Jahresbericht - Klinikum Stuttgart

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Jahresbericht - Klinikum Stuttgart
2005 2006 2007 2008 2009 2010
Jahresbericht
Das Klinikum Stuttgart hat trotz Finanz­
krise, trotz schwieriger gesundheits­
politischer Rahmenbedingungen und
Kostensteigerungen das im Wirtschafts­
plan festgelegte Ergebnis erreicht.
Mit dem Jahresabschluss von -6,2 Mio.
Euro konnte der Fehlbetrag um 2,7 Mio.
Euro gegenüber dem Vorjahr weiter
verringert werden.
Im Wirtschaftsplan 2010 ist die „schwarze
Null“ mit -6,2 Mio. Euro definiert
worden, da das Jahresergebnis durch
Eigeninvestitionstätigkeit und damit
verbundene Kreditaufnahme ab dem
Jahr der Beschaffung zusätzlich durch
Abschreibungen und Zinsaufwen­dun­
gen belastet wird. Für diese Investitionen in die weitere Modernisierung der
medizintechnischen Ausstattung und
informationstechnischen Infrastruktur
mussten im Jahresergebnis 2010
1,4 Mio. Euro berücksichtigt werden.
Die weiteren 4,8 Mio. Euro im Jahresfehlbetrag resultierten in 2010 aus nicht
kompensierbaren Mehrbelastungen
wie Degressionseffekte beim landes­
weiten Basisfallwert, Tarifsteigerungen,
Sachkostenerhöhung und Streiks.
Standorte Klinikum Stuttgart
<<< Inhaltsverzeichnis
Zuffenhausen
Weilimdorf
Krankenhaus
Bad Cannstatt
Feuerbach
Bad Cannstatt
Sportklinik Stuttgart
(49% Beteiligung)
Nord
Bürgerhospital
West
Mitte
1
Katharinenhospital
Obertürkheim
Ost
Wangen
Olgahospital
Süd
Hedelfingen
Degerloch
Vaihingen
Sillenbuch
Möhringen
Plieningen
Einzugsgebiete
vollstationär behandelte Patienten
(ohne kranke Neugeborene)
Behandelte Patienten gesamt
83.935
100%
Stuttgart
38.561
45,94%
Region Stuttgart
35.809
42,66%
An die Region
angrenzende Kreise
5.050
6,02%
Übriges Baden-Württemberg
2.464
2,94%
Übriges Bundesgebiet
1.448
1,73%
603
0,72%
Ausland
Wie schon in den Vorjahren kommen
knapp 90 Prozent der Patienten des
Klinikums Stuttgart aus der Landeshauptstadt sowie der Region Stuttgart.
Es wächst aber auch das Ansehen jenseits
der Regionalgrenzen, im Bundesgebiet
und auch im Ausland.
Inhalt
Vorwort 4
Bericht der
Geschäftsführung 6
Themen 2010
Radiologiekonzept:
Eine innovative Lösung
aus einem Guss Interdisziplinäre
Notaufnahme:
„Wer zu Fuß kommt, der
geht auch zu Fuß“ Pankreaszentrum:
Der Nihilismus früherer
Tage ist längst passé Neurozentrum:
Interdisziplinäres
Zusammenspiel auf
Spitzenniveau Herzmedizin:
An vorderster Front
Investitionen in Komfort
und hochmoderne
Patientenversorgung Attraktiver Arbeitgeber:
Geben und Nehmen Risikomanagement:
Nach Fehler­ursachen,
nicht nach Schuldigen
suchen BH = Bürgerhospital
KH = Katharinenhospital
KBC = Krankenhaus Bad Cannstatt
OH = Olgahospital
8
10
Medizinische Zentren
im Überblick
Zentrum für Innere Medizin
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
Infektiologie (KH) 36
Medizinische Klinik 1 im Fachabtei­
lungsbereich Hämatologie und
internistische Onkologie (BH)
Medizinische Klinik 2 – Klinik für
Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie (BH)
12
16
20
22
Zentrum für operative Medizin I
34
Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie (KH)
49
Klinik für Unfallchirurgie und
Orthopädie (KH)
50
Klinik für Hand-, Plastische und
Mikrochirurgie (KH)
51
Urologische Klinik (KH)
52
38
Zentrum für operative Medizin II
Frauenklinik (KBC)
53
Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie (KBC)
54
Klinik für Onkologie im Fach­abteilungs­bereich Hämatologie und
internistische Onkologie (KH)
40
Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie (KBC)
55
Klinik für Herz- und
Gefäßkrankheiten (KH)
41
Kopf-Zentrum
Klinik für Nieren- und Hochdruck­
krankheiten (KH)
42
Klinik für Strahlentherapie und
­Radio­onkologie (KH)
linik für Mund-, Kiefer- und
K
Gesichts­chirurgie, Plastisch-Ästhetische
Operationen, Zentrum für
Implantologie (KH)
56
43
Medizinische Klinik 3 – Klinik für
Endo­krinologie, Diabetologie und
Geriatrie (BH)
39
Augenklinik (KH)
57
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie (KBC)
44
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Plastische Operationen (KH) 58
Neurozentrum
Zentrum für Kinder- und
Jugendmedizin
Neurologische Klinik (BH)45
Neurochirurgische Klinik (KH)
32
48
37
26
28
Klinik für Gefäßchirurgie (KH)
Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Neuroradiologie
(KH)
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin (OH)
59
Pädiatrie 1 – Neuropädiatrie und
Sozialpädiatrie (OH)
60
46
47
Pädiatrie 2 – Allgemeine Pädiatrie,
Infektiologie, Nephrologie, Endo­
krinologie, Stoffwechselerkrankungen
(OH)
61
Pädiatrie 3 – Zentrum für Angeborene
Herzfehler Stuttgart, Pädiatrische
Intensivmedizin, Pulmologie und
Allergologie (OH)
62
Pädiatrie 4 – Neonatologie und neo­
natologische Intensivmedizin (OH) 63
Pädiatrie 5 – Onkologie, Hämatologie,
Immunologie, Rheumatologie,
Gastroenterologie und Allgemeine
Pädiatrie (OH)
64
Kinderchirurgische Klinik (OH)
Verwaltungs- und
Serviceeinrichtungen
Zentrum für Anästhesiologie und
Intensivmedizin
linik für Anästhesiologie und
K
operative Intensivmedizin (KH)
80
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin (KBC)
81
65
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrank­
heiten, Plastische Operationen (OH) 66
Orthopädische Klinik (OH)
67
Radiologisches Institut (OH)
68
Zentrum für Klinische Pathologie,
Pharmazie und Hygiene
Institut
für Pathologie mit Praxis
für Pathologie (KH)
Klinik für Dermatologie und
Phlebologie (KBC)
Dienstleistungszentrum 106
Bildungszentrum
108
69
Zentralinstitut für Klinische Chemie
und Laboratoriumsmedizin mit
Laborpraxis (KH)
83
Apotheke (KH)
84
Sozialarbeit
Zentralinstitut für Transfusions­medizin und Blutspendedienst
(KH) Institut für Klinische Genetik mit
Praxis für Humangenetik (OH) 86
113
Pflegerische Elternberatung, Grüne
Damen und Herren, Seelsorge
114
Palliativmedizin, Ethikkomitee
115
87
Wissensmanagement
und Personalqualifikation,
Leistungen in Zahlen
116
Studien
118
72
73
74
75
Interdisziplinäre Notaufnahme –
INA (KH) Personalqualifikation
126
138
Weiterbildungsbefugnisse
140
Veranstaltungen, Kongresse, Fortund Weiterbildungen
142
Apparative Ausstattung
Klinikum Stuttgart
143
88
Medizinisches Versorgungszentrum für
Strahlentherapie und Neurochirurgie
(KH) 89
Sportklinik 90
Interdisziplinäre Zentren
91
Pflege- und Funktionsdienst
100
Zentrum für Radiologie
linik für Diagnostische und Inter­
K
ventionelle Radiologie (KH)
112
Publikationen
Institut für Klinische Psychologie
(BH) 110
70
Klinik für Spezielle Psychiatrie, Sozial­
psychiatrie und Psychotherapie (BH) 71
Klinik für Kinder- und Jugend­psychiatrie und Psychotherapie
(OH)
Medizinische Fachbibliotheken
Zentrum für Seelische Gesundheit
Klinik für Suchtmedizin und
Abhängiges Verhalten (BH)
Therapiezentrum
Institut für Krankenhaushygiene (KH) 85
Klinik für Psychiatrie und Psycho­therapie für Ältere (BH)
Krankenhausleitung, Unternehmens­
entwicklung, Qualitätsmanagement,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Datenschutz, Betriebsbeauftragte,
Personalrat
104
82
Zentrum für Dermatologie
Klinik für Dermatologie und
Allergologie (KBC) 102
Top 60 der wichtigsten DRGs
Impressum
144
146
76
Zahlen, Daten, Fakten
Klinik für Diagnostische und Inter­
ventionelle Radiologie / Klinik für
Diagnostische und Interventionelle
Neuroradiologie (BH)
77
Klinik für Nuklearmedizin (KH)
78
Klinik für Diagnostische und Inter­
ventionelle Radiologie / Klinik für
Diagnostische und Interventionelle
Neuroradiologie (KBC) 79
Umschlag
Das neue Herz der Gesundheitsregion
Die Gesundheitspolitik in unserem Land ist geprägt
vom Wechsel und der Schnelllebigkeit. So muss auch
die Landeshauptstadt Stuttgart als Träger eines der
großen kommunalen Krankenhäuser der Maximal­
versorgung immer wieder auf veränderte Rahmen­
bedingungen reagieren. Im Gegensatz zur Gesundheitspolitik planen und bauen wir im Klinikum
Stuttgart unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.
Mit erheblichen Mitteln durch das Land gefördert,
investiert die Stadt derzeit kräftig in die Zukunft unseres Klinikums. Die Neubauten am Standort Mitte und
in Bad Cannstatt gehören mit einer Investitionssumme
von 818 Millionen Euro zu den größten und wichtig­
sten Bauvorhaben der Landeshauptstadt. Bis 2016/17
entsteht hier das neue Herz der Gesundheitsregion
– hochmodern und leistungsstark, mit kurzen Wegen
und freundlicher Atmosphäre.
Gleichzeitig ist das Klinikum Stuttgart 2004 mit dem
Ziel gestartet, neben der Versorgungsqualität auch
Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu steigern. Dem Einsatz und der Kreativität der Krankenhausleitung und
der vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es zu danken, dass das Klinikum die Trendwende
geschafft hat und auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein
zukunftsweisendes Ergebnis vorzeigen kann.
6 I Vorwort
Dr. Wolfgang Schuster
Diese Entwicklung hat auch der bis Mai 2011 für die
Krankenhäuser zuständige Stuttgarter Bürgermeister
Klaus-Peter Murawski in den letzten Jahren mit viel
Engagement begleitet und gefördert.
So ist unser Klinikum mit den Neu- und Umbauten, mit
modernen Strukturen und einem exzellenten Versorgungsangebot für die Menschen in Stuttgart und der
Region für die Zukunft gut aufgestellt und wettbewerbsfähig im schwierigen Gesundheitsmarkt.
Dr. Wolfgang Schuster
Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Stuttgart
Vorwort I 7
Mit Kompetenz und Qualität in der Gesundheitsversorgung punkten
Intelligente Konzepte, hohe fachliche Kompetenz und eine konsequent
an den Bedürfnissen der Patienten orientierte Medizin, das sind die
Säulen für die herausragende Qualität der Gesundheitsversorgung im
Klinikum Stuttgart.
Die gesundheitspolitischen Rah­men­bedin­
gungen haben insbesondere den Krankenhäusern der Maximalversorgung, wie dem
Klinikum Stuttgart, in den vergangenen
Jahren einiges abverlangt. Nach dem Ende
der Konvergenzphase im DRG-Abrechnungs­
system zeigt sich aber auch, dass alle
Krankenhäuser zusehends wirtschaftlicher
arbeiten. Damit ist ein maßgebliches Ziel
des Fallpauschalensystems erreicht. Nach
wie vor aber gilt, dass manche Bereiche,
vor allem in der medizinischen Maximalversorgung unterfinanziert sind. Das gilt
im Klinikum Stuttgart beispielsweise für
sehr aufwändige sogenannte Extrem­
kostenfälle und auch für unser medizinisch herausragendes und besonders leistungsfähiges Kinderkrankenhaus, das
Olgahospital.
Insgesamt aber können wir mit der Entwicklung, die das Klinikum Stuttgart in den
vergangenen fünf Jahren genommen hat,
zufrieden sein. Eine neue strategische Ausrichtung, weiter verbesserte Organisationsstrukturen und Abläufe, Leistungssteigerungen und konsequente Ausschöpfung
von Wirtschaftlichkeitsreserven und nicht
zuletzt eine Qualitätsoffensive in allen
Bereichen, haben dazu geführt, dass wir
unsere hochgesteckten Ziele mit dem Jahr
2010 weitestgehend erreicht haben. An
diesem Erfolg haben die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Klinikum mit ihrem
hohen Engagement ihren maßgeb­lichen
Anteil. Konstruktiv begleitet und unterstützt wurden unsere Maßnahmen zur
Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation im Klinikum aber auch von der Personalvertretung des Klinikums sowie von
Verwaltung und Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart. Diese Unterstützung
und der breite Konsens, aktiv die Zukunft
des Klinikums der Stadt Stuttgart zu befördern, waren wichtige Voraussetzungen
für den Erfolg.
8 I Bericht der Geschäftsführung
So hat das Klinikum Stuttgart trotz Finanzkrise, trotz schwieriger gesundheits­
politischer Rahmenbedingungen und
Kosten­steigerungen das im Wirtschaftsplan festgelegte Ergebnis erreicht. Im Wirtschaftsplan 2010 ist die „schwarze Null“
mit -6,2 Mio. Euro definiert worden, da
das Jahresergebnis durch Eigeninvestitionstätigkeit und damit verbundene Kredit­
aufnahme ab dem Jahr der Beschaffung
zusätzlich durch Abschreibungen und Zins­
aufwendungen belastet wird. Für diese
Investitionen in die weitere Modernisierung
der medizintechnischen Ausstattung und
informationstechnischen Infrastruktur
mussten im Jahresergebnis 2010 1,4 Mio.
Euro berücksichtigt werden. Für die
wirtschaftliche Sanierung des Klinikums
Stuttgart bestand weiter die große Heraus­
forderung darin, mit intelligenten Struk­
turen die Kosten zu senken und gleich­zeitig
auch die Qualität weiter zu steigern. Denn
die Prognose im Jahr 2005 zur Ergebnisentwicklung bis 2010 lag insbesondere aufgrund der DRG-Konvergenzphase verbunden mit Personal- und Sachkosten­steige­
rungen bei einem Defizit mit knapp
100 Mio. Euro, das sich dann ohne Gegensteuerung noch weiter um 36 Mio. Euro
erhöht hätte.
In Abstimmung mit der Landeshauptstadt
Stuttgart als Träger, der Gewerkschaft Verdi
und dem Personalrat wurde ein Maßnahmenpaket zur wirtschaftlichen Sanierung
des Klinikums geschnürt und sukzessive
umgesetzt. Trotz weiter verschärfter Rahmenbedingungen ist es ab 2006 gelungen,
durch Sanierungsmaßnahmen, aber vor
allem auch durch Leistungssteigerungen
den prognostizierten Negativtrend umzukehren. Dabei erschwerten insbesondere
Tarifsteigerungen, Mehrwertsteuerer­
höhung, Sachkostenerhöhung und Streiks,
aber auch Degressionseffekte beim landesweiten Basisfallwert, Mehrleistungs­
abschläge und die steigende Anzahl von
MDK-Anfragen den Sanierungsprozess.
Dennoch konnten die Jahresergebnisse
schrittweise verbessert werden. Mit dem
Jahresabschluss von -6,2 Mio. Euro konnte
der Fehlbetrag um 2,7 Mio. Euro gegenüber
dem Vorjahr weiter verringert werden.
Dass es uns gelungen ist, den vor fünf Jahren noch prognostizierten wirtschaftlichen
Negativtrend umzukehren, ist zweifellos
bemerkenswert. Zu einer beeindruckenden Leistung wird das Ergebnis, wenn wir
parallel die Entwicklung betrachten, die
das Klinikum Stuttgart in der medizinischen Versorgungsqualität allein in 2010
und dem Jahresbeginn 2011 genommen
hat. Nicht nur mit dem innovativen Radiologiekonzept erweist sich das Klinikum
Stuttgart einmal mehr als Trendsetter im
Gesundheitsmarkt. Das gilt gleichermaßen
für unsere neue Interdisziplinäre Notaufnahmeneinheit – INA am Katharinenhospital, in der alle internistischen und chirurgischen Notfälle zentral von einem interdisziplinären Team behandelt werden. Vor
allem die Patienten profitieren von der
INA, die eine rasche, zielgerichtete medizinische Versorgung ohne Umwege ermöglicht. Mit Professor Dr. Thomas Schilling,
der die INA seit April 2010 aufgebaut und
ein hochqualifiziertes Team zusammengestellt hat, ist es uns überdies gelungen,
einen exzellenten Notfallspezialisten für
diese wichtige neue Aufgabe ins Klinikum
Stuttgart zu holen. Eine deutliche Steigung
der Kompetenz und Qualität haben wir
auch in der Strahlen­therapie erreicht. Mit
umfangreichen Geräteinvestitionen verfügt das Klinikum Stuttgart nun auch in
diesem Bereich über hochmoderne strahlentherapeutische Systeme. Zudem haben
wir auch hier mit Privatdozent Dr. Marc
Münter einen hochkompetenten Experten
als neuen Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums gewinnen können.
Ebenso bringt Professor Dr. Andreas Walther,
der seit Juli 2010 als Ärztlicher Direktor
Jahresabschluss 2010
Anlagevermögen
529.888.406,60
Umlaufvermögen
152.737.519,75
Eigenkapital
58.191.999,83
Erlöse aus Krankenhausleistungen
324.765.974,16
Personalaufwendungen
296.413.610,64
Bilanzverlust
-6.219.009,78
die Klinik für Anästhesiologie und operative
Intensivmedizin am Katharinenhospital
leitet, umfassende Expertise für die Beglei­
tung unserer Patienten auch durch schwierige Operationen, für die Notfall- und
intensivmedizinische Versorgung mit.
Und mit Prof. Dr. Matthias Backenstraß
haben wir seit Januar 2011 einen hoch
kompetenten Leiter des Institut für Klinische Psychologie gewonnen.
Dass die für ein Klinikum der Maximal­
versorgung geforderte medizinische Kompetenz nicht immer von außen kommen
muss, sondern auch in unserem Klinikum
Stuttgart vielfach vorhanden ist, zeigen
zwei weitere Berufungen als Ärztliche
Direktoren. Dr. Beate Luz, die das Zentral­
institut für Transfusionsmedizin und Blutspendedienst bereits kommissarisch geleitet
hatte, wurde zum 1. Januar 2011 zur Ärzt­
lichen Direktorin ernannt. Privatdozent
Dr. Nikolaus Wachter übernahm am 1. Juli
2010 als Ärztlicher Direktor die neue Klinik
für Hand-, Plastische und Mikro­chirurgie.
Im Trend schon seit einiger Zeit liegt vor
allem in großen Häusern der Maximal­
versorgung die Bildung von Organzentren.
Auch hier war das Klinikum Stuttgart von
Anfang an mit dabei, denn wo sonst findet
sich medizinische Kompetenz so gebündelt.
Jüngste Beispiele sind das Pankreaszentrum,
das auch bereits als bundesweit zweites
Zentrum gleich doppelt zertifiziert ist, und
– ganz aktuell - das Myomzentrum. Bereits
2010 ist das interdisziplinäre Wirbelsäulenzentrum entstanden, das „Stuttgart Spine
Center“. Allen diesen Zentren vom Zentrum für angeborene Herzfehler, über das
Darmzentrum und das Leberzentrum bis
zum Brustzentrum und Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen ist die
enge interdisziplinäre Zusammenarbeit
aller Spezialisten und Fachdisziplinen
gemeinsam. Für Diagnostik und Therapie
ist das eine erhebliche Qualitätsverbesse-
Dr. Ralf-Michael Schmitz, Geschäftsführer
rung, von der unsere Patienten ganz
unmittel­bar profitieren. Denn die Behandlung im Zentrum stellt sicher, dass jeder
Patient die derzeit bestmögliche Therapie
auf höchstem fachlichem Niveau erhält.
Deshalb fördern wir die Zusammenarbeit
in Organzentren nach Kräften. Die Zentren tun ein Übriges, um die Qualität ihrer
Arbeit zu sichern und ständig zu verbessern, indem sie sich einer aufwändigen
Zertifizierung unterziehen. Über 20 Einrichtungen sind derzeit im Klinikum Stuttgart,
meist von den medizinischen Fachgesellschaften, nach DIN ISO oder auch den
Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft
zertifiziert – manche davon schon mehrfach.
Patienten und ihre sie behandelnden
nieder­gelassenen Ärzte setzen großes Vertrauen in die intelligenten Konzepte, die
hohe fachliche Kompetenz und in die
Qualität der Gesundheitsversorgung im
Klinikum Stuttgart. Das zeigen uns nicht
zuletzt die hohen Fallzahlen, die wir auch
2010 wieder erreicht haben. Insgesamt
wurden 84.007 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und damit zwar
um 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr,
jedoch mit einem Anstieg der schweren
Fälle und leichter Erhöhung des Casemix.
Dafür standen 2010 im voll- und teilstationären Bereich 2.070 Planbetten zur Ver­
fügung. Ende 2010 waren rund 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum
Stuttgart beschäftigt. Die Zahl der Vollzeitkräfte ist gegenüber dem Vorjahr um
1,8 Prozent auf rund 4.920 gestiegen.
Auch die bauliche Neustrukturierung des
Klinikums Stuttgart hat 2010 wieder
erhebliche Fortschritte gemacht. Die letzten wichtigen Weichen für die Konzen­
tration an zwei Standorten sind gestellt.
In Bad Cannstatt haben wir zum Jahres­
beginn 2010 mit dem ersten Baggerbiss
den Startschuss für den Neubau des Zentrums für Seelische Gesundheit gegeben,
das nach dem Richtfest im März 2011 nun
endgültig Anfang 2012 aus dem Bürgerhospital nach Cannstatt verlagert wird.
Am Standort Mitte wachsen die Neubauten für Olgahospital und Frauenklinik in
die Höhe. Außerdem schreiten die Stations­
sanierungen mit Ausbau auf einem hotelähnlichen Standard voran. Da doch noch
einige Zeit vergehen wird, bis die internistischen Fachkliniken und die Neurologie
des Bürgerhospitals umziehen können,
haben wir die Stationen des Bürgerhospitals
modernisiert. Damit ist es gelungen, auch
hier die Unterbringung und den Komfort
für unsere Patienten auf ein zeitgemäßes
Niveau zu bringen. Und im Olgahospital
konnten wir die Kapazitäten in der Kinderund Jugendpsychiatrie erweitern, um die
gestiegene Nachfrage nach Behandlungsplätzen abdecken zu können.
Auf den folgenden Seiten unseres Jahresberichtes finden Sie nicht nur Informationen
zu unserem gesamten Portfolio mit Daten,
Fakten und Zahlen, wir stellen Ihnen auch
ausführlich einige heraus­ragende Beispiele
der medizinischen Leistungsfähigkeit
des Klinikums Stuttgart vor. Auch über
den Stand der baulichen Neustrukturierung
können Sie sich im Detail informieren.
Anhand zweier Beispiele aus Medizin
und Pflege zeigen wir, wie es mit intelligenten Lösungen heute schon im Klinikum
Stuttgart möglich ist Beruf, Karrieren und
Familie mit langfristiger Perspektive zu
vereinen. Neben der hervorragenden
Medizin ist die Patienten­sicherheit das
Thema schlechthin im Kranken­haus. Was
wir im Klinikum Stuttgart dafür an innovativen Maßnahmen einsetzen, erläutert
unser Klinischer Direktor Professor Dr.
Claude Krier im Interview.
Ich wünsche Ihnen eine interessante und
aufschlussreiche Lektüre.
Dr. Ralf-Michael Schmitz
Geschäftsführer Klinikum Stuttgart
Bericht der Geschäftsführung I 9
Mit seinen mehr als 50 hochspezialisierten
Kliniken und Instituten deckt das Klinikum
Stuttgart nahezu das gesamte medizini­
sche Spektrum ab. In Zentren, die sich auf
die Behandlung eines Organs spezialisiert
haben, bündeln die Spezialisten ihr Fach­
wissen und ihre Kompetenz und stellen so
die individuell optimale Behandlung für
Patienten sicher.
Eine innovative Lösung aus einem Guss
Mit großem finanziellem Aufwand optimiert das Klinikum Stuttgart seine
technische Ausstattung. So werden allein in den Ausbau und die
Modernisierung der bildgebenden Systeme bis 2017 rund 14,3 Millionen
Euro investiert. Höchst innovativ sind zudem die Geräte, die in der
Strahlentherapie des Katharinenhospitals installiert wurden.
Es ist ein Programm der Superlative: Bis
zum Jahr 2017 werden in den vier Häusern
des Klinikums Stuttgart insgesamt 43 neue
bildgebende Systeme installiert. Das
gemein­sam mit der Firma Siemens erarbeitete Radiologiekonzept umfasst CT,
MRT, PET-CT, Angio­graphie, Sonographie
und Röntgengeräte. „Die Geräte werden
maßgeschneidert nach klinischen Anforderungen zusammengestellt, was gleich­
zeitig auch eine Standardisierung der
wichtigsten Systeme und damit auch
höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit
sichert“, betonte Klinikums-Geschäftsführer
Dr. Ralf-Michael Schmitz bei der Vorstellung des Konzepts. Er ist sich sicher, dass
das Klinikum Stuttgart damit eine führende Rolle in der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie und Neuroradiologie einnehmen wird. „Es ist eine innovative Lösung aus einem Guss und einer
Hand.“
Bis Mitte 2011 wurden bereits einige
dieser neuen Geräte installiert. Dazu
gehören unter anderem:
PET-CT: Das Gerät der neuesten Genera­tion
vereint die mit der Positronen-EmissionsTomographie (PET) mögliche mole­kulare
Bildgebung mit der Computer­tomographie
(CT). Mit Hilfe dieses Diagnose­systems,
das in der Klinik für Nuklearmedizin des
Katharinenhospitals aufge­stellt wurde,
lassen sich beispielsweise Tumore im Körper
exakt lokalisieren, wodurch die richtigen
Therapien gezielter und früher als bisher
angestoßen werden können. Außerdem
verkürzt der neue PET-CT die Unter­
suchungs­zeit ganz erheblich: Dauerte
eine Ganzkörperuntersuchung bislang
60 bis 70 Minuten, so ist sie jetzt schon in
sieben bis elf Minuten abgeschlossen – bei
höherer Bildqualität.
Flash-CT: Einen High-End-CT hat die Klinik
für Diagnostische und Interventionelle
Radiologie am Katharinenhospital erhalten.
Er kann blitzschnell bei geringster Strahlen­
dosis kleinste anatomische Details darstellen und erfassen. Eingesetzt wird der
Flash-CT speziell bei Erkrankungen des
Herzens, der Gefäße, der Leber, der Bauch­
speicheldrüse sowie in der Kinderheilkunde.
„Durch die extreme Schnelligkeit entfällt
das Luftanhalten bei Lungenuntersuchungen und bei Herzuntersuchungen kann
weitestgehend auf den Einsatz von Betablockern verzichtet werden“, sagt Chefarzt
Professor Dr. Götz Martin Richter, „das
heißt wir müssen Kleinkinder bei der Unter­
suchung nicht mehr zwingend mit Medikamenten ruhigstellen.“
MRT: Im Krankenhaus Bad Cannstatt wurde
erstmals ein Magnetresonanztomograph
installiert. Mit dem hochmodernen Gerät
lassen sich beispielsweise dynamische Prozesse, wie etwa Stoffwechselvorgänge,
untersuchen. Ein besonderer Vorteil des in
der Radiologie in Bad Cannstatt aufgebauten Systems ist die große Öffnung mit
über 70 Zentimeter im Durchmesser. „Das
erlaubt auch die Untersuchung von sehr
korpulenten Menschen sowie von klaustro­
phoben Personen“, so Professor Richter.
Brust-Scanner: Ebenfalls in der Radiologie
im Krankenhaus Bad Cannstatt steht seit
kurzem ein multifunktionaler UltraschallBrust-Scanner. Das System nimmt automatisch Volumendarstellungen der Brust auf,
die Untersuchung dauert weniger als
zehn Minuten. Der Scanner wird vor allem
in der Früherkennung von Brustkrebs bei
Frauen mit dichtem Brustgewebe eingesetzt, aber auch in der Nachsorge. Das
Klinikum Stuttgart ist das erste Haus in der
Region Stuttgart mit einem solchen System.
Neuerungen bietet das Klinikum aber
nicht nur in der Bildgebung. Hochmoderne
Therapiegeräte hat etwa die Klinik für
Strahlentherapie und Radioonkologie des
12 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Katharinenhospitals erhalten. So wurde
ein zweiter Elektra-Synergy Linearbeschleuniger installiert, der eine hocheffiziente
Behandlung unter Einsatz innovativer
Techniken wie intensitätsmodulierter
(IMRT) und bildgeführter (IGRT) Strahlentherapie erlaubt.
„Die IMRT ermöglicht eine exakte Anpassung der Dosisverteilung an den Tumor
bei gleichzeitiger optimaler Schonung der
umliegenden gesunden Gewebe“, erklärt
Privatdozent Dr. Marc Münter, der das
MVZ für Strahlentherapie leitet. Dadurch
können Tumore mit einer höheren Dosis
behandelt werden, was die Heilungschancen erhöht. Durch die IMRT in Kombination
mit der IGRT wird das Bestrahlungsfeld
nicht nur individuell ausgeformt, sondern
zusätzlich auch die Lage des Patienten
millimetergenau optimiert. „Außerdem
wird vor jeder Bestrahlungseinheit nochmals ein CT gefahren, das aktuelle CT-Bild
mit dem CT für die Bestrahlungsplanung
überlagert und die Abweichung der Lage
der zu bestrahlenden Region in wenigen
Sekunden bestimmt und anschließend
korrigiert“, so Dr. Münter. Damit wird eine
äußerst hohe Präzision der Strahlung
erreicht.
Ebenfalls neu und einmalig in der Region
Stuttgart ist das INTRABEAM-System der
Firma Zeiss zur intraoperativen Radiotherapie (IORT) beim Mammakarzinom. Es wird
in der Strahlenklinik des Katharinenhospitals aufgebaut und in enger Zusammenarbeit mit der Frauen­klinik betrieben. Nach
der Installation sowie den ersten Tests und
den Abnahmeprüfungen wird das System
im Sommer 2011 in Betrieb gehen. Eingesetzt wird der mobile Linearbeschleuniger
im Rahmen von brusterhaltenden Operationen. Noch während des Eingriffs wird
dabei das Gewebe um den entfernten
Tumor mit einer gezielten Strahlendosis
behandelt.
So rasch wie sich das medizinische
Wissen weiterentwickelt, so rasant
sind auch die Fortschritte in
der Medizintechnik. Im Klinikum
Stuttgart profitieren die Patienten
in Diagnostik und Therapie deshalb
sowohl von den neuesten Erkennt­
nissen der medizinischen Entwick­
lung als auch von aktuellen, innovati­
ven medizin­technischen Systemen.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 13
Oft reicht die Sicht einer medizinischen
Fachdisziplin nicht aus, um rasch und
ohne Umwege die richtige Therapieent­
scheidung zu treffen. Deshalb arbeiten im
Klinikum Stuttgart Mediziner aus unter­
schiedlichen Bereichen interdisziplinär
zusammen. Wie in der interdisziplinären
Notaufnahme. Denn im Notfall zählt jede
Minute.
14 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
„Wer zu Fuß kommt, der geht auch zu Fuß“
Ob Verkehrsunfall oder Herzinfarkt, ob Beinbruch oder Bauchschmerzen,
ob Zerrung oder „nur“ anhaltendes Nasenbluten: In der Interdisziplinären Notaufnahme des Katharinenhospitals, die im Dezember 2010 in
Betrieb gegangen ist, werden alle Notfälle medizinisch versorgt – rund
um die Uhr und von einem interdisziplinären Team.
Vier Stunden nach seinem Unfall sieht
Franz T. immer noch mitgenommen aus.
Eine netzförmige Haube ist über den Kopf
des 88-jährigen Rentners gezogen und hält
einen dicken Verband über seinem linken
Auge. Die roten Flecken auf dem Hemd
lassen ahnen, dass hier nicht nur ein kleiner Kratzer versorgt wurde. Bleich liegt er
auf der Untersuchungsliege, und es ist ihm
weiterhin etwas schwindelig. „Herr T. bleibt
diese Nacht vorsichtshalber hier“, sagt
Dr. Katharina Kälberer und greift zum Telefon, um nach einem passen­den Bett auf
Station zu fahnden.
Diese Notaufnahme, kurz INA genannt, ist
seit Dezember 2010 in Betrieb. Sie ersetzt
die beiden bisherigen, getrennt geführten
chirurgischen und internistischen Notaufnahmen. Aus zwei mach eins, das hat natürlich Einspareffekte, doch dies war nicht
der Anlass für die INA-Gründung. Vielmehr
wird damit die Versorgung von Notfall­
patienten optimiert. „Wer notfallmäßig in
ein Krankenhaus eingeliefert wird braucht
gebündelte Kompetenz – vor allem wenn
er unter unklaren Symptomen leidet oder
multimorbide ist“, sagt Professor Dr. Tobias
Schilling. „Dies ist aber nur gewährleistet,
wenn die verschie­
denen Fachrichtungen unter
einer Regie zusammenarbeiten.“
Getrennt geführte Notaufnahmen
hätten, so der
Ärztliche Direktor
der INA, nur einen Notaufnahmen-Tourismus für die Patienten zur Folge. „Und das
kann keiner wollen.“
„Schnelligkeit ist das A und O
einer Notaufnahme und ein
Gradmesser für den Erfolg.“
Doch der Reihe nach: Für die Oberärztin
der Interdisziplinären Notaufnahme
des Katharinenhospitals ist es der erste
Fall des heutigen Tages, kurz nach ihrem
Dienstbeginn um 7 Uhr wird Franz T. eingeliefert. Er habe schlecht geschlafen,
so erzählt er später in knappen Sätzen,
und sei früher als üblich aufgestanden.
Der Schwächeanfall kam dann im Bad.
Er müsse wohl gestürzt und dabei mit
dem Knopf gegen die Waschbeckenkante
geknallt sein, sagt er, so genau wisse er
das aber gar nicht. Die Rettungssanitäter
waren mit Blaulicht gekommen, hatten
die stark blutende Kopfplatzwunde verbunden und ihn ins Katharinenhospital in
die neue Interdisziplinäre Notaufnahme
gebracht.
Auch Franz T. wird sofort interdisziplinär
„begutachtet“. Die Rettungssanitäter
hatten schon während der Fahrt ins
Katharinen­hospital ihren Patienten
angekündigt, bei ihrer Ankunft steht das
Empfangskomitee bereit. Gemeinsam
mit den Sanis heben die Internistin Dr.
Katharina Kälberer und ihr chirurgischer
Kollege Dr. Markus Beck den Rentner auf
die Untersuchungsliege. Eine Krankenschwester notiert Namen und Daten des
Patienten und gibt alles in die EDV ein.
Die beiden Ärzte kommen derweil zu dem
Schluss: keine Lebensgefahr, aber die
immer noch stark blutenden Kopfplatzwunde muss schnellstens geschlossen werden. Dr. Kälberer übernimmt Franz T.
Natürlich ist eine klaffende Wunde vor-
rangig ein chirurgisches Problem. Dass
dennoch eine Internistin den Fall übernimmt macht durchaus Sinn. „Ursache des
Sturzes war ein Schwächeanfall, dessen
Abklärung im Vordergrund steht. Außerdem muss bei älteren Personen bei Stürzen immer auch mit weiteren Verletzungen
gerechnet werden“, erklärt Dr. Kälberer.
„Und sollte sich dann doch das chirurgische Problem als vorrangig erweisen, ist
ein Chirurg in Rufweite.“ Wie auch andere
Disziplinen. „Als Haus der Maximalversorgung verfügt das Katharinenhospital über
zahlreiche Fachrichtungen, die wir bei
Bedarf hinzuziehen“, sagt Professor Schilling.
Er schätzt, dass in rund 40 Prozent der
Fälle eine dritte Meinung eingeholt wird.
„Das reicht manchmal telefonisch, wenn
nötig kommen Kollegen der anderen
Disziplinen aber auch kurz vorbei.“
Dr. Kälberer hat inzwischen die Blutung
gestillt und die Wunde versorgt. Keine
fünfzehn Minuten sind seit der Einlieferung von Franz T. vergangen. „Schnelligkeit ist das A und O einer Notaufnahme
und in vielen Fällen ein Gradmesser für
den Erfolg“, sagt Professor Schilling und
nennt das Beispiel Herzinfarkt: „Die einzige Frage bei einem Herzinfarkt lautet:
Wie schnell bekomme ich den Patienten
im Herzkatheterlabor auf den Unter­
suchungstisch. Wenn ich es in wenigen
Minuten schaffe, dann ist es okay.“
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 15
„Wer zu Fuß kommt, der geht auch zu Fuß“
Das erfordert zum einen entsprechend
geschultes Personal: „Ruhe, Abgeklärtheit
und Professionalität sind wichtige Eigenschaften, die man für eine Tätigkeit in der
INA mitbringen sollte.“ Zum anderen ist
aber auch eine perfekte Ablaufplanung
wichtig. Dazu zählt etwa das Ersteinschätzungs-Verfahren nach ESI-Standard, das
der Chefarzt in der INA eingeführt hat.
„Bei großem Andrang kann nicht jeder
Patient gleich schnell behandelt werden.
Wir müssen dann die Patienten heraus­
filtern, die nicht warten können.“ Jeder
Patient wird deshalb innerhalb der ersten
zehn Minuten einer Ersteinschätzung
unterzogen und je nach Behandlungsdringlichkeit einer der fünf Stufen des
„Emergency Severity Index“ zugeordnet.
Franz T. musste nicht warten, sein blutender Kopf kam sofort an die Reihe. Jetzt,
wo die Blutung gestillt ist, beginnt die
ärztliche Routine: Anamnese, medizinische
Untersuchung, Anmeldung zum Röntgen,
Blutentnahme für die Laboruntersuchung.
Franz T. wird an EKG und Pulsmesser ange­
schlossen, die Daten werden auf die
Rechner an den Arbeitsplätzen der INA
geschickt. Diese Plätze bilden – wie eine
Insel – den Mittelpunkt der INA, die
Behandlungskabinen und Patienten­zimmer
sind drumherum angeordnet. Zahl­reiche
Computer stehen hier, jeder Mitarbeiter
kann jeden Rechner über eine Chipkarte
aktivieren und daran arbeiten. Auch Dr.
Kälberer sitzt nun hier und dokumentiert
den Fall Franz T.. Für den Rentner heißt es
nun erst einmal
warten – auf die
Labor­ergebnisse
und auf den
Termin zum
Rönt­gen.
„Eingriffe, die in Lokalanästhesie
möglich sind, werden direkt in der
INA durchgeführt.“
Stufe 1 bedeutet sofortige Behandlung,
Patienten mit Stufe 5 müssen sich gedulden. „Das heißt aber nicht, dass wir jemanden von der Behandlung ausschließen“, so
der Chefarzt, „bei uns wird jeder Patient
bestens versorgt.“
„Es ist noch recht ruhig heute“, sagt
Professor Dr. Tobias Schilling beim Blick
auf den großen Belegungsmonitor, der
anzeigt, wer mit welcher Indikation wie
lange schon in welchem Zimmer liegt.
„Im Schnitt behandelt wir hier täglich
rund 65 Personen“, so der Ärztliche Direktor
der INA. Vor allem an den Wochenenden
ist viel los. Bisheriger Rekordtag war allerdings ein Donnerstag mit 93 Notfällen.
An diesem Freitagvormittag sind etwa die
Hälfte der 22 Plätze der INA belegt. In der
Kabine rechts neben Franz T. führt Chirurg
Dr. Beck eine Punktion durch, in der Kabine
links liegt ein Mann, der nach einem
Auffahr­unfall über Nackenschmerzen
16 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
klagt. „Ich habe hier noch eine junge
Frau, die sich gestern Abend tief in den
Finger geschnitten hat und deren Wunde
nicht aufhört zu bluten. Wer macht´s?“,
ruft Pflegedienstleiterin Martina Sautter
in die konzentriert arbeitende Runde.
Insgesamt 14 Ärzte und 28 Pflegekräfte halten die INA rund um die Uhr am Laufen.
Franz T. ist mittlerweile beim Röntgen und
die junge Frau mit dem blutenden Finger
im Eingriffsraum der INA. Dort wird ihr
Schnitt fachmännisch verarztet. In diesem
Raum, der aussieht wie ein Operationssaal
en miniature, werden kleinere Eingriffe
durchgeführt, wie die Primärbehandlung
von Wunden oder das Stillen von Blutungen. „Wenn ein Eingriff in Lokalanästhesie möglich ist, dann führen wir ihn in der
INA selbst durch“, sagt Chefarzt Schilling.
Für die Versorgung von Brüchen verfügt
die INA zudem über einen Gipsraum und
auch ein Infektionszimmer ist vorhanden.
Dazu kommen alle notwendigen Geräte
wie Ultraschall, Röntgen, Beatmung und
Narkose. Sogar ein Analysegerät für die
Bestimmung von Blutgas und die Erstellung eines kleinen Blutbildes ist verfügbar.
Die Patientin mit
blutendem Finger
ist zu diesem Zeit­
punkt schon
längst wieder
weg. Auf die
Wunde gab es
einen Verband,
gegen den Schmerz eine Spritze und für
den Hausarzt einen Brief. Diesen Arztbrief
erhält jeder ambulante Patient am Ende
der Behandlung, ebenso wie die für den
Abend oder das Wochenende erforder­
lichen Medikamente. Etwa 60 Prozent der
Patienten der INA werden mit dem Rettungswagen gebracht, der Rest kommt,
wie die junge Frau mit dem Schnitt im
Finger, selbst. Es sind in der Regel die
leichteren Fälle. „Wer zu Fuß kommt, der
geht auch zu Fuß“, lautet eine ungeschrie­
bene Notfallregel. Doch egal ob Einlieferung im Sanka oder Laufkundschaft: „Wir
behandeln jeden, alles und das rund um
die Uhr an 365 Tagen im Jahr“, betont
Chirurg Hubert Gabel. Und das immer mit
der nötigen Gründlichkeit. „Auch einer
einfachen Verletzung wird auf den Grund
gegangen, denn es kann ja mehr dahinterstecken“, so der Leitende Oberarzt.
„Auch einfache Verletzungen
werden ernst genommen, es
kann ja mehr dahinterstecken.“
Inzwischen ist es zehn Uhr dreißig, Franz
T. ist vom Röntgen zurück, die Bilder sind
bereits auf dem Rechner, ebenso wie die
Laborwerte. Dr. Kälberer studiert die
Daten, es ist soweit alles in Ordnung. Der
Schwindel, über den der 88-Jährige auch
jetzt noch, rund vier Stunden nach seinem
Unfall, klagt, gibt ihr zu Denken und führt
letztendlich zu dem Entschluss, den Rentner stationär aufzunehmen. „Es ist am
besten, wenn wir Sie zur weiteren Beobachtung erst einmal hierbehalten“,
teilt sie Franz T. mit und erklärt ihm ihre
Entscheidung. Bis ein passendes Bett
auf einer der Stationen des Klinikums
Stuttgart zur Verfügung steht, wird er
von der Untersuchungskabine in eines der
Patientenzimmer der INA verlegt.
Oberärztin Kälberer schreibt derweil ihren
Bericht über Franz T. Für sie ist der Fall
damit beendet. Aus den Augen, aber auch
aus dem Sinn? „Natürlich gibt es immer
wieder Fälle, in denen man wissen will,
was aus dem Patienten geworden ist, ob
alles richtig war, was man gemacht hat“,
sagt die Internistin. Hat die Verdachtsdiagnose gestimmt, war es ein Herzinfarkt
oder doch eine Speiseröhrenentzündung?
Wie entwickelten sich die Symptome nach
12 Stunden, nach 24 Stunden? In solchen
Fällen greift sie zum Telefon und fragt auf
Station nach. Chefarzt Schilling begrüßt
ein solches Vorgehen: „Die Selbstreflexion
ist ein wichtiges Stück Qualitätssicherung.“
Auch in dem Patientenzimmer, in dem
Franz T. jetzt liegt, werden seine Vitalfunktionen erfasst. Alle 22 Plätze der INA
sind monitorüberwacht, weshalb manche
Patienten auch schon mal länger in der
INA bleiben. „Wenn eine Monitorüber­
wachung sinnvoll ist, die Patienten aber
nicht intensivpflichtig sind, kann es schon
vorkommen, dass sie bis zu einem Tag
oder länger in der INA liegen“, sagt Oberarzt Gabel. Denn Überwachungsbetten
haben sonst – neben den Intensivstationen und den Kardiologen – nur wenige
Abteilungen des Katharinenhospitals.
„Die Ausstattung hier in der INA ist erstklassig“, freut sich denn auch Chefarzt
Schilling. Er ist nicht ganz unschuldig daran: Im April 2010 war der Internist von
der Universität Heidelberg ans Klinikum
Stuttgart gewechselt und hat die INA konzeptionell und personell aufgebaut. Das
Klinikum trug natürlich seinen Teil bei:
Über zwei Millionen Euro wurden in den
räumlichen Umbau und in die Ausstattung
der neuen Notaufnahme gesteckt.
Die Investition hat sich gelohnt. Vor allem
für die Patienten, die hier schnelle und
kompetente Hilfe finden. Wie Franz T.
Während er noch auf seine Verlegung auf
die Station wartet kehrt langsam wieder
etwas Farbe in sein Gesicht zurück.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 17
Spitzenmedizin
Komplizierte Krankheitsbilder, die ver­
gleichsweise selten auftreten, erfordern
besonderes Know-how und medizinische
Spitzenleistungen. Als Haus der medizi­
nischen Maximalversorgung bietet das
Klinikum Stuttgart medizinische Höchst­
leistungen – und in vielen Bereichen
Spitzenmedizin auf überregionalem und
internationalem Niveau.
18 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Der Nihilismus früherer Tage ist längst passé
Wer rechtzeitig kommt, hat Chancen. Das gilt in besonderem Maße bei
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Zudem verspricht eine Behandlung in einem spezialisierten Zentrum den besten Erfolg. Am Katharinen­
hospital hat Professor Dr. Jörg Köninger ein solches interdisziplinäres
Pankreaszentrum gemeinsam mit den Spezialisten aus den Fachbereichen
Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie,
Anästhesie, Nuklearmedizin und Psychoonkologie aufgebaut.
Täglich um kurz nach sieben Uhr kommt
Leben in die Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie des Katharinenhospitals.
Professor Dr. Jörg Köninger, der Ärztliche
Direktor der Klinik, macht seine erste Visite.
Es ist eine schnelle Runde über die beiden
Stationen der Klinik und durch die Interdisziplinäre Intensivstation. In der anschließenden Frühbesprechung berichtet der
Diensthabende über die vergangene
Nacht und die Stationsärzte über die Fortoder Rückschritte der Patienten. Jeder
Patient wird kurz angesprochen, bei den
Operierten des Vortags gibt es ein paar
Nachfragen. Dann steht auch schon das
heutige OP-Programm auf dem Besprechungsplan.
Drei Säle des Zentral-OP im Katharinenhospital sind an diesem Morgen von den
Allgemeinchirurgen belegt, zwölf Eingriffe
sind geplant. Sie stellen nur eine kleine
Auswahl des breiten operativen Spektrums
der Allgemeinchirurgie dar. Die Band­
breite der Operationen beginnt mit den
kleinen Eingriffen an der Gallenblase oder
bei einem Leistenbruch, der in weniger als
einer halben Stunde operativ versorgt ist.
Herzschrittmacherimplantation, Nierentransplantation oder die Erweiterung von
Darmengstellen bei Morbus Crohn nehmen
als mittlere Operationen schon etwas
mehr Zeit in Anspruch. Und bei den großen Eingriffen wie Leberteilresektion oder
Speiseröhrenneubildung stehen die
Chirurgen auch mal mehrere Stunden bis
zu einem ganzen Tag am Operationstisch.
Das gilt auch für Eingriffe am Pankreas
(Bauchspeicheldrüse), einem der Spezialgebiete des Ärztlichen Direktors.
Um Viertel nach acht verlassen die ersten
Assistenzärzte den Besprechungsraum und
machen sich auf in den OP zur Vorbereitung der anstehenden Eingriffe. Professor
Köninger kommt in der Regel kurz danach.
Rund vier Stunden steht er täglich im OP,
„wenn es nötig ist auch bis in den Abend.“
600 bis 700 Operationen kommen so jährlich zusammen. „Ohne das tägliche Operieren würde mir etwas fehlen“, sagt der
48-jährige Chefchirurg.
Heute allerdings bespricht sich Professor
Köninger vor der OP noch mit Professor
Dr. Götz Martin Richter, dem Chefarzt der
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Es geht um einen Patienten mit Pankreaskarzinom, den sie gemeinsam im Pankreaszentrum des Katharinenhospitals behandeln. Dieses Zentrum
war im Sommer 2010 gegründet worden.
„Aufgrund ihrer Komplexität und der relativen Seltenheit gehören Bauchspeicheldrüsenerkrankungen in die Hände von
spezialisierten Zentren“, betont Professor
Köninger, der das Pankreaszentrum leitet.
Einmal in der Woche treffen sich seither
die Pankreas-Spezialisten aus den Fachbereichen Gastroenterologie Onkologie,
Strahlentherapie, Radiologie und Chirurgie und besprechen alle Patienten, die
mit einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung
ans Katharinenhospital kommen. „Im
Rahmen dieser Treffen wird die individuelle
Behandlungsstrategie diskutiert und festgelegt“, erklärt der Chirurgie-Chefarzt.
einer Computertomographie des Bauchs
als Zufallsbefund eine Vorstufe eines Pankreaskarzinoms, eine sogenannte zystische
Raumforderung, entdeckt worden. Das ist
keine Seltenheit: „Bauchspeicheldrüsenkrebs kommt meist unbemerkt. Vor allem
Frühstadien verursachen in der Regel keine
Symptome, so dass sie oft nur zufällig entdeckt werden“, so Professor Köninger. Bei
der regelmäßigen Kontrolle der Vorstufe
war nun eine Veränderung bemerkt worden, über die sich Professor Köninger
und Professor Richter kurz austauschen.
„Die Entscheidung, ob man zuwartet und
beobachtet oder ob man chirurgisch interveniert ist oft schwierig. Das Wissen der
Experten unterschiedlicher Disziplinen
führt aber stets zur besten Lösung für den
Patienten.“
Gegen neun Uhr ist Professor Köninger im
OP. Auch hier wartet, unter anderem, ein
Pankreaskarzinom auf ihn. „Die Chirurgie
ist das einzige Fach, das Pankreaskarzinome heilen kann“, betont der Chefarzt.
Dafür darf der Tumor allerdings noch
nicht zu groß sein und darf auch noch
nicht gestreut haben. „Nur dann ist eine
komplette operative Entfernung und in
einzelnen Fällen auch eine Heilung möglich.“ Noch vor wenigen Jahren war von
vielen Ärzten der Nutzen der Chirurgie
beim Pankreaskarzinom prinzipiell in Frage
gestellt worden. Eine hohe perioperative
Morbidität und operationsassoziierte Letalität bei insgesamt schlechter Prognose
begründeten diese ablehnende Haltung.
„Eine solche nihilistische Einstellung ist
Wenn ein dringender Fall ansteht, muss
auch außerhalb der Zentrumssitzungen,
wie an diesem Morgen eine Abstimmung
erfolgen. Bei dem Patient war im Rahmen
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 19
Der Nihilismus früherer Tage ist längst passé
heutzutage nicht mehr berechtigt“, sagt
Professor Köninger und nennt ein paar
aktuelle Zahlen: „Die Fünfjahresüberlebensrate nach vollständiger Tumorentfernung
liegt bei 25 Prozent, bei negativem Nodalstatus sogar bei 35 bis 45 Prozent.“ Gründe
für diese Verbesserungen sieht er vor allem
in der subtileren Bildgebung, im besseren
Verständnis für die unterschied­lichen
Pathologien, in der Identifikation von Vor­
stufen und in modernen Therapiekonzepten. „Und nicht zuletzt ist auch die Chirurgie schonender und zugleich radikaler
geworden.“
Doch trotz minimalinvasiver, organerhaltender Operationsverfahren ist die Pank-
fahren: Von der Ausschälung oder der
Duodenumerhaltenden Pankreaskopf­
resektion bei der Behandlung chronischer
Pankrea­titen bis zur laparoskopischen
Pankreasschwanzresektion oder Pankreaslinksresektion bei Karzinomen. 80 bis 100
solcher Pankreaseingriffe werden jährlich
von dem Team um Professor Köninger
durchgeführt. Im Jahr 2010 waren darunter allein 35 Pankreaskopfresektionen,
bei einer postoperativen Mortalität von
2,8 Prozent. Nach Duodenumerhaltender
Pankreas­kopfresektion, nach Pankreaslinksresektion und Pankreassegmentresektion gab es keine Mortalität. „Das ist auch
international als ein ausgesprochen gutes
Ergebnis zu werten“, so der Chefarzt.
„Die Entscheidung, ob man zuwartet und
beobachtet oder ob man chirurgisch interveniert ist oft schwierig.“
reaschirurgie weiterhin ein gefährlicher
Eingriff. „Den Erfolg macht das Team“,
sagt Professor Köninger. Neben ihm übernehmen noch die Leitende Oberärztin
Dr. Katharina Feilhauer und Oberarzt Dr.
Jürgen Teschner die heiklen Operationen
an der Bauchspeicheldrüse. Entsprechend
der verschiedenen Indikationen am Pank­
reas gibt es auch unterschiedliche OP-Ver-
Es ist schon früher Nachmittag, als Professor
Köninger aus dem OP kommt. Es folgt die
Visite auf den Stationen und dann ist
schon Zeit für die Pankreassprechstunde.
Immer dienstags und donnerstags von
15.30 bis 17.00 Uhr stehen der Chefarzt
oder Oberärztin Dr. Feilhauer den Pankreaspatienten zur Verfügung. In dringenden Fällen ist aber auch außerhalb dieser
Zeiten ein Kontakt möglich. „Wer von
seinem Hausarzt die Diagnose Bauch­
speicheldrüsenkrebs erhält und an unser
Pankreaszentrum überwiesen wird, kann
nicht unbedingt bis zum nächsten Sprechstundentermin warten“, kennt Professor
Köninger die Ängste und Nöte der Betroffenen. Die schnelle Betreuung ist ihm
wichtig.
20 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Für ebenso wichtig hält er auch eine
umfassende Aufklärung der Patienten
über die Risiken eines Eingriffs. „Operationen an der Bauchspeicheldrüse sind, wie
auch an der Leber oder der Speiseröhre,
einfach gefährlich und führen oft zu
bedrohlichen Situationen.“ Bei etwa 40
Prozent dieser komplexen Fälle komme es
zu einem komplizierten Verlauf, so der
Chefarzt, und das sei dem Patienten
gegenüber klar anzusprechen. Von Vorteil
ist auch bei diesen Problemfällen die
Interdisziplinarität des Zentrums. „Für das
Komplikationsmanagement ist das gute
Miteinander von Chirurgen, Intensivmedizinern, Internisten und Radiologen maßgebend“, sagt Professor Köninger und
ergänzt: „Nur ein erfahrenes Team schafft
es, in extremen Situationen Routine auf
höchstem Niveau zu liefern. Deshalb sollte
man solche Eingriffe nur dort vornehmen
lassen, wo sie oft durchgeführt werden.“
Die Aufklärungsgespräche mit den Patienten sind nicht einfach und noch schwieriger wird es, wenn Patienten zu spät in die
Behandlung kommen. „Aber auch wenn
ein Pankreaskarzinom nicht mehr operabel
ist, gewährleistet die Kompetenz der in
unserem Pankreaszentrum vorhandenen
Fachrichtungen eine umfassende Behandlung“, betont Professor Köninger. Das Ziel
ist dann allerdings nicht mehr die Heilung
oder die Verlängerung des Lebens, sondern die Erhöhung der Lebensqualität in
der noch verbleibenden Zeit.
Nach der Sprechstunde widmet sich der
Klinikchef der unvermeidlichen Ver­
waltungs­arbeit. Die verbleibende Zeit
gehört dann auch dem wissenschaft­lichen
Arbeiten. Aufgrund der hohen Fallzahlen
nimmt die Klinik an mehreren multizent­
rischen Studien teil, auch verschiedene
interne Ergebnisanalysen, etwa zur lapa-
Erkrankungen des Pankreas“ nach den
Kriterien der Deutschen Gesellschaft für
Allgemein- und Viszeralchirurgie zertifiziert. „Wir sind bundesweit das zweite
Zentrum, das beide Zertifizierungen
erfolgreich durchlaufen hat“, so Professor
Köninger. Als er sein Büro abschließt.
Es ist kurz vor 19 Uhr.
„Nur ein erfahrenes Team schafft es, in
extremen Situationen Routine auf höchstem Niveau zu liefern.“
roskopischen Pankreasresektion, werden
durchgeführt. Viele lange Abende im Büro
bescherte Professor Köninger ebenso wie
seiner Oberärztin Dr. Feilhauer auch die
Zertifizierung des Pankreaszentrums und
das mit Erfolg: Im November 2010 wurde
das Pankreaszentrum nach den Kriterien
der Deutschen Krebsgesellschaft sowie
dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN
ISO 9001:2008 und im Februar 2011 als
„Kompetenzzentrum für chirurgische
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 21
Interdisziplinäres Zusammenspiel auf Spitzenniveau
Neurologen, Neuroradiologen und Neurochirurgen arbeiten im Neurozentrum des Klinikums Stuttgart eng zusammen. Mit ihrer außer­
gewöhnlich großen Erfahrung behandeln die Experten des Zentrums
auch schwierigste Fälle mit großem Erfolg nach neuesten medizinischen
Methoden.
Rund 1.200 Patienten mit akutem Schlaganfall werden inzwischen pro Jahr in der
Stroke Unit, der Schlaganfalleinheit der
Neurologischen Klinik im Bürgerhospital,
behandelt. Werden die Patienten innerhalb weniger Stunden nach dem Schlag­
anfall in die Stroke Unit gebracht, können
die Neurologen in vielen Fällen mit der
klassischen Thrombolyse gesundheitliche
Folge des Schlaganfalls verhindern oder
doch zumindest abschwächen. „Ist schon
zu viel Zeit verstrichen oder ist der Gefäßverschluss sehr langstreckig, dann bietet
uns die interventionelle Neuroradiologie
eine zusätzliche, sehr gute Behandlungsoption“, berichtet Professor Dr. Hansjörg
Bäzner, der Ärztliche Direktor der Neurologischen Klinik.
Der Ärztliche Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuro­
radiologie, Professor Dr. Hans Henkes, und
sein Team verfügen über sehr große
Expertise mit der mechanischen Thrombektomie von zerebralen thromb-embolischen Gefäß­verschlüssen. Diese modernen
Behandlungsmethoden für den akuten
Schlaganfall stehen rund um die Uhr zur
Verfügung.
Dritter Partner im Expertenteam des Neurozentrums am Klinikum Stuttgart ist Professor Dr. Nikolai Hopf, Ärztlicher Direktor
der Neurochirurgischen Klinik. Er steht mit
seinem Team immer dann bereit, wenn
sich durch den Schlaganfall weitere Komplikationen ergeben, wenn beispielsweise
der Hirndruck steigt. „Patienten mit akutem Schlaganfall können wir dank unserer
engen Zusammenarbeit im Neurozentrum
neuste Behandlungsalternativen bieten,
die weit über die Standardtherapie-Alternativen hinausgehen“, erläutert Professor
Hopf.
Das gilt auch, wenn es darum geht, chronische Durchblutungsstörungen des Gehirns
zu behandeln, also das Grundleiden, das
häufig zum Schlaganfall geführt hat. Auch
hier bietet Professor Henkes mit modernen endovaskulären Stent-Verfahren sehr
erfolgreiche Therapiemöglichkeiten. Mit
indirekter Revaskularisation über die Kaumuskulatur oder der klassischen Bypass­
chirurgie ergänzt Neurochirurg Professor
Hopf das Spektrum um weitere Behandlungsalternativen. „In Deutschland gibt es
vielleicht fünf Zentren, die ein so umfassendes Behandlungsangebot wie unser
Neurozentrum für neurovaskuläre Erkrankungen anbieten“, sagt Professor Hopf.
Die Behandlung von Hirngefäßaneurysmen, also den gefährlichen Gefäßerweiterungen von Arterien, ist ein weiteres
Beispiel für die Zusammenarbeit im Neurozentrum. „In vielen Fällen können wir
heute ein Aneurysma auch der hirnversorgenden Gefäße durch bioaktive Coils oder
hämodynamisch wirksame Implantate versorgen“, erläutert Professor Henkes. Reicht
das nicht aus, bietet die Neurochirurgie
auch minimalinvasive operative Behandlungsoptionen. „Rund ein Drittel der Patienten mit Gefäßmalformationen (Aneurysma, AVM) profitiert von einer Kombination
aus klassisch neurochirurgischer Therapie
und neuroradiologischer Intervention“,
ergänzt Professor Hopf.
Neben den neurovaskulären Erkrankungen behandeln die Experten im Neurozentrum in vielen Fällen auch Erkrankungen
der Wirbelsäule oder Hirntumore gemeinsam. Erst nach differenzierter Diagnostik
durch die Neurologen und exakter Bild­
gebung durch die Neuroradiologen kann
der Neurochirurg mit der nötigen Sicherheit die Operation planen und durchführen. Dazu steht im neurochirurgischen
OP modernste Technik zur Verfügung, wie
Navigationssysteme oder die transkra­nielle
22 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Magnetstimulation zur Lokalisierung
bestimmter Hirnareale. Bei Schädelbasistumoren ist eine Operation oft erst möglich, nachdem die Neuroradiologen den
Tumor durch eine Embolisation der versorgenden Blutgefäße vorbereitet haben.
Die Behandlung neurodegenerativer Erkran­
kungen, wie beispielsweise Morbus
Parkinson, erfolgt genauso Hand in Hand
zwischen den drei Fachdisziplinen. Ist eine
medikamentöse Behandlung nicht mehr
ausreichend, kann den Patienten mit der
tiefen Hirnstimulation eine Behandlungsalternative geboten werden.
Die sehr gute kollegiale Zusammenarbeit
der drei Chefärzte ist ein wesentlicher
Faktor für den Erfolg des Neurozentrums
am Klinikum Stuttgart. Hinzu kommt die
umfassende Erfahrung aus der Behandlung sehr vieler Patienten. So führt Professor Henkes mit seinem Team in der Neuroradiologie beispielsweise pro Jahr über
1.200 kathetergestützte Interventionen
durch. Auch in der Neurochirurgie profitieren die Patienten von modernsten minimalinvasiven und endoskopischen OPMethoden, die Professor Hopf regelmäßig
zum Beispiel auch im Rahmen von LiveOPs auf Fachkongressen vorstellt. „Unsere
gemeinsamen Erfahrungen, die wir mit
den modernen Behandlungsmethoden im
Neurozentrum sammeln, werden regel­
mäßig gemeinsam diskutiert und ausgewertet“, berichtet Professor Bäzner. „So
sind wir in der Lage, unsere Behandlungsstrategien ständig zu verfeinern und dem
individuellen Krankheitsbild unserer Patienten anzupassen.“ Der Erfolg gibt den
Experten des Neurozentrums recht: Die
Zahl der behandelten Patienten ist in den
letzten Jahren kontinuierlich gestiegen,
und mancher kommt inzwischen von weit
her, um sich im Neurozentrum des Klinikums
Stuttgart behandeln zu lassen.
Exzellenz
Umfassendes Fachwissen und
über­durchschnittliche Erfahrung,
optimale Rahmenbedingungen
und persönliches Engagement,
ein gutes Team und
interdisziplinäre Zusammenarbeit –
das sind die Säulen, die
medizinische Exzellenz tragen.
