MUM - Media

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MUM - Media
72134
Ausgabe Oktober 2009
[email protected]
Markt & Medien
Informationen für Kunden, Agenturen und Entscheider
MUM
3.000 Euro pro Kopf
Fast ohne Kalorien
Gründergeist geweckt
Die Finanzkrise kostet Deutschland bis
Ende nächsten Jahres 250 Milliarden Euro
an sogenannten Wohlstandsverlusten.
Diese Summe hat das Deutsche Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag
des Berliner Tagesspiegels errechnet. Pro Bundesbürger verursacht die Rezession damit ein Minus von rund 3.000 Euro, aus
Sicht der Experten vom DIW ein großer Verlust in puncto Lebensstandard. Das Institut erwartet, dass die deutsche Wirtschaft
frühestens 2011 wieder auf einem ähnlichen Niveau produzieren
wird wie vor der Krise. Dafür brauche es Antriebskräfte vor allem
aus dem Ausland. Es sei aber noch keineswegs sicher, ob sich die
u www.diw.de
Weltwirtschaft schnell genug erholt.
Forscher des Schweizer Unternehmens
Barry Callebaut haben sie endlich erfunden: die Schokolade, die keine Kalorien
mehr hat. Barry Callebaut – weltweit
größter Anbieter von Kakaobohnen- und
Schokoladenprodukten, zu den Kunden
gehören Nestlé, Kraft Foods oder Cadbury
– verspricht 90 Prozent weniger Kalorien. Der Clou der neuen
Sorte Volcano liegt in der Zugabe von Luft und der Reduzierung
von Kakaobutter. Bis die Schokolade auf den Markt kommt, werden allerdings noch zwei Jahre vergehen. Erst dann können Schokoladenliebhaber entscheiden, ob die neue Marke geschmacklich
u dem Vergleich standhält. www.barry-callebaut.com
Zwar mussten im ersten Halbjahr 2009 mehr und
mehr Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen,
der Gründergeist der Deutschen bleibt trotzdem
ungebrochen: Bundesweit wurden von Januar bis
Juli 89.400 neue Unternehmen eingetragen. Deren
Größe, Rechtsform und Beschäftigtenzahl lassen
auf größere wirtschaftliche Aktivität schließen,
betont Creditreform. Ungefähr 221.600 neue Arbeitsplätze wurden so geschaffen. Im Vergleich
zum Vorjahr wagten damit 11,5 Prozent mehr
Deutsche den Sprung ins eigene Unternehmen. Das Statistische Bundesamt zählt für denselben Zeitraum 78.400 Firmen mit
„größerer wirtschaftlicher Bedeutung“. u www.creditreform.de
Titelthema
01 Gesetzesänderungen
ÖKO-TEST Onlineangebot
02 Unsere neue Website
Spezial: Freizeit/Technik
04 Grüne Unterhaltungselektronik
Datenschutz im Internet
Internetzugang
DSL und Breitbandalternativen
Per Gesetz
Datenschutz, Scheidungsrecht
oder Patientenverfügung – mit
Stichtag zum 1. September 2009
sind in Deutschland viele neue
Regelungen in Kraft getreten.
Patientenverfügung
News & Trends
Nach jahrelangen Diskussionen gilt
ein neues Gesetz: Jeder Erwachsene kann festlegen, ob er bestimmte
ärztliche Behandlungen zulässt bzw.
untersagt, sollte er eines Tages nicht
mehr entscheidungsfähig sein. Dieser
Patientenwille hat oberste Priorität.
Die Verfügung muss schriftlich abgefasst sein, kann aber jederzeit formlos
widerrufen werden. Liegt keine Patientenverfügung vor, muss aufgrund
konkreter Anhaltspunkte der mutmaßliche Wille ermittelt werden.
14 Neues aus dem Markt
Datenschutz
08 Freizeit/Technik
09 Bauen/Wohnen/Renovieren
10 Kinder/Baby
11 Geld/Recht/Versicherung
Heftvorschau
12 Heftvorschau im Detail
17 Firmenporträt
Revue
18 Tipps / Rätsel / Rezept
ÖKO-TEST Online
19 Neue Werbeformate
Impressum
19 Ansprechpartner
Grundsätzlich dürfen personenbezogene Daten nur nach Einwilligung
der Betroffenen weitergegeben werden. Wird diese Einwilligung nicht
schriftlich erteilt, muss sie entweder
bestätigt oder elektronisch protokolliert werden. Das gilt auch für die
Verarbeitung und Nutzung zu Werbezwecken. Der Gesetzgeber lässt aber
Ausnahmen zu: Medien, Meinungsforscher und gemeinnützige Spendenwerber dürfen weiter Daten bestimmter Personen nutzen. Eine Einwilligung ist auch nicht notwendig,
editorial
Marktdaten
§
wenn der Empfänger des Werbeschreibens erfährt, woher seine
Daten ursprünglich
stammen. Zudem wird
den Unternehmen eine dreijährige
Übergangsfrist zugestanden.
Arbeitnehmerdatenschutz
In das Bundesdatenschutzgesetz
wurde eine konkrete Regelung zum
Arbeitnehmerdatenschutz aufgenommen. Hier ist festgelegt, zu welchen
Zwecken und unter welchen Voraussetzungen der Arbeitgeber Mitarbeiterdaten vor der Einstellung, während
und nach der Beschäftigung erheben
und verwenden darf. Neu ist ferner
ein Sonderkündigungsschutz für betriebliche Datenschutzbeauftragte.
Familienrecht
Streitigkeiten aus Ehe oder Familie,
Fragen wie Unterhalt, Sorge- und
Umgangsrecht, Güterrecht oder
Versorgungsausgleich werden alle
einheitlich über das Familiengericht,
jetzt umbenannt in das „Große Familiengericht“, geregelt. Mit dieser Neu-
„Nach dem Beinahe-Zusammenbruch rappelt sich die Autoindustrie wieder auf, die Manager klopfen sich den Staub
ab – und darunter kommen modische grüne Anzüge zum
Vorschein.“ (Spiegel Online)
Erleben was bewegt – das ist das Motto der diesjährigen IAA in
Frankfurt. Die eigentlichen Stars sind, fast wie vor zwei Jahren, die
sparsamen und die elektrisch betriebenen Modelle. So richtig mit
Volldampf läuft es bei den deutschen Herstellern leider noch nicht.
Anders die Konkurrenz: Toyota hat inzwischen mehr als eine Million
Hybridautos verkauft. Neben den vielen Es und Hs in der Modellbezeichnung von fast allen Herstellern, die für Elektro oder Hybrid
stehen, zeigte Mercedes seine B-Klasse F-Cell. Diese soll noch 2009
in einer Kleinserie kommen – mit Brennstoffzelle.
Patrick Junker, Verlagsgeschäftsführer
strukturierung sollen Sachverhalte, die im wirklichen
Leben einander tangieren,
auch vor dem gleichen Gericht entschieden werden.
Scheidung
Bei Scheidungen gelten ab
sofort einige neue Regelungen: Der Versorgungsausgleich ist nicht mehr
zwingend gefordert. Wenn
aber, werden sämtliche in
der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche inklusive Beamtenpension, private oder
betriebliche Altersvorsorge mit
berücksichtigt. Beim Zugewinnausgleich können Schulden, die ein Gatte mit in die Ehe gebracht hat, nicht
mehr verrechnet werden. Zudem
gelten jetzt einheitliche Stichtage für
die Berechnung von Zugewinn oder
Ausgleichsforderungen, um zu verhindern, dass einer der Partner Vermögen beiseiteschafft.
Aktionärsrecht
Aktionäre börsennotierter Gesellschaften erhalten künftig mehr Informationen: Die Gesellschaften müssen
alle für die Hauptversammlung relevanten Unterlagen auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Zudem können
Aktionäre per Onlinezuschaltung
oder Stimmabgabe über Briefwahl
an der Hauptversammlung teilnehmen. Das neue Gesetz bekämpft auch
missbräuchliche Klagen „räuberischer
Aktionäre“, die versuchen wichtige Beschlüsse zu blockieren, um anschließend für den Rückzug der Klage eine
Abfindung zu kassieren.
TERMINE oktober 2009
inhalt
Neue Schlichtungsstelle
Wer Streit mit seinem Anwalt hat,
kann diesen künftig vor die neue
„Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft“ bringen.
Solariumverbot
Das Gesetz zur Regelung des Schutzes
vor nichtionisierender Strahlung
verbietet Minderjährigen die Benutzung von Solarien. Bei medizinischen
Strahlenanwendungen ist eine Abwägung der Risiken vorgeschrieben.
Straßenverkehrsordnung
Einige Verkehrsschilder wie der „Beschrankte Bahnübergang“ fallen weg,
gleichzeitig werden neue eingeführt.
Zwei davon markieren Beginn und
Ende einer „Parkraumbewirtschaftungszone“. Ein Sackgassen-Schild,
auf dem über dem roten Querbalken
Fußgänger und Fahrrad in einem
blauen Kreis abgebildet sind, erlaubt
künftig die „Durchfahrt“. Das Skaten
auf Fahrbahnen, Seitenstreifen oder
Radwegen ist zugelassen, wenn ein
neues Viereckszeichen mit der Aufschrift „frei“ dies anzeigt.
Radfahrer
Die 46. Novelle der Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass höchstens
zwei Kinder bis zum vollendeten
siebten Lebensjahr in einem Fahrradanhänger befördert werden. Waren bisher die Fußgängerampeln zu
beachten, wenn es keine eigenen
Radlerampeln gibt, gelten nun die
Ampeln für den Fahrverkehr.
Autorin: Sandra Klein
03.10. – 04.10.2009
Domicil; Frankfurt
www.jahrhunderthalle.de
14.10. – 18.10.2009
Frankfurter Buchmesse
www.book-fair.com
06.10. – 08.10.2009
Biotechnica; Hannover
Fachmesse für Biotechnologie
www.messe.de
17.10. – 25.10.2009
Infa Hannover
Erlebnis- und Einkaufsmesse
www.messe.de
07.10. – 09.10.2009
Interpellets; Stuttgart
www.messe-stuttgart.de
22.10. – 25.10.2009
Spiel; Essen; Internat. Spieltage
www.messe-essen.de
10.10. – 14.10.2009
Anuga; Köln
www.koelnmesse.de
28.10. – 30.10.2009
Medientage München
www.medientage.de
13.10. – 15.10.2009
eCarTec; München
Messe für Elektromobilität
www.messe-muenchen.de
31.10. – 08.11.2009
Consumenta Nürnberg
Verbrauchermesse
www.nuernbergmesse.de
ÖKO-TEST Onlineangebot
Online im
neuen Design
Mitte September wurden zwei der zugriffsstärksten Internetauftritte von ÖKO-TEST komplett überarbeitet und online gestellt: ÖKO-TEST Online und
ÖKO-TEST eMedien. Die wichtigsten Änderungen,
neue Funktionen sowie ein Ausblick auf kommende Features stellen wir Ihnen hier vor.
Neue Navigation
Bislang wurden die Internetseiten von ÖKO-TEST nach Art des
Inhalts aufgeteilt, zum Beispiel Testberichte, Leserfragen usw.
Alle Inhalte, sofern möglich, sind nun über Bereiche abrufbar:
Kinder/Familie, Kosmetik/Mode, Gesundheit/Medikamente,
Bauen/Wohnen, Ernährung/Lebensmittel, Geld/Versicherung
und Technik/Freizeit.
Innerhalb dieser Bereiche sind die einzelnen Rubriken (Testberichte, Leserfragen, News usw.) aufgeführt.
Zunächst werden alle Inhalte, auch Fremdinhalte, innerhalb
einer Bereichsübersicht angeteasert. Danach kann der User
einen Teaserartikel lesen oder in einer Rubrik weitere Inhalte aus
dem Bereich abrufen.
Eine bereichsübergreifende Suche ermöglicht den Zugang zu
allen Inhalten, ohne den Bereich vorher auswählen zu müssen.
Neue Startseite
Auf der Startseite werden aktuelle Testberichte,
Hefte, News und Themen-Specials angeteasert. Die Teaser-Texte wechseln bis zu 36
mal pro Tag. Besonders prominent wird das
jeweils aktuelle ÖKO-TEST-Magazin auf der
Startseite dargestellt. Weitere Publikationen
sowie die aktuellsten Testberichte finden sich in
zwei scrollbaren Bereichen. Als neue Werbeformen sind das Medium Rectangle sowie das
ContentAd verfügbar. Die neue Startseite wird
in der Bereite von 790 Pixeln dargestellt.
Empfehlung
Inhaltsverzeichnis
Zu allen längeren Artikeln wird
dem User ein Inhaltsverzeichnis angeboten. Die Navigation
kann entweder über Textlinks
im Inhaltsverzeichnis oder die
Seitennavigation (Pfeile) oben
oder unten erfolgen.
Jede Seite (außer Fehler oder
erfolglose Suchen) kann weiterempfohlen werden.
Clouds
Alle (erfolgreichen) Suchergebnisse
werden in einer Cloud dargestellt.
Interesse wecken
Bei fast allen dar gestellten
Inhalten werden dem User
zusätzliche Inhalte angeboten
(„Das könnte Sie auch interessieren“).
MUM
Oktober 2009
Oktober 2009
ÖKO-TEST Onlineangebot
Alle Onlineangebote im Überblick
RSS-Feed
Aus den wichtigsten Rubriken
wird ein RSS-Feed erstellt.
Adresse: www.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST Online
Inhalte:Testberichte; Nachwirkungen
(Veränderungen in der Bewertung bereits untersuchter Produkte); Leserfragen und -antworten; News (teilweise
aus den Publikationen, teils aus der
Onlineredaktion); Themen-Specials
(monothematische Artikel);
ÖKO-TEST Internes (Fragen und
Antworten zu ÖKO-TEST, Prozesse,
Testmethoden und -verfahren);
Gewinnspiel (mit täglich wechselnden
Preisen)
Besonderheiten:Mobiler Content (http://m.oekotest.
de); RSS-Feed; Zugang für Aktionäre
zum internen Infosystem
Werbeformate: siehe Seite 19
Mobil
Die aktuellsten News, Testberichte und weitere Inhalte
von ÖKO-TEST können in einem Format angezeigt werden, das von den meisten mobilen Handhelds/Handys
gut lesbar dargestellt wird. Die Texte selbst werden dann
in der originären Länge angezeigt.
Neues Gewinnspiel
Bislang waren die Gewinnspielfragen, um die Anzahl der Teilnehmer
zu erhöhen, sehr einfach. Nun werden den Teilnehmern Quizfragen
aus verschiedenen Bereichen gestellt. Wird eine Frage falsch beantwortet, kann der User sofort eine neue Frage beantworten.
Im Bereich der Nutzerführung wurden die jeweiligen Sponsoren vor
die tägliche Gewinnspielfrage gesetzt, der Tagespreis wird prominenter dargestellt, der Hauptpreis ist im sofort sichtbaren Bereich
auf der Startseite des Gewinnspiels.
Medium Rectangle
Neue Suche
Zeitgleich mit dem Start der neuen
Internetseiten wurden zwei neue
Werbeformate eingeführt: das
Medium Rectangle, das auf allen
Seiten rechts angezeigt wird, sowie
das ContentAd, das unterhalb von
Artikeln (Testberichten, News, Themen) und oberhalb des folgenden
Abschnittes eingeblendet wird.
Bislang war die Suche auf bestimmte Onlineinhalte beschränkt. Nun
kann über alle Inhalte sowohl im Volltext als auch als Titelsuche (Thema des Artikels) gesucht werden. Alle Suchergebnisse aus den jeweiligen Rubriken (Testergebnisse/Nachwirkungen/Leserfragen, Produkte/
Dienstleistungen, News, Themen-Specials) werden dabei automatisch
angezeigt. Außerdem kann die Sortierung der Suchergebnisse von
Datum auf Titel (Thema des Artikels) umgestellt werden.
PDF-Download
eMedien
Noch mehr Komfort
Die meisten Testergebnisse
(ab dem Jahr 2007) stehen
nun im Originallayout zur Verfügung. Dabei wid zunächst
jede Seite aus der Printpublikation als einzelnes PDF generiert, von diesem PDF ein
Bild erstellt, weitere Daten
als Einzel-PDF generiert (zum
Beispiel Nachwirkungen,
Anbieter und Glossar) und
dann als ein einzelnes PDF
zusammengefügt. Der User
erhält somit nicht nur das
„Original“, inklusive aller
Anzeigen, aus der jeweiligen
Ausgabe, sondern zusätzlich
alle ÖKO-TEST vorliegenden
neueren Informationen zu
dem Test.
Ab sofort werden auch die
bislang nicht online verfügbaren Tests aus Heften, die
noch im Handel erhältlich
sind, ab dem jeweiligen Erstverkaufstag zum Download
angeboten.
Testtabellen
In einem Test können mehrere Testtabellen enthalten
sein. Ändern sich einige oder alle Teiltests (zum Beispiel
beim neuesten Test von Arzneimitteln für Kinder sind sieben unterschiedliche Tests zusammengefasst worden),
wird auf den jeweils neuesten Test hingewiesen.
Von der jeweils ersten und letzten
Seite des PDFs wid ein Vorschaubild
angezeigt. Zusätzlich werden Informationen zur Anzahl der Seiten, der
Dateigröße und der Anzahl der Produkte/Dienstleistungen aufgeführt.
Adresse:
emedien.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST eMedien
Inhalte:Testergebnisse zum sofortigen
Download als PDF-Datei
Besonderheiten:Neuere Testergebnisse (ab 2007) werden im Originallayout bereitgestellt;
evtl. vorhandene neuere Testergebnisse (Nachwirkungen) zu Produkten
aus dem Test werden, ebenso wie
das Glossar und Anbieterverzeichnis,
als Info an das Dokument angehängt
Geplant:Alle Testergebnisse im Originallayout
(Quartal I/2010); Abruf von Testergebnissen ab dem EVT (Quartal IV/2009)
Werbeformate:Medium Rectangle, Skyscraper
Adresse:
shop.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST Onlineshop
Inhalte:Bestellmöglichkeit für alle verfügbaren
ÖKO-TEST Publikationen; Sonderangebote (Pakete); Archiv-DVD; Zugriff
auf ePaper-Ausgaben
Besonderheiten:Zugang für Abonnenten, um zu vergünstigsten Preisen einzukaufen und /
oder versandkostenfrei zu bestellen
Geplant:ePaper-Abo in Kombination mit einem
Print-Abo (ab Quartal I/2010)
Werbeformate: keine
Adresse:
Titel:
Inhalte:
Werbeformate:
forum.oekotest.de
ÖKO-TEST Onlineforum
Usergenerierter Content
keine
Adresse:
media.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST Media
Inhalte:Mediadaten Print und Online; aktuelle
AWA-, MA- und IVW-Zahlen; Nutzerund Strukturdaten Online; Themenvorschau der Printpublikationen;
interne und externe Ansprechpartner
im Anzeigenverkauf; Kundenzeitschrift
MUM; technische Daten zur Anlieferung von Druckdaten
Besonderheiten:Bestellmöglichkeit für ÖKO-TEST-Label
Werbeformate: keine
Adresse:
presse.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST Presse
Inhalte:Pressemitteilungen und Newsletter;
hochaufgelöste Titelbilder; Ansprechpartner; Informationen zu ÖKO-TEST
(Geschichte, Fragen und Antworten,
Strukturen); Informationen zu PoSMaßnahmen
Besonderheiten:Bestellmöglichkeit von ÖKO-TESTPublikationen zum Weiterverkauf
Geplant:Geschütztes Portal für Journalisten
zum Zugang zum ÖKO-TEST-Archiv
(Quartal I/2010)
Werbeformate: keine
Adresse:
markt.oekotest.de
Titel:
ÖKO-TEST Marktplatz
Inhalte:
Firmenadressen
Geplant:Ausbau der Adressen mit
Bio-Anbietern und Energieberatern
(Quartal II/2010)
Werbeformate: Skyscraper
MUM
Spezial: Freizeit/Technik
Oktober 2009
Internetzugang
Ausgebremst
auf der
Datenautobahn
D
as Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie (BMWi) geht von rund
800.000 Haushalten in mehr als 600
Gemeinden aus, die derzeit keinen
schnellen Internetzugang haben.
