A Votre santé! - Sommeliervereinigung Südtirol
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A Votre santé! - Sommeliervereinigung Südtirol
I.P. DION SOS Informationsschrift der Sommeliervereinigung Südtirol Jahrgang 20 – Nr. 4 – November 2013 A Votre santé! DIE SENSORIK IST DAS GEGENSTÜCK ZUR ANALYTIK Zum Jahresausklang möchte ich einige kleine Überlegungen zu Berichten in der von mir sehr geschätzten Schweizer Weinzeitschrift VINUM und manchen Erfahrungen in Bezug auf Verkostungen hier in Südtirol an den Beginn meines A Votre Santé! stellen. Ist das Verkosten nun eine Wissenschaft oder nicht? Wie Bordthäuser so schön schreibt: „Die Sensorik ist das Gegenstück zur Analytik. Die Analytik ist die technisch präzise Bestimmung eines Weines und seiner Inhaltsstoffe.“ Bordthäuser entkräftet im ersten Teil seiner Sensorikschule recht schnell den Irrtum: Die Ansicht, es gebe besonders talentierte Weinkenner oder das Mysterium der besonders feinen Weinnase“. „Vieles in der Verkostung ist Training. Es geht in der Hauptsache darum, den Wein nach einem einheitlichen Schema zu erfassen und ihn dann quantitativ und qualitativ zu erfassen.“ – Dies klingt mal nun schon etwas nach Wissenschaft. „Die Wahrnehmungsgrenzen des Geschmackes sind jedoch individuell, kulturell verschieden und konditionierbar.“ Auch sind die Interpretationen zu den Beschreibungen des Weines sehr unterschiedlich. Ein schönes Beispiel ist die Mineralität. Für manche gibt es sie nicht oder angeblich schon lange nicht. Für manche wird sie als salzig wahrgenommen. Wie Bordthäuser richtig schreibt, „schmecken Weine auf rotem Schiefer anders als Weine auf Quarzit“. Es gibt aber auch Verkoster, welche die Mineralität mehr als Mundgefühl ausdrücken. Es gibt KEINE Lehrmeinung zum Thema Wein und Salz, obwohl einige Weine deutlich salziger schmecken als andere“. „Der Geruch wiederum geht als einziger Sinnesreiz direkt in die Großhirnrinde. Der Weg zur emotionalen Reaktion ist damit extrem kurz. Diese individuelle emotionale Belegung der Duftreize ist stets subjektiv.“ Also wieder etwas weniger Wissenschaft, auch wenn einige uns das vorgaukeln wollen … Achim Glaubitz schreibt in der letzten November Ausgabe von VINUM sehr treffend: „… Mit Hilfe von Aromenlisten wird der Geschmack von Wein durch Analogien beschrieben. Wein kann nach Äpfeln riechen, obwohl er aus Trauben gekeltert wird. Es ist plausibler zu sagen: Der Wein schmeckt mineralisch, anstatt reduktiv-trocken-spritzig und hat spürbare Anteile phenolischer Komponenten.“ Jeder versteht, was gemeint ist. Mehr vinophile Demokratie ist gefragt! Vorausgesetzt, dass ich meistens sehr spannende und positive Erfahrungen bei Verkostungen in Südtirol gemacht habe und viele Verkoster (Kellermeister, Journalisten, Gastronomiefachleute usw. ) als äußerst diskussionsbereit, offen und demokratisch erlebe, so gibt es leider einige wenige, die wirklich und allen Ernstes meinen, nur ihre Meinung wäre maßgeblich und die einzig wahre. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Ausland solche Überheblichkeit und Arroganz noch nie erlebt habe. Dort diskutiert man – man argumentiert – verschiedene Meinungen sind absolut erlaubt und auch an der Tagesordnung. Natürlich gibt es Bandbreiten innerhalb welcher man sich bewegen sollte. Selbst Master of Wine haben oft unterschiedliche Meinungen. Jene, die ich kenne, leben uns eine absolut vinophile De- mokratie vor und akzeptieren auch Weinbeschreibungen des „gemeinen Fußvolkes“. In diesem Sinne – jedem SEINE Weinbeschreibung und etwas mehr Nonchalance, bitte! Wir wollen uns doch den Weingenuss nicht von einigen Wenigen kaputt machen lassen, nur weil man nicht auf deren Linie liegt. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich – auch im Namen der Dionysos-Redaktion – bereits jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2014. Und ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Begegnungen. Eure Christine Mayr, Präsidentin Christine Mayr, Präsidentin und Champagner-Botschafterin Supplemento n° 2 al periodico “Per l’economia” n° 2, anno 2013, periodicità: semestrale. Poste Italiane Spa – spedizione in A.P. – 70% CNS Bolzano. THEMA Südtirol: Weinernte 2013 EIN SPANNENDER JAHRGANG MIT AUSGEZEICHNETEN WEISSWEINEN 2013 zeichnet sich für Südtirols Weinwirtschaft ein ausgezeichnetes Weißweinjahr mit frischen, charakteristischen und langlebigen Weißweinen ab. Gute Voraussetzungen gibt es auch für typische, einladende Vernatsch-Weine und für elegant-fruchtige Blauburgunder. Etwas durchwachsener präsentiert sich die Situation bei den restlichen Rotweinen. Die Weinernte 2013 hat in Südtirol je nach Lage und Witterung Mitte September begonnen – mit knapp zwei Wochen Verspätung im Vergleich zu den letzten Jahren. Trotz mancher Wetterkapriolen gab es in den Weinbergen 2013 laut Toni Zublasing, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein, „keine nennenswerten Probleme“. Einzig die überraschend starken Hagelfälle am 22. Juli zerstörten in den betroffenen Gebieten – vor allem im Unterland – einen Teil der Ernte. Die herbstliche Witterung mit kühlen Temperaturen hat für Ulrich Pedri, Sektionsleiter Kellerwirtschaft am Versuchszentrum Laimburg, 2 | Dionysos | Thema Trauben unterm Schnee Weinberge von Franz Haas in Aldein am 11. Oktober 2013 die Entwicklung der Aromen und der Säure vor allem bei den Weißweintrauben auf ideale Art und Weise gefördert: „Südtirols Weinbauern ernteten durchwegs sehr gesunde, kompakte Trauben mit schönen Mostwerten und unerwartet guter Säure“. Durch die verspätete Ernte hatten die Trauben genügend Zeit zum Reifen, haben eine tolle Säure entwickelt und präsentieren sich mit frischer Charakteristik. und Aromatik präsentieren sich heuer von der besten Seite. Gut entwickelt haben sich 2013 für Ulrich Pedri die Vernatsch-Trauben. Sie bieten alle Voraussetzungen für vielversprechende Weine: für typische St. Magdalener, knackig, saftig-elegant, fruchtig und einladend sowie für typische, fruchtig-frische und trinkige Kalterersee-Weine. Die Blauburgunder aus den tieferen Lagen präsentieren sich „mit sauberer Frucht und schöner Eleganz“. Mit den Lagrein-Trauben sind Südtirols Weinbauern ebenfalls zufrieden und freuen sich auf einen Lagrein-Jahrgang, der qualitätsmäßig eindeutig über der 2012er-Ernte liegen dürfte. Durch das starke Abkühlen der Böden und den raschen Temperatursturz in den letzten Wochen haben am ehesten die Merlot- und Cabernet-Trauben gelitten, die in ihrem Reifeprozess etwas eingebremst wurden. Frische, fruchtige Weißweine, sortentypische Rotweine Übereinstimmend sprechen Südtirols Winzer und Kellermeister von einem „überraschend tollen, ausgezeichneten Weißweinjahr mit aromatischen, fruchtigen, sehr frischen und komplexen Weinen“. Vor allem Sauvignon mit zarter Aromenfülle, Weißburgunder und Ruländer mit Frische und Frucht sowie Gewürztraminer mit idealer Reife Qualität überzeugt, Menge stimmt Mengenmäßig liegt die Ernte 2013 im Durchschnitt um die zehn Prozent über jener des Vorjahres und pendelt sich damit wieder auf langjährige Durchschnittswerte ein, bestätigt Toni Zublasing, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein. Für ihn verspricht 2013 ein Jahrgang zu werden „mit sehr sauberen, sortentypischen und langlebigen Weinen, die das Terroir und die Arbeit im Weinberg widerspiegeln“. Vor allem habe sich das Jahr einmal mehr vor allem dort bewährt, wo die Weinbauern fleißig waren und die Witterung aufmerksam verfolgt haben. „Einiges an Handarbeit und an Mehrarbeit in den Weinbergen war heuer sicherlich erforderlich und macht sich jetzt bezahlt“, ist Toni Zublasing überzeugt. (Herbert Taschler) THEMA TOP OF SÜDTIROL WEIN EXKLUSIVE DEGUSTATION DER PRÄMIERTEN WEINE x x Feldmarschall von Fenner 2011 Tiefenbrunner x x 2000 Kellerei Cantina Terlan Cantina Terlano Windbichel 2011 Weingut Unterortl, Familie Aurich Azienda Agricola Unterortl, Famiglia Aurich 5 Terlaner Sauvignon Terlano Quarz 2011 Kellerei Cantina Terlan Cantina Terlano 6 Blauburgunder Riserva Pinot Nero Riserva Trattmann 2010 Girlan x x Rang Slow Wine - Grandi Vini Veronelli - Super Tre Stelle x Südtirols Weine nach der Anzahl der Prämierungen Vinibuoni - Le Corone Espresso - Cinque Bottiglie Kellerei Cantina Terlan Cantina Terlano WEINFÜHRER ITALIEN 2014 Bibenda - Cinque Grappoli Gambero Rosso - Tre Bicchieri Bereits zum 3. Mal in Folge werden die mit Bestnoten ausgezeichneten Weine der italienischen Weinführer Gambero Rosso, Espresso, Veronelli, Bibenda, Vinibuoni, Slow Wine und Sparkle in einer exklusiven Degustation im Parkhotel Laurin präsentiert. Das Publikum hat die Möglichkeit, die erlesenen Sekte, Weiß- und Rotweine am 22. November 2013 von 14 bis 21 Uhr im Parkhotel Laurin in Bozen zu verkosten und sich darüber auszutauschen. Mitarbeiter der Sommeliervereinigung Südtirol stehen den Gästen bei Fragen zur Verfügung. Ein Käse- und Speckbuffet wird zwischendurch den Gaumen für die nächste Verkostungsrunde anregen. Eintritt: E 20. (www.suedtirolerwein.it) Kellerei/Weingut 1 Terlaner Weißburgunder Riserva Terlano Pinot Bianco Riserva Vorberg 2010 2 Müller Thurgau 3 Terlaner Chardonnay Terlano 4 Vinschgau Riesling Val Venosta x x x x x x x x x x x x x x 7 Lagrein Riserva Abtei Muri 2010 Muri-Gries, Weingut/Klosterkellerei Tenuta/Cantina Convento 8 Gewürztraminer Spätlese Gewürztraminer vendemmia tardiva Terminum 2011 Tramin 9 Goldmuskateller Passito Moscato Giallo Passito Serenade 2010 Kellerei Kaltern Caldaro x 10 Weißburgunder Pinot Bianco Sirmian 2012 Nals Margreid x 11 Terlaner Weißburgunder Terlano Pinot Bianco Eichhorn 2012 Manincor x 12 Chardonnay Löwengang 2010 Tenutae Lageder 13 Vinschgau Riesling Val Venosta 2012 Weingut Falkenstein Tenuta Falkenstein x x 14 Eisacktaler Riesling Valle Isarco 2012 Strasserhof, Hannes Baumgartner x x 15 Eisacktaler Sylvaner Valle Isarco 2012 Weingut Köfererhof Tenuta Köfererhof 16 Eisacktaler Veltliner Valle Isarco Praepositus 2011 Stiftskellerei Neustift Abbazia di Novacella x x 17 Sauvignon Sanct Valentin 2012 Kellerei St. Michael Eppan Cantina Produttori San Michele Appiano x x 18 St. Magdalener klassisch S. Maddalena classico Antheos 2012 Ansitz Waldgries Tenuta Waldgries x 19 Lagrein Riserva Taber 2011 Kellerei Bozen | Cantina Bolzano x 20 Lagrein Riserva Barbagòl 2010 Landesweingut Laimburg Podere Provinciale Laimburg 21 Cabernet Sauvignon Cor Römigberg 2010 Tenutae Lageder 22 Cabernet Sauvignon Lafóa 2010 Kellerei Schreckbichl | Produttori Colterenzio Insgesamt von den einzelnen Weinführern verteilte Höchstauszeichnungen für Südtirol x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x 29 26 135 x 27 19 13 21 Thema | Dionysos | 3 INFORMATION Franziskus und Franz jun. Haas bei der “Oscar del Vino”-Feier 2013 in Rom BIBENDA: OSCAR DEL VINO 2013 MIGLIOR VINO DOLCE: MOSCATO ROSA 2010 FRANZ HAAS Entusiasmo, un successo di pubblico e critica, grande soddisfazione e una scenografia d‘effetto hanno caratterizzato anche quest‘anno l‘Oscar del Vino 2013, l‘evento più elegante del mondo del vino in Italia che si è svolto a Roma. Una festa di pubblico, effetti, allestimento e contenuti quella in cui si sono ritrovati i 200 ospiti, rigorosamente in smoking e abito da sera, all‘interno del prestigioso salone dell’Hotel Rome Cavalieri “colorato” per l’occasione dalle tinte della frutta, dolci sfumature e nuance naturali che hanno fatto da sfondo alla premiazione dei 16 Oscar del Vino che, come ogni anno, hanno visto protagonisti i migliori produttori e tanti personaggi del mondo vino. Format rinnovato quello di una serata che ha unito danza, musica, teatro, vini e la cucina dello Chef Gianfranco Vissani in un menù ideato per l’evento che ha dato forma e sostanza ad una Cena di Gala d’eccezione. Mattatore, come sempre dell‘Oscar del Vino, Franco M. Ricci coadiuvato da Federico Quaranta, spalla d‘eccezione che ha contribuito alla realizzazione di una