Wie zum Beispiel im Neurozentrum
des Klinikums Stuttgart.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 23
24 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Sie sind der Motor jeder Entwicklung –
auch in der Medizin. Denn wenn es um
die Gesundheit geht, ist Stillstand Rück­
schritt. Neue Entwicklungen und Metho­
den, moderne Strukturen und Abläufe
sorgen im Klinikum Stuttgart für hoch­
qualifizierte Behandlungsstandards.
I N N O VAT I O N E N
An vorderster Front
Die Herzmedizin kann heute Menschen heilen, für die das noch vor
wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Fast schon traditionsgemäß
gehören die Herzspezialisten des Klinikums Stuttgart zu den Vorreitern
beim Einsatz von innovativen, neuen Verfahren, die das ermöglichen.
Eine zu enge Mitralklappe treibt heut­zu­
tage keinem ambitionierten Herzmediziner
den Schweiß auf die Stirn. Eine Ballon­
aufweitung der verengten Stelle gehört
mittlerweile zu den etablierten Standard­
eingriffen, die in einem solchen Fall Abhilfe
schaffen können und das Blut wieder
ungehindert in den Körperkreislauf fließen lassen. Im Klinikum Stuttgart wurde
dieses Verfahren bereits vor gut 20 Jahren
eingesetzt. Damals war es eine absolute
Neuheit – und das Klinikum Stuttgart
einer der Vorreiter in diesem Bereich.
Seither hat sich das Feld der Herzmedizin
enorm weiter entwickelt. Eines ist aber
gleich geblieben: Bis heute nehmen die
Herzspezialisten des Klinikums eine führende Rolle beim Einsatz innovativer,
neuer Verfahren ein.
Einer der wichtigsten aktuellen Trends in
der Entwicklung der Herzmedizin ist eine
Orientierung hin zu minimalinvasiven Verfahren. Prof. Dr. Thomas Nordt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten am Katharinenhospital, legt
jedoch darauf Wert, dass die landläufig
häufig verwendete Einordnung des
Begriffs minimalinvasiv hier nicht unbedingt die passende ist – oder zumindest
ein wenig zu kurz gefasst. „Oft wird minimalinvasiv gleichgesetzt mit Operationen,
die mit kleinen Operationszugängen, also
kleinen Schnitten durchgeführt werden“,
erklärt der Herzmediziner.
Für seinen Bereich hält er jedoch eine
andere Definition für passender:
„Wir reden hier von Verfahren, die für
den Patienten besonders schonend sind.“
Und das muss eben nicht zwingend eine
„Schlüsselloch-OP“ sein, sondern kann
beispielsweise auch durch einen Herz­
katheter-basierten Eingriff erreicht werden – wodurch auch das Trauma des
Eingriffs für den Patienten deutlich verringert werden kann.
Dem umliegenden Gewebe wird dadurch
Wärme entzogen, bis sich Eiskristalle in
den Zellen bilden und diese platzen. Sind
die leitfähigen Herzmuskelzellen zerstört,
laufen die Störimpulse ins Leere. Im Gegen­
satz zur Radiofrequenztherapie, die die
Leitungsbahnen durch Hitze zerstört,
bleibt das umliegende Bindegewebe bei
einer Kryoablation erhalten – weshalb das
Verfahren den Organismus des Patienten
wiederum weniger belastet.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Kryoabla­
tion. Das innovative Verfahren wird
bei der Behandlung von Patienten mit
paroxysmalem Vorhofflimmern, einer
spontan auftretenden und ebenso spontan endenden Herzrhythmusstörung, eingesetzt – und reduziert die Behandlungsdauer gegenüber dem gängigen Standard­
verfahren, der Radiofrequenzablation,
ungefähr auf die Hälfte. Seit Dezember
2010 werden Patienten im Klinikum
Stuttgart mit der neuen Vereisungs­
behandlung therapiert, deren Ziel die
elektrische Isolation der Lungenvenen ist,
die mit Stör­impulsen das Vorhofflimmern
auslösen. Die Vorhofkontraktionen des
Herzens geraten durch diese hochfrequenten Impulse aus dem Takt, was sich durch
Beschwerden wie einem unregelmäßigen
Puls, Herzrasen, Luftnot oder Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit
äußert. Direkt lebensbedrohlich ist das
zwar nicht – unbehandelt wird das Herz
jedoch stark belastet und das Schlaganfallrisiko ist signifikant höher.
In anderen Fällen können Eingriffe mittels
eines Katheters invasive, also offene Herzoperationen sogar ersetzen, beispielsweise
bei einer Reparatur undichter Mitralklappen. Die Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten des Klinikums Stuttgart ist – in enger
Zusammenarbeit mit der Sana Herzchirurgie Stuttgart – eines der ersten außer­
universitären Zentren Deutschlands, das
diesen Eingriff kathetergestützt anbietet.
Bei der Kryoablation wird ein Katheter
über die Beinvene in den rechten Vorhof
und dann durch transseptale Punktion in
den linken Vorhof eingebracht. Dort führen die Herzspezialisten den Katheter an
die Einmündung der Lungenvenen, wo ein
Ballon aufgeblasen und mittels Lachgas
auf etwa -80°C abgekühlt wird.
Die Mitralklappe sitzt, ähnlich einem Ventil, zwischen linkem Herzvorhof und linker
Herzkammer. Ist sie offen, fließt sauerstoffreiches Blut in die Herzkammer. Dann
schließt sie und die Herzkammer pumpt
das Blut in den Körper. Ist die Mitralklappe undicht, fließt ein Teil des Bluts in den
Vorhof und damit in die Lunge zurück.
Das tut dem Herz auf Dauer natürlich
nicht gut, weshalb es wichtig ist, solche
Mitralklappen-Insuffizienzen rechtzeitig
zu behandeln. In der Regel geschieht das
mittels einer Operation, bei der Herzchirurg die undichte Herzklappe repariert
oder gegen eine künstliche austauscht.
„Diese Eingriffe sind bewährt, sie erfolgen
aber stets unter Einsatz der Herz-LungenMaschine“, erklärt Prof. Dr. Nordt. Und
genau das bedeutet für sehr alte Patienten oder Patienten mit schwerwiegenden
Begleiterkrankungen ein relativ großes
Operationsrisiko, das die Reparatur oder
den Austausch der Herzklappe sogar
unmöglich machen kann.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 25
An vorderster Front
An dieser Stelle kommen nun die katheter­
gestützten Eingriffe ins Spiel: Sie werden
am schlagenden Herzen durchgeführt –
und sind deshalb prädestiniert für den
Einsatz bei Risikopatienten. Die Kardio­
logen führen den Katheter über die Vene
in den rechten Herzvorhof, von dort geht
es durch die Vorhofscheidewand in den
linken Vorhof und weiter zu der defekten
Mitralklappe. Hier wird dann ein an der
Katheterspitze sitzender, so genannter
MitraClip ausgefahren. Beim Zurückziehen
des Katheters „schnappt“ sich der Mitra­
Clip die Segel der Mitralklappe und fixiert
sie. „Wir können so die hochgradige
Undichtigkeit erheblich verringern oder
sogar komplett ausschalten“, sagt Prof.
Nordt. Damit bei dieser Millimeter-Arbeit
auch alles glatt läuft, wird der Eingriff
mittels Schluckecho (Ultraschall durch die
Speiseröhre, transösophageales Echo)
gesteuert und unter Röntgendurchleuchtung kontrolliert. Wenn der Clip richtig
sitzt, wird er vom Katheter gelöst und der
Eingriff ist beendet. Der teflonbeschichtete
Metallclip bleibt dauerhaft im Herzen und
wächst mit der Zeit in das umliegende
Gewebe ein.
„Der MitraClip ist noch keine grundsätz­
liche Alternative zur Operation, da es
noch keine ausreichenden Langzeiterfahrungen gibt“, betont Professor Nordt, der
sich trotzdem als großer Fan des Verfahrens zeigt: „Bei solchen Eingriffen wird
der Fortschritt im klinischen Alltag richtig
greifbar – da ein unmittelbarer positiver
Effekt für die Patienten auftritt“, findet
er. Denn für Patienten, für die eine OP zu
riskant wäre und keine vergleichbaren
Alternativen bestehen, ist das innovative
Verfahren schon heute ein wahrer Segen –
und in den nächsten Jahren werden Alter
und Krankheitsgrad der Patienten, für die
der Einsatz des MitraClips in Frage kommt,
möglicherweise weiter sinken.
Wo immer es möglich und sinnvoll ist,
kommen minimalinvasive Eingriffe am
Herz auch im Zentrum für angeborene
Herzfehler (ZAHF) zum Einsatz. Das ZAHF
wird in Kooperation der Pädiatrie 3 des
Olgahospitals, der Klinik für Herz- und
Gefäßkrankheiten am Katharinenhospital
sowie der Sana Herzchirurgie Stuttgart
geführt und ist ebenso anerkanntes
Kinder­herzzentrum wie auch EMAH-Zentrum, also ein Zentrum zur Behandlung
von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern. Dementsprechend werden im
ZAHF Patienten jeden Alters behandelt,
wenn sie seit der Geburt an einem Herzfehler leiden. Die interdisziplinäre Arbeit
des Zentrums befindet sich dabei auf allerhöchstem Niveau: „Wir decken das komplette weltweit angebotene Spektrum an
minimalinvasiven Eingriffen ab“, erklärt
der Ärztliche Direktor der Pädiatrie 3,
Dr. Frank Uhlemann.
26 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Das minimalinvasive Leistungsspektrum
beginnt im herzchirurgischen Bereich.
Miniaturisierte Herz-Lungen-Maschinen
mit reduziertem Füllvolumen und geringerer Fremdkörperoberfläche für den
Anschluss ans Herz verringern die Abwehrreaktion des Körpers – und damit die
Belastung für den Patienten. Eine enorm
wichtige Rolle spielen im Zentrum für
angeborene Herzfehler jedoch insbesondere interventionelle Eingriffe, die mittels
Katheter durchgeführt werden können.
Dank deren Einsatz können viele offene
Operationen hinausgezögert werden –
was beispielsweise bei Säuglingen ein entscheidender Faktor sein kann, wenn diese
für den „großen“ Eingriff noch nicht stabil
genug sind. Hinzu kommt der Umstand,
dass Patienten mit angeborenen Herz­
fehlern im Lauf ihres Lebens häufig einer
großen Zahl an Operationen ausgesetzt
sind. „Der erwachsene Patient mit angeborenem Herzfehler ist ein besonderer
und eigentlich relativ neuer Patienten­
typ“, erklärt Dr. Uhlemann dazu. Früher
gab es diesen Typus kaum: aufgrund fehlender medizinischer Möglichkeiten
erreichten Patienten mit angeborenem
Herzfehler das Erwachsenenalter schlicht
und ergreifend eher selten. Das ist heute
glücklicherweise anders, und interven­
tionelle Eingriffe ermöglichen es zeitgleich, die Anzahl der Herzoperationen im
Laufe eines Lebens zu verringern oder
operative Eingriffe sogar überflüssig zu
machen. Bei besonders komplexen Herzfehlern kann ein Kathetereingriff zudem
dazu dienen, den chirurgischen Eingriff
vorzubereiten – beispielsweise, indem
Gefäße mittels eines Ballonkatheters aufgeweitet werden, sich dadurch im Laufe
der Zeit stärken und eine notwendige
Operation schlussendlich erst ermöglichen.
Was den Einsatz der kathetergestützen
Eingriffe bei Menschen mit angeborenen
Herzfehlern angeht, ist das ZAHF eine
der führenden Adressen in Deutschland
und kann beispielsweise in BadenWürttem­berg die mit Abstand meisten
Eingriffe verzeichnen. Der daraus resultierende Erfahrungsschatz der Herzspezia­
listen ist eine wichtige Grundlage dafür,
dass immer wieder neue, innovative Verfahren zum Einsatz gebracht werden können – wie beispielsweise im Falle einer
Verengung (Stenose) oder Undichtigkeit
(Insuffizienz) der Pulmonalklappe, die die
rechte Herzkammer mit der Lungenschlagader verbindet.
Dank eines neuen Verfahrens können
Dr. Uhlemann und sein Team Patienten die
Tortur einer offenen OP heute aber
ersparen – mit einer Methode, die bislang
ausschließlich in Deutschlands größten
Herzzentren eingesetzt wird. Über einen
Katheter wird dabei ein Metallstent ins
Herz eingebracht. Der Clou dabei: In den
Stent, der bei der Applizierung auf wenige Millimeter zusammengedrückt wird,
ist eine aus Rindervene bestehende Herzklappe eingenäht. Ist das System an der
richtigen Stelle im Herz angelangt, wird
es mittels eines Ballons aufgepumpt,
wodurch die defekte Pulmonalklappe verdrängt und letztendlich ersetzt wird.
Lange war hier das Einbringen einer
Klappen­prothese in einer offenen Herzoperation das Mittel der Wahl. Mit einem
entscheidenden Nachteil: Die neu eingebrachten Klappen halten in der Regel
nicht lebenslang, sondern degenerieren
aufgrund des Wachstumsprozesses. „Verliert die Klappe ihre Funktion, droht dem
Patienten eine erneute Operation“,
erklärt Dr. Uhlemann – was nach zehn
Jahren, aber auch schon nach einem Jahr
der Fall sein kann.
Bereits nach wenigen Tagen kann der Patient die Klinik wieder verlassen – in der
Regel, ohne dass in der Zwischenzeit eine
intensivmedizinische Betreuung notwendig ist. „Das ist wirklich kein Vergleich“,
findet Dr. Uhlemann, „zu dem, was eine
offene Herz-OP den Patienten abverlangt
hätte.“ Eine Einschränkung gibt es jedoch:
Bisher ist das Verfahren nur bei Patienten
möglich, deren Körpergewicht 20 Kilogramm überschreitet. Doch diese Grenze
wird mit Sicherheit in Zukunft sinken. Und
noch eines ist sicher: Die Herzspezialisten
des Klinikums Stuttgart werden auch dieses Mal ganz vorne mit dabei sein, wenn
es darum geht, das Verfahren noch weiter
zu verbessern.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 27
Investitionen in Komfort und hochmoderne Patientenversorgung
Die tief greifende, umfangreiche bauliche Modernisierung des Klinikums
Stuttgart schreitet planmäßig voran. Neben den beiden großen Neubaumaßnahmen am Standort Mitte und am Krankenhaus Bad Cannstatt
sind eine ganze Reihe begleitender Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen inzwischen bereits abgeschlossen.
Am 15. Januar 2010, zeitgleich mit dem
Baggerbiss für das neue Zentrum für See­
lische Gesundheit, konnte am Krankenhaus
Bad Cannstatt der Neubau für Verteiler­
küche und Mitarbeitercasino eingeweiht
werden. Aus der Verteilerküche können
täglich bis zu 650 Patienten versorgt werden. Das neue Casino bietet Platz für 220
Mitarbeiter und Gäste. Gut ein Jahr später, am 25. März 2011, feierten KlinikumsMitarbeiter, Handwerker und Gäste
bereits das Richtfest für den Neubau des
Zentrums für Seelische Gesundheit. Die
Arbeiten hier sind im Zeitplan, so dass der
Neubau noch im Dezember übergeben
werden soll. Nach den anschließenden
Arbeiten zur Inbetriebnahme des Gebäudes werden die Kliniken des Zentrums für
Seelische Gesundheit zum Ende des ersten
Quartals 2012 vom Bürgerhospital nach
Bad Cannstatt umziehen können.
Am Standort Mitte war der Anlauf der
neuen Energiezentrale im Februar 2010
ein wesentlicher Meilenstein. Die hoch­
moderne Anlage wird künftig den gesamten Standort Mitte mit Energie versorgen.
Außerdem übernahmen die Mitarbeiter­
innen und Mitarbeiter im Mai 2011, nach
rund 18-monatiger Bauzeit, die neue Zentrale Sterilisations- und Versorgungsanlage
(ZSVA) im Katharinenhospital. Während
der Umbau- und Modernisierungsmaß­
nahmen musste die Arbeit in der Zentral­
sterilisation mit voller Leistung weiter­
laufen, was den Mitarbeiterinnen und
Mit­arbeitern viel Flexibilität abverlangte.
Um den umfangreichen OP-Betrieb des
Katharinenhospitals aufrecht zu erhalten,
musste deshalb in der Zentralsterilisation
zum Teil in mehreren Schichten rund um
die Uhr gearbeitet werden. Die neue
ZSVA, für die rund sieben Millionen Euro
investiert wurden, wird künftig neben den
Operationssälen des Katharinenhospitals
auch das neue Olgahospital und die Frauenklinik mit versorgen können.
Im Rahmen der umfassenden Sanierung
und Modernisierung der Pflegestationen
im Katharinenhospital wurde im Herbst
2010 der zweite von vier Bauabschnitten
abgeschlossen. Bis zum Jahreswechsel
2012/2013 sollen alle Stationen den Patienten modernen Hotel-Komfort bieten.
Auch die Stationssanierungen müssen im
laufenden Betrieb durchgeführt werden.
Um vor allem die Lärmbelästigung für
die Patienten gering zu halten, werden
während der Bauzeit auch die Stationen
geräumt, die direkt an die gerade sanierten Bereiche angrenzen. Ein Bettenanbau
in Modulbauweise am Haus I stellt seit
Februar 2010 sicher, dass während der
Stationssanierungen genügend Betten­
kapazitäten zur Verfügung stehen.
In den Zimmern der sanierten Stationen
steht den Patienten zudem das neu eingeführte, moderne Patienten-Informationsund Kommunikations-System (PIKS) zur
Verfügung, mit dem künftig alle Betten
im Klinikum Stuttgart ausgestattet sein
werden. Über einen Flachbildschirm mit
Touch-Screen können die Patienten tele­
fonieren, Fernsehen, im Internet surfen,
sich über das Kulturprogramm des
Klinikums informieren oder ihre Essens­
bestellung aufgeben.
Mit der Modernisierung der Stationen
wird gleichzeitig auch das neue Wahl­
leistungskonzept umgesetzt. Sowohl am
Standort Mitte als auch ab 2011 im
Kranken­haus Bad Cannstatt entstehen
Komfortstationen, die über besondere
Hotelkomfortmerkmale verfügen.
Größtes Bauprojekt am Standort Mitte
ist aber nach wie vor der Neubau für
Olgahospital und Frauenklinik. Die bau­
liche Fertigstellung ist für Ende 2012
geplant. Daran schließt sich die Inbetriebnahme mit der Installation von Medizintechnik und IT, Ver- und Entsorgung, der
28 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Möblierung und Maßnahmen zur Betriebs­
organisation an. Mitte 2013 können
dann Patienten und Mitarbeiter aus Olga­
hospital und Frauenklinik in den Neubau
einziehen.
Da das Zentrum für Seelische Gesundheit
nun dauerhaft am Krankenhaus Bad
Cannstatt bleibt, wurde inzwischen die
Planung für die Neu- und Umbauten der
Zentren für Innere Medizin (ZIM), für
operative Medizin (ZOM) und das Neurozentrum weiterentwickelt. So werden in
diesem sogenannten Zentralen Neubau
(ZNB) künftig auch die Augenklinik und
die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie das Radiologische Zentrum und das Zentrum für Anästhesie und
Intensivmedizin untergebracht. Unter
der Voraussetzung, dass der Modulanbau
am Haus I bestehen bleibt, können der
Raumbedarf der beiden Kliniken im ZNB
realisiert werden. Die endgültige Entscheidung darüber steht noch aus.
Bis auch die internistischen Kliniken des
Bürgerhospitals an den Standort Mitte
umziehen können, werden noch einige
Jahre vergehen. Deshalb hat das Klinikum
Stuttgart auch im Bürgerhospital weitere
Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Attraktivität des Standortes
zu erhalten. Mit Investitionen in Höhe von
über einer Million Euro wurde der Komfortstandard der auf zwölf Betten erweiterten Intensivstation, der Allgemein­
station sowie der Schwerpunkt Geriatrie
in der Medizinischen Klinik 3 verbessert.
Die Stroke Unit der Neurologischen Klinik
wurde um vier auf jetzt zwölf Betten
erweitert. Außerdem eröffnete das Bürger­
hospital im Juli 2010 eine Palliativeinheit
mit neun Betten. Hierfür investierte das
Klinikum Stuttgart 300.000 Euro. Weitere
50.000 Euro spendete die Sabine Dörges
Stiftung für die Ausstattung.
t
nf
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Zu
Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen,
aber wir können uns wappnen für künf­
tige Anforderungen. Das Klinikum Stuttgart
investiert deshalb auf allen Ebenen in
eine erfolgreiche Zukunft – mit Neu- und
Umbauten, mit modernster Medizingeräte­
technik und vor allem mit der Gewinnung
und Förderung hochqualifizierter Mitar­
beiterinnen und Mitarbeiter.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 29
Trend
Gesellschaftliche Trends machen vor der
Arbeitswelt nicht halt. Der Wunsch,
Beruf und Familie ausgewogen mitein­
ander vereinen zu können, ist ein solcher
Trend. Mit Teilzeitangeboten und familien­
freundlichen Angeboten unterstützt das
Klinikum Stuttgart seine Mitarbeiter­
innen und Mitarbeiter – und liegt damit
nicht nur im Trend, sondern ist auch als
Arbeitgeber für qualifizierte Fachkräfte
attraktiv.
30 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Geben und Nehmen
Als Oberarzt Teilzeit arbeiten? Nach der Ausbildung in einem Pflege­
beruf noch eine (oder mehrere) Zusatzqualifikationen draufpacken?
Am Klinikum Stuttgart sind das „normale“ Werdegänge. Denn
mit umfangreichen Angeboten fördert das Haus seine Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
„Nein, das geht nicht, als Arzt in der Inneren Medizin geht so was nicht.“ Die Reak­
tion von Dr. Dennis Hahn auf die Frage
seiner Frau, ob er sich denn vorstellen könne, Teilzeit zu arbeiten, war eindeutig. Das
war vor acht Jahren und er war gerade
zum ersten Mal Vater geworden. „Damals
war das für mich absolut undenkbar, gerade als Internist, der mit Langzeitpatienten
arbeitet.“ Er war kurz vor der Facharztprüfung für Innere Medizin und nach
mehreren Jahren als Assistenzarzt in der
Medizinischen Klinik 1 des Bürgerhospitals
gerade an die Klinik für Onkologie des
Katharinenhospitals gewechselt – mit dem
Ziel der Weiterbildung zum Schwerpunkt
Hämatologie und internistische Onkologie.
„Als Onkologe hat man es häufig mit
Patienten zu tun, die eine existenzbedrohende Diagnose haben und meist eine
längerfristige Betreuung benötigen. Da ist
es nicht möglich, regelmäßig nicht anwesend zu sein“, begründete Dennis Hahn
damals die Absage an seine Frau.
Dass es doch geht, zeigte sich zwei Jahre
später. „Mit dem zweiten Kind wuchs
der Wunsch, zu Hause präsenter zu sein“,
sagt Dr. Hahn, „ich wollte mehr von den
Kindern haben und außerdem meiner
Frau ermöglichen, ebenfalls zu arbeiten.“
Er überdachte seine einst ablehnende
Haltung zur Teilzeit, sprach mit seinem
Chef und der Krankenhausverwaltung –
und stieß überall auf Entgegenkommen.
„Es hat mich überrascht, wie problemlos
sich das regeln ließ.“ Und so reduzierte er
2005 auf 70 Prozent.
wir aber den jeweiligen Kliniken und
Abteilungen, die damit dann ja auch
zurechtkommen müssen.“
Er ist damit nicht allein. Ende 2010 arbei­
teten exakt 2.113 Mitarbeiter des Klinikums
Stuttgart in Teilzeit – das sind 38 Prozent
der gesamten Belegschaft. Wobei alles
möglich ist: „Wir haben Mitarbeiter mit
einem 20-Prozent-Job, andere arbeiten
halbtags, wieder andere zu 80 Prozent“,
sagt Sabine Zeidler von der Personal­
abteilung, „das Klinikum ist hier sehr
flexibel und geht auf die Wünsche der
Mitarbeiter ein.“ In der Mehrzahl sind es
Frauen, die diese Möglichkeit nutzen,
aber auch einige Männer sind darunter.
„Teilzeitbeschäftigte Männer sind sicher
noch die Minderheit, aber ich kenne
inzwischen schon einige“, sagt Dr. Hahn,
„auch unter den Ärzten.“
Auch Dr. Hahn hatte sich, als sich die Teilzeitarbeit für ihn zu einer Option ent­
wickelte, zuerst mit dem Chefarzt der
Onkologie, Professor Dr. Hans-Günther
Mergenthaler, zusammengesetzt und
überlegt, welche Möglichkeiten der
Umsetzung es gibt. „Teilzeitarbeit geht
immer, aber sie muss die Belange des
Arbeitnehmers und des Arbeitgebers
berücksichtigen“, sagt Dr. Hahn. Das
Ergebnis dieses Gebens und Nehmens:
Er ist wie seine Kolleginnen und Kollegen
in den Schicht- und Wochenenddienst eingebunden, auch Bereitschaftsdienste muss
er machen. Allerdings hat er einen zusätzlichen Tag in der Woche frei. „Ein freier
Tag pro Woche ist wesentlich einfacher in
den Dienstplänen zu berücksichtigen als
etwa reduzierte tägliche Arbeitszeiten“,
so der Onkologe.
Generell ist das Arbeitsgebiet kein Hindernis
für eine Teilzeitarbeit. Ob Medizin, Pflege,
Technik, Verwaltung – in allen Bereichen
des Klinikums sind Teilzeitbeschäftigte zu
finden. „Am intensivsten wird diese Möglichkeit aber im Pflege- und Funktionsdienst sowie im Medizinisch-Technischen
Dienst genutzt“, weiß Sabine Zeidler.
Allerdings funktioniert Teilzeit nicht überall
in der gleichen Form. „In der Verwaltung
ist ein klassischer Halbtagesjob mit
Arbeitszeit von 8 bis 12 Uhr sicher gut
umzusetzen. Ein Chirurg aber, der täglich
um eine bestimmte Zeit das OP-Besteck
fallen lässt, weil er sein Kind abholen
muss, ist dagegen kaum möglich“, nennt
Personalchef Reinhard Schimandl ein
Beispiel. Deshalb ist im Klinikum eine große Breite an Arbeitszeitmodellen vor­
handen. „Möglichkeiten der Gestaltung
gibt es viele, das ist alles eine Frage der
Organi­sation. Die Entscheidung überlassen
Seinen freien Tag hat er mittwochs oder
donnerstags. „Es gibt Fixpunkte im Ablauf
einer Klinik, etwa Sprechstundenzeiten,
Oberarztvisite oder Abteilungsbesprechungen, an denen man wenn möglich
nicht fehlen sollte und auch nicht fehlen
will“, betont Dr. Hahn, „so dass sich der
Mittwoch und der Donnerstag als mögliche Frei-Tage ergeben haben.“ Welcher
Tag letztlich frei ist, wird zwei Monate im
Voraus festgelegt, „so kann sich jeder
drauf einstellen – die Kollegen und auch
meine Frau.“
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 31
Geben und Nehmen
2008 erhöhte Dr. Hahn auf 80 Prozent.
Auch das war kein Problem. „Wenn die
Laufzeit einer Teilzeitvereinbarung nicht zu
kurz ist und zu den Planungen des Bereiches passt, dann sind natürlich auch Wechsel in andere Teilzeitmodelle machbar“,
sagt Sabine Zeidler. „Es ist uns ein großes
Anliegen, die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie zu vereinfachen“, ergänzt Reinhard
Schimandl, „weswegen wir hier den Mit­
arbeitern weitestgehend entgegenkommen.“ Eine halbjährige Mindestlaufzeit
einer Teilzeitvereinbarung ist daher die
einzige Einschränkung – auch um den Verwaltungsaufwand in Grenzen zu halten.
Dem Schreckgespenst „Karriereknick“, das
viele mit einer Teilzeitarbeit verknüpfen,
ist Dr. Hahn übrigens nicht begegnet.
Ganz im Gegenteil: Seit Juli 2009 ist er als
Oberarzt tätig. „Eine Führungsposition zu
übernehmen hat ja nichts mit andauernder Anwesenheit zu tun, sondern vor
allem mit der Qualifikation“, sagt Personal­
chef Schimandl. Da der Oberarzt-Job aber
höhere Anforderungen stellt musste sich
Dr. Hahn neu organisieren: „Man muss mit
seiner Arbeitszeit noch etwas effizienter
umgehen, die Frei-Tage besser vor- und
nachbereiten und viel mit den Kollegen
kommunizieren.“ Eine 80-Prozent-Stelle
sieht er daher für sich als Minimum für
seine Tätigkeit.
Inzwischen hat Dr. Hahn drei Kinder und
den Schritt in die Teilzeitarbeit noch keinen Tag bereut: „Die stärkere Einbindung
in den häuslichen Alltag hat uns allen
gut getan und vor allem die Bindung zu
den Kindern enorm gefördert“, so der
42-Jährige, „und für mich ist es ein toller
Ausgleich.“ Auch wenn sein Frei-Tag
keineswegs ein freier Tag ist, sondern
voller Arbeit steckt, würde er die Entscheidung zur Teilzeit wieder treffen: „Nur
diesmal gleich beim ersten Kind.“
„Teilzeitarbeit geht immer, aber sie muss die
Belange von Arbeitnehmer und Arbeitgeber
berücksichtigen.“
Im Saal 6 des Zentral-OP des Katharinenhospitals herrscht konzentrierte Ruhe. Ein
Patient mit Bauchspeicheldrüsen-Tumor
liegt auf dem OP-Tisch, der Eingriff dauert
schon mehrerer Stunden. Es wird nicht viel
geredet, jeder weiß was zu tun ist, jeder
Handgriff sitzt, ein eingespieltes Team. Zu
diesem gehört neben den Chirurgen und
dem Anästhesisten auch OP-Schwester
Elke Müller.
Seit 35 Jahren schon ist Elke Müller am
Klinikum Stuttgart beschäftigt. Das Klinikum in seiner heutigen Form gab es
damals noch nicht, und die Krankenpflegeschule Bad Cannstatt am Friedrich-ListHeim, an der sie 1976 ihre Ausbildung
begann, gibt es nicht mehr. Das List-Heim,
das zu dieser Zeit die Chirurgie des Krankenhauses Bad Cannstatt beherbergte,
wurde nach dem Umzug der Chirurgie an
den Prießnitzweg geschlossen, die Krankenpflegeschule ins Bildungszentrum
beim Katharinenhospital verlegt. Die fünf
Schulen des Klinikums sind dort konzentriert, sie bieten zusammen 720 Ausbildungsplätze in sechs Gesundheitsberufen.
Das Klinikum ist damit einer der größten
Ausbildungsbetriebe in der Landeshauptstadt.
32 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Elke Müller kann sich noch gut an ihre
Anfänge im öffentlichen Dienst erinnern:
„Ich war erst 17 Jahre alt und musste deshalb bestimmte Ruhezeiten einhalten.
Zum Beispiel musste ich einen durch Freistunde geteilten Dienst machen und durfte morgens nicht vor sieben Uhr mit der
Arbeit beginnen.“ Ein halbes Jahr später
wurde sie volljährig, mit dem Ausschlafen
war es dann vorbei. 1979 legte sie ihr
Examen ab und blieb erst einmal am
Friedrich-List-Heim. 1981 folgte dann eine
dreimonatige Mentorenausbildung und
1982 der Wechsel in die Urologische Klinik
des Katharinenhospitals. „Eigentlich wollte ich dort in die Ambulanz, da mir der
direkte Kontakt zu den Patienten wichtig
war. Doch leider war keine entsprechende
Stelle frei“, so Elke Müller. Also begann
sie im Urologie-OP, wo sie bald die Funktion
der stellvertretenden OP-Leitung übernahm.
Die Arbeit in der Urologie und im OP
gefiel ihr, doch etwas fehlte: „Die Uro­
logie ist wie eine Familie, mit einem tollen
Betriebsklima. Aber bald war alles Routine, es gab nichts Neues“, erinnert sich
Elke Müller. Sie wollte sich weiterent­
wickeln und meldete sich deshalb 1986 für
die zweijährige Fachweiterbildung OPPflege an. Diese Fachweiterbildung war
damals noch relativ neu, der Kurs, den
Elke Müller absolvierte, war der vierte,
der am Katharinenhospital stattfand.
Inzwischen bietet das Klinikum Stuttgart
in seinem Bildungszentrum sieben solche
Fachweiterbildungen an. Neben OP-Pflege
kann man sich etwa auch für die Pädiatrische Intensivpflege, für die Pflege in der
Psychiatrie oder die Pflege in der Onko­
logie qualifizieren. „Zusammen stehen
rund 100 Kursplätze zur Verfügung“, sagt
Norbert Doktor, der die Fachweiterbildungen Intensivpflege (außer Pädiatrie) und
Operationsdienst leitet. Vor knapp 40 Jahren hatte das Klinikum mit diesen Weiterbildungen begonnen: 1972 startete der
erste Kurs für Intensivpflege und Pflege in
der Anästhesie, 1980 dann die OP-Pflege.
„Wir sind damit einer der ältesten – und
erfolgreichsten – Weiterbildungsstätten in
Deutschland“, so Norbert Doktor. Und das
zum Nulltarif: „Das Klinikum bietet diese
Fachweiterbildungen kostenfrei an. Auch
muss man sich nicht verpflichten, danach
im Klinikum zu arbeiten.“ Zwei Jahre dauert diese berufsbegleitende, bundesweit
anerkannte Fachweiterbildung, und wer
die Prüfung besteht hat glänzende Aussichten: „Die Absolventen, die nach der
Weiterbildung am Klinikum Stuttgart bleiben wollen, wurden bisher stets übernommen“, betont der Leiter der Weiterbildungsstätte.
Auch Elke Müller konnte im Herbst 1988,
nach der Abschlussprüfung, sofort im Zentral-OP des Katharinenhospitals beginnen.
An die Fachweiterbildung denkt sie vorwiegend mit positiven Gefühlen zurück:
„Wir hatten zwar eine strenge Kursleiterin, waren immer am pauken, da Klausuren nicht angesagt wurden und sich auch
nie auf einzelne Fachbereiche beschränkten. Aber wir haben viel gelernt, für den
Beruf und fürs Leben.“ Sie hat deshalb
diesen Schritt nie bereut und empfiehlt
es jedem, der im OP arbeiten will: „Das
medizinische Hintergrundwissen und die
intensive Praxisanleitung, die man im Rahmen der Fachweiterbildung erhält, sind
unersetzlich.“ Das sieht auch Norbert Doktor so: „Für die Arbeit im OP ist eine Fachweiterbildung nicht vorgeschrieben, aber
sie bringt deutliche fachliche Vorteile.“
Gerade wer bei anspruchsvollen Operationen in verschiedenen Fachgebieten instrumentieren will, kommt um die Schulung
kaum herum. Voraussetzung für die
Teilnahme ist ein Examen als Krankenschwester und ein wenig Berufserfahrung.
„Und auch ein großes Stück Idealismus
sollte man mitbringen“, sagt Norbert
Doktor. Denn der finanzielle Vorteil ist
marginal. „Mehr Geld bringt es nicht,
aber wegen dem Geld macht das sowieso
keiner“, ist sich Elke Müller sicher, „wer
diesen Weg geht, macht das aus sozialem
Engagement.“
Elke Müller hat sogar noch eine Weiter­
bildung draufgesetzt. 2006 absolvierte sie
im Klinikum Stuttgart den Kurs zur Praxisanleiterin und Mentorin. „Es liegt mir,
junge Kolleginnen in der Ausbildung zu
begleiten. Außerdem habe ich im Klinikum
selbst so viel gelernt, dass ich nun mein
Wissen und meine Erfahrung gerne weiter­
gebe.“
„Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein,
reicht, vor allem bei der Suche nach Ärzten
und Pflegekräften, das Angebot eines
sicheren Arbeitsplatzes kaum noch aus.
Da muss man sich schon mehr einfallen
lassen – wie etwa ein breites Spektrum an
Teilzeitmodellen oder vielfältige Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglich­
keiten“, betont Personalchef Reinhard
Schimandl. Das Klinikum hat daher ein
umfangreiches Paket an Zusatzleistungen
für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschnürt. So gibt es etwa im Bereich
Fort- und Weiterbildung neben den Schulen
und Fachweiterbildungsstätten ein umfang­
reiches Bildungsprogramm. Über 200
Einzelveranstaltungen werden darin angeboten, von der Gesprächsführung über
Arbeitssicherheit bis zu IT-Seminaren.
Daneben bietet das Klinikum eine zusätzliche betriebliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung, eine verlässliche Arbeitszeitgestaltung, Ganztageseinrichtungen
für Kinder, Sonderkonditionen bei zahl­
reichen Kooperationspartnern, Unterstützung bei der Wohnungssuche und und
und. Dass die Aktivitäten gerade im Bezug
auf die Vereinbarkeit von Familie und
„Um als Arbeit­geber attraktiv zu sein, muss
man sich schon etwas einfallen lassen.“
Seit 23 Jahren ist Elke Müller nun im Zentral-OP des Katharinenhospitals. Sie gehört
zum Kernteam der Allgemein- und Viszeral­
chirurgie, während der Bereitschaftsdienste wird auch die Gefäß- und die Unfallchirurgie abgedeckt. Diese Vielfalt begeistert
sie immer noch, wie auch das Bewusstsein, ein wichtiger Teil des OP-Teams zu
sein.
Beruf nicht nur auf dem Papier bestehen,
sondern aktiv gelebt werden, wurde dem
Klinikum schon vor drei Jahren bestätigt:
Es ist seit 2008 zertifiziert als familienfreundliches Unternehmen durch das audit
berufundfamilie, und 2011 auch bereits
erfolgreich rezertifiziert.
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 33
MANAGEMENT
Risiko
34 I Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin
Nach Fehlerursachen, nicht nach Schuldigen suchen
Eine neue Fehlerkultur und einen offenen Umgang mit medizinischen
Fehlern fordert Professor Dr. Claude Krier, der Klinische Direktor
des Klinikums Stuttgart, um so größtmögliche Patientensicherheit zu
erreichen.
Herr Professor Krier, immer wieder
wird in der Presse von tragischen Fällen
berichtet, in denen Patienten durch
ärztliche Fehler zu Schaden gekommen
sind. Lassen sich solche Behandlungs­
fehler vermeiden? Zunächst einmal
hat selbstverständlich jeder Patient den
Anspruch und das Recht, das Krankenhaus
nach einer Behandlung ohne zusätzliche
Risiken für seine Gesundheit zu verlassen.
Zum anderen jedoch ist die Medizin eine
gefahrengeneigte Tätigkeit: Menschen
greifen bei einer Behandlung in ein bio­
logisches System ein, da bleibt immer ein
gewisses Maß an Unberechenbarkeit.
Heißt das, die vielfach geforderte, etwa
aus der Luftfahrt bekannte Null-Fehler­
toleranz ist in der Medizin nicht durch­
setzbar? Durchaus nicht. Die Unwägbarkeiten, die sich aus der ärztlichen Tätigkeit ergeben, entbinden uns nicht von der
Pflicht, alles zu tun, um das Risiko für die
Patienten so gering wie möglich zu halten.
Auch in der Medizin darf es gegenüber
Fehlern keine Toleranz geben. Dazu müssen wir aber offener als bisher mit Fehlern
umgehen. Der von manchen Ärzten und
Patienten immer noch hochgehaltene
Mythos, die Medizin sei unfehlbar, entspricht eben nicht der Realität. Deshalb
muss die Sicherheit unserer Patienten für
uns schon aus ethischen Gründen oberste
Priorität haben. Zudem haben Schadensfälle natürlich immer auch eine wirtschaftliche Dimension. Die Patientensicherheit
ist deshalb ein wichtiger Teil des Risiko­
managements im Unternehmen Klinikum
Stuttgart.
Wie wird denn konkret im Klinikum
Stuttgart für die Patientensicherheit
getan? Für die größtmögliche Patienten­
sicherheit ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen nötig. Dazu gehören auch Rahmenbedingungen, Abläufe und Verfahren.
Das beginnt schon bei der Personalauswahl
und der Mitarbeiter-Qualifizierung. Gut
ausgebildete, motivierte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter machen weniger Fehler.
Zudem haben wir eine ganze Reihe von
Patientensicherheitssystemen im Klinikum
Stuttgart verbindlich eingeführt. Das
beginnt mit der WHO-Checkliste, die
sicher­stellt, dass es im Operationssaal nicht
zu Verwechslungen kommt. Leitlinien und
klinische Pfade sorgen für sichere Behandlungsroutinen und für einheitliche
Behandlungsstandards. Hier leisten auch
die Zertifizierungen von Kliniken und
Zentren einen entscheidenden Beitrag.
Denn die Zertifizierungen zwingen
zunächst alle Beteiligten, ihre Arbeit in
Diagnostik und Therapie zu hinterfragen
und dann in sichere evidenzbasierte Bahnen zu lenken. Derzeit sind im Klinikum
Stuttgart über 20 Einrichtungen zertifiziert. Für einige medizinische Bereiche
mit hohem Risikopotenzial gibt es zudem
Simulationsprogramme, mit denen die
Mitarbeiter das richtige Verhalten in Notfällen oder bei unvorhergesehenen Ereignissen üben. Das Stuttgarter Pädiatrie
Simulationszentrum – STUPS im Olga­
hospital ist dafür ein Beispiel oder das
Reanimationstraining in Zusammenarbeit
mit der Uni Tübingen im Katharinen­
hospital.
„Critical Incident Reporting System – CIRS“
eingeführt. Über ein Intranet-Portal können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
anonym kritische Vorfälle melden. Oft
weisen diese Zwischenfälle auf Schwachstellen und Fehler hin, die so frühzeitig
entdeckt und dann abgestellt werden
können. In der Anästhesie, wo wir das
System schon länger anwenden, hat es
sich bereits sehr bewährt.
Und in der Zukunft? Was wird sich aus
Ihrer Sicht ändern für die Patienten­
sicherheit und im Umgang mit medizi­
nischen Fehlern? Es wird sicher zu mehr
Transparenz und einem offeneren
Umgang mit den Risiken medizinischer
Behandlungen kommen. Wir werden
künftig auf Basis harter, gesicherter Daten
auch Komplikationsraten veröffentlichen
und damit eine objektive Vergleichbarkeit
der medizinischen Qualität ermöglichen.
Risikobereinigte Qualitätsindikatoren werden dabei berücksichtigen, dass in einem
Haus der Maximalversorgung wie dem
Klinikum Stuttgart die Komplikationsraten
aufgrund der vielen schwerkranken oder
schwerstverletzten Patienten natürlich
höher liegen als in einem Haus der Grundund Regelversorgung.
Und was passiert, wenn doch Fehler
gemacht werden? Wie geht das Klini­
kum Stuttgart damit um? Oft ist es ja
nicht der eine Fehler, der zur Katastrophe
führt, sondern die Verkettung vieler Einzelfehler, die für sich genommen noch gar
nicht so dramatisch erscheinen. Deshalb
muss sich auch in unserer Fehlerkultur
etwas ändern: Es sollte weniger darum
gehen, den einzelnen Schuldigen zu finden, sondern vielmehr darum, die Ursachen
aufzuspüren. Und das so früh wie möglich
und schon dann, wenn sich noch keine
Fehlerkette aufgebaut hat. Wir haben deshalb im gesamten Klinikum jüngst ein
Kompetenz, Innovation, Spitzenmedizin I 35
Medizinische Zentren im Überblick
Die 52 Kliniken und Institute des
Klinikums Stuttgart decken nahezu
alle medizinischen Fachbereiche ab.
In unseren medizinischen Zentren wird
dabei über die Fachgrenzen
hinweg intensiv zusammengearbeitet.
36 I Medizinische Zentren im Überblick
Telefon 0711 278-32006
Telefax 0711 278-32003
[email protected]
Prof. Dr. Claude Krier, Klinischer Direktor
Zentrum für Innere Medizin
>>> Seite 36
Kopf-Zentrum
>>> Seite 56
Zentrum für Radiologie
>>> Seite 76
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller
Pflegerische Zentrumsleiterin:
Doris Alberding
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Dr. Jörg Noetzel, MBA
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Dr. Dieter Weingart
Pflegerischer Zentrumsleiter:
Klaus Müller
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Michael Thiele
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Götz Martin Richter
Ökonomische Zentrumsleiterin:
Anne Bickelmann
MTRA-Zentrumsleitung:
Karin Kosari
Neurozentrum
>>> Seite 45
Zentrum für Kinder- und
Jugendmedizin
>>> Seite 59
Zentrum für Anästhesiologie
und Intensivmedizin
>>> Seite 80
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Franz-Josef Kretz
Pflegerische Zentrumsleiterin:
Ute Weber
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Arno Siegel
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Andreas Walther
Pflegerischer Zentrumsleiter:
Jürgen Kleinat
Ökonomische Zentrumsleiterin:
Tamara Reichert
Zentrum für Dermatologie
>>> Seite 69
Zentrum für Klinische Pathologie,
Pharmazie und Hygiene
>>> Seite 82
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Hansjörg Bäzner
Pflegerischer Zentrumsleiter: N.N.
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Marius Schmid
Zentrum für operative Medizin I
>>> Seite 48
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Thomas Hupp
Pflegerischer Zentrumsleiter:
Klaus Müller
Ökonomische Zentrumsleiterin:
Doris Hack
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Peter von den Driesch
Pflegerische Zentrumsleiterin:
Petra Ritter
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Ralf Walenta
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Alexander Bosse
Ökonomische Zentrumsleiterin:
Eva Ebert
Zentrum für operative Medizin II
>>> Seite 53
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Professor Dr. Ulrich Karck
Pflegerische Zentrumsleiterin:
Elisabeth Hückelheim
Ökonomische Zentrumsleiterin:
Doris Hack
Zentrum für Seelische Gesundheit
>>> Seite 71
Ärztlicher Zentrumsleiter:
Privatdozent Dr. Dr. Martin Bürgy
Pflegerische Zentrumsleiterin:
Violetta Holczer
Ökonomischer Zentrumsleiter:
Volkert Weiss
Medizinische Zentren im Überblick I 37
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
Infektiologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-35401
Telefax 0711 278-35409
[email protected]
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Gastroenterologie und Hepatologie
–– Gastroenterologische Onkologie
–– Lasertherapie
–– Photodynamische Therapie (z.B.
Gallengangstumoren)
–– Gallensteinlithotripsie
–– Stentimplantationen
–– Mukosaresektionen
–– Infektiologie/HIV-Infektionen
–– Pneumologie
–– Internistische Intensivmedizin
–– Stoffwechselkrankheiten
–– Klinische Immunologie und Rheumatologie
–– Ernährungsmedizin/Diätetik
Die Klinik versorgt Patienten mit Erkrankungen aus allen internistischen
Fachgebieten. Sie bietet sämtliche endoskopischen (24-Stunden-Bereitschafts­
dienst) und sonographischen diagnostischen und interventionell-therapeutischen Methoden an. Spezielle Verfahren wie z.B. Photodynamik, APC-Koagulation, Mukosaresektion oder Chromoendoskopie, Doppelballon- und
Kapselendoskopie, Endosonographie inkl. endosonographisch gesteuerte
Interventionen sowie Minilaparoskopien werden in hoher Frequenz durch­
geführt. In der schwerpunktbezogenen gastroenterologischen Onkologie
werden sämtliche (neo-)adjuvanten und palliativen Chemotherapien bei
gastro­intestinalen Tumoren inkl. Neuroendokrine Tumoren und GIST angeboten. Therapieentscheidungen fallen interdisziplinär im Rahmen von
Tumorkonferenzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ernährungsmedizin,
praktiziert durch ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Fachpflegekräften. Die Klinik verfügt über die volle Weiter­
bildungsermächtigung zum Gastroenterologen, Hepatologen und Infektio­
logen.­
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Endoskopieabteilung und gastroenterologisches
Funktionslabor
–– Zentrale Sonographie, Kontrastmittelsonographie,
sonographisch gesteuerte Interventionen
–– Zahlreiche Spezialsprechstunden (u.a. CED,
Hepatitis, HIV)
–– Zertifiziertes Darmzentrum und Pankreaszentrum
–– Interdisziplinäres Leberzentrum
–– Enge Kooperation mit der Uni Tübingen bzgl. Photodynamischer Therapie leberresezierter Patienten
–– Diätschule
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
74
75
77
Aufgestellte Betten
3.909
4.063
4.128
Stationäre Fälle
6,2
5,9
5,6
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
10.738
11.289
11.400
Diagnostische Endoskopie und
Sonographie
1.327
1.379
1.360
Interventionelle/therapeutische
Endoskopie
486
467
470
Funktionsdiagnostik und spezielle Verfahren (z.B. Photo­
dynamik, Laser, Lithotripsie,
Kapselendoskopie, Minilaparoskopie, EUS-FNP)
38 I Zentrum für Innere Medizin
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Kompetenz aus einer Hand:
komplette Palette in der Diagnostik und Therapie gastrointestinaler Tumoren (endoskopisch-interventionelle Therapie, (neo-)adjuvante und palliative
Chemotherapie, best supportive
care, Ernährungstherapie, Palliativmedizin)
–– Photodynamische Therapie von
Gallengangstumoren
–– Mukosektomie von Frühkarzi­
nomen
–– Stentimplantationen im gesamten
oberen und unteren Gastrointes­
tinaltrakt
–– Doppelballonendoskopie
–– Videokapselendoskopie
–– Endosonographisch gesteuerte
Interventionen
–– Minilaparoskopie bei onkologischen und hepatologischen
Fragestellungen
–– Kontrastmittelsonographie
Wissenschaftliche Tätigkeit
Studien zur
–– Palliativen Chemotherapie bei
Kolon- (FIRE-III), Rektum- (PETACC
6) und Magenkarzinom (EXPAND)
–– Therapie der Cholezystitis (AC-DC)
–– Endosonographie bei Magen- und
Ösophaguskarzinom
–– Endosonographisch gesteuerten
Feinnadelpunktion
–– Ernährungstherapie
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Qualitätssicherung Schlaganfall
(GeQiK) und Pneumonie (BQS)
–– Register Doppelballonendoskopie
–– Südwestdeutsches Zentrum
für Neuroendokrine Tumoren
–– Zentrum für Infektiologie
Stuttgart
–– Zertifiziertes Darmzentrum
und Pankreaszentrum
–– Leberzentrum
Medizinische Klinik 1
im Fachabteilungsbereich Hämatologie
und internistische Onkologie
Bürgerhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-35601, -22501
Telefax 0711 278-35609, -22171
[email protected]
Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler
Neben der Behandlung allgemein-internistischer Erkrankungen bietet der
Fachabteilungsbereich Hämatologie und internistische Onkologie in standortübergreifender Teamarbeit das gesamte Spektrum hämato-onkologischer
Diagnostik (Hämatologisches Speziallabor) und Therapie. Die Behandlung
maligner Erkrankungen erfolgt interdisziplinär. Eine differenziert abgestimmte
Behandlungsstrategie verspricht dabei ebenso größtmöglichen Erfolg wie
die von der Klinik etablierte und geleitete große interdisziplinäre Tumor­
konferenz, die gemeinsam mit nahezu allen an der Tumorbehandlung
beteiligten Disziplinen stattfindet. Die enge Kooperation mit den Universitäten
Tübingen und Ulm (speziell bei Leukämien) sorgt für die Anwendung innovativer Konzepte und Verfahren. Zu den klinischen Schwerpunkten zählen
ferner die Hochdosis-Chemotherapie und Stammzelltransplantationen (enge
Verzahnung mit dem Stammzelllabor), die internistische Onkologie sowie
Immunologie und Hämostaseologie.
Der Fachabteilungsbereich ist akkreditiertes Studienzentrum bei der European
Organisation for Research and Treatment of Cancer – EORTC, Brüssel –
„gastrointestinal tumor branch“ und engagiert sich zudem umfassend in
der Patienten- und Laienfortbildung (zum Teil in Kooperation mit der „International Myeloma Foundation”) sowie in der Präventionsarbeit in Schulen.
Der Fachabteilungsbereich übt die Koordinationsfunktion des Zertifizierten
Darmzentrums des Klinikums Stuttgart aus und verfügt über einen Palliativmedizinischen Konsiliardienst. Seit Juli 2010 besteht am Standort Bürgerhospital eine Palliativstation mit sieben Betten. Am Standort Bürgerhospital
wurde in Kooperation mit der Abteilung für Geriatrie der Medizinischen
Klinik 3 die Geriatrische Onkologie als Schwerpunkt etabliert.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Geriatrische Hämato-Onkologie
(GHO) am Standort Bürgerhospital
Wissenschaftliche Tätigkeit
Zahlreiche Studien zu:
–– Lymphome
–– Leukämien
–– Gastrointestinale Tumore
–– Hoden
–– Kopf-Hals-Tumore
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Einrichtung einer Telefon-Hotline
für niedergelassene Ärzte, mit
direkter Erreichbarkeit der/des
diensthabenden Oberärztin/-arztes
–– Weiterbildung des Ärzte-Teams in
„Good Clinical Practice“
–– Weiterbildung im Bereich Qualitätsmanagement
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Internistische Onkologie: gastroenterologische
Tumore, Urogenitaltumore, Kopf-Hals-Tumore,
Mammakarzinome, Bronchialkarzinome,
Weichteiltumore
–– Hämatologie: akute und chronische Leukämien,
Lymphome, Plasmozytome, Anämien,
Thrombopenien
–– Autologe Stammzelltransplantation
–– Geriatrische Hämatologie und Onkologie
–– Palliative Therapiekonzepte, Palliativmedizin
–– Immunologie
–– Hämostaseologie
–– Hämato-onkologische Intensivmedizin
–– Allgemeine Innere Medizin
–– Internistische Intensivmedizin
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Tagesklinik
–– Interdisziplinäre Ambulante Therapieeinheit
–– Hämatologische Spezialstation mit Raumluft­klasse-I-Zimmer
–– Speziallaboratorium für Hämatologie
–– Spezialsprechstunden für internistische Onkologie,
Hämatologie, Blutstammzelltransplantation
–– Onkologische Sonographie
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum
–– Leberzentrum
–– Palliativstation (am Standort Bürgerhospital)
–– Palliativmedizinischer Konsiliardienst
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
58
58
55
Aufgestellte Betten
2.611
2.567
2.465
Voll- und teilstationäre Fälle
7,9
7,8
7,3
Verweildauer in Tagen (vollst.)
2,5
2,5
2,3
Verweildauer Tagesklinik
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
9.287
5.662
8.413
Chemotherapie-Applikationen
57
48
72
Behandlungen im Schwerpunkt
Geriatrische Onkologie
199
225
225
Hämatologische Akuttherapien
(akute Leukämietherapie,
Blutstammzelltransplantation)
Zentrum für Innere Medizin I 39
Medizinische Klinik 2 –
Klinik für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie
Bürgerhospital
Ärztliche Direktorin
Telefon 0711 278-22701
Telefax 0711 278-22172
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Komplexe somatoforme Schmerzerkrankungen
–– Komplexe Essstörungen
–– Komplexe somatoforme Schwindelerkrankungen
–– Dissoziative Bewusstseinsstörungen
–– Somatoforme Störungen
–– Angst und Phobien
–– Depressive Störungen
–– Bestimmte Persönlichkeitsstörungen (z.B. dekompensierte histrionische Persönlichkeitsstörungen
und Persönlichkeitsstörungen vom emotional
instabilen Typ)
–– Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
–– Posttraumatische Belastungsstörungen
–– Patienten mit chronischen Schlafstörungen
–– Psychoonkologische Störungen
–– Somatopsychische Erkrankungen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Privatambulanz
–– Ambulante Diagnostik und Beratung
–– Kunst-, Musik- und Mototherapie
–– Biofeedback
–– Entspannungstherapie
–– Psychosomatische Tagesklinik
–– Konsiliar- und Liaisondienst
–– Angebote (Auswahl):
–– Einzel-Psychotherapie (Psychodynamische Psychotherapie (TFP) und Kognitive Verhaltens­
therapie, Traumatherapie (EMDR))
–– Stationäre Krisenintervention
–– Interaktionelle psychodynamische Gruppentherapie
–– Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
34
42
44
Aufgestellte Betten
221
327
360
Voll-und teilstationäre Fälle
51,5
44,8
44,6
Verweildauer in Tagen
(vollstationär)
26,3
24,6
Verweildauer Tagesklinik
Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn
Die Medizinische Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie behandelt Patienten mit Erkrankungen des gesamten Fachgebiets für
Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin. Die stationäre Behandlung besteht aus einem multimodalen Therapiekonzept, das neben der speziellen Psychotherapie weitere Verfahren wie zum Beispiel Musik-, Kunst- und
Mototherapie sowie physiotherapeutische Behandlungen umfasst. Der Schwer­
punkt liegt auf psychodynamisch tiefenpsychologischen Verfahren. Die Klinik
bietet einen Konsiliar- und Liaisondienst für das Klinikum Stuttgart an.
In der Tagesklinik werden Patienten behandelt, die nicht oder nicht mehr der
stationären Therapie bedürfen, für die aber eine aus­schließ­liche ambulante
Behandlung nicht ausreicht. Ein gut funktionierendes soziales Netz zu Hause,
die Notwendigkeit der Versorgung von Kindern oder Angehörigen und viele
andere Gründe lassen manche Patienten vor einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt zurückschrecken. Die Psychosomatische Tagesklinik bietet hier
eine angemessene, intensive psychosomatische und psychotherapeutische Versorgung.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Störungsspezifische Behandlungsangebote bei somatoformen
Schwindelerkrankungen, komplexen Dissoziativen Störungen und
Essstörungen, posttraumatischen
Störungen
–– Biofeedback, EMDR u.a.
–– Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD-II)
–– Interdisziplinäre medizinische
Diagnostik
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Verschiedene interdisziplinäre
Studien zur Pathogenese, zum
Verlauf und zur Therapie von
Schwindelerkrankungen in Zusammenarbeit mit den Universitäten
Mainz und München
–– Entwicklung einer manualisierten
Kurztherapie (STANDFEST) für
Patienten mit somatoformen
Schwindelerkrankungen in Zusammenarbeit mit der Universität
Mainz
–– Teilnahme an einer interdisziplinären Studie zum Vergleich von
vollstationärer und teilstationärer
Therapie bei depressiven Störun­
gen (Universität Freiburg, Universität Mainz u.a.)
–– Teilnahme an der multizentrischen
Studie Faust II: Screeninggestützte
Steuerung des Heilverfahrens für
psychische Gesundheitsschäden
nach schweren Arbeitsunfällen
Qualitätssicherung (Auswahl)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
98
138
152
Essstörungen
107
102
72
Dissoziative Störungen
312
379
341
Somatoforme Störungen
40 I Zentrum für Innere Medizin
–– Basisdokumentation Psy-BADO
und CL-BADO
–– Strukturierte Diagnostik (SKID I, II)
Medizinische Klinik 3 –
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie
und Geriatrie
Bürgerhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-22601
Telefax 0711 278-22173
[email protected]
Prof. Dr. Ralf Lobmann
Die Klinik widmet sich den Schwerpunkten Endokrinologie, Diabetologie
und Geriatrie. Sie ist als Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ-1- und
Typ-2-Diabetes von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert.
Besonderer Schwerpunkt ist das Diabetische Fußsyndrom mit Zertifizierung
als Fußbehandlungseinrichtung DDG (stationär und ambulant). Eine intensive Kooperation besteht im Rahmen des Gefäßzentrums und der zertifizierten Einrichtung zur Behandlung des diabetischen Fußes (DDG) mit einer
organisatorischen Zusammenführung der Diabetologie, Gefäßchirurgie und
interventionellen Radiologie (Interdisziplinäres Diabetisches Fuß-Zentrum –
InDiZ). Daneben stellt die Klinik den diabetologisch-endokrinologischen
Konsildienst für alle Standorte des Klinikums Stuttgart. Für die Versorgung
allgemein-internistischer Erkrankungen wird ein breites diagnostisches und
therapeutisches Spektrum vorgehalten. Zudem ist die Klinik Geriatrisches
Zentrum für Stuttgart. Das geriatrische Konsilteam berät geriatrische Patienten und koordiniert den Übergang ins häusliche Umfeld. Die Geriatrie
gewinnt an Attraktivität durch die fachliche Vielfalt im Klinikum Stuttgart,
besonders durch den Austausch mit den Einrichtungen für Gerontopsychiatrie, der Neurologischen Klinik und der Stroke Unit. Daneben bietet die Klinik
eine geriatrische Frührehabilitation an. Es werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Patienten und Laien angeboten.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Nichtinvasive Kernspinangiographie und PTA der Beinarterien
(mit Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie)
–– Crurale und pedale Bypassoperationen mit der Gefäßchirurgie
–– Modernes Management chronischer Wunden (Wachstumsfaktoren, Wasserskalpell, Biochirurgie
und VAC)
–– Behandlung von Schwangeren mit
Diabetes mellitus und Einstellung
von Insulinpumpen
–– Neuropathielabor
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Prof. Dr. Lobmann ist Vorstandsmitglied und Scientific Secretary der
Diabetic Foot Study Group der
EASD; 1. Sprecher der AG Fuß der
DDG; Mitglied der Akkreditierungskommission für Fußbehandlungseinrichtungen; Lehr- und Fortbildungstätigkeiten; GutachterTätigkeit für internationale
–– Journale; Vorstandsmitglied der
ADBW
–– Von der Bürger-Büsing Stiftung
unterstützte Studie „Expression
von Connexinen und Cytokeratinen
im Wundmodell von Patienten“
–– Mitarbeit Oberarzt A. Friedl in der
Leitlinienkommission „Diabetes im
Alter“ (DDG, DGG) und im Fachausschuss Geriatrie (BWKG); Vorstandsmitglied der LAG Geriatrische Schwerpunkte und Zentren in
Baden-Württemberg und der AG
Diabetes und Geriatrie der DDG
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Akkreditierung bei der DDG als
Behandlungseinrichtung (s.o.); seit
1992 Mitglied in der AG „Klinische
Diabetologie” der DDG
–– Wundmanagement chronischer
und sekundärer Wunden
–– Dokumentation aller ambulant
erworbenen Pneumologien und
Schlaganfälle im Rahmen der Qualitätssicherungsverfahren der
GeQiK
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Komplikationen des Diabetes mellitus
–– Neuropathielabor zur Diagnostik und Therapiekontrolle der diabetischen Polyneuropathie
–– Behandlung endokrinologischer Erkrankungen
(u.a. Schilddrüsenerkrankungen, Störungen der
Nebenschilddrüse, Tumoren der Hypophyse)
–– Endokrinologische Andrologie, insbesondere
auch der diabetesbedingten erektilen Dysfunktion
–– Gefäßerkrankungen einschließlich sekundärer
(endokriner) Hypertonieursachen
–– Klinische Geriatrie und Gerontologie
–– Internistisch-neurologische Intensivstation
(mit zwölf Betten)
–– Allgemeine Innere Medizin
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Tagesklinik für Diabetologie und Geriatrie
–– Schwerpunktstation für Patienten zur geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung
–– Schwerpunktstation für diabetisches Fußsyndrom
–– Interdisziplinäres Diabetisches Fuß-Zentrum (InDiZ)
–– Gruppenschulung für Diabetiker (auch in türkischer
Sprache); Schulung bei Hypertonie und Fettstoffwechselstörung
–– Ernährungsberatungen; Diätbüfett für Diabetiker
–– Endokrinologische Funktionsdiagnostik
–– Ermächtigungsambulanz u.a. für diabetischen
Fuß, Schwangerschaftsdiabetes und Insulin­
pumpentherapie
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
107
107
2010
103
Aufgestellte Betten
3.116
3.190
3.268
Voll- und teilstationäre Fälle
9,4
8,8
8,1
Verweildauer in Tagen
(vollstationär)
8,8
8,1
7,5
Verweildauer Tagesklinik
65
117
Stationäre Fälle Interdisziplinäres
Diabetisches Fuß-Zentrum (InDiZ)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
641
654
629
Geriatrische Konsile
16,8
12
12
Patienten mit diabetischem
Fußsyndrom (% von vollstationär)
1.136
1.127
1.373
Teilnehmer an Gruppenschu­
lungen für Diabetiker
Zentrum für Innere Medizinn I 41
Klinik für Onkologie
im Fachabteilungsbereich Hämatologie
und internistische Onkologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-35601, -22501
Telefax 0711 278-35609, -22171
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Internistische Onkologie: gastroenterologische
Tumore, Urogenitaltumore, Kopf-Hals-Tumore,
Mammakarzinome, Bronchialkarzinome,
Weichteiltumore
–– Hämatologie: akute und chronische Leukämien,
Lymphome, Plasmozytome, Anämien,
Thrombopenien
–– Autologe Stammzelltransplantation
–– Geriatrische Hämatologie und Onkologie
–– Palliative Therapiekonzepte, Palliativmedizin
–– Immunologie
–– Hämostaseologie
–– Hämato-onkologische Intensivmedizin
–– Allgemeine Innere Medizin
–– Internistische Intensivmedizin
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Tagesklinik
–– Interdisziplinäre Ambulante Therapieeinheit
–– Hämatologische Spezialstation mit Raumluft­klasse-I-Zimmer
–– Speziallaboratorium für Hämatologie
–– Spezialsprechstunden für internistische Onkologie,
Hämatologie, Blutstammzelltransplantation
–– Onkologische Sonographie
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum
–– Leberzentrum
–– Palliativstation (am Standort Bürgerhospital)
–– Palliativmedizinischer Konsiliardienst
–– Casemanagement
Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler
Neben der Behandlung allgemein-internistischer Erkrankungen bietet der
Fachabteilungsbereich Hämatologie und internistische Onkologie in standortübergreifender Teamarbeit das gesamte Spektrum hämato-onkologischer
Diagnostik (Hämatologisches Speziallabor) und Therapie. Die Behandlung
maligner Erkrankungen erfolgt interdisziplinär. Eine differenziert abgestimmte
Behandlungsstrategie verspricht dabei ebenso größtmöglichen Erfolg wie
die von der Klinik etablierte und geleitete große interdisziplinäre Tumor­
konferenz, die gemeinsam mit nahezu allen an der Tumorbehandlung
beteiligten Disziplinen stattfindet. Die enge Kooperation mit den Universitäten
Tübingen und Ulm (speziell bei Leukämien) sorgt für die Anwendung innovativer Konzepte und Verfahren. Zu den klinischen Schwerpunkten zählen
ferner die Hochdosis-Chemotherapie und Stammzelltransplantationen (enge
Verzahnung mit dem Stammzelllabor), die internistische Onkologie sowie
Immunologie und Hämostaseologie.
