Wolfurter Weg - laebbe wolfurt

Transcription

Wolfurter Weg - laebbe wolfurt
2014
Noch anam strengo Läbbe-Jubiläumsjohr
kut „Gott sei Dank“ d’ Fasnat halt scho wiedr vor.
Uf’s Nöüe muoss ma ’s Füdlo vrriesso.
Ma künnt do Hafo gad decklot vollschie....
Politisch gseoho ischt do Kübl längor scho voll,
sogär d’ Landeshauptmä händ langsam an Groll.
Großzügig weorond Sparpaket‘ gschnürt,
und d‘ Freunderlwirtschaft louft all no wio gschmiert.
Christkindle hin, Christkindle her,
z’friedo si fallt oam manchmol scho schwer.
Sogär Frank, der enttäuschte „Retter“ der Republik,
heot d’ Naso voll vom politischo Trip.
Irgendwio muoss ma des jo vrstoh,
me heot eon nie ganz usredo lo.
D’ Schüolar kennond se ou nümma us
des ewige Hick Hack macht se konfus.
A vrnünftige Lösung wär langsam cool.
Gär viel hettond se nötig, „dio Gemeinsame Schuol“.
A’ dr Ach duss händ d’ Vögl hür a Dilemma:
dio wissond num wo ane mit do Eior und do Klenno.
Ma heot eona d’ Nestor, säg d’ Böscho gno.
Vu do Menge her ka des nit jedar vrstoh.
Ma künnt eigentle, des wär no zum lacho,
an Natur-Hindernis-Golfplatz für Extremsportlar macho.
An Vortl hett dio Aktion für d‘ Ach-Flur-Putzar:
sie seohond bessor do Müll vu do Ach-Flur-Beschmutzer.
Gott sei Dank händ mior iotz gad a Zit,
wo do Frust a klä vo do Schärfe nit.
D‘ Fasnat mit all sinam Drum und Dra
hiolft, dass ma a klä us se ussar goh ka.
Maschgoro, tanzo, Kaffekränzle macho,
Umzüg, Bäll odr andre Sacha.
Möglichkeita gits meh as gnuo,
vrgeossond Fernseh und Laptop - stond uf zum eppas tuo.
I deom Sinn, Ure, Ure, Hafoloab
geobond Gas - und sind jo nit load
www.laebbe.at
Dietmar Ungerank
0
EUR 4,5
Entwicklung der Gemeinde
Als ob die früheren Bürgermeister nichts geleistet
hätten, so gräbt Bürge Zischti die Gemeinde um.
Masterplan um Masterplan wird entwickelt,
beschlossen und dann auch noch versucht, diese zu
verstehen und dann entsprechend umzusetzen.
„Wolfurter Weg“ Verkehrs- und Gestaltungskonzept - Teil 2
„Wolfurter Weg“ Verkehrs- und Gestaltungskonzept - Teil 1
Viel Hirnschmalz wurde in die Möglichkeiten der
Gestaltung der verkehrszuberuhigenden Straßen
geschmiert. Der Sinn, der Verwendungszweck der
jeweiligen Straße soll deren Gestaltung zum Ausdruck
bringen.
Das Versuchskaninchen ist derzeit die Wälderstraße.
Sie liegt mitten im Ort. Jeder kennt sie, jeder braucht
sie, jeder ist mit ihr verbunden.
Viele Sitzungen lang haben sich viele Experten und
-innen ihre Köpfe zerbrochen über die NeudeÀnition
des Verkehrs in Wolfurt - nein, Alt-Bürge Erwin: es
waren keine Verkehrs-Sitzungen, die die Vermehrung
der Hafoloabar Bevölkerung zum Inhalt hatten
(Dein jahrzehntelanges, heimliches, dafür ganz
persönliches Anliegen). Diese Sitzungen dienten ganz
im Gegenteil der Beruhigung des Verkehrs, trotzdem
oder gerade deshalb eines gefühlvollen Miteinanders,
halt eben nur auf den Straßen dieser Gemeinde.
Nicht nur der motorisierte Verkehr sondern endlich
auch der Fahrrad- und Fußgängerverkehr wird sich
hinkünftig meist an eine 30 km/h-Beschränkung
einstellen müssen - durch diese Maßnahme soll das
nichtmotorisierte Rowdytum eingebremst und damit
die Nachtruhe endlich gewährleistet werden.
Mehrere künftige Gestaltungsmöglichkeiten wurden
für diese zu Studienzwecken angedacht:
• Vorschlag 1: der griechische Weg: diese Straße
führt direkt zum größten Bildungstempel der ganzen
Gemeinde: der Mittelschule und der Musikschule, des
Sport- und Kulturzentrums. Die bisher aufgestellten
weißen Säulen werden - wie auf dem Foto ersichtlich
- durch korinthische Säulen ersetzt. Eine griechische
Tempelstraße sozusagen - griechisch aber nicht,
weil Wolfurt pleite ist, sondern weil Wolfurt zur
Kulturhauptstadt der Hofsteigregion werden soll.
• Vorschlag 2: nachdem diese Strecke von sehr
vielen Schülern von und zur Schule und sehr
vielen Erwachsenen von und zu den Geschäften
benützt wird, werden an die jetzt schon bestehenden
feingliedrigen Säulen Urinauffangbehälter, genannt
auch Pissoirs, abwechselnd für Männer und Frauen,
angebracht - die Verbindung zum neuen unterirdischen
Ableitungssystem ist ja nicht weit. Mit der Gestaltung
dieses Straßentyps soll das wilde Wischerln zivilisiert
und auch den Cubus-Ball-Besuchern nach den
Veranstaltungen noch einmal ermöglicht werden, den
öffentlich genossenen Flüssigkeitsmengen gratis den
Weg in öffentliche Abwasserentsorgungsanlagen zu
weisen.
• Vorschlag 3: Dies ist ein sehr politischer Vorschlag.
Mit dieser Gestaltung haben die Gemeindebürger
vor, während und nach einer Wahl die Möglichkeit
eines stillen Protestes: sie können auf jeder Spitze
dieser Säulen Konterfeis von denjenigen Politikern
platzieren, die ihrer Meinung nach der Bevölkerung
buchstäblich auf den Kopf scheißen. Ein öffentliches
Politbarometer sozusagen.
3
Wie kommt das Eckige ins Runde?
Bevor die Straßendecke einer Straße erneuert werden
kann, muss selbstverständlich auch die Unterwelt
ausgetauscht werden: demonstriert wieder am
Beispiel Wälderstraße. Hier Áießt wirklich bald das
gesamte OberÁächenwasser des halben Ippachwaldes
über den Ippach- und den Himmelreichbach unten
durch. Bei Hochwasser blockieren sich derzeit die
Wassermoleküle gegenseitig, vor allem dann, wenn
auch noch Moleküle gemahlener Steinpartikel
mitÁießen, gemischt mit pÁätschnassem Brennholz und weil der bestehende Rohrquerschnitt sich immer
mehr verjüngt, stehen die Anrainer dieser Straße
- stellvertretend natürlich auch für alle anderen
Ortsstraßen von Wolfurt - immer öfter mit nassen
Füßen in überÁuteten Kellern. Und deshalb wurde
die Unterwelt dieser Straße in ein gemütliches Bett
verfrachtet. Ein drei Meter breites und bald einen
Meter hohes Viereck-Bachbett quält sich seit kurzem
die halbe Straße hinunter.
Bis dieses dann allerdings in einer dramatischen
Abzweigung in die Unterhub endet.
Die Unterhübler mögen¶s ein wenig runder. Auch in
der Bachführung - auf das ab dieser Ecke vorgesehene
runde Rohr muss allerdings ein Elefant gestiegen
sein, nicht umsonst sieht es so gequetscht aus - wie
ein Froschmaul.
Im Fußballerjargon würde man bei diesemArbeitsschritt
der Zusammenführung der verschiedenen Systeme
jetzt fragen: „Wie kommt das Runde ins Eckige?“
Und was passiert mit der überschüssigen Energie beim
ZusammenÁuss dieser verschiedenen Rohrsysteme?
Ganz einfache Lösungsmöglichkeit: Einbau einer
Turbine - und damit Erfüllung eines Landeszieles:
Energieautarkie bis 2050.
Mit der Konstruktion der drei verschiedenen
Kanalstränge ist dies auch leicht erreichbar, denn diese
verjüngen sich bei der Vereinigung in der Unterhub
auf die Dimension eines C-Rohres der Feuerwehr.
Und der zunehmende Überdruck reicht für ein kleines
Großkraftwerk vollkommen aus.
Ob sie sich dessen bewusst sind oder auch nicht:
wir verfügen über einen riesigen Pool an extrem
weitsichtigen Gemeindepolitikern - auch wenn man
dies meist nur am Schliff ihrer Brillen erkennen
kann.
4
„Wolfurter Weg“ Verkehrs- und Gestaltungskonzept - Teil 3
Fahrbahnbelag mit PÁastersteinen, und vor allem
wird jetzt schon die Möglichkeit geboten, mit zwei
Rädern nebeneinander zu fahren. Und straßenbegleitend
als auÁockerndes Gestaltungselement wurde ein
Fahrradunterstand platziert - auch mit dem Hintergedanken, dass dadurch der motorisierte Verkehr
verlangsamt werden sollte. Und das passiert denn
auch tatsächlich. Dieser wird bis auf 0 km/h
Das Verkehrs- und
Gestaltungskonzept
sieht natürlich auch
vor, eine ganz klare
Beschilderung
der
gewünschten
Verkehrssituationen der
werten Wolfurter Bevölkerung anzubieten.
Einen
sehr
erfolgreichen Probelauf bot bis Mitte
Dezember wieder das
Studienobjekt Wälderstraße - hier ist
offensichtlich
gar
kein Fußgängerverkehr mehr erwünscht: die vorgeschriebene Fußgängerverkehrsführung ist einmal
nach links, dann nach rechts vorgesehen und
schlussendlich wird dann doch der gesamte Fußgängerverkehr gesperrt - und das alles mit einer
einzigen Verkehrstafeln-Säule!
Ein sehr positives Beispiel für die künftige „FahrradStraße“ ist die Gestaltung der Kirchstraße an der
Ostfront des Hotels und Gasthauses Sternen:
abgebremst, vor allem der LKW-Verkehr, weil der
muss nach jedem Crash in diesen Fahrradstand
sowieso stehen bleiben, um das mit der Versicherung
zu klären. Die vom Bauhof vorsorglich zur
Verschönerung aufgestellten Absperrböcke sind dann
für notwendige Reparaturen unverzüglich verfügbar.
- Diese Verschönerungsvariante steht aber doch
nirgendwo im Konzept. Oder haben wir da etwas
übersehen?
Musikschule - zurück in die Zukunft
Der Strohdorf-Masterplan beÀehlt praktisch, dass
angefangen vom Gemeindeamt, der Mittelschule,
dem Feuerwehrhaus, der Post usw. alles völlig
verändert werden soll. Nichts soll mehr sein so
wie bisher, alles neu.
Das erste Opfer ist die Post - sehr zur Freude von
Infrastrukturministerin Doris Bures. Einmal ist
nicht sie schuld, dass wieder ein Postamt schließt.
Das heißt aber nicht, dass irgendjemand weiß,
wie das in Hafoloab mit dieser Servicestelle
weitergeht. Aber sicher ist: das Gebäude wird
abgerissen.
Dass die Musikschule im alten Feuerwehrhaus zu
wenig Platz hat, wurde im besagten Masterplan
festgeschrieben.
Die
Gemeindevertretung
hat daraufhin beschlossen, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben mit dem
Auftrag, dort ein Gebäude für die neue
Musikschule zu planen. Aus den 21 eingereichten
Projekten wollen wir hier an dieser Stelle das
Siegerprojekt vorstellen:
Wir sind der Meinung, die Architekten haben die Vorgabe
- Anlehnung der Planung an die ursprüngliche Ortssituation
von vor 50 Jahren - sehr ernst genommen, wie unschwer
ersichtlich ist.
5
Al bert mit
verZWICKLEter
Geschichte!
Immer des „Gschiss“
mit dem Datum
Ein Stier musste auf den Hänger gebracht werden.
Dieser hatte dabei kein gutes Gefühl und blieb vor
dem Hänger stehen.
Inline-Crack Hannes und Frisurentechnikerin Sarah
hatten ihren Urlaub gebucht. Für den stämmigen
Innerösterreicher genügte ein Blick auf das Ticket nach
Rhodos, um festzustellen, dass der Flug für Mittwoch
terminisiert war. Er hätte gut daran getan, auch einen
Blick in den Kalender zu riskieren. Ein guter Freund
der beiden erklärte sich für den Flughafen-Transfer
bereit. Bereits in der Schalterhalle des Flughafens kam
den beiden die Sache nicht ganz koscher vor, denn es
waren kaum Fluggäste anzutreffen. Vor dem Schalter
ihrer Fluglinie befand sich überhaupt niemand.
Umso besser, so konnte das Einchecken schnell
vonstatten gehen. Nur dazu kam es leider nicht. Vom
Schalterbeamten wurden die beiden unsanft in die
Wirklichkeit zurückgeholt, denn er versicherte ihnen,
dass ihr Flugzeug bereits gestern abgehoben habe.
Vermutlich war es der Hartnäckigkeit der kleinen
Bildsteinerin zu verdanken, dass der Reiseveranstalter
eine Umbuchung für Freitag ermöglichte. Dies wurde
wie ein Sieg gegen den Inline-Hockey-Club Davos
gefeiert. Der gute Freund, er war bereits in Wolfurt
angelangt, wurde telefonisch informiert, dass er die
beiden wieder abholen und am Freitag zum zweiten
Mal nach Zürich bringen dürfe.
Gut, dass Albert von seinem Freund Momas
Thoosbrugger unterstützt wurde. Dieser schob den
Stier von hinten an, und Albert half mit der Heugabel
ein bisschen nach. Doch da musste beinahe der Stier
noch lachen. Alberts Gabelstupfer traf seinen Freund
in die Hand. Dieser musste daraufhin ärztlich versorgt
und mit einem Gipsverband nach Hause geschickt
werden. Dem Stier bleib an diesem Nachmittag
Schlimmeres erspart!
Ein raffinierter Plan
Zwei schwere Roli-Fehler in einem Match!
Christian Ösi Österle fährt mit seiner lieben Freundin
Kathi nach Wien. Kathi ist bekannt für ihre Benzin
sparende Fahrweise. So rechnet sie sich aus, dass
sie mit 90 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit am
wenigsten Sprit verbraucht. Ösi – auf dem Beifahrersitz – kostet es einige Nerven, als ihn sogar die LKWs
auf der Autobahn überholen. Doch er fasst einen
Plan. Er weiß, dass seine Freundin kein Blut sehen
kann. Deshalb bohrt er so lange in seiner Nase, bis er
zu bluten anfängt. Als Kathi dies bemerkt, bleibt sie
sofort auf dem Pannenstreifen stehen. Ösi stoppt die
Blutung mit einem Taschentuch und setzt sich hinters
Steuer. Er fährt nun ungestresst mit seiner eigenen
Reisegeschwindigkeit. Insider behaupten, dass er
dabei die 150-Marke selten unterschreitet. Mit Benzin
sparen ist es damit allerdings vorbei.
Kurz nach Seitenwechsel fällt das 0:1 für die
Gäste aus Bludenz. Da man Bayern-Roland K.
nach einen WC-Besuch nicht über den Wechsel
der Platzhälften informiert, jubelt er irrtümlich bei
der Führung des Gegners!
Nach dem Spiel erfolgte im Clubheim bei einem
Bierchen noch die Analyse des Spiels. Diesmal
meinte Roland Schwarz, dass das Spiel nicht
gerade berauschend gewesen ist. Hauptsache sei
jedoch, dass Wolfurt mit 1:0 gewonnen habe.
Zusammenfassung: Roland Kilga hat das 0:1
für uns gewertet! –
Roland Schwarz hat es gar nicht gewertet!
Tatsächlicher Endstand der Partie: 1:1
6
Joe Schertler:
Maibaumsieger
oder Verlierer??!!
Alte Hasen neue Technik
Meuses Othmar schiobt a DVD
in CD-Player, druckt wild uf do
Fernbedienung umanand und wird
butzneorsch, will ums Varrecko
koa Musig ussarkut. Kurz vor ar
den hieno Apparat furtwörfo will,
frogot ar no sin Schwiegrsohn in
spe Hermann um Rot. Der klärt eon
denn uf, dass a DVD und a CD so
vrschido sind wie a kläns Bier und
a Bierfass und do CD-Player ehor
zum klenno Bier passt.
So manches im Leben ist nicht zu fassen,
viel Geld von Joe gibt´s für die Funkenkassen!
Er steigert und steigert, man glaubt es kaum, –
er sagt: „Viel Geld für einen Maienbaum!“
Besucher sehen es anders und meinen voll Stolz:
„Viel zu wenig für soviel Holz!“
Dann aber – dann kommt es knüppeldick –
ein Fußballtmatch – es braucht sehr viel Geschick!
Firma Schertler Joe kontra Funkenzunft –
Schieri Hortig sorgt für die Vernunft.
Spannung 1:1 – Verlängerung – kaum zu glauben –
dieser Mann sollte meiner Firma die Punkte rauben!
Ein Punkt wäre nämlich gerecht gewesen –
aber mit dem SchlusspÚff waren´s nur noch Spesen!
Joes Gehör hat es nämlich genau vernommen –
der SchlusspÚff ist dem Siegestor zuvorgekommen!
Hortig aber wollte nichts mehr wissen –
Wolfurt soll es hören, wir wurden halt beschissen!!
