- Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH

Transcription

- Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Oktober 2014
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
REGIOTAKTE
Das Magazin rund um den Thüringer Schienenpersonennahverkehr
Mit Tempo 330
Auf der neuen ICE-Trasse
Erfurt – Leipzig/Halle startet
der Probebetrieb
Seite 6
Zahlen & Fakten
Reiseziele
So entsteht der Bundesverkehrswegeplan
Heinrich-Schütz-Stadt
Bad Köstritz
Gewinnen Sie mit etwas Glück
Eintrittskarten für die Messe
„Reisen & Caravan“ in Erfurt!
Seite 5
Seite 8
Seite 15
Die schönsten Ideen für Ihren Urlaub erfahren Sie auf der
Thüringens größte Touristik-Messe
30.10. – 2.11., Erfurt, Messe
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| 03
Editorial
L IEBE L ESERINNEN
UND L ESER,
mancher staunte nicht schlecht: Waren auf
der neuen ICE-Strecke Erfurt – Leipzig/Halle in
den letzten Jahren nur Baustellenfahrzeuge
unterwegs, verkehren nun die ersten Züge – im
Probebetrieb wohl gemerkt. Denn der zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8 (VDE 8) gehörige Streckenabschnitt wird erst ab 2015 regulär
befahren. Bis dahin sind noch viele Testfahrten
nötig, um sicherzustellen, dass die Trasse den
hohen Anforderungen gerecht wird. Nach und
nach werden die ICEs ihre Geschwindigkeit
erhöhen, auf bis zu 330 km/h! Wenn Sie mehr
über die neue ICE-Strecke, die Testfahrten oder
die künftigen Fahrzeitverkürzungen wissen
möchten, dann lesen Sie unseren Artikel auf den
Seiten 6 und 7. Oder Sie machen einen Abstecher
zu einem der Infozentren an der Strecke, zum
Beispiel ins DB Informationszentrum Goldisthal
im Landkreis Sonneberg.
Um ein solches Großprojekt wie VDE 8 realisieren zu können, braucht es eine langfristige
Planung, baulich wie finanziell. Daher war das
Vorhaben Teil der Bundesverkehrswegepläne
von 1992 und 2003. Aktuell arbeitet das Bun-
cantus
Verkehrsgesellschaft mbH
Wilhelmshöher Allee 252
34119 Kassel
Tel. 0561 93074-50
Fax 0561 93074-59
www.cantus-bahn.de
Erfurter Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 0361 74207-250
Fax 0361 74207-27
www.erfurter-bahn.de
desverkehrsministerium an der neuen Auflage
für die Jahre 2015 bis 2030. Daran ist auch der
Freistaat Thüringen beteiligt, der bereits im letzten Jahr fünf Schieneninfrastrukturprojekte für
den Bundesverkehrswegplan angemeldet hat.
Welche das sind, lesen Sie auf Seite 5.
Doch nicht nur zwischen dem Bund und den
Ländern gibt es Abstimmungsbedarf. Auch in
Thüringen sollten die einzelnen Akteure im
Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs
noch intensiver zusammenarbeiten. Das ist
zumindest der Anspruch der NVS. Mit dem Ziel,
den Fahrplan übersichtlicher zu gestalten und
neben Anschlusszügen auch über Anschlussbusse zu informieren, haben wir deshalb eine
engere Zusammenarbeit mit dem Bus & Bahn
Thüringen e. V. angestoßen (mehr ab Seite 12).
Ihr Arne Behrens
Geschäftsführer
Süd Thüringen Bahn GmbH
Am Rasenrain 16
99086 Erfurt
Tel. 03693 5086-0
Fax 03693 5086-295
www.sued-thueringen-bahn.de
ogtlandbahn-GmbH
V
Ohmstraße 2
08496 Neumark
Tel. 037600 777642
www.vogtlandbahn.de
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
DB Regio AG
Regio Südost
Verkehrsbetrieb Thüringen
Am Wasserturm 3
99085 Erfurt
Tel. 0180 6996633
(pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz und maximal 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
www.bahn.de/thueringen
Harzer Schmalspurbahnen
GmbH
Friedrichstraße 151
38855 Wernigerode
Tel. 03943 558-0
Fax 03943 558-112
www.hsb-wr.de
Oberweißbacher Bergund Schwarzatalbahn
An der Bergbahn 1
98746 Mellenbach-Glasbach
Tel. 036705 201-34
Fax 036705 201-35
www.oberweissbacherbergbahn.com
Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
Fax 0361 34981-60
www.nvsthueringen.de
REGIOTAKTE
04 |
Ratgeber
Wenn der kleine
Hunger mitfährt
Wer viel Bahn fährt, kennt und schätzt die Vorteile des
Reisens auf der Schiene. Ein gutes Buch lesen, die
Beine vertreten oder kurz mal die Augen schließen.
Einige Eisenbahnverkehrsunternehmen in Thüringen
bieten ihren Fahrgästen sogar noch einen besonderen
Service: ein kleines Snack-Angebot für unterwegs.
8920
des Dampfzuges N
Der Buffetwagen
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Harzer Schmals
der
GUTEN A PPETIT!
B U F F E T WAG E N
HEISS BEGEHRT
In den Zügen der Schwarzatalbahn gibt
es fast täglich ein Snack-Angebot. „In der
Oberweißbacher Bergbahn verzichten wir
jedoch bewusst darauf“, berichtet Diana
Saager von der Oberweißbacher Berg- und
Schwarzatalbahn. „Hier soll die beeindruckende Fahrt im Mittelpunkt stehen.“
Auch bei den Harzer Schmalspurbahnen
sind Leckermäuler herzlich willkommen.
Der tägliche Dampfzug N 8920 von Nordhausen Nord zum Brocken (Abfahrt ab
Nordhausen Nord um 10.25 Uhr, ab
14.12.2014 um 10.24 Uhr) sowie der Zug in
Gegenrichtung führen in der Regel einen
Buffetwagen mit sich. Neben alkoholfreien
und alkoholischen Getränken gibt es hier
auch Süßigkeiten und kleine Snacks, wie
Wiener Würstchen und Krakauer.
„Ganz oben auf der Wunschliste der Fahrgäste steht Kaffee“, weiß Enrico Wilke.
Mit seinem „Catering & Sonderzug Service“
verköstigt er seit vielen Jahren die Reisenden in den Zügen der Schwarzatalbahn. Seit
Anfang des Jahres bietet er seine Snacks
und Getränke auch in vielen Fahrzeugen
der S-Bahn Mitteldeutschland an.
Für das leibliche Wohl ist dennoch gesorgt:
Am Fuße der Bergbahn lädt die traditionelle Gaststätte „Die Talstation“ zu frisch
zubereiteten Speisen der Thüringer Küche
ein. An der Bergstation in Lichtenhain bietet das „Bistropa“ neben leckeren Snacks
auch eine große Auswahl an verschiedenen
Eisbechern und hausgebackenem Kuchen.
Auf der Sonnenterrasse können Gäste bei
einem kühlen Bier einen wunderbaren
Panoramablick auf den Thüringer Wald
genießen.