Der Fachabteilungsbereich ist akkreditiertes Studienzentrum bei der European
Organisation for Research and Treatment of Cancer – EORTC, Brüssel –
„gastrointestinal tumor branch“ und engagiert sich zudem umfassend in
der Patienten- und Laienfortbildung (zum Teil in Kooperation mit der „International Myeloma Foundation”) sowie in der Präventionsarbeit in Schulen.
Der Fachabteilungsbereich übt die Koordinationsfunktion des Zertifizierten
Darmzentrums des Klinikums Stuttgart aus und verfügt über einen Palliativmedizinischen Konsiliardienst. Seit Juli 2010 besteht am Standort Bürgerhospital eine Palliativstation mit sieben Betten. Am Standort Bürgerhospital
wurde in Kooperation mit der Abteilung für Geriatrie der Medizinischen
Klinik 3 die Geriatrische Onkologie als Schwerpunkt etabliert.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Geriatrische Hämato-Onkologie
(GHO) am Standort Bürgerhospital
Wissenschaftliche Tätigkeit
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
60
56
55
Aufgestellte Betten
2.877
2.884
2.804
Voll- und teilstationäre Fälle
6,1
6,0
5,7
Verweildauer in Tagen (vollst.)
2,1
2,1
2,1
Verweildauer Tagesklinik
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
9.287
5.662
8.413
Chemotherapie-Applikationen
57
48
72
Behandlungen im Schwerpunkt
Geriatrische Onkologie
199
225
225
Hämatologische Akuttherapien
(akute Leukämietherapie,
Blutstammzelltransplantation)
42 I Zentrum für Innere Medizin
Zahlreiche Studien zu:
–– Lymphome
–– Leukämien
–– Gastrointestinale Tumore
–– Hoden
–– Kopf-Hals-Tumore
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Einrichtung einer Telefon-Hotline
für niedergelassene Ärzte, mit
direkter Erreichbarkeit der/des
diensthabenden Oberärztin/-arztes
–– Weiterbildung des Ärzte-Teams in
„Good Clinical Practice“
–– Weiterbildung im Bereich Qualitätsmanagement
Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-35201
Telefax 0711 278-35209
[email protected]
Prof. Dr. Thomas Nordt
Die Aufgaben der Klinik umfassen die Diagnostik und die Therapie von
Krankheiten des Herzens und der Gefäße sowie Funktionsuntersuchungen
der Lunge. Dabei kommt das gesamte Leistungsspektrum der Maximalversorgung zum Einsatz, das dem universitärer Abteilungen entspricht. Für
Patienten mit akutem Herzinfarkt steht täglich eine 24-Stunden-Bereitschaft
zur Verfügung, um sie sofort im Herzkatheter behandeln zu können. Im
Bereich der Elektrophysiologie, das heißt der Diagnostik und Therapie von
Herzrhythmusstörungen, ist die Klinik das Zentrum im Raum Stuttgart.
Durch die enge organisatorische und räumliche Verzahnung mit der Sana
Herzchirurgie Stuttgart können im Herzkatheter auch Hochrisiko-Eingriffe
durchgeführt werden. Seit 2008 wird im Hybrid-OP der minimalinvasive
Aorten­klappenersatz (transfemoral und transapikal) gemeinsam mit den
Herzchirurgen durchgeführt. In 2010 ist das MitraClip-Verfahren für Patienten
mit hochgradiger Mitralklappeninsuffizienz aber zu hohem Operationsrisiko
sowie die Kryoablation für die Behandlung ausgewählter Herzrhythmus­
störungen (z. B. die Pulmonalvenenisolation bei Vorhofflimmern) erfolgreich
eingeführt worden. Die Klinik verfügt über die volle Weiterbildungsermächti­
gung zum Internisten, zum Kardiologen und zum Intensivmediziner.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Spiroergometrie
–– 3-D-Echokardiographie
–– Stress-Magnetresonanztomographie
(Stress-MRT)
–– Kardiale Computertomographie (CT)
–– Minimalinvasiver Aortenklappen­
ersatz (transfemoral, transapikal)
–– Mitralklappenvalvuloplastien
(PTMC)
–– Minimalinvasive Mitralklappenrekonstruktion (MitraClip)
–– Komplexe elektrophysiologische
Eingriffe mit 3-D-Navigation,
Hochfrequenz- und Kryoablation
–– Pulmonalvenenisolationen bei
Vorhofflimmern
–– CRT-Schrittmacher- und CRT-Defi­
brillator-Implantationen bei Herz­
insuffizienz
–– Telemedizin
–– Ablationen (TASH) bei Septum­
hypertrophie (HOCM)
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Teilnahme an der SPACE-II-Studie
(Implantation von Carotis-Stents)
–– Teilnahme am Ablationsregister
(Herzrhythmusstörungen)
–– Teilnahme am Aortenklappenregister (minimalinvasiver Aortenklappenersatz)
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– GeQiK und BQS für Koronarangiographien und PTCAs
–– BQS für Schrittmacher/ICD-Implantationen und -Wechsel
–– BQS für Aortenklappeneingriffe,
Pneumonien und Schlaganfälle
–– ELICIT-Projekt (dadurch Reduktion
der Strahlenbelastung für Patienten
und Mitarbeiter im HerzkatheterLabor um über 50%)
–– Peer Review Verfahren zur Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden-Württemberg auf
Intensivstationen (Internistische
Intensivstation A4 am Katharinenhospital als landesweit erste Intensivstation)
–– Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung
Netzwerk Intensivmedizin“ der
Landesärztekammer Baden-Württemberg
–– Zertifiziertes interdisziplinäres
Gefäßzentrum
–– Zertifiziertes Zentrum für angeborene Herzfehler (ZAHF)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– 24-Stunden-Bereitschaft für Herzkatheter-Eingriffe
–– Koronarangioplastien (PTCA, drug-eluting Ballone)
–– Stent-Implantationen (bare-metal, drug-eluting)
–– Ablationen (TASH) bei Septumhypertrophie (HOCM)
–– Aortenklappenvalvuloplastien, minimalinvasiver
Aortenklappenersatz (transfemoral, transapikal)
–– Mitralklappenvalvuloplastien (PTMC)
–– MitraClip-Verfahren, minimalinvasive Mitral­
klappenrekonstruktion
–– Schirmchen-Verschlüsse bei ASD und PFO
–– Elektrophysiologie, 3-D-Navigationssysteme
–– Hochfrequenz- und Kryoablationen
–– Pulmonalvenenisolationen bei Vorhofflimmern
–– Holter, Schrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme
–– Telemedizin
–– Spiroergometrie
–– Echokardiographie (auch transösophageal),
3-D-Echokardiographie, Stress-Echokardiographie
–– Kardiale Magnetresonanztomographie, Stress-MRT
–– Kardiale Computertomographie (CT)
–– Angiologie, Farbduplexsonographie
–– Carotis-Stent-Implantationen
–– Pneumologie, Lungenfunktion, Bodyplethysmographie
–– Internistische und kardiologische Intensivmedizin
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Ambulanzen für Kardiologie, Schrittmacher,
Defi­brilla­toren und CRT-Systeme, Angiologie,
Marfan-Syndrom
–– Prästationäre Ambulanz
–– Telemedizinische Nachbetreuung
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
61
59
58
Aufgestellte Betten
3.275
3.120
3.157
Stationäre Fälle
5,9
6,1
6,0
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
3
47
53
Minimalinvasiver Aortenklappenersatz (transfemoral, -apikal)
324
300
309
Implantation von Schrittmachern,
Defibrillatoren, CRT-Systemen
24
19
21
PFO-Verschlüsse
Zentrum für Innere Medizin I 43
Klinik für Nieren- und
Hochdruckkrankheiten
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-35301
Telefax 0711 278-35309
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Diagnostik und Therapie von Patienten mit
–– Nierenerkrankungen
–– Kompliziertem Bluthochdruck
–– Nierenerkrankungen bei Systemerkrankungen
–– Diagnostik und Therapie von Dialysepatienten mit
Gefäßerkrankungen
–– Intensivmedizinische Versorgung von Patienten mit
akutem Nierenversagen bzw. Multiorganversagen
–– Intensivmedizinische Betreuung von Dialysepatienten mit schweren Erkrankungen
–– Nephrologische Sonographie, Duplexsonographie
–– Durchführung aller extrakorporalen Verfahren wie
Hämodialyse, Hämofiltration, Genius-Verfahren,
Plasmapherese, Immunadsorption
–– Training zur selbstständigen Durchführung der
Peritonealdialyse
–– Diagnostik und Therapie von Patienten mit akuten
Vergiftungen inklusive Hämoperfusions-Behandlung
–– Nierentransplantationen
Prof. Dr. Christoph J. Olbricht
Die Klinik betreut Patienten mit Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen.
Im Intensivbereich werden schwerstkranke Patienten mit hochgradig gestörter Nierenfunktion versorgt. Die Klinik schließt auch das Transplantationszentrum Stuttgart ein. Der Leiter der Klinik ist zugleich Leiter des Zentrums.
Die Klinik verfügt über 36 klinische Betten einschließlich Transplantationsstation sowie über 32 Dialyseplätze.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– AB0-inkompatible Lebendnierentransplantation
–– Nierentransplantation HIV-posi­
tiver Patienten
–– High cut-off Dialyse zur Entfernung von Immunglobulin-Leichtketten
–– Transjuguläre Nierenbiopsie,
zusammen mit der Klinik für Diagnostische und Interventionelle
Radiologie, Prof. Dr. Richter
Besondere Angebote und Einrichtungen
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Transplantationsambulanz
–– Ambulante Hämodialyse
–– Ambulante Peritonealdialyse
–– Ambulante Plasmapherese und Immunadsorption
–– Casemanagement
–– Drugmonitoring von Immunsuppressiva nach Nierentransplantation und der Effekt auf Funktion
und Überleben des Transplantates,
in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Klinische Chemie
und Laboratoriumsmedizin, Prof.
Dr. Wieland und Dr. Shipkova
–– Medikamenten-Interaktionen
nach Nierentransplantation HIVpositiver Patienten
–– Cosmos-Studie: Current Management of secundary Hyperparathyroidisme – a multicenter observational study
–– Eurotransplant Senior DR-compatible Study
Transplantationszentrum Stuttgart
Martin Kalus, Transplantationskoordinator
Telefon 0711 278-34150
Telefax 0711 278-34159
E-Mail [email protected]
www.transplantationszentrum-stuttgart.de
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
42
40
2010
36
Aufgestellte Betten
1.478
1.449
1.456
Stationäre Fälle
7,8
8,0
7,4
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
70
65
58
Nierentransplantationen
269
245
267
Nierenbiopsien
12.257
12.179
12.055
Dialysen
44 I Zentrum für Innere Medizin
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Collaborative Transplant Study:
Weltweiter Vergleich der Ergebnisse der Nierentransplantation
seit 1997
–– Jährlicher Qualitätsbericht Nierentransplantation an das Sozialministerium Baden-Württemberg
–– Qualitätssicherung im Rahmen des
Eurotransplantverbundes
–– Teilnahme am bundesweiten Projekt: „Qualitätssicherung Niere“
in den Bereichen Dialyse und
Transplantation seit 1999
Klinik für Strahlentherapie
und Radio­onkologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-34201
Telefax 0711 278-34209
[email protected]
Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt
Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie und das Medizinische
Versorgungszentrum erbringen mit hoch qualifiziertem Fachpersonal und
leistungsfähigen Geräten zur Dosisplanung und Bestrahlung für jährlich
etwa 1.800 Patienten aus der Region Stuttgart strahlentherapeutische Leistungen. Die Klinik verfügt über drei moderne Linearbeschleuniger, ein computergesteuertes Nachladegerät zur Kontaktbestrahlung (HDR-Afterloading)
und eine Einrichtung zur interstitiellen Permanentimplantation radioaktiver
Seeds. Zur schnittbildbasierten Bestrahlungsplanung werden die CT- und
MRT-Geräte in der diagnostischen Radiologie bzw. Neuroradiologie genutzt.
Außerdem steht ein moderner Strahlentherapie-Simulator zur Verfügung.
Modernste Rechner und Steuerprogramme ermöglichen im Netzwerkverbund eine präzise Ablaufplanung und Dokumentation der Strahlentherapie.
Radioonkologische Kombinationsbehandlungen („Radiochemotherapie“)
werden überwiegend auf den beiden komfortabel und modern ausgestat­
teten Bettenstationen der Klinik realisiert oder ambulant in engster Zusammenarbeit mit internistischen oder pädiatrischen Onkologen angeboten.
Die Klinik deckt das gesamte Spektrum radioonkologischer Krankheitsbilder
ab. Die innovativen Bestrahlungstechniken, wie intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) und bildgeführte Strahlentherapie (IGRT) werden an zwei
speziell dazu ausgestatteten modernsten Linearbeschleunigern realisiert.
Die stereotaktische Präzisionsbestrahlung ist in Vorbereitung. Für spezielle
Verfahren (z.B. Tomotherapie, Protonen-, Schwerionenbestrahlung) bestehen Kooperationen mit benachbarten Universitätskliniken.
Von besonderer Bedeutung ist die interdisziplinäre Einbindung der Radioonkologie in multimodale onkologische Therapiekonzepte, zum Beispiel bei
bösartigen Lymphgewebstumoren („maligne Lymphome“) oder bestimmten
Leukämieformen. Hier wird auch die fraktionierte Ganzkörperbestrahlung
im Rahmen von Knochenmarktransplantationen angeboten.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Intensitätsmodulierte Strahlen­
therapie (IMRT)
–– Bildgeführte Strahlentherapie
(IGRT)
–– Interstitielle HDR-Boostbestrahlung beim Prostatakarzinom
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Teilnahme an mehreren Multi­
centerstudien in der pädiatrischen
Radioonkologie, bei malignen
Lymphomen, bei Hirntumoren im
Kindes- und Jugendalter
–– DELOS-II-Studie zum Kehlkopf­
erhalt durch Radiochemotherapie
statt Laryngektomie
–– PETACC-6-Studie zur Verbesserung
der Ergebnisse der Radiochemotherapie beim Rektum-Ca
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Alle radioonkologischen Krankheitsbilder
–– Strahlentherapie gutartiger Erkrankungen
–– Individuell optimierte dreidimensionale Bestrahlungsplanung (CT- und MRT-gestützt), IMRT, IGRT
–– Brachytherapie im HDR-Nachladeverfahren, ggf.
in Kombination mit Teletherapie oder Radiochemotherapie
–– Seed-Implantation der Prostata, HDR-Brachytherapie des Prostatakarzinoms
–– Kombinierte Bestrahlung mit Chemo-/Hormon-/
Immuntherapie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Tumorambulanz
–– CT- und/oder MRT-basierte Rechnerplanung mit
Bildfusion; Mitnutzung der PET-Bildinformationen
zur individuellen Ausgestaltung der strahlentherapeutischen Zielgebiete
–– Ablaufplanung und Dokumentation im RIS
–– Moderne Linearbeschleuniger mit Lamellenkollimatoren, IMRT, IGRT
–– Strahlentherapeutische Nachbehandlung und
Nachsorge
–– Interdisziplinäre Einbindung der Radioonkologie
–– Stationäre Palliativbehandlung
–– Interdisziplinäre onkologische Schmerztherapie
–– Casemanagement
–– Medizinisches Versorgungszentrum
Ärztlicher Leiter: Priv.-Doz. Dr. Marc Münter
Telefon 0711 278-34223
E-Mail [email protected]
Kennzahlen der Klinik
Qualitätssicherung (Auswahl)
2008
2009
2010
–– Systematische Qualitätssicherung
im Rahmen der mehrfachen Zertifizierungen für den jeweils radioonkologischen Part in den organbezogenen Tumorzentren
–– Regelmäßige technische Über­
prüfungen der Bestrahlungs­
systeme durch TÜV, Regierungspräsidium und die firmenspezifische Wartung
–– Überwachung der Strahlenschutzvorschriften durch die „Ärztliche
Stelle“ der Ärztekammer
36
35
35
Aufgestellte Betten
855
824
805
Stationäre Fälle
12,0
12,6
12,9
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)*
2008
38.309
2009
35.732
2010
32.540
Teletherapie-Bestrahlungen
(Linearbeschleuniger)
267
311
227
Brachytherapie-Serien
2.840
2.669
2.135
Computerunterstützte
Bestrahlungsplanungen
*K
linik für Strahlentherapie und Radioonkologie inkl.
MVZ für Strahlentherapie
Zentrum für Innere Medizin I 45
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-62401
Telefax 0711 278-60360
[email protected]
Prof. Dr. Tilo Andus
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Allgemeine Innere Medizin einschließlich internistischer Intensivmedizin
–– Gastroenterologie und Hepatologie
–– Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
–– Gastroenterologische Onkologie (Darmkrebs,
Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs etc.)
–– Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus)
–– Pneumologie (Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen)
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Interdisziplinäres Sonographiezentrum inklusive
Duplex- und Kontrastmittelsonographie
–– Interventionelle gastroenterologische Endoskopie
–– Komplettes gastroenterologisches Funktionslabor
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Zertifiziertes Brustzentrum
–– Zertifiziertes Zentrum für Gynäkologische
Krebserkrankungen
–– Leberzentrum
–– DEGUM-Seminarleiter (Stufe-III-Sonographie):
OA Dr. Dirks
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
80
80
80
3.906
3.800
3.905
Stationäre Fälle
6,0
5,6
5,4
Verweildauer in Tagen
Aufgestellte Betten
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.841
1.732
1.779
1.528
1.386
1.383
Koloskopien
450
345
275
ERCP und PTCD
Ösophagogastro­
duodenoskopien
46 I Zentrum für Innere Medizin
Die Klinik behandelt Patienten aus allen internistischen Fachgebieten.
Besondere Schwerpunkte sind Diagnostik und Therapie von gastroentero­
logischen und hepatologischen Erkrankungen. In der diagnostischen
Endoskopie werden Zoom- und Chromoendoskopien, drahtlose pH-Metrien,
Manometrien, Impedanzmessungen, 2H- und 13C-Atemtests, Endosonographien einschließlich endosonographischer Punktionen und alle Arten von
Endoskopien inklusive Kapselendoskopien und Doppelballonendoskopien
angeboten. Therapeutisch werden unter anderem Mukosektomien, ERCPs,
PTCDs und Stent-Implantationen durchgeführt. Die Klinik hat eine modern
eingerichtete Endoskopieabteilung mit umfassendem gastroenterologischem
Funktionslabor. Ein weiterer Schwerpunkt ist die gastroenterologische Onkologie. Zur medizinischen Versorgung steht eine Intensivstation mit sechs
internistischen Betten zur Verfügung. Auch ein pneumologischer Schwerpunkt mit Bodypletysmographie, Spiroergometrie und Bronchoskopie wurde
ausgebaut. Kardiologisch werden EKGs, Langzeit-EKGs, Belastungs-EKGs,
Echokardiographien inklusive TEE, 24-h-Langzeit-Blutdruckmessungen, Passagere Herzschrittmacher-Therapien und Elektrokardioversionen durchgeführt.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Besonderer Schwerpunkt:
Therapie von chronisch-entzünd­
lichen Darmerkrankungen (Teilnahme und zum Teil Leitung von
multizentrischen Therapiestudien)
–– Drahtlose 48-h-pH-Metrie mit dem
BRAVO-System bei gastroösophagealer Refluxkrankheit
–– Besondere Erfahrung im kompletten Bereich der Endoskopie mit
einer großen Anzahl von Poly­
pektomien und Mukosektomien
sowie in der therapeutischen ERCP
und PTCD
–– Alle Arten von stationären und
ambulanten Chemotherapien
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Die Klinik koordiniert die Aktua­
lisierung der Leitlinien für den
Onkologischen Schwerpunkt
Stuttgart (OSP); zur Verbesserung
der Therapie beteiligt sich die
Klinik an der Durchführung von
klinischen Therapiestudien, z.B.
beim Speiseröhren-, Magen- und
Darmkrebs
–– Vorsitz der Arbeitsgruppe gastrointestinaler Tumoren des OSP
–– Teilnahme an der Erstellung der
S3-Leitlinie Magenkarzinom
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Benchmarkprojekt: Papillotomie
–– Benchmarkprojekt: Polypektomie
–– Vergleich der Ergebnisqualität
bei der Krebsbehandlung durch
den OSP
Neurologische Klinik
Bürgerhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-22401
Telefax 0711 278-22174
[email protected]
Prof. Dr. Hansjörg Bäzner
Das klinische Spektrum umfasst die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit neurologischen Störungen jeglicher Genese. In den elektrophysio­
logischen und neurosonologischen Laboratorien sind moderne apparative
Voraussetzungen für die Diagnostik gegeben. Zur Klinik gehören eine überregionale Stroke Unit, die 2010 auf zwölf Betten erweitert wurde, eine Konsiliarambulanz, ein ständiger neurologischer Konsiliarius am Katharinenhospital und Betten auf der interdisziplinären internistisch-neurologischen
Intensivstation. Eine neurologische Tagesklinik komplettiert mit teilstationärer Behandlung das diagnostisch-therapeutische Spektrum. Konsiliarisch wird
das gesamte Klinikum versorgt. Es liegt eine Ermächtigung zur ambulanten
Versorgung kassenärztlicher Patienten vor, die von neurologischen Fachärzten und Nervenärzten zugewiesen werden.
Die Klinik verfügt über die Ausbildungsgenehmigung in der Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Arterien (DGKN und DEGUM), in der EEGDiagnostik und der Diagnostik mittels evozierter Potenziale nach den Richt­
linien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen
Gesellschaft für Neurophysiologie (DGKN).
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– KOBSAR II: Kompakte assistivwirkende BewegungstherapieTrainingsgeräte auf Basis fluidischer multiaxialer Soft-Rotationsantriebe nächster Generation,
Teilprojekt im Auftrag des
Bundes­ministeriums für Bildung
und Forschung in Kooperation u.a.
mit der Klinik für Orthopädie und
Unfallchirurgie in Bad Cannstatt
(Ärztlicher Direktor Dr. P. Reize).
–– DESTINY 2: Decompressive surgery
for the treatment of malignant
infarction of the middle cerebral
artery 2
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Qualitätssicherung Schlaganfallversorgung (GeQiK)
–– Zertifizierung der Stroke Unit
durch die Deutsche Schlaganfallhilfe und durch das Kompetenznetz Schlaganfall
–– Zertifizierung durch die Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen
Baden-Württemberg e.V.
–– Zertifizierung als MS-Zentrum
durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)
–– Ausbildungsgenehmigung in der
Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Arterien, in der EEGDiagnostik, in der Elektromyographiediagnostik und der Diagnostik
mittels evozierter Potenziale nach
den Richtlinien der Deutschen
Gesellschaft für Neurologie (DGN)
und der Deutschen Gesellschaft
für Neurophysiologie (DGKN und
DEGUM)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Cerebro-vaskuläre Erkrankungen, Gefäßsprech­
stunde
–– Neuroimmunologische Krankheiten (Multiple
Sklerose, Myasthenie, Immunneuropathien)
–– Bewegungsstörungen (Parkinsonkrankheit, Dysto­
nien, Tremor)
–– Neurodegenerative Erkrankungen einschl. Demenz
–– Botulinumtoxin-Ambulanz
–– Entzündliche Erkrankungen des ZNS
–– Epilepsie
–– Schwindel
–– Myopathien
–– Neuroonkologie
–– Neurologische Fachbegutachtung
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Neurophysiologisches Labor: u.a. EEG mit Video,
Langzeit-Video-EEG-Monitoring, portables Langzeit-EEG, EMG, Neurographie, evozierte Poten­­zi­ale, Magnetstimulation, computerisierte Tremor­
diagnostik, Video-Okulographie
–– Ultraschall-Labor
–– Endoskopische Schluckdiagnostik
–– Zertifiziertes MS-Zentrum
–– Zertifiziertes Stroke Center mit zwölf Betten
–– Tagesklinik mit zehn teilstationären Betten
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
92
92
91
Aufgestellte Betten (inkl. 10
Plätze in der Tagesklinik)
Qualitätsmanagementprojekte
5.622
6.026
6.537
Voll-und teilstationäre Fälle
–– Medizinische Dokumentation­s­
assistentin (MDA)
7,0
6,1
5,5
Verweildauer ohne Stroke Unit
1,9
2,2
2,1
Verweildauer Stroke Unit
1,5
1,4
1,3
Verweildauer
Neurologische Tagesklinik
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.138
1.250
1.175
Botox-Ambulanz
1.073
1.136
1.389
Stroke Unit
1.189
1.406
1.559
Tagesklinik
Neurozentrum I 47
Neurochirurgische Klinik
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33701
Telefax 0711 278-33709
[email protected]
Prof. Dr. Nikolai Hopf
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Neuroonkologie
–– Schädelbasischirurgie
–– Vaskuläre Neurochirurgie
–– Neurotraumatologie
–– Wirbelsäulenchirurgie
–– Kinderneurochirurgie
–– Minimalinvasive Neurochirurgie/Endoskopische
Neurochirurgie
–– Funktionelle Neurochirurgie/Tiefe Hirnstimulation
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Interdisziplinäres Kopfzentrum für Schädelbasis­
tumoren und Schädelhirnverletzungen
–– Spezialsprechstunden für Neuroonkologie (interdisziplinär), Hirngefäßerkrankungen, Hypophysentumoren, Kinderneurochirurgie, Wirbelsäulenerkrankungen, Schmerztherapie und funktionelle
Neurochirurgie
–– Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum (Stuttgart
Spine Center)
–– Ambulante Versorgung und Spezialsprechstunde
für periphere Nervenläsionen
–– Internationales Ausbildungszentrum für minimalinvasive und endoskopische Neurochirurgie
–– Hochmoderne Neurochirurgische Intermediate
Care Station mit Eltern-Kind-Einheit
–– Umfassende vor- und nachstationäre Versorgung
von Patienten (VuN) und Casemanagement
–– Medizinisches Versorgungszentrum
Telefon 0711 278-33706
E-Mail [email protected]
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
67
80*
80*
Aufgestellte Betten
2.762
2.956
2.794
Stationäre Fälle
6,4
6,5
6,2
Verweildauer in Tagen
Das Spektrum umfasst die operative Behandlung aller Erkrankungen des
Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven an Armen und Beinen sowie
der Wirbel­säule. Dazu zählen Tumore (Gliome, Meningeome, Akustikus­
neuri­nome, Metastasen), Gefäßmalformationen (Aneurysmen, AV-Malfor­ma­
tionen, Cavernome), Einengungen und Verschlüsse der Hirnarterien
(Bypass-Chirurgie), Blutungen (Gehirnblutung, Subduralhämatom,
Subarachnoidal­blutung), degenerative Erkrankungen der Hals-, Brust- und
Lendenwirbelsäule (Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Spondy­
lolisthesen), Liquorzirkulationsstörungen (Hydrozephalus, Zysten), Kopfund Wirbel­säulenverletzungen nach Unfällen (Rückenmarksverletzungen,
Wirbelkörperbrüche), neurochirurgische Erkrankungen bei Kindern (Hydrozephalus, Schädelfehlbildungen, Spina bifida, Tumoren) und funktionelle
Störungen des Gehirns, z.B. Bewegungsstörungen (Tiefe Hirnstimulation)
sowie epilepsiechirurgische Eingriffe (z.B. Vagusnervstimulation).
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Endoskopische Behandlung von
Hypophysentumoren
–– Endoskop-assistierte Schädelbasis­
chirurgie (Akustikusneurinome,
Meningeome)
–– Intraoperative Fluoreszenzangiographie für Gefäßmalformationen
–– Einsatz von Bandscheibenprothesen, endoskopische Bandscheibenoperation
–– „Wach-Operation“ bei Tumoren
im Sprachzentrum
–– Multimodales Neuromonitoring
–– Neuronavigation mit Darstellung
von Funktionszentren und Nervenbahnen (Fibertracking)
–– Fluoreszenzgestützte Tumor­
chirurgie mit 5-ALA
–– Endoskopische mikrovaskuläre
Dekompression von Trigeminusneuralgie und anderen neurovaskulären Kompressionssyndromen
* inklusive 12 Intensivbetten auf der Station E2
Wissenschaftliche Tätigkeit
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
473
445
473
Hirntumoren
662
740
802
Bandscheiben
297
283
296
Hydrozephalus
92
108
111
Gefäßmalformationen
48 I Neurozentrum
–– Editor-in-Chief des internationalen
Journals „Minimally Invasive Neurosurgery“
–– SELE-Studie zur Untersuchung von
Lebensqualität und subjektiver
Einschätzung der seelischen Verfassung bei Hirntumor-Patienten
während der ersten zwölf Monate
nach Diagnosestellung
–– Etablierung eines Trainingsmodells
für die operative Versorgung von
Aneurysmen in Kooperation mit
der Semmelweis-Universität/Budapest und Barrow Neurosurgical
Institut (BNI) in Phoenix/Arizona/
USA
–– Herausgabe der Buchreihe „Neurochirurgische Akademie“ der
Neurochirurgischen Akademie für
Aus-, Fort- und Weiterbildung
(NCAFW)
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Präoperative Fallbesprechung
(täglich)
–– Neurochirurgisch-neuroradio­
logische Fallbesprechung (täglich)
–– Ärztliche Fortbildung (wöchentlich)
–– Interdisziplinäre Morbiditäts- und
Mortalitätskonferenz (monatlich)
–– Neurochirurgisch-neuropatho­
logische Fallbesprechung (monatlich)
–– Neurochirurgisch-pädiatrische Fallbesprechung (monatlich)
Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Neuroradiologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-34501
Telefax 0711 278-34509
[email protected]
Prof. Dr. Hans Henkes
Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie ist zentraler Dienstleister für das Klinikum Stuttgart sowie für alle Kliniken in Stadt
und Region Stuttgart und ist in dieser Funktion rund um die Uhr dienst­
bereit. Primäre Aufgabe der Klinik ist die Diagnostik von Erkrankungen des
Gehirns, der Wirbelsäule und des Rückenmarks sowie die Durchführung
der gesamten invasiven Diagnostik und aller neuro-endovasku­lären Behandlungen. Hinzu kommt die Diagnostik von Erkrankungen im Bereich der
Schädelbasis sowie von Auge, Ohr und Kiefergelenk. CT-gesteuerte Punktionen, Biopsien und therapeutische Maßnahmen an der Wirbelsäule wie
Vertebroplastien, periradikuläre Infiltrationen und Facettenblockaden werden durchgeführt.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Endovaskuläre Behandlung von
Neugeborenen und Kleinkindern
mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Hirn- und
Rückenmarkgefäße (z.B. Malformationen der Vena Galeni, angeborene durale AV-Fisteln)
–– Mechanische Thrombektomie zur
Akutbehandlung zerebraler
thromb-embolischer Gefäßverschlüsse
–– Behandlung von Gefäßerkrankungen des Rückenmarks
–– Behandlung des Pseudotumor cerebri durch die Erweiterung verengter
intrakranieller Sinus (Ballon-Angioplastie, Stent-Implantation)
–– Behandlung von Verengungen
intrakranieller Arterien durch
Stent-Erweiterung
–– Behandlung von akuten Blutungen im HNO-Bereich (Nasen­
bluten, Tumorblutungen)
–– Perkutane Vertebroplastie zur
Schmerztherapie von Sinterungsfrakturen und Wirbelkörper-Metas­
tasen
–– Behandlung des ischämischen
Insults in der Akutphase durch
mechanische Thrombektomie
–– Behandlung von Instent-Stenosen durch medikamentenfreisetzende Ballons
–– Behandlung intrakranieller arteriosklerotischer Gefäßstenosen
durch selbstexpandierende Stents
mit verminderter Radialkraft
–– Behandlung intrakranieller
Aneurysmen durch bioaktive
Coils und hämodynamisch wirksame Implantate
–– Behandlung extra- und intrakranieller Gefäßstenosen mit medikamentenfreisetzenden Stents
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Publikationen, u.a.:
–– Vajda Z, Güthe T, Aguilar M,
Heuschmid A, Schmid E, Bäzner
H, Henkes H: Neurovascular instent stenosis: treatment with
conventional and drug-eluting
balloons. American Journal of
Neuroradiology – accepted for
publication
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Regelmäßige Kontrolle aller Geräte
–– Regelmäßige Kontrolle der radiologischen Untersuchungsdaten,
Bilder und Befunde durch die Landesärztekammer
–– Prüfung der Bilder und Befunde
durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordwürttemberg
–– Teilnahme an der zentralen Strahlenschutzüberprüfung durch
Strahlenphysiker
–– Teilnahme am betriebsinternen
Qualitätsmanagement
–– Arbeitsgruppe Hirntumoren des
OSP Stuttgart
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Interventionelle Neuroradiologie (endovaskulär
und perkutan) von Aneurysmen, Arteriovenösen
Malformationen und duralen Fisteln
–– Diagnostische Angiographie der supraaortalen,
intrakraniellen und spinalen Gefäße
–– Frühdiagnostik und endovaskuläre Behandlung
des Schlaganfalls
–– MR-Diffusions- und Perfusionsmessung
–– MR- und CT-Angiographie
–– CT-Perfusionsmessung
–– 3-D-Algorithmen zur Visualisierung von CT und
MRT-Daten
–– 2 Bi-plane Angiographie-Einheiten, ausgestattet
mit 3-D-Rotationsangiographie und Dyna-CT
–– fMRI
–– Spektroskopie
–– Myelographie und Myelo-CT
–– Endovaskuläre Behandlung von Neugeborenen
und Kindern
–– Diagnostische Biopsien an Wirbelsäule und Kopf
–– Gelenkfacettenblockaden und periradikuläre
Infiltrationen
–– Vertebro- und Kyphoplastien
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Invasive Diagnostik, endovaskuläre und perkutane
Behandlungen
–– Spezielle Polytraumadiagnostik mit 4-ZeilenSpiral-CT
–– Magnetresonanz-Angiographie der hals- und
hirnversorgenden Gefäße
–– Interdisziplinäre Zentren: Neurozentrum, Gefäßzentrum, kraniofaziales Zentrum
–– Interdisziplinäre Schädelbasiskonferenz
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
9
13
11
Aufgestellte Betten
914
1.546
1.638
Stationäre Fälle
3,6
3,1
2,5
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
8.137
8.085
7.946
4.985
5.532
5.344
Kernspintomographie
1.295
1.904
2.166
Diagnostische Angiographien
1.045
1.186
1.239
Interventionen
Computertomographie
Neurozentrum I 49
Klinik für Gefäßchirurgie
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33601
Telefax 0711 278-33609
[email protected]
Prof. Dr. Thomas Hupp
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Operationen und Stent-Implantationen bei Halsschlagaderveränderungen und bei Bauchschlag­
adererweiterungen (BAA)
–– Operationen und endovaskuläre Verfahren beim
thorakoabdominellen Aneurysma und bei Dissektionen, inklusive Hybrid-Operationen
–– Operationen an Nieren- und Eingeweideschlagadern
–– Bein-Bypass-Anlagen, insbesondere zur Bein­
erhaltung beim Diabetischen Fußsyndrom
–– Dialyse-Shunt-Operationen
–– Operationen an den tiefen Becken- und Beinvenen
–– Behandlung der Varikosis (klassische Stripping-OP
und minimalinvasiv endovenös mit Radiowellen
oder Laser)
–– Entrapment-Operationen (bei Knie- und Arm­
arterien-Einklemmungen)
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Interdisziplinäres Diabetisches Fuß-Zentrum (InDiZ,
Klinik für Gefäßchirurgie u. Diabetologie)
–– Allgemeine AVK-/Gefäßsprechstunde
–– Spezial-Sprechstunden für Carotis, Bauch-/Becken-/
Beinschlagader und Krampfadern
–– Angiologisches Labor
–– 24-Stunden-Notfallambulanz
–– Konsiliardienst für Gefäß-Notfälle
–– Nierentransplantation bei Patienten mit besonderen
Gefäßverhältnissen
–– Interdisziplinäre Kurzliegerstation Chirurgie (IKC)
–– Rückenmarkstimulation bei AVK zur Beinerhaltung (spinal cord stimulation)
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
44
44
49
Aufgestellte Betten
1.740
1.738
1.759
Stationäre Fälle
8,0
7,3
6,8
Verweildauer in Tagen
65
117
Stationäre Fälle Interdisziplinäres Diabetisches Fuß-Zentrum
(InDiZ; in 2009 gegründet)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
293/13
249/16
245/13
Carotis-Operationen/Stent
94/39
84/40
69/67
Aorten-Operationen/Stent
246
211
192
Bein-Bypässe
50 I Zentrum für operative Medizin I
Der Aufgabenbereich der Klinik umfasst die gesamte Diagnostik und Therapie
von arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßerkrankungen. In den
Ambulanzen der Klinik werden jährlich rund 5.000 Patienten untersucht und
behandelt. Im Jahr 2010 wurden 1.688 Operationen durchgeführt. Mit anderen Fachabteilungen werden im zertifizierten Gefäßzentrum interdisziplinär
Behandlungskonzepte erarbeitet und durchgeführt, wie zum Beispiel endovaskuläre Therapieverfahren bei Aorten- und Beckenarterien-Aneurysma, bei
Beinschlagader-Stenosen oder bei komplexen Carotis-Pathologien.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Biologische Halsschlagader-Rekonstruktion ohne Fremdmaterial und
ohne Vollnarkose
–– Endovenöse (minimalinvasive)
Krampfader-Therapie durch Radiowellen- oder Laser-Verödung
–– Hybrid-OPs: Kombinationseingriffe
offen-chirurgisch und endovaskulär
(Stents, PTAs) beim Aorten-Aneurysma oder bei Durchblutungs­
störung der Becken- u. Beinschlagadern
–– Rückenmarkstimulation (SCS – spinal
cord stimulation), eine minimal­
invasive Therapieform für Patienten mit chronischen Schmerzen,
verursacht durch eine PAVK im
Stadium III und IV ohne operative
oder interventionelle Revasku­
larisa­tions­­möglichkeit
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Mitglied des Vorstandes der Wissenschaftsgemeinschaft Deutsche
Gesellschaft für Gefäßchirurgie
und Gefäßmedizin (DGG e.V.)
–– Mitglied des Aufsichtsrates der
Privaten Akademie DGG gGmbH
(Akademie zur Ausbildungs-,
Forschungsförderung und Qualitätssicherung in der Gefäßmedizin
–– Mitglied der Leitlinienkommission
der DGG/AWMF
–– Geschäftsführer der DIGG gGmbH
(Deutsches Institut für Gefäßmedizinische Gesundheitsforschung)
der Deutschen Gesellschaft für
Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin
e.V.
–– Leiter der Weiterbildungskommission der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und
Gefäßmedizin
–– Studienleiter der multizentrischen SCS-Studie
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Zertifiziertes Gefäßzentrum (Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie)
–– Qualitätssicherungsprojekt Halsschlagader-Chirurgie (BQS):
Mindestmengenüberschreitung
Halsschlagader-OP: gefordert 20
OPs, erbracht 245 Carotis-OPs
(BW-Fallzahl: 2.925); OP in Lokalanästhesie: 98% (in BW: 40%);
OP als Eversions-TEA (OP ohne
Fremdmaterial als biologische
Rekonstruktion): 82% (in BW: 41%)
–– Qualitätssicherungsprojekt Bauch­
Aorten-Aneurysma (BAA)-Chirurgie
(BQS): Mindestmengenüberschreitung BAA-OP: gefordert 20 OPs,
erbracht 136 OPs (69 offen chirurgisch, 67 Stentprothesen endo­
vasculär)
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33401
Telefax 0711 278-33409
[email protected]
Prof. Dr. Jörg Köninger
Die Klinik führt die Diagnostik und Therapie gastrointestinaler, onkologischer
und endokriner Erkrankungen im Erwachsenenalter durch. Der Schwerpunkt
liegt in der Chirurgie von Pankreas, Leber, Oesophagus und Rektum sowie
der minimalinvasiven Chirurgie. Auch werden Nierentransplantationen
durch­geführt. Durch die enge Kooperation mit anderen Fachgebieten stehen
allen Patienten interdisziplinäre diagnostische und multimodale therapeutische
Konzepte einer Klinik der Maximalversorgung zur Verfügung. Viele Opera­
tionen werden minimalinvasiv (endoskopisch) durchgeführt. Die Klinik ist
sowohl nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft als auch nach
den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirugie
bundesweit das zweite doppelt zertifizierte Pankreaszentrum. Ebenso ist die
Klinik zertifiziertes Kompetenzzentrum für Koloproktologie.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Interdisziplinäre Diagnostik und
Therapie von Erkrankungen
und Tumoren der Leber (z.B.
zusätzliche Mikrowellenablation
durch die Radiologische Klinik)
–– Sämtliche organerhaltende und
resezierende Verfahren am Pankreas, konventionell und laparos­
kopisch
–– Minimalinvasive Chirurgie von
Leber, Colon und Rektum, Schilddrüsen, Narben- und Leistenhernien
–– Transvaginale Cholecystektomien
und Appendektomien (N.O.T.E.S.)
–– Diagnostik der analen Inkontinenz
–– SNS – Sacralnervenstimulation
(Sacralschrittmacher)
–– CRT – Linksventrikuläre Schritt­
macher-Implantation
–– AICD – Implantation von Defibrillatoren
–– Sämtliche resezierende Verfahren
an der Speiseröhre, transhiatal,
thorakal und collar, inkl. freie
Dünndarminterponate bei Tumoren im oberen Speiseröhrendrittel
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Synchronous-Studie (Leber­metas­
tasen bei Kolonkarzinomen),
Studienzentrum der Deutschen
Gesellschaft für Chirurgie
–– LERK-Studie (Rektumadenome
und Rektumkarzinome), Univer­
sitätsklinik Mainz
–– DFG-Studie (Darmmastzellen),
Universität Hohenheim
–– PETACC-6-Studie (Rektumkarzinom), Universitätsklinik Halle/Saale
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– BQS Qualitätsreport für Cholecystektomie und SchrittmacherTherapie
–– Langzeitbeobachtung operierter
Karzinome des oberen und unteren
Gastrointestinaltraktes
–– Fast Track Chirurgie – INESTO
Universitätsklinik Mannheim
–– Kompetenzzentrum chirurgische
Sonographie (DEGUM II)
–– Kompetenzzentrum Pankreas­
chirurgie (Deutsche Krebsgesellschaft DKG, Deutsche Gesellschaft
für Allgemein- und Viszeral­
chirurgie DGAV)
–– Kompetenzzentrum Koloprokto­
logie (DGAV, Chirurg. Arbeits­
gemeinschaft Koloproktologie)
–– Zertifiziertes Darmzentrum (DKG)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Onkologische Chirurgie mit den Schwerpunkten
–– Pankreas
–– Leber
–– Oesophagus / Magen
–– Colon / Rektum
–– Gesamtes Spektrum der minimalinvasiven Chirurgie,
einschließlich onkologischer Chirurgie
–– Laparoskopische Proktokolektomie und
ileo-pouchanale Anastomose bei Colitis ulcerosa
und FAP
–– Gastrointestinale Chirurgie
–– Endokrine Chirurgie
–– Nierentransplantation
–– Sacralnervenstimulation
–– Herzschrittmacher-Implantationen inklusive CRT
und AICD
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Interdisziplinäre Kurzliegerstation Chirurgie (IKC)
–– Kompletter Katalog der stationsersetzenden
Leistungen (ambulante Operationen)
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Leberzentrum
–– Zweifach zertifiziertes Pankreaszentrum
–– Zertifiziertes Kompetenzzentrum für
Koloprok­to­logie
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
65
65
68
Aufgestellte Betten
2.831
3.102
2.835
Stationäre Fälle
6,9
6,0
6,2
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
267
264
394
Tumoren des oberen
Gastrointestinaltraktes
313
478
454
Kolorektale Tumoren
65
51
87
Hyperparathyreoidismus
Zentrum für operative Medizin I I 51
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33501
Telefax 0711 278-33509
[email protected]
Prof. Dr. Christian Knop
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Polytrauma- und Schwerverletztenbehandlung,
zugelassen zum Verletzungsartenverfahren (VAV)
der Berufsgenossenschaften
–– Überregionales Traumazentrum im Traumanetzwerk der DGU
–– Stabilisierung, Gelenkrekonstruktion, Bruchbehandlung am gesamten Bewegungsapparat
–– Wirbelsäulen- und Beckenverletzungen
–– Gelenkendoprothetik (Hüfte, Knie, Schulter,
Sprunggelenk, Ellenbogen)
–– Umstellungsoperationen bei Gelenkverschleiß
–– Korrekturoperationen nach unfallbedingten
Fehlstellungen
–– Operationen bei Tumorerkrankungen an Knochenund Bewegungsapparat
–– Endoskopische und minimalinvasive Operationstechniken am gesamten Bewegungsapparat
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Musculo-Skelettales-Zentrum
–– Spezialsprechstunden für die anatomischen
Regionen
–– Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum (Stuttgart
Spine Center)
–– Interdisziplinäre Kurzliegerstation Chirurgie (IKC)
–– Stationäre Schmerztherapie in Kooperation mit der
Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin
–– Spezialisierte Physiotherapie und Ergotherapie
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
62
63
67
Aufgestellte Betten
2.766
2.680
2.292*
Stationäre Fälle
6,9
6,7
6,3
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
361
369
296
Wirbelsäulenchirurgie
367
224
170
Endoprothetik
58
56
34
Beckenchirurgie
* Ausgliederung der Sektion für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie
in eine eigenständige Klinik
Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Katharinenhospitals
behandelt Patienten mit Verletzungen, Verletzungsfolgen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Als Klinik der Maximalversorgung steht die
Klinik allen schwerverletzten und polytraumatisierten Patienten der Region
rund um die Uhr zur Verfügung. Neben der Unfallchirurgie ist die orthopädische Chirurgie ein Schwerpunkt der Klinik. Für Patienten mit Folgezu­
ständen nach Unfällen, Gelenkverschleiß sowie Erkrankungen und Tumoren
des muskuloskelettalen Systems werden Beratung, Untersuchung und
Be­handlung in Spezialsprechstunden angeboten.
Die Behandlung erfolgt nach höchsten Qualitätsstandards mit technischer
Ausstattung, wie endoskopische und minimalinvasive Operationsverfahren,
intraoperative 3-D-Bildgebung und Computernavigation. Die Klinik ist die
zentrale Klinik im Traumanetzwerk Stuttgart der Deutschen Gesellschaft für
Unfallchirurgie. Der Klinik obliegt die Leitung des Schockraumes und der
Polytraumabehandlung.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Navigationssysteme für Endoprothetik, Achskorrekturen, Wirbelsäulenoperationen
–– Intraoperative Qualitätskontrolle
durch 3-D-Röntgenbildgebung
–– Arthroskopische Operationstechnik
für Schulter, Ellenbogen, Hüfte,
Knie und Sprunggelenk
–– Einsatz von Wachstumshormonen,
Knorpelzelltherapie, Knochenersatzmaterialien
–– Minimalinvasive Kniebandchirurgie
(vorderes und hinteres Kreuzband)
–– Minimalinvasive Schulterchirurgie
bei Verschleiß und Verletzungen
–– Differenzierte Fußchirurgie und
Vorfußchirurgie
–– Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie (Kyphoplastie, endoskopische Zugangstechnik, perkutane
Stabilisierung, Bandscheiben- und
Wirbelkörperersatz)
–– Minimalinvasive Beckenchirurgie
mit perkutaner, navigierter Verschraubung
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Leiter der Arbeitsgemeinschaft
Wirbelsäule der DGU
–– Kongressorganisation und -leitung:
52 I Zentrum für operative Medizin I
–– 3. Fortbildung Musculo-Skelettales-Zentrum, Stuttgart
–– AOSpine Masters Symposium
Spinal Trauma, Luzern, Schweiz
–– Herausgeberschaft in internationalen Fachzeitschriften:
–– European Spine Journal
(Advisory Board)
–– Archives of Orthopaedic and
Trauma Surgery (Advisor Board)
–– Operative Orthopädie und
Trauma­tologie (Wissenschaft­
licher Beirat)
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Qualitätszirkel Schockraum­
management
–– Interdisziplinäres Schockraum­
training
–– Traumanetzwerk der Region Stuttgart, Zertifizierung durch die DGU
–– Regelmäßige interne Fortbildungsveranstaltungen
–– Interne Indikationskonferenz
–– Teilnahme an der interdisziplinären
Tumorkonferenz
–– Teilnahme am DGU-Traumaregister
–– Teilnahme an der BQS-Erfassung
–– Interne Infektionsstatistik, Komplikationsanalyse
–– Weiterbildungsmonitoring, Logbuch
für Facharztweiterbildung
Klinik für Hand-, Plastische und
Mikro­chirurgie
Katharinenhospital
Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Wachter
Die Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie deckt in Stuttgart sowie
überregional das volle Spektrum der Handchirurgie sowie der Plastischrekonstruktiven Chirurgie ab. Die Behandlung von Patienten mit schweren
Handverletzungen und Infektionen gehört ebenso zu den Leistungen wie
die Behandlung aller chronischen und degenerativen Erkrankungen der
Hand. Besonderer Schwerpunkt in der rekonstruktiven Chirurgie sind die
modernen freien Lappenplastiken, zum Beispiel anterolaterale Oberschenkellappen. Diese Methoden kommen Patienten mit Weichteildefekten nach Verletzungen oder Infektionen zugute. In der Behandlung von Erkrankungen des
Handgelenkes werden arthoskopische Techniken eingesetzt.
Das Zentrum für Ästhetische Chirurgie des Klinikums Stuttgart, das von der
Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie geleitet wird, bietet nach
dem Leitsatz „schön und sicher“ ein umfassendes interdisziplinäres Spektrum
an ästhetischen Operationen. Es reicht von Gesicht-Stirnlifting, Augenlidplastiken und anderen Operationen im Gesichtsbereich bis zu Liposuction,
Schweißdrüsenabsaugung und Brustkorrekturen. Auch Straffungsoperationen
an Bauch und Extremitäten werden angeboten. Das Zentrum für Ästhetische
Chirurgie bildet damit ein in dieser Form einmaliges Kompetenznetzwerk.
Die beteiligten Chefärzte und alle behandelnden Ärzte sind renommierte
Experten mit langjähriger klinischer Erfahrung.
Ärztlicher Direktor (seit 01.07.2010)
Telefon 0711 278-33501
Telefax 0711 278-33509
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Handchirurgie
–– Karpaltunnelsyndrom
–– Morbus Dupuytren
–– Handgelenksrekonstruktion
–– Degenerative Erkrankungen der Hand
–– Akutversorgung und Revisionsoperationen
bei Handverletzungen
–– Angeborene Fehlbildungen und Fehlstellungen
–– Plastische Chirurgie und Mikrochirurgie
–– Rekonstruktion von Weichteilschäden
–– Gestielte und freie Lappenplastiken
–– Rekonstruktion nach Tumoroperationen und
Brandverletzungen
–– Ästhetische Chirurgie
–– Brustvergrößerung
–– Bruststraffung
–– Brustverkleinerung
–– Liposuction
–– Bauchschürzen-OP
Besondere Angebote und Einrichtungen
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Klinische Studie Rekonstruktion
Kahnbein bei Kahnbeinpseud­ar­throse
–– Evaluation der Ergebnisse nach
Rekonstruktion SL Band
–– Spezialsprechstunde für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Kennzahlen der Klinik *
2008
2009
2010
180
223
297
Stationäre Fälle
5,1
4,8
4,1
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
45
71
81
Arthroskopie Handgelenk
41
67
72
Resektionsarthroplastik bei
Rhizarthrose
34
52
65
Palmaraponeurektomie bei
Dupuytrenscher Erkrankung
* Bis 2009 wurde die Klinik als Sektion für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie geführt.
Zentrum für operative Medizin I I 53
Urologische Klinik
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33801
Telefax 0711 278-33809
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Grundsätzlich organ- bzw. funktionserhaltende
operative und medikamentöse Therapie von
Tumorerkrankungen des Urogenitaltraktes
–– Harnsteine: Endourologie, Lasertherapie, extra­
korporale Stoßwellentherapie
–– Transurethrale endoskopische Therapie von Harnröhrenerkrankungen, gutartigen Prostataveränderungen, Harnblasentumoren mit neuesten Techniken einschließlich Fluoreszenzendoskopie und
Lasertherapie
–– Rekonstruktive Chirurgie der Nieren, ableitenden
Harnwege und des äußeren Genitales
–– Inkontinenzoperationen
–– Laparoskopie inkl. Single Port-Laparoskopie
–– Brachytherapie
–– Nierentransplantation
–– Perkutane Steintherapie inklusive Mini PNL
–– Spermiengewinnung zur künstlichen Befruchtung
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Notfallambulanz
–– Zweitmeinungsambulanz bei urologischen Tumoren und komplexen urologischen Fragestellungen
–– Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum
–– Spezialambulanz für Erektionsstörungen und
Erkrankungen des alternden Mannes
–– Inkontinenzsprechstunde (Offizielle Beratungs­
stelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft)
–– Urodynamischer Messplatz
–– Ambulante Operationen
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
65
65
65
Aufgestellte Betten
3.221
3.060
2.953
Stationäre Fälle
5,5
5,3
5,1
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
134
160
187
Tumornephrektomie (inkl. Laparoskopische Operationen)
83
84
64
Organerhaltende Nierentumorchirurgie (inkl. Laparoskopische
Operationen)
990
980
950
Transurethrale Resektion
550
570
565
ESWL
54 I Zentrum für operative Medizin I
Prof. Dr. Ulrich Humke
Die Klinik versorgt Patienten mit Erkrankungen des Urogenitaltraktes. Dies
beinhaltet die Diagnostik und Therapie von Fehlbildungen der Harnorgane,
entzündlichen Erkrankungen, Harnsteinen in Niere, Harnleiter und Harn­
blase, Harntransportstörungen und Harninkontinenz. Darüber hinaus werden sämtliche Tumoren von Niere, Nebenniere, Harnleiter, Harnblase, Prostata,
Hoden und Penis nach modernsten Methoden behandelt, ebenso wie
Anomalien und Erkrankungen des männlichen Genitales, Verletzungen der
Nieren, der ableitenden Harnwege und des äußeren Genitales. Auch wird
die Transplantation postmortal und lebend gespendeter Nieren einschließlich sämtlicher vorbereitender und nachsorgender Maßnahmen durchgeführt. Jährlich werden in der Klinik über 1.000 offenchirurgische und rund
7.000 endoskopisch-urologische, minimalinvasive Eingriffe vorgenommen.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Single Port-Laparoskopie mit
Nephrektomie und Zystenabtragung an der Niere
–– Postoperative Schmerztherapie
mit Periduralkatheter und Fasttrack-Management nach radikaler
Tumorchirurgie (z.B. Zystektomie
und Harnableitung)
–– Lebendnieren-Transplantation bei
AB0-Inkompatibilität (in Kooperation mit der Klinik für Nieren- und
Hochdruckkrankheiten)
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Retrospektive Studie zum postoperativen Langzeitverlauf hinsichtlich Komplikationen und
Lebensqualität nach Lebend­
nierenspende
–– Retrospektive Studie zum outcome nach Nierenteilresektion in
Kaltperfusion
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Zertifizierung zum Prostatakarzinomzentrum nach den Vorgaben
der DKG und ISO 9001:2008
–– Mindestmengenüberschreitung
Nierentransplantation (25 Transplantationen pro Zentrum) –
durchgeführt in 2010: 58 Nierentransplantationen inklusive 19
Lebendnierentransplantationen
–– Behandlungspfade für die wichtigsten operativen Eingriffe
–– Standardisierte Schmerztherapie
Frauenklinik
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-63101
Telefax 0711 278-63102
[email protected]
Prof. Dr. Ulrich Karck
Die Frauenklinik bietet das gesamte Spektrum der Gynäkologie und Geburtshilfe. Schwerpunkte sind minimalinvasive Chirurgie, onkologischen Therapie
einschließlich Mammachirurgie, Urogynäkologie und Pränatalmedizin.
Geburtshilfe: Das Perinatalzentrum erfüllt zusammen mit der Neonatologie
alle Anforderungen für Zentren der höchsten Versorgungsstufe und gehört
zu den fünf führenden Geburtskliniken in Deutschland. Mit 2.854 hier geborenen Kindern sowie der hohen Zahl an Mehrlingsgeburten (2010: 117 Zwillings- und fünf Drillingsgeburten) und auch der erfolgreichen Betreuung
kleinster Frühgeborener ist die Frauenklinik die führende Geburtsklinik in
Baden-Württemberg.
Gynäkologie: Das zertifizierte Brustzentrum Klinikum Stuttgart hat seinen
Sitz an der Frauenklinik. In den Überwachungsaudits der vergangenen Jahre
wurde dem Brustzentrum konstatiert, dass es die hohen Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für
Senologie weiterhin erfüllt. In 2011 wird die intraoperative Bestrahlung
bei Brustkrebs­patientinnen eingeführt. 2007 wurde an der Frauenklinik das
Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen etabliert und 2009 gemäß
DIN ISO 9001:2008 sowie nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft
als erste Einrichtung in Stuttgart und der Region zertifiziert. Es steht für die
umfassende Diagnostik und Therapie aller genitalen Malignome der Frau.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Minimalinvasive Operationen von
Gebärmutterhalskrebs („laparoskopischer Wertheim“)
–– Minimalinvasive Operationen von
Gebärmutterkrebs inklusive pelviner und paraaortaler Lymphonodektomie
–– Intraoperative Bestrahlung von
Brustkrebspatientinnen (Intrabeam ® Verfahren) ab Mai 2011
–– Testung auf Extreme Drug Resistance (EDR) bei Gynäkologischen
Tumoren
–– Adhäsionsprophylaxe mit Sprayshield ® und Fibrinkleber, z.B. bei
Adhäsiolysen und Endometrioseoperationen
–– CO2 Laser
–– 3-D, 4-D Ultraschall, intraoperativer Ultraschall, laparoskopische
Ultraschallsonde
–– Argon Beamer
–– CUSA (Ultraschall-Gewebezertrümmerung)
–– Uterusembolisation (Kooperation
mit der Klinik für Radiologie)
–– FERTIPROTEKT
–– Aufbereitung und Kryokonservierung von Eierstockgewebe in
Kooperation mit der Uni Bonn
Wissenschaftliche Tätigkeit
Im Rahmen von FERTIPROTEKT:
–– Beurteilung der Ovartoxizität verschiedener zytotoxischer Therapien
mit Hilfe von Ovarialfunktionsparametern (Ethikvotum pos. Sept.
2007)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Minimalinvasive Chirurgie auch bei bösartigen
Erkrankungen
–– Fertilitätschirurgie
–– Myomzentrum
–– Endometriosezentrum
–– Mammachirurgie und plastische Rekonstruktion
–– Gynäkologische Onkologie
–– Urogynäkologie
–– Inkontinzenzzentrum
–– Geburtshilfe
–– Pränataldiagnostik
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Pränatale Fehlbildungssprechstunde in Zusammen­
arbeit mit der kinderchirurgischen und kinder­
kardiologischen Klinik des Olgahospitals
–– Perinatalzentrum (Neonatologische Intensivstation
des Olgahospitals neben dem Kreißsaal)
–– Akupunktursprechstunde für die Geburts­
vorbereitung
–– Hebammenschule
–– Hebammenkreißsaal
–– Endometrioseambulanz
–– Zentrum für Myomerkrankungen
–– Hormonsprechstunde
–– Kinderwunschsprechstunde
–– Urodynamiksprechstunde
–– Zertifiziertes Brustzentrum
–– Zertifiziertes Zentrum für Gynäkologische
Krebserkrankungen
–– Dysplasie und Lasersprechstunde
–– Chemotherapieambulanz
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
Qualitätssicherung (Auswahl)
72
72
2010
72
Aufgestellte Betten
Laut den landesweiten Qualitäts­
erhebungen liegt die Rate an schweren Geburtsverletzungen (Dammriss
3. Grades) an der Frauenklinik um
die Hälfte niedriger als im Landesdurchschnitt; bei einem Notfall­kaiser­
schnitt ist in 97% der Fälle in weniger als zehn Minuten nach der Entscheidung das Kind geboren und
wird von einem Kinderarzt versorgt.
5.040
5.292
5.291
Stationäre Fälle
4,4
4,4
4,3
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
2.606
2.574
2.724
Geburten
Zentrum für operative Medizin II I 55
Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-62601
Telefax 0711 278-60390
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Minimalinvasive Chirurgie
–– Hernienchirurgie
–– Eingriffe bei benignen und malignen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
–– Leber-, Gallen- und Pankreaschirurgie
–– Chirurgie der extremen Adipositas
–– Proktologische Operationen
–– Endokrine Chirurgie
–– Ambulantes Operieren
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Interdisziplinäre Intensivstation
–– Interdisziplinärer Schmerzdienst (Pain nurse)
–– Notfallmedizin, Teilnahme am Notfalldienst (Notarzt) der Stadt Stuttgart
–– Interdisziplinäre Ambulanz und Notaufnahme,
Schockraum
–– Interdisziplinäres Sonographiezentrum
–– Interdisziplinäre onkologische Konferenz zur
Behandlung gastrointestinaler und hepatobiliärer
Tumoren
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Adipositaszentrum
–– Selbsthilfegruppe Adipositas
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
–– Leberzentrum
–– Wundmanagement
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
50
50
50
Aufgestellte Betten
2.725
2.458
2.475
Stationäre Fälle
5,8
5,9
5,9
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
571
534
540
Hernienchirurgie
238
206
213
Magenoperationen
501
486
519
Operationen an Colon und
Rektum
49
41
42
Operationen am Pankreas
372
330
328
Operationen an Leber und
Gallenwegen
134
142
145
Adipositaschirurgie
56 I Zentrum für operative Medizin II
Priv.-Doz. Dr. Michael W. Müller
Die Klinik versorgt Patienten mit allen allgemein- und viszeralchirurgischen
Erkrankungen. Die traditionelle große Bauchchirurgie wird in immer stärkerem Maße von den minimalinvasiven Operationsverfahren abgelöst. Einen
besonders hohen Anteil am operativen Leistungsspektrum haben neben
Leber- und Pankreasoperationen Krebsoperationen an Magen und Darm.