serata unica, divertente e di classe. I PRE M IATI Confermata l’anima “popolare” dei premi, legati esclusivamente ai voti dei tanti lettori di BIBENDA, la Guida ai Vini e i migliori Ristoranti d‘Italia, BIBENDA 7 e del sito www.bibenda.it che hanno scelto online i vincitori dell‘Oscar, attirando l’attenzione dei media e dei più importanti telegiornali nazionali. DELLE CATEGORIE DELL’OSCAR DEL VINO 2013 > Miglior vino bianco • Chardonnay 2010 Tasca d’Almerita > Miglior vino rosso • Bolgheri Sassicaia 2009 Tenuta San Guido > Miglior vino rosato • Five Roses Anniversario 2011 Leone de Castris > Miglior vino spumante (ex aequo) > Migliore etichetta • Trebbiano d’Abruzzo Vigna Capestrano 2010 Valle Reale > Miglior vino di grande qualità /prezzo • Franciacorta Cuvée Prestige Ca’ del Bosco > Migliore azienda vinicola • Feudi di San Gregorio > Migliore olio del raccolto 2012 (ex aequo) • Franciacorta Gran Cuvée Brut 2007 Bellavista • Olio Extravergine di Oliva Frantoio Muraglia • Gran Cuvée XXI Secolo 2007 D’Arapr • Olio Extravergine di Oliva Biologico Monterisi Miglior vino dolce • Alto Adige Moscato Rosa 2010 Franz Haas • Olio Extravergine di Oliva Raggiolo Denocciolato Felsina > 4 | Dionysos | Aktuelles AKTUELLES I MIGLIORI 10 VINI DI BIBENDA 2014 … QUELLI DELL’ANIMA, DELLA MENTE E DEL CUORE Come si fa a scegliere dieci Vini su 20.000 assaggiati? Come si può individuarne solo dieci per rappresentare la migliore qualità? Non è per niente facile. Tuttavia, per la nostra XV Edizione die BIBENDA abbiamo voluto farlo, utilizzando ulteriori criteri che si sono aggiunti a quelli previsti dal nostro metodo di valutazione e sono perfino andati oltre. Parametri che di regola andrebbero ignorati, suggestioni da evitare, sensibilità da controllare, perfino combattere perché si sa – come insegna il grande Peynaud – il degustatore è estremamente influenzabile. Appunto. Ecco allora i nostri 10 Vini dell’Anno, quelli dell’anima, della mente e del cuore. (www.bibenda.it) > Trebbiano d’Abruzzo 2011, Valentini > Barolo Villero 2008, Giuseppe Mascarello > Primitivo di Manduria Es 2011, Gianfranco Fino > Franciacorta Cuvée Annamaria Clementi Rosé 2005,Ca’ Del Bosco > Brunello di Montalcino Riserva 2007, Poggio Di Sotto > Alto Adige Terlano Chardonnay 2000, Cantina Terlano > Costa d’Amalfi Furore Bianco Fiorduva 2012, Furore Marisa Cuomo > Teroldego Rotaliano Clesurae 2010, Cantina Rotaliana > Collio Pinot Bianco 2012, Toros Cormòns > Etna Rosso San Lorenzo 2011, Girolamo Russo DEUTSCHE WEINKÖNIGIN 2013/2014 Zwölf Kandidatinnen aus allen deutschen Weinbaugebieten haben sich zur Wahl der deutschen Weinkönigin 2013/2014 beworben. Wer hat sich durchgesetzt und ist zur aktuellen Weinkönigin Deutschlands gewählt worden? Aktuelles | Dionysos | 5 SOMMELIERS AKTIV Die drei erfolgreichen Erstplatzierten FinalistenChampagnebotschafter Epernay AMBASSADEURS DU CHAMPAGNE CHRISTINE MAYR IST CHAMPAGNER-BOTSCHAFTERIN Chrsitine Mayr hat sich im europäischen Filiale des „Concours Européen des Ambassadeurs du Champagne“ in Èpernay mit den Champagner-Botschaftern der europäischen Länder gemessen und hervorragend gepunktet. Herzliche Glückwünsche, Präsidentin! ren Charakter der Ursprungsbezeichnung Champagne und den Begriff „méthode champenoise“ darzustellen. Christine überzeugte mit ihrer ausgezeichneten Vorstellung von vier Champagnern, ihrem Fachwissen, ihrer Leidenschaft sowie ihrer Fähigkeit zur Vermittlung dieses Wissens. Chrsitine schaffte es mit viel Bravour und Kompetenz aufs hochkarätig besetzte Stockerl und platzierte sich hinter Sieger Niek Beute aus den Niederlanden und Thimothée Hall aus Großbritannien auf dem dritten Platz. Zudem wurde sie mit dem „Prix Spécial“ ausgezeichnet. Die Aufgabe der Finalteilnehmer bestand darin, den besonde- Bereits im Vorfeld hatte Christine im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Europäische Botschafter für die Champagne gesucht“ nach Bestehen einer ersten schriftlichen Prüfung am deutschen und österreichischen Finale des „Concours Européen des Ambassadeurs du Champagne“ teilgenommen. Dieses fand am 18. und 6 | Dionysos | Sommeliers Aktiv 19. September im Hotel Traube Tonbach bei Baiersbronn im Schwarzwald statt. Unsere Präsidentin hat als einzige Teilnehmerin dieses deutsch-österreichische Finale gewonnen. Als Gewinnerin der deutsch-österreichischen Vorausscheidung, ermittelt durch eine Fachjury unter dem Vorsitz von Christian Josephi aus Stuttgart, dem Repräsentanten des Comité Champagne für Deutschland und Österreich, wurde Christine Mayr zu einem einwöchigen Aufenthalt nach Epernay in die Champagne eingeladen, wo am 25. Oktober der diesjährige europäische Botschafter unter den neun teilnehmenden europäischen Ländern ermittelt wurde. Der Wettbewerb wird seit 2005 vom Gesamtverband des Comité Champagne ausgeschrieben. (ht) SOMMELIERS AKTIV LO SVEDESE JON ARVID ROSENGREN È IL MIGLIOR SOMMELIER D’EUROPA 2013 David-Biraud, Jon Arvid Rosengren e Julia-Scavo Rosengren conquista il titolo di Miglior Sommelier d‘Europa Asi 2013; seconda classificata la romena Julia Scavo, mentre al francese David Biraud va il terzo posto. Settima posizione per l‘italiano Matteo Ghiringhelli. La finale si è tenuta a Sanremo; prima volta in Italia per il concorso e primo riconoscimento, da podio, per una donna. Lo svedese Jon Arvid Rosengren, 28 anni, della Modern American Steak House di Copenhagen, ha conquistato a Sanremo, il titolo di Miglior Sommelier d‘Europa. Il concorso, a cadenza triennale, è stato organizzato, per la prima volta in Italia, dall’Asi (Association de la sommellerie internationale, la più la più antica e prestigiosa, fondata nel 1969 a Reims). La finalissima a tre è andata in scena sul palco del teatro del Casino. Rosengren, a cui va il merito di aver saputo abbinare competenza e sicurezza a un savoir faire fresco ed elegante, ha avuto la meglio sulla agguerritissima romena Julia Scavo, seconda classificata, 30 anni, del ristorante L’Ane Rouge di Nizza e su uno dei veterani e favoriti di questa edizione, il francese David Biraud, terzo classificato, 41 anni, del ristorante Sur Mesure par Thierry Marx di Parigi. Settima posizione per l’italiano Matteo Ghiringhelli, chef-sommelier al 5 stelle lusso Palazzo Parigi, a Milano. È un podio, quello di quest‘anno, che conferma come sia cresciuta la scuola nordica nell’ambito della sommellerie, così come già avvenuto in cucina grazie a chef del calibro del danese Renè Redzepi. Per la prima volta sale sul podio una donna (all‘inizio delle selezioni erano in quattro, provenienti da Romania, Cipro, Irlanda, Islanda) a conferma del fatto che il mestiere di sommelier sta sempre più conquistando l’interesse del pubblico femminile che decide di intraprendere una carriera nel mondo della ristorazione. Al concorso hanno preso parte 37 candidati provenienti da altrettante nazioni. La regia dell’evento è stata curata da Giuseppe Vaccarini, presidente di Aspi (Association de la sommellerie professionale) e campione del mondo nel 1978. Rosengren raccoglie il testimone dall’italo-svizzero Paolo Basso del ristorante Concabella di Vacallo che, ad aprile 2013, ha conquistato anche il titolo mondiale a Tokyo. INTERVIEW Die Landtagswahlen sind geschlagen. Dennoch ein Blick zurück: am Beispiel eines Kandidaten, der mit Seitenhieben auf die Sommeliervereinigung politisches Kapital für sich herausschlagen wollte. Ohne Erfolg, wie das Wahlergebnis beweist. Hier das Interview im Alto Adige vom 12. Oktober 2013 – jeder Kommentar ist überflüssig! Massimiliano Dal Prà ha 28 anni e fa l’imprenditore. Ha un’enoteca ma anche un’attività di e-commerce. I vini sono la sua grande passione tanto che lo scorso anno ha superato l’esame da sommelier professionista ma ciononostante ritiene che in questa terra non si faccia abbastanza per il gruppo italiano. Anche nel mondo dei sommelier. amici di Bressanone e Merano. A mancare qui è la voglia di integrare gli italiani. Nel corso delle riunioni di categoria, alla cantina di Terlano, non è stata mai usata una parola di italiano. Nemmeno per cortesia. Mi auguro che le cose cambino anche perché degustare vini non può essere un’esclusiva del gruppo tedesco». Lei si candida per «Alto Adige nel cuore». Ma il suo obiettivo è (anche) quello di far sapere quanto sia difficile, per un italiano, diventare sommelier. Perchè? «Nel 2009, quando ho deciso di imboccare questa strada, ho chiesto all’associazione altoatesina di categoria di poter frequentare corsi in italiano. Mi è stato detto che non c’erano abbastanza richieste e sono stato dirottato su Trento». Lei rappresenta i giovani imprenditori. Se ne avesse la possibilità cosa proporrebbe? «Sarei per l’abolizione delle cooperative di garanzia per coloro che devono chiedere prestiti per finanziare la propria attività. Meglio che se ne faccia carico la Provincia in modo tale da evitare interessi folli». Ma alla fine è riuscito a diventare comunque un professionista del settore. Giusto? «Certo, non sono uno che si scoraggia in fretta. Ma mi sono sobbarcato costi maggiori. E lo stesso hanno dovuto fare molti Da quanto vive in Alto Adige? «Dal 2003. Mi sono trasferito qui con la mia famiglia. Sto studiando il tedesco ma mi piacerebbe che non vi fossero più discriminazioni etniche. Partendo magari dall’Associazione sommelier a cui sono orgoglioso di appartenere». (max) Sommeliers Aktiv | Dionysos | 7 INFORMATION AUTOCHTONA 2013 10° FORUM DEI VINI AUTOCTONI “Autoctoni che passione!” Nel corso della decima edizione della manifestazione di Fiera Bolzano sono stati assegnati gli “Autochtona Awards”. Cinque i vini premiati dalla giuria sulle oltre 300 etichette in gara. Dalla Valle d’Aosta alla Puglia, dal Friuli Venezia Giulia all’Abruzzo passando per l’Emilia Romagna. Rappresentano l’Italia da Nord a Sud i vini che hanno ottenuto il riconoscimento degli “Autochtona Award” nel corso della decima edizione di Autochtona, il Forum internazionale dei vini autoctoni di Fiera Bolzano. La giuria – composta da prestigiosi wine journalist italiani e internazionali – non ha avuto un compito facile: i vini vincitori delle cinque categorie sono stati infatti selezionati tra un parterre di oltre 300 etichette. Partendo dal Friuli Venezia Giulia, il premio Mig- 8 | Dionysos | Information lior Vino Dolce è andato all’Ucelut 2009 di Castelcosa srl. È volato in Emilia Romagna l’award nella categoria Miglior Spumante: l’etichetta vincitrice è risultata il Lambrusco Rosé di Modena DOC Metodo Classico 2010 di Cantina della Volta. All’Abruzzo va invece il riconoscimento del Miglior Vino Bianco con l’Abruzzo DOP Montonico superiore 2012 di Vini La Quercia. Scendendo più a Sud, sale sul podio la Puglia: il premio di Miglior Vino Rosso va infatti al Salento IGT Negroamaro Le Braci 2006 dell’Azienda Monaci. L’azienda valdostana La Source si aggiudica infine il Premio Speciale Terroir – tradizionalmente assegnato all’etichetta che meglio rappresenta l’espressione del vitigno legato al suo territorio di riferimento – con il vino Valle d’Aosta DOP Petite Arvine 2011. Una scelta sicuramente non facile quella della giuria, che ha dovuto scegliere le migliori etichette in esposizione tra proposte di altissima qualità che spaziano da produzioni biologiche a biodinamiche fino a vitigni rari e ricercati. L’appuntamento “Autoctoni che passione!” si è confermato anche quest’anno iniziativa preziosissima e chiude con successo la decima edizione di Autochtona, ospitata come di consueto presso i padiglioni di Fiera Bolzano, durante la fiera internationale “Hotel”. (Fierabolzano) INFORMATION AUTOCHTONA 2013: I MIGLIORI LAGREIN PREMIATI TIEFENBRUNNER, CANTINA BOLZANO E NIEDERMAYR Il Turmhof 2012 della Cantina Tiefenbrunner sale sul podio aggiudicandosi il premio “Miglior Lagrein”. Per la categoria “Miglior Lagrein Riserva/Selezione”, il vino premiato è il Taber 2011 di Cantina Bolzano. Novità di questa