10.2014
Enrico Wilke ist mit seinem Catering-Wagen
regelmäßig in den Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland unterwegs
Ob und in welchem Ausmaß Catering-Leistungen in Thüringens Zügen angeboten
werden, hängt natürlich immer von der
Nachfrage ab. Nur wenn Kaffee & Co. auf
rege Nachfrage stoßen, können diese Angebote langfristig bestehen.
Tipp: Sie planen eine Gruppenreise in
den Zügen von DB Regio? Wie wäre es
da mit leckeren Snacks und Getränken?
Der „Catering & Sonderzug Service“ bietet auch spezielle Angebote für Gruppen. Wenden Sie sich einfach an Herrn
Enrico Wilke: 0172 3405653.
| 05
Zahlen & Fakten
Die Zukunft der Schieneninfrastruktur
Neben der ICE-Neu- und Ausbaustrecke Berlin – Erfurt – München ist der zweigleisige Ausbau der MitteDeutschand-Verbindung zwischen Weimar und Gera eines der wichtigsten Schieneninfrastrukturvorhaben
im Freistaat. Doch wer entscheidet, welche Projekte realisiert werden?
So entsteht der neue Bundesverkehrswegeplan
2015
> Kabinettsbeschluss
> Abstimmung mit den
Ressorts, Ländern und
Verbänden sowie
Öffentlichkeitsbeteiligung
> B ewertung der Projekte
(Kosten-Nutzen-Analyse)
und Erstellung einer
Dringlichkeitsreihung
Der allergrößte Teil des deutschen Schienennetzes ist im
Besitz des Bundes und wird von der DB Netz AG betrieben. In
Thüringen trifft das auf 86 Prozent des Streckennetzes zu. Um
die Schieneninfrastruktur instand zu halten bzw. weiter auszubauen, gibt der Bund jährlich mehrere Milliarden Euro aus.
Welche Verkehrsprojekte – sowohl Schiene als auch Straße –
umgesetzt werden, ist im Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben. Dieser wird aktuell vom Bundesverkehrsministerium für den Zeitraum 2015 – 2030 erstellt. Basis dafür ist eine
groß angelegte Verkehrsprognose für das Jahr 2030. Außerdem konnten Projektvorschläge eingereicht werden: Neben
der DB Netz AG, den Bundesländern, Verbänden und weiteren
Eisenbahninfrastrukturunternehmen nahmen auch Bürger
diese Möglichkeit wahr. Insgesamt sind über 1.000 Vorschläge
beim Bundesverkehrsministerium eingegangen.
Investitionen für ein leistungsfähigeres Schienennetz
Um die Schieneninfrastruktur in Thüringen zu verbessern,
wurden im Zeitraum von 2008 bis 2013 Investitionen in Höhe
von insgesamt rund 2,09 Milliarden Euro getätigt. Diese hohe
Summe ist vor allem dem Neu- und Ausbau der ICE-Strecke
München – Erfurt – Berlin geschuldet. Der größte Teil der Mittel
stammte aus dem Bundeshaushalt, aber auch Thüringen hat
sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an den Kosten beteiligt.
So stellt der Freistaat jährlich Fördermittel über das ÖPNVInvestitionsprogramm bereit. Die bis 2017 geplanten Maßnahmen sind im 4. Thüringer Nahverkehrsplan festgehalten.
sW
eitere Informationen: zum Bundesverkehrswegeplan
> P rojektanmeldungen durch
die Bundesländer, Verbände
Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Bürger
unter www.bmvi.de, der 4. Thüringer Nahverkehrsplan ist
abrufbar unter: www.thueringen.de
Diese Projekte hat Thüringen für den Bundesverkehrswegeplan
2015–2030 angemeldet:
> Weiterentwicklung der
Bewertungsmethodik
> E rhöhung der Geschwindigkeit auf der ICE-Strecke zwischen
Erfurt und Eisenach von 160 km/h auf 200 km/h
> Erhöhung der Geschwindigkeit auf der Strecke Erfurt – Weimar –
Leipzig/Halle für konventionelle Fahrzeuge auf 160 km/h
>d
urchgehender zweigleisiger Ausbau der Mitte-Deutschland-
2011
> Erarbeitung einer aktua-
lisierten Verkehrsprognose
(für das Zieljahr 2030)
Verbindung zwischen Erfurt und Gera und durchgehende
Elektrifizierung zwischen Erfurt und Gößnitz
> S chließung der Elektrifizierungslücke von 65 Kilometern
zwischen Gotha, Mühlhausen und Leinefelde
> L ückenschluss von knapp 24 Kilometern an der Werrabahn
zwischen Südwestthüringen und Coburg
REGIOTAKTE
06 |
Partnerdes
Thema
aufMonats
der Schiene
Mit Hochspannung erwartet
Seit Ende August sind die elektrischen Oberleitungen auf der ICE-Neubaustrecke zwischen Erfurt und Leipzig/Halle
eingeschaltet. Das Betreten der Bahnanlagen ist lebensgefährlich – zumal auf der Strecke jetzt auch Züge im Probebetrieb unterwegs sind.
Der ICE-S bei der Ausfahrt aus dem Osterbergtunnel
Zahlreiche Interessierte haben sich neben den Verantwortlichen der Deutschen Bahn am Nachmittag des 1. September am DB-Informationszentrum in Kalzendorf (bei Querfurt)
eingefunden und schauen gespannt auf den Ausgang des
Osterbergtunnels. Sie erwarten die Durchfahrt eines der ersten ICEs auf der Neubaustrecke zwischen Erfurt und Leipzig/
Halle. Als der speziell ausgerüstete Messzug wenige Minuten
später aus dem Tunnelinneren ins Licht fährt, sind alle Kameras und Fotoapparate auf ihn gerichtet. Dann ist das Spektakel
schnell vorbei. Immerhin ist der ICE-S – so heißt das begehrte
Fotomotiv – mit einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern
pro Stunde unterwegs. Noch am Morgen war eine erste Fahrt
mit nur 40 Stundenkilometern erfolgreich über die Bühne
– oder besser: über die Schiene – gegangen. „Nach und nach
wird die Geschwindigkeit bis auf 330 Kilometer pro Stunde erhöht. Das ist noch mal 10 Prozent schneller als dann später tatsächlich auf der Strecke gefahren wird“, erklärt der Leiter des
DB Informationszentrums Hans-Jürgen Sieler. Der ICE-S, liebevoll auch „Stummel-ICE“ genannt, fungiert dabei als fahrendes Labor. Mit nur zwei Wagen und zwei Triebköpfen wirkt er
zwar ungewohnt kurz, doch verbirgt sich in ihm Messtechnik
in zweistelliger Millionenhöhe. Neben der genauen Lage der
Gleise wird unter anderem auch die Lärmemission entlang der
Strecke bestimmt. „Nach rund drei Wochen sind diese ersten
Hochtastfahrten abgeschlossen. Dann werden die Messungen
ausgewertet und dienen als Grundlage für bauliche Anpassungen an der Strecke“, so Hans-Jürgen Sieler.
