturing Services“, erklärt Geschäftsführer Andreas Zwißler. „Die Anwender schätzen die intuitive Bedienerführung bei allen mobilen Geräten und stellen
im Bereich Bedienerfreundlichkeit hohe Ansprüche an uns.“ Ein Anspruch, der
sich nun auch im Online-Auftritt der ACD Gruppe widerspiegelt. Denn nach einem
umfassenden Redesign ist die Website nun mobiloptimiert und lässt sich somit
auf allen Endgeräten wie Tablet PCs oder Smartphones problemlos betrachten
und bedienen.
Während es weltweit bereits über 1.200
Konzerne mit global agierenden Corporate Venture-Capital-Einheiten gibt, haben
Beteiligungen an innovativen Start-ups in
Deutschland noch einen geringen Stellenwert. acatech und 3M haben deshalb
am 24. Januar 2014 in München einen
Roundtable mit zwanzig Industrievertretern ausgerichtet. Traditionell sind die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen
der wesentliche Treiber für Innovationen.
Heute suchen Unternehmen vermehrt
auch außerhalb nach Innovationsquellen.
Corporate Venturing – also die Beteiligung von etablierten Unternehmen an
innovativen Start-ups – ist ein essentieller
Bestandteil der Innovationsstrategie weltweit erfolgreicher Unternehmen. Nicht nur
in der Consumer-Branche, auch in vielen
anderen Industrien kämpfen Unternehmen
mit kürzer werdenden Produktzyklen.
www.acd-gruppe.de
www.mmm.com
Citizen erfolgreich auf der EuroShop
Neues Mitglied in der Balluff Gruppe
Als „optimale Plattform“
bewertet Citizen Systems
Europe die diesjährige Handelsmesse EuroShop in
Düsseldorf. Der Stand des
Druckerherstellers mit seinem breiten Portfolio an Etiketten- und POS-Druckern
für Handel und Logistik war
sehr gut besucht. Der Preview
eines neuen mobilen Druckers
bestätigte den Trend zu Mobilität auf allen Ebenen. „Die
EuroShop hat sich als die führende und wichtigste europäische Leitmesse für den Handel herauskristallisiert. Das TopThema Mobilität, das im Technologiebereich EuroCIS vielfach
sichtbar war, bekräftigte Citizen mit Innovationen für größere
Flexibilität am Arbeitsplatz. „Der Trend geht zu mobilen Lösungen, sowohl am POS als auch in der Handelslogistik“, so Jörk
Schüßler. Der von Citizen als Preview vorgestellte mobile Etikettendrucker CMP-40L stieß deshalb auf großes Interesse.
Der tragbare 4-Inch-Drucker ist für sämtliche Beleg- und Etikettieranforderungen geeignet und kommt im Sommer 2014
auf den Markt.
Die Balluff Gruppe verstärkt
sich um die Firma STM Sensor Technologie München
GmbH (STM). Als Entwicklungs- und Technologiepartner im Bereich Optische
Spezial-Sensoren verbindet
die Unternehmen eine langjährige Zusammenarbeit.
www.citizen-europe.com
www.balluff.com
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Durch die Integration als
Balluff STM wird insbesondere der Bereich der Miniaturisierung des Spezialisten für industrielle Automation weiter
ausgebaut. „Dank der Bündelung unserer Kompetenzen in
diesem Gebiet können wir unseren Kunden erweiterte und
ganzheitliche Lösungen anbieten“, so Florian Hermle, Balluff
Geschäftsführer. Synergien und neue Potenziale ergeben sich
auch für die Fertigung. So verfügt Balluff STM über ein patentiertes Fertigungsverfahren in der optoelektronischen Präzisionssensorik. Eine große Stärke der Bayern ist die Herstellung
optoelektronischer Sensoren für die Anwendung in Reinraumumgebung und in Hochvakuum, wie sie beispielsweise in der
Halbleiterindustrie verwendet werden.
ne ws
acardo startet iBeacon/BLE Coupon-Aktion in der Kinobranche
Im Jahr 2011 hat die acardo group AG die deutschlandweit ersten Mobile Couponing-Aktionen in der Kinobranche durchgeführt. Mit der von acardo entwickelten
Lösung „open wallet“ war es erstmals möglich, digitale Coupons per Smartphone
zu verteilen und revisionssicher über das Kassensystem einzulösen. Mittlerweile
setzen im Lebensmittelhandel ca. 2.000 Filialen (u.a. mehrere EDEKA Regionen,
HIT) das System ein. In der Kinobranche konnte acardo mit den Ketten Cineplex,
Cinemaxx und UCI Kinowelt drei der größten nationalen Kinoketten als Partner
gewinnen. Mit den nun gestarteten iBeacon Coupon-Aktionen können Coupons
per Bluetooth Low Energy (BLE) Technologie z.B. direkt im Kino verteilt werden.
Der erste Kunde dieser Lösung ist die regionale Dersa Kinokette, die schon im
Jahr 2011 Vorreiter beim Mobile Couponing war. „Coupons sind fester Bestandteil unserer Marketing-Aktionen geworden. Mit Hilfe der iBeacon Technologie
können wir nun Coupons direkt im Kino verteilen oder den Kinobesucher an die
Coupons in der App erinnern“, erläutert Philip Hartmanis, Geschäftsführer der
Dersa Kino GmbH, die Entscheidung. „Insbesondere für Filmverleiher bieten sich
nun weitere interessante Möglichkeiten, digitale Coupons mit POS Marketing-Instrumenten zu verbinden“, ergänzt Christoph Thye, Vorstand der acardo group AG.
www.acardo.com
BlueStar Europe und WAROK gehen künftig gemeinsame Wege
Die BlueStar Germany GmbH, deutsche Niederlassung der amerikanischen BlueStar
Inc., wird zum 1. März das operative Geschäft der WAROK GmbH übernehmen. Die
Villinger WAROK GmbH ist Value-Added-Distributor (VAD) namhafter Mobile Computing- und Druckerhersteller. Wie es von WAROK heißt, will man damit die Unternehmensstruktur an die sich rasant verändernden Marktanforderungen anpassen
und so eine solide Ausgangsbasis für die künftige Geschäftsentwicklung schaffen.
BlueStar ist einer der weltweit führenden, innovativen und lösungsorientierten Distributoren und verfügt über 85 Jahre Erfahrung und Kompetenz als VAD (Value Added
Distributor) in den Bereichen RFID, ID & Security, POS und mobile Technologien.
Dabei arbeitet das Unternehmen ausschließlich mit erfahrenen VAR-Partnern (ValueAdded-Reseller) zusammen.
Für WAROK bedeutet dieser Schritt zugleich
eine deutliche Erweiterung seines bereits
umfangreichen Produktportfolios und der
Service-Leistungen. Damit können Kunden und die Mitglieder des LösungspartnerNetzwerks the mobile connection künftig noch zielgerichteter und durch höhere
Lagerkapazitäten auch noch schneller bedient werden. Weitere Impulse werden von
einem umfangreichen Online-Shop und einem vergrößertem Team an den zwei Standorten Villingen und Frankfurt/Main, dem Sitz der BlueStar Germany GmbH, erwartet.
„Nach mittlerweile fast 30 erfolgreichen Jahren im Mobile Computing- und speziell
im Auto-ID-Umfeld war es an der Zeit, unsere Unternehmensstruktur zu überdenken, um sich den sehr schnell verändernden Anforderungen des Marktes noch besser anzupassen“, erklärt Dominik Rotzinger, Geschäftsführer der WAROK GmbH.
„Gemeinsam mit BlueStar können wir uns jetzt noch besser diesen Herausforderungen stellen und damit für unser Unternehmen eine solide Basis für die zukünftige
Entwicklung schaffen.“
www.bluestarinc.com
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GeldKarte Jahreszahlen
Forschungsprojekt ELIAS gestartet
Die Jahreszahlen der GeldKarte sind im Vergleich zum Vorjahr
stabil geblieben. Wie die Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft zeigt, zahlten die GeldKarte-Nutzer 2013 mehr als 118
Millionen Euro mit dem Chip. Der durchschnittliche Transaktionsbetrag lag bei 3,14 Euro. Beim Laden lag der Durchschnittsbetrag bei 28,07 Euro. Insgesamt wanderten so mehr als 141
Millionen Euro auf die GeldKarten der Bundesbürger.
Wie können Dienstleister und
produzierende Unternehmen
ihre Mitarbeiter besser bei
der Durchführung ihrer Arbeit
unterstützen? Wie kann das
Lernen zukünftig in den laufenden Arbeitsprozess integriert werden? Mit diesen
Fragen befasst sich seit Dezember 2013 eine Gruppe Wissenschaftler des FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit den
Verbundpartnern Xervon GmbH, Deutsche MTM-Vereinigung
e. V., Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen,
Zwiesel Kristallglas AG, HELLA KGaA Hueck & Co. sowie FEV
GmbH in dem Forschungsprojekt „ELIAS“ (Förderkennzeichen:
01XZ13007). Das Verbundprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Akronym ELIAS steht dabei für „Engineering und Mainstreaming
lernförderlicher industrieller Arbeitssysteme für die Industrie 4.0“.
Beliebtester Einsatzbereich beim kontaktbehafteten Bezahlen
per GeldKarte ist das Parken. Am Parkscheinautomaten und im
Parkhaus zahlen je 39 Prozent der Nutzer mit dem Chip. Auch
das kontaktlose Bezahlen ist bei den Bundesbürgern beliebt.
Nutzen möchten sie das schnelle und bequeme Bezahlen laut
einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie
Allensbach vom Juli 2013 vor allem beim Parken, im ÖPNV, in
Schwimmbädern und in Supermärkten. Aber auch viele weitere
Einsatzbereiche stehen hoch im Kurs.
Dafür arbeitet die Deutsche Kreditwirtschaft gemeinsam mit
Partnern wie Terminalherstellern und Netzbetreibern weiter
an Innovationen zum Bezahlen mit girogo und GeldKarte. So
wurde aktuell auf der EuroShop in Düsseldorf der erste Pfandrücknahmeautomat mit GeldKarte- und girogo-Funktion vorgestellt. Das Pfandguthaben wird hier direkt – durch Vorhalten
oder Stecken – als Guthaben auf die Karte geladen. Immer häufiger haben die deutschen Kunden zudem die Möglichkeit, mit
girogo zu bezahlen. Aktuell bieten bereits rund 6.000 Akzeptanzstellen die kontaktlose Bezahlmöglichkeit.
„Eine der wesentlichen Herausforderungen der vierten industriellen Revolution wird es sein, die Mitarbeiter durch neue technologiegestützte Lernkonzepte für ihre zukünftigen Aufgaben
zu befähigen“, erklärt Roman Senderek, Projektleiter seitens
des FIR. Gleichzeitig bedingen der demographische Wandel in
Deutschland und der damit einhergehende Fachkräftemangel
die Notwendigkeit, Konzepte zu entwickeln, die die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter über ihr gesamtes Erwerbsleben sichern
und eine zielgruppengerechte Qualifikation ermöglichen.
www.girogo.de | www.GeldKarte.de
www.fir.rwth-aachen.de
Erweitertes Knowledge Center eröffnet im Sommer 2014
Die Bauarbeiten auf dem Firmengelände von GS1 Germany
für das erweiterte Knowledge Center laufen auf Hochtouren.
Aufgrund der großen Nachfrage präsentiert das Haus bald
auf über 2.500 Quadratmetern Schulungs- und Konferenzfläche – mit neuen multimedialen Räumen inklusive modernster
Technik. Ab Sommer 2014 steht eine Reihe von Livekomponenten zur Verfügung, die praktische Lernerfahrungen in
einer realitätsnahen Umgebung ermöglichen. So lassen etwa
die Bereiche Healthcare, Cash Management und Fashion
live! die Anwendung der GS1 Standards und Solutions in
den jeweiligen Bereichen lebendig werden. Mithilfe von branchenspezifischen Installationen in Kombination mit interaktiven Anwendungen lernen Besucher praxisnah den Nutzen der
GS1 Standards kennen.
Durch Use-Cases können erfolgreiche Prozessoptimierungen
aus der Praxis nachvollzogen werden. Aber auch ein Blick
in den Supermarkt der Zukunft ist mit der Livekomponente
„PoS live!“ möglich. Darüber hinaus wird es einen speziellen
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Raum geben, der kreative Ideen fördert – das sogenannte
Creative Lab. Das Creative Lab mit multisensorischem Raumdesign und ein Werkzeugkoffer an Techniken, Methoden
sowie Medien sollen Besucher künftig dabei unterstützen,
Handlungsoptionen zu erkennen und Visionen zu entwickeln.
www.gs1-germany.de
ne ws
Membrain macht
SAP (mobil)
Bestandsführung / Inventur
Materialfluss / Staplersteuerung
Trimble belegt ersten Platz in der Rangliste der Telematikdienstleister
Trimble belegt im Ranking des ABI Research Marktforschungsinstituts den ersten Platz im Wettbewerb der Telematikdienstleister. Die Schlüsselfaktoren für
die Topposition von Trimble sind die globale Präsenz, die wachsende Anwenderzahl, die Fähigkeit zur Ansprache verschiedener vertikaler Sektoren sowie
der hohe Innovations-grad der Service- und Hardwareangebote, verbunden mit
einer sicheren finanziellen Position des Unternehmens.
Fertigungssteuerung / Produktion
Instandhaltung / Service
Kommissionierung / Versand
Anlageninventur in SAP (FI-AA)
www.membrain-it.com
Standardsoftware für
„Trimbles Strategie, Schlüsselunternehmen der Telematikbranche zu erwerben,
zahlt sich ganz klar aus“, sagt Gareth Owen, Chefanalyst bei ABI Research. „Die
jüngsten Übernahmen der Firmen PeopleNet und Punch Telematix haben Trimbles Präsenz im LKW-Transportgewerbe, insbesondere im Unternehmenssektor,
gestärkt, während die Übernahme von ALK Technologies noch mehr anspruchsvolle Navigationsdienstleistungen im Vergleich zu den Wettbewerbern ermöglicht.“
www.trimble.com
Jarltech – offizieller Motorola Solutions Distributor
Motorola Solutions und der Spezialdistributor Jarltech intensivieren ihre
Zusammenarbeit. Als offizieller Distributor für Motorola Solutions Barcodescanner, Mobilgeräte zur Datenerfassung (MDE) und WLAN-Infrastruktur
stärkt Jarltech damit seine Position am Markt. Auch Motorola Solutions
erweitert mit diesem Schritt die eigene Marktreichweite und erhöht die Präsenz seiner Produkte. Jarltech vertreibt bereits seit vielen Jahren erfolgreich Motorola Hardware an Wiederverkäufer in ganz Europa.
Mit dem neuen Partnerabkommen gewinnen alle Beteiligten. „Ich freue mich
vor allem für unsere Kunden, die jetzt direkt von der verbesserten Zusammenarbeit profitieren. Und natürlich ist eine so enge Partnerschaft mit einem
weltweit erfolgreichen Hersteller wie Motorola Solutions auch für Jarltech
Anerkennung und zugleich Ansporn, noch besser zu werden“, kommentiert
Ulrich Spranger, CEO der Jarltech Europe GmbH, die Entwicklung.
Bild: Oberfläche
Rückmeldung von
MembrainPAS
Ihr Nutzen
• Schnelle Installation
• geringe Einführungs- / Folgekosten
• Einmaliger Applikations-Wizard
Membrain GmbH
Lochhamer Straße 13
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Tel.: +49 (0) 89 520 368 - 0
E-Mail: [email protected]
www.membrain-it.com
www.jarltech.de
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Ne ws / RFID News
Umfrage zum Go-Live von
Warehouse-Management-Systemen
HID Global übernimmt
Biometrie-Marktführer Lumidigm
Bei der Einführung von Warehouse-Management-Systemen
(WMS) können vielfältige Probleme entstehen. Um solche
Schwierigkeiten zu analysieren, führt das Fraunhofer IML derzeit eine Umfrage unter WMS-Anbietern und WMS-Kunden
durch. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Unternehmen, die
kürzlich selbst ein WMS eingeführt haben oder Erfahrungen mit
der Einführung bei einem Projektpartner bzw. Kunden haben.
HID Global gab die Übernahme von Lumidigm bekannt.
Lumidigm ist ein weltweit führender Anbieter von Authentifizierungslösungen, die durch Nutzung von multispektraler
Bildgebungstechnologie, Software und biometrischen Fingerabdrucksensoren zur Authentifizierung von Identitäten
ein hohes Maß an Sicherheit ermöglichen. Die Übernahme
erweitert HID Globals Portfolio an Authentifizierungslösungen und positioniert das Unternehmen als Anbieter einer
Vielzahl neuer Lösungen für eine sichere Identität.
Die Einführung von Warehouse-Management-Systemen birgt
zahlreiche Probleme. Dies machte eine Vielzahl an Beratungsprojekten und Rückmeldungen von Unternehmen ersichtlich.
Sie äußern sich unter anderem in Bereichen wie Kommunikationsstrukturen, Projektsteuerung, Handling von Change
Requests, Organisation, Schulungen und Tests. Um die Probleme systematisch zu erfassen und auszuwerten, hat das Fraunhofer IML im Rahmen einer Masterarbeit eine Umfrage hierzu
entwickeln lassen. Durch Ausfüllen des Fragebogens leisten die
Teilnehmer einen wichtigen Beitrag dazu, mögliche Hindernisse
besser zu registrieren und zu beheben. Die Umfrage erreichen
Sie unter: http://umfragen.iml.fraunhofer.de/index.php/378481
www.warehouse-logistics.com
Ingram Micro und HP starten „Mission Enterprise“
Vom 1.1. bis 31.12.2014 können Fachhändler mit Ingram
Micro auf Weltraum-Expedition gehen. Gemeinsam mit
Herstellerpartner Hewlett Packard bietet der Distributor Resellern ein groß angelegtes Fachhandelsprogramm mit exklusiven
Weiterbildungsmöglichkeiten und Gewinnen. Die Grundlage
des Programms bildet ein neues Portal, das Fachhändlern
einen kompakten Überblick über das Portfolio der HP Enterprise Group bietet. Durch die Teilnahme an unterschiedlichen
Trainings und Specials und die hierüber gesammelten Punkte
rücken Quartals- und Jahrespreise ein Stück näher.
Lumidigms Technologie löst die Probleme herkömmlicher
biometrischer Verfahren, die auf direktem Kontakt basieren
und deren Genauigkeit leidet, sobald der Hautzustand nicht
ideal bzw. der Fingerabdruck beschädigt oder unzureichend
definiert ist, oder aber die Umweltbedingungen die Erfassung erschweren. Multispektrale Bildgebungstechnologie
hingegen nutzt mehrere Lichtspektren und fortgeschrittene
Polarisationsverfahren, um eindeutig identifizierbare Fingerabdruckeigenschaften sowohl von der Hautoberfläche als
auch darunter zu erfassen.
www.hidglobal.de
US-Einzelhändler Kohl's setzt auf
RFID-Lösungen von Checkpoint Systems
Checkpoint Systems hat bekanntgegeben, dass das USEinzelhandelsunternehmen Kohl’s in ausgewählten Abteilungen seiner Warenhäuser RFID-Lösungen von Checkpoint
Systems einsetzt. „Wir freuen uns sehr, als Technologieund Lösungsanbieter für Kohl’s tätig zu sein und engagieren
uns hier für ein erfolgreiches und sich weiterentwickelndes
RFID-Projekt des Unternehmens“, erklärt Per Levin, Präsident und Chief Sales Officer für Lösungen zur Warenverfügbarkeit von Checkpoint Systems.
Der Zugang zum Portal und damit zum Programm Mission
Enterprise erfolgt im Kundenbereich auf der Ingram Micro
Website. Fachhändlern bei Ingram Micro stehen dort jegliche Informationen rund um die Produktbereiche HP Server, Storage und Networking gebündelt zur Verfügung. Das
neue Portal bedeutet für Nutzer eine große Zeitersparnis und
ermöglicht bequemes Navigieren. Ein persönliches „Control
Center“ visualisiert hierbei dem Teilnehmer die Umsätze in
den HP-Produktkategorien Server, Storage, Networking und
Technology Services, den Fortschritt bei Trainings und Specials sowie die Position im Gesamtranking.
Bereits im Frühjahr 2013 hat Kohl‘s mit einem Pilotprojekt über 25 Filialen begonnen. Der RFID-Einsatz in dem
Unternehmen konzentriert sich auf eine hohe Anzahl an
strategischen Bekleidungsabteilungen, zu denen auch
Schuhe, Jeans und Mode-Basics für Herren zählen. Kohl‘s
setzt die Merchandise-Visibility-Enterprise-Software von
Checkpoint zentral in seinem Rechenzentrum ein. Außerdem kommen RFID-Handlesegeräte für eine regelmäßige
Inventur in den Filialen, RFID-Drucker, Handlesegeräte für
die Auszeichnung in Distributionszentren sowie RFID-Tags
und Labels für die Auszeichnung in den Filialen, in den Distributionszentren und bei der Herstellung (Quellensicherung) zum Einsatz.
www.ingrammicro.de
www.checkpointsystems.com
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N e ws / RF I D Ne ws
Die Deutsche Messe und Sensorberg bringen
Beacon-Technologie auf die CeBIT 2014
NXP feiert 20. Geburtstag seiner MIFARE-Produkte
NXP Semiconductors N.V. feiert 2014 das 20-jährige
Bestehen seiner MIFARE-Produkte. Basierend auf zwei
Jahrzehnten an Branchenerfahrung auf dem Gebiet der
Smartcard-Technologie, bieten NXPs MIFARE-Produkte den
Kunden des Unternehmens viele besondere Vorteile bei der
intelligenten Implementierung und Nutzung moderner Kontaktlosanwendungen.
Die Deutsche Messe AG testete auf der CeBIT 2014 als
eines der ersten Unternehmen in Europa die auf Bluetooth
Low Energy basierende Beacon-Technologie von Apple
unter realen Bedingungen. Auf der Worldwide Developer
Conference 2013 von Apple vorgestellt, steckt die Technologie in nahezu jedem Smartphone, das ab 2012 auf den
Markt kam. Für das Projekt arbeitet die Deutsche Messe mit
dem Berliner Start-up-Unternehmen Sensorberg zusammen,
eines von neun Teams des Microsoft-Ventures-Accelerator-Programms. In Kombination mit einem Cloud-basierten
Kampagnen-Management-System, das Sensorberg in der
Microsoft Azure Cloud betreibt, versorgen die münzgroßen
Beacons die Messebesucher an den Eingängen von Messehallen und direkt auf der Ausstellungsfläche gezielt und je
nach Bedarf mit Informationen und Services.
Das erste MIFARE-Produkt wurde im Jahr 1994 vorgestellt
und kam nach seiner Präsentation als Ticket-Lösung für den
öffentlichen Nahverkehr in Südkoreas Hauptstadt Seoul
zum Einsatz – 1996 war dies weltweit das erste große
Transportsystem mit MIFARE Anwendung. Zwanzig Jahre
später hat MIFARE die im öffentlichen Nahverkehr genutzten Bezahllösungen grundlegend verändert und ist heute für
viele Verkehrsunternehmen auf der ganzen Welt Technologieplattform erster Wahl. In den zurückliegenden 20 Jahren haben bei den kontaktlosen Ticket-Anwendungen eine
Reihe von bedeutenden Entwicklungen stattgefunden und
MIFARE-Produkte werden heutzutage für eine Vielzahl von
unterschiedlichen Kontaktlosapplikationen, die weit über
den Ticket-Bereich hinausgehen, eingesetzt.
Sensorberg hat als Grundlage eine Beacon-ManagementPlattform entwickelt, mit der die Beacons konfiguriert, die
Inhalte der gesendeten Meldungen erstellt, ziel- und zeitgenau versendet sowie verwaltet werden können. Als Full-Service-Unternehmen liefert Sensorberg neben der Hardware in
Form von Beacons auch ein Software-Kit, das in bestehende
Applikationen für iOS und Android eingebaut werden kann.
www.nxp.com
www.sensorberg.com | www.messe.de
TC55 TouCh CompuTer
www.ingrammicro-dcpos.de
Business mit
persönlichem touch
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titelst o ry
Der Reader liest den Tag am Werkstückträger aus, um die einzelnen
Komponenten zu identifizieren
Unikate am Fließband
Der Tag wird direkt im Aluminium-Werkstückträger montiert
Sonplas setzt in einer Montageanlage für Injektordüsen auf das
RFID-System BL ident und uprox+ Sensoren von Turck
Der Sondermaschinenbauer Sonplas entwickelte und baute zwei Maschinen
zur Montage von hochpräzisen Injektordüsen. Um die Anforderungen des Kunden an Präzision und Wiederholgenauigkeit zu erfüllen, müssen die einzelnen
Düsen und ihre Komponenten im Prozess genau identifiziert werden. Dazu
setzt Sonplas auf Turcks RFID-System BL ident und uprox+ Näherungsschalter,
mit denen die Maschine Aluminium-Werkstückträger im Förderband erkennt.
Injektordüsen von Einspritzanlagen
bestehen – grob vereinfacht – aus einer
Düsenspitze, der Nadel mit Federsitz,
Feder, Hülse und einer Art Deckel, die
das Ganze verschließt. Ihre Montage ist
komplex, denn die Bauteile jeder einzelnen Injektordüse sind allesamt Einzelstücke. Damit ist auch jeder Injektor ein
Unikat. Die Nadel oder die Feder der
einen Düse können nicht ohne Qualitätsverluste einfach auf eine andere
Düse getauscht werden. Viele Komponenten einer Düse, vom Federsitz über
die Feder bis zur einzeln g
­ eschliffenen
Nadel, sind exakt vermessen und aufein­
ander abgestimmt. Dennoch ­werden
die Düsen-Unikate ­vollautomatisiert am
Fließband montiert.
Möglich machen dies Sondermaschinenbauer wie die Sonplas GmbH in
Straubing. Die Firma hat sich auf Montage- und Prüfanlagen für Automobilzulieferer spezialisiert. Insbesondere mit
Maschinen, die Zulieferteile montieren
oder prüfen, durch die im Fahrzeug später Treibstoff fließt, haben sich die Niederbayern einen Namen in der Branche
gemacht. Viele internationale Automobilzulieferer schätzen den knapp 200 Mit-
arbeiter starken Mittelständler genau
wegen dieses Know-hows.
Ende 2012 erhielt Sonplas den Auftrag,
zwei Maschinen zur Montage von Injektordüsen zu konstruieren und zu bauen.
„Das Besondere an den Maschinen
ist, dass wir vor jeder Montagestation
immer messen und dann abhängig von
dieser Messung das Werkstück bearbeiten“, erläutert Sonplas-Vertriebsleiter
Achim Weber, Vertriebsspezialist
Hans Turck GmbH & Co. KG
Witzlebenstr. 7
45472 Mülheim an der Ruhr
www.turck.com
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Sonplas musste bei seinen Maschinen zur Montage
von Injektordüsen hohe Kundenanforderungen an
Präzision und Wiederholgenauigkeit erfüllen
tit e lsto ry
Dass der Turck-Sensor Aluminium so
gut erkennt, war für uns ein großer
Vorteil. Das ersparte uns umständliche
Alternativlösungen
Manuel Lehner, Sonplas
Über das BL67-Gateway mit RFID-Modulen gelangen die Daten der Schreibleseköpfe zur Datenbank
Hermann Pankofer eine besondere Herausforderung bei der Maschinenkons­
truktion. So wird zum Beispiel die Feder
des Injektors nicht einfach auf die Nadel
gesteckt. Zuerst misst die Maschine an
einer Station die Kraft der Feder und
presst den Federsitz dann entsprechend
der Messergebnisse auf. Die Feder wird
dann auf die Nadel gesetzt und eine
andere Maschine prüft die Höhe der
Feder bei einer definierten Gegenkraft.
Die Höhe muss mit einer Toleranz unter
1 Mikrometer gemessen werden, denn
Stärke und der Sitz der Feder wirken sich
später im Motor auf das Einspritzverhalten der Injektordüse aus.
Montageprozess erfordert
Verfolgbarkeit
Das komplexe Zusammenspiel von Messungen und Montageprozessen erfordert, die entsprechenden Messdaten
nachzuhalten und eindeutig zuordnen zu
können. „Jedes Bauteil wird nachverfolgt, nicht nur die Injektordüse als Ganzes, sondern auch jedes Einzelteil für
sich“, sagt Projektleiter Manuel Lehner.
Um die Bauteile einer Düse zuzuordnen,
fahren sie auf dem Werkstückträger der
Düse mit. Der eigens für die Anlage optimierte Werkstückträger bietet für jedes
benötigte Injektorbauteil einen gesonderten Platz. RFID-Reader lesen die Datenträger (Tags) aus, die an jedem einzelnen
Werkstückträger montiert sind.
Für die Montagemaschinen suchte Sonplas ein RFID-System, das platzsparend
in der Maschine montiert werden kann.
„Hohe Schreibleseabstände waren weniger das Problem, aber der Tag musste
direkt auf das Aluminium des Werkstückträgers montiert werden können“, präzisiert Lehner die Anforderungen. Im
umfangreichen Portfolio des Turck-RFIDSystems fand sich der ideale Tag: Turcks
Datenträger TW-Q25L12,5-M-B128 –
nicht viel größer als ein Daumennagel –
erfüllt alle Vorgaben. Als Schreibleseköpfe
zur Identifikation der Werkstückträger sind
elf Geräte im M18-Gewindebauform vom
Typ TN-M18-H1147 in jeder der beiden
Maschinen verbaut.
Hoher Schaltabstand auf Aluminium
Zum Erkennen der Materialträger auf
dem Band und insbesondere zum Überprüfen der richtigen WerkstückträgerPosition zum Lesen der Datenträger
suchte Sonplas induktive Sensoren als
Initiatoren. Gefragt war ein kompakter
Schalter mit hohem Schaltabstand auf
Aluminium. Mit diesem Anforderungsprofil kam letztlich nur ein uprox+ Sensor
von Turck in Frage. Andere Näherungsschalter schaffen es nicht, mit derselben
Zuverlässigkeit einen so hohen Schaltabstand auf Aluminium zu garantieren.
Für einen Sensor im M8-Gehäuse sind
die vier Millimeter Schaltabstand des eingesetzten NI4U-EG08-AP6X beachtlich
– und das bei allen Metallen gleichermaßen. In jeder der beiden Montagemaschinen verbaute Sonplas 56 Sensoren
dieses Typs. Sie erkennen die Werkstückträger am Band und steuern Stoppund Positioniervorgänge, um einen Stau
auf der Anlage zu vermeiden.
„Dass der Turck-Sensor Aluminium so
gut erkennt, war für uns ein großer Vorteil. Das ersparte uns umständliche
Alternativlösungen. Die Bearbeitung
eines Werkstückträgers aus Stahl wäre
viel aufwändiger gewesen.“ Die Werkstückträger hat Sonplas auf Basis eines
Standardträgers selbst entwickelt. Auch
das Gewicht der Werkstückträger auf
dem Transportband wäre bei einer Stahlausführung zu hoch gewesen. „Bei 30
Werkstückträgern für jede der beiden
Maschinen macht das schon einen erheblichen Unterschied“, erklärt Lehner.
Die Prüfdaten an den einzelnen Messstationen werden über die RFID-Schreibleseköpfe mit der Identifikationsnummer auf
den Datenträgern verknüpft und in einer
Datenbank abgelegt. Mit Turcks BL67Gateway gelangen die Daten über Profi­
bus zur Datenbank der Maschine. „Die
Herausforderung bei dieser Maschine lag
darin, im Zusammenspiel der hochpräzisen Messungen mit den ebenso präzisen Montagen eine Toleranz unter einem
Mikrometer einzuhalten. Und das wiederholbar in einer laufenden Produktionsanlage. Alles hängt hier zusammen, jedes
Rädchen greift in ein anderes“, fasst Projektleiter Lehner die besonderen Anforderungen der Montageanlage zusammen
und ergänzt: „Dabei müssen wir uns auf
jede verbaute Komponente – und natürlich auch auf jeden Sensor – zu hundert
Prozent verlassen können.“
ident
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K e nnzeichnung
Spiel, Satz und
Sieg mit Laser
Erfolgreicher Produktschutz bei
Tischtennishersteller
In vielen Bereichen hochwertiger Sportartikel und Sportgeräte ist der Plagiatsschutz ein unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Produktentwicklung. So
auch bei Tamasu Butterfly in Moers / Deutschland. Das Unternehmen hat sich
als Produktschutz für die Verpackung seiner Tischtennisbeläge etwas ganz
Besonderes einfallen lassen. Dabei spielt ein Kennzeichnungslaser von Bluhm
Systeme eine wichtige Rolle.
Am 19. Dezember 1950 gründete Hikosuke Tamasu in der kleinen japanischen
Stadt Yanai City die Tamasu Corporation Ltd. Tamasu war zu seiner Zeit ein
berühmter japanischer Nationalspieler.
Zu diesem Zeitpunkt war sicherlich noch
nicht abzusehen, dass Tamasu Butterfly einmal zur weltweit führenden Marke
wachsen würde. Kreativität, Ausdauer
und profundes technisches Know-how
führten schließlich zum heutigen Erfolg.
Seit 1983 hat Butterfly ein eigenes Trainings- und Forschungszentrum in Tokyo,
wo hochqualifizierte Wissenschaftler
gemeinsam mit Weltklassespielern und
Trainern die technische Entwicklung der
Beläge und Hölzer vorantreiben. Heute
kann der Profi und auch der ambitionierte
Laie aus über 50 verschiedenen Hölzern
wählen und aus einer großen Zahl unterschiedlichster HighTech Materialien sich
„sein“ Schlägermodell zusammenstellen.
Selma Kürten-Kreibohm
Echtheitsprüfung durch Kunden
Bluhm Systeme GmbH
Maarweg 33
53619 Rheinbreitbach
www.bluhmsysteme.com
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Jeder Erfolg zieht leider auch sehr
schnell die Neider und Nachahmer an. Je
erfolgreicher eine Produktserie oder ein
Markenname, desto größer die Zahl der
Plagiate oder Grauimporte, die von dubiosen Fälschern auf den Markt gebracht
werden. Bei Tamasu Butterfly begegnet man dieser Thematik gleich doppelt. Jede Verpackung eines Belages
trägt eine individuelle Kennzeichnung.
Gleichzeitig wird auch in den Werbeanzeigen und Katalogen von Tamasu
Butterfly auf diese Kennzeichnung hingewiesen, sodass der Endkunde sofort sein
gekauftes Produkt auf Originalität prüfen
kann. Rüdiger von Berg, Verkaufsleiter
Deutschland berichtet:
„Zuerst haben wir direkt im Herstellungswerk in Japan auf die Verpackung der
Beläge einen EAN Code und eine TBE
Nummer, d.h. eine Seriennummer für
Tamasu Butterfly Europe sowie für die
anderen Länder aufgebracht. Zusätzlich
wurde jede einzelne Verpackung unserer
Butterfly Beläge mit einem Stempel versehen. Leider mussten wir bald feststellen, dass sich diese Kennzeichnung mit
K e n n ze i ch nung
Kennzeichnung erkennen, dass es sich
um das originale Produkt in der Originalverpackung handelt.