Die chirurgische Versorgung der gastroenterologischen Patienten erfolgt in
Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik. 2008 erfolgte die Zertifizierung als Darmzentrum, für 2011 ist die Zertifizierung des Adipositaszentrums geplant.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Laparoskopisches Gastric Banding
–– Magenbypass, Sleeve Resektion
–– Laparoskopische Resektionen an
Colon, Rektum, Pankreas und Leber
–– Laparoskopische Antirefluxchirurgie
–– Radiofrequenzablation von Lebertumoren und Metastasen
–– Minimalinvasive Hämorrhoidenoperation (HAL/RAR)
–– Transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM)
–– Endosonographie
–– Thoraxchirurgische Eingriffe
–– Intraoperatives Neuromonitoring
des Recurrensnerven
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– AC-DC-Studie: Prospektive Multicenterstudie zur Behandlung der
akuten Cholecystitis
–– BMBF-Forschungsprojekt Kompetenznetz Adipositas
–– Molekularbiologische Studien an
Darmpräparaten in Kooperation
mit dem Institut für Ernährungsmedizin der Universität Hohenheim, Prof. Dr. S. Bischoff
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Zertifizierung als Darmzentrum
–– Teilnahme an der Qualitätssicherung für Cholecystektomie
(GeQiK)
–– Colorektale Chirurgie (Mitglied im
OSP – Onkologischer Schwerpunkt
Stuttgart)
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-63001
Telefax 0711 278-63002
[email protected]
Dr. Patrik Reize
Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie übernimmt die regionale
unfallchirurgische Versorgung und bietet die moderne konservative und
operative orthopädische Therapie für Erwachsene an. Gelenkschäden werden
mittels aktuellsten biotechnologischen Verfahren (matrixgebundene Knorpel­
zelltransplantationen, Truefit-Verfahren u.a.) und Operationen zur Verbesserung der Biomechanik (Umstellungsoperationen bis hin zu Becken­umstellungen)
behandelt. 2007 wurde die erste mesenchymale Stammzelltransplantation in
Stuttgart durchgeführt. Bei fortgeschrittenen Gelenkschäden werden
modernste Implantate eingesetzt, zum Teil mit Navigationsgeräten millimeter- und gradgenau.
Wenn möglich werden Hüftendoprothesen minimalinvasiv implantiert. Hüftkappenprothesen und knochensparende Endoprothesen am Hüftgelenk werden bevorzugt. Individuell hergestellte Hüftendoprothesen werden in be­son­
deren Fällen eingesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die hochmoder­ne
Knieendoprothetik, zum Beispiel Kniegelenke mit verbesserter Beugefähigkeit und Adaptationen, etwa speziell für die Anatomie von Frauen. Knie­
endoprothesen werden zum Teil mit modernster Schablonenhilfe nach einer
vorbereitenden Kernspintomographie nach Maß eingesetzt. Schulter-, Ellen­
bogen- und Sprunggelenkendoprothetik werden mit neuesten anatomischen
Implantaten durchgeführt. Patienten mit Nickelallergie werden mit allergiearmen Implantaten versorgt. Die Revisionschirurgie von Endoprothesen ist in
allen Facetten etabliert. Alle Operationen werden individuell geplant. Die
perioperativen Fremdblut sparenden Maßnahmen werden konsequent durchgeführt. Zum Leistungsspektrum zählt auch die differenzierte Fuß- und
Sprunggelenkchirurgie. Das gesamte Spektrum rheumaorthopädischer Operationen ist ein weiterer Schwerpunkt der Klinik, sie ist Mitglied des Rheuma­
zentrums Württemberg.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Knieprothesen mit anatomischen
Anpassungen für Frauen
–– Knieprothesen mit erhöhter Beuge­
fähigkeit
–– Minimalinvasive Schlittenprothesen
–– Nickelfreie Oxinium-Implantate
–– Schablonengestützte individuelle
Knieprothesenimplantation
–– Hüftkappenprothesen
–– Individuelle und anatomische Hüft­
implantate
–– Minimalinvasive Hüftendoprothetik
–– Anatomische Schulterendoprothetik
–– Stammzelltherapie
–– Knorpelzelltransplantationen,
Kreuzbandplastiken
–– Birmingham Hip Mid ResectionProthese
–– Mc Minn-Prothese
–– Schulteroberflächenersatz
Wissenschaftliche Tätigkeit
Verbundprojekt: Kompakte assistiverestaurative BewegungstherapieGeräte neuer Generation auf Basis
fluidischer Soft-Antriebe mit elastischen Rotationsarbeitskammern
(KoBSAR); Teilprojekt REHAM im
Auftrag des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Rheumaorthopädie
–– Primär- und Revisionsendoprothetik von Hüfte,
Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen, Hand
und Finger, Teil- und kompletter Gelenkersatz
–– Fuß- und Sprunggelenkchirurgie
–– Knöcherne Deformitätenkorrekturen, Muskelund Sehnenplastiken
–– Schulter- und Sportorthopädie (Rotatorenmanschetten- und Labrum-, Knorpel-, Meniskus-,
Bandchirurgie, Hüftarthroskopie)
–– Neuroorthopädie des Erwachsenen
–– Tumororthopädie der Extremitäten
–– Knochen-, Gelenk- und Weichteilverletzungen
–– Septische Chirurgie
–– Ambulante Operationen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Hüft- und Kniesportgruppen
–– Rheumasprechstunde
–– Patientenfortbildungen, u.a. zu Themen der
Altersmedizin
–– Arthrosetag
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
40
42
42
Aufgestellte Betten
1.851
1.921
2.011
Stationäre Fälle
7,4
6,6
6,4
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
200
225
235
Hüftprothesen
220
230
240
Knieprothesen
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Im Rahmen des GeQiK zeichnet
sich die Klinik durch eine sehr
gute Versorgungsqualität im
Bereich der Knochenbruchversorgung und der Hüft- und Knie­
endoprothetik aus
Zentrum für operative Medizin II I 57
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichts­
chirurgie, Plastisch-ästhetische Opera­
tionen, Zentrum für Implantologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33301
Telefax 0711 278-33309
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Angeborene und erworbene Fehlbildungen
des Kiefer- und Gesichtsbereichs
–– Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten, Kranio­
stenosen
–– Korrektur von Fehlbissen
–– Mikrochirurgischer Gewebeersatz
–– Laserchirurgie
–– Kieferkammaugmentationen und dentale
Implantologie (Zahnwurzelimplantate)
–– Kraniofaziale Traumatologie
–– Tumorerkrankungen des Kiefer-Gesichtsbereichs
–– Dentoalveoläre Chirurgie
–– Zahnärztlich-chirurgische Behandlung von
Risikopatienten
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Zentrum für Implantologie
–– Kraniofaziales Zentrum, Gesichtsspaltenzentrum
–– Spezialambulanz: Dysgnathie, onkologische
Krankheitsbilder, Myoarthropathien
–– Sprechstunden: Dentale Implantologie, Ästhetische Gesichtschirurgie, kindlich rheumatische
Kiefergelenkserkrankungen, BotulinumtoxinAnwendungen
–– Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischer Konsiliardienst
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Prof. Dr. Dr. Dieter Weingart
Die Klinik ist die größte deutsche außeruniversitäre Fachklinik für Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgie. Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst die
Maximalversorgung des Fachs und entspricht dem universitärer Abteilungen.
Eine Spezialisierung ist der Wiederaufbau von hochgradig zurückgebildeten
Kieferknochen als Folge des Verlustes der natürlichen Zähne, um Kaufähigkeit, Sprachfunktion und Gesichtsästhetik mit Hilfe von Implantaten wiederherzustellen. Unfallopfer mit schweren Verletzungen, Patienten mit Tumoren oder mit angeborenen Fehlbildungen (z.B. Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten) bilden die größten Fallgruppen. Hinzu kommen Fälle, bei denen
schwierige Korrekturen von Kieferfehlstellungen und Gebissanomalien notwendig werden. Bei diesen komplizierten Eingriffen werden modernste
Computer-, Navigations- und OP-Techniken eingesetzt. Es besteht zudem
eine intensive Kooperation mit den anderen Kopf-Fächern des Klinikums, die
zu einem Kopfzentrum zusammengeschlossen sind. Weiterer besonderer
Schwerpunkt ist die Ästhetische Chirurgie des Gesichts, wie zum Beispiel die
schonende Entfernung von Hautveränderungen, das Liften von Augenbrauen und Augen­lidern sowie das Hals- oder Facelifting. Die Klinik bietet einen
24-Stunden-Notdienst und beteiligt sich am Zahnärztlichen Notdienst. Die
Klinik ist vom International Team for Implantology (ITI) zum „Center of
Excellence“ ernannt worden.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Navigierte Chirurgie und Implantologie
–– Endoskopische Behandlung gebrochener Kiefergelenke
–– Digitale Volumentomographie
Kennzahlen der Klinik
Wissenschaftliche Tätigkeit
2008
2009
2010
42
42
42
Aufgestellte Betten
1.939
2.092
2.011
Stationäre Fälle
5,8
5,0
4,6
Verweildauer in Tagen
–– Randomisierte kontrollierte klinische Studie zum Vergleich von
submukosalen und transmukosalen P004 Implantaten im Frontzahnbereich Oberkiefer zur Evaluierung des Knochenniveaus zwischen erstem Eingriff und sechs
Monate nach dem Eingriff (Multicenter Studie, Leitung Prof. Hämmerle, Univ. Zürich)
–– Masseter Muscle Thickness,
Chewing Efficiency and Bite force
in Edentolous Patients with fixed
and Removable Implant-supported
Prostheses – a cross sectional
Multicenter study (Multicenter
Studie, Univ. Genf)
–– Seit 1996 hat die Klinik insgesamt
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.111
1.208
1.240
Traumatologie des
Gesichtsschädels
1.120
1.248
1.459
Tumoren des KieferGesichtsbereichs
1.346
1.332
1.343
Plastisch-rekonstruktive Chirurgie, ästhetische Gesichtsoperationen, Kieferkammaugmentationen und Implantate
58 I Kopf-Zentrum
141 wissenschaftliche Beiträge
publiziert. Besonderheit 2010/2011:
Wohlwender I., Daake G., Weingart
D. et al: Condylar resorption and
functional outcome after unilateral sagittal split osteotomy.
Oral Surg Oral Med Oral Pathol
Oral Radiol
Qualitätssicherung (Auswahl)
Qualitätsmanagement gemäß DIN
ISO 9001:2008 in der Ambulanz für
gesetzlich Versicherte
Augenklinik
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33101
Telefax 0711 278-33109
[email protected]
Prof. Dr. Egon Weidle
Die Augenklinik am Katharinenhospital leistet die Diagnostik und Therapie
bei Augenerkrankungen für den gesamten Großraum Stuttgart. Über die
Hälfte der Patienten kommen nicht aus Stuttgart. Die Klinik ist für Notfälle
und Verletzungen rund um die Uhr in OP-Bereitschaft und führt für die
anderen Häuser des Klinikums Stuttgart einen augenärztlichen Konsiliardienst
durch. Zum Leistungsangebot der Augenklinik gehört auch die ambulante
Beratung und Behandlung, inklusive ambulanter Operationen.
Daneben verfügt die Klinik über verschiedene Sonderambulanzen wie Sehschule, Sehbehindertenambulanz mit Anpassung vergrößernder Sehhilfen
sowie Kontaktlinsenanpassung, insbesondere auch bei Kleinkindern nach
operativer Linsenentfernung.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Kombinierte Operation des grauen
Stars mit Hornhauttransplantation
–– Kombinierte Operation des grauen
und grünen Stars
–– Kombinierte Operation des grauen
Stars mit Netzhaut- und Glaskörper­
operation
–– Amnionmembrantransplantation
bei therapieresistenten Horn­
hautulzera
–– Arteriovenöse Dekompressionsoperation bei retinalen Venenastverschlüssen
–– Schlitzung des Sehnervenkopfes
(Radiäre Optikoneurotomie) bei
Zentralvenenthrombose
–– Injektion von VEGF-Inhibitoren in
den Glaskörperraum bei altersbedingter Makuladegeneration,
retinalen Venenverschlüssen und
diabetischer Retinopathie
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Molekulargenetische Unter­
suchungen bei Hornhaut­
dystrophien in Zusammenarbeit
mit der Universitäts-Augenklinik
Halle und dem Institut für Humangenetik der Universität Leipzig
–– Phase 3b-Studie (RELATIONStudie) zur intravitrealen Ranibizumab-Anwendung bei diabetischem Makulaödem
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Erfassung und Auswertung der
postoperativen Endophthalmitis
–– Erfassung und Auswertung des
Glaskörperverlustes bei Kataraktoperationen
–– Einführung eines Qualitäts­
managements für die Augenklinik
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Operation des grauen Stars inklusive des
angeborenen grauen Stars bei Kindern
–– Operation des grünen Stars inklusive des
angeborenen grünen Stars bei Kindern
–– Hornhauttransplantationen
–– Amnionmembrantransplantationen
–– Netzhaut- und Glaskörperoperationen
–– Augenmuskeloperationen
–– Operationen an Lidern und Tränenwegen
–– Plastische Lidoperationen
–– Behandlung von Lidkrämpfen mit Botulinumtoxin
–– Laseroperationen bei Nachstar, grünem Star,
Netzhauterkrankungen, Lidtumoren
–– Behandlung von Verletzungen
–– Konservative/operative Behandlung von
Entzündungen
–– Akutbehandlungen von Durchblutungsstörungen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Ambulante Operationen
–– Überweisungsambulanz
–– Privatambulanz
–– Notfallambulanz
–– Verletztenzentrum
–– Sonderambulanzen
–– Sehschule
–– Ultraschalllabor
–– Elektrophysiologisches Labor
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
46
46
45
Aufgestellte Betten
3.077
3.059
3.040
Stationäre Fälle
4,6
4,5
4,5
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
2.748
2.675
2.264
Kunstlinsen-Einpflanzungen
600
712
550
Drucksenkende Operationen
47
25
44
Hornhauttransplantationen
417
657
702
Vitrektomien / Plomben
Kopf-Zentrum I 59
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohren­
krankheiten, Plastische Operationen
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-33201
Telefax 0711 278-33209
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Ohrchirurgie einschließlich hörverbessernde
Operationen, Cochlea-Implantaten und implan­
tierbare Hörgeräte
–– Minimalinvasive Chirurgie der Nasennebenhöhlen
(endoskopisch, mikroskopisch)
–– Chirurgische Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren
–– Korrektive und rekonstruktive plastische
Operationen
–– Traumatologie
–– Laserchirurgie
–– Ästhetische Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich
–– Chirurgie laryngotrachealer Stenosen
–– Chirurgie schlafbezogener Atemstörungen
–– Pädaudiologie, Hörgeräteanpassung
–– Logopädische Therapie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Abteilung für Stimm- und Sprachstörungen mit
Logopädie
–– Allergologische Sprechstunde
–– Ohr-Sprechstunde mit Hörberatung, Pädaudiologie
–– Ambulante Operationen
–– Ambulante konservative Therapie
–– Cochlear-Implant-Zentrum
–– Palliativmedizinische Versorgung
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
77
78
2010
77
Aufgestellte Betten
4.117
4.311
4.204
Stationäre Fälle
5,6
5,4
5,1
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
7/-
7/3
28 / 6
Cochlear Implants und
implantierbare Hörgeräte
Erwachsene / Kinder
42 / 17
80 / 32
125 / 48
Komplexe Kehlkopf- und
Trachealeingriffe
Erwachsene / Kinder
2.756
2.780
2.860
Operative Eingriffe
bei Kindern < 16 Jahren
28
30
42
Große rekonstruktive Chirurgie
bei Kopf-Hals-Karzinomen
60 I Kopf-Zentrum
Prof. Dr. Christian Sittel
Als eine der führenden überregionalen HNO-Kliniken bieten wir alle modernen Diagnose- und Behandlungsverfahren bei Kindern und Erwachsenen an.
Durch die interdisziplinäre Kooperation mit allen Nachbarfächern können
sehr komplexe Krankheitsbilder adäquat versorgt werden. Ein bundesweit
anerkanntes Spezialgebiet der HNO-Klinik ist die Versorgung von Kindern
und Erwachsenen mit Verengungen der oberen Atemwege. Die Mittelohr­
chirurgie sowie die Versorgung mit Cochlea-Implantaten und implantierbaren
Hörgeräten ist ein wichtiger Schwerpunkt der beiden Standorte Katharinenhospital und Olgahospital. Die Pädaudiologie im Olgahospital widmet sich
intensiv der Früherkennung kindlicher Hörstörungen. Die Versorgung von
Kindern mit Mukoviszidose und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen stellt
einen weiteren überregionalen Schwerpunkt dar. Modernste technische
Ausstattung, kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter und eine freundliche Atmosphäre sorgen für eine moderne Patientenversorgung.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Rekonstruktion von Atemwegs­
stenosen bei Kindern und Erwachsenen
–– Stimmverbessernde Operationen,
z.B. bei Stimmbandlähmungen
–– Endoskopische und interdiszipli­
näre Schädelbasischirurgie
–– Große Tumor-Chirurgie mit rekonstruktiven Verfahren inklusive
freiem Gewebetransfer
–– Hörverbessernde Operationen des
Mittelohres
–– Hör-Rehabilitation durch Implantation von Cochlea-Implantaten
bzw. implantierbaren Hörgeräten
–– Nasennebenhöhlen-Chirurgie mit
CT-gestützter Navigation
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Teilnahme an DeLOS-II-Studie:
Randomisierte Phase-II-Screeningstudie zum Einsatz einer
TP-Chemo­therapie (Kurzinduktion)
vor TP-Induktion, Radiotherapie
mit und ohne Cetuximab in der
Primärtherapie des nur durch
Laryngektomie operablen
Larynx-/Hypopharynxkarzinoms
(nach Amendment 3)
–– Multizentrische Studien zur Beteiligung des HNO-Bereiches bei CFPatienten
–– Multizentrische Studien zur
Therapie von chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen
bei CF-Patienten
Qualitätssicherung (Auswahl)
Projekt Qualitätsmanagement für
die HNO-Ambulanz Katharinen­
hospital
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin
Olgahospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-73331
Telefax 0711 278-73350
[email protected]
Prof. Dr. Franz-Josef Kretz
Die Klinik versorgt im Olgahospital die Kinderchirurgische Klinik, die Orthopädische Klinik sowie die HNO-Klinik. Darüber hinaus werden Narkosen
durchgeführt zur pädiatrischen Diagnostik, in der Kernspintomographie und
zur Zahnsanierung. Die Mitarbeiter der Klinik sind ferner auf der interdis­
ziplinären Intensivstation für die Betreuung operierter und brandverletzter
Kinder verantwortlich. Der Klinik obliegt darüber hinaus die organisatorische
Leitung der pädia­trisch-operativen Tagesklinik. Die Eigenblutspende bei
Kindern wird in enger Zusammenarbeit mit der Blutzentrale des Klinikums
Stuttgart durchgeführt. Die ärztlichen Mitarbeiter sind Teil des Notarztteams
der Stadt Stuttgart.
Die Kinderanästhesie des Olgahospitals ist mit rund 10.000 Narkosen die bei
weitem größte Kinderanästhesieabteilung bundesweit. Mit den intravenösen
Narkosen hat sie neue Wege beschritten, die im Ergebnis zu einer stark
verbesserten Verträglichkeit der Narkose bei Kindern führen (geringere
Erbrechens­rate, bessere postoperative Analgesie etc.). Zudem wurde die
Narkosetiefemessung über spezielle EEG-Monitore eingeführt, was die
Sicherheit der Narkoseführung weiter verbessert hat. Mit STUPS (Stuttgarter
Pädiatrie Simulator) ist ein multizentrisches Ausbildungsprojekt angelaufen,
in dem spezialisierte Instruktoren ein qualitativ hochwertiges Simulationstraining von Notfallsituationen anbieten.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Anlage von peripheren Regionalanästhesiekathetern zur
Schmerztherapie unter Sono­
graphie­­kontrolle
–– Kernspintaugliches Monitoring
für Kinder aller Altersgruppen,
um MRT-Untersuchungen
in Allge­mein­anästhesie sicher
durch­führen zu können
–– Jet-Ventilation bei Kindern mit
supraglottischen und infra-­
g­lottischen Larynxproblemen und
tracheal­chirurgischen Eingriffen
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Stuttgarter Kinderanästhesietage
(internationaler Kongress)
–– DEGUM-Seminare für Ultraschall
in der Anästhesie
–– Repetitorium Kinderanästhesie
–– Präklinische Notfallrettung
–– Notarztkoordination – Standortverantwortung und Qualitäts­
sicherung
–– PASIS (Patienten-SicherheitsInformationssystem) Projekt
Tübingen
–– STUPS Stuttgarter Pädiatrie
Simulator für neonatologische
und pädiatrische Notfälle und
Reanimationssituationen
–– Fallbeobachtungsstudie an 500
Kindern im Alter von 1-10 Jahren
zur Qualitätssicherung in der
Kinderanästhesie
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Anästhesie
–– Operative Intensivmedizin
–– Schwerbrandverletzte Kinder
–– Rekonstruktive Trachealchirurgie im
Säuglings- und Kindesalter
–– Schmerztherapie
–– Notfallmedizin
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Anästhesieambulanz auch für Kinder mit
seltenen Syndromen und anästhesierelevanten
Vorerkrankungen
–– Anästhesiologische Betreuung der
tagesklinischen Patienten
–– Sedierung/Narkose bei Kernspinuntersuchungen
–– Narkosen zu diagnostischen Maßnahmen in
der Pädiatrie (Endoskopien, BERA Hörtestunter­
suchungen, augenärztliche Maßnahmen)
–– Schmerztherapie auf Überweisung von Onko­
logen
–– Narkosen für Kinder zu zahnärztlichen Eingriffen
durch den Kinderzahnarzt Prof. Einwag
–– KV-Ermächtigung
–– Eigenblutspende bei Kindern (in Kooperation
mit der Blutzentrale)
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
4
4
4
Aufgestellte Betten
286
282
235
Stationäre Fälle
2,0
1,9
2,0
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
10.207
10.247
2010
9.810
Gesamtzahl der Narkosen
896
981
Narkosen bei Säuglingen bis
1. Lebensjahr
4.836
4.093
Narkosen bei Kindern bis
5. Lebensjahr
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Teilnahme am Qualitätssicherungs­
programm der Landesärztekammer
–– DGAI-interne Qualifizierung
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin I 61
Pädiatrie 1 – Neuropädiatrie und
Sozialpädiatrie
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72760
Telefax 0711 278-72429
[email protected]
Dr. Andreas Oberle
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Neuropädiatrische Erkrankungen im Kindes- und
Jugendalter
–– Entwicklungsauffälligkeiten im Bereich Motorik,
Sprache, Intellekt, Verhalten
–– Frühkindliche Regulationsstörungen (Babysprechzeit)
–– Erziehungs- und Betreuungsprobleme bei Kindern
und Jugendlichen mit Entwicklungs- und erheb­
lichen Verhaltensauffälligkeiten
–– Adipöse Kinder im Vorschulalter und Schulalter
Die Pädiatrie 1 umfasst die Bereiche Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches
Zentrum (SPZ). Die Neuropädiatrie bietet eine umfassende Versorgung durch
erfahrene Spezialisten für Patienten aus einem weit überregionalen Einzugsgebiet. Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung erfolgen auf hohem
Niveau in einem interdisziplinären Netzwerk. Das Sozialpädiatrische Zentrum
bietet eine interdisziplinäre Diagnostik für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, Entwicklungsauffälligkeiten und für Kinder mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen. Dies ermöglicht die Erstellung
eines Förderplans und die weitere Begleitung und Therapie. Das Team
besteht aus Kinder- und Jugendärzten, Neuropädiatern, klinischen Psychologen, Therapeuten, Pädagogen, Sozial­pädagogin und Kinderkrankenschwestern.
Besondere Angebote und Einrichtungen
Neuropädiatrie:
–– Ambulanz für alle neuropädiatrischen Frage­
stellungen
–– Epilepsieambulanz
–– Spina-bifida-Ambulanz nach §116 SGB V
–– Muskelzentrum für Kinder und Jugendliche
in Kooperation mit dem Marienhospital
–– Spezialambulanz mit Kinderneurochirurgie
–– Tuberöse Sklerose Zentrum Stuttgart
–– Neurofibromatoseambulanz
Sozialpädiatrie:
–– Neuro-Orthopädische Sprechstunde zusammen
mit der Kinderorthopädie
–– Kommunikationsberatung in Kooperation mit
Hr. Geiger, Zieglersche Anstalten Haslachmühle
–– Mundmotorik-Sprechstunde in Kooperation
mit Dr. Limbrock, Kinderzentrum München
–– Psychomotorik-Gruppen, Graphomotorik-Gruppen
–– Frühgeborenen-Nachsorge in Kooperation mit
der Neonatologie (Pädiatrie 4)
–– Gruppe für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen
Kennzahlen der Klinik (Neuropädiatrie)
2008
2009
2010
20
21
19
Aufgestellte Betten
1.075
1.194
1.046
Stationäre Fälle
4,5
4,0
4,4
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte ambulante Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
3.561
3.488
3.321
Neuropädiatrie
5.303
5.304
5.377
Sozialpädiatrisches Zentrum
62 I Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Epilepsie-Video-Monitoring,
großes Schlaflabor
–– Interdisziplinäre Hilfsmittel­
sprechstunde
–– Interdisziplinäre Botulinumtoxinsprechstunde
–– Lokomotionstraining – Gang­
training
–– Ganzkörpervibrationstraining
–– ADHS-Elterntraining
–– Gruppe für übergewichtige Kinder
mit Behinderungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten im Vorschulalter und Schulalter (PO.M.M.E.S.
= Power mit Maß, gesunde Ernährung und Spaß)
–– Soziales Kompetenztraining
–– Down-Syndrom-Sprechstunde in
Kooperation mit Dr. Gelb, Bretten
–– Muskuloskelettale interdiszi­
plinäre Einheit (MUKIE)
–– 2-D-Bewegungsanalyse
–– Messung der Bodenreaktions­
kräfte, Mechanographie
–– Syndromsprechstunde
mit Dr. Enders
–– ÄD Dr. Oberle ist stv. Sprecher der
Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialpädiatrischer Zentren, Sprecher
der SPZ in Baden-Württemberg,
Mitglied der Ethikkommission der
Deutschen Akademie für Kinderund Jugendmedizin, Delegierter
der Bezirksärztekammer NordWürttemberg, Mitglied des Ausschusses Gewalt gegen Kinder der
Landesärztekammer BW, Mitglied
des Fachbeirates des Kinderschutzzentrums Stuttgart, Leiter des Kinderschutz-Teams am Olgahospital
zusammen mit der Abteilungsleiterin des Jugendamtes Stuttgart
Frau Quapp-Politz
–– Oberarzt Dr. Marquard ist medi­
zinischer Beirat der AG Spina bifida
und Hydrozephalus
–– Oberarzt Dr. Keimer ist medizinischer Beirat der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM)
und – ebenso wie die Oberärztin
des SPZ, Frau Schwermer – zertifiziert für Epilepsieschulungen
(FAMOSES)
Qualitätssicherung (Auswahl)
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Trampolingruppe in Zusammen­
arbeit mit der ETH Zürich
–– Moderation einer überregionalen
Arbeitsgruppe „frühe Aufmerksamkeitsstörungen“
–– Zertifizierung nach ISO 9001
Pädiatrie 2 – Allgemeine Pädiatrie,
Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie,
Stoffwechselerkrankungen
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72401
Telefax 0711 278-72409
[email protected]
Priv.-Doz. Dr. Heinz Leichter
Das Leistungsspektrum der Pädiatrie 2 des Olgahospitals umfasst die Fachgebiete Allgemeine Pädiatrie, Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie und
Stoffwechselerkrankungen. Die Schwerpunkte der Klinik liegen in den beiden Fachgebieten Nephrologie und Endokrinologie mit der Behandlung von
Kindern und Jugendlichen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind.
Die Pädiatrie 2 ist ein von der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie
anerkanntes Dialyse- und Transplantationszentrum für nierenkranke Kinder
und Jugendliche. Auch ist die Klinik ein von der Arbeitsgemeinschaft für
Pädiatrische Endokrinologie sowie der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische
Diabetologie zugelassenes Aus- und Weiterbildungszentrum.
Wissenschaftliche Tätigkeit
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Einfluss einer Wachstumshormontherapie auf die Körperproportionen und das Längenwachstum bei
kleinwüchsigen Kindern mit hypophosphatämischer Rachitis
–– Verhinderung von schweren Hypoglykämien durch sensorunterstützte Unterbrechung der Insulinzufuhr bei dem Paradigm VEO™ System
–– EBV-Studie nach Organtransplantation im Kindesalter
–– Prospektives multizentrisches
Register zu Prävalenz, Risikofaktoren und Outcome von febrilen
Harnwegsinfektionen nach Nierentransplantation
–– Vasoprotection by Atorvastatin in
children and adolescents with diabetes type 1
–– Incidence of type 1 diabetes in
children and adolescents 15 years
of age
–– Genetic and environmental factors
in the pathogenesis of type 1 diabetes mellitus
–– Zertifiziertes Kinderdialysezentrum (Gesellschaft für Pädiatrische
Nephrologie)
–– Telematikplattform für medizinische Forschungsnetze (Nierentransplantation im Kindesalter)
–– BQS – Nierentransplantation
–– Weiterbildungszentrum Pädiatrische Nephrologie
–– Weiterbildungszentrum für Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
–– Zertifizierung als Schulungs- und
Behandlungseinrichtung für
Kinder und Jugendliche mit Typ-1Diabetes (Deutsche DiabetesGesellschaft)
–– DPV – Diabetessoftware für prospektive Verlaufsdokumentation
der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
–– Teilnahme am DMP-Programm für
Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
––
––
––
––
––
Allgemeine Pädiatrie
Infektiologie
Nephrologie
Endokrinologie
Stoffwechselerkrankungen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Nierentransplantationen in Zusammenarbeit mit
dem Transplantationszentrum im Katharinenhospital
–– Hämodialyse
–– Peritonealdialyse
–– Lipidapherese
–– Diabetesschulungs- und Therapiezentrum für Kinder
und Jugendliche
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
21
17
19
Aufgestellte Betten
1.617
1.354
1.368
Stationäre Fälle
3,1
3,3
3,5
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
4.192
3.777
3.346
Dialysebehandlungen
1.316
1.408
1.439
Ambulante
Diabetesbehandlungen
17
20
22
Nierenbiopsien
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin I 63
Pädiatrie 3 – Zentrum für Angeborene
Herzfehler Stuttgart, Pädiatrische
Intensivmedizin, Pulmologie und
Aller­gologie
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72441
Telefax 0711 278-72449
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Pädiatrische und Interventionelle Kardiologie
–– Schonende, moderne Diagnostikverfahren wie
3-D-Echokardiographie und Kardio-MRT-Unter­
suchungen (mit dem Radio­logischen Institut)
–– Herzschrittmacher-Implantation und -Nachsorge
–– Betreuung Erwachsener mit angeborenen Herz­
fehlern (EMAH-Zentrum)
–– Komplettes Spektrum der Pädiatrischen Intensivmedizin
–– Allergologie, Pulmologie
–– Mukoviszidose
–– Bronchologische Diagnostik und Therapie
Dr. Frank Uhlemann
Die Klinik leistet Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung von Patienten
mit angeborenen Herzerkrankungen vom Neugeborenen- bis zum Erwachsenenalter (zusammen mit der Kardiologie des Katharinenhospitals) im Zentrum
für Angeborene Herzfehler (EMAH-Zentrum). Dabei wird das ganze Spektrum der interventionellen Kardiologie und der operativen Versorgung (in
Kooperation mit der Sana Herzchirurgie Stuttgart – SHS) angeboten. Weitere
Schwerpunkte sind die Langzeitbetreuung von Patienten mit Herzrhyth­
musstörungen und von herztransplantierten Kindern sowie das gesamte
Spektrum der pädiatrischen Intensivmedizin auf Maximalversorgungsniveau.
Im Fachbereich Pulmologie/Allergologie/Mukoviszidose werden Untersuchung
und Behandlung von Lungenerkrankungen von speziell ausgebildeten
Pulmo­logen durchgeführt. Für die Therapie von Erkrankungen mit allergischen Ursachen stehen Allergiespezialisten zur Verfügung.
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Spezialsprechstunden für Patienten mit Marfan­
syndrom (nach §116b), herztransplantierte
Kinder und für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern
–– Kreislauffunktionsdiagnostik bei Kindern und
Jugendlichen inklusive Kipptischuntersuchung
–– Pränatale kardiologische Diagnostik und Beratung
in Kooperation mit der Frauenklinik und nieder­
gelassenen Pränataldiagnostikern
–– Holdienst für schwerkranke intensivpflichtige
Kinder und Jugendliche
–– Mitbetreuung chronisch intensivpflichtiger
Patienten
–– Pulmologisch/allergologische Sprechstunde
–– Mukoviszidosesprechstunde
–– Casemanagement
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Interventionelle Kardiologie
–– Komplettversorgung (kardio­
logisch, operativ und intensiv­
medizinisch) von Neugeborenen
mit Linksherzhypoplasiesyndrom
–– Zertifikation für EMAH-Patienten
(Erwachsene mit angeborenem
Herzfehler)
–– Intensivmedizin
–– Differenzierte Beatmungs­
formen
–– Passagere Organersatztherapie
–– ECMO-Therapie
–– Diagnostische und interventio­nelle
Bronchologie
Kennzahlen der Klinik
Wissenschaftliche Tätigkeit
2008
2009
2010
26
26
26
Aufgestellte Betten
1.346
1.326
1.214
Stationäre Fälle
4,5
5,0
5,1
Verweildauer in Tagen
–– Dr. Uhlemann:
–– Mitglied im Beirat des BVHK
–– Expert board PAH-AHF
–– OA Dr. Illing:
–– Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat der Selbsthilfe KartagenerSyndrom und im Beirat der
Selbsthilfe KEKS
–– Teilnahme an einem überregionalen Projekt der Universität
Ulm zur Lebensqualität bei
Mukoviszidose
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
142
161
116
Interventionelle Herzkatheter *
220
213
386
Operationen angeborener Herzfehler *
60
71
67
Kardio-MRT-Untersuchungen
80
75
74
Bronchoskopien
3.390
3.352
3.320
Spezialambulanz Pulmologie/
Allergologie/Mukoviszidose
* inklusive EMAH-Patienten
64 I Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Teilnahme an der europäischen
Qualitätssicherung (Aristotle
Score, EACTS-Datenbank)
–– Teilnahme am Pilotprojekt Qualitätssicherung der Fachgesellschaften für operativ bzw. interven­
tionell behandelte Patienten mit
angeborenen Herzfehlern
Pädiatrie 4 – Neonatologie und
neona­tologische Intensivmedizin
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72451
Telefax 0711 278-72459
[email protected]
Dr. Matthias Vochem
Die Neonatologie des Olgahospitals, die einzige ihrer Art in Stuttgart, bildet
mit der Frauenklinik des Krankenhauses Bad Cannstatt das Perinatalzentrum
(PNZ) Stuttgart. Es ist nach Berlin das zweitgrößte Perinatalzentrum Deutschlands und als Level-1-Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe anerkannt. Auf drei Stationen werden jährlich über 1.200 Frühgeborene und kranke
Neugeborene behandelt und überwacht. Die Intensiv- und Überwachungs­sta­
tion im Perinatalzentrum befindet sich Tür an Tür mit dem Kreißsaalbereich.
Damit sind optimale Bedingungen für die Geburt (besonders bei Risikoschwangerschaft, Mehrlingen, fetaler Erkrankung und Frühgeburtsbestrebungen) gegeben. Ein Facharzt für Kinderheilkunde ist rund um die Uhr
anwesend und wird automatisch zu jeder Risikogeburt hinzugezogen. Das
PNZ Stuttgart ist die erste Klinik in Deutschland, in der zusätz­lich ein Oberarzt
der Neugeborenenstationen rund um die Uhr anwesend ist. Auf den Intensivstationen des PNZ und im Olgahospital sowie auf der Neugeborenenstation versorgen hochqualifizierte Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern
die kleinen Patienten in enger Kooperation mit den Spezialisten der gesamten
Kinderheilkunde.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Kurze Beatmungszeiten durch frühe Surfactantgaben und schonende CPAP-Anwendung
–– Pränataldiagnostik höchster Qualitätsstufe bei fetalen Erkrankungen
DEGUM III (mit der Frauenklinik)
–– Fetale Kernspintomographien bei
fetalen Erkrankungen (mit der
Kinderradiologie)
–– Bronchoskopien und Operationen
bei Erkrankungen der Atemwege
(mit der HNO)
–– Hydrozephalusbehandlungen bei
Neu- und Frühgeborenen (mit der
Neurochirurgie)
–– Operative Ductusligatur bei Frühgeborenen (mit der Herzchirurgie)
–– Stickoxidbeatmung bei Neugeborenen mit Lungenversagen
–– Dialysebehandlung bei Nierenversagen bei Früh- und Neugeborenen (mit der Kindernephrologie)
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Prüfstelle der Multizenterstudie:
Vergleichende Untersuchung von
nicht invasiver Surfactant-Applikation unter CPAP-unterstützter
Spontanatmung und konventio-
neller Therapie des Atemnotsyndroms sehr kleiner Frühgeborener
(NINSAPP)
–– Prüfstelle der Multizenterstudie:
Prävention der konnatalen Zytomegalie-Virus-Infektion bei Kindern von Müttern mit primärer
Zytomegalie-Virus-Infektion während der Schwangerschaft
–– Teilnehmer der Studie: Deutsches
Frühgeborenen-Netzwerk des
Universitätsklinikums SchleswigHolstein (GNN)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Level-1-Perinatalzentrum nach GBA, Haus
der Maximalversorgung
–– Versorgung Frühgeborener mit großer Expertise
im ärztlichen und pflegerischen Dienst
–– CPAP-Atemhilfen statt künstlicher Beatmung
zur Schonung der Lungen, Surfactantgaben ohne
Intubation
–– Operative Behandlung von Früh- und Neugebo­
renen durch die Kinderchirurgen und Kinderanästhesisten
–– Kinderkardiologische Diagnostik und ggf.
Herzoperation durch die Herzspezialisten
–– Differenzierte, besonders schonende Beatmungstechniken bei Lungenerkrankungen
–– Bronchoskopie bei Säuglingen und Frühgeborenen
–– Differenzierte Hirnfunktionsdiagnostik
–– Schonende Diagnostik mit Ultraschall
–– Spezielle Beratung bei vorgeburtlich diagnostizierten Problemen (Pränataldiagnostik)
–– Nachsorgeprogramme
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– N
eonatologische Intensivstation neben dem
Kreißsaal
–– Ausbildungszentrum für Kinästhetik im
Neugeborenenalter
–– Stillberatung, Elternbetreuung, Psychosozialer
Dienst, Fallmanagement für Neugeborene von
drogenabhängigen Eltern
–– Nachuntersuchungsprogramm für Neu- und Frühgeborene mit besonderen Entwicklungsrisiken
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Level-1-Perinatalzentrum (GBA)
–– Gesetzliche Mindestmengen bei
Behandlung sehr kleiner Frühgeborener um das 7-fache überschritten
–– Jährliche Überprüfung der Ergebnisqualität in der Neonatalerhebung Baden-Württemberg (GeQiK)
–– Regelmäßig Einzelfallanalysen in
der neonatologischen Arbeitsgemeinschaft Stuttgart und Ulm
–– Regelmäßige perinatologische
Kolloquien
–– Teilnahme an Neo-Kiss
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
51
53
54
1.140
1.248
1.416
Stationäre Fälle
12,1
11,6
11,3
Verweildauer in Tagen
Aufgestellte Betten
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.140
1.248
1.416
Anzahl der stationär
behandelten Neugeborenen
(incl. Frühgeborene)
232
234
264
Anzahl der Neugeborenen mit
Beatmung/CPAP
9,6
9,9
10,3
Mittlere Beatmungszeit (incl.
CPAP) pro beatmeter Patient
(in Tagen)
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin I 65
Pädiatrie 5 – Onkologie, Hämatologie,
Immunologie, Rheumatologie,
Gastro­enterologie und Allgemeine
Pädiatrie
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72461
Telefax 0711 278-72462
[email protected]
Prof. Dr. Stefan Bielack
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Kinderonkologie: Diagnostik und Therapie aller
malignen und gutartigen Tumoren
–– Kinderhämatologie: Diagnostik und Therapie aller
malignen und gutartigen Erkrankungen des Blutes
–– Kinderhämostaseologie: Diagnostik und Therapie
von Gerinnungsstörungen
–– Kinderimmunologie: Diagnostik und Therapie
angeborener und erworbener Immundefekte
–– Allgemeine Pädiatrie mit interdisziplinärer
Aufnahmestation OASE
–– Rheumatologie im Kindes- und Jugendalter
–– Gastroenterologie im Kindes- und Jugendalter
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Pädiatrisch-onkologische Spezialstation (16 Betten)
–– Pädiatrisch-onkologische Ambulanz und Tagesklinik (fünf Betten)
–– Hämatologisches Speziallabor
–– Psychosoziale Betreuung
–– Modellprojekt HOPPS (Häusliche Onkologische
Pädiatrische Pflege Stuttgart)
–– Elternwohnungen in unmittelbarer Kliniknähe
–– Spezialsprechstunden für Rheumatologie, Gastroenterologie und Ösophagusatresie
Kennzahlen der Klinik (Onkologie, Hämatologie, Immunologie)
2008
2009
2010
21
21
21
Aufgestellte Betten/Plätze
828
930
849
Stationäre Fälle
5,6
5,3
5,3
Verweildauer in Tagen (vollst.)
1.765
1.579
1.578
Teilstationäre Behandlungstage
(Tagesklinik)
Die Onkologie, Hämatologie, Immunologie der Pädiatrie 5 ist pädiatrisch
hämato-onkologisches Zentrum der Region Stuttgart. Als eine der größten
Spezialabteilungen für krebskranke Kinder und Jugendliche im deutsch­
sprachigen Raum ist sie auch Anlaufstelle bei allen sonstigen Erkrankungen
des blutbildenden Systems sowie der Immunabwehr im Kindes- und Jugendalter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Diagnostik, Therapie und
Nachsorge von Sarkomen der Weichteile und Knochen. Die Behandlung und
Erforschung dieser Krebserkrankungen wird durch Studien- und Kompetenzzentralen der Klinik deutschland- und europaweit koordiniert. Die Pädiatrie
5 ist akkreditiertes Zentrum des Europäischen Konsortiums „Innovative Therapies for Children with Cancer“, ITCC.
Die Rheumatologie, Gastroenterologie, Allgemeine Pädiatrie der Pädiatrie 5
bietet eine umfassende Versorgung im Bereich der Allgemeinen Pädiatrie
und ist für die interdisziplinäre Aufnahmestation zuständig, auf der 2010
über 3.800 Kinder behandelt wurden. Auch in den Fachbereichen KinderRheumatologie und -Gastroenterologie werden Patienten aus einem weit
überregionalen Einzugsgebiet von erfahrenen Spezialisten stationär und
ambulant behandelt.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Referenzzentrum für pädiatrische
Weichteil- und Osteosarkome
–– Autologe Stammzellapherese und
-therapie
–– Innovative Arzneimitteltherapie
im Rahmen des ITCC-Konsortiums
–– Knochendichtemessung mit pQCT
und Messung der Muskelkraft
–– Diagnostik des gastroösophagealen
Refluxes auch mit Impedanz­
messung
Wissenschaftliche Tätigkeit
Kennzahlen der Klinik (Rheumatologie, Gastro­enterologie
und Allgemeine Pädiatrie)
2008
2009
2010
34
34
34
4.058
3.922
4.010
Stationäre Fälle
2,1
2,3
2,3
Verweildauer in Tagen (vollst.)
Aufgestellte Betten/Plätze
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
319
338
297
4.852
5.221
4.647
Zytostatikazubereitungen
2.163
1.976
1.938
Gastroenterologie
1.685
1.763
1.689
Rheumatologie
Neumeldungen COSS/CWS
66 I Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
–– Die Klinik ist Sitz der Cooperativen
Weichteilsarkom-Studiengruppe
(CWS) und der Cooperativen
Osteosarkom-Studiengruppe (COSS),
internationaler Forschungsverbünde, die klinische Studien für junge
Menschen mit Sarkomen (Bindeund Stützgewebstumoren) durchführen
–– Untersuchung genetischer Veränderungen bei pädiatrischen Krebserkrankungen am molekularbiologischen Labor der Klinik
–– Projektleitung der EuropäischAmerikanischen Osteosarkomstudie EURAMOS-1 im Rahmen des
Pan-European Clinical Trials (ECT)EUROCORES der European Science
Foundation
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Zentrum für pädiatrisch-hämato­
onkologische Versorgung gemäß
G-BA-Vereinbarung zur Kinderonkologie
–– Behandlung aller Krebserkrankungen im Rahmen qualitätsgesicherter Therapieoptimierungsprotokolle der Gesellschaft für Pädia­
trische Onkologie und Hämatologie
–– Interdisziplinäre pädiatrisch-onkologische Tumorkonferenzen
–– Zentrale Datenerfassung von allen
Kindern und Jugendlichen mit
chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen in CEData
–– Kerndokumentation aller Kinder
und Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen
–– Monitoring Etanercept und
Methotrexatbehandlungen bei
juveniler idiopathischer Arthritis
Kinderchirurgische Klinik
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
0711 278-73021
0711 278-73039
[email protected]
Prof. Dr. Steffan Loff, M.Sc.
Die Kinderchirurgische Klinik des Olgahospitals gehört zu den größten in
Deutschland. Das Behandlungsspektrum umfasst die Neugeborenen- und
Fehlbildungschirurgie, die Kinderurologie und die onkologische Chirurgie.
Besondere Schwerpunkte sind die Verbrennungschirurgie (Schwer-Brandverletzten-Zentrum), interventionelle Endoskopie, minimalinvasive Chirurgie,
Trichterbrustkorrektur minimalinvasiv, Speiseröhreneingriffe, Zwechfell­
hernienchirurgie, Laser- und Kryotherapie, Urodynamik.
Enge Zusammenarbeit besteht nicht nur mit Anästhesie, Pädiatrie, Orthopädie,
Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie HNO im Klinikum Stuttgart, sondern
auch mit umliegenden Krankenhäusern. Mit den pädiatrischen Kliniken der
Krankenhäuser Göppingen, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd, Böblingen
und Waiblingen besteht ein Austausch auf der Basis von Kooperationsver­
trägen. Auch bestehen enge Kontakte mit den Patientenselbsthilfeorganisationen KEKS, Paulinchen und SOMA.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Die seit mehr als zwölf Jahren an
der Klinik etablierten laparoskopischen Operationsverfahren wurden
in den vergangenen Jahren mit
großem Erfolg auf kinderurologische Eingriffe ausgedehnt, so dass
auch ausgewählte Nephrektomien,
Heminephrektomien und Nierenbeckenplastiken minimalinvasiv
durchgeführt werden konnten.
–– Neu eingeführt wurde die anorektale Manometrie als grundlegende Diagnostik nach anorektalen
Eingriffen sowie die BiofeedbackTherapie bei analer Inkontinenz.
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Neugeborenenchirurgie und Korrektur kongen­i­
taler Fehlbildungen
–– Pädiatrisch-onkologische Chirurgie
–– Minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie/
Thorako­skopie)
–– Endoskopische Diagnostik und Therapie des
Gastro­intestinaltraktes
–– Kurzdarmsyndrom
–– Kinderurologie
–– Pädiatrisch-plastische Chirurgie (inklusive Lasertherapie/Kryotherapie)
–– Verbrennungschirurgie
–– Korrektur von Thoraxfehlbildungen (Trichterbrust)
–– Ambulante Operationen
Qualitätssicherung (Auswahl)
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Teilnahme an der Neonatalerhebung Baden-Württemberg zur
Qualitätssicherung in der Versorgung von Neugeborenen
–– Teilnahme an der externen Qualitätssicherung für ovarielle Tumoren,
Appendektomie und Cholezystektomie
–– Einsatz der OP-Checkliste
–– Interne Qualitätssicherung durch
wöchentliche interne zertifizierte
Fortbildungen, monatliche Fort­
bildung des OP-Personals durch
unsere Ärzte, tägliche OP- und
Ambulanzbesprechung
–– Urodynamik
–– Lasertherapie
–– Anorektale Manometrie
–– Biofeedback-Therapie
–– Tagesklinik/ambulantes Operieren
–– KV-Ermächtigung für konsiliarärztliche Tätigkeit
im Rahmen des Gebiets Kinderchirurgie
Besonderen Wert legen wir bei unseren Patienten
mit Fehlbildungen und oft langwierigem Verlauf
auf eine individuelle, intensive und langfristige
Betreuung, die mitunter bis ins Erwachsenenalter
reicht. Dazu haben wir Spezialsprechstunden und
Spezialambulanzen eingerichtet, unter anderem für
Urologie, Hämangiome, anorektale Fehlbildungen,
Gastrooesophageale Erkrankungen und Verbrennungen.
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
31
29
31
Aufgestellte Betten
2.871
2.630
2.681
Stationäre Fälle
3,2
3,1
3,2
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
167
166
156
Eingriffe am Oesophagus
294
246
257
Minimalinvasive laparoskopische/thorakoskopische Eingriffe
213
230
224
Operationen bei Verbrennungen
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin I 67
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohren­
krankheiten, Plastische Operationen
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Prof. Dr. Christian Sittel
Telefon 0711 278-33201
Telefax 0711 278-33209
[email protected]
Ärztlicher Leiter Standort Olgahospital
Priv.-Doz. Dr. Assen Koitschev
Telefon 0711 278-73041
Telefax 0711 278-73049
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Ohrchirurgie einschließlich hörverbessernde
Operationen, Cochlea-Implantaten und implan­
tierbare Hörgeräte
–– Minimalinvasive Chirurgie der Nasennebenhöhlen
(endoskopisch, mikroskopisch)
–– Chirurgische Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren
–– Korrektive und rekonstruktive plastische
Operationen
–– Traumatologie
–– Laserchirurgie
–– Ästhetische Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich
–– Chirurgie laryngotrachealer Stenosen
–– Chirurgie schlafbezogener Atemstörungen
–– Pädaudiologie, Hörgeräteanpassung
–– Logopädische Therapie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Abteilung für Stimm- und Sprachstörungen mit
Logopädie
–– Allergologische Sprechstunde
–– Ohr-Sprechstunde mit Hörberatung, Pädaudiologie
–– Ambulante Operationen
–– Ambulante konservative Therapie
–– Cochlear-Implant-Zentrum
–– Palliativmedizinische Versorgung
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
31
31
24
Aufgestellte Betten
1.976
2.021
2.178
Stationäre Fälle
3,5
3,4
2,7
Verweildauer in Tagen
Prof. Dr. Christian Sittel
Priv.-Doz. Dr. Assen Koitschev
Als eine der führenden überregionalen HNO-Kliniken bieten wir alle modernen Diagnose- und Behandlungsverfahren bei Kindern und Erwachsenen an.
Durch die interdisziplinäre Kooperation mit allen Nachbarfächern können
sehr komplexe Krankheitsbilder adäquat versorgt werden. Ein bundesweit
anerkanntes Spezialgebiet der HNO-Klinik ist die Versorgung von Kindern
und Erwachsenen mit Verengungen der oberen Atemwege. Die Mittelohr­
chirurgie sowie die Versorgung mit Cochlea-Implantaten und implantierbaren
Hörgeräten ist ein wichtiger Schwerpunkt der beiden Standorte Katharinenhospital und Olgahospital. Die Pädaudiologie im Olgahospital widmet sich
intensiv der Früherkennung kindlicher Hörstörungen. Die Versorgung von
Kindern mit Mukoviszidose und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen stellt
einen weiteren überregionalen Schwerpunkt dar. Modernste technische
Ausstattung, kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter und eine freundliche Atmosphäre sorgen für eine moderne Patientenversorgung.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Rekonstruktion von Atemwegs­
stenosen bei Kindern und Erwachsenen
–– Stimmverbessernde Operationen,
z.B. bei Stimmbandlähmungen
–– Endoskopische und interdiszipli­
näre Schädelbasischirurgie
–– Große Tumor-Chirurgie mit rekonstruktiven Verfahren inklusive
freiem Gewebetransfer
–– Hörverbessernde Operationen des
Mittelohres
–– Hör-Rehabilitation durch Implantation von Cochlea-Implantaten
bzw. implantierbaren Hörgeräten
–– Nasennebenhöhlen-Chirurgie mit
CT-gestützter Navigation
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Teilnahme an DeLOS-II-Studie:
Randomisierte Phase-II-Screeningstudie zum Einsatz einer
TP-Chemo­therapie (Kurzinduktion)
vor TP-Induktion, Radiotherapie
mit und ohne Cetuximab in der
Primärtherapie des nur durch
Laryngektomie operablen
Larynx-/Hypopharynxkarzinoms
(nach Amendment 3)
–– Multizentrische Studien zur Beteiligung des HNO-Bereiches bei CFPatienten
–– Multizentrische Studien zur
Therapie von chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen
bei CF-Patienten
Qualitätssicherung (Auswahl)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
7/-
7/3
28 / 6
Cochlear Implants und
implantierbare Hörgeräte
Erwachsene / Kinder
42 / 17
80 / 32
125 / 48
Komplexe Kehlkopf- und
Trachealeingriffe
Erwachsene / Kinder
2.756
2.780
2.860
Operative Eingriffe
bei Kindern < 16 Jahren
28
30
42
Große rekonstruktive Chirurgie
bei Kopf-Hals-Karzinomen
68 I Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Projekt Qualitätsmanagement für
die HNO-Ambulanz Katharinen­
hospital
Orthopädische Klinik
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-73001
Telefax 0711 278-73820
[email protected]
Prof. Dr. Thomas Wirth
Die Klinik versorgt Patienten mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. Die Behandlung unfallverletzter Kinder und Jugendlicher einschließlich des Durchgangsarztverfahrens der
Berufsgenossenschaften ist Bestandteil der Klinik. In die Terminsprechstunden
und die Ambulanz kommen jährlich rund 20.000 Patienten. Der Ärztliche
Direktor ist zur vollen Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie, zum
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und zur Zusatzweiterbildung
„Spezielle Orthopädische Chirurgie“ und „Kinderorthopädie“ ermächtigt.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Operative Therapie von Skoliosen
mittels Neuromonitoring
–– Blutsparende Operationstechnik
mit Ultraschallschneidetechnik
–– Aufbau der VEPTR-Technik für
kongenitale Skoliosen
–– Erweiterung der Techniken zur
Extremitätenrekonstruktion
(Verlängerungsnägel,
Taylor Spatial Frame)
–– Fassier-Duval-Nagel für Osteo­
genesis imperfecta-Patienten
–– Hüftgelenksarthroskopie im
Kindes- und Säuglingsalter
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Retrospektive Studie zur Hüft­
luxation beim M. Down
–– Prospektive Studie Talus verticalis
Methode nach Dobbs
–– Prospektive Studie Hüftarthro­
skopie im Kindesalter
–– Retrospektive Studie juveniler
Knochenzysten
–– Prospektive Analyse Fassier-DuvalNagel für Osteogenesis imperfecta
–– Matched-Pair-Studie zur operativen
Therapie des Morbus Perthes
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Teilnahme an den nationalen
Qualitätssicherungsprogrammen
–– Durchführung interner Prozessanalysen zur Verbesserung der
Ablaufqualität
–– Interne Qualitätskontrolle
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Frakturen und Luxationen
–– Posttraumatische Fehlstellungen
–– Neuro-orthopädische Behinderungen
–– Knochentumoren
–– Angeborene Fußdeformitäten
–– Angeborene Hüftdysplasie und -luxation
–– Gliedmaßenverkürzungen und -achsabweichungen
–– Morbus Perthes
–– Hüftkopf-Epiphysenlösung
–– Knochen- und Gelenkentzündungen
–– Skoliosetherapie konservativ und operativ
–– Sportorthopädie und Sporttraumatologie im Kinderund Jugendalter
–– Erwachsenenorthopädie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Ambulante kassenärztliche Ermächtigung laut
Zulassungskatalog
–– Durchgangsärztliche Tätigkeit einschließlich
§ 6 der Schüler-Unfallversicherung
–– Spezialsprechstunden
–– Klumpfuß
–– Säuglings- und Kleinkindhüfte
–– Kindertraumatologie
–– Skoliose
–– Botox-Sprechstunde
–– Fixateursprechstunde
–– Hüft-Knie-Erwachsenensprechstunde
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
48
47
48
Aufgestellte Betten
2.791
2.862
2.733
Stationäre Fälle
4,9
4,8
4,9
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
118
119
143
Kongenitaler Klumpfuß
165
175
196
Epiphyseodese passager/
permanent
19
26
34
Ilizarow / andere Fixateurs
externes
39
34
44
Triple-Osteotomien
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin I 69
Radiologisches Institut
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-73301
Telefax 0711 278-73409
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Schonende, strahlensparende und spezialisierte
kinderradiologische Untersuchungen
–– Bildgebende Diagnose einschließlich sonographischer, dopplersonographischer und kernspintomographischer Diagnostik bei Erkrankungen des
Nervensystems
–– Sonographie-, Röntgen- und MRT-Diagnostik von
Tumoren des Thorax und Bauchraums, der Weichteile und des Skelettsystems sowie deren Sonographie- oder MRT-gesteuerte, minimalinvasive Biopsie
–– Sonographische und kernspintomographische Diagnostik des Bewegungsapparates einschließlich
sonographischer Detaildiagnostik der Gelenke
–– Ganzkörper-Kernspintomographie
–– Notfalldiagnostik: Sonographie, Röntgen, MRT –– Umfangreiche Diagnostik bei Fehlbildungen und
angeborenen Erkrankungen
–– Fetale Kernspintomographie
–– Sonographisch gesteuerte Behandlungsverfahren,
insbesondere bei Invagination
–– Interdisziplinäre Kernspintomographie bei Herzerkrankungen zusammen mit der Kinderkardiologie
–– Interdisziplinäre Skelettradiologie bei speziellen
und seltenen kinderorthopädischen Erkrankungen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Auch für Kinder attraktive Untersuchungsbedingungen (Videofilme im MRT)
–– Säuglinge und Kleinkinder: Untersuchung im MRT
mit Eltern ohne jede Sedierung bei geeigneten
Indikationen
–– Kontinuierliche Betreuung von kranken Kindern
durch hochqualifizierte Kinderanästhesie im MRT
–– Achsen- und Rotationsbestimmung der Beine ohne
jede Strahlenexposition (MRT)
–– Ultraschall-/kernspingesteuerte Präzisionsbiopsien
–– Referenz für bildgebende Diagnostik von Weichteilsarkomen und für Epilepsiediagnostik (MRT)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl) *
2008
2009
2010
23.605
(28.326)
23.449
(27.861)
23.828
(28.461)
Röntgendiagnostik
13.113
(15.743)
12.498
(14.525)
12.782
(15.038)
Ultraschall
2.950
(3.835)
3.064
(3.941)
3.009
(3.923)
Kernspintomographie
40
42
37
Kernspin- und ultraschall­
gesteuerte Biopsien
* Zählweise: Anzahl Patienten (durchgeführte Maßnahmen)
70 I Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Prof. Dr. Peter Winkler
Das Institut ist die derzeit größte kinderradiologische Einrichtung in
Deutschland. In den Bereichen Ultraschall und Dopplerverfahren, beim
konventionellen Röntgen einschließlich Angiographie und in der Kern­spin­tomographie besteht ein hoher Spezialisierungsgrad, der eine umfassende und integrierte bildgebend-diagnostische Aufarbeitung von medizinischen Problemen bei Kindern ermöglicht. Diese umfasst innere Organe
einschließlich Nieren und Genitalorgane, Bewegungsapparat, Gefäße und
Nerven­system. Das Institut verfügt über eines der modernsten Kern­
spintomo­graphiegeräte für pädiatrische Untersuchungen, das auch Ganzkörperuntersuchungen ohne Strahlenbelastung ermöglicht.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Höchstauflösende MRT-3-D-Untersuchungen bei therapierefraktärer
Epilepsie und orthopädischen
Fragestellungen
–– Hochauflösende Gelenksono­
graphie
–– Ganzkörper-Kernspintomographie
–– Verlaufsuntersuchungen von Hirntumoren mittels 3-D-Fusionstechnik
–– Diagnostische und therapeutische
bildgebend gesteuerte Eingriffe in
Zusammenarbeit mit der Kinder­
chirurgie
–– Kernspintomographie des Herzens
in Zusammenarbeit mit der
Kardio­logie (Pädiatrie 3)
–– Interdisziplinäre Ultraschall- und
MRT-gesteuerte Therapie in Kooperation mit der Orthopädischen
Klinik und der Kinderchirurgie
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Dantonello TM, Winkler P, Boelling
T, Friedel G, Schmid I, Mattke AC,
Ljungman G, Bielack SS, Klingebiel
T, Koscielniak E; CWS Study Group:
Embryonal rhabdomyosarcoma
with metastases confined to the
lungs: report from the CWS Study
Group. Pediatr Blood Cancer. 2011
May; 56(5): 725-32. doi: 10.1002/
pbc.22862. Epub 2010 Nov 8
–– Dantonello TM, Winkler P, Boelling
T, Friedel G, Schmid I, Mattke AC,
Ljungman G, Bielack SS, Klingebiel
T, Koscielniak E; on behalf of the
CWS Study Group: Embryonal
rhabdomyosarcoma with metastases confined to the lungs: Report
from the CWS Study Group. Pediatr
Blood Cancer. 2010 Nov 8. [Epub
ahead of print]
–– Wissenschaftliche Arbeit und Referenz im Rahmen der Cooperativen
Weichteilsarkom-Studie (CWS)
–– Diagnostische Beratung im
Rahmen der Cooperativen Osteosarkom-Studie (COSS)
–– Laufende Studie: Diffusionsbild­
gebung bei Osteosarkomen
–– Wissenschaftliche Untersuchung
neuer MR-Techniken: Bewegungskompensation (BLADE)
–– MRT-Diagnostik von Ostoid­osteomen
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Besondere Techniken zur Reduk­
tion der Strahlenbelastung der
Patienten
–– Gepulste Durchleuchtung
–– Hochempfindliches Speicher­fo­liensystem (Klasse 800)
–– Kontinuierliche, kinderradio­
logische Schulung der MTRAs
–– Enge Methodenkorrelation,
z.B. kombinierte sonographischkernspintomographische Unter­
suchungen
–– Wöchentliche Abteilungsfort­
bildung mit Zertifizierung
–– Ausbildertreffen der DEGUM-Sektion Pädiatrie am 05.-06.02.2010
in Stuttgart
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-62219
Telefax 0711 278-60381
[email protected]
Prof. Dr. Peter von den Driesch
Die Klinik versorgt Patienten mit allen Erkrankungen der Haut und der
angrenzenden Schleimhäute. Ein Schwerpunkt ist die Behandlung von Hauttumoren (Basaliom, Plattenepithelkarzinom, Melanom, kutane Lymphome),
einschließlich der operativen Entfernung, Chemotherapie, Immuntherapie
sowie dem Einsatz der Photodynamischen Therapie (PDT). Auch gehören allergische oder allergieähnliche Krankheiten (auch Berufsdermatosen) sowie
Insektengift-Hyposensibilisierungen zum Leistungsspektrum. Weitere Schwerpunkte sind die Therapie des Ulcus cruris jeder Ursache und der verschiedenen Formen der Vaskulitiden der Haut.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Behandlung komplexer Ulcera
crurum einschließlich vaskulitischer Ulcera (Pyoderma gangraenosum) inklusive Vakuum-Therapie, Versajet, Ultraschallreinigung,
immunmodulierende Therapie,
Immunglobulin-Therapie, plastischer Deckung
–– Ästhetisch-operative Therapie großer Tumoren des Gesichtsbereichs
und anderer Körperregionen
–– Intensivtherapie ausgebreiteter
Ekzeme
–– Diagnostik und Therapie komplexer Autoimmunkrankheiten wie
Lupus erythematodes, Dermatomyositis, Pemphigus, Pemphigoid,
Sklerodermie
–– Komplexe Abklärung von chronisch rezidivierenden Urticaria/
Quincke-Ödem einschließlich allergologischer Diagnostik
–– Intensivtherapie von Erysipelen
und schwerwiegendem Herpes
zoster
–– Komplexe Kombinationstherapien
und Biologicals bei der Psoriasis
–– Ultra-Rush-Hyposensibilisierungen
bei Bienen- und Wespengiftallergie
–– Expositionen bei oralen Allergien
und Unverträglichkeiten
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Pathogenese und Therapie vaskulitischer Ulcera
–– Therapie kutaner Lymphome
–– Ursache und Behandlung des
atopischen Ekzems
–– Moderne Therapie der Allergien
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
Im Bereich Dermatologie
–– Psoriasis, Ekzemerkrankungen, Lichen ruber, Pemphigus, Pemphigoid
–– Dermatologische Onkologie (Melanom, Platten­
epithelkarzinom, Basaliom, kutane Lymphome)
–– Operative Dermatologie
–– Ulcus cruris
–– Alle Formen der Vaskulitis
–– Kollagenosen wie Lupus erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis
–– Medizinische Lasertherapie
Im Bereich Allergologie
–– Insektengiftallergien
–– Arzneimittelallergien
–– Berufsdermatosen
Qualitätssicherung (Auswahl)
Besondere Angebote und Einrichtungen
Es sind standardisierte Behandlungspfade für alle gängig stationär zu
behandelnden Diagnosen in Verwendung. Die onkologische Therapie richtet sich streng nach den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.