10.2014
Noch bis kurz vor Inbetriebnahme der Strecke im Dezember
2015 werden weitere Testfahrten stattfinden. „Daher appellieren wir an alle Anrainer und Interessierte, die in der Vergangenheit auf dem Gleisbett spaziert sind oder Fotos gemacht
haben, die Bahnanlagen auf keinen Fall mehr zu betreten. Die
Strecke ist zwar noch nicht regulär in Betrieb, aber die ersten
Züge fahren bereits“, warnt Arne Behrens, Geschäftsführer
der Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen. Aufgrund der
Testfahrten kann es im Nahverkehr zu Beeinträchtigungen und
kurzfristigen Fahrplanänderungen kommen. Dies betrifft insbesondere die Linie S5X der S-Bahn Mitteldeutschland.
In den DB Informationszentren entlang der Neubaustrecke gibt
es viel zu entdecken – so auch im Infozentrum Kalzendorf
| 07
Partnerdes
Bahnstrecken
Thema
aufMonats
der Schiene
Schwergewichtige Prüfung
Schon Mitte August mussten sich insbesondere die Brückenbauwerke entlang der Strecke beweisen. Mit zwei speziell
zusammengestellten 145 Meter langen Güterzügen wurden
wissenschaftliche Messungen durchgeführt. Insgesamt zehn
mit Schotter beladene Waggons, die ein Gesamtgewicht von
rund 1.000 Tonnen auf die Waage bringen, simulierten dabei
die größte Belastungskategorie für Bahnbrücken. Auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle kommen erstmals auf einer
Bahnstrecke sogenannte integrale Brücken zum Einsatz. Das
sind sehr schlanke, wartungsarme Konstruktionen, die jetzt
wissenschaftlich betreut werden. Die Scherkonde-Talbrücke
und die Gänsebachtal-Brücke wurden sogar mit dem Deutschen Brückenbaupreis gewürdigt.
Magdeburg
Berlin / Hamburg
Halle
(Saale)
Bitterfeld
Leipzig
Gröbers
Frankfurt
am Main
Dresden
Erfurt
Nürnberg / München
Die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle
> S treckenlänge: 123 Kilometer
> E ntwurfsgeschwindigkeit: 300 km/h
> 3 Tunnelbauwerke: Finnetunnel, Bibratunnel, Osterbergtunnel (insgesamt 15,4 Kilometer)
> 6 Talbrücken: Scherkonde-Talbrücke, Gänsebach-Talbrü-
cke, Saubach-Talbrücke, Unstrut-Talbrücke, Stöbnitz-Talbrücke, Saale-Elster-Talbrücke (insgesamt 14,4 Kilometer)
> I n Betrieb: 23 Kilometer Gröbers – Leipzig
> I nbetriebnahme: geplant 2015
> 4 Infozentren/-punkte: darunter das DB Informationszentrum Goldisthal im Landkreis Sonneberg
Goldberg 1, 98746 Goldisthal
Telefon: 036781 253085
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten: Mi – So 12.00 – 19.00 Uhr
Zwei Schwergewichte auf Testmission: Die Brücken müssen dem
Gewicht von rund 1.000 Tonnen standhalten
Knotenpunkt Erfurt
Die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle ist mit ihren 123 Kilometern Länge Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit
Nr. 8 (VDE 8). Dieses umfasst die 500 Kilometer lange Aus- und
Neubaustrecke zwischen Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle und
Berlin. Finanziert wird es vom Bund, der Europäischen Union
und der Bahn mit insgesamt etwa 10 Milliarden Euro. Im Rahmen des Verkehrsprojektes VDE 8 hat Erfurt einen hohen Stellenwert. Die thüringische Landeshauptstadt wird in Zukunft
nicht nur national, sondern auch international ein wichtiges
Zentrum des Eisenbahnnetzes sein. Seit mehreren Jahren wird
der künftige ICE-Bahnknoten in insgesamt neun Baustufen
bei laufendem Betrieb bis 2017 umgebaut. Ziel ist ein Knotenpunkt für die neuen schnellen Verbindungen aus Richtung
München und Frankfurt am Main in Richtung Leipzig, Halle,
Dresden und Berlin. Hinzu kommen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für den Regionalverkehr. <
s Weitere Informationen: www.vde8.de
=Neues Besucherinformationszentrum am Erfurter Hbf
Der „INFO:Knoten ICE-City Erfurt“ wird am 27. September
2014 um 11.00 Uhr im Gebäude des Erfurter Hauptbahnhofes eröffnet. Neben Wandtafeln zur Entwicklung des
künftigen ICE-Knotens und der umliegenden Flächen
finden die Besucher auch touristische Informationen,
wie zum Lutherland Thüringen. Das Infozentrum ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, der Deutschen Bahn, der Stadt Erfurt
und der Stadtwerke Erfurt.
Fahrzeitersparnis
ab
Strecke
Fahrzeit
2017
Berlin
München
ca. 4 h
-2h
2006
Leipzig
Berlin
ca. 1 h
- 50 min
2015
Erfurt
Halle
ca. 31 min
- 35 min
2015
Erfurt
Leipzig
ca. 39 min
- 50 min
2017
Erfurt
Nürnberg
ca. 1 h
- 65 min
Die ICE-Strecke München – Erfurt – Berlin bringt in Zukunft deutliche
Fahrzeitverkürzungen
REGIOTAKTE
08 |
Reiseziele
Das Heinrich-Schütz-Haus
in Bad Köstritz widmet sich
dem Leben und Werk des
Komponisten
Die Wiege der deutschen Musik
Beim Namen Bad Köstritz denkt man unwillkürlich an das berühmte Bier, das seit 1543 hier
gebraut wird. Weniger bekannt ist hingegen, dass einer der wichtigsten Barockkomponisten
der Musikgeschichte aus dem ostthüringischen Ort an der Weißen Elster stammt.
Im Jahr 1585 erblickte Heinrich Schütz in der Köstritzer
Oberschenke, dem Gasthof seines Vaters, das Licht der Welt.
Allerdings lebte er nicht lange hier. Im Alter von fünf Jahren
zog er mit seiner Familie nach Weißenfels, wo sein Vater ein
anderes Gasthaus übernahm und Schütz seine Kindheit verbrachte. Heute ist das Geburtshaus in Bad Köstritz ein Museum zu Ehren des Komponisten, der in der Musikwissenschaft
als Vater der deutschen Musik gilt. 100 Jahre vor Johann
Sebastian Bach war er der erste deutsche Komponist von internationaler Bedeutung. Als Dresdner Hofkapellmeister wurde
er schon zu Lebzeiten eine bekannte Größe. Neben weltlichen
Kompositionen für Hoffeste und politische Ereignisse widmete
er sich mit zahlreichen Motetten intensiv der evangelischen
Kirchenmusik. Doch wie Bach wurde auch Schütz nach seinem Tod rasch vergessen. Damals war es unüblich, ältere Musik aufzuführen, man wollte Neues schaffen und spielen. „Im
19. Jahrhundert wurde dann im Zuge der Bach-Renaissance
auch Heinrich Schütz wiederentdeckt, als man alte Instrumente und die Alte Musik erneut schätzen lernte“, weiß Friederike
Böcher, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses in Bad Köstritz.
Das musikalische Erbe bewahren
Seit fast 30 Jahren ist das Geburtshaus des Komponisten ein
Museum. Mit Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen zu
Leben und Werk sowie Kursen für Alte Musik hält die Stadt
das musikalische Erbe ihres berühmten Sohnes am Leben. Die
10.2014
Räume sind liebevoll ausgestattet mit Möbeln aus der SchützZeit und mit rekonstruierten Instrumenten, auf denen auch
gespielt wird. Vom Komponisten selbst ist nichts erhalten.