So einfach wie eine SMS schreiben
Jede Verpackung wird einfach in den Schlitz geschoben und schon löst der Kennzeichnungsvorgang aus
Der kompakte CO2-Laser eMark lässt sich auch leicht in Produktionsabläufe integrieren
verschiedenen Lösungsmitteln wieder
entfernen ließ. Manche nicht autorisierte
Händler haben sogar den Stempelaufdruck mit einer anderen Farbe überdruckt. Dies war auch die Fragestellung,
die wir an die Kennzeichnungsspezialisten von Bluhm System aus Rheinbreitbach gerichtet haben. Wir wollten einen
Aufdruck, der sich garantiert nicht entfernen oder einfach verändern lässt.“
Einmal lasern: doppelte Kennzeichnung
Beim Thema „unveränderliche Kennzeichnung“ kommt man unwillkürlich
auf die Codierung mittels eines Lasers.
Typisch für diese Art der Beschriftung
ist eine direkte Veränderung der Produktoberfläche entweder durch einen
einfachen, nicht umkehrbaren Farbumschlag oder eine richtige Gravur in das
Material hinein. Für größtmöglichen Produktschutz bei Tamasu haben Entwicklungsingenieure von Bluhm aber noch
eine weitere Idee gehabt. Für den Einsatz bei Tamasu Butterfly kam ein Solaris
10 Watt eMark Laser in Frage. Die Wellenlänge und Intensität des Laserlichtes
kann so justiert werden, dass bei jedem
Kennzeichnungsvorgang gleich eine doppelte Beschriftung erfolgt.
Jeder Schlägerbelag ist von einer Papphülle eingefasst und zusätzlich mit einer
Folie verschweißt. Der eMark ist in der
Lage, sowohl eine Laserkennzeichnung
in die Folie einzubringen, als auch einen
entsprechenden Farbumschlag auf der
Papphülle zu erzeugen. Und das während
nur eines Schreibvorgangs. Dadurch
dass die Papphülle in der Folienverpackung ein wenig Spiel hat, „rutschen“
nach dem Kennzeichnungsvorgang die
doppelte Kennzeichnung wieder auseinander. Es ist somit deutlich die Codierung
in der Folie als auch auf der Papphülle
zu sehen. Schiebt später der Kunde die
Papphülle und Folie wieder zurecht, kann
er sofort an der Deckungsgleichheit der
Für die Kennzeichnungsaufgabe hat
Tamasu Butterfly einen besonderen
Handarbeitsplatz erhalten. Jede einzelne
Belagverpackung erhält individuell eine
Kennzeichnung mit der Kundennummer,
einem verschlüsselten Lieferdatum und
einer Seriennummer. Nachdem ein Mitarbeiter eine Kundenbestellung kommissioniert hat, wird jede einzelne Verpackung
in einen Schlitz an der Laserstation eingeführt. Vorher hat er an dem kleinen
Bedienterminal des eMark die Kundennummer und weitere veränderliche
Daten eingegeben. „Das geht so einfach
wie eine SMS schreiben“ erklärt Rüdiger
von Berg weiter: „Jede Verpackung wird
lediglich in den Schlitz geschoben und
ganz bis zum Boden gedrückt; dadurch
löst der Kennzeichnungsvorgang automatisch aus. Ein entstehender Abbrand
wird über die integrierte Absauganlage
sofort entfernt. Diese Lösung ist äußerst
einfach, flexibel und bequem.“
Die Mitarbeiter bei Tamasu Butterfly wollen sich um den Verkauf und Vertrieb der
Tischtennisschläger-Beläge und nicht um
die Kennzeichnungstechnik kümmern.
Gerade bei diesem Thema können die
e-mark Solaris Laser der Bluhm-Weber
Gruppe punkten. Außer einem gelegentlichen Abstauben sind an dem e-mark keinerlei Wartungs- oder Servicearbeiten
nötig. Die Laserröhre ist auf eine lebenslange Betriebsdauer hin ausgelegt und auch
sonst fallen die Solaris Laser durch ihre
Unauffälligkeit auf. „Qualität und Service
zuerst“ lautet das Motto von Tamasu Butterfly. So kann auch das Motto des eMark
für die Kennzeichnung der Verpackungen
lauten. Beste Kennzeichnungsqualität mit
geringstem Serviceaufwand – so muss
optimale Codierung funktionieren.
Bluhm Systeme ist Aussteller auf der
interpack: Halle 4, Stand E54
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Datenerfassu ng
Eppendorf benötigte einen zuverlässigen Barcodescanner
Rückverfolgbarkeit und Genauigkeit in Laborprozessen
Handheld Scanlösung für Eppendorf
Eppendorf ist ein Life Sciences Unternehmen, das Systeme für den Laboreinsatz entwickelt und produziert sowie weltweit vertreibt. Das Produktangebot umfasst z.B. Pipetten und Pipettierautomaten, Dispenser, Zentrifugen und Mischer
sowie Verbrauchsartikel wie Reaktionsgefäße und Pipettenspitzen.
Darüber hinaus bietet Eppendorf UltraTiefkühlgeräte, Fermentoren und Bioreaktoren, CO2-Inkubatoren, Schüttler,
Geräte zur DNA-Vervielfältigung, Spektrometer sowie Systeme zur Zellmanipulation an. Im Jahr 2012 konnte der
Eppendorf- Konzern einen Umsatz von
mehr als 520 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis (EBIT) in Höhe von
rund 101 Mio. EUR erzielen. Eppendorf
wurde 1945 in Hamburg gegründet und
beschäftigt mehr als 2.700 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen besitzt
Tochtergesellschaften in 25 Ländern und
Microscan Systems, Inc.
[email protected]
www.microscan.com
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wird auf vielen weiteren Märkten durch
Vertriebspartner repräsentiert.
(PCR) oder magnetic bead based purification sowie bei Zelluntersuchungen
oder anderen Routine Pepittieraufgaben eingesetzt werden.
Die Aufgabenstellung
Die epMotion®5075 automatisierte
Pipettierlösung von Eppendorf ist ideal
für die Anforderungen einer weiterentwickelten Bearbeitung von Flüssigkeiten. Mit 12-15 Arbeitspositionen und
der Möglichkeit, Pipettier- werkzeuge
automatisch zu wechseln, machen die
epMotion 5075l zur flexiblen Lösung
bei automatischen Liquid HandlingSystemen. Diese kann in anspruchsvollen, kleineren Applikationen wie
„Next Generation“ Sequenzen, Set
up von Polymerase- Kettenreaktionen
Die PC-Software epBlue™ (von Eppendorf) setzt mit einem innovativen
Bedienkonzept für die epMotion Pipettierautomaten neue Maßstäbe. Intuitive
Menüs führen den Anwender durch die
verschiedenen Software-Funktionen. Die
Bedienung von epBlue setzt keine Vorkenntnisse voraus und kann mühelos an
einem Vormittag erlernt werden. Um den
Kundenanforderungen gerecht zu werden, bietet Eppendorf maßgeschneiderte
Konfigurationen inklusive Zubehör an,
um eine Rückverfolgbarkeit und Übereinstimmung mit Standards und Regulierun-
D ate n e rfassung
Zusammen mit Eppendorfs epMotion
und epBlue ID Software Modul erlaubt
der HS-21 einen sicheren Datenaustausch mit Labor-Informationsmanagement-Systeme (LIMS)
"Verbesserte Genauigkeit und Effizienz und
die Übereinstimmung mit ­
staatlichen
Richtlinien"
gen zu ermöglichen. Eppendorf benötigte
einen zuverlässigen Barcodescanner, der
die Identifizierung von Mustern und die
visuelle Überwachung zusammen mit
dem epMotion 5075 System und der
Software für den Kunden sicherstellt.
Die Lösung
Um die Anforderungen an die Barcodeerfassung der Firma Eppendorf zu erfüllen, empfahl die Firma beic Ident GmbH,
ein Value Added Reseller von Microscan ansässig nahe Hannover (Deutschland), den HS-21 2D Handheld Imager
von Microscan. Der HS-21 2D Handheld
Imager bietet schnelle Dekodierraten und
das Lesen von Codes aus größeren Entfernungen in einem leichtgewichtigen,
robusten Paket. Sein dualer Lesebereich
dekodiert nahezu alle 1D und 2D Symbole in jeder Orientierung auf kurzen und
langen Leseentfernungen. Er übersteht
wiederholt Aufschläge aus einer Fallhöhe
von 1.8 Metern und ist ideal für Applikationen im Reinraum. Die empfindlichen
Komponenten des Lesegerätes sind
durch ein IP54 Gehäuse geschützt, ein-
fach zu reinigen mit gebräuchlichen Desinfektionsmitteln, die im Krankenhaus
zum Einsatz kommen.
Zusammen mit Eppendorfs epBlue ID
Software Modul erlaubt der HS-21
einen sicheren Datenaustausch mit
Labor-Informationsmanagement-Systeme (LIMS) und vereinfacht die externe
Kommunikation. Der Barcodescanner
ermöglicht dem Anwender, Barcodes
auf allen Röhrchentypen und Mikrotiterplatten aufzunehmen. Reagenzien und
Proben werden mit Typen- und Lot-Nummer dokumentiert. Nach der manuellen
Barcodeerfassung speichert epBlue ID
die ID’s in der Datenbank, von wo aus
die Daten jederzeit verifiziert werden
können. Ein Ergebnisordner enthält
Muster ID’s, deren endgültige Position wird von epBlue ID generiert,
sobald der Bearbeitungsprozess der
Flüssigkeit abgeschlossen ist. Die
E rgebniss-ID-Liste kann zu einem
­
Netzlaufwerk exportiert werden oder
in ein LIMS hochgeladen werden.
Dank der Barcode Scanlösung können
die Labore die Eingangsliste und jeden
einzelnen Prozessschritt komplett und vollständig nachverfolgen. Genauigkeit und
Nachverfolgbarkeit sind kritische Punkte.
Diese Lösung hilft, die Übereinstimmung
mit Standards und staatlichen Richtlinien
sicherzustellen sowie Effizienz zu sichern
und menschliche Fehler zu vermeiden.
ident
ÜBERSICHT
Kunde: Eppendorf
Industrie: Biowissenschaften
Applikation: Laborautomation
Produkte: HS-21 Handheld Scanner
Systemintegrator: beic Ident GmbH
Web: www.beic-ident.de
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Datenerfassu ng
Den Reifen im Bild
Datalogic ermöglicht omnidirektionale Lesung von Objekten
dazu, den Barcode auf den Reifen im
Wulst omnidirektional mit mindestens
einer Leserate von >99,5% zu lesen,
sofern der Code sichtbar und lesbar ist.
Datalogic hat sich schon immer mit der omnidirektionalen Lesung von
Objekten im Materialfluss beschäftigt, ob in der Logistik, Intralogistik
oder in der Produktion, ob mit Laser-Scanner oder mit Kameratechnik,
ob mit Zeilen- oder Flächenkameras. Als einer der wenigen Hersteller
von Auto-ID Lösungen verfügt Datalogic über alle Technologien in ihrem
Produktportfolio und kann somit die beste technische und wirtschaftliche Lösung für die jeweilige Aufgabenstellung anbieten, um einen Code
lageunabhängig, also omnidirektional, zu lesen.
Im Falle der omnidirektionalen Lesung
von Reifen wurden vor 2007 nur Laserscanner eingesetzt, was wegen der
geringen Codehöhe des Barcodes auf
dem Reifenwulst sehr aufwendige Scanner-Anordnungen zur Folge hatte. Diese
Laserscanner-Anordnungen waren das
Beste was es bis zu diesem Zeitpunkt
gab, allerdings gekoppelt mit einem
Bernhard Lenk
Datalogic Automation S.r.l.
Carl-Zeiss-Straße 31
73230 Kirchheim unter Teck
www.datalogic.com
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hohen Preis und einer Leserate, mit der
die Reifenindustrie nie wirklich zufrieden war. Zudem lagen die Leseraten in
der Praxis im Bereich zwischen 94 und
99 Prozent. Datalogic nahm sich dieses
Problems an und entwickelte den Matrix 400 mit einem 2 Mega-Pixel Flächensensor und wenig später den Matrix
410 mit erhöhter Rechenleistung. Diesem Technologietrend sind dann sehr
schnell alle führenden Reifenhersteller
gefolgt. Mit den heutigen Matrix 410
ATS Typen lassen sich alle Anforderungen erfüllen und in Form des STS400
können die Array-Anwendungen abgedeckt werden. Alle Lösungen dienen
In keiner anderen Branche wurde in den
letzten 10 Jahren so viel in die Produktionssteuerung investiert, wie in der Reifenindustrie. Natürlich gibt es schon 20
Jahre lang OMNI-Lesestationen, um die
Reifen über den kleinen Barcode im Final
Finishing zu den Testmaschinen automatisch zu steuern, aber das war eher ein
kleiner Schritt im Gesamt-prozess eines
Reifens vom Rohgummi bis ins Hochregallager des jeweiligen Reifenwerks.
Das hat sich in den darauffolgenden
Jahren dramatisch verändert, getrieben
durch eine höhere Produktionskapazität bei höherer Qualität. Dies hatte zur
Folge, dass ein komplettes Tracking und
Tracing zu jedem Schritt jedes einzelnen
Reifens in der Produktion, d.h. in der Intralogistik, eingeführt werden musste. Zu
diesem Zweck muss heute schon die
erste Lage eines neuen Reifens beim
Aufbau der Karkasse identifizierbar sein,
bis hinein ins Lager und letztendlich bis
zum Kunden.
Der typische Barcode für die Reifenidentifikation ist der Code 2/5 Interleaved oder der Code 128. Normalerweise
ist ein solches Etikett 10mm hoch und
ca. 42mm lang, incl. Klarschrift. Für die
Codeparameter bedeutet das eine min.
Modulbreite X von 0,33mm, die zum
Teil bis auf X = 0,375mm hoch geht.
Die Modulbreite X beeinflusst auch die
optische Auflösung eines Lesesystems
und damit die Tiefenschärfe, also den
Dynamikumfang vom kleinsten bis zum
größten Reifen, wenn die Reifen für eine
OMNI-Lesung auf der Fördertechnik liegen. Die Software muss aber das Bild
nicht nur „sehen“, sondern auch „erkennen“, sprich interpretieren. Die Lern-
D ate n e rfassung
Bei unseren Lösungen müssen wir uns 100-prozentig auf
die Peripherie-Technik verlassen können. Das STS-400
­Array arbeitet immer zuverlässig und stabil – die Vor­
aussetzung für einen reibungslosen Etikettierprozess
Herr Emrich, Fa. Bluhm Systeme
kurve und damit die Verbesserung des
Systems hinsichtlich Leserate liegen in
der Flexibilität der Software und nicht in
der Hardware. Auch aus diesem Grund
hat sich die Continental AG für die technische Lösung auf der Basis des Matrix
410 mit den standardisierten Varianten
ATS und STS400 als OMNI-Lesesystem
auf der Fördertechnik entschieden.
Kamera gegangen. Diese Mehrfachbetrachtung des Barcodes mit mehreren
Bildern ist das innovativste Reifenidentifikationskonzept am Markt, weshalb
sich der Erfolg weltweit sehr schnell
eingestellt hat. Mit dieser Technik lässt
sich ein durchgängiges Konzept für Tracking und Tracing über die gesamte
­Fertigung abbilden.
Datalogic hat die OMNI-Station in Form
des Matrix 410 als Array entwickelt.
Der Hauptvorteil dieser OMNI-Lesestation liegt darin, dass es dafür nur eine
Bestellbezeichnung gibt und sich alles,
was für die OMNI-Lesestation notwendig ist, in einem Versandkarton befindet.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Umfeld
der Reifenherstellung ist die Robustheit
und Stabilität eines Lesesystems. Diesem Punkte trägt der Matrix 410 ATS
Rechnung, denn er besitzt keine Verschleißteile. Diese Argumente waren
auch für die Fa. Pirelli ausschlaggebend, sich für die Datalogic Automation
Lösung mit dem Matrix 410-ATS und
dem STS400 Array für die OMNI-Lesung
zu entscheiden. Herr Friedrich aus dem
Bereich Qualität & Technologie bei Pirelli
Deutschland sagt: „Für uns fiel die Wahl
auf Matrix 410-ATS und STS400 von
Datalogic wegen dem kleinen Lesefeld
bei der OMNI-Lesung, der mechanischen
Unempfindlichkeit und der damit verbundenen langen Lebensdauer.“
Jedoch nicht genug der Anwendungen in
der Reifenherstellung, denn die Reifenbranche hat die Vorteile der Identifikation
und der damit verbundenen Qualitätssteigerung erkannt und hat das Konzept in
den letzten vier Jahren auf die Logistik
der Reifen von den Reifenwerken bis
hin zum OEM oder Endkunden ausgeweitet. Zudem fordert die EU seit dem
1. Juli 2012 das Aufbringen des EU Reifenlabels, das Kunden drei wichtige Informationen beim Reifenkauf liefern soll:
Erstens, Kraftstoffverbrauch, zweitens
Nassbremsen und drittens internes Rollgeräusch. Dazu gibt es Klassen von A
(grün) bis G (rot), dem Kunden beim Kauf
helfen sollen, den passenden Reifen zu
finden. In der Praxis bedeutet dies, dass
jeder Reifen zunächst identifiziert werden
muss, um feststellen zu können, welche
Eigenschaften er besitzt. Erst dann kann
das richtige EU Reifenlabel auf die Lauffläche des Reifens aufgebracht werden.
Pluspunkt: Wir konnten das STS-400
Array einfach selbst integrieren.“
Im Bereich der Logistik lassen sich unter
Einsatz von STS400 und Matrix410 ATS
ganz neue Konzepte realisieren, die die
Reifen-ID mittels Barcode erfassen und
diese mit dem EU-Etikett oder einem
Logistik-Etikett auf der Lauffläche des
Reifens mittels eines Ringscanners auf
der Basis von Matrix 410 ATS zusammenbringen. Mit diesem Schritt lässt
sich eine lückenlose Verfolgung jedes
Reifens vom ersten Stück Gummi bis
zum Endkunden realisieren. Das sind die
nächsten Schritte.
ident
Ein weiterer Vorteil der STS400 Lösung
ist die gewollt, hohe Redundanz im
Array-Lesesystem, denn damit erreicht
man auf der einen Seite eine sehr hohe
Leserate und auf der anderen Seite,
wenn je eine Lesekopf ausfällt, keinen
Ausfall der gesamten Lesestation, was
im Vergleich zu einer High-End-ZeilenKamera das größte Risiko darstellt. Aus
diesem Grund ist Datalogic bewusst
nicht den Weg mit der High-End-Zeilen-
Auf diese Etikettierung hat sich z.B. die
Fa. Bluhm Systeme spezialisiert. Die
Kennzeichnungsexperten nutzen dazu
ein STS400 Array, um vor dem Etikettieren die Reifen omnidirektional lesen
zu können. Herr Emrich, Projektleiter
bei Fa. Bluhm Systeme, hebt hervor:
„Bei unseren Lösungen müssen wir uns
100-prozentig auf die Peripherie-Technik
verlassen können. Das STS-400 Array
arbeitet immer zuverlässig und stabil –
die Voraussetzung für einen reibungslosen Etikettierprozess. Ein weiterer
Die Vorteile des neuen
­Lesesystems Matrix 410 ATS
und STS400 sind:
• ob Einzelgerät Matrix 410 ATS
oder das Array STS400: beide
besitzen keine Verschleißteile
(z.B. Motor);
• Einsatz in allen Stufen des Reifenprozesses, ob Testmaschine oder
Sortierung;
• ein Grundgerät als Ersatzteil
genügt, was vom Endkunden
leicht zu handhaben ist;
• jeder Matrix 410 ATS liest omnidirektional;
• alles ist voreingestellt, das Lesesystem muss nur in der richtigen
Höhe montiert werden;
• Einsatz als Toplesung, Seitenlesung und Lesung von unten;
• Sehr hohe Leserate >99,50%
sofern die Codes sichtbar und
lesbar sind;
• Der „Green Spot“ zeigt jeden
gelesen Code an: Damit ist jederzeit für jeden Betrachter der
Anlage klar, dass gelesen wurde.
Dies ermöglicht sehr einfache
Funktionskontrollen;
• Einbindbar in das Datalogic Visualisierungsprogramm Websentinel zur
Statistik, Diagnose und Überwachung der Leserate.
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mobile it
Expedition zu einer der
kältesten Regionen der Welt
Getac S400 funktioniert auch bei extremen
Bedingungen in der Arktis
Eine bedeutende Wissenschaftsexpedition zur Erforschung der Eisstruktur im
Arktischen Ozean setzt auf die Technologie eines robusten Computers von
Getac als zentrales Medium ihrer dortigen Forschungstätigkeit – in einem der
extremsten Arbeitsumfelder überhaupt.
Im Rahmen eines laufenden Projektes
zum besseren Verständnis der Auswirkungen von Eis-Algen auf das Eis der
Meere rund um Grönland, hatten Lars
Chresten Lund-Hansen und Brian Sorrell,
zwei Professoren der Bioscience-Fakultät der Universität von Aarhus in Dänemark, sechs Wochen auf dem Arktischen
Ozean verbracht. Um die Überlebensstrategien von Algen unter solch extremen
Lebensbedingungen besser verstehen
zu können, mussten die Wissenschaftler die mikroskopisch kleinen Pflanzen
am Grund des Eismeeres untersuchen,
die sich dort an eine extreme Dunkelheit sowie Temperaturen weit unter dem
Gefrierpunkt angepasst haben. Dazu
mussten die beiden Forscher fast täglich
mit dem Helikopter auf das Eis geflogen
werden, wo sie Löcher in das Eis bohrten
,um Proben der Algen für ihre Analyse zu
sammeln und Daten zu erfassen – letzteres mit Hilfe des Getac S400.
“Für die Aufzeichnung der von uns erarbeiteten Daten konnten wir, unabhängig
Getac Technology GmbH
Kanzlerstr. 4
40472 Düsseldorf
www.getac.com
ident 2/14
von jeglichen Wetterverhältnissen, dem
robusten Computer von Getac immer
voll vertrauen. Bereits vorher wussten wir, dass die Bedingungen aufgrund
dichten Nebels, des Windes und des vielen Schnees anspruchsvoll sein würden.
Daher benötigten wir für die Expedition
auch ein Gerät, auf das wir uns immer
100 %ig verlassen konnten“ berichtet
Lund- Hansen. “Obwohl die Temperaturen dort draußen weit unter dem Gefrierpunkt lagen, funktionierte das Getac
Notebook hervorragend. Wir haben vorher auch andere Computer getestet,
aber sie alle konnten einfach nicht die
Anforderungen an einen solchen Einsatz
erfüllen. Da empfahlen unsere Kollegen
uns das S400, weil es auch bei extremen
Bedingungen stets einwandfrei funktioniert” so Lund-Hansen weiter.
“Die sehr langen Akkulaufzeiten beispielsweise ermöglichten es uns, auch
lange Zeit auf dem Eis zu bleiben. Dies
war deswegen so besonders wichtig,
weil wir so unser täglich benötigtes Backup Equipment auf ein Minimum reduzieren konnten“, führt Lund-Hansen fort.
Das S400 von Getac verfügt standardmäßig über einen 14“ Multitouch-Screen
und ein Display mit Antireflex- und Antib-
lend-Eigenschaften sowie optional über
ein 800 Nits QuadraClear™ Display,
das auch bei direkter Sonneneinstrahlung hervorragend lesbar ist. „Die ausgezeichnete Lesbarkeit des Displays
war für uns ein wesentlicher Vorteil, da
das vom Eis reflektierte Licht sehr blenden kann. Die antireflektorischen Eigenschaften des Bildschirms ermöglichten
das problemlose Eingeben der Daten
selbst bei starker Sonneneinstrahlung“,
so Lund-Hansen weiter.
Der S400 wurde vom rugged mobile
Lösungsanbieter Blue Lines A/S aus Aarhus zur Verfügung gestellt. Die Geräte,
basieren auf der Intel® Core™i5 vPro™
Technologie für schnelle und starke Leistung im Temperaturbereich von -20 bis
60 °C. Seine IPX5 und MIL-STD 810G
Zertifizierungen machen den S400 ebenfalls zum idealen Gerät für den Einsatz
als semi rugged Convertible in herausfordernden Arbeitsumgebungen. Peter
Molyneux, Präsident von Getac UK dazu:
“Der S400 wurde für alle Personen entwickelt, die einen harten Job unter extremen Umständen erledigen müssen – so
wie die beiden Forscher der Universität
Aarhus. Aber auch alle anderen Getac
Produkte sind so konzipiert, dass unsere
Kunden ihre Arbeit selbst unter widrigsten Bedingungen stets unterbrechungsfrei erledigen können.“
ident
NFC
NFC für
den MINI
MINI Aftersales und
smart-TEC integrieren
NFC-Transponder in
den MINI F56
Fahrzeugschlüssel
Die NFC-Schlüsselkappe des MINI erlaubt unter anderem die ­automatische Aktivierung der Bluetooth-
Transponder integriert, der über kostenlose Apps – in den App-Stores der
Betriebssysteme Android, Windows
Phone und BlackBerry erhältlich – mit
verschiedenen Aktionen und Aktivitäten programmiert wird. Dies kann der
MINI-Kunde einfach und problemlos
selber durchführen. „Um eine geräteund plattformübergreifende Funktionalität sicherzustellen, verwendet
smart-TEC nur vom NFC-Forum spezifizierte Chiptypen wie in diesem Fall
den NXP NTAG203“, erklärt Andreas
Schlaudraff, Leiter Competence Center NFC. Die Speicherkapazität des
Chips ist ausreichend, um eine Vielfalt an unterschiedlichen Aktionen
abzuspeichern.
Funktion des Smartphones
Der ab März 2014 lieferbare MINI F56 erhält eine neue FahrzeugschlüsselGeneration, die sich durch zusätzliche Schlüsselkappen individualisieren
lässt. Die austauschbare Schlüsselkappe ist in verschiedenen Designs
verfügbar und der integrierte NFC-Transponder von smart-TEC erlaubt die
Speicherung verschiedener Funktionen für NFC-fähige mobile Endgeräte.
Mit mehr als 500 Millionen NFCfähigen mobilen Endgeräten weltweit
setzt die NFC-Technologie ihren Siegeszug fort. NFC (Near Field Communication) erlaubt als internationaler
Übertragungsstandard den drahtlosen
Austausch von Daten zwischen einem
smart-TEC GmbH & Co KG
Andreas Schlaudraff
Kolpingring 3
82041 Oberhaching
www.smart-tec.com
Mikrochip und einem mobilen Endgerät, wie Smartphone oder Tablet über
eine kurze Distanz.
In Lifestyle-Produkten wie dem MINI
spielen aktuelle Informationstechnologien nicht nur im Fahrzeug eine
große Rolle, sondern zukünftig auch
in Aftersales-Produkten, wie den
neuen auswechselbaren FahrzeugSchlüsselkappen. Auf der einen
Seite der Spange, durch eine kleine
Erhebung markiert, ist ein NFC-
Folgende Anwendungsbeispiele sind
denkbar. Der Fahrer steigt in seinen
MINI und hält sein NFC-fähiges Smartphone kurz an den Fahrzeugschlüssel.
Die Bluetooth-Verbindung wird sofort
aktiviert, der Vorlesemodus für eingehende SMS und die Navigations-App
gestartet. Dafür muss er nur einmal mit
Hilfe einer kostenfreien App die Funktion
„Bluetooth aktivieren, Fahrmodus aktivieren, Navigations-App starten“, auf
dem NFC-Transponder gespeichert werden. Zahlreiche Szenarien und Anwendungsbeispiele sind in der Praxis mit
NFC-Transpondern und NFC-fähigen
Smartphones umsetzbar, um alltägliche
Aufgaben, Funktionen oder Aktionen zu
beschleunigen und zu vereinfachen.
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logistiksoftwar e
Das Projekt „Neues Logistikzentrum“
Prozesssteuerung und mobile Datenerfassung mit SAP
Die Mannstaedt GmbH hat sich auf die Herstellung von warmgewalzten, kundenindividuellen Profilen aus Stahl für verschiedene, internationale Industriebranchen und weiterverarbeitete Fertigprodukte und Systeme spezialisiert. Das zur
Georgsmarienhütte Holding GmbH gehörende Unternehmen beschäftigt am Produktionsstandort in Troisdorf bei Köln derzeit 720 Mitarbeiter. Unternehmensziel
ist es, die Erfordernisse der Kunden durch Bereitstellung einer „maßgeschneiderten“ Lösung zu erfüllen. Eine Lösung, in der Stahl, Form und Funktion eine
optimale Synthese eingehen. Um diesen hohen Anforderungen auch zukünftig
gerecht zu werden, entschied sich der SAP-Anwender für die Gründung eines
neuen, modernen Logistikzentrums.
Mit dem neuen Logistikzentrum beabsichtigte die Mannstaedt GmbH zum einen,
die Produktion zukünftig von Verlagerung
und Versand zu entkoppeln. Der Grund
dafür war, dass in der Vergangenheit die
Fertigmaterialien bis zum Versand in der
Produktion lagerten. Zum anderen war es
dringend erforderlich, in der Produktion
mehr Platz zu schaffen, da es mit der Zeit
zu eng wurde. Auf einer Fläche von ca.
14.000 m² können in dem neuen Logistikzentrum bis zu 20.000 Tonnen Stahl
in Produktlängen von 1,5-18 Metern mit
Hilfe von Staplern, Waggons und Kränen
gelagert werden.
Bisher lagerte der Stahlprofil-Hersteller
seine Fertigwaren in der Produktionshalle. Den Versand der Fertigmaterialien
wickelte die Mannstaedt GmbH durch
Harald Faulhaber
Membrain GmbH
Lochhamer Str. 13
82152 Martinsried
www.membrain-it.com
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manuelle Eingabe in SAP über das
Modul SD ab. Die Mitarbeiter in der
Versandabteilung erhielten die Kommissionier-Anweisung zugesandt. Sie tippten die jeweilige Auftrags-Nr. in SAP ein
und erzeugten somit Versandetiketten,
die sie anschließend auf die kommissionierten „Bunde“ klebten. Diese Vorgehensweise war sehr umständlich und
zeitintensiv. Die Mitarbeiter waren voll in
die Kommissioniertätigkeit eingebunden.
Viele Tätigkeiten führten die Mitarbeiter
manuell aus. In der Produktion herrschte
Platzmangel, es war unübersichtlich und
zudem behinderten die Abläufe den Produktionsprozess. Auch gab es bisher
keine Lagerplatzverwaltung.
Anforderungen und Prozessdefinition
Die Mannstaedt GmbH entschied sich,
in dem neuen Logistikzentrum das SAPModul WM (Warehousemanagement)
einzuführen. Daher suchten sie nach
einer mobilen Lösung, die in Echtzeit mit
SAP kommuniziert. Die SAP Standard-
Prozesse sollten für die Mitarbeiter möglichst einfach bedienbar gemacht werden.
Im Vordergrund stand dabei, dass die
Scanner-Software stabil läuft und auch
bei SAP-Ausfall verfügbar ist. Sie sollte
Prozesse auf dem Scanner abbilden und
zudem möglichst einfach und selbsterklärend sein. Besonderen Wert legte das
Unternehmen auch auf die On-/OfflineFähigkeit der Softwarelösung. Da nicht
alle Bereiche im Werk mit WLAN abgedeckt sind, muss die Lösung auch dann
weiter funktionieren, wenn sich z. B. ein
Staplerfahrer gerade außerhalb des HotSpot-Bereiches befindet. Eine weitere
Anforderung lag in der Möglichkeit, die
Lösung nachträglich um RFID zu erweitern. Schließlich spielte noch die virtuelle
Maschinen-Fähigkeit der Middleware
eine Rolle. Insgesamt sollten die Prozesse und Abläufe optimiert, d. h. verbessert, vereinfacht, verschlankt und
beschleunigt werden.
Im Rahmen einer Besichtigung bei einem
Referenzkunden der Membrain GmbH
konnte die Mannstaedt GmbH die mobile
Datenerfassung mit MembrainPAS in der
Praxis sehen. Ausschlaggebend für die
Entscheidung zu Gunsten der MembrainLösung war, dass sie stabil und funktional ist, die Handhabung einfach und alle
Scannertypen verwendbar sind. Zudem
kommuniziert die Lösung in Echtzeit mit
dem SAP-System und ist erweiterbar für
neue Prozesse. Die Membrain GmbH, mit
Sitz in Martinsried, ist eine der führenden
Anbieter von vollintegrierten Standardsoftwarelösungen im Shop-Floor-Bereich.
Das Produktportfolio reicht von der mobilen Datenerfassung bis hin zur Datenintegration in komplexe Systeme für Logistik
und Produktion. Die Membrain Software
wurde 2012 mit dem Innovationspreis
Mittelstand sowie 2012 und 2013 mit
dem Industriepreis ausgezeichnet.
Planung und Testphase
1. ­Definition der Prozesse in
Logistik & Produktion
Besonders wichtig war es, vorab die vielen verschiedenen Prozesse und Anwendungsfunktionen in Logistik und Produktion
l o gistiks o ftware
zu definieren. Gemeinsam mit Membrain
und der Firma Eilersconsulting GmbH, die
für die Einführung von SAP-WM zuständig
war, arbeitete der Stahlprofil-Hersteller
ein Konzept aus. Dabei wurde festgelegt,
welche Prozesse es gibt, wie diese dargestellt werden, welche Anforderungen an
die einzelnen Prozesse bestehen und wie
letztendlich die Umsetzung aussieht.
2. Erstaufnahme und Durchführung
umfangreicher Tests
Vor Implementierung der mobilen Datenerfassung führte das Unternehmen
umfangreiche Tests durch. Um den Produktionsablauf nicht zu stören, wurden
diese im SAP-Qualitätssicherungssystem
vorgenommen. Auch die Erstaufnahme
fand daher an einem Samstagvormittag
statt. Sämtliche Produkte wurden dazu
in das neue Logistikzentrum gefahren,
eingescannt, verbucht und die entsprechenden Lagerplätze in Hürden- und
Blocklagerung vergeben. Auf den mobilen Geräten wurde ein sog. SystemMenü eingerichtet, welches das Testen
von Barcodes sowie die Diagnose von
Verbindungen ermöglicht. Wichtig war
dem Stahlprofil-Hersteller auch, dass alle
Bewertungen und Prozesse sauber sind
und die Kommunikation zwischen dem
neuen SAP-Modul WM und der mobilen
Datenerfassung zu 100% funktioniert,
bevor produktiv gegangen wird.
Inbetriebnahme des neuen Systems
1. Einbindung der Prozesse und Steuerung über die Mobile Application Platform
Im Anschluss daran wurde die Mobile
Application Platform MembrainPAS
implementiert. Sie steuert die vielen verschiedenen, zuvor definierten Prozesse
innerhalb von Logistik und Produktion
und kommuniziert zugleich in Echtzeit mit
dem SAP-System. Auch das neue SAPModul WM konnte dadurch einfach und
flexibel eingebunden werden.