Betroffen sind vor allem ländliche
Regionen, aber auch Randlagen größerer Städte. Fehlende Breitbandanschlüsse gefährden jedoch nicht nur
die Attraktivität bestimmter Wohnviertel oder Gemeinden, sie sind
vor allem ein K.-o.-Kriterium für
Gewerbestandorte.
Das hat auch die Bundesregierung
erkannt und sich den „massiven
Breitbandausbau“ auf die Fahnen
geschrieben. In der Hoffnung, die
Konjunktur anzukurbeln, will sie im
Rahmen des jüngst beschlossenen
50-Milliarden-Euro-Konjunkturpakets II „kurzfristig Versorgungslücken in der Fläche schließen und den
DSL-Verfügbarkeit in Deutschland
Weiße Flecken auf der DSL-Karte gibt es vor allem
im Osten Deutschlands und in ländlichen Gebieten.
Dort haben weniger als zwei Prozent der Haushalte
einen DSL-Zugang.
unter 2 %
50 – 75 %
2 – 25 %
75 – 95 %
25 – 50 %
über 95 %
Foto: Vodafone D2 GmbH
Auf Plakaten, in Hochglanzbroschüren und Fernsehspots
überbieten sich die Telekommunikationsanbieter mit
immer noch günstigeren Flatrates und anderen Preisvorteilen. Millionen von Bundesbürgern – vor allem in
ländlichen Regionen – muss diese Werbeflut allerdings
wie Hohn vorkommen: Sie haben keinen Zugang zu DSL
und sind damit vom schnellen Internet abgeschnitten.
Wir stellen Ihnen andere Breitbandtechniken vor.
Aufbau von leitungsgebundenen und
funkgestützten Hochleistungsnetzen
forcieren“. Konkret heißt es in dem
Papier: „Bis spätestens Ende 2010
sollen die bislang nicht versorgten
Gebiete mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen abgedeckt sein.“
Wie sie dieses Ziel umsetzen will, hat
die Bundesregierung in ihrer Breitbandstrategie festgehalten, die Mitte
Februar veröffentlicht wurde. Darin
geht es unter anderem um schnell
greifende finanzielle Fördermaßnahmen für den Ausbau von Breitbandnetzen in der Fläche. Die Deutsche Telekom und ihre im Verband
VATM organisierten Konkurrenten
haben sich jedenfalls schon aufgestellt und überbieten sich in Versprechen, Milliarden zu investieren,
um Deutschland innerhalb kürzester
Zeit flächendeckend mit schnellen
Internetzugängen zu versorgen.
Bis es so weit ist, bleiben denen, die
noch nicht auf der Breitbandautobahn mitfahren können, nur zwei
Möglichkeiten: sich in yogischer
Gelassenheit üben, wenn der Aufbau
einer Internetseite mal wieder endlos scheinende Minuten dauert, oder
nach Alternativen suchen. Denn es
gibt verschiedene Breitbandtechniken, mit denen man auch ohne
DSL eine schnelle Verbindung ins
Internet bekommen kann, etwa per
Satellit, Funk, TV-Kabel oder Strom
(Details siehe unter „DSL und Breitbandalternativen“). Doch hohe Kosten, mangelnde Verfügbarkeit oder
schwankende Übertragungsraten
machen am Ende nur die wenigsten
zu echten DSL-Alternativen.
WEGWEISER: Wer
braucht welches DSL?
DSL 1000
Günstig, aber langsam
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
MUM
DSL-Anschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von einem Megabit
pro Sekunde (Mbit/s); der günstigste,
aber langsamste Breitbandanschluss,
immerhin 16-mal schneller als ISDN.
Geeignet für Wenignutzer, die im
Netz hauptsächlich nach Informationen suchen, E-Mails meistens ohne
Anhang versenden, nicht übers Internet telefonieren (VoIP) und auch keine Foto- oder Videoportale nutzen.
DSL 2000
Der derzeitige Standard
DSL-Anschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 2 Mbit/s (32-mal
schneller als ISDN), derzeit die Standardvariante. Geeignet für Nutzer, die
mit ordentlicher Geschwindigkeit im
Netz surfen möchten, etwa für Onlinebanking oder -shopping, die E-Mails
hin und wieder mit Anhang verschicken, auch mal übers Internet telefonieren und selten Foto- oder Videoportale nutzen.
DSL 6000
Für Vielsurfer
DSL-Anschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von 6 Mbit/s (72mal schneller als ISDN). Geeignet
für Vielsurfer, die mit angenehmer
Geschwindigkeit durchs Netz surfen
wollen, E-Mails mit größeren Anhängen versenden, mehrere VoIP-Telefonate gleichzeitig führen und größere
Datenmengen wie Filme oder Musik
zügig herunterladen wollen und die
regelmäßig Foto- und Videoportale
nutzen.
DSL 16000
Für mehrere Personen
Highspeed-DSL-Anschluss mit einer
Download-Geschwindigkeit von
16 Mbit/s (256-mal schneller als
ISDN). Geeignet, wenn viele Leute
gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit surfen, viele E-Mails mit großen
Anhängen versendet werden, häufig
große Downloads anfallen, mehrere
VoIP-Telefonate gleichzeitig geführt
werden, das Internet zum Fernsehen
(Livestream) und Foto- sowie Videoportale häufig genutzt werden.
VDSL
Schneller geht’s nicht
Downloadgeschwindigkeit von 25
bis 50 Mbit/s (800-mal schneller
als ISDN). Perfekt, um Livefernsehen über Computer oder Fernseher in hoher Qualität zu sehen,
damit mehrere Leute gleichzeitig in
Höchstgeschwindigkeit surfen kön-
nen, um viele E-Mails mit großen
Anhängen zu versenden, um große
Dateien schnell herunterzuladen,
um mehrere VoIP-Telefonate gleichzeitig zu führen und um Foto- und
Videoportale ausgiebig zu nutzen.
Doch Vorsicht! Häufig stimmt die
bezahlte Geschwindigkeit nicht
mit der überein, die beim Kunden
tatsächlich ankommt. Das gilt vor
allem für Highspeedanschlüsse wie
DSL 6000 und DSL 16000. Da den
Anbietern das Problem bekannt ist,
sichern sie sich häufig übers Kleingedruckte im Vertrag ab. In den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) ist dann etwa von garantierten
Übertragungsgeschwindigkeiten „bis
zu 16.000 Kbits/s“ die Rede. Wer
rausfinden will, wie schnell sein DSL
tatsächlich ist, findet kostenlose Geschwindigkeitstests im Internet, etwa
unter u www.speedreport.de.
DSL-Tarife
Die Tarife variieren je nach Anbieter, Geschwindigkeit und Umfang.
Durchgesetzt haben sich Flatrates,
mit denen man unbegrenzt von
Zeit und Datenmenge ins Internet
kann. Aus der Mode gekommen
sind dagegen sowohl Zeit- als auch
Volumentarife. Darüber hinaus
gibt es Doppelflatrates, bei denen man zusätzlich unbegrenzt
ins deutsche Festnetz telefonieren
kann. Ob sich das lohnt, kann jeder anhand seiner durchschnittlichen Telefonrechnung erkennen.
Wer eine Doppelflatrate inklusive
Handyflat bucht, kann auch von
seinem Handy aus unbegrenzt ins
deutsche Festnetz telefonieren.
Vor Vertragsabschluss sollte man
einen genauen Blick auf Bereitstellungsgebühren, Vertragslaufzeit sowie Kündigungsfristen und
Kosten für Hardware werfen. Einen
Überblick über Anbieter und Tarife
gibt es zum Beispiel unter www.
dsl-tarife.de, www.dsl-magazin.de
oder www.verivox.de.
Läuft der Vertrag mit dem derzeitigen Anbieter aus, lohnt sich ein
Vergleich in jedem Fall.
Oktober 2009
Spezial: Freizeit/Technik
Foto: 1&1 Internet AG
DSL und Breitbandalternativen
Übertragungsrate: auf dem Papier
bis zu 7,2 Mbit/s, häufig aber nur 3,6
oder 1,8 Mbit/s. Das Maximum wird
nur an wenigen Punkten erreicht. Mit
Mobilfunkbetreibern ohne Datenbeschleuniger HSDPA kommt man
auf eine durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit von nur
384 Kilobit in der Sekunde (Kbit/s).
Verfügbarkeit: noch nicht flächendeckend; größere Städte und
Ballungsgebiete sind gut versorgt.
Kosten: Datenflatrates ab 25 Euro;
Tagestarife ab 2,50 Euro. Eine Übersicht über UMTS-Tarife gibt es zum
Beispiel unter www.dslalternativen.
com.
DSL
Funk: WLAN/WiMAX
Technische Voraussetzungen: analoger oder ISDN-Telefonanschluss, ein
Splitter (Teiler) zur Trennung von
Sprach- und Datensignal sowie ein
DSL-Modem.
So funktioniert es: Bei WLAN erzeugen Antennen kleine Funknetze, sogenannte Hotspots. Diese decken eine
Reichweite von etwa 100 Metern ab.
Die mikrowellenbasierte Funktechnik
WiMAX wird für regionale Funknetze eingesetzt. Im Gegensatz zu WLAN
sind auch Datenübertragungen über
größere Entfernungen möglich.
Verfügbarkeit: im Prinzip bundesweit flächendeckend; Lücken gibt es
allerdings in ländlichen Regionen
und in Gebieten mit Glasfaserleitungen, da DSL-Technik auf Kupferkabeln basiert.
Technische Voraussetzungen: WLANfähige Endgeräte plus WLAN-Karte;
für den Empfang von WiMAX ein
spezielles Modem plus Fenster- oder
Außenantenne – abhängig von der
Entfernung zur Basisstation.
Übertragungsrate: bis zu 16 Megabit
pro Sekunde (Mbit/s), das entspricht
16.384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s).
VDSL bis zu 50 Mbit/s.
Verfügbarkeit: Öffentliche Hotspots
gibt es vor allem an Bahnhöfen,
Flughäfen, Hotels etc. WiMAX ist
noch nicht sehr verbreitet, zudem
hängt der Empfang stark vom Standort ab (Entfernung zum Sendemast,
Hindernisse wie Hauswände etc.).
So funktioniert es: über das Telefonnetz.
Kosten: einmalige Einrichtungsgebühr
+ monatliche Kosten für Telefonanschluss und Nutzungsgebühr (Flatrate
für DSL 2000 ab ca. 20 Euro).
UMTS
So funktioniert es: über Mobilfunk;
UMTS ist die bislang einzig mobile
Breitbandtechnik.
Technische Voraussetzungen: UMTSfähiges Handy oder UMTS-LaptopModem-Karte.
Breitband-Glossar
Breitband-Internetzugang:
Synonym für schnelle Internetzugänge mit hoher Bandbreite. Diese
Bezeichnung ist nicht auf DSL
beschränkt, sondern wird auch
für Internet via Satellit, Kabel oder
Steckdose benutzt.
DSL: Digital Subscriber Line; auf
Deutsch: digitaler Teilnehmeranschluss; bezeichnet eine digitale
Breitbandverbindung über das
Telefonnetz. In Deutschland ist der
Begriff DSL inzwischen ein Synonym
für einen schnellen Internetzugang
– nicht nur übers Telefon.
ADSL: Asymmetrische Datenübertragung; die Übertragungsraten im
Upstream (Datenstrom vom Nutzer
weg in ein Netzwerk hinein) und
ternetzugang auch unterwegs per
Hotspot nutzen lässt. Bei WiMAX
einmalige Kosten für Installation und
Bereitstellungsentgelte plus monatliche Nutzungsgebühr, mit Daten- und
Telefonflatrate ab ca. 30 Euro.
Strom
So funktioniert es: über das klassische Datennetz, etwa Telefonleitungen; das Stromnetz überbrückt
lediglich die Distanz von den Telekommunikationsstrecken bis zum
Endkunden. Die entsprechende Technik heißt Powerline.
Technische Voraussetzungen: eine
Steckdose und ein spezielles Modem
(Powerline-Adapter).
Übertragungsrate: Bei WLAN sind
derzeit 54 Mbit/s gängig; bei WiMAX
je Nutzer bis zu 3 Mbit/s. Jedoch sinkt
die Übertragungsgeschwindigkeit bei
höherer Reichweite.
Verfügbarkeit: theoretisch überall, da
so gut wie jeder Haushalt ans Stromnetz angeschlossen ist. Powerline
hat sich jedoch nicht durchgesetzt
und wird nur noch vereinzelt von
kleineren Unternehmen angeboten.
Kosten: Einige WLAN-Hotspots sind
kostenfrei; Zeitkontingente kosten je
nach Anbieter ab ca. acht Euro pro
Stunde. Günstiger ist es, wenn sich
ein vom Provider abgerechneter In-
Übertragungsrate: bis zu 2 Mbit/s; allerdings nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit ab, je mehr Haushalte
an einem Anschluss aktiv sind. In
der Praxis können daher keine festen
Downstream (Datenstrom zum Nutzer hin) sind unterschiedlich.
Übertragungsgeschwindigkeiten bis
zu 3,6 Megabit/Sekunde ermöglicht.
SDSL: Symmetrische Datenübertragung; beide Raten sind gleich.
WiMAX: Worldwide Interoperability
for Microwave Access; auf Deutsch
sinngemäß: weltweite Zusammenarbeit für mikrowellenbasierte
Funktechnik; neuer Funkstandard
auf Mikrowellenbasis, mit dem über
größere Entfernungen Datenverbindungen hergestellt werden können.
HDSL und VDSL: High Speed DSL
bzw. Very High Speed DSL, besonders schnelle Formen der asymmetrischen Datenübertragung.
UMTS: Universal Mobil Telecommunications System; Mobilfunkstandard der dritten Generation.
HSDPA: High Speed Downlink Packet Access; auf Deutsch: Hochgeschwindigkeitsdownload für Paketübertragung; der Datenbeschleuniger
HSDPA ist der neueste Standard
für UMTS-Datenübertragung, der
Bandbreiten garantiert werden und es
kommt zu größeren Schwankungen
in der Übertragung.
Kosten: einmalige Installationsgebühr plus monatliche Nutzung (sehr
unterschiedlich je nach Anbieter).
TV-Kabel
So funktioniert es: über den Fernsehkabelanschluss; digitale Kabelverbindungen bringen Fernsehen, Radio,
Telefon und Highspeed-Internet ins
Haus.
Technische Voraussetzungen: TVKabelanschluss; dreibuchsige Multimediadosen und spezielles Kabelmodem (stellt in der Regel der Anbieter ohne zusätzliche Kosten).
Übertragungsrate: bis zu 32 Mbit/s.
Verfügbarkeit: nur in den bundesweit rund 18 Millionen Haushalten,
die ohnehin verkabelt sind. Denn die
Neulegung von Kabeln lohnt sich für
die Betreiber nicht.
Kosten: monatliche Kosten für den
Kabelanschluss plus Nutzungsgebühr
(ab 15 Euro) für den Internetzugang,
VoIP: Voice over Internet Protocol;
auf Deutsch: Sprachübertragung
über IP-Netze; Begriff für die Technologie der Echtzeit-Gesprächsübertragung über Datennetze.
Analoge Sprache wird zunächst
digitalisiert und dann in Form von
Paketen in IP-Netzwerke jeglicher
Art übertragen.
die Surf- und Telefonflatrate. Kosten
für einen separaten Telefonanschluss
fallen weg. Eine Tarifübersicht gibt es
ebenfalls unter dslalternativen.com.
Satellit
So funktioniert es: über Satellitentechnik. Der Empfang von Daten
läuft über Satellitenschüssel, das Versenden über die vorhandene Telefonleitung (analog oder ISDN).
Technische Voraussetzungen: Satellitenschüssel, -antenne sowie ein
spezielles Satellitenmodem.
Verfügbarkeit: im Prinzip flächendeckend, allerdings gibt es nur sehr
wenige Anbieter. Übertragung wird
leicht durch Häuserwände, Bäume
oder Ähnliches behindert.
Übertragungsrate: bis 2 Mbit/s beim
Empfang, maximal 128 Kbit/s beim
Senden.
Kosten: einmalige Kosten für Empfangsgeräte; monatliche Flatratekosten für Internet, Fernsehen und Telefon ab 20 Euro (z. B. von StarDSL)
plus monatliche Miete für die Hardware (ca. zehn Euro).
Von links nach rechts: Internetzugang über UMTS (Foto: obs/Vodafone D2 GmbH), das Stromnetz (Foto: Devolo AG) oder Satellitenschüssel (Foto: sxc/craig PJ)
MUM
Spezial: Freizeit/Technik
Oktober 2009
Datenschutz im Internet
Lauschangriff am Bildschirm
Foto: stockbyte
Foto: Vodafone D2 GmbH
tragsabschluss häufig einer Weitergabe
der Daten an „Partnerunternehmen“
aktiv widersprechen. Tut man es nicht,
kann eine Flut an Prospekten und
Anrufen über einen hereinbrechen.
Wer im Internet surft, der tauscht mit anderen Menschen Daten aus. Das ist Sinn und
Zweck des weltumspannenden Netzes. Mit unseren Tipps schützen Sie Ihre Privatsphäre und verhindern, dass persönliche Informationen in falsche Hände geraten.
N
irgends auf der Welt werden
so viele Daten ausgetauscht
wie im Internet. Aber sind
meine privaten oder geschäftlichen
Informationen dort auch wirklich
sicher? Immerhin vergeht kaum eine
Woche, in der nicht ein Datenschutzskandal enthüllt wird, in dem Bankverbindungen oder andere brisante
Daten ans Licht kommen.
Neu sind Diskussionen über den Datenschutz nicht. Das erste Gesetz zum
Schutz privater Daten in Deutschland
stammt aus dem Jahre 1215. Damals
wurde das Beichtgeheimnis für Priester gesetzlich festgehalten. Der Schutz
privater Adress-, Konto- und Personendaten dagegen ist seit 1983 in der
heutigen Form geregelt und seit 1995
EU-weit festgelegt. Echte Brisanz hat
der Datenschutz aber erst mit dem
Internet erlangt. Dank Onlinetechnologien lassen sich beispielsweise
Nutzerverhalten und Einkaufsgewohnheiten im Netz bestens für Marketingzwecke auswerten. So weiß in
der Tageszeitungsredaktion niemand
genau, welcher Artikel der Printausgabe wie intensiv gelesen wird. Auf
der Webseite der Zeitung ist diese
Information schnell abrufbar.
Im Internet geht es aber auch darum,
vor Abzocke, Betrug und vor allem
vor eigenen Fehlern auf der Hut zu
sein. Dabei helfen einige einfache
Regeln bei der Nutzung von E-Mail,
Onlineshops und anderen Seiten.
MUM
E-Mails gefahrlos senden
Keine Bank und kein Onlinehändler
wird Sie jemals per E-Mail darum
bitten, Ihre persönlichen Zugangsdaten über einen per Mail verschickten Zugangslink in eine Webseite
einzugeben. Sollten Sie solche Mails
erhalten, handelt es sich um einen
Phishingversuch. Löschen Sie die
Mail einfach.
Senden Sie vertrauliche Daten wie
Bankverbindungen oder Kreditkartennummern nicht per E-Mail, erst
recht keine Zugangsdaten oder Passwörter.
Telefongesellschaften schicken ihre
Rechnungen immer häufiger per
E-Mail oder verweisen in einer EMail auf eine neue Rechnung. Solche
Mails haben immer eine persönliche
Anrede und verweisen meist auf den
geschützten Kundenbereich auf der
Homepage des Anbieters. Unpersönliche Rechnungsmails mit Zahlungsaufforderung sind Fälschungen, mit
denen Betrüger möglicherweise Ihre
Kontodaten erfahren wollen.
Öffnen Sie nur Dateianhänge in
E-Mails, deren Absender Sie kennen,
die Sie erwarten und auf die sich der
Absender in seiner E-Mail klar und
deutlich bezieht.
Die lästige Spamflut entsteht vor
allem, weil Ihre Adresse auf Onlinefo-
ren oder anderen Webseiten auftaucht
oder weil windige Geschäftemacher
sie unseriösen Werbetreibenden weitergeben. Verwenden Sie daher für die
Kommunikation mit unbekannten
Händlern und Foren eine andere
E-Mail-Adresse, als für Ihren Mailverkehr mit Freunden. So schützen
Sie Ihr privates Postfach vor der Werbeflut durch unerlaubte E-Mail-Weitergabe. Bei Web.de-Freemail oder
Google-Mail können Sie problemlos
mehrere Adressen anmelden.