„Wir haben leider keine Möbel, keine Kleidungsstücke, Instrumente oder Bücher aus seinem Besitz“, sagt Friederike Böcher.
Im Dreißigjährigen Krieg scheint alles verloren gegangen zu
sein. Selbst sein Grab in der alten Dresdner Frauenkirche blieb
nicht erhalten. Es verschwand, als das Gotteshaus Anfang des
18. Jahrhunderts abgerissen wurde, um Platz für den Nachfolgebau zu machen. Was geblieben ist, sind einige Briefe, drei
Porträts – und seine Musik. Diese wird das ganze Jahr über in
Bad Köstritz aufgeführt. Der Höhepunkt ist jedoch das Heinrich
Schütz Musikfest, das der Verein Mitteldeutsche Barockmusik
in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e. V. zusammen mit
den Schütz-Städten Bad Köstritz, Weißenfels und Dresden veranstaltet. „Das Schütz-Fest ist kein Mainstream-Festival, sondern ein Musikfest für Kenner. Es ist familiärer als die großen
Bachfeste“, sagt die Direktorin des Schütz-Hauses.
Bekannt ist, dass Heinrich Schütz mit den Köstritzer Bierspezialitäten groß wurde, denn seine Eltern haben selbst Bier gebraut. Sonst weiß man über sein Privatleben nur wenig. Er war
ein sozial eingestellter Mensch, gläubig, bibelfest und treu. Als
seine Frau Magdalena bereits sechs Jahre nach der Hochzeit
starb, hat Schütz nicht wieder geheiratet. Seine beiden Töchter
zog er allein groß, was für damalige Zeiten ungewöhnlich war.
| 09
Reiseziele
Eine Mexikanerin erobert Thüringen
Bad Köstritz steht nicht nur für Barockmusik. Den Ruf als Blumenstadt begründete Christian Deegen, der als erster deutscher Dahlienzüchter in die Geschichte einging. Ein Lotteriegewinn hatte ihn reich gemacht, doch statt sich zur Ruhe zu
setzen, kaufte er das fürstliche Palais samt Garten und gründete 1826 die erste deutsche Dahliengärtnerei. Die Blume mit
den großen Blüten, ursprünglich in den mexikanischen Hochebenen heimisch, gelangte 1804 nach Berlin und vier Jahre
später nach Weimar in den Schlosspark Belvedere. Dank guter
Kontakte zum Weimarer Hof war ihr Weg nicht weit bis in die
fürstlichen Gärten von Köstritz. Natürlich können Besucher der
Stadt auch heute noch Dahlien in all ihrer Vielfalt bestaunen:
Im 400 m2 großen Schau- und Lehrgarten blühen im Spätsommer 16 seltene Naturarten, 30 historische Dahliensorten sowie
Neuzüchtungen. Der Garten gehört zum Deutschen DahlienArchiv und ergänzt die ständige Ausstellung, die sich der Heimat der Dahlie und ihrer Köstritzer Geschichte widmet.
Heinrich-Schütz-Haus
Öffnungszeiten:
Di – Fr: 10.00 – 17.00 Uhr
Sa / So / Feiertag:
13.00 – 17.00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 2,50 Euro
Kinder bis 6 Jahre: frei
Ermäßigt: 1,50 Euro
www.heinrich-schuetz-haus.de
8. und 10. – 19. Oktober 2014:
„Heinrich Schütz Musikfest
2014 – eine herrliche Music
anzuordnen“
Das jährlich stattfindende Fest
für Alte Musik zu Ehren des
Komponisten Heinrich Schütz
steht diesmal unter dem Motto
„Musik und Politik“. Neben dem
Dreißigjährigen Krieg und
dessen Auswirkungen auf das
Schaffen des Komponisten geht
es ebenfalls um Schütz’ Zeit als
„königlicher Hofkapellmeister“
in Kopenhagen.
Dahlienzentrum Bad Köstritz
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 10.00 – 12.00
und 13.00 – 17.00 Uhr
Sa / So: nach Vereinbarung (von
November bis Mai geschlossen)
Anreise
Die Erfurter Bahn (EB) verkehrt
stündlich zwischen Leipzig und
Gera, mit Halt in Bad Köstritz.
Vom Bahnhof sind es etwa 20
Minuten Fußweg in die Stadt,
ein Bus fährt ca. alle zwei
Stunden.
sW
eitere Informationen:
www.stadt-bad-koestritz.de
Köstritzer Schwarzbierbrauerei
Die schwarze Versuchung
Eine andere Blume „wächst“ in Gläsern und kann ebenfalls auf
eine lange Tradition zurückblicken. Schon seit über 500 Jahren wird in Köstritz dunkles Bier gebraut und ausgeschenkt.
Damit gehört die Köstritzer Schwarzbierbrauerei zu den ältesten Brauereien in Deutschland. Schon der Geheimrat Goethe
ließ sich die dunkle Köstlichkeit bis nach Weimar liefern; er soll
das Dunkelbier schon zum Frühstück getrunken haben. Seit
1875 wird in Bad Köstritz schwarz gebraut – freilich offiziell.
Bis dahin braute man nur Dunkelbier. Noch bis Mitte des 20.
Jahrhunderts wurde das Schwarzbier sogar als gesundheitsfördernd beworben und Lungenkranken sowie stillenden Müttern empfohlen. Nach der Wende übernahm die BitburgerGruppe den Betrieb und baute ihn zu einer der modernsten
Brauereien Deutschlands aus. 175 Menschen arbeiten heute
hier. Zum beliebten Schwarzbier kamen Pilsner, Kellerbier und
Mixgetränke hinzu. Doch der Star bleibt das Schwarze: Köstritzer ist bei den dunklen untergärigen Bieren Marktführer in
Deutschland. <
Heinrich Schütz (1585 – 1672)
>8
. Oktober 1585: Geburt in Köstritz
>a
b 1599: Ausbildung zum Kapellknaben in Kassel
> ab 1607: Jurastudium in Marburg
> 1609: Umzug nach Venedig, er studiert Orgelspiel und
Komposition bei Giovanni Gabrieli
>a
b 1613: Zweiter Hoforganist in Kassel
>a
b 1617: kurfürstlich-sächsischer Hofkapellmeister und
Hofkomponist in Dresden
> 1634: musikalische Leitung der Hochzeit des dänischen
Kronprinzen Christian von Dänemark
> ab 1656: Ruhestand in Weißenfels
> 6. November 1672: Heinrich Schütz
verstirbt in Dresden
Heinrich Schütz,
Gemälde von Christoph
Spetner, um 1655
REGIOTAKTE
10 |
Veranstaltungen
Mehr als Zwiebelzopf und -kuchen
Das größte und älteste Volksfest Thüringens ist auch über die Ländergrenzen hinaus bekannt
Die gut 600 Stände auf Weimars Straßen locken mit einer
einmaligen Geruchskulisse und zahlreichen Attraktionen Besucher von nah und fern. Ab Freitag um 12.00 Uhr tummeln
sich drei Tage lang Zwiebelliebhaber auf den Stadtplätzen in
Weimar, um die Atmosphäre des bunten Markttreibens zu genießen. Beim historischen Markt am Teichplatz wird es kulinarisch, das mon ami lädt zum Zwiebelkinderfest ein und auf den
sechs Bühnen geht es vor allem abends musikalisch zu.