2. Mundgerechte Häppchen
durch SAP-eigene Bausteine
Für die individuellen, sehr speziellen
Anforderungen der Mannstaedt GmbH
entwickelte Membrain SAP-eigene Bausteine, die gleichsam Services darstellen. Der Aufrufer nutzt diese wiederum
in unterschiedlichen Transaktionen. Beispielsweise wurden TA-Bausteine für das
Sperren eines Lagerplatzes im WM, das
Anpassen von Liefermengen an die tatsächlich kommissionierte Menge, das
Quittieren aller offenen TA-Positionen zu
einer Lieferung oder das Drucken von
Etiketten über die Nachrichtensteuerung
entwickelt. Torsten Henrichmann, Projektleiter IT bei der Mannstaedt GmbH
berichtet: „Durch MembrainPAS in Verbindung mit den für uns eigens entwickelten SAP TA-Bausteinen bekommen wir
quasi den SAP-Standard in mundgerechten Häppchen serviert.“
3. Die mobile Datenerfassung
mit MembrainPAS
Die mobile Datenerfassung MembrainPAS wurde in den Prozessen
Einlagerung Fertigungsmaterial, Kommissionierung, Umlagerung/Umbuchung, Inventur der Fertigmaterialien,
Etikettierung und Lager- und Materialbestand eingeführt. Beim Prozess
Einlagerung Fertigungsmaterial gilt
es, z. B. die Produkte in der Fertigung
zu verwiegen und in SAP zu buchen.
Anschließend wird ein Transportauftrag
ausgelöst. Der Staplerfahrer bringt die
Charge vom Übergabeplatz an den
entsprechenden Lagerort und quittiert
den Transportauftrag zum Abschluss.
Beim Vorgang Kommissionierung wird
z. B. über SAP eine Lieferung erzeugt,
die kommissioniert werden soll. Die
Versandmitarbeiter stellen dann von
den zuvor festgelegten Produkten eine
bestimmte Menge zusammen. Nach
Quittierung des Scann-Vorganges
erzeugt SAP automatisch den Transportauftrag. Durch die Einführung der
mobilen Datenerfassung mit MembrainPAS verbesserten und beschleunigten sich die Prozesse in Logistik
und Produktion insgesamt. Die Abläufe
wurden vereinfacht und transparenter
gemacht. Der Status von Transportaufträgen kann jetzt beispielsweise
eingesehen oder Etiketten über die
Scanner erstellt werden. Durch das
Zwischenspeichern der Daten ist das
Weiterarbeiten, auch im Falle eines
SAP-Ausfalls möglich. Die Lösung ist
einfach zu bedienen, läuft zuverlässig und stabil. Durch den On-/OfflineModus ist auch ein Arbeiten außerhalb
des Hot-Spot-Bereiches möglich.
Der Erfolg zeigt, dass die Entscheidung zu
Gunsten der Einführung des SAP-Moduls
WM in Verbindung mit der Mobile Application Platform MembrainPAS die erwarteten, positiven Effekte bestätigt. Durch
die Verbesserung der Prozesse wird die
Transparenz erhöht und die Abläufe werden vereinfacht. Auch die Mitarbeiter
nehmen die neue Lösung sehr gut an.
Torsten Henrichmann erzählt abschließend: „Wir haben uns vor allem deshalb für MembrainPAS entschieden, da
die Lösung stabil und funktional ist. Die
Handhabung ist einfach und alle Scannertypen sind verwendbar. Hinzu kommt,
dass die Lösung perfekt mit unserem
SAP-System kommuniziert und erweiterbar für neue Prozesse ist. Auch das
Preis-Leistungsverhältnis ist attraktiv“.
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logistiksoftwar e
Seit fast 25 Jahren
zu­verlässige Partner für
internationale Logistik
Hausgerätehersteller BSH führt Staplerleitsystem ITM von WITRON ein
Europas führender Hausgerätehersteller BSH Bosch und Siemens Hausgeräte
GmbH optimiert seine internen Transporte an vielen seiner Lagerstandorte mit
dem Staplerleitsystem ITM des Parksteiner Logistikexperten WITRON Logistik
+ Informatik. Insgesamt nutzen aktuell an 18 Standorten in acht Ländern schon
mehr als 1.000 ITM-User die Lösung des Generalunternehmers WITRON.
Bereits seit Anfang der 1990er Jahre
vertraut die BSH auf das Logistik-Knowhow von WITRON. Zuletzt führte der
Hausgerätehersteller mit WITRON das
neue Staplerleitsystem ITM (Integrated
Transfer Management) an den BSHStandorten in der Türkei und Russland
ein. Beide Länder gehören zu den größten Wachstumsmärkten des Konzerns
und arbeiten mit hochmodernen Produktions- und Logistikzentren. Als nächstes
Thomas Wöhrle, Fachjournalist
WITRON Logistik +
Informatik GmbH
www.witron.de
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stehen weitere Lagerstandorte in Spanien auf dem Plan.
Im September 2003 wurde das ITMRollout-Projekt beider Unternehmen am
französischen Standort Tournan begonnen. Heute lagern und kommissionieren
mittlerweile bereits 18 BSH-Standorte in
den Ländern China, England, Frankreich,
Polen, Russland, Spanien, Türkei und
den USA im Bereich der Fertigprodukte,
Produktionsversorgung oder im Kundendienstbereich mit ITM. Die Dialoge auf
den Staplerterminals werden dabei aufgrund der Mehrsprachenfähigkeit von
ITM immer in der Landessprache dargestellt, so beispielsweise auch in China,
wo der Staplerfahrer seine Transportaufträge in chinesischen Schriftzeichen
übermittelt bekommt. „Somit werden
in unseren umsatzstärksten internationalen Märkten fast zwei Drittel aller
BSH-Waren mit ITM bewegt“, erklärt
Matthias Fait, Gruppenleiter Materials
and Warehouse Management bei BSH.
„Dabei liegt die Kommissioniersicherheit
im Prinzip bei 100 Prozent, bei einem
gleichzeitig sehr hohen Servicegrad für
unsere Kunden“.
Nachhaltige Optimierung von ­
Logistik- und Fertigungsbereichen
„Wir wollen in der Lage sein, unsere
innerbetriebliche Supply Chain mit einer
sehr hohen Flexibilität abzubilden“, verweist Matthias Fait, auf die entscheidende
Anforderung aus Sicht des Hausgeräteherstellers: Standorte die auf derselben
l o gistiks o ftware
bringt ganz wesentliche Vorteile mit
sich. So können nicht nur die logistischen Geschäftsprozesse auf ein hohes
Niveau gebracht werden - auch die Leistungsfähigkeit entlang der gesamten
Supply Chain, vom Lieferanten bis hin
zum Endkunden der BSH steigt weiter
an. Doch die Systemgleichheit bringt
für BSH noch weitere Vorteile. So findet seitens der BSH ein transparenter
Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Standorten statt, was sich positiv sowohl beim Systemhandling als
auch bei der Service-Abwicklung zeigt.
„Für uns ist vor allem die Modularität
der Lösung sehr wichtig, weil somit
unsere verschiedenen Standorte unterschiedliche Funktionalitäten von ITM
in unterschiedlichen Umfängen nutzen
können“, ergänzt René Stüwe, Leiter SCM Warehouse Management bei
BSH. „So arbeiten wir in China beispielsweise nur mit der Verladefunktion
von ITM – Erweiterungen im Funktionsspektrum wären jedoch mit gewissem
Zusatzaufwand jederzeit möglich. Am
Standort Cerkezköy (Türkei) setzen
wir auf 200 mobilen Datenerfassungsgeräten die ITM-Software mit dem vollen Funktionsumfang und zusätzlichen
standortspezifischen Funktionalitäten
Wir wollen in der Lage sein, unsere inner­
betriebliche Supply Chain mit einer sehr hohen
Flexi­bilität abzubilden
Matthias Fait, BSH
softwaretechnischen Plattform laufen –
SAP-Lagerverwaltung und darunter als
flexibles Subsystem das WITRON-Staplerleitsystem ITM: Diese Systemgleichheit
hat für uns ganz erhebliche Synergieeffekte – zum Teil bis hinunter an die Fertigungslinie.“ Denn heute kommen die
WITRON-Applikationen bei BSH nicht
mehr nur in der Logistik, sondern - wie am
BSH Standort in der Türkei - auch in Bereichen der Fertigung zum Einsatz.
WITRON unterstützt damit die internationale Logistikstrategie des Hausgeräteherstellers. Die intensivere Vernetzung
ein - sowohl in der Distribution als auch
ab Ende 2013 in den sechs dazugehörigen Produktionswerken.
ITM - problemlose Anbindung an
zahlreiche ERP-Systeme möglich
Bei BSH fungiert SAP WM als überlagertes Lagerverwaltungssystem. Dies
ist jedoch generell kein Muss für die ITMLösung. Aufgrund seiner freien Schnittstellen-Architektur, kann ITM neben SAP
an ein WITRON-Lagerverwaltungssystem
BSH Bosch und
Siemens Hausgeräte:
Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ist der größte Hausgerätehersteller in Europa und gehört zu
den weltweit führenden Unternehmen
der Branche. Der Konzern entstand
1967 als Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH (Stuttgart) und der Siemens AG (München)
und erzielte 2012 einen Umsatz von
rund 9,8 Milliarden Euro. Heute hat
die BSH 42 Fabriken in 13 Ländern
in Europa, USA, Lateinamerika und
Asien. Zusammen mit einem Netz von
Vertriebs- und Kundendienstgesellschaften sind rund 70 Gesellschaften
in 50 Ländern mit über 46.000 Mitarbeitern für die BSH tätig, davon über
70 Prozent in Europa.
im Prinzip oder an jedes ERP- beziehungsweise kundenspezifische Lagerverwaltungssystem angebunden werden. Es
verfügt des Weiteren über Schnittstellen
zu den RF-Terminals aller gängigen Hersteller, stationären PCs (grafische Windows-Oberfläche), Pick-by-Voice- sowie
Pick-by-Light-Systemen, und kann an
unterlagerte Fördertechniken angebunden werden. Selbst die Anbindung von
Paternostern ist problemlos möglich.
BSH optimiert mit ITM in allen mit SAP/
WM betriebenen Lägern sämtliche
internen Transportbewegungen seiner
Produkte aus dem Bereich Großgeräte
beziehungsweise „weiße Ware“ (zum
Beispiel Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen oder Trockner) sowie die
kleineren Haus- oder Küchengeräte
(wie Staubsauger, Toaster, Föns oder
Kaffeemaschinen) und Zubehörteile.
An manchen Standorten laufen auch
Ersatzteile zur direkten Belieferung der
Techniker beim Kunden vor Ort über
das System. Eine automatische Zuteilung der Transportaufträge sorgt für
eine gleichmäßige Ressourcenauslastung aller Mitarbeiter, eine Wegeoptimierung navigiert die Staplerfahrer beim
Kommissionieren auf dem wirtschaftlichsten Weg durch das Lager.
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logistiksoftwar e
Für uns ist vor allem die Modularität der L­ ösung sehr
wichtig, weil somit unsere verschiedenen Standorte
­unterschiedliche Funktionalitäten von ITM in unterschiedlichen Umfängen nutzen können
René Stüwe, BSH
Logistische Besonderheiten
bei weißer Ware
Das Geschäft mit großvolumiger weißer
Ware bringt einige logistische Besonderheiten mit sich. Vor allem bestehen
etwa im Vergleich zu Lager- und Kommissionierbereichen, die ausschließlich
mit palettierter Ware umgehen, ganz
spezielle Anforderungen an Handling
und Equipment. Voraussetzung für
eine effiziente BSH-Logistik ist beispielsweise das sinnvolle Bilden von
sogenannten Klammergruppen, das
heißt die zugelassene Kombination
verschiedenartiger Produkte in einer
homogenen Einheit beim Transport mit
speziellen Klammerstaplern. Weitere
anspruchsvolle Funktionalitäten sind
die Abbildung von gesetzlichen Anforderungen an die Hausgeräte auch im
Lagerbereich sowie die standardisierte Umsetzung von verschiedensten
Logistik-Barcodes. „Auch bei solch
komplexen Optimierungsaufgaben bieten uns ITM und WITRON eine wertident 2/14
volle Unterstützung“, sagt Matthias
Fait. Mit den aktuellen Projekten in der
Türkei (Cerkezköy) und zuletzt Russland (Moskau) geht der gemeinsame
Weg weiter. „Für uns bietet diese
Internationalisierung auch die Chance,
in für uns neuen Märkten langfristig
Fuß zu fassen“, sagt WITRON-Projektleiter Dieter Grundler. „Dies betrifft
sowohl mögliche Nachfolgeprojekte
mit dem bestehenden Kunden BSH
als auch den Aufbau lokaler Referenzen für potenzielle Neukunden.“ Das
wechselseitige Vertrauen spielt für
WITRON bei einer solch engen Partnerschaft wie mit BSH eine ganz entscheidende Rolle. „Das Know-how
auf beiden Seiten in Kombination mit
der hohen Verlässlichkeit im Umgang
miteinander garantieren bestmögliche
Ergebnisse“, so Grundler. „Dies wollen wir auch in Zukunft fortführen und
unseren Partner BSH in optimaler Art
und Weise weiter unterstützen.“ Dafür
werden die Funktionalitäten von ITM
stetig weiterentwickelt.
Integration der Lagerdaten
in die SAP-Welt
Auf Seiten von BSH will man auch
weiterführende Ansätze in enger
Abstimmung mit WITRON angehen.
„Wir möchten zum Beispiel zukünftig die Daten aus ITM auch in unserem SAP-Modul Business Warehouse
(BW) abbilden können“, erklärt Matthias Fait. „Denn die Integration dieser
Lagerdaten erlaubt uns die Definition internationaler Kennzahlen (KPIs)
sowie lokaler Analysedaten, auf deren
Basis sich die Werke intern weiter
optimieren können.“ In einem weiteren Schritt wäre sogar eine Vergleichbarkeit der einzelnen Lagerstandorte
bezogen auf bestimmte Kennzahlen
möglich. Dass die Chemie zwischen
den beiden Logistikpartnern seit mehr
als zwei Jahrzehnten stimmt, bestätigt
Fait: „Wir vertrauen aufeinander und
stemmen auftretende Probleme als
eine gemeinsame Projektgruppe - eine
gewisse 'Bodenständigkeit' auf beiden Seiten sowie kurze, komprimierte
Kommunikationswege lassen uns im
Praxisalltag gemeinsam immer wieder
die bestmöglichen Lösungen finden.“
ident
l o gistiks o ftware
Krummen Kerzers
überwacht Kühlkette
Telematiklösung von Trimble
Der Transport von Lebensmitteln ist
mit besonderen Herausforderungen
verbunden: Neben der Einhaltung
höchster Hygienestandards und der
Kühlkette müssen gesetzliche Vorschriften beachtet werden. Die international tätige Krummen Kerzers AG
aus der Schweiz setzt daher auf eine
Telematiklösung von Trimble Transport & Logistics, bestehend aus dem
Bordcomputer CarCube sowie der
Backoffice-Software FleetCockpit.
Das Unternehmen profitiert nun von
exakten Kühldaten und einer deutlich effizienteren Kommunikation zwischen Fahrer und Disposition.
Die Krummen Kerzers AG beliefert mit
ihren Kühlfahrzeugen Gemüsegroßhändler und Abnehmer in der Schweiz
und in ganz Europa. Peter Krummen,
Geschäftsführer der Krummen Kerzers
AG, beschreibt die Vorzüge der neuen
Telematiklösung: „Die präzisen Kühldaten ermöglichen uns, die Kühlkette einzuhalten.“ Kunden erhalten außerdem
dank GPS-Anbindung genaue Auskunft
über den aktuellen Standort der Lieferung. Kühlsensoren im Inneren der Trailer
messen die Temperatur und übermitteln
die Daten über eine Schnittstelle an das
Telematiksystem. Temperaturaufzeichnungen dokumentieren auf diese Weise
die Einhaltung der Kühlkette.
Auch die Bedienbarkeit des CarCubes
überzeugte Krummen: „Unsere Fahrer
erhalten jetzt alle wichtigen Informationen zum Beispiel über Lenk- und Ruhezeiten direkt aufs Display. Dies ist für
die Pausenplanung ein großer Vorteil
und war bei der vorherigen Lösung nicht
Trimble Transport & Logistic
Johann-Krane-Weg 23
48149 Münster
www.trimbletl.com/de
Die präzisen Kühldaten ermöglichen uns, die
Kühlkette einzuhalten und Kunden erhalten
­außerdem genaue Auskunft über den aktuellen
Standort der Lieferung
gegeben.“ Die intuitive Bedienung des
CarCubes erleichtert die Arbeit der Fahrer und verbessert die Kommunikation.
Bei der Vielzahl an täglichen Transporten ist ein effizientes Fuhrparkmanagement besonders wichtig. Daher rüstet
die Krummen Kerzers AG seit Ende
2012 den Fuhrpark ausschließlich mit
dem Telematiksystem von Trimble aus.
„Insbesondere der stark reduzierte Zeitaufwand für unser Fuhrparkmanagement
spricht für die Lösung von Trimble“,
betont Krummen. Dies sei zurückzuführen auf stets verfügbare Informationen
über die aktuelle Position des Fahrers,
die Restlenkzeiten und die voraussichtliche Ankunft am Zielort. Der Wechsel
wurde von dem Schweizer Unternehmen
mit Fahrerschulungen begleitet, so dass
alle Angestellten die Funktionsweise in
der Praxis kennenlernten. In der Disposition setzt Krummen auf die BackofficeLösung FleetCockpit. Das Programm
bietet eine komplette Übersicht an Daten
und Informationen, die vom CarCube
gesendet werden. Auf diese Weise erhalten die Disponenten bei Krummen unter
anderem Informationen über die aktuelle
Position der Fahrzeuge, den Status des
Auftrages oder die aktuellen Lenkzeiten.
ident
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pr odukte
DACOM Deutschland:
Was wäre, wenn Sie die Produkte Ihrer Kunden
vor Produktpiraterie schützen könnten und zwar
so als hätte jedes einen eigenen Fingerabdruck?
ukt
Prod
4
t 2/ 1
n
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s
onat
M
s
de
Mit SIXTRUE kann nun Jeder überall
ohne Aufwand die Echtheit Ihrer Produkte verifizieren.
Durch eine Kennzeichnung so einzigartig wie ein Fingerabdruck bietet SixTrue für die hochwertigen Produkte
Ihrer Kunden Schutz vor Plagiaten und
Produktpiraterie. Die Lösung besticht
durch Ihre Einfachheit bei absoluter
Kosteneffizienz. Bestehende Hardware
muss nicht ersetzt- und Arbeitsabläufe
nicht geändert werden.
Die SIXTRUE-APP ist für alle gängigen Smart-Phone Betriebssysteme wie
IOS, Android und WIN Phone erhältlich.
Weitere Informationen:
Dacom Deutschland
Mergenthalerallee 10-12
65760 Eschborn
Tel.: +49 6196 400 809
Fax: +49 6196 400 910
www.dacomaidc.de
Bluhm: Blankes Aluminium schwarz markieren
Eine dunkle, gut lesbare
Lasermarkierung auf Metallen ist normalerweise unter
folgenden Voraussetzungen
möglich: das Metall muss
einen hohen Kohlenstoffanteil haben, wie zum Beispiel Edelstahl, und die Beschriftung
mittels eines Faserlasers im sogenannten Anlassverfahren
erfolgen. Dabei wird beim Material durch eine lokale Erwärmung ein Farbumschlag erzeugt. Das Ergebnis: eine deutlich
sichtbare Markierung. Eine Herausforderung ist naturbelassenes Aluminium kontrastreich zu kennzeichnen. Durch die Einstellung spezieller Parameter erzielt die Bluhm Systeme GmbH
(Hannover Messe: Halle 17, Stand C38) jedoch auch hier mit
ihren Faserlasern hervorragende Markierergebnisse: eine kräftig dunkle Kennzeichnung mit haptisch angenehmem Gravureffekt. Selbst Datamatrixcodes lassen sich so optimal auslesen.
Damit eröffnen sich beispielsweise in der Automobilindustrie
oder Elektronikindustrie neue Möglichkeiten bei der Kennzeichnung von Aluminiumbauteilen.
www.bluhmsysteme.com
ident 2/14
HID Global: Multitechnologie-Karten
für LEGIC®-Systeme
HID Global hat eine neue LEGIC® Multitechnologie-Karte vorgestellt, die es ermöglicht, über eine einzige ID-Karte sowohl
LEGIC-konforme Zutrittskontrolllösungen zu nutzen als auch
andere Zugangskontrolltechnologien einzusetzen.
Die neuen Migrationskarten unterstützen zahlreiche
kontaktlose Technologiekombinationen und lassen sich
beispielsweise parallel mit HID Prox ®,
iCLASS® oder MIFARE™ DESFire™ EV1 nutzen. So können Anwender von LEGIC-basierten Lesegeräten selbst
entscheiden, wann die vorhandene Lesertechnologie aufgrund höherer Sicherheitsanforderungen ersetzt werden
soll. Somit ist eine smarte Migration hinsichtlich der Investitionen langfristig gesichert.
www.hidglobal.de
pro dukt e
Carema:
Mobile Computing-Experte
auf der LogiMAT 2014
Die Carema GmbH präsentierte
gemeinsam mit dem Partner
GOD auf der diesjährigen LogiMAT 2014 eine Auswahl von
Mobile-Computing-Systemen aus
der Pidion-Produktfamilie der koreanischen Bluebird Inc. sowie
robuste Fahrzeughalterungen der niederländischen CarComm
BV. Zu den Highlights des Messeauftritts gehörten zwei Produkte, die erstmals auf der diesjährigen LogiMATgezeigt werden. Dazu zählt das Rugged Smart Terminal Business Pad
BP30, ein weiteres Mitglied der bewährten Tablet-ComputerReihe von Pidion, die mit Android 4.2 und Windows Embedded
8 Handheld betrieben werden kann. Wie die anderen Modelle
zeichnet sich auch das Business Pad BP30 durch große
Robustheit (IP67) und hohe Batterielebensdauer bei geringem
Gewicht (361 g) aus und ist sowohl für den Innen- als auch den
Außeneinsatz geeignet. Es besticht durch einen RFID-Leser
sowie zwei integrierte Kameras, eine davon mit Autofokus und
LED-Blitz. Das BP30 eignet sich auch für den Einsatz in Tiefkühlumgebungen.
Honeywell: Die erweiterte Thor VM2 Produktlinie
Das ebenfalls neue Smart Terminal BM180 von Pidion ist wie
das Vorgängermodell BM170 ein robustes Smartphone für den
professionellen Einsatz, für das ebenfalls zwischen Android
4.2 und Windows Embedded 8 Handheld als Betriebssystem
gewählt werden kann. Es eignet sich ideal für alle Bereiche der
Logistik, aber ebenso für den Außendienst, im Service, in der
Gastronomie und im Gesundheitswesen.
Honeywell stellte die erweiterte Produktlinie des fahrzeugmontierten Computers Thor VM2 auf der LogiMAT 2014 in
Stuttgart vor. Der Thor VM2 wurde für die Prozessautomatisierung in Lagerhäusern, Häfen sowie auf Werksgeländen
entwickelt. Dank der Unterstützung der Betriebssysteme
Microsoft Windows 7 Pro und Windows Embedded Standard
7 sind eine einfache Applikationsentwicklung sowie Systemintegration möglich. „Die Erweiterung der Thor VM2 Produktlinie ist Beweis dafür, dass wir uns permanent auf den
Kundennutzen konzentrieren“ sagt Peter Fehl, Vice President of Global Marketing bei Honeywell Scanning & Mobility.
„Die Unterstützung weiterer Betriebssysteme ermöglicht
neuen sowie Bestandskunden eine nahtlose Migration auf
fahrzeugmontierte Computer, mit gesteigerter Produktivität
und erweiterter Funktionalität.” Ausgestattet mit einem 9,7
Zoll XGA Display, mehreren programmierbaren Multifunktionstasten, WLAN- als auch WWAN-Netzwerkkompatibilität,
bietet der Thor VM2 eine Vielzahl von Funktionen zur Steigerung der Produktivität und Prozessoptimierung.
www.carema.de
www.honeywellaidc.com
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IDENTIFICATION
20 Jahre industrielle RFID –
EIN IDENTControl-System für jede Anwendung weltweit
■ EIN modulares IDENTControl-System – alle gängigen Feldbusse anschließbar
■ EINE Auswerteeinheit für alle LF-, HF- und UHF-Schreib-/Leseköpfe
■ Robustes Metallgehäuse in IP67 mit integriertem Schirmkonzept
■ Riesige Auswahl an Schreib-/Lesekopfbauformen und Datenträgertypen
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Stand D76
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pr odukte
ACI Laser: Effiziente Laserkennzeichnung
Die Laserbeschriftung auf Werkstücken gehört zu den flexibelsten und hochwertigsten Kennzeichnungsverfahren für
eine Vielzahl von Branchen. Jedoch gibt es Anwendungen, bei
denen eine direkte Laserbeschriftung am Material nicht oder
nur schwer möglich ist. Die ACI Laser GmbH aus Thüringen
ist Experte für die qualitativ hochwertige Laserbeschriftung auf
resistenter Laserfolie und bietet mit ihrem Folienhandlingsystem
„FoilSTAR“ eine attraktive
Alternative zu herkömmlichen Etikettenbeschriftungsverfahren an.
Contrinex: Sensoren kommunizieren über I/O-Link
Durch gezielte Parametrierung entfernt der Laserstrahl feinste sich auf der
Folie befindliche Deckfarbschichten und lässt die
darunter liegende Kontrastfarbschicht erscheinen. In einem
zweiten Schritt kann die komplette Folie durchtrennt werden,
um jede darstellbare 2D-Form als Etikett abzubilden. Neben
diesen Abtragsfolien kommen auch Farbumschlagsfolien zum
Einsatz. Der Unterschied besteht darin, dass die Beschriftung
hier unter einer transparenten Laminatschicht geschieht und
dadurch nur ein Farbumschlag erzeugt wird. Dieser weist einen
ebenso hohen Kontrast wie die Beschriftung auf Abtragsfolien auf. Die Laminatschicht verhindert dabei aber das Austreten von Gasen und Stäuben während der Beschriftung. Nach
der Bearbeitung werden die fertigen Label mühelos vom Trägermaterial abgenommen und auf das Werkstück aufgebracht.
Typische Einsatzfelder von Laserfolien liegen in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt oder bei jeglicher Kennzeichnung
von Maschinen und Geräten aus Materialien, die sich nicht
direkt oder nur schlecht beschriften lassen.
Mit der I/O-Link-Schnittstelle verfügen die induktiven Sensoren der Serie 600 über ein robustes und intelligentes
Peer-to-Peer-Kommunikationssystem, mit dem Geräteund Parameterdaten eindeutig an einen I/O-Master übermittelt werden können. Als erste, weltweit standardisierte
I/O-Technologie nach IEC 61131-9 ermöglicht der I/O-Link
die Abfrage von Temperatur, Spannungsversorgung, Funktionszustand und Schaltzyklen des Sensors. Zudem kann
per I/O-Link die Ausgangsfunktion als Schließer oder Öffner
gesteuert werden.
www.ACI-Laser.de
www.contrinex.com
Mit dem MiniMini präsentiert Contrinex auf der SPS IPC Drives den derzeit kürzesten und kleinsten induktiven Sensor
auf dem Markt. Mit einer Länge von lediglich 12 und einem
Durchmesser von nur 3 mm ist der Sensor der MiniatureSerie die ideale Lösung überall dort, wo höhere Integrationsdichten und eine zunehmende Sensorleistung auf kleinstem
Raum gefordert sind. Möglich wurde die enorme Baugrößenreduzierung durch Einsatz der neuesten Mixed-SignalASIC-Technologie, die die Verarbeitung analoger Signale mit
digitaler Rechenleistung auf einem Chip vereint.
Datalogic Automation: Sichere Rückverfolgung
Datalogic liefert eine mit 700 Stück 2D
Barcode-Lesegeräten vom Typ Matrix
210™ ausgestattete flexible Lösung
zur Identifikation und Rückverfolgung
von Komponenten beim Einsatz von
SMD-Technik an einen Elektronik-Hersteller. Um diese Ziele zu erreichen,
hat das Unternehmen in seiner Fertigung in China jetzt rund 700 Stück
der 2D-Barcode-Lesegeräte vom Typ
Datalogic Matrix 210™ installiert, die
sehr speziellen Anforderungen genügen. Sie bewältigen z.B. das Auslesen
von 1D- und 2D-Barcodes, die hoch
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auflösende Identifikation von 3 mil
Barcodes (1 mil = 0,025 mm), bieten
eine hohe Auflösung und ein großes
Sichtfeld und ermöglichen die sichere
Erkennung von Barcodes mit Breiten
zwischen 1 mm und 70 mm sowie die
einfache Systemintegration via Ethernet, USB A/B und RS232. Dazu kommen die üblichen Forderungen nach
unkomplizierter Installation und dem
Betrieb unter sehr beengten Verhältnissen. Der Typ Matrix 210™ wurde
von diesem Datalogic-Kunden wegen
seiner ausgezeichneten Leseleistung
und der selbst in dem äußerst kompakten Gehäuse integrierten EthernetSchnittstelle ausgewählt.
www.datalogic.com
pro dukt e
TSC: Thermodruckerserie MX240 auf der interpack
Erstmals ist TSC Auto ID
bei der interpack 2014
in Düsseldorf mit eigenem Stand und internationalem Team vertreten.
Absolutes Highlight wird
dabei die brandneue HighPerformance-Thermodruckerserie MX240 sein, die
mit sensationellen Leistungsmerkmalen und futuristischem Design neue
Maßstäbe beim industriellen Etikettendruck setzt.
smart-TEC: NFC-Produktportfolio
jetzt auch im Einzelhandel erhältlich
Die revolutionäre Neuentwicklung, die sich aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften vor allem auch für
den Etikettendruck in klassischen Reinraum-Umgebungen,
wie in der Lebensmittel- oder Elektronikindustrie sowie in der
Gesundheitswirtschaft eignet, verfügt mit enormen 256 MB
SDRAM und 128 MB FLASH über die zurzeit höchsten Speicherkapazitäten ihrer Klasse. Erstmals bietet sie einen bedienerfreundlichen, widerstandsfähigen und farbigen 4.3“ Touch
Screen mit sechs Menütasten sowie zahlreiche Schnittstellen.
Über RS-232C, Centronics, Ethernet und USB 2.0 lassen sich
bis zu 4 externe Peripheriegeräte anschließen und die Einbindung in bestehende IT-Strukturen problemlos sicherstellen. Ein
kraftvoller 32-bit High-Performance-Prozessor (536 MHz) sorgt
für die schnelle Datenübertragung und gewährleistet den unterbrechungsfreien Druck, selbst bei starkem Druckvolumen im
permanenten 24-Stunden-Einsatz. Ebenfalls von besonderem
Interesse dürften für die Fachbesucher die handlichen mobilen
Computer des neuen TSC-Partners CipherLab sein, die am
TSC-Stand gezeigt werden
Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit der großen
Elektronikhandelskette war die Tatsache, dass smart-TEC
bereits seit mehreren Jahren Erfahrung in der Entwicklung
und Herstellung von NFC-Transpondern besitzt und die Produkte sehr erfolgreich unter dem Markennamen blobboc®
über eigene eBay- und Amazon-Shops (http://stores.ebay.
de/flexxline) verkauft. Mit dem kürzlich gestarteten Verkauf
der NFC-Produkte durch die Handelskette soll diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden.
www.tscprinters.com
www.smart-tec.com
Die Oberhachinger smart-TEC GmbH beliefert seit kurzem die
deutschen und österreichischen Filialen einer großen Elektronikhandelskette mit einer Reihe ausgewählter NFC-Produkte
unter der Marke blobboc®. Parallel dazu wird auch der Vertriebsweg über Online-Shops genutzt, die alle 18 aktuellen
Produktvarianten anbieten. In diesem Rahmen hat smart-TEC
sein Dienstleistungsportfolio erweitert und bietet ab sofort
auch die kundenindividuelle Entwicklung und Gestaltung von
attraktiven Verpackungen für den Point of Sale an.
UHF Short Range für die Industrie
Der TSU 100 ist ein kompaktes UHF-Lesegerät zur Identifikation
von Objekten auf kleine bis mittlere Entfernung.
• Flexibles und robustes Ident-System (passive UHF-RFID-Technologie).
• Sichere Identifikation und Steuerung von stehenden/bewegten Objekten.
• TSU 100 – Schutzklasse IP67, neueste Chip-Technologie und Filter onboard.
deister electronic gehört zu den führenden Entwicklern, Herstellern und Anbietern von zukunftsweisender RFIDTechnologie und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die auch in vorhandene Systeme integriert werden können.
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pr odukte
Bizerba: 2D-Codes auf Etiketten
steuern Preisauszeichner
Höft & Wessel:
Lösungsportfolio
für Datenerfassung
Bizerba ebnet den Weg für eine neue Generation von Anlagensteuerung: Auf dem Trägerpapier der Etiketten befindet
sich neuerdings ein 2D-Barcode, der den Preisauszeichner
GLM-Ievo zu neuen Funktionen befähigt – etwa zur automatischen Konfiguration oder zur Prüfung, ob das eingelegte
Etikett tatsächlich zum Produkt passt. Der Begriff Plug-inLabel bezeichnet kein neues Etikett, sondern vielmehr ein
weltweit einzigartiges Zusammenwirken von Preisauszeichner und Etikett. Auf dem Trägerband der Etiketten befindet
sich ein 2D-Code. Dieser besteht aktuell aus 88 Zeichen,
die 13 Datengruppen formen. Codiert sind Etikettenspezifikationen, die SAP-Nummer und Maschinenparameter. Diese
Informationen ergeben zusammen mit den PLU-Daten aus
der Kundendatenbank das notwendige Datenpaket, um den
Auszeichner GLM-Ievo automatisiert zu steuern.
Auf der EuroShop wurde erstmals ein komplett neu entwickeltes Terminal, das neben der
Daten- auch die Sprachkommunikation ermöglicht, gezeigt. Das besonders sichere und sehr
robuste System mit dem Produktnamen almex.cargo erhöht die
Sicherheit der in der Logistik arbeitenden Mitarbeiter und steigert die Effizienz. Die Funktionalitäten umfassen unter anderem
Datenkommunikation, Telefonfunktion mit Gruppenruf, Fernwirken und Auftragsbuch, SMS-Handling, Notruf. Das Gerät ist
auch mit Handschuhen und in rauer Umgebung bedienbar und
kann zuverlässig in Außenbereichen eingesetzt werden. Durch
das Tragen an einer speziellen Weste können die damit ausgestatteten Mitarbeiter weiterhin mit beiden Händen arbeiten.
www.bizerba.com www.hoeft-wessel.com
Kathrein RFID: 100% Identifikation
LEIBINGER: Eierschalen-Tinte
Kathrein RFID und die ACD Gruppe
präsentieren gemeinsame Lösungen im RFID UHF Bereich. Die beiden Spezialisten für RFID und Mobile
Datenerfassung haben sich zusammengeschlossen, um ein Mobile Terminal für viele Anwendungsbereiche
zu entwickeln. Die RFID UHF Einheit
sendet und empfängt mit einer Leistung von 500mW und ist mit einem
patentierten X-Pol Antennendesign
ausgestattet, welches über ein sehr
homogenes und gezieltes Lese Feld verfügt und somit eine
sichere und lückenlose Erfassung von bis zu 7 Meter ermöglicht.