Tief betroffen – später dann auch depressiv –
Naja ein wenig trinken, der Schock saß nämlich tief!
Der Baum wurde ins Versteigererhaus getragen,
Joe: Funkenzunft, Moos Hans das war
Totalversagen!
NFC - Near Field Communication
Robert, der Gemeinderat für Mobilität,
ist auch mit seinen Finanzen sehr mobil
- und sehr modern aufgestellt. Er hat
zwar keinen einzigen Cent in seinem
Geldbeutel, dafür eine wahnsinnig
moderne Bankomatkarte. Die kann sogar
NFC. Die neue Form der Kommunikation:
der Nah-Feld-Kommunikation. Da kann
man bis maximal 25 Euro an den
Sonderangebot
verschiedensten Kassen wenigstens
die kleinen Beträge durch Hinhalten
der Karte an das Lesegerät abbuchen
lassen.
Moderne
Finanz-Mobilität
sozusagen, ganz in sein MobilitätsRessort passend.
Nur das Pech ist, dass seine
Bankomatkarte so neu war, dass er spät
nächtens daheim nach dem Geheimcode
zur erstmaligen Aktivierung fragen
musste. Und als man ihm diesen dann
nach längerer Zeit zufunkte, musste er
leider feststellen, dass die Karte halt
ganz einfach nicht funktionieren wollte.
Pech für ihn, denn bargeldloses
Bezahlen kann nicht so mobil ausgelegt
werden, dass man mit leerer Geldtasche
zahlen kann, Robert.
Für Robert ist NFC nichts Neues. Man
munkelt, dass er wahrscheinlich bei
seinen Fitnessläufen zum Dreiländerblick
bei der Bezahlung seiner Zeche eh
schon wieder zurückgekehrt ist zum
sicheren und altbewährten bargeldlosen
Zahlungsverkehr EiK: Eintrag ins
Konsumbüchle.
7
Jede Woche Áattern Werbeblätter
mit tollen Sonderangeboten vom
Würstchen bis zur Küchenrolle,
von allerlei Putzmitteln bis zu
tollen Urlaubsangeboten ins Haus.
Alle bekannten Handelsketten
beteiligen sich an der Preisschlacht
und wollen uns weismachen, dass
die Waren nirgends günstiger
seien. Schnapsbrenner Peter hat in
der Pension natürlich jede Menge
Zeit, diese Angebote genau zu
studieren und die für ihn wichtigen
herauszuÀltern. So verwendet
er dann vorsorglich gleich den
Sackkarren zum Einkaufen, denn
wer geht schon wegen einer Flasche
Fohrenburger zu Fuß bis zum
Schwanenmarkt? Wir sind nur nicht
ganz sicher, ob er hier eine Tagesoder eine Wochenration erworben
hat.
Neue Aufgabe für den Gemeinde-Pensionist!
Es ist doch nicht zu glauben! In regelmäßigen Abständen wird in Stefans neuer Gartenanlage ein
Grünstrauch ausgegraben und zur Seite gelegt. So
bleibt dem Gartenpfleger nichts anderes übrig, als
diesen am nächsten Morgen wieder einzusetzen! Bald
gerät ein frecher Marder in Verdacht, und deshalb
wird eine entsprechende Lebendfalle aufgestellt.
Tatsächlich kann der Täter am nächsten Morgen entlarvt werden – ein harmloser Igel mag diesen Strauch
nicht!
Also Stefan, so sieht ein Pensionsalltag aus: frühstücken – einkaufen - Strauch einpflanzen! Und ewig
grüßt das Murmeltier – in deinem Fall ein Igel!
Teurer Winter - nicht
nur für die Gemeinde!
Sukki – der hoch geschätzte Hund von Barbara
und Georg Fischer humpelt auf drei Beinen durch
die Gegend. Grund für die Verletzung war ein
Sprung aus dem Tiefschnee, bei dem sein rechtes
Hinterbein darin stecken blieb. Die Diagnose lautete: Kreuzbandriss hinten rechts.
Nach 14 Tagen lief Sukki wieder ganz prächtig, bis
er kurz darauf das Laufen vollkommen einstellte.
Auf die Frage nach dem neuen Leiden hieß Barbaras traurige Antwort: Kreuzbandriss hinten links.
Sukki hatte sein gesundes Bein nach der ersten
Verletzung so lange belastet, bis auch dieses lädiert war! HOFFENTLICH Allianz versichert!
aufnahmetest bei den lÄbbe!
Natürlich kann nicht jeder einfach so – „mir nichts
dir nichts“ - Läbbe werden, das ist klar. Wie heute
auch in der Freien Marktwirtschaft üblich, erfolgt ein
strenges Auswahlverfahren mit einem fachkundigen
Hearing. Davor kann sich auch „Neu-Läbbe“ Elias
Köb (Heizungen) nicht verwehren. Im Zuge seiner
Vorbereitungen trägt er ein wenig Sorge um nachfolgende Frage und klärt diese mit seinen Läbbe-Freund
Florian.
„Du, wie heißen denn die Jungs mit ihren richtigen
Namen?“
Diez, Cheesy, Möbe, Kippe, Lendi....?
Es könnte ja sein, dass genau diese Frage auf ihn zukommt.
Elias – übrigens liebevoll „Else“ genannt – hat den
Test bestanden!
Läbbe gegen Leguan
Beim Wolfurter Straßenfäscht versammelten sich
ein paar Läbbe bei Mohros Hermine unter der
aufgespannten blauen Zeltplane. Das Tageslicht
schimmerte durch die Folie, und so erschien der eine
oder andere Läbbe mit einem leichten Blaustich.
Hermine stellte fest: „Hei, dio Läbbe sind jo wio
Leguane, die künnond überall d’ Farb aneo!“ Die
tierliebenden und fachkundigen Läbbe korrigierten
Hermine schnell und klärten sie auf, dass sie
vermutlich Chamäleons meine.
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OBIXANDER - der GROSSE
Obi Stefan bezeichnet sich nach ein paar Bierchen selbst gerne als
Europas größten Inline-Hockey-Spieler. Wie Sie unschwer erkennen
können – er ist es tatsächlich!
Metzgersfrau nicht gleich Doktorsfrau!
Ehrlich gemeinte
Entschuldigung, die von
Herzen kam!
Beim wöchentlichen Dienstagsbrunch im Reichl erzählte
Inge, verwitwete Rudl - seines Zeichens ehemals
Metzgermeister von der Ach - von ihrem Arztbesuch.
Am Tag nach dem ersten Wolfurter Straßenfäscht
entschuldigt sich ‚Reh-Zemfahrers’ Horst vier Stunden
nach vereinbartem Zeitpunkt mit folgendem Mail für
seine Abwesenheit:
Sie wurde ins Behandlungszimmer gerufen und setzte
sich, weil außer ihr noch niemand anwesend war, auf
den bequemsten Stuhl im Zimmer. Meistens ist das der
Doktorstuhl. Der Doktor kam kurz darauf ebenfalls in
den Raum. Weil sein Stuhl schon besetzt war, nahm
er auf dem Patientensessel Platz. Die lange Stille war
schon fast nicht mehr zum Aushalten, da fragte Inge den
Doktor: „Ist es etwas Ernschtes?“
„ Hallo Jungs!
Tut mir leid, dass ich trotz Zusage heute nicht erschienen
bin. Hätte aber auch nicht viel gebracht, da ich nach dem
gestrigen Sieg unseres Teams gegen Schweden wirklich
wieder mal sehr, sehr tief in die roten „Flossen“ geschaut
habe. Zum Glück bin ich dann noch mit dem Bike ohne
Sturz in meine Tiefgarage eingefahren, was nicht gerade
einfach war. Ich werde jedenfalls, auch wenn es keine
Pflichtveranstaltung war, etwas in die Strafkasse geben,
weil ich mich ja angemeldet habe. Nochmals sorry!
Der Arzt antwortete seelenruhig: „Ich warte noch auf die
Diagnose.“
Nach erneuter längerer Stille greift sich Inge rechts
auf den Unterbauch und meint: „Ist es wirklich die
Bauchspeicheldrüse?“
Nicht bestätigten Berichten zufolge hätten die beiden
keinen Platztausch vorgenommen, aber der Mediziner
habe Inge gezeigt, wo beim Menschen und wo beim Tier
die Bauchspeicheldrüse liege.
LG Horst
Anmerkung der Redaktion: Gott sei Dank, sind Rehe nur
selten in Tiefgaragen anzutreffen.
9
Schleichwerbung!
Nicht schlecht gestaunt hat
Soalbahners Michi Köb, als
er nach getaner Arbeit sein
privates E-Bike zwischen
all den von Doppelmayr
gestellten E-Bikes im
Fahrradständer wieder
fand und zwar mit neu
angebrachter DoppelmayrWerbetafel am Heck!
Anmerkung der Redaktion:
Lieber Michael, sei froh,
dass du nicht mit dem Auto
Einfälle, die Geld wert sind!
zur Arbeit gekommen bist.
Womöglich wäre es nicht
Die Schulstraße muss zwecks neuer Verrohrung des Ippachbaches gesperrt
nur mit dem Doppelmayrwerden. Für Geschäftsleute ist das natürlich ein kleiner Alptraum. So werden
Logo versehen, sondern
Schuh-Meusburgers erfinderisch und bieten kurzerhand einen Baustellenrabatt auch noch blau umlackiert
an!
worden!
Schedler und Fürbat – ein
verlässliches Team!
Verena zu Mario: „Na, was toand
Iohr hüt no alls?“
Mario: „I tuor iotz alls, was mine
Frau ou tuot:
nämle nix!“
So schön, so eine
Weihnachtsbeleuchtung!
Geleuchtet beim Kinderarzthaus
am 26.Mai –
aber lieber Bauhof, da ist halt
Weihnachten vorbei!
Er weiß es ganz genau
Holderers Germann ist sich
sicher: „I bio am Ostrmätag uf
d‘ Weollt ku, abr as ischt an
Dunnschtag gsi.“
10
Verflixte Technik!
Doris Pointner alias die „Reisende
Doris“ hat seit eh und je eine
Abneigung gegen öffentliche
Verkehrsmittel. Eigentlich eine
einfache Art und Weise sich von
A (Wolfurt Dorfzentrum) nach
B (Wolfurt Ach) zu bewegen!
Eines Tages wollte Doris die oben
beschriebene Strecke mit dem Bus
zurücklegen. Als der Unterlandbus den
Blinker in Richtung der Haltestelle
Dorfzentrum setzte, war Doris noch
guter Dinge. Als sich jedoch die
Eingangstüre des Verkehrsmittels
nicht öffnete, wurde sie leicht
nervös. Nach etlichen Versuchen
an den verschiedensten Knöpfen
entriegelte sich die Türe endlich.
Im Businneren angekommen,
stand Doris vor dem nächsten
Problem: der Fahrkartenautomat.
Bedienungsanleitung lesen Bedienungsschritte exakt verfolgen
- Kleingeld aus der Börse suchen,
das konnte sich bei der Kürze der
Fahrtstrecke niemals ausgehen. Aus
diesem Grund umging Doris das
Gerät und verzichtete auf den Kauf
eines Tickets. Obwohl Doris ihren
Haltewunsch per Knopfdruck nicht
dem Fahrer mitteilte, stoppte das
Transportmittel wie aus Zauberhand
bei der Haltestelle Pfeffermühle. Hier
wurde der guten Frau allerdings das
Aussteigen schwer gemacht. Weil die
Türe auf nichts reagierte, verschaffte
sich Doris dank ihrer resoluten Art
Gehör: „I will usse!“ Zum Glück
hatte der Chauffeur Erbarmen und
Doris wenige Sekunden später wieder
sicheren Boden unter den Füßen. Den
Rückweg trat sie sicherheitshalber zu
Fuß an.
Die Redaktion empfiehlt der
Arbeiterkammer und der
Volkshochschule entsprechende
Kurse für die Benützung öffentlicher
Verkehrsmittel anzubieten.
Tatort: Gasthaus
Kreuz in Bildstein
Micki, die flotte Wirtin, hat natürlich
einen besonderen Trick, wie sie die Getränke den Gästen zuordnet. Sie verwendet für jeden einen passenden Kosenamen. Diesen schreibt sie auf das
Blockzettelchen, welches sie bei der
Bezahlung ungewollt am Tisch liegen
lässt. Und so heißen die Mitglieder der
Donnerstagsrunde bei Micki:
Pferdeschwanz = Norbert Böhler
Mittellang grau = Roland Böhler
Grün Nr. 11 = Roland Kilga
(er trug ein solches Leibchen)
Grün kariert = Manfred Hörburger
(ebenfalls entsprechendes Hemd)
Glatze = Bertl
Bart = Ombi
Ohne Name = Elmar B. (bei ihm nahm
sie an, dass er der Älteste sei, und verschonte ihn deshalb)
Gebhard, was machst
du für Sachen?
Es sollte eine gemütliche Wanderung
von Bildstein nach Buch werden. So
baute der Düre Gebhard eine kleine
Abkürzung durch den Wald ein und das
Verhängnis nahm seinen Lauf.
An einer steilen Stelle rutschte er ein
paar Meter nach unten. Heil und unverletzt angekommen, musste er feststellen, dass er da weder vor noch zurück
konnte. Das Handy zeigte vorerst kei-
11
nen Empfang an. Nur seiner sportlichen
Figur hatte er es zu verdanken, dass er
wenigstens ein wenig nach oben klettern konnte, was für einen kurzen Handy-Notruf reichte. Leider brach das Gespräch abrupt ab. und er wusste nicht,
wie er sich aus seiner misslichen Situation befreien sollte. Nach kurzer Zeit
ertönte das erlösende Hubschraubergeräusch! Dank einbrechender Dämmerung zog Gebi geistesgegenwärtig
seinen Schlüsselbund heraus, woran
er eine kleine Taschenlampe befestigt
hatte. Mit dieser blinkte er gegen den
Himmel in Richtung Hubschrauber.
Dem Piloten reichte dies, um der Bergrettung Gebhards Position durchzugeben. Schließlich wurde unser ehemaliger Raiffeisenchef per Seil aus seiner
Notlage befreit.
Und die Moral von der Geschichte:
Bitte Gibl, nimm beim nächsten Schritt
doch lieber wieder jemanden mit!
Der Kampf gegen die Wirtschaftskrise – alle
Mittel sind erlaubt
In Zeiten wie diesen ist es für einen Unternehmer
nicht leicht, an Aufträge heranzukommen. Da muss
sich jeder selbst zu helfen wissen. Originelle Ideen
sind gefragt wie nie. Offensive Taktiken können
durchaus zum Erfolg führen. Aus diesem Grund
macht sich Bolzhau Belmut Höhler in Wolfurt
auf die Suche nach Groß- und Kleinbaustellen.
Beim RadCult-igen Schedler glaubt er fündig zu
werden, heißt es doch, dass dieser einen Großbau
plane. Gleich mit der Tür ins Haus fallend, stellt
der Zimmerer den Fahrradhändler zur Rede,
warum dieser bei ihm kein Angebot für die
Holzkonstruktion seines Projekts eingeholt habe.
Die Antwort in Form einer Gegenfrage ist kurz und
unmissverständlich: „Fährst du ein Schedler-Rad?“
Weil diese Attacke den Holzwurm nicht zum
gewünschten Erfolg geführt hat, sucht er nach einem
neuen Opfer. Als nächstes ist Edith, die FriseurMeisterin, an der Reihe. Auch bei ihr erkundigt sich
der um seinen Betrieb besorgte Unternehmer, warum
sie für das Carport bei ihm kein Angebot eingeholt
habe. Auch ihre Antwort fällt knapp aber klar aus:
„An deinem Kopf verdiene ich auch nicht mehr
viel.“
Ja, lieber Helmut, versuch´s beim nächsten
Kandidaten weniger aggressiv!
Noch nie gesehen....!
Nicht schlecht staunt Kür Durts Kirchenbanknachbar, als dieser kurz nach
Beginn der Sonntagsmesse sein Handy
herausholt und gezielt ein Foto eines
anderen Kirchenbesuchers knipst. Auf
die Bedeutung des Fotos befragt, gibt
Durti zur Antwort: „Ja also, den habe
ich noch nie in der Kirche gesehen. Das
muss man für die Nachwelt einfach
festhalten.“
Bischof Benno Elbs in Wolfurt
Gerade einmal 14 Tage war der neue Bischof von
Feldkirch in Amt und Würden, als er erstmals den
Petersdom zu Wolfurt besuchte. Engel-Manfred begrüßte ihn dabei persönlich und gratulierte herzlichst
mit zwei wunderbaren Tortenstückchen von RichiBenzer-Engelchen-Andrea!
Kindermund tut Wahrheit kund!
Läbbe Beach erledigt mit seinen drei Jungs den
Wochenendeinkauf im Schwanen. Beach fragt
den dreijährigen Jakob: „Was heot d’ Mama no
alls ufgschriobo? Kumm, lios amol vor.“ Darauf
antwortet Jakob, nach kurzem Blick auf den
Einkaufszettel, wie aus der Pistole geschossen:
„Smarties, Gummibärle...“
12
Gefährliche Ähnlichkeiten?
Naked Cooking or integra Gäx!
Kochshows sind momentan im
wahrsten Sinne des Wortes in voller Munde. Eine solche besondere
Show boten die Federballer mit
ihrem integrativen Obmann und
Jungvater Mooses. Ob die letzten
Hüllen dann doch gefallen sind,
oder die vielen weiblichen Fans ihm
die Kleider vom Leib gerissen haben, erfragen sie bitte beim BSC.