Antworten Sie nie auf offensichtliche
Spammails, auch wenn Sie dem Absender gerne mal die Meinung flüstern würden. Die Antwort bestätigt
den Spamversendern nur, dass Ihre
Adresse tatsächlich existiert.
Checkliste für
Internetgeschäfte
Wenn Sie bei einem Internethändler
erstmals einkaufen oder sich bei einer
Community anmelden, dann lesen
Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch. Achten Sie
auf Angaben für Nutzungskosten bei
scheinbar kostenlosen, aber anmeldepflichtigen Internetseiten.
Achten Sie auf die Datenschutz-Richtlinie. Darin muss der Anbieter informieren, wie er persönliche Kundendaten speichert, verarbeitet und an
wen er sie weitergibt. Bei Telefongesellschaften etwa muss man bei Ver-
Es lohnt sich auch ein Blick ins Impressum der Internetseite. Anbieter
mit Sitz in der Europäischen Union
sind neben unterschiedlich strikten
nationalen Regelungen den strengen
EU-Datenschutz-Richtlinien unterworfen. Für Anbieter aus anderen
Staaten gilt dagegen oft ein lockererer
Datenschutz, da hier nationale Datenschutzbestimmungen nur in geringer
Ausprägung oder gar nicht existieren
und internationale Regelungen, etwa
der OECD oder der Vereinten Nationen bloße Leitlinien sind. Bei Internetseiten bei denen ein Datentransfer
erfolgt, ist maßgeblich, wo der Server
steht. Hiernach richtet sich das anzuwendende Recht. Zwischen den USA
und der EU gibt es ein sogenanntes
„Safe-Harbour-Abkommen“, in dem
sich zwar nicht die USA als Land verpflichten, aber viele große US-Unternehmen, besonders Internetanbieter
wie Amazon, Google oder Ebay, einer
besonderen Datenschutzvereinbarung
beigetreten sind. Hat ein Vertragspartner seinen Sitz in Kirgisien oder auf
einer Pazifikinsel, ist äußerste Vorsicht
geboten.
Geben Sie nicht mehr Daten an, als
für den Einkauf oder die Anmeldung
auf einer Seite notwendig. Besonders
kritisch sollten Sie sein, wenn der
Anbieter eines scheinbar kostenlosen
Internetangebots Ihre Postadresse abfragt und sogar auf Plausibilität prüft.
Häufig stellen sich solche Angebote
nachträglich als kostenpflichtig dar.
Kunden werden dann mit Mahnungen bombardiert, in denen auf
Rechnungen verwiesen wird, die per
E-Mail verschickt wurden und etwa
im Spamfilter des Posteingangs gelandet sind.
Achten Sie darauf, dass Ihre persönlichen Daten von Anmelde- und
Bestellseiten immer verschlüsselt
übertragen werden. Ein Indiz dafür
gibt die Adresse: Steht in der Zeile vor
der Internetadresse „https://“, handelt
es sich um eine verschlüsselte Seite.
Meist weisen Internetprogramme
wie Microsoft Internet Explorer oder
Firefox beim Aufruf einer verschlüsselten Seite auch auf die Verschlüsselung hin, zum Beispiel durch Anzeige von einem Schloss. Dabei wird
zudem angegeben, wer Inhaber des
sogenannten „Verschlüsselungszertifikats“ ist. Dabei sollte es sich um die
Firma handeln, die auch im Impressum und in den AGBs steht.
Den Computer
sicher machen
Computerviren sind schädliche
Programme, die sich über E-MailAnhänge oder aus dem Internet
heruntergeladenen Dateien auf dem
Computer installieren. Ein Virenschutzprogramm gehört zur Grundausstattung jedes Computers – und
muss nicht teuer sein. Avira FreeAV
(u www.free-av.de) ist ein kostenloses Schutzprogramm für den pri-
vaten Einsatz mit allen wesentlichen
Funktionen.
In den Einstellungen von Internetprogrammen wie dem Internet Explorer lassen sich alle möglichen Sicherheitsstufen einrichten. Stellt man
sie zu restriktiv ein, wird ständig vor
verschlüsselten Seiten, Sicherheitszertifikaten und anderen im Grund
harmlosen Aktivitäten gewarnt. Stellen Sie die Sicherheit deshalb am besten auf „mittel“. Überprüfen Sie aber
stets, was genau Sie gerade anklicken,
herunterladen oder bestellen.
Bereinigen Sie regelmäßig Ihr Internetarchiv. Der Computer merkt sich
nämlich, welche Seiten Sie besucht
haben, was Sie dort angeschaut oder
bestellt haben. Er speichert sogenannte Cookies. Das sind kleine Dateien,
die Aktivitäten auf einer bestimmten
Internetseite festhalten und so ermöglichen, dass man sich auf bestimmten
Seiten nicht immer wieder neu anmelden muss. Unter dem Menübefehl
„Temporäre Internetdateien löschen“
können Sie Cookies, den Verlauf der
besuchten Seiten und lokal gespeicherte Bilder und Texte aus dem Internet
löschen. Das leert die Festplatte und
schützt vor Datenklau.
Ob Windows, Mac oder Linux – jedes Betriebssystem bietet mit der sogenannten Firewall („Brandmauer“)
einen eingebauten Schutz gegen Zugriffe von außen. Aktivieren Sie diesen Schutz auf jeden Fall, auch wenn
Sie bestimmte Anwendungen wie
Videochat oder Dateiübertragung extra freigeben müssen. Und wenn Sie
mit einem Router ins Internet gehen,
schalten Sie auch dort die Firewall auf
keinen Fall aus. Standardmäßig werden Windows- und Mac-Systeme
mit aktivierter Firewall installiert,
auch die meisten Router bieten den
Schutz ab Werk.
Phishing ist der Versuch, über gefälschte Webseiten Zugangsdaten und
andere persönliche Informationen
zu ermitteln. Spyware-Programme
installieren sich versteckt auf dem
Computer und erfassen beispielsweise, was Sie am Computer eingeben. Dies senden die Programme via
Internet an ihren Verbreiter zurück.
Internet-Sicherheitsprogramme wie
Kaspersky Internet Security 2009
finden diese Abzockerprogramme
zuverlässig heraus und warnen vor
Phishingseiten. Häufig sind sie kostenlos auf den Heft-CDs von Computerzeitschriften zu finden.
Haben Sie ein drahtloses Netzwerk,
brauchen Sie eine Verschlüsselung.
So kann keiner Ihre Daten, die per
WLAN (Wireless Local Area Network) übertragen werden, abhören.
Am besten verwenden Sie WPA2
(Wi-Fi Protected Access), wenn dies
nicht angeboten wird WPA, nur
wenn auch dies nicht geht, WEP. Ein
zusätzlicher Schutz, der zumindest
vor versehentlicher Einwahl Fremder
ins eigene Netzwerk schützt, ist das
Verstecken der Service Set Identifier
(SSID) – dem Namen Ihres WLANs.
Wie man das macht, ist meist im
Handbuch beschrieben.
Oktober 2009
Spezial: Freizeit/Technik
Grüne Unterhaltungselektronik
Die grünen TV-Techniken
Foto: LG Electronics Deutschland GmbH
Eco-LCD-Panels: Hersteller wie
Grundig oder Toshiba haben LCDFernseher mit dieser Technik, ihre
Hintergrundbeleuchtung arbeitet im
Prinzip wie die normaler LCD-TV-Geräte. Sie besteht aber aus weniger
Leuchtstoffröhren, denn ein spezieller
Filter zwischen der Lampe und dem
LCD-Panel sorgt dafür, dass weniger
Streulicht auf dem Weg durch die
Flüssigkristallelemente verloren geht.
Film ab
Die Klimadiskussion hat das Wohnzimmer erreicht.
Genauer gesagt: den Fernseher und die Hi-Fi-Anlage. Inzwischen sind viele Modelle auf dem Markt,
die besonders umweltfreundlich sind.
O
ffenbar haben die Hersteller
von TV-Geräten und DVDRekordern ihr Umweltgewissen entdeckt. Oder: Sie haben
verstanden, dass man mit niedrigem
Energieverbrauch, geringer Schadstoffbelastung und einer positiven
Öko-Bilanz bei vielen Verbrauchern
eher punkten kann als mit noch mehr
Pixeln, helleren Bildern oder noch unverständlicheren Kürzeln für Funktionen, die die Welt nicht braucht.
Tatsächlich kann sich die Branche
mit Öko-Themen noch profilieren.
Zwar verbraucht der durchschnittliche Haushalt viel mehr Energie fürs
Heizen, Kühlen und Gefrieren als für
Fernseher und Videorekorder. Doch
im Bereich der Haushaltsgeräte gibt
es seit Jahren klare Kennzeichnungen
für effiziente Gerätschaften. Und einen wachsenden Trend, solche Geräte
zu kaufen, um ältere Energiefresser
zu ersetzen. Für Fernseher dagegen
kommt eine solche Zertifizierung erst
in ein bis zwei Jahren.
Welche Kriterien
sind entscheidend?
Der Energieverbrauch ist sicher der
wichtigste Faktor in puncto Umwelteigenschaften, den Sie als Benutzer obendrein selbst auf der jährlichen
Stromrechnung mehr oder weniger
schmerzlich spüren. Er sollte natürlich
so gering wie möglich sein. Doch je
nach Geräteart unterscheiden sich die
Stromansprüche deutlich: Fernseher
zählen zu den hungrigsten Verbrauchern im Wohnzimmer. Ältere LCDGeräte mit etwa einem Meter Bilddiagonale verbrauchen über 200 Watt,
gleich große Plasmamodelle sogar
noch deutlich mehr. Die Entwicklung
Strom sparender Hintergrundbeleuchtungen geht zwar immer weiter voran,
gleichzeitig werden aber großformatige Flachbildfernseher mit größeren
Leuchtkörpern immer beliebter. So
relativiert sich der Spareffekt.
Hi-Fi-Verstärker benötigen nicht viel
weniger Strom als TV-Geräte. Selbst
wenn sie eingeschaltet ohne laufendes
Musikprogramm im Regal stehen, fließen durch viele Verstärker 100 Watt
und mehr an Ruhestrom. DVD-Spieler und -Rekorder oder Digital-TVEmpfänger geben sich dagegen auf
den ersten Blick eher bescheiden –
typische Geräte begnügen sich mit 15
bis 30 Watt. Sie sind aber oft versteckte Stromfresser. Denn Videorekorder
oder Digital-TV-Empfangsboxen, die
für Aufnahmen programmierbar sind
oder nachts Informationen für ein
elektronisches Programmverzeichnis
aus dem TV-Kabelnetz laden, benötigen oft mehrere Watt Energie im Ruhezustand. Das kann sich übers Jahr
zu großen Mengen an Energie, Klimabelastung und Kosten summieren.
Auch die Fertigung spielt eine wichtige Rolle. Wie viel Energie ist für die
Herstellung eines Geräts nötig? Welche giftigen Stoffe kommen dabei
zum Einsatz – nicht nur für das Gerät
selbst, sondern auch für den Herstellungsprozess? Ein weiterer Punkt ist
der Transport: Je kleiner und leichter ein Fernseher ist, desto weniger
Energie wird benötigt, um ihn aus
der Fabrik in den Laden zu transportieren. Auch der Transportweg
und die Art der Beförderung spielen
eine Rolle. Ein Gerät, das per Bahn
aus einem deutschen Werk in den
Laden befördert wird, hat in diesem
Punkt eine bessere Öko-Bilanz als ein
brandneues Gerät, das ab Fabrik aus
Japan eingeflogen wurde.
Genauso entscheidend ist das Ende
des Gerätelebens. Geht ein Fernseher
kaputt, sollen sich seine Reststoffe problemlos trennen und wiederverwenden lassen. Elektro- und Elektronik-
Geräte müssen ja seit einigen Jahren
gesondert gesammelt werden, damit
man sie möglichst komplett verwerten
kann. Für diesen Prozess sind übrigens
die Hersteller verantwortlich.
Auch Zubehörteile wie die Bedienungsanleitung zählen zur Öko-Bilanz. Immer häufiger liefern Hersteller nur noch dünne Heftchen mit und
verweisen auf eine Datei mit dem
kompletten Handbuch, die man im
Internet herunterladen kann.
Wie kann man
TV-Geräte vergleichen?
Es gibt verschiedene Siegel, mit der
sich die Daten von TV-Geräten vergleichen lassen – mit mehr oder weniger Erfolg. Die EU-Blume ist die
erste europaweite Zertifizierung von
TV-Geräten. Zu den Regeln für die
Auszeichnung eines Fernsehers mit
der Blume zählen ein Stand-by-Verbrauch von weniger als 0,5 Watt, ein
echter Netzschalter sowie ein Drittel
weniger Stromverbrauch im Betrieb
als durchschnittliche Vergleichsgeräte.
Über den absoluten Verbrauch sagt
das Logo nichts aus. Der Vergleich
im Marktumfeld fällt schwer, da der
Stromverbrauch von einer Gerätegeneration zur nächsten derzeit ohnehin
um mindestens ein Drittel sinkt. Der
maximal erlaubte Stand-by-Verbrauch
wird zudem seit Jahren von der Europäischen Kommission immer weiter
herabgesetzt. So kommt es, dass Hersteller, die das Blumenlogo einsetzen,
fast nur Geräte mit dieser Auszeichnung anbieten. Dazu gehörten bislang
Samsung und Sharp. Ab Herbst wollen
auch Philips und Sony mit dem Blumenlogo umweltbewusste Kunden
umwerben.
Das ECO-TV-Logo kennzeichnet die
neuen LCD-Fernseher von Toshiba
mit speziellen, Strom sparenden Beleuchtungen und der Betriebsart „Autoview“. Sie sollen im Normalbetrieb
etwa 26 Prozent weniger Strom benötigen. Schaut man in einem dunklen
Raum fern, senkt Autoview über einen Helligkeitssensor die Leuchtkraft
des Bildschirms und damit auch die
Leistungsaufnahme – laut Hersteller
bis auf unter 70 Watt bei einem 106Zentimeter-Gerät. Diese Technik und
Kathodenlampen: Sony ersetzte in
seiner Eco-Serie WE5 die kalten Kathodenleuchtröhren, bislang in über
90 Prozent aller Flachbildfernseher,
durch heiße. Sie haben eine höhere
Lichtausbeute und sollen so 50 Prozent Energie sparen.
LED-Beleuchtung: Statt Leuchtstoffröhren setzen immer mehr Hersteller
Hintergrundbeleuchtungen
aus Leuchtdioden ein. Diese Lichtquellen benötigen bei gleicher Helligkeit 30 bis 50 Prozent weniger Energie als normale CCFL-Lampen.
LED-Backlight/Edge-LED: Beim
Backlight sitzen viele einzelne LEDs
hinter dem Bildschirm und durchleuchten das LCD-Panel wie ein Dia.
Sie lassen sich in Gruppen steuern,
um einzelne Bereiche der Beleuchtung zu dimmen. Dunkle Bildinhalte
werden so noch plastischer dargestellt. Das spart Strom und steigert
den Kontrasteindruck. Edge-LEDs
solche Schaltungen haben auch andere
Hersteller – mit anderen Logos.
Philips kennzeichnet seine selbst
ernannten Öko-Geräte mit einem
Haken in Form eines grünen Blatts
(„Green Tick“) und lässt sie dafür in
den fünf Kriterien Energieverbrauch,
Gewicht, Packmaß, Materialqualität
und Schadstoffbelastung von einem
externen Prüfinstitut testen. Das Gerät
muss in einem Kriterium mindestens
zehn Prozent besser sein als der direkte
Vorgänger oder als zwei Konkurrenzprodukte mit ähnlichen technischen
Daten. In den übrigen vier Kriterien
muss es wenigstens so gut abschneiden wie die Vergleichsgeräte.
Die EU-Kennzeichnung
Ab 2010 oder 2011 soll eine europaweit vergleichbare Kennzeichnung
von TV-Geräten nach ihrer Effizienz
folgen, die den „AAA+“-Aufklebern
von Kühlschränken und Waschmaschinen überlegen sein soll. Nach
heutigem Stand ist eine Kennzeichnung geplant, die anzeigt, um wie
viele Prozentpunkte ein Gerät die
Vorgabe unterschreitet. Ein Fernseher mit der Kennzeichnung „A-20“
verbraucht danach 20 Prozent weniger Strom als die EU zulässt, ein
„A-50“-Gerät sogar nur die Hälfte.
Allerdings entzündete sich in der Vergangenheit immer wieder ein Streit
um die Art der Kennzeichnung mit
Buchstaben oder prozentualen Angaben, wie der Philips-Nachhaltigkeitsexperte Herbert Rutkowski feststellt.
„Das Europaparlament hat es heuer
verpasst, den Entwurf der Verordnung für die Kennzeichnung vor der
Sommerpause zu verabschieden.“ Da
die Umsetzung der Richtlinie nach
dagegen sitzen rings um das Bild im
Rahmen und schicken ihr Licht über
Leuchtbahnen an jede Stelle des
Bildschirms. Dabei lässt sich das
Bild nicht lokal dimmen.
Neo-PDP: Mit der Technik will der
Plasmahersteller Panasonic den
immer sparsameren LCD-Großbildfernsehern Paroli bieten. Dank
kleinerer Stege zwischen den einzelnen Plasmabildpunkten und einer
neuen Art des Edelgases Phosphor,
das per Spannungsentladung das
Licht erzeugt, sind die neuen Plasmas deutlich sparsamer.
Helligkeitssensor: Er misst das
Umgebungslicht und setzt die Helligkeit des Fernsehbildes in dunkler
Umgebung herunter. Wer abends
das helle Deckenlicht abschaltet,
spart doppelt: den Strom für die
Beleuchtung und den fürs ultrahelle
TV-Bild.
Dynamischer Kontrast: Auch der
Bildinhalt entscheidet über die optimale Helligkeit. Fernseher mit automatischer Anpassung dimmen die
Beleuchtung. Neue Geräte mit LEDBacklight lassen sich teils in sehr
kleinen Bereichen dunkler oder heller abdunkeln. In Plasmafernsehern
leuchtet übrigens jede Zelle selbst
– je nach Bildhelligkeit heller oder
dunkler. Deshalb benötigen sie für
einen düsteren Film weniger Strom.
deren Verabschiedung aber etwa ein
Jahr dauere, sieht er die Kennzeichnungspflicht für Europa nicht vor
Mitte 2011 kommen. Immerhin: Die
EU gibt künftig vor, dass TV-Geräte
bezogen auf ihre Größe nur eine bestimmte Menge an Energie verbrauchen dürfen. Bislang ist der Grenzwert ab August 2010 geplant und soll
2012 nochmals verschärft werden.
Bei einer Verzögerung dürften sich
auch diese Termine verschieben. Man
unterscheidet dabei anfangs zwischen
Fernsehern mit voller HDTV-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte) und
solchen mit geringerer Auflösung.
Hintergrund: Full-HD-Modelle brauchen mehr Energie als gleich große
Fernseher mit weniger Bildpunkten.
Wie lassen sich andere
Geräte vergleichen?
Für kleinere Audio-/Videogeräte gibt
es diesbezüglich weder vergleichbare
Kennzeichnungen noch Pläne. In
Anbetracht der zähen Umsetzung
solcher Zertifikate scheint das auch
kaum machbar: Die Technik schreitet
viel schneller voran, als die EU-Bürokraten in endlosen Debatten mit
Branchenvertretern, Parlamentariern
und anderen Lobbyisten entsprechende Regeln aufstellen könnten.
Nur der Stand-by-Verbrauch von
Videorekordern, DVD-Spielern und
ähnlichen Geräten soll per EU-Verordnung auf unter ein Watt begrenzt
werden. Auch deshalb bleibt für klimabewusste Kunden meist nur der eigene Vergleich, um unter der Masse
angebotener Produkte ein möglichst
energiesparendes zu finden. Es ist dabei nicht ehrenrührig, mit dem Strommessgerät bewaffnet in den Elektronikmarkt zu pilgern.