terza edizione della rassegna è la menzione speciale “Cantina del Lagrein”, assegnata dalla giuria all’azienda che ha ottenuto il punteggio più alto nella somma delle due categorie. Vincitore del riconoscimento per i suoi picchi di qualità sia nel base sia nel riserva è la Cantina Niedermayr di Cornaiano. La rassegna “Tasting Lagrein” si conferma uno degli appuntamenti più interessanti nel calendario di Autochtona, il Forum nazionale dei vini autoctoni a Fiera Bolzano che quest’anno ha tagliato il traguardo delle dieci edizioni. La degustazione comparativa dedicata al vitigno a bacca rossa altoatesino è stata realizzata negli spazi espositivi dell’ente fieristico grazie alla collaborazione del Consorzio Vini Alto Adige e FWS–Associazione Vignaioli dell’Alto Adige. La giuria – presieduta dal giornalista di Guida l’Espresso, Pierluigi Gorgoni – è stata chiamata a scegliere due vini tra 63 etichette. A comporre la giuria di “Tasting Lagrein” sono stati wine journalist italiani e internazionali. Oltre a Pierluigi Gorgoni, nell’ordine troviamo: Alessandro Franceschini, giornalista Spirito di Vino; Roger Morris, giornalista Wine & Spirits Magazine (Usa); Pierre Thomas, giornalista e blogger (Svizzera); Remo De Martini, Vinarius; Lorenz Martini, Andreas Berger e Roland Schmid in rappresentanza del Consorzio Vini Alto Adige. Dal 2000 in Alto Adige la superficie vitata dedicata al Lagrein è passata da 300 ad oltre 400 ettari, con un incremento del 30%. La zona di maggior elezione sono i terreni ghiaiosi e sabbiosi che costeggiano Bolzano e l’area della Bassa Atesina, oltre che l’Oltradige. (Fierabolzano) FREIE WEINBAUERN SÜDTIROL „VINEA TIROLENSIS“ EIN GROSSER ERFOLG Die Gelegenheit, 350 Weine von 66 Winzern der Freien Weinbauern Südtirol (FWS) an einem Ort zu verkosten, erhalten Weinliebhaber und Interessierte nur einmal im Jahr: bei der Fachmesse „Vinea Tirolensis“. Die Jahresverkostung der Vereinigung fand heuer erstmals im Rahmen der „Hotel 2013“ auf dem Bozner Messegelände statt. Eine Zusammenarbeit, die sich laut der FWS-Führung durchaus bezahlt gemacht habe. „Rund 700 Besucher an einem einzigen Tag, dazu viele neue Kontakte zu potenziellen Kunden und eine enorme Sichtbarkeit weit über die Weinwelt hinaus“ – für die Freien Weinbauern steht fest: „Die Entscheidung, die diesjährige Vinea Tirolensis in die Messe Bozen zu verlagern, war richtig und die Verkostung ein Riesenerfolg“, betont FWS-Präsident Michael Goëss-Enzenberg. „Unser geschlossener Auftritt machte Eindruck und zog die Aufmerksamkeit des Fachpublikums auf sich. “Von 11 bis 18 Uhr hatten die Besucher Zeit, sich von der mehrfach prämierten Qualität der Weine zu überzeugen und zugleich Informationen über Anbau und Produktion direkt aus erster Hand, also von den Winzern selbst, zu erhalten. „Wir stehen für Authentizität und Einzigartigkeit. Wir achten auf eine sehr hohe Qualität der Trauben, verarbeiten sie in Eigenregie weiter und können so den gesamten Produktionsprozess – von der Rebe bis zum Glas – exakt verfolgen. Das ist die Voraussetzung für Rot- und Weißweine hoher Güte“, ist Goëss-Enzenberg überzeugt. „Jedes Terroir hat seinen eigenen Charakter und die Weinbauern verleihen jedem Wein ihre ureigene Handschrift“, so Armin Kobler, FWS-Vizepräsident. Auch in der Größe der Betriebe unterscheiden sie sich stark, reichen doch die bearbeiteten Flächen von einem halben bis hin zu 50 Hektar. Als „sehr positiv“ bezeichnet der FWS-Präsident auch die Präsenz der Gastbetriebe. „Acht Winzerkollegen der italienischen Dachorganisation der Freien Weinbauern, FIVI, waren bei der 14. Auflage vertreten“, so Goëss-Enzenberg. „Sie kamen aus dem Piemont, der Toskana, Lombardei, Veneto und dem Trentino und stellten eine ideale Ergänzung dar, da sie eine ähnliche Philosophie in der Weinproduktion verfolgen wie wir Freien Weinbauern.“ Begleitet wurde die traditionelle Weinmesse vom Fachseminar „Die Vielfalt des Vernatsch“. Dabei wurde die ganze Bandbreite von einer der traditionsreichsten, autochthonen Rebsorten Südtirols aufgezeigt. Für die kulinarische Verpflegung sorgte „Ahrntal Natur“. (daviso) Vinea Tirolensis Information | Dionysos | 9 INFORMATION ZUM ZEHNTEN MAL DIE NUMMER EINS „DREI GLÄSER“ FÜR DEN SERENADE PASSITO Serenade Der Goldmuskateller Passito Serenade 2010 der Kellerei Kaltern ist zum zehnten Male vom renommierten italienischen Weinführer Gambero Rosso 2014 mit den „Tre Bicchieri“ ausgezeichnet worden. Die Begeisterung für den Serenade teilt auch der Weinführer Bibenda 2014 der italienischen Sommeliervereingung AIS, welcher ihm die Auszeichnung „5 Grappoli“ zuspricht. Aber damit noch nicht genug: als „Vino dell’Eccellenza“ betitelt auch Le Guide dell’Espresso das „flüssige Gold“. Unter dem Motto „Fluid Gold“ feierte die Kellerei Kaltern den Erfolg am 7. November 2013 mit einem angemessen Festprogramm: mit einer Weinbergbegehung, einem besonderen Mittagessen, verfeinert durch die gelungene Anpassung des Serenade, einer internationalen Vergleichsverkostung der besten Süßweine der Welt, einer Vertikalverkostung der prä10 | Dionysos | Information mierten Serenade-Jahrgänge (1995, 1999, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010), und zum Abschluss mit einem außergewöhnlichen Galaabend im winecenter. Der Galaabend bot Kunden, Lieferanten und Freunden der Kellerei Kaltern besondere Highlights: Ein Streichquartett stimmte mit „Serenaden“ an und begleitete das Flying Buffet des Auener-Hofs nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch Obmann Armin Dissertori und den Kurator des Gambero Rosso, Gianni Fabrizio. Die Taufe des Serenade-Schmuckstückes, konzipiert und realisiert vom Tiroler Goldschmied, sorgte für magische Augenblicke. Auf diese folgten besondere Genussmomente bei einem Käse-Dessert von Degust und Schokolade von Venustis, jeweils verfeinert mit Serenade. Auch die Begleitung der Schokolade von Amedei zum Serenade trug mit stimmungsvoller Loungemusik von DJ Alessio zum Erfolg dieses einzigartigen Abends bei. (ht) INFORMATION MASTERS OF WINE UND US MASTER SOMMELIERS UNTERWEGS IN DEN WEINBERGEN SÜDTIROLS Südtirol wird immer mehr zu einem Reiseziel internationaler Weinexperten. So besuchten im Herbst 2013 zwei Gruppen von in der Weinausbildung führenden Non-Profit-Organisationen das Weinland Südtirol, um sich vor Ort ein Bild von der Vielseitigkeit und Dynamik der Südtiroler Weinwirtschaft zu verschaffen. Im Rahmen der Marketingaktivitäten für den Südtiroler Wein besteht seit 2010 eine Kooperationsvereinbarung mit dem ‚Institute of Masters of Wine‘ mit Sitz in London. Die Zusammenarbeit sieht auch eine jährliche Reise ins Weinland Südtirol vor, die heuer mit acht Masters of Wine stattfand. Neben einem einführenden Seminar im Felsenkeller des Versuchszentrums Laimburg führten die Teilnehmer aus den USA, Hong Kong, Singapur, Australien, Südafrika, Frankreich und UK Besichtigungen von Weinbergen, Kellereien und Weingütern sowie Verkostungen in Anwesenheit Südtiroler Weinproduzenten durch. Der Fokus der diesjährigen Reise lag bei den Südtiroler Weinen aus hohen Weinberglagen. Unter anderem besuchten die Masters of Wine die Blauburgunder-Anlage von Franz Haas in Aldein auf einer Höhe von 1.100 Metern sowie den höchsten DOC-Weinberg Südtirols am Fennberg, aus dem die Trauben für den Müller Thurgau „Feldmarschall“ der Schlosskellerei Tiefenbrunner in Kurtatsch gewonnen werden. Besonders angetan waren die Masters of Wine von der alpinen Frische, der Vielfalt und durchgehend hohen Qualität der Südtiroler Weine. Im Anschluss an den Südtirol-Aufenthalt reisten die Teilnehmer nach London weiter, um das 60. Jubiläum des Institutes of Masters of Wine zu feiern. Im Rahmen der diesjährigen ‚Alto Adige Wines Master Classes‘ in den USA und in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Sommeliervereinigung ‚Guild of Sommeliers‘ reisten neun zukünftige ‚Master Sommeliers‘ aus bekannten Restaurants in New York, San Fancisco, Chicago, Omaha, San Diego, Seattle, Boulder und Miami nach Südtirol. Bei den Master Classes, die im Frühjahr und Sommer von Geoff Kruth, Master Sommelier und COO, abgehalten wurden, konnten Sommeliers und Fachleute erste Eindrücke vom Weinland Südtirol gewinnen. Diese ausgewählten US-Sommeliers bekamen somit die Möglichkeit, nach Südtirol zu reisen um vor Ort bei Betriebsbesichtigungen, Verkostungen und im Gespräch mit Weinproduzenten, einen tieferen Einblick in die Vielseitigkeit und hohe Qualität der Südtiroler Weine zu erhalten. „USA ist einer der wichtigsten Exportmärkte für den Südtiroler Wein: Die Ausbildung von Sommeliers, die in der hohen Gastronomie tätig sind, ist einer der Schwerpunkte unserer Werbetätigkeit auf den amerikanischen Markt. Unser Ziel ist es, Botschafter für das Weinland Südtirol und seine Qualitätsweine zu gewinnen, damit sie ihre erworbenen Kenntnisse und Eindrücke als Meinungsbildner an Kunden und Mitarbeiter in USA weitergeben können“ sagt Werner Waldboth vom Konsortium Südtiroler Wein. Beide Schulungsreisen wurden von der EOS - Export Organisation der Handelskammer Bozen im Auftrag des Konsortiums organisiert. (www.suedtirolwein.com) Information | Dionysos | 11 INFORMATION SÜDTIROLER SEKTVEREINIGUNG HAT NEUEN VORSTAND Im Bild (v.l.n.r.): Die Mitglieder der Sektvereinigung Gerhard Sanin (Erste + Neue), Hannes Kleon (Braunbach), Lorenz Martini, Josef Romen (Kettmeir), Josef Reiterer (Arunda), Wolfgang Tratter (St. Pauls Praeclarus). Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2013 wurde der Vorstand der Südtiroler Sektvereinigung neu bestimmt. Josef Reiterer von der Sektkellerei Arunda wurde als Präsident bestätigt. Bei der Mitgliederversammlung 2013 konnten Südtirols Sektproduzenten auf ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten zurückblicken. Neben Präsentationen innerhalb und außerhalb der Region wurde im vergangenen Frühjahr der erste Südtiroler Gemeinschaftssekt präsentiert, bei welchem die einzelnen Mitglieder den Sektgrundwein zur Verfügung gestellt haben und welcher dann in Doppel-Magnumflaschen versektet wurde. Der Gemeinschaftssekt ist bei den einzelnen Betrieben erhältlich. 