–– Vollstationäre Therapie
–– Tagesklinik
–– Allgemeine und privatärztliche Sprechstunde
–– Onkologische Spezialsprechstunde
–– Spezialsprechstunde Ulcus cruris
–– Dermatologische Lasermedizin-Sprechstunde
–– Dermatohistologie
–– Casemanagement
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
50
50
50
Aufgestellte Betten
2.775
2.953
3.018
Stationäre Fälle
5,8
5,3
5,3
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.760
1.850
1.921
Größere Hautoperationen
inkl. Transplantationen
17.804
20.068
19.364
Dermato-Histologie / Immunhistologie / Histochemie (Anzahl
Präparationen)
4.042
4.212
4.250
Allergologie (Testungen, Insektengift-Hyposensibilisierungen)
Zentrum für Dermatologie I 71
Klinik für Dermatologie
und Phlebologie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-62239
Telefax 0711 278-60386
[email protected]
Priv.-Doz. Dr. Jörg Keller
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Dermatologische Onkologie und plastische Dermatochirurgie einschließlich Dermatohistopathologie
–– Allgemeine Dermatologie mit dermatologischen
Autoimmunerkrankungen, Kollagenosen, Neurodermitis und Psoriasis
–– Phlebologie, dermatologische Angiologie und
Ulcus cruris
–– Ästhetische Chirurgie und Lasertherapie
–– Proktologie und Andrologie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Zusammen mit der dermatologischen Tagesklinik
können von der stationären über die tagesstationäre Versorgung bis zur ambulanten Betreuung
alle Behandlungsformen angeboten werden
–– Zentrum für Ästhetische Chirurgie
–– Casemanagement
Die Klinik versorgt alle Patienten mit dermatologischen und phlebologischen
Krankheitsbildern. Schwerpunkte dabei sind die dermatologische Onkologie
und die plastische Dermatochirurgie. Bei der Behandlung von gut- und
bösartigen Hauttumoren und deren Vorstufen bietet die Klinik das gesamte
Spektrum an Therapieverfahren an. Diese beinhalten modernste Lasertechnik,
Photodynamische Therapie und mikrochirurgische OP-Techniken nach ästhetischen Gesichtspunkten. Die histologische Aufarbeitung der Tumorexcidate
im Haus bietet dabei einen Zeit- und Qualitätsvorteil.
Weitere Schwerpunkte sind die Phlebologie und dermatologische Angiologie. In der Phlebologie werden die gesamten diagnostischen und therapeutischen Verfahren (auch neue Techniken wie Venous closure und Schaumsklerosierung) angeboten. Durch ursachenorientierte Behandlung und modernes
Wundmanagement (einschließlich Vakuumverbände) können Beinulcera
wesentlich rascher zur Abheilung gebracht werden. Die Ästhetische Chirurgie mit Lasertherapie entwickelt sich zunehmend zu einem weiteren wichtigen
Behandlungsangebot.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
49
49
49
Aufgestellte Betten
2.629
2.753
2.873
Stationäre Fälle
6,1
5,7
5,5
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
719
701
717
Ästhetische Chirurgie
1.611
1.684
1.718
Plastische Dermatochirurgie
von Hauttumoren
1.227
1.202
1.182
Varizen-Operationen
72 I Zentrum für Dermatologie
–– Venous closure-Verfahren zur
Entfernung von Varizen, Schaumsklerosierung von Varizen
–– Schaumsklerosierung von
Hämorrhoiden
–– Moderne Lasertechnik zur
Behandlung von Besenreisern:
Cynergy (Kombination von
Farbstoff-Dye-Laser und lang­
gepulstem Yag-Laser)
–– Minimalinvasives Verfahren gegen
die Hyperhidrosis axillaris:
Schweißdrüsen-Saugkürettage
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Vergleichende Untersuchung von
Sklerotherapien und Lasertherapien
(Cynergy) bei Besenreisern
–– Schweißdrüsen-Saugkürettage –
Verlaufsbeobachtung
–– Vergleichende Untersuchung des
Venenklappenarrangements in
der Vena femoralis communis bei
gesunden Probanden und Patienten
mit Stammvaricosis der Vena
saphena magna
Klinik für Spezielle Psychiatrie,
Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
Bürgerhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-22801
Telefax 0711 278-22175
[email protected]
Priv.-Doz. Dr. Dr. Martin Bürgy, M.Sc.
Die Klinik bietet Diagnostik und Therapie für das gesamte Spektrum der
psychiatrischen Erkrankungen und schreitet kontinuierlich in einem zunehmenden Differenzierungsprozess voran. Spezialisierungen für psychiatrische
Akuttherapie, Krisenintervention, Wahlleistung und Depressionsbehandlung,
affektives Spektrum mit Mutter-Kind-Einheit, chronisch psychisch Kranke,
Frühbehandlung und Psychotherapie schwerer Neurosen und Persönlichkeitsstörungen wurden vorgenommen und werden weiter entwickelt. Die
ausgedehnten sozialpsychiatrischen Angebote der Klinik, mit Tagesklinik,
Institutsambulanz, Gemeindepsychiatrischen Zentren, ambulant betreutem
Wohnen und den beiden Wohnheimen für psychisch Kranke werden durch
das Projekt „koordinierende Bezugsperson“ enger vernetzt. Die Kompetenzen der Mitarbeiter werden weiter an die strukturellen Entwicklungen
adaptiert und neueste Therapieverfahren werden implementiert.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Die Klinik für Spezielle Psychiatrie,
Sozialpsychiatrie und Psychotherapie hält die gesamte Behandlungskette, von der Akutbehandlung
und Krisenintervention über die
Spezialstationen und Tagesklinik
bis hin zur Institutsambulanz und
zu den sozialpsychiatrischen Einrichtungen (Ambulant Betreutes
Wohnen, Wohnheime, Gemeinde­
psychiatrische Zentren) vor und
bietet damit ein in der Region
einmaliges Behandlungsangebot.
Einzigartig ist auch die Konzep­
tualisierung und Umsetzung des
Projekts „koordinierende Bezugsperson“, wodurch die Behandlung
chronisch kranker Patienten an
den Schnittstellen der stationären
Aufnahme und Entlassung optimiert wird.
–– Die Klinik ist als landesweit einzige in ein DAK-Projekt der integrierten Versorgung depressiver
Patienten einbezogen.
die diagnostisch und therapeutisch
dahin zurückwirkt. Dieser klinische
Ansatz ist Ausgangsbasis einer präzisen psychopathologischen Diagnostik,
auf die sowohl psychotherapeutische
als auch neurobiologische und
psycho­pharmakologische Ansätze
integrativ aufbauen.
Studien:
–– Studienzentrum des DFGForschungs­projekts „Internetdelivered intervention strategy for
recurrent depression: Towards
individualized disease management“, Zentrum für Psychosoziale
Medizin der Universität Heidelberg,
Forschungsstelle für Psychotherapie.
Studienleitung: Dr. Hans Kordy
–– Partizipation am Forschungsprojekt
„Psychopathologie, neuropsychologische und neuronale Korrelate
von Wahnsymptomen“, Zentrum
für Psychosoziale Medizin der
Universität Heidelberg, Klinik für
Allgemeine Psychiatrie. Studien­
leitung: PD Dr. Dipl.-Psych. Klaus
Kronmüller
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Psychoorganische Störungen
–– Schizophrene Störungen
–– Affektive Störungen
–– Neurotische Störungen
–– Persönlichkeitsstörungen
–– Akute Krisen
–– Suizidalität
–– Psychiatrische und somatische Zweiterkrankungen
(Komorbiditäten)
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Akutstationäre Behandlung
–– Krisenintervention
–– Depressionsbehandlung
–– Wahlleistungsstation
–– Mutter-Kind-Behandlung
–– Frühbehandlung psychischer Erkrankungen
–– Psychotherapiestation
–– Behandlung chronisch psychisch Kranker
–– Tagesklinik
–– Privatambulanz
–– Institutsambulanz
–– Gemeindepsychiatrische Zentren
–– Betreutes Wohnen
–– Kliniknahes Wohnen
–– Stadthaus
Kennzahlen der Klinik 2009*
2010
149
147
Aufgestellte Betten stationär
1.664
1.555
Stationäre Fälle
29,7
31,6
Verweildauer stationär in Tagen
25
25
Aufgestellte Betten Tagesklinik
208
161
Fälle Tagesklinik
28,2
37,7
Verweildauer Tagesklinik in Tagen
2.657
2.703
Abrechnungsfälle Psychiatrische
Institutsambulanz (PIA)
* Die Klinik entstand Ende 2008 im Zuge der Neustrukturierung des
Zentrums für Seelische Gesundheit
Wissenschaftliche Tätigkeit
Der Ärztliche Direktor vertritt klinisch
und wissenschaftlich eine phänomeno­­
logisch-anthropologische Psychiatrie.
Die damit verbundene Forschung ist
qualitative Einzelfallforschung, die
ihren Ursprung in der Klinik hat und
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Externes Projektmanagement zur
Prozessoptimierung
–– Professionelles Deeskalations­
management
Zentrum für Seelische Gesundheit I 73
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
für Ältere
Bürgerhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-22857
Telefax 0711 278-22809
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Mehrdimensionale, ganzheitliche Medizin, psychiatrische und somatische Untersuchung, Durchführung von individuell angepassten weiterführenden
klinischen Untersuchungen wie auch neuropsychologischen Verfahren
–– Berücksichtigung von Einflussfaktoren des Alterns
und von psychischen Erkrankungen im Alter, insbesondere der Biographie, der psychosozialen Situation und Belastungen, der besonderen Möglich­
keiten, Bedürfnisse und Erwartungen des Patienten
–– Multimodale Behandlung (aktivierende Pflege,
Psycho-, Sozio-, Pharmakotherapie und andere
nicht medikamentöse Behandlungsverfahren)
–– Angehörigenberatung
–– Gerontopsychiatrischer Konsiliardienst
–– Konsiliarische Beratung anderer multiprofessio­
neller Teams und Beratung von gerontopsychiatrischen Einrichtungen
–– Kooperation mit Einrichtungen der ambulanten
und stationären Altenhilfe
–– Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem
Geriatrischen Zentrum Stuttgart und anderen
somatischen Kliniken
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Memory Clinic (Gedächtnissprechstunde und
Gerontopsychiatrische Institutsambulanz)
–– Tagesklinik
–– Station mit Schwerpunkt Depression im Alter
–– Station für Alterspatienten mit akuten Psychosen
–– Station mit Schwerpunkt Demenz mit schweren
Verhaltensstörungen
–– Angehörigen-Informationskreis
–– Gerontopsychiatrische Beratungsstelle
Kennzahlen der Klinik
2009*
2010
61
61
Aufgestellte Betten stationär
603
639
Stationäre Fälle
34,2
32,2
Verweildauer stationär in Tagen
20
20
Aufgestellte Betten Tagesklinik
126
127
Fälle Tagesklinik
38,6
38,0
Verweildauer Tagesklinik in Tagen
2.562
2.409
Abrechnungsfälle Psychiatrische Instituts­
ambulanz (PIA)
* Die Klinik entstand Ende 2008 im Zuge der Neustrukturierung des
Zentrums für Seelische Gesundheit
74 I Zentrum für Seelische Gesundheit
Dr. med. Dipl.-Psych. Jürgen Fischer
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere im Zentrum für
Seelische Gesundheit hat sich auf die Behandlung und Therapie von psychisch kranken Menschen im höheren Lebensalter spezialisiert. Sie ist die
einzige hierfür ausgewiesene Fachabteilung im Stadtkreis Stuttgart. Sie
bietet in enger Zusammenarbeit mit den somatischen Fachabteilungen
des Klinikums das gesamte Leistungsspektrum von der Beratung über die
ambulante Behandlung bis hin zur teil- und vollstationären Versorgung.
Die Klinik verfügt über insgesamt 61 Betten, eine Tagesklinik mit 20 Plätzen
sowie die Memory Clinic (Gedächtnissprechstunde) mit ihrer gerontopsychiatrischen Institutsambulanz mit einem differenzierten Behandlungsund Beratungsangebot für Patienten und Angehörige. Spezielle Stationen
mit Schwerpunkt Depression im Alter sowie für Demenzkranke mit herausforderndem Verhalten sind etabliert. Der Klinik angeschlossen sind die
Gerontopsychiatrischen Beratungsdienste (GerBera) Stuttgart-West, -Ost
und -Feuerbach. Eine enge Kooperation mit verschiedenen Institutionen
der Altenhilfe und der Sozialpsychiatrie ergänzen das Angebot.
Die Klinik ist Lehrkrankenhaus der Deutschen Akademie für Geronto­
psychiatrie und -psychotherapie (DAGPP).
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Frühdiagnostik und Behandlung
von Gedächtnisstörungen
–– Differenzierte Behandlungsangebote für ältere Menschen mit
Depressionen
–– Diagnostik und Behandlung von
Demenzkranken mit „herausforderndem“ Verhalten
–– Beratung, Schulung und Begleitung von Angehörigen von
Demenzkranken
–– Interdisziplinäre Kooperation in
der Behandlung der Multimorbidität von psychisch kranken Älteren
–– Gedächtnissprechstunde im Netz:
www.gedaechtnis­online.de
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Gerontopsychiatrisch-Suchtmedizinische integrierte Versorgung
(GSIV)
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Spezielle Kooperation mit dem
Institut für Krankenhaushygiene
mit Schulungen
–– Maßnahmen zur Teamentwicklung mit externen Beratern
–– Schulung der Mitarbeiter aller
Berufsgruppen in integrativer
Validation
Klinik für Suchtmedizin und
Abhängiges Verhalten
Bürgerhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-22807
Telefax 0711 278-22194
[email protected]
Dr. Harry Geiselhart
Die Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten nimmt die klinische
suchtmedizinische Versorgung für den Stadtkreis Stuttgart und teilweise für
die umliegende Region wahr. Neben dem voll- und teilstationären Bereich
bestehen vielfältige beratende, präventive, ambulante und rehabilitative
Behandlungsangebote. Im Mittelpunkt der klinischen Arbeit steht die Ent­
giftungs- und Motivationsbehandlung von suchtmittelabhängigen Drogen-,
Alkohol- und Medikamentenabhängigen. Hierfür stehen hoch spezialisierte
Behandlungsbereiche wie die Station für Suchtkrisen (Station 6-1), die
Drogen-Entgiftungs- und Motivationsstation (DEMOS) sowie die Alkohol­
entgiftungs- und Motivationsstation (VAMOS) mit insgesamt 62 Betten zur
Verfügung. Die Tagesklinik für Suchtkrankheiten (TANDEM) mit 20 Behandlungsplätzen hält ein gemeinsames Behandlungsangebot für alle substanzabhängigen Menschen vor.
Weitere Einrichtungen der Klinik sind das ambulante Behandlungszentrum
mit der Suchtberatungsstelle, der Suchtambulanz und der ambulanten
Rehabilitation sowie die Rehabilitationsklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige (WendePunkt) mit 20 Betten. Die Klinik arbeitet u.a. über die
Mitgliedschaft im Suchthilfeverbund Stuttgart eng mit den anderen Suchthilfeträgern in Stuttgart sowie mit Suchthilfeeinrichtungen in der angrenzenden Region zusammen.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Kombinierte stationäre, teilstationäre und ambulante Rehabili­ta­
tionsbehandlung für Alkohol- und
Medikamentenabhängige am
Wohnort durch die Rehabilita­
tionseinrichtung „WendePunkt“
–– Eigene Suchtberatungsstelle mit
integrierter Suchtmedizinischer
Ambulanz (Sucht-PIA) und
umfangreichen spezialisierten
Behandlungsangeboten
–– Spezielle Gruppenangebote für
Suchtpatienten mit Depressionen,
Psychosen und Angsterkrankungen
–– Regelmäßige Schulungen der
gesamten Behandlungsteams in
der Gesprächstechnik „Motivierende Gesprächsführung“ nach Miller
und Rollnick
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Aufbau der IQMS-Zertifizierung
(DEQUS)
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Umfassende ambulante, teilstationäre und
vollstationäre Behandlung für Patienten mit
–– Alkoholproblemen
–– Drogenproblemen
–– Medikamentenproblemen
–– Doppeldiagnosen
–– Nikotinabhängigkeit
–– Angebote und Einrichtungen:
–– Station 6-1 für Krisenbehandlungen
–– DEMOS
–– VAMOS
–– TANDEM
–– Suchtmedizinische Ambulanz
–– Ambulante Beratungs- und Behandlungsstelle
für Suchtkranke
–– Rehabilitationsklinik WendePunkt
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Kooperationen:
–– Ärztliche Versorgung der tagesklinischen
Rehabilitationseinrichtung für Drogenpatienten
„Tagwerk“
–– Ärztliche Versorgung der Adaptionseinrichtung
Haus im Süden
–– Medizinische Spezialsprechstunden der
Suchtambulanz für Substituierte Patienten
–– Ärztliche Versorgung der Rehabilitations­
einrichtungen Four Steps
Kennzahlen der Klinik
2009 *
2010 64
62
Aufgestellte Betten stationär
1.677
1.712
Stationäre Fälle
12,5
12,1
Verweildauer stationär in Tagen
20
20
Aufgestellte Betten Tagesklinik
495
416
Fälle Tagesklinik
11,2
13,7
Verweildauer Tagesklinik in Tagen
1.700
1.820
Abrechnungsfälle Psychiatrische Instituts­
ambulanz (PIA)
*D
ie Klinik entstand Ende 2008 im Zuge der Neustrukturierung des
Zentrums für Seelische Gesundheit
Zentrum für Seelische Gesundheit I 75
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie
Olgahospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-72471
Telefax 0711 278-72479
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Stationäre Kinderpsychiatrie und Jugendpsychiatrie
für 5- bis 18-Jährige
–– Therapeutisches Milieu mit Eignung für die Behand­
lung besonders schwieriger und langwieriger Störun­
gen, auch beginnende schizophrene Psychosen
–– Stationäre Behandlungen in Kooperation mit der
Kinderheilkunde am Olgahospital
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Enge Partnerschaften mit der Jugendhilfe
–– Krisenmanagement für Stadt Stuttgart, Landkreis
Esslingen und einen Teil des Rems-Murr-Kreises
–– Institutsambulanz mit therapeutischen Angeboten
zur Vorbereitung, Vorklärung und Überbrückung
bei angefragten stationären Aufnahmen
–– Therapeutische Angebote für selbstverletzende
und impulsgestörte Jugendliche
–– Tagesklinische Intensivbehandlung nicht beschul­
barer Vor- und Grundschulkinder
–– Tagesklinische Angebote für Eltern-Kind-Inter­
aktionsstörungen
–– Tagesklinische Angebote für Jugendliche mit
emotionalen Störungen
–– Vollstationäre Behandlung der Adoleszenten
Schulphobie
–– Ambulante und stationäre Frühbehandlung
schizophrener Erkrankungen
–– Störungsspezifische Behandlungskonzepte für
komorbide Störungen bei ADHS, posttraumatische
Störungen, affektive Störungen und Essstörungen
Kennzahlen der Klinik
2009*
2010
30
35
Aufgestellte Betten stationär
252
235
Stationäre Fälle
42,0
45,4
Verweildauer stationär in Tagen
10
15
Aufgestellte Betten Tagesklinik
52
48
Fälle Tagesklinik
36,4
68,0
Verweildauer Tagesklinik in Tagen
1.584
1.427
Abrechnungsfälle Psychiatrische
Institutsambulanz (PIA)
*D
ie Klinik wurde 2008 dem Zentrum für Seelische Gesundheit
zugeordnet
76 I Zentrum für Seelische Gesundheit
Prof. Dr. Reinmar du Bois
Die Klinik bietet stationäre und tagesklinische milieutherapeutische Behandlung bei Verhaltensstörungen, emotionalen und psychosomatischen Störungen.
Das Angebot umfasst stationäre Kriseninterventionen und Notaufnahmen,
kurz- bis langdauernde therapeutische Maßnahmen sowie ambulante Diagnostik und Hilfestellungen bei Patienten vor und nach einer stationären
Therapie. In der Arbeit der Klinik wird eine enge Vernetzung mit zahlreichen
Institutionen der Jugendhilfe gesucht.
Die Klinik wurde im Jahr 2010 um jeweils fünf Betten und Tagesklinikplätze
erweitert. Die nun insgesamt 15 Tagesklinikplätze konnten interimsmäßig bis
zur Fertigstellung des Neubau des Zentrums für Seelische Gesundheit in Bad
Cannstatt in einer nicht mehr benötigten Station der Pädiatrie unterkommen,
die Räume der Tagesklinik wurden in die von sechs auf elf Betten erweiterte
Kinderstation integriert. Mit dem im Jahr 2012 geplanten Teilumzug der Klinik
nach Bad Cannstatt wird die Kinder- und Jugendpsychiatrie um weitere zehn
auf dann insgesamt 60 Behandlungsplätze vergrößert.
Im Frühjahr 2010 wurden für die zu klein gewordene Psychiatrische Instituts­
ambulanz neue repräsentative Räume in der Hasenbergstraße 31 angemietet.
Mit der personellen Erweiterung sind dort nun optimierte Voraussetzungen
für die ambulante Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen
gegeben.
Die Klinik verfügt über das Alleinstellungsmerkmal für die klinische Not- und
Krisenversorgung innerhalb der Stadt Stuttgart, im Landkreis Esslingen und
im Rems-Murr-Kreis, und nimmt darüber hinaus eine bevorzugte Rolle in der
psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen für die
gesamte Region Stuttgart ein. Die Klinik ist zentrale Weiterbildungseinrichtung für Baden-Württemberg zur Ausbildung als Fachkraft Kinder- und
Jugendpsychiatrie und Sitz der Ständigen Konferenz der leitenden Ärzte für
Kinder- und Jugendpsychiatrie Baden-Württemberg (Landesarbeitsgemeinschaft).
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Milieutherapeutische Klein­
gruppen mit je sechs Patienten
in besonders wohnlichen Räumlichkeiten
–– Integrierte Not- und Krisen­
versorgung unter Verzicht auf
eine Aufnahmestation
–– Kontinuität der therapeutischen
Versorgung und Verzicht auf
interne Verlegungen
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Studie „ADHS aus Elternsicht“
(mit Institut für Erziehungswissenschaften Tübingen)
–– du Bois R: Wie gefährlich sind
Jugendliche, die Massenmord in
ihren Schulen androhen.
Ein Risikoprofil aus jugendpsychiatrischer Sicht. Nervenheilkunde
7-8/2010, 431-437. 2010
–– Tölle R, Windgassen K, Lempp R,
du Bois R: Psychiatrie.
16. überarbeitete Auflage. Springer
Heidelberg. 2011
Institut für Klinische Psychologie
Bürgerhospital
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Matthias Backenstraß
Das Institut für Klinische Psychologie ist Teil des Zentrums für Seelische
Gesundheit des Klinikums Stuttgart und mit den psychologischen Diensten strukturell und organisatorisch verzahnt, um so nachhaltig eine hohe
Qualität psychologischer Dienstleistungen gewährleisten zu können.
Zu den Kernaufgaben des Instituts gehören (neuro-)psychologische Diagnostik, Einzel- und Gruppenpsychotherapie sowie Fall- und Teamsuper­
visionen. Ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet mit Fallverantwortung auf den Stationen der Kliniken des Zentrums. Darüber
hinaus bietet das Institut klinik- und stationsübergreifende, störungs­
spezifische Therapiegruppen an. Neuropsychologische Diagnostik wird
ebenfalls klinikübergreifend angeboten, nicht nur für die psychiatrischen
Kliniken des Zentrums, sondern auch für die Neurologische Klinik des
Klinikums. Im Rahmen einer Lehrambulanz oder der Privatsprechstunde
können Patienten ambulante Psychotherapie in Anspruch nehmen.
Zudem ist das Institut an der Aus- und Weiterbildung verschiedener
Berufsgruppen beteiligt. So können z.B. Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung unter Anleitung und Supervision ihre „Psychiatriezeit“ hier absolvieren. Aber auch der psycho­
therapeutische Teil der Facharztweiterbildung wird wesentlich vom Institut getragen. Schließlich leistet das Institut einen wichtigen Beitrag in
der Weiterbildung zur psychiatrischen Fachpflege.
Leiter (seit 15.01.2011)
Telefon 0711 278-22901
Telefax 0711 278-22915
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Psychologische Untersuchung und Behandlung
psychiatrischer Erkrankungen
–– Psychologische und neuropsychologische Diagnostik
–– Kriseninterventionen
–– Supervision von Stationen und Einrichtungen des
Zentrums für Seelische Gesundheit
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Neuropsychologische Diagnostik bei neurolo­
gischen Erkrankungen
–– Depressionsgruppe, Depressionsgruppe für Ältere
–– Gruppen bei Komorbidität („Doppeldiagnosen“):
Sucht und Psychose, Sucht und Depression, Sucht
und Persönlichkeitsstörung
–– Trainingsprogramm zu sozialer Kompetenz
–– Gruppenprogramme zu Motivation und Rückfallprophylaxe bei Suchterkrankungen
–– Entspannungsgruppen
–– Psychoedukation bei psychotischen Störungen
–– Ambulante kognitive Verhaltenstherapie
im Rahmen einer Lehrambulanz
–– Ambulante kognitive Verhaltenstherapie
für Wahlleistungspatienten
Wissenschaftliche Tätigkeit
Das Institut beteiligt sich an der
Studie „Individualisiertes Behandlungsmanagement bei chronisch
rezidivierender Depression: Wirksamkeit einer Internetgestützten
Interventionsstrategie“ der DFG
Zentrum für Seelische Gesundheit I 77
Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-34401
Telefax 0711 278-34409
[email protected]
Prof. Dr. Götz Martin Richter
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Lebertumoren, Leberzirrhose (Leberzentrum)
–– Myomerkrankungen
–– Hämato-onkologische Erkrankungen
–– Gastrointestinale Erkrankungen
–– Nephrologische und urologische Erkrankungen
–– Musculoskelettale Erkrankungen
–– Polytraumaversorgung
–– Patienten der Neuro-, Unfall- und Viszeralchirurgie
–– Patienten der HNO-, Kiefer- und Augenheilkunde
–– Gefäßerkrankungen (Gefäßzentrum): Arterielle
Verschlusskrankheiten, Aortenaneurysma
–– Gefäßtumoren, AV-Malformationen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Minimalinvasive Gefäßtherapie des diabetischen
Fußes
–– PTA/Stent bei Nierenarterienstenosen
–– Stent-Grafts bei Aortenerkrankungen (EVAR, TEVAR)
–– Implantation von Hämodialyse-Kathetern
–– MRT des Herzens gemeinsam mit der Klinik für
Herz- und Gefäßkrankheiten
–– Zeitaufgelöste Magnetresonanzangiographien
–– MRT-Diffusionsbildgebung bei Leber- und Pankreastumoren
–– Polytraumadiagnostik mit Mehrzeilenspiral-CT
–– CT-gesteuerte Interventionen
–– Zentrale Sonographie
–– MRT-Diagnostik bei entzündlichen Darmerkrankungen
–– Myomtherapie, Myomzentrum
–– Lungenmetastasentherapie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
3
3
8
Aufgestellte Betten
507
600
621
Stationäre Fälle
1,1
1,3
2,1
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
49.799
49.744
46.554
Konventionelle
Röntgendiagnostik
12.816
13.788
11.591
Schnittbilddiagnostik
(CT, MRT, US)
636
623
714
DSA
1.003
1.271
1.299
Interventionen
78 I Zentrum für Radiologie
Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist eine zentrale
Einrichtung für alle diagnostischen, minimalinvasiven und interventionelltherapeutischen Anforderungen der Kliniken und Spezialambulanzen des
Katharinenhospitals und der anderen Kliniken des Klinikums Stuttgart in der
Allgemeinradiologie. Daneben steht sie auch allen ambulanten Patienten zur
Verfügung. Die Klinik ist mit modernster Diagnostik ausgestattet, wie z. B.
Flash-CT, Hochleistungs-MRT (Kardio-Imaging), Schockraum-CT, PACS (Picture
Archiving & Communication System) und Spracherkennungssystem. Für die
interventionellen Eingriffe steht ein spezielles Hybrid-OP-Konzept zur Verfügung. Für die Patienten werden vier ambulante Tagesbetten und acht stationäre, eigenständig geführte Betten vorgehalten. Die Klinik ist für die interventionellen und minimalinvasiven Maßnahmen durch die Deutsche Röntgengesellschaft (Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie)
zertifiziert und ist außerdem zertifiziertes Mitglied des interdisziplinären
Gefäßzentrums, des Zertifizierten Darmzentrums, des Zertifizierten Prostatakarzinomzentrums, des Zertifizierten Pankreaszentrums sowie des Interdisziplinären Diabetischen Fuß-Zentrums (InDiZ) im Klinikum. Sowohl der Ärztliche Direktor als auch sein Stellvertreter weisen die volle Ausbildungsbefugnis
der Deutschen Röntgengesellschaft und der CIRSE (Cardiovascular and Interventional Radiology Society of Europe) in Interventioneller Radiologie auf.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Myomembolisation
–– TIPSS bei Leberzirrhose
–– Transarterielle Chemoembolisation
(TACE) bei Tumoren der Leber und
Niere
–– Lokoregionäre thermische Ablation
an Leber, Lunge, Niere
–– Spezielle Wiedereröffnungsverfahren bei Gefäßverschluss
–– SIRT (Selektive Interstitielle Radiotherapie) zusammen mit der Klinik für Nuklearmedizin
–– Rekanalisationsverfahren bei peripheren Gefäßverschlüssen und
Stentimplantationen
–– Kardio-CT
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– ADVANTAGE
–– GSK VEG 108844
–– P04720
–– GKS VEG 113387
–– SORAMIC
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Zertifizierung durch die Deutsche
Gesellschaft für Interventionelle
Radiologie
–– Zertifizierung des Gefäßzentrums
durch die Deutsche Gesellschaft
für vaskuläre und endovaskuläre
Chirurgie
–– Zertifizierungen Darmzentrum
und Prostatakarzinomzentrum
–– Zertifizierung Pankreaszentrum
–– Zertifizierung Brustzentrum
–– Zertifizierung Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankung
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Neuroradiologie
Bürgerhospital
Ärztliche Direktoren
Bereich Radiologie:
Telefon 0711 278-34401 Telefax 0711 278-34409
[email protected]
Prof. Dr. Götz Martin Richter
Prof. Dr. Hans Henkes
Die Kliniken für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradio­
logie betreuen im Bürgerhospital das Zentrum für Innere Medizin, die Neurologische Klinik mit der Stroke Unit sowie das Zentrum für Seelische Gesundheit. Es stehen für alle klinischen Anforderungen die erforderlichen Geräte
zur Verfügung. Dies reicht von Röntgen­geräten für die konventionelle Radiologie bis hin zur modernen Mehrzeilen-Computertomographie und Kernspintomographie.
Die Klinik verfügt insbesondere bei der Kernspintomographie über eine Vielzahl spezieller Untersuchungstechniken wie Hirnperfusion, Diffusion und
Spektroskopie. Nicht zuletzt besitzt die Klinik spezielle Spulen für die kernspintomographische Untersuchung der weiblichen Brust (in Zusammenarbeit
mit dem zertifizierten Brustzentrum Klinikum Stuttgart am Krankenhaus
Bad Cannstatt). Mit dem neuen Mehrzeiler-Computertomographen sind auch
CT-Angiographien sowie Perfusionsmessungen möglich.
Alle radiologischen Systeme sind volldigitalisiert (RIS, PACS), so dass Unter­
suchungsergebnisse von höchster Qualität direkt zur Verfügung gestellt werden können.
Wissenschaftliche Tätigkeit
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Radiologische Verlaufskontrolle
bei Studie Encephalitis dissemi­
nata, betreut von Oberarzt Dr.
Kowalik
–– Early-Studie zusammen mit Neurologischer Klinik, betreut von Oberärztin Dr. Schmidt
–– DIAS-3 Study, zusammen mit Neurologischer Klinik, betreut von
Oberärztin Dr. Schmidt
–– Case Report: Atypische Mykobakteriose
–– Case Report: Osteochondrosis
dissecans als DD des diabetischen
Fußes
–– Regelmäßige Kontrolle aller Geräte
–– Regelmäßige Kontrolle der
radio­logischen Untersuchungs­
daten, Bilder und Befunde durch
die Landesärztekammer
–– Prüfung der Bilder und Befunde
durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordwürttemberg
–– Teilnahme an der zentralen Strahlenschutzüberprüfung durch
Strahlenphysiker
–– Teilnahme am betriebsinternen
Qualitätsmanagement
Bereich Neuroradiologie:
Telefon 0711 278-34501 Telefax 0711 278-34509
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Projektionsradiologie
–– Onkologie
–– Computertomographie
–– Kernspintomographie
–– Diffusionsuntersuchungen
–– Perfusionsuntersuchungen
–– Zerebrale Spektroskopie
–– Funktionelle Kernspintomographie
–– Kernspinmammographie
–– Angiographie (inkl. interventioneller Verfahren)
–– Traumatologie
–– Sonographie
–– Skelett- und Traumadiagnostik
–– Phlebologie
–– Diabetologie
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Betreuung der Stroke Unit
–– Kernspintomographie für das zertifizierte
Brustzentrum im Krankenhaus Bad Cannstatt
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
RI*
2010
NRI**
3.906
4.099
528
4.442
Kernspintomographie
5.470
4.850
1.025
3.383
Computertomographie
1.240
1.093
911
Sonographie
* RI = Radiologie
** NRI = Neuroradiologie
Zentrum für Radiologie I 79
Klinik für Nuklearmedizin
Katharinenhospital
Ärztliche Direktorin
Telefon 0711 278-34301
Telefax 0711 278-34309
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
Alle klinisch-relevanten nuklearmedizinische
diagnostische Verfahren, insbesondere:
–– alle Standardverfahren zur spezifischen Organ­
diagnostik
–– Wächterlymphknoten-Szintigraphie mit Sondenmessung
–– Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie
–– FDG-PET/CT bei onkologischen Fragestellungen
–– Cholin-PET/CT beim Prostatakarzinom
–– FET-PET bei Hirntumoren
–– DOTATATE-PET/CT bei neuroendokrinen Tumoren
–– Fluorid PET/CT bei Knochenmetastasen und orthopädischen Fragestellungen
Therapie mit offenen Radionukliden:
–– Radiojodtherapie bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen und beim differenzierten Schilddrüsen­
karzinom (Erstablation und Metastasentherapie)
–– Radiopeptidtherapie bei neuroendokrinen Tumoren
–– Selektive Interne Radiotherapie (SIRT)
–– MIBG Therapie
–– Palliative Schmerztherapie bei Knochenmetastasen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– PET/CT-Scanner (mCT S64) mit 64 Zeilen-Spiral-CT
–– Drei identische Doppelkopf-Gammakameras, eine
davon Hawkeye-Technologie für SPECT/CT
–– Einkopf-Gammakamera
–– Modernes Ultraschallgerät für 5-, 7,5- und 10-MHzAufnahmen des Halsbereichs
–– Zertifizierte Zentren: Brustzentrum, Zentrum für
Gynäkologische Krebserkrankungen, Prostatakarzinomzentrum
–– Leberzentrum
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
12
12
12
387
416
461
Stationäre Fälle
4,1
4,1
3,3
Verweildauer in Tagen
Aufgestellte Betten
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
1.272
1.297
1.350
PET/CT-Untersuchungen
387
416
460
Radiojodtherapie
106
164
185
WächterlymphknotenSzintigraphie
80 I Zentrum für Radiologie
Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl
Die Klinik für Nuklearmedizin versorgt die Patienten aller vier Häuser des
Klinikums Stuttgart mit dem gesamten Spektrum der in dem Fachbereich
anfallenden diagnostischen und therapeutischen Leistungen. Für konventionelle Untersuchungen werden moderne Zweikopfsysteme einschließlich
SPECT/CT eingesetzt. Außerdem steht ein hochmoderner PET/CT Scanner
(Biograph Molecular CT (mCT)) mit adaptivem 64 Zeilen-Spiral-CT für (neuro-)onkologische, neurologische und kardiologische PET/CT-Untersuchungen
zur Verfügung. Für spezielle nuklearmedizinische Verfahren werden auch
andere Krankenhäuser in der Region Stuttgart mitbetreut.
Teil der Klinik für Nuklearmedizin ist eine Therapiestation mit zwölf Betten,
auf der gut- und bösartige Schilddrüsenerkrankungen mit radioaktivem Jod
behandelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Radiopeptidtherapie in
der Behandlung neuroendokriner Tumoren sowie die selektive interne
Radio­therapie (SIRT) von primären und sekundären Lebertumoren. Darüber
hinaus werden in Zusammenarbeit mit dem Olgahospital die Radionuklidtherapie bei Kindern mit Neuroblastom und die palliative Schmerztherapie
bei schmerzhaften Knochenmetastasen angeboten.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Wesentlich in 2010 ist die Installation eines hochmodernen ultrahochauflösenden PET/CT Scanners,
der eine deutliche Verbesserung
der PET/CT Diagnostik mit sich
bringt. So konnte insbesondere
die onkologische Bildgebung verfeinert werden. Selbst kleinste
Tumormanifestationen können
mithilfe dieses hochmodernen
Gerätes mittels spezifischer Radiopharmaka lokalisiert und somit
optimiert behandelt werden. Fortschritte ergeben sich durch das
neue Gerät auch für die neurologische Diagnostik, die eine präzise
Darstellung neurodegenerativer
Erkrankungen (FDG-PET-Unter­
suchungen zur Demenzabklärung)
aber auch metabolischer Prozesse
von Hirntumoren (FET-PET-Untersuchungen für die Hirntumor­
diagnostik) erlaubt.
–– Mit Installation einer automatisierten Peptidsyntheseeinheit
konnte die PET/CT Diagnostik mit
Ga-68-markierten Somatostatin­
analoga zum Nachweis Somato­
statin-Rezeptor positiver neuroendokriner Tumoren (DOTATATE PET/
CT) routinemäßig etabliert werden. Damit bietet sich im Gegensatz zur herkömmlichen Szintigraphie ein hochsensitives Verfahren
für den Nachweis und die Ausbreitungsdiagnostik selbst kleinster
neuroendokriner Tumoren. Außerdem können Patienten für eine
Radiopeptidtherapie selektioniert
werden, die ebenfalls routinemäßig (Y-90- und Lu-177-markierte
Radiopeptide) angeboten wird.
–– Weitere etablierte Therapieverfahren sind die SIRT (Selektive Interne
Radiotherapie) von primären und
sekundären Lebertumoren, die
palliative Schmerztherapie von
schmerzhaften Knochenmetastasen und die MIBG Therapie von
Phäochromozytomen und Neuroblastomen.
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Extern: Ärztliche Stelle (regelmäßige Qualitätssicherung nach StrSchV
und RöV)
–– Intern: regelmäßige Qualitätskontrollen (DIN, StrSchV, RöV)
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Neuroradiologie
Krankenhaus Bad Cannstatt
Ärztliche Direktoren
Bereich Radiologie:
Telefon 0711 278-34401 Telefax 0711 278-34409
[email protected]
Prof. Dr. Götz Martin Richter
Prof. Dr. Hans Henkes
Die Kliniken für Diagnostische und interventionelle Radiologie/Neuroradiologie verfügen im Krankenhaus Bad Cannstatt über modernste Diagnostik, wie
MRT (TIA-Technologie), Mehrzeilen-CT und Hochleistungssonographie einschließlich eines automatischen Brustscanners.
Schwerpunkt in der Chirurgie, speziell der großen Bauchchirurgie, ist die
radiologische Diagnostik in der prae- und postoperativen Phase, in der Intensivmedizin sowie der Interventionellen Radiologie inklusive postoperativer
Drainage von Abszessen und Hämatomen mittels CT. Zudem wird die gesamte orthopädische Diagnostik vorgehalten. Schwerpunkte sind dabei die
Endo­prothetik, die spezielle Knie-, Hüft- und Schulterchirurgie sowie die
Traumatologie.
Im Bereich der Inneren Medizin ist die Radiologie primär in der Gastroenterologie, der Tumordiagnostik, interventionell beim Legen von Cavaschirmen
sowie in der Chemoembolisation gastrointestinaler Tumoren (primäre Leberzellkarzinome, Lebermetastasen) und bei Blutungen tätig. In der Dermatologie werden neben allgemeinen Fragestellungen vor allem prae- und postoperative Untersuchungen bei malignen Melanomen durchgeführt. Für die
Frauenklinik im Krankenhaus Bad Cannstatt werden alle radiologischen Fragestellungen bearbeitet. Schwerpunkt ist dabei die Mamma-Diagnostik im
Zertifizierten Brustzentrum.
Die neuroradiologische Bildgebung ermöglicht alle im Notfall erforderlichen
Modalitäten wie CT-Angiographie, Kernspin-Diffusions- und Perfusionsmessungen sowie die MR-Angiographie der intra- und extrakraniellen Gefäße.
Wissenschaftliche Tätigkeit
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– FIRE III Studie zusammen mit
Medizinischer Klinik, Darmzentrum, Dr. Scholz
–– Mamma-Ca.: GeparQUATTRO, ICE,
NATAN, GEPARQUIONTO, ALTTO,
EVALUATE zusammen mit der
Frauenklinik, Zertifiziertes Brustzentrum
–– Ovarial-Ca.: AGO-OVAR 11 (ICON 7)
zusammen mit der Frauenklinik
–– NEPTUNE
–– Regelmäßige Kontrolle aller Geräte
–– Regelmäßige Kontrolle der radiologischen Untersuchungsdaten,
Bilder und Befunde durch die
Landesärztekammer
–– Prüfung der Bilder und Befunde
durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordwürttemberg
–– Teilnahme an der zentralen Strahlenschutzüberprüfung durch
Strahlenphysiker
–– Teilnahme am betriebsinternen
Qualitätsmanagement
Bereich Neuroradiologie:
Telefon 0711 278-34501 Telefax 0711 278-34509
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Gastroenterologische Radiologie (unter internistischer und chirurgischer Fragestellung)
–– Angiologie mit interventionellen Verfahren wie Ballondilatation, Cavaschirm, Chemoembolisation von
Lebertumoren, Verschluss von akuten Blutungen
–– Phlebologie
–– Orthopädische und unfallchirurgische Diagnostik
–– Traumatologie
–– Allgemeine Radiologie bei dermatologischen
Erkrankungen, Melanomdiagnostik und Melanomnachsorge
–– Sonographie (bei dermatologischen Erkrankungen, besonders Melanomnachsorge)
–– Mehrzeilenspiralcomputertomographie mit
Schwerpunkt gastroenterologische Radiologie,
Traumatologie, dermatologische Fragestellungen,
speziell Melanomchirurgie und deren Nachsorge
–– CTgesteuerte Gewebeentnahme in diagnostischer
Zielsetzung, therapeutische Abszessdrainagen
–– Neuroradiologische Diagnostik bei onkologischen
Fragestellungen, Notfall Trauma-Diagnostik sowie
vaskuläre und Schlaganfall-Diagnostik
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Therapie maligner Tumoren mittels Embolisation
–– Spezielle Embolisation akuter Blutungen des
Magen-Darmtraktes
–– CT-gesteuerte Drainage von Abszessen und Blutungen
–– CT-gesteuerte Gewebegewinnung (Biopsie)
–– Mamma-Diagnostik und Therapie im Zertifizierten
Brustzentrum (Stanzen, Markierungen etc.)
–– Zertifiziertes Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen
–– Zertifiziertes Darmzentrum
–– Sonographische Nachsorge des malignen Melanoms in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für
Dermatologie
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
RI*
2010
NRI**
28.755
28.789
24.285
2.002
Konventionelle Radiologie
5.861
6.480
4.147
1.699
Computertomographie
8.311
4.588
7.186
Sonographie
* RI = Radiologie
** NRI = Neuroradiologie
Zentrum für Radiologie I 81
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor (seit 01.07.2010)
Telefon 0711 278-33001
Telefax 0711 278-33009
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Anästhesie
–– Airway-Management
–– Operative Intensivtherapie
–– Spezielle Beatmungstherapie
–– Nieren- und Leberersatzverfahren (Hämofiltra­
tion, MARS)
–– Differenzierte Beatmungstherapie (Lungen­
protektive Beatmung, Lagerungstherapie,
Partial-Lung-Assist PLA, Hochfrequenzoszillation)
–– Notfallmedizin
–– Leitende Notarztgruppe, Organisation des
Notarztdienstes mit dem Referat Allgemeine
Verwaltung und Krankenhäuser der Stadt
Stuttgart (AK 54)
–– Besetzung des Intensivtransportwagens
–– Schmerztherapie
–– Polytraumaversorgung aller Alterstufen
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Anästhesie-Ambulanz
–– Schmerztherapie
Kennzahlen der Klinik
2008
2009
2010
22
27
29
Aufgestellte Betten
2.706
2.945
2.871
Stationäre Fälle
2,7
2,9
3,1
Verweildauer in Tagen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
22.479
23.308
23.368
Zahl der Anästhesieleistungen
2.707
2.946
2.870
Anzahl Patienten Intensiv
Prof. Dr. Andreas Walther
Die Klinik betreut rund 23.000 Patienten pro Jahr in der perioperativen Phase.
Außerdem werden Patienten mit akuten postoperativen und chronischen
Schmer­zen behandelt. Die Klinik ist Teil des Regionalen Schmerzzentrums
Stuttgart. Die interdisziplinäre operative Intensivstation versorgt in enger
Kooperation mit den chirurgischen/neurochirurgischen Disziplinen Patienten
nach großen Eingriffen sowie mit unfallbedingten Mehrfachverletzungen.
Die Klinik koordiniert die Leitende Notarztgruppe der Stadt Stuttgart. Im Juni
2011 startet eine Kooperation mit der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht) am
Luftrettungsstützpunkt Leonberg.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Management des schwierigen
Atemwegs (allgemein und besonders in der orofazialen sowie pharyngo-laryngealen Tumorchirurgie)
–– Jetventilation in der HNO, Atemwegsmanagement bei Trachealoperationen
–– Carotischirurgie in Regionalanästhesie
–– Regionale Schmerztherapie­
verfahren in der Unfallchirurgie
–– Konventionell und ultraschallgestützte Regionalanästhesie
–– Kombinierte Narkoseverfahren in
der Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie und Urologie (Vollnarkose
und thorakale PDK)
–– Anästhesie bei interventionellen
Eingriffen in der Neuroradiologie
–– Anästhesie bei intrakraniellen
Tumoren (z.T. Wachkraniotomien)
–– Anästhesiologische Betreuung bei
transfemoralem Aortenklappen­
ersatz sowie bei MitraClips
–– Therapie bei Sepsis und komplexen Gerinnungsstörungen
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Carotis-OP in Regionalanästhesie,
vergleichende Untersuchung
–– Vergleich verschiedener geschlossener Absaugsysteme auf die Beatmung
–– Mitarbeit an der S3-Leitlinie
„Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratorischen
Insuffizienz“ (R. Dubb)
82 I Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin
–– Mitarbeit an der S2-Leitlinie
„Nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz“ (R. Dubb)
–– Mitarbeit an der S2-Leitlinie „Prolongierte Beatmung“ (R. Dubb)
Qualitätssicherung (Auswahl)
ie Klinik nimmt seit 1999 an exterD
nen Qualitätssicherungsmaßnahmen
in der Anästhesie teil:
–– Zwei Mitarbeiter der Klinik sind
Mitglied in der Arbeitsgruppe
externe Qualitätssicherung in
Baden-Württemberg der Landesärztekammer, ein Mitarbeiter
leitet diese seit Ende 2009
–– Zusammen mit der Universitäts­
klinik Tübingen wurde das Projekt
„PASIS“ (Patienten-Sicherheits-System) entwickelt; hier werden in
einzelnen Falldarstellungen durch
eine Expertenbegutachtung Verbesserungen zur klinischen Sicherheit erarbeitet
–– In der Notfallmedizin nimmt der
Notarztstandort seit 2004 an
der externen Qualitätssicherung
der Landesärztekammer teil
–– Teilnahme am DGU-Traumaregister
–– Intern werden besondere Workshops (Airway, Polytrauma, Reanimation) in Form von Fallsimulationen durchgeführt
–– Mitarbeit im SARI-Projekt (Surveillance of Antibiotic Consumption
and Resistance on Intensive Care
Units)
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin
Krankenhaus Bad Cannstatt
Prof. Dr. Franz-Josef Kretz
Die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Krankenhauses Bad Cannstatt versorgt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,
die Frauen­klinik, das Zentrum für Dermatologie und die Klinik für Ortho­
pädie und Unfallchirurgie mit anästhesiologischen Leistungen.
Die Anästhesie im Krankenhaus Bad Cannstatt setzt sich für einen umfassenden, optimalen Service für Patienten und Operationsteams ein. Der Patienten­
service umfasst insbesondere die Optimierung der Prämedikation, die Minimierung der Nüchternheitsphase, die Optimierung der postoperativen
Schmerztherapie mit Kathetertechniken sowie die Prophylaxe von Übelkeit
und Erbrechen. In allen Bereichen konnten in den letzten Jahren deutliche
Fortschritte erzielt werden.
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-62800
Telefax 0711 278-60356
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Anästhesie: Betreuung von Patienten im Rahmen
der Adipositas-Chirurgie, großer Abdominal­
eingriffe, der Endoprothetik, der Rheuma-Chirurgie, der Dermatologie und der Gynäkologie/
Geburtshilfe
–– Intensivmedizin
–– Notfallmedizin
–– Schmerztherapie: perioperative Analgesie mit
kathetergestützten Regionalanästhesieverfahren
–– Pain Nurse
Besondere Angebote und Einrichtungen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Optimierung der postoperativen Schmerztherapie bei Schwangeren, bei denen die Sectio in Regional­
anästhesie durchgeführt wurde. Die postoperative Schmerztherapie erfolgt
als patientenkontrollierte Analgesie.
–– In den OP-Trakt integrierte Einheit für ambulante
Operationen
Kennzahlen der Klinik
Auf der Intensivstation besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Inneren
Medizin. Modernstes Monitoring, differenzierte Beatmungstherapie und
Organersatzverfahren (CVVHDF und Calciumcitrat-Hämodialyse) sind auf der
interdisziplinären Intensivstation fest etabliert. Diagnostik und Therapie
akuter Schmerzzustände werden seit Anfang des Jahres durch eine ausgebildete Pain Nurse unterstützt.
2008
2009
2010
18
18
18
Aufgestellte Betten
1.584
1.499
1.573
Stationäre Fälle
3,3
3,5
3,3
Verweildauer in Tagen
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
2008
2009
2010
8.576
8.208
8.309
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
Zahl der Narkosen
–– Überwachung der Narkosetiefe
mit Narcotrend
–– Überwachung mit Relaxometrie
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Teilnahme am DGAI-internen
Qualitätssicherungsprogramm
–– PASIS – Patienten-SicherheitsInfor­mationssystem-Projekt
Tübingen
Zentrum für Anästhesiologie und Intensivmedizin I 83
Institut für Pathologie mit Praxis für
Pathologie
Katharinenhospital
Ärztlicher Zentrumsleiter
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-34901
Telefax 0711 278-34909
[email protected]
Prof. Dr. Alexander Bosse
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Feingewebliche Untersuchungen
–– Zytologische Untersuchungen
–– Immunhistochemische Tumordifferenzierung
–– Sektionen
–– Regelmäßige klinisch-pathologische Konferenzen
mit den zu versorgenden Krankenhäusern
–– Neuropathologie
–– Regelmäßige wöchentliche Teilnahme an den Kon­fe­
renzen der zertifizierten Darm-, Brust-, Pankreas- und
Prostatakarzinomzentren sowie des zerti­fizierten
Zentrums für Gynäkologische Krebs­erkrankungen
(insgesamt rund 150 p. a.) des Klinikums Stuttgart
–– Kooperierender Partner im Prostata- und Schilddrüsenzentrum des Diakonie-Klinikums
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Molekularpathologische Diagnostik zum Erregernachweis mittels PCR und in-situ-Hybridisierung
(z.B. Herpes-Viren, Toxoplasmose, Pneumocystis
carinii, Tuberkulose etc.)
–– Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) zur
Tumordiagnostik und Onkogenbestimmung insbesondere bei Mamma- und Dickdarmkarzinomen
–– PCR-Untersuchungen zum Borreliennachweis unter
anderem an der Zecke
–– Durchführung der Resistenzbestimmung von Helicobacter-Bakterien an fixierten Gewebeproben
Das Institut ist verantwortlich für pathologische Leistungen der Häuser des
Klinikums Stuttgart, daneben werden weitere Krankenhäuser der Region mit
diagnostischen Leistungen versorgt. Die angeschlossene kassenärztliche Praxis
für Pathologie bearbeitet im Auftrag der niedergelassenen Ärzte und der
Krankenhausambulanzen Gewebeproben. Damit ist gewährleistet, dass die
gesamte morphologische Diagnostik bei Berücksichtigung sämtlicher innovativer diagnostischer Möglichkeiten der Pathologie synoptisch durchgeführt werden kann. Im Institut für Pathologie werden jährlich über 35.000 Gewebeproben untersucht.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Forensische DNA-Analytik (z.B.
Abstammungsuntersuchung,
Identifizierungen und Spuren­
kunde)
–– Bestimmung des KRAS-Mutationsstatus (als prädiktiver Biomarker
in der Anti-EGFR-Therapie des
colorektalen Karzinoms)
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
3.614
4.031
3.705
Immunhistochemische
Untersuchungen
696
720
732
Molekularpathologische
Untersuchungen
93
89
100
Sektionen
35
41
73
Forensische DNA-Analytik
84 I Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Promotionsprojekt über Methodenvergleich zur Bestimmung des
KRAS-Mutationsstatus
Qualitätssicherung (Auswahl
–– Regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen zum KRAS-MutationsScreening
–– Regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen zur Spurenkunde
(GEDNAP)
–– Regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen zur Abstammungsbegutachtung
–– Akkreditierung des Bereichs
Forensik nach ISO 17025
Zentralinstitut für Klinische Chemie und
Laboratoriumsmedizin mit Laborpraxis
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor
Telefon 0711 278-34801
Telefax 0711 278-34809
[email protected]
Prof. Dr. Eberhard Wieland
Das Zentralinstitut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin versorgt
die stationären Patienten des Klinikums Stuttgart mit der gesamten Breite der
Labordiagnostik. Ein hoch motiviertes Team aus Ärzten, Naturwissenschaftlern
und medizinisch-technischen Assistenten gewährleistet ein umfangreiches
Analysenspektrum und steht für Beratung und Befundinterpretation zur Verfügung. Für Notfälle wird ein spezielles Analysenangebot rund um die Uhr
vorgehalten. Das Institut verfügt über eine der bundesweit modernsten
Labor­­automationen in einem Krankenhauslabor. Anfang 2011 wurde ein
Präanalytiksystem der neusten Generation eingeführt, das die Bearbeitung
der Laborproben beschleunigt, die Verwechslungsgefahr für Patienten minimiert und die Arbeitssicherheit für das Personal erhöht.
Stetige methodische Weiterentwicklungen, etwa in der klinischen Toxikologie,
Molekularbiologie und Immunphänotypisierung gewährleisten ein optimales
Qualitätsniveau. Durch die Einführung eines weiteren LC-MS/MS-Systems wird
die kontinuierliche Verfügbarkeit der Medikamentenanalytik gesichert und
der Nachweis von Medikamenten und Drogen in noch niedrigeren Konzentrationen möglich. Die angeschlossene Laborpraxis am Katharinenhospital steht
mit ihrem Dienstleistungsangebot allen Versicherten, Privat- und Kassen­patien­
ten, täglich 24 Stunden zur Verfügung. Eine enge Zusammenarbeit mit der
Transfusionsmedizin, der Humangenetik, der Krankenhaushygiene, der Patho­
logie und der Apotheke bedeutet für die Patienten und unsere Einsender ein
diagnostisches und pharmazeutisches Dienstleistungsangebot aus einer Hand.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
–– Hochdruckflüssigkeitschromatographie-Tandem-Massenspektrometrie (HPLC-MS/MS)
–– Gaschromatographie-Massen­
spektrometrie (GC-MS)
–– Hochdruckflüssigkeitschromatographie (DAD und Fluoreszenz­
detektion)
–– Molekulare Diagnostik
(RealTime PCR)
–– Immunphänotypisierung mittels
Durchflusszytometrie
–– Hämostaseologische Spezial­
diagnostik
–– Fettstoffwechseldiagnostik
–– Therapeutisches Drug-Monitoring
–– Klinische Toxikologie und
Drogenscreening
–– Mikrobiologisches Speziallabor
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Pharmakokinetik, -genetik und
-dynamik
–– Biomarker in der Transplantationsmedizin
–– Oxidativer Stress und Athero­
sklerose
–– Methodenentwicklung
–– Methoden- und Geräte­­evalu­ierungen
–– Laboranalytik für Klinische Studien
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Akkreditiert bei der Zentralstelle
der Länder für Gesundheitsschutz
bei Arznei­mitteln und Medizinprodukten (ZLG):
–– nach den Richtlinien 93/42/
EWG, 90/385/EWG und DIN EN
ISO 15189:2007 für die Erhebung klinischer Daten im Rahmen von Klinischen Prüfungen
–– nach der Richtlinie 98/79/EG
und DIN EN ISO/IEC 17025:2005
für die Erhebung klinischer
Daten im Rahmen von Leistungsbewertungsprüfungen
nach DIN EN 13612
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Klinische Chemie
–– Hämatologie
–– Hämostaseologie
–– Klinische Toxikologie
–– Drug-Monitoring
–– Mikrobiologie
–– Tuberkulosediagnostik
–– Virologie
–– Mykologie
–– Immunologie
–– Infektionsserologie
–– Allergie
–– Stoffwechsel
–– Spurenelemente
–– Tumormarker
–– Hormone
–– Vitamine
–– Molekularbiologie
–– Liquor-Diagnostik
–– Pränataldiagnostik
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Klinische Toxikologie
–– Therapeutisches Drug-Monitoring
–– Hämostaseologische Spezialdiagnostik
–– Immunphänotypisierung inkl. Stammzellmonitoring
–– Präventionsmedizinische Labordiagnostik
–– Medizinische Mikrobiologie
–– Pädiatrische Labordiagnostik
–– Laborarztpraxis mit Kassenzulassung
–– Kooperationsvereinbarungen
mit den zertifizierten:
–– Darmzentrum
–– Prostatakarzinomzentrum
–– Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen
–– Brustzentrum
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
3.339.172
3.466.420
3.566.717
Analysen gesamt
1.608.197
1.689.658
1.765.493
Katharinenhospital
566.551
581.955
596.871
Bürgerhospital
630.798
662.474
673.910
Krankenhaus Bad Cannstatt
533.626
532.333
530.443
Olgahospital
Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene I 85
Apotheke
Katharinenhospital
Apothekendirektor
Telefon 0711 278-34600
Telefax 0711 278-34609
[email protected]
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Versorgung mit Arzneimitteln für stationäre und
ambulante Patienten des Klinikums und anderer
Krankenhäuser in Stuttgart
–– Eigenherstellung / Zytostatika-Zubereitungen /
Parenterale Ernährung von Kindern
–– Beratung von Ärzten, Pflegekräften und Patienten
in Fragen der Klinischen Pharmazie
–– Regionales Arzneimittelinformationszentrum (RAIZ)
der Landesapothekerkammer
–– Vorsitz der Arzneimittelkommission des Klinikums
–– Weiterbildungsstätte zum Fachapotheker für
Klinische Pharmazie und für Arzneimittelinformation
–– Ausbildung von Pharmaziepraktikanten
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
32.701
32.133
34.190
Arzneimittelumsatz
(in Tausend Euro)
30.027
28.751
27.572
Zytostatika (Anzahl
Zubereitungen)
759
748
611
Analytik (Anzahl
Untersuchungen)
Holger Hennig
Die Apotheke versorgt das gesamte Klinikum Stuttgart sowie die Sana Herzchirurgie Stuttgart (SHS) und weitere Kliniken in Stuttgart mit Arzneimitteln
und Teilen des medizinischen Sachbedarfs. Der Kommissionierprozess ist in
weiten Teilen automatisiert.
Daneben verfügt die Apotheke über die Möglichkeit, sterile wie unsterile
Arzneimittel in entsprechenden GMP-Reinräumen selbst herzustellen. In der
Zytostatika-Abteilung werden z.B. jährlich rund 28.000 applikationsfertige
Zubereitungen für die Versorgung stationärer, tagesklinischer und ambulanter Krebspatienten produziert. Die parenterale Ernährung der frühgeborenen Patienten des Olgahospitals erfolgt aus der Apotheke tagesaktuell und
patientenindividuell – so wie die kleinsten Kinder es medizinisch benötigen.
Auch die Herstellung spezifischer Präparate für die Augen- oder Hautkliniken erfolgt auf höchstem Qualitätsniveau.
Die Apotheke ist zentrale Arzneimittelinformationsstelle nicht nur für die
Ärzte und Pflegekräfte des Klinikums und der von der Apotheke versorgten
Krankenhäuser, sondern darüber hinaus in die Struktur der Regionalen
Arzneimittelinformationszentren (RAIZ) der Landesapothekerkammer eingebunden. Somit können auch die öffentlichen Apotheken der Region auf
das Know-how der Klinikumsapotheke zugreifen. Auch unmittelbar am Patientenbett sind die Apotheker und Apothekerinnen in ausgewählten Bereichen präsent, wenn ärztliche Visiten begleitet werden. Einzelne Apotheker
haben ihren Arbeitsplatz unmittelbar auf Station.
Die Apotheke beschäftigt knapp 60 Mitarbeiter, darunter Apotheker,
pharmazeutisch-technische Assistenten und pharmazeutisch-kaufmännische
Angestellte. Der letzte Ausbildungsabschnitt zum Apotheker – das Praktische
Jahr – kann zu sechs Monaten in der Apotheke des Klinikums abgeleistet
werden und die Apotheke ist Weiterbildungsstätte zum Fachapotheker für
Klinische Pharmazie und für Arzneimittelinformation.
Wissenschaftliche Tätigkeit
–– Apothekendirektor Holger Hennig
war von Juni 2008 bis zum 1. Mai
2010 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA e.V.). In dieser
Funktion war er unter anderem
Kongresspräsident des 35. Wissenschaftlichen ADKA-Kongresses
vom 29. April bis 2. Mai 2010 in
Freiburg.
86 I Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene
Institut für Krankenhaushygiene
Katharinenhospital
Institutsleiter
Telefon 0711 278-32801
Telefax 0711 278-32804
[email protected]
Prof. Dr. Matthias Trautmann
Das Institut ist für die krankenhaushygienische Betreuung und Beratung
des Klinikums Stuttgart verantwortlich. Schwerpunkte sind die Erfassung
nosoko­mialer Infektionen, die Fortschreibung des Hygieneplans und die
vorsorgliche mikrobiologische Überprüfung kritischer Versorgungsbereiche.
Dem Institut obliegt die Geschäftsführung der Hygieneboards der einzelnen
Standorte und der standortübergreifenden Hygienekommission des Klinikums.
Die Gremien tagten in 2010 insgesamt zehn Mal und verabschiedeten neue
Dokumente zur Basishygiene, zu Portsystemen und zur Hygiene in der Dialyse.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in 2010 waren vorbeugende Untersuchungen und Maßnahmen zur weiteren Zurückdrängung antibiotikaresistenter
Erreger. Das Klinikum konnte hier ein im Vergleich zu anderen Tertiärversorgern
bemerkenswert niedriges Niveau halten. Eine wichtige Aufgabe bildete die
fachhygienische Bauberatung für den Neubau der Kinder- und Frauenklinik
am Standort Katharinenhospital, die hygienische Betreuung zahlreicher
Umbauten am Standort Katharinenhospital und des Neubaus des Zentrums
für Seelische Gesundheit am Krankenhaus Bad Cannstatt. Schulungen zur
Hygiene bei der Infusionstherapie, zum Umgang mit resistenten Erregern
und zur Basishygiene für den Pflegedienst und die Ärzte wurden an allen
Standorten durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt im Jahr 2010 lag
auf intensiven Schulungen zur Händehygiene, durch die sich der Verbrauch
alkoholischer Händedesinfektionsmittel im Klinikum deutlich steigern ließ.