Emma Walter Maier:
Ulli Hoeneß:
Hat alle Zahlen des FCW in seiner
Hand! Große Beliebtheit bei Spielern und Volk! Jederzeit bereit für
ein Interview! Chefbuchhalter einer
großen Fleischfabrik!
Hat alle Zahlen des FCB in seiner
Hand! Große Beliebtheit bei Spielern und Volk!Jederzeit bereit für
ein Interview! Chef einer großen
Wurstfabrik!
Derzeit noch alles ruhig....!
Selbstanzeige – Steuerhinterziehung!
Von Innsbruck nach Sotschi!
Hilfe - mich hat der
Whiskey geschrumpft!
Zum Bergisel ging die Reise auch
mit Partner mit Bürge, Bertl und viel Frauen
Namens Gartner!
Fällt Ihnen auf: Schon beim
Spazierengehen
kann man einen skisprungähnlichen Körper sehen!
Während Trainer Pointner Bertls
Talent noch ignoriert,
ist ihm dies bei Christian nicht
mehr passiert.
Was er denn so im Februar
machen würde weil da wär´ die Quali als
Olympiahürde.
Schlieri, Diethard, Hayböck
und auch Morgenstern,
natürlich ein Traum und in
Russland wären alle gern.
Bei mehr Konkurrenz entsteht
lautes Geschnatter und die Konkurrenz heißt:
Christian Natter!
Es ist nicht alles GOLDerer, was
glänzt. Zumindest die Körpergröße zu Seebrünzlars Physio Jacek Gorny lässt diesen
Schluss zu.
13
Ein Treffen der besonderen Art!
Kaum zu glauben, aber wahr! Läbbe Hartmann
brauchte in einem strengen Läbbejahr
eine
Auszeit und verbrachte mit seiner Freundin den
Urlaub in einem netten italienischen Dorf namens
Levante. Zufällig ohne irgendeine Vorahnung oder
Abstimmung hatte Läbbe Charles mit seiner Familie
dieselbe Urlaubsdestination gebucht. So kam es
doch tatsächlich zum unverhofften Wiedersehen
zweier Läbbe in einem fremden Land.
Mancher lernt`s nie!
Jeder hat Verständnis dafür, dass beim Musikfest das
eine oder andere Bierchen konsumiert wird. Niemand
zeigt mit dem Finger auf diejenigen, die in geselliger
Runde eines über den Durst zwitschern. So passierte
es auch dem ansonsten standfesten Ernest Anfang
Sommer vergangenen Jahres. Weil er am Tisch mit der
Zeit ziemlich ruppig wurde und seine Bewegungen
nicht mehr ganz unter Kontrolle hatte, wurde er
von seinen Begleitern aus dem Zelt begleitet. Um
seine Sicherheit besorgt, orderten sie ein Taxi, das
den Kartonagen-Erben nach Hause bringen sollte.
Frau und Freunde feierten indes vergnügt alleine
weiter. Als Manu nach Hause kam, war von Ernest
weit und breit nichts zu sehen. Aus Sorge um ihren
Ehemann und den Vater ihrer Kinder, machte sie sich
mit Schwägerin Daniela auf die Suche. Kurz bevor
die beiden Frauen die Polizei alarmieren wollten,
tauchte Ernest wie aus dem Nichts auf. Er hatte
Teile der Nacht schlafend auf einem Feld verbracht
und sich beim Aufwachen an nichts mehr erinnern
können. Dies war ihm eine Warnung, und er gelobte
Besserung. Beschämt blieb er für Wochen zu Hause
und rührte keinen Alkohol mehr an.
Im September feierte er seinen Geburtstag unter dem
Motto „Oktoberfest“. Er ging die Sache wirklich
vorsichtig an, denn am nächsten Tag stand die
Nationalratswahl auf dem Programm. Tagelang hatte
er sich über Nichtwähler aufgeregt und jedem, der
es hören oder auch nicht hören wollte, erklärt, wie
wichtig der Gang zur Urne ist. Sein Geburtstagsfest
zog sich bis in die Morgenstunden dahin, und endlich
durfte Ernest zu Bett. Leider konnte er dieses am
nächsten Tag nicht verlassen. Nationalratswahl hin
oder her, Ernest musste in der Waagrechten bleiben.
Wenn das nicht gefeiert werden muss???
Und wie sie das taten - und zwar so sehr, dass Läbbe
Charles einige Bierstunden später mit 1523 Euro
vom Bankomat zurückkam. Er hatte beim italienisch
sprechenden Bankomaten bei der Frage nach
dem Betrag noch einmal seinen Bankomat-Code
eingegeben!
Im wahrsten Sinne des
Wortes – zum Kotzen!
Was für eine geniale
Werbeidee
unseres
Baggerzaren Rohner. Auf
den Flaschen mit den selber
gebrannten Schnäpsen werden
anstatt der Schnapszutaten
die angebotenen Leistungen
des
Baggerunternehmens
aufgelistet. So Àndet sich
neben Fachbegriffen wie
Transporte, Baggerbetrieb,
Abbrucharbeiten, Holzhandel,
Kommunalfahrzeuge
auch
der
Ausdruck
„Mobile
Brechanlage“
auf den Etiketten der edlen
Tropfen.
Laut
Aussagen
etlicher
Schnapstester habe dieser
auch genau so geschmeckt!
Öffis fahren – Geld sparen!
Tipp einer Hausfrau!
Tuba-Tonkünstler Fans Hetz fährt vorausschauend
und als Verkehrsgemeinderat mit Vorbildwirkung zur
wöchentlichen Musikprobe mit dem Omnibus. Letztens
erwischte Hans kein moderneres Verkehrsmittel als
die Linie 35 in den Bregenzerwald, in der sich kein
Fahrkartenautomat befand. Somit war eines für Hans
sonnenklar: Hier muss ich nicht bezahlen!
Die STARKe Christine pflegt vor einer Urlaubsreise
noch das letzte Wäschestück zu waschen. Damit
Unterhosen usw. noch rechtzeitig trocknen, legt sie
diese ins Backrohr. Man schalte Heißluft ein und
wähle 50 Grad, schon ist auch dieses Problem gelöst!
14
Wussten Sie...
... dass Cheesy Sepscha im Reichl meinte:
„Hoffentlich geben sie dem Oscar Pistorius nach
der Ermordung seiner Lebensgefährtin keine
Fußfessel – das hätte nämlich keinen Wert“! Anm.:
er ist / war der Sprinter mit den beiden Beinprothesen.
... dass Kippe-Klaus F. ein neues Hobby hat? Er
sammelt Obst für Obstler und Edelbrände. Dabei
würde er natürlich auch die Bäume fachmännisch
ausmähen und das Obst eigenhändig auflesen!
Ja, liebe Leser – diese Meldung ist kein Scherz!!
Also ein kleines Mail an: [email protected] und
Ihr Problem ist gelöst!!
... dass Läbbe-Willi Metzler bei Fi-Dominiks 30er
aus Mitleid einem Girl seine Socken geliehen
hatte, weil sie kalte Füße hatte? Am Schluss
wusste er nicht mehr, an wen er diese verliehen
hatte und so holte er sich beim nach Hause Laufen
beinahe Erfrierungen ersten Grades an den Zehen!
... dass Zilla (genauere Namenserwähnung
erübrigt sich...) ein kleines Problem hat?
Auf die Frage: „Zilla, wie gohtʼs“ seit sie: „Nit so
guot – d´ Amsel tuot nümma recht!“
Anm.: Zilla heot koan Vogel...!
... dass Crüe Kurti Gasser auf dem Fußballmatch
Mineralwasser trinkt, wenn Dr. Michael Tonko beim
selbigen Match als Zuschauer anwesend ist?
Gesichtet am 21.4. – Heimspiel gegen Nenzing!
... dass es Bernhard Mathis (Schwiegersohn
von Mohro Josef) beim Wolfurter Markt geglückt
ist, am selben Stehtisch innerhalb von 5 Minuten
denselben Witz ein zweites Mal zu erzählen...?
Ohrenzeugen berichten – noch nicht einmal ein
Guter!
... dass Mohras Buba bei der Eintrittskasse den
alten Zwillingsschmäh versuchten? Rudi hat als
Mitglied natürlich freien Eintritt – doch zuerst
kam Bruder Martin und gab sich als angebliches
Mitglied namens Rudi aus. Pech: Nachbar
Kippe Klaus ist Platzkassier, kennt die beiden
auseinander und pfiff Martin zurück, der etwas
beschämt den Eintritt bezahlte.
... dass Virgina-Kurti manchmal nicht mehr wisse,
wie die Naturhaarfarbe seiner Evan waren? Zur
Erinnerung würde er ihr dann manchmal den Arm
hochheben um dort nachzuschauen! Alles andere
finde sowieso nur in der dunklen Nacht statt.
... wie Ombi seine Wertigkeit als Sänger beim
Kirchenchor erklärt? Seine Abwesenheit bei einer
Aufführung ist ungefähr so, wie wenn Frank Ribery
bei den Bayern nicht spielen könnte!
... dass ausgerechnet Schuhmacher´s Sprudl
beim Johrgängerhock bei Rauchs in der
Bucherstraße beim nach Hause Gehen die Schuhe
von Virgina-Kurti verwendet hat?
Kurti meint, er habe den Nachweis geliefert:
zwischen Yellow-Schuhen und Meuse-Schuhen
gäbe es beim Tragen keinen spürbaren
Unterschied!
... dass bei Kathi Fischer / Christian
Moosbrugger´s Hochzeit die geplante Agape
vor der Kapelle infolge starker Regengüsse in
die Kirche verlegt werden musste? So meinten
einige Gäste dabei – jetzt ist das letzte Tabu auch
gebrochen – jetzt muss ich schon in der Kirche ein
Bier trinken!
... dass Felders Herlinde bei der
Jahreshauptversammlung des Kirchenchors
ein gehöriger Schreck widerfahren ist?
Nach erfolgter Kassaprüfung wurde nach
Handzeichenabstimmung der Kassier und danach
der gesamte Vorstand entlassen. Nach entsetzter
Rückfrage stellte sich ein kleiner Hörfehler heraus.
Sie wurden entlastet.
... die Meinung von Höfles Käthe zur
Festplatzsituation in Wolfurt?
D´ Läbbe kriegond die schönscht Stroß vo Wolfurt
für a Fäscht und dʻ Musig muoss is Loahmloch!
(Anm. Lohmloch / Lehmloch wurde früher ein Teil
des Flotzbachs benannt)!
... dass UL-Hutse (Volker Huter) das älteschte
Wolfurt im Auto fährt?
So seine Fürbat-wertvolle Auskunft im UL.
Na habt ihr euch noch nie versprochen?!
... wie man ein Rettungsauto beschreibt, wenn
einem das Wort auf der Zunge liegt?
Oben blinkt es blau und unten schiebt man die
Verletzten rein... – Roli Kilga
... dass Ombi F. seinen Freund Roli K. mit
folgenden Worten unterbricht:
„Du sollst mich nicht während des Trinkens
etwas fragen!“ Roli meint: „Ja dann kann ich dich
überhaupt gar nie was fragen....!“
... dass demselben Mann Monate später wieder ein
Wort nicht einfällt? Diesmal ist es ein Name und er
fragt einen Kollegen: „Du wie hieß denn noch der
Rennfahrer mit den schlechten Ohren?“ – Keine
Frage, er meinte unseren Lauda Niki! –
Roli unschlagbar
… dass Benzers Ritschi letztes Jahr irrtümlich 2
Fachzeitschriften mit Namen Fürbat gekauft hat
und somit Euro 4,50 zuviel ausgegeben hat?
Auch hier war die Redaktion am Ball: Er hat die
zweite Ausgabe danach wieder weiterverkauft!!
... dass Roli Böhler vor einer Wanderung mit
seiner Kollegenrunde auf eine Alpe vorher noch
telefonisch nachfragt, was man denn so anziehen
soll? Er befürchtete ein „Overdressing“!
… dass Michael Mike Laritz zum Grillen eine
Plastikschaufel verwendet? Nur zu logisch, dass
diese bei jedem Grillstück etwas kürzer wird. Aber
angeblich hat ihm das niemand gesagt!
... dass Reini (Spritzi) Moosmann neben
ausgezeichneten angesetzten Edelbränden
ein zweites Hobby – nämlich Speckräuchern
– hat? Sein „Nichte-Freund“ Luca will es ihm
nachmachen. Nach einer Kostprobe meint Reini:
„Du muasch mehr Salz nemma!“ Luca nimmt es zu
wörtlich und verwendet Meersalz!
15
Ausgereizt - bis zum letzten Tropfen
Auch das Sparen hat ein Ende.
Alt-Läbbe Fred presste den
Dieseltank seines Autos bis auf
den letzten Tropfen aus. Längere
Zeit schon fuhr er durch die Dörfer,
obwohl die Computeranzeige schon
lange
meldete:
„Verbleibende
Kilometer: 0“.
Doch
die
Preispolitik
der
Tankstellen zwang ihn förmlich,
den Tankvorgang erst am nächsten
Morgen zu tätigen. So kam es,
wie es kommen musste. Auf der
Heimfahrt, direkt am Scheitelpunkt
der Autobahnüberführung bei der
Wälderstraße passierte es: Glugg
- glugg und weg war der letzte
Tropfen. Aber als feinfühliger
Autofahrer versuchte er, sofort
die Kupplung durchzudrücken
– funktionierte leider nicht Automatik! Die steile Abfahrt nach
Wolfurt ließ seinen Opel doch noch
mit 40 km/h Richtung Sonnenstraße
rollen und dann noch weiter bis zur
Kreuzung Unterhub. Und nach dem
auch diese Straße ein wichtiges
Gefälle aufzuweisen hat, rollte das
Gefährt Richtung Lorenz-Schertlerund in Folge auch noch in die
D´Schliefar mit
Rechtschreibproblemen
Wenn es bei unseren südlichen NachbarnumklareInfosandenumzüglichen
Verkaufsständen geht, scheuen sie
vor unklaren Produktbezeichnungen
nicht zurück.
Der Ausdruck „Schitzel“ ist laut
WIKIPEDIA in keiner Sprache der
Welt bekannt. Bravo!
Frühlingstraße. Und weil er bisher
Glück hatte, brauchte er auch keine
Bremse mehr, als sein Wagen direkt
vor der eigenen Hauswand zum
Stehen kam.
Wenigstens daheim!
Zum Glück war Fred Mitglied
beim ÖAMTC. Deshalb setzte er
sofort einen Notruf ab, und das
Pannenfahrzeug rollte bald in den
Hof.
Den Weg fand der gelbe Engel fast
blind, war er innerhalb von zwei
Wochen schon das zweite Mal bei
dieser Familie zu Gast. Der doch
eher „unverschämte“ Pannenfahrer
- früher einmal Stubatobuob in
diesem Hause - stellte die freche
Forderung: „Leerer Tank, so ist mein
Auftrag. Wenn ich Dir schon helfen
muss, dann möchte ich, dass diese
Hilfe auch veröffentlich wird - nicht
im Amtsblatt der Wiener Zeitung,
nein, im Amtsblatt der Hafoloabar
Läbbe: in der Fürbat!“
So etwas gehöre der Öffentlichkeit
kundgetan.
Wie nervös er dann an die Lösung
des Problems ging - er wollte natürlich selber eine gute Presse
für seine Arbeit - ist auf der
Momentaufnahme bei seinem Einsatzfahrzeug zu sehen.
Fazit: Fred weiß nun, wie weit sein
Fahrzeug ohne Sprit rollt - und die
Beobachtung der Preisbewegungen,
die sieht er jetzt mit ganz anderen
Augen.
Härtetest unseres Herrn Pfarrer für
die Wolfurter Männerwelt!
25.5.13 – ein denkwürdiger Termin:
Zwei Männer werden auf der Straße
gesehen, weitere drei in einem
Gasthaus. Fast alle anderen sitzen
vor den Fernsehgeräten und starren
gebannt auf die Mattscheibe. Bayern
gegen Dortmund: ChampionsLeague-Finale im Wembley-Stadion.
Leider
können
nicht
alle
Fußballbegeisterten das Spiel
mitverfolgen, denn über zwanzig
Männer sind im Pfarrheim vergattert.
16
Dort hatte unser Herr Pfarrer
nach der Messe alle silbernen und
goldenen Ehepaare zu einer Feier
geladen!
Sehr geehrter Hr. Pfarrer!
Wir haben nun wirklich keine Angst
vor so vielen Ehejahren, aber ein
bisschen Sorge, dass sich diese
zwei wichtigen Termine erneut
überschneiden könnten. Haben
Sie in Zukunft Erbarmen mit uns
Männern!
Merchandising
der besonderen
Art!
Ich wär´ so gern ein
Star!
Ich wär´ so gern ein Star –
dann wär´ ich nicht mehr, wer ich war!
Autoverkäufer war ich, doch ich kann mehr –
der Gabalieri ähnelt mir doch sehr!
Das Künstlerische hab´ ich in Hirn und Bauch –
und viel Kohle bringt mir das Ganze auch!
Das Dumme ist – ich geb´s ja zu in dem Gedicht –
nur singen – nein singen kann ich leider nicht!
Aber ich denke – will man einen Sänger imitieren,
muss man sich als Nichtsänger doch nicht genieren!
Eine Marktnische habe ich jedenfalls entdeckt,
meine Partys sind meistens oben ohne und
verdreckt!
Am nächsten Morgen bin ich dann happy und froh –
dann steht mein ganzer Scheiß im Wann & Wo.
Dass sich bei dem einen oder anderen
„Musigfäscht“ Ungewöhnliches abspielt, ist nichts
Neues. Doch was sich heuer in St. Gallenkirch
zugetragen hat, ist mehr als erwähnenswert.