12 | Dionysos | Information Bei den Neuwahlen wurde Josef Reiterer von der Sektkellerei Arunda als Präsident bestätigt, neuer Vizepräsident ist Josef Romen von der Kellerei Kettmeir, zudem wurde Lorenz Martini in den Vorstand gewählt. Die Mitglieder der Südtiroler Sektvereinigung produzieren gemeinsam rund 250.000 Flaschen Sekt nach dem klassischen Flaschengärungsverfahren, doch sind diese von ganz besonderer Qualität. Die Grundsorten Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder, aus denen der Sekt produziert wird, fühlen sich in den für die Sektproduktion ausgewählten Lagen besonders wohl. Deshalb kann der Südtiroler Sekt auch auf eine lange Tradition zurückblicken. Der erste belegte Hinweis auf geht auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück, nicht belegten Überlieferungen zufolge soll sogar bereits Ende des 19. Jahrhunderts Südtiroler Champagner, wie er damals noch heißen durfte, produziert worden sein. Die Südtiroler Sektvereinigung setzt sich zurzeit aus sechs Mitgliedern zusammen: Sektkellerei Arunda in Mölten, Sektkellerei Braunbach in Siebeneich, Erste + Neue Kellerei und Kettmeir in Kaltern, Lorenz Martini in Girlan sowie die Kellerei St. Pauls Praeclarus in St. Pauls. Gemeinsam versucht man den Südtiroler Sekt im In- und Ausland bekannter zu machen. (EOS) INFORMATION 50 JAHRE ST. MADGALENER PREMSTALLERHOF KELLEREI ROTTENSTEINER FEIERT Am 29. August 2013 haben zahlreiche Weinfreunde, Sommeliers und Journalisten in der Kellerei Rottensteiner eine außergewöhnliche Vertikale erleben dürfen. Unter dem Motto „Ein halbes Jahrhundert St. Magdalener classico Premstallerhof“ konnten 13 Weine der Jahrgänge von 1964 bis 2012 verkostet werden. Der Premstallerhof mit rund vier Hektar ist im Besitz der Schweizer Familie Vogel. Bis zum Jahrgang 1985 wurde der „Premstallerhof“ in der Schweiz abgefüllt, die folgenden Jahrgänge bis heute in der Bozner Weinkellerei Rottensteiner. Seit 2007 wird der Weinberg nach biodynamischen Richtlinien bearbeitet. Die Südexposition und die Steillage mit hundert Metern Höhenunterschied bilden beste Voraussetzungen für Spitzenweine. VERKOSTUNGSNOTIZEN > Jahrgang 2012: verhalten mit dezenter Frucht, elegantausgewogen, mittlere Länge (17 Punkte) > Jahrgang 2011: schöne typische Fruchtnoten (Veilchen und Kirsche), komplex, kräftig und dicht am Gaumen, langes Finale, sehr schöner Wein (18 Punkte) > Jahrgang 2006: intensive Frucht: Kirschen, Pflaumen, Dörrobst; präsente Säure und Gerbstoffe, genügend ausgeglichen (16,5 Punkte) > Jahrgang 2004: typische, beinahe jugendliche Frucht, komplex, spürbare Tannine, Grundtenor aber Eleganz; anhaltend, sehr schöner Wein (18 Punkte) > Jahrgang 2003: reife Frucht, warm, mit Körper, genügend anhaltend; für den sehr heißen Jahrgang hält er sich aber überraschend gut (16,5 Punkte) > Jahrgang 2002: verhaltene Nase, schlank, elegant, präsentiert sich noch sehr jugendlich, genügend ausgeglichen (16 Punkte) > Jahrgang 2000: Aromen nach reifer Frucht, ätherisch; mittlere Komplexität, wenig ausgeglichen, verliert sich etwas im Gaumen (Note 14,5) > Jahrgang 1997: klares Rubinrot, typische Frucht (Veilchen, Kirsch), intensiv und komplex, genügend frisch, mittlere Intensität und Länge (17 Punkte) > Jahrgang 1993: in der Nase wenig intensiv, im Gaumen präsent, mit Körper, wirkt bereits etwa müde (16 Punkte) > Jahrgang 1989: sehr schöne „kühle“ Frucht, weiche Gerbstoffe, saftig, Eleganz und Länge, ein toller Wein! (18 Punkte) An die denkwürdige Premstallerhof-Vertikale schloss sich noch eine Lagreinvertikale an. Bei ausgezeichnetem Essen wurde noch lange über Potential und Lagerfähigkeit beider autochthonen Paradesorten Südtirols diskutiert. Ein ganz herzlicher Dank an die Familie Rottensteiner für die großartige Gastfreundschaft an diesem denkwürdigen Abend. Paul Zandanel und Leo Larcher > Jahrgang 1986: erster in Südtirol abgefüllter Wein; Farbe mit Alterstendenz, genügend intensiv, im Gaumen mit präsenter Säure, warm und mit Körper; bereitet noch Trinkvergnügen (16,5 Punkte) > Jahrgang 1977: purpurrot mit orangefarbenen Reflexen, wenig intensiv und anhaltend, im Gaumen wirkt er müde, etwas kurz (14,5 Punkte) > Jahrgang 1964: Die Überraschung des Abends! Der Wein präsentiert sich noch sehr klar und konsistent, fein in der Nase; im Gaumen sind Säure und Tannine noch sehr präsent, ein Paradebeispiel für die mitunter sehr langlebigen St. Magdalener Weine! (18,5 Punkte) Information | Dionysos | 13 INFORMATION Harald Schraffl, Gianni Fabrizio und Gottfried Pollinger GAMBERO ROSSO: ITALIENS WEISSWEIN DES JAHRES KELLEREI NALS MARGREID Der Kellerei Nals Margreid ist eine bedeutende und äußerst seltene Ehre zuteil geworden. Einer der einflussreichsten und auflagenstärksten italienischen Weinführer, „Vini d´Italia“ des Gambero Rosso, der in sechs Sprachen erscheint, kürte den Weißburgunder Sirmian 2012 zu „Italiens Weißwein des Jahres 2014“. Zum siebten Mal in Folge erhielt der Weißburgunder Sirmian dieser Tage die begehrten „Drei Gläser“. „Das allein ist schon eine Seltenheit“, betont Gottfried Pollinger, Geschäftsführer der Kellerei Nals Margreid. Der Weißburgunder Sirmian 2012 darf sich jedoch darüber hinaus auch „Italiens Weißwein des Jahres 2014“ nennen: „Diese Auszeichnung, die weit über Italien hinaus wahrgenommen wird, macht uns besonders stolz, da wir die erste Kellerei Südtirols sind, die diesen Titel für einen Weißwein ergattern konnte“, so Pollinger. „Dem Sirmian, der bereits heute in 22 Ländern erhältlich ist, wird sie zu einer noch stärken Marktposition verhelfen, denn unser aller Bestreben ist es, Weine von internationalem Format zu produzieren, um weltweit erfolgreich bestehen zu können“, erläutert Pollinger. „Der Wein bringt alles mit, was ein großer Weißwein haben muss: frisch, leicht und kraftvoll zugleich“, erklärt Gianni Fabrizio, einer der drei Kuratoren von „Vini d´Italia“. „Zu Beginn macht sich ein Duftbouquet von Apfel und Birne bemerkbar, später kommen komplexere 14 | Dionysos | Information Noten, vor allem Pflaumenaromen zum Vorschein, die auf einen perfekten Reifegrad der Trauben schließen lassen. Im Abgang präsentiert sich der Sirmian vollmundig und kräftig, ohne allzu aggressiv zu wirken. Das Verhältnis von Säure und Alkohol ist gut ausbalanciert, sodass einem langen und glänzenden Nachhall nichts im Wege steht.“ Der Weißburgunder Sirmian ist in Sirmian oberhalb von Nals, einem der ältesten Weinanbaugebiete Südtirols, beheimatet. Er gedeiht auf 550 bis 750 Metern Meereshöhe. In den nach Südosten ausgerichteten Hängen findet sich Urgestein des Grundgebirges, hauptsächlich Porphyr, aber auch Marmor, Gneis, Glimmer und Kalk. Dank des alpinen Klimas mit kühlen Sommer- und milden Herbstmonaten profitieren die Reben von einer längeren Vegetationszeit, deren späte Lese Mitte Oktober ermöglicht eine einzigartige Aromabildung. (daviso) INFORMATION 10 JAHRE BARBAGÒL DAS LANDESWEINGUT LAIMBURG FEIERT Zehn Jahre Lagrein Riserva Barbagòl – 2000 bis 2010 – feierte das Landesweingut Laimburg mit viel Aufwand im hauseigenen Felsenkeller. Eine Vertikalverkostung aller elf bisher produzierten Jahrgänge, eine Fotoausstellung des Schweizer Fotografen Peter Frehner zum Thema, Musik und kulinarische Spezialitäten zum Lagrein standen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Der Name Barbagòl –der Hexenmeister, der die Sinne verzaubert – hat seinen Ursprung in der ladinischen Sagenwelt und ist für die Laimburg Ausdruck des besonderen kulturellen Erbes in Südtirol. „Die Burgselektion steht für individuelle, vorwiegend im kleinen Eichenholzfass ausgebaute Weine des Landesweinguts“, erklärt Kellermeister Urban Piccolruaz, selbst mit Grödner Abstammung. „Alle Weine der Burg-Selektion haben einen klangvollen Namen, um Eigenständigkeit und Persönlichkeit zu unterstreichen.“ Der Wein selbst kommt aus Gries und wächst auf sandigen Lehmböden auf Pergel- und Spaliererziehung. Ausgebaut wird der Barbagòl bei langsamer Gärführung bei höherer Temperatur und anschließender Lagerung für zwanzig Monate in kleinen Eichenholzfässern. Der Wein präsentiert sich für Daniel Bedin, den Direktor der Gutsverwaltung „mit funkelndem Granatrot, mit Kirsche und bestens eingebundenem Eichenholz im Bukett, weich im Gaumen, kompakt und kräftig, lang anhaltend und mit feiner körniger Herbe im Abgang.“ Den Gästen der Vertikalverkostung sind aus dem Jahrzehnt Barbagòl die Jahrgänge 2000 mit fruchtiger Eleganz, 2005 und 2007 mit Würze, Rasse und Dichte sowie 2009 mit jugendlicher Kraft, eleganter Fülle und mineralischer Komplexität besonders positiv aufgefallen. Herbert Taschler GEWÜRZTRAMINERPARADE AM PLATTENHOF IN SÖLL/TRAMIN 26. AUGUST 2013 Rang Aussteller Weinbezeichnung Jahrgang Punkte 1 Kellerei Girlan Flora 17,520 2 Schloßkellerei Turmhof, Tiefenbrunner Turmhof 17,333 3 Kellerei Tramin Nussbaumer 17,020 4 J. Hofstätter, Tramin Kolbenhof 16,812 5 Ritterhof, Kaltern 6 Erste & Neue, Kaltern 7 Kellerei Kaltern Campaner 15,916 8 Kellerei Bozen Kleinstein 15,708 9 Landesweingut Laimburg, Pfatten/Auer Elyònd 15,645 10 Elena Walch, Tramin Kastelaz 15,520 Südtiroler Gewürztraminer Crescendo Puntay 2012 16,333 16,208 Information | Dionysos | 15 INFORMATION GENUSS MACHT SCHULE FACHSCHULE FÜR HAUSWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNG HASLACH Die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach beschäftigt sich seit Jahren mit der Qualität von Lebensmitteln, legt den Fokus auf regionale und saisonale Produkte und fördert im Rahmen von zahlreichen Bildungsmaßnahmen die Erhaltung des „guten Geschmacks“ in der Bevölkerung. Genussfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für das eigene Wohlbefinden; wer lernt zu genießen, fördert auch seine Gesundheit. Die Genussschule Haslach ist vor fünf Jahren von der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach entwickelt worden und erfreut sich bei den Konsumentinnen und Konsumenten eines großen Zuspruchs. Bei der Vorstellung des Programmes 16 | Dionysos | Information 2013/2014 hob Direktorin Gudrun Ladurner die Besonderheit und Einzigartigkeit der Genussschule Haslach hervor und beschrieb die Ziele dieser innovativen Bildungsmaßnahme und deren inhaltliche Schwerpunkte: • Esskultur und deren Entwicklungen • Qualitätsproduktion und Produktqualität • Küchentechnik zur Qualitätserhaltung der Primärprodukte • Förderung der Qualitätsprodukten aus der heimischen Landwirtschaft durch die Sensibilisierung für deren Besonderheiten • Geschmacksschulung • Förderung einer Kultur des Genießens • Sensibilisierung für ein nachhaltig gesundes Ess- und Konsumverhalten. Sortenraritäten, Sortenvielfalt und der Erhaltung von Kulturarten, sowie Sensibili- sierung der Bevölkerung für besondere Geschmackserlebnisse seien dabei zentrale Wirkungsfelder. Die Qualitätsprodukte aus der Region bieten dazu ein breites Übungsfeld. In der Genussschule haben Interessierte die Möglichkeit Ihre küchentechnischen Kompetenzen auszubauen, Ihre Kreativität in der Küche zu stärken, sowie Genuss und Geschmack verschiedenster Gerichte zu entdecken und ihre Genussfähigkeit zu stärken. INFORMATION CONCORSO EU ROPEAN BEER STAR 2013 SETTE MEDAGLIE D’ORO ALLE BIRRE ITALIANE Die Genuss-Schule wird in der Schauküche derzeit in drei verschiedenen Formaten angeboten: die Genuss-Schule Themenabende, Genuss-Schule Regional und Genuss-Schule Profitipps von A–Z. • Bei den Themenabenden steht jeweils ein Lebensmittel im Mittelpunkt. 2013/2014 werden dies Walnuss, Orange, Chili, Kohl, Kresse und Minze sein.Laboratori del Gusto nennen sich die Themenabende in italienischer Sprache. Hier gibt es Veranstaltungen zu den Themen „Arancia, Peperoncino, Asparago, Menta“. • In der Genuss-Schule Regional präsentieren lokale Lebensmittelproduzenten ihre Produkte. Dabei sprechen sie über ihre persönliche Motivation, die Tradition und die Besonderheiten im Anbau oder der Herstellung ihrer Produkte. 