MUM
Marktdaten
Oktober 2009
Freizeit/Technik
Freizeit und Erholung sind für ÖKOTEST-Leser besonders wichtig, da sie
beruflich sehr eingespannt sind und
sich in ihrer freien Zeit regenerieren
wollen. Sie sind sehr aktiv und vielseitig interessiert. Körperlicher und
geistiger Ausgleich sind gefordert.
Bücherlesen, Verreisen, Fotografieren sowie Besuche von kulturellen
Veranstaltungen und Sportarten wie
Joggen, Walken und Skifahren werden regelmäßig praktiziert. In der
Freizeit bildet sich der ÖKO-TESTLeser aber auch durch Studienreisen
und Veranstaltungen sowie durch
gezielte Computer- und Internetnutzung systematisch weiter. Einen
besonderen Stellenwert nimmt die
Fotografie ein. ÖKO-TEST-Leser
waren schon engagierte Fotografen,
als es ausschließlich analoge Systeme
gab. Heute befassen sie sich mit den
neuen Techniken und Möglichkeiten
der Digitalfotografie.
Auswertungen TdW 2009
Kate-
Basis-
gorie
ZG
Freizeit
25 – 49
Freizeit
Zielgruppe
TNP
Reichweite
Affinität
ZG-
Rang Anteil %
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
Produktinteresse: Interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6): Freizeitbekleidung
38,12
2
4,2
0,28
34
155
43
15,6
25 – 49
Produktinteresse: Interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6): Sportbekleidung
43,42
2
5,1
0,24
27
186
33
13,7
Freizeit
25 – 49
Freizeittätigkeiten (regelmäßig/intensiv): Bücher lesen
39,88
1
5,4
0,26
24
197
20
14,9
Freizeit
25 – 49
Freizeitbeschäftigungen (regelmäßig/intensiv): PC/Computer arbeiten
25,42
4
4,4
0,41
29
161
38
23,4
Freizeit
25 – 49
Freizeittätigkeiten (regelmäßig/intensiv): Onlineangebote, das Internet nutzen, „surfen“
31,11
4
4,1
0,34
31
149
50
19,1
Freizeit
25 – 49
Produktinteresse: Fortbildungs-, Weiterbildungsangebote: interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6)
35,96
1
5,6
0,29
26
205
18
16,5
Online
25 – 49
Dauer der privaten Nutzung von Onlineangeboten/Internet in einer Woche: zwei und mehr Stunden
26,76
2
5,5
0,39
27
203
30
22,2
Online
25 – 49
Privat online gekaufte Produkte: Bücher
28,60
1
6,8
0,37
20
250
17
20,8
Online
25 – 49
Privat online gekaufte Produkte: Eintrittskarten für Veranstaltungen
32,90
2
5,7
0,32
27
211
30
18,1
Online
25 – 49
Privat online gekaufte Produkte: Reisen, Last-minute-Reisen, Pauschalreisen oder Bahn-, Flugtickets
35,19
3
4,7
0,30
32
172
43
16,9
ÖKO-TEST-LeserInnen sind leidenschaftliche
und regelmäßige Buchleser.
Für ÖKO-TEST-LeserInnen ist die berufliche
Weiterbildung ein sehr wichtiger Bestandteil der Karriere.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
19,67
Affinität
232
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
25,19
Affinität
163
essen&trinken
33,36
166
essen&trinken
39,85
125
stern
41,49
135
stern
40,52
125
GEO
42,68
185
DER SPIEGEL
48,31
140
DER SPIEGEL
44,48
169
GEO
53,84
132
FOCUS
63,96
140
FOCUS
57,48
141
FIT FOR FUN
67,55
186
FIT FOR FUN
57,94
195
Eltern
74,31
230
Eltern
70,83
218
Brigitte
79,88
153
Brigitte 106,91
103
VITAL
118,50
166
VITAL 118,96
149
Das Haus
130,02
153
Das Haus 125,37
143
TKP in €
Affinität
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
Bücher: interessiert mich ganz besonders
ÖKO-TEST-LeserInnen lieben die
Kunst- und Kulturszene.
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
Berufliche Weiterbildung: interessiert mich ganz besonders
ÖKO-TEST-LeserInnen interessieren sich für die
Fotografie und kaufen Digitalkameras.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
64,97
Affinität
272
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
182,65
Affinität
199
essen&trinken
114,82
187
PC-WELT
350,37
229
GEO
128,06
239
stern
361,89
123
DER SPIEGEL
143,43
203
GEO
374,33
168
stern
145,57
149
DER SPIEGEL
487,68
123
FIT FOR FUN
208,93
233
Eltern
516,33
264
Brigitte
239,90
198
CHIP Test & Kauf
517,58
340
FOCUS
248,21
140
FIT FOR FUN
535,31
186
Eltern
346,49
192
FOCUS
568,02
125
VITAL
495,19
154
PC Magazin
663,91
139
Das Haus
502,31
154
CHIP FOTO-VIDEO digi. 1.241,66
232
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Kunst- und Kulturszene: interessiert mich ganz besonders
Angebot zu diesem Thema
+
3 x 1/1-Seite zu 7.200 € = 21.600 €
– 20 % Rabatt (4.320 €) = 17.280 €
MUM
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
Fotografieren: Interesse und Kaufplan digitale Kamera
ÖKO-TEST-LeserInnen sind Experten
auf dem Gebiet der Fotografie.
Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften:
+
TKP in €
Affinität
Kombirabatte
gelten für alle
Anzeigenformate
(außer im ÖKOTEST Marktplatz).
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
94,49
Affinität
187
PC-WELT
132,00
296
stern
142,55
153
PC Magazin
151,84
297
DER SPIEGEL
168,15
174
GEO
189,15
162
CHIP FOTO-VIDEO digi.
222,90
630
FOCUS
229,02
152
CHIP Test & Kauf
276,26
311
FIT FOR FUN
281,26
173
Eltern
291,45
228
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Fotografieren interessiert und –
gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
Oktober 2009
Marktdaten
Bauen/Wohnen/Renovieren
Tests und Hintergrundberichte zu diesen Themenfeldern sind seit über 23
Jahren fester Bestandteil der redaktionellen Berichterstattung. Die Verbraucher informieren sich zu dem Bereich
Bauen, Wohnen & Renovieren nicht
nur Monat für Monat im ÖKO-TESTMagazin, sondern nutzen hierzu auch
die themenaffinen Publikationen von
ÖKO-TEST. Dazu gehören Ratgeber,
Spezials, Kompakts, das Jahrbuch und
das Themenjahrbuch Bauen, Wohnen
& Renovieren. Gerade durch den
Trend Homing werden verstärkt Informationen zu diesem Bereich von
Verbrauchern nachgefragt. Besonders
die gehobenen, kaufkräftigen Zielgruppen von ÖKO-TEST investieren
in qualitativ hochwertige Produkte.
Sie haben das Potenzial, sich Luxus
zu leisten (siehe AWA 2009). ÖKOTEST-Leser sind bereit, für die eigenen vier Wände einiges Geld mehr
auszugeben.
Auswertungen TdW 2009
Kategorie
Zielgruppe
Basis-
TNP
ZG
Reichweite
Affinität
ZG-
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
Rang
Anteil %
Wohnen
25 – 49
Besitz von Immobilien im Haushalt: frei stehendes Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus
22,43
1
4,7
0,47
28
174
12
26,5
Wohnen
25 – 49
Heißluftherd im Haushalt vorhanden
29,46
1
5,4
0,36
25
198
12
20,2
Wohnen
25 – 49
Geschirrspülmaschine im Haushalt vorhanden
12,88
1
4,1
0,82
31
152
23
46,2
Wohnen
25 – 49
Wohnfläche der Wohnung/des Hauses über 110 qm und mehr
27,90
1
4,6
0,38
27
170
18
21,3
Wohnen
25 – 49
In Wohnung/Haus vorhandene Räume: Kinder-/Jugendzimmer
16,16
1
4,0
0,65
30
149
19
36,8
Wohnen
25 – 49
In Wohnung/Haus vorhandene Räume: Arbeitszimmer/Homeoffice
24,19
1
4,5
0,43
28
165
21
24,6
Wohnen
25 – 49
In Wohnung/Haus vorhandene Räume: Gäste-WC
19,74
1
4,5
0,53
28
166
14
30,1
Wohnen
25 – 49
In Wohnung/Haus vorhandene Räume: Kamin/Kaminofen/Kachelofen
37,72
1
5,4
0,28
25
199
14
15,8
Wohnen
25 – 49
Gründe, eine regenerative Heizungslösung zu bevorzugen: Umweltbewusstsein
37,68
1
5,4
0,28
24
198
16
15,8
Wohnen
25 – 49
Man sollte sich nur solche Haushaltsgeräte anschaffen, die sparsam im Verbrauch sind, auch wenn sie zunächst teurer sind
23,67
1
4,1
0,44
30
152
22
25,1
ÖKO-TEST-LeserInnen haben eine hohe Ausgabebereitschaft,
wenn es um ihre Einrichtung, ihr Haus oder ihre Wohnung geht.
ÖKO-TEST-LeserInnen interessieren sich ganz besonders
für das Thema Bauen, Modernisieren & Renovieren.
TKP
16,07
Affinität
ÖKO-TEST-Magazin
stern
23,49
SCHÖNER WOHNEN
25,10
114
DER SPIEGEL
32,88
FOCUS
37,27
Wohnen & Garten
43,35
selbst ist der Mann
55,60
Wohnen
60,20
SELBER MACHEN
62,74
Das Haus
66,07
136
144
109
115
117
135
119
135
144
HÄUSER 101,22
145
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Hohe Ausgabebereitschaft: Bereiche, die so wichtig sind, dass
man bereit ist, dafür einiges Geld auszugeben: meine Einrichtung, mein Haus, meine Wohnung
TKP in €
Affinität
In ÖKO-TEST finden Sie Experten zum Thema Bauen, Modernisieren & Renovieren, die öfters Ratschläge bzw. Tipps geben.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
55,18
stern
79,51
selbst ist der Mann
81,40
SCHÖNER WOHNEN
87,47
SELBER MACHEN
88,46
DER SPIEGEL
104,48
FOCUS
109,37
Wohnen & Garten
119,64
Wohnen
142,54
Das Haus
152,94
HÄUSER
191,90
TKP in €
Affinität
TKP
49,68
SCHÖNER WOHNEN
76,56
stern
78,95
selbst ist der Mann
79,19
SELBER MACHEN
89,72
Wohnen & Garten
98,46
FOCUS
111,32
DER SPIEGEL
116,48
Das Haus
132,25
Wohnen
132,55
HÄUSER
189,43
147
126
344
154
357
128
146
158
187
232
286
Angebot zu diesem Thema
3 x 1/1-Seite zu 7.200 € = 21.600 €
– 20 % Rabatt (4.320 €) = 17.280 €
144
155
111
312
310
169
126
101
236
177
255
ÖKO-TEST-LeserInnen wollen in den nächsten ein bis zwei
Jahren in Wärmedämmung (Dach, Fassade) investieren.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
175,24
stern
273,51
SCHÖNER WOHNEN
321,58
DER SPIEGEL
345,71
selbst ist der Mann
358,71
FOCUS
370,89
Wohnen & Garten
428,02
SELBER MACHEN
440,81
Das Haus
536,34
Wohnen
575,94
Affinität
182
144
165
152
308
169
174
282
260
182
HÄUSER 1.112,02
TKP in €
Affinität
194
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten
ein bis zwei Jahren: Wärmedämmung (Dach, Fassade)
ÖKO-TEST-LeserInnen wollen in nächster Zeit in Solaranlage
zur Stromerzeugung oder zur Wärmegewinnung investieren.
Sie buchen eine 1/1-Seite 4 c in folgenden Heften:
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Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Bauen, Modernisieren, Renovieren:
interessiert mich ganz besonders
TKP in €
Affinität
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Informationsinteresse: Bauen, Modernisieren, Renovieren
interessiert und – gebe öfters Ratschläge, Tipps, gelte da als Experte
+
ÖKO-TEST-Magazin
Kombirabatte
gelten für alle
Anzeigenformate (außer
im ÖKO-TEST
Marktplatz).
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
275,59
SCHÖNER WOHNEN
498,97
stern
529,36
Wohnen & Garten
572,84
DER SPIEGEL
601,60
FOCUS
644,46
Wohnen
870,93
selbst ist der Mann
957,60
Das Haus
973,16
Affinität
238
219
153
267
180
200
248
237
295
SELBER MACHEN 1.010,26
253
HÄUSER 4.465,13
TKP in €
Affinität
99
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Renovierungs-, Modernisierungspläne in den nächsten
ein bis zwei Jahren: Solaranlage zur Stromerzeugung oder zur Wärmegewinnung
MUM
10
Marktdaten
Oktober 2009
Kinder/Baby
Die Zielgruppe „Familie“ erreichen
Sie durch ÖKO-TEST höchst wirtschaftlich. Familien mit Kleinkindern
oder mit Kindern bis zu 14 Jahren
sind besonders qualitätsbewusst und
wollen für ihre Kinder nur das Beste.
Ob es um Ernährung und Gesundheit oder um die Ausbildung/Bildung
ihrer Kinder geht, ÖKO-TEST-Eltern
möchten das Optimum an Unterstützung geben. Hochwertige Produkte
und Nutzung neuester Technologien
in der Ausbildung sind hier selbstverständlich. Besonders engagiert sind
die ÖKO-TEST-Leser, wenn es um
ihre Aktivitäten geht. In ihrer Freizeit
möchten sie Sinnvolles erleben und
gestalten diese Zeit besonders be-
wusst. Sie treiben Sport, lesen überdurchschnittlich viel, sind an Kunst
und Kultur und ihrer Weiterbildung
sehr interessiert. ÖKO-TEST-Leser
sind auf dem Gebiet der Freizeitgestaltung Experten.
Auswertungen TdW 2009
Kate-
Basis- Zielgruppe
gorie
ZG
Kinder
25 – 49 Baby/Kleinkinder bis vier Jahre im Haushalt
Kinder
TNP
Reichweite
Affinität
ZG-
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
Rang
Anteil %
54,10
4
4,6
0,19
29
170
17
11,0
25 – 49 Kaufhäufigkeit von Babykost/Kleinkindernahrung für den Haushalt: mehrmals in der Woche oder etwa einmal in der Woche
145,15
5
6,3
0,07
27
231
24
4,1
Kinder
25 – 49 Hauptsächlich oder auch noch gekaufte Babykost/Kleinkindernahrung: Fertigkost in Gläschen
129,35
4
5,4
0,08
29
198
21
4,6
Kinder
25 – 49 Produktinteresse: interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6): Babynahrung, Babywindeln etc.
138,60
4
4,7
0,08
31
174
41
4,3
Kinder
25 – 49 Kauf von Papier-/Zellstoffwindeln für den Haushalt: auf Vorrat für mehr als eine Woche
194,41
6
6,1
0,05
25
224
21
3,1
Kinder
25 – 49 Hauptsächlich oder auch noch gekaufte Babykost/Kleinkindernahrung oder Babyteesäfte
131,08
4
5,4
0,08
29
197
15
4,5
Kinder
25 – 49 Kaufhäufigkeit von Kinderbekleidung: vierteljährlich
41,47
1
4,4
0,25
33
162
40
14,3
Kinder
25 – 49 Kinder im Haushalt von sechs bis unter zehn Jahren
47,51
1
4,5
0,22
27
164
19
12,5
Kinder
25 – 49 Kinder unter 14 Jahre im Haushalt: vier bis unter sechs Jahre (weiblich/männlich)
87,59
1
4,6
0,12
28
168
13
6,8
Kinder
25 – 49 Produktinteresse: Spielwaren (außer Videospiele): interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6)
71,39
2
4,8
0,15
34
177
44
8,3
Mit ÖKO-TEST erreichen Sie Haushalte mit Kindern
im Alter von sechs bis 14 Jahre besonders wirtschaftlich.
ÖKO-TEST-LeserInnen finden es
erstrebenswert Kinder zu haben.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
16,07
Affinität
144
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
31,97
Affinität
161
stern
26,15
109
stern
57,71
110
Eltern
31,19
279
spielen und lernen
70,85
341
Leben & erziehen
34,35
285
Eltern
73,22
264
Baby&Co
35,69
284
Familie&Co
75,40
374
DER SPIEGEL
36,77
104
Leben & erziehen
76,02
286
Eltern family
38,64
306
DER SPIEGEL
85,31
99
spielen und lernen
42,64
256
BABY und Familie
90,03
182
FOCUS
42,75
107
FOCUS
102,54
99
Familie&Co
43,13
295
Brigitte
118,24
117
Brigitte
57,04
109
Baby&Co
129,58
174
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; eigene Kinder im Haushalt von sechs bis 14 Jahre
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre;
persönliche Wertorientierungen – wichtig und erstrebenswert: Kinder haben
TKP in €
Affinität
Eigene Kinder im Haushalt bis 14 Jahre und
wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht.
Regelmäßige Babykosteinkäufer erreichen Sie
mit ÖKO-TEST besonders ökonomisch.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
32,28
Affinität
228
Eltern
TKP
120,00
Affinität
1.003
Eltern
58,69
471
ÖKO-TEST-Magazin
167,78
191
stern
65,16
139
Eltern family
211,66
771
Eltern family
73,27
512
Familie&Co
242,68
725
spielen und lernen
77,08
449
spielen und lernen
242,71
621
Leben & erziehen
78,27
397
stern
353,10
112
DER SPIEGEL
78,49
155
DER SPIEGEL
459,39
115
Baby&Co
89,29
361
FÜR SIE
519,71
136
Familie&Co
93,81
430
FOCUS
568,50
111
FOCUS
97,77
148
Living at Home
736,60
209
Brigitte
152,86
129
Brigitte
754,50
114
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; eigene Kinder im Haushalt bis 14 Jahre +
wirtschaftlich leistungsfähigste und gebildetste Schicht Stufe 1 – 3: 85 – 140 Punktwerte
Angebot zu diesem Thema
+ +
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; persönlicher Kauf in den letzten 14 Tagen: Babykost
Mit einem TKP von 42,43 € kommt ÖKO-TEST auf den
zweiten Platz bei Familien mit Kindern unter sechs Jahren.
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Anzeigenformate (außer im
ÖKO-TEST Marktplatz).
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– 20 % Rabatt (4.320 €) = 17.280 €
MUM
TKP in €
Affinität
Baby&Co
TKP
42,38
Affinität
768
ÖKO-TEST-Magazin
42,43
175
Eltern
45,36
615
Leben & erziehen
55,63
564
Eltern family
57,74
656
spielen und lernen
65,46
533
Familie&Co
75,36
541
stern
87,64
104
DER SPIEGEL
114,54
107
FOCUS
135,36
108
Brigitte
223,57
89
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; eigene Kinder im Haushalt bis unter sechs Jahre Oktober 2009
Marktdaten
11
Geld/Recht/Versicherungen
Besonderes Verantwortungsbewusstsein und Engagement zeichnet die
ÖKO-TEST-Leser aus, wenn es um
ihre Geldanlagen und Versicherungen
geht. Sie verhalten sich umsichtig, wollen informiert und auf dem neuesten
Stand sein, wenn es um ihre Vorsorge
geht. Sie sind auch bereit, für die eigene Altersvorsorge mehr Geld auszugeben. So verlangen sie einen besonderen Schutz und wollen privat krankenversichert sein oder den gesetzlichen
Versicherungsschutz erweitern. ÖKOTEST-Leser sind an Finanzthemen,
Aktien und Investmentfonds interessiert und geben selbst Tipps. Bei dieser
Einstellung verwundert es nicht, dass
die AWA-Kernzielgruppe „Geldanla-
ge“ besonders wirtschaftlich erreicht
wird. Ein Grund hierfür ist die hohe
Affinität der Leser in der wirtschaftlich leistungsfähigsten und gebildetsten Schicht der Gesellschaft im Alter
von 25 bis 49 Jahren.
Auswertungen TdW 2009
Katego-
Basis-
rie
ZG
Zielgruppe
TNP
Reichweite
Affinität
€
Rang
%
Mio.