Die vom Institut maßgeblich mitgestaltete, abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe „Klinische Infektiologie“ setzte ihre Arbeit mit Fortbildungsveranstaltungen und klinischen Visiten zur Infektionsdiagnostik und Antibiotikatherapie fort. Die Verwendung von Breitspektrumantibiotika konnte damit
auf einem für Maximalversorger bemerkenswert niedrigen Niveau gehalten
werden. Als externe Leistung betreute das Institut die Sportklinik Stuttgart,
das Klinikum Esslingen und die Sana Herzchirurgische Klinik Stuttgart.
Wissenschaftliche Tätigkeit
Zahlreiche Publikationen
und Vorträge, u.a.:
–– Trautmann M.: Neue Antibiotika
zur Therapie katheter-assoziierter
Blutstrominfektionen. 10. Inter­
nationaler Kongress der Deutschen
Gesellschaft für Krankenhaus­
hygiene, Berlin, 19.4.2010
–– Trautmann M.: Vorsitz und Vortrag
Infektionsrisiken bei Gefäßkatheterismus und Infusionstherapie.
21. Symposium Intensivmedizin
Bremen, 17.2.2011
–– Trautmann M.: Burn wound
in­fections due to Pseudomonas
aeruginosa: the underestimated
role of tap water. British Burn
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Vorsorgliche mikrobiologische Überprüfung
kritischer Versorgungsbereiche (Desinfektion,
Sterilisation, apparative Medizin)
–– Erstellung und Fortschreibung eines Hygieneplans
zur Sicherstellung hygienisch einwandfreier
Funktionsabläufe
–– Hygieneprogramme zur weiteren Reduktion
antibiotikaresistenter Erreger
–– Personalschulungen zur Hygiene bei Injektionen
und Infusionen, zum Umgang mit resistenten
Erregern und zur Händehygiene
–– Erfassung, Dokumentation und Analyse aufge­
tretener Krankenhausinfektionen
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
98
58
55
Hygienebegehungen
145
174
389
Allgemeine Wasserproben
151
164
217
Wasserproben auf Legionellen
619
756
798
Endoskop-Proben
1.574
1.669
1.728
Überprüfungen von
Desinfektionsgeräten
68
109
136
Hygieneschulungen
Association Annual Meeting, Salisbury, England, 23.3.2011
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Das Institut nimmt an der vorgeschriebenen, regelmäßigen Qualitätssicherung für Probennehmer
bei Wasseranalysen sowie an Schulungen und Qualitätskontrollen
für die Erfassung nosokomialer
Infektionen (KISS-Projekt) und
resistenter Erreger (SARI-Projekt)
am Nationalen Referenzzentrum
für Surveillance, Berlin, teil.
–– Seit 1.7.2010 liefert das Institut die
Daten für den externen Qualitätsvergleich „MRSA“ bei der GeQik.
Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene I 87
Zentralinstitut für Transfusionsmedizin
und Blutspendedienst
Katharinenhospital
Ärztliche Direktorin (seit 01.01.2011)
Telefon 0711 278-34701
Telefax 0711 278-34709
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Vollblutentnahmen, Zytapheresen, Plasmapheresen
–– Durchführung aller zur Freigabe erforderlichen
Tests
–– Weiterverarbeitung der Vollblutspenden in alle
gängigen Blutkomponenten und erforderlichen
Spezialpräparate
–– Entnahme und Herstellung von Eigenblut­prä­paraten
–– Prätransfusionelle Untersuchungen
–– Immunhämatologische Spezialuntersuchungen
–– Diagnostik Heparin-induzierter Thrombozyto­
penien und thrombozytärer Antikörper
–– Transplantationsimmunologische Untersuchungen
–– Aderlassbehandlungen
–– Transfusionsambulanz
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Molekularbiologische Laboreinheit
–– Stammzelllabor mit Reinraumbereich zur Herstellung der Stammzellpräparate
–– EFI-akkreditiertes HLA-Labor, EurotransplantGewebetypisierungslabor
–– Speziallabor für Diagnostik thrombozytärer Antikörper und Heparin-induzierter Thrombozytopenien
–– Bestrahlungsgerät für Blutkomponenten
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
40.116
44.593
43.992
Blutspenden
152.454
165.793
160.264
Prätransfusionelle
Untersuchungen
9.496
11.959
12.733
HLA-/Thrombozyten-Diagnostik
Dr. Beate Luz
Das Zentralinstitut für Transfusionsmedizin und Blutspendedienst versorgt
das Klinikum Stuttgart und zahlreiche weitere Kliniken in Stuttgart und
Umgebung mit allen diagnostischen, therapeutischen und präparativen
transfusionsmedizinischen Leistungen. Aus rund 44.000 Blutspenden jährlich
werden alle zur Patientenversorgung notwendigen Blutkomponenten hergestellt. Das gesamte Spektrum der zur Freigabe dieser Blutkonserven vorgeschriebenen Tests wird im Institut durchgeführt. Damit ist die schnelle Bereitstellung aller für die vielfältigen modernen Behandlungsmethoden erforderlichen Spezialpräparate individuell für jeden Patienten möglich.
Durchführung der Verträglichkeitstestung, immunhämatologische Diagnostik
und Ausgabe von Blutkompontenten werden rund um die Uhr angeboten.
Das bei der European Federation for Immunogenetics akkreditierte HLALabor führt unter anderem transplantationsimmunologische Untersuchungen für Patienten durch, die auf eine Nierentransplantation warten. Im
Bereich der Thrombozytendiagnostik erfolgen u.a. die Untersuchungen bei
Verdacht auf Neonatale Immunthrombozytopenie oder Heparininduzierte
Thrombozytopenie. Hier besteht die Möglichkeit, über den so genannten
HIPA-Test Kreuzreaktivitäten auszuschließen.
Zusätzlich werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Onkologie mittels
Apherese Stammzellprodukte zur autologen Stammzelltransplantation hergestellt.
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem
–– Akkreditierung des HLA-Labors
durch die European Federation
for Immunogenetics
–– Erfolgreiche Teilnahme an nationalen (INSTAND) und internationalen (European Federation
for Immunogenetics und Eurotransplant) Ringversuchen zur
Qualitätssicherung in allen Bereichen
88 I Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene
Institut für Klinische Genetik mit Praxis
für Humangenetik
Olgahospital
Ärztlicher Leiter
Telefon 0711 278-74001
Telefax 0711 278-74000
[email protected]
Dr. Helmut Heilbronner
Der Versorgungsauftrag des Instituts für Klinische Genetik umfasst im
Klini­kum Stuttgart die konsiliarische Zusammenarbeit vor allem mit der
Kinderklinik sowie der Frauenklinik (genetische Laboruntersuchungen und
klinisch-genetische Konsile). Auch werden für zahlreiche andere Kliniken
in der Region Stuttgart genetische Laboruntersuchungen durchgeführt.
Sämtliche genetische Laboruntersuchungen und genetische Beratungen des
Instituts werden in der angeschlossenen Praxis für Humangenetik zudem
auch als ambulante Leistungen erbracht.
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Klinisch-genetische Diagnostik (SyndromDiag­nostik)
–– Genetische Beratung
–– Prä- und postnatale genetische Labor-Diagnostik
–– Chromosomenanalyse
–– Konstitutionelle Aberrationen
–– Erworbene Aberrationen (Tumorzytogenetik)
–– Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISHDiagnostik)
–– Konstitutionelle Aberrationen: z.B.
Angelman-Syndrom, Cri-du-chat-Syndrom,
Miller-Dieker-Syndrom, Mikrodeletion
22-Syndrom (DiGeorge-Syndrom, VCFS),
Prader-Willi-Syndrom, Williams-BeurenSyndrom, Wolf-Hirschhorn-Syndrom
–– Erworbene Aberrationen (Tumormolekularzytogenetik)
–– DNA-Diagnostik: z.B. Adrenogenitales
Syndrom, Angelman-Syndrom (incl. Sequenzierung UBE3A-Gen), Cystische Fibrose, DiGeorgeSyndrom, Fragiles X-Syndrom, Morbus Meulengracht, Myotone Dystrophie, periodische
Fieber-Syndrome (familiäres Mittelmeerfieber,
TRAPS, MKD, CAPS), Phenylketonurie, MCADDefizienz, Prader-Willi-Syndrom, Schwerhörigkeit (autosomal rezessiv: Connexin 26-Gen,
Connexin 32-Gen), Thalassämien, Hämoglobinopathien, Faktor V Leiden-Mutation,
Prothrombin-Mutation, „PCR-Schnelltest“
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2008
2009
2010
685
677
703
Genetische Beratung
677
669
572
Tumorzytogenetik
1.429
1.454
1.313
DNA-Untersuchungen
Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene I 89
Interdisziplinäre Notaufnahme (INA)
Katharinenhospital
Ärztlicher Direktor (seit 01.04.2010)
Telefon 0711 278-30301
Telefax 0711 278-30319
[email protected]
Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkte
–– Die INA ist zentrale Anlaufstelle für alle
Notfall­patienten.
–– Sie ist immer offen für jede Erkrankung oder
Verletzung.
Besondere Angebote und Einrichtungen
–– Die INA verfügt über eine Notaufnahmestation
mit 13 Betten zur Akutbehandlung.
Prof. Dr. Tobias Schilling
Seit Mitte Dezember 2010 sind die internistische Notambulanz und die
chirurgische Notambulanz des Katharinenhospitals zu einer interdiszipli­
nären Notaufnahme (INA) zusammengefasst. Die INA befindet sich direkt
am Haupteingang des Katharinenhospitals, an der Kriegsbergstraße 60.
Die chirurgische und internistische Disziplin sehen hier interdisziplinär jeden
Patienten gemeinsam. Ziel ist, schnell zur Diagnose und zur Weiterleitung
in die entsprechende Fachabteilung zu kommen. Die INA verfügt über eine
Notaufnahmestation, in der im Bedarfsfall die Therapie des Patienten bereits
begonnen werden kann. Es gibt eine eindeutige Verantwortung und Zuständigkeit während des gesamten Aufenthaltes in der INA, ohne Verantwortungsdiffusion und unnötige Patientenwege.
Herausragende Verfahren in
Diagnose und Therapie
Die INA ist durch eine Interdiszi­
plinarität zwischen Chirurgie und
Innere Medizin gekennzeichnet:
–– ein einziges Team ohne fachliche
Trennung mit verkürzten Wartezeiten
–– eindeutige Zuständigkeit eines
Arztes während der gesamten
Behandlungsdauer, der zwischen
Patient und nachgeordneten Fachspezialisten der Klinik vermittelt
–– eindeutige Verantwortung während des gesamten Aufenthaltes
in der Notaufnahme
Qualitätssicherung (Auswahl)
–– Vermeidung von Behandlungs­
fehlern durch CIRS (Critical Incident Reporting System)
90 I Interdisziplinäre
Notaufnahme
(INA)
Zentrum für Innere
Medizin
Medizinisches Versorgungs­
zentrum für Strahlentherapie
und Neurochirurgie
Klinikum Stuttgart
Priv.-Doz. Dr. Marc Münter
Im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) werden von zugelassenen
Ärzten ambulante medizinische Leistungen in der Strahlentherapie und
Neuro­chirurgie erbracht. Von der räumlichen Nähe zur stationären Versorgung im Klinikum Stuttgart mit nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen
profitieren insbesondere schwer kranke und bettlägerige Patienten, denn
beschwerliche Umlagerung oder weite Transportwege sollten vermieden
werden.
Eine hocheffiziente Strahlentherapie bietet im MVZ seit Jahresmitte 2009 einer
der weltweit modernsten Linearbeschleuniger. Der Linac-Elektra-Synergy ist
mit dem neuen computergesteuerten Multikollimator ausgestattet, der eine
indivi­duelle Ausformung des Bestrahlungs­feldes gestattet. Das HightechGerät ermöglicht damit eine maximale Schonung des gesunden Gewebes
nach modernstem technischem Standard. Auch erlauben die Lagerungskontrollsysteme vor der RT-Appli­kation online eine Verifikation der Patientenposition. Durch sofortige Korrekturmöglichkeiten wird eine hohe Präzision
der Strahlendosis erreicht. Die technische Ausstattung des Gerätes ermöglicht jetzt auch den Einsatz der modernen Bestrahlungstechniken IMRT und
VMAT. Ein zweiter, baugleicher Linac ist im Laufe des Jahres 2010 in den
Routinebetrieb gegangen.
Ärztlicher Leiter (seit 01.01.2011)
Telefon 0711 278-34223
Telefax 0711 278-34289
[email protected]
Ansprechpartner
Fachbereich Strahlentherapie
Priv.-Doz. Dr. Marc Münter
Ärztlicher Leiter des MVZ
Telefon 0711 278-34223
[email protected]
Fachbereich Neurochirurgie und
Kinderneurochirurgie
Prof. Dr. Nikolai Hopf
Ärztlicher Direktor der Neurochirur­gischen Klinik
Telefon 0711 278-33788
mvz-neurochirurgie@
klinikum-stuttgart.de
Kaufmännischer Leiter des MVZ
Tobias Seiffert
Telefon 0711 278-22090
[email protected]
Im neurochirurgischen Teil des MVZ erfolgt in enger Zusammenarbeit
mit der Neurochirurgischen Klinik die ambulante prä- und postoperative
Patienten­betreuung. Zur Abklärung neurochirur­gischer Krankheitsbilder
stehen sämtliche bild­gebenden Verfahren und ein eigenes elektrophysio­
logisches Labor zur Ver­­fü­gung. Neben einer allgemeinen Sprechstunde sind
Spezialsprechstunden für Tumorerkrankungen, Gefäßerkrankungen, Hypophysentumore, Wirbelsäulen­erkrankungen, Erkrankungen peripherer Nerven
und für die operative Behandlung funktioneller Störungen (Schmerz,
Spastik, Bewegungsstörungen, Epilepsie) gut etabliert, die für Patienten
mit bestimmten neurochirurgischen Erkrankungen eine weitere Kompetenzbündelung ermög­lichen. Für Kinder mit neurochirurgischen Krankheiten ist
eine kinder­neuro­chirur­gische Sprechstunde eingerichtet. Neben Diagnostik
und Beratung zu neuro­chirurgischen Operationen werden auch schmerz­
therapeutische Interventionen durchgeführt.
Medizinisches Versorgungszentrum I 91
Sportklinik Stuttgart GmbH
Taubenheimstraße 8
70372 Stuttgart
Das Klinikum Stuttgart deckt mit seinen
Kliniken und Instituten nahezu alle medizinischen Fachbereiche ab. Eine der wenigen
Lücken im Leistungsspektrum bildete die
Sportmedizin. Diese Lücke wurde durch die
Beteiligung an der Sportklinik Stuttgart
GmbH geschlossen. Durch diese strategische Partnerschaft ist ein Musculo-Skelettales-Zentrum entstanden, das mit seinem
umfassenden Leistungsportfolio im süddeutschen Raum einzigartig ist. Dieses
medizinische Zentrum umfasst die drei
unfallchirurgischen und orthopädischen
Kliniken und die Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie des Klinikums
Stuttgart sowie die Sportklinik Stuttgart. Es
bietet das komplette Spektrum einer hochmodernen Orthopädie und Traumatologie
mit der Sicherheit einer diagnostischen
und therapeutischen Maximalversorgung.
Das Musculo-Skelettale-Zentrum ist damit
der größte Anbieter auf orthopädischunfall­chirurgisch-sporttraumatologischem
Gebiet in der Region.
92 I Sportklinik
Die Sportklinik Stuttgart wurde 1954
gegründet, sie ist ein Fachkrankenhaus für
Orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie. Die Klinik verfügt national wie
international über eine hohe Reputation
und gilt als eine der führenden Einrichtungen für die Behandlung von Verletzungen der oberen und unteren Extremitäten. Neben zahlreichen Spitzensportlern
und -mannschaften werden auch der
Stuttgarter Olympiastützpunkt sowie verschiedene nationale wie internationale
Sportveranstaltungen betreut.
Die medizinischen Schwerpunkte sind arthroskopische Eingriffe an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk, offene
Gelenkeingriffe, die rekonstruktive Chirurgie sowie die Endoprothetik an Schulterund Kniegelenk. Am häufigsten werden
Meniskus-Operationen einschließlich
Transplantationen, Kreuzbandplastiken
sowie Rotatorenmanschettenrekonstruk­
tionen durchgeführt. Aber auch spezielle
Verfahren wie Sehnentransplantationen
zur Stabilisierung an Sprunggelenk, Ellenbogengelenk oder Schultereckgelenk,
Groß­zehengrundgelenksprothesen, Knorpelzelltransplantationen oder die differenzierte Behandlung der Kniescheibenluxation gehören zum Angebot der Klinik.
Die medizinische Struktur wurde aufgrund
der hohen Nachfrage unter Sportlern mit
Rückenproblemen um die Sektion Wirbelsäule erweitert.
Ansprechpartner
Professor Dr. Gerhard Bauer
Ärztlicher Direktor und Chefarzt
Telefon 0711 5535-175
Telefax 0711 5535-188
[email protected]
Jürgen Zimmermann
Geschäftsführer
Telefon 0711 5535-303
Telefax 0711 5535-300
[email protected]
Gesellschafter
–– Sporthilfe Württemberg e.V. (51 %); Mitglieder sind 37 baden-württembergische
Sportfach­verbände und der Württembergische Landes­sportbund
–– Landeshauptstadt Stuttgart (49 %) als
Trägerin des Klinikums Stuttgart
Ausgewählte Leistungen (Fallzahl)
2009
2010
80
80
Betten
4.559
4.891
Patienten stationär
17.000
18.000
Patienten ambulant
5.100
5.541
Anzahl Operationen
Interdisziplinäre Zentren
Klinikum Stuttgart
Die Möglichkeiten moderner Diagnostik
mit hochkomplexen medizintechnischen
Systemen, neue Behandlungs­verfahren
und Operationstechniken, das medizi­
nische Wissen überhaupt ist heute so
vielfältig und komplex, dass sich die
Medizin immer stärker in spezialisierte
Fachdisziplinen untergliedert hat. Bei
vielen Erkrankungen jedoch reicht es oft
nicht aus, einen Patienten aus der Sicht
einer Spezialdisziplin zu behandeln.
Um aus Therapiealternativen die indivi­
duell geeignete oder auch eine sinnvolle
Kombination mehrerer Therapien auszu­
wählen, ist die Expertise unterschied­
licher Spezialisten gefragt.
Im Klinikum Stuttgart arbeiten deshalb
die Spezialisten verschiedener Fach­
gebiete in einer ganzen Reihe interdiszi­
plinärer medizinischer Zentren zusam­
men. Nicht das Fachgebiet steht hier im
Vordergrund, sondern die Erkrankung.
In regelmäßigen Fallkonferenzen werden
Diagnostik und Therapie besprochen
und das weitere Vorgehen nach evidenz­
basierten Kriterien festgelegt. Gebündel­
te Spezialkenntnisse führen so zu opti­
malen Behandlungsergebnissen.
Zertifiziertes Brustzentrum
Fast 50.000 Frauen werden in Deutschland
jährlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Das zertifizierte Brustzentrum
Klinikum Stuttgart bietet Patientinnen in
enger Kooperation mit den behandelnden niedergelassenen Ärzten Diagnostik,
Therapie, Begleitung und Nachsorge auf
universitärem Niveau. Das Brustzentrum
Klinikum Stuttgart ist durch die Deutsche
Krebsgesellschaft e.V. und die Deutsche
Gesellschaft für Senologie sowie nach DIN
ISO 9001:2008 zertifiziert.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Ulrich Karck,
Ärztlicher Direktor der Frauenklinik,
Krankenhaus Bad Cannstatt
Telefon 0711 278-63101
Telefax 0711 278-63102
[email protected]
–– Prof. Dr. Tilo Andus, Ärztlicher Direktor
der Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie, Krankenhaus
Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Prof. Dr.
Hans Henkes, Ärztliche Direktoren der
Klinik für Diagnostische und Interven­
tionelle Radiologie / Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Radiologie Zentrum Stuttgart, Seelbergstraße, Stuttgart-Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Thomas Schöller, Zentrum für
Plastische Chirurgie, Marienhospital
–– Dr. Alexander Tripp, Leitender Oberarzt
der Klinik für Hand-, Plastische und
Mikrochirurgie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Anästhesiologie
und operative Intensivmedizin,
Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Alexander Bosse, Ärztlicher
Direktor des Instituts für Pathologie,
Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl, Ärztliche
Direktorin der Klinik für Nuklearmedizin,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Radioonkologie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Marc Münter, Leiter MVZ
Strahlentherapie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie, Bürgerhospital
–– Dr. Helmut Heilbronner, Ärztlicher
Leiter des Instituts für Klinische Genetik, Olgahospital
–– Prof. Dr. Eberhard Wieland, Ärztlicher
Direktor des Zentralinstituts für Klinische
Chemie und Laboratoriumsmedizin,
Katharinenhospital
–– Ursula Banzhaf, Leiterin des Therapiezentrums Klinikum Stuttgart
Kooperationspartner
–– Dr. Anneliese Kohler, Stuttgart
–– Dr. Hans Unrath, Stuttgart
–– Frank Altena, Fellbach
–– Dr. Karin Horn-Hirning, Stuttgart
–– Dr. Verena Zimmermann, Stuttgart
–– Dr. Birgit Kurdum, Stuttgart
–– Dr. Susanne Rösch, Kornwestheim
–– Dr. Alexandra Warecka-Speichermann,
Stuttgart
–– Erika Binder, Stuttgart
–– Dr. Ursula Endreß-Wach, Stuttgart
–– Dr. Gerhard Schanz, Fellbach
–– Dr. Gerhard Schmid, Gerlingen
–– Dr. Isabella Taud, Fellbach-Schmiden
–– Dr. Christina Götz, Stuttgart
–– Dr. Claudia Hüfner, Esslingen
–– Dr. Erich Reuter, Waiblingen
–– Dr. Hella Haith, Fellbach
–– Dr. Daniela Gropengießer, Waiblingen
–– Dr. Stephan Schramm, Waiblingen
–– Fritz Laessing, Renningen
–– Dr. Ralf-Robert Günther, Vaihingen/Enz
Interdisziplinäre Zentren I 93
Interdisziplinäre Zentren
Klinikum Stuttgart
Zertifiziertes Zentrum für Gynäko­
logische Krebserkrankungen
Im Vergleich zum Brustkrebs treten Krebs­
erkrankungen der Gebärmutter, der
Eierstöcke, der Scheide oder der Vulva
deutlich seltener auf. Umso wichtiger ist
für eine optimale Behandlung die Erfahrung eines großen Zentrums für Gynä­
kologische Krebserkrankungen. Das Optimum für jede Patientin zu erreichen
ist das Ziel. Das Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen des Klinikums
Stuttgart ist durch die Deutsche Krebs­
gesellschaft e.V. sowie nach DIN ISO
9001:2008 zertifiziert.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Ulrich Karck,
Ärztlicher Direktor der Frauenklinik,
Krankenhaus Bad Cannstatt
Telefon 0711 278-63101
Telefax 0711 278-63102
[email protected]
–– Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Radioonkologie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Marc Münter, Leiter MVZ
Strahlentherapie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Tilo Andus, Ärztlicher Direktor
der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie
und internistische Onkologie, Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Alexander Bosse, Ärztlicher
Direktor des Instituts für Pathologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Anästhesiologie
und operative Intensivmedizin,
Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Prof. Dr.
Hans Henkes, Ärztliche Direktoren der
94 I Interdisziplinäre Zentren
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl, Ärztliche Direktorin der Klinik für Nuklearmedizin, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Bürgerhospital
–– Dr. Helmut Heilbronner, Ärztlicher
Leiter des Instituts für Klinische
Genetik, Olgahospital
–– Prof. Dr. Eberhard Wieland, Ärztlicher
Direktor des Zentralinstituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Katharinenhospital
–– Dr. Beate Luz, Ärztliche Direktorin
des Zentralinstituts für Transfusions­
medizin und Blutspendedienst,
Katharinenhospital
–– Ursula Banzhaf, Leiterin des Therapie­
zentrums Klinikum Stuttgart
Myomzentrum
Jede zehnte Frau über 40 Jahre ist mehr
oder weniger ausgeprägt von Myomen
betroffen. Im Myomzentrum des Klinikums
Stuttgart kooperieren Gynäkologen der
Frauenklinik und Radiologen der Klinik
für Diagnostische und Interventionelle
Radiologie eng miteinander, um betroffenen Frauen eine individuelle, sichere und
erfolgreiche Myomtherapie anbieten zu
können. Das Leistungsspektrum umfasst
neben der medikamentösen Therapie die
Behandlungsalternativen Myomoperation
und Myomembolisation.
Behandlungsteam
Sprecher: Prof. Dr. Götz Martin Richter
Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
Telefon 0711 278-34401
Telefax 0711 278-34409
[email protected]
–– Prof. Dr. Ulrich Karck, Ärztlicher
Direktor der Frauenklinik, Krankenhaus
Bad Cannstatt
Zertifiziertes Darmzentrum
Darmkrebs ist in 90 Prozent aller Fälle heilbar – wenn er früh genug erkannt und
richtig behandelt wird. Das Darmzentrum
des Klinikums Stuttgart ist nach den Kriterien der Deutschen Krebs­gesellschaft e.V.
und dem Qualitäts­managementsystem
DIN ISO 9001:2008 zerti­fiziert. Diese Qualitätssiegel bescheinigen dem Darmzentrum,
dass es alle Anforderungen erfüllt, die an
eine optimale Versorgung von Patienten
mit Darmkrebs gestellt werden.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Jörg Köninger,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33401
Telefax 0711 278-33409
[email protected]
–– Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroentero­logie,
Hepatologie und Infektiologie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Tilo Andus, Ärztlicher Direktor
der Klinik für Allgemeine Innere
Medizin, Gastroenterologie, Hepato­
logie und internistische Onkologie,
Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler,
Ärztlicher Direktor des Fachabteilungsbereichs Hämatologie und internistische
Onkologie, Bürgerhospital und Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Michael Müller, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Krankenhaus Bad
Cannstatt
–– Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Radioonkologie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Marc Münter, Leiter MVZ
Strahlentherapie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinen­hospital,
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Prof. Dr.
Hans Henkes, Ärztliche Direktoren der
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie / Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Alexander Bosse, Ärztlicher
Direktor des Instituts für Pathologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Bürgerhospital
–– Prof. Dr. Eberhard Wieland, Ärztlicher
Direktor des Zentralinstituts für Klinische
Chemie und Laboratoriumsmedizin,
Katharinenhospital
–– Ursula Banzhaf, Leiterin des Therapie­
zentrums Klinikum Stuttgart
–– Praxis für Innere Medizin, Dr. Michael
Parys, Stuttgart
–– Gastroenterologische Schwerpunktpraxis,
Dr. Hartmut Gölkel, Dr. Hans-Michael
Hämmerle, Stuttgart
–– Dr. Thomas M. Ulshöfer, Facharzt für
Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Ludwigsburg
–– Gemeinschaftspraxis Dr. Hans E.
Heinzmann, Dr. Christoph Rothfuß,
Winnenden
–– Gastroenterologie und Gastrointestinale Tumorerkrankungen am St. Anna,
Prof. Dr. Bodo Klump, Dr. Oliver Nehls
Kooperationspartner
–– Ambulante Gastroenterologie, Dr. Karl
M. Teubner, Dr. Albrecht G. Maier,
Dr. Dietmar Vogler, Stuttgart
–– Schwerpunktpraxis und Tagesklinik für
Onkologie, Hämatologie, Gastroenterologie, Palliativmedizin, Dr. Emil Höring,
Dr. Matthias Respondek, Dr. Ulrike
Schwinger, Stuttgart
–– Internistische Schwerpunktpraxis,
Dr. Ewald Hommel, Stuttgart
–– Gastroenterologische Schwerpunkt­
praxis Stuttgart, Dr. Thomas Bühler, Dr.
Markus von Ehr, Dr. Andreas Mühlhöfer,
Stuttgart
–– Hämato-Onkologische Schwerpunkt­
praxis, Palliativmedizin, Notfallmedizin,
Dr. Gregor B. Springer, Dr. Heinrich E.
Fiechtner, Stuttgart
–– Colo-Proktologische Gemeinschaftspraxis, Dr. Helmut Meffle, Dr. Jürgen Thoß,
Stuttgart
Interdisziplinäre Zentren I 95
Interdisziplinäre Zentren
Klinikum Stuttgart
Zertifiziertes Pankreaszentrum
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind
häufig sehr komplex. Eine optimale Therapie bedarf zunächst einer exakten Diagnostik, die nach Klärung des Krankheitsbildes
eine medikamentöse oder operative Therapie nach sich zieht. Das Pankreaskarzinomzentrum am Katharinenhospital ist nach
dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN
ISO 9001:2008 und nach den Kriterien der
Deutschen Krebsgesellschaft e.V. sowie
als „Kompetenzzentrum für chirurgische
Erkrankungen des Pankreas“ nach den
Kriterien der Deutschen Gesellschaft für
Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)
zertifiziert. Es ist damit bundesweit das
zweite Zentrum, das beide Zertifizierungen
erfolgreich durchlaufen hat.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Jörg Köninger,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33401
Telefax 0711 278-33409
[email protected]
–– Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroentero­
logie, Hepatologie und Infektiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler,
Ärztlicher Direktor des Fachabteilungsbereichs Hämatologie und internistische Onkologie, Bürgerhospital und
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl, Ärzt­
liche Direktorin der Klinik für Nuklearmedizin, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Alexander Bosse, Ärztlicher
Direktor des Instituts für Pathologie,
Katharinenhospital
96 I Interdisziplinäre Zentren
–– Prof. Dr. Andreas Walther, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Anästhesiologie
und operative Intensivmedizin,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Radioonkologie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Marc Münter, Leiter MVZ
Strahlentherapie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Bürgerhospital
–– Ursula Banzhaf, Leiterin des Therapiezentrums Klinikum Stuttgart
Leberzentrum
Weil die Leber eine sehr komplexe Struktur hat und vielfältige Aufgaben übernehmen muss, ist auch die Behandlung
der verschiedenen Lebererkrankungen
sehr vielschichtig. Die medizinischen Fachdisziplinen im Klinikum Stuttgart, die sich
mit Erkrankungen der Leber beschäftigen,
haben ihre Expertise im Leberzentrum
gebündelt. Denn durch Kombinations­
therapien lassen sich heute Lebererkrankungen behandeln, die noch vor einigen
Jahren als austherapiert galten.
Behandlungsteam
Sprecher: Prof. Dr. Götz Martin Richter,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-34401
Telefax 0711 278-34409
[email protected]
–– Prof. Dr. Jörg Köninger, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allge-
meine Innere Medizin, Gastroentero­
logie, Hepatologie und Infektiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler,
Ärztlicher Direktor des Fachabteilungsbereichs Hämatologie und internis­
tische Onkologie, Bürgerhospital und
Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl, Ärzt­
liche Direktorin der Klinik für Nuklearmedizin, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Tilo Andus, Ärztlicher Direktor
der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie
und internistische Onkologie, Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Priv.-Doz. Dr. Michael Müller, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Krankenhaus Bad
Cannstatt
Kooperationspartner
–– Ärzte für Allgemeinmedizin, Dres. Med.
Schaffert, Trein, Ißler und Schnaitmann
Zertifiziertes Prostatakarzinom­
zentrum
Prostatakrebs stellt heute für den Mann
die häufigste Krebserkrankung und die
dritthäufigste Krebstodesursache dar.
Dank neuester Forschungsergebnisse haben
sich die Untersuchungs- und Behand­lungs­
methoden aber zunehmend verbessert
und verfeinert. Für eine moderne, evidenz­
basierte Behandlung haben wir die Expertise unterschiedlicher Fachdisziplinen im
Prostatakarzinomzentrum gebündelt. Das
Prostatakarzinomzentrum des Klinikums
Stuttgart ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. sowie nach DIN ISO
9001:2008 zertifiziert.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Ulrich Humke,
Ärztlicher Direktor der Urologischen Klinik,
Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33801
Telefax 0711 278-33809
[email protected]
–– Prof. Dr. Bernhard F. Schmidt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Radioonkologie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Marc Münter, Leiter MVZ
Strahlentherapie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans-Günther Mergenthaler,
Ärztlicher Direktor des Fachabteilungsbereichs Hämatologie und internis­
tische Onkologie, Bürgerhospital und
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Alexander Bosse, Ärztlicher
Direktor des Instituts für Pathologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Andreas Walther, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Anästhesiologie
und operative Intensivmedizin,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Gabriele Pöpperl,
Ärztliche Direktorin der Klinik für
Nuklearmedizin, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Bürgerhospital
–– Prof. Dr. Eberhard Wieland, Ärztlicher
Direktor des Zentralinstituts für
Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Katharinenhospital
–– Ursula Banzhaf, Leiterin des Therapie­
zentrums Klinikum Stuttgart
Kooperationspartner
–– Niedergelassene Urologen
–– Selbsthilfegruppe Prostatakrebs
Stuttgart e.V.
–– Reha-Zentren:
–– Zentrum für Ambulante Rehabilitation
Stuttgart
–– Kraichgau-Klinik Bad Rappenau
–– Staufenburgklinik Durbach
–– Rehabilitationsklinik Park-Therme
Badenweiler
Transplantationszentrum
(Nierentransplantation)
Das Transplantationszentrum Stuttgart ist
eine interdisziplinäre Einrichtung, in der
Nephrologen, Urologen und Chirurgen
zusammenarbeiten. Das Zentrum ist zugelassen für die Übertragung von Nieren
gemäß § 9 Transplantationsgesetz. Seit
Gründung des Zentrums 1986 bis April
2011 wurden 1.239 Nieren transplantiert,
darunter 238 von Lebendspendern. Die
Zahl der Lebendnierenspenden ist in den
letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Christoph J. Olbricht,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Nieren- und
Hochdruckkrankheiten, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-35301
Telefax 0711 278-35309
[email protected]
–– Prof. Dr. Ulrich Humke, Ärztlicher Direktor der Urologischen Klinik, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Jörg Köninger, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Katharinenhospital
Transplantationskoordinator
Martin Kalus, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-34150
Telefax 0711 278-34159
[email protected]
www.transplantationszentrum-stuttgart.de
Interdisziplinäre Zentren I 97
Interdisziplinäre Zentren
Klinikum Stuttgart
Zentrum für angeborene Herzfehler
(ZAHF)
Dank weiterentwickelter Therapiemöglichkeiten erreichen immer mehr Kinder
mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter. Das Zentrum für angeborene
Herzfehler ist spezialisiert auf die umfassende Versorgung aller Patienten mit
angeborenen Herzerkrankungen – vom
Neugeborenen bis zum Erwachsenen.
Behandlungsteam
Dr. Frank Uhlemann,
Ärztlicher Direktor der Pädiatrie 3,
Olgahospital
Telefon 0711 278-72441
Telefax 0711 278-72449
[email protected]
Prof. Dr. Thomas Nordt,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Herz- und
Gefäßkrankheiten, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-35201
Telefax 0711 278-35209
[email protected]
Prof. Dr. Nicolas Doll,
Ärztlicher Direktor der Sana Herzchirurgie
Stuttgart (SHS)
Telefon 0711 278-36000
Telefax 0711 278-36009
[email protected]
98 I Interdisziplinäre Zentren
Schlaganfallzentrum
Um die Folgen eines Schlaganfalls möglichst gering zu halten, ist eine rasche,
zielgerichtete Diagnostik und Therapie
entscheidend. Die nach den Qualitätskriterien der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zertifizierte Überregionale
Stroke Unit in der Neurologischen Klinik
im Bürgerhospital bietet dazu wichtige
Voraussetzungen. Zusammen mit den im
interdisziplinären Schlaganfallzentrum
kooperierenden weiteren Fachdisziplinen
ist eine umfassende Versorgung der Patienten gewährleistet.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Hansjörg Bäzner,
Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik,
Bürgerhospital
Telefon 0711 278-22401
Telefax 0711 278-22174
[email protected]
–– Prof. Dr. Nikolai Hopf, Ärztlicher
Direktor der Neurochirurgischen Klinik,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans Henkes, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Neuroradiologie,
Katharinenhospital
Stuttgart Spine Center – das interdis­
ziplinäre Wirbelsäulenzentrum am
Klinikum Stuttgart
Im „Stuttgart Spine Center“ des Klinikums
Stuttgart ist die Expertise der Fächer
Neurochirurgie, Orthopädie und Unfall­
chirurgie für eine optimierte und interdisziplinäre Behandlung von Erkrankungen,
Verletzungen und Verletzungsfolgen an
der Wirbelsäule gebündelt. Das Zentrum
bietet damit eine in Stuttgart und der
Region einmalige und vollständige Kompetenz in Diagnostik und Therapie auf
universitärem Niveau.
Behandlungsteam
–– Prof. Dr. Nikolai Hopf, Ärztlicher Direktor, Dr. Douglas Schildheuer, Leiter spinale Neuro­chirurgie, Neurochirurgische
Klinik, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Christian Knop, Ärztlicher
Direktor, Waldemar Grünwald, Leiter
spinale Unfallchirurgie, Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Thomas Wirth, Ärztlicher
Direktor, Dr. Micha Langendörfer,
Leiter spinale Orthopäde, Orthopädische Klinik, Olgahospital
Kontakt
Stuttgart Spine Center
Telefon 0711 278-33733
[email protected]
Traumazentrum
Für die Behandlung schwerst verletzter
Unfallopfer ist das Katharinenhospital mit
seinem Traumazentrum optimal ausge­
rüstet. In einem speziellen Behandlungsraum, der mit modernster Medizintechnik
ausgestattet ist, verschafft sich ein interdisziplinäres Team zunächst einen Überblick über die Schwere der Verletzungen
und entscheidet über die ersten Behandlungsschritte. Je nach Verletzung werden
dazu Spezialisten aus weiteren Fachgebieten hinzugezogen. Durch das interdiszi­
plinäre Vorgehen sind die Ärzte des
Trauma­zentrums in der Lage, selbst Patienten mit sehr schweren Verletzungen zu
retten und Verletzungsfolgen zu mindern.
Das Traumazentrum erfüllt als „überregionales Traumazentrum“ alle Anforderun­
gen zur Behandlung von Schwerverletzten
nach den Kriterien des Weißbuches der
Deutschen Gesellschaft für Unfall­chirurgie
und den Kriterien TraumaNetzwerkD DGU.
Die Zertifizierung als Traumanetzwerk ist
beantragt.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Christian Knop,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfallchirurgie
und Orthopädie, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33501
Telefax 0711 278-33509
[email protected]
–– Prof. Dr. Jörg Köninger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Dr. Dieter Weingart, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie, Plastischästhetische Operationen, Zentrum für
Implantologie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Egon Weidle, Ärztlicher Direktor der Augenklinik, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Andreas Walther, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Anästhesiologie
und operative Intensivmedizin,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans Henkes, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Neuroradiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Nikolai Hopf, Ärztlicher
Direktor der Neurochirurgischen Klinik,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Christian Sittel, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und
Ohrenkrankheiten, Plastische
Operationen, Katharinenhospital und
Olgahospital
–– Prof. Dr. Thomas Hupp, Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie, Katharinenhospital
–– Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Wachter,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Hand-,
Plastische und Mikrochirurgie,
Katharinenhospital
Musculo-Skelettales-Zentrum
Das Klinikum mit seinen Orthopädischen
und Unfallchirurgischen Kliniken hat
gemeinsam mit der Sportklinik Stuttgart
GmbH ein hoch spezialisiertes MusculoSkelettales-Zentrum gebildet. Das Zentrum verfügt damit über das komplette
Leistungsportfolio einer hochmodernen
Orthopädie und Traumatologie mit der
Sicherheit einer diagnostischen und therapeutischen Maximalversorgung auf universitärem Niveau. Es ist gleichzeitig auch
der größte Anbieter auf orthopädischunfallchirurgisch-sporttraumatologischem
Fachgebiet in Stuttgart und der Region.
Das Klinikum Stuttgart ist mit 49 Prozent
der Gesellschafteranteile an der Sport­
klinik Stuttgart GmbH beteiligt.
Behandlungsteam
Sprecher: Dr. Patrik Reize,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie, Krankenhaus Bad Cannstatt
Telefon 0711 278-63001
Telefax 0711 278-63002
[email protected]
–– Prof. Dr. Gerhard Bauer, Ärztlicher
Direktor der Sportklinik Stuttgart GmbH
–– Prof. Dr. Christian Knop, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Unfallchirurgie
und Orthopädie, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Thomas Wirth, Ärztlicher
Direktor der Orthopädischen Klinik,
Olgahospital
–– Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Wachter,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Hand-,
Plastische und Mikrochirurgie,
Katharinenhospital
Interdisziplinäre Zentren I 99
Interdisziplinäre Zentren
Klinikum Stuttgart
Zertifiziertes Gefäßzentrum
Im interdisziplinären Gefäßzentrum des
Klinikums Stuttgart werden alle Arten
von Arterien- und Venen-Erkrankungen
diagnostiziert und behandelt. Je nach
Krankheitsbild arbeiten die Gefäßchirur­
gen dabei eng mit Internisten und Radiologen zusammen. Das Gefäßzentrum ist
von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) mit dem Zertifikat „anerkanntes Gefäßzentrum“ ausgezeichnet.
Behandlungsteam
Leitung: Prof. Dr. Thomas Hupp,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie,
Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33601
Telefax 0711 278-33609
[email protected]
–– Prof. Dr. Thomas Nordt, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Christoph J. Olbricht, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Nieren- und
Hochdruckkrankheiten, Katharinen­
hospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Hans Henkes, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Neuroradiologie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Ralf Lobmann, Ärztlicher
Direktor der Medizinischen Klinik 3 –
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie
und Geriatrie, Bürgerhospital
–– Prof. Dr. Hansjörg Bäzner, Ärztlicher
Direktor der Neurologischen Klinik,
Bürgerhospital
Kooperationspartner
–– Sana Herzchirurgie Stuttgart (SHS)
100 I Interdisziplinäre Zentren
Interdisziplinäres Diabetisches
Fuß-Zentrum (InDiZ)
Vor allem Typ-2-Diabetiker sind vom
Diabetischen Fußsyndrom betroffen.
Allein in Deutschland werden jedes Jahr
rund 40.000 Amputationen infolge des
Diabetischen Fußsyndroms vorgenommen.
Der Fußerhalt ist deshalb das wichtigste
Ziel der Diabetologen, Gefäßchirurgen
und interventionellen Radiologen, die im
Interdisziplinären Diabetischen Fuß-Zentrum am Klinikum Stuttgart zusammen­
arbeiten.
Behandlungsteam
Sprecher: Prof. Dr. Ralf Lobmann,
Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik 3
– Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und
Geriatrie, Bürgerhospital
Telefon 0711 278-22601
Telefax 0711 278-22173
[email protected]
–– Prof. Dr. Thomas Hupp, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Götz Martin Richter, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie,
Katharinenhospital
Zentrum für Ästhetische Chirurgie
Das Zentrum für Ästhetische Chirurgie des
Klinikums Stuttgart vereint das Fachwissen
ausgewiesener Spezialisten aus den Gebieten Plastische Chirurgie, Dermatologie
(Haut), Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohren- und Augenheilkunde sowie Frauenheilkunde. Es bildet
damit ein in dieser Form einmaliges Kompetenznetzwerk.
Behandlungsteam
Leitung: Leitender Oberarzt Dr. Alexander
Tripp, Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie, Katharinenhospital
Telefon 0711 278-33501
Telefax 0711 278-33509
[email protected]
www.stuttgart-aesthetische-chirurgie.de
–– Prof. Dr. Ulrich Karck, Ärztlicher
Direktor der Frauenklinik, Krankenhaus
Bad Cannstatt
–– Priv.-Doz. Dr. Jörg Keller, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Dermatologie
und Phlebologie, Krankenhaus Bad
Cannstatt
–– Priv.-Doz. Dr. Michael Müller, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie, Krankenhaus Bad
Cannstatt
–– Prof. Dr. Christian Sittel, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Hals-, Nasenund Ohrenkrankheiten, Plastische
Operationen, Katharinenhospital und
Olgahospital
–– Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Wachter,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Hand-,
Plastische und Mikrochirurgie,
Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Egon Weidle, Ärztlicher Direktor der Augenklinik, Katharinenhospital
–– Prof. Dr. Dr. Dieter Weingart, Ärztlicher
Direktor der Klinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie, Plastisch-ästhetische Operationen, Zentrum für
Implantologie, Katharinenhospital
Adipositas-Zentrum
Perinatalzentrum
Geriatrisches Zentrum Stuttgart
Menschen, die unter starkem Übergewicht
oder Adipositas leiden, haben oft schon
einen langen Weg mit vielen unwirksamen
Diätversuchen hinter sich. Für viele ist eine
Operation eine Chance, ihr Übergewicht
dauerhaft zu reduzieren. Im AdipositasZentrum werden sie dabei auch psychologisch und ernährungsmedizinisch begleitet.
Das Perinatalzentrum des Klinikums
Stuttgart am Krankenhaus Bad Cannstatt
bietet besonders für Risiko- und Hoch­
risikoschwangere eine optimale und
umfassende Diagnostik, Beratung und
Behandlung. Es ist das größte nicht-universitäre Perinatalzentrum Deutschlands
und als Level-1-Perinatalzentrum der
höchsten Versorgungsstufe (nach GBA und
gemäß Empfehlung der Fachgesellschaften) anerkannt. Eine Neugeborenenintensivstation befindet sich unmittelbar
neben dem Kreißsaal und den Operationsräumen für die Kaiserschnittentbindungen
der Frauenklinik. Damit ist eine rasche
und auch intensivmedizinische Versorgung
kranker Neugeborener oder Frühgeborener durch die ständig anwesenden Kinder­
ärzte gewährleistet. Risikoreiche Transporte werden vermieden. Zudem werden
die kleinen Patienten nach der Geburt
nicht mehr von ihrer Mutter getrennt,
sondern sind auf der Neugeborenenintensivstation in unmittelbarer Nähe der
Wöchnerinnenstation.
Im geriatrischen Zentrum werden ältere
Menschen, bei denen sich akutmedizinische Probleme mit typischen geriatrischen Problemen verbinden, im Rahmen
einer frührehabilitativen Komplexbehandlung besonders aufwändig betreut. Ein
interdisziplinäres Team aus den Fach­
gebieten Physiotherapie, physikalische
Therapie, Ergotherapie, Logopädie und
Psychologie behandelt unter fachärztlicher Leitung die älteren Patienten.
Außerdem unterstützt das Geriatrische
Konsil, eine Gruppe von Experten verschiedener Berufsgruppen (Arzt, Krankenschwester, Altenpflegerin, Sozialarbeiterin),
die anderen Kliniken bei der Versorgung
älterer Patienten.
Behandlungsteam
Leitung: Priv.-Doz. Dr. Michael Müller,
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeinund Viszeralchirurgie, Krankenhaus Bad
Cannstatt
Telefon 0711 278-62601
Telefax 0711 278-60390
[email protected]
–– Prof. Dr. Tilo Andus, Ärztlicher Direktor
der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie, Krankenhaus
Bad Cannstatt
–– Prof. Dr. Annegret Eckhardt-Henn,
Ärztliche Direktorin der Medizinischen
Klinik 2 – Klinik für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie,
Bürgerhospital
–– Prof. Dr. Ralf Lobmann, Ärztlicher
Direktor der Medizinischen Klinik 3 –
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie
und Geriatrie, Bürgerhospital
Kooperationspartner
–– Prof. Dr. Stephan Bischoff, Zentrum für
Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim, Stuttgart
–– Selbsthilfegruppe Adipositas Stuttgart
Behandlungsteam
Leitung: Dr. Matthias Vochem,
Ärztlicher Direktor der Pädiatrie 4 –
Neonatologie und neonatologische
Intensivstation, Olgahospital
Behandlungsteam
Leitung: Alexander Friedl (Facharzt für Innere
Medizin, Geriatrie, Diabetologie und Diabetologe DDG), Medizinische Klinik 3 – Klinik für
Endokrino­logie, Diabetologie und Geriatrie,
Bürgerhospital
Telefon 0711 278-22603
Telefax 0711 278-2187074
[email protected]
Telefon 0711 278-72451
Telefax 0711 278-72459
[email protected]
–– Prof. Dr. Ulrich Karck, Ärztlicher
Direktor der Frauenklinik, Krankenhaus
Bad Cannstatt
Interdisziplinäre Zentren I 101
Pflege- und Funktionsdienst
Klinikum Stuttgart
Pflegedirektorin (seit 01.04.2011)
Telefon 0711 278-32062
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Im Zentrum unserer Arbeit im Klinikum
Stuttgart steht der Mensch, der sich uns
als Patient anvertraut. Die Mitarbeiter­
innen und Mitarbeiter des Pflegedienstes
begleiten und unterstützen unsere
Patienten mit großem persönlichem
Engagement, mit Empathie und fachlicher
Kompetenz. Mit rund 2.700 Mitarbeiter­
innen und Mitarbeitern bildet der Pflegeund Funktionsdienst die größte Berufs­
gruppe im Klinikum Stuttgart.
102 I Pflege- und Funktionsdienst
Gudrun Klein
Auf den Stationen im Bürgerhospital,
Katharinenhospital, Krankenhaus Bad
Cannstatt und im Olgahospital sorgt
das Pflegepersonal für die professionelle
Versorgung der Patientinnen und Patienten auf den Stationen. Zudem arbeiten
Fachpflegekräfte in besonders anspruchsvollen Bereichen – beispielsweise in den
Funktionsbereichen der Kliniken, in Operationssälen, auf Intensivstationen und im
Palliativbereich, in der Onkologie und in
Inter­mediate Care-Stationen.
Der Pflegedienst des Klinikums Stuttgart
arbeitet mit patientenorientierten Pflegekonzepten nach den aktuellen Erkenntnissen der Pflegewissenschaft. Dabei steht
die individuelle Betreuung von Patienten
und Angehörigen im Mittelpunkt, wobei
immer auch die physischen, psychischen,
sozialen und kulturellen Bedürfnisse der
Menschen berücksichtigt werden.
Unsere Patientinnen und Patienten beziehen wir aktiv in den Pflegeprozess mit ein
– darauf haben wir auch unser Pflegeund Qualitätsmanagement ausgerichtet.
Unser wichtigstes Potenzial für eine optimale Pflege sind unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Das Führungskonzept in
der Pflege des Klinikums Stuttgart setzt
auf ein hohes Maß an Mitarbeiterorientierung. Die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Entschei­dun­
gen und Veränderungen im Pflegedienst
sowie individuelle und team­bezogene
Personalentwicklungsmaßnahmen sind
zentrale Bestandteile unseres Führungsverständnisses.
Ansprechpartnerin
Sekretariat
Regine Schöllkopf
Telefon 0711 278-32062
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Pflege- und Funktionsdienst I 103
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Von der Krankenhausleitung,
Verwaltung und Technik über die
Therapiebereiche bis zu den
Schulen und sozialen Diensten –
sie alle sorgen für einen reibungs­losen
Ablauf des täglichen Kranken­haus­
betriebs und unterstützen die
optimale Patientenversorgung.
104 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Krankenhausleitung, Unterneh­
mensentwicklung, Qualitäts­
manage­ment, Presse- und Öffent­
lichkeitsarbeit, Datenschutz,
Betriebsbeauftragte, Personalrat
>>> Seite 104
Dienstleistungszentrum
>>> Seite 106
Bildungszentrum
>>> Seite 108
Therapiezentrum
>>> Seite 110
Medizinische Fachbibliotheken
>>> Seite 112
Sozialarbeit
>>> Seite 113
Pflegerische Elternberatung, Grüne
Damen und Herren, Seelsorge
>>> Seite 114
Palliativmedizin, Ethik-Komitee
>>> Seite 115
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 105
Krankenhausleitung, Unternehmensentwicklung,
Qualitätsmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Datenschutz, Betriebsbeauftragte, Personalrat
Klinikum Stuttgart
Klinikum Stuttgart Organisationsstruktur
Geschäftsführung
Dr. Ralf-Michael Schmitz
Krankenhaus-Direktorium
Krankenhaus-Direktorium
Kliniken und Institute
Klinischer Direktor
Prof. Dr. Claude Krier
Bürgerhospital
Katharinenhospital
Krankenhaus Bad Cannstatt
Olgahospital
Krankenhausleitung
Geschäftsführer
Dr. Ralf-Michael Schmitz
Telefon 0711 278-32001
Telefax 0711 278-32009
[email protected]
Klinischer Direktor
Professor Dr. Claude Krier
Telefon 0711 278-32006
Telefax 0711 278-32003
[email protected]
Dienstleistungszentrum
flegedirektorin
P
Gudrun Klein
Medizinische Zentren
- Klinischer Bereich
- Pflege
- Funktionsdienst
Sonstige klinische
Dienstleistungen
Direktorin
Controlling & Finanzen
Antje Groß
–– Zentrum für Innere Medizin
–– Neurozentrum
–– Zentrum für operative Medizin I
–– Zentrum für operative Medizin II
–– Kopf-Zentrum
–– Zentrum für Kinder- und
Jugendmedizin
–– Zentrum für Dermatologie
Pflegedirektorin
Gudrun Klein
Telefon 0711 278-32062
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Direktorin für Controlling und Finanzen
Antje Groß
Telefon 0711 278-32020
Telefax 0711 278-402020
[email protected]
106 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Direktor
Service & Infrastruktur
Adalbert Erben
–– Zentrum für Seelische
Gesundheit
–– Zentrum für Radiologie
–– Zentrum für Anästhesiologie
und Intensivmedizin
–– Zentrum für Klinische Patho­
logie, Pharmazie und Hygiene
Direktor für Service und Infrastruktur
Adalbert Erben
Telefon 0711 278-32011
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Unternehmensentwicklung
Die Stabsabteilung Unternehmensentwicklung berät und unterstützt die Geschäftsführung in der strategischen Weiterentwicklung und der Umsetzung der Unternehmensstrategie des Klinikums.
Leitung
Carmen Hurrle-Manke
Telefon 0711 278-32012
Telefax 0711 278-32009
[email protected]
Unternehmenskommunikation
Andreas Braun
Telefon 0711 278-32016
Telefax 0711 278-402016
[email protected]
Ulrike Fischer
Telefon 0711 278-32008
Telefax 0711 278-32004
[email protected]
Projektbüro
Sebastian Hartmann
Telefon 0711 278-32105
Telefax 0711 278-407097
[email protected]
Ursula Krause
Telefon 0711 278-32104
Telefax 0711 278-402104
[email protected]
Projekt- und Changemanagement
Sebastian Hartmann
Telefon 0711 278-32105
Telefax 0711 278-407097
[email protected]
Ursula Krause
Telefon 0711 278-32104
Telefax 0711 278-402104
[email protected]
Erhard Vollert
Telefon 0711 278-32188
Telefax 0711 278-407018
[email protected]
Ideenmanagement
Carmen Hurrle-Manke
Telefon 0711 278-32012
Telefax 0711-278-32009
[email protected]
Strategische Kooperationen und
neue Geschäftsfelder
Volkert Weiss
Telefon 0711 278-32180
Telefax 0711 278-32189
[email protected]
Strategische Personalentwicklung
(Konzeptentwicklung)
Yvonne Veit
Telefon 0711 278-35804
Telefax 0711-278-405804
[email protected]
Qualitätsmanagement und
Medizinprozesse
Dr. Matthias Fabian
Telefon 0711 278-32183
Telefax 0711 278-32189
[email protected]
Elke Drewitz
Telefon 0711 278-32187
Telefax 0711 278-32189
[email protected]
Betriebsbeauftragte
Bürgerhospital
Margot Dorn
Telefon 0711 278-22459
Telefax 0711 278-22467
[email protected]
Katharinenhospital
Matthias Bäuerlein
Telefon 0711 278-32106
Telefax 0711 278-32809
[email protected]
Krankenhaus Bad Cannstatt
Margot Dorn
Telefon 0711 278-22459
Telefax 0711 278-22467
[email protected]
Olgahospital
Nicole Noppel
Telefon 0711 278-72050
Telefax 0711 278-72010
[email protected]
Datenschutzbeauftragter
Karl-Heinz Arth
Telefon 0711 278-62016
Telefax 0711 278-2187052
[email protected]
Personalrat
Vorsitzender
Jürgen Lux
Telefon 0711 278-32042
Telefax 0711 278-32039
[email protected]
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Fischer
Telefon 0711 278-32008
Telefax 0711 278-32004
[email protected]
Stellvertretende Vorsitzende
Maria Schmitt
Telefon 0711 278-32035
Telefax 0711 278-32039
[email protected]
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 107
Dienstleistungszentrum
Klinikum Stuttgart
Controlling und Finanzen
Direktorin
Telefon 0711 278-32020
Telefax 0711 278-402020
[email protected]
Rund 1.100 Mitarbeiterinnen und Mit­
arbeiter kümmern sich im Dienstleis­
tungszentrum des Klinikums Stuttgart
darum, dass in den Kliniken und Institu­
ten an den vier Standorten alles stö­
rungsfrei und rund läuft, das Essen täg­
lich auf dem Tisch steht und auch die
Kasse stimmt. Gegliedert ist das Dienst­
leistungszentrum in die beiden Bereiche
„Controlling und Finanzen“ und „Service
und Infrastruktur“ mit zusammen acht
Servicecentern.
Antje Groß
Controlling und Finanzen
Servicecenter Controlling
Das Controlling des Klinikums Stuttgart
wacht über die Wirtschaftlichkeit des
Unternehmens. Es unterstützt die Entscheidungsprozesse der Geschäftsleitung
sowie der Leiter der medizinischen Zentren, indem es ihnen unter anderem die
Werkzeuge, Daten und Analysen liefert,
die sie zur Kontrolle ihres ökonomischen
Erfolgs benötigen. Zum Aufgabenbereich
des Controllings gehören im Einzelnen:
–– Planung und Überwachung der internen Budgetierung und Ergebnisentwicklung,
–– Wirtschaftsplanung und Bericht über
die Ergebnisentwicklung an den Träger,
–– Durchführung der Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen,
–– Durchführung der Fall-Kalkulation nach
InEK (Institut für Entgeltkalkulation),
–– Deckungsbeitragsrechnung für die Kliniken, Institute und Medizinischen Zentren,
–– Wirtschaftlichkeitsberechnungen bei
der Einführung neuer Behandlungsangebote und Gerätebeschaffungen.
Darüber hinaus sorgt seit der Einführung
der Abrechnung nach Fallpauschalen
(DRGs) das Medizincontrolling für die
optimale Kodierung und damit Abrechnung der einzelnen Fälle. Die Kliniken
werden dabei von den Medizinischen
Dokumentationsassistentinnen unterstützt, die organisatorisch im Medizincontrolling angesiedelt sind.
Leitung: Antje Groß
Telefon 0711 278-32020
Telefax 0711 278-402020
[email protected]
Medizincontrolling
Leitung: Dr. Jürgen Ruch-Trinkle
Telefon 0711 278-32775
Telefax 0711 278-32066
[email protected]
108 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Servicecenter Finanzwesen
Darauf, dass Finanzen und Liquidität des
Klinikums Stuttgart stimmen, achten die
35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Servicecenters Finanzwesen. Sie organisieren die Finanzbuchhaltung, kümmern sich
um Debitoren und Kreditoren und mahnen ausstehende Gelder an. Am Ende des
Jahres werden dann für den Jahresabschluss alle Zahlen zusammengerechnet
und für das kommende Jahr gemeinsam
mit dem Controlling der Wirtschaftsplan
erstellt. Planung und Verwaltung von
Finanzierungsmitteln und Anlagebuchhaltung gehören ebenso wie steuerliche Fragen in die Zuständigkeit des Servicecenters.
Komm. Leitung: Oliver Förnzler
Telefon 0711 278-32323
Telefax 0711 278-32309
[email protected]
Service und Infrastruktur
Servicecenter Organisation
Mit einem breiten Dienstleistungsspektrum
unterstützt das Servicecenter Organisation
Kliniken, Institute, aber auch alle anderen
Bereiche des Klinikums bei organisatorischen Fragen. Mit dem Kranken­haus­
sozialdienst, den Krankenakten­archiven
oder den Bibliotheken, die ebenfalls zum
Servicecenter Organisation gehören, werden auch Leistungen direkt für Patienten
erbracht. Vor allem aber erfüllt das Servicecenter Organisation etwa mit Gefährdungsbeurteilungen gesetzliche Vorgaben
und erbringt Dienstleistungen für die Mitarbeiter. Beispiele hierfür sind die Ganztageseinrichtungen für Kinder und die
Rechtsberatung. An den vier Standorten
des Klinikums repräsentieren die Betriebsbeauftragten dieses Servicecenter.
Leitung: Adalbert Erben
Telefon 0711 278-32011
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Service und Infrastruktur
Direktor
Telefon 0711 278-32011
Telefax 0711 278-32061
[email protected]
Adalbert Erben
Servicecenter Bau
Zahlreiche Baustellen auf dem Gelände des
Katharinenhospitals und des Krankenhauses Bad Cannstatt lassen erkennen, dass
das Klinikum Stuttgart derzeit in großen
Teilen baulich neu gestaltet wird. Der
Strukturelle Rahmenplan bildet die Grund­
lage für diese Neustrukturierung von vier
auf zwei Standorte. Das Servicecenter Bau
organisiert und koordiniert die Umsetzung. Abhängig von Aufgabenstellung
und Umfang der einzelnen Projekte übernimmt es die Bauherrenfunktion, koordiniert die Anforderungen der Betriebsorganisation und die Ausschreibungsvorbereitung. Ziel und Aufgabe ist dabei eine
qualitativ hochwertige Realisierung der
Neubauten unter Einhaltung der Kostenund Terminvorgaben. Interims- und Ersatzmaßnahmen sowie Sanierungen in der
Substanz stellen zusätzliche Anforderungen, da der Klinikbetrieb weiterläuft.
Daneben entwickelt und pflegt das Servicecenter in Zusammenarbeit mit Medizinern, Pflegekräften und technischen Fachleuten Baustandards, in denen die Vorstellungen von patientengerechter, effizienter
Versorgung und ästhetischem Anspruch
festgeschrieben sind. Zur Verbesserung der
Effizienz bei den baulichen und technischen Aufgaben wird das Servicecenter
Bau seit 2011 durch Fachingenieur-Knowhow verstärkt.
Leitung: Harald Schäfer
Telefon 0711 278-32014
Telefax 0711 278-402014
[email protected]
Servicecenter Informationstechnik
Das Servicecenter Informationstechnik
betreut die Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsverfahren sowie die Hardund Softwareausstattung des Klinikums.
Dazu gehören Kundenbetreuung/Benutzerservice, IT-Beschaffungen, Entwicklung,
Pflege und Betreuung von Anwendungen
einschließlich Schulungen der Nutzer.
Außerdem gehört zu den Aufgaben der
Betrieb von Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnik auf
zentralen Rechnersystemen, einschließlich
des zentralen Datennetzes sowie der Telekommunikationsanlage.
Leitung: Gerhard Härdter
Telefon 0711 278-32600
Telefax 0711 278-32609
[email protected]
Servicecenter Personal und
Ausbildungseinrichtungen
Von der Personalauswahl über Arbeitsverträge, Entgeltabrechnungen und Beratungen in arbeitsrechtlichen Fragen bis zur
Überwachung der Personalkostenbudgets
unterstützen die Mitarbeiterinnen und
Mit­arbeiter des Servicecenters Personal
und Ausbildungseinrichtungen alle Bereiche und Beschäftigten des Klinikums
Stuttgart. Zudem werden im Bildungszentrum die Aus-, Fort- und Weiterbildung
für alle Berufsgruppen durchgeführt bzw.
koordiniert.
Leitung: Reinhard Schimandl
Telefon 0711 278-32200
Telefax 0711 278-32209
[email protected]
Servicecenter Patientenmanagement
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Servicecenters Patientenmanagement
koordinieren die Patientenaufnahmen und
rechnen die im Klinikum erbrachten ambulanten, teilstationären und stationären
Leistungen ab. Gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten des Klinikums und dem
Medizincontrolling werden die Anfragen
des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bearbeitet. Das Servicecenter
unterstützt die Mitarbeiter des Klinikums
im Umgang mit Software­programmen,
beispielsweise zur Leis­tungsdokumen­ta­
tion. Zudem werden hier die unterschied­
lichen Abgabe- und Beteiligungsarten der
Chefärzte berechnet. Das Klinikum ist als
Mitglied des Onkologischen Schwerpunktes Stuttgart (OSP) an der gemeinsamen
Tumordokumentation beteiligt. Die Daten
zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge
onkologischer Erkrankungen werden im
Servicecenter erhoben. Schließlich wird für
die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben
der externen Qualitätssicherung gesorgt.