Für die industriellen Ink-Jet-Drucker JET3 und JET2neo bietet
die Firma Paul LEIBINGER ab sofort zwei FDA-konforme und
zwei weitere MEK-freie Tinten an. Mit den vier neuen Tinten
werden Vorgaben im Bereich der Lebensmittel-Industrie und in
Bezug auf MEK-haltige Lösemittel erfüllt. Eine der roten neuen
Tinten eignet sich speziell für die Kennzeichnung von Eiern.
Die Eierschalen-Tinte erfüllt die strengen Auflagen der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA.
Selbst wenn die Tinte durch die Schale an das Ei gelangen
würde, wäre der Verzehr absolut unbedenklich.
Mit der integrierten Transpondersuchfunktion können problemlos große Warenbestände inventarisiert oder gezielt durchsucht
werden. Mit Windows Embedded CE 6.0 und einer langen
Akkulaufzeit steht viel Spielraum für individuelle Applikationen
und Lösungen zur Verfügung. Dank des integrierten Beschleunigungssensors kann das extrem robuste M260 auf alle Situationen reagieren, um beispielsweise noch vor einem Aufprall
Daten zu sichern oder das Display auszuschalten, um wertvolle
Energie zu sparen. Im Nahbereich kommuniziert das M260 per
WLAN, im Fernbereich per UMTS oder GPRS. Gelesen werden sämtliche gängigen Datamatrix- und Barcodes im Nah- und
Fernbereich sowie alle RFID-Transponder. Die Schnelleingabetastatur lässt sich auch mit Arbeitshandschuhen bedienen und
die zusätzlichen Funktionstasten lassen sich frei belegen.
Zudem hat LEIBINGER jetzt eine FDA-konforme blaue Tinte im
Programm. Die Ethanol-basierte Tinte ist nach dem Druck essbar und kann somit bedenkenlos für Lebensmittel-Verpackungen verwendet werden, aber auch für die Direktbedruckung
von Nahrungsmitteln. LEIBINGER-Kunden aus der Lebensmittel-Branche haben damit flexiblere Möglichkeiten und können
z.B. für Promotion-Aktionen direkt auf das Produkt drucken.
www.kathrein-rfid.de
www.leibinger-group.com
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Mit seinen Abmessungen von nur 156 x 74 x 25,5 Millimetern und einem Gewicht von lediglich 330 Gramm stellt der
Nautiz X4 ein wahrlich ergonomisches Werkzeug dar und
zählt zu den flachsten und leichtesten Handheld-Computern
im Bereich robuster Geräte. Er verfügt über ein bei Sonneneinstrahlung gut lesbares Display mit resistivem Touchscreen
für zuverlässige Datenverarbeitung in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen und wird komplett, entweder mit
einem hochleistungsfähigen 1D-Laserscanner oder einem
2D-Imager für ultraschnelles und präzises Scannen von Barcodes ausgestattet, geliefert. Das Gerät verfügt zudem über
eine 5-MP-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz.
Handheld: Nautiz X4 für den mobilen Arbeiter
Der Nautiz X4 ist ein kompakter, leichter und robuster Handheld-Computer, der für eine effiziente Datenerfassung im
Feld optimiert wurde. Er wurde speziell für mobile Arbeiter,
die in rauen Betriebsumgebungen wie Lagerhaltung, Logistik, Transportwesen, Versorgungswirtschaft, Außendienst,
Sicherheitsdienst sowie der öffentlichen Sicherheit tätig
sind, konzipiert und entwickelt.
Der Nautiz X4 hat die Schutzklasse IP65. D. h. er ist staubdicht und höchst wasserabweisend. Das Gerät kann in staubigen Arbeitsumgebungen sowie bei schweren Regenfällen
verwendet und bei Verschmutzung auch abgespült werden.
Der Computer entspricht dem militärischen Standard MILSTD-810G, die für die gesamte Haltbarkeitsdauer und den
Feuchtigkeitswiderstand, die Schlagfestigkeit sowie die
Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibration, Sturz, Salz und
extreme Temperaturen gelten.
Route Accounting Kits by
www.handheldgermany.com
Die Erfahrung zeigt, dass „Just in Time“ immer mehr an
Bedeutung gewinnt.
DACOM hilft bei der Kombination von mobilen Endgeräten
im eigens entwickelten DACOM-PAD.
Das mobile PAD integriert mobile Datenerfassungsgeräte
und Thermo- oder Nadeldrucker in einem. Die Kommunikationsschnittstelle zwischen Drucker und MDE-Gerät
wird angepasst. So können wir sicherstellen, dass in
Kombination mit der Softwarelösung unserer Kunden
ein optimales Produkt für den Nutzer entsteht. Das bietet
Flexibilität in Projekten:
Lieferroute
Bestellerfassung
Bestellungen versenden
Neue Bestellungen erhalten in Echtzeit
Bestellhistorie anzeigen
Druck von Rechnungen
Senden und erhalten von Lieferscheinen
www.dacomaidc.de
DACOM DEUTSCHLAND
Mergenthalerallee 10-12
65760 Eschborn
T +49 (0) 61 96 40 08 09 F +49 (0) 61 96 40 09 10
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pr odukte
Elatec: Mehr Flexibilität für Anbieter
von Zutrittskontrolllösungen
Als erste Vertreter einer neuen
Reihe von Adapter-Boards für
den Multifrequenz-/MultistandardReader TWN4 zeigte Elatec auf
der Embedded World 2014 einen
Wandleser mit Ethernet-Schnittstelle. Weitere Boards mit Wiegand-, Clock/Data-, RS422/485- und CAN-Schnittstellen werden in den kommenden Monaten folgen. Die Adapter-Boards
helfen Systemanbietern und -integratoren, wenn bei Anwendern im Bereich der Zutrittskontrolle ältere oder herstellerspezifische Schrittstellen im Einsatz waren. Daneben konnten
Messebesucher die neueste Generation von Elatec Multistandardlesemodulen begutachten sowie ein neues Starter Kit.
Zebra: Desktop-RFID-Drucker mit UHF-Technologie
Zebra Technologies Corporation gab die Einführung des
ZD500R bekannt, Zebras ersten Desktop-RFID-Drucker mit
Ultra High Frequency (UHF)-Technologie. Die neue Produktlinie
bietet eine kompakte, vollständige RFID-Lösung für Anwendungen mit eingeschränkter technischer Unterstützung.
Mit den innovativen Konzepten seiner Multistandardleser feiert
Elatec seit Jahren Erfolge in seinem schnell wachsenden Kundenkreis. Hersteller von Zutrittskontrolllösungen können mit diesen
ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand Kundenwünschen zum
Einsatz spezieller Transponder entsprechen. Das Reader-Modul
vereint viele klassische und aktuelle RFID-Standards inklusive
NFC auf einer Platine und ist damit für den größten Teil aller denkbaren Anwendungen und Migrationsprojekte gerüstet.
Relevant für eine Reihe von
Branchen und Anwendungen,
ist der ZD500R besonders
für den Einzelhandel eine ideale Lösung, denn gerade für
die Bestandsführung wird die
einfache Artikelkennzeichnung
per RFID immer wichtiger.
„Effektives RFID-Tagging erhöht den Überblick über wertvolle
Unternehmensgüter und -werte. Mit dem ZD500R können
selbst technisch unerfahrene Mitarbeiter schnell und einfach moderne Tags erstellen“, sagt Sven Biermann, Territory
Manager DACH bei Zebra Technologies. „Mit seinen Features
spricht er genau die wachsende Nachfrage an UHF-codierten
Tags an. Diese innovative Ergänzung unserer RFID-Druckerlinie ermöglicht, sowohl Zebra als auch unseren Kunden wettbewerbsfähig zu bleiben.“
www.elatec-rfid.com
www.zebra.de
deister electronic:
Automatisiertes Bestandsmanagement
GAI: Effiziente Lagerlogistik mit LogSense
Auf der LogiMAT 2014 präsentierte
deister electronic ein RFID-Erkennungssystem für die elektronische
Registrierung von einzelnen Teilen,
das "Just-in-time-Anforderungen"
gerecht wird. Die benötigten Teile
sind damit dezentral am Arbeitsplatz
vorhanden, vor dem "versehentlichen" Zugriff geschützt
und können mittels der Mitarbeiter direkt auf die jeweilige Kostenstelle gebucht werden. Es ist automatisch für
ausreichend Bestand gesorgt. Das System bietet gleichzeitig eine permanente Inventur. Mögliche Anwendungen:
Medizinschränke, Verbrauchsmaterialien, Werkzeugausgabeschränke sowie Konsignationsschränke aller Art. Die
ausreichende Bevorratung von Artikeln wie Medikamente,
Werkzeuge oder Ersatzteile ist ein wichtiger Aspekt für
erfolgreiche Arbeitsabläufe. Mit RFID-Transpondern ausgestattete Artikel ermöglichen, dass Entnahmen automatisch
erfasst und gespeichert werden. Nachbestellungen werden
rechtzeitig ausgelöst. Die Teile werden also in der benötigten Menge zur richtigen Zeit bereitgestellt.
Die GAI Datenfunksysteme
GmbH ermöglicht mit ihrem
Sensoriksystem LogSense
die effiziente Lagerhaltung
ohne den Einsatz von Barcodes und RFID-Chips zur
Identifikation der einzelnen
Lagerbestände. LogSense ist ein autonomes System für Flurförderfahrzeuge, das Daten über die genaue Höhe und den
Beladezustand der Lastaufnahmeeinheit erfasst. Das LogSense-System von GAI besteht aus Sensoren, einer eigenen
Stromversorgung und einem Controller, der die Sensorsignale für die weitere Nutzung in Fahrzeugterminals und Lagerverwaltungssystemen vorverarbeitet. Die Datenübertragung
zwischen Controller und Fahrzeugterminal erfolgt drahtlos via
Bluetooth – auf anfällige Übermastverkabelung verzichtet das
LogSense-System. Anhand der Sensordaten lässt sich jede
Veränderung am Lagerplatz nachverfolgen und im Lagerverwaltungssystem dokumentieren. In Kombination mit einem
System zur Ermittlung der Position eines Flurförderfahrzeugs
erhalten Logistiker so genaue Angaben über alle Bewegungen
und die Standorte ihrer Güter.
www.deister.com
www.gai.de
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Nedap: RFID Upgrade für Retailer
Schreiner ProTech: RFID-Tracking von Metallobjekten
Nedap hat die Markteinführung einer weiterentwickelten Version der
erfolgreichen Standantenne FL45 angekündigt
– jetzt mit einem vereinfachten zukunftssicheren RFID-Upgrade-Pfad.
Mit zahlreichen, bei führenden internationalen Modehändlern
bereits installierten Antennen ist das Modell FL45 ein bewährtes, leistungsstarkes Produkt, das Warenschwund vorbeugt
und speziell auf den Bedarf des Einzelhandels zugeschnitten
ist. Die Standantenne FL45 kann im ersten Schritt als System
zur Elektronischen Artikel-Sicherung (EAS) mit RF-Erfassung
installiert werden und lässt sich später leicht zu einem hybriden
RF/RFID-System nachrüsten. Der RFID-Reader wird einfach in
den bereits installierten Fuß der Antenne eingerastet – so lässt
sich RFID in kürzester Zeit auch in einer Vielzahl von Stores
einführen. Zudem wird die Investition des Einzelhändlers in die
EAS-Sicherheitssysteme erhalten.
Auf der LogiMAT 2014 präsentiert Schreiner ProTech in Stuttgart die neuesten RFID-Labels für die Kennzeichnung auf
metallischen und leitfähigen Untergründen. Damit sind Metallbehälter, ESD-Boxen und andere große Metallkomponenten
entlang der Supply Chain lückenlos erfassbar. Das ((rfid))-DistaFerr SL Label ist vor allem für die Identifikation metallischer
Komponenten in Produktion, Automobilbau und Industrie
geeignet. Der flexible und dünne Aufbau ermöglicht einen
Einsatz auf Bauteilen
und auch auf Behältern aus Metall.
www.nedap-retail.com
Microscan: Leiterplatten-Nachverfolgungssystem
Microscan gab die Veröffentlichung eines neuen
Nachverfolgungs- und Kontrollsystems bekannt, das
speziell für den Einsatz
in der Leiterplattenproduktion entwickelt wurde.
PanelScan™ ist eine komfortable und unkompliziert integrierbare Bilderkennungslösung, die Barcode-Daten von Leiterplatten-Mehrfachnutzen
erfasst. Das System kann vor oder in der Oberflächenmontage-Fertigungsstraße eingesetzt werden und ersetzt den
fehleranfälligen manuellen Scanvorgang durch automatisierte Datenerfassung bei laufendem Fertigungsband, d. h.
bei voller Produktionsgeschwindigkeit. Das PanelScan™System zur großformatigen Bilderfassung gibt es sowohl
in der Standard- als auch in der Breitformat-Konfiguration,
und es beinhaltet bis zu zwei GigE-Zeilenkameras mit Objektiv zum Scannen von Fertigungsstraßen, bis zu zwei LEDLeuchtelemente der NERLITE® Smart Serie sowie Software,
Trigger und Kabel. Dank der vorhandenen Softwareanwendungs-Dienstprogramme lässt sich das System problemlos
in vorhandene Produktionsleitsysteme (MES) integrieren.
Die Software kann außerdem auf den vollen Funktionsumfang der Visionscape®-Software erweitert werden.
Für die individuelle Anwendung kann das ((rfid))-DistaFerr
SL Label programmiert und mit Barcode, Klarschrift oder
Logos versehen werden. Bei einer Größe von 22,5 mm x
50 mm erreicht das RFID-Label eine Lesereichweite von bis
zu vier Metern. Das Etikett kann vor Ort mittels eines TTRDruckers programmiert und bedruckt werden und wird per
Hand oder mit einer automatischen Spendeanlage sofort im
Prozess appliziert.
www.schreiner-protech.com
EHI Kartenkongress 2014
Zahlungssysteme für Handel, Gastronomie und
Tankstellen in D - A - CH: Status quo und Perspektiven
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pr odukte
HEIDLER Strichcode:
Auszeichnung auf der LogiMAT 2014
Entscheidend für die Höhe der Transport- und Lagerkosten ist nicht nur das Gewicht, sondern auch das Volumen
einer Palette, denn nur so kann der verfügbare Raum effizient genutzt werden. Der neu entwickelte PalletCube der
HEIDLER Strichcode GmbH bestimmt einfach und zuverlässig Volumen und Lademeter jeder Palette – auch bei
unsymmetrischen Transportgütern mit Auswölbungen und
Überhängen. Das System ist nahezu wartungsfrei, da
keine beweglichen Teile vorhanden sind. Die Durchführung
einer solchen Messung erfolgt automatisiert und sekundenschnell. An der Decke befestigt, erfassen drei spezielle Infrarot-Kameras binnen 1 - 2 Sekunden die Ober-und
Seitenflächen der zu vermessenden Palette. Ebenfalls werden gleichzeitig auch Fotos der
Palette erzeugt. Anschließend
erstellt die PalletCube-Software
ein Tiefenbild des Objekts in 3D.
Mit diesen Produktfeatures
gewinnt der PalletCube nun
die renommierte Auszeichnung
„Bestes Produkt“ in der Kategorie Software, Kommunikation, IT auf der diesjährigen
LogiMAT. Die LogiMAT, Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss, vergab den begehrten Preis nunmehr zum 11. Mal. Er geht an die Hersteller
innovativer Produkte, die Firmen dabei unterstützen, ihre
innerbetriebliche Logistik zu optimieren. Die Preisverleihung
fand am 25. Februar 2014 auf dem Messegelände der LogiMAT in Stuttgart statt.
www.heidler-strichcode.de
Domino: Standard-Palettenetikettierlösung
Domino erweitert sein erfolgreiches M-Serie Etikettendruckspender-Sortiment um
den neuen M220 Palettenetikettierer. Das jüngste Mitglied der Produktfamilie ist
eine serienmäßig produzierte
Palettenetikettierlösung,
die so konfiguriert werden
kann, dass sie unterschiedliche Anforderungsprofile
erfüllt und die tertiären Etikettierungsvorschriften
innerhalb verschiedenster
Verpackungslinien abdeckt.
Die Konstruktion des M220 beruht auf der mehr als 20-jährigen
Erfahrung im Bereich Palettiertechnik. Zur Ausstattung gehört
unter anderem ein neuer Applikatorkopf, der um 180° gedreht
werden kann, so dass die Etiketten je nach Kundenanforderung und Layout der Produktionslinie auf bis zu zwei einander
angrenzenden Seiten der Palette aufgebracht werden können.
Der M220 ist mit Aluminium- oder Edelstahlgehäuse erhältlich.
Optional gibt es für beide Versionen einen Kontroll-Scanner
sowie ein Klimagerät. Die Edelstahl-Ausführung ist insbesondere für raue Umgebungsbedingungen geeignet, wie sie
zum Beispiel in der Getränkeindustrie anzutreffen sind. Sie ist
robuster, langlebiger und lässt sich einfach reinigen und sterilisieren, um jederzeit eine saubere Produktionsumgebung zu
gewährleisten.
www.domino-deutschland.de
Ehrhardt + Partner: Voice Integrates RFID (VIR)
Ehrhardt + Partner (E+P) mit der Neuentwicklung VIR, Voice
Integrates RFID. Die Technologie wurde mit dem Preis „Bestes Produkt LogiMAT 2014“ in der Kategorie Kommissionieren,
Verpacken, Sichern ausgezeichnet. VIR vereint die beiden Technologien Pick-by-Voice und RFID und kombiniert aus beiden die
Vorteile – die Lösung optimiert die Kommissionierung spürbar.
Neben deutlich verkürzten Rüstzeiten beim Multi-Order-Picking
werden mit VIR Fehler praktisch ausgeschlossen. Außerdem
profitieren Anwender von einer Vereinfachung des Behältermanagements. Im Vergleich zum rein sprachgeführten Rüstvorgang können mit VIR bis zu 80 Prozent Zeit gespart werden.
„Dass die Technologie jetzt mit dem Preis „Bestes Produkt“
ausgezeichnet wurde, zeigt einmal mehr, dass sich die enorme
Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei E+P in der logistischen
Praxis bezahlt macht“, resümiert Marco Ehrhardt. Bei der Technologie VIR werden Behälter einmalig mit einem RFID-Tag verident 2/14
sehen und sind somit eindeutig gekennzeichnet. Die bislang
übliche sprachgebundene Eingabe der Behälterkennung oder
das Scannen mit MDE-Handhelds wird abgelöst durch die automatische Erfassung der RFID-Behälteretiketten. Dies geschieht
mit einem RFID-Scanner, der direkt mit dem Pick-by-Voice-Talkman verbunden ist und ebenfalls am Gürtel befestigt wird. Zur
automatisierten Identifizierung zieht der Kommissionierer die
Behälteretiketten beim Rüstvorgang am Scanner vorbei.
www.ehrhardt-partner.com
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bis hin zu Steuerungs- und Lagerverwaltungssystemen aus. Zwei
reale Logistikkreisläufe zeigen
das effiziente Zusammenspiel der
Systeme. So ist ein leistungsfähiges automatisches Kleinteilelager
(AKL) inklusive des SSI Schäfer
Regalbediengeräts SMC an eine
Förderstrecke angeschlossen,
welche die Ware sicher zu den
ergonomischen Kommissionierarbeitsplätzen führt.
SSI Schäfer: Eintauchen in die Welt der Effizienz
Bei dem diesjährigen CeMAT Messeauftritt, mit über 1.400 m²
(Halle 13, Stand C20), glänzt SSI Schäfer nicht nur durch die
Präsentation modernster Technologien und Produkte für Prozessintegration und Effizienzsteigerung: Der Besucher erhält
durch spezielle Informationsinseln – Stationen, an denen die Systeme interaktiv per Monitor vorgestellt werden – sofort einen
Eindruck, zu welcher Leistung die Lösungen in der Praxis tatsächlich fähig sind. Um dies live erlebbar zu machen, stellt SSI
Schäfer innovative Systementwicklungen, Regalbediengeräte,
Regale und Ladungsträger, Förder- und Kommissioniertechnik
In einem zweiten Kreislauf sorgt das flexible und kostengünstige Transportsystem SSI Autocruiser für den
Transport der Artikel zum ergonomischen Montagearbeitsplatz-system pick@work und/oder zum effizienten
Kommissioniersystem E-Pick. Doch auch die Softwarelösungen kommen auf der CeMAT nicht zu kurz. Mit der
World of IT zeigt SSI Schäfer seine führende Kompetenz im Bereich Software und bietet Besuchern Einblicke in das breite Funktionsportfolio der Logistiksoftware
WAMAS und SAP.
www.ssi-schaefer.de
Innovative Etikettierlösungen
Für Produktion
und Logistik
Im Stillstand oder
Durchlauf
Modularer Aufbau für alle
Anforderungen
7 Paletten pro Minute,
7 Etiketten pro Sekunde
Telefon: +49 (0)2224/ 77 08 - 7142 . [email protected] . www.bluhmsysteme.com/id
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Industrie 4 .0
Industrie 4.0
Status und Ansätze
Industrie 4.0 ist Auftakt und Anregung
zugleich, etwas zu tun im Bereich
der Produktionstechnik. Warum ist
die Frage – sind wir stehengeblieben? Doch wohl nicht. Sonst würden
wir in Deutschland im internationalen
Vergleich nicht so gut dastehen. Also
warum etwas Neues initiieren? Ganz
klar, wir müssen wieder weiter voran
gehen und dürfen uns nicht ausruhen.
Im Bereich der Produktionstechnik und
der Automatisierung der Produktion ist
in den letzten Jahren eben nur wenig
Fortschritt zu verzeichnen gewesen.
Hier soll Industrie 4.0 aufrütteln und
fokussieren. Dabei ist das Thema
Industrie 4.0 nicht rein technisch zu
sehen, nicht rein politisch sondern rein
praktisch für unsere Industrie.
Aber was ist nochmal Industrie 4.0. Rekapitulieren wir kurz die Geschichte von
Industrie 4.0. Industrie 4.0 ist die Bezeichnung für ein Zukunftsprojekt der Bundesregierung gewesen, das im November
2011 verabschiedet wurde. Ein eingesetzter Arbeitskreis erarbeitete HandProf. Dr.-Ing. habil. Klaus Krämer
Hochschule Rosenheim
Bereich Fertigungsautomatisierung
Hochschulstraße 1
83024 Rosenheim
www.fh-rosenheim.de
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lungsempfehlungen, die im Oktober 2012
übergeben wurden. Zudem wurde eine
Geschäftsstelle und eine Plattform Industrie 4.0 eingesetzt. Ziel ist es, die Wettbewerbsstellung Deutschlands im Bereich
der Produktionstechnik, siehe oben, durch
technische Innovationen zu sichern, siehe
auch der Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0 vom April 2013.
Das war gleichzeitig der öffentliche Auftakt für den Begriff Industrie 4.0 selbst.
Gehen wir kurz inhaltlich zurück und
werden uns klar, was der reine Begriff
„Industrie 4.0“ nun bezeichnen soll. Im
ident-Jahrbuch 2013 wurde unter dem
Titel „Automation 2013 und folgende“ die
technische Entwicklung rund um die Produktion und Fertigung ab den 50er Jahren in 10-Jahresschritten skizziert und es
wurden Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung quasi „bottom-up“ skizziert. Die EU geht bei der Betrachtung
der Entwicklung anders vor und definiert
3 Entwicklungsstufen. Eine weitere Herangehensweise zur Entwicklung stammt
z.B. von Kondratieff, der 5 Entwicklungswellen definiert. In den Arbeiten zur Industrie 4.0 geht man nun von den folgenden
4 „Revolutionen“, also Entwicklungsstufen im Industrialisierungsprozess aus.
Der Begriff Industrie 4.0 resultiert aus
einer top-down Betrachtung mit gröberen
und globaleren Eckpunkten, als in 10 Jahresschritten. Hier beginnt man mit dem
Übergang von der rein ländlichen Gesellschaft zur Industriegesellschaft, die
durch die Einführung der mechanischen
Systeme Wasser-, Wind- und Dampfkraft
hervorgerufen wurde, bezeichnet als
1. industrielle Revolution. Die zweite
industrielle Revolution in dieser Betrachtungsweise wurde durch die Elektrifizierung und die elektrische Energie,
verbunden mit der Einführung der arbeitsteiligen Produktion hervorgerufen. Die
dritte industrielle Revolution resultiert aus
der Entwicklung der Elektronik und der
Einführung elektronischer Komponenten
in Industrie und Verwaltung. Damit war
der Durchbruch der Automatisierung in
allen seinen Gestaltungsformen möglich, siehe auch BMBF- Abschlussbericht „Umsetzungsempfehlungen für das
Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ – (plattfrom-i4.0.de). Die 4. industrielle Revolution wird nach diesem Papier durch
die Entwicklung des Internets der Dinge
und Dienste und dessen Nutzung in der
Industrie sowie durch die Einführung des
erweiterten Internetprotokolls IPv6 hervorgerufen. Aus dieser Betrachtung heraus hat man nun Schlussfolgerungen für
die künftigen Entwicklungstätigkeiten
gezogen, siehe Abschnitt Internet, CPS
und intelligente Produkte unten.
Stand der Technik in der Produktion
Man kann obige Betrachtungen auch
anders führen, indem man sich vor
Augen führt, wie die derzeitige Produktion weiter verbessert werden kann. So
kommt man zu ähnlichen Ergebnissen
des „to do“. Betrachtet man den Einfluss des Internets heute, wird klar, das
nur schnelle und direkte Reaktionen auf
Bestellungen zur Kundenzufriedenheit
I n dustrie 4 .0
führen. Gleichzeitig muss das Produkt im
Vergleich zur Konkurrenz preiswert sein.
Hier liegt das Problem, da wir nicht auf
einer Insel leben, sondern im weltweiten
Business arbeiten.
Wie erreicht man eine preiswerte Produktion. Die Prinzipien sind alt. Da
man die Lager mittels effizienter EDVgestützter Planung über MRP heruntergefahren hat, kann man nur über die
bringen, das mit echten Rückmeldungen aus der Produktion arbeiten sollte.
Führt man dazu noch das Lean-Management Prinzip ein, sind auch innerbetrieblich aufgebaute interne Puffer nicht
mehr vorhanden und können nicht mehr
ausgleichen. Die Folge sind engste Termine und häufigeres Umrüsten. In diesem Fall kann nur noch der Werker
an der Maschine bei Störungen oder
Materialproblemen kurzfristig reagie-
„Ziel ist die vernetzte, flexible und selbstorganisierte Kapazitätsflexibilität in
Cyber-physischen Systemen, mit der
Unternehmen ihre Produktionskapazitäten gemeinsam mit den Mitarbeitern
kurzfristig, bedarfsorientiert und unternehmensübergreifend regeln können.“
(VDI-Z S.155 (2013) Nr.9, September).
Als Lösungsansätze kommt der obigen
Betrachtung natürlich wieder die Entwicklung im Bereich der Rechnertechnik entgegen. Wir bekommen immer schnellere
Rechner mit größten Speicherkapazitäten, eine weltweite Vernetzung mittels
Internet, neue Identifikationssysteme
(RFID, NFC, 2-D Codes), effizientere
Funksysteme, zudem Mobilfunk im industriellen Einsatz (?), Tablets und Flachbildschirme zur Verfügung gestellt. Was aber
fangen wir jetzt real damit an, obige Problematik der Produktion zu lösen?
Internet, CPS und intelligente Produkte
Oberfläche in einem FLS zur Darstellung des Ist-Zustandes incl. Historie einer Maschine
Produktion reagieren. Diese wird aufgrund der verringerten Bestellmengen
kleinteiliger und man versucht mit MRP
2 die Produktionskapazitäten optimal
zu nutzen. Die Einführung des Just-inTime Prinzips führt zur weiteren Minimierung des Lagers wie jetzt auch der
Losgrößen. Das führt zu kleinsten Losgrößen, wodurch die Grenzen der (mittel- bis langfristigen) Disposition von
MRP 2 und damit von ERP-Systemen
überschritten sind. Hier soll nun für die
Feinterminierung das MES System Hilfe
ren und die Abläufe umstellen. Kapazitätsengpässe können damit nur mit
flexiblem Personal ausgeglichen werden, will man die Kundentermine halten.
Da aber das Personal im Hochlohnland
teuer ist und die Flexibilität gesellschaftlich bedingt begrenzt ist, stellt sich die
Frage, was nun, um weiter im Wettbewerb bestehen zu können oder sogar
voranzugehen – die 4. Industrielle Revolution durch das Internet der Dinge und
Dienste initiiert? Bringt sie gleichzeitig
auch die Lösungsansätze?
Eckpunkte der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und deren Wirkungen
Wettbewerb
Just-in Time
Lean Management
Internet
Optimale Abläufe
„keine“ Bestände
keine PufferSchnelle, direkte
Beauftragung
Lager und Produktions- Optimale Lose engste Termine
Einzelstückproduktion
mengen minimieren
Optimale Logistik
in Serienumgebung
Optimale Kapazitäten
MRP MRP2
MES/FLS/BDE
Werkerleitstand/CPS?
Das sind die eigentlichen Gründe für
die Diskussion Industrie 4.0 rund um
die Produktion. Im Mittelpunkt steht
das Internet in seiner erweiterten Form
IPv6 zur Vernetzung von „Maschinen,
Lagersystemen und Betriebsmitteln“.
Mit der Erweiterung des Nummernraumes durch IPv6 sind nun auch Maschinen und Betriebsmittel mit eindeutigen
EDV-Namen versehbar. Haben wir
etwas davon, oder besser, was haben
wir nun praktisch davon. Alles geht nur
noch über das Internet? Teilweise rudert
man hier zurück und verweist darauf,
dass die Elemente „wie im Internet
miteinander kommunizieren können“
sollen, siehe nochmals VDI-Z S.155
(2013) Nr.9, September. Folgende Elemente stellen den Kern des Ansatzes
Industrie 4.0 dar:
1. Intelligente Maschinen:
Mit Industrie 4.0 fest verbunden ist der
Begriff der Cyber-Physical-Systems
(CPS). CPS Systeme „umfassen in
der Produktion intelligente Maschinen,
Lagersysteme und Betriebsmittel, die
eigenständig Informationen austauschen,
Aktionen auslösen und sich gegenseitig selbständig steuern“. Das war der
ident 2/14
41
42
Industrie 4 .0
I­nitiator, ist der Kernansatz der eigentlichen Diskussion. Zudem sollen sich die
Komponenten der Maschinen selbst vernetzen in adaptiven Anlagen, die sich
künftigen Produktmodifikationen automatisch anpassen. Wird damit vielleicht
sogar die Umrüstzeit obsolet, wie im MEMagazin 2 2013 zu lesen.
2. Intelligente Produkte
Verbunden mit diesen intelligenten
Maschinen sind auch die Produkte als
zweites Kernelement intelligent („Smart
Products“) zu gestalten. Intelligente Produkte sind hier eindeutig identifizierbar
und lokalisierbar, kennen Informationen
zu ihrer Historie selbst, ihren aktuellen
Zustand und alternative Wege zum Zielzustand, „verfügen bereits während der
Produktion über das Wissen ihres Herstellungsprozesses“. Dazu in den VDINachrichten 20.9.2013, „Industrie 4.0:
Die menschenleere Fabrik bleibt eine
Illusion“: „Industrie 4.0 zielt auf die Einführung autonom handelnder und vernetzter cyber-physischer Systeme, die
Elemente Industrie 4.0 im Überblick
Intelligente Assistenzsysteme für Mitarbeiter
Übewachung,
Kontrolle,
Störbeseitigung
Datenbank
Vernetzung mittels TCP/IP - Internet
Intelligentes Produkt
Intelligente
Maschine
Intelligente
Maschine
Industrie 4.0 und praktische Betrachtung
Aus den obigen kurz skizzierten Ansätzen können erste Ergebnisse für die
Praxis abgeleitet werden. Das dieses
Internet derzeit und auch in absehbarer
Zukunft zu kritisch für die breite (faktisch öffentliche) Übergabe und breite
Arbeit mit firmeninternen Daten ist,
ist unumstritten. Inwiefern es jemals
sicher gestaltet werden kann, egal mit
Bei der Kommunikation der Maschinen
miteinander, wie auch bei der Selbstvernetzung fehlen Standards und
zwar auf Nachrichtenebene
es ermöglichen, das sich Aufträge selbständig durch ganze Wertschöpfungsketten steuern, die auch die erforderlichen
Bearbeitungsmaschinen und das Material koordinieren und automatisch ihre
Auslieferung zum Kunden organisieren“.
3. Transparenz und Mitarbeitereinsatz
Zudem soll die Produktion durchgehend
transparent sein, damit sie kurzfristig auf
Störungen und Ausfälle sowie Änderungen reagieren kann. Die Mitarbeiter werden in diesem System zur Steuerung,
Regulierung und Gestaltung der intelligent
vernetzten Ressourcen nach situativen
und kontextabhängigen Zielvorgaben eingesetzt. Damit können sich die Mitarbeiter
„auf die kreativen, wertschöpfenden Tätigkeiten fokussieren“. Soweit der Grundansatz zur weiteren Diskussion.
ident 2/14
Durchgängige Transparenz der Produktion
welchen Verschlüsselungsalgorithmen
o.ä., hat die Diskussion um die Aktivitäten der NSA faktisch beantwortet.
Maximal Daten vom Zulieferer, Daten
für den Außendienst und Vertrieb werden gehandhabt werden müssen und
die mit besonderer Vorsicht weiterhin
über Firewalls o.ä.. Hier besteht folgerichtig noch deutlicher Entwicklungsbedarf, wenigstens diese Übertragungen
sicher zu gestalten. Aber andererseits
kann die Systematik des Internets positiv intern im Intranet eingesetzt werden, bzw. wird sie schon. Damit ist
im Wesentlichen die Cloud der Daten
weltweit auf die Höhe der firmeninternen
Serversysteme und die Kommunikation
mittels TCP/IP geschrumpft. Die Prinzipien bleiben gleich und man kann immerhin auf Dauer die Technologie aus dem
Intelligente
Maschine
Office-Bereich für die Industrie verwenden, soweit auch die Echtzeitfähigkeit für
relevante Anwendungen realisierbar ist.
Zu 2. Intelligente Produkte
Die intelligenten Produkte (Smart Products) sollte man sich kritisch ansehen. Was macht man mit den Teil- oder
Zwischenprodukten, die doch oft erst
via Montage zum Endprodukt werden.
Was ist mit Teilprodukten als Ersatzteile, was mit Zulieferteilen. Sollen
alle Bestandteile eines Produktes,
also alle Teil- und Zwischenprodukte
einzeln mit Kennungen oder sogar mit
Datenspeichern versehen werden,
damit sie sich selbst durch die Produktion steuern und ihre Historie verwalten können? Schön wäre es. Das
liest sich wieder wie eine neue Hype
für Transponder.