Rang
Index
ZG-
Rang Anteil %
Finanzen 25 – 49
Mindestens ein Bausparvertrag in der Anspar- u. Tilgungsphase im Haushalt
21,69
1
4,7
0,48
28
171
18
27,4
Finanzen 25 – 49
Aussagen zur Altersvorsorge: Habe mich schon damit beschäftigt, bin aber noch nicht ganz zufrieden damit
30,44
1
4,5
0,34
28
166
8
19,5
Finanzen 25 – 49
(Punkt: 5 + 6 von 6) Ich möchte besser informiert werden über die verschiedenen Kreditmöglichkeiten
54,46
3
4,4
0,19
30
162
35
10,9
Finanzen 25 – 49
In Anspruch genommene Kredite im Haushalt: zur Baufinanzierung
38,62
1
5,8
0,27
22
214
12
15,4
Finanzen 25 – 49
Produktinteresse: interessiert (Punkt: 5 + 6 von 6): Altersvorsorge
44,32
2
4,4
0,24
29
163
53
13,4
Finanzen 25 – 49
Abgeschlossene Versicherung im Haushalt: Zusatzversicherung zum Zahnersatz
51,53
1
4,8
0,20
28
177
25
11,5
Finanzen 25 – 49
Abgeschlossene Versicherung im Haushalt: Berufsunfähigkeitsversicherung
27,05
1
5,3
0,39
26
196
17
22,0
Finanzen 25 – 49
Abgeschlossene Versicherung im Haushalt: private Pflegeversicherung
50,17
1
6,8
0,21
19
250
16
11,8
Finanzen 25 – 49
Abgeschlossene Versicherung im Haushalt: private Krankenversicherung als Vollversicherung
55,10
1
6,8
0,19
20
250
17
10,8
Finanzen 25 – 49
Abgeschlossene Versicherung im Haushalt: private Rentenversicherung
35,58
1
5,7
0,30
23
210
13
16,7
Mit ÖKO-TEST erreichen Sie die Kernzielgruppe
für Geldanlagen am günstigsten.
Mit ÖKO-TEST erreichen Sie ohne Streuverluste
die Kernzielgruppe für Versicherungen.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
42,18
Affinität
200
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
27,12
Affinität
162
ADAC motorwelt
74,73
144
ADAC motorwelt
37,96
148
stern
74,77
139
stern
40,92
132
DER SPIEGEL
83,22
167
DER SPIEGEL
56,66
128
FOCUS
100,61
165
FOCUS
59,30
146
FOCUS-MONEY
116,04
351
Guter Rat
73,75
120
Guter Rat
147,50
116
FOCUS-MONEY
99,69
213
Wirtschaftswoche
150,79
303
Wirtschaftswoche
128,08
186
Capital
160,37
285
Capital
145,33
164
manager magazin
174,76
345
manager Magazin
170,51
184
impulse
400,80
258
impulse
264,63
203
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Kernzielgruppe: Versicherungen
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Kernzielgruppe: Geldanlagen
ÖKO-TEST-LeserInnen suchen vom Staat
unabhängige Geldanlagen.
ÖKO-TEST-LeserInnen möchten noch mehr
in ihre Altersvorsorge investieren.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
18,50
Affinität
132
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
39,14
Affinität
155
stern
25,50
118
stern
65,91
114
ADAC motorwelt
26,95
116
ADAC motorwelt
70,27
111
DER SPIEGEL
34,59
117
DER SPIEGEL
89,03
113
FOCUS
40,19
120
FOCUS
105,39
113
Guter Rat
48,20
103
Guter Rat
127,78
96
FOCUS-MONEY
76,56
154
FOCUS-MONEY
236,92
124
Wirtschaftswoche
90,67
146
Wirtschaftswoche
278,67
118
manager magazin
111,47
157
manager magazin
319,96
136
Capital
114,93
115
Capital
349,90
94
impulse
198,24
151
impulse
527,89
141
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Einstellungen zum Geld, zur Geldanlage, zur Vermögenssituation: Leute, die lieber selbst vorsorgen, möglichst unabhängig vom Staat sein möchten
Angebot zu diesem Thema
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– 20 % Rabatt (4.320 €) = 17.280 €
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Einschätzung der bisherigen Anstrengungen zur
Altersvorsorge nicht ausreichend trotz Besitz von privater Kapitallebensversicherung/
Betriebsrente/Immobilien/Häuser oder privater Rentenversicherung
Ethische und ökologische Anlageformen
interessieren ÖKO-TEST-LeserInnen besonders.
ÖKO-TEST-Magazin
TKP
119,56
Affinität
423
DER SPIEGEL
370,47
225
stern
388,24
160
ADAC motorwelt
495,99
130
FOCUS
573,22
173
FOCUS-MONEY
617,51
396
manager magazin
617,89
585
Wirtschaftswoche
623,94
439
Capital
722,00
379
Guter Rat
926,67
110
impulse 1.976,01
314
TKP in €
Affinität
AWA 2009; Zielgruppe 25 – 49 Jahre; Ethische, ökologische Anlageformen
interessieren mich sehr
MUM
12
Heftvorschau im Detail
ÖKO-TEST-Magazin
Dezember 2009
Oktober 2009
Themenjahrbuch
Gesundheit & Medikamente
Die Themen im Überblick:
 Einkaufen auf Wochenmärkten, Bauernhöfen etc.
 Kinder und Medikamente
 Spenden
 Ahnenforschung
 kuriose Studien
 Kauf gebrauchter Eigentumswohnungen
 Kaminöfen
Die TESTs:
 Lachs
 Mandarinen
 Bademäntel
 Spielzeug
 Ausbildungs- versicherungen
 edle Körperlotionen
 Geschenke
 Holz- und Solarfonds
DU: 28.10.2009
EVT: 27.11.2009
Die TESTs:  Allergiemittel  Calcium  Durchfallmittel  Echinacea  elekt- rische Zahnbürsten  Fitnessstudios  Gebissreiniger  Gelenkkapseln
 Gleitmittel  Johanniskraut  Kondome  Kontaktlinsenpflege  Magnesium  Mittel bei Hautallergien  Mittel gegen Blasenentzündung  Mittel
gegen Regelschmerzen  Mittel gegen trockene Augen  Mittel gegen
Wechseljahresbeschwerden  Multivitamintabletten  Mundspülungen
 Nackenstützkissen  Nahrungsergänzungsmittel f. Augen  Neurodermitiscremes  PMS-Mittel  Scheidenpilzmittel  Schlafmittel  Schlankheitsmittel  Schmerzmittel  Schnupfenmittel  Sonnenbrandmittel  Vibratoren
 Vitamine  Zahnbürsten  Zahnpasta
DU: 22.10.2009 | EVT: 09.11.2009
Ratgeber
Essen, Trinken & Genießen
Spezial Umwelt & Energie
Umwelt
Die Themen im Überblick:
 regional Einkaufen: Wochenmärkte, Bauernhöfe, Supermärkte
 regionale Produkte/ Produktion: Bier,
Schnaps, Käse, Mineralwasser etc.
 regionale Gerichte
 Die besten Restaurants
Die TESTs:
 Biersorten
 Senfprodukte
 Milch
 Mineralwasser
DU: 22.10.2009
EVT: 09.11.2009
Die Themen im Überblick:  alternative Autoantriebe  Folgen des Klimawandels  Rettungsplan für Meere  ökolog. Ernährung  Rohstoffe 
Photovoltaik  Öko-Strom-/Bio-Gas-Anbieter  energiesparende Haushaltsgeräte  staatl. Unterstützung  Wasserverschwendung  Wälder
 Soja- und Palmölanbau  die Umwelt zu DDR-Zeiten  Arbeitgeber
Umweltschutz  umweltschädliche Subventionen etc.
DU: 12.10.2009 | EVT: 26.10.2009
MUM
Wir bitten um Verständnis, wenn sich aus aktuellem Anlass Themen ändern.
Oktober 2009
Heftvorschau im Detail
13
Themenjahrbuch
Bauen, Wohnen & Renovieren
Themenjahrbuch
Kleinkinder
Die Themen im Überblick:  Blockheizkraftwerke  Bodenbeläge  Photovoltaikanlagen  Gas-Brennwert  Handwerkerportale  Häuser  Holz  Kaminöfen  Lacke/Lasuren 
Möbel Gütesiegel  Öko-Gas-Anbieter  Öko-Strom-Anbieter
 Öl-Brennwert  Pelletkessel  Regenwassernutzung  solarthermische Systeme, Heizung  solarthermische Systeme,
Warmwasser  Tapeten
Die TESTs:
 Babykarottensaft  Babycremes  Babyphone  Brühwürstchen  Doppelkekse  Feuchttücher  Fieber-/Schmerzmittel
 Fluoridtabletten  Gläschenkost  Gute-Nacht-Breie 
Holzpuzzles  Holzpuzzles für ältere Kinder  Impfstoffe 
Kinderfahrräder  Kindermatratzen  Luftballons  Milch 
Mineralwässer  Muttermilchersatz (HA, Folgenahrung 1, pre)
 Neurodermitiscremes  Nuss-Nougat-Cremes  Planschbecken  Reiswaffeln  Schnuller, Latex  Schnuller, Silikon 
Schokoladeneis  Schokopudding  sensitive Feuchttücher 
Shampoos für Kids  Spieluhren  Spielzeug (Actionsfiguren,
Anziehpuppen, Bausteine, Fahrzeuge, Kugelbahnen, Kunststofffiguren, Perlen, Plüschtiere, Puppen)  Stoffbilderbücher 
Stoppersocken  Strumpfhosen  Wandfarben  Waschgele
 Wickelkommoden  Wind- und Wettercremes
Die TESTs:  Acrylfugenmasse  Akkuschrauber  Allzweckreiniger  Arbeitshandschuhe  Badezimmerteppiche
 Bettdecken  Bettwäsche  Bohrmaschinen  Dämmstoffe
 DECT-Telefone  der beste Baumarkt  Duschvorhänge
 Energiesparlampen  Fertigparkett  Grillkohle  Hochdruckreiniger  Holzlasuren  Kaffeemaschinen  Laminat 
Mikrowellenherde  Mustertapeten  Rasenmäher  Schädlingsbekämpfungsmittel: Ameisen, Blattläuse, Kleidermotten,
Schnecken, Vorräte  Wandfarben  Waschmittel  Wickelkommoden  Zentralstaubsauger
DU: 02.12.2009 | EVT: 04.01.2010
DU: 22.10.2009 | EVT: 09.11.2009
Themenfelder:
Termine für 2009 im Überblick
n GESUNDHEIT, FITNESS n KOSMETIK, MODE, WELLNESS n KINDER, FAMILIE n FREIZEIT, TECHNIK
n ESSEN, TRINKEN
n BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN n GELD, RECHT
n POLITIK, UMWELT
ÖKO-TEST-Magazin
Monat
Oktober
EVT
EVT
AZ
DU
EVT
AZ
DU
ÖKO-TEST Jahrbuch / ÖKO-TEST Kompass
EVT
AZ
DU
26.08.2009
S
23.09.2009
nnnnnnn 12 / 2009
27.11.2009
Januar 2010
DU
19.08.2009
nnnnnnn 11 / 2009
30.10.2009
Dezember
AZ
ÖKO-TEST Kompakt / ÖKO-TEST Spezial
nnnnnnn 10 / 2009
25.09.2009
November
ÖKO-TEST Ratgeber
21.10.2009
BWR
30.09.2009
S
Geld
28.10.2009
nnnnnnn 01 / 2010
31.12.2009
18.11.2009
n ESSEN, TRINKEN & GENIEssEN
n Spezial Umwelt
09.11.2009
26.10.2009
30.09.2009
07.10.2009
16.09.2009
n Tjb Geld / n Jahrbuch 2010
23.09.2009
05.10.2009
26.08.2009
02.09.2009
n Tjb BWR / n Tjb Gesundheit
09.11.2009
30.09.2009
07.10.2009
n Tjb Kleinkinder
25.11.2009
04.01.2010
25.11.2009
02.12.2009
Legende: S =Themenschwerpunkt im Magazin; EVT = Erstverkaufstag; AZ = Anzeigenschluss; DU = Druckunterlagenschluss; TJB = Themenjahrbuch; BWR = Bauen, Wohnen, Renovieren
MUM
14
News & Trends
Die Jugend macht sich Gedanken
Der Preis zählt
Corporate Social Responsibility wirkt
sich bislang nur selten auf die Umsätze
von Unternehmen aus. Kunden achten
beim Einkauf vor allem auf den Preis.
Verbrauchern ist der Preis wichtiger
als soziales Engagement, der gute
Ruf eines Unternehmens spielt beim
Einkauf nur bei jedem zehnten Deutschen eine Rolle. Zu diesem Ergebnis
kommt eine Studie der Kommunikationsagentur Faktenkontor, für die
1.000 Bundesbürger befragt wurden.
Zwar begrüßen es 80 Prozent der
Deutschen, wenn sich Firmen für
ökologische oder gesellschaftliche
Belange einsetzen. Doch an der Ladentheke ist das Engagement der
Unternehmen schnell wieder vergessen. Für vier von fünf Kunden ist ein
günstiger Preis ausschlaggebend für
den Kaufabschluss. Die Konsumenten
sind zudem kritisch. Immerhin elf
Prozent der Deutschen sehen Corporate Social Responsibility generell als
fragwürdig an. Sie verdächtigen die
Unternehmen, sich mit den Wohltaten in erster Linie schmücken zu
wollen, ohne tatsächlich sozial verantwortlich zu handeln. Und: Während
positive Unternehmensnachrichten
nur begrenzt den Absatz ankurbeln,
haben negative Schlagzeilen massiv
Einfluss auf den Umsatz. So meidet
knapp die Hälfte der Deutschen in
der Folge von Skandalen gezielt das
betroffene Unternehmen oder Produkt.
u www.faktenkontor.de
Schönheit ist nicht alles
Gutes Aussehen ist noch lange keine
Garantie für einen guten Umsatz.
Einer neuen Studie der University of
South Australia zufolge hat die Magie
hübscher Frauen im Geschäft klare
Grenzen. Vor allem dann, wenn der
Kunde eine junge Frau ist. Wenn sie
glauben, dass die weibliche Angestellte hübscher ist als sie selbst, wird das
Produkt nicht gekauft. Dabei spielt
es keine Rolle, ob das Produkt mit
Schönheit in Zusammenhang steht
(Kosmetik) oder nicht (Mobiltelefon).
Laut Studienleiterin Bianca Price liegt
die Erklärung unter anderem in der
zunehmenden Bedeutung von Aussehen und Körperbild. Frauen, vor
allem jüngere Frauen, betrachten ihr
Aussehen als ihr Kapital. Ladenbesitzer, die glauben, schöner ist besser,
irren sich also. Ähnlich wie bei Stars,
die zur Bewerbung eines Produkts
eingesetzt werden, sollen hübsche
Verkäuferinnen eigentlich das Produkt verkörpern und Kundinnen
zum Kauf animieren. Doch während
ein Star nicht unbedingt als direkte
Einzelhändler, die glauben, das Geheimnis
hoher Verkaufszahlen liegt in der Anstellung
von sehr attraktiven Verkäuferinnen, irren sich. Bedrohung wahrgenommen wird,
kann die junge Frau im heimischen
Einkaufszentrum durchaus eine sein.
u www.ranke-heinemann.de
u www.wissenschaft-australien.de
Panasonic sperrt Fremdakkus aus
Zubehör ist ein lukratives Geschäft für die
Hersteller, die Kunden
dagegen greifen gerne zu
günstigeren Angeboten
fremder Anbieter. Dem
schiebt Panasonic jetzt
einen Riegel vor. Ein
neues Firmware-Update
verhindert den Einsatz
von Fremdakkus in zahlreichen Lumix-Kameras.
Ist das Update erst einmal
installiert, sind Akkus
von anderen Herstellern
ausgesperrt. Die neue Firmware ist
so erweitert worden, dass sie Originalakkus identifizieren kann. Wird
nicht das Panasonic-eigene erkannt,
funktioniert die Kamera nicht. Offiziell begründet Panasonic diesen Schritt
mit Sicherheitsmaßnahmen. So seien
einige dieser Fremdakkus nicht mit
einem Überladungsschutz ausgerüs-
MUM
Oktober 2009
Mit einem neuen Firmware-Update setzt Panasonic Fremdakkus für die
eigenen Digitalkameras
außer Gefecht.
tet, könnten überhitzen
oder sogar einen Kurzschluss verursachen.
Dies wiederum könne
Schäden an der Kamera verursachen oder gar
eine Gefahr für den Benutzer darstellen.
Die Konkurrenten Sony,
Canon und Nikon planen eigenen Angaben zufolge keine vergleichbaren
Updates für ihre Digitalkameras. Allerdings arbeiten einige ihrer Spiegelreflexkameras und Camcorder sowieso nur mit lizenzierten „InfoLithium“Akkus von Sony, womit Fremdakkus
für diese Geräte nicht brauchbar sind.
u www.panasonic.de
Deutsche Jugendliche sorgen sich um die Zukunft der Welt. Laut Umfrage der Bertelsmann
Stiftung sehen sie Armut und Umweltzerstörung als größte Herausforderungen.
Das Vorurteil von der deutschen Jugend, die sich keine Gedanken um die
Zukunft des Planeten macht, scheint
sich nicht zu bestätigen. Mehr als drei
Viertel von ihnen sind besorgt über
den Zustand der Welt in 20 Jahren,
rund 40 Prozent machen sich sogar
große Sorgen. Das zeigt eine aktuelle
Befragung der Bertelsmann Stiftung
zum Thema „Jugend und Nachhaltigkeit“, für die das Institut TNS Emnid
über 1.000 Jugendliche in Deutschland
und Österreich im Alter zwis­chen 14
und 18 Jahren befragt hat. Besonders
das Armutsproblem (75 Prozent), Klimawandel und Umweltzerstörung (73
Prozent) sowie der Mangel an Nahrung und Trinkwasser (70 Prozent)
zählen aus ihrer Sicht zu den größten weltweiten Herausforderungen.
Danach folgen die Verknappung von
Rohstoffen (58 Prozent), die Ausbreitung weltweiter Seuchen und Krankheiten (53 Prozent), die Verbreitung
von Massenvernichtungswaffen (49
Prozent) sowie Krieg und bewaffnete
Konflikte (48 Prozent). Weit weniger
beschäftigen sich die Jugendlichen
mit der Wirtschafts- und Finanzkrise, dem internationalen Terrorismus
und dem Anstieg der Weltbevölkerung. Ein weiteres Ergebnis der
Bertelsmann-Studie: 80 Prozent der
Befragten sind bereit, sich in ihrer
Freizeit für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft zu engagieren.
u www.bertelsmann-stiftung.de
Der automatische Notruf
Immer weniger Menschen
werden bei Verkehrsunfällen
getötet. Seit 1970 sank die
Zahl der tödlich Verunglückten in Deutschland um rund
80 Prozent und dies, obwohl
sich im selben Zeitraum sowohl die Anzahl der Fahrzeuge als auch die Fahrleistung verdreifacht haben. Dieser Erfolg lässt sich vor allem
auf Vorschriften wie die Gurtpflicht oder die Pflicht zum
Kindersitz zurückführen, aber auch
auf neue technische Entwicklungen
wie Airbag oder Fahrerassistenzsysteme. Der EU-Kommission reicht das
allerdings noch nicht: Spätestens ab
2014 sollen alle Neuwagen in Europa
mit einem automatischen Notrufsystem, dem sogenannten eCall, ausgerüstet sein. Bei einem Unfall setzt ein
Die EU-Kommission plant
die Einführung von eCall.
Dieser automatische Notruf
soll Rettungsmaßnahmen
beschleunigen und dadurch
die Zahl der Verkehrstoten
reduzieren.
Crashsensor im Airbag automatisch
einen Notruf an die Rettungskräfte
über die Rufnummer 112 ab. Dieser
enthält unter anderem den Unfallzeitpunkt, die genauen Koordinaten
des Unfallorts und die Fahrtrichtung
(wichtig auf Autobahnen). Damit
Datenschützer erst gar nicht auf die
Barrikaden gehen, wird die Verbin-
dung zum Mobilfunknetz
erst in dem Moment hergestellt, in dem der Notruf
ausgelöst wird. So können
keine Bewegungsprofile von
Fahrzeugen erstellt werden,
die gegebenenfalls gespeichert werden. Die EU-Kommission erhofft
sich vom eCall-System beschleunigte
Rettungseinsätze und damit weniger
Verkehrstote. Bisher wurde ein automatischer „Hilferuf “ allerdings nur
gegen entsprechende „Gebühr“ und
nur in Premiumfahrzeugen angeboten.