Am Samstag wird es sportlich, wenn sich kleine und große
Läufer auf die Strecke des Weimarer Stadtlaufes begeben. Eine
Besonderheit sind die Zehn-Kilometer-Strecke und der Halbmarathon: Sie verlaufen mitten durchs Volksfest. <
Die Zwiebel schmeckt nicht nur gut, sie ist auch sehr variantenreich, wird in Töpfen, Pfannen oder als Zopf verarbeitet und
als Deko verwendet. Sich im Herbst mit Wintergemüse einzudecken, hat eine lange Tradition. Diese halten die Weimarer
mit dem 361. Zwiebelmarkt aufrecht, der seinen Ursprung im
„Viehe- und Zippelmarckt“ von 1653 hat.
Termin: 10. – 12. Oktober 2014
Ort: Weimar, Innenstadt
Anreise: Neben vielen regulären Verbindungen (stündlich mit
RE 1 bzw. RE 3 sowie RB 20, EB 21, und EB 26) zum Bahnhof
Weimar, fahren im Auftrag der Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen (NVS) zusätzliche Regionalzüge bis in die späte Nacht
Weitere Informationen: www.weimar.de/zwiebelmarkt
Urlaub im Wohnmobil
Die Touristikmesse „Reisen & Caravan“ widmet
sich in diesem Jahr dem Camping
Unterwegs in Deutschland und Europa mit dem eigenen
Wohnmobil, Ferien im Wohnwagen am See oder schlafen im
Zelt unterm Sternenhimmel: Camping steht für Natur und
Abenteuer. Die Veranstalter der 23. Erfurter Touristikmesse
„Reisen & Caravan“ heben das Thema Camping in diesem Jahr
besonders hervor. Neben den neuesten Reisemobilen werden
erstmals Campingplätze in Deutschland und anderen europäischen Ländern vorgestellt.
Der Heimat verbunden
Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter über 30.000 Besucher, die sich bei den rund 260 Ausstellern aus 50 Ländern
Anregungen für den kommenden Winter- und Sommerurlaub
holen können. Mit dabei sind unter anderem die Ländervertretungen von Tunesien, Israel, Zypern und Tschechien. Dass man
nicht in die Ferne schweifen muss, beweist die Sonderschau
zum Reiseland Thüringen. Denn der Freistaat ist nicht nur für
Einheimische ein beliebtes Ganzjahresreiseziel. Die Region bie-
10.2014
tet Besuchern reichlich Kulturangebote in den Städten Erfurt,
Eisenach, Jena, Gotha und Weimar, zudem Wanderpfade und
Skipisten im Thüringer Wald, Radwege entlang der Flüsse –
und natürlich Campingplätze. <
Termin: 30. Oktober – 2. November 2014,
tägl. 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Messe Erfurt
A nreise: Erfurt Hauptbahnhof, weiter mit der Straßenbahnlinie 1, 3, 4, 5 oder 6 bis Haltestelle Anger, von dort
mit der Straßenbahnlinie 2 Richtung Messe
Weitere Informationen: www.reisen-caravan.de
*Gewinnen Sie Eintrittskarten für die Messe
„Reisen & Caravan“ in Erfurt! (Seite 15)
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Veranstaltungen
September / Oktober 2014
Apolda
26. – 28. September 2014
Apoldaer Zwiebelmarkt
Am letzten Septemberwochenende herrscht wieder buntes
Treiben in Apolda. Auf sieben
Bühnen wird ein vielfältiges
Programm geboten – mit Musik
und Unterhaltung für Kinder
und Erwachsene. Gut 300
Stände ziehen sich durch die
Innenstadt. Für kulinarische
Genüsse ist wie immer gesorgt.
Zeit: tägl. ab 10.00 Uhr
Ort: Innenstadt
Anreise: ab Bahnhof Apolda
ca. 20 Min. Fußweg
Internet:
zwiebelmarkt.apolda.de
}
,
s
Gotha
26. – 28. September 2014
18. Metallgestaltertreffen
„Gotha glüht“
Erfurt
27. Sept. – 12. Okt. 2014
Erfurter Oktoberfest
Das Erfurter Oktoberfest ist
eines der größten Volksfeste
Thüringens. Etwa 50 Schausteller sorgen für die nötige Unterhaltung. Im Festzelt geht es
zünftig zu, Musik, deftiges
Essen und speziell gebrautes
Oktoberfestbier werden geboten. Jeden Mittwoch ist Familientag mit reduzierten Preisen.
Zeit: Mo – Fr: ab 14.00 Uhr,
Sa + So sowie am 03.10.:
ab 11.00 Uhr
Ort: Domplatz
Anreise: ab Erfurt Hbf mit
der Straßenbahn (Linie 3, 4
oder 6) bis Domplatz ca.
15 Min. Fußweg
Internet: www.erfurt.de
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Schmiedefeld
3. Oktober 2014
Herbstfest am Bahnhof
Rennsteig
Im Zeichen der Schmiedekunst
steht das Gothaer Metallgestaltertreffen. Neben einem
Schmiedewettbewerb und
Handwerkerständen finden
Gäste auch Wein- und Käsestände. Abends sorgt LiveMusik für Stimmung, der
Samstagabend endet mit
einer Feuershow.
Zeit: Fr: ab 15.00 Uhr,
Sa + So: ab 10.00 Uhr
Ort: Innenstadt
Anreise: ab Bahnhof Gotha
mit Straßenbahnlinie 1
Richtung Krankenhaus bis
Haltestelle Gartenstraße
oder ca. 20 Min. Fußweg
Internet:
www.gotha-glueht.de
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Ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und Handwerkskunst erwartet die
Besucher. Glasbläser, Schnitzer, Korbmacher, Floristen und
Schnapsbrenner sind ebenso
vertreten wie Bastel- und
Schminkstände für Kinder. Im
Mittelpunkt stehen die historischen Sonderzüge der Rennsteigbahn, die an dem Tag
zwischen Themar und dem
Bahnhof Rennsteig verkehren.
Zeit: ab 9.00 Uhr
Ort: Bahnhof Rennsteig
Anreise: mit dem „RennsteigShuttle“ der Erfurter
Bahn ab Erfurt Hbf direkt
zum Bahnhof Rennsteig
Internet:
www.rennsteigbahn.de
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Gera
2. – 5. Oktober 2014
24. Geraer Höhlerfest
Erfurt
11. Oktober 2014
Nena
Wie jedes Jahr verwandelt
sich zum Höhlerfest die Geraer
Innenstadt in eine riesige Feiermeile. Für Unterhaltung ist gesorgt, die Gäste erwartet eine
große Festbühne mit Musikprogramm. Außerdem wird ein
Mittelaltermarkt mit Musikern,
Gauklern und einer Ritteranlage veranstaltet. Am verkaufsoffenen Sonntag sind die
Geschäfte von 13.00 – 19.00 Uhr
geöffnet.