Der praktische Ansatz ist der elektronische Begleitzettel oder alternativ das
intelligente Begleitpapier am Werkstück
oder auch bei größeren Produktionsmengen am Transporthilfsmittel. Realisierungs-alternativen sind wieder der
mittlerweile bekannte 2-D Code auf den
Begleitpapieren oder der jetzt mit Daten
beschriebene Transponder oder NFC
Tag am Transporthilfsmittel oder am
Material selbst. Entwicklungsansatz ist
für die Transpondertechnik zumindest
ein größerer Datenspeicher (Dateninhalt: eindeutige ID, Historie, aktueller
Zustand, Wege zum Ziel, Wissen über
Herstellungs-prozess) bei gleich auch
niedrigerem Preis oder gleich das im
Produkt integrierte NFC System.
I n dustrie 4 .0
Reicht es nun, wenn jedes Produkt oder
Teilprodukt die notwendigen Daten bei
sich führt? Was ist bei Engpässen an
der nächsten Maschine. Sind wir wirklich schneller, wenn das Produkt alles
über sich weiß? Wer koordiniert hier,
wer plant. Wie sind die Daten anzulegen, damit jede Maschine sie lesen
kann. Sind diese Fragen zu praxisnah?
Folgerichtig sind übergreifende Systematiken wie auch Standards im Bereich
der notwendigen Daten festzulegen.
Immerhin spielt die Kennzeichnungstechnik eine entscheidende Rolle. Sollte
die Branche der automatischen Identifikationssysteme nicht mit Vorschlägen
zu Standards evtl. vorangehen?
Zu 1. Intelligente Maschinen
Interessanter wird es bei den CPS, den
intelligenten Maschinen, Lagersystemen
und Betriebsmitteln. Wie sind die Daten
zu übermitteln, wenn die Maschinen miteinander selbsttätig reden können sollen. Welche Daten sind überhaupt zu
übergeben -als Standard-, da ansonsten
wieder jede Maschine neu zu programmieren wäre. Und dass kann doch nicht
Ziel der Industrie 4.0 sein.
Das Produkt muss zudem wenigstens der
nächsten oder übernächsten Maschine
sein Kommen ankündigen, damit diese
die Werkzeuge rechtzeitig wechseln kann
oder vielleicht sogar umgerüstet werden
kann. Wenn nun aber jedes Produkt beliebig eingespielt werden kann, wie ist das
mit der optimalen Losgrößenbildung,
wenn das Produkt einen alternativen Weg
selbst nimmt. Wie ist das mit den Rüstzeiten? Das Grundkonzept kann eigentlich nur optimal bei Losgröße 1 arbeiten.
Wollen wir das aber wirklich, ist die Frage.
Wollen wir nicht eher im Sinne der Optimierung eine Losgröße 1 aber auf Basis
von Standardkomponenten. Der Slogan
ist doch Einzelstücke bzw. kleine Serien
zu Preisen von Großserien. Dann sollte
doch die Produktionsmaschine möglichst
kleine Lose bearbeiten, nur die Montage
dann das individualisierte Endprodukt
fertigen. Klar wird anhand dieser kurzen
Diskussion, dass auch bei Industrie 4.0
verschiedenste Lösungen von der Einzelproduktfertigung bis zur (Klein-) Serienfertigung parallel existieren werden.
Auch unter Industrie 4.0 werden die Automatisierungsebenen und -komponenten verbleiben
ERP
MRP
PDM
Datenbank
MRP 2
MES
CAD
CAP
Leitstand
FLS
Maschine /CPS
BDE
- Intelligente
Produkte -
Die Maschine soll sich selbst für das
nächste Produkt vorbereiten können,
adaptiv sein. Das ist sicher möglich,
wenn alle Daten vorhanden, alle Werkzeuge vorhanden sind und der Umrüstvorgang automatisch stattfinden kann.
Hier müssen unsere Produktionsmaschinen wieder automatisierungstechnisch weiter ertüchtigt werden.
Wenn das Produkt oder zumindest der
Begleitzettel alle Daten maschinenlesbar enthält, kann die Maschine auch
eigenständig dezentral arbeiten. Das
heißt, jede Maschine muss ein Lesegerät für Barcodes oder Transpondertechnik enthalten und die Daten auch
softwaretechnisch einbinden können.
Gleichzeitig muss jede Maschine eine
Anbindung ans Internet/Intranet aufweisen und bzgl. seiner Daten transparent sein. Bei der Kommunikation
der Maschinen miteinander wie auch
bei der Selbstvernetzung fehlen Standards und zwar auf Nachrichtenebene.
Die technische Anbindung an das
Internet dürfte dagegen bei den meisten Maschinenherstellern kein Problem
sein. Problematisch ist hier der Zugriff
auf interne Maschinen- und Produktionsdaten sowie Betriebsdaten zu jeder
Zeit. Will der Hersteller das?
Zu 3. Transparenz und Mitarbeitereinsatz
Industrie 4.0 heißt nicht der erneute
Versuch, einen Weg zur gläsernen
Fabrik ohne Menschen zu finden. Mittlerweile hat man eingesehen, dass der
B&B
Mensch unabdingbar für zumindest die
Überwachung und Reaktion auf Störungen sowie die Wartung der Maschinen und die Optimierung der Abläufe
ist und bleibt. In bestimmten Bereichen
wie im Wareneingang und in der Kommissionierung ist er dagegen werklich
nicht wegzudiskutieren.
Ziel muss es sein, dem Werker die
Arbeit zu erleichtern, gerade im Rahmen der Bedienung der EDV-technisch
hochgerüsteten Anlagen und Maschinen. Dabei spielt der virtuelle Raum
eine besondere Bedeutung, da mit
diesem eine Bedienung deutlich vereinfacht werden kann, siehe auch VDI
nachrichten 2.8.2013 – „Cloud schafft
Voraussetzungen für Industrie 4.0“. In
diesem Bereich ist ein deutliches Entwicklungspotential bei standardisierten Oberflächen (B&B, Visualisierung)
und den zugehörigen Instrumenten
zur Zusammenstellung von Elementen
für die jeweilige Maschine und ihren
Bediener zu sehen. Klar ist, reagiert
der Mitarbeiter schneller und reaktiver,
ist auch die Produktion schneller, da
Wartezeiten minimiert werden.
Vertikale Vernetzung, Ebenen
Auch unter Industrie 4.0 und CPS
werden vertikal der Produktion überlagerte Planungssysteme nicht wegfallen. Die Produktionsplanung
lang- und mittelfristig ist weiterhin
notwendig, die Materialplanung wird
ident 2/14
43
44
Industrie 4 .0
Prinzip einer Werkerleitstandoberfläche für eine Maschine einschließlich Entwicklungstoll
­ eiterhin benötigt (MRP, MRP 2, ERP
w
Systeme). Auch das Leitsystem zwischen Planungsebene und Maschinensteuerungen wird nicht wegfallen,
da immer eine schnell reagierende
koordinierende Kraft nötig sein wird,
bei umfangreicheren Störungen als
auf reiner Maschinenebene, eingreifen und auch vorausschauend z.B. im
Sinne eines Condition Monitorings
agieren zu können. Auswirkungen wird
die Flexibilisierung der Produktion
auf die Leitsysteme, Leitstände und
die MES-Systeme bzw. deren Alternativen haben. Sie werden mit mehr
Information umgehen müssen als bisher, wenn die Transparenz in der Produktion durchgängig gewährleistet
werden soll. Und sind die Maschinen
selbststeuernd und können die Produkte bei Problemen selbsttätig neue
Wege in der Produktion nehmen,
ist die Verfolgung der Produkte und
Tätigkeiten umso wichtiger.
Die Frage ist bei adaptiven Maschinen, ob nicht das MES besser durch
einen „Werkerleitstand“ (WLS)
ersetzt werden muss und das MES
nur noch eine Überwachungs-, Kontroll- und Optimierungsfunktion erhält.
Damit erhielte jede Maschine quasi
einen Mini-Leitstand, der die anfragenden Produkte selbst organisiert.
Das würde dem geforderten optimalen Mitarbeitereinsatz im Sinne der
Kontrolle und Überwachung Vor-Ort
ident 2/14
entsprechen, aber auch eine neue
Art Mitarbeiter bedingen, der klar mit
EDV, virtuellen Elementen etc. umgehen können muss.
Bisherige Entwicklungen/Ergebnisse
Was wurde bisher entwickelt im Rahmen Industrie 4.0 bzw. auf was verwiesen. Folgend nochmals Splitter aus
dem Jahre 2013. Klar zu benennen ist
die Initiierung durch die Einführung
des erweiterten Internetprotokolls
IPv6. Damit ist ein genügender Nummernraum verfügbar, auch jeglicher
Maschine eine eindeutige Internetadresse zuzuweisen. Nach und nach
kommen auch immer mehr Geräte in
Umlauf, die daran anbinden können
(Router, Switches etc.). Folgend sind
die ersten Funkmodule (Mobilfunknutzung) entwickelt worden, die eine
Maschine zu Maschine Kommunikation ermöglichen (M2M). Schon lange
sind Sensoren und Aktoren mit Ethernet-Anbindung diskutiert und angeboten worden. Jetzt mit der Verbindung
zur Industrie 4.0 werden sie nochmals
ertüchtigt und das Angebotsspektrum
vorsichtig nach und nach erweitert.
Zu benennen sind kommunizierende
Schalter und intelligente Antriebe bis
hin zu einem mechatronischen Systembaukasten für eine vollautomatische Bearbeitung. Für den Kenner
des Marktes ist das aber auch nichts
wirklich Neues. Neu ist hingegen die
Erweiterung von MES Systemen mit
neuen Tools im Verbund zur Industrie 4.0 und der Ansatz einer standardisierten Kommunikation zwischen
Maschine und MES. Interessant
ist auch der Einsatz der GoogleGlas-Brille für Maschinenbediener
(VDI-Nachrichten 6.12.2013 – Die
Maschinensteuerung auf der Nase)
im Sinne der Virtualisierung. Sicher
wurde in dieser Liste auch etwas
übersehen, doch wichtig ist der Trend.
Man kann also doch sagen, es bewegt
sich etwas unter dem Titel Industrie
4.0. Wenn es schon nicht wirklich neu
ist, wird es über die Anbindung an die
Thematik doch wieder in Erinnerung
gerufen und aktualisiert. Das ist auch
schon ein respektabler Effekt nach
der kurzen Laufzeit der Thematik.
Zusammenfassung und
Schlussfolgerungen
Eindeutig ist, dass die Weiterentwicklung unseres Maschinen- und
Anlagenbaus notwendig ist, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten. Klar ist auch, dass dabei die
Automatisierung und die Vernetzung
von Anlagen eine deutliche Rolle spielt
und spielen wird. Der Ansatz der Thematik Industrie 4.0, die virtuelle Welt
und die physikalische Welt zu verbinden, ist eine logische Schlussfolgerung. Die Vernetzung von Maschinen
kann nur gelingen, wenn diese auch
eigenständig und damit in Grenzen
intelligent arbeiten und die übertragenen Daten standardisiert und auf das
notwendige Maß beschränkt werden.
Das auch der Punkt Arbeitskosten eine
Rolle spielt, ist ebenfalls klar. Damit muss
die Arbeitskraft Mensch optimal genutzt
werden, zur Überwachung und Kontrolle, weg von Routinearbeiten. Damit
muss die Maschine intelligent sein, sich
selbst einstellen, in Grenzen eigenständig agieren und dem Menschen eine auf
ihn optimierte Bedienoberfläche (Thema
B&B)anbieten. Folgend weitere Punkte,
die bei der Realisierung des „Industrie
4.0“ Ansatzes von Bedeutung sind:
I n dustrie 4 .0
•G
rundbedingung ist die Sicherheit im
Internet. Alternativ sind rein interne
abgeschlossene Intranet-Systeme
aufzubauen, die auf dem InternetAnsatz basieren.
•D
as Internet muss neben der normalen Kommunikation (CSMA/CD)
auch Echtzeitfähigkeit anbieten, also
erweitert werden.
•M
onitoring-Ansätze sind zu realisieren,
die eine Betriebsdatenerfassung bis zur
Messung von Maschinen- und Prozessdaten mittels Sensoren integrieren, die
Produktion wie die Produkte laufend zu
überwachen und zu optimieren.
•S
tatt Sensorwerte sind im Sinne
der Informationslogistik Sensornachrichten mit Messwertangabe,
Messortangabe, Zeitangabe und
Meldestatus als Standard festzulegen, damit Maschinen einfacher
erweitert werden können und die
real verfügbaren Daten schneller und
direkter auf allen interessierten Ebenen genutzt werden können.
•E
lektronische Begleitpapiere oder
elektronische Laufzettel, nach
Bedarf auch in RFID- oder NFCTechnik sind als Standard zu entwickeln, den Produkten mitzugeben
oder zu integrieren.
•V
erbesserte Bedienoberflächen für
die Werkereinbindung sind zu entwickeln. Von Vorteil ist eine Standardisierung, damit sich Werker
einfacher auf neue Maschinen einstellen können.
• Intelligente Maschinen bedürfen einer
klaren Struktur der Datenübergabe
(Kommunikationsstandards auf Nachrichtenebene) zur Realisierung einer
einfachen Einbindung in Produktionssysteme (Kommunikation mit anderen Maschinen sowie mit intelligenten
Produkten). Anzuraten ist ein Ansatz
ähnlich EAN 128 oder der G-Sprache.
•U
m autark und gleichzeitig adaptiv agieren zu können, bedarf jede Maschine
eines Mini-Leitstandes („Werkerleit-
standes“, WLS) zur Selbstoptimierung
und Selbststeuerung sowie Selbstüberwachung, möglichst mit standardisierter Oberfläche, siehe oben.
•C
PS Systeme müssen zwingend eine
Kommunikationsmöglichkeit mittels TCP/IP aufweisen sowie über
Lesetechnik zur berührungslose
Informationserfassung der Daten
der Produkte verfügen. Die An- und
Abmeldung am Netz muss automatisiert selbsttätig erfolgen.
•F
ertigungsleitsysteme mit standardisierten Schnittstellen sind zu
entwickeln und einzusetzen, den
Materialfluss und die Produktionsweisen übergreifend zu verfolgen,
zu visualisieren und einer stetigen
Ablaufanalyse und Ablaufoptimierung
gerade auch hinsichtlich der zeitlichen Historie zu öffnen.
•P
PS und ERP-Systeme müssen eine
standardisierte Schnittstelle (nachrichtenorientiert) zu unterlagerten Systemen (FLS oder WLS) aufweisen,
flexible Anknüpfungen zu ermöglichen.
Modularisierung und Standardisierung der Datenübergabe sind im
Sinne einer Informationslogistik auch
und gerade im Bereich Industrie 4.0
die ausschlaggebenden Bedingungen
für einen sinnvollen praktikablen Einsatz, siehe die allgemeine Ableitung
im ident-Jahrbuch 2013 „Automation
2013 und folgende“.
Wie in allen Artikeln zum Thema Industrie 4.0 in den letzten Monaten des
Jahres 2013 zu lesen, ist die Entwicklung langfristig zu sehen. Doch die
offensichtlichen Schwerpunkte wären
auch kurzfristig, wie in diesem Artikel geschehen, systematisch aufzeigbar. Lösungsansatz wäre, alles unter
dem Begriff „Informationslogistik“ zu
sehen, wie bereits 1998 in (Krämer,K.
: Informationslogistik, Ansatz für die
Zukunft, ident5/98) dargelegt. Schon
damals war klar darauf hingewiesen
worden, dass nur Modularisierung und
Standardisierung uns hier weiterbringen werden. Jetzt sind wir über 15
Jahre weiter – klappt es jetzt?
ident
Splitter aus verschiedenen Veröffentlichungen
zum Thema Industrie 4.0 in 2013
• selbstvernetzende, selbst­regulierende adaptive Systeme
• Smarte Produktionsprozesse
• Selbstoptimierung von Maschinen
• Synchronisation von Uhren
• Fernservice und situations­abhängiger Einsatz
• Energieminimierung voraus­schauend
• Sammlung von Produktionsdaten
• Formale Beschreibung, Semantik
• Kommunikationsschnittstellen in Komponenten
• Netzwerkökonomie versus Open Source Lösungen
• M2M und Funksysteme
• Mensch-Maschine Schnittstellen
• Probleme der Cyberangriffe
• MES, Manufacturing Execution Systems
• Standardisierte Kommunikation zwischen Maschinen und MES
• Internet-Protokoll auf echtzeit­fähigem WLAN oder Ethernet
ident 2/14
45
46
Industrie 4 .0
Zatar eine einfache und leistungsstarke
Internet of Things-Lösung (IoT)
Die Cloud-basierte, User-zentrierte Plattform ist skalierbar und schnell einsetzbar.
Die Cloud-basierte, benutzerfreundliche Plattform Zatar von Zebra Technologies Corporation erleichtert
Unternehmen jeder Größe den Einstieg in das Internet der Dinge. Erstmals zeigte Zebra das neue Angebot
auf dem Internet of Things World
Forum in Barcelona, einem internationalen Kongress, der Meinungsführer, Experten und Unternehmen aus
Wirtschaft, Industrie, Verwaltung und
Wissenschaft zusammenbringt.
Der Siegeszug von drahtlosen Netzwerken und der Cloud hat auch die
Vernetzung von Geräten und Sensoren noch attraktiver und kostengünstiger gemacht. Auch das Wachstum
des Internet der Dinge wurde vorangetrieben sowie das Rennen um die Vernetzung und flexible Verwaltung von
Geräten und Sensoren. Mit führenden
Barcode-, RFID- und Sensortechnologien ist Zebra bereits heute ein bedeutender Anbieter für IoT-Bausteine. Zatar
stellt eine strategische Investition des
Unternehmens dar, auf dem Weg zur
Marktführerschaft im aufstrebenden
Internet of Things-Markt. „Zatar ist eine
benutzerfreundliche und leistungsstarke
Lösung, die sowohl kleinen Unternehmen wie auch globalen Konzernen eine
einfache Implementierung von Internet
of Things-Anwendungen ermöglicht –
auch wenn mehrere Geräte und Mitarbeiter eingebunden werden sollen,“
sagt Phil Gerskovich, Senior Vice President of New Growth Platforms bei
Zebra Technologies. „Ähnlich wie bei
Zebra Technologies
Europe Limited
Mollsfeld 1
40670 Meerbusch
www.zatar.com
ident 2/14
Um Unternehmen einen vollständigen,
­korrekten und stets verfügbaren Zugang
zu ihren Daten zu gewährleisten, braucht
eine Cloud-basierte IoT-Lösung wie
­Zatar eine ­zuverlässige ­Verbindungen
­zwischen Geräten und Nutzern
John Deatherage, Intel Corporation
populären Social-Media-Angeboten,
hat jedes Gerät auf der Zatar-Plattform
eine eigene Informationsseite, auf die
per Smartphone, Tablet oder Computer von praktisch überall aus zugegriffen
werden kann.“
Die Zatar-Nutzung ist einfach und intuitiv, so dass jeder eine IoT-Lösung
einrichten und betreiben kann. Unter-
nehmen vertrauen heute auf Milliarden
von Geräten und Sensoren, um prozessbedingende Parameter nahtlos zu
identifizieren, lokalisieren und zu analysieren. Diese Geräte und Sensoren
können über die Cloud und Zatar verbunden werden.
Die Plattform wird über Intel NUC ®
(Next Unit of Computing) bereitge-
I n dustrie 4 .0
Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.
Möglich ist auch der Austausch von
Daten mit anderen Geräten im IoTNetzwerk für eine Zusammenarbeit.
Eine IoT-Lösung wie Zatar hilft damit
beispielsweise die Kundenzufriedenheit zu steigern, indem Unternehmensprozesse optimiert werden.
Der Inhaber eines Weingutes kann mittels Zatar zum Beispiel seine Bestände
fernverwalten. Einen Schritt weiter
gedacht, entsteht ein weiterer Mehrwert
für den Kunden durch preiswerte Sensoren an jeder Flasche, die zeigen, woher
der Wein stammt und welche Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erschütterung
beim Transport herrschte. Kunden könnten derlei Informationen ganz einfach
über die Zatar App auf ihrem iPhone
oder iPad abrufen. Weil Zatar Browser-basiert ist, sind die eingebundenen
Geräte über jeden Internet-Anschluss
zugänglich – auch mobil.
stellt, ein leistungsstarker, kleiner
Computer der Enterprise-Klasse. Er
bietet eine zuverlässige lokale Verarbeitung, Konnektivität und Sicherheit.
„Um Unternehmen einen vollständigen, korrekten und stets verfügbaren
Zugang zu ihren Daten zu gewährleisten, braucht eine Cloud-basierte
IoT-Lösung wie Zatar eine zuverlässige Verbindungen zwischen Geräten
und Nutzern“, sagt John Deatherage,
Marketing Director der Intel Corpo-
ration. „Und da IoT-Lösungen oft auf
reiner Machine-to-Machine-Kommunikation basieren, wo Aktionen automatisch mit wenig menschlichem Zutun
erfolgen, ist die Verbindung und Qualität des lokalen Gateways – hier von
Intel NUC – umso wichtiger.“
Cloud-vernetzte Geräte und Sensoren
können unter anderem Auskunft über
Standort sowie Zustand geben und
Unternehmen damit helfen, bessere
Morgan Stanley prognostizierten kürzlich, dass bis Ende des Jahrzehnts
75 Milliarden Geräte via Internet der
Dinge vernetzt sein werden. Laut einer
Untersuchung von Forrester Research
aus 2012 plant mehr als die Hälfte der
befragten Unternehmen innerhalb der
nächsten 24 Monate eine IoT-Lösung
zu implementieren.
ident
ident 2/14
47
48
Industrie 4 .0
Anpassungsfähig
und kommunikativ
Drahtlose Sensornetze in der Praxis
© MoDe
Drahtlose Datenübertragung ist in den letzten Jahren im industriellen Umfeld
unersetzbar geworden. Kommerziell verfügbare Technologien sind jedoch
durch ihre geringe Reichweite meist ungeeignet und erlauben es nicht, Areale
abzudecken, auf denen nicht überall Stromanschlüsse zur Verfügung stehen.
Batteriebetriebene drahtlose Multi-Hop Sensornetze erlauben eine Kommunikation auch unter diesen Bedingungen und ermöglichen so eine Vielzahl neuer
Produkte und Dienstleistungen.
Fraunhofer-Institut für
Integrierte Schaltungen IIS
Zentrum für Intelligente Objekte ZIO
Ulli Münch
Fraunhofer-Institut für Integrierte
Schaltungen IIS
Abteilung Kommunikationsnetze,
Karin A. Loidl, Technologie-Marketing
www.zio.fraunhofer.de
www.iis.fraunhofer.de
www.s-net-info.de
ident 2/14
Wie nachfolgende Praxis-Beispiele zeigen, sind selbstorganisierende drahtlose
Sensornetze für die Prozessoptimierung
in einer Vielzahl von Branchen sehr einfach einsetzbar. Da weitere Voraussetzungen für den Praxis-Einsatz flexible
Architekturen, anpassungsfähige Software und eine individuelle Abstimmung
auf die Anwendung sind, wird seit 2007
am Nürnberger Standort des Fraunhofer IIS an diesen Problemstellungen
intensiv geforscht. Als Resultat dieser Arbeit nimmt die dort entwickelte
s-net®-Technologie für extrem energiesparende, drahtlose Multi-Hop Sensornetze in Deutschland eine Vorreiterrolle
im Bereich der großflächigen Datensammlung und stromsparenden Lokalisierung ein.
Dank flexibel anpassbarer Protokolleigenschaften und einem extrem
geringen Stromverbrauch bietet die
s-net®-Technologie nicht nur beste Voraussetzungen für einfach realisierbare,
kundenindividuelle Lösungen, sondern
auch eine lange Lebensdauer batteriebetriebener Knoten. Die dynamische
Selbstorganisation sorgt für geringen
Installations- und Konfigurationsaufwand, die hohe Robustheit trägt zusätzlich zur erfolgreichen Implementierung
drahtloser Kommunikations-Lösungen
auf s-net®-Basis bei. Weiterhin können
I n dustrie 4 .0
drahtlose Sensorknoten aktiv und bidirektional kommunizieren und benötigen
im Gegensatz zu RFID-Lösungen keine
Aktivierung durch ein Lesegerät.
Viele Anwendungen aus dem Industrie- und Heimbereich werden mit dem
Einsatz von drahtlosen Sensornetzen
komfortabler und effizienter, manche
sogar erst ermöglicht. In den letzten
Jahren wurden mit s-net® langlebige
Systeme zur verteilten Datenerfassung (z. B. Wireless Smart Metering
im Gebäudebereich) oder zur Lokalisierung (z. B. Asset Management und
Patientenlokalisierung in Kliniken) entwickelt. Auch in Zukunft werden solche
Anwendungen realisiert werden, der
Anteil s-net®-basierter Systeme, welche zur eigenständigen Bearbeitung
von Aufgaben in der Lage sind, wird
jedoch stark z­ unehmen.
Optimierte Patientenlogistik
Während eines Krankenhausaufenthalts
verbringt ein Patient viel Zeit in den
Wartebereichen der jeweiligen diagnostischen und behandelnden Abteilungen.
Um die sogenannte Patientenlogistik
im Krankenhaus oder anderen Gesundheitseinrichtungen zu optimieren, haben
die Forscher des Fraunhofer IIS im
Projekt Olog-PAT in Zusammenarbeit
mit der Sozialstiftung Bamberg, drahtlose Sensorknoten auf s-net®-Basis in
Form von Patientenarmbändern eingesetzt. Dieses Patientenarmband begleitete die Patienten über die gesamte
Behandlungskette. Die Kommunikation
der Armbänder mit einem fest installierten Sensornetz erlaubt deren Lokalisierung in Echtzeit und damit eine genaue
Erfassung der Wartezeiten der Patienten. Bei entsprechender Auswertung
und Nutzung der so gewonnenen Daten
kann die Service-Qualität im Krankenhaus erhöht werden, ohne dass Patientendaten auf dem Tag hinterlegt werden
müssen. Ganz konkret geht es hierbei
um die Verkürzung von Wartezeiten und
somit um die optimalere Auslastung von
Personal, Räumen und medizinischen
Geräten, insgesamt also um die Optimierung der Behandlungsketten.
Supply Chain Security – Transparenz
für globale Versorgungsketten
Heutige Versorgungsketten sind in der
Regel vielgliedrig und international, was
mit einer hohen Komplexität und Intransparenz verbunden ist. Abweichungen
vom Soll-Prozess sind bekanntermaßen
keine Seltenheit und gefährden immer
wieder die Integrität der Supply Chain.
Hohe wirtschaftliche Schäden entstehen
z. B. durch Diebstahl, unsachgemäßes
Handling, Erschütterungen oder Unterbrechungen der Kühlkette. Bis dato bieten am Markt erhältliche Datenlogger nur
die Möglichkeit, im Nachhinein festzustellen, dass die Ware Schaden genommen hat. Mit dem Einsatz von drahtlosen
Sensornetzen kann ein Real-Time Tracking des Containers mit oder ohne
Sensorüberwachung des Containerinnenraums, z. B. auf Temperatur, Erschütterung oder andere Parameter realisiert
werden. Sollte eine höhere Detailgenauigkeit bei der Überwachung des Containerinhalts notwendig sein, kann das
System erweitert werden, d. h. zusätzliche Komponenten können im Container
selbst, in Paletten oder Produktverpackungen angebracht werden. Zustand
und Ort des Containers sind zu jeder Zeit
abrufbar und können automatisch über
das Internet an die Zuständigen übermittelt werden. Im Falle einer Integritätsverletzung werden die Zuständigen aufgrund
vordefinierter Schwellenwerte innerhalb
von Sekunden automatisch informiert,
so dass entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Folglich
werden Schäden verhindert oder verringert und Folgekosten für anschließende
Stufen der Versorgungskette reduziert.
Asset Management –
effiziente Betriebsmittelverwaltung
Eine Szene, wie sie sich in Unternehmen
täglich aufs Neue abspielt: Ein hochwertiges, mobiles Asset wie beispielsweise ein Messgerät wird dringend für
die Fertigstellung eines Kundenauftrags
benötigt, doch es ist unauffindbar. Unter
Assets werden aber auch Betriebsmittel wie Maschinen, Werkzeuge, Behälter und Wechselbrücken – also alle
­ irtschaftsgüter, die in einem Betrieb
W
längerfristig eingesetzt werden – verstanden. Diese gilt es nicht nur aufzufinden, sondern auch effektiv zu verwalten.
Dafür hat das Zentrum für Intelligente
Objekte ZIO des Fraunhofer IIS ein funkbasiertes Asset-Management-System
auf Basis der s-net®-Technologie entwickelt. Ausgestattet mit jeweils einem
drahtlosen Sensorknoten werden Assets
zu intelligenten Objekten und können
eine Vielzahl von Funktionalitäten bereitstellen. Beispiele sind eine raumgenaue
Lokalisierung, eine Abfrage von Umweltparametern oder die Speicherung von
relevanten Gerätedaten direkt am
Asset. Über das Internet können Mitarbeiter auf das System zugreifen und
Informationen, wie z. B. den aktuellen
Standort eines Geräts, abrufen. Darüber hinaus ist es möglich, dass Mitarbeiter über das System Assets für ihre
Nutzungszwecke reservieren. Neben
der Reduzierung von Suchzeiten werden der Datenpflegeaufwand reduziert,
Sicherheitsbestände abgebaut, der
Inventurprozess vereinfacht, die Verwaltung von Begleitpapieren optimiert
und eine Positionsüberwachung mittels
Geofencing ermöglicht.
Ersatzteillogistik –
Maintenance on Demand
Für ein wirtschaftliches Lkw-Flottenmanagement ist die optimale Versorgung mit
Ersatzteilen ein zentraler Faktor. In dem
EU-Forschungsprojekt „MoDe“ arbeiten
Key Player der Automotive-Industrie mit
Forschern an innovativen Lösungen für die
zustandsbasierte Wartung von Lkw-Bauteilen: Maintenance on Demand heißt das
bedarfsgerechte Konzept. Ziel ist es, die
Lebensdauer von wartungsintensiven Verschleißteilen so zu maximieren, dass sich
Reparaturfälle und Standzeiten von Lkw
reduzieren. Bauteile nach einer bestimmten
Kilometeranzahl in standardisierten Intervallen zu ersetzen, erfüllt nicht mehr die
Anforderungen heutiger Flottenbetreiber.
Die Teile müssen „just-in-time“ gewechselt
werden. Möglich wird dies durch drahtlose
Sensoren, die Schäden oder Beeinträchtigungen während des laufenden Betriebs
direkt an den F
­ ahrzeugteilen aufnehmen.
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50
Industrie 4 .0
Über das Backoffice des Flottenbetreibers wird eine Alarmmeldung an den Fahrer abgesetzt, ob eine Wartung ansteht
und wann und wo er die nächste Werkstatt aufsuchen soll. Was für den Fahrer als
einfache Anzeige erscheint, ist ein höchst
komplexes System.
Die Kommunikation zwischen Sensor und
Cockpit muss energiesparend und autark
erfolgen. Hier kommt der vom Fraunhofer IIS entwickelte s-net®-Protokoll-Stack
zum Einsatz. Die bidirektionale Kommunikation erlaubt sowohl die Datenübertragung zum Cockpit als auch die
Rekonfiguration der Sensoren. Ein Transport-Layer ermöglicht die zuverlässige
Übertragung von Rekonfigurationsdaten
und die Übertragung neuer Software an
die Sensoren. Durch die Analyse der eingehenden Daten direkt am Sensor kann
die zu übertragende Datenmenge reduziert werden und die Verarbeitung direkt
an der Datenquelle erfolgen. Diese Sensordatenvorverarbeitung hat das Fraunhofer IIS zusammen mit der TU Darmstadt
und dem Fraunhofer LBF entwickelt.
Wireless Smart Metering –
intelligente Verbrauchszählerauslesung
Die Tage, als Gaszähler noch per Hand
abgelesen werden mussten, sind gezählt.
Verbrauchsabhängige Tarife, automatisiertes Auslesen und genauere Prognosen
rücken mit dem Einsatz von drahtlosen
Sensornetzen im Smart Metering und
Smart Grid in greifbare Nähe. Die Sensornetztechnologie des Fraunhofer IIS dient
als Basis für das VERICOM Multi-HopKommunikationsnetz der Firma VERAUT
GmbH zur Weiterleitung von Verbrauchswerten, welches bereits seit einigen
Jahren in der Praxis erprobt ist. Damit
können die Stände von Verbrauchszählern im Haushalt, wie Wasser-, Gas-,
Strom- und Wärmezählern, kontinuierlich
per Funk gesammelt und energiesparend
über Mesh-Netzwerke übertragen werden. Nahezu 100 Prozent der Zähler lassen sich mit der VERICOM-Funklösung
fernauslesen. Die VERICOM-Funkknoten
sind mit Schnittstellen zu allen am Markt
erhältlichen Zählern verschiedenster Zählerhersteller verfügbar und bauen ein selbident 2/14
storganisierendes Netz auf. Per Multi-Hop
werden die Messdaten zunächst zum
Masterknoten/Datenkonzentrator übertragen, der dann alle Daten gesammelt
über GSM/GPRS oder eine eventuell
vorhandene Powerline-Verbindung der
Stromzähler zu einem zentralen Server
des Energieproviders sendet.
Die VERAUT GmbH setzte die automatische Zählerfernauslesung bereits bei
diversen Energieversorgern in die Praxis
um. Bei der ultra-low-power VERICOMFunklösung ist an jedem Zähler ein
Sensorknoten mit so niedrigem Stromverbrauch montiert, dass die Batterie
einen Eichzyklus zwischen 12 und 15
Jahren durchhält, und das bei stündlicher Übertragung der Zählerstände
(Lastprofil). Das Mesh-Netzwerk arbeitet
bidirektional, in Rückwärtsrichtung können Steuerbefehle zu jedem einzelnen
VERICOM Funkknoten gesendet werden. Dies ermöglicht insbesondere eine
Änderung des derzeit verwendeten Ausleserhythmus aus der Ferne, was nötig
werden kann, falls die momentan gesetzlich vorgeschriebene Auslesung von einmal monatlich nicht mehr ausreicht. In
Zukunft sind sicherlich tägliche Lastprofile von Interesse und mit der VERICOM
Lösung standardmäßig machbar.