Leitung: Tobias Seiffert
Telefon 0711 278-22090
Telefax 0711 278-22179
[email protected]
Servicecenter Versorgung und Technik
Mit rund 750 Mitarbeiterinnen und Mit­
arbeitern ist das Servicecenter Versorgung
und Technik die größte Organisationseinheit des Dienstleistungszentrums und eine
der größten des gesamten Klinikums. Zum
Aufgabenbereich des Servicecenters gehören der Einkauf, die Logistik und Materialwirtschaft, die Liegenschaftsverwaltung,
die Gastronomie für Patienten und Mit­
arbeiter, der Hauswirtschaftliche Service
sowie die Betriebs- und Medizintechnik.
Mit diesem breit aufgestellten Aufgabenspektrum leistet der Bereich Versorgung
und Technik einen wesentlichen Beitrag
für die medizinischen Zentren des Klinikums, was wiederum auf vielfältige Weise
unseren Patienten unmittelbar zugute
kommt. Dies insbesondere durch die
Bereitstellung der zur medizinischen Versorgung benötigten Grundausstattung und
des Materials sowie deren Wartung und
Instandhaltung, die Patienten- und Mit­
arbeiterversorgung mit Speisen und Kiosk­
betrieb, die Reinigung der Räumlichkeiten
sowie die interne und externe Logistik.
Auch die Verwaltung der Liegenschaften
des Klinikums mit rund 1.050 Wohnungen
für unsere Mitarbeiter gehört zu den Aufgaben des Servicecenters.
Leitung: Rainer Knutz
Telefon 0711 278-29340
Telefax 0711 278-29349
[email protected]
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 109
Bildungszentrum
Klinikum Stuttgart
www.bildungszentrum-stuttgart.de
Leitung
Telefon 0711 278-35804
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
Das hochmoderne Bildungszentrum des
Klinikums Stuttgart ist die größte Einrich­
tung für Gesundheitsberufe in Stuttgart
und der Region. Es verfügt über optimale
Voraussetzungen für die Aus-, Fort- und
Weiterbildung rund um Gesundheit,
Krankheit, Pflege und Medizin. Die Ange­
botsvielfalt, die modernen Lehrinhalte
und Lernmethoden sowie eine enge Ver­
zahnung von Theorie und Praxis ermögli­
chen individuelle fachliche und persön­
liche Entwicklungschancen für eine
erfolgreiche berufliche Zukunft.
Yvonne Veit
Ausbildung
Das Klinikum Stuttgart ist einer der großen
Ausbildungsbetriebe der Stadt Stuttgart.
Die fünf Schulen des Bildungszentrums bieten insgesamt 720 Ausbildungsplätze in
sechs anerkannten Gesundheitsberufen. Die
dreijährigen Ausbildungsgänge enden mit
der Prüfung vor einem staatlichen Prüfungsausschuss. Darüber hinaus wird in
Kooperation die OTA-Ausbildung mit 17
Plätzen angeboten sowie seit Oktober 2010
ein ausbildungsintegriertes Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften für
Pflege und Geburtshilfe. In vier Jahren
absolvieren die Studierenden eine staatlich
anerkannte Ausbildung zur Gesundheitsund Krankenpfleger/in, Gesundheits- und
Kinderkrankenpfleger/in oder Hebamme/
Entbindungspfleger und gleichzeitig ein
Studium an der Dualen Hochschule BadenWürttemberg.
Staatlich anerkannte MTA-Schule
Leitung: Margarete Degenkolb-Weigle
Telefon 0711 278-32086
Telefax 0711 278-32089
[email protected]
–– 147 Plätze (96 im Bereich Labor, 51 im
Bereich Radiologie)
–– Ausbildung zur Medizinisch-Technischen Laborassistentin / zum Medi­
zinisch-Technischen Laborassistenten
(MTLA) oder Ausbildung zur Medi­zinischTechnischen Radiologieassistentin / zum
Medizinisch-Technischen Radiologie­
assistenten (MTRA)
Staatlich anerkannte Hebammenschule
Leitung: Gerlinde Paul
Telefon 0711 278-35835
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– 54 Plätze
–– Ausbildung zur Hebamme / zum
Geburtshelfer
110 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Staatlich anerkannte Schule für Gesund­
heits- und Krankenpflege
Leitung: Bernadette Branse
Telefon 0711 278-35850
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– 320 Plätze
–– Ausbildung zur Gesundheits- und
Krankenpflegerin / zum Gesundheitsund Krankenpfleger
–– Möglichkeit, Praxiseinsätze in sieben
europäischen Ländern zu absolvieren
Staatlich anerkannte Schule für Gesund­
heits- und Kinderkrankenpflege
Leitung: Elfriede Zoller
Telefon 0711 278-35840
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– 165 Plätze
–– Ausbildung zur Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerin / zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
–– Kooperationspartner des Stuttgarter
Modells „Integrative Pflegeausbildung“
(vier Plätze)
Staatlich anerkannte Diätschule
Leitung: Edith Schletterer
Telefon 0711 278-35830
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– 34 Plätze
–– Ausbildung zur Diätassistentin / zum
Diätassistenten
Ausbildung zum/zur Operations­
technischen Assistenten/in
Koordinatorin: Claudia Löser
Telefon 0711 278-35814
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– 18 Plätze
–– in Kooperation mit der Berufsfachschule des Universitätsklinikums Tübingen
Fachweiterbildungen im
Bildungszentrum
In den staatlich anerkannten Fachweiterbildungsstätten des Klinikums Stuttgart
können sich examinierte Pflegekräfte in
verschiedenen Spezialgebieten gezielt
fortbilden. Die Einrichtungen stehen auch
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
anderer Krankenhäuser der Region
Stuttgart offen. Die in der Regel zwei­
jährigen Weiterbildungen finden berufs­
begleitend statt, insgesamt stehen rund
100 Kurs­plätze bereit.
Fachweiterbildungen Funktionsdienst
Leitung: Norbert Doktor
Telefon 0711 278-35820
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– Intensivpflege und Anästhesie
–– Intermediate Care
–– Pflege in der Nephrologie
–– Pflege in der Onkologie
–– Pflege im Operationsdienst
Fachweiterbildung Pflege in
der Psychiatrie
Leitung: Irene Schmidt
Telefon 0711 278-35806
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
Fachweiterbildung Pflege in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Leitung: Elfriede Zoller
Telefon 0711 278-35840
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
Personalentwicklung
Die Personalentwicklung ist ein wesent­
licher Bestandteil der Unternehmens­
entwicklung im Klinikum Stuttgart. Sie
unterstützt aktiv die Umsetzung der
Unternehmensstrategie und die damit
verbun­denen Veränderungsprozesse. Im
Mittelpunkt steht dabei die Führungs­
kräfteentwicklung sowie die Qualifi­
zierung und Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Leitung: Yvonne Veit
Telefon 0711 278-35804
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
Stuttgart Medical School
Die Stuttgart Medical School bietet Knowhow- und Kompetenztransfer zur Qualifizierung von Krankenhauspersonal im Ausland. Durch eine ausführliche Bedarfsanalyse und enge Abstimmung mit den
Krankenhäusern entwickelt die Stuttgart
Medical School maßgeschneiderte Schulungen. Die Schulungen finden direkt vor
Ort statt – im klinischen Umfeld. Die Schulungsmethoden beruhen auf einer
Mischung aus Theorieunterricht, Präsentationen und Training-on-the-job. Die
Dozenten der Stuttgart Medical School
sind Experten auf ihren Fachgebieten und
werden in interkulturellen Trainings auf
ihre Aufgabe im Ausland vorbereitet.
Leitung: Cornelia Walter
Telefon 0711 278-35825
Telefax 0711 278-35890
[email protected]
–– Pflege
–– Intensivpflege
–– OP-Prozessoptimierung
–– Medizin
–– Hospitationen / Praktika im Klinikum
Stuttgart
–– Krankenhausmanagement
–– Changemanagement
–– Personalentwicklung
www.stuttgart-medical-school.com
Fachweiterbildung Pädiatrische
Intensivpflege
Leitung: Gisela Walter
Telefon 0711 278-72850
Telefax 0711 278-72859
[email protected]
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 111
Therapiezentrum
Klinikum Stuttgart
Leitung
Telefon 0711 278-33272
Telefax 0711 278-407116
[email protected]
Prä- und postoperativ sowie während
der Krankheitsphasen spielen die Bewe­
gung, die Herstellung der Leistungsfähig­
keit der Patienten sowie die Therapie
von Stimm-, Schluck- oder Sprachstö­
rungen eine zentrale Rolle. Mit einem
breiten Spektrum an Leistungen sorgt
das Therapiezentrum dafür, dass die Fol­
gen einer Erkrankung begrenzt bleiben
und die Genesung beschleunigt wird. Im
Klinikum Stuttgart sind diese in standort­
bezogenen Fachbereichen für Physiothe­
rapie, Ergotherapie und Logopädie ange­
siedelt und werden für stationäre, teil­
stationäre sowie ambulante Patienten
angeboten. Darüber hinaus bietet das
Therapiezentrum ein breites Spektrum an
Individuellen Gesundheitsleistungen
(IGeL).
Ursula Banzhaf
Fachbereich Physiotherapie am
Katharinenhospital
Leitung: Ulrike Haufe-Robitschek
Telefon 0711 278-33448
Telefax 0711 278-407024
[email protected]
Leistungen (Auswahl)
–– Krankengymnastik, auch auf neurophysiologischer Grundlage
–– Atemtherapie
–– Manuelle Therapie
–– Beckenboden- und Kontinenztraining
–– Handtherapie
–– Schlingentischtherapie
–– Gerätegestützte Krankengymnastik
–– Sportphysiotherapie
–– Manuelle Lymphdrainage, KPE
–– Gruppengymnastik
–– Therapie kraniomandibulärer Dysfunktionen
–– Elektrotherapie, TENS
–– Ultraschall
–– Kryo- und Thermotherapie
–– Klassische Massage
–– Bindegewebsmassage (BGM)
–– Beckenbodentraining für Männer
–– Osteopathie
–– Reflexzonentherapie am Fuß
–– Kinesiotaping
Fachbereich Physiotherapie am
Krankenhaus Bad Cannstatt
Leitung: Ursula Deppe
Telefon 0711 278-53044
Telefax 0711 278-60320
[email protected]
Leistungen (Auswahl)
–– Krankengymnastik/Physiotherapie
–– Atemtherapie
–– Krankengymnastik, auch auf neurophysiologischer Grundlage nach PNF,
Bobath
–– Manuelle Therapie
–– Schlingentischtherapie
112 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
–– Gerätegestützte Krankengymnastik
–– Sportphysiotherapie
–– Beckenboden- und Kontinenztraining
–– Elektrotherapie, Iontophorese, TENS
–– Ultraschall
–– Kryo- und Thermotherapie
–– Manuelle Lymphdrainage, KPE
–– Klassische Massage, Spezialmassagen
–– Bindegewebsmassage (BGM)
–– Reflexzonentherapie am Fuß
–– Präventivprogramm (nach Wunsch
zusammengestellt)
–– Reflektorisches Muskeltraining (Galileo)
–– Kinesiotaping
–– Orthopädische Knie- und Hüftsportgruppen
–– Training zur Sturzprophylaxe
–– Nordic Walking Gruppen
–– Ayurveda Massagen
–– Aromaölmassage
Fachbereich Physiotherapie am
Olgahospital
Leitung: Anke Benzenhöfer
Telefon 0711 278-73233
Telefax 0711 278-73239
[email protected]
Leistungen (Auswahl)
–– Krankengymnastik/Physiotherapie, u.a.
bei Brandverletzten und kindlichem
Rheuma
–– Krankengymnastik, auch auf neurophysiologischer Grundlage (Vojta, Bobath,
PNF)
–– Atemtherapie, insbesondere bei Mukoviszidose, Asthma
–– Reflektorische Atemtherapie
–– Manuelle Therapie
–– Schlingentischtherapie
–– KGG – Gerätegestützte Krankengymnastik
–– Manuelle Lymphdrainage, KPE
–– Klassische Massage, Spezialmassagen
–– Bindegewebsmassage (BGM)
–– Elektrotherapie
–– Kryo- und Thermotherapie
–– Bewegungsbad
–– Babymassage
–– Herzsport für Kinder
–– Reflektorisches Muskeltraining Galileo
–– Kinesiotaping
–– Craniosacrale Therapie
–– Reflexzonentherapie am Fuß
–– Therapie nach Dorn
–– Fußbehandlung nach Zukunft-Huber
Fachbereich Physiotherapie am
Bürgerhospital
Leitung: Peter-René Custers
Telefon 0711 278-22721
Telefax 0711 278-22726
[email protected]
Leistungen (Auswahl)
–– Krankengymnastik
–– Manuelle Therapie
–– McKenzie
–– Bobath
–– Massage
–– Manuelle Lymphdrainage
–– Wärmeanwendungen
–– Fangopackungen
–– Schlingentischtherapie
–– Elektrotherapie
–– Psychomotorik
–– Zilgrey
Fachbereich Ergotherapie
Fachbereich Logopädie
Fachbereichsgesamtleitung:
Christoph Baßler
Telefon 0711 278-22940 oder -42940
Telefax 0711 278-2187924
[email protected]
Fachbereichsgesamtleitung:
Monika Stegmann
Telefon 0711 278-33272
Telefax 0711 278-33259
[email protected]
Leistungen (Auswahl)
–– Motorisch-funktionelle Behandlung
–– Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
–– Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlung
–– Psychisch-funktionelle Behandlung
–– Thermotherapie
–– Aktivitäten des täglichen Lebens
–– Hilfsmittelberatung, -versorgung,
-anpassung und -training
–– Arbeitstherapie/Belastungstraining
–– Beratung zur Integration in das häusliche und soziale Umfeld
–– Angehörigenberatung
Leistungen (Auswahl)
Diagnostik und Therapie von:
–– Stimmstörungen (Dysphonien)
–– Schluckstörungen (Dysphagien)
–– Sprachstörungen im Kindes- und
im Erwachsenenalter
–– Sprechstörungen im Kindes- und
im Erwachsenenalter
–– Hörtraining (bei postlingual hochgradig
schwerhörigen Menschen, die mit
einem Cochlea-Implantat versorgt
wurden)
Bürgerhospital
Christoph Baßler
Telefon 0711 278-22940
[email protected]
Katharinenhospital
Stefanie Fritz / Rabea Schulz
Telefon 0711 278-33428
therapiezentrum_kh_ergotherapie@
klinikum-stuttgart.de
Olgahospital
Birgit Zakaria-Köhler / Cornelia Wasin
Telefon 0711 278-73240
[email protected]
[email protected]
Bürgerhospital
Dr. Annegret Bender
Telefon 0711 278-42545
[email protected]
Katharinenhospital
Monika Stegmann
Telefon 0711 278-33274
Telefax 0711 278-33259
[email protected]
Olgahospital
Patricia Söltl
Telefon 0711 278-73271
[email protected]
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 113
Medizinische Fachbibliotheken
Klinikum Stuttgart
Leitung
Telefon 0711 278-32830
Telefax 0711 278-402830
[email protected]
Die medizinischen Fachbibliotheken sind
die Informations- und Kommunikations­
zentren des Klinikums Stuttgart und ver­
stehen sich als Orte der kompetenten
Beratung für alle Krankenhausbereiche.
Sie tragen zur Qualitätssicherung der
medizinischen Versorgung und zur Aus-,
Weiter- und Fortbildung im Klinikum bei.
Neben Nachschlagewerken, aktuellen
DVDs und Lehrbüchern sind Zeitschriften
zu allen medizinischen, pflegerischen
und krankenhausrelevanten Themen vor­
handen. Das digitale Medienangebot
umfasst E-Journals und E-Books, medizi­
nische und pflegerische Datenbanken
und Portale. Die Bibliothekarinnen bieten
als Service Informationsvermittlung und
Literaturbeschaffung an, einschließlich
der Erschließung medizinischer Quellen
aus Internet und wissenschaftlichen
Datenbanken. Sie führen zudem Inter­
net- und Datenbankschulungen durch.
Christa Giese
Bürgerhospital
Krankenhaus Bad Cannstatt
Leitung: Claudia Henzler
[email protected]
Telefon 0711 278-22241
Telefax 0711 278-22193
[email protected]
Leitung: Astrid Sundermann
[email protected]
Telefon 0711 278-62105
Telefax 0711 278-60342
[email protected]
Öffnungszeiten
Mo bis Fr 09:00 bis 12:00 Uhr
Do 12:00 bis 16:00 Uhr
Öffnungszeiten
Mo, Mi 08:30 bis 16:00 Uhr
Di, Do 08:30 bis 13:00 Uhr
Fr 08:30 bis 13:30 Uhr
Bestand
–– 22.500 Medieneinheiten
–– 120 Zeitschriftenabonnements
–– Internet-PC
–– Kopierer, Scanner
–– drei Leseplätze
Fachgebiete
Neurologie, Innere Medizin, Psychiatrie,
Psychosomatik, Psychotherapie
Katharinenhospital
Leitung: Christa Giese
[email protected]
Telefon 0711 278-32830
Telefax 0711 278-32839
[email protected]
Öffnungszeiten
Mo bis Fr 09:00 bis 12:00 Uhr
Mo, Fr
13:30 bis 16:00 Uhr
Di, Do
13:30 bis 17:00 Uhr
Bestand
–– 45.000 Medieneinheiten
–– 350 Zeitschriftenabonnements
–– zwei Multimedia-PC
–– Kopierer, Scanner
–– drei Leseplätze
Fachgebiete
Innere Medizin, Chirurgie, HNO, Kieferund Gesichtschirurgie, Neurochirurgie,
Radiologie, Nuklearmedizin, Urologie,
Transplantationsmedizin
114 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Bestand
–– 15.000 Medieneinheiten
–– 120 Zeitschriftenabonnements
–– zwei Internet-PC
–– Kopierer, Scanner
–– sechs Leseplätze
Olgahospital
Leitung: Margit Wild
[email protected]
Telefon 0711 278-73550
Telefax 0711 278-73559
[email protected]
Öffnungszeiten
Mo bis Do 08:30 bis 13:00 Uhr
Fr 08:30 bis 12:30 Uhr
Bestand
–– 7.600 Medieneinheiten
–– 130 Zeitschriftenabonnements
–– Internet-PC
–– Kopierer
–– drei Leseplätze
Fachgebiete
Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Orthopädie, HNO, Kinder- und Jugend­
psychiatrie, Sozialpädiatrie, Pädaudiologie
Sozialarbeit
Klinikum Stuttgart
Klinische Sozialarbeit
Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
beraten Patientinnen und Patienten und
deren Angehörige bei allen Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der
Erkrankung und deren sozialen und persönlichen Folgen stehen. Dazu gehören
Gespräche zur Bewältigung der Situation
sowie konkrete Fragen zu Rehabilitation,
pflegerischer Versorgung und sozialrechtlichen Themen. Die Sozialarbeiterinnen
und Sozialarbeiter leiten erforderliche
Maßnahmen ein und vermitteln an externe
Dienste.
Leitung: Hans Nau
Telefon 0711 278-32101/-32806
Telefax 0711 278-32816
[email protected]
Bürgerhospital
(alle Bereiche außer Zentrum für Seelische
Gesundheit)
Telefon 0711 278-22231 bis -22233, -22235
Katharinenhospital
Telefon 0711 278-32810 bis -32815, -32842
Krankenhaus Bad Cannstatt
Telefon 0711 278-62148 bis -62151
Olgahospital
Telefon 0711 278-32812
Soziale Dienste im Zentrum für
Seelische Gesundheit
In den Kliniken des Zentrums für Seelische
Gesundheit ist den sozialpädagogischen
Fachkräften im Gegensatz zur somatischen Medizin ein weit größerer und in
die medizinische Behandlung integrierter
Aufgabenbereich zugeordnet. Dies sind
im einzelnen Beratungsleistungen, die
Beteiligung an der ambulanten, teilstationären und stationären Behandlung der
therapeutischen Teams, die Erbringung
von stationärer und ambulanter Rehabi­
litationsbehandlung, die Langzeitbetreuung von psychisch chronisch kranken
Menschen sowohl in den angeschlossenen
drei Gemeindepsychiatrischen Zentren,
wie auch bei der aufsuchenden Versorgung in deren Wohnungen. Deshalb wurden auch in allen Kliniken des Zentrums
die Sozialen Dienste in fachlich unmittelbar der jeweiligen Klinikleitung unterstellten Fachbereichen zusammengefasst.
Neben den therapeutisch geprägten
Aufgaben nehmen die Sozialpädagogen/
Sozialarbeiter aber auch die klassischen
Aufgaben der Krankenhaus­sozialdienste
wie z.B. die Beratung in sozialrechtlichen
Fragestellungen, die Vermittlung von
Betreuungen oder die Überleitung in
Rehabilitation und andere Nachsorgeeinrichtungen wahr.
Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges
Verhalten
Beratungs- und Behandlungsstelle
für Suchtkrankheiten
Leitung: Ute Reser
Telefon 0711 278-29300
[email protected]
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
für Ältere
Fachbereich Soziale Dienste
Leitung: Cathleen Schuster
Telefon 0711 278-22688
[email protected]
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und Psychotherapie
Sozialdienst
Leitung: Claudia Schmitt
Telefon 0711 278-72470
[email protected]
Klinik für Spezielle Psychiatrie, Sozial­
psychiatrie und Psychotherapie
Fachbereich Soziale Dienste
Leitung: Reinhard Möhrle
Telefon 0711 278-72680
[email protected]
Fachbereich Betreutes Wohnen
Leitung: Volker Lessig
Telefon 0711 278-22672
[email protected]
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 115
Pflegerische Elternberatung, Grüne Damen und Herren, Seelsorge
Klinikum Stuttgart
Pflegerische Elternberatung am
Olgahospital
Im Rahmen der Pflegerischen Elternberatung bieten erfahrene Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerinnen Hilfestellung
bei Fragen rund um das Kind. Dazu gehören Themen wie Gesundheitsvorsorge,
Entwicklungsförderung, Familienalltag,
Elternrolle, Ernährung und Essverhalten
oder Säuglings- und Kinderpflege.
Die Pflegerische Elternberatung ist kostenfrei und erfolgt telefonisch oder im
persönlichen Gespräch. Sie wird durch die
Olgäle Stiftung für das kranke Kind e.V.
gefördert.
Beratungsteam
Andrea Kaun, Familien-, Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerin
Angela Maier, Gesundheits- und Kinder­
krankenpflegerin, Beki-Fachfrau für Kinder­
ernährung
Telefon 0711 278-73100
[email protected]
[email protected]
Grüne Damen und Herren
Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist eine
belastende Situation. Da ist es hilfreich,
wenn vor Ort Ansprechpartner zur Ver­
fügung stehen, die Fragen beantworten,
Hilfestellung leisten oder einfach nur mal
für ein Gespräch da sind. Die Grünen
Damen und Herren der Evangelischen
Krankenhaushilfe Stuttgart e.V. sind seit
mittlerweile 20 Jahren ehrenamtlich für
das Wohl der Patientinnen und Patienten
im Klinikum Stuttgart im Einsatz. Aus
dem Krankenhausalltag sind sie nicht
mehr wegzudenken. Zu Beginn des Jahres
2011 waren 75 Grüne Damen und Herren
im Klinikum tätig.
Krankenhausseelsorge
Rund zwanzig voll- und teilzeitbeschäftigte evangelische und katholische Seelsorger betreuen die Patienten des Klinikums
Stuttgart. Tag für Tag sind sie auf den
Stationen unterwegs und machen Besuche. Zuhören, ermutigen, trösten, mit den
Patienten beten und Sakramente spenden
oder einfach „Grüß Gott“ sagen und „da
sein“ gehören zu den Hauptaufgaben der
Seelsorge. Da gilt es, sich immer wieder
neu auf den Menschen und die Situation
einzulassen, denn Ziel und Thema des
Gesprächs bestimmen meist die Patienten.
Bürgerhospital
- Telefon 0711 278-22250 und -22251
evangelisch
- Telefon 0711 278-22255 und -22256
katholisch
Katharinenhospital
- Telefon 0711 278-32820 evangelisch
- Telefon 0711 278-32822 katholisch
116 I Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen
Krankenhaus Bad Cannstatt
- Telefon 0711 278-62157 evangelisch
- Telefon 0711 278-62153 katholisch
Olgahospital
- Telefon 0711 278-73860 evangelisch
- Telefon 0711 278-73860 katholisch
- Telefon 0711 278-72022 Neonatologie
sowie Hämatologie/Onkologie
Palliativmedizin, Ethik-Komitee
Klinikum Stuttgart
Palliativmedizin am Klinikum
Stuttgart
Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten
mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen
und begrenzter Lebenserwartung. Ziel ist
das Vorbeugen und die Linderung von
Leiden, das frühzeitige Erkennen, Einschätzen und Behandeln von Schmerzen und
anderer belastender Beschwerden körperlicher, seelischer, sozialer und spiritueller
Art, um die verbleibende Lebenszeit möglichst beschwerdefrei und würdevoll zu
gestalten. Die palliativmedizinische Versorgung erfolgt konsiliarisch oder stationär.
Die Arbeitsschwerpunkte sind:
–– Umfassende Begleitung des Patienten
und seiner Angehörigen
–– Spezialisierte Therapie zur Linderung
von belastenden Beschwerden wie
Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Ängste,
Schlafstörungen, auch in der Sterbephase
–– Hilfe bei der Annahme und Verarbeitung der schweren Erkrankung
–– Hilfe bei sozialen, organisatorischen
und finanziellen Problemen, die durch
solche Erkrankungen entstehen können
–– Hilfestellung bei der Organisation der
weiteren Betreuung, Pflege und Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt
Palliativmedizinischer Konsiliardienst
Der Konsiliardienst wird von den Stationen
eingeschaltet, wenn eine Mitbehandlung
gewünscht ist. Der Erstbesuch erfolgt
innerhalb von 24 Stunden nach der Anforderung durch ein in der Palliativmedizin
erfahrenes interdisziplinäres und multiprofessionelles Team, bestehend aus Arzt,
Pflegekraft, Sozialarbeiter, Seelsorger,
Physio- und Ergotherapeut, Musik- und
Kunsttherapeut und Psychologe. Sinnvoll
ist die Anfrage, wenn ein Palliativpatient
unter komplexen Symptomen leidet.
Stationäre Palliativmedizin
Für aufwändigere Symptomkontrolle und
Betreuung stehen im Klinikum Stuttgart
Palliativbetten zur Verfügung. Die Aufnahme erfolgt über den Hausarzt oder als
Verlegung.
–– Bürgerhospital: Palliativeinheit mit sieben
Betten in der Medizinischen Klinik 1
–– Katharinenhospital: Palliativbetten zur
spezifischen Betreuung von Patienten
mit Kopf-Hals-Tumoren
–– Krankenhaus Bad Cannstatt: Palliativbetten in der Klinik für Allgemeine
Innere Medizin, Gastroenterologie,
Hepatologie und Internistische Onko­
logie
–– Olgahospital: Versorgung von Palliativpatienten in den einzelnen Kliniken;
Aufbau eines Teams zur Spezialisierten
Ambulanten Pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV)
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage,
welche Maßnahmen für die betroffenen
Patienten unter Berücksichtigung ihrer
individuellen Werte am besten sind.
Netzwerk Palliativmedizin am
Klinikum – Kontakt:
Leitende Ärztin: Dr. Marion Daun
[email protected]
Ansprechpartner:
Vorsitzender:
Professor Dr. Alexander Bosse,
Ärztlicher Direktor des Instituts für Pathologie
Telefon 0711 278-34901
[email protected]
Koordination: Hans Nau
Telefon 0711 278-32806
Telefax 0711 278-32809
[email protected]
Die Ethikberatung kann sowohl von Ärzten, Pflegepersonal, Patienten, Angehörigen sowie allen anderen Mitarbeitern des
Klinikums Stuttgart angefordert werden.
Das KEK-Team moderiert dann auf der
Station mit allen in den Fall involvierten
Personen das Gespräch und unterstützt
bei der Suche nach einer Lösung. Die endgültige Entscheidung verbleibt allerdings
beim behandelnden Arzt. Das Klinische
Ethik-Komitee ist an jedem Standort des
Klinikums Stuttgart durch ethische Arbeits­
kreise präsent und besteht aus Mitgliedern
der Berufsgruppen Ärzte, Pflegepersonal,
Seelsorge, Sozialdienst, Therapeuten und
Verwaltung.
Geschäftsstelle KEK:
Sonja Schmid
Referentin Klinischer Direktor
Telefon 0711 278-32025
[email protected]
Klinisches Ethik-Komitee am
Klinikum Stuttgart
Die Möglichkeit der modernen Medizin
werfen für Patienten, Angehörige und
alle an der Behandlung und Pflege Beteiligten zunehmend ethische Fragen auf.
Dazu gehören unter anderem der Umgang
mit Patientenverfügungen, die Frage nach
Weiterführung intensivmedizinischer Maßnahmen oder nach intensivmedizinischer
Therapiebegrenzung am Lebensende.
Die Beratung durch das Klinische EthikKomitee (KEK) bietet bei solchen und anderen Fragestellungen Unterstützung an.
Verwaltungs- und Serviceeinrichtungen I 117
Wissensmanagement
und Personalqualifikation
Leistungen in Zahlen
Keine Uni, aber universitäres Niveau:
Dafür stehen die rund 900 Ärztinnen
und Ärzte und der 2.700-köpfige
Pflege- und Funktionsdienst des
Klinikums Stuttgart. Das belegen auch
Statistik und Bilanz.
118 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Studien
>>> Seite 118
Publikationen
>>> Seite 126
Personalqualifikation
>>> Seite 138
eiterbildungsbefugnisse
W
im ärztlichen Bereich
>>> Seite 140
eranstaltungen,
V
Kongresse,
Fort- und Weiterbildungen
>>> Seite 142
Apparative Ausstattung
Klinikum Stuttgart
>>> Seite 143
op 60 der wichtigsten DRGs
T
>>> Seite 144
Impressum
>>> Seite 146
Zahlen, Daten, Fakten
>>> Umschlag Innenseite
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 119
Studien
(Auswahl)
Im Zeitraum Januar 2010 bis Juni 2011
Zentrum für Innere Medizin
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
Infektiologie (Katharinenhospital)
–– Palliative Chemotherapie bei Kolon(FIRE-III), Rektum- (PETACC 6) und
Magenkarzinom (EXPAND)
–– Therapie der Cholezystitis (AC-DC)
–– Endosonographie bei Magen- und
Ösophaguskarzinom
–– Endosonographisch gesteuerte Fein­
nadelpunktion
–– Ernährungstherapie
–– DEGUM-Multicenterstudie sono­
graphisch gesteuerte Interventionen
–– Interventionelle Therapie beim HCC
(SORAMIC)
–– Therapie bei metastasiertem GEP-NET
Fachabteilungsbereich Hämatologie
und internistische Onkologie
(Katharinenhospital und Bürger­
hospital)
–– GMALL
–– GMALL-B-ALL/NHL 2002: Multizentr.
Therapieoptimierungsstudie f. d. Therapie
d. B-ALL u. hochmal. NHL b. Erwachsenen
(ab 15 Jahre)
–– GMALL-Elderly
–– GMALL-Register u. Biomaterialbank
–– AMLSG 11-08: Open-Label, Multicenter
Phase Ib/IIa Study For the Evaluation of
Dasatinib(Sprycel) Following Induction
and Consolidation Therapy as well as in
Maintenance Therapy in Patients With
Newly Diagnosed Core Binding Factor
(CBF) Acute Myeloic Leukemia (AML)
–– AML SG 12-09: Randomized phase II
trial evaluating induction therapy with
idarubicin and etoposide plus sequential or concurrent azacitidine and maintainance therapy with azacitidine
–– AML SG 09-09: Phase III study of chemotherapy in combination with ATRA wit
or without gemtuzumab ozogamicin in
pts with acute myeloid leukemia and
NPM! Mutation
–– AML RATIFY / CALGB 10603: eine randomisierte, doppelt blinde Phase III Studie
einer Induktions- (Daunorubicin/Cytosinarabinosid) und Konsolidierungs(Hochdosis-Cytosinarabinosid) Therapie
+ Midostaurin (PKC412) oder Placebo in
Patienten mit neu diagnostizierter FTL3
mutierter AML, die jünger als 60 Jahre
sind
–– APL0406: a randomised phase III study
to compare arsenic trioxide (ATO) combined to ATRA vs. standard ATRA and
anthracyclin-based, chemotherapy
(AIDA regimen) for newly diagnosed,
non high-risk acute promyelocytic
leukemia
–– AMLSG-Registerstudie
–– CML-IV
–– Hodgkin HD 18
–– Hodgkin HD 16
–– Studie zur Therapieoptimierung des
HIV-assoziierten M. Hodgkin
–– DSHNHL 2004-2 / FLYER 6-6/6-4: Randomisierte Studie z. Vgl. einer Immun­
therapie m. 6 Zyklen d. mAkAnti-CD20Ak rituximab in Kombination mit 6 o. 4
Zyklen einer CTx mit CHOP in 21-täg.
Intervallen bei Pat. M. aggressiven
CD20-pos. B-Zell-NHL im Alter von 18-60
J. ohne Risikofaktoren
–– DSHNHL 2004-3 / UNFOLDER 21/14studie: Random. Studie zum Vgl. einer
komb. Immuno-CTx mit 6 Zyklen d.
monokl. anti-CD20 AK Rituximab in
Komb. M. 6 Zyklen e. Cty mit CHOP in
21- o. 14-täg. Intervallen jeweils mit
u. ohne kons. Strahlentherapie von
gr. TU-Massen u/o Extranodalbefällen
bei Pat. m. aggress. CD20+ B-Zell NHL
im Alter v. 18-60 J. m. altersadapt.
IPI=1 (alle) o. IPI=0 m. gr. TU-Massen
(Durchmesser >7,5 cm)
–– DSHNHL 2006-1B / ACT-2: Alemtuzumab
anc Chemotherapy in T-cell-Lymphoma
(ACT): Chop-14 with or without the
monoclonal Anti-CD52 antibody Alemtuzumab in elderly patients
120 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
–– OSHO#70: Randomisierte Phase IIIStudie zur Primärtherapie von fortgeschrittenen follikulären NHL bei älteren
Patienten (>65 J.) und jüngeren Patienten, die nicht f. eine Hochdositherapie
mit autologer peripherer Blutstammzelltransplantation qualifizieren, durch
eine Induktion mit Immunochemotherapien gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Rituximab versus Beobachtung
–– Europ. MCL Network: Efficacy of
maintanance therapy with rituximab
after induction chemoth. (R-CHOP vs.
R-FC) for elderly pats. With mantle cell
lymphoma not suitable for autologous
stem celll transplantation
–– Positronen-Emissionstomographie
gesteuerte Therapie aggressiver NHL
(PETAL-Studie)
–– Nichtinterventionelle, prospektive
Registerstudie zur Behandlungspraxis
der PTLD in der klinischen Routine
(Deutschland 2006-2010)
–– ML18147 / AIO KRK 0504: Zweitlinientherapie AIO-IRI/FOLFIRI/CAPIRI/XELIRI
+/- Bevacizumab bzw. FUFOX/FOLFOX/
CAPOX/XELOX +/- Bevacizumav bei Pat.
mit metast. Kolorekt. Karzuinom nach
Progress unter Erstlinientherapie mit
Fluoropyridin/Oxaliplatin-Bevacizumab
bzw. Fluoropyridin/Irinotecan-Bevacizumab
–– AIO KRK 0306 / FIRE-3: Randomisierte
Studie zur Wirksamkeit von FOLFIRI in
Kombination mit Cetuximab vs. Bevacizumab in der Erstlinien-Behandlung des
metast. Kolorekt. Karzinoms
–– AIO-KRK-0207: Randomisierte, dreiarmige Phase III-Studie zur Fluororpyrimidin-/Oxaliplatin- und Bevacizumabbasierten Induktionstherapie über 24
Wochen gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Fluoropyrimidin/Bevacizumab, Bevacizumab allein oder keiner
Erhaltungstherapie gefolgt von einer
Reinduktion bei Progression in der Erstlinientherapie von Patienten mit metas-
tasiertem kolorektalem Karzinom
–– CeFCid 1108: Cetuximab, cisplatin and
flourouracil (5-FU) alone or with docetaxel in recurrent and / or metastatic
head and neck cancer
–– Cesar: Prospective randimuze4d phase II
trial with Temsirolimus vs Sunitinib in
previously untreated patients with
advanced or metastatic non-clear cell
renal carcinoma
–– Randomisierte, doppelblinde, placebokontr. Studie d. Phase III zu Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit
von Pazopanib als adjuvante therapie
bei Patienten mit lokalisiertem oder
lokal fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach einer Nephrectomie
–– COSS / EURO-BOSS
Medizinische Klinik 2 – Klinik für
Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie (Bürgerhospital)
–– Verschiedene interdisziplinäre Studien
zur Pathogenese, zum Verlauf und zur
Therapie von Schwindelerkrankungen
in Zusammenarbeit mit den Universi­
täten Mainz und München
–– Entwicklung einer manualisierten Kurztherapie (STANDFEST) für Patienten mit
somatoformen Schwindelerkrankungen
in Zusammenarbeit mit der Universität
Mainz
–– Teilnahme an einer interdisziplinären
Studie zum Vergleich von vollstatio­
närer und teilstationärer Therapie bei
depressiven Störungen (Universität
Freiburg, Universität Mainz u.a.)
–– Teilnahme an der multizentrischen
Studie Faust II: Screeninggestützte Steuerung des Heilverfahrens für psychische
Gesundheitsschäden nach schweren
Arbeitsunfällen
Medizinische Klinik 3 – Klinik für
Endokrinologie, Diabetologie und
Geriatrie (Bürgerhospital)
–– A randomized, multi-center, controlled,
parallel group, dose finding study of
the efficacy and safety of topically
applied I-020201 as an adjunct to good
standard-of-care versus good standardof-care alone in patients with chronic
diabetic foot ulcers – Phase-2-Studie
–– Untersuchung zum Effekt einer antibiotischen Therapie mit einem Chinolon
der 4. Generation auf Metalloprotease
9 und Interleukin 6 im Wundsekret bei
Patienten mit einem diabetischem Fußsyndrom Stadium 2 und 3
–– Expression von Proteasen und Wachstumsfaktoren im in-vitro Wundmodell
mit Fibroblasten und Keratinozyten von
Patienten mit einer diabetischen Fuß­
läsion im Vergleich zum Patienten mit
einem Ulcus Cruris; Kooperation mit PD
Dr. Brandner (UKE Hamburg) und Prof.
Dr. von den Driesch (Klinikum Stuttgart)
–– BMBF Kompetenznetz Adipositas. Forschungsverbund Adipositas und Gastrointestinaltrakt, Beteiligung an Teilprojekt 4: Pilot Project on interdisciplinary
therapy of obesety and its consequences on body weight, quality of life and
gastrointestinal parameters
–– Randomisiert kontrollierte, offene,
zweiarmige, parallel geführte, multizentrische Nicht-Unterlegenheitsstudie
zum Vergleich der Behandlung des neuropathischen Fußulkus mit der Entlastungsorthese VACO®diaped und dem
2-Schalen-Total Contact Cast bei
erwachsenen Patienten mit Diabetes
mellitus
–– Teilnahme an der SPACE-II-Studie
(Implantation von Carotis-Stents)
–– Teilnahme am Peer Review Verfahren
zur Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden-Württemberg auf Intensivstationen (wird wissenschaftlich
begleitet)
Klinik für Nieren- und Hochdruck­
krankheiten (Katharinenhospital)
–– Drugmonitoring von Immunsuppressiva
nach Nierentransplantation und der
Effekt auf Funktion und Überleben des
Transplantates, in Zusammenarbeit mit
dem Zentralinstitut für Klinische Chemie
und Laboratoriumsmedizin, Prof. Dr.
Wieland und Dr. Shipkova
–– Medikamenten-Interaktionen nach
Nieren­transplantation HIV-positiver
Patienten
–– Cosmos-Studie: Current Management of
secundary Hyperparathyroidisme – a
multicenter observational study
–– Eurotransplant Senior DR-compatible
Study
Klinik für Strahlentherapie und
Radioonkologie (Katharinenhospital)
–– DELOS-II-Studie zum Kehlkopferhalt
durch Radiochemotherapie statt Laryngektomie
–– PETACC-6-Studie zur Verbesserung der
Ergebnisse der Radiochemotherapie
beim Rektum-Ca
–– Teilnahme an mehreren Multicenter­
studien in der pädiatrischen Radioonkologie, bei malignen Lymphomen, bei
Hirntumoren im Kindes- und Jugendalter
Klinik für Herz- und Gefäßkrank­
heiten (Katharinenhospital)
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– Teilnahme am Aortenklappenregister
(minimalinvasiver Aortenklappenersatz)
–– Teilnahme am Ablationsregister
(Ablation von Herzrhythmusstörungen)
–– FIRE III Studie, eine AIO Studie (KRK
0306): randomisierte Studie zur Wirksamkeit von FOLFIRI in der Kombination
mit Cetuximab vs Bevacizumab in der
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 121
Studien
(Auswahl)
Erstlinien Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms; Studienzentrale Prof. Dr. V. Heinemann, MED III
LMU München
–– Zusammenhang zwischen AzathioprinIntoleranz und Aktivität der Inosintriphosphat pyrophosphohydrolase (ITPA)
bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen; Fr. J. Franz,
Fr. Dr. M. Shipkova, Prof. E. Wieland,
Prof. T. Andus; Organisation und Durchführung
–– PETACC-6. PETACC-6 / EORTC 40054 –
22062 / AIO KRK 0506-Studie Randomisierte Phase III-Studie: Präoperative
Radiochemotherapie und postoperative
Chemotherapie mit Capecitabine und
Oxaliplatin vs. Capecitabine beim lokal
fortgeschrittenen Rektumkarzinom
Neurozentrum
Neurologische Klinik (Bürgerhospital)
–– KOBSAR II: Kompakte assistiv-wirkende
Bewegungstherapie-Trainingsgeräte auf
Basis fluidischer multiaxialer Soft-Rotationsantriebe nächster Generation, Teilprojekt im Auftrag des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung in Kooperation u.a. mit der Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie in Bad Cannstatt
(Ärztlicher Direktor Dr. P. Reize).
–– DESTINY 2: Decompressive surgery for
the treatment of malignant infarction
of the middle cerebral artery 2
Neurochirurgische Klinik
(Katharinenhospital)
–– CENTRIC: Multicentrische Phase III Studie bei Erst Diagnose GBM ,Vergleich
simultane RadioChemotherapie nach
EORTC allein versus RadioChemotherapie plus Cilengitide bei methylierten
MGMT Status
–– APG 101: Phase II Studie bei Rez.GBM.
Re-Bestrahlung allein versus Re-Bestrahlung + APG101
–– NOA7: Behandlung des Medulloblastoms im Erwachsenenalter
–– SELE: klinikinterne Studie zur Unter­
suchung von Lebensqualität und subjektiver Einschätzung der seelischen Ver­
fassung bei Hirntumor-Patienten
während der ersten zwölf Monate nach
Diagnosestellung
–– Mobikid: Kooperationsprojekt Hirn­
tumore Mobilfunkexposition
–– HIT 2000: Behandlungsnetzwerk HIT für
Kinder und junge Erwachsene mit Hirntumoren; AG für Hirntumoren der
GPOH
–– NICE: Multizentrisch prospektiv randomisierte kontrollierte Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von interspi­
nösen Spreizern (Asperius) im Vergleich
zur Dekompression bei lumbalen
Stenosen
–– Grant Aneurysma Register: Erfassung
des natürlichen Verlaufs sowie aktueller
Therapiekonzepte bei Grant Aneurysmen
Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Neuroradiologie
(Katharinenhospital)
–– NICE-Studie
–– SPACE II
–– Glioblastom Rezidiv Studie
–– Enterprise für intrakranielle Stenosen
Zentrum für operative Medizin I
Klinik für Gefäßchirurgie
(Katharinenhospital)
–– SCS-Studie: Spinal Cord Stimulations
bei Patienten mit pAVK im klinischen
Stadium III u. IV ohne Möglichkeiten
der Revaskularisaton
–– SPACE (Stent Protected Angioplasty versus Carotid Endarterectomy)-II-Studie:
Evaluation der Therapieoptionen bei
der Halsschlagaderstenose
–– AIDA-Studie: Prophylactic Mesh Implantation after Abdominal Aneurysm
122 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Repair. A prospective, randomised,
controlled study
Klinik für Allgemein- und Viszeral­
chirurgie (Katharinenhospital)
–– Synchronous-Studie (Lebermetastasen
bei Kolonkarzinomen), Studienzentrum
der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
–– LERK-Studie (Rektumadenome und Rektumkarzinome), Universitätsklinik Mainz
–– DFG-Studie (Darmmastzellen), Universität
Hohenheim
–– PETACC-6-Studie (Rektumkarzinom),
Universitätsklinik Halle/Saale
Klinik für Unfallchirurgie und
Orthopädie (Katharinenhospital)
–– Freiburger Arbeitsunfall-Studie (FAUST
II); multizentrische Studie, Universitätsklinikum Freiburg
–– Folgestudie Neuro MCS II der AG Wirbelsäule der Deutschen Gesellschaft für
Unfallchirurgie
Klinik für Hand-, Plastische und
Mikrochirurgie (Katharinenhospital)
–– Klinische Studie Rekonstruktion Kahnbein bei Kahnbeinpseudarthrose
–– Evaluation der Ergebnisse nach Rekons­
truktion SL Band
Urologische Klinik (Katharinenhospital)
–– Nationale Seminom-Registerstudie
–– Retrospektive Studie zum outcome nach
Nierenteilresektion in Kaltperfusion
Zentrum für operative Medizin II
Frauenklinik
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– Eierstockkrebs: Ovar 12 Studie
–– Mammakarzinom: Success B, Success C,
ALLTO, Preface
Klinik für Allgemein- und
Viszeralc­hirurgie
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– AC-DC-Studie: Prospektive Multicenterstudie zur Behandlung der akuten
Cholecystitis
–– BMBF-Forschungsprojekt Kompetenznetz Adipositas
–– Molekularbiologische Studien an Darmpräparaten in Kooperation mit dem
Institut für Ernährungsmedizin der
Universität Hohenheim, Prof. Dr. S.
Bischoff
Klinik für Orthopädie und Unfall­
chirurgie (Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– Verbundprojekt: Kompakte assistiverestaurative Bewegungstherapie-Geräte
neuer Generation auf Basis fluidischer
Soft-Antriebe mit elastischen Rotationsarbeitskammern (KoBSAR); Teilprojekt
REHAM im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Kopf-Zentrum
Klinik für Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie, Plastisch-Ästheti­
sche Operationen, Zentrum für
Implantologie (Katharinenhospital)
–– Randomisierte kontrollierte klinische
Studie zum Vergleich von submukosalen
und transmukosalen P004 Implantaten
im Frontzahnbereich Oberkiefer zur
Evaluierung des Knochenniveaus zwischen erstem Eingriff und sechs Monate
nach dem Eingriff. (Multicenter Studie,
Leitung Prof. Hämmerle, Univ. Zürich)
–– Masseter Muscle Thickness, Chewing
Efficiency and Bite force in Edentolous
Patients with fixed and Removable
Implant-supported Prostheses – a cross
sectional Multicenter study. (Multicenter
Studie, Univ. Genf)
Augenklinik (Katharinenhospital)
–– M
olekulargenetische Untersuchungen bei
Hornhautdystrophien in Zusammenarbeit
mit der Universitätsaugenklinik Halle
–– Phase-3b-Studie (RELATION-Studien);
Studien Nr.: CRF-BOO2 DD E13; Prüfsubstanz: CRFB002D (Ranibizumab). „A 12
month, two-armed randomized, doublemasked, multicenter Phase III b study
assessing the efficacy and safety of laser
photocoagulation as adjunctive to Ranibizumab intravitreal injections vs. laser photocoagulation monotherapy in patients
with visual impairment due to diabetic
macular edema followed by a 12 months
follow up period.”
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohren­
krankheiten, Plastische Operationen
(Katharinenhospital und
Olga­hospital)
–– Multizentrische Studien zur Beteiligung
des HNO-Bereiches bei CF-Patienten
–– Multizentrische Studien zur Therapie
von chronischen Entzündungen der
Nasennebenhöhlen bei CF-Patienten
Zentrum für Kinder- und
Jugendmedizin
Klinik für Anästhesiologie und
operative Intensivmedizin
(Olgahospital)
–– Fallbeobachtungsstudie an 500 Kindern
im Alter von 1-10 Jahren zur Qualitätssicherung in der Kinderanästhesie
Pädiatrie 1 – Neuropädiatrie und
Sozialpädiatrie (Olgahospital
Pädiatrie 2 – Allgemeine Pädiatrie,
Infektiologie, Nephrologie, Endo­
krinologie, Stoffwechselerkrankun­
gen (Olgahospital)
–– E
influss einer Wachstumshormontherapie
auf die Körperproportionen und das Län­
gen­wachstum bei kleinwüchsigen Kindern
mit hypophosphatämischer Rachitis
–– Verhinderung von schweren Hypoglykämien durch sensorunterstützte Unterbrechung der Insulinzufuhr bei dem
Paradigm VEO™ System
–– EBV-Studie nach Organtransplantation
im Kindesalter
–– Prospektives multizentrisches Register
zu Prävalenz, Risikofaktoren und Outcome von febrilen Harnwegsinfektionen
nach Nierentransplantation
–– Vasoprotection by Atorvastatin in children and adolescents with diabetes type 1
–– Incidence of type 1 diabetes in children
and adolescents 15 years of age
–– Genetic and environmental factors in
the pathogenesis of type 1 diabetes
mellitus
Pädiatrie 4 – Neonatologie und
neonatologische Intensivmedizin
(Olgahospital)
–– Multizenterstudie NINSAPP: Vergleichende Untersuchung von nicht invasiver Surfactant-Applikation unter CPAPunterstützter Spontanatmung und
konventioneller Therapie des Atemnotsyndroms sehr kleiner Frühgeborener
–– Multizenterstudie konnatale CMV:
Prävention der konnatalen Zytomegalie-Virus-Infektion bei Kindern von
Müttern mit primärer ZytomegalieVirus-Infektion während der Schwangerschaft
–– Multizenterstudie GNN: Deutsches Frühgeborenen-Netzwerk des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein
–– LGS – Studie bei Lennox-GastautSyndrom
–– BNS-Studie bei WEST-Syndrom
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 123
Studien
(Auswahl)
Pädiatrie 5 – Onkologie, Hämatologie
und Immunologie (Olgahospital)
Studienzentralen
–– Cooperqative Osteosarkomstudien­
gruppe (COSS), Studienleitung:
Prof. Bielack, Stuttgart
–– COSS/EURAMOS 1 – Europäisch-Amerikanische Osteosarkomstudie
–– COSS/EURO-B.O.S.S. – Europäische
Knochentumorstudie für 41-65 Jährige
–– Cooperative Weichteilsarkom Studiengruppe (CWS), Studienleitung: Prof.
Koscielniak, Stuttgart, Prof. Klingebiel,
Frankfurt
–– CWS – Register SoTiSaR – Register für
Weichteilsarkome und andere Weichteiltumore bei Kindern, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen
–– CWS-2007-HR – A randomized phase-III
trial of the Cooperative Weichteil­s­ar­
kom Studiengruppe for localized highrisk rhabdomyosarcoma and localised
rhabdomyosarcoma-like soft tissue sarcoma in children, adolescents, and young
adults (EudraCT-Nr: 2007-001478-10)
Teilnahme an Studien und Registern der
GPOH
–– AIEOP-BFM ALL 2009 – Internationales
kooperatives Behandlungsprotokoll
für Kinder und Jugendliche mit akuter
lymphoblastischer Leukämie (EudraCTNr: 2007-004270-43)
–– ALCL 99 – Internationales Protokoll für
die Behandlung von großzellig-anaplastischen Lymphomen im Kindesalter
–– ALCL Relapse 2004 – Internationales
kooperatives Behandlungsprotokoll für
Rezidive von großzellig-anaplastischen
Lymphomen im Kindes- und Jugendalter
–– ALL-REZ 2002 – Protokoll zur Behandlung von Kindern mit Rezidiv einer
akuten lymphoblastischen Leukämie
–– AML-BFM 2004 – Multizentrische Therapieoptimierungsstudie zur Behandlung der akuten myeloischen Leukä­
mien bei Kindern und Jugendlichen
–– International Registry Relapsed AML
2009 – Register für Kinder und Jugend­
liche mit einem Rezidiv einer akuten
myeloischen Leukämie
–– B-NHL-BFM 2004 – Multizentrische
Beobachtungsstudie zur Behandlung
von Kindern und Jugendlichen mit
reifem B-Zell Non-Hodgkin Lymphom
oder B-ALL
–– B-NHL-BFM Rituximab – Multizentrische
Therapiestudie mit einem RituximabWindow vor anschließender Chemo­
therapie zur Behandlung von Kindern
und Jugendlichen mit einem reifen
B-Zell Non-Hodgkin Lymphom oder B-ALL
–– CML-paed-II – Protokoll für standardisierte diagnostische Prozeduren, Regis­
trierung und Behandlungsempfehlungen bei Kindern und Jugendlichen mit
einer Philadelphia Chromosom-positiven
chronischen myeloischen Leukämie
–– CPT-SIOP 2000 – Eine interkontinentale
Phase III Chemotherapiestudie für
Patienten mit Choroid Plexus Tumoren
–– CWS – Register SoTiSaR – Register für
Weichteilsarkome und andere Weichteiltumore bei Kindern, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen
–– CWS-2007-HR – A randomized phase-III
trial of the Cooperative Weichteils­
arkom Studiengruppe for localized
high-risk Rhabdomyosarcoma and localised Rhabdomyosarcoma-like Soft Tissue Sarcoma in children, adolescents,
and young adults (EudraCT-Nr: 2007001478-10)
–– DBA 2000 – Multizentrische, prospektive, nicht randomisierte Beobachtungsstudie zur Diagnostik und Therapie bei
Patienten mit Diamond Blackfan Anämie
–– EsPhALL – An open-label, randomized
phase II/III study to compare the safety
and efficacy of IMATINIB with chemotherapy in pediatric patients with Ph+/
BCR-ABL+ Acute Lymphoblastic Leukaemia (PH+ALL)
124 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
–– EURAMOS1/COSS – Eine randomisierte
Studie der europäischen und amerikanischen Osteosarkom-Studiengruppe zur
Optimierung von Behandlungsstrategien
für resezierbare Osteosarkome aufgrund histologischer Response auf die
präoperative Chemotherapie
–– EuroNet-PHL-C1 – First international
Inter-Group Study for classical Hodgkin’s
Lymphoma in Children and Adolescents
(EudraCT-Nr: 2006-000995-33)
–– EuroNet-PHL-LP1 – First international
Inter-Group Study for nodular lymphozyte-predominant Hodgkin’s Lymphoma
in Children and Adolescents (EudraCTNr: 2007-004092-19)
–– EU-RHAB – Ein multinationales Register
für Rhabdoidtumoren jeder anatomischen Lokalisation
–– EWING 2008 – Phase III trial optimizing
treatment and treatment results of
patients with Ewing Sarcoma (EudraCTNr: 2008-003658-13)
–– EWOG-MDS 2006 – Prospektive nichtrandomisierte multizentrische Studie für
die Epidemiologie und Charakterisierung von Myelodysplastischen Syndromen (MDS) und Juveniler Monozytärer
Leukämie (JMML) im Kindesalter
–– HIT 2000 – Multizentrische TherapieOptimierungsstudie zur Behandlung
von Kindern und jungen Erwachsenen
mit einem intracranial lokalisierten primitiv neuroektodermalen Tumor (PNET/
Medulloblastom) und Ependymom
–– HIT-HGG-2007 – International cooperative phase II trial of the HIT-HGG study
group for the treatment of high grade
glioma, diffuse intrinsic pontine glioma,
and gliomatosis cerebri in children ≥ 3
years and adolescents < 18 years
(EudraCT-Nr: 2007-000128-42)
–– HIT-REZ 2005 – Multizentrische, kooperative Therapieoptimierungsstudie
und Phase II-Studie zur Behandlung von
Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen mit therapieresistenten
oder rezidivierten primitiv neuro­
ektodermalen Hirntumoren (Medulloblastome, supratentorielle PNETs) und
Ependymomen (EudraCT-Nr: 2005002618-40)
–– HLH 2004 – Behandlungsprotokoll
für Kinder mit Hämophagozytischer
Lymphohistiocytose
–– INTERFANT 06 – Internationales kooperatives Behandlungsprotokoll für Säuglinge im ersten Lebensjahr mit akuter
lymphoblastischer oder biphäno­
typischer Leukämie (EudraCT-Nr: 2005004599-19)
–– LESS (Late Effects Surveillance System) –
Multizentrische prospective Erfassung
von Spätfolgen bei Krebserkrankungen
des Kindes- und Jugendalters (EwingSarkome, Osteosarkome, Weichteils­
arkome)
–– LBL-Register – Register für Kinder
und Jugendliche mit lymphoblastischen
Lymphomen
–– LCH III – Behandlungsprotokoll der
dritten Studie für Langerhanszell Histiozytose
–– MAKEI 96 – Kooperatives, prospektives
Behandlungsprotokoll für extrakra­
nielle, nicht-testikuläre maligne Keim­
zell­tumoren im Kindes- und Jugendalter
–– MET 97 – Interdisziplinäre multizentrische Therapiestudie für maligne endokrine Tumoren im Kindes- und Jugendalter
–– NB 2004 – Kooperative multizentrische
Therapieoptimierungsstudie für die
Behandlung von Säuglingen, Kindern
und Jugendlichen mit Neuroblastom
–– NB-2004 HR – Kooperative multizentrische Therapieoptimierungsstudie für die
Behandlung von Säuglingen, Kindern
und Jugendlichen mit Hochrisiko-Neuroblastom
–– NPC 2003 GPOH – Multizentrische
Studie zur Behandlung des Nasopharynxkarzinoms bei Kindern und Jugendlichen
–– RiSK – Register für behandlungs­
assoziierte Spätfolgen nach Strahlen­
therapie maligner Erkrankungen im
Kindes- und Jugendalter
–– SAA 94 – Kooperative Studie zur
Behandlung der erworbenen aplastischen Anämie im Kindesalter
–– Seltene Tumoren – Informationsnetzwerk für seltene Tumoren bei Kindern
und Jugendlichen
–– Sichelzellstudie
–– SIOP 2001/GPOH – Therapieoptimierungsstudie zur Behandlung von
Kindern und Jugendlichen mit einem
Nephroblastom
–– SIOP CNS GCT 96 – Protokoll für die
Diagnose, Dokumentation und Behandlung von intrakraniellen Keimzelltumoren
–– SIOP-LGG 2004 – Kooperative multizentrische Studie für Kinder und Jugendliche
mit niedrig malignen Gliomen
–– TMD Prävention 2007 – Prävention der
myeloischen Leukämien bei Kindern mit
Down Syndrom und transient-myeloproliferativem Syndrom (EudraCT-Nr: 2006002962-20)
Teilnahme an Studien und Anwendungsbeobachtungen der Pharmaindustrie
–– MC-ASP.6/INF – (Efficacy and safety of
recombinant asparaginase in infants (<1
year) with previously untreated acute
lymphoblastic leukaemia (EudraCT-Nr:
2008-006300-27)
–– P04720 – A study to determine the activity of SCH 717454 in subjects with
osteosarcoma or Ewing’s sarcoma that
has relapsed after standard systemic
therapy
–– 308B2-4432-WW – A Postauthorization
Safety Surveillance Study of Patients
Switching to ReFacto AF from ReFacto
or Other Factor VIII Products in Usual
Care Settings (EudraCT-Nr: 2008-00799739)
–– EffeKt Studie – Wirksamkeit und Verträglichkeit der Langzeitbehandlung
mit KOGENATE Bayer/FS
–– ReFacto AF – Pharmakovigilanzunter­
suchung zu ReFacto AF in Deutschland
und Österreich
Weitere Projekte
–– ESID-Register – Online-Datenbank für
primäre Immundefekte
–– PED-PTLD-Pilot 2005 – Prospektive Studie
über Diagnose und Behandlung einer
transplantations-assoziierten lympho­
proliferativen Erkrankung (PTLD) nach
Organtransplantationen bei Kindern
–– SCN-Register – Internationales Register
für schwere chronische Neutropenien
–– EPOC-MS-001 – Phase II pharmacokinetic study to assess the age-dependency
in the clearance of doxorubicin in paediatric patients with solid tumors and
leukaemia (EudraCT-Nr: 2009-01145417)
–– ICON – Frühkohorte juvenile idiopathische Arthritis
Kinderchirurgische Klinik
(Olgahospital)
–– Moxifloxacin-Studie
–– Cure-Net-Studie
–– Hämangiom-Studie
–– Mobi-Kid-Studie
Orthopädische Klinik (Olgahospital)
–– Retrospektive Studie zur Hüftluxation
beim M. Down
–– Prospektive Studie Talus verticalis
Methode nach Dobbs
–– Prospektive Studie Hüftarthroskopie im
Kindesalter
–– Retrospektive Studie juveniler Knochenzysten
–– Prospektive Analyse Fassier-Duval-Nagel
für Osteogenesis imperfecta
–– Matched-Pair-Studie zur operativen
Therapie des Morbus Perthes
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 125
Studien
(Auswahl)
Radiologisches Institut
(Olgahospital)
–– CWS: Wissenschaftliche Arbeit und
Referenz im Rahmen der Cooperativen
Weichteilsarkom-Studie (CWS)
–– COSS: Diagnostische Beratung im Rahmen der Cooperativen OsteosarkomStudie (COSS)
–– Partizipation am Forschungsprojekt
„Psychopathologie, neuropsycholo­
gische und neuronale Korrelate von
Wahnsymptomen“, Zentrum für
Psychosoziale Medizin der Universität
Heidelberg, Klinik für Allgemeine
Psychiatrie. Studienleitung: PD Dr. Dipl.Psych. Klaus Kronmüller
Zentrum für Dermatologie
Klinik für Psychiatrie und Psychothe­
rapie für Ältere (Bürgerhospital)
Klinik für Dermatologie und Allergo­
logie (Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– Gerontopsychiatrisch-Suchtmedizinische
Integrierte Versorgung (GSIV)
–– Multizentrische, plazebokontrollierte
Doppelblindstudie zum Nachweis der
Wirksamkeit und Verträglichkeit einer
spezifischen Immuntherapie einer Variante des Hauptallergens des Wiesenlieschgrases Al0407rP (Allergopharma)
–– Multizentrische, multinationale, randomisierte, plazebokontrollierte Doppel­
blindstudie zum Nachweis der Wirksamkeit und Verträglichkeit einer sublin­
gualen, perennialen spezifischen
Immuntherapie mit einem Gräserextrakt
bei Patienten mit allergischer Rhino­
konjunktivitis mit/ohne Asthma
Al0703st (ALLEGRA6, Allergopharma)
Klinik für Dermatologie und Phlebo­
logie (Krankenhaus Bad Cannstatt)
Klinik für Kinder- und Jugend­
psychiatrie und Psychotherapie
(Olgahospital)
–– Studie „ADHS aus Elternsicht“ (mit
Institut für Erziehungswissenschaften
Tübingen)
Institut für Klinische Psychologie
(Bürgerhospital)
–– „Individualisiertes Behandlungsmanagement bei chronisch rezidivierender
Depression: Wirksamkeit einer Internetgestützten Interventionsstrategie“
der DFG (Studienleitung: Dr. H. Kordy
und PD Dr. M. Backenstraß)
–– REMICADE Reality Dose-Studie
Zentrum für Radiologie
Zentrum für Seelische Gesundheit
Klinik für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie
(Katharinenhospital)
Klinik für Spezielle Psychiatrie,
Sozial­psychiatrie und Psychotherapie
(Bürgerhospital)
–– Studienzentrum des DFG Forschungsprojekts „Internet-delivered intervention
strategy for recurrent depression:
Towards individualized disease management“, Zentrum für Psychosoziale
Medizin der Universität Heidelberg,
Forschungsstelle für Psychotherapie.