2013/2014 stehen folgende Produkte im Mittelpunkt: Apfel (Apfelsekt, Apfelsaft) – Graukäse – Honig – Fleisch – Getreide – Milch und Joghurt • Passend zu den Feiertagen Ostern und Weihnachten bietet die Genuss-Schule Proftipps von A–Z professionelle Anleitung für die Zubereitung eines Festtagsmenüs. Auch bei den Profitipps essen Teilnehmende und Lehrkräfte gemeinsam das zubereitete Menü und tauschen sich über Geschmack, Vorlieben und Zubereitungsmethoden aus. Brauherr Robert Widmann (Mitte) und die Braumeister Christian-Pichler (l.)und Rüdiger Panzer (r.) nahmen in München Gold für ihr Batzen Dunkel Con 1.512 birre provenienti da 40 nazioni, la 10ª edizione del concorso internazionale “European Beer Star” ha raggiunto un record di partecipanti. All’Italia sono andate ben 7 medaglie d’oro, 3 d’argento e 3 di bronzo. Migliore performance quella del parmense Birrificio del Ducato, che ha ottenuto 2 medaglie d’oro e 2 di bronzo. Una medaglia d’oro va al Batzen Bräu di Bolzano. Ecco l’elenco completo delle medaglie italiane, suddivise per categoria: > Belgian-Style Dubbel Medaglia d’oro: Collesi Nera di Fabbrica della Birra Tenute Collesi srl, Apecchio (Pu) > English-Style Bitter Medaglia d’oro: Bitterland di Doppio Malto Brewing Company srl, Erba (Co) > English-Style Golden Ale (Summer Ale) Medaglia d’oro: Golden Ale di Fabbrica della Birra Perugia, Ponte Nuovo di Torgiano (Pg) > German-Style Kellerbier Dunkel Medaglia d’oro: Batzen Dunkel di Batzen Bräu, Bolzano > Red and Amber Lager Medaglia d’oro: Peroni Rossa di Birra Peroni, Roma > Smoked Beer Medaglia d’oro: Wedding Rauch di Birrificio del Ducato, Roncole Verdi (Pr) > German-Style Kellerpils Medaglia d’oro: Viæmilia di Birrificio del Ducato, Roncole Verdi (Pr) Medaglia d’argento: Luppululà di Manerba Brewery, Manerba del Garda (Bs) > Top Fermented Beer with Alternative Cereals Medaglia d’argento: Rebuffone di Manerba Brewery, Manerba del Garda (Bs) > Belgian-Style Sour Ale Medaglia d’argento: Vintage di San Gabriel sas di G. Tonon & C., Ponte di Piave (Tv) > Belgian-Style Strong Ale Medaglia di bronzo: Chimera di Birrificio del Ducato, Roncole Verdi (Pr) > Herb and Spice Beer Medaglia di bronzo: Verdi Imperial Stout di Birrificio del Ducato, Roncole Verdi (Pr) > Specialty Honey Beer Medaglia di bronzo: Melita di Birrificio La Gastaldia srl, Pieve di Soligo (Tv) Informationen und Anmeldung: www.fachschule-haslach.it Tel. +39 0471 440 990 Con l’ambita premiazione da parte del pubblico “Consumers’ Favourite”, nella notte dei vincitori oltre agli Award delle rispettive categorie sono state premiate le seguenti birre: Consumers’ Favourite 2013: • Medaglia d’oro: “Pale 31” di Firestone Walker Brewery, Usa • Medaglia d’argento: “Greif-Weizen dunkel” di Brauerei Greif, Germania • Medaglia di bronzo: “Müllerbräu Festbier” di Müllerbräu, Germania Information | Dionysos | 17 INFORMATION CRAFT- UND EDELBIERE AUF VORMARSCH GETRÄNKE ZEITUNG VERKOSTET UND BEWERTET „Amarsi India Pale Ale“ vom BrauKunstKeller, Michelstadt, ist das beste Craftbier auf dem deutschen Markt. Das ist das zentrale Ergebnis einer großen Verkostung von Craft- und Edelbieren, die die Getränke Zeitung, Neustadt/ Weinstraße, veranstaltet hat. In den Räumen des Meininger Verlags, führend für Weinund Getränketitel, nahmen erstmalig erfahrene Weinverkoster des Hauses gemeinsam mit Braumeistern und Biersommeliers die wichtigsten Bierspezialitäten unter die Lupe. Dabei ging „Amarsi“ als einziges von über 80 verkosteten Bieren deutscher und internationaler Herkunft mit der vollen Punktzahl (5 von 5 Sternen) als „Weltklassebier“ aus der Degustation hervor. Ebenfalls als zur „Crème de la Crème“ gehörig erwiesen sich, mit ähnlich hohen Punktzahlen, die Produkte „Progusta“ und „Clan“ von Braufactum, Frankfurt/Main, „Local 1“ und „Local 2“ von der New Yorker Brooklyn Brewery und das „1628 Weizenbock“ aus dem Hause Neumarkter Lammsbräu. Sie wurden mit 3,5 bis 4,5 von 5 erreichbaren Sternen gewürdigt und zeigten damit „herausragende Qualität“ bis „internationale Spitze“. premium-Produkte auf den Markt – und zunehmend entdecken auch die großen Brauereien die hochpreisige Nische für sich. „Selbst wir als Experten waren überrascht und begeistert, welche Vielfalt an Aromen und Geschmacksrichtungen sich uns präsentierte“, schwärmt Dirk Omlor, Bierredakteur der Getränke Zeitung. „Ich bin überzeugt, dass die neu entstehende Kategorie der Craft- und Edelbiere nicht nur Genießer erfreut, sondern auch das Image und die Wertschätzung von Bier ganz allgemein nachhaltig positiv beeinflussen wird“, kommentiert Omlor, der die Entwicklung des Biermarktes nicht nur als Fachredakteur, sondern auch als Diplomingenieur für Brauwesen seit vielen Jahren kennt und begleitet. (www.meininger.de – ht) Junge, experimentierfreudige Bierkultur Weltweit entwickelt sich schon lange eine junge, sehr aktive und experimentierfreudige Bierkultur. Seit etwa zwei Jahren können sich Genießer auch hierzulande über innovative Spezialbiere freuen. Inzwischen bringen nämlich immer mehr kleine Erzeuger handwerklich hergestellte Super- ANUGA WINE SPECIAL 2013 AWARD LOACKER WEINE AUSGEZEICHNET Bei der weltgrößten Lebensmittel Messe Anuga in Köln im Oktober 2013 wurden gleich mehrerer Weine vom Weingut Loacker beim „Anuga Wine Special 2013 Award“ von Jury- Präsident Markus del Monego, Sommelier Weltmeister und Master of Wine, mit Preisen ausgezeichnet: 18 | Dionysos | Information (v. l.) Franz Josef Loacker, Dietmar Eiden (Messe Köln) und Markus del Monego (Sommelier Weltmeister und Master of Wine) • Doppelgold gab es für den Brunello di Montalcino Corte Pavone 2008, • Gold für den Ateyon Chardonnay Loacker 2011, • Silber für den Morellino di Scansano Valdifalco 2011. Die Familie Loacker ist seit 1979 der Bio-Pionier Südtirols und bewirtschaftet erfolgreich seit den 90er-Jahren zwei Weingüter in der Toskana. Loacker steht für Biodynamik & Homöopathie im Weinberg und charaktervolle, herausragende Weine. (ht) INFORMATION GROSSER INTERNATIONALER WEINPREIS MUNDUS VINI 2013 GEWÜRZTRAMINER NUSSBAUMER: BESTER WEISSWEIN ITALIENS Neun von insgesamt 30 Großen Goldmedaillen gingen beim Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI 2013 nach Italien. Eine davon geht nach Südtirol: an den Gewürztraminer Nussbaumer 2012 der Kellerei Tramin, der sich gleichzeitig auch über die Auszeichnung „Bester Weißwein Italiens“ freuen darf. Nach dem Erfolg vom Vorjahr – der Gewürztraminer Spätlese Terminum 2010 erhielt Großes Gold – kann sich die Kellerei Tramin erneut über die wichtige Auszeichnung freuen: Großes Gold ging beim diesjährigen Wettbewerb an den Gewürztraminer Nussbaumer 2012. Aber nicht genug damit: Der Wein wurde gleichzeitig auch als „Bester Weißwein Italiens“ ausgezeichnet. Eine Goldmedaille für den Gewürztraminer Spätlese Terminum 2011 sowie eine Silbermedaille an den Pinot Grigio Unterebner 2012 und für den Stoan 2012 sind für die Kellerei Tramin willkommene Zugaben, über die sich Kellermeister Willi Stürz und Obmann Leo Tiefenthaler zu Recht freuen. Nach Südtirol gingen weitere vier Goldmedaillen: drei davon an die Kellerei Bozen für den Lagrein Riserva Taber 2011, den Gewürztraminer Kleinstein 2012 und den Cabernet Riserva Mumelter 2011, eine an den Kettmeir Chardonnay Maso Reiner 2011. Die neun Mal „Großes Gold“ für Italien gehen neben der Kellerei Tramin an: 2007 Vigneto Manachiara Brunello di Montalcino, Tenute Silvio Nardi 2005 Bosan Amarone della Valpolicella, Cesari Spa 2008 Chianti Classico Riserva, Fattoria di Montecchio 2007 Da Vinci Brunello di Montalcino, Cantine Leonardo Da Vinci 2008 Amarone Classico della Valpolicella, Corte San Benedetto 2008 Berardo Chianti Classico Riserva, Castello di Bossi 2000 Arèle Vino Santo Trentino, Cavit 2012 Al Hamen Passito di Noto, Feudo Ramaddini Bei der Mundus Vini-Verkostung in Neustadt (links); Tramins Kellermeister Willi Stürz und Obmann Leo Tiefenthaler freuen sich über die hohe Auszeichnung. Mundus vini: Kellerei Tramin Willi Stürz, Leo Tiefenthaler Information | Dionysos | 19 INFORMATION „WEIN&LAUBEN“ & „ZU TISCH MIT WEIN&LAUBEN“ “VINO&PORTICI” & “A TAVOLA CON VINO&PORTICI” Hofer e illuminati dalla calda luce di lampadari di vetro e di cristallo. Il menù curato dai collaboratori di Enzo Degasperi, composto da specialità culinarie di apprezzata finezza, ha ottenuto un notevole successo. Il servizio dei vini, garantito dalla professionalità di Paolo Tezzele, coadiuvato da altri competenti e attenti Sommelier, ha aggiunto una nota di grande classe alla riuscitissima cena. “Wein&lauben-Vino&Portici” 2014, da appuntamento alla quarta edizione, che avrà luogo sabato 6 luglio 2014, sempre nella stessa meravigliosa cornice dei portici di Egna. “A tavola con Vino&Portici-Zu Tisch mit Wein&Lauben” da appuntamento per il 6 settembre 2014. (Paolo Ianna) Una bella giornata, quella di sabato 6 luglio scorso, un bel sole che ha accompagnato con i suoi bei raggi caldi, ma non troppo invadenti, l’evento Wein&Lauben-Vino&Portici, giunto con successo alla terza edizione, confermandosi per Egna e la Bassa Atesina, uno degli appuntamenti enogastronomici di qualità da non perdere. Sul grande tappeto rosso rotondo steso sulla piazzetta è stato allestito un suggestivo salotto arredato con tavoli e sedie su cui sono stati apprezzati i piatti che la cucina dell’Enoteca “Johnson&Dipoli” di Enzo Degasperi, diretta con maestria dallo Chef Josef Affenzeller e dagli aiutanti Serghei Sindila, Oxana Balaniuc e Veaceslav Mardare. Lungo la via Andreas Hofer sotto le arcate dei suggestivi portici hanno trovato posto più di 40 prestigiose aziende vinicole dell’Alto Adige, Trentino, Veneto e Toscana. Su tavoli addobbati in modo sobrio e elegante, più di 500 persone hanno potuto assaggiare i vini presentati dalle cantine presenti. Al calar del sole, le note musicali di un gruppo di valenti musicisti, hanno allietato gli assaggi di partecipanti e appassionati che hanno dimostrato con numerosi applausi di gradire il repertorio e la bravura dei musicanti. La serata si è conclusa nell’Enoteca di Enzo dove in molti si sono ritrovati a commentare l’andamento di questa 20 | Dionysos | Information sempre più piacevole manifestazione in cui un numero importante di persone giunte fin qui anche da Austria e Germania confermano l’interesse suscitato da Wein&Lauben. L’evento ha potuto contare sulla esperienza dei Sommelier professionisti e su un gruppo di 20 collaboratori. L’atmosfera emozionante e di grande suggestione si è ripetuta anche nella serata del 7 settembre scorso, in occasione dell’appuntamento “A tavola con Vino&Portici-Zu Tisch mit Wein&Lauben”. Ben 120 persone hanno cenato sedute ai tavoli rotondi disposti lungo la via Andreas INFORMATION 9. RIESLINGTAGE SÜDTIROL NATURNS 8. NATIONALER RIESLINGWETTBEWERB Vom 12. Oktober bis 16. November 2013 fanden bereits zum 9. Mal die Rieslingtage Naturns statt. Der 8. Nationale Rieslingwettbewerb wurde am 24. Oktober 2013 ausgetragen. Mit einer Anbaufläche von 62 Hektar hat sich die Rieslingsorte, einst Nischenprodukt, in Südtirol sichtlich etabliert. Davon zeugen die alljährlich erzielten Auszeichnungen in den wichtigsten italienischen Weinführern. Der fachliche Höhepunkt der Veranstaltung war der 8. Nationale Riesling-Wettbewerb. Von den insgesamt 48 teilnehmenden Rieslingen kamen 25 aus Südtirol, die anderen 23 Rieslinge aus dem restlichen Italien. Eine Fachjury, bestehend aus 27 Sommeliers, Önologen und Weinexperten aus Italien und Deutschland hat die Weine auf ihre Typizität und Qualität hin bewerten. Über den gesamten Zeitraum der Rieslingtage wurde ein interessantes Wochenprogramm unter dem Titel Gourmetherbst geboten: Weinreisen zu den bekanntesten Kellereien und Weingütern Südtirols, Rieslingführungen und -verkostungen und Galaabende im 4-Sterne Ambiente. Weitere Höhepunkte waren die vertikale Riesling Verkostung mit ausgesuchten Jahrgängen des Weingutes Clemens Busch aus der Mosel sowie die Veranstaltung Wine & Musik, wo Rieslingweine aus den verschiedensten Anbaugebieten der Welt verkostet werden konnten. www.rieslingtage.com Ergegnisse Rieslingwettbewerb 2013 1 Landesweingut/Kellerei Laimburg Südtirol RieslingDOC 2 Kerschbaumer Günter Köfererhof Südtirol Eisacktaler RieslingDOC 3 Kellerei St. Michael Eppan Südtiroler Riesling DOC Montiggl 4 Kellereigen. Nals & Margreid/Entiklar Südtiroler Riesling DOC Pitzon 5 Weingut Niedrist Ignaz Südtirol RieslingDOC Berg 6 Istituto Agrario San Michele all´Adige RieslingTrentino DOC 7 Roeno di Fugatti R. & C. Riesling IGT delle Venezie Praecipuus 8 Ettore Germano Riesling Langhe DOC Herzu 9 Pohl Martin Köfelgut Südtirol Vinschgau Riesling DOC 10 Weingut Unterortl Familie Aurich Südtirol Vinschgau Riesling DOC Castel Juval 11 Baumgartner Hannes Strasserhof Südtirol Eisacktaler RieslingDOC 41. NATIONALER WEINWETTBEWERB DOUJA D’OR LAIMBURG, MARTINI & SOHN UND ROTTENSTEINER: SÜDTIROLER WEINE ERFOLGREICH Beim traditionsreichen nationalen Weinwettbewerb ‘Douja d’Or’ für DOC- und DOCG-Weine in Asti konnten Südtirols Weine auch dieses Jahr sehr gute Ergebnisse erzielen. Zu den 43 mit dem „Oscar della Douja d’Or 2013“ prämierten Weinen zählen drei Südtiroler: der Südtiroler Gewürztraminer Passito 2011 Cresta der Weinkellerei Rottensteiner Hans in Bozen, der Südtiroler Weißburgunder 2012 Palladium der Weinkellerei Martini K. & Sohn in Girlan und der Südtiroler Cabernet Riserva 2010 Sass Roá des Landesweingutes Laimburg in Pfatten. Umfüllen verwendet wurde. Insgesamt 975 Weine von 367 Weingütern und Kellereien aus ganz Italien nahmen am diesjährigen Wettbewerb teil. 250 Experten verkosteten und bewerteten die Weine. 