Zeit: 02.10.: ab 18.00 Uhr,
03. – 05.10.: ab 13.00 Uhr
Ort: Innenstadt
Anreise: ab Bahnhof Gera
ca. 10 Min. Fußweg
Internet: www.geraveranstaltungen.de
Seit über 30 Jahren steht Nena
auf der Bühne, Hits wie „99
Luftballons“, „Irgendwie,
irgendwo, irgendwann“ oder
„Liebe ist“ machten sie weltberühmt. 2014 ist sie wieder
live zu hören und macht u. a. in
der Erfurter Messehalle Station.
Zeit: 20.00 Uhr
(Einlass: 19.00 Uhr)
Ort: Messehalle Erfurt
Anreise: ab Erfurt Hbf mit
Straßenbahnlinie 1, 3, 4, 5
oder 6 bis Haltestelle Anger,
dann mit Linie 2 bis Messe
Internet: www.concertbuerozahlmann.de
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Rudolstadt
4. Oktober 2014
Opernpremiere: „Rigoletto“
Giuseppe Verdis berühmte
Oper von 1851 wird in Rudolstadt in italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
aufgeführt. Für die Inszenierung verantwortlich ist Katharina Thoma.
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Theater Rudolstadt,
Großes Haus
Anreise: ab Bahnhof Rudolstadt ca. 5 Min. Fußweg
Internet:
www.theater-rudolstadt.de
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Erfurt
11. Okt. 2014 – 18. Jan. 2015
Ausstellung: „Beobachtung
und Ideal. Ferdinand Bellermann – Ein Maler aus
dem Kreis um Humboldt“
Das Angermuseum zeigt
Gemälde und Zeichnungen des
Landschaftsmalers Ferdinand
Bellermann, der vor 200 Jahren
in Erfurt geboren wurde.
Bekannt wurde der BlechenSchüler vor allem durch seine
Urwaldmalerei.
Öffnungszeiten:
Di – So: 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Erfurt, Angermuseum
Anreise: ab Erfurt Hbf ca.
10 Min. Fußweg
Internet:
www.angermuseum.de
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REGIOTAKTE
12 |
Partner im ÖPNV
Bus und Bahn im Takt
Die Verknüpfung von Bus und Bahn spielt im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Thüringen
eine wachsende Rolle. Mit dem aktuellen Fahrplanbuch haben die Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen (NVS) und der Bus und Bahn Thüringen e. V. (BBT) einen großen Schritt hin zu einer ganzheitlichen Fahrplaninformation gemacht.
Bereits seit Mitte Juni gilt das neue Fahrplanbuch der NVS für
den Freistaat Thüringen. Es unterscheidet sich von seinen Vorgängern, denn es enthält neben den Angeboten des ÖPNV auf
der Schiene auch Informationen zu verschiedenen Buslinien.
„Ziel war und ist es, die Fahrpläne von Bus und Bahn besser
zu verknüpfen und die Fahrgäste über die Umsteigeangebote zu informieren“, erklärt NVS-Geschäftsführer Arne Behrens und ergänzt: „Das neue Fahrplanbuch bildet dabei den
Auftakt für weitere Maßnahmen im Hinblick auf eine engere
Zusammenarbeit zwischen den Akteuren des ÖPNV.“ Bei der
Umsetzung hat die NVS auf einen Partner gesetzt, der sich
bereits seit vielen Jahren mit dem Thema auseinandersetzt:
Der Bus und Bahn Thüringen e. V. (BBT) wurde mit der kompletten Erstellung des Fahrplanbuches betraut, vom Entwurf
10.2014
über die Fahrplantabellen und Grafiken bis zur Produktion und
Auslieferung der 30.000 Exemplare. „Wir haben das Projekt mit
großem Elan begleitet, liegt uns doch die Verknüpfung von
Bus und Bahn sehr am Herzen“, resümiert BBT-Geschäftsführer
Tilman Wagenknecht. Seit über 20 Jahren hat sich der Verein
eine hohe Kompetenz im Bereich Fahrplaninformationsmedien erarbeitet, zu seinen Mitgliedern zählen fast 20 regionale
Bus- und Bahnunternehmen und Vereinigungen. Dank der Expertise des BBT konnten im neuen Fahrplanbuch neben dem
Netz der Regionalbahnen erstmals auch landesbedeutsame
Buslinien herausgearbeitet werden. Und auch für die Zukunft
sind weitere Anpassungen und Weiterentwicklungen geplant.
„Wir müssen uns mit der Frage auseinandersetzen, ob es in
Zukunft noch gedruckte Fahrplanhefte geben wird. Noch ist
die Nachfrage da, doch die elektronischen Medien sind auf
dem Vormarsch. Hier müssen wir neue Wege gehen“, so Tilman
Wagenknecht. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird
der BBT gemeinsam mit der NVS eine Marktforschungsstudie
initiieren, die klären soll, ob es ausreicht, Fahrplaninformationen ausschließlich zum Download im Internet anzubieten.
Zum Sommerfahrplan 2015 ist dann zusätzlich zum kostenlosen Download eine weiter verbesserte Printausgabe geplant –
vorausgesetzt der Fahrgast ist bereit, dafür eine Schutzgebühr
zu zahlen. Auch das muss im Rahmen der Marktanalyse geklärt
werden. <
| 13
Partner im ÖPNV
Gut verknüpft
Entstanden:
zum 01.01.2013 aus den bisherigen Vereinen Interessenverband
Regionale Personenverkehr Südthüringen e. V. (IVRPV, seit 1990)
und Marketingkooperation Bus Thüringen e. V. (MBT, seit 2003)
Mitglieder:
fast 20 regionale Bus- und Bahnunternehmen und Vereinigungen
in 12 Landkreisen (siehe Karte)
Ziele:
> I nformation über die Leistungen und Leistungsfähigkeit der
Busse und Bahnen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
in Thüringen
> attraktive und kundenfreundliche Gestaltung des ÖPNV
Bus & Bahn Thüringen e.V.
ist in 12 Landkreisen aktiv
(in der Karte dunkelblau)
Sömmerda
Mühlhausen
Eisenberg
Bad
Salzungen
Erfurt
Gotha
Arnstadt
Saalfeld
Meiningen
Suhl
Schleiz
Hildburghausen
Sonneberg
Leistungen: Bündelung verschiedener Aufgaben, wie:
> Fahrplanerstellung und Fahrplanauskunft
> gemeinsames Portal www.bus-bahn-thueringen.de
> Herausgabe der Kundenzeitschrift „omni“
> Bereitstellung von Werbematerialien
> fachliche Betreuung von kooperativen Fahrscheinen
> Organisation von gemeinsamen Veranstaltungen
> Koordination von touristischen Projekten
Kontakt: Bus & Bahn Thüringen e. V.
Steigerstraße 8
99096 Erfurt
Telefon: 0361 2262044
E-Mail: [email protected]
Web: www.bus-bahn-thueringen.de
Tilman Wagenknecht,
Geschäftsführer des
Bus und Bahn Thüringen e. V., über
Ziele und Pläne im
Thüringer ÖPNV.
Bus und Bahn besser verknüpfen:
Was verbirgt sich dahinter?
Die Anschlüsse sind wichtig. Kurze Übergänge straffen die Reiseketten. Busfahrer
und Bahnpersonal sollten dabei miteinander kommunizieren können. Darüber hinaus
halte ich eine Taktung auch im Busverkehr
durchgängig für sinnvoll. Das Angebot muss
stimmen, dann kommt auch die Nachfrage.