Vorsicht vor „dirty“ Webseiten!
Von infizierten und daher gefährlichen Webseiten hat jeder schon
einmal gehört, viele haben sogar
schon Kontakt gehabt. Mit üblen
Konsequenzen: Der eigene Rechner
wurde von Schädlingen befallen,
persönliche Daten ausspioniert. Wie
aber sind solche Seiten zu erkennen?
Symantec hat aktuell eine Hitparade
der 100 schlimmsten Webseiten zusammengestellt. Basis dieser Top 100
des Grauens sind die Internetseiten,
die von der Sicherheitslösung Norton
Safe Web identifiziert wurden.
Kaum überraschend: Mit 48 Prozent
entstammt fast die Hälfte der gefährlichsten Webseiten dem Sexmilieu.
Beunruhigender ist die Tatsache, dass
die übrigen „Dirty“-Seiten aus den
verschiedensten Bereichen kommen
– von Jagd über Skating und Catering bis hin zu juristischen Angeboten und Unterhaltungselektronik.
Am häufigsten wird dabei Schadcode
Symantec hat eine Liste der
„Top 100 Dirtiest Websites“
veröffentlicht, bei der bereits
der Besuch zu einer Infektion
des PCs führen kann.
auf den Rechner des Opfers geladen,
aber auch das Ausnutzen von Sicherheitsrisiken und Schwachstellen im
Browser gehört zu den bevorzugten
Angriffsarten. Schon der einfache
Besuch einer solchen Seite reicht aus.
Weder muss der User etwas herunterladen, noch irgendetwas anklicken.
Trotzdem kann sich Schadcode auf
den Computer einschleichen und im
schlimmsten Fall sogar Daten ausleu www.symantec.de
sen. Oktober 2009
News & Trends
Das eigene Kraftwerk im Keller
Der Autokonzern Volkswagen steigt
in einen auf den ersten Blick ungewöhnlichen Geschäftszweig ein:
in die großflächige Energieversorgung. Auf den zweiten Blick macht
die Partnerschaft mit dem Hamburger Öko-Strom-Anbieter LichtBlick
durchaus Sinn. Denn bei den Aggregaten für die Blockheizkraftwerke
handelt es sich um Erdgasmotoren
aus dem VW Golf-Werk in Salzgitter. Die kleinen Anlagen sollen in den
Kellern normaler Wohnhäuser installiert werden, von wo aus sie Wärme
für Heizung und Warmwasserbedarf
bereitstellen.
Die sogenannten ZuhauseKraftwerke
versorgen aber nicht nur lokal Gebäude, sondern sollen nach den Plänen
der beiden Partner gewaltige Mengen
Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Dazu werden 10.000 oder auch
100.000 Anlagen zu einer Art virtuellem Großkraftwerk zusammengeschaltet, was dank intelligenter Steuerung und Vernetzung vorzugsweise
dann passieren soll, wenn am Markt
Hamburger sind Müllmeister
Volkswagen steigt großflächig in den
Energiemarkt ein. Der Automobilkonzern und der Hamburger Öko-StromAnbieter LichtBlick wollen gemeinsam
Blockheizkraftwerke anbieten.
Foto: sxc.hu/CraigPJ
ein hoher Strombedarf besteht.
Teure
Schattenkraftwerke,
die heute zum Ausgleich der
Schwankungen bereitstehen,
könnten so eingespart werden
bzw. es lassen sich wetterbedingt schwankende Stromeinspeisungen aus regenerativen Quellen wie Windrädern
oder Photovoltaik ausgleichen.
Mit den gasbetriebenen Blockheizkraftwerken der Marke
VW will LichtBlick mindestens
zwei große Atomkraftwerke
oder Kohlemeiler ersetzen.
Die Motoren hätten einen Wirkungsgrad von 94 Prozent, während
Atomkraftwerke auf 30 bis 40 Prozent kommen. Gleichzeitig sinkt
schon heute der CO2-Ausstoß gegenüber der herkömmlichen Wärme- und
Stromerzeugung um bis zu 60 Prozent, werden die Anlagen wie geplant
mit regenerativem Bio-Gas betrieben,
sind sie sogar klimaneutral.
u www.volkswagenag.com
Elektroautos noch nicht der Renner
Elektroautos haben noch längst nicht Serienreife. Auf der IAA hat Mercedes jetzt seine neueste
Studie vorgestellt: den Mercedes Concept BlueZero E-Cell Plus mit einer Reichweite von 600
Kilometern. Foto: Daimler AG
Auf der Internationalen AutomobilAusstellung (IAA) in Frankfurt am
Main hatte so ziemlich jeder Hersteller ein Elektroauto im Angebot – allerdings mit einem entscheidenden
Haken: Es sind Studien, die umweltfreundlichen Stromer kann man
noch nicht kaufen. Der Serienstart
vieler wird frühestens 2010, eher
sogar 2011 erwartet. Dabei würden
der Umwelt zuliebe mehr als 80 Prozent der deutschen Autofahrer beim
Neuwagenkauf auf sparsame und
umweltschonende Modelle umstei-
gen. Zu diesem Ergebnis kommt die
zweite bundesweite Studie „DEVK
Kfz-Kompass“, für die TNS Infratest
im Juni 2009 rund 2.000 Personen
befragte. Dem Marktforscher Puls
zufolge wartet jeder fünfte Deutsche
mit dem Autokauf, weil er einen Wagen mit Elektroantrieb will.
Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet allerdings nicht mit einer schnellen Durchdringung von
Elektroautos. Die Experten prognostizieren, dass Autos mit Elektronantrieb in Europa und Asien bis zum
Jahr 2020 markttauglich sein werden. Für Deutschland ergebe sich
dann ein Potenzial von 100.000 bis
400.000 Fahrzeugen. Der herkömmliche Verbrennungsmotor werde
aber weiterhin die dominierende
Antriebsart bleiben. Die McKinseyStudie widerspricht den Zahlen, die
die Bundesregierung im Rahmen
ihres „Nationalen Entwicklungsplan
Elektromobilität“ anstrebt. Demnach
sollen 2020 bereits eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen
unterwegs sein.
Einer der großen Automobilhersteller,
der auf der IAA eine neue Studie vorgestellt hat, ist Mercedes. Der BlueZero E-Cell Plus ist ein Elektroauto
für bis zu 600 Kilometer lange Strecken. Der Clou: Geht der Akku des
Wagens, der das Format der B-Klasse
hat, zur Neige, startet automatisch ein
75 PS starker Verbrennungsmotor zur
Stromerzeugung, dessen Kraftstoff
für 500 Kilometer ausreicht. Den
CO2-Ausstoß beziffert Mercedes auf
lediglich 32 Gramm pro Kilometer.
Der BlueZero E-Cell Plus gehört zu
einer Modellreihe, die auch ein rein
elektrisches Fahrzeug (BlueZero
E-Cell) und eines mit Brennstoffzelle
(BlueZero F-Cell) umfasst.
u www.mckinsey.de
u www.mercedes-benz.de
Einen doch recht unrühmlichen Titel haben jetzt die Hamburger erlangt: Sie sind
Deutschlands Müllmeister. Durchschnittlich
351 Kilogramm an
Haus- und Sperrmüll
sammelt jeder Hanseat pro Jahr an, wie
die Berechnungen der
Statistischen Landesämter
zeigen. Deutlich weniger
Müll werfen die Bewohner
im bayrischen Landkreis
Aschaffenburg in die Tonne:
Lediglich 53 Kilogramm Restmüll verursacht dort jeder pro Jahr,
alle weiteren Abfälle werden wiederverwertet. Das hat seinen Grund: Die
Tonnen werden bei der Leerung gewogen. Wer wenig Müll produziert,
zahlt weniger Gebühren.
Im Jahr häuft der Durchschnittsdeutsche 200 Kilogramm Restmüll an,
das entspricht in der Summe rund
16,4 Millionen Tonnen Haus- und
Sperrmüll. Hinzu kommen 8,8 Millionen Tonnen Bio-Müll und circa
zwölf Millionen Tonnen Wertstoffe
wie Papier, Kunststoff und Glas. Die
Statistik weist dabei deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen
Bundesländern aus: Am wenigsten
Eine Preiserhöhung von über 30
Prozent kostet Bionade derzeit
die Gunst zahlreicher Verbraucher. Mussten sie Anfang 2008
noch 13 Euro für einen Kasten
des Kultgetränkes hinlegen,
waren es einige Monate später
plötzlich ganze 18 Euro für
24 der Brauseflaschen. Umfragen zufolge sind sogar
Stammkunden verärgert und
kaufen nicht mehr. Dabei
hatte sich die einst krisengeschüttelte Kleinbrauerei
innerhalb weniger Jahre zu
der am stärksten wachsenden Getränkefirma hochgearbeitet, in Boomzeiten
setzte die Mannschaft um
Peter Kowalsky mehr als 200
be verbindet die Deutschen dagegen
mit dem zweiten Geburtstagskind,
der Bahn. 1949 wird die Reichsbahn
über Nacht zur Bundesbahn. Mit
einem Umsatzplus und steigenden
Kundenzahlen ist der Versandhandel
Otto in sein Jubiläumsjahr gestartet.
Restmüll fällt in Baden-Württemberg
mit 143 Kilogramm je Einwohner an,
gefolgt von Bayern (163 Kilogramm)
und Sachsen (155 Kilogramm). Etwa
zwei Drittel der Haushaltsabfälle gehen im Süden in den Bio-Müll oder
die Wertstoffsammlung. Die Liste der
Länder mit dem meisten Müll führen dagegen – nach Hamburg – die
Hauptstadt mit 272 Kilogramm und
Bremen mit 247 Kilogramm pro Einwohner an.
Millionen Flaschen um. Seit der
Preiserhöhung geht es mit dem
Höhenflieger allerdings bergab.
Branchenexperten schätzen, dass
sich die Verkaufszahlen bei 160
Millionen Flaschen eingependelt haben. Natürlich hat auch
der Wettbewerb zugenommen.
Andere Getränkehändler wie
auch Discounter wollen sich
das lukrative Geschäft nicht
entgehen lassen und haben
ähnlich schmeckende, aber
deutlich billigere Limonaden,
teils sogar mit Bio-Siegel, auf
den Markt gebracht.
u www.bionade.de
Die Kunden sind sauer:
Bionade ist mittlerweile
einfach zu teuer geworden.
Google zu mehr Schutz verurteilt
Der Verbraucherzentrale Bundesverband
hat die Klage gegen Google wegen rechtswidriger Vertragsklauseln gewonnen.
Heiß und fettig: Die Currywurst ist
mit ihren 60 Jahren so beliebt wie
eh und je.
tershiresauce, Currypulver
und Tomatenmark eine eigene Version von Ketchup,
das Steak wurde durch eine
Berliner Dampfwurst ersetzt.
Zehn Jahre später lässt sie sich ihre
Soße „Chillup“, eine Wortmischung
aus Chilli und Ketchup, patentieren.
Die Hamburger schreiben dagegen
die Entdeckung der Currywurst einer Lena Brücker vom Großmarkt zu
– und das bereits 1947. Eine Hasslie-
In puncto Müll sind die Hamburger
ein schlechtes Vorbild: Durchschnittlich 351
Kilogramm hinterlässt jeder Hanseat pro Jahr.
Bionade fällt in Ungnade
Happy Birthday!
Offiziell feiern gleich drei deutsche
„Institutionen“ dieses Jahr ihren
60. Geburtstag: die Currywurst, die
Bundesbahn und der Versandhandel Otto. Ein regelrechter Renner ist
von Beginn an die Currywurst, über
800 Millionen Stück verdrücken die
Deutschen im Jahr. Über die Herkunft streiten sich allerdings Berlin
und Hamburg. Klar ist nur, dass die
Currywurst in den Nachkriegsjahren
aus Not entstanden ist und als Alternative zu Steak und Ketchup bzw.
Hotdog, den Lieblingsessen der Amerikaner. Die Berliner Imbissbesitzerin
Herta Heuwer kreierte aus Worces-
15
Google darf künftig zehn Klauseln
aus seinen früheren Nutzungsbedingungen nicht mehr verwenden oder
sich darauf berufen. Das entschied
das Landgericht Hamburg in einem
vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) angestrengten Verfahren.
Nach Auffassung des Gerichts hatten
die Klauseln Verbraucher unzulässig
benachteiligt oder verstießen gegen
geltendes Datenschutzrecht. „Das
Urteil ist auch ein Signal an andere
Internetfirmen, Daten- und Verbrau-
cherschutz ernst zu nehmen“, betont Vorstand Gerd Billen. Zu den
gekippten Bestimmungen gehören
solche, die Google weitreichende
Nutzungsrechte einräumen. Danach durfte das Unternehmen urheberrechtlich geschützte Werke
veröffentlichen. Im schlimmsten
Falle hätte dies sogar private Dokumente betreffen können, die Nutzer auf ihrem Account speichern.
Nach Auffassung der Hamburger
Richter unzulässig, da man nicht erkennen könne, welche Rechte man
Google einräumt. Eine weitere Klausel ermöglichte es dem Internetriesen,
E-Mails oder andere eingestellte Inhalte, ohne Benachrichtigung durchzusehen, zu überprüfen oder zu löschen. Das könne unter anderem
unveröffentlichte, wissenschaftliche
Arbeiten betreffen. u www.vzbv.de
MUM
16
News & Trends
Falsche Preise sind bindend
Für lediglich 199,99 Euro statt für
1.999,99 Euro hat Quelle im Jahr
2007 Flachbildfernseher über seinen
Onlineshop angeboten. Man hatte
eine „9“ im Preis vergessen, dieses
Versehen kommt teuer: Der Preis ist
bindend, urteilte
jetzt das Fürther
Amtsgericht zugunsten der Kläger. „Das Gericht
legte den Schwerpunkt darauf, dass
dadurch, dass der Preis so eingestellt
und eine Bestätigung herausgeschickt
wurde, ein Vertrag zustande kam und
der Versandhändler daran gebunden
bleibt“, erklärt Justizsprecher Thomas
Koch. Dies gelte auch, wenn der Vorgang automatisch ablaufe. Die Kunden
hatten von Quelle nach der Onlinebestellung eine Anzahlungsaufforderung erhalten. Einen informierte das
Unternehmen nachträglich über den
Irrtum, nach Ansicht des Gerichts
aber unverhältnismäßig spät. Bislang
vertreten Juristen
die Ansicht, dass
ein Preis an sich
kein Angebot,
sondern nur eine
Einladung zu einem Vertrag ist. Der
komme erst mit der Bestätigung des
vom Käufer akzeptierten Preises durch
den Verkäufer zustande. „Die Grundsatzfrage, ob durch einen Klick auf
eine Schaltfläche im Internet bereits
ein Kaufvertrag zustande kommt, haben die Urteile nicht beantwortet.“
50 Jahre Asterix
Beim Teutates! Am 29. Oktober 2009
feiert Asterix seinen 50. Geburtstag.
Seinen ersten Auftritt hatte der kleine,
keinesfalls attraktive und mit einer
knubbeligen Nase versehene Gallier
in der Erstausgabe der Zeitschrift „Pilote“. Treuester Begleiter von Anfang
an ist Obelix, das genaue Gegenteil:
gefräßig, empfindlich, launisch, naiv,
sensibel und deshalb sehr schnell beleidigt. Wie alle Bewohner des gallischen Dorfes verdankt auch Obelix
seine übermenschlichen Kräfte der
Geheimmixtur von Druide Miraculix. Einziger Unterschied: Da er als
Kind in den Kessel mit Zaubertrank
gefallen ist, hält bei ihm die Wirkung
dauernd an. Längst zählen Asterix
und Obelix zu den populärsten Comicfiguren der Welt. 1961 erscheint
in Frankreich der erste Band „Astérix
der Gallier“ (Astérix le Gaulois) mit
einer Startauflage von 6.000 Exemplaren. Nur sechs Jahre später kommen
bereits 1,2 Millionen Exemplare von
„Asterix und die Normannen“ (As-
Rätsel von Seite 18
Lösung aus 09 / 2009
MUM
Schutz aus der Ferne
In Deutschland sorgte zuletzt der
Fall Christoph Daum für Aufmerksamkeit: Sein Notebook wurde am
Düsseldorfer Flughafen entwendet.
100.000 Euro wollten die Diebe vom
ehemaligen Trainer des 1. FC Köln
erpressen, ansonsten würden sie brisante Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben. Zwar gibt es
viele Anti-Diebstahl-Lösungen für
technische Geräte auf dem Markt,
jedoch haben alle eine Schwachstelle: Sie werden erst aktiv, wenn sich
wie in diesem Fall das Notebook mit
dem Internet beziehungsweise dem
passenden Server verbindet.
Das Problem hat Fujitsu mit einer
Technik namens „Clearsure“ gelöst,
dank der der mobile Rechner die
Sperr- und Löschkommandos auch
im ausgeschalteten Zustand empfängt.
Das Clearsure-System basiert auf
einem PHS-Empfänger (dem Mobilfunkstandard in asiatischen Ländern)
Fujitsu sperrt Dieben den Zugriff aufs Notebook.
Dafür sorgt eine neue Technik namens Clearsure.
und einer hardwareseitig verschlüsselten Festplatte. Gerät der Laptop in
fremde Hände, kann der Besitzer den
Zugriffscode per Funk löschen. Auch
das Hochfahren des Notebooks lässt
sich aus der Ferne verhindern. Der
PHS-Empfänger bleibt dazu nach
dem Ausschalten aktiv, allerdings
– und das ist der Haken – braucht
er Strom vom Akku oder über das
Netzteil. Als erstes Notebook kommt
vorerst in Japan das Fujitsu Lifebook
FMV-S8390 mit Clearsure-Technik
u www.fujitsu.de
auf den Markt. Windstrom von der Nordsee
Mit ihren dicken Nasen sehen Asterix und Obelix nun wirklich nicht aus wie Hollywoodstars.
Trotzdem zählen sie zu den populärsten
Comicfiguren. Foto: ©2009 Les Éditions Albert
René/Goscinny-Uderzo
térix et les Normands) in den Handel, 1968 das erste deutsche Heft. Im
deutschen Sprachraum hat sich die
Kollektion inzwischen weit über 100
Millionen Mal verkauft, weltweit fanden die Abenteuer an die 330 Millionen Leser – in nicht weniger als 110
Sprachen bzw. Dialekten. Pünktlich
zum Jubiläum erscheint am 22. Oktober Band 34: „Asterix und Obelix
feiern Geburtstag“.
u www.ehapa.de
Verbraucherschutz im Netz
Für mehr Sicherheit beim Umgang
mit Computer und Internet soll ein
neues Onlineportal sorgen, das Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner
ins Leben gerufen hat. Unter www.verbraucher-sicher-online.de finden Nutzer zahlreiche Tipps und Tricks, angefangen von Anleitungen zur sicheren
Einrichtung des E-Mail-Programms,
zur Auswahl von Passwörtern oder
zum Schutz vor „Cookies“. Aber
auch die Fragen „Wie kann gekaufte
Musik so umgewandelt werden, dass
sie auf MP3-Spielern abspielbar ist?“
Oktober 2009
oder „Was ist dabei erlaubt?“ werden
beantwortet. Anfängern im WWW
bietet das Portal in kleinen Schritten
Erklärungen, wie zum Beispiel WLAN
funktioniert.
Um die Rechte der Verbraucher im
Cyberspace kümmert sich www.surferhaben-rechte.de des Verbraucherzentrale Bundesverband. User finden Infos
zu Aktionshäusern, sozialen Netzwerken, Onlinegames oder Suchmaschinen. Ein besonderes Highlight ist „Das
schwarze Schaf “. Unter dieser Rubrik
kann man Verstöße melden.
Effizienz ist Trumpf
Verbraucher achten beim Kauf neuer
Haushaltsgeräte verstärkt auf Energieeffizienz. Wie eine aktuelle ForsaUmfrage im Auftrag der Deutschen
Energie-Agentur (dena) zeigt, ist für
95 Prozent der Befragten die Energieeffizienz eines neuen Kühlschranks
ein sehr wichtiges bzw. wichtiges Kaufkriterium. Trotzdem ist sich nur knapp
die Hälfte der Tatsache bewusst, dass
die elektronischen Helfer zu den größten Stromfressern im Haushalt zählen.