Kabelloser Fensterwächter
Der Einsatz von drahtlosen Sensornetzen
ist auch zur Überwachung von Fenstern
im privaten Haushalt oder Bürogebäuden
möglich. Dies zeigen mit dem „Kabellosen Fensterwächter“ Forscher des
Fraunhofer IIS in enger Kooperation mit
der Seuffer GmbH & Co. KG aus Calw. Im
Fensterrahmen platziert, erkennt ein vom
Fraunhofer IIS entwickelter HallinOne®Sensor, ob ein Fenster offen, geschlossen, gekippt oder angelehnt ist. Der am
Fensterrahmen angebrachte Sensorknoten überträgt die Sensordaten über ein
drahtloses s-net®-Multi-Hop Netz an die
Zentrale. Diese kann ein PC, ein Handy,
ein Tablet-PC oder auch ein Raumcontroller sein. Die Funkreichweite zwischen
den Knoten – also von Fenster zu Fenster – beträgt 20 bis 30 Meter. Durch die
Multi-Hop-Datenweiterleitung lässt sich
eine große Fläche abdecken, daher eignet es sich auch für den Einsatz in Unternehmen. In Bürogebäuden installiert, kann
es dem Pförtner die Daten übermitteln
und so bei Annäherung eines Gewitters
den Kontrollgang durch sämtliche Büros
ersparen. Auch als Einbruchsschutz lässt
sich das System nutzen, da der Sensor
sogar erkennt, ob das Fenster vermeintlich geschlossen oder aber nur angelehnt
ist. Eine weitere Besonderheit des Fensterwächters: falls gewünscht, kommt er
ohne Batterie aus. In diesem Fall bezieht
er seine Betriebsenergie aus der Umgebung. Energy Harvesting, wie Experten
die zugrunde liegende Technologie nennen, erlaubt es, aus alltäglichen Quellen
wie Vibrationen oder – wie in diesem Fall
– aus Temperaturunterschieden und Sonnenlicht, Energie zu gewinnen.
ident
rfid
Mit RFID-Etikettierung
Profitabilität steigern
Whitepaper von SATO
Richtig eingesetzt, schafft RFIDTechnik echten Mehrwert! SATO,
einer der international führenden Anbieter auf dem Gebiet der
Strichcodedruck-, Etikettierungsund EPC/ RFID-Lösungen, hat deshalb jetzt ein neues Whitepaper mit
dem Titel Ensuring RFID’s Bottom
Line Payoff (Profitabilität mit RFIDTechnik steigern) veröf fentlicht,
das sich mit der Frage befasst, wie
Unternehmen die Vorzüge der RFIDTechnologie zur Optimierung ihrer
Geschäftsabläufe sowie zur Effizienzsteigerung in der Lieferkette
nutzen und damit letztendlich ihren
Profit erhöhen können.
„Statt die Kennzeichnung von Produkten
mit RFID-Etiketten lediglich als ein Mittel
zu sehen, die Bedürfnisse ihrer Kunden
zu erfüllen, und damit nur als betrieblich notwendigen Kostenfaktor, können Unternehmen die Technologie auch
als eine Möglichkeit zur Verbesserung
von Produktivität und Wirtschaftlichkeit
begreifen und nutzen", meint Ikuo Dobashi, Vorsitzender bei der SATO Corporation und bei SATO International Europe.
Ein gutes Verständnis der Auswirkungen von Datenerfassung, -verfolgung
und -integration ist entscheidend für
die optimale Nutzung von RFID–TechSATO Germany GmbH
Waldhofer Str. 98-104
69123 Heidelberg
www.satoeurope.com/de
nologien. Intern erfassen Unternehmen
Daten an verschiedenen Stellen, um auf
deren Grundlage fundierte Entscheidungen zur Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse oder des Produktflusses zu
treffen, oder den ordnungsgemäßen
Versand einzelner Bauteile und größeren Chargen zu kontrollieren. Externe
mit sich bringen. Darüber hinaus bringt
der Einsatz von RFID-Etikettierung
auch Vorteile für interne Prozesse von
Lieferanten: Diese suchen nach neuen
Möglichkeiten, die RFID-Etikettierung
optimal einzusetzen, um auch innerhalb
des Unternehmens von der erhöhten
Datentransparenz zu profitieren.
Das Whitepaper zeigt anhand von
praktischen Beispielen auf, wie
Lieferanten im Einzelhandel von der
Implementierung von RFID-Technik
profitieren können
Daten können auf zu niedrige oder zu
hohe Warenbestände in der Lieferkette,
auf überflüssige Produktliegezeiten, die
aus dem System eliminiert werden können, oder auch auf Probleme in Verbindung mit einem Fehlbestand beim
Einzelhändler hinweisen. Durch die
Erfassung solcher (interner und externer) Daten und die Umwandlung dieser Daten in nutzbares Wissen können
Unternehmen Entscheidungen treffen,
die ihren Geschäftsbetrieb in der Lieferkette positiv beeinflussen.
Unternehmen, die RFID-Technik
bereits für ihre Produkte einsetzen,
beginnen zu verstehen, welche Vorteile die zusätzlichen Daten und die
dadurch gewonnenen Informationen
Das Whitepaper zeigt anhand von praktischen Beispielen auf, wie Lieferanten
im Einzelhandel von der Implementierung von RFID-Technik profitieren
können. An einer konkreten Fallstudie macht der Autor deutlich, wie ein
Unternehmen den Durchlauf bei seinen
Verbindlichkeiten und damit sein Zahlungswesen insgesamt um 2 % verbessern konnte, so dass sein Cashflow
bei einem Umsatz von 350 Mio. US$
um zehn Tage verkürzt werden konnte.
Das Whitepaper steht unter www.satoeurope.com/de/downloads zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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Ve rpacku ng
Fälschungssichere
Pharmaverpackungen
Der Arzneimittelmarkt wandelt sich
Empfindliche Biopharmaka erfordern
robustere Verpackungen. Fälschungen müssen mit speziellen Siegeln und
Codes verhindert werden. Und zusätzliche Verpackungsfeatures sind nötig,
damit sich Patienten sicher selbst
medikamentieren können. Pharmazeuten und die Verpackungsbranche stehen vor enormen Herausforderungen.
Sebastian Pflügge
Messe Düsseldorf GmbH
Messeplatz
40474 Düsseldorf
www.messe-duesseldorf.de
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Als Blockbuster-Medikamente noch den
Arzneimittelmarkt dominierten, hatten die
Pharmaunternehmen leichtes Spiel: Sie
entwickelten einen Wirkstoff, der bei vielen Patienten angewendet werden kann
und produzierten die Medikamente gegen
Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder
Diabetes millionenfach in standardisierten
Massenprozessen. Auf diese Weise verdienten die Konzerne jährlich Milliarden.
Die Zeiten ändern sich. „Der Markt für
Biophamarka mit selektiver Wirkweise
und mehr Wirkungsstärke gewinnt
Bedeutung. Wissenschaftler dringen
immer tiefer in die Biochemie ein und
erkennen neue Ziele“, erklärt Klaus
Raith von der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft. Das britische
Marktforschungsunternehmen Visiogain
bestätigt diesen Trend. Demnach wachsen die jährlichen Umsätze mit biophamazeutischen Arzneimitteln derzeit im
zweistelligen Bereich und werden den
Prognosen zufolge in den kommenden
zehn Jahren weiter steigen. Das zwingt
die Pharmaunternehmen zu Anpassungen. Manche Biomoleküle zersetzen sich
leicht, andere sind sehr aggressiv und
greifen die Oberfläche der Primärverpackungen an. Daher sind Behälter mit verbesserten Barriere-Eigenschaften und
erhöhter Schlagfestigkeit nötig, die die
edlen Biosubstanzen sicher verwahren.
Außerdem bedarf es flexiblerer Produktionsprozesse, die auch geringste Wirkstoffmengen genau dosieren können.
Gleichzeitig müssen die Pharmahersteller
ihre Medikamente besser gegen Fälschungen sichern. Nach der neuen Fälschungsrichtlinie der Europäischen Union sind ab
2017 nahezu alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit einer individuellen
Codenummer und einem Merkmal zu ver-
V e rpackung
Informationen zum Produkt per Ink-JetTechnologie auf die Verpackungen. So
lassen sich die Medikamente bis zum
Hersteller zurückverfolgen.
sehen, das zeigt, dass die Verpackung
nicht geöffnet wurde. Pharmafälschungen
werden zu einer immer größeren Bedrohung für Patienten: Nach Untersuchungen
der Weltgesundheitsorganisation liegt
der Fälschungsanteil bei über unseriöse
Internetseiten verkauften Medikamenten bereits bei 50 Prozent. Der Zoll gibt
den Anteil der gefälschten Arzneimittel in
Europa mit zehn Prozent an. Vor Produktpiraterie ist niemand sicher: Gepanschte
und Gestreckte Medikamente treten nicht
nur im Lifestyle-Segment auf, sondern
kommen im gesamten Spektrum bis hin
zum Grippemedikament vor.
Jede Packung ein Unikat
Auch im Kampf gegen Medikamentenfälscher gibt es Fortschritte. Der badische
Hersteller von pharmazeutischen Sekundärverpackungen August Faller hat für
die serielle Codierung von Packmitteln
Barcodes, alphanumerische Folgen
und Data-Matrix-Codes für Faltschachteln und Etiketten entwickelt. Die Spezialisten drucken die Serialisierung mit
Die Nachfrage nach Identifikationslösungen dürfte in den kommenden Jahren
schnell steigen. Der Verein securPharm,
der fünf Verbände des Arzneimittelvertriebs umfasst, will bis 2017 ein System auf Basis von Data-Matrix-Codes
zur Abwehr gefälschter Medikamente
etablieren. Die Idee: Arzneimittelhersteller machen jede Packung zu einem
Unikat, indem sie einen quadratischen
Data-Matrix-Code aufdrucken, der eine
individuelle Nummer enthält. Alle vergebenen Nummern speichern sie in einer
gemeinsamen Hersteller-Datenbank.
In der Apotheke wird später der Code
jeder Packung gescannt und damit in
der Datenbank abgefragt, bevor das
Medikament an den Patienten abgegeben wird. Da die Kontrolle nur wenige
Sekunden dauert, fliegen Fälschungen sofort auf. Den Praxistest mit 280
beteiligten Apotheken, 24 mitwirkenden Pharmaunternehmen, mehr als 3,5
Millionen gekennzeichneten Arzneimittelverpackungen und über 30.000 Verifizierungen habe das System bereits
bestanden, erklärt Reinhard Hoferichter,
Sprecher des securPharm-Vorstands.
„Mit neu codierten Packungen ausgewählter Medikamente konnte eine Erreichbarkeit des Systems zu 99,5 Prozent der Zeit
erzielt werden.“
Die Maschinen- und Anlagenbauer haben
sich gut auf die neuen Anforderungen
der Pharmabranche eingestellt. Neues
Fertigungsequipment, das Medikamente schneller und flexibler produziert
und verpackt, hilft den Pharmazeuten, hohe Ausgaben für aufwendige
Packungen und Zusatzfeatures durch
Kostenersparnisse in der Produktion
wieder auszugleichen. Der italienische
Automationsspezialist Marchesini beispielsweise hat eine so genannte Trackand-Trace-Lösung zur Kennzeichnung
und Rückverfolgung von Medikamenten
entwickelt, deren Beschriftungsmodule
400 Faltschachteln pro Minute von beiden Seiten und von oben mit verschiedenen Sicherheitslabels bedrucken
können. Anschließend prüft und verifiziert eine Kamera die Codes. Gespeichert werden die Daten schließlich in
einem riesigen zentralen Server, von wo
sie stets abgerufen werden können –
Fälscher haben da keine Chance.
Effizientere Produktionen
Auch der schwäbischen Maschinenbauer Bausch + Ströbel legt sich für die
Pharmaunternehmen kräftig ins Zeug.
„Bei der Produktion moderner Biopharmazeutika ist es immer mehr entscheidend, höchste reproduzierbare Präzision
beim Abfüllen mit hoher Effizienz und
Verfügbarkeit der Anlagen unter sterilen
Bedingungen zu erreichen. Wir investieren stark in Innovation, Qualitätssicherung und Prozesstechnik, um auch künftig
unseren Kunden optimale Lösungen
anbieten zu können“, sagt Geschäftsführer Hagen Gehringer. Zu den Neuerungen des Unternehmens zählt eine
vollautomatische Etikettiermaschine, die
Flaschen mit einer Leistung von bis zu
21.000 Stück pro Stunde etikettiert und
einen Rollenwechsel ohne Produktionsunterbrechung ermöglicht. Auf der interpack 2014 können sich Besucher davon
ein genaues Bild machen. Insgesamt
haben etwa 1.100 der ca. 2.700 Aussteller angegeben, Lösungen für die PharmaBranche zu zeigen.
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B lueto oth
Bluetooth v4.0
Drei Bluetooth-Varianten und wann
sie zum Einsatz kommen
Die Bluetooth v4.0-Spezifikation brachte eine neue Art
von Bluetooth-Technik, die im Consumerbereich unter
verschiedenen Namen wie Bluetooth LE, Bluetooth
Low Energy oder Bluetooth Smart bekannt wurde.
Die Technik ermöglicht den Einsatz von
Geräten in Bereichen, in denen Bluetooth
bis dahin aus Gründen der Batterielebensdauer oder der Kosten keine große
Verbreitung gefunden hatte. Nachfolgend geht der Artikel auf den Werdegang
von Bluetooth Low Energy sowie auf die
Positionierung von Bluetooth Smart und
Bluetooth Smart Ready im Consumerumfeld ein. Außerdem beschreibt er,
welche Bluetooth-Technologie sich im
Einzelfall als die geeignetste erweist.
Eine kurze Geschichte über die
Drahtlos-Technik mit den vielen Namen
Bluetooth Low Energy hatte seinen
Ursprung Mitte der 2000er-Jahre als
‚Bluetooth lite‘ in den Forschungslabors
von Nokia. Es war als kleinere, abgespeckte Ergänzung zur regulären Bluetooth-Technik für Anwendungen gedacht,
in denen das reguläre Bluetooth zu komplex war oder zu viel Strom verbrauchte.
Nokia versprach sich viel von dieser
neuen Technik und gründete deshalb
zusammen mit anderen Wireless- und
Halbleiter-Unternehmen eine IndustrieAllianz. Die Technik sollte auf den Namen
„Wibree“ hören. Nach einem Jahr erachteten es die Entwickler allerdings als
Karl Torvmark
Texas Instruments Incorporated
Wireless Connectivity Solutions
www.ti.com
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sinnvoller, die Technologie innerhalb der
Bluetooth SIG (Special Interest Group)
weiterzuentwickeln. Zu diesem Zeitpunkt war die Technik unter dem Namen
Ultra-low Power Bluetooth bekannt, und
wurde später in Bluetooth Low Energy
umgetauft. Die Technologie fand Eingang in die Bluetooth-v4.0-Spezifikation,
die 2010 erschien. Im Consumer-Umfeld
trägt Bluetooth v4.0 abhängig davon, in
welcher Form es präsentiert wird, den
Namen Bluetooth Smart oder Bluetooth
Smart Ready.
Stromverbrauch aller Nutzungsarten von
Bluetooth reduziert. Dies trifft aber nicht
zu. Vielmehr zeigt sich der Nutzen von
Bluetooth Smart ausschließlich in Geräten, in denen diese Spezifikation aktiviert ist. Aber es trifft nur in bestimmten
Anwendungsfällen zu, wie sich später
sehen lässt. Zuerst zu der Frage, wie
Bluetooth Smart aus der Perspektive
des Konsumenten definiert ist.
Der aktuelle Status von Bluetooth Smart
Konsumenten erkennen an der Bezeichnung „Bluetooth Smart und Smart
Ready“, dass diese Geräte über Bluetooth Low Energy verfügen. Diese entsprechen nicht unbedingt den geläufigen
technischen Kategorien, sondern haben
ihre eigenen Definitionen, die von der
Anwenderseite her kommen. Bluetooth
Smart Ready-Geräte sind „Hubs“ wie
zum Beispiel Computer, Tablets, Mobiltelefone. Sie unterstützen Bluetooth Smart
(Bluetooth Low Energy) sowie das Nachrüsten weiterer Profile über einen Download von Apps oder Treibern. Bluetooth
Smart-Geräte basieren auf Bluetooth Low
Energy und können sich untereinander verständigen. Allerdings sind sie nicht in der
Lage, auch mit „klassischen“ BluetoothGeräten zu kommunizieren. Für Konsumenten ergibt sich daraus, dass sie nur
Geräte mit dem Smart Ready-Logo untereinander verbinden können. Produkte, die
nur das reguläre Logo tragen, sind zu den
Low Energy-Varianten inkompatibel.
Eine ganze Reihe an Produkten nutzen bereits die Bluetooth Low EnergyTechnik – darunter beispielsweise der
Pulsfrequenzmesser Polar H7 oder
die Sportuhr Fenix von Garmin. Diese
und viele weitere Produkte sind auf der
Website der Bluetooth SIG zu finden:
http://www.Bluetooth.com/Pages/
Bluetooth-Smart-Devices.aspx. Außerdem kommt Bluetooth Low Energy in
neuen Mobiltelefonen, Tablets und PCs
von Firmen wie Apple, Motorola oder
Samsung zum Einsatz.
Was genau ist Bluetooth Smart/
Bluetooth Low Energy?
Es gab einige Verwirrung darüber, was
Bluetooth v4.0 bietet. Ohne genaue
Kenntnis der Bluetooth-Technik lag der
Schluß nahe, dass Bluetooth Smart den
Bluetooth Smart und
Bluetooth Smart Ready
B lu eto o th
68oF
Bluetooth
Traditional wireless devices,
streaming rich content,
like video and audio
Bluetooth Smart Ready
Devices that connect with both
The center of your wireless world
Bluetooth Smart
Sensor devices,
sending small bits of data,
using very little energy
Die Beziehungen zwischen Bluetooth Smart- und Bluetooth Smart Ready-Geräten (Quelle: Bluetooth SIG)
Die Entwicklersicht
Von technischer Seite her gibt es drei
verschiedene Geräte-Spezifikationen:
Klassisches Bluetooth, Bluetooth DualMode und Bluetooth Single-Mode.
Geräte mit der klassischen Spezifikation
machen den Großteil an Bluetooth-Geräten aus. Sie gehören zur ersten Kategorie. Seit einigen Jahren gibt es auch
Hardware mit Bluetooth Low EnergyFunktion, allerdings fehlt ihr oft der
Software-Support. Viele der künftigen
Geräte werden auch Bluetooth Low
Energy unterstützen, wie es bereits bei
modernen Bluetooth-ICs der Fall ist.
Dennoch wird es auch weiterhin einige
Gerätekategorien, wie etwa BluetoothStereokopfhörer geben, in denen Bluetooth Low Energy keine großen Vorteile
bietet. In diesen Bereichen wird deshalb
auf absehbare Zeit das klassische Bluetooth dominieren.
In die zweite Kategorie gehören Geräte
mit einem „Dual-Mode“-IC. Darüber
können sie sowohl mit klassischen als
auch mit Bluetooth Smart-Geräten kommunizieren. Sie stellen einen wichtigen
Teil des Ökosystems dar. Da sie jedoch
beide Bluetooth-Profile nutzen, können
sie nicht so stromsparend arbeiten wie
Geräte, die ausschließlich auf Basis
von Low Energy arbeiten. Genau diese
„Single-Mode“-Geräte fallen in die dritte
Kategorie. Zwar sind sie inkompatibel
zu klassischen Bluetooth-Geräten, aber
dafür ist ihr Design speziell auf die Kom-
munikation über Bluetooth Low Energy
zugeschnitten.
Bluetooth Low Energy zielt auf Anwendungen mit relativ kurzer Einschaltdauer
ab. Ein Pulsmesser-Gurt beispielsweise
hält während einer langen Trainingseinheit mehrere Stunden die Verbindung.
Während dieser Zeit überträgt er aber
nur wenige Bytes pro Sekunde. Mit
einem optimierten Protokoll müsste er
somit jeweils nur weniger als eine Millisekunde lang aktiv sein. Ganz anders ist
es bei einem Headset oder einem Funklautsprecher. Diese Geräte müssen in
jeder Sekunde einige hundert Kilobyte
übertragen. Dabei erreicht der Zeitanteil
der aktiven Funkübertragung eine zweistellige Prozentzahl. Die klassische Bluetooth-Spezifikation kam ursprünglich
für allgemeine Datenübertragungen zum
Einsatz. Später übertrugen sie Entwickler
auch in andere Anwendungsfälle wie Eingabegeräte oder drahtlose Audiogeräte.
Bluetooth Low Energy dagegen wurde
für Anwendungsfälle konzipiert, für die
sich die ursprüngliche Bluetooth-Spezifikation weniger eignet. Somit erweitert
sie das von Bluetooth insgesamt anvisierte Marktspektrum.
Märkte für Bluetooth Smart
Auf dem Sport- und Fitnesssektor ist
Bluetooth Smart bereits stark verbreitet. Vielversprechend sind ebenfalls
die Aussichten auf dem Medizin- und
Gesundheitsmarkt sowie bei neuen
Anwendungen wie Proximity Tags,
„Appcessories“ und Remote-Benutzerschnittstellen. Proximity Tags sind kleine,
batteriebetriebene Geräte. Sie kommunizieren mit Hub-Geräten, die wiederum
wissen, ob sich das Tag in ihrem Abdeckungsgebiet aufhält. In Kombination mit
weiteren Informationen ergeben sich daraus viele nützliche Alltags-Anwendung,
die Nutzern zum Beispiel dabei helfen,
ihre Schlüssel wiederzufinden oder das
Handy beim Verlassen des Hauses nicht
zu vergessen.
Unter einem Appcessory versteht man
ein Gerät, das sich drahtlos mit einem
Mobiltelefon oder Tablet verbindet.
Zusätzlich erweitert es eine App um
Funktionen, was die im Gerät integrierten
Sensoren so nicht leisten könnten. Ein
Beispiel ist ein Pulsmesser in Kombination mit einer Sport-App. Mobiltelefone
verfügen im Moment noch nicht über
praxistaugliche Technik, um die Pulsfrequenz direkt zu messen. Allerdings wird
sich das sicher ändern. Es gibt noch viel
Luft nach oben für eine ganze Anzahl
neuer Geräte aus diesem Bereich.
Remote-Benutzerschnittstellen sorgen
dafür, dass sich die Bedienung eines
Geräts auf andere Computer, Mobiltelefone oder Tablets übertragen lässt. Ein
typisches Beispiel dafür ist der Router,
den Anwender über einen Webbrowser von anderen Geräte aus konfigurieren können. Mit Bluetooth Smart lässt
sich dieses Konzept auch auf batteriebetriebene Geräte erweitern, die nicht
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B lueto oth
Typische Embedded-Bedienoberfläche
die ganze Zeit online sind. Der programmierbare Thermostat an der Heizung ist
so eine Anwendung. Er lässt sich für
jeden Wochentag auf bestimmte Tagesund Nachttemperaturen programmieren. Die eigentliche Benutzeroberfläche
besteht aus einer zweistelligen Siebensegment-Anzeige, drei LEDs und fünf
Tasten. Selbst die Konsultation des
Handbuchs hilft bei so einer komplexen Bedienung nicht weiter. Würde die
Hardware dagegen durch ein SingleMode Bluetooth Low Energy-IC ersetzt,
ließe sich die Programmierung bequem
über den Touchscreen eines Smartphones erledigen. Dadurch profitieren nicht
nur die Anwender, auch der Thermostathersteller spart Geld durch niedrigere
Hardwarekosten sowie weniger Reklamationen und Hotline-Anrufe.
Bluetooth Smart stellt eine der wichtigen Technologien dar, die das „Internet
der Dinge“ ermöglichen und es benötigt darüber hinaus keine zusätzliche
Infrastruktur. Geräte mit dieser Spezifikation kommen ohne eigenen Onlinezugang aus, denn sie können sich mit dem
Internet über Bluetooth Smart ReadyGeräte wie Smartphones, Tablets oder
PCs verbinden. Die Drahtlos-Geräte
verursachen dadurch weniger Kosten,
verbrauchen weniger Strom und lassen
sich einfacher verbauen, als solche, die
über GSM/3G/LTE oder WLAN direkt
mit dem Internet kommunizieren.
Bluetooth Low Energy und das klassische Bluetooth unterscheiden sich in
verschiedenen Bereichen. Auf der unteren Ebene ist Bluetooth Low Energy eine
abgespeckte und optimierte Version
des Bluetooth BR PHY. Das Kürzel PHY
steht für die „physische“ Datenübertragung per Funk. BR und EDR stehen für
die klassischen Bluetooth-Betriebsarident 2/14
ten „Basic Rate“ und „Enhanced Data
Rate“, sie erlauben Datenraten von 1
MBit/s sowie 2 bis 3 MBit/s. BR PHY
wechselt zwischen 79 Kanälen (diese
Zahl lässt sich durch adaptives Frequenz-Springen bis auf ein Minimum von
20 Kanälen reduzieren) und sucht auf 32
Kanälen. Der Bluetooth Low Energy PHY
dagegen unterstützt nur 37 Kanäle und
sucht auf 3 Kanälen. Da Bluetooth Low
Energy also erheblich weniger SprungFrequenzen kontrollieren muss, ist der
Zeitaufwand deutlich geringer. Eine Verbindung baut sich binnen weniger Millisekunden auf, während klassisches
Bluetooth dazu einige Sekunden benötigt. Das Kanalraster bei Bluetooth Low
Energy beträgt 2 MHz im Vergleich zu 1
MHz bei BR, was die Anforderungen an
die RF-Filter verringert.
tooth definieren die Profile häufig eigene
Protokolle. Dies ist zwar flexibel, macht
die Implementierungen aber komplexer
und erhöht den Umfang des zu verarbeitenden Codes.
Welche ist die richtige Design-Variante?
Neuere ICs sind allgemein Dual-Modefähig und nicht von der klassischen Art.
Die Hardware nimmt häufig eine Entscheidung bereits ab. Bestimmte applikationsspezifische Bausteine können
aber dennoch nur für BR oder für BR/
EDR ausgelegt sein, wenn ihre Ziel-Applikation keinen Gebrauch von Bluetooth
Low Energy macht. Softwareseitig unterstützen zurzeit viele allgemein verfügbare
Bluetooth-Stacks das Low Energy-Profil.
Konsumenten erkennen an der Bezeichnung
„Bluetooth Smart und Smart Ready“, dass ­diese
Geräte über Bluetooth Low Energy verfügen
Auf den höheren Ebenen ähneln Bluetooth Low Energy-Verbindungen dem
Sniff-Sub-Rating-Modus im BR-Betrieb.
Damit erhält Bluetooth Low Energy eine
stromsparende Möglichkeit, um Verbindungen aufrechtzuerhalten, während die
Funkschaltung möglichst lange ausgeschalten bleibt. Einige Punkte sind aus
der Bluetooth-Spezifikation jedoch nur
schwer herauszulesen: So geben die
gelockerten Anforderungen den IC-Herstellern viele Optimierungsmöglichkeiten,
die sich mit klassischem Bluetooth nur
schwierig oder gar nicht umsetzen ließen. Dazu gehören beispielsweise eine
niedrigere Stromaufnahme im Sleep-und
Aktiv-Modus sowie kürzere Umschaltzeiten. Single-Mode-Chips arbeiten durch
diese Verbesserungen effizienter und
sind einfacher aufgebaut als Dual-ModeChips oder klassische Bausteine.
Auch bei den Profilen gibt es Unterschiede. So setzen die von Bluetooth
Low Energy bislang alle auf GATT auf und
nutzen das GATT/ATT-Protokoll für den
Datenaustausch. Im klassischen Blue-
Wenn es um die Entscheidung zwischen Dual-Mode- und Single-ModeICs oder System-on-Chip-Bausteinen
(SoCs) geht, kommt es auf die vorgesehene Applikation an. Wird die Kommunikation mit klassischen Bausteinen
gefordert, fällt die Entscheidung leicht,
denn dann ist ein Dual-Mode-Baustein nötig. Besteht dagegen an beiden Enden der Verbindung Flexibilität,
hängen die wichtigsten Kriterien von
der Art und dem Umfang der Daten
ab, die über die drahtlose Verbindung
übertragen werden sollen. Sind die
Datenmengen groß oder geht es um
das Streamen von Medien, sollte die
Wahl auf eine BR/EDR-Lösung fallen.
Der CC2564 von Texas Instruments
ist ein Beispiel für ein solches IC. Er
enthält einen Bluetooth v4.0-Stack bis
zum HCI-Level, während der übrige Teil
des Stacks auf dem Host-Mikrocontroller läuft.
Sind die zu übertragenden Datenmengen dagegen geringer, ist Bluetooth
Low Energy möglicherweise die bes-
B lu eto o th
Bluetooth v4.0. Ihre Zahl dürfte weiter
wachsen. Windows 8 und 8.1 verfügen
über eine vollständige Unterstützung
der Spezifikation.
Es gibt weitere Punkte, die Entwickler in ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Single-Mode Bluetooth
Low Energy-Lösungen lassen sich in
der Regel einfach entwickeln, Entwickler-Tools und Dokumentationen
sind verbreitet und gut zugänglich.
Einige Anbieter bieten gebührenfreie
Software-Stacks und die gesamte
Dokumentation auf einer öffentlichen
Webseite an. Beim klassischen Bluetooth fallen dagegen üblicherweise
Gebühren für den Protokoll-Stack an.
Vergleich zwischen den Architekturen von Bluetooth Low Energy (links) und dem klassischen­ Datenblätter und andere technische
Bluetooth (rechts)
Unterlagen lassen sich oft nur im Rahmen einer Verschwiegenheitsvereinbasere Wahl. Bluetooth Low Energy kann Mikrocontroller und Peripherie sowie rung erlangen.
in den Anwendungsfällen, für die es einen chipintegrierten, reprogrammiergedacht ist, für eine sehr lange Bat- baren Flash-Speicher.
terielebensdauer sorgen. Zum BeiFazit
spiel kommt ein Sensor, der ständig Es gibt noch mehr Faktoren, die eine
einmal pro Sekunde mit einem Tele- Rolle spielen können. Wenn ein Gerät Bluetooth v4.0 stellt ein wichtiges
fon kommunizieren muss, mehr als ein beispielsweise in der Lage sein soll, Werkzeug für Entwickler von BluetoothJahr mit einer CR2032-Knopzelle aus. mit iOS-basierten Geräten zu kommu- Geräten dar. Die Technik vereint in sich
Die Leistungsaufnahme und damit die nizieren, lässt sich dies mit Bluetooth drei verschiedene Spezifikationen: BluBatterielebensdauer stehen in direk- Low Energy möglicherweise einfacher etooth Smart, Bluetooth Smart Ready
tem Zusammenhang mit der Dauer realisieren. Apple verlangt zurzeit von und Bluetooth Low Energy. Entwickler
der Kommunikationsperiode. Die von jedem „klassischen“ BR/EDR-Gerät können diese je nach Bedarf einzeln
BLE unterstützte Periode beträgt minimal 7,5 Millisekunden und maximal 16
Sekunden. Diese Obergrenze hängt
mit einem Kommunikations-Timeout
zusammen. Wird eine längere Zeit
benötigt, kann die Verbindung unterbrochen und sofort wieder aufgebaut
werden. Aus der Nutzung von nur drei
Kanälen folgt, dass der Verbindungsaufbau wesentlich schneller abläuft als
beim klassischen Bluetooth, nämlich in eine Zertifizierung nach dem MFI-Pro- oder in Kombination implementieren.
wenigen Millisekunden anstatt inner- gramm, sofern es nicht eine Reihe defi- Unabhängig von der jeweiligen Bezeichhalb einiger Sekunden.
nierter Profile unterstützt. Für Bluetooth nung baut diese Technik auf dem groLow Energy-Geräte bestehen keine ßen Erfolg von Bluetooth im Bereich
In der Industrie besteht ein Trend zu solchen Restriktionen, und eine iOS- der Kurzstrecken-Funkübertragung auf.
ICs, die über die gesamte Funktiona- App, die auf einem iPhone 4S, iPhone Mit Bluetooth v4.0 lassen sich Geräte
lität einer Sensoreinheit verfügen, mit 5, iPod touch (5. Generation) oder und Anwendungen entwickeln, die sich
Ausnahme des eigentlichen Sensor- iPad 3 (ab iOS 5) läuft, kann ein GATT- durch weniger Komplexität, eine gerinelements. Der CC2541 von TI ist ein basiertes API für die Kommunikation gere Leistungsaufnahme und weniger
Beispiel für so eine Single-Mode-SoC- mit BLE-Geräten nutzen. Was weitere Kosten auszeichnen.
Lösung für Bluetooth Low Energy. Sie Betriebssysteme betrifft, so unterstütenthält die die Funkschaltungen, einen zen mittlerweile viele Android-Geräte
ident
Die Bluetooth v4.0 Technik vereint in
sich drei verschiedene Spezifikationen:
Bluetooth Smart, Bluetooth Smart Ready
und Bluetooth Low Energy
ident 2/14
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58
QR -Co de
QR-Codes
Im Spannungsfeld zwischen
Werbung und industriellen
Anwendungen
Schon bei der Formulierung der Titelzeile wird einem klar, wie schwierig
die Abgrenzung zwischen zwei Welten, die nachfolgend beschrieben
werden sollen, verbal zu treffen ist.
„Werbung“, das sagt jedem etwas. Für
den Begriff „industrielle Anwendungen“ gilt das auch, zumindest in Fachkreisen. Aber worum geht es wirklich?
Optisch lesbare Codierungen, insbesondere Barcodes und zweidimensionale
Codes (2D-Codes) werden in Industrie
und Handel seit langer Zeit zur Identifikation und teilweise auch zur Verfolgung
von Produkten verwendet. Von der
Steuerung in Fertigungsprozessen, über
logistische Anwendungen bis zur Preiserfassung an der Supermarktkasse werden sie erfolgreich eingesetzt und haben
einen großen Beitrag zur Effizienzsteigerung und Fehlervermeidung bis zum
heutigen Tag geliefert. Dies war möglich, indem sowohl die Drucktechnik wie
auch die Lesetechnik ständig verbessert
wurden, um die Verfügbarkeit und die
Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Dies
wiederum war nur gegeben, weil weltweit
akzeptierte Normen klare Vorgaben für
alle Beteiligten bereitstellten, die somit
gleichgerichtetes Handeln ermöglichten.
Speziell für den QR-Code wurden nun
in jüngster Vergangenheit ganz neue
Anwendungsfelder erschlossen, die mit
dem Begriff „Werbung“ nicht hinreichend beschrieben sind. Wie einschlägige Untersuchungen zeigen, dient die
Nutzung von QR-Codes in Verbindung
mit dem Smart Phone zu 80% der Produktinformation, zu 30% für VeranstalWolfgang Weber
Pepperl + Fuchs GmbH
Lilienthalstr. 200
68307 Mannheim
www.pepperl-fuchs.com
ident 2/14
Speziell für den QR-Code wurden nun in ­jüngster
Vergangenheit ganz neue Anwendungsfelder
­erschlossen, die mit dem Begriff „Werbung“ nicht
hinreichend beschrieben sind
tungshinweise, zu 20% der Abgabe von
Gutscheinen und zu weiteren jeweils ca.
10% für APP Downloads, Spendenaufrufen und vielem mehr.
Mit dem Thema „Produktinformation“ sind wir aber nicht allzu weit entfernt von klassischen Anwendungen.
In einem logistischen Prozess benötigen wir Informationen über das Produkt, im einfachsten Fall eine Ident
Nummer. Der „Verbraucher“ möchte
aber weitergehende Informationen über
das Produkt, von Inhaltsangaben, über
Herkunftsnachweise bis eventuell zu
Gebrauchsanleitungen. Dazwischen
steht dann noch der Gesetzgeber mit
Anforderungen, die insbesondere dem
Kundenschutz dienen sollen. Letzteres gilt in immer stärkerem Maße für
Lebensmittel. Es existieren also unterschiedliche Informationsanforderungen,
die sich aber letztlich über das Medium
der optischen Codierung als Lösungs-
ansatz erfüllen lassen. Daher ist es
naheliegend, dass man in geeigneten
Fällen diese differenzierten Bereiche in
einer Codierung gemeinsam abbildet.