Studienleitung: Dr. Hans Kordy
–– LEVANT
–– ADVANTAGE
–– GSK VEG 108844
–– P04720
–– GKS VEG 113387
–– SORAMIC
–– ACB-Studie
–– MIRACLE
–– CRADOO1 K24133
126 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Klinik für Diagnostische und Inter­
ventionelle Radiologie / Klinik für
Diagnostische und Interventionelle
Neuroradiologie (Bürgerhospital)
–– Radiologische Verlaufskontrolle bei
Studie Encephalitis disseminata, betreut
von Oberarzt Dr. Kowalik
–– Early-Studie zusammen mit Neurolo­
gischer Klinik, betreut von Oberärztin
Dr. Schmidt
–– DIAS-3 Study, zusammen mit Neurolo­
gischer Klinik, betreut von Oberärztin
Dr. Schmidt
–– Case Report: Atypische Mykobakteriose
–– Case Report: Osteochondrosis dissecans
als DD des diabetischen Fußes
Klinik für Nuklearmedizin
(Katharinenhospital)
–– Phase-II-Studie DSHNHL 2005-1
–– P04270-Studie der Fa. Schering-Plough
(Osteosarkom)
–– VEG-108844-Studie der Fa. Glaxo Smith
Kline (Nierenzell-Ca.)
Klinik für Diagnostische und Inter­
ventionelle Radiologie / Klinik für
Diagnostische und Interventionelle
Neuroradiologie
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
–– FIRE III Studie, zusammen mit Medizi­
nischer Klinik, Darmzentrum, Dr. Scholz
–– Mamma-Ca.: GeparQUATTRO, ICE,
NATAN, GEPARQUIONTO, ALTTO, EVALUATE zusammen mit der Frauenklinik,
Zertifiziertes Brustzentrum
–– Ovarial-Ca.: AGO-OVAR 11 (ICON 7)
zusammen mit der Frauenklinik
–– NEPTUNE
Zentrum für Klinische Pathologie,
Pharmazie und Hygiene
Zentralinstitut für Klinische Chemie
und Laboratoriumsmedizin mit
Laborpraxis (Katharinenhospital)
igene/Diagnostische Studien:
E
–– Gesamte sowie freie Leflunomidplasmakonzentration und Therapieerfolg bei
nierentransplantierten Patienten mit
Polyoma-BK-Virusinfektionen; Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Innere
Medizin, Prof. Olbricht
–– CD 26 als prädiktiver Marker für die
Abstoßung unter der immunsuppressiven Therapie mit Myfortic bei Patienten
in der frühen Phase nach Nierentransplantation; Kooperationsprojekt mit
dem Zentrum für Innere Medizin,
Prof. Olbricht
–– Wissenschaftliche Unterstützung der
Diagnostikaindustrie bei der Entwicklung von Tests zur Bestimmung von
Medikamenten
–– IMPDH als pharmakodynamischer
Biomarker der Therapie mit Mycophenol­
säure; Kooperationsprojekt mit der
Universität München
–– Immunphänotypisierung von regulato­
rischen T-Zellen; Kooperationsprojekt
mit der Universität Göttingen
–– Daptomycin und Vancomycin MIC and
MBC Procedure using Sensitive MIC Plates
–– Empfindlichkeitstestung gegenüber
Daptomycin von grampositiven klinischen Isolaten mittels VITEK2 im Vergleich zu E-Test (VITEK)
Analytik im Rahmen von klinischen Studien:
–– Projekt SHC 0556 Neurodermitis-Studie
(Dr. Rieker, Stuttgart)
–– ICON-7 Studie (Prof. Karck, Stuttgart)
–– ALTTO-Studie (Prof. Karck, Stuttgart)
–– A phase 2 (Prof. Mergenthaler, Stuttgart)
–– ML 19983 (Prof. Mergenthaler, Stuttgart)
–– GERD-Studie IKP-219 (Prof. Klotz,
Stuttgart)
–– AIO KRK 0306/FIRE 3 (OA Dr. Bohle,
Stuttgart)
– – CHOLIDA-Studie (Angelika Götz,
Augsburg)
–– Gepar-QUATTRO (Dr. Raiber, Stuttgart)
–– Profess-Studie (Dr. Schmid, Stuttgart)
–– Hepatitis-Studie (OA Dr. Bohle, Stuttgart)
–– ML 18508 (Prof. Mergenthaler, Stuttgart)
–– HD 18 Morbus Hodgkin im fortgeschrittenen Stadium (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– RitZ-Studie für Patienten mit refraktären/rezidivierenden follikulären Lymphomen (Prof. Mergenthaler, Stuttgart)
–– Rekombinante Gräserpollenstudie AL
0704rP (Dr. Rieker, Stuttgart)
–– Hyposensibilisierungsstudie AL0206st
(Dr. Rieker, Stuttgart)
–– CWS IV 2002 Rekrutierungsende (VeitFriedrich, Stuttgart)
–– CPKC AML-Studie Ratify Studie (Dr.
Karin Meier, Germering)
–– Glioblastom-Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– CLL-10 Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– EXPAND Studie (OA Dr. Bohle,
Stuttgart)
–– Opioid-Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– PO4720-Studie (Prof. Bielack, Stuttgart)
–– LUME-Lung 1-Studie (Stephanie Meyer,
Fa. Parexel Int.)
–– DIAS 3 (Dr. Schmid, Stuttgart)
–– HIT-HCG-2007 (Prof. Bielack, Stuttgart)
–– Bevacizumab-Studie ML 18147
(Prof. Mergenthaler, Stuttgart)
–– The Levant I Trial-Studie (Prof. Dr.
Richter, Stuttgart)
–– CESAR C-II-006-Studie (Prof.
Mergenthaler, Stuttgart)
–– AMLSG-Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– Kopf-Hals-Tumor / IIT-Studie (Prof.
Mergenthaler, Stuttgart)
–– APL0406-Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– Hausstaubmilbenallergie (Dr. Rieker
Stuttgart)
–– DeLOS II-Studie (Prof. Sittel, Stuttgart)
–– AGO-OVAR 12 / LUME-Ovar (Prof. Karck,
Stuttgart)
–– Biotest Study No. 963 (Dr. Delle-Chiaie,
Stuttgart)
–– Moxifloxacin-Studie (Prof. Loff, Stuttgart)
–– Avalox-Studie (Prof. Dr. Lobmann,
Stuttgart)
–– Gepar Quinto Studie (Prof. Karck,
Stuttgart)
–– NATAN Studie (Prof. Karck, Stuttgart)
–– PROHAM-Studie (Prof. Loff, Stuttgart)
–– PDOne-Studie (Dr. Schneider, Nephrolo­
gisches Zentrum, Stuttgart)
–– Merck-Advantage-Studie (Prof.
Mergenthaler, Stuttgart)
–– BIBF 1120 “das Prüfpräparat“ (Prof.
Mergenthaler, Stuttgart)
–– VEG 108844-Studie (Prof. Mergenthaler,
Stuttgart)
–– APG 101-Studie (Dr. Nadji-Ohl, Stuttgart)
–– Merck Centric-Studie (Prof. Hopf,
Stuttgart)
–– Refacto-Switch-Studie (Prof. Bielack,
Dr. Schilling, Stuttgart)
–– VEG 113387-Studie
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 127
Publikationen
(Auswahl)
Im Zeitraum Januar 2010 bis Juni 2011
Zentrum für Innere Medizin
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
Infektiologie (Katharinenhospital)
Bohle W: Chemotherapie bei eingeschränkter Leberfunktion. Onkol Pharm
2010; 12: 26-27
Welzel TM, Kawan T, Bohle W, Richter G
M, Bosse A, Zoller WG: An unusual cause
of dysphagie: esophageal tuberculosis.
J Gastrointest Liver Dis 2010; 19
Fachabteilungsbereich Hämatologie
und internistische Onkologie (Bür­
gerhospital und Katharinenhospital)
Thiel E, Korfel A, Martus P, Kanz L,
Griesinger F, Rauch M, Röth A, Hertenstein
B, Toll von T, Hundsberger T, Mergenthaler
H-G, Leithäuser M, Birnbaum T, Fischer L,
Jahnke K, Herrlinger U, Plasswilm L, Nägele
T, Pietsch T, Bamberg M, Weller M: Highdose methotrexate with or without whole
brain radiotherapy for primary CNS lymphoma (G-PCNSL-SG-1): a phase 3, randomized, non-inferiority trial. The Lancet,
2010; 11: 1036-1047
Mergenthaler H-G: Vom Winde verweht…,
Gesundheitsökonomie und Ethik – Statements aus der Praxis. Der Onkologe 2011;
17: 236
Krönke J, Schlenk RF, Jensen K-O, Tschürtz
F, Corbacioglou A, Gaidzik VI, Paschka P,
Onken S, Eiwen K, Habdank M, Späth D,
Lübbert M, Wattad M, Kindler T, Salih HR,
Held G, Nachbaur D, von Lilienfeld-Toal
M, Germing U, Haase D, Mergenthaler
H-G, Krauter J, Ganser A, Göhring G,
Schlegelberger B, Döhner H, Döhner K:
Monitoring of minimal residual disease in
NPM1 mutated acute myeloid leukemia:
A study of the German-Austrian AML Study
Group (AMLSG), J. Clin. Oncol., in press
Medizinische Klinik 2 – Klinik
für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie (Bürgerhospital)
Eckhardt-Henn A: Vorsitz des Themenkomplexes „Psychische und somatische
Wechselwirkungen bei organischen
Erkrankungen“ im Rahmen der MEDIZIN
2010, Landesmesse Stuttgart, Stuttgart,
30.01.2010
Eckhardt-Henn A: Vorsitz des Symposiums:
Arzt-Patient-Kommunikation 1, 61.
Arbeitstagung der DKPM, 18. Jahrestagung der DGPM, Berlin, 17.-20.03.2010
Eckhardt-Henn A: Vorsitz des Symposiums:
Arzt-Patient-Kommunikation 2, 61. Arbeits­
tagung der DKPM, 18. Jahrestagung der
DGPM, Berlin, 17.-20.03.2010
Eckhardt-Henn A: Mitarbeit in einer Subkommission der internationalen BáránySociety zur Klassifikation und Pathogenese von Schwindelerkrankungen/BáránySociety-Meeting, Reykjavik, 18.-21.08.2010
Eckhardt-Henn A: Artifizielle Störungen
und Münchhausen-Syndrom, 7. Hamburger Symposium Persönlichkeitsstörungen:
Von Lust und Wollust, Gesellschaft zur
Erforschung von Persönlichkeitsstörungen
e.V., Asklepios Klinikum Nord, Hamburg,
03.09.-04.09.2010
Eckhardt-Henn A: Selbstverletzendes
Verhalten / Artifizielle Störungen. Auto­
aggression als Versuch der Bewältigung
von Traumatisierung und als Selbstvergewisserung. Psychiatrisch-Psychotherapeutisches Mittwochsgespräch, Park-Klinik
Sophie Charlotte, Berlin, 27.10.2010
Eckhardt-Henn A: Artifizielle Störungen. In
v. Uexküll Psychosomatische Medizin Adler
R., Joraschky P, Köhle K, Langewitz W,
Söllner W, Wesiack W (Hrsg.) 7. Auf­lage,
Urban & Fischer, München, Jena. 2010
128 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Eckhardt-Henn A: Schwindel. In v. Uexküll
Psychosomatische Medizin Adler R,
Joraschky P, Köhle K, Langewitz W, Söllner
W, Wesiack W (Hrsg.) 7.Auflage, Urban &
Fischer, München, Jena. 2010
Eckhardt-Henn A: Dissoziative Bewusstseinsstörungen. In v. Uexküll Psychosomatische Medizin Adler R, Joraschky P, Köhle
K, Langewitz W, Söllner W, Wesiack W
(Hrsg.) 7.Auflage, Urban & Fischer,
München, Jena. 2010
Medizinische Klinik 3 – Klinik für
Endokrinologie, Diabetologie und
Geriatrie (Bürgerhospital)
Redlich U, Xiong YY, Pech M, Tautenhahn
J, Halloul Z, Lobmann R, Adolf D, Ricke J,
Dudeck O: Superiority of Transcutaneous
Oxygen Tension Measurements in Predicting Limb Salvage After Below-the-Knee
Angioplasty: A Prospective Trial in Diabetic Patients With Critical Limb Ischemia.
Cardiovasc Intervent Radiol. 2010 Sep 4
Lobmann R: Komplikationen des Diabetes
mellitus. In: Lehnert: Rationelle Diagnostik
und Therapie in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel. 3. Auflage,
Thieme Verlag, 2010; 376-387
Pollok S, Pfeiffer AC, Lobmann R, Wright
CS, Moll I, Martin PE, Brandner JM: Connexin 43 mimetic peptide Gap27 reveals
potential differences in the role of Cx43 in
wound repair between diabetic and nondiabetic cells. J Cell Mol Med. 2010 Mar
19. [Epub ahead of print] PMID: 20345849
[PubMed - as supplied by publisher]
Mardi D, Fwity B, Lobmann R, Ambrosch
A: Mean cell volume of neutrophils and
monocytes compared with C-reactive protein, interleukin-6 and white blood cell
count for prediction of sepsis and nonsystemic bacterial infections. Int J Lab Hematol. 2010 Aug 1; 32(4): 410-8
Halevy D, Schöntag S, Küper-Steffen R,
Lobmann R: Ungewöhnliche Ursache abdomineller Lymphome. Internist (Berl). 2010
Oct 14. Epub ahead of print. PMID:
20945056 [PubMed - as supplied by publisher]
Majcher-Peszynska J, Sass M, Schipper S,
Czaika V, Gussmann A, Lobmann R,
Mundkowski RG, Luebbert C, Kujath P, Ruf
BR, Koch H, Schareck W, Klar E, Drewelow
B; for the Moxifloxacin-DFI Study Group:
Pharmacokinetics and penetration of
moxifloxacin into infected diabetic foot
tissue in a large diabetic patient cohort.
Eur J Clin Pharmacol. 2010 Sep 25. Epub
ahead of print. PMID: 20871984 [PubMed
- as supplied by publisher]
Schulz C, Paulus K, Lobmann R, Dallman
M, Lehnert H: Endogenous ACTH, not only
alpha-melanocyte-stimulating hormone,
reduces food intake mediated by hypothalamic mechanisms. Am J Physiol Endocrinol Metab. 2010 Feb; 298(2): E237-44.
Epub 2009 Nov 17. PMID: 19920221 [PubMed - indexed for MEDLINE]
Motzkau M, Tautenhahn J, Lehnert H,
Lobmann R: Expression of Matrix-Metalloproteases in the Fluid of Chronic Diabetic
Foot Wounds Treated with a Protease
Absorbent Dressing. Exp Clin Endocrinol
Diabetes. 2010*
Wernecke J, Friedl A: Therapieziele beim
geriatrischen Patienten. Von „Go-Go“ bis
„No-Go“, Der Diabetologe, 2010; 6, 551-559
Lobmann R: Adipositas – die Last mit der
Last. DER FUSS 3/4 , 2010; 8-12
Lobmann R: Diabetes meet Podologie,
DER FUSSS 5/6, 2010; 32-33
Lobmann R, Gröne C, Kersken J: Die Fußbehandlungseinrichtungen der DDG; DER
FUSSS 5/6, 2010; 34-37
Hanel W, Gronwald U, Türck H, Lobmann
R: Geschwollener, geröteter und schmerzhafter Fuß bei Diabetes. Diabetes Stoffwechsel und Herz, 2010-09-16; 19: 3-7
Hanel W, Lobmann R: Die Diabetische
Neuro-Osteoarthropathie (Charcotfuß).
DER FUSS 5/6, 2010; 8-10
Lobmann R: Pathophysiologie und konservative Therapie des Charcot-Fußes. WundManagement, 2010; 4: 10-13
Klinik für Herz- und Gefäßkrank­
heiten (Katharinenhospital)
Beilharz M, Welzel TM, Nordt T, May U:
Erfahrungen aus dem Eis: Charakteristika
eines Patientenkollektivs mit Herz-Kreislaufstillstand und Postresuscitation Care
durch Kühlung mit EMCOOLS. Intensivmed 2010; 47: 289-324 (42. Jahrestagung
der DGIIN, Berlin, Juni 2010)
Klinik für Nieren- und Hochdruck­
krankheiten (Katharinenhospital)
Wieland E, Olbricht C et al.: Biomarkers as
a tool for management of immunosuppression in transplant patients. Ther Drug
Monit 2010; 32: 560-572
Klinik für Allgemeine Innere Medizin,
Gastroenterologie, Hepatologie und
internistische Onkologie (Kranken­
haus Bad Cannstatt)
Andus T, Kocjan A, Müser M, Simanenkov V,
Baranovsky A, Mikhailova TL, Zvyagintseva
TD, Dorofeyev A, Lozynskyy Y, Lavy A,
Cascorbi I, Dilger K, Mohrbacher R, Greinwald R, on behalf of the International Salofalk Suppository OD Study Group: A novel
high dose 1 g mesalazine suppository (Salofalk®) is as efficacious as 500 mg TID suppositories in mildly to moderately active ulcerative proctitis: A multicentre, randomized trial.
Inflam­matory Bowel Disease 2010; 16: 194756
Reinisch W, Angelberger S, Petritsch W,
Shonova O, Lukas M, Bar-Meir S, Teml A,
Schaeffeler E, Schwab M, Dilger K,
Greinwald R, Mueller R, Stange EF,
Herrlinger KR; International AZT-2 Study
Group. Collaborators: Reinisch W, Prinz G,
Angelberger S, Teml A, Harrer ML,
Schweiger K, Petritsch W, Jahnel J, Wenzl
H, Brunner H, Tillinger W, Mittischek K,
Knoflach P, Kirchgatterer A, Haas T, Datz
C, Doppelmayr H, Lukas M, Bortlik M,
Serclova Z, Antos F, Dosedel J, Vavra J,
Mudr R, Benes Z, Kohout P, Konecny M,
Gregar J, Fabian J, Sillinger P, Hajek J, Bok
R, Zbori V, Prokopová L, Shonova O,
Novakova M, Bures J, Douda T, Stange EF,
Fellermann K, Herrlinger K, Andus T, Barth
C, Schnabel D, Metter K, Fröhlich B,
Bar-Meir S, Dotan I, Rosner G, Becker SA,
Konikoff F, Naftali T, Pagel A, Rauchwerger A, Goldin E, Israeli E, Ulitsky J, Fich A,
Odes S: Azathioprine versus mesalazine
for prevention of postoperative clinical
recurrence in patients with Crohn‘s
disease with endoscopic recurrence: efficacy and safety results of a randomised,
double-blind, double-dummy, multicentre
trial. Gut. 2010 Jun; 59(6): 752-9
Andus T: Klinik, Diagnostik, Pathophysiologie und Therapie der alkoholischen
Hepatitis. Cortisonspiegel 2010; 1: 14-16
(ISSN 0933-002-X)
Andus T: Chronisch entzündliche Darm­
erkrankungen. Coloproctology 2010
Andus T: Stellenwert der Probiotika-Therapie
in der Gastroenterologie. Verdauungskrankheiten, 2010; 28: 248-252
Andus T: Chronisch entzündliche Darm­
erkrankungen. Syllabus Koloproktologie
Update 2010; 98-123
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 129
Publikationen
(Auswahl)
Neurozentrum
Neurologische Klinik (Bürgerhospital)
Ryberg C, Rostrup E, Paulson OB, Barkhof
F, Scheltens P, van Straaten EC, van der
Flier WM, Fazekas F, Schmidt R, Ferro JM,
Baezner H, Erkinjuntti T, Jokinen H,
Wahlund LO, Poggesi A, Pantoni L, Inzitari
D, Waldemar G; on behalf of the LADIS
study group: Corpus callosum atrophy as a
predictor of age-related cognitive and
motor impairment: A 3-year follow-up of
the LADIS study cohort. J Neurol Sci. 2011
May 26
Oberheiden T, Blahak C, Nguyen XD, Fatar
M, Elmas E, Morper N, Dempfle CE, Bäzner
H, Hennerici M, Borggrefe M, Kälsch T:
Activation of platelets and cellular coagulation in cerebral small-vessel disease. Blood
Coagul Fibrinolysis. 2010 Dec; 21(8): 729-35
Blahak C, Capelle HH, Bäzner H, Kinfe T,
Hennerici MG, Krauss JK: Less is more:
adaptation of voltage after battery replacement in deep brain stimulation for
dystonia. Stereotact Funct Neurosurg.
2010; 88(5): 311-4
Griebe M, Förster A, Wessa M, Rossmanith
C, Bäzner H, Sauer T, Zohsel K, Blahak C,
King AV, Linke J, Hennerici MG, Gass A,
Szabo K: Loss of callosal fibre integrity in
healthy elderly with age-related white
matter changes. J Neurol.2011 Feb 22
Capelle HH, Blahak C, Schrader C, Baezner
H, Kinfe TM, Herzog J, Dengler R, Krauss
JK: Chronic deep brain stimulation in
patients with tardive dystonia without a
history of major psychosis. Mov Disord.
2010 Jul 30; 25(10): 1477-81
Reese R, Gruber D, Schoenecker T, Bäzner
H, Blahak C, Capelle HH, Falk D, Herzog J,
Pinsker MO, Schneider GH, Schrader C,
Deuschl G, Mehdorn GM, Kupsch A,
Volkmann J, Krauss JK: Long-term clinical
outcome in meige syndrome treated with
internal pallidum deep brain stimulation.
Mov Disord. 2011 Mar; 26(4): 691-8
Güthe T, Miloslavski E, Vajda Z, Peters J,
Bäzner H, Henkes H: Recurrent in-stent
restenosis in a symptomatic nonatherosclerotic M1 plaque: successful treatment
with paclitaxel-eluting balloon dilatation
after repeated failure of conventional
balloon reangioplasty. Clin Neuroradiol.
2010 Aug; 20(3): 165-9
Blahak C, Capelle HH, Baezner H, Kinfe
TM, Hennerici MG, Krauss JK: Micrographia induced by pallidal DBS for segmental dystonia: a subtle sign of hypokinesia?
J Neural Transm. 2011 Apr; 118(4): 549-53
Bäzner H, Hennerici MG: Syphilis in german-speaking composers - ‚examination
results are confidential‘. Front Neurol
Neurosci. 2010; 27: 61-83
Blahak C, Capelle HH, Baezner H, Kinfe
TM, Hennerici MG, Krauss JK: Battery lifetime in pallidal deep brain stimulation for
dystonia. Eur J Neurol. 2011 Jun; 18(6):
872-5
Capelle HH, Schrader C, Blahak C, Fogel
W, Kinfe TM, Baezner H, Krauss JK: Deep
brain stimulation for camptocormia in
dystonia and Parkinson‘s disease. J Neurol.
2011 Jan; 258(1): 96-103
Teodorczuk A, Firbank MJ, Pantoni L,
Poggesi A, Erkinjuntti T, Wallin A,
Wahlund LO, Scheltens P, Waldemar G,
Schrotter G, Ferro JM, Chabriat H, Bazner
H, Visser M, Inzitari D, O‘Brien JT; LADIS
Group: Relationship between baseline
white-matter changes and development
of late-life depressive symptoms: 3-year
results from the LADIS study. Psychol Med.
2010 Apr; 40(4): 603-10
130 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Neurochirurgische Klinik
(Katharinenhospital)
Sprung C, Schlosser HG, Lemcke J, Meier
U, Messing-Jünger M, Trost HA, Weber F,
Schul C, Rohde V, Ludwig C, Höpfner J,
Sephernia A, Mirzayan M, Krauss J: The
adjustable proGAV-shunt: a prospective
safety and reliability multicenter study.
Neurosurgery 2010; 66(3): 465-74
Fischer S, Schul C, Lanzer P, Henkes H:
Cervical vertebral artery dissection and
recurrent in-stent stenosis due to C6/7
foraminal spondylosis. Clin Neuroradiol
2010; 20: 117-121
Fischer S, Hopf N, Henkes H: Evolution
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Pädiatrie 5 – Onkologie, Häma­to­lo­
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Demeocq F, Dini G, Dreger P, Eyrich M,
Gozdzik J, Guilhot F, Holler E, Koscielniak
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Wissensmanagement und Personalqualifikation I 139
Personalqualifikation im ärztlichen und pflegerischen Bereich
Stand: Mai 2011
Kliniken und Institute
Ärztlicher Dienst (Anzahl)
Pflegedienst (Anzahl)
Pflegekräfte
gesamt
Examinierte
Pflegekräfte
Pflegekräfte
mit Fachweiterbildung
Krankenpfle­
gehelfer/in
Ärzte
gesamt
Fachärzte
Ärzte in
Weiter­
bildung
Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroentero­
logie, Hepatologie und Infektiologie
(Katharinenhospital)
18
6
12
82
79
28
3
Zentrum für Innere Medizin
Medizinische Klinik 1 (Bürgerhospital)
21
6
15
41
41
1
0
Medizinische Klinik Klinik 2 – Klinik für Psycho­
somatische Medizin und Psychotherapie
(Bürgerhospital)
10
4
6
16
16
0
0
Medizinische Klinik 3 – Klinik für Endokrinologie,
Diabetologie und Geriatrie (Bürgerhospital)
28
12
16
66
62
0
4
Klinik für Onkologie (Katharinenhospital)
18
5
13
35
34
1
1
Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten
(Katharinenhospital)
18
7
11
42
38
0
4
Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten
(Katharinenhospital)
14
8
6
52
46
1
6
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
(Pflege: inkl. Klinik für Nuklearmedizin)
(Katharinenhospital)
13
12
1
34
34
0
0
Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroentero­
logie, Hepatologie und internistische Onkologie
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
21
6
15
67
67
4
0
Neurologische Klinik (Bürgerhospital)
33
14
19
78
75
0
3
Neurochirurgische Klinik (Katharinenhospital)
23
12
11
61
58
0
3
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuro­
radiologie (Katharinenhospital inkl. Bürgerhospital und
Krankenhaus Bad Cannstatt)
18
13
5
0
0
0
0
Klinik für Gefäßchirurgie
15
8
7
25
25
0
0
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
17
9
8
61
60
1
1
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
16
7
9
39
39
0
0
4
3
1
0
0
0
0
14
8
6
48
46
0
2
Frauenklinik
28
15
13
84
82
0
2
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
18
10
8
41
41
0
0
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
10
5
5
25
25
0
0
Neurozentrum
Zentrum für operative Medizin I
(Katharinenhospital)
Klinik für Hand-, Plastische und Mikrochirurgie
Urologische Klinik
Zentrum für operative Medizin II
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
Kopf-Zentrum
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie,
Plastische Operationen, Zentrum für Implantologie
(Katharinenhospital)
23
9
14
35
33
0
2
Augenklinik (Katharinenhospital)
21
9
12
21
19
0
2
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Plastische
Operationen (Ärztlicher Dienst: Katharinenhospital
und Olgahospital)
38
12
26
61
58
0
3
140 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
Kliniken und Institute
Ärztlicher Dienst (Anzahl)
Ärzte
gesamt
Fachärzte
Pflegedienst (Anzahl)
Ärzte in
Weiterbildung
Pflegekräfte
gesamt
Examinierte
Pflegekräfte
Pflegekräfte
mit Fachweiterbildung
Krankenpfle­
gehelfer/in
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
(Olgahospital)
Klinik für Anästhesiologie und operative
Intensivmedizin
24
21
3
Pädiatrie 1 – Neuropädiatrie und Sozialpädiatrie
15
10
5
89
87
0
2
Pädiatrie 2 – Allgemeine Pädiatrie, Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie, Stoffwechselerkrankungen
10
6
4
46
45
0
1
Pädiatrie 3 – Zentrum für angeborene Herzfehler
Stuttgart, Pädiatrische Intensivmedizin, Pulmologie
und Allergologie
19
10
9
92
90
29
2
Pädiatrie 4 – Neonatologie und neonatologische
Intensivmedizin
32
20
12
153
153
0
0
Pädiatrie 5 – Onkologie, Hämatologie, Immunologie,
Rheumatologie, Gastroenterologie und Allgemeine
Pädiatrie
18
9
9
52
52
1
0
Kinderchirurgische Klinik
15
8
7
54
52
0
2
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Plastische
Operationen (Ärztlicher Dienst: Katharinenhospital
und Olgahospital)
38
12
26
21
18
0
3
Orthopädische Klinik
18
7
11
45
43
0
2
Radiologisches Institut
12
7
5
Klinik für Dermatologie und Allergologie
17
6
11
27
25
0
2
Klinik für Dermatologie und Phlebologie
13
6
7
19
19
0
0
Klinik für Spezielle Psychiatrie, Sozialpsychiatrie
und Psychotherapie (Bürgerhospital)
23
6
17
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere
(Bürgerhospital)
11
3
8
Klinik für Suchtmedizien und Abhängiges Verhalten
(Bürgerhospital)
15
6
9
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Olgahospital)
12
3
9
29
29
3
0
30
14
16
0
0
0
0
5
2
3
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensiv­
medizin (Katharinenhospital)
102
50
52
189
189
3
0
Klinik für Anästhesiologie und operative Intensiv­
medizin (Krankenhaus Bad Cannstatt)
31
15
16
46
46
6
0
keine Betten führende Abteilung
keine Betten führende Abteilung
Zentrum für Dermatologie
(Krankenhaus Bad Cannstatt)
Zentrum für Seelische Gesundheit
256
252
61
4
interdisziplinärer Einsatz des Pflegedienstes
Zentrum für Radiologie
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radio­
logie (Katharinenhospital inkl. Bürgerhospital und
Krankenhaus Bad Cannstatt)
Klinik für Nuklearmedizin (Katharinenhospital)
siehe Strahlentherapie
Zentrum für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin
Zentrum für Klinische Pathologie, Pharmazie und Hygiene
kein Betten führendes Zentrum
Institut für Pathologie mit Praxis für Pathologie
(Katharinenhospital)
9
6
3
0
0
0
0
Zentralinstitut für Klinische Chemie und
Laboratoriumsmedizin mit Laborpraxis
(Katharinenhospital)
9
8
1
0
0
0
0
Institut für Krankenhaushygiene (Katharinenhospital)
1
1
0
0
0
0
0
11
6
5
0
0
0
0
3
3
0
0
0
0
0
14
7
7
32
32
32
0
Zentralinstitut für Transfusionsmedizin
und Blutspendedienst (Katharinenhospital)
Institut für Klinische Genetik mit Praxis
für Humangenetik (Olgahospital)
Interdisziplinäre Notaufnahme
(Katharinenhospital)
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 141
Weiterbildungsbefugnisse im ärztlichen Bereich
Stand: Mai 2011
FA = Facharzt
SP = Schwerpunktbezeichnung
ZU = Zusatzbezeichnung
(b = beantragt, k = in Kooperation)
Dauer der
vollen Weiter­
bildung
(Monate)
BH
KH
KBC
OH
FA Anästhesiologie
60
–
60
60k
60
ZU Anästhesiologische Intensivmedizin
24
–
24
24k
–
ZU Spezielle Schmerztherapie
12
–
12b
–
–
FA Augenheilkunde
60
–
60
–
–
Chirurgie (Basis)
24
–
24
24
24
FA Allgemeine Chirurgie
48
–
48k
48k
–
FA Gefäßchirurgie
48
–
48
–
–
FA Kinderchirurgie
48
–
–
–
48
FA Orthopädie und Unfallchirurgie
48
–
48
48
48
ZU Spezielle Unfallchirurgie
36
–
36
–
24
ZU Kinderorthopädie
18
–
–
–
18
ZU Orthopädische Rheumatologie
36
–
–
36
–
ZU Physikalische Therapie
24
–
–
12
24
ZU Röntgendiagnostik – fachgebunden
18
–
18
–
–
ZU Magnetresonanztomographie – fachgebunden
24
–
12*
–
–
ZU Sportmedizin
12
–
6*
–
–
FA Plastische Chirurgie
48
–
12
–
–
36
–
36
–
–
FA Viszeralchirurgie
48
–
48
48
–
FA Frauenheilkunde und Geburtshilfe
60
–
–
60
–
SP Gynäkologische Onkologie
36
–
–
36
–
SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
36
–
–
36
–
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Basis)
24
–
24
–
24
FA Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
36
–
36
–
36
24
–
24
–
24
FA Haut- und Geschlechtskrankheiten
60
–
–
60
–
ZU Allergologie
18
–
–
18
–
ZU Dermatohistologie
24
–
–
24
–
ZU Phlebologie
18
–
–
18
–
ZU Proktologie
12
–
–
12b
–
FA Humangenetik
60
–
–
–
60k
FA Hygiene und Umweltmedizin
60
–
48
–
–
12
–
12
–
–
FA Innere Medizin und Allgemeinmedizin (Basis)
36
36
36
36
–
FA Innere Medizin
24
24
24
24
–
FA Endokrinologie und Diabetologie
36
36k
–
–
–
FA Gastroenterologie
36
–
36
36
–
FA Hämatologie und Onkologie
36
36
36
–
–
FA Kardiologie
36
–
36
–
–
FA Nephrologie
36
–
36
–
–
ZU Geriatrie
18
18
–
–
–
ZU Diabetologie
18
18
–
–
–
ZU Handchirurgie
ZU Plastische Operationen
ZU Infektiologie
142 I Wissensmanagement und Personalqualifikation
FA = Facharzt
SP = Schwerpunktbezeichnung
ZU = Zusatzbezeichnung
(b = beantragt, k = in Kooperation)
Dauer der
vollen Weiter­
bildung
(Monate)
BH
KH
KBC
OH
ZU Andrologie
18
18b
–
–
–
ZU Infektiologie
12
–
12
–
–
ZU Internistische Intensivmedizin
24
–
24
–
–
ZU Palliativmedizin
12
–
12b
–
–
FA Kinder- und Jugendmedizin
60
–
–
–
60
SP Kinder-Hämatologie und -Onkologie
36
–
–
–
36
SP Kinder-Kardiologie
36
–
–
–
36
SP Neonatologie
36
–
–
–
36
SP Neuropädiatrie
36
–
–
–
36
ZU Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie
36
–
–
–
36
ZU Kinder-Nephrologie
36
–
–
–
36
ZU Pädiatrische Intensivmedizin
24
–
–
–
24
ZU Kinder- und Jugendrheumatologie
18
–
–
–
18
ZU Kinder-Gastroenterologie
18
–
–
–
18b
FA Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
60
–
–
–
48
FA Laboratoriumsmedizin
60
–
60k
–
–
Klinischer Chemiker
60
–
60
–
–
Eur Clin Chem
60
–
60
–
–
ZU Infektiologie
12
–
12k
–
–
ZU Hämostaseologie
12
–
12k
–
–
FA Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
60
–
60
–
–
24
–
24
–
–
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
36
–
36
–
–
FA Neurochirurgie
72
–
72
–
–
24
–
24
–
–
FA Neurologie
60
48
–
–
–
FA Nuklearmedizin
60
–
60
–
–
FA Pathologie
72
–
72
–
–
FA Psychiatrie und Psychotherapie
60
48k
–
–
–
18
18
–
–
–
FA Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
60
36
–
–
–
FA Radiologie
60
48
60
48
–
SP Kinderradiologie
36
–
–
–
36
SP Neuroradiologie
ZU Plastische Operationen
ZU Neurochirurgische Intensivmedizin
ZU Geriatrie
36
–
36
–
–
FA Strahlentherapie
60
–
60
–
–
FA Transfusionsmedizin
60
–
36
–
–
FA Urologie
60
–
60b
–
–
Fachapotheker für Klinische Pharmazie
36
–
36
–
–
Fachapotheker für Arzneimittelinformation
36
–
36
–
–
ZU Nofallmedizin an allen Standorten erwerbbar
24
24
24
24
24
* Musculo-Skelettales-Zentrum
Wissensmanagement und Personalqualifikation I 143
Veranstaltungen, Kongresse, Fort- und Weiterbildungen
Stand: Mai 2011
Klinikum Stuttgart
Für die gesundheitliche Aufklärung der
Bevölkerung in Patientenveranstaltun­
gen, wie auch für die eigene Fortbildung
und die Weiterbildung ärztlicher Kolle­
ginnen und Kollegen wenden die Ärzte
des Klinikums Stuttgart viel Zeit und
Engagement auf. Noch nie gab es so viele
Veranstaltungen wie zwischen Januar
2010 und Juni 2011. So informierten die
Kliniken in über 220 Patienten-Veranstal­
tungen über Prävention und neuste
medizinische Erkenntnisse. Gleichzeitig
engagierten sie sich in der Fort- und
Weiterbildung ihrer Fachkollegen. Allein
für die niedergelassenen Ärztinnen
und Ärzte wurden in dieser Zeit 627 Fort­
bildungsveranstaltungen organisiert
und durchgeführt.
Die Kliniken organisierten damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gut 50 Prozent mehr Informationsveranstaltungen
für Patienten und die interessierte Bevölkerung. Die Zahl der Fortbildungen für
niedergelassene Ärzte stieg gleichzeitig
um zwölf Prozent. Daneben spielten die
Ärzte des Klinikums auf zahlreichen Kongressen, Symposien, in Seminaren und
Workshops eine aktive Rolle und gaben
Wissen und neue Erkenntnisse aus ihrer
täglichen Arbeit im Klinikum Stuttgart an
Fachkollegen weiter.
Inzwischen gibt es unter den Fortbildungsveranstaltungen des Klinikums Stuttgart
Klassiker mit einem festen Platz im Kalender. Der Stuttgarter Ärzteabend zählt
sicher dazu, der am 6. Juni 2011 zum 337.
Mal im Katharinenhospital stattfand.
Auch die regelmäßigen Endoskopiekurse
oder der ASCO-Kongressbericht der Klinik
für Onkologie oder das Psychosomatischen Forum der Medizinischen Klinik 2 –
Klinik für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie gehören dazu. Feste Größe im Veranstaltungsprogramm des Bürgerhospitals ist auch die Wintertagung,
die von der Neurologischen Klinik organisiert wird und die seit vielen Jahren auf
große Resonanz stößt. Mit der Vortragsreihe „Aspekte der Demenz“ legte zudem
die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere eine neue Reihe mit hochrangigen Referenten aus ganz Deutschland auf.
Mit ihrem Adventssymposium sprach die
HNO-Klinik im Dezember 2010 zum inzwischen sechsten Mal ein interessiertes Fachpublikum an. Hier erwies sich wieder
einmal das Dienstleistungszentrum des
Klinikums Stuttgart mit seinen ausgezeichneten technischen Möglichkeiten als sehr
guter Veranstaltungsort für Fortbildungen. Dagegen lud das Leberzentrum für
ihr Symposium anlässlich des 11. Deutschen
144 I Leistungen in Zahlen
Anzahl
Kongresse
323
Seminare und Workshops
277
Symposien
197
Fort- und Weiterbildungen
(für niedergelassene Ärzte)
627
Informationsveranstaltungen
für Patienten
222
Lebertages in den Hörsaal des Katharinenhospitals und nutzte den klassischen und
bewährten Veranstaltungsort. Heraus­
ragendes Ereignis im Veranstaltungs­
kalender des Olgahospitals ist regelmäßig
der Olgatag, der 2010 zum 38. Mal veranstaltet wurde und sich mit Sport bei kranken Kindern und Jugendlichen beschäftigte. Und im Krankenhaus Bad Cannstatt
veranstaltete die Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie den mittlerweile
5. Stuttgarter Arthrosetag. Daneben bieten
nahezu alle Kliniken im Bürgerhospital,
im Katharinenhospital, im Krankenhaus
Bad Cannstatt und im Olgahospital regelmäßige Fort- und Weiterbildungen an.
Unter den vielen Informationsveranstaltun­
gen für die interessierte Bevölkerung,
für Patienten und Eltern ist vor allem auch
die Informationsreihe „Medizin im Rathaus“
stark besucht. Chefärzte aus dem Klinikum
berichten hier laienverständlich über
gesund­heitliche Prävention und über
aktuelle Trends in Diagnostik und Therapie.
Daneben gibt es regelmäßige Veranstaltungen wie „Lebensqualität für Krebskranke“ im Katharinenhospital und „Infor­
mationen für Diabetiker“ im Bürger­hospital.
Im Olgahospital zählen die „Elterngespräche“ zu den viel besuchten Informationsreihen. Ein besonders umfangreiches Veranstaltungsprogramm bietet die Frauenklinik im Krankenhaus Bad Cannstatt
unter dem Titel „Familie bilden“, das junge Familien von der Vorbereitung auf die
Geburt bis zur Kleinkinderversorgung
betreut.
Apparative Ausstattung Klinikum Stuttgart
(Auswahl)
Bürgerhospital
Katharinenhospital
–– Computertomographie (CT)
–– Digital-Subtraktions-Angiograph (DSA)
–– Elektro-Enzephalographie (EEG)
–– Magnetresonanztomographie (MRT)
–– Röntgenanlage Aufnahme/Durchleuchtung
–– Ultraschall-Diagnosegeräte
–– Afterloading/Brachytherapie
–– Computertomographie (CT)
–– Dialysegeräte
–– Digital-Subtraktions-Angiograph (DSA),
auch intraoperativ
–– Digitaler Volumentomograph
–– Doppelballonendoskopie
–– Echokardiographiegeräte
–– Elektro-Enzephalographie (EEG)
–– Ergo-Spirometriemessplatz
–– Gammakamera (elektive Diagnostik/
Behandlung)
–– Ganzkörper-Bodyplethysmographie
–– Herzkathetermessplatz
–– INTRABEAM (intraoperative Radio­
therapie IORT)
–– Isozentrische 3-D-Röntgengeräte
–– Kombinierter Positronen-EmissionsTomograph/Computertomograph
(PET/CT)
–– Kapselendoskopie
–– Kryochirurgie
–– Labor-Analysegerät/-System
–– Linearbeschleuniger (elektive Diagnostik/Behandlung)
–– Lithotripter, extrakorporaler Stoß­
wellenlithotripter
–– Magnetresonanztomographie (MRT)
–– Medizinische Laser
–– Mikropathologie
–– OP-Mikroskopie
–– OP-Navigationssystem Neurochirurgie
–– OP-Navigationssystem Unfallchirurgie
–– OP-Navigationssystem HNO
–– Röntgenanlage Aufnahme/Durchleuchtung
–– Telemetrie
–– Ultraschall-Diagnosegeräte
Olgahospital
–– Echokardiographiegeräte
–– EEG, NLG/EMG inkl. EVP
–– Epilepsiediagnostik
–– Ergo-Spirometriemessplatz
–– Ganzkörper-Bodyplethysmographie
–– Herzkathetermessplatz
–– Klinische Genetik
–– Lungenfunktionsmessplatz
–– Magnetresonanztomographie (MRT)
–– Medizinische Laser
–– OP-Mikroskopie
–– Röntgenanlage Aufnahme/Durchleuchtung
–– Telemetrie
–– Ultraschall-Diagnosegeräte
Krankenhaus Bad Cannstatt
–– Computertomographie (CT)
–– Digital-Subtraktions-Angiograph (DSA)
–– Doppelballonendoskopie
–– Ergo-Spirometriemessplatz
–– Ganzkörper-Bodyplethysmographie
–– Kapselendoskopie
–– Mammographie
–– Medizinische Laser
–– MRT
–– OP-Navigationssystem Orthopädie
–– Röntgenanlage Aufnahme/Durchleuchtung
–– Ultraschall-Diagnosegeräte
Apparative Ausstattung I 145
Top 60 der wichtigsten DRGs
Stand: Mai 2011 – umsatzstärkste DRGs
DRG
Bezeichnung
B02C
Kraniotomie oder große Wirbelsäulen-Operation ohne komplexe Prozedur
B20B
Kraniotomie oder große Wirbelsäulen-Operation mit komplexer Prozedur, Alter > 15 Jahre, mit intraoperativem neurophysiologischen
Monitoring oder komplexer Diagnose
G18B
Komplexe Rektumresektion oder andere Rektumresektion mit bestimmtem Eingriff, ohne bestimmte Lebermetastasenchirurgie,
ohne komplizierende Konstellation
D30B
Tonsillektomie außer bei bösartiger Neubildung oder verschiedene Eingriffe an Ohr, Nase, Mund und Hals ohne äußerst schwere CC, ohne aufwändigen Eingriff
A09C
Beatmung > 499 und < 1000 Stunden mit kompl. OR-Proz. od. Polytrauma od. int. Komplexbeh. > 3220 P., ohne kompliz. Konst., Alter > 15 J., oder
ohne kompl. OR-Proz., ohne Polytrauma, mit kompl. Konst. od. int. Komplexbeh. 2209 - 3220 P. oder Alter < 16 J.
B20E
Kraniotomie oder große Wirbelsäulen-Operation ohne komplexe Prozedur, Alter > 2 Jahre, mit komplexer Diagnose oder bestimmtem
Eingriff bei Trigeminusneuralgie
D06C
Eingriffe an Nasennebenhöhlen, Mastoid, komplexe Eingriffe am Mittelohr und andere Eingriffe an den Speicheldrüsen, Alter > 15 Jahre, ohne
komplexe Tympanoplastik, ohne komplexe Diagnose
J61C
Schwere Erkrankungen der Haut, mehr als ein Belegungstag, Alter < 18 Jahre ohne komplexe Diagnose oder mäßig schwere Hauterkrankungen,
mehr als ein Belegungstag
A09B
Beatmung > 499 und < 1000 Stunden mit komplexer OR-Prozedur oder Polytrauma oder intensivmedizinischer Komplexbehandlung > 3220 Aufwandspunkte,
ohne hochkomplexen Eingriff, Alter > 15 Jahre, mit sehr komplexem Eingriff oder komplizierender Konstellation
O60D
Vaginale Entbindung ohne komplizierende Diagnose
F98Z
Endovaskuläre Implantation eines Herzklappenersatzes
I08E
Andere Eingriffe an Hüftgelenk und Femur mit Mehrfacheingriff, komplexer Prozedur oder Diagnose oder äußerst schweren CC oder mit Osteotomie
oder Muskel- / Gelenkplastik
A11D
Beatmung > 249 und < 500 Stunden mit komplexer OR-Prozedur, ohne hochkomplexen oder sehr komplexen Eingriff, ohne intensivmedizinische
Komplexbehandlung > 1656 Aufwandspunkte, ohne komplizierende Konstellation, Alter > 15 Jahre
J21Z
Andere Hauttransplantation oder Debridement mit Lymphknotenexzision oder schweren CC
P67D
Neugeborener Einling, Aufnahmegewicht > 2499 g ohne OR-Prozedur, ohne Beatmung > 95 Stunden, ohne schweres Problem, ohne anderes Problem
oder ein Belegungstag
I10D
Andere Eingriffe an der Wirbelsäule ohne äußerst schwere CC, mit komplexem Eingriff oder Halotraktion, ohne Wirbelfraktur, außer bei Para- / Tetraplegie
B02D
Komplexe Kraniotomie oder Wirbelsäulen-Operation ohne Strahlentherapie, Alter > 5 Jahre oder ohne äußerst schwere CC, ohne komplizierende Konstellation,
ohne verschiedenartige komplexe Prozedur
I44B
Implantation einer bikondylären Endoprothese oder andere Endoprothesenimplantation / -revision am Kniegelenk, ohne äußerst schwere CC
D02A
Komplexe Resektionen mit Rekonstruktionen an Kopf und Hals mit komplexem Eingriff oder mit Kombinationseingriff mit äußerst schweren CC
L03Z
Nieren-, Ureter- und große Harnblaseneingriffe bei Neubildung, Alter < 19 Jahre oder mit äußerst schweren CC oder Kombinationseingriff, ohne
großen Eingriff am Darm
G67D
Ösophagitis, Gastroenteritis u. versch. Erkr. d. Verd.org. ohne kompl. od. kompliz. Diagn./Dial./kompl. Eingr., Alt. > 2 J., oh. äuß. schw. CC od. gastroint.
Blutung od. Ulkuserkr., oh. äuß. schw. od. schw. CC, Alt. < 75 J., außer bei Para- / Tetraplegie
A13E
Beatmung > 95 und < 250 Stunden ohne komplexe OR-Prozedur, ohne Eingriff bei angeborener Fehlbildung od. Alter > 1 Jahr, mit bestimmter
OR-Proz. oder kompliz. Konstellation oder intensivmediz. Komplexbeh. 553 bis 1104 Aufwandspunkte oder Alter < 16 Jahre
A07C
Beatmung > 999 und < 1800 Stunden mit komplexer OR-Prozedur, ohne Polytrauma, ohne komplizierende Konstellation, Alter > 15 Jahre oder ohne komplexe
OR-Prozedur oder Polytrauma, Alter > 15 Jahre, mit intensivmedizinischer Komplexbehandlung > 2208 Punkte
G02Z
Komplexe Eingriffe an Dünn- und Dickdarm oder bestimmte Eingriffe an Dünn- und Dickdarm mit komplizierender Diagnose oder Eingriffe an Dünn- und
Dickdarm oder andere Eingriffe an Magen, Ösophagus und Duodenum bei angeborener Fehlbildung, Alter < 2 Jahre
G67B
Ösophagitis, Gastroenteritis u. versch. Erkr. d. Verd.org. m. kompl. Diag. od. Alt. <1 J. od. gastroint. Blutung, m. äuß. schw. od. schw. CC od. Alt. >74 J. od.
Ulkuserkr. m. schw. CC od. Alt. >74 J., >1 Beleg.tag, oh. kompliz. Diag./Dial./kompl. Eingr.
B80Z
Andere Kopfverletzungen
I21Z
Lokale Exzision und Entfernung von Osteosynthesematerial an Hüftgelenk und Femur oder komplexe Eingriffe an Ellenbogengelenk und Unterarm
A11E
Beatmung > 249 und < 500 Stunden ohne komplexe OR-Prozedur, mit bestimmter OR-Prozedur oder komplizierender Konstellation oder intensivmedizinischer
Komplexbehandlung > 1104 Aufwandspunkte oder Alter < 6 Jahre
E77D
Andere Infektionen und Entzündungen der Atmungsorgane mit kompl. Diagn. od. äuß. schw. CC, oh. intensivm. Komplexbeh. im Kindesalter > 72 Std.,
oh. Komplexb. bei multires. Erregern, oh. angeb. Fehlb.syndr., oh. sehr kompl. Diagn., außer b. Z. n. Transpl.
G60B
Bösartige Neubildung der Verdauungsorgane, ein Belegungstag oder ohne äußerst schwere CC
C08B
Extrakapsuläre Extraktion der Linse (ECCE)
B70B
Apoplexie mit neurologischer Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, mehr als 72 Stunden, ohne komplizierende Diagnose oder mit komplexem
zerebrovaskulären Vasospasmus
F54Z
Komplexe oder mehrfache Gefäßeingriffe ohne kompliz. Konstell., ohne Revision, ohne kompliz. Diagn., Alter > 2 J., ohne bestimmte beidseitige
Gefäßeingriffe od. mäßig kompl. Gefäßeingr. m. kompliz. Diagn., ohne äuß. schw. CC, ohne Rotationsthrombektomie
G60A
Bösartige Neubildung der Verdauungsorgane, mehr als ein Belegungstag, mit äußerst schweren CC
A13D
Beatmung > 95 und < 250 Stunden mit komplexer OR-Prozedur, ohne hochkomplexen od. sehr komplexen Eingriff, ohne intensivmedizin. Komplexbehandlung >
1104 Punkte, ohne komplizier. Konstellation, ohne Eingriff bei angeborener Fehlbildung od. Alter > 1 Jahr
D24A
Komplexe Hautplastiken und große Eingriffe an Kopf und Hals mit äußerst schweren CC oder mit Kombinationseingriff ohne äußerst schwere CC
Z64B
Andere Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und Nachbehandlung nach abgeschlossener Behandlung ohne komplexe Radiojoddiagnostik
J61B
Schwere Erkrankungen der Haut, mehr als ein Belegungstag, Alter > 17 Jahre oder mit komplexer Diagnose, ohne äußerst schwere CC
146 I Leistungen in Zahlen
DRG
Bezeichnung
I66D
Andere Erkrankungen des Bindegewebes, mehr als ein Belegungstag, ohne hochkomplexe Diagnose, ohne mehrere komplexe Diagnosen, ohne
komplexe Diagnose oder ohne Dialyse, ohne äußerst schwere CC oder Frakturen an Becken und Schenkelhals
A11B
Beatmung > 249 und < 500 Stunden mit komplexer OR-Proz., mit kompliz. Konstell. od. sehr kompl. Eingr. oder Alter < 16 Jahre, ohne Eingr. bei angebor.
Fehlbildung od. Alter > 1 J. od. ohne komplexe OR-Proz., mit Tumorerkr. od. angeb. Fehlb., Alter < 3 J.
B70F
Apoplexie ohne neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls, ohne andere neurologische Komplexbehandlung des akuten Schlaganfalls,
ohne komplexen zerebrovaskulären Vasospasmus, ohne komplizierende Diagnose, ohne systemische Thrombolyse
F59A
Komplexe Gefäßeingriffe ohne komplizierende Konstellation, ohne Revision, ohne kompliz. Diagn., Alter > 2 J., ohne bestimmte beidseitige Gefäßeingriffe,
mit äuß. schweren CC oder mäßig kompl. Gefäßeingr. mit äuß. schweren CC oder Rotationsthrombektomie
J22A
Andere Hauttransplantation oder Debridement ohne komplexen Eingriff, ohne komplexe Diagnose, ohne äußerst schwere oder schwere CC, mit
Weichteildeckung
I13E
Bestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk, ohne Mehrfacheingriff, ohne komplexe Diagnose, ohne komplexe Prozedur, ohne
mäßig komplexen Eingriff
G46B
Verschiedenartige Gastroskopie bei schweren Krankheiten der Verdauungsorgane verbunden mit äußerst schweren CC, schweren CC oder mit
komplizierendem Eingriff oder verbunden mit schweren CC bei Kindern
P67C
Neugeborenes, Aufnahmegewicht > 2499 g ohne signifikante OR-Prozedur, ohne Beatmung > 95 Stunden, mit anderem Problem, mehr als ein Belegungstag
oder mit nicht signifikanter OR-Prozedur, ohne komplizierende Diagnose
O01F
Primäre Sectio caesarea ohne äuß. schwere CC, mit komplizierender oder komplexer Diagnose oder Schwangerschaftsdauer bis 33 vollendete Wochen (SSW)
oder sekundäre Sectio caesarea, ohne komplizierende oder komplexe Diagnose, SSW > 33 vollendete Wochen
F08B
Rekonstruktive Gefäßeingriffe ohne Herz-Lungen-Maschine, ohne komplizierende Konstellation, ohne thorakoabdominales Aneurysma, mit
komplexem Eingriff, mit Mehretagen- oder Aorteneingriff oder Reoperation, mit äußerst schweren CC
I47B
Revision oder Ersatz des Hüftgelenkes ohne komplizierende Diagnose, ohne Arthrodese, ohne äußerst schwere CC, Alter > 15 Jahre, ohne komplizierenden
Eingriff
D30A
Tonsillektomie außer bei bösartiger Neubildung oder verschiedene Eingriffe an Ohr, Nase, Mund u. Hals ohne äußerst schw. CC, mit aufwändigem Eingr.
oder Eingr. an Mundhöhle u. Mund außer bei bösart. Neub. ohne Mundboden- oder Vestib.plastik, Alter < 3 J.
R05Z
Strahlentherapie bei hämatologischen und soliden Neubildungen, mehr als 9 Bestrahlungen oder bei akuter myeloischer Leukämie, Alter < 19 Jahre oder
mit äußerst schweren CC
L20C
Transurethrale Eingriffe außer Prostataresektion und komplexe Ureterorenoskopien ohne ESWL, ohne komplexen Eingriff, ohne fluoreszenzgestützte
TUR der Harnblase oder andere Eingriffe an der Urethra außer bei Para- / Tetraplegie, ohne äußerst schwere CC
O01H
Primäre Sectio caesarea ohne komplizierende Diagnose, Schwangerschaftsdauer mehr als 33 vollendete Wochen (SSW), ohne komplexe Diagnose
E77G
Andere Infektionen und Entzündungen der Atmungsorgane ohne komplexe Diagnose, ohne äußerst schwere CC, Alter > 0 Jahre, außer bei Para- / Tetraplegie
J11C
Andere Eingriffe an Haut, Unterhaut und Mamma ohne komplizierende Diagnose, außer bei Para- / Tetraplegie, ohne mäßig komplexe Prozedur
A17B
Nierentransplantation ohne postoperatives Versagen des Nierentransplantates, Alter > 15 Jahre
J08B
Andere Hauttransplantation oder Debridement ohne komplexe Prozedur, mit bestimmtem Eingriff an Haut, Unterhaut und Mamma, mit äußerst schweren CC
F59B
Mäßig komplexe Gefäßeingriffe ohne mehrfache Gefäßeingriffe, ohne äußerst schwere CC, ohne Rotationsthrombektomie, ohne komplizierende Diagnose
D01B
Kochleaimplantation, unilateral
I13B
Bestimmte Eingriffe an Humerus, Tibia, Fibula und Sprunggelenk, ohne komplexen Mehrfacheingriff, mit bestimmtem Mehrfacheingriff
oder komplexer Diagnose
Leistungen in Zahlen I 147
Zahlen, Daten, Fakten >>>
Impressum
Herausgeber
Klinikum Stuttgart
Eigenbetrieb der
Landeshauptstadt Stuttgart
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Fischer
Kriegsbergstraße 60
70174 Stuttgart
Realisation
Amedick & Sommer Klinikmarketing
Eierstraße 48
70199 Stuttgart
www.amedick-sommer.de
Fotografie
die arge lola: Seiten 7, 35-57, 59-65, 67-69, 71-87, 107
KD Busch: Seiten 106, 108, 110
Landeshauptstadt Stuttgart: Seite 5
Amedick & Sommer, Xiaoling Huang: Seiten 58, 66, 70, 88, 101, 112
148
Jahresabschluss 31.12. 2010
Das Klinikum Stuttgart hat trotz Finanz­
krise, trotz schwieriger gesundheits­
politischer Rahmenbedingungen und
Kostensteigerungen das im Wirtschafts­
plan festgelegte Ergebnis erreicht.
Im Wirtschaftsplan 2010 ist die
„schwarze Null“ mit -6,2 Mio. Euro
definiert worden, da das Jahres­er­gebnis durch Eigeninvestitions­tätig­
keit und damit verbundene Kredit­
aufnahme ab dem Jahr der Beschaffung zusätzlich durch Abschreibungen
und Zinsaufwendungen belastet wird.
Für diese Investitionen in die weitere
Modernisierung der medizintechnischen Ausstattung und informationstechnischen Infrastruktur mussten im
Jahresergebnis 2010 1,4 Mio. Euro
berücksichtigt werden.
Anlagevermögen
529.888.406,60
Umlaufvermögen
152.737.519,75
Eigenkapital
58.191.999,83
Erlöse aus
Krankenhausleistungen
324.765.974,16
Personalaufwendungen
296.413.610,64
Bilanzverlust
-6.219.009,78
Für die wirtschaftliche Sanierung des
Klinikums Stuttgart bestand weiter die
große Herausforderung darin, mit
intelligenten Strukturen die Kosten zu
senken und gleichzeitig auch die
Qualität weiter zu steigern. Denn die
Prognose im Jahr 2005 zur Ergebnisentwicklung bis 2010 lag insbesondere
aufgrund der DRG-Konvergenzphase
verbunden mit Personal- und Sach­kos­tensteigerungen bei einem Defizit
von knapp 100 Mio. Euro, das sich
dann ohne Gegensteuerung noch weiter um 36 Mio. Euro erhöht hätte.
In Abstimmung mit der Landeshauptstadt Stuttgart als Träger, der Gewerkschaft Verdi und dem Personalrat
wurde ein Maßnahmenpaket zur wirtschaftlichen Sanierung des Klinikums
geschnürt und sukzessive umgesetzt.
Trotz weiter verschärfter Rahmen­
bedingungen ist es ab 2006 gelungen,
durch Sanierungsmaßnahmen, aber
vor allem auch durch Leistungssteigerungen den prognostizierten Negativ­
trend umzukehren. Dabei erschwerten
insbesondere Tarifsteigerungen, Mehrwertsteuererhöhung, Sachkostener­
höhung und Streiks, aber auch Degressionseffekte beim landesweiten Basisfallwert, Mehrleistungsabschläge
und die steigende Anzahl von MDKAn­fragen den Sanierungsprozess.
Dennoch konnten die Jahresergebnisse
schrittweise verbessert werden.
Mit dem Jahres­abschluss von -6,2 Mio.
Euro konnte der Fehlbetrag um
2,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr
weiter verringert werden.
149
>>> Zahlen, Daten, Fakten
Altersstruktur
vollstationärer Bereich
Anteil der Altersgruppen
Altersgruppe
Pflege­t agen
in Prozent
Umsatz
Fallzahl
in Prozent in Prozent
VD
in Tagen
0-4
7,54
9,48
10,63
5,11
5-14
5,61
6,65
7,42
5,44
15-44
23,55
20,93
24,75
6,85
45-64
24,93
25,08
23,40
7,67
65-74
19,11
19,43
17,32
7,95
75-84
14,19
14,08
12,24
8,35
5,07
4,36
4,24
6,81
85 und älter
Im Klinikum Stuttgart werden, bedingt durch
das Kinderkrankenhaus Olgahospital, traditionell
viele junge und jüngste Patienten behandelt.
Sie sind mit einer Verweildauer von leicht über
fünf Tagen allerdings auch am kürzesten in stationärer Behandlung.
150
Verweildauer
Pflegetage
in Tagen
2008
2009
2010
13,1
12,9
12,5
Katharinenhospital
7,2
6,9
Krankenhaus
Bad Cannstatt
6,3
Olgahospital
Gesamt
Bürgerhospital
2008
2009
2010
Bürgerhospital
188.201
192.173 189.956
6,7
Katharinenhospital
237.300 236.826 224.449
5,9
5,8
Krankenhaus
Bad Cannstatt
118.091
112.816
114.255
5,5
5,5
5,6
Olgahospital
86.951
87.878
88.751
7,7
7,5
7,3
Gesamt
630.543 629.693
617.411
Die Aufenthaltsdauer stationärer
Patienten ist im Klinikum weiter rück­
läufig. Im Vergleich zum Vorjahr
sank die Verweildauer um 0,2 Tage
und beträgt jetzt im Schnitt aller vier
Häuser des Klinikums 7,3 Tage.
Die Zahl der Pflegetage gibt die
Gesamtzahl der Tage an, die alle vollund teilstationär behandelten Patienten im Klinikum Stuttgart verbracht
haben. Aufgrund des minimalen Rückgangs der Fallzahl sowie der Redu­
zierung der Verweildauer ist die Zahl
der Pflegetage ebenfalls zurück­
gegangen.
Planbetten
Fallzahlen
(voll- und teilstationär)
ohne interne Verlegungen
(voll- und teilstationär)
2008
2009
2010
2008
2009
2010
Bürgerhospital
653
673
664
Bürgerhospital
14.315
14.938
15.235
Katharinenhospital
873
873
698
Katharinenhospital
33.145
34.486
33.450
18.752
18.988
19.564
Krankenhaus
Bad Cannstatt
447
447
358
Krankenhaus
Bad Cannstatt
Olgahospital
375
375
350
Olgahospital
15.697
15.907
15.758
2.348
2.368
2.070
Gesamt
81.909
84.319
84.007
Gesamt
Das Klinikum Stuttgart ist das größte
Krankenhaus in Stuttgart und der
Region. Im Jahr 2010 verfügte es an
seinen vier Standorten über genau
2.070 voll- und teilstationäre Plan­
betten. Knapp 40 Prozent der Krankenhausbetten der Landeshauptstadt
stehen damit im Klinikum Stuttgart.
Im Jahr 2010 wurden im Klinikum
Stuttgart erneut über 84.000 vollund teilstationäre Patienten (ohne
interne Verlegungen) behandelt.
Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl
minimal zurückgegangen (minus
0,4 Prozent), jedoch mit einem Anstieg
der schweren Fälle und leichter Erhöhung des Casemix.
151
Bürgerhospital
Tunzhofer Straße 14-16
70191 Stuttgart
Telefon 0711 278-03
Telefax 0711 278-22009
Katharinenhospital
Kriegsbergstraße 60
70174 Stuttgart
Telefon 0711 278-01
Telefax 0711 278-32009
Krankenhaus Bad Cannstatt
Prießnitzweg 24
70374 Stuttgart
Telefon 0711 278-02
Telefax 0711 278-60383
Olgahospital
Bismarckstraße 8
70176 Stuttgart
Telefon 0711 278-04
Telefax 0711 278-72010
www.klinikum-stuttgart.de
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