509 Weine wurden ausgezeichnet, 43 davon mit dem begehrten Oscar. Aus Südtirol wurden insgesamt 22 Weine von der Laimburg, Martini & Sohn und Hans Rottensteiner sowie von Josef Brigl und Schloss Rametz ausgezeichnet. (www.doujador.it) Ziel des Weinwettbewerbs ist es, den Konsumenten bei der Wahl der Weine eine Orientierung zu geben, vor allem bei der Suche der Produkte mit dem besten Preis-LeistungsVerhältnis. Der Name ‚Douja‘ kommt dabei von einem alten bäuerlichen Fass, das im Keller als Behälter und zum Information | Dionysos | 21 INFORMATION WEINJAHRGANG 2013 IN DEUTSCHLAND GUTE QUALITÄTEN KLEINE MENGE Trotz der außergewöhnlichen Witterungsbedingungen dieses Jahres sind die deutschen Weinerzeuger mit den bisher geernteten Qualitäten des Weinjahrgangs 2013 zufrieden. Kurz vor dem Abschluss der Weinlese zeichnet sich jedoch ab, dass die Gesamterntemenge etwas unter den Erwartungen liegen wird. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, werden in diesem Jahr nach den neuesten Schätzungen bundesweit nur etwa 8,4 Millionen Hektoliter Weinmost geerntet. Damit läge der Ertrag sieben Prozent unter dem des Vorjahres und neun Prozent unter dem zehnjährigen Mittel von 9,26 Millionen Hektolitern. Allerdings fallen die Ernteergebnisse rebsorten- und witterungsbedingt in den einzelnen Anbaugebieten sehr unterschiedlich aus. So rechnet man beispielsweise in Rheinhessen, Franken sowie Sachsen mit einem mittleren Ertrag auf Vorjahresniveau. An der Ahr und Saale-Unstrut kommt man nach kleinen 2012er Ernten mit einem Plus von 30 beziehungsweise 48 Prozent wieder auf einen Durchschnittsertrag. In den übrigen Regionen liegen die Prognosen dagegen deutlich unter dem Ergebnis von 2012 oder wie an der Mosel 25 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Von daher wurden in einigen Anbaugebieten bereits Preisanpassungen angekündigt. Wie DWI-Geschäftsführerin Monika Reule erläutert, hätten ungünstige Witterungsbedingungen während der Rebblüte bereits im Juni insbesondere bei den Burgundersorten zu einem geringeren Fruchtansatz geführt. Ertragsmindernd wirkten sich zudem die qualitätsfördernden Selektionsmaßnahmen während der Traubenlese aus. „Der vergleichsweise späte Lesezeitpunkt dieses Jahres war hingegen sehr positiv für die Aromaausprägung in den Trauben. Die Jungweine präsentieren sich bereits sehr fruchtbetont und überwiegend moderat im Alkoholgehalt, wie sie der Markt derzeit verlangt“, so Reule. (ht) 22 | Dionysos | Information Weißweinernte - EOS, Florian Andergassen Anbaugebiet Ernteschätzung 2013 (hl) Differenz zu 2012 (%) Differenz zum 10-jährigen Mittel (%) Ahr 39.000 + 30 -5 Baden 1.000.000 - 14 - 21 Franken 470.000 +/- 0 +6 Hess. Bergstraße 25.000 - 17 - Mittelrhein 25.000 -7 - 22 Mosel 670.000 +/- 0 - 25 Nahe 290.000 -6 - 15 Pfalz 2.100.000 - 11 -6 Rheingau 200.000 - 13 - 17 Rheinhessen 2.600000 +/- 0 +1 Saale-Unstrut 40.000 + 48 +/- 0 Sachsen 20.000 +/- 0 +5 Württemberg 925.000 - 19 - 18 Deutschland gesamt 8.404.000 -7 -9 19 INFORMATION LIMITIERTE SONDEREDITION KELLEREI TERLAN Ein moderner Weinvertrieb muss sich laufend an den Bedürfnissen der Kunden orientieren – in manchen Fällen diesen sogar vorausgreifen. Das hat die Kellerei Terlan längst erkannt und bietet einige große Weißwein-Jahrgänge in limitierten Sechser-Holzkassetten an. Für die Abnehmer, insbesondere Exklusiv-Gastronomen, bedeutet dies weniger Lagerkosten und mehr Angebot für ihre Gäste. Die Weine der Kellerei Terlan sind für ihre Langlebigkeit weltbekannt, viele von ihnen bilden ihren Charakter erst im Laufe der Zeit voll aus. „Nicht alle Gastronomiebetriebe haben GEWÜRZTRAMINER ATISIS ‘11 SCHRECKBICHL: EIN EXPERIMENT MIT ERFOLG Es ist kein Leichtes einen Wein zu verändern, der seit Jahren auf dem Markt erfolgreich ist und den Geschmack der Konsumenten trifft. Die Kellerei Schreckbichl tat es beim Gewürztraminer „Atisis“ trotzdem und darf sich heute in dieser Entscheidung bestätigt sehen. Für den Gewürztraminer Atisis 2011 ist es ein wahres Erfolgsjahr: Er kam in die Final-Verkostungsrunde des „Gambero Rosso“, verpasste dabei nur knapp die höchste Auszeichnung und wurde somit mit den „2 roten Gläsern“ ausgezeichnet. Er erhielt die begehrte „Corona“, die höchste Auszeichnung des italienischen Weinführers „Vini buoni d’Italia 2014“, erreichte in der Fachzeitschrift „Enogea“ eine ausgezeichnete Punktezahl und wurde als ein „Beispiel an Anmut und Finesse“ beschrieben. Die Anerkennungen und Erfolge freuen jedoch das Glück, einen dieser kostbaren Tropfen vergangener Tage in ihren Kellern vorrätig zu haben. Wir sprechen hier – bezogen auf die laufende Verkaufssaison – von den großen WeißweinJahrgängen ab 2004“, erklärt Verkaufsleiter Klaus Gasser. All diesen Geschäftskunden eröffnet die Kellerei Terlan mit ihren streng limitierten Sondereditionen einen neuen Weg zu alten Jahrgängen. „Wir wollen den Kunden zeigen, welche Entwicklung unsere Weine hinlegen können und wie Terlaner Langlebigkeit im Glas schmeckt“, so Gasser. „Und sie in der Folge dazu anzuregen, selbst Flaschen einzulagern und sie zu hochwertigen Schätzen heranreifen zu lassen.“ „In jeder der Holzkassetten sind sechs Flaschen, jeweils zwei pro Jahrgang, enthalten – entweder je sechs Mal Vorberg Magnum oder sechs Flaschen Nova Domus, im Normalformat oder als Magnum.“ Für den Abnehmer ergeben sich daraus wesentliche Vorteile: „Erstens gelangt er an einige unserer besten und exklusivsten Weine, ohne dass er sich bis dato um die fachgerechte und kostenintensive Lagerung Gedanken machen musste. Zweitens kann er seinen Gästen ein besonderes Extra auf seiner Weinkarte anbieten, was wiederum ein Imageplus bedeutet“, so Gasser. Die Holzkassetten mit der Kollektion Terlaner Edel-Tropfen werden direkt über die Kellerei oder die qualifizierte Distribution in sehr limitierter Auflage vertrieben und sind bereits erhältlich. Verfügbar sind: sechs Flaschen des Terlaner Nova Domus der Jahrgänge 2006, 2007, 2009, sechs Magnum-Versionen der Jahrgänge 2007, 2008, 2009 und sechs Abfüllungen des Weißburgunders Vorberg in der Magnumflasche (2004, 2005, 2007). (daviso pr) die Kellerei Schreckbichl umso mehr, da es den Atisis in dieser Form erst seit kurzer Zeit gibt. Vor drei jahren haben sich Geschäftsführer Wolfgang Raifer und Kellermeister Martin Lemayr zu einem Experiment der besonderen Art entschieden: Der Gewürztraminer „Atisis“ sollte nicht wie bisher und wie branchenüblich auf der darauffolgenden Vinitaly im April vorgestellt werden. Stattdessen entschied man sich, dem Wein mehr Zeit zu schenken: ein Jahr Ausbau auf der Feinhefe im Edelstahlgebinde und weitere sechs Monate Flaschenreife; erst dann sollte er auf den Markt kommen. Geschäftsführer Wolfgang Raifer: „Wir haben uns beim Ausbau des Atisis darauf konzentriert, unsere individuellen Stärken besonders zu betonen und uns damit zu differenzieren. Auf diese Weise haben wir einen Gewürztraminer kreiert, der besonders durch seine Vielfalt, seine Komplexität, Feinheit und Fülle besticht.“ Die lange Reifephase hat zur Folge, dass der Wein erst ein Jahr später als bisher auf den Markt kommt. Dies war ein Experiment mit ungewissem Ausgang: Die Nachfrage der Kunden richtet sich immer auf die neuen Jahrgänge. „Es war nicht leicht, unseren Kunden zu erklären, dass der Atisis nun erst ein Jahr später als bisher in den Verkauf kommt. Neue Wege zu beschreiten ist aber Teil unserer Philosophie und so wollten wir mit dem Atisis etwas Neuartiges, Ungewöhnliches wagen und einen wirklichen einzigartigen Gewürztraminer kreieren“, so Raifer. Mit dem Jahrgang 2011, den vielen positiven Rückmeldungen der Kunden und den ausgezeichneten Bewertungen bei vielen Verkostungen renommierter Weinführer sieht sich die Kellerei Schreckbichl in ihrer Entscheidung bestätigt und wird auch in Zukunft am eingeschlagenen Weg festhalten. (www.colterenzio.it) Information | Dionysos | 23 GASTKOMMENTAR SCAMBI MONDIALI DI VINO IL 2013 PREVISTO IN CRESCITA DEL 5% Secondo le stime elaborate dal Corriere Vinicolo, l’anno in corso chiuderà con valori pari a 35 miliardi di dollari. L’Italia in ottima salute, specialmente sul fronte spumanti, dove il Prosecco compensa la stasi dello Champagne, facendo tornare la categoria ai livelli pre-crisi. Domenico Zonin, presidente di Unione Italiana Vini: un settore in salute, che ha saputo gestire bene gli ultimi anni di scarsa disponibilità di prodotto Il commercio mondiale di vino chiuderà con valori ancora in crescita. Secondo le stime elaborate dal Corriere Vinicolo, basate sull’andamento del primo semestre dei principali Paesi importatori ed esportatori, il totale 2013 si attesterà attorno a 35 miliardi di dollari, equivalente a una crescita del 5% rispetto al 2012. Tutti e tre i principali segmenti del mercato sono previsti in crescita: il tasso più alto (+10%) rimane appannaggio del vino sfuso, questo per via della salita vertiginosa dei prezzi dei prodotti della vendemmia 2012, che verrà diluito solo in parte dall’effetto calmieratore del raccolto 2013, regolare un po’ in tutto il mondo. Crescita anche per i vini confezionati, a 24,9 miliardi di dollari (+5%), e per gli spumanti, il cui saldo finale dovrebbe oscillare attorno a +3-4%, a 5,8 miliardi. “Sono molto soddisfatto di questa situazione che si avvia a essere positiva per il nostro settore, nonostante la difficile congiuntura economica – commenta Domenico Zonin, presidente di Unione Italiana Vini. Pare che il comparto abbia tratto i più ampi benefici dalla riduzione dell’offerta avutasi un questi anni, generata in parte dall’effetto delle estirpazioni con premio in Europa e in parte da due annate scarse per via del meteo, trovando proprio nella difficile reperibilità del prodotto uno dei più validi alleati per ammortizzare gli effetti della crisi mondiale”. Gli andamenti pre e durante la crisi Sul lungo periodo, pre e durante crisi, la spumantistica è l’unico comparto ad aver fatto più fatica a rimettere ordine nei propri conti: il ritorno ai livelli del 2008 si è fatto attendere cinque anni, mentre sfusi e confezionati hanno preso maggiore slancio, recuperando l’anno di picco più basso già dal 2010. Il responsabile ha un nome e cognome: Champagne, la cui graduale ma troppo lenta ripresa continua a influenzare l’andamento generale della categoria, neutralizzando di fatto l’impulso dato dall’effetto Prosecco. “Preferisco leggere al contrario la situazione della spumantistica – dice Zonin - dando invece il merito al Prosecco di aver compensato la pausa di riflessione avuta dalle bollicine francesi”. Tornando invece a sfusi e confezionati, la scarsità di prodotto patita nel 2010 e nel 2012 si legge chiaramente come effetto diretto sull’impennata dei valori degli scambi: sul confezionato, tra 2010 e 2013 si guadagneranno circa 5 miliardi di dollari (da 20 a 25), sugli sfusi il saldo sarà positivo per 1,2 miliardi (da 4,6 a 5,8). 