Die Differenzierung liegt
in der Lesetechnik
Eigentlich ist ein QR-Code ein QRCode. Wo liegt also das Problem? An
erster Stelle steht hier die Lesetechnik.
Ein Smart Phone ist kein Barcodeleser.
Letztere wurden über Jahrzehnte weiterentwickelt, um sowohl die seit über
40 Jahren gebräuchlichen und heute an
der Supermarktkasse immer noch vorherrschenden Strichcodes zu lesen, wie
auch moderne 2D-Codes zu erfassen.
Dabei wurde bei dem Übergang von der
Laser-Scanner- zur Kamera-Technologie
auch auf diese Abwärtskompatibilität
geachtet. Damit kann jeder handelsübliche Handleser mit entsprechender
Q R - Co de
Technik sowohl einen EAN 13 oder
Code 128 wie auch einen Data Matrix
oder QR-Code lesen. Das ganze System ist dahingehend optimiert, dass der
Bediener die Codes schnell und handhabungsfreundlich erfassen kann. Dazu
gehört die Autodiskriminierung von
vielen Code-Typen genauso wie das
Lesen unter extremen Winkeln mit einer
hohen Leserate auch bei beschädigten
Exemplaren. Insgesamt geht es also
um höchstmögliche Verfügbarkeit und
unkomplizierte Handhabung der Geräte.
Farbiger QR-Code, mit
einem handelsüblichen
Barcodeleser nicht lesbar
Ein Smart Phone ist ein Vielzweckgerät,
welches u.a. auch eine Kamera besitzt,
mit der man Bilder aufnehmen kann.
Aufgrund der hohen internen Rechenkapazität kann komplexe Bildverarbeitungssoftware installiert werden, mit
deren Hilfe die aufgenommenen Bilder von Barcodes ausgewertet werden
können. Wenn man die heute verfügbaren Geräte vergleicht, so ergeben
sich speziell bei der Hardware gravierende Unterschiede. Selbstverständlich
schreitet die technische Entwicklung
stetig voran, aber dieser auf der Mehrheit der heute am Markt erhältlichen
Geräte beruhende Vergleich zeigt deutlich, dass die Smart Phones in erster
Linie die Funktion eines Fotoapparats
erfüllen sollen (vom Telefonieren und
anderen Funktionen hier einmal abgesehen). Sie können also Barcodes lesen,
aber unter gänzlich anderen Hardwarebedingungen als Barcodeleser. Das hat
Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen
eindeutig in der Farberkennung und bei
der Erfassung von Objekten in großer
Entfernung. Das setzt allerdings immer
geeignete Lichtverhältnisse in der
Umgebung voraus und ist somit nicht
zuverlässig. Die Grenzen sind dann
bei sehr kleinen Codes im Nahbereich
schnell erreicht. Hier sind in der Regel
die Objektive selbst im Makromode
nicht entsprechend ausgelegt und auch
die teilweise integrierte Beleuchtung ist
nicht dafür konzipiert.
Handheld-Barcodeleser
mit Kameratechnologie
Smart Phone mit
integrierter Kamera
Kamerachip
monochrom
Farbe
Auflösung
max. 2 Megapixel
2 bis 10 Megapixel
Fokus
Lesebereich ca. 5 bis 30 cm
bis unendlich
Beleuchtung
monochrom oder weiß,
optimiert für die Anwendung
Umgebungslicht oder Blitz
Einigung auf gemeinsame Spielregeln
Die zuvor beschriebenen Unterschiede
in der Hardware müssen aber einer
Kompatibilität in der Anwendung nicht
entgegenstehen. Von der Auswertesoftware soll bei dieser Gelegenheit nicht
gesprochen werden, da die Verbesserungen hier praktisch auf Tagesbasis
stattfinden und jeder „Status Quo“
morgen schon obsolet ist. Wenn wir
aber Barcodes und 2D-Codes sowohl
mit klassischen Barcode Lesegeräten
wir mit Smart Phones verarbeiten wollen, dann sollten gewisse Mindestanforderungen beachtet werden.
Es ist sicherlich müßig, den Versuch
unternehmen zu wollen, den Bereich der
werblichen Nutzung von QR-Codes in
das Korsett der Normung zu zwingen.
Dazu hat dieser Bereich schon ein viel
zu präsentes Eigenleben entwickelt. Hier
von Interesse sind die Anwendungen, in
denen beispielsweise Ident- oder Track
& Trace Aufgaben mit dem Zugriff auf
eine Webseite kombiniert werden sollen. Einschlägig wäre hierzu das „Elektronische Typenschild“ zu erwähnen,
welches gerade neu in der DIN Norm
66277 beschrieben wird. Dabei können
Daten zu einem Produkt in einem RFID
Tag oder in einem 2D-Code gespeichert
werden. Als Zusatznutzen kann eine
URL kodiert werden, die direkt auf eine
Webseite führt, welche weitere Informationen zu dem Produkt liefert. Dies
könnten TÜV Zertifikate oder ähnliche begleitende Dokumente bis hin zu
Betriebsanleitungen sein.
Die Arbeitsgruppen in der ISO/IEC JTC1
(SC31 WG1), beim DIN (NIA 31) und
beim Industrieverband AIM-D e.V. haben
im vergangenen Jahr intensiv daran
gearbeitet, die Voraussetzungen dafür
zu schaffen, dass solche gemeinsamen
Anwendungen möglich sind. So wurden
u.a. neue „Data Identifier“ eingeführt,
die die Darstellung einer URL innerhalb
einer genormten Datenstruktur (ISO/
IEC 15418) ermöglichen. Damit kann der
Code sowohl für klassische logistische
Anwendungen eingesetzt werden, wie
auch als Zugangstor zum Internet.
Mittels des Normentwurfs ISO/IEC
16480 werden Druckanforderungen definiert, bei deren Beachtung die sichere
Lesung der Codes gewährleistet ist.
Dabei wird auch die bekannte Norm
ISO/IEC 15415 zugrunde gelegt, womit
sichergestellt ist, dass Codes unter
Einhaltung der dort definierten Qualitätsstandards von jedem Barcodeleser ausgewertet werden können. Damit
werden sicherlich den „künstlerischen“
Ambitionen bei den gestalterischen Veränderungen der Codes klare Grenzen
gesetzt. Aber hier soll es ja auch nicht
um den Code als Werbe-Emblem gehen,
sondern um professionelle Funktionen im
Sinne der Produktinformation.
Für alle, die also traditionelle Barcode
Anwendungen mit den neuen Verfahren des Zugriffs auf das Internet verbinden wollen, ist jetzt die Grundlage
geschaffen, die die Erreichung dieses
Ziels ermöglicht. Es soll nicht unerwähnt
bleiben, dass sich die Normen neutral
gegenüber der Symbologie verhalten.
Alle vorab beschriebenen Funktionen
können auch mit einem Data Matrix
Code oder einem anderen 2D-Code realisiert werden. Die heutige Dominanz des
QR-Codes hat seinen Grund in der Tatsache, dass diese neuen Ideen zunächst
in Asien, insbesondere in Japan und Südkorea, präsent waren. Damit war der dort
stärker verbreitete QR-Code sozusagen
in der „Pool Position“ für diesen Bereich.
ident
ident 2/14
59
60
2D Co des
Internet-Barcode & Internet RFID
Zugriff auf Internet-Informationsquellen über einen Logistikcode
Der „QR-Code“ ist heute bereits als allgemeiner Internet-Zugriffscode zu meist werblich orientierten Informationen weit verbreitet. Im QR-Code befindet sich in diesem
Fall eine „URL (Uniform Resource Locator)“, also eine Internetadresse. Nach dem
Scannen, zum Beispiel mit einem Mobiltelefon, wird automatisch über einen „Browser“ die im QR codierte WWW-Adresse aufgeschlagen. Dies ist für allgemeine Aufgaben, die von logistischen Vorgängen losgelöst sind, eine geniale Lösung. Allerdings
erlaubt die Weiterentwicklung auch der Zugriff auf Internetseiten durch das Scannen
von Standardcodes der Logistik mit integrierter Portaladresse, so dass beides durch
einen Code möglich wird, Produkterfassung + Zusatzinformation über Internet.
Für die Verbreitung in der Öffentlichkeit
haben zwei Standards gesorgt, der ISO/
IEC 18004 (QR-Code) und der URL-Standard (RFC 1738). Beides zusammen funktioniert sehr gut, in Europa in der einfachen
Form für das Öffnen der betreffenden
Internetseite, in Japan bereits für gezielte
Prozesse mit Reservierungs- und Bestellvorgängen. In Industriekreisen entwickeln
sich augenblicklich die Anwendungen von
Logistikcodes für automatische Verbindungen zum Internet. Da in Industrie- und
Healthcare weniger der QR, als vielmehr
ISO/IEC 16022 DataMatrix verwendet
wird, bietet es sich an, den DataMatrix
für das normale Scannen mit optionalem
Internet-Zugriff als „All in One Code“ zu
verbinden. Dies ist natürlich genauso mit
kompatibler Radiofrequenter Identifikations-Technologie (RFID) möglich.
Dr. Harald Oehlmann
ELMICRON GmbH
Kösener Str. 85
06618 Naumburg
Tel.: +49 3445 78112-0
www.elmicron.de
ident 2/14
„ELMI“), der eigentliche Produktcode
(im Beispiel „81215P20“) und schließlich
für Logistik und Rückverfolgbarkeit eine
Variable (im Beispiel eine Seriennummer
„1234567“). Die Datenelemente werden jeweils von einem genormten Identifikator nach ISO/IEC 15418 angeführt
(in Klammern).
Abb. 3) ISO/IEC 29160 RFID-Emblem
Natürlich möchte man keinen zweiten
Code auf der Packung, nur weil zu den
enthaltenen Produktdaten auch eine
automatisch herzustellende Internetverbindung angeboten werden soll. Das ist
kein technisches Problem, denn es können mehrere Datenelemente zu Hersteller, Produktreferenz, wie Charge,
Seriennummer und Verfallsdaten, usw. in
einem DataMatrix oder RFID-Chip untergebracht werden. Es bietet sich also an,
auch einen zusätzlich gewünschten Link
anzufügen.
Theoretisch ist auch „linearer Barcode“,
wie ISO/IEC 15417 (Code 128) anwendbar, allerdings würde ein solcher Code
mit einer Web-Adresse in der Regel zu
lang. Ein Großteil der rückverfolgbaren
Industrie- und Medizinprodukte und bald
auch der Arzneimittelpackungen, tragen
neben linearen Barcodes bereits einen
DataMatrix. Darin sind in der Regel die
Schlüsselangaben für das Produkt enthalten. Das Beispiel in Abb. 4) zeigt
einen Logistikcode mit folgenden Inhalten: Code der Vergabestelle nach ISO/
IEC 15459 (im Beispiel „QC“), registrierte Firmenkennung (im Beispiel
Die Lösung dazu ist das Anfügen einer
URL an vorhandene Datenelemente im
gleichen Code. Zum Erkennen, dass
es sich um eine spezielle URL, genannt
„Pointer to Process URL (P2P URL)“
handelt, dient ein spezifischer Datenidentifikator, als Ergänzung zu den genormten Datenidentifikatoren aller relevanten
Datenelemente, die für die automatische
Erfassung in Frage kommen. Der Ablauf
einer automatischen Verbindung zu einer
Internetadresse nach dem Scannen
eines so vorbereiteten Produktcodes
ist dann ähnlich des Ablaufs nach dem
Scannen eines QR-Codes: Der Scanner
Abb. 1) ISO/IEC 18004 QR-Code
Abb. 2) ISO/IEC 16022 DataMatrix
2 D Co de s
Anhang Begriffe
AIDC-Applikations-URL: URL die aus
Scanndaten eines AIDC-Mediums (Barcode,
RFID, etc.) generiert wird, bestehend aus
von DI’s angeführten Datenelementen und
einer P2P URL.
CIN: Company Identification Code, registriert
von einer nach ISO/IEC 15459 akkreditierten
Vergabestelle
PIC: Partner Identification Code, besteht
aus Code der Vergabestelle (nach ISO/IEC
15459-­Register), registrierter Firmenkennung
(CIN)
P2P-URL: Pointer to Process URL, Basisteil
einer URL an die individuelle Datenelemente
als Adressdaten hinzugefügt werden, um eine
komplette AIDC-Applikations-URL zu bilden.
Weitere Begriffe
siehe DIN EN 1556 Terminologie und ISO/IEC
19762 AIDC - harmonized Vocabulary
erfasst alle Daten des DataMatrix, die
Applikation analysiert und pickt sich die
Daten heraus, die sofort angezeigt werden sollen und bereitet die Verbindung
zum Internet vor. Wird die Information
aus dem Internet gewünscht, dann wird
diese durch ein nachgeschaltetes Interface hergestellt. Das Interface zum Internet kann dabei sowohl im Mobilgerät, als
auch in einem Computerarbeitsplatz integriert sein, je nachdem, wie es von der
Anwendung bestimmt wird.
Anwendungen aus dem
Industriebereich gehen weiter
Die Produkt- und/oder Logistikdaten in
einem „industriellen“ DataMatrix können
mit einer URL verschmolzen werden. Im
Industriebereich reicht eine generische
Internetadresse nicht immer aus, denn
man möchte ganz gezielt auf individuelle
Daten zugreifen können, die in Relation
zum Produktcode stehen. Das können
zum Beispiel Informationen mit Bezug
auf Wartung sein, wie bspw. Betriebsdaten, Merkmalen, Wartungszyklen, etc.
Handelt es sich um individuelle Maschinen, Motoren, oder auch um individuelle
Medizintechnik mit Unverwechselbarer
Identfikationsmarke in DataMatrix nach
DIN 66401 UIM, dann zielt die Anforderung auf exakte Information in Relation zur
individuellen Seriennummer ab. Die weitergehende Lösung der Ingenieure und
Systemdesigner bei ELMICRON ist es,
die Daten zunächst „aneinandergereiht“ in
den DataMatrix zu stellen und nach dem
Scannen so zu sortieren, dass aus den einzelnen Datenmodulen und einem angefügten URL-Fragment exakt der Zugriffscode
entsteht, der gezielt auf die vorgesehene
Internetadresse führt. Der Begriff „Pointer
to Process URL“ wurde eingeführt, da der
Basis-Teil der URL erst mit den individuellen Zugriffsdaten zusammen die komplette
Applikations-URL bildet, die über das Netz
geschickt wird. Vor dem Drucken, bzw.
Schreiben werden die Scanndaten für Barcode- oder RFID-Datenträger genau nach
gewohntem Industriestandard mit Hilfe
der ASC-Datenidentifikatoren vorbereitet.
Die „Pointer to Process URL“ erhält dazu
einen eigenen Datenidentifikator. Jedes
einzelne Datenelement kann so eindeutig
identifiziert und be- und verarbeitet werden.
Beispiel
An Hand eines einfachen Beispiels sollen Scanndaten aus eindeutigem PartnerIdentification Code (PIC), Produktcode,
Seriennummer und P2P-URL gebildet
werden, die zusammen einen spezifischen Zugriff im Internet auslösen sollen:
Abb. 4 zeigt, wie Datenelemente mit
ASC DIs versehen, aneinandergereiht und als Scanndaten für Barcode
oder RFID vorbereitet werden. Dies ist
Schritt A beim Design eines Gesamtsystems. In Abb. 4 wurde ein vereinfachter Syntax dargestellt, bei dem
das „+“ als Separator zwischen den
Datenelementen verwendet ist. Allerdings wird für 2D-Codes der Syntax für
„High Capacity Media ISO/IEC 15434“
empfohlen. Die Datenidentifikatoren
(DI’s) sind zur Illustration im Text in
Klammern gesetzt. Die Klammern werden allerdings nicht codiert. Die genaue
Bedeutung der registrierten DI‘s können Im Internet unter der URL <www.
autoID.org> eingesehen werden. Der
DI „P2P-URL“ befindet sich im Registrierungsprozess; es wurde der Wert
„34L“ angenommen. Nach Bildung des
Datenstrings sind die weiteren Schritte:
B) Codieren in Barcode (hier DataMatrix) oder RFID, C) das Scannen, D) das
Konvertieren der Daten und der P2PURL in eine „Applikations-URL“, E)
Senden als Internet-Link.
Erfassen der Scandaten und
+ P artner-Identificaten Code PIC: Internetkommunikation
QCELM (Vergabestellencode QC +
Firmen-ID)
+ Produktcode: 081215P20
+ Seriennummer: 1234567
+
Pointer to Process URL: HTTP://
WWW.ELMICRON.DE/?SCAN=
Für die Internetfunktionalität wurde
ein 3-stufiger Prozess entwickelt, der
nach dem Scannen abläuft: 1) Suche
in den Scandaten den Datenidentifikator „34L“ vor der P2P-URL und
Vorbereiten der Scanndaten für die Codierung in AIDC-Datenträger (DataMatrix, RFID):
Produktdaten mit Firmen-ID und Seriennr. + URL:
(25P)QCELMI081215P20+(S)1234567+(34L)WWW.ELMICRON.DE /?SCAN=
P2P-URL
DI (S) mit Seriennummer
Separator „+“
Produkt REF.
Partner-Identification Code PIC (Firmen-ID „ELMI“ mit Vergabestelle „QC“
Datenidentifikator (25P) für eindeutigen Productcode mit registrierter Firmen-ID
Abb. 4) Scandaten mit Produktdaten und angefügter „Pointer to Process URL“
HTTP://WWW.ELMICRON.DE/?SCAN=25PQCELMI081215P20+S1234567
P2P-URL
Scanndaten
Abb. 5) Aus den Scanndaten Abb. 4) und „P2P URL“ generierte „Applikations-URL“
ident 2/14
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62
2D Co des
setze P2P-URL ohne DI als Datenkopf,
2) füge die alle anderen gescannten
Daten hinzu, 3) sende die neue komplette Applikations-URL über die Internet-Schnittstelle: P2P-URL + gesamte
Scanndaten. Diese auf die Applikation
abgestimmte URL kann nun über das
Internet auf der Empfangsseite die vorbereitete Information bereitstellen, eine
Funktion zurückgeben oder einen Prozess auslösen (Abb. 5).
A) Aneinanderreihen der Datenelemente mit eingebettetem URL-Fragment,
hier eindeutiger Datenstring mit Firmen-ID Produktreferenz und Seriennr. + P2P-URL (siehe Bild 4):
(25P)QCELMI081215P20+(S)1234567+(34L)WWW.ELMICRON.DE/?SCAN=
B) Codieren in DataMatrix
Größe 26x26 Punkte, bei
Punkt 0.25mm=6.5x6.5mm
E) Senden ins INTERNET
Zugang zu detaillierten
­Informationen und Prozessen
C) Scannen
Anwendungen für eine
„Pointer tp Process URL“
Es bieten sich umfangreiche Anwendungen einer in Daten integrierten URL
in allen Industriebereichen an. Anwender aus der Elektronik-Industrie, Automobilindustrie, Maschinenbau und
Medizintechnik haben bereits starkes
Interesse an dieser Lösung gezeigt,
die mehr bietet, als nur einen einfachen Internetzugang:
D) Convertieren der gescannten Daten A)
25PQCELMI081215P20+S1234567+34LHTTP://WWW.ELMICRON.DE/?SCAN=
in spezielle
ApplikationsURL (iURL)
HTTP://WWW.ELMICRON.DE/?SCAN=25PQCELMI081215P20+S1234567
Abb.6) Gesamtprozess vom Codieren bis Senden einer Applikations-spezifischen URL, generiert aus
den Scandaten
• Tracking & Tracing - Support über
­Internet
• Logistikcodes mit Zugriff auf individuelle Internetquellen (Gefahrgutblätter)
• AIDC-Zugriff auf Webservice in der
„Cloud“
• Plagiatschutz (Counterfeiting)
• Produkt-Livecycle-Management mit
Wartungs und Reparaturprozessen
• Automatisierte Update-Zugriffe
• Informationsservice zu BestandsManagement, Lokationen, usw.
• S ynergie durch Verbinden von
Standard-­AIDC-Lösungen und integrierten Internet Lösungen
• und vieles mehr
Scanne AIDC-Medium
DI „34L“
in Scandaten
enthalten
Ja
Internet nutzen?
Ja
P2P-URL extrahieren und
voranstellen
Komplettieren der AIDC-URL
durch anfügen der
„SCANDATEN“
Erfassen der Daten in
Standard-Nutzung ohne Internet
(Sonderzeichen durch %xx codiert)
Jederzeit können die Scanndaten, bzw.
einzelne Elemente daraus in unterschiedlichen Anwendungen auch ohne Generierung einer Applikations-URL benutzt
werden. Dies wird von der jeweiligen
Applikationbestimmt.
Sende Applikations-URL
via Browser
© Elmicron 10/2012, Dr. Harald Oehlmann
ident
ident 2/14
Abb. 7) Konvertierung DI-Datenelemente mit P2P-URL- DI“ 34L“ in eine AIDC-Applikations-URL
J ubilä um
30 Jahre Zetes
Pionier auf dem Gebiet der Supply-Chain-Optimierung
Die Firma Zetes, 1984 gegründet, feiert
ihr 30-jähriges Jubiläum. Zunächst mit
einer Handvoll Mitarbeiter führte diese
als erstes Unternehmen die StrichcodeDatenerfassung im Heimatland Belgien ein. Heute, nach drei Jahrzehnten
des Wachstums und der Diversifizierung der Dienstleistungen, beschäftigt
Zetes mehr als tausend Spezialisten in
16 Ländern in Europa, Afrika und dem
Nahen Osten.
Der Pionier auf dem Gebiet der SupplyChain-Optimierung trieb die Einführung
der Voice-Technologie in der Logistik
voran und ist seit nunmehr 10 Jahren in
EMEA führend im Bereich Voice-Kommissionierungslösungen. Als erstes
Unternehmen in Europa installierte Zetes
eine Liefernachweislösung, führte die
ImageID-Technologie in die Logistik ein
und nahm schon früh die Vorzüge des
Cloud Computing in sein Angebot auf.
Derzeit bietet Zetes als einziges Unternehmen auf dem Markt eine LösungsSuite an, die eine Zusammenarbeit aller
Supply-Chain-Beteiligten ermöglicht
sowie die Effizienz und Rückverfolgbarkeit vom Herstellungsbetrieb bis ins
Geschäft gewährleistet.
Waren- und Personenidentifikation
Von der Warenidentifizierung expandierte das Unternehmen nahtlos in die
Personenauthentifizierung und wickelte
Alain Wirtz, CEO von Zetes
Seit der Gründung 1984 ist Zetes ein
Vorreiter der Innovation
als erste Firma ein nationales Projekt
für die elektronische Identifizierung in
großem Maßstab ab. Die Personenidentifikations-Lösungs-Suite unterstützt
Regierungen mit einem End-to-EndAnsatz. Dieser wurde kürzlich in Gambia
mit Erfassungsstationen, Datenzentralisierung, einem Personalisierungsterminal für biometrische Pässe und bald auch
mit der Installation des ersten E-Gate am
Flughafen in Banjul umgesetzt.
Martina Benthien
Zetes GmbH
Flughafenstr. 52b
22335 Hamburg
www.zetes.de
Anhaltender Erfolg
Seit der Gründung 1984 ist Zetes ein Vorreiter der Innovation. Der Erfolg beruht
auf umfassendem Know-how, langfristigen Kundenbeziehungen, strategischen
Übernahmen und laufenden Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die
Lösungen von Zetes passen sich daher
laufend veränderten und spezifischen
Marktanforderungen an wie Bekämpfung
von Fälschungen, Rückverfolgbarkeit,
E-Commerce, Wettbewerbsfähigkeit,
Effizienz, Verbrauchergesundheit und
Schutz der Bürger. All dies, in Kombination mit flexiblen Managed Services,
sorgt dafür, dass die Kunden während
und nach der Umsetzung von Projekten
bei Zetes gut aufgehoben sind.
ident
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63
64
komm entar
K
O
M
M
E
N
T
A
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Mobilität begünstigt robuste Mobilcomputer
Viele große Mobiletelefon- und Computerhersteller drängen sich, Ihre
Geräte nicht nur für den professionellen Außeneinsatz, sondern auch
für den Consumer-Markt robuster zu
machen. Die Einführung von Sonys
wasserdichtem Xperia Z Modell, oder
Samsungs jüngster Einführung des
wasser- und staubdichten Galaxy X4
Active konnte jeder verfolgen. Auch
das bewährte und empfindliche iPhone ist mit einer Smartphone Schutzhülle stoß- und wasserbeständiger.
Bevor wir zum Schluss kommen, dass
robuste Notebooks, Tablets und Smartphones ein genereller Trend werden,
möchte ich darauf hinweisen, dass die
meisten Smartphones und Mobilcomputer nicht in jeder Hinsicht robust sind.
Lassen Sie etwa Ihr Telefon ins Wasser fallen oder stoßen damit irgendwo
dagegen, werden Sie letztlich wohl ein
zerbrochenes Display haben oder im
nächst gelegenen Mobilfunk-Shop ein
neues Smartphone kaufen. Wichtiger
Jerker Hellström, CEO,
Handheld Group Geschäftsführung
Handheld Germany GmbH
Industriestr. 6
83395 Freilassing
www.handheldgermany.com
ident 2/14
Robuste Smartphones ein w
­ eltweiter Trend –
traditionell robuste Computer­hersteller sind
optimal gerüstet, um wirklich robuste Smartphones und ­Tablets zu liefern
ist, dass die wasserdichten Geräte,
welche die Mobiltelefonhersteller einführen, nicht wirklich robust oder
robuster sind. Nennen wir sie „wiederstandfähig“. Sie können wasserdicht
sein. Aber andere Angaben wie z.B.
über sehr hohe oder niedrige Betriebsund Lagertemperaturen fehlen.
Luftfeuchtigkeit, Sand- und Staub, Stoß
und Vibration überstehen. Sie sollten
eine hohe IP-Schutzart (Ingress Protection) für Staub und Flüssigkeiten haben.
Die IP-Schutzart wird als 2 stellige Zahl
angegeben. Die erste Ziffer gibt den
Schutz gegen Staub, die zweite Ziffer
den Schutz gegen Flüssigkeiten an.
Lassen Sie uns kurz die Definitionen der
Robustheit zusammenfassen. Die Geräte
sollten einige MIL-STD-Tests (amerikanischer Militär-Standard für Ausrüstung)
bestanden haben. Vierundzwanzig Laborprüfungen stellen sicher, dass die Geräte
niedrigen Druck in Höhenlagen, Einwirkung von hohen und niedrigen Temperaturen sowie Temperaturschocks, Regen,
Viele der neuen robusten Smartphones, die von großen Mobiltelefonanbietern eingeführt wurden, haben eine hohe
Schutzart, aber selten so hoch wie die
wirklich robusten Geräte von den traditionellen Herstellern robuster Mobilcomputer. Kaum einer hat die MIL-STD 810G
Standards getestet. Diese Geräte können extremen Temperaturen, Vibratio-
k o mme ntar
nen oder Sturz nicht standhalten, können
zwar gegen Spritzwasser geschützt sein,
sind aber nicht wasserdicht.
Welches sind die Gründe für diesen
neuen “Ruggedish” Trend? Ich denke,
dass es im Grunde generell um den
großen Erfolg der Smartphones und
der Mobilität geht. Die Menschen
nehmen ihre Mobiltelefone oder ihre
Tablets überall und ständig mit, können fast überall Online sein und wollen natürlich, dass diese Geräte auch
immer und überall funktionieren. Ein
Riss im Display ist ein alltäglicher
Anblick. Größere Smartphones oder
Tablets können nicht mehr so einfach
in die Tasche gesteckt werden und landen dann schneller auf dem Boden.
Das Marktsegment der robusten
Mobilcomputer und Smartphones
wächst und wird für die breite Masse
attraktiver. Wo aber werden die kleineren, auf robuste Computer spezia-
lisierten Hersteller bleiben? Hersteller
wirklich robuster Mobilcomputer wie
Itronix, Trimble und Handheld haben
jahrelange Erfahrung. Robustheit ist in
deren „DNA“, wie sie oft behaupten.
Dringen nun die großen SmartphoneHersteller in deren Markt ein? Ich
glaube nicht, im Gegenteil. Ich glaube,
dass auch die Langlebigkeit in den
Fokus der Verbraucher rückt. Die Hersteller, die auch mit dieser Anforderung
gut umgehen können, werden davon
profitieren. Der Anwender im professionellen Außeneinsatz wird beim wirklich robusten Mobilcomputer bleiben,
weil diese Produkte einfach sehr viel
besser sind. Ein „widerstandsfähiges“ Smartphone würde eine so harte
Arbeitsumgebung gar nicht überstehen. Es stellt sich auch die Frage nach
der Zuverlässigkeit und nach den Kosten bei einem Ausfall.
FAZIT: Der Trend zu robusteren Computer ist für alle gut. Es ist jedenfalls
genug Raum für die traditionellen Mobilfunkhersteller, mehr langlebige Produkte
der breiten Masse anzubieten. Die traditionellen Hersteller wirklich robuster
Mobilcomputer werden auch künftig besser gerüstet sein, um wirklich robuste
­Geräte zu liefern.
ident
Jerker Hellström
Jerker Hellström ist der Gründer und
CEO von Handheld, ein schnell wachsender Hersteller von robusten Mobilcomputern, PDAs und Smartphones.
Er ist ein Pionier und Veteran in der
Welt der robusten Mobilcomputer. Als
Unternehmer und Führungskraft hat
er mehr als 25 Jahre Erfahrung in der
Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vermarktung von robusten
­Computern weltweit.
6.–8. Mai 2014
Messegelände Berlin
Als Marktplatz für Gesundheits-IT sollte auch der Bereich der
Krankenkassen-IT diese Chance nutzen und den Austausch und
die Kommunikation mit den IT-Spezialisten der anderen Sektoren
fördern.
Rainer Höfer,
Leiter Telematik, GKV-Spitzenverband
Connecting Healthcare IT
GOLD-Partner
SILBER-Partner
www.conhit.de
Nur bis zum 31. März 2014!
Kostenloses Messeticket auf www.conhit.de
Veranstalter
Organisation
In Kooperation mit
Unter Mitwirkung von
ident 2/14
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Eigenes
Wissen präsentieren:
nachberichte
Der Call for Papers des ID World International Congress läuft
Das Komitee des ID World International
Congress lädt Referenten ein, ihr Wissen einem hochrangigen Publikum zu
präsentieren. Die international führende
Konferenz für den wachsenden Markt
der Identifikationstechnologien findet
vom 18. – 20.11.2014 in Frankfurt am
Main statt. Veranstalter des ID World
International Congress ist die Mesago Messe Frankfurt GmbH. Sophie B.
de la Giroday, Wise Media, ist Gastgeberin der Konferenz und weiterhin
maßgeblich an der inhaltlichen Ausrichtung des Programms beteiligt. Die
dreizehnte Ausgabe des „World Summit“, mit Schwesternveranstaltungen
in Abu Dhabi und Südamerika, bringt
Teilnehmer aus der ganzen Welt nach
Deutschland. Visionäre der Branche,
die wichtigsten Entscheider und hochrangige Regierungsvertreter treffen sich
zu diesem Termin zum Networking und
Ideenaustausch.
Mesago Messe Frankfurt GmbH
www.idworldonline.com
www.euro-id-messe.de
Ansprechpartner:
Macarena del Campo Gnadt, Projektleiterin
Britta Mösinger, Projektleiterin
Anke Rümmler, Projektleiterin
Tel.: +49 711 61946 0
ident 2/14
Für Referenten bietet sich hier die Chance, eigene Erfahrungen mit einem qualifizierten Publikum zu teilen und dabei
unmittelbare Rückmeldung auf Ideen
und Innovationen zu erhalten. Die englischsprachige Konferenz bietet den idealen Rahmen für ausführliche Gespräche
mit alten und neuen Geschäftspartnern.
Wegweiser in die Zukunft
In Vorträgen und Diskussionsrunden
werden brennende Themen der Branche
behandelt. Wohin geht es mit Biometrie, RFID, den Smart Cards und anderen
Identifikationstechnologien? Diese Fragen werden in den Konferenzsessions
zu den folgenden Anwendungsfeldern
aufgegriffen:
• Asset Tracking
• Transportation Security
• Citizen ID
• Secure Identification
• Wireless Identification
• Physical Access Control
• Ticketing
• Transactions
• Mobile Applications
• IT Security
• Delivery Systems
• Logistics & Distribution
Die Einsatzbereiche für Identifikation,
aus denen die Referenten ihre Expertise mitbringen, sind dabei vielfältig:
•L
uftfahrt & Verteidigung
•L
uft-, Land- u
nd See-Fracht
• Automotive & Güterverkehr
• Bank- und Finanzwesen
• Chemische und Prozess-Industrie
• Bildung
• Energie & Versorgung
• Landwirtschaft
• Öffentliche Verwaltung
• Strafverfolgung
• Grenz- und Zugangskontrolle
• Fertigungstechnik
• Pharma, Medizin & Gesundheitswesen
• Postwesen
• Groß- und Einzelhandel
• Reise & Tourismus
• Sport & Freizeit
Der Call for Papers des ID World International Congress läuft bis zum 07.05.2014.
Vorschläge für jeweils 20-minütige Vorträge mit anschließender Diskussion
können unter www.idworldonline.com/
callforpapers eingereicht werden.
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Printed Electronics —
We Build the Market
LogiMAT 2014
Exhibition:
May 27 – 28, 2014
Conference:
May 26 – 28, 2014
Die LogiMAT 2014 hat mit leichtem Zuwachs bei Ausstellerzahl und Nettoausstellungsfläche sowie deutlichem Wachstum beim Besucherzuspruch abgeschlossen. „Das Ergebnis übertrifft deutlich das von der Bundesregierung für dieses
Jahr prognostizierte Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent und hat angesichts
des enormen Besucherplus unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, resümiert Messeleiter Peter Kazander. Unter dem Messemotto „Intelligent vernetzen – Komplexität beherrschen“ präsentierten in diesem Jahr 1.004 Aussteller auf fast 75.000
Quadratmetern Ausstellungsfläche ihr Produkt- und Leistungsspektrum für effiziente Intralogistik – darunter zahlreiche Weltneuheiten. Insgesamt kamen an den
drei Messetagen 32.800 Fachbesucher (+11.3 Prozent) auf das Stuttgarter Messegelände. „Besonders erfreut hat uns die auch in diesem Jahr weiter gewachsene Internationalisierung der LogiMAT“, so der Messechef. Deutlich zeichnet sich
der Trend zur kontinuierlichen Internationalisierung der LogiMAT bei den Besucherzahlen ab. Den aktuellen Erhebungen des unabhängigen Baseler Marktforschungsinstitutes Wissler & Partner zufolge, reisten 87,2 Prozent der Fachbesucher aus
Deutschland an. 35,5 Prozent der Messegäste hatten eine Anreise von mehr als
300 Kilometern. 4.200 internationale Gäste informierten sich auf der LogiMAT. Von
ihnen kamen 66,2 Prozent aus EU-Staaten, 18,2 Prozent aus dem übrigen Europa
und 15,6 Prozent aus Ländern jenseits des Kontinents.