Und die Fahrgäste müssen über das
bestehende Angebot informiert werden ...
Ganz richtig. Mit dem neuen Fahrplanbuch
sind wir hier schon auf einem guten Weg.
Doch wir haben noch viele Anregungen für
Verbesserungen. Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) haben
wir die Idee der Datendrehscheibe geboren
– eine technisch fundierte, thüringenweite
Fahrplanauskunft. Inzwischen ist zusammen
mit der NVS und dem Freistaat Thüringen
ein Konsortium entstanden, das die inhaltliche Ausarbeitung und die große Investition gemeinsam trägt. Unsere Aufgabe ist
es nun, in diesem Jahr eine thüringenweit
einheitliche Datendrehscheibe zu schaffen.
Sie arbeiten auch bei anderen Projekten
mit Partnern zusammen. Was sind Ihre
Erwartungen an diese Kooperationen?
BBT steht für kooperative Zusammenarbeit verschiedener Verkehrsträger und
Verkehrsunternehmen im ÖPNV. Von der
Zusammenarbeit mit anderen Partnern erwarten wir uns, dass die Besonderheiten
der Regionalverkehre, der dort wirkenden
Unternehmen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, welche die Aufgabenträger zu beachten haben, Berücksichtigung
finden. Was in einem Ballungsgebiet richtig
ist, muss nicht automatisch auch im Regionalverkehr gelten. Im Regionalverkehr ist es
wichtig, abgestimmte Anschlüsse zu halten,
gute Fahrgastinformationen zu geben und
so viel wie möglich Linienangebote vorzuhalten. Dafür machen wir uns stark.
Vielen Dank für das Gespräch!
REGIOTAKTE
14 |
Aktuelles
Bestnoten für S-Bahn
Mitteldeutschland
Komfortabel, pünktlich, schnell und sauber:
Ein halbes Jahr nach Betriebsaufnahme ist
die S-Bahn Mitteldeutschland bei den Fahrgästen außerordentlich beliebt. Das ergab
die repräsentative Umfrage eines unabhängigen Meinungsforschungsinstituts im Auftrag von DB Regio: 79 von 100 möglichen
Punkten erhielt die S-Bahn Mitteldeutschland bei der Gesamtzufriedenheit und liegt
damit ganz weit vorn. Eine durchschnittliche
Fünf-Minuten-Pünk tlichkeit von rund
97 Prozent ist ein Spitzenwert in deutschen
S-Bahnnetzen. Die Zufriedenheit mit der
letzten Fahrt wurde mit 83 Punkten bewertet. Auch Informationen am Bahnsteig und
in den Zügen, der Komfort, die Pünktlichkeit, Schnelligkeit und Sauberkeit der SBahn Mitteldeutschland erhielten sehr gute
Noten. Die Verfügbarkeit, Kompetenz und
Freundlichkeit der Kundenbetreuer bewerteten die Fahrgäste ebenfalls positiv. Kritik
äußerten sie hingegen an vereinzelten Fahrzeugstörungen und Überbesetzungen vor
allem zwischen Leipzig und Halle (Saale). <
10.000 Fahrgäste im
RennsteigShuttle
Susanne Fröhlich (vorn Mitte) wurde am Bahnhof
Rennsteig von Manfred Thiele (l.), Geschäftsführer
der Rennsteigbahn, und Hella Tänzer (vorn r.)
von der Erfurter Bahn in Empfang genommen
Seit dem 15. Juni dieses Jahres fahren wieder regelmäßig Züge zum Bahnhof Rennsteig. Das Angebot der Erfurter Bahn erfreut
sich großer Beliebtheit: Bereits elf Wochen
später konnte im RennsteigShuttle der
10.2014
10.000. Fahrgast begrüßt werden. Susanne
Fröhlich aus Ilmenau hatte sich trotz des
regnerischen Wetters am 31. August mit ihrem Mann Daniel und ihren drei Kindern
Jeremias (7), Hannah (12) und Katharina (14)
auf den Weg zum Rennsteig gemacht, um
wandern zu gehen. Am Bahnhof wurde sie
bereits von Manfred Thiele, dem Geschäftsführer der Rennsteigbahn, und Hella Tänzer,
Marketingleiterin der Erfurter Bahn, erwartet. Als Überraschung gab es neben einer
Ehrenurkunde auch ein Thüringen-Ticket,
einen Gutschein für das Restaurant „Gleis 1“
und einen Bildband zur Erfurter Bahn. <
Online-Angebot
für Kinder
Die kleinen Comic-Eisenbahnen Ebi und
Stella sind die Maskottchen von Erfurter
Bahn und Süd•Thüringen•Bahn. Seit Kurzem
haben die beiden eine eigene Internetseite
speziell für Kinder. Dort erzählen sie Geschichten von ihren Abenteuern und stellen
schöne Ausflugsziele für die ganze Familie
vor. Dabei erklären sie auch, wie man dort
am besten hinkommt und welche Tickets
sich lohnen – interessant für alle Eltern,
Großeltern oder Lehrer. Für die kleinen Eisenbahnfans gibt es bei Ebi und Stella zudem Ausmalbilder und Spiele, die gleich zu
Hause oder unterwegs in der Eisenbahn ausprobiert werden können. <
M
ehr von Ebi und Stella unter:
www.erfurter-bahn.de/kinder
www.sued-thueringen-bahn.de/kinder
Fotowettbewerb der
Nordthüringenbahn
Sie haben Spaß am Fotografieren? Dann machen Sie mit beim Fotowettbewerb der
Nordthüringenbahn! Ob Züge am Bahnhof
oder in der Landschaft, Porträts von Menschen im oder am Zug – fangen Sie die
schönsten Momente und Impressionen in
einem Bild ein. Schicken Sie Ihr Foto bis zum
31. Dezember 2014 an [email protected]. Vergessen Sie Ihren Absender und eine Kurzbeschreibung
der Fotoaufnahme nicht. Eine Jury wählt
dann unter allen Fotos die Gewinner aus. Für
jedes Foto, das im Finale ausgewählt wird,
gibt es ein Thüringen-Ticket. <
w
ww.nordthueringenbahn.de
Aktuelle Baustelleninformation und
kurzfristige Fahrplanänderungen
http://bauarbeiten.bahn.de,
www.nvsthueringen.de
Tel. 0180 6996633 (pro Anruf 20 ct aus dem Festnetz
und max. 60 ct pro Anruf aus dem Mobilfunknetz)
Aktuelle Bauarbeiten
Blau markierte Streckenabschnitte:
Schienenersatzverkehr (SEV) bzw.
Ausfall
> F r, 12.09. – Sa, 04.10.: Saalfeld – Leutenberg – Unterlemnitz –Blankenstein
>M
o, 15.09. – Fr, 03.10.: Orlamünde – Pößneck unt. Bf.