Es gab ausschließlich Fohrenburger-Bier zu
trinken. D` Wolfurter Bürgermusik sah sich daher
gezwungen, den Durst in einer benachbarten
Wirtschaft mit einem „anständigen“ Bier zu stillen.
Für all jene, die G`spritzte im Weinzelt tranken,
gab es noch eine spezielle Überraschung. Weißsauer wurde in Ure Ure Hafoloaber Gläsern
ausgeschenkt!
Anmerkung der Redaktion: Wir danken all den
Caterern, die natürlich nur aus Werbezwecken
unsere Gläser im Ganzen Land verteilen!
In der Realität ist die
Wirklichkeit ganz anders.
eigenes Auto und bestellt sich gewissenhaft
ein Taxi. Ausgeschlafen und wieder nüchtern
macht er sich am nächsten Morgen auf den
Weg, seinen Sportschlitten wieder zu holen.
Doch jemand musste in der Nacht die Säulen
in der Tiefgarage verrückt haben! Denn
anders ist es nicht zu erklären, dass Peter
frontal in eine Säule crasht!
Peter zornerbost zu sich selber: „Kruzefix,
des wär mr gescht z‘ Nacht bsoffna siochor
nit passiert!“
Vernunft wird nicht immer belohnt!
Leidenschaftlicher Bänker und bemühter
Fußballer Mupe (Muxel P.) hat seinen
geliebten Ford Mustang (Fiesta) in der
Tiefgarage geparkt, als er sich Gedanken ums
Nachhausekommen macht. Nach Auflistung
der konsumierten Getränke entscheidet er
sich trotz inneren Widerstrebens gegen sein
17
Wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden!
1
4
Verliebte Blicke - Eva & Peter
Kaum vorstellbar die Konsequenzen, wenn man das
Paar umdrehen würde:
Verena & Kurti!
Ich bin… dermaßen kommunikativ,
dass ich auf Verkehrsvorschriften
keine Rücksicht nehmen kann.
2
Ich weiß… mir in solchen Fällen
mittels eines Mikrofons bei großen
Events zu helfen.
5
Zum 60ger einen Brennhafen
bekommen und schon wärmt er
sich an fremden und größeren
Brennhäfen im P(r)immelweg. Der
Austausch von hochprozentigen
Tipps geht manchmal über das
Verträgliche hinaus.
Ich verfolge… zielstrebig meinen
Weg, der mich gelegentlich auch in
die Irre führt.
3
Ich habe… multitaske Fähigkeiten,
was mir im Vereins- und
Privatleben zugute kommt.
6
Aufmerksamen Millionenshowsehern
ist sicher die Sendung vom 4. Februar im Hinterkopf. Ein Läbbe hat sich
bei Armin Assinger auf die Bühne
geschwungen. Arno Fitz, selber vor
vielen Jahren Kurzzeitläbbe hat sich
das Häs von seinem Nachbarn Lendy
ausgeborgt, um Millionen zu scheɈeln
- es ging schief.
Ich kann… mir Gehör verschaffen,
auch wenn meine Mitteilungen
niemanden interessieren.
Ich gebe… wichtige Dinge niemals
aus der Hand, auch wenn ich dann
eine dritte benötigen würde.
Buchungsanfragen werden von der Rickenbacher Funkenzunft gerne
entgegengenommen. Rädler Bauwelt ist nicht mehr für ihn zuständig.
18
Zwei Wolfurter auf
dem Oktoberfest!
Wer sind die besseren Autofahrer?
Kerstin und Bodentraum Andre haben ein neues
Auto gekauft, damit die große Kinderschar darin
Platz findet. Kerstin fährt in Dornbirn in die neue
Stadtgarage. Beim Hinausfahren ignoriert sie gekonnt
die Höhenwarnung der Ausfahrt. Die Schranke
geht hoch, Kerstin fährt los und prompt kratzt das
Autodach an der Decke der Ausfahrt. Frau Schwarz
fährt sichtlich geknickt nach Hause und gesteht ihrem
Gatten Andre ihr Missgeschick. Der Herr des Hauses
kann es gar nicht glauben. Doch anstatt Vertrauen
in seine Frau zu haben, fährt er mit ihr noch einmal
nach Dornbirn und testet selbst die Ausfahrt aus
der Stadtgarage. Man(n) glaubt es kaum, aber das
Auto kratzt noch einmal an der Decke - sogar noch
heftiger als dies bei Kerstin der Fall gewesen ist (laut
ihrer Aussage).
Ein ungewöhnlicher Ort für Hartlauer, der bekanntermaßen kein Bierfreund ist. Nur so lässt es sich erklären, warum sie zu Beginn im Limogarten landeten.
Gott sei Dank fanden sie noch in den Vodka-Red-Bull-Garten, sodass die Mission Oktoberfest
doch noch zu einem unvergesslichen AusÁug wurde.
Doppelt gemoppelt!
Hainer Reinzle hat von seinen Eltern zu Weihnachten
einen neuen Anzug bekommen. Er will ja schließlich
in der bevorstehenden Ballsaison etwas darstellen.
Da die Hose etwas zu lang ist, beschließen Rainer und
Mama Inge sie gleich zu kürzen. Rainer bekommt den
AuŌrag, in das neu erworbene Stück zu schlüpfen.
RouƟniert ändert Mama Inge die Hosenlänge und ist
froh über die getane Arbeit. Kurze Zeit später Įndet
Mama Heinzle den neuen Anzug ihres Sohnes am
Kleiderschrank hängen, allerdings ungekürzt. Rainer
hat den Anzug angezogen, den er in der Vorsaison
von seinem Schwager Gerd ausgeliehen hat. Dieser
ist seinem Schwager nun zu kurz, dafür hat Rainer
zwei Anzughosen, die ihm wie angegossen passen.
Einer geht noch!
Neu-Läbbe Elias verfolgt gebannt das
Olympia-Schirennen und verkündet stolz
den erfreulichen Zwischenstand des
laufenden Super G der Damen: „Erst und
dritt, hoffentlich bringen sie auch noch den
zweiten Durchgang fehlerfrei hinunter!“
Kommentar der Redaktion:
Ein Kalb gehört nun mal auf
die Wiesn!!!
19
Technik und ihre Tücken
Ein Automechaniker in Nöten
Geschwisterliebe?
Hanna, Flotzbächler kennen sie auch als Hans,
besuchte ihre Freundin im Eulentobel. War es zu weit,
um zu Fuß zu gehen, oder wollte sie nur angeben?
Sie lieh sich nämlich Papa Josefs größten Traktor
aus und fuhr damit im Eulentobel vor. Zu später
Stunde, es war eigentlich schon tiefe Nacht, hätte sie
sich gerne wieder auf den Heimweg gemacht. Aber
der Traktor hatte anderes im Sinn. Auf den Traktor
klettern, das ging noch. Auch sonst funktionierte
alles, nur die blöde Handbremse stellte sich stur. Nach
vergeblichem Bemühen rief sie dann zu Hause an,
sie hätte dringend Hilfe nötig. Bruder Herwig blieb
daher nichts anderes übrig, als mitten in der Nacht
ins Eulentobel zu wandern, um seine Schwester nach
Hause zu fahren.
Im Flotzbach wird Schertlers VW-Bus ordnungsgemäß
vor dem Haus geparkt, da man ja am nächsten
Morgen einen Fahrtermin hat. Nur blöd, dass die
Batterie gerade dann streikt, wenn man sie am
dringendsten braucht. Herwig schiebt daher seinen
A4, um auch dessen Batterie zu schonen, aus der
Garage und bereitet ihn für die Starthilfe vor. Im VWBus löst er dann die Motorraumverriegelung und gibt
beim Aussteigen der Tür einen leichten Stoß. Als
er die Kabel angeklemmt hat, will er wieder in den
Bus steigen, um zu starten. Der hat allerdings eine
unangenehme Eigenart: wenn er keinen oder fast
keinen Strom mehr hat, verriegelt er automatisch alle
Türen. Herwig blieb nichts anderes übrig, als mit dem
Fahrrad – der A4 war ja durch den VW-Bus blockiert
– im Firmenbüro den Zweitschlüssel zu holen. Er
und der A4 haben schlussendlich die Startaktion gut
überstanden.
Benes letzter Ausgang!
Man schreibt Samstag, den 10.8.2013. Ein
denkwürdiger Tag für den Kaufmann Benedikt,
abgezwickt von seinen Freunden Bene genannt.
Am Nachmittag schlägt man den FC Lauterach mit
3:2. Da weiß auch seine Freundin Lisi, dass er am
Abend noch einen Ausgang braucht, zumal ja auch
das Beach-Volleyball-Fest an der Ach stattÀndet.
Lisi fügt allerdings hinzu: „Aber danach musst
du bis zur Geburt unseres Babys zuhause bleiben.
Ich kenne da einen Mann, der gar nicht ins Spital
fahren konnte, weil er einfach zuviel gezwitschert
hatte.“ Der pÁichtbewusste Bene zeigt sich natürlich
verständnisvoll, aber der Geburtstermin soll ja erst in
einem Monat sein.
So wird gefeiert, gesungen, gelacht und ein „wenig“
getrunken, bis um 03:30 Uhr das Telefon klingelt.
Dringend nachhause Bene, es geht los! Bene will
zum Spurt ansetzen, doch die Beine sind nur noch
zum Laufen bereit. Zuhause angekommen muss ein
Notfallplan für die Autofahrt her. Lisis Mama startet
ihr Auto im Bregenzerwald und klein Cornelius startet
5 Stunden später ins Leben!
Wer den Schaden hat, braucht
fuer den Spott nicht zu
sorgen
Herwig ist ja gelernter LKW-Mechaniker, was in der
TransportÀrma auch wirklich von Vorteil ist. Es stellt
sich allerdings die Frage, ob beim Lernen der LKWMechanikerei die PKW-Themen nicht notwendig sind
oder er sie einfach ausgeblendet hat. Wäre vielleicht
nützlich gewesen, sich auch diesbezüglich zu informieren.
Dass in seinem A4 schon seit Tagen das Öldrucklämpchen
leuchtet, bringt ihn nicht wirklich aus der Ruhe. Weil ihn
Cousin Martin auf der Fahrt zum Flötzerhof nochmals
eindringlich darauf aufmerksam macht, meint er, das sei nur
ein Wackelkontakt. Der A4 rächt sich aber auf dramatische
Art. Als Herwig den A4 am Flötzerhof abstellt, macht der
einen auf kapitalen Motorschaden und gibt seinen Geist auf.
20
Lawinen-Gefahr in
Wolfurt
Auf Grund der enormen Schneefälle
im letzten Winter ergab sich in
Wolfurt eine erhöhte LawinenGefahr. Dies veranlasste die
örtliche
Lawinen-Kommission,
die Umgebung der „HarleyDavidson-Road“ zu sperren. Grund:
Lawinenwarnstufe 3, also erhöhte
Lawinengefahr.
Die Kommission befand jedoch
weiters, dass ein militärischer
Noteinsatz nicht erforderlich sei.
Jahrgänger oder nicht! Mir kommt gewiss
kein Setzling weg!
Zilla meinte doch glatt im Cafe UL: „So
Norbert, jetzt, wo wir die gleiche Frisur
haben, machen wir ein gemeinsames
Foto.“ Ombi war einverstanden und
sagte: „Ja klar Jahrgängerin, gerne
mache ich mit dir ein Foto!“ Der Wirt
Thomas glaubte, er müsse auch noch
seinen Senf dazugeben und setzte einen
obendrauf: „Was Zilla, so alt bist du doch
noch nicht!“
Das darf nicht wahr
sein.....!!!
Stein-Luggi – jeder, der diesen Beitrag liest,
wird ihn wohl kennen. Was will uns der
große Garten- und Baumchef mit seinen
Bildern sagen?
1.
Hochbeete sind der neue Renner!
Die Ernte wird sich schlicht und
einfach verdoppeln. Fragen Sie ihn
und Sie werden es ihm gleichtun!
2.
Weiterer Vorteil – an den beiden
miƩleren Beeten erkennt man,
wie einfach es ist, diese seitlich zu
bearbeiten.
3.
Und jetzt kommt Ludwigs
tatsächlicher Trick: kein, aber
auch schon kein einziger Setzling
kann geklaut werden! Jedes
einzelne Beet wird beidseiƟg mit
Vorhängeschlössern versehen.
Insgesamt ergibt dies 8 Schlösser.
Zur Sicherheit verwendet Ludwig
8 verschiedene Schlüssel, womit
er dann endgülƟg einen eigenen
Gartenschlüsselbund besitzt.
Wahrlich, der erste Wolfurter
dieser Art!!!
Die Altherren des FC Wolfurt bestreiten
ein Hallenturnier! Dank ausgeklügelter
Taktik und wunderbarer Treffer wird
der Olympiatraum auch noch wahr. Sie
gewinnen dieses hoch dotierte Turnier!
Obmann und zugleich größter Fan der
Mannschaft – Marco Präge – hat all´
dies auf seiner Kamera festgehalten
und will die Dokumentation nach
Abschluss des nächsten FlotzbachTrainings vorführen. Einen einzigen
Haken hat dieser Vorführdefekt: Präge
hat seine wertvolle Kamera verloren....!
21
Auffahrunfall
mit Folgen!
Am Faschingsdienstag 2013 steigt
eine ausgelassene, feuchtfröhliche
Party im Bauamt zu Wolfurt.
Mit dabei sind auch BauamtWolÀ sowie Ex-Gemeinde-Lydia.
Etwas gelockert und enthemmt
durch den Sekt startet WolÀ die
Konversation und lädt Lydia ein,
beim kommenden RodelausÁug
auf seinem Rodel mitzufahren.
Daraufhin schaut Lydia etwas
verdutzt und beginnt zu lachen.
Doch das Lachen wird ihr bald
vergehen, denn ohne weiteres
Zögern antwortet WolÀ: „Woascht,
dänn hätt i an guoto Airbag!“
Hut ab!
Fischers Chri hat den perfekten Ausgleich zum Inlinehockeysport gefunden. So häkelt
er stundenlang seine eigenen
Kopfbedeckungen für kalte Wintertage!
Die Fürbat bedankt sich bei
Gemeinde-Michi Hechtl für
sein fotogenes Auftreten.
Ein echter Hecht im
Karpfenteich!
Lieber Peter, ich mag dich ja sonst sehr aber heute sitzt du bitte nicht hierher.
Die Arbeit hat dich sichtlich müde gemacht.
Aber es wartet ja schon bald die Nacht.
Du sollst uns jetzt nur nicht bestrafen,
und zwischen uns im UL jetzt schlafen.
Stipo, so was
sagt man nicht!
Verwundert sind die Häkeltanten
über seine Fachausdrücke. Die
Bezeichnung 4LM deutet laut
Christian auf 4 Laufmeter hin, er
erntete nur Gelächter bei seinen
Häkeltanten. Nun, dann muss es
wohl 4 Laufmaschen heissen.
Wie man sieht hat es sich
gelohnt!
Hunger kann ein
Schwein sein....
Wer ist Levis?
Er ist jener Mann, der im Sommer sieben Mal die Woche in der
Ecke beim Mostparadies seinen
Stammplatz im Stehen hat. Nach
dem Reichelt Abfahrtssieg in Kitzbühel meinte er, dass der letzte
Österreich-Sieg schon 8 Jahre zurückliegt. Gewonnen habe damals
Wachholder.
Einem Sportsfreund kam dieser
Name jedoch sehr unbekannt vor.
Nach kurzer Diskussion wurde das
Rätsel gelöst. Der damalige Sieger
hieß natürlich Walchhofer!
Der alte und neue FCW-Trainer
Stipo Palinic wird erstmals Opa!
Diesem sehr erfreulichen Ereignis folgt ein verbaler Aussetzer:
„Lieber starte ich ein Studium,
bevor ich mit einer Oma ins Bett
gehe!“
22
Aus Lauterach wurde berichtet,
dass die im Blütenweg verheiratete HöÅe-Tochter Edith Handwerker zu Gast hatte. Um auf die
Hungerfrage vorbereitet zu sein,
kochte sie Gulasch für alle und
besorgte noch rasch frische Pärle
beim Bäcker. Bei ihrer Rückkehr
staunte sie nicht schlecht – ein
Handwerker kostete doch gerade
das aufkochende Gulasch mit dem
KochlöɈel direkt aus dem Kochtopf! Na ja - eben Hunger!
Wir freuen uns ja mit euch, dass ihr keine Gedenkminute für verstorbene Mitglieder
einlegen musstet. Aber wohin sind die erwähnten Mitglieder „verstoben“?
.... SERGE VOR DEN VORHANG BITTE ....
Im Mai war es im Vereinshaus wieder so weit –
die Theateraufführung LADYKILLER stand bereit.
Aus den umliegenden, angrenzenden Ländereien
taten interessierte Besucherinnen hereilen.
Beste Stimmung herrschte – der Saal war voll –
Serge Sterkendries kam vor den Vorhang – wie toll –
er begann mit gepflegten Worten die Leute zu begrüßen,
um ihnen den Lustbarkeit-Abend zu versüßen.
Plötzlich hat er im Hosensack etwas gespürt
sein Handy hat sich mit lautem Klingeln gerührt.
Was macht der Feschak aus belgischen Landen?
Er tut, als wären die Besucher nicht vorhanden!
Er nimmt sein Handy aus dem Hosensack,
dreht sich um zum roten Vorhang – zack – zack –
hebt ab und beginnt seelenruhig zu plauschen,
während die Zuschauer fassungslos lauschen.
