Unser Zuhause

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Unser Zuhause
www.bwv-hi.de
UNSER
08 | 13
ZUHAUSE
Mitgliederzeitung des Beamten-Wohnungs-Vereins – August 2013
Gute Geschäfte
Guter Service
Gute Ideen
BWV-Technik
»Erfreuliche
Jahresbilanz 2012«
Seite 4/5
»BWV baut neue
Verwaltung«
Seite 6/7
»Masterplan für
die Nordstadt?«
Seite 14/15
»Millionen-Investitionen
in den BWV-Bestand«
Seite 22/23
Der BWV lädt Sie herzlich ein zum
Sommerfest
2013
BWV-Mietertreff mit tollem Programm: Vorträge, Ausflüge, Feiern, Lesungen, Ausstellungen u. v. m.
2
Vorwort
UNSER ZUHAUSE
INHALT
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2
Gleich vorweg,
Haushalten gilt es Netzwerke zu
installieren, die auf Fragen von
Pflege und Betreuung im Alter,
aber auch von Nahversorgung,
Kultur und Bildung Antworten
geben können.
Verabschiedung Herr Paul,
Vorstellung Herr Frank . . . . . . . 3
Vertreterversammlung 2013,
Ankündigung Sommerfest . . . . . 4
BWV Geschäftsjahr 2012 . . . . . . 5
Verwaltungsneubau . . . . . . . . . . 6
Interview mit Heiner Pott . . . . . 8
vdw Tagung . . . . . . . . . . . . . . .
9
Terminkalender Mietertreff . . 10
BWV-Mieterreise 2013 . . . . . . 11
Wochenplan BWV-Treff,
Mietertreff-Album . . . . . . . . . . 12
Mobiler Stadtgarten
Nordstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Nordstadt Initiative . . . . . . . . . 14
Nordstadt „Treffer“ . . . . . . . . . 15
Caritas und Ehrenamt . . . . . . . 16
Sommerfest Stadtfeld,
Skulpturenprojekt . . . . . . . . . 17
BWV-Jubilare,
Ehemalige Auszubildende . . . 18
BWV Immobilien-Coaching . . . 19
Diakonie Patenmodell,
Die Malteser . . . . . . . . . . . . .
20
Porträt Elfriede Koch . . . . . .
21
BWV-Modernisierung . . . . . .
22
BWV-Malerteam . . . . . . . . . .
23
SEPA-Umstellung . . . . . . . . . .
24
bwvkidsclub,
Kabel Deutschland . . . . . . . .
25
Volleyball 2. Liga . . . . . . . . . .
26
BWV-Kontakte . . . . . . . . . . . .
27
IMPRESSUM
Herausgeber · Redaktionelle Leitung
BWV Beamten-Wohnungs-Verein
zu Hildesheim eG
Theaterstraße 7/8 · 31141 Hildesheim
Tel. 05121 17099-70 · Fax 17099-99
[email protected]
Text
hannover.contex
Entwurf · Layout · Satz
JANSSEN KAHLERT
Design & Kommunikation GmbH
Hannover
Druck & Verarbeitung
Druckhaus Köhler, Harsum
© 2013 BWV Hildesheim
… liebe Mitglieder, möchte ich
Sie im Namen des gesamten
BWV-Teams und des Aufsichtsrates herzlich zu unserem Sommerfest auf dem Godehardikamp
einladen. Wobei: Den Termin
haben Sie sich vermutlich ohnehin schon längst im Kalender
vermerkt. Denn das BWV-Fest
ist in den vergangenen Jahren
derartig beliebt gewesen, das wir
auch diesmal mit vielen hundert
Besuchern rechnen. Wer einmal
dabei war, wird sich an die tolle
Stimmung und die nette Atmosphäre erinnern.
Doch wie heißt es so schön: Erst
die Arbeit, dann das Vergnügen.
Und in diesem Sinne haben
wir uns eine ordentliche Feier
redlich verdient. Ich denke dabei
nicht nur an die aufwändigen
Vorbereitungen für das Fest auf
dem Godehardikamp, an denen
praktisch alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beteiligt sind.
Vor allem aber denke ich an das
zurückliegende Jahr, das unserer
Genossenschaft erneut ein gutes
Ergebnis beschert hat. Dabei
fällt mir noch eine Volksweisheit
ein: Ohne Fleiß kein Preis. Seit