Messe München,
Germany
Neben der hohen Akzeptanz der LogiMAT in der internationalen Intralogistik-Branche, den positiven Konjunkturaussichten und einer wachsenden Investitionsbereitschaft zur Optimierung intralogistischer Prozesse sieht Kazander einen weiteren
Grund für den enormen Anstieg der Besucherzahlen in der Einbindung des Handelsforums TradeWorld. Es bereicherte in diesem Jahr erstmals das Ausstellungsund Informationsangebot der LogiMAT. „Die TradeWorld, so die Rückmeldungen
aus den Messehallen, wurde gleichermaßen von Ausstellern wie Besuchern gut
angenommen“, freut sich der Veranstalter. „Angesichts der globalen Warenströme
greifen Handel und Logistik immer enger ineinander. Die Intralogistik sorgt dabei für
die Effizienz an der Schnittstelle von Produktion und Transport. Was liegt da näher,
als diese Branchen zusammenzubringen!?
Gleichwohl bleibe die LogiMAT dank der Konzeption des Stuttgarter Messegeländes mit jeweils vier ineinander übergehenden Messehallen in zwei miteinander
verbundenen Immobilienkomplexen auch künftig die Intralogistik-Messe der kurzen
Wege. „Die zusätzliche Ausstellungsfläche gibt uns die Möglichkeit, die Ausstellungsbereiche der heterogenen Intralogistik-Branche noch klarer zu strukturieren,
um den Besuchern im direkten Anlauf einen kompakten Überblick über die aktuellen Produkt- und Leistungsangebote in den jeweiligen Segmenten zu bieten“, resümiert Kazander. „Wir freuen uns bereits auf die nächste LogiMAT vom 10. bis 12.
Februar 2015 in Stuttgart.“
www.logimat-messe.de
©: Organic solar cell: Fraunhofer ISE Holst Centre (above),
Neale Cousland / Heliatek GmbH (middle), Karl Knauer KG (below)
in Stuttgart mit Besucherrekord
Top trends.
Key innovations.
Expert speakers.
Register now!
www.lopec.com
6th International Exhibition
and Conference for the
Printed Electronics Industry
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EuroShop 2014
Vernetzung von Web, Mobile
und stationärem Geschäft
Die EuroShop 2014 gab in ihrer Größe und Vielfalt einen
umfassenden Überblick über alle wichtigen Trends in den vier
Segmenten EuroConcept – Ladenbau, Architektur & Store
Design, Beleuchtung, Kühlmöbel und Kälteanlagen; EuroSales – Visuelles Marketing und Merchandising, POS-Marketing; EuroCIS – Retail Technology; EuroExpo – Messebau,
Design und Event. Unter den 2.226 Ausstellern aus 57 Ländern waren die Marktführer aller Bereiche ebenso präsent
wie junge Unternehmen aus Wachstumsmärkten. Insgesamt
waren 109.000 Besucher aus 110 Ländern vertreten. Bei
den europäischen Ländern waren vermehrt Fachbesucher
aus den östlichen Nationen, wie dem Baltikum und der Russischen Föderation, in Düsseldorf vertreten. 73 Prozent aller
EuroShop Besucher waren Führungskräfte, zwei Drittel aller
Besucher gaben an, an Investitionsentscheidungen in ihrem
Unternehmen maßgeblich beteiligt zu sein.
Die EuroShop spiegele eindeutig die überaus hohe Investitionsbereitschaft im Handel wider, so Gerling weiter: „Die
Gesamtinvestitionen des Handels in den Aus-, Um- und Neubau seiner Geschäfte lagen in 2013 mit 6,8 Mrd. Euro auf
Rekordniveau. Allein in die Einrichtung neuer Geschäfte investierten die Handelsunternehmen im letzten Jahr 1,75 Mrd. Euro
und damit 25 Prozent mehr als noch 2010.“ Auf der EuroShop
gaben über 40 Prozent aller Besucher an, in den nächsten zwei
Jahren konkrete Investitionsvorhaben umzusetzen. Die EuroShop nutzten sie dabei nicht nur, um sich über Neuheiten zu
informieren, sondern explizit auch zur gezielten Suche nach
neuen Lieferanten und Geschäftspartnern. Die nächste EuroShop findet vom 5. bis 9. März 2017 statt; bereits im Jahr 2015
ist die nächste EuroCIS vom 24. bis 26. Februar.
www.euroshop.de
Besuchermagnet
DSAG-Technologietage
Erfolgreicher Start für
easyFairs ins Messejahr 2014
1.950 Teilnehmer sind nach Stuttgart ins Internationale
Congresscenter gekommen, um bei der zweitgrößten Veranstaltung der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe
(DSAG) e.V. dabei zu sein. Gut eine Woche vorher war die
maximale Teilnehmeranzahl erreicht. Und die DSAG meldete: Ausverkauft! Mit dem Veranstaltungs-Motto „Level
Completed: Aufbruch zu neuen Technologiewelten“ wurde
der Nerv der Anwender getroffen.
Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass sich SAPKunden immer mehr mit neuen Technologien beschäftigen.
Viele SAP-Anwenderunternehmen erproben oder verwenden bereits neue SAP-Technologien, darunter In-Memory,
Cloud und Mobile-Lösungen. Das alles aber in ihrem eigenen
Tempo. Erst wenn die Rahmenbedingungen in den Unternehmen geschaffen sind und ein entsprechender Business Case
vorliegt, können SAP-Innovationen eingesetzt werden.
Die easyFairs Deutschland GmbH präsentierte vom 22.
bis 23. Januar seine Fachmessen „Verpackung 2014“ und
„Packaging Innovations 2014“ auf dem Hamburger Messegelände. Mit einem breiten Themenspektrum und einem
hochkarätigen Vortragsprogramm schaffte der Veranstalter
den rund 156 Ausstellern und mehr als 3.100 Fachbesuchern
eine Plattform für ergiebige Gespräche und angeregten Austausch unter Geschäftspartnern. Im Fokus des Interesses
standen an den beiden Messetagen vor allem die Bereiche
Verpackungsmittel und –maschinen, Label- und Etikettiertechnik sowie Design und Verpackungen für Lebensmittel
oder Kosmetik. Entsprechend diesen Schwerpunkten spitzt
die easyFairs Deutschland GmbH ihr Konzept für die nächste
Messeausgabe im Jahr 2015 zu – das Messeduo wird dann
mit den Events Empack, Packaging Innvovations und der neuen Veranstaltung „Label & Print“ zum Messetrio mit einer
noch spezialisierten Besucheransprache.
www.dsag.de
www.easyfairs.com
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o
69
rberichte
17. Aachener
Dienstleistungsforum
Tag der Logistik 2014
Referenten, wie Prof. Sabina Jeschke (Direktorin Institutscluster IMA/ZLW & IFU der RWTH Aachen), Frank Riemensperger (Vorsitzender der Geschäftsführung Accenture
Holding GmbH & Co. KG) und Jürgen Hartz (Vorstand Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD)
e. V.), berichten darüber, wie es Unternehmen gelingen kann,
die Datenflut im Service zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen und welche datenschutzrechtlichen
Grundlagen dabei zu beachten sind.
Seit 2008 bewährt sich
der Tag der Logistik
als deutschlandweiter
Aktions-tag. Im April 2013 nutzten rund 36.000 Besucher
bei knapp 400 Veranstaltungen die Chance, kostenfrei hinter
Unternehmenskulissen zu blicken und logistische Lösungen
und Leistungen zu erleben. Das ist das Konzept: Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen öffnen ihre
Türen für die breite Öffentlichkeit, informieren und geben Einblicke in die logistischen Abläufe und Tätigkeiten. Und dieses
Konzept überzeugt mehr und mehr auch international. Besucher können bei Events wie Betriebsführungen, Vorträgen,
Planspielen, Ausstellungen oder Berufs- und Karrieremessen Einblicke in unterschiedliche logistische Arbeitsbereiche
bekommen. Auch für junge Menschen, die vor der Berufsund Studienwahl stehen, lohnt es sich, sich über berufliche
Chancen in der Logistik zu informieren.
www.dienstleistungsforum.de
www.tag-der-logistik.de
Das Forum findet am 26. und 27. März 2014 statt. Das T­hema
der Veranstaltung lautet: „Datenbasierte Dienstleistungen
– Mehrwert-Dienstleistungen effizient realisieren“. Auf der
V­eranstaltung tauschen sich über 100 Vertreter aus Industrie
und Forschung über die Potenziale von Dienstleistungen aus.
Ready for next innovations.
CeMAT
The world´s leading fair
for intralogistics
i d e n t 2 /cemat.com
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70
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Kartenkongress
"Der Weg zur Fabrik der Zukunft" 2014
HANNOVER MESSE:
Mit den Schwerpunkten Industrieautomation & IT, Energie- & Umwelttechnik, Industrielle Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung, dem Leitthema „Integrated Industry – NEXT STEPS“ und dem Partnerland Holland ist die
weltweit wichtigste Industriemesse die zentrale Zukunftsplattform für internationale Entscheidungsträger aus dem
produzierenden Gewerbe und der
Energiewirtschaft.
Wie kommt die Industrie Schritt für
Schritt von der Vision der „smart
factor y“ zur realen vernetzten
Industrie-4.0-Fabrik? Hier besteht
erheblicher Informations-, Investitions- und Abstimmungsbedar f.
Wenn alle an der Produktion beteiligten Roboter, Werkstücke und
Maschinen untereinander Informationen austauschen, müssen Systeme her, die diese Fülle an Daten auswerten und einordnen können.
Geht die Vernetzung über die eigene Fabrik hinaus, indem zum Beispiel
Zulieferer in das System eingebunden werden, stellt sich sofort die Frage nach der Datensicherheit. Aktuell ist beispielsweise auch die Standardisierung eine wesentliche Herausforderung. Wenn Bauteile, Maschinen
und Fabriken vernetzt werden, muss die Software kompatibel sein.
„Unter ‚Integrated Industry – NEXT STEPS‘ werden auf der HANNOVER
MESSE 2014 Lösungsansätze für die Herausforderung rund um Industrie
4.0 gezeigt“, sagt Köckler.
www.hannovermesse.de
Am 6. und 7. Mai 2014 findet in Bonn
der diesjährige EHI Kartenkongress
statt. Seit vielen Jahren tauschen sich
hier mehr als 650 Experten aus Handel,
Tankstellengewerbe und Gastronomie
über aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr aus: mobiles Bezahlen,
der anhaltende Boom beim E-Commerce, Einschränkungen und Regulierungen (ELV, Kreditkarten-Interchanges) im
europäischen Kontext, die Verhandelbarkeit von Gebühren, ein zunehmendes
Sicherheits- und Datenschutzempfinden
sowie innovative Formen der Kundenbeziehung werden den Zahlungsverkehr
im Handel massiv verändern.
Highlights der Konferenz sind u.a. Praxisbeispiele von Aral, Kaufhof und Otto,
diskutiert werden zudem neue Technologien wie „Bluetooth Low Energy“ oder die Perspektiven von Mobile
Payment und Mobile Wallets. Außerdem werden die aktuellsten Zahlen aus
den EHI-Studien zum Bezahlverhalten
im Einzelhandel - stationär, online und
mobil – vorgestellt.
www.kartenkongress.de
conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider
in den IT-Abteilungen, im Management,
der Medizin und Pflege, der Kassen und
Selbstverwaltung sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen
Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der
Branche knüpfen und sich auf hohem
Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und
Networking-Events bündelt sie an drei
Tagen die Angebote, die für die Branche
attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom
Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg
ident 2/14
e.V. als Branchentreff der Healthcare IT
initiiert wurde und von der Messe Berlin
organisiert wird, hat sich mit 320 Ausstellern und 5.980 Besuchern in 2013 zu
Europas wichtigster Veranstaltung rund
um IT im Gesundheitswesen entwickelt.
Die conhIT wird in Kooperation von
den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., gmds
(Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband
Medizinischer Informatiker) e. V. sowie
unter inhaltlicher Mitwirkung von KHIT (Bundesverband der Krankenhaus-
IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ
(Arbeitskreis der Leiter der Klinischen
Rechenzentren der Universitätskliniken
Deutschland) gestaltet.
www.conhit.de
ve ran staltu nge n
CeMAT
Foren - Erstklassige Informationen
Mit einem vielfältigen und spannenden Forumsangebot startet
am 19. Mai die CeMAT in Hannover. Das fünftägige Programm
wird gemeinsam mit ausgewählten Partnern aus der Logistik
organisiert und bietet den Besuchern interessante Vorträge und
spannende Diskussionen rund
um die Intralogistik. Die Foren werden in den Hallen 13 und
27 organisiert. Im Forum in der Halle 13 beginnt um 11 Uhr
die offizielle CeMAT-Eröffnung. Am Nachmittag dreht sich
in dem Forum alles um das Thema Industrie 4.0. Unter anderem wird das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) aus Dortmund dazu eine Sequenz gestalten.
Die nächste CeMAT wird vom 19. bis zum 23. Mai 2014 in
Hannover ausgerichtet. Die Weltleitmesse der Intralogistik
wird danach als Neuerung alle zwei Jahre auf dem Messegelände in Hannover veranstaltet. Zur CeMAT im Jahr 2011
kamen mehr als 1 000 Aussteller aus 39 Ländern sowie rund
53 500 Fachbesucher aus aller Welt. Jeder zweite Aussteller
sowie jeder dritte Besucher kamen aus dem Ausland.
www.cemat.de
Synergien nutzen auf
der SENSOR+TEST 2014
Innovationen und Fachkompetenz in der Sensorik,
Mess- und Prüftechnik begeistern die Besucher der
SENSOR+TEST traditionell weit mehr als aufwendige Marketingaktionen. Damit bietet diese internationale Leitmesse gerade für Aussteller mit kleinem Budget besonders
gute Chancen – vor allem auf einem der zahlreichen und
teilweise sogar geförderten Gemeinschaftsstände.
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PROCESSES AND PACKAGING
LEADING TRADE FAIR
DÜSSELDORF, GERMANY
08 –14 MAY 2014
INTERPACK.COM
EVERY
INNOVATION
HAS ITS
STARTING
POINT
Bereits ab rund 600 Euro ermöglichen diese eine
vollwertige Messeteilnahme an der kommenden
SENSOR+TEST (3.-5. Juni 2014 in Nürnberg). So fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
auch in diesem Jahr wieder gezielt die Messebeteiligung junger innovativer Unternehmen. Bezuschusst
wird dabei die Teilnahme an dem Gemeinschaftsstand
"Made in Germany" mit bis zu 70 % der Kosten.
www.sensor-test.com
ident 2/14
72
aim
AIM Frühjahrsforum 26. – 28. März 2014 in Karlsruhe
Industrieverband für Automatische
Datenerfassung, Identifikation und Mobilität
AIM-D e.V.
Deutschland – Österreich – Schweiz
Verband für Automatische
Identifikation (Auto-ID),
Datenerfassung und Mobile
Datenkommunikation
www.AIM-D.de
AIM-D fördert die Marktausbreitung der mit Auto-ID verbundenen
Technologien und Verfahren und
repräsentiert über 130 Mitglieder
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Dazu gehören 26 Universitäts- und Forschungsinstitute und
andere Verbände. AIM-D ist eine Sektion von AIM Global, Pittsburgh, USA,
und AIM EMEA, Brüssel, Belgien,
dem weltweiten Dachverband, der seit
mehr als 30 Jahren aktiv ist und mehr
als 700 Mitglieder in 43 Ländern hat.
www.AIMglobal.org
AIM-D e.V.
Richard-Weber-Str 29
68623 Lampertheim
Tel.: +49 6206 13177
Fax: +49 6206 13173
E-Mail: [email protected]
www.aim-d.de
www.kompetenzzentrum-autoid.de
Ansprechpartner:
Gabriele Walk,
Wolf-Rüdiger Hansen
ident 2/14
Einblicke in die Forschungsprojekte des KIT-Lehrstuhls für Pervasive Computing Systems. www.teco.edu
Die persönliche Begegnung der Experten
auf den AIM-Foren bietet einen wesentlichen Nutzenaspekt der Mitgliedschaft.
Das Frühjahrsforum startet wie immer am
Mittwoch 26.3. um 19:00 mit dem informellen Networking Dinner. Das detaillierte Programm ist im Mitgliederbereich
auf www.AIM-D.de veröffentlicht. Anmeldung über die AIM-Geschäftsstelle.
Tagungsort: Leonardo Hotel, ­Ettlinger Str.
23, 76137 Karlsruhe, Telefon 0721 3727 0
- www.leonardo-hotels.de
Der Donnerstag 27.3. beginnt mit der
Vorstellung des Sponsors Scandit AG
aus Zürich, ein neues AIM-Mitglied, das
bereits mit der Google Datenbrille für
das Kommissionierungsverfahren „Pick
by Vision“ im Tracking & Tracing Theatre
auf der LogiMAT 2014 Aufsehen erregt
hat. Dr. Christian Floerkemeier, CTO
und Mitgründer von Scandit, wird das
Unternehmen präsentieren. Es folgen
die Verbandsregularien, die Berichte der
Arbeitskreise und das Fachprogramm:
•Industrie 4.0: Cyber Physical Systems
und das Internet der Dinge in der Produktion von morgen. Referent: Prof. Dr.
Michael Beigl vom Karlsruher Institut
für Technologie (KIT), Dekan der Informatik-Fakultät und Inhaber des Lehrstuhls Pervasive Computing Systems.
•S marte Textilien gestalten: Vom
LED-Armband bis zum intelligenten
Sitzkissen. Referent: Prof. Dr. Jörn
Felix Lübben, Hochschule AlbstadtSigmaringen.
•OPC UA (Unified Architecture) – Überblick über den neuen Interoperabilitätsstandard für die Industrie von Uwe
Steinkrauss, OPC Foundation. Herr Steinkraus hat bereits im AK SI (Systemintegration) referiert. Wir halten dieses Thema
für sehr bedeutsam. Markus Weinländer
von Siemens gibt anschließend einen
Bericht über den Arbeitskreis SI.
Am Nachmittag ist geplant, in Kleingruppen über die von den Mitgliedern
gewünschten Strategien und Aktivitäten des AIM-Verbandes zu diskutieren.
In einem abschließenden Plenum sollen
konkrete Maßnahmen priorisiert werden,
um das Leistungsspektrum des Verbandes für seine Mitglieder zu steigern.
Am Freitag 28.3. sind wir zu Gast beim
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
und lassen uns von den Forschern interessante Details aus ihren Projekten zeigen:
am Lehrstuhl für Pervasive Computing
Systems (Prof. Dr. Michael Beigl) und am
Institut für Prozessrechentechnik, Automation und Robotik (Prof. Dr. Björn Hein).
AIM White Paper RTLS
veröffentlicht
18 Experten des AIM-Arbeitskreis RTLS
(Realtime Locating Systems) haben in
mehr als einjähriger Arbeit das AIM White
Paper RTLS über Echtzeit-Ortungssysteme für den Einsatz in Produktion,
Logistik und für Bürger zusammenge-
aim
T&TT 2014: Die neue RFID-World-Palette – Durchbruch für RFID an der Euro-Palette?
T&TT 2014: RFID-Schränke für ein entferntes
gien immer besser verstehen müssen, um
die Abläufe in Ihren Unternehmen wettbewerbswirksam zu gestalten. Genau diesen
Leserkreis adressieren wir mit dem AIM
White Paper RTLS.“
Konsignationslager.
tragen und am 7. März 2014 veröffentlicht – siehe auch AIM-Pressemeldung
auf www.AIM-D.de. Es umfasst technische Grundlagen, Einsatzkonzepte,
Anwendungsszenarien, die Positionierung hybrider Systeme, den Kontext mit
dem Zukunftskonzept Industrie 4.0 und
Datenschutzaspekte. Wir sind überzeugt,
dass der Einsatz von RTLS in Ergänzung
zu mobilen Systemen für die zuverlässige automatische Identifikation (AutoID)
bewegter Objekte notwendig ist.
Das AIM White Paper RTLS umfasst 58
Seiten. Die Beiträge kommen von Experten dieser Forschungsinstitute - Fraunhofer-Institute IML und IIS, TH Wildau,
Lehrstuhl fml der TU München, FIR an der
RWTH Aachen, FH Dortmund - und dieser Unternehmen: Avus Services GmbH,
Balluff GmbH, how to organize GmbH,
Identec Solutions GmbH, Mecomo AG,
Nanotron Technologies AG, SEP Logistik
AG, Siemens AG und AIM.
Dr. Jens Albers, AIM-Vorstand, Leiter des
AIM-Arbeitskreises RTLS und Geschäftsführer der Nanotron Technologies GmbH,
Berlin, erläutert dazu: „Die Automatisierung
der Abläufe in Logistik, Industrie und vielen
anderen Bereichen ist immer umfassender mit der Notwendigkeit der Echtzeitortung verbunden. Die AutoID-Technologien
sind ohnehin weit verbreitet. Beide Einsatzszenarien verschmelzen immer mehr.
Das bedeutet für die Organisations- und
IT-Experten in den Unternehmen, dass sie
die Einsatzmöglichkeiten dieser Technolo-
Das AIM WP RTLS steht AIM-Mitgliedern für den eigenen Gebrauch kostenlos als PDF zur Verfügung und kann
aus dem Kennwort-geschützten Mitgliederbereich auf www.AIM-D.de heruntergeladen werden. Journalisten und
Redakteuren senden wir auf Anfrage
kostenlos ein PDF zu. Nicht-Mitglieder
können per Email eine Print-Kopie bei
der AIM-Geschäftsstelle gegen eine
Schutzgebühr von 95,00 Euro zzgl.
MwSt. anfordern: [email protected]. In
der nächsten Ident-Ausgabe werden wir
einen umfassenden Bericht über den
Inhalt des White Papers veröffentlichen.
AIM-Arbeitskreise
Hier eine Auflistung der aktuellen Arbeitskreise, zu denen jedes AIM-Mitglied Zugang
hat. Tagesordnungen, Protokolle und Termine werden im geschlossenen Mitgliederbereich der AIM Homepage veröffentlicht.
AK ORM (Optical Readable Media)
Nächster Termin im Herbst 2014. Leitung: Wolfgang Weber (Pepperl +
Fuchs). ORM ist der Oberbegriff für
Technologien wie Barcode, 2D Code
(QR, Data Matrix etc.), OCR.
AK SI (Systemintegration)
4. Juni 2014 bei Hans Turck GmbH & Co.
KG, Mühlheim/Ruhr. Leitung: Günther
Trautzl (ICS Informatik Consulting Systems). Ein wesentliches Thema ist OPC
UA (OPC Unified Architecture), ein sich
abzeichnender Standard für die industrielle Kommunikation. Es wird von der
OPC Foundation vorangetrieben, hat eine
starke Relevanz für AutoID-Technologien
und wird auch im Rahmen des Fachprogramms auf dem AIM Frühjahrsforum am
27. März in Karlsruhe dargestellt.
EREG (European RFID Expert Group)
10. April 2014 in Frankfurt am Main unter
Leitung von Eldor Walk (Feig Electronic).
Ein wichtiges Thema der letzten Sitzung
war: „Qualitätskriterien für die Abstimmung von RFID Tags und RFID Readern.“
Fazit der Diskussion war: Das Technologiefeld RFID ist hinsichtlich der Reader,
der Chips und der Tags (Inlays) ständig
in Bewegung. Weiterhin hängt die Leseleistung davon ab, wie z.B. Antennentore konfiguriert sind. Ein wesentliches
Problem dabei ist das nicht beabsichtigte Lesen von Tags aus der Umgebung.
Kunden verlangen oft eine Lieferzusage
für konkrete Systemmerkmale über 10
Jahre. Die kann nie gegeben werden, da
z.B. Chip-Hersteller die Leistungen ihrer
Chips ständig optimieren und eine weitere Produktion bereits gelieferter Chips
oft mangels Losgröße nicht möglich ist.
Zu der kommenden Sitzung werden
betroffene Stakeholder auch von außerhalb des AIM-Verbandes eingeladen, also
Chip-, Label- und Reader-Hersteller sowie
Hersteller mit direktem Kontakt zu wichtigen Branchen wie Gesundheitswesen
und Automotive. In einem Round-TableGespräch soll das Thema vertieft werden.
Auf Beschluss des EREG wurde am
19.11.2013 der Workshop „WEEE-RoHS –
Maßnahmen zur Umsetzung der Richtlinien
im Rahmen der EU-Strategie zur integrierten
Produktpolitik (IPP)“ durchgeführt. Eine Wiederholung ist in Kürze in Hannover geplant.
ident 2/14
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aim
AK NFC (Near Field Communication)
Regelmäßige Telekonferenzen unter
Leitung von Dr. Jörg Schmidt (Infineon
Technologies). Veröffentlichung eines
White Papers in Kürze.
T&TT auf der LogiMAT 2014 - Rückblick
AK RTLS (Real Time Location Systems)
Im Mai 2014 beim FIR in Aachen. Leitung:
Dr. Jens Albers (Nanotron Technologies).
Der AK hat am 7. März 2014 das AIM
White Paper RTLS herausgegeben, das
für AIM-Mitglieder im geschützten Bereich
von www.AIM.D.de als PDF zum Download bereitsteht, siehe spezieller Bericht.
Ausgewählte Termine
7. Mai 2014 – TAE-Workshop: AutoID/
RFID und Echtzeitortung im Krankenhaus - Ostfildern. www.TAE.de - Neues
kostenpflichtiges Seminar im Hause der
TAE (Technische Akademie Esslingen) zu
medizintechnischen Aspekten des RFIDEinsatzes mit Expertenvorträgen der
AIM-Mitglieder Euro I.D. Identifikationssysteme, Mecomo, Fraunhofer-Institut
IIS, REA Elektronik und Siemens.
1. - 2. Juli 2014 - Smart SysTech in
Dortmund. www.smart-systech.eu Chairman: Professor Dr. Michael Ten
Hompel, TU Dortmund - Diese Konferenz
- früher unter dem Namen RFID SysTech findet seit vielen Jahren im akademischen
Umfeld statt und trägt dazu bei, die Brücke zwischen Forschung und Industrie zu
schlagen. Die jungen Forscher sollten Ihr
Interesse finden, weil sie immer wieder
neue Ideen in den Markt bringen. Experten, die einen Vortrag halten möchten,
mögen den Call for Papers beantworten.
18. - 20. November 2014 - Euro ID in
Frankfurt. www.euro-id-messe.de - Internationale Fachmesse für automatische
Identifikation wieder zusammen mit dem
Kongress ID World. Mit AIM-Gemeinschaftsstand, dem nach der LogiMAT
2014 zweiten Auftritt des Tracking &
Tracing Theatre und zahlreichen Experten-Vorträgen. Aussteller-Rabatte für
AIM-Mitglieder. Veranstalter: Mesago
Messe Frankfurt.
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T&TT 2014: „Kommissionierung mit Pick-by-Vision mit der Google Datenbrille.
Der Messe-Hit im T&TT - Tracking & Tracing Theatre - auf der LogiMAT 2014 in
Stuttgart war die Google-Datenbrille im
Einsatz für das Kommissionierungsverfahren „Pick-by-Vision“ – gezeigt von
Scandit AG. In den Vorjahren wurde hier
„Pick by Voice“ gezeigt. Der Blick durch
die Datenbrille auf die zu kommissionierenden Kartons wurde für alle Zuschauer
sichtbar auf den Monitor projiziert. Nach
den Rundgängen konnten die T&TT-Besucher die Brille selbst aufsetzen und sich
von der einfachen Nutzung überzeugen.
In die Brille integriert war ein Barcode
Reader, der die Kartons identifiziert hat.
Die Stimme des Kommissionierers wurde
auch beim Einsatz der Brille genutzt,
um Rückmeldungen an das System zu
geben. Weitere Demopunkte waren:
•Die Führung entfernter Konsignationsläger mit einem intelligenten Schrank
mit RFID-Ausstattung und SmartcardKontrolle (Deister Electronic).
•Die RFID-World-Palette aus Holz mit
unsichtbarem RFID Tag (Falkenhahn).
•Ein RFID-Antennentor für die Ausgangskontrolle von Paletten an der
Laderampe (Feig Electronic)
•RTLS (Realtime Locating System) für
Gabelstapler mit Video-Kamera und
2D Codes bzw. OCR an Seitenwänden und Decke (SEP Logistik).
•Paketverfolgung mit NFC Tags am
Paket vom Sender bis zum Empfänger,
realisiert mit einer App im Mobiltelefon
(ICS Informatik Consulting Systems).
•Etiketten-Drucker und –Spender für die
Beschriftung ausgehender Pakete mit
RFID- oder Barcode-Etiketten (Logopak).
Das Tracking & Tracing Theatre ist ein
Live-Szenarium für die Darstellung der
Wirkung von AutoID-und RTLS-Technologien im Verbund mit beispielhaften
Abläufen in unterschiedlichen Industrieund Anwendungsbereichen. Wir präsentieren es seit über 10 Jahren auf
jährlich zwei Messen. Die Exposition
des T&TT wird von den T&TT-Partnern
ermöglicht, deren Produkte im T&TT
gezeigt werden. Der Nutzen des T&TT
besteht darin, dass Messebesucher
hier schneller die Möglichkeiten beim
Einsatz von AutoID-Technologien erfahren, als wenn Sie allein auf die Stände
der Aussteller gehen. So wird die Effizienz des Messebesuches für Besucher
und Aussteller gesteigert. Der nächste
Auftritt des T&TT mit dem gleichen Szenario findet auf der Fachmesse Euro ID
in Frankfurt statt (s. Termine)
aim
Neues AIM-Mitglied
Scandit AG
Scandit unterstützt Retailer, Produkthersteller und Logistikunternehmen bei der Optimierung ihrer
Abläufe und ermöglicht dank einer Barcode-Scanning, OCR und Datenerfassungssoftware für
Smartphones, Tablets und tragbaren Geräten neue, mobile Lösungen für Unternehmen zu entwickeln.
Mit über 10‘000 Lizenznehmern in mehr
als 80 Ländern bilden Scandits mobile
Scan-Technologie und die dazugehörigen Cloud-Dienstleistungen die Plattform der Wahl für weltweit bekannte
und angesehene Marken wie Ahold,
Saks 5th Avenue, Capital One, Homeplus (Tesco), Nasa, Bayer und Coop
und unterstützt Anwendungsfälle von
Self-Scanning, mobile Shopping, mobile
POS, mobile Inventarisierung und Asset
Management. Scandit wurde im Jahr
2009 von einer Gruppe von Forschern
des MITs, der ETH Zürich sowie der IBM
Research gegründet. Für mehr Informationen, besuchen Sie www.scandit.com.
Die marktführende BarcodeScan-Technologie der Firma Scandit
Die preisgekrönte Barcode-Scan-Technologie der Schweizer Firma Scandit
verwandelt Smartphones, Tablets und
andere tragbare Geräte in mobile sowie
leistungsfähige Barcode-Scanner und
Datenerfassungstools. Unternehmen
verwenden die Technologie von Scandit nicht nur in externen Lösungen für
Kunden sondern auch in vielen internen
Anwendungen für ihre Mitarbeiter. Die
von Scandit eigens entwickelte Software unterstützt Smartphone basiertes
Scanning, sei es als Hauptanwendung
oder als gelegentlicher Teil einer „Bringour-own-device“-Strategie.
Der Scandit Barcode Scanner zeichnet
sich durch blitzschnelles und präzises,
winkelunabhängiges Scannen aus, das
auch bei unscharfen oder beschädigten
Strichcodes funktioniert. Zudem unterstützt er die verschiedensten Geräten,
auch solche die nicht zwingend über
eine Autofokusfunktion verfügen.
Die plattformübergreifende Technologie von Scandit läuft auf iOS und
Android und unterstützt IBM Worklight, PhoneGap, Xamarin und Appcelerator Titanium. Die Scan-Technologie
von Scandit unterstützt alle gängigen
Barcodes und schliesst regelmässige
Wartung, Updates und Fehlerbehebung mit ein. Ausserdem bildet ein
hervorragender Support bei der Integration Teil des Angebots.
Scandit AG
Thurwiesenstr. 8
8037 Zürich
Schweiz
Tel.: +41 44 586 45 40
E-Mail: [email protected]
www.scandit.com
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75
Print & Online
Markt
Das Anbieter verzeichnis
F irmenindex
P r o duktindex
Auto-ID
Barcode Drucker /
Thermotransfer & Transferdrucker
Barcodelesegeräte / Mobile IT
Barcode-Prüfgeräte
Distribution / Reseller
Etiketten / Druck & Herstellung
Kennzeichnungssysteme
AGILLOX GmbH
herpa print GmbH
aitronic GmbH
highway Identcode- und
Drucksysteme GmbH
Balluff GmbH
Baltech AG
BARCODAT GmbH
beic Ident GmbH
B-Id GmbH & Co. KG
BSR idware GmbH
BlueStar Germany GmbH
Bluhm systeme GmbH
Bressner Technology
cab Produkttechnik GmbH & Co. KG
Logistiksoftware / SAP
Optische Identifikationssysteme
Radiofrequenz Identifikationssys. (RFID)
RFID-Datenträger / Label / Transponder
RFID-Schreib-/Lesegeräte
Carema GmbH
Carl Valentin GmbH
Centiveo GmbH
Citizen
CipherLab GmbH
Contrinex Sensor GmbH
Datalogic Automation S.r.l.
deister electronic GmbH
RFID-Software / Middleware
Wilhelm Dreusicke GmbH & Co. KG
Software zum Erstellen von
Etiketten & Barcodes
DYNAMIC SYSTEMS GMBH
Systemintegration / Consulting
2D-Code Lesesysteme
Elatec GmbH
Enso Detego GmbH
FEIG Electronic GmbH
Felix Schoeller Supply Chain
Technologies GmbH & Co KG
HID Global GmbH
Honeywell Scanning & Mobility
IdentPro GmbH
iDTRONIC GmbH
Ingenico Healthcare/e-ID
Ingram Micro Distribution GmbH
Inotec Barcode Security GmbH
JA ident GmbH
Kathrein RFID
MARSCHALL GmbH & Co. KG
Membrain GmbH
Mikron
Microscan Systems Inc.
microsensys GmbH
Motorola Solutions Germany GmbH
MOVIS Mobile Vision GmbH
Nordic ID GmbH
advanced PANMOBIL systems GmbH & Co. KG
REA Elektronik GmbH
RFID Konsortium GmbH
Siemens AG
Schneider Kennzeichnung GmbH
Schreiner GmbH
SICK Vertriebs-GmbH
Fis Organisation GmbH
smart-TEC GmbH & Co. KG
FIXPRINT GmbH
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Gera ident GmbH
TECTUS Transponder Technology GmbH
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Messen und Veranstaltungen
Unternehmensprofile
AIM Mitgliederliste
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Übersicht über die Termine und
Veranstaltungen des Jahres 2014
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Lope-C (26.05.-28.05.)
Automatica (03.06.-06.06)
Optische Identifikation
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Pack&Move (09.09.-12.09.)
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