Waschmaschine, Geschirrspüler oder
eben Kühlschrank verursachen bis zu
45 Prozent der privaten Stromkosten.
u www.dena.de
Die Bundesregierung hat sich ein
ehrgeiziges Ziel gesetzt: 40 Windparks sollen in der Nord- und Ostsee
entstehen, die zusammen mehr als
12.000 Megawatt Energie erzeugen,
was bei vollem Wind der Leistung
von zwölf mittelgroßen Atomkraftwerken entsprechen würde. Dann
könnten mehr als zwölf Millionen
Haushalte mit Windstrom versorgt
werden, betont das Verkehrsministerium. Eine Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Anlagen
hat die Regierung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bereits
geschaffen: Die garantierte Vergütung
für den eingespeisten Strom von Offshore-Windkraftanlagen wurde von
9,1 Cent pro Kilowattstunde auf 15
Cent hochgesetzt.
Im August haben die Energiekonzerne Eon, EWE und Vattenfall das
Testfeld Alpha Ventus 45 Kilometer
nördlich der Insel Borkum gestartet.
Die ersten drei der zwölf geplanten
Windräder gingen schon einmal ans
Netz, jetzt durchlaufen sie den Probe-
Mit Alpha Ventus entsteht in der Nordsee, 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum, ein Windpark auf
hoher See. Die Windräder erzeugen künftig genug Strom für 50.000 Haushalte.
Foto: DOTI 2009
betrieb. Bei genügend Wind erzeugt
jedes Rad fünf Megawatt Strom. Die
60 Megawatt aller Windräder liefern
genug Strom für 50.000 Haushalte.
Demnächst folgt dann mit „Bard Offshore 1“ 90 Kilometer nordwestlich
von Borkum die erste kommerzielle
Anlage. Bard 1 bekommt insgesamt
80 Windräder und soll einmal 1,6
Terawattstunden Strom im Jahr produzieren. Diese Leistung könnte rund
400.000 Mehrpersonenhaushalte mit
Energie versorgen.
u www.alpha-ventus.de
Die Trends der IFA
Sechs Tage lang fesselten auf der der
Internationalen Funkausstellung
(IFA) in Berlin gigantische Flachbildschirme, rundum vernetzte
Kommunikationsgeräte und winzige
Mobilapparate das Publikum. Allerdings längst nicht jede Messeneuheit
macht Sinn. Magnet des Interesses
waren einmal mehr Fernsehgeräte.
Vor allem in puncto Bildqualität gibt
es einen Quantensprung nach dem
anderen. Die sogenannte LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt bei den
neuen Modellen dafür, dass das Bild
um Längen kontrastreicher wirkt.
Gleichzeitig ermöglicht die Technik
extrem flache Geräte und senkt den
Energieverbrauch um 30 Prozent.
Ein Ende hat auch der Kabelsalat.
Der Anschluss ans Internet oder an
Zusatzgeräte wie Blu-ray-Spieler erfolgt über WLAN-Funkverbindung
und HDMI-Schnittstelle. Ein Stück
Zukunft sind dagegen 3-D-Fernseher,
wobei der räumliche Effekt wie im
Kino mit speziellen Brillen gelingt.
Erste Geräte sollen zwar bereits 2010
auf den Markt kommen, allerdings zu
Preisen, die weiter über dem Budget
der meisten liegen. Weiteres Manko:
Wann und ob überhaupt herkömmliche Fernsehprogramme auf 3-D
umgestellt werden, lässt sich nicht
sagen.
Die Hersteller von Haushaltsgeräten nehmen nach ihrem
spektakulären ersten Auftritt zur IFA
2008 in diesem Jahr
gleich 3.000 Quadratmeter mehr
Ausstellungsfläche
ein. „Hausgeräte
Acer hat auf der IFA
2009 das All-in-One PCSystem Aspire Z5600
vorgestellt. Alle Komponenten sind im 23 Zoll
großen TouchscreenLCD untergebracht.
sind sexy geworden“, erklärt Roland
Hagenbucher, Geschäftsführer von
Siemens Hausgeräte. Energieeffizienz,
leichte Bedienung und immer stärker
das Design sind für den Käufer wichtig. Siemens hat eine Waschmaschine gezeigt, die 16 Fleckenarten ohne
chemischen Zusatz entfernt. Wie von
Zauberhand liefert angeblich „CuliSense“ von AEG das perfekte Essen.
Der Herd sagt seinem Besitzer, bei
welcher Temperatur er das Gericht
garen muss und auf welche
Einschubebene das Essen
gehört.
u www.ifa-berlin.de
Oktober 2009
Firmenporträt
17
Green Glamour aus dem Schwarzwald
Seit nunmehr 50 Jahren ist ein Lindenblatt das Markenzeichen von Annemarie Börlind. Von der kleinen Fabrik im Hinterzimmer entwickelte sich Börlind zum weltweit agierenden
Familienunternehmen und einem der führenden Hersteller
von Naturkosmetik. Die Produkte sind gefragter denn je.
W
as haben HollywoodGrößen wie Nicole Kidman, Kate Winslet und
Renée Zellweger gemeinsam? Sie alle
schwören auf die Kosmetik von Annemarie Börlind. Wenn so klangvolle
Name kostenlos Werbung machen,
schadet das dem Ansehen und Wachstum des Unternehmens bestimmt
nicht. Das beste und erfolgreichste
Hermann Börner die Firma Annemarie
Börlind gründete. Die leitet sich aus
den Anfangssilben beider Familiennamen ab.
Kosmetik made in Germany
„Als meine Mutter mit ihren Produkten anfing, wurde sie als Kräutertante ausgelacht. Chemie war damals
groß in Mode. Aber sie hat sich nicht
beeindrucken lassen. Das Unterneh-
zu bekommen, wobei Asien und Nordamerika zu den wichtigsten Märkten
in Übersee zählen.
Geich geblieben seit damals ist der
Anspruch an die eigenen Produkte.
Verwendet werden ausschließlich
hochwertigste Rohstoffe: kalt gepresste Pflanzenöle, ätherische Öle, Kräuterextrakte, Wirkstoffe aus dem Meer
und Vitamine. Die pflanzlichen Stoffe
stammen vorzugsweise aus kontrol-
pflanzt werden, was eine Monokultur
mit ihren Nachteilen bedingt bzw. dafür Regenwälder abgeholzt werden. In
diesem Fall entscheiden wir uns eher
für naturidentische Stoffe. Andererseits haben manche Originalsubstanzen Nachteile. Allantonin beispielsweise, dessen Begleitstoffe toxisch sind.“
Das Verfahren, wie man Liposome in
Emulsionen einarbeiten kann, ohne
dass sie zerstört werden, oder auch
Produkte auf Lecithinbasis, die der
empfindlichen Barrierestruktur der
Haut ähneln, haben Börlind einige
Patente eingebracht. „Für Forschungszwecke kooperieren wir mit den Universitäten in Halle und Saarbrücken.
Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck
daran, Primärzellen aus Pflanzen für
Kosmetik nutzbar zu machen.“
Opium“, eine Partnerschaft mit rund
600 Bauern in der südiranischen Provinz Kerman. Von dort bezieht der
Kosmetikhersteller sein wertvolles
Rosenöl und das zart duftende Rosenwasser. Dank fester Lieferverträge erhalten vor Ort 1.500 Menschen
ein gesichertes Einkommen, aus den
Gewinnen finanziert die Sanati Foundation zudem drei Waisenhäuser und
ein Frauenhaus für Exprostituierte. In
Mali hat Börlind anlässlich des diesjährigen Firmenjubiläums zusammen
mit Häuser der Hoffnung e.V. ein
Karitébutter-Projekt ins Leben gerufen. Das unterstützte Dorf Siokoro ist
bettelarm, verfügt jedoch über einen
reichen Schatz an Karitébäumen,
deren (Shea-)Butter aus dem Inneren der Nüsse in einer Vielzahl von
Börlind ist ein klassisches Familienunternehmen.
Heute leitet Michael Lindner, Sohn der Firmengründerin Annemarie Lindner, die Geschicke. Ihm zur Seite
steht seine Ehefrau Daniela, die für die sozio-ökologischen Projekte von Börlind zuständig ist. Schon in
den Startlöchern ist die nächste Generation.
Aushängeschild der Naturkosmetikmarke bleibt aber Firmengründerin
Annemarie Lindner. Die inzwischen
89-Jährige verschlägt mit ihrem jugendlich-frischen Aussehen dem
Gegenüber gerne die Sprache. Dabei litt die oft als „Grande Dame der
Naturkosmetik“ bezeichnete in ihrer
Jugend an starker Akne. Sie probierte alle möglichen Produkte aus – mit
geringem Erfolg. Bis ein Dampfbad
und eine Packung mit Kräutern bei
einer Kosmetikerin Früchte trugen.
Ein altes Kräuterbuch, das sie von ihrem Mann zu Weihnachten geschenkt
bekam, legte schließlich den Grundstein für ihre weitere Berufung: Mit
27 Jahren absolvierte sie eine Ausbildung zur Kräuterkosmetikerin in
Dresden, rührte eigene Cremes und
Gesichtswasser an, war als Beraterin in Parfümerien, Drogerien und
Friseurgeschäften unterwegs, hielt
Vorträge im Rundfunk und schrieb
in der „Leipziger Volkszeitung“ über
Haut- und Körperpflege. 1955 begann
sie, ihre ersten Produkte unter „Annemarie Lindner“ bereits mit dem
Lindenblatt als Markenzeichen herzustellen. Doch als das Unternehmen
1958 verstaatlicht werden sollte, floh
Annemarie Lindner mit ihrer Familie
in den Westen. Nach einem Stopp in
Braunschweig führte ihr Weg nach
Calw in den Schwarzwald, wo sie
1959 gemeinsam mit ihrem Mann
und dem Arzneimittelproduzenten
mensmotto ist bis heute gleich geblieben: Was ich nicht essen kann, will ich
auch nicht auf meine Haut auftragen“,
erzählt Michael Lindner, Sohn der
Firmengründerin. 1978, mit 29 Jahren, tritt er als leitender Mitarbeiter
in das Unternehmen ein, und nimmt
1985, als Annemarie Lindner offiziell
in den Ruhestand geht, das Ruder in
die Hand. „Die Fusion mit Hermann
Börner war ein Glücksfall, der Hersteller von natürlichen Arzneimitteln
wie Knoblauchkapseln öffnete uns
den Vertriebsweg in die Reformhäuser. Bereits 1995 gab es 2.500 von ihnen.“ Die Reformhäuser waren lange
Zeit der Absatzkanal für die eigenen
Produkte, inzwischen wird die Naturkosmetik von Börlind auch in ausgewählten Apotheken und Parfümerien
verkauft. Heute umfasst das Sortiment
Gesichts- und Körperpflegeprodukte
sowie dekorative Kosmetik für jeden
Hauttyp und jede Altersgruppe, wobei
einige Rezepturen – natürlich an den
wissenschaftlichen Stand angepasst
– noch aus der Dresdner Zeit stammen. Seit der Gründung der Marke
Dado Sens Dermacontrol bietet Börlind zudem Pflege- und Reinigungsprodukte für Menschen mit Akne,
Schuppenflechte, Allergien, Diabetes
und Neurodermitis an, 2003 wird das
bayerische Unternehmen Tautropfen
übernommen. Konsequent produziert
Börlind in Calw, die Produkte sind
aber in über 30 Ländern dieser Erde
liert ökologischem Anbau. Im Kräutergarten stehen große Glasballone,
in denen verschiedenste Blüten, in
Ölen angesetzt, reifen. Als Extrakte
werden diese später für Cremes, Lotionen und Hautöle verwendet. Das
Wasser für die Produktion stammt
aus der eigenen Quelle. Anfang der
60er-Jahre macht ein vom Vater beauftragter Wünschelrutengänger die
„Börlind-Quelle“ ausfindig.
Biologisch schwer abbaubare und
bedenkliche Inhaltsstoffe wie PEG,
Paraffine, Erdölderivate, Silikonöle
und polyzyklische Moschus-Verbindungen kommen dagegen nicht in die
Tube bzw. den Tiegel. Auch auf Rohstoffe von toten Tieren wie zum Beispiel Frischzellenextrakte, Collagen,
Elastin und Plazenta wird verzichtet.
Das gebrauchte Rührgerät, mit dem
Annemarie Lindner ihre erste Creme
herstellte, ist inzwischen abgelöst von
modernster Technik, um möglichst
alle Wirkstoffe in den Extrakten zu erhalten. Deren Konzentration in jedem
Produkt ist auffallend hoch – bis zu 30
Prozent. Und: „Unsere Pflegeprodukte
beinhalten bis zu 100 Prozent natürliche Stoffe“, betont Michael Lindner.
Warum aber nicht 100 Prozent? „Das
lässt sich leicht beantworten: Einerseits sind natürliche Rohstoffe nicht
immer die beste Wahl. Nämlich dann,
wenn sie in Riesenplantagen ange-
Bereits 1965 erhält Börlind das Neuform-Siegel. Seit 2008 sind die Produkte nach Eco Control zertifiziert.
Das Zeichen bewertet nicht nur die
Inhaltsstoffe, sondern auch soziale
und nachhaltige Aspekte wie deren
Herkunft. Die Verpackung ist von
Anfang an weitestgehend recyclebar,
der Aufdruck der Faltschachteln und
Werbematerialien enthält nur Farben,
die frei von Schwermetallen sind.
Auch das Firmengebäude ist nach
ökologischen Aspekten gebaut. Die
Energie für das eigene Warmwasser
speist Börlind durch Wärmerückgewinnung aus den Produktions- und
Kühlprozessen ein. Das hauseigene Quellwasser bedarf keiner chemischen Behandlung.
Natürlichkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen
Doch zur Glaubwürdigkeit gehört
aus Sicht von Michael Lindner nicht
nur das Prinzip der Natürlichkeit,
sondern auch der Nachhaltigkeit.
Der Verbraucher will wissen, wo
die Rohstoffe her sind und wie sie
gewonnen werden. Bei der Auswahl
der Lieferanten achtet Börlind deshalb
auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung und den
Verzicht auf Kinderarbeit. Seit Jahren
engagiert sich der Naturkosmetikhersteller weltweit in sozio-ökologischen
Projekten. Ein Beispiel ist „Rosen statt
Börlind-Produkten zum Einsatz
kommt. Um die Errichtung der Fabrik
einschließlich Maschinen und Solaranlagen, den Bau eines Schulungsraumes
sowie die notwendigen Schulungen
der Frauen, die traditionell die Nüsse
sammeln und weiterverarbeiten, kümmert sich Börlind. Die Wildsammlung
selber wird kontrolliert erfolgen, der
Vertrieb Fairtrade-zertifiziert sein.
Auszeichnung für die
Pionierin der Naturkosmetik
„Meine Mutter war Ideengeberin und
Visionärin mit einem unglaublichen
Charisma, das ihr bis zum heutigen
Tag eigen ist“, so Michael Lindner.
Seit Dezember 1985 ist Annemarie
Lindner offiziell im Ruhestand. Doch
so richtig ohne ihre Firma kann sie
nicht: Als Aufsichtsrätin wird sie bis
heute in die Produktentwicklung einbezogen und über die Geschäfte auf
dem Laufenden gehalten. Ihr Lebenswerk wurde im September 2005 gekrönt: Sie bekommt in New York den
Oscar der amerikanischen Naturwarenbranche überreicht, den „Natural
Legacy Award”. Damit wurden auch
ihre Verdienste für die Naturkosmetik in den USA gewürdigt. 2009 folgt
neben vielen weiteren Preisen der
Beautyworld-Cup. Sie selbst hat sich
schon früh als „Pionierin der Naturkosmetik“ bezeichnet.
Autorin: Sandra Klein
MUM
18
Revue
Rezept des Monats
Oktober 2009
Rätsel: Wissen macht spass
Griechische Pizza mit Feta und Spinat
(für 4 Personen)
Foto: Wirths PR
300 g Mehl
20 g Hefe
¹/8 l lauwarmes Wasser
½ TL Salz
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
150 g Spinat
4 Tomaten
200 g Feta
50 g grüne Oliven
50 g schwarze Oliven
200 g Tomatenpüree
Salz
Pfeffer
1
Das Mehl in eine
Schüssel sieben und
eine Vertiefung anbringen.
Die Hefe hineinbröckeln
und mit dem Wasser
verrühren. Mit etwas Mehl
bedecken und 10 bis 15
Minuten gehen lassen.
2
Dann das Salz und 2
EL Olivenöl zugeben
und einen glatten, aber
nicht zu festen Hefeteig
schlagen.
3
5
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche
kräftig durchkneten. In vier
gleich große Stücke teilen,
diese rund kneten und
zugedeckt nochmals 20
Minuten gehen lassen.
Die Teigstücke auf
einer bemehlten Arbeitsfläche oval ausrollen
und die Ränder leicht
andrücken. Auf ein mit
Backpapier ausgelegtes
Backblech legen.
4
6
Knoblauchzehe und
Zwiebel abziehen, den
Spinat putzen, waschen
und gut abtropfen lassen.
Die Tomaten in Scheiben
schneiden.
Den Feta würfeln,
die Oliven abtropfen
lassen. Tomatenpüree mit
Salz, Pfeffer und zerdrücktem Knoblauch würzen
und auf die Pizzafladen
verteilen. Mit Tomatenscheiben, Spinat, Zwiebelringen, Feta und Oliven
belegen.
7
Waagerecht
1 Pflanzenspross | 6 Zerstäubungsvorrichtung | 11 Bartschur | 12 Nachkomme | 13 Schlagersänger sizilian. Herkunft | 14 stark abfallend | 15 israel. Politiker | 16 Kurzw. für Helligkeit | 17 arabisches Milchgetränk
| 19 dergleichen (Abk.) | 22 Fleck, Zeichen | 23 Zeiteinheit | 26 natürl. Kopfschmuck (Mz.) | 28 Glühlampe
| 30 kath. Weltgeistlicher | 31 leidenschaftl. Wut, Raserei | 32 wagemutig, beherzt | 34 bejahrter Mann |
35 Abk.: Annahme | 36 span.: los!, auf!, hurra! | 38 Abk.: getauft | 39 Tonart | 41 Teil des Mittelmeers |
44 biblischer Prophet | 48 Ursache | 49 mit dem Hund ... gehen | 50 ‚Haut‘ des Baumes | 51 aufhören |
52 Gebirge in Südamerika | 53 Klosterfrau
Pro Person: 554 kcal (2.319 kJ),
20,1 g Eiweiß, 26,3 g Fett, 58,3 g
Kohlenhydrate (4,9 BE)
Senkrecht
1 Disziplin beim Tontaubenschießen | 2 Getreideunkraut | 3 Fluss durch München | 4 ugs.: Dummerchen |
5 Brotkrume, Krümel | 6 folglich | 7 in der Tiefe | 8 Abscheu | 9 Strick | 10 Unterarmknochen | 18 chem. Z.:
Barium | 19 Hauptstadt v. Bangladesch | 20 Staat in Zentralafrika | 21 erfrischen, stärken | 23 schwerfällig
| 24 Kurzform von Angelika | 25 trockenes Küstenland | 27 scheues Waldtier | 29 geistesgestört | 33 nicht
sesshaftes Volk | 34 passend, günstig | 37 ital. Artikel | 39 Schutz für Wunden | 40 baumarme Ebene in
den Tropen | 41 Großstadt in Indien | 42 kurz für darin | 43 kugel-, kreisförmig | 45 digital. Datennetz
46 nord. Götter | 47 lat.: ohne
Die Pizzen mit etwas
Öl beträufeln. Bei
220° C im vorgeheizten
Backofen 18 bis 20 Minuten backen.