24 | Dionysos | Gastkommentar .000 US$ Var. 2013/2012 Cagr 2008/2013 Confezionato 24.893.911 +5,0% +3,4% Sfuso e > 2 litri 4.356.495 +10,0% +8,5% Spumanti 5.760.662 +3,7% -0,4% Totale 35.011.068 +5,4% +3,3% Confezionato 29,8 25,3 21,0 5,9 18,4 4,2 Sfuso e >2 litri Spumanti Totale 35,0 32,7 33,2 23,6 23,7 24,9 5,5 5,6 5,8 4,4 2013 27,9 20,3 4,6 2,9 2,7 2,9 3,6 4,0 2008 2009 2010 2011 2012 Corriere Vinicolo. Cagr: tasso di crescita composto annuo Bottiglia: bene Italia, Usa e Sudafrica Nel commercio di vino confezionato, l’Italia dovrebbe chiudere in terreno positivo (+6% a 4,7 miliardi di dollari), mantenere la seconda piazza a livello globale, con una quota del 19%, guadagnando decimi di punto ai francesi, le cui performance nella prima parte dell’anno non sono state particolarmente brillanti. L’onda Nuovo mondo sembra in fase di rientro, con il solo Sudafrica a destare sorpresa, con una ripresa netta del commercio di vino confezionato (+27%), che dovrebbe portarlo di nuovo sopra il 2% di quota mondiale. Stasi invece per Cile, Argentina e Australia, in leggera crescita la Spagna, mentre gli Usa confermano lo stato di salute delle esportazioni registrato negli ultimi anni, con una quota sugli scambi mondiali che incomincia ad avvicinarsi al 5% . (UIV) GASTKOMMENTAR LEITUNGSWASSER GEWINNT AN BELIEBTHEIT Trinkwasser ist in Deutschland als Getränk immer beliebter – und auch im Restaurant erwünscht. Entsprechende Projekte und Initiativen fördern Trinkwasser in Gastronomie und Öffentlichkeit. Die einen sprechen von „Leitungswasser“, die anderen nennen es „Kraneberger“, „Hahnenwasser“ oder schlicht „Trinkwasser“. Bei unseren Nachbarn in Österreich ist Trinkwasser das wichtigste Getränk, noch vor Mineralwasser, und auch in der Schweiz ist man stolz auf das Wasser aus dem Hahn. Es gibt viele gute Gründe, das kühle Nass direkt aus der Leitung zu trinken: Man kann auf die gute Qualität vertrauen, es ist nahezu überall verfügbar, kalorienfrei und mit durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter unschlagbar günstig. Noch dazu ist es ein nachhaltiges Lebensmittel, denn es braucht zum Beispiel keine Flaschen, keine Kisten und keinen LKW-Transport. Während das Image von Trinkwasser lange darunter litt, von manchen als “Arme-Leute-Getränk” betrachtet zu werden und daher für die Bewirtung von Gästen selten in Frage kam, löschen heute immer mehr Deutsche ihren Durst mit Trinkwasser aus der Leitung: 64 Prozent der Deutschen trinken es täglich, und der Handel bietet mittlerweile eine beträchtliche Auswahl an Karaffen – zum Beispiel in edler Ausführung für die Gästebewirtung. Trotzdem, in der Gastronomie erfährt das deutsche Trinkwasser häufig noch keine besondere Wertschätzung. Woran liegt das, und ist das in anderen Ländern anders? Trinkwasser im Restaurant In den USA, in Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz: Eine Karaffe frisches Trinkwasser, teilweise zusammen mit dem Korb Brot auf dem Tisch, ist in diesen Ländern im Restaurant oft schon vor der Bestellung der Speisen eine Selbstverständlichkeit. Bei unseren Nachbarn in Österreich wird zu jedem Kaffee ein Glas Trinkwasser serviert. Einige Restaurants bieten dort ihren Gästen stolz ihr Trinkwasser an und bewerben dessen gute Qualität als lokale Spezialität. In Deutschland dagegen erntet der Gast nicht selten verdutzte Blicke, verlangt er nach Trinkwasser aus der Leitung. Der Gastronom verkauft lieber Wasser aus der Flasche, denn hier ist der Umsatz sicher. Dabei wünscht sich die Mehrheit der Deutschen das Angebot von Trinkwasser im Restaurant: 76 Prozent fänden diesen Service einer Umfrage des Forum Trinkwasser zufolge sehr gut und sympathisch. Und wie viel darf es kosten? Momentan ist das unterschiedlich und wird von jedem Wirt individuell gehandhabt – oft erhalten Gäste die viel konsumieren und entsprechenden Umsatz bringen, ihr Trinkwasser kostenlos, andere hingegen zahlen dafür. „Wir meinen, das Angebot von Trinkwasser sollte nicht zulasten des Wirts gehen. Zum einen ist das Wasser aus der Leitung nicht kostenfrei, zum anderen stellen die Anschaffung zusätzlicher Karaffen, deren Reinigung und der Serviceaufwand Kostenfaktoren dar“, meint Helmut Eiteneyer vom Forum Trinkwasser. Cool und stylish – ein neues Image für Trinkwasser. Trinkwasser als neues Szenegetränk in Deutschland? Das ist durchaus denkbar. Trinkwasser „cooler“ machen, dafür setzt sich die Organisation atip:tap ein. Sie verleiht unter dem Motto „Wir lieben Leitungswasser“ Lokalen und Kneipen in Berlin, die Trinkwasser ausschenken, ein Zertifikat. Dazu gibt es einen Aufkleber für das Fenster, der Trinkwasser-Fans schon von außen auf den Service aufmerksam macht. Ebenso das „soulwater project“: Restaurants verkaufen Leitungswasser in trendigen „soulbottles“, eigens für das Projekt designten Glasflaschen, und der Umsatz wird gespendet. Gespendet wird auch in München und zwar an den Verein „Münchner Tafeln“. Wer in teilnehmenden Restaurants Leitungswasser bestellt, zahlt den Preis für Mineralwasser und dieser Betrag wird komplett gespendet. Trinkwasser in der Öffentlichkeit – gefragter Durstlöscher Auch Städte und Kommunen animieren dazu, mehr Trinkwasser zu konsumieren. Das zeigen immer mehr kostenfreie Trinkwasserzapfstellen auf öffentlichen Plätzen und in Parks. Mit einer Trinkwasser-App des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) findet jeder Nutzer auf Knopfdruck den nächstliegenden Trinkwasserbrunnen. Da sich gerade Trinkwasser sehr gut als Durstlöscher über den ganzen Tag hinweg eignet, setzt sich ebenfalls atip:tap für den Bau öffentlicher Trinkwasserbrunnen in deutschen Städten ein. Das Forum Trinkwasser e. V. informiert über frisches Trinkwasser in Deutschland auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und steht als kompetenter Ansprechpartner allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen und eine attraktive Trinkflasche gibt es auf der Webseite und auf Facebook. Wer das eigene Trinkverhalten überprüfen möchte und Rat sucht, findet unter www.trinkberater.de das passende Angebot. (www.forum-trinkwasser.de) Gastkommentar | Dionysos | 25 SOMMELIER-TIPP AMBASSADEURS DU CHAMPAGNE EUROPEAN AWARDS COMPETITION – PART 7 Created in 2005 by the Champagne Committee (CIVC), the “Concours Européen des Ambassadeurs du Champagne” - European Champagne Ambassadors’ Awards Competition - is designed to honour the professionals who contribute to improving knowledge, understanding and appreciation of the diversity of Champagne wines by conducting training activities. The Competition is open to nine countries, and can be entered by anyone whose profession is to transmit knowledge of wine: teachers in hotel schools or private training centres, tasting club organisers, authors of publications in the training field. Whether they are sommeliers, oenologists or amateurs who have become professionals, all candidates for the competition must practise their training activities in one of the participating countries: Austria, Belgium, France, Germany, Italy, Spain, Switzerland, the Netherlands, and the United Kingdom. TOPIC OF THIS YEAR The singular nature of the Champagne region: It began with chalk, frost, poor soil and a wine that was light and barely sweet. Then there was a fleeting effervescence noted in the words of medieval poets. By the 19th Century, it was this delicacy that had become Champagne’s greatest strength. Over the years, Champagne would achieve world renown as the wine most sought after by discerning palates. Champagne wine is the story of a masterpiece born of the most difficult growing conditions - a wine so unique that its excellence would remain forever unchallenged. You could say that it was the very harshness of that environment that sowed the seeds of Champagne’s originality. Faced with daunting natural constraints, growers and Champagne Houses pooled their expertise to turn adversity to their advantage. From that came the Champagne industry as we know it today: rooted in knowledge of terroir that inspires every innovation, every new step forwards every aspect of the winemaking. 26 | Dionysos | Sommelier-Tipp Champagne is about so much more than the ‘méthode traditionnelle’. It is about an appellation that is unique not only in terms of its natural environment but also its oenological profile. It is about an appellation that succeeds through unity while also producing a wide variety of wines. It is your role as a Champagne ambassador to communicate that uniqueness - to show why consistency and diversity are not in this case mutually exclusive. How would you define Champagne wine? What are its characteristics? What makes it unique? What approach do you use to teach people about Champagne? How do you convey that approach to your students? This will be the theme throughout the ninth edition of the European competition for Champagne Ambassadors. (www.lesambassadeursduchampagne.com) Mitgliedsbei L TI RO SÜ D IE R U NG MEL INIG SOM ERE E V A G I R N D E I A MEL ITA L IA A LT O SOM IO N E ALE C IA Z GION E AS S O R IONE SEZ trag 2014 Der AIS-Jahr es in Mailand) beitrag von 80,00 Euro (Q + uo Südtirol), al E 15,00 ( Jahresbeitrag So te für die Zentrale so insgesam m meliervereini t E 95, ist bitte 2014 zu entr gung ichten: innerhalb 28 . Februar Konto: Raiffe isenkasse Eis acktal, Brixe IBAN IT 61 n E 08 307 58 22 1 000 3 000 14 Sommelierv 010 ereinigung Sü dtirol, Südtir Bozen oler Straße 60 , 39100 WEIN & INTERNET Ende Oktober hat die OIV (Organisation Internationale de la Vigne et du Vin) einen Status Quo der weltweiten Weinmarkts veröffentlicht: www.oiv.int/ oiv/info/depoint2013. Demnach ist Italien mit einer geschätzten Jahresproduktion 2013 von 45 Mio. hl vor Frankreich (44 Mio. hl) und Spanien (40 Mio. hl) der weltweit größte Produzent. Der Weltweinmarkt präsentiert sich derzeit ausgeglichen, Produktionszuwächse im Jahr 2013 werden durch erhöhte Nachfrage von neuen Weinmärkten aufgefangen. Größter Exporteur weltweit bleibt Frankreich vor Italien. Größter Importmarkt sind die USA, vor Großbritannien, Deutschland, Kanada und China. Das weltweite Angebot ist bei einem Handelsvolumen von 25 Mrd. bzw. 100 Mio. hl hingegen noch sehr zersplittert. Ein Ranking der größten Angebotsgruppen findet sich unter: www.uiv.it/corriere/la-classifica-delle-principali-aziende-italia-e-nel-mondo-fatturato Mario Scheuermann hat zum internationalen Weinhandel folgenden Beitrag verfasst: weinreporter.net/drinktank/2013/07/17/internationaler-weinhandel-positiv-gestimmt/ Neue Medien werden zunehmend auch in der Weinvermarktung bespielt. Südtirol Wein hat aktuell fast 14.000 Fans (www.facebook.com/suedtirolwein.vinialtoadige). Eine (etwas ältere) Übersicht zum Thema: weinreporter.net/drinktank/2012/12/12/die-facebook-wein-charts-2012/. Ein interessanter Beitrag zu Facebook und Bordeaux: blog.rings-kommunikation. de/2013/01/wein-im-social-web-was-sucht-eine-flaschen-post-auf-facebook/ > zuletzt gesehen: Chianti setzt auf TV: www.winenews.it/news/32884/il-consorzio-del-vinochianti-sbarca-in-tv-al-via-a-novembre-il-nuovo-spotsu-emitenti-come-la7-e-sky-a-ridosso-di-trasmissionicome-x-factor-tra-le-altre-per-riconquistare-soprattutto-il-target-dei-giovani Weltweit beliebteste Weindestionationen laut Huffington Post: www.huffingtonpost.com/viator/top-10-wine-destinations_b_3876855.html Webseite der Messe Vinitaly mit dem Ziel, online italienische Weine zu vermarkten: www.vinitalyclub.com und www.vinitalyclub.co.uk. Nächster Zielmarkt ist China. Trend „urbane Weinbereitung“: weinreporter.net/ drinktank/2012/12/12/die-facebook-weincharts-2012/ Paul Zandanel Wein & Internet | Dionysos | 27 BÜCHER & INTERNET WEINBARS IN VENEDIG BEAT KOELLIKER, CORNELIA SCHINHARL Auf fünf Spaziergängen das echte Venedig kulinarisch entdecken – mit vielen Rezepten und kostenloser City-App, dazu laden Koelliker/Schinharl in ihrem neuen Venedig-Buch. Die traditionellen Bacari sind die ältesten Lokale Venedigs. Hier kehren die Venezianer gerne ein. Mit ihnen hat sich ein authentisches Stück Venedig und ein Stück kommunikativer Ess- und Trinkkultur erhalten. Das Buch lädt ein zu fünf ombre-Spaziergängen (ombra = ein Gläschen Wein). 