>D
o, 18.09. – Fr, 19.09. (Ausfall / SEV Ein-
zelleistungen): Kassel – Leinefelde – Erfurt Nord – Erfurt Hbf
>D
o, 18.09. – 23.09. (Ausfall / SEV Einzelleistungen): Sangerhausen – Sömmerda – Erfurt
> S a, 20.09. – So, 21.09. Erfurt – Greußen – Wasserthaleben – Nordhausen
>M
o, 29.09. – Sa, 04.10. (Ausfall / SEV
Einzelleistungen): Erfurt Hbf – Erfurt
Ost – Sömmerda – Sangerhausen und
Neudietendorf – Erfurt – Weimar
>M
o, 06.10. / 07.10. nachts (Ausfall / SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Weimar – Apolda – Halle (Saale)
>D
o, 09.10. – Mo, 13.10.: Eisenach – Förtha – Bad Salzungen – Meiningen
>D
o, 09.10. – Fr, 24.10. (Ausfall / SEV
Einzelleistungen): Eisenach – Wutha –
Gotha – Erfurt
> F r, 10.10. – So, 12.10.; Fr, 17.10. – So, 19.10.;
Fr, 24.10. – So, 26.10.: Saalfeld – Leutenberg – Unterlemnitz – Blankenstein
>M
o, 13.10. – Mi, 15.10. (Ausfall / SEV Einzelleistungen): Eisenach – Eisenach
West – Bebra
>M
o, 13.10. – Do, 16.10. (Ausfall / SEV
RB 16379 und RB 16361): Erfurt – Sömmerda – Etzleben – Artern – Sangerhausen
> F r, 17.10. – So, 19.10. (Ausfall / SEV Einzelleistungen): Erfurt – Neudietendorf – Arnstadt
> S o, 19.10. / 20.10. nachts (Ausfall / SEV
Einzelleistungen): Erfurt – Neudietendorf – Wandersleben – Gotha – Eisenach
| 15
Buntes
Kinderrätsel
Langsam wird es Herbst, die Eicheln fallen zu Boden und die Kastanien lassen
ihre Hüllen fallen. Auch bei unserem Rätsel wird es herbstlich. Finde heraus,
welche Baumfrucht zu welcher Blatt- oder Nadelform passt?
A
1
B
2
C
3
Lösung: 1B – Kastanie; 2C – Kiefer; 3A – Eichel
Gewinnspiel
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.
Pünktlich zum Herbst machen sich viele
Gedanken, wo es im nächsten Jahr hingehen könnte. Ideen findet man auf der
Messe „Reisen & Caravan“ in Erfurt.
Diesmal lautet unsere Frage:
Wie viele Aussteller sind auf der
„Reisen & Caravan“ 2014 vertreten?
A) ca. 150
B) ca. 260
C) ca. 380
Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2014
(Datum des Poststempels). Die richtige
Antwort senden Sie bitte an: NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Impressum
Herausgeber
NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH
Schmidtstedter Straße 34
99084 Erfurt
Tel. 0361 34981-0
www.nvsthueringen.de
Geschäftsführer
Arne Behrens (V. i. S. d. P.)
Redaktionsschluss für die
nächste Ausgabe: 06.10.2014
Ausgabe: 101
Auflage: 11.000
Druck: Druckhaus Gera GmbH
Kennwort: RegioTakte/Gewinnspiel
Schmidtstedter Straße 34, 99084 Erfurt
Oder per E-Mail an:
[email protected]
Das können Sie diesmal gewinnen:
Auswertung und Gewinner der
August-Ausgabe 2014
Wir haben gefragt, aus welchem Land das
Feuerwerk stammt. Richtig war Antwort B),
China. Jeweils zwei Karten für die „Pyro
Games“ in Erfurt gingen an Horst Letsch
aus Kronach, Barbara Wiedemann aus
Ilmenau, Marius Lebik aus Nordhausen,
Monika Schmidt aus Saalfeld und Guido
Friedemann aus Bad Kissingen.
Herzlichen Glückwunsch!
Redaktion, Gestaltung,
Anzeigenschaltung
Heimrich & Hannot GmbH
Nikolaistraße 36, 04109 Leipzig
Tel. 0341 98278-80
www.heimrich-hannot.de
u.), DB AG (S. 7 l.), fotolia.com/jarma
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fotogestoeber (S. 7 r. u., Mann), Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz (S. 8 o. r.
und l.), Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH (S. 9. l.), fotolia.com/silencefoto (S. 9 r. o.), Wikimedia Commons
Bildnachweise: Heimrich & Hannot
(S. 9 u.), weimar GmbH/Maik Schuck
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(S. 10 o.), fotolia.com/auremar, GenNahverkehrsservicegesellschaft Thünady Poddubny (S. 10 Mitte), Thürinringen mbH (S. 3), Harzer Schmalspurger Allgemeine/Peter Riecke (S. 11, 1.
bahnen (S. 4 o.), fotolia.com/underdog- Spalte), fotolia.com/Alexander Raths
studios (S. 4, 1. Spalte), fotolia.com/
(S. 11, 2. Spalte o.), Tilmann Graner (S.
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Wylezig (S. 4, 3. Spalte), Enrico Wilke (S.
Spalte o.), Staatliche Museen zu Berlin
4, u. Mitte), Heimrich & Hannot GmbH
– Kupferstichkabinett/Volker H. Schnei(S. 5, Grafik), DB AG (S. 6 o.), Heimrich
der (S. 11, 4. Spalte u.), Bus & Bahn Thü& Hannot GmbH/Romy Matthes (S. 6
ringen e.V. (S. 12 o.), Heimrich & Hannot
fünf Familienkarten für die „Reisen &
Caravan“ vom 30. Oktober – 2. November
2014 auf der Messe Erfurt
Teilnahmebedingungen
Mitarbeitende der NVS – Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der
Gewinner wird aus den eingegangenen richtigen
Antworten ausgelost und persönlich benachrichtigt.
Mehrfacheinsendungen werden nicht berücksichtigt.
GmbH (S. 12 u.), Heimrich & Hannot
GmbH (S. 13 Karte), Bus & Bahn Thüringen e.V. (S. 13 r.), DB Regio AG (S. 14 o.),
Erfurter Bahn GmbH (S. 14 Mitte, Ebi
und Stella), Freies Wort/ Volker Pöhl (S.
14 u.), fotolia.com/oroiri (S. 14 o., Kastanien), fotolia.com/Bombaert Patrick (S.
14 o., Zapfen), fotolia.com/Dionisvera
(S. 14 o., Eicheln), fotolia.com/emer (S.
14 o., Eichenblatt), fotolia.com/Kautz15
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Erfurt Regio Ausstellungs GmbH (S. 15
Mitte r.), Frank Barteld (S. 16)
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Alle Informationen sind sorgfältig gemäß Pressekodex recherchiert. Dennoch sind alle Angaben ohne Gewähr.
Stand 09/2014
REGIOTAKTE
Großer Andrang bei den 20. Meininger Dampfloktagen am 6. und
7. September: Aus ganz Deutschland waren etwa 3.000 Besucher
mit Dampfsonderzügen angereist, um mit tausenden anderen
Gästen im Meininger Dampflokwerk stählerne Schätze zu bestaunen. Denn zu seinem 100-jährigen Jubiläum hatte das Werk viele
Kunden mit ihren Lokomotiven eingeladen. Zu sehen waren u.a.
die schnellste Dampflok der Welt und die Lok 23 1019, ein Exemplar
der letzten in der DDR gebauten Dampflok (im Bild links).
Nahverkehrsservicegesellschaft
Nahverkehrsservicegesellschaft
Thüringen mbH
Thüringen mbH