Warenkunde Alternative Fahrzeugantriebe
Hybridfahrzeuge mit Elektro- und
konventionellem Antrieb könnten
sich in den nächsten Jahren durchsetzen, meinen Marktbeobachter. Mit den
Zwittern ist man nämlich nicht allein
auf Strom angewiesen, die Hauptarbeit erledigt immer noch ein Verbrennungsmotor. Der Elektroantrieb
dient als Entlastung, ihm verdanken
die Hybriden folglich einen geringeren Spritverbrauch und Schadstoffausstoß. Hybridfahrzeuge brauchen
keinen Strom zu tanken, sie gewinnen
ihre Power selbst, denn das E-Aggregat
dient zugleich als Generator, der Strom
erzeugt, wenn das Fahrzeug langsam
wird. Diese Bewegungsenergie wird in
der Batterie gespeichert. Um die Reichweite zu erweitern, entwickelt man
jetzt sogenannte Plug-in-Hybride, die
über einen Anschluss zusätzlich Strom
aus dem Netz tanken können.
Elektroantrieb
Fahren ohne Abgase, Tanken direkt
aus der Steckdose – das klingt gut.
Aber ganz so einfach ist es nicht.
Stammt der Strom nicht aus regenerativen Quellen, ist es nichts mit dem
angeblich emissionsfreien Auto, auch
wenn die Abgase nicht während des
Fahrbetriebs, sondern im Kraftwerk
entstehen. Strom aus Steinkohleoder Braunkohlekraftwerken sorgt
für eine ähnlich schlechte CO2-Bilanz
wie Benzin oder Diesel. Hauptkritik-
MUM
punkte sind außerdem die geringe
Reichweite und die langen Ladezeiten. In der Praxis sind diese Einwände allerdings zu relativieren. Die
bisher möglichen 100 bis 200 Kilometer Reichweite pro Vollladung würden
für 98 Prozent der Autofahrten genügen, hat der Verkehrsclub Österreich
ermittelt. Und da die meisten Autos
auch nur eine Stunde pro Tag bewegt
werden, machen mehrstündige Ladezeiten wenig aus. Der Erfolg der
E-Mobile steht und fällt mit der Speichertechnik. Weil andere Lösungen
zu groß und schwer sind, setzt man
auf immer wieder aufladbare Lithium-Ionen-Akkus. Technisch ausgereift sind sie noch nicht, außerdem so
teuer wie ein halber Neuwagen.
Wasserstoffantrieb/
Brennstoffzelle
Wasserstoff (H2) ist theoretisch ein
genialer Kraftstoff: Er hat den dreifachen Energiegehalt von Benzin, ist
massenhaft verfügbar und bei seiner
Verbrennung entsteht nur Wasser.
Doch es gibt auch Handicaps: Die
Gewinnung von reinem H2 ist sehr
energieaufwendig, und nutzt man
konventionelle Ressourcen, ist Wasserstoff alles andere als ein umweltfreundlicher Kraftstoff. Auch technisch gibt es Probleme. So lässt sich
Wasserstoff schlecht lagern, denn die
winzigen Moleküle entweichen aus
fast jedem Druckbehälter. Mit Flüssigwasserstoff hat man das Problem
nicht, aber Wasserstoff wird erst bei
minus 253 Grad flüssig – die Tiefkühlung kostet wiederum Energie.
Verbrennen kann man Wasserstoff
wie Benzin direkt im Motor oder
ihn in Brennstoffzellen zur Energiegewinnung einsetzen. In der
Brennstoffzelle reagieren Sauerstoff
und Wasserstoff, so entsteht Strom.
Die Reichweite solcher Fahrzeuge ist
höher, die Betankungszeit kürzer als
beim batterieelektrischen Antrieb.
Erd- und Autogas
Es gibt zwei Varianten: Erdgas in verdichteter Form, auch als CNG (Compressed Natural Gas) bekannt, und
flüssiges Autogas bzw. LPG (Liquified
Petroleum Gas). Wer mit Gas fährt,
spart beim Tanken im Vergleich zu
Benzin etwa die Hälfte. Auch die
Umwelt wird geschont. Erdgasfahrzeuge stoßen 25 Prozent weniger
CO2 und 75 Prozent weniger giftige
Kohlenwasserstoffe aus. Statt Erdgas
kann man auch regenerativ erzeugtes
Bio-Methan tanken, dadurch wird
die Abgasbelastung noch geringer.
Etwas ungünstiger als bei Erdgas
fällt die Umweltbilanz bei Autogas
aus. Umrüsten lassen sich zahlreiche
Pkw-Modelle, allerdings muss man
genau rechnen. Die Umstellung auf
Erdgas kostet bis zu 5.000 Euro, auf
Autogas etwa 1.800 bis 3.500 Euro.
Der Umbau lohnt sich oft erst nach
etwa 50.000 bis 70.000 Kilometern,
hat der ADAC kalkuliert.
Was ist eigentlich ...
... Wächterhäuser?
Hinter dem Begriff steht eine Idee, die in
Leipzig durch den gemeinnützigen Verein „Haushalten“ entwickelt wurde: Leer
stehende, heruntergekommene Häuser
ratloser oder überforderter Eigentümer
werden durch kreative Nutzer erhalten, es findet gewissermaßen eine vereinbarte Hausbesetzung statt. Die neuen Bewohner kontrollieren und erhalten
die Substanz, richten die Räumlichkeiten nach ihren Vorstellungen ein – und
werden dadurch zu Wächtern des Hauses. Sie zahlen dafür keine Miete, nur
ihre Betriebskosten. Das Projekt und die Revitalisierung der Häuser wird mit
Bundes- und EU-Mitteln unterstützt. Die überzeugende Idee hat auch in anderen ostdeutschen Städten Nachahmer gefunden.
BUCHTIPP
Gespräche mit Schmidt
Autor: Helmut Schmidt,
Giovanni di Lorenzo
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Seiten: 288
Preis: 16,95 €
ISBN: 978-3-462-04065-4
Anderthalb Jahre lang stellte sich Helmut
Schmidt, laut Emnid-Umfrage „beliebtester
Politiker der jüngeren deutschen Geschichte“,
den Fragen von Zeit-Chefredakteur Giovanni
di Lorenzo. Jeden Freitag lud di Lorenzo den
Altkanzler „auf eine Zigarette“ in sein Büro.
Die Plaudereien der gleichnamigen Kolumne
dauerten mal zehn Minuten, mal eine Stunde. Die schönsten Gespräche finden sich zusammengefasst im Buch „Auf eine Zigarette
mit Helmut Schmidt“. Mit seiner gewohnt
geradlinigen Art spricht Schmidt über Politik, Privates und erlebte Geschichte: von der
Wut auf Investmentbanker über den Walzer,
den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis
hin zu seiner Schulzeit mit Loki.
Foto: Pixelio.de/Rolf Handke
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Oktober 2009
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MA PM II 2009, IVW-Online
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Verkauf (-154
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Egbert Hünewaldt
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Bernd Reisch
( 0 69 / 95 50 56 -40
Ralf Hammerath
( 0 20 65 / 25 56 73 -3
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Manuela Calvo Zeller, Tel. 0 69 / 9 77 77 -144
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Annette Kronsbein, Tel. 0 69 / 9 77 77 -159
E-Mail: [email protected]
Online / Crossmedia
ÖKO-TEST NewMedia GmbH
Jelena Garic´
Kobelweg 68 a, D-86156 Augsburg
Tel. 08 21 / 45 03 56 -31
Fax 08 21 / 45 03 56 -78
E-Mail: [email protected]
Verlagsrepräsentanz Bereich Automobil
Mediaservice Bernd Reisch
Schlosserstraße 12
D-60322 Frankfurt / Main
Tel. 0 69 / 95 50 56 -40
Fax 0 69 / 95 50 56 -11
E-Mail: [email protected]
Verlagsrepräsentanz Online
ADselect GmbH
Ralf Hammerath
Hohenbudberger Straße 133, D-47229 Duisburg
Tel. 0 20 65 / 25 56 73 -3, Fax 0 20 65 / 25 56 73 -9
E-Mail: [email protected]
Verlagsrepräsentanz Markenartikel
Verlagsbüro Felchner
Sylvia Felchner
Andrea Dyck
Alte Steige 26, D-87600 Kaufbeuren
Tel. 0 83 41 / 87 14 01
Fax 0 83 41 / 87 14 04
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
Verlagsrepräsentanz Markenartikel
HM Hünewaldt Media GmbH, Egbert Hünewaldt
Robert-Koch-Str. 116 I, D-65779 Ruppertshain
Tel. 0 61 74 / 20 94 26, Fax 0 61 74 / 25 65 91
E-Mail: [email protected]
Zurzeit gilt die Anzeigen­preisliste Nr. 25
MUM
MUM
18 Mi
19 Do
20 Fr
18 So
19 Mo
20 Di
25 Mi
26 Do
27 Fr
25 So
26 Mo
27 Di
EVT MAGAZIN 03/09
AZ Ratgeber Kosmetik & Wellness
Aschermittwoch
Heuschnupfen
EVT KOMPAKT
AZ Magazin 04/09
Vitamine
EVT KOMPAKT
AZ Spezial
Alternative Heilmethoden
Februar
31 Di
30 Mo
29 So
28 Sa
27 Fr
26 Do
25 Mi
24 Di
23 Mo
22 So
21 Sa
20 Fr
19 Do
18 Mi
17 Di
16 Mo
15 So
14 Sa
13 Fr
12 Do
11 Mi
10 Di
09 Mo
08 So
07 Sa
06 Fr
05 Do
04 Mi
03 Di
02 Mo
01 So
EVT MAGAZIN 04/09
AZ Ratgeber Gesundheit & Fitness
AZ Magazin 05/09
Altern. Heilmethoden
EVT SPEZIAL
AZ Kompakt Babypflege
Bauen, Wohnen, Renovieren
EVT RATGEBER
März
30 Do
29 Mi
28 Di
27 Mo
26 So
25 Sa
24 Fr
23 Do
22 Mi
21 Di
20 Mo
19 So
18 Sa
17 Fr
16 Do
15 Mi
14 Di
13 Mo
12 So
11 Sa
10 Fr
09 Do
08 Mi
07 Di
06 Mo
05 So
04 Sa
03 Fr
02 Do
01 Mi
April
AZ Kompass Discounter
EVT MAGAZIN 05/09
AZ Magazin 06/09
Babypflege
EVT KOMPAKT
Ostermontag
Ostersonntag
Karfreitag
AZ Kompakt Sexualität
Kosmetik
EVT RATGEBER
AZ Kompass E-Nummern
31 So
30 Sa
29 Fr
28 Do
27 Mi
26 Di
25 Mo
24 So
23 Sa
22 Fr
21 Do
20 Mi
19 Di
18 Mo
17 So
16 Sa
15 Fr
14 Do
13 Mi
12 Di
11 Mo
10 So
09 Sa
08 Fr
07 Do
06 Mi
05 Di
04 Mo
03 So
02 Sa
01 Fr
Mai
Pfingstsonntag
EVT MAGAZIN 06/09
Christi Himmelfahrt
AZ Magazin 07/09
Sexualität
EVT KOMPAKT
E-Nummern
EVT KOMPASS
AZ Spezial Schwangerschaft
AZ Spezial Wellness
Gesundheit
EVT RATGEBER
Maifeiertag
30 Di
29 Mo
28 So
27 Sa
26 Fr
25 Do
24 Mi
23 Di
22 Mo
21 So
20 Sa
19 Fr
18 Do
17 Mi
16 Di
15 Mo
14 So
13 Sa
12 Fr
11 Do
10 Mi
09 Di
08 Mo
07 So
06 Sa
05 Fr
04 Do
03 Mi
02 Di
01 Mo
EVT MAGAZIN 07/09
AZ Magazin 08/09
Wellness
Schwangerschaft
EVT SPEZIAL
EVT SPEZIAL
Fronleichnam 2)
Discounter
EVT KOMPASS
Pfingstmontag
Juni
31 Fr
30 Do
29 Mi
28 Di
27 Mo
26 So
25 Sa
24 Fr
23 Do
22 Mi
21 Di
20 Mo
19 So
18 Sa
17 Fr
16 Do
15 Mi
14 Di
13 Mo
12 So
11 Sa
10 Fr
09 Do
08 Mi
07 Di
06 Mo
05 So
04 Sa
03 Fr
02 Do
01 Mi
7) nur in Sachsen
EVT MAGAZIN 08/09
AZ Ratgeber Kleinkinder
AZ Magazin 09/09
Juli
31 Mo
30 So
29 Sa
28 Fr
27 Do
26 Mi
25 Di
24 Mo
23 So
22 Sa
21 Fr
20 Do
19 Mi
18 Di
17 Mo
16 So
15 Sa
14 Fr
13 Do
12 Mi
11 Di
10 Mo
09 So
08 Sa
07 Fr
06 Do
05 Mi
04 Di
03 Mo
02 So
01 Sa
EVT MAGAZIN 09/09
AZ Jahrbuch Geld
AZ Jahrbuch für 2010
AZ Magazin 10/09
Mariä Himmelfahrt 4)
Friedensfest 3)
AZ Spezial Rücken
August
Kosmetik
& Wellness
Bauen
& Wohnen
Feiertage 2009
1) nur Baden-Württemberg, Bayern u. Sachsen-Anhalt 2) nur Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung 3) nur in Augsburg
4) nur Saarland, Bayern in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung 5) nur Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen 6) nur Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland
31 Sa
30 Fr
29 Do
EVT MAGAZIN 02/09
24 Di
24 Sa
28 Sa
23 Mo
23 Fr
28 Mi
22 So
22 Do
AZ Ratgeber
Bauen, Wohnen, Renovieren
17 Di
17 Sa
21 Sa
16 Mo
16 Fr
21 Mi
15 So
15 Do
AZ Magazin 03/09
13 Fr
13 Di
14 Sa
12 Do
12 Mo
AZ Kompakt Heuschnupfen
11 Mi
11 So
14 Mi
10 Di
10 Sa
08 So
07 Sa
06 Fr
09 Mo
AZ Kompakt Vitamine
Kleinkinder
EVT Jahrbuch
09 Fr
08 Do
07 Mi
06 Di
05 Do
Hl. Drei Könige 1)
05 Mo
03 Di
02 Mo
01 So
04 Mi
EVT MAGAZIN 1/05
EVT MAGAZIN 01/09
04 So
03 Sa
02 Fr
01 Do
Neujahr
Januar
ÖKO-TEST-Publikationen
Kalender 2009
Essen
& Trinken
Gesundheit
& Fitness
AZ RG Essen, Trinken & Genießen
AZ Jahrbuch BWR / Gesundheit
EVT MAGAZIN 10/09
AZ Magazin 11/09
AZ Spezial Umwelt
Rücken
EVT SPEZIAL
Kleinkinder
EVT RATGEBER
für 2010
EVT JAHRBUCH
Rente, Geld, Versicherungen
EVT JAHRBUCH
Tag der deutschen Einheit
30 Mo
29 So
28 Sa
27 Fr
26 Do
25 Mi
24 Di
23 Mo
22 So
21 Sa
20 Fr
19 Do
18 Mi
17 Di
16 Mo
15 So
14 Sa
13 Fr
12 Do
11 Mi
10 Di
09 Mo
08 So
07 Sa
06 Fr
05 Do
04 Mi
03 Di
02 Mo
01 So
1. Advent
EVT MAGAZIN 12/09
AZ Jahrbuch Kleinkinder
Buß- und Bettag 7)
AZ Magazin 01/10
Gesundheit
EVT JAHRBUCH
Bauen, Wohnen
EVT JAHRBUCH
Essen, Trinken & Genießen
EVT RATGEBER
Allerheiligen 6)
November
2. Weihnachtsfeiertag
1. Weihnachtsfeiertag
Heiligabend
4. Advent
3. Advent
2. Advent
31 Do EVT MAGAZIN 01/10
30 Mi
29 Di
28 Mo
27 So
26 Sa
25 Fr
24 Do
23 Mi
22 Di
21 Mo
20 So
19 Sa
18 Fr
17 Do
16 Mi
15 Di
14 Mo
13 So
12 Sa
11 Fr
10 Do
09 Mi
08 Di
07 Mo
06 So
05 Sa
04 Fr
03 Do
02 Mi
01 Di
Dezember
Ostern
09.04./14.04. – 17.04.
06.04. – 18.04.
06.04. – 18.04.
08.04. – 17.04.
30.03. – 14.04.
09.03. – 21.03.
06.04. – 18.04.
06.04. – 14.04.
30.03. – 15.04.
06.04. – 18.04.
01.04. – 17.04.
06.04. – 18.04.
09.04. – 18.04.
06.04. – 18.04.
06.04. – 21.04.
06.04. – 17.04.
Pfingsten
25.05. – 06.06.
02.06. – 13.06.
22.05.
22.05.
20.05. – 22.05./02.06.
18.05. – 23.05.
–––––––––––
02.06. – 06.06.
22.05./02.06.
02.06.
–––––––––––
–––––––––––
22.05.
22.05. – 29.05.
–––––––––––
–––––––––––
Sommer
30.07. – 12.09.
03.08. – 14.09.
15.07./16.07. – 28.08.
16.07. – 29.08.
25.06. – 05.08.
16.07. – 26.08.
13.07. – 21.08.
20.07. – 29.08.
25.06. – 05.08.
02.07. – 14.08.
13.07. – 21.08.
13.07. – 22.08.
29.06. – 07.08.
25.06. – 05.08.
20.07. – 29.08.
25.06. – 05.08.
Herbst
26.10. – 31.10.
02.11. – 07.11.
19.10. – 30.10.
19.10. – 30.10.
05.10. – 17.10.
12.10. – 24.10.
12.10. – 24.10.
26.10. – 30.10.
05.10. – 17.10.
12.10. – 24.10.
12.10. – 23.10.
19.10. – 31.10.
12.10. – 24.10.
12.10. – 17.10.
12.10. – 24.10.
12.10. – 24.10.
Weihnachten
23.12. – 09.01.
24.12. – 05.01.
21.12. – 02.01.
21.12. – 02.01.
23.12. – 06.01.
21.12. – 31.12.
21.12. – 09.01.
21.12. – 02.01.
23.12. – 06.01.
24.12. – 06.01.
21.12. – 05.01.
18.12. – 02.01.
23.12. – 02.01.
21.12. – 05.01.
21.12. – 06.01.
19.12. – 02.01.
AZ = Anzeigenschluss, EVT = Erstverkaufstag, RG = Ratgeber, BWR = Bauen, Wohnen & Renovieren
Reformationstag 5)
EVT MAGAZIN 11/09
Umwelt
EVT SPEZIAL
AZ Magazin 12/09
Winter
–––––––––––
23.02. – 28.02.
02.02. – 07.02.
02.02. – 07.02.
02.02. – 03.02.
30.01.
–––––––––––
09.02. – 20.02.
02.02. – 03.02.
–––––––––––
–––––––––––
23.02. – 28.02.
09.02. – 21.02.
02.02. – 10.02.
–––––––––––
02.02. – 07.02.
31 Sa
30 Fr
29 Do
28 Mi
27 Di
26 Mo
25 So
24 Sa
23 Fr
22 Do
21 Mi
20 Di
19 Mo
18 So
17 Sa
16 Fr
15 Do
14 Mi
13 Di
12 Mo
11 So
10 Sa
09 Fr
08 Do
07 Mi EVT JAHRBUCH 2009
06 Di
05 Mo
04 So
03 Sa
02 Fr
01 Do
Oktober
Geld, Recht
& Versicherungen
* Reformationstag und Gründonnerstag ist schulfrei. ** vom 20. bis 22. Mai 2009 ist schulfrei wegen des Kirchentages.
*** Auf den niedersächsischen Nordseeinseln gelten Sonderregeln. **** Auf den Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland sowie auf den Halligen gelten für die Sommer- und Herbstferien Sonderregelungen.
Bundesländer
Baden-Württemberg *
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen **
Hamburg
Hessen
Mecklenb.-Vorpommern
Niedersachsen ***
NRW
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein ****
Thüringen
Schulferien 2009
30 Mi
29 Di
28 Mo
27 So
26 Sa
25 Fr
24 Do
23 Mi
22 Di
21 Mo
20 So
19 Sa
18 Fr
17 Do
16 Mi
15 Di
14 Mo
13 So
12 Sa
11 Fr
10 Do
09 Mi
08 Di
07 Mo
06 So
05 Sa
04 Fr
03 Do
02 Mi
01 Di
September
Freizeit
& Technik
Kinder
& Familie