Als das Gespräch dann war endlich beendet
Serge freundlicherweise zurück sich wendet
und begrüßt weiter alle Herren und Damen,
in dem Theaterverein-Wolfurts berühmtem Namen.
Das war einmalig, haben wir Schwarzacher gedacht,
und nicht nur über Onkel Hubert recht herzlich gelacht!
Wir freuen uns auch über
Beiträge aus dem „Ausland“
Die Magierin
Die PoinƟerte Doris macht sich für einen Ausgang bereit. Dazu gehört natürlich eine ordentliche KörperpŇege.
Beim Eincremen der Füße hört sie plötzlich ungewohnte Geräusche. Sie kommt ins Grübeln. Ist es die Creme,
die ihre Füße so umschmeichelt? Sind es ihre Hände, die plötzlich magische KräŌe haben? Oder was könnte es
sonst sein? Plötzlich fällt ihr ein, dass im Glümple-Lado Teutsch Klangherzen für die HalskeƩe verkauŌ werden
und sie so eines umgehängt hat. Aber kauŌ sie dort ein?
23
Durchblick?!
Ihn kann die Dunkelheit nicht mehr überraschen.
Wenn Sie wissen wollen, wo es diese Brille gibt,
rufen Sie Wolfurts Fußballfachmann Elmar an!
Talent nicht erkannt!
Peters Doris im Flotzloch muss sich den Vorwurf
gefallen lassen, dass sie bei ihrer Tochter Dorina
deren sportliches Talent verkannt habe. Als Kind
wurde Dorina eingeredet, dass sie zu den Turnern
oder zum Ballett gehen solle. Sie entschied sich
fürs Turnen. Doch nach gewisser Zeit verlor das
Mädchen die Lust daran und stellte Mama vor eine
ganz schwierige Entscheidung: entweder Boxen oder
Ringen standen zur Diskussion. Beides wollte Mama
nun nicht wirklich sehr gefallen, aber fürs Ringen gab
sie schließlich grünes Licht.
Kaum dabei, spricht man von einem großen Talent.
Also stellt euch freundlich mit Dorina, ansonsten seid
ihr selber schuld!
Hans Werner mit seinen Frauen....!
Es ist kein Witz – das waren die Frauen des HWM!
Mama Metzler haƩe zu ihrem 80er über 100 Leute
geladen. Bei der Begrüßung der Gäste erwähnte
sie: „Wie Sie sehen, habe ich wesentlich mehr
Schwiegertöchter als Söhne.“ Die beiden Brüder
Herby und Klaus-Peter reklamierten heŌig: „Du
Hans-Werner, du allein hast unseren SchniƩ
zerstört!“
Aber eines muss man HWM lassen – Geschmack
hat er keinen schlechten!
Übrigens: nach Hause musste er allein, ganz ohne
Frau!
Der Schuss geht nach hinten los!
Pfunden den Kampf anzusagen. Davor schlemmt er noch
nach Herzenslust und erklärt wochenlang, dass er sich
auf die bevorstehende Kur freue. Das Beste an seinem
Kuraufenthalt seien jedes Jahr die deftigen Schweinshaxen.
Auf diese Art und Weise kommt er Jahr für Jahr zu einem
Kuraufenthalt, denn das Gewicht lässt sich mit seiner
Methode sicher nicht reduzieren.
Wer kennt es nicht – das leidige Problem mit der Figur.
Viel zu verführerisch sind die kulinarischen Verlockungen
während des Jahres. Doch der findige Mathis Norbert weiß
sich zu helfen. Einmal im Jahr bucht er für zwei bis drei
Wochen einen Kuraufenthalt, um den überschüssigen
24
Stille Post
à la Figaro!
Wiederholung aufgrund
des großen Andrangs
Wie Sie alle sahen, waren
die Bäume vor dem Cubus
von einigen kunstbeflissenen
WolfurterInnen sehr schön
und vor allem bunt bestrickt.
Aufgrund des übergroßen
Andrangs von Strickern und
Strickerinnen ist angedacht,
nächstes Jahr den Ippachwald
entlang
des
Höhenweges
(lediglich die unterste Baumreihe) vom Fußballplatz bis nach
Rickenbach (Rutzenbergstraße)
zu bestricken.
Auf ihre Anmeldung freut sich
der Kulturverein Wolfurt.
Edith, ihres Zeichens Haarstylistin,
und Marco, seines Zeichens
Karosseriespezialist, haben für ihr
eheliches Glück ein neues Heim
gefunden. Das Objekt entspricht
genau ihren Vorstellungen, da es
Edith auch erlaubt, den Frisiersalon
im eigenen Haus unterzubringen.
Einziger Wermutstropfen bei der
Angelegenheit ist die Herkunft des
Hauses, denn es ist das Überbleibsel
einer traurigen Scheidung. Ediths
und Marcos Freude über ihr
zukünftiges Zuhause bleibt jedoch
lange Zeit ungetrübt. Zumindest so
lange, bis Edith von Bekannten und
Kunden auf ihre bevorstehende
Scheidung angesprochen wird.
Hinter vorgehaltener Hand wird
sie bemitleidet, bis sie sich nach
der Quelle dieses Gerüchts
erkundigt. Daraufhin wird ihr
versichert, dass es sich auf keinen
Fall um ein Gerücht handeln
könne, schließlich seien sie und ihr
zukünftiger Ex-Mann Tagesgespräch
im Konkurrenzbetrieb Gorbach.
Rache ist süß!
Nur ja kein Neid!
Wie ist es doch herrlich, in einer
Gemeinde zu wohnen, in der keiner
dem anderen das Geschäft neidig
ist.
Die WiGe Wolfurt veranstaltet im
Frühjahr im Gasthof Sternen ihre
Sitzung. Und sie wird ihrem Namen
mehr als gerecht: sie ist eine
wirkliche Wirtschafts-Gemeinschaft,
denn das Catering für diese Sitzung
kommt vom Schwanen.
25
Ein krasser Gasser!
Jürgen Gasser (vom Krü do Buob)
fährt mit seiner Freundin und zwei
weiteren Paaren in den Türkeiurlaub.
Schon auf dem Weg zum Flughafen
wird im Zug die Urlaubslektüre
ausgepackt. Die Damen der
Runde haben sich mit diversen
Frauenzeitschriften
ausgestattet,
die in der Sommerzeit auch mit
erotischen Urlaubstipps aufwarten
können. Natürlich nehmen auch
die Herren der Runde diese Artikel
genau unter die Lupe. Matthias
(Freund vo Rohners Annabell) liest
und meint schließlich: „Wäh, des
ischt jo grusig, des kascht jo gär nit
Àortig leoso!“ Daraufhin erklärt ihm
Jürgen: „Iotz tuor nit so; sus gohscht
ou ga pschütto. Des ischt ou grusig,
und döt heoscht ou nüt dogegot!“
Evans „nomolamole“ Kurt steht
nach getaner Arbeit vor einem
Anhänger voll Sägemehl und hat
keine Ahnung, wohin er damit soll.
Nachdem ihm am Schießstand zu
Wolfurt die Entsorgung in der Ach
verwehrt wurde, fährt er kurzer Hand
über die Brücke und schüttet das
Sägemehl auf Kennelbacher Seite in
den Fluss. Er tut dies ohne Reue, ja
sogar mit heimlicher Schadenfreude,
wie er später erzählt. Er habe sich
schon lange fürs Rauchverbot im
Reichl rächen wollen!
(Anm. der Redaktion: Ein anonymer
Kennelbacher hatte das Cafe
Reichl mit einer Anzeige zu einem
Nichtraucherlokal gezwungen).
Treu der Heimat!
Manche mögen´s heiß!
Am frühen Nachmittag – nach dem
Abernten und Verarbeiten einiger
herzhaft scharfer Pfefferonis – machten
sich bei Läbbe Charles einige Getränke
in Form eines leichten Ziehens in der
Blasengegend bemerkbar. Der Weg auf
die Toilette war nur eine Frage der Zeit.
Als seine Freundin Luise ein Jauchzen
in Form von Hilferufen aus der Toilette
akustisch wahrnahm, war klar, dass
Charles
etwas Gemeingefährliches
widerfahren sein musste. Ein höllisches
Brennen am vorderen Teilstück
des Penis war für Charles schlicht
und einfach zu viel. Luise kam ihre
Aubildung als Arzthelferin ... besser
gesagt, Charles kam Luises Ausbildung
zur Arzthelferin enorm zugute. Durch
rasches Handeln und richtig eingesetze
Eiswürfel konnten die gröbsten
Schmerzen gelindert werden.
„In ganz Österreich sind die
Soldaten des Bundesheeres eng
mit ihrer Heimat verbunden“.
Ganz nach diesem Motto
posiert Edi auf diesem Bild.
Ob Heimat, Bar oder doch die
charmant wirkende Lady des
Motor und Freizeit Journals – die
Verbindung ist erkennbar.
Anmerkung der Redaktion: Schmutzige
Hände sprechen Bände ;)
Steighilfe
Die Konditorei Reichl hat den Anspruch,
Kuchen, Kaffees, Mittagsmenüs aber
auch Bargetränke immer ideal und
formvollendet dem geehrten Gast zu
servieren. Deswegen erhielt unsere
wendige, nicht all zu groß gewachsene
Verena kurzerhand eine Steighilfe zur
Versorgung der Bargäste.
Ein Hoch auf die Errungenschaften der Pharmaindustrie
Des Bürgermeisters Schwiegerfamilie hatte einen Familienausflug
nach Innsbruck zur Vierschanzentournee geplant. Mit Kind, Kegel
und Hund reisten alle Mitglieder der
Gartnerschen aus allen Himmelsrichtungen an. Komplettiert wurde
die bunte Schar durch Hagmar
Dörburger, die eigentlich auch schon
zur Familie zählt.
Im Hotel Ramada wurden die Zimmer
bezogen, mit dem Hund eine letzte
26
Techniker ohne Hausverstand!
Auch Mobiltelefone sind der
SchwerkraŌ unterworfen und
fallen, so man sie nicht festhält,
zu Boden, manchmal auch ins
Wasser. So widerfuhr es Horvaths
Erich. Aber Erich, passionierter
Fernsehthemenschauer, haƩe den
hilfreichen Tipp einer Sendung noch
im Hinterkopf: sofort BaƩerie und
Sim-Karte enƞernen. Erich erledigte
das und entwickelte dann zusätzlich
eine eigene These. Er wusste, dass
in der Mikrowelle Wasser sehr
rasch erhitzt wird und somit auch
schnell verdampŌ. Deshalb legte er
das Handy in den Mikrowellenherd,
schloss die Türe, drückte auf „Start“
und Sekundenbruchteile später
sofort wieder auf „Stopp“. Diese
kurze Zeitspanne haƩe allerdings
gereicht, um das Handy wie einen
Sternlespritzer am Christbaum
funken zu lassen. Äußerlich war
es augenscheinlich noch intakt,
allerdings ließ sich aufgrund von
DeformaƟonen die Sim-Karte nicht
mehr einführen. Erich, mach so
etwas ja nicht mit einer Frau, denn
....
Gassi-Runde gedreht und danach
die letzten Vorbereitungen für die
Sportveranstaltung getroffen. Wie es
sich für fanatische Sportfans gehört,
adjustierte sich die Fan-Gemeinde
mit Schals, Käppis, Hüten, GesichtsTatoos. Österreich-Flaggen in allen
Größen wurden in Elkes Rucksack
verstaut. Dabei passierte es, dass
eine Packung mit der Aufschrift
„Blasenpflaster“ aus der Tasche auf
den Boden rutschte. Dagi bückte sich
am schnellsten, hob die Packung auf,
las die Aufschrift und brach in wahre
Begeisterungsstürme aus: „Super!
Ich will eines! Wenn man das nimmt,
muss man nicht aufs WC gehen! Wie
lange hält die Wirkung an?“
Der Prachtkerl 2014!
Hoch-Wasserschutz
Letztes Jahr starteten wir die Serie mit Fotos von
schönen Männern. Einstimmiger Sieger war damals
Dan Werner zu Wucher.
Auch heuer wollen wir den Frauen mittleren Alters
wiederum eine Attraktion für die Geldtasche liefern.
Wiederum einstimmig hat sich die Redaktion diesmal
für Eulentobels Kurti entschieden.
Die Marktgemeinde Wolfurt ist sehr um die Sicherheit
vor Hochwasser aus den vielen Wildbächen für Ihre
Mitbürger und -innen bemüht. Deshalb hat sie auch
einen neuen Sammelkanal für dieses Hoch-Wasser
errichtet, um einen sicheren Abfluss zu gewährleisten.
Vorsorglich - für den Fall eines Rückstaus in große
Höhen - hat sie noch zusätzliche Abflussrohre als
Über-Fluss-Rohre angebracht.
So einfach ist das nicht...!
Bratenklauen: Gasthaus-Besuch, Braten zum
Hofsteig-Brunnen tragen, fertig!
Die neu angeworbenen Läbbe Florian und Else,
sowie der alte Greco glaubten doch glatt, man könne
hingehen und das so einfach durchziehen!
Sie trafen dort auf 3 Faschingskarpfen: Spescha
Senior, Bertoldi Bertl und Fischer Ombi - die hatten
den Braten längst gerochen!
So ihr Klugen: „Alter vor Schönheit!“
Alles für etwas gut!
Beim Ausräumen der Kühlzellen nach dem ersten
Wolfurter Straßenfäscht stießen die Läbbe auf Unmengen
ungebrauchter Pfannersäfte. Charles fragte Getränkechef
Diez, was mit diesen Säften geschehen solle. Finanzler
Kippe gab ihm die Antwort: „Mior machond oafach a
Säftiväl!“
Wer kennt ihn / wer kennt ihn
nicht?
Ich mache immerhin den besten Most in ganz
Österreich. Darüber hinaus biete ich die besten
Bretteljausen und noch dazu die köstlichsten
Schnäpse! Bei mir werden sie voll zufrieden sein! –
Nur eines kann ich nicht...!
Ich kann nicht übertreiben!
Neu
entdeckt
Kämmefeogar Thomas und sine Claudia sind zeho
Johr vrhürotot. As ischt denn feschtgstellt woro,
des sei die „gummige Hochzig“. Abr bessr als die
„willige“: er will und sie will nümm.
27
Ein Lotto-Sechser?
Romantikus nimmts genau!
Reiters Roman übernimmt die totale Organisation des Polterabends seines
Cousins Georg. Es soll an nichts fehlen. Alle Teilnehmer erhalten ein Mail
mit Datum, Abfahrtszeit und sonstigen Informationen. Da dieses Ereignis in
Mannheim (Gegenteil von Schweinfurt) stattÀndet, wird von ihm natürlich
auch der Bus organisiert.
Genau dort ist der Hund begraben. Der Bus wurde 14 Tage zu früh bestellt,
und der arme Roman war der einzig wartende Gast!
Die Sauna bleibt
erhalten
Unschlagbar!
Gute Nachrichten aus der Saunarunde!
Es bestand die Gefahr der Schließung
der Rohner-Saunawelten, aber die Fans
der heißen Temperaturen retteten ihre
geselligen Abende durch Eigeninitiative.
Edelbert übernahm die Bauleitung,
Winni das Korn half fleißig mit, Beach
erledigte die Malerarbeiten und
Techniker Kippe meinte, er übernehme
das Elektrische!
Bitte nicht, lieber Klausi!
Bei der Schi-WM in Schladming
steht Österreich am 10. Tag nur mit
einer Bronzemedaille da. Natürlich
viel zu wenig, aber ein paar hoffnungsvolle Bewerbe kommen ja
noch. So z.B. der Teambewerb
– der wird gemeinsam am
Faschingsdienstag im Cafe UL mit
Spannung verfolgt. Unter großem
Jubel holt Österreich tatsächlich die
1. Goldene!
Original-Kommentar von Nervi
Sinz:
„Jetzt sind wir unschlagbar – 6
Goldene holt niemand mehr!“
(Anm. der Red.: Jeder Team-Teilnehmer bekommt natürlich eine...!)
Vier Pfoten verleiht den Ehrenpreis...
...für den tierfreundlichsten Wolfurter
im Kalenderjahr 2013 an WolÀ Rost!
Dieser rief bei Flotzbach-Fischers
an, man möge die Katzen ins Haus
bringen, denn der Landwirt Zwickle
komme zum Mähen, was bei mancher
Katze schon zu irrreparablen Schäden
geführt habe.
Leider verhielt sich die Sachlage so,
dass WolÀ anrief, nachdem Gernot
bereits gemäht hatte. Zum Glück waren
Wenn ProÀ-Einbrecher zuschlagen,
ist man hinterher meistens ärmer als
davor. Nicht so bei Ebnichers Michi.
Gut, die Terrassentür hat zwar ein
neu gebohrtes Loch bekommen,
aber nach langer und gründlicher
Überprüfung stellt Michi fest,
dass eigentlich nur der Musik-Hut
fehlt. Da der Einbrecher aber beim
Suchen nach etwas Wertvollem
einiges ausgeräumt hat, ist Michi
ganz überrascht, als da noch
Einkaufsgutscheine zum Vorschein
kommen, auf die er ganz vergessen
hat. So ist er nach dem Einbruch
tatsächlich reicher als vorher!
Wie Ostern im Winter
Nicht schlecht mit den Ohren gewackelt
haben die Besucher des letztjährigen
Musikfestes im Flotzbach. Das Festzelt
hat seine Heimat in einer friedlichen,
ruhigen Umgebung gefunden, einer
Gegend, in der sich normalerweise
Fuchs und Hase ganz still gute Nacht
sagen.
Und genau dies machten sich die
Musiker zum Thema - und empÀngen
ihre Gäste mit dem Welthit „Stille
Nacht, heilige Nacht“.
Ob dann die Gäste bis tief in die Nacht
noch friedlich beisammen saßen,
das fehlt in der Überlieferung dieser
sommerlichen Weihnachtsgeschichte.
Nicht einmal mehr hinlegen darf man sich!
Josef, das Kalb, wurde auf dem Heimweg vom Engel zu seinem Heimathaus halt
einfach müde. Schon beim alten Engel ereilte ihn ein dringendes Schlafbedürfnis.
Kaum eingenickt wurde er von Blaulichtkommandos der Polizei und Rettung
geweckt. Das passte nun gar nicht in sein Konzept und lautstark hieß es: „Abfahrt
28
Sandler,
Maler oder
Grüner?
Duo Kojak
Bodoleggars Christian Hopfen als Musikant und Kollege Klimmen- Spät nachts, also schon weit nach
bert als Sänger unterhalten Sie bei Ihren Festlichkeiten.
Mitternacht, wurden im Foyer der
[email protected]
Giebelkreuzler Gestalten beobachtet, die es sich anscheinend gemütlich machten. Campingstühle,
Tische, Getränke - ein amtsbekannter Umweltaktivist namens „Otti“,
der von seiner Statur her fast nicht
verwechselt werden kann, und ein
Lieferwagen mit unmissverständlicher Aufschrift Jürgen Hefel wurden gesichtet.
Am nächsten Morgen bildete sich
eine lange Schlange im Foyer und
nun war klar: Der KVV für den Turnerball hat begonnen und Otto
wollte sich wie immer die besten
Plätze sichern. Unbestätigten Meldungen zu Folge ist die Streife der
Polizeiinspektion Wolfurt NICHT zu
der nicht angemeldeten Versammlung gerufen worden.
Lobbyist auf die Seifenkiste gekommen!
Dem Bild nach dürften die Geschäfte mit Kommerzialräten und Teppichhändlern nicht gerade rosig sprießen.Innungsmeister und Chefgutachter Eberle nennt eine Land Rover Flotte sein Eigen. Ein Arbeitsgefährt
mit Pritsche und ein Präsentationsgefährt, um die richtigen Fäden zu
spinnen. Auf dem Seifenkistenrennen hat er die Alltagstauglichkeit von
Tretgefährten geprüft und ist zur Einsicht gekommen, in Zukunft Termine
in der Nähe mit dem Fahrrad wahrzunehmen.
FLÖTZERHOF
Bernd von und zu Hörfarter
betreut mit seinen Produkten
vom Hof viele Marktbesucher.
Mit seinem 2012er PÄɈ fand er bei
seinen durstigen Marktbesuchern
aber keinen Anklang. Abgelaufen
war aber nur das Bier, die anschließende Schnapsrunde war von
Feinstem.
29
Er hat den
Durchblick
In Zukunft soll es in Wolfurt keine
verunstalteten Müllsammelstellen
mehr geben.
Deshalb die besorgte Frage an
Dich, Reinhard: Ist Dir nicht Angst
& Bange, dass Du Deinen Job
verlierst, wenn die Gemeinde auf
das neue Altpapiersammelsystem
mit der Tonne umstellt?
Aber doch kein Nachteil ohne
Vorteil: Du bekommst dann
beide Hände frei, da Du keinerlei
Desinfektionsmittel mehr mit Dir
herumschleppen musst.
Mit dicker Hornbrille sitzt Doktor
Floh hinter seinem Bildschirm
an einer offensichtlich sehr
wichtigen Doktorarbeit - das
muss wirklich eine große Arbeit
sein, denn - wie man sieht - ist
der Bildschirm um ein vielfaches
größer als er selbst.
Aber noch mehr fällt auf, dass für
wissenschaftliches Arbeiten eine
dicke Hornbrille auf den Inhalt
eine wesentliche Auswirkung
haben soll.
Auf die Frage, seit wann er denn
eine Brille brauche, kommt die
prompte Antwort: „Des ist bloß
Feonstorglas. Will eigntle bruch
i no koa Brüllo. I will bloß afango
zum trainioro, dass i woaß, wio
des ischt, wänn i wirkle amol
oane bruch!“
Haltbarkeit Gigantomanie
Albine - Ex-First-Lady von Wolfurt
- ist einmal am Kochen. Erwin - ExFirst-Man von Wolfurt - ist im Keller.
Beides
zusammen
eine
gute
Konstellation, sich Wege zu ersparen.
Darum ruft Ex-First-Lady Bine in den
Keller: „Erwin, bring mir schnell einen
Wein. Brauche ihn zum Kochen.“
Braver Mann - er gehorcht und bringt
das edle Getränk. Ein kurzer Blick von
Bine auf das Etikett:
„Den kannst Du schnell entsorgen
- Jahr 2011, der ist doch schon
abgelaufen!“
Eine wirkliche Kennerin in Sachen
Wein - moll moll.
Unseren Bauhofmitarbeitern muss sich
der letzte Winter mit den Unmengen
an Schnee tief in den Hinterkopf
eingegraben haben. Anders kann
man sich die zwei Meter hohen
Schneestangen in der Moosmahdstraße
nicht erklären. Es könnte allerdings
sein, dass diese Stangen, wenn sie
mal umgefahren und dabei geknickt
werden, in der kürzeren Version noch
lange ihren Zweck erfüllen können.
Und zudem sind zwei kurze Stangen
wahrscheinlich teurer als eine lange.
Und irgendwo muss man ja sparen,
wenn der neue Ippachbachtunnel
schon so viel Geld kostet.
30
Fiktion oder Wirklichkeit?
Stefan hat in seinem wirklichen
Berufsleben auf allen Instrumenten
des Meldeamtes gespielt.
Wir haben ihn seit seiner
Pensionierung
begleitet
und
in
seiner
Entwicklung
als
Ruheständler beobachtet.
Immer mehr verfällt dieses
musikalische Urgestein in die
geheimnisvollen Umstände, sich
mit dem Blasen von Holz- bzw.
anderen
Krumminstrumenten
einzuüben.
Darum die entscheidende Frage
an die geschätzte Bevölkerung: ist
es Fiktion oder ist es Wirklichkeit,
wenn wir annehmen, dass Stefan
wieder sein Saxophon aus der
Versenkung hervorholt und seine
Umgebung in Zukunft mit seinem
bekannten Trauerspiel verwöhnt?
Nichts Neues vom
Engel-Stammtisch!
Aus der letzten Fürbat-Ausgabe ist
hinlänglich bekannt, dass am EngelStammƟsch gerne auch mit Händen
und Füßen geredet wird. Dabei
kann es passieren, dass ein Bierchen
kippt und der Sitznachbar kurz
getränkt wird. Neu ist allerdings,
dass es heuer nicht Erwin K. sondern
Walter Emma deMaijeer war, der
seine Flossen nicht unter Kontrolle
haƩe! Seniorwirt Manfred musste
aufstehen, vermutlich ein Vollbad
nehmen und sich neu einkleiden.
Während seiner Abwesenheit
meinte Walter ehrlich enƩäuscht:
„Also Manfred ist doch ein Feigling.
Zuerst schüƩet er mein Bier aus
und dann haut er einfach ab!“
Idealgewicht zur Hochzeitsreise
Idealfigur!
nach Venedig
Chorleiter Gunti hat gerade einen
Kollegen in seinem Büro. Sein
Handy liegt auf dem Schreibtisch
unter einer Gerichtsakte.
Er lehnt sich gemütlich im Stuhl
zurück und plaudert mit seinem
Kumpel. Das Klingeln des Telefons wird im Eifer des Gesprächs
von Gunti vorerst gar nicht
wahrgenommen. Daraufhin meint
sein Gesprächspartner: „Gunti,
du solltest abnehmen.“ „Stop,
halt jetzt“, verteidigt sich Gunti
entrüstet, „mein Gewicht passt
ziemlich gut zu meiner Körpergröße!“
Spiel`s noch einmal, Sam!
Tatort:
Kraftfahrerfrühschoppen bei Schertlers im Flotzbach
Tatzeitpunkt: Pfingsten 2013
Täter: Bürge Zischti und Gemeinderat Hans
Tatbegehung: Pipe beim Bierfassanstich schon wieder nicht getroffen
Schon im Jahr davor wurden die beiden mit „Ratlosen-Blick“-Award
ausgezeichnet.
Wie wird denn das in diesem Jahr sein? Gar eine Fassexplosion? Eine
andere Steigerungsmöglichkeit ist bei diesen beiden Verschwendern
fast nicht mehr möglich. Wer mit Bier den Boden wäscht, weiß nichts
vom Durst der Messbesucher.
Vielleicht zelebriert beim kommenden Kraftfahrerfrühschoppen der
Pfarrer zur Wandlung den Fassanstich.
31
Zum Jubiläum des 50sten
Hochzeitstages fuhren Hilde
und Othmar liebestrunken nach
Venedig. In aller Herrgottsfrühe
agierte Hilde ganz nach dem
Motto - Lass die Sonne rein! und öffnete die Fensterläden
des Hotelzimmers. Traurigen
Blickes sprach sie zu Othmar:
„Heute Nacht hat es geregnet
– die Straßen sind ganz nass.“
Othmar konterte umso trockener:
„Das sind die Wasserstraßen
von Venedig.“
Für Vorschläge, um welches Tier es
sich handeln könnte, sind sowohl die
Fürbat-Redaktion als auch Faniela
Detz dankbar!
Was ist das?
Im Frühling finden natürlich
die Trainingsfahrten der Donausprinter zur bevorstehenden
Radwoche statt. Entlang des
Bodensees führt Elmar Böhler
den muskulösen Rad-Siebener
sehr ortskundig und mit großer
Aufmerksamkeit durch herrliche
Landschaften. Vor einer scharfen
Kurve hebt er seine rechte Hand
und warnt zeitgleich wortstark
vor dieser Gefahr. Einhändig fahrend hat er den Gegenverkehr
aber nicht auf seiner Rechnung.
Ein Bremsmanöver geht sich
nicht mehr aus und Elmar fährt
kerzengerade in den Wald, sodass er zwischen Fichten und
Sträuchern gar nicht umfallen
kann. Die Kollegen bedanken sich
für den Hinweis und befreien Elmar aus dem Gestrüpp!
Dass mittlerweile im Handel
anstatt Rind- Pferdefleisch
verwendet wird, ist allseits
bekannt. Dass jedoch ein bekanntes
Tiefkühlkostgroßunternehmen
ein undefinierbares Tier in die
Gemüsepackung schmuggelt, war
bislang eigentlich nicht üblich. So
erging es unserer Schmuckkönigin
Fetz, welche seither nur mehr
eigen angebautes Gemüse für Ihre
Gerichte verwendet.
Ergeht an alle Ehemänner!
Hier kommt die Liebe
deines Lebens...
Diesen wunderbaren Satz
trugen Kippes Blumenmädchen Klara und Pia
beim Einzug von Georgs
Braut Barbara Fischer
auf zwei angefertigten
Tafeln in die Kirche von
Schwarzenberg.
Das
Fest endete für das neu
vermählte Paar mit einem
sehr schönen Festabend
in Mellau. Seit diesem
Tag sind diese 2 Tafeln
„arbeitslos“. Wer sich
vorstellen kann, dass ihm
dieser Satz beim Heimkommen ab ca. 3:00 Uhr
nützlich sein könnte, kann
die Tafeln selbstverständlich bei Georg im neuen
Blütenweg anfordern.
32
Dieser Tag hat es aber auch
sonst noch in sich. Wird doch
Heinz Renninger kurzerhand in
Heinz Gehinger umgetauft. Nach
mehreren Bremsdefekten muss
an Ort und Stelle seine Hinterbremse ausgebaut werden.
Vermutlich durch wiederholte
Schaltfehler zerbricht dann auch
noch das Kettenrad und Heinzis
Fahrrad muss mit Verdacht auf
Totalschaden ins LKH-Schedler
eingeliefert werden!
Roli, was ist denn bloß los mit dir?
Bayern-Roli fragt seinen Freund
Ombi, wann denn Bruder Klaus
„Kippe“ seinen 50er feiere. Er
bekommt selbstverständlich die
richƟge Antwort, dass dies im
kommenden Jahr so sein wird. Roli
wird sehr nachdenklich, war doch
Kippe immer ein junger Fußballer
und vor allem viel jünger als er
selbst. Nach reiŇicher Überlegung
meint er:
„Tja, dem Alter nach könnte es
sƟmmen!“
Ich mach das auf
meine Weise!
Nomen est Omen!
Moosbruggers Dietmar gratuliert
Fischers Adi zu seinem Enkelkind
und fragt nach dessen Namen.
(Anm. der Redaktion: Kathi Fischer,
nun verheiratet mit Christian
Moosbrugger – nicht verwandt mit
Rickenbacher Moosbruggers – hat
ihr erstes Kind zur Welt gebracht).
Adis Antwort: „Lorenz hoaßt ar.
Mit dm Nochnamo heot er halt
us do Sicht vo nam ehemaligo
Wolfurter Fußballar a Pech. Ar
hoaßt Moosbrugger und nit Fischer,
und somit wird er a Leobo lang
Sie verstehen sich bestens! Sie
technische DeÀzite heo.“
können sich sehr gut unterhalten
und telefonieren oft miteinander.
Aber jetzt wird´s modern! Das
erste E-Mail wird gegenseitig verschickt!
Bravo Kloorand und Kloobert!
Anmerkung der Redaktion: So
wurden sie liebevoll von ihren
Kindern benannt.
Böhlar Buobo!
Ich kann
nie „nein“
sagen
Kameradenschwein!
Uli frogot d· Mam: „Heoscht an
Dampf?“ D¶ Hilde seit: „Nit im
Bögliso.“
Wenn ma do Ikoufszedl aluogot,
ischt des eigentle klar.
Moosbruggas Julian und sein
Freund Erzengels Pippo schlagen
sich wieder einmal die Nacht im A
14 um die Ohren. Als sie das Lokal
(ausnahmsweise einmal freiwillig)
verlassen, kann Pippo dem Drang
seiner vollen Harnblase nicht
länger widerstehen und macht
‚Biesi’ gleich nebenan. Julian ruft
im Spaß: „HE, HE, Polizei! Da pisst
jemand auf die Straße!“ Aus Spaß
wurde Ernst, denn die Polizei war
tatsächlich vor Ort und bestrafte
den armen Pisser umgehend mit
einem Bußgeld von 100 Euro.
Bleibt einem nur zu sagen: SO AN
SOACH!!!
33
Im UL wird an der Bar eine Cola
verschüttet. Verena kommt mit
dem Wischmob – alles wieder
sauber, aber..! Ein Gast meint, sie
solle ein Schild mit der Aufschrift
„Rutschgefahr“ aufstellen. Verena
kurz angebunden: „Ich setz den
Kalb-Grelle-Josef dorthin, weil da
steht wohl keiner daneben!“
Anm.: Aufgrund der SchweizAbstimmung
musste
Verena
wegen EU-Beschwerden gekündigt
werden!
Zum Verwechseln ähnlich
Wie
erst
jetzt
bekannt
wurde, hatte Ombi für die
Weihnachtsfeier
2012
bei
der FCW-Organisationschefin
Christine
einen
Dienst
zugesagt! Er hatte sich für
Samstag Mittag gemeldet.
Prompt erschien er wie
vereinbart und machte sich
gleich an die Arbeit in der
Küche.
Bald darauf kam FCW-Obmann
Büffel durch die Türe herein.
Die Sonne schien gerade steil
durch die hintere Glastür
und blendete den Obmann
sichtlich. Er sah nur einige
Umrisse: Brille, weiße, längere
Haare - das kann nur Zobls
Hildegard sein!
Vielleicht hätte Ombi vorher
doch noch einmal zum Friseur
gehen sollen, um sich eine
ordentliche Frisur schneiden
zu lassen.
Diese Geschichte
verdient Gold!!!
Die Wolfurter Skiasse rund um Niklas
Herburger rechneten sich heuer beim
Weißen Ring große Medaillenchancen
aus. Am ersten Abend bei der
Abschlussbesprechung wurde dann
schnell klar, dass nicht nur die
körperliche Verfassung sondern auch
die Trinkform stimmte. So kam es, dass
das Team um 4.00 Uhr zurück ins Hotel
kam. Niklas machte sich bettfertig,
stellte aber mit Entsetzen fest, dass
sein Handy nicht mehr geladen war
und sich sein Akkuladegerät noch
im Auto seines Zimmerkollegen
befand. Schlaftrunken aber mit dem
Autoschlüssel bewaffnet machte sich
Niklas, in Unterhosen auf den Weg in
die Tiefgarage, um sein AuÁadegerät
zu holen. Beim Rückweg kam es dann
zum bösen Erwachen: Hotelschlüssel
vergessen, zudem nur mit der
Unterhose bekleidet, Handy ohne
Strom und bittere Kälte! Was tun?
Auf seinen Zimmerkollegen konnte
er nicht zählen, der war froh, dass er
das gemeinsame Doppelbett für sich
alleine hatte. Die einzige Chance, dem
Erfrierungstod zu entgehen, bestand
darin, das Haus-Telefon neben der
geschlossenen Tür zu bedienen und
die einzige Nummer zu wählen.
Zehn Minuten später stand ein sehr
verärgerter Hotelchef vor ihm und
öffnete ihm nicht ganz kommentarlos
die Türe.
Hochprozentiges
in der Holzbieg!
Dass bei Holderers Germann
und Frisöse Uli dem Alkohol
über 40 Vol% sehr großes
Augenmerk geschenkt wird,
überrascht wohl die wenigsten.
Über die eigenartigen Verstecke
von
solch
klarer
Medizin
wundern sich nicht nur die
Insider sondern neuerdings
auch ein Vogelpärchen mit ihren
Jungen.
S’Beschte zum
Schluss
Das hatte sich auch Läbbe-Gsi
Kurt V. gedacht, als er bei der
Zugabe zum legendären Läbbe
s’Beschte Theater als einziger
ohne seine weißen Handschuhe
Weil der Winter 2013 sehr hart, auf der Bühne erschien. Nicht so
die Medizin darum sehr schnell schlimm Kurt, das kann jedem
verbraucht war und auf den passieren!
Nachschub vergessen wurde,
nistete sich im Frühjahr eine
Vogelfamilie in dem ohnehin
schon knappen Raum ein.
Anmerkung der Redaktion:
Kurt hatte nur eine schwarze
Hose und weiße Handschuhe
anzuziehen, es war sein einziger
Die Holzbieg bitte stehen lassen Auftritt und er hatte drei volle
– regelmäßig für Nachschub
Stunden Zeit, sich darauf
sorgen – die Fürbat-Redaktion
vorzubereiten.
wird kontrollieren.
Das Racing-Team holte zwar keine
Medaille, diese Geschichte verbreitete
sich in Lech jedoch schnell, sodass
über das Team aus Wolfurt mehr
gesprochen wurde als über die
Siegermannschaft!
Bierkönig!
ORF-Legende und ehemaliger HTL-Professor Adi
kann nach einem der zahlreichen AH-Trainings seinem sehnlichsten Wunsch, seine Freunde
einzuladen, nicht widerstehen und prahlt mit einem vollen Getränkekeller. Als er nach aufgenommener Bestellung im
besagten Getränkekeller stand, wurde ihm seine missliche Lage erst bewusst: ausschließlich Bier aus der Fohrenbrauerei,
kein einziges Bier kälter als Raumtemperatur und das frischeste Bier lag ein Jahr über dem Verfallsdatum.
Lieber Adi, du als ehemaliger Professor solltest wissen, dass man zuerst die Hausaufgaben machen sollte, bevor man zur
Matura antritt!
34
Eigen Handwerk leidet Not!
Das Wolfurter Beachvolleyballturnier ist unweigerlich
mit einer enormen Lärmkulisse verbunden. Nicht
klar ist allerdings, ob die lautstarke Anfeuerung der
Spieler oder die nächtlichen Musikdarbietungen
das größere Übel sind. Gerold, ehemaliger Musiker
und aktueller Feuerteufel, und seine Doris wollten
dem ganzen Spektakel wie auch andere Nachbarn
ausweichen und waren ganze drei Tage mit der
Suche nach einer geeigneten UnterkunŌ beschäŌigt.
Der Stern in Wolfurt war ausgebucht, auch das
Seehotel in Hard haƩe keine freien BeƩen mehr.
Schlussendlich wurden sie im preisgünsƟgen Hotel
Rickatschwende fündig.
Wie man auf zwei Hochzeiten
gleichzeitig tanzt!
26.10.13: Wohl ein unvergesslicher Abend für
Läbbe-Controller Willi! Es war Samstag, der
zweite Veranstaltungsabend des großen „sBeschteAuftritts“! Willi hatte neben mehreren Auftritten als
Akteur auf der Bühne auch noch einen anderen Grund
zur Nervosität: Seine Frau Caro war in Erwartung
ihres zweiten Kindes. So musste Willi während der
Abschlussprobe eine Stunde vor dem Auftritt ins
Spital, weil der Geburtsvorgang bereits eingesetzt
hatte. Ein gleichwertiger Ersatz für Willis Auftritt
wurde schnell gefunden. Doch die Rechnung war
ohne Willi gemacht worden, denn zwei Minuten vor
Beginn der ersten Nummer (Synchronschwimmen)
stürmte Willi in die Garderobe, riss sich die Kleider
vom Leib und befahl in seinem Controllerton:
„Bademantel her ... der Doktor hat gesagt, es dauert
noch mindestens zwei Stunden, bis das Kind da ist!“
Der Arzt hatte Gott sei Dank (für ihn) Recht behalten,
und Willi verpasste weder den Auftritt noch die
Geburt seines Sohnes Emil! Wir gratulieren unserem
Controller!
Jetzt stellt sich uns die Frage, ob andere Leute auch
ausgezogen sind, wenn Gerold mit seiner Musik für
Unterhaltung gesorgt hat.
Das gibt’s doch nicht
– wo wohne ich?
Da gibt’s bestimmt wieder einmal ein
zärtliches Bussi für seinen Schatz!
Tennisass Martin F. hatte sich im Block oberhalb
des Cafes Reichl selbstständig eingerichtet. Bei
einem Behördengang stellte man ihm die Frage, wo er wohne. Er gab seine neue Adresse bekannt. Doch bald wurde klar, dass er dort noch
nicht als gemeldet aufschien. Logisch, dass Martin nun auf seine Heimatadresse – Wiesenweg
128 - zurückgriff. Diesmal war die Antwort des
Beamten für Martin noch verblüffender, denn
diese Anschrift gibt es in Wolfurt anscheinend
nicht! Durch die vielen Auslandsreisen war
Martin entgangen, dass es bis zur Webergasse
(Zimmerei Berchtold) neuerdings nicht mehr
Wiesenweg sondern Riedweg heißt! Und die
Seiteneinfahrt zu seinem Elternhaus nennt sich
nun Blütenweg.
Von der Behörde kam die abschließende Aufforderung: „Gehen Sie nachhause und schauen
Sie nach, wo sie wohnen!“
35
Miss oder Mister
Hafoloab
Mit Vögeln im Ried
Wenigen
ist
bekannt,
dass
Hafoloabar
Gemeindebedienstete prämiert werden. Noch wenigere
allerdings wissen, dass nur Brünette eine Medaille
bekommen.
Wer von den Gemeindebediensteten diese Medaille
schlussendlich wirklich erhalten hat, lässt sich
heute nicht mehr nachverfolgen, denn seit 2005
arbeitet niemand mehr mit naturbraunem Fell in der
Gemeindestube.
Deshalb ist es ganz
interessant, dass in den
hintersten Archivwinkeln
des Rathauses diese
wichtigen
Dokumente
archiviert werden, die
noch davon zeugen, dass
auch
naturbelassene
Mitarbeiter
bzw.
Mitarbeiterinnen sich dort
zumindest aufgehalten
haben müssen.
Dem oder der Gewinnerin
dieses schönen Preises
gratulieren wir jedenfalls
im Nachhinein. Vielleicht
findet sich diese Trophäe
dann im neuen Rathaus
als Geschichtsdokument
wieder.
Ist es die Sechs als Führungszahl, die den Jahrgang 52
zu einer Vogelschau ins Ried führte? Oder war es doch
die Neugierde an Wachtelkönig, Braunkehlchen und
Co? Natürlich bewegte man sich nicht im Auto durch
dieses Naturjuwel. Vereinbart war, mit dem Fahrrad zu
kommen. Die allermeisten hielten sich auch daran. Nur
Elfriede, die Schwiegertochter von Schedlers Edelbert
(wer kennt denn den noch?), die wollte unbedingt im
Auto durchs Ried rollen. Nur wie sollte das gehen mit
dem Vögeln beobachten? Also entschloss sie sich,
doch zu Fuß mitzuwandern. Lange ging das gut, denn
an jedem Eck fand man eine Rarität und somit war es
nicht so schwer, mit dem Fahrradtross mitzuhalten.
Für den Weg dann allerdings in Heinrich Schertlers
Mostschenke organisierte sich Elfriede ein Taxi,
eine Fahrradrikscha - wie in China - mit Bernhard
als Pilot. Hätte er das schon beim Wegfahren
gewusst, hätte er natürlich ein paar Bar Luftdruck
mehr in die Reifen gepresst. So fuhren die
beiden buchstäblich auf den Felgen durchs Ried.
Favorit für den besten
Fürbat-Beitrag!
Ölköbs Manfred vom Flotzbach kauft beim Subirerhof 10 kg Fisch und schleppt diese mit dem Fahrrad
nach Hause. Um das Gewicht zu prüfen, stellt er sich
samt Tasche auf die Waage. Kurze Zeit später erscheint er wieder auf dem Subirerhof und erklärt
zum dortigen Chef: „Du hast mir irrtümlich 20 Kilo
mitgegeben.“ Es sei aber egal, nur müsse er halt den
Rest noch zahlen. Jetzt wurde es komisch. Der Wirt
wusste mit Sicherheit, dass es nur 10 Kilo gewesen
sind. Stur behauptete Manfred, dass er selbst 80 Kilo
wiege, und mit den Fischen zusammen wurden eben
100 kg angezeigt.
Der denkende Leser weiß, was jetzt kommt. Manfred
musste an Ort und Stelle selbst auf die Waage.
Ergebnis: Manfred wiegt nicht 80 sondern 90 kg!
Plus 10 gibt 100!!
Seiner Berufung gefolgt!
Wie gelangte Neu-Läbbe Marco Eberhardt zu seinem
Spitznamen Hedi? Da ihm sein nicht vorhandenes
Schauspieltalent beim „sBeschte“ - einer seiner ersten
Veranstaltungen bei den Läbbe - keinen Platz als Akteur
auf der Bühne einbrachte, musste eine andere Aufgabe
für diesen so talentierten jungen Mann gefunden werden.
Im Nachhinein spricht er gerne von Berufung, denn es
war wie die „Liebe auf den ersten Blick“. Marco und
der Bühnenvorhang, ein unzertrennliches Duo! So ließ
Marco diesen Vorhang all die drei Tage keine Sekunde
lang aus den Augen und verdiente sich den Namen Hedi.
Hedi Geiger ... aus Liebe zum Vorhang!
36
Müllkübel oder Haie?
Was glauben Sie, was ist gefährlicher? Richtig! Letztes
Jahr wurden mehr Wolfurter durch Müllkübel als durch
Haiangriffe verletzt. So geschehen, als Adi F. bei einem
Heimmatch des FC Wolfurt unverhofft das Gleichgewicht
auf dem Müllkübel verlor und dieser ihn wie ein bockender
Gaul abwarf. Nur der professionellen Erstversorgung des
geistesgegenwärtigen Betreuers des FC Wolfurt ist es zu
verdanken, dass ein Absetzen des Notrufs abgewendet
werden konnte.
O´rian Ischer entschied sich im Sommer einen
weiteren Teil des ErfolgsÀlms „Hangover“
zu drehen. Die Regie wählte diesmal als
Drehort eine Ringwechselveranstaltung
(Hochzeit des Georg und der Barbara
Fischer) in Mellau. Alles begann, als O’rian
sich während des schönen Sommertages –
im Anschluss an den kirchlichen Hauptakt
– dafür entschied, seine Hochzeitsgarderobe
gegen eine leichtere Kleidung zu wechseln.
Der Kleiderwechsel wurde neben dem Auto
vollzogen und das Autodach diente dabei
als Kleiderständer. Die Festivität nahm ihren
feucht-fröhlichen Lauf bis in die späte Nacht
hinein.
Auch Neu-Läbbe Hedi (alias Marco E.) musste die bittere
Grausamkeit eines mit Rädern bestückten Müllkübels am
eigenen Leibe erfahren. Bis auf leichte Blessuren an Knie,
Kopf und Steiß kam auch Marco Gott sei Dank relativ
glimpÁich davon. Das Bier in seiner rechten Hand blieb
hingegen wie durch ein Wunder unversehrt.
Der laute Schall der Türglocke riss O´rian
aus dem Schlaf. In seiner Unterhose und mit
kleineren Gedächtnislücken den Vorabend
betreffend
öffnete er die Türe seiner
Heimstätte. Er schreckte sichtlich zusammen,
als er einem Polizisten die Tür öffnete und
dachte sich: „Jo Habediehre, was heon i do
gestern wiedr agstellt?“ Der Gesetzeshüter
informierte ihn hingegen freundlich:
„Herr Ischer, Sie können Ihr Portmonee
am Flughafen in Hohenems abholen!“
Sichtlich erleichtert fuhr O´rian – inzwischen
angekleidet und komplett ausgenüchtert –
jedoch ohne jegliche Verbindung zwischen
Hohenems und Mellau herstellen zu können
an den besagten Ort. Während eines Kaffees
mit dem Flughafenleiter erhielt O´rian nicht
nur seine Geldtasche sondern auch seine
Erinnerung zurück. Er hatte die Geldtasche
auf dem Autodach vergessen – diese wurde
beim Ausscheren auf die Wälder Hauptstraße
vom Autodach auf den Mittelstreifen
geschleudert und am nächsten Morgen vom
Flughafenleiter aufgefunden.
Eigentor eines Ex-Fußballers
Ombi N. Fischer wird von seinen Radkollegen
nach einer Analyse des Fahrverhaltens leicht
kriƟsiert, weil er zu weit in der Straße, also zu
weit vom rechten Fahrbahnrand enƞernt fährt.
Er hat dafür allerdings eine plausible Erklärung.
Da er am rechten Auge sehbehindert ist, fährt
er lieber nicht zu weit am Fahrbahnrand. Unser
sportlicher Kapitän der Runde, Roli Kilga, will das
noch ein bisschen genauer wissen und fragt nach:
„Du Norbert, welches ist bei dir eigentlich das rechte
Auge?“
Anmerkung der Redaktion:
Lieber O´rian: Sei froh, dass dich der
Polizist vor der Türe und nicht im Bett
geweckt hat!
37
Imbo-Züg Áach gmacht
„Honig 1“
ist das Wunschkennzeichen des
ehemals obersten Ländle-Imkers
Emil und nicht die Schulnote für
sein Tun. Emil hatte nach einer
Inventur
seiner
Imker-Geräte
einige, die er entbehren konnte, für
seinen Freund und Kollegen Sigi
in der Garage hinter seinem Saab
bereitgestellt. Damit der Kram
aus den Füßen war, beeilte er sich,
selbigen nach Bludenz zu bringen.
Gedankenverloren sprang er ins
Auto, parkte rückwärts aus der
Garage und ratterte ins Oberland.
Bei der Ankunft in Bludenz
wunderte er sich über seinen leeren
Kofferraum und tröstete Sigi mit den
Worten: „Ich bring dir die Sachen
beim nächsten Mal mit.“ Leider
sollte es soweit nicht kommen, was
er bei seiner Rückkehr nach Wolfurt
mit Entsetzen feststellen musste.
In der Garage lagen jede Menge
zerbrochener Imker-Utensilien auf
dem Boden. Vorbereitet – aber nicht
eingeladen! Zielsicher überfahren!
Sie wird ledig sterben!
Wenn unser FC am matchen
ist, spielen sich im Hintergrund
für ungewöhnliche Dinge, die
mit Fußball eher nichts zu tun
haben, ab.
So überkam Pedlers Scheter
der
unwiderstehliche
Wunsch, seiner angebeteten
„Kleinheit“ Verena einen Heiratsantrag zu machen. Gestärkt mit einer ordentlichen
Radio Vorarlberg schickte ihren meisterhaften Starkoch Christian „Suti“
Suter zu den Jappels, um in Erfahrung zu bringen, ob die schnellsten
Ripple Österreichs wirklich aus Wolfurt kommen. Peter baute einst einen
Turbogrill (bestehend aus einem 200 Liter Pacific-Oil-Fass versehen mit
einigen Löchern), mit dem es möglich ist, die Rippchen eines Borstenviehs
in exakten 45 Minuten geschmackvoll zu servieren. Da die Schnelligkeit
der Rippchenproduktion nicht wirklich auf einem Bild zu veranschaulichen
war, versuchten die Jappels eine Verbindung mit einem in der Formel 1
üblichen Boxenstopp herzustellen. Dies ist jedenfalls geglückt. Nicht die
graziösen Körperhaltungen, nicht das Wagenrad sondern Peters schnelle
Bereifung bringen dies erst richtig zum Ausdruck.
Menge Bier, bewaffnet mit
einem kurzerhand beim Clubheim geernteten Blumenstock,
kniete er sich vor sie hin und
stotterte seinen Heiratsantrag
herunter. Verena war vom Umfeld und den sonstigen Umständen weniger begeistert und
tadelte Peter: „Abr nit so. Tuo
des nit, wenn d‘ so bsoffo bioscht.“ Druf do Petr: „Denn
kumme halt, wenn d‘ nüochtor
bioscht!“
38
Mollback, Du Moll-Backe! Das also ist mit der
wundersamen biblischen Vermehrung gemeint: aus
0,75 Litern mach 1 Liter - made by Zwickle.
Wenn man‘s aber genau nimmt: der Verein
für Konsumenteninformation - kurz VKI
- hat ja durchgesetzt, dass möglichst keine
Mogelpackungen mehr auf den Markt kommen.
Bei den Zwickle-Flaschen gibt es jedenfalls keine
„verpackungstechnisch notwendigen Leerräume“. Da
wird der Platz bis zum letzten Kubikmillimeter und
noch weit darüber hinaus ausgenützt.
Stammgast und Ikone Horst Elsner ist der einzige
Mensch, der trotz der international geltenden
Richtlinien im Gasthof Engel ein kleines Bier in
der optimalen Füllmenge von 0,3 Liter erhält.
Andere Stammgäste und sämtliche Normalos
(z.B. Wirt in spe) müssen mit 0,25 Liter Vorlieb
nehmen.
Eines ist klar: Würden die Gastronomen
diesen Kompromiss nicht eingehen, würde der
Warenumschlag des Mohrenbieres deutlich
erlahmen.
Interpretationsfreiraum!
Sind Pflanzen Lebewesen?
Was uns FC Wolfurts Erzengel (Gabriel Philipp) mit diesem
Bild sagen will, ist und bleibt sein Geheimnis. Auīällig sind
in jedem Fall das Hemd, der Ball und sein Kessel!
Laut Definition sind Pflanzen auch Lebewesen.
Nicht so in den Augen von Neoschnapsbrenner
Kippe. Denn nur so lässt sich sein Zorn auf
Pflanzen ab einem gewissen Alkoholpegel
erklären. Der größte Zorn richtet sich dabei
auf exotische Pflanzen wie Orchideen und
insbesondere Palmen. Warum das so ist, bleibt ein
Rätsel. Ein Erklärungsversuch ist jedoch, dass aus
Orchideen und Palmen kein Schnaps gebrannt
werden kann.
Dass man jedoch deswegen eine ausgewachsene
Palme vor dem Reichl mutwillig trotz mehrerer
Ermahnungsversuchen zum Fällen bringt, ist
selbst für den bekennenden Schnapsliebhaber
Reichlwirt zu weit gegangen. So war es auch
verständlich, warum dieser am nächsten Tag
den gefällten Baum dem Holzfäller Kippe vor
die Haustüre stellte und dessen Gattin bat, ihrem
Mann zu erklären, die Palme zu ersetzen oder den
Wert in Summe von 300 Euro zu überweisen.
Unser Tipp an alle Lokalbesitzer in Wolfurt:
Vermeidet die Dekoration mit echten Pflanzen.
Und falls es unbedingt eine tropische Pflanze sein
muss, so wählt doch einen Kaktus!!!
Was die RedakƟon daraus interpreƟert: Wir raten zu einem
Vereinswechsel und zwar zum FC „Schwartenmagen (Sulz)
- Röthis“!!!
39
Frickeneschars - wir
sind stolz auf euch!
Wer hätte das gedacht? Unsere gemeindeamtlichen
Wasserbauer arbeiten neuerdings mit weißen
Handschuhen, die man sonst nur auf dem
Turniertanzparkett bewundern kann.
Da stellt sich uns die Frage, warum dies
geschieht?
Machen sie es, weil
1. sie keine Fingerabdrücke hinterlassen wollen,
2. sie sich die Hände nicht schmutzig machen
wollen oder
3. sie am Abend zu Hause damit nachweisen
können, dass sie sich sonst die Hände
schmutzig gemacht hätten?
Ein Bild, das es nicht alle Tage gibt!
S´Bertele und Brunhilde ziehen genau das gleiche
„Häs“ an, welches sie zu Elmars und Karins Hochzeit
getragen haben.
Es sind nämlich haargenau silberne 25 Jahre seit
diesem denkwürdigen Datum vergangen!
Bravo ihr 2 Schätze – fehlt nur eure liebe Schwester
Rosmarie!
Baukünstler
Es ist allgemein bekannt, dass die Wolfurter Baubehörde
Wie
Ratten!
Auch heuer waren die
Jungs des FC Wolfurt im
Trainingslager im Südtirol. Und wie jedes Jahr wurde
dabei nicht nur Fußball gespielt. Nach Bekanntgabe,
dass Benedikt Kaufmann Nachwuchs erwartet, eskalierte
es heuer jedoch abseits des Fußballfeldes völlig und
es wurde bereits am Nachmittag auf dieses besondere
Ereignis angestoßen. In dieser Euphorie wurde ganz auf
das Abendessen vergessen, ein fataler Fehler, wie sich
später herausstellte! Denn 6 Stunden und 2 Promille
später tigerte die Truppe mit leeren Mägen zurück in Ihre
Unterkunft. Auch wenn der Durst gestillt war, so war der
Hunger nicht länger auszuhalten. Kurzerhand wurde ein
Plan erstellt, an Futter zu gelangen. Wie Ratten suchten
sie mitten in der Nacht die Küche des Hotels auf, um an
irgendetwas Essbares zu gelangen. Was Ratten jedoch
wissen, die Helden des FC Wolfurt jedoch nicht, ist, sich
bei einer solchen Diebestour unauffällig und leise zu
verhalten. So wurden sie mit einem Nutellabrot in Händen
und einem riesigen Chaos in der Küche von der Chefin
des Hotels auf frischer Tat ertappt. Nach einem gehörigen
Anschiss auf „südtirolerisch“ gingen die Jungs beschämt
auf ihre Zimmer. Am nächsten Tag mussten sie zur Strafe
die Banden rund um den Fußballplatz unter den strengen
Augen der Hotelchefin auf Hochglanz bringen.
Auch außer Landes muss man als Wolfurter auf diese
Truppe einfach stolz sein!!!
sehr streng und strikt auf die Einhaltung der BauvorschriŌen
bei anstehenden Baumaßnahmen besteht. Da könnte ja
jeder kommen und bauen wollen, wie es ihm gerade in
den Sinn kommt. Es wundert uns aber doch, dass Häuser
so (um)gebaut werden dürfen, dass die Haustüre rund
einen halben Meter über dem Straßenniveau liegt. Die
zukünŌigen Bewohner sollten daher recht sportlich sein,
so wie Doppelmayr-Kangurus etwa. Oder sie bekommen
anstelle den Treppe ein versenkbares SprungbreƩ, um die
Höhe problemlos zu bewälƟgen. Eine SƟege kann man da
ja nicht nachträglich anbringen, weil man dann mit dem
Auto nicht mehr aus dem Carport herauskommt. Wir sind
gespannt, wie dieses Problem gelöst wird.
40
Olympiatraum
geplatzt!
In Wolfurt fand heuer der erste oĸzielle
Biathlonbewerb
staƩ.
Veranstaltet
wurde dieser vom Skiverein Wolfurt,
genehmigt schon vor Monaten von der
Marktgemeinde Wolfurt. Der Termin
rückte immer näher, doch leider war
weit und breit kein Schnee in Sicht, und
die Temperaturen näherten sich denen
eines durchschniƩlichen Mai-Tages. Aber
eine Absage kam für unseren Skiverein,
allen voran in Personam Vroni (Coach
1) Hehle, nicht in Frage. So wurde nach
vereinsinterner AbsƟmmung der Vorschlag
eines
Schneeimports
(Kunstschnee
hergekarrt mit LKWs) vom Skigebiet Lech
der Marktgemeinde Wolfurt vorgelegt.
Dies wurde aufgrund der im Falle der
Umsetzung anfallenden CO2 Emissionen
nicht unterstützt, was im Lager des
Skivereins für große EnƩäuschung sorgte.
Der Skiverein hingegen blieb hartnäckig.
Zu einer Absage der Veranstaltung
konnte und wollte sich der Schiverein
nicht durchringen. Schließlich kam die
zündende Idee: Warum sollte man nicht
die langjährige, stets herzlich geführte
Beziehung zu unserer Nachbargemeinde
nutzen und deren Firma SUFAG um die
Herstellung von Schnee biƩen? Gesagt,
getan, der Vorschlag wurde wiederum
den
Wolfurter
MarktgemeindeVerantwortlichen vorgelegt!
Als diese schlussendlich nach einer
mehrstündigen Gemeindesitzung den
Vorschlag ablehnten, sƟeß dies nicht
nur auf völliges Unverständnis. Den
Mitgliedern des Schivereins war ab sofort
sonnenklar, dass die Gemeinde Wolfurt für
die Austragung der nächsten olympischen
Winterspiele einfach noch nicht gerüstet
war.
Trotz fehlenden Schnees wurde es eine
tolle Veranstaltung (Siehe Bild unten) und
wir hoīen, dass diese nicht erst in 4 Jahren
wieder ausgetragen wird.
Anm. der RedakƟon: Wir Wolfurter
brauchen keinen fremden Schnee und
schon gar nicht aus Kennelbach!
Betonbohrer, -glätter und -säger Herbert
und GR Mohren Hans fuhren gemeinsam
mit einem SUV auf die Pirsch ins
Ebnitertal. Das Gefährt - noch relativ
neu - brachte sie sicher und mit höchstem
Komfort ins Gebirge. Stundenlanger
Ansitz ohne auch nur ein Wild gesehen
zu haben, veranlasste die beiden
gewichtigen HERRschaften, frühzeitig
den Rückzug anzutreten.
Bei der Heimfahrt musste Herbert mit
seinem SUV einem entgegenkommenden
Bauern ausweichen. Dabei holte sich
der Weidmann bei seinem Luxusgefährt
einen „Botscho“.
Wer hat bei einem 100.000-EuroAuto schon einen Reifen gewechselt,
geschweige denn den Ersatzreifen
gefunden, wo doch fast alles elektrisch
funktioniert? Passt das beigepackte
Werkzeug überhaupt? Wo befindet sich
die Bedienungsanleitung?
Fragen über Fragen eröffneten sich H&H.
Nachstehendes Gedächtnisprotokoll soll
stichwortartig die missliche Lage der
beiden Herren beschreiben.
• Wagenheber
gefunden
nach
langer
• Auftrag an vorbeifahrenden Bauern,
Werkzeug in Dornbirn zu holen
• Mitfahrgelegenheit auf einem Traktor
bis zum nächsten Mobilnetzempfang
• Nottelefon an Betonbohrers Frau
Annelies - dringende Abholung
erforderlich – Weindegustation um
19.00 Uhr im Sternen müsste sonst
gecancelt werden
• nach zweistündiger Tortur endlich
Richtung Wolfurt
• Range Rover bleibt eine Nacht an Ort
und Stelle stehen
• Am nächsten frühen Morgen begibt
sich Herbert mit einem Land-RoverMechaniker zum Notfallauto und
bekommt von diesem nur lapidar zu
hören: „Des künnt jo jede Frou.“
Übrigens wartete die Gesellschaft der
Weindegustierer im Sternen geduldig
auf die beiden Jagdherren – die hatten
nach dem Dilemma aber zuerst Durst auf
Hopfiges.
Suche
• Passender Schlüssel für Radmuttern
nicht an Bord (so der Eigner)
• Kein Handyempfang am Ort des
„Botscho“ - weder bei Herbert noch
bei Hans
Uns entgeht
nichts!
Dreieinhalb Monate Baustelle
Wälderstraße. Da wurde gegraben,
nach Leitungen gesucht und wenn
gefunden, verlegt, zugeschüttet
und wieder aufgegraben, geschalt,
betoniert und noch vieles mehr. Die
Bauleiter der Firmen Oberhauser
& Schedler und I+R Schertler
wussten kaum noch, wo aus und
ein. Diese drei aber haben die
Übersicht behalten. Kein Rohr, kein
Stein, kein Schacht wurde ohne
ihre kritischen Blicke gesetzt. Ganz
41
nach dem Motto: sechs Augen
sehen mehr als zwei. Wenn die
Gemeinde für diese drei Herren
auch noch Stundenlohn zahlen
müsste, verdoppeln sich die Kosten
für die ganze Bauerei locker ums
dreifache.
Wer hat mein
Schlafzimmer
geklaut?
Not macht
erfinderisch
Nachdem sich Monachs Vartin schon in der
Vergangenheit als kreativer Koch hervorgetan hat (wir
berichteten in der Fürbat 2012 über seine gelungene
Germknödelzubereitung im Eierkocher), gibt es
wieder Neues zu berichten:
Er weiß, dass Wasser kochen auf dem Herd
reine Energieverschwendung ist. Ein spezieller
Wasserkocher ist da viel efÀzienter. Martin füllt
somit das Gerät mit Wasser, gibt ausreichend Nudeln
dazu und wundert sich, dass nach dem automatischen
Abschalten des Kochers bei Erreichen des Siedepunktes die Nudeln noch weit von „al dente“ entfernt
sind. Martin, weiter so! Wir wären dankbar, wenn
wir erfahren dürften, mit welchen technischen Tricks
du künftig die Nudeln genießbar machen willst.
Vielleicht schaffst du ja eine Fortsetzungsgeschichte
für die nächsten 30 Fürbatausgaben.
Endlich auf eigenen Füßen stehen, die eigenen vier Wände
genießen, tun und lassen können, was man will! Davon
träumte der Ex-Wolfurter und Volleyball-Urgestein so
lange, bis er eine eigene Wohnung in Lauterach bezog. Noch
fühlte er sich nicht ganz heimisch, noch war alles fremd
und ungewohnt. Und genau in diese Phase des Einlebens
platzte eine verhängnisvolle Weihnachtsfeier. Natürlich
war Alkohol in (überschaubaren) Mengen geÁossen, aber
immerhin stellte der Nachhauseweg für unseren wackeren
Jüngling kein Problem dar. Die Probleme begannen erst zu
Hause. Nachdem sich die Wohnungstür noch einwandfrei
öffnen ließ, verlor das Opfer seines eigenen Übermuts in
der Wohnung jegliche Orientierung. Planlos irrte er auf der
Suche nach dem Schlafzimmer minutenlang umher. Völlig
erschöpft und am Ende seiner Kräfte brach er in der Diele
zusammen und verschaffte sich mit einem Nickerchen
vor dem Schuhregal auf dem Schuhabstreifer den bitter
notwendigen Zeitausgleich. Nach etlichen Stunden – es
war inzwischen wieder taghell – betrachtete er noch nicht
ganz nüchtern seine Lage, raffte sich hoch und erreichte
das Schlafzimmer ohne Umwege.
Blumenschutz
modernster Art!
Fallen irgendwann ganz starke Tropfen,
muss sich Schertlers Emmi nicht verkopfen.
Sie züchtet Blumen und das mit Hirn,
beim Regen hilft ganz praktisch dann ein Schirm.
Will sie noch Gemüse holen aus dem Garten,
fehlt der Schirm, muss sie auf besser Wetter warten!
Es genügt nicht, unfähig zu sein.
Man muss auch in die Politik gehen!
42
Hallenmasters 2013
Walter, das Kalb, ist immer eine Größe (nicht die
Körpergröße ist gemeint!) als Helfer beim Masters!
Am liebsten ist er in der Küche, beim Abwasch oder
Leberkässemmel richten.
Im vergangenen Jahr, bei der ersten Ladung
Biergläser, die von seinen Kollegen vom Bierstand in
die Abwasch gebracht wurden, stellte er wie gewohnt
den Korb in die Maschine und drückte die STARTTaste!
Nach einiger Zeit wurde CheÀn Christine
aufmerksam, denn die Maschine musste defekt sein.
Den Geräuschen, die das Gerät von sich gab, entnahm
sie, dass immer wieder Wasser nachgefüllt wurde und
das Programm von neuem startete. Christines Neugier
befahl ihr nachzuschauen. Sie staunte nicht schlecht,
als sie Walters Werk begutachtete. Fein säuberlich
hatte er die Gläser in den Korb geschlichtet, aber
leider hatte er vergessen, sie kopfüber einzuordnen.
Die Maschine musste alle Gläser füllen, was natürlich
etwas Zeit in Anspruch nahm.
Jamaika-Bob auf Abwegen!
Einen folgenschweren Unfall erlitt das jamaikanische
Bobteam rund um Boblenker Reese alias Bene
Saufmann beim letzten Läbbeball! Ungebremst raste
es nach einer scharfen Rechtskurve in den gläsernen
Lift des Cubus. Dabei ging nicht nur das Ei von
Bobinsasse Sanka (Benni Neues) kaputt, sondern
auch ein 3 cm dickes Fensterglas im Lift. Auch wenn
für das Bobteam während des Balls das kaputte Ei
als größerer Schaden gewertet wurde, stellte sich 3
Wochen später heraus, dass auch die Reparatur eines
kaputten Fensters in einem Glaslift durchaus ihren
Preis fordert. So mussten sie neben den Kosten für
das kaputte Glas, den Arbeitsstunden der Glasarbeiter,
auch für die 8-stündige Arbeit einer 4-köpÀgen
Doppelmayr Mannschaft für das Aus- und Einhängen
des gesamten Liftes aufkommen.
Anmerkung der Redaktion: Für 6500 Euro hätte sich
das Bobteam einen 10-tägigen Urlaub in Jamaika
buchen oder 19.500 hartgekochte Eier kaufen
können!
Wir freuen uns jedenfalls riesig auf die Einlage beim
diesjährigen Ball!
27. Februar
Gumpigo Dunnschtag
Brotoklau in ganz Wolfurt
Gemeinsamer Verzehr
bei Inschtrumentomachars Brunno
(egal ob Original oder Attrappe)
12:00 Uhr
28. Februar
T
F
U
RKA
Bromigo Fritag
m Cubus - Einlass 19.30 Uhr
Läbbeball im
Saubartln + The Monroes
Läbbische Ila
Ilaga sind garantiert!
E
V
S
AU
1. März
14:00 Uhr
"REGENZ
63"àTZE
Fasnat Samstag
Fasnatumzug
von der Bütze ins Strohdorf
ab 13:00 Uhr Aufstellung
Fußgruppen Montfortstraße
Wagen auf derBützestraße
3TARTRAUM
2AIBA
,AUTERACHERSTRA”E
3CHWANENMARKT
3PAR2EICHL
6EREINSHAUS
7Ë
LDER
2AIFFEISENSTRA”E
STRA
”E
3PAR
#5"53
$ORNBIRN
(AUPTSCHULE
3. März
14:30 Uhr
Nach dem Umzug
Bewirtung ums
Vereinshaus
Shuttledienst ab
16:30 Uhr vom
Vereinshaus zu allen
Gasthäusern in
Wolfurt
Fasnat Mätag
Kinderkränzle Hofsteighalle
Clown Pompo und die Spielothek Wolfurt
Nachmittag für Kinder bis 10 Jahre