50 der besten Bacari-Rezepte haben die Autoren für das Buch gesammelt. (ht) Weinbars in Venedig, Beat Koelliker und Cornelia Schinharl, GU-Verlag 2013, 192 Seiten, E 19,99 MEINE NEUE SÜDTIROLER KÜCHE HERBERT HINTNER „Meine neue Südtiroler Küche – pünktlich vor Weihnachten überrascht auch Südtirols umtriebigster und erfahrenster Sterne- und Fernsehkoch mit einem neuen Kochbuch. „Kreative, stark verwurzelte regionale Küche – zeitgemäß und raffiniert weiterentwickelt“, unter diesem Motto präsentiert Herbert Hintner über 70 seiner „fantasievollen, alltagstauglichen Rezepte, die auch Hobbyköchen gelingen und beglückende Geschmackserlebnisse versprechen“: Kartoffelgarten mit Pfifferlingen, Blumenkohlgulasch, Taubenbrust auf Erdbeerspinat und Feigentatar mit Blauschimmelkäse gefällig? Mit Fotos von Frieder Blickle und Weintipps von Margot Hintner. (ht) Herbert Hintner, Meine neue Südtiroler Küche, Folio-Verlag 2013, 194 Seiten, E 34,00 PASTA ON THE ROCKS MARKUS HOLZER Spannende Geschichten über Pasta, Köche und Südtirol erzählt der Innichner Markus Holzer in seinem ersten Koch-Lesebuch – mit einem Vorwort von Norbert Niederkofler. In seiner direkten Sprache stellt der eingefleischte Jungkoch seine Welt der Pasta und Nudeln vor. Humorvoll und unterhaltsam lüftet er dabei die verschiedensten Geheimnisse, etwa: Wie man es schafft, dass die Sauce an der Nudel hängenbleibt und nicht nur am Tellerboden? Warum das Abschrecken der Nudeln mit kaltem Wasser Sünde ist? Er gibt Tipps direkt aus seiner Mountain Dining Küche in Innichen und verpackt all das in spannende, freche Geschichten über das Leben in der Küche, seine Landsleute und seine Heimat Südtirol. (ht) Markus Holzer, Pasta on the rocks, Jora-Verlag 2013, 312 Seiten, E 29,70 KRÄUTER & GEWÜRZE ALS MEDIZIN KLAUS OBERBEIL Gesund und schlank mit Vitalkräften aus der Apotheke der Natur – Krankheiten und Beschwerden auf natürliche Weise vorbeugen – die natürlichen Heilkräfte in Kräutern und Gewürzen entdecken und nutzen: Um diese Themen geht es im Buch „Kräuter & Gewürze als Medizin“ aus der Apotheke der Natur. „Die Natur bietet alles, was der Mensch an Nahrung und Heilkräften benötigt“, ist Autor Klaus Oberbeil überzeugt. Detaillierte Informationen über 100 Heilkräuter und -gewürze begleiten sicherlich – auch bei eventuellen Blähungen und Magen-Darm-Störungen – gesundheitsfördernd durch die bevorstehenden kalorienreichen Wochen. (ht) Klaus Oberbeil, Kräuter & Gewürze als Medizin, systemed-Verlag, 240 Seiten, E 19,95 CUISINE INT. ROLAND TRETTL, HANGAR-7 Die weltbesten Köche und ihre Rezepte – erstmals in einem Band vereint. Der Hangar-7 am Salzburger Flughafen ist seit zehn Jahren Pilgerstätte für anspruchsvolle Gourmets. Hier ist auf Einladung des Südtiroler Chefs Roland Trettl die gastronomische Weltelite zu Gast. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums versammelt dieser Band die besten Rezepte aller 115 Gastköche von 2003 bis 2013. Eine einzigartige Dokumentation der internationalen Topküche. (ht) Cuisine int., Roland Trettl, Collection Rolf Heyne, 520 Seiten, E 51,30 28 | Dionysos | Bücher & Internet PROGRAMM & KURSE Weinreise RIOJA MIT DER SÜDTIROLER SOMMELIERVEREINIGUNG 08.–12. JÄNNER 2014 L TI RO SÜ D L IE R U NG MME INIG IGE ERE A SO D V N A R IA IE O AL A LT MEL E IT LE SOM Z IO N ONA O C IA EGI AS S E R ION Z E S Mittwoch, 08. Jänner 2014: › Bozen–Bilbao und Fahrt nach Haro (95 km) Besuch bei der Bodega Lopez de Heredia, Abendessen und Übernachtung in Logrono. Donnerstag, 9. Jänner 2014: › Besuch der Bodegas Baigorri in Samaniego, Luis Angel Casada in Jilaba und Muga; Abends Tapas-Tour Freitag, 10. Jänner 2014: › Besuch der Bodegas Faustino und Roda Samstag, 11. Jänner 2014: › Besuch der Bodegas Marques de Riscal und Marques de Murrieta Sonntag, 12. Jänner 2014: › Besichtigung von Bilbao und Rückflug nach Bozen Bücher & Internet | Dionysos | 29 SÜDTIROLER WEINAKADEMIE Südtiroler Weinakademie EIN ERFOLGREICHES JAHR 2013 Mit Zufriedenheit kann die Südtiroler Weinakademie auf ihr nun mehr drittes Geschäftsjahr zurückblicken. Das Kurs-Sortiment wurde von Jahr zu Jahr beständig erweitert und angepasst und bietet interessierten Einsteigern und Kennern ein umfangreiches Angebot an Seminaren, Verkostungen und Genuss-Highlights. Es freut uns besonders, dass die Ausbildung zum Weinakademiker immer mehr Zuspruch findet. In diesem Jahr durften wir bereits 20 Absolventen des Basis-Seminars das Diplom zur bestandenen Prüfung überreichen. Wir freuen uns sehr darauf, die Absolventen weiterhin auf ihrem Weg zum Weinakademiker-Titel begleiten zu können und sie auch bei den Aufbau-Seminaren wieder zu begrüßen. Rückblick Ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2013 zeigt, dass die Weinakademie immer stärker in das Netzwerk der hiesigen Verbände und Kooperationen eingebunden wird. So wurden 2013 eine ganze Reihe von Gemeinschaftsprojekten mit bekannten Südtiroler Institutionen beschlossen und bereits einige maßgeschneiderte Seminare angeboten, in denen die Inhalte speziell auf die Wünsche des Auftraggebers angepasst waren. Es hat uns zum 30 | Dionysos | Südtiroler Weinakademie Beispiel wirklich begeistert, gemeinsam mit dem Konsortium Südtiroler Wein und dem Verein Gewürztraminer im Rahmen des Gewürztraminer-Symposions hochqualifizierte Sommeliers aus Österreich und Deutschland zu GewürztraminerBotschaftern ausbilden zu dürfen. Ein großer Dank geht auch an die EOS–Export Organisation Südtirol. In enger Zusammenarbeit wurde 2012/2013 die erste Ausbildung zum Genussbotschafter gestartet. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage ging dieser Lehrgang jetzt im Oktober in die zweite Runde. Im Verlauf des Genussfestivals in Bozen bekamen die Absolventen des ersten Kurses die Möglichkeit, ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis zu stellen und die interessierten Besucher über die heimischen Produkte zu informieren. Anlässlich dieser Veranstaltung war auch die Südtiroler Weinakademie mit Ihren Referenten vor Ort und vermittelte in kleinen Schnupperkursen mit Verkostung kompakte Informationen rund um Südtiroler Speis und Trank. Darüber hinaus durften wir das diesjährige Kursangebot des HGV mit einigen eigens für den Verband entwickelten Kursen erweitern. Die „Erlebnis Wein“- und „WeinWissen“-Reihen hatten großen Erfolg und werden auch im kommenden Jahr wieder angeboten. Immer dabei Im Herbst haben wir die Ernennung der ersten Girlaner Weinprinzessin Miriam Mauracher mit einem Fortbildungs-Gutschein der Weinakademie unterstützt. Auch für die Mitarbeiter der Tourismusvereine ist es von großem Vorteil, über das Weinund Genussland Südtirol auf dem aktuellen Stand zu sein, da die Gäste oftmals gezielt nach entsprechenden Informationen fragen. Dazu haben wir für die Mitglieder von Südtirols Süden eine dreitägigen Ausbildung angeboten. Wein.kaltern überzeugte auch 2013 mit gut besuchten Veran- PROGRAMM & KURSE November - Dezember 2013 staltungen, bei denen wir immer wieder gerne anwesend waren: ob beim Weinwandertag, bei „Kaltern ganz in weiß“ oder der Kalterersee-Charta-Verkostung, stets befand sich eine Ansprechperson der Weinakademie vor Ort, die Auskünfte über das Kursangebot gab. Eine ganz besonderes Veranstaltung hatten die Kalterer Bäuerinnen im Angebot: einen Abend nur für Frauen mit der Präsidentin der Weinakademie Christine Mayr – für viele wirklich eine unvergessliche Veranstaltung. 27.11. Das vertiefende Wein-ABC Bildungshaus Kloster Neustift, 27.11. Il Carso – degustazione con Benjamin Zidarich, Edi Kante e Sandi Skerk Cantina Produttori Bolzano 27.11. Wein&Englisch: Weinwissen in englischer Sprache Südtiroler Weinakademie, Kaltern 28.11. Wein&Englisch: Kellerführungen in englischer Sprache Südtiroler Weinakademie, Kaltern 04.12. Das kleine Wein-ABC Kellerei Meran Burggräfler, Marling 10.12. Wein&Gesundheit – Workshop mit Albin Thöni Südtiroler Weinakademie, Kaltern 11.12. L’abbicì dell’enologia Accademia del vino Alto Adige, Caldaro Und da auch bereits ausgebildete Sommeliers nie ausgelernt haben, boten wir in Zusammenarbeit mit dem Landes- und Versuchszentrum Laimburg bereits zum dritten Mal verschiedene mehrtägige Schulungen zu den unterschiedlichsten Themen an. Besonders gefreut hat uns die Schirmherrschaft bei der diesjährigen Autochtona. Ein großes Dankeschön gilt allen unseren Referenten, Mitgliedern und Partnern, ohne deren Hilfe unsere Arbeit nicht möglich wäre und die in jedem Jahr mit ihrem Wissen und ihrer Tatkraft für die reibungslosen Abläufe und den großen Anklang der Veranstaltung Sorge tragen. Wir sehen uns wieder 2014 Mitte Dezember dürfen wir uns auf das neue Programmheft der Südtiroler Weinakademie für das Jahr 2014 freuen. Neben den Seminaren für die Weinakademiker-Ausbildung und exklusiven Verkostungen und Workshops zum Thema Wein und „Hochprozentiges“ werden natürlich auch wieder die erfolgreichen Wein-ABC-Kurse für Anfänger, Wein-Englischseminare und spannende Kochkurse mit von der Partie sein. Die Verkostungen in italienischer Sprache werden ab dem nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit Slow Food Bozen angeboten. Am Ende der einzelnen Abende werden die Teilnehmer zusätzlich mit Spezialitäten aus Italien verwöhnt. NEU: Auf unser Programm fürs nächste Jahr dürfen sich nicht nur Weinliebhaber, sondern auch Bierfreunde freuen! Die Weinakademie erweitert ihren Tätigkeitsbereich. Auch in Südtirol gewinnt das Bier mit all seinen Facetten immer stärker an Bedeutung. Viele kleine Brauereien sind in der letzten Zeit hier entstanden und haben mit ihrem handwerklich Gebrauten das heimische Sortiment um eine Vielzahl neuer Genusserlebnisse erweitert. Die Weinakademie bietet aus diesem Grund die Möglichkeit, im Rahmen eines „Bier-ABC“, die unterschiedlichen Macharten kennenzulernen und dabei auch Einblicke in die verschiedenen Betriebe zu bekommen. Einige der neuen Kurse finden Sie bereits jetzt schon auf unserer Website www. weinakademie.it. Mit Erscheinen des Programmheftes für 2014 können Sie dann das komplette Programm online abrufen. Die Programmhefte werden gegen Ende des Jahres in Vinotheken, Kellereien, Tourismusvereinen, Bars und Restaurants aufliegen. Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es denn mit einem Gutschein für ein Weinseminar? Durchstöbern Sie die neuen Kurse und melden Sie sich bereits jetzt an! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! (Manuela Pircher, Südtiroler Weinakademie) Programm & Kurse | Dionysos | 31 PROGRAMM & KURSE Sommelierkurse S O M M E LI E RVE R E I N I G U N G S Ü DTI R O L ASSOCIAZIONE ITALIANA SOMMELIER S E Z I O N E R E G I O N A L E A LT O A D I G E 2014 KURS STUFE I KURS STUFE II Datum 10.03.–05.05.2014 (deutsch) Datum 13.01.–05.03.2014 (deutsch) Ort Bozen - Hotel Mondschein Ort Bozen - Hotel Mondschein Uhrzeit Montag & Mittwoch von 18.30–21.30 Uhr Uhrzeit Montag & Mittwoch 18.30–21.30 Uhr Preis € 743,00 Preis € 688,00 Datum 10.06.14–02.07.14 (deutsch) Datum 08.04.–06.05.2014 (deutsch) Ort Meran (organisiert vom HGV) Ort Uhrzeit Dienstag & Freitag von 9.00–17.00 Uhr Uhrzeit Preis € 688,00 Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 9.00–17.00 Uhr Preis € 743,00 Datum 12.05.–04.06.2014 (deutsch) Ort Bruneck, Hotel Majestic (in Zusammenarbeit mit dem HGV) Datum 08.09.–30.09.2014 (deutsch) Bildungshaus Kloster Neustift bei Brixen (organisiert vom HGV) Ort Uhrzeit Montag & Dienstag von 9.00–17.00 Uhr Bildungshaus Kloster Neustift bei Brixen (organisiert vom HGV) Uhrzeit Montag & Dienstag von 9.00–17.00 Uhr Preis € 688,00 Preis € 743,00 KURS STUFE III Datum 06.02.–10.04.2014 (deutsch) Ort Meran, organisiert vom HGV Uhrzeit Donnerstag von 9.00–7.00 Uhr Informationen, detailliertes Programm und Anmeldung: >>> www.sommeliervereinigung.it Preis € 960,00 Datum 07.05.–06.06.2014 (deutsch) Bildungshaus Kloster Neustift bei Brixen Ort (organisiert vom HGV) Mittwoch und Donnerstag Uhrzeit von 9.00–17.00 Uhr Preis € 960,00 IMPRESSUM Herausgeber: Handels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen Verantwortlicher Direktor: Dr. Luca Filippi Redaktionelle Leitung: Herbert Taschler Redaktion: Christine Mayr, Leo Larcher, Herbert Taschler, Paul Zandanel Grafik & Druck: rotwild gmbh | Julius-Durst-Straße 20A I-39042 Brixen Tel. +39 0472 612 512 | [email protected] | www.rotwild.it Datum 10.09.14–02.10.2014 (deutsch) Ort Bruneck (in Zusammenarbeit mit dem HGV) Uhrzeit Mittwoch und Donnerstag von 9.00–17.00 Uhr Preis € 960,00 Datum 06.10.–26.11.2014 (deutsch) Ort Bozen - Hotel Mondschein Uhrzeit Montag & Mittwoch von 17.30–20.30 Uhr Preis € 960,00 Autorizzazione del Tribunale di Bolzano n. 3/99 www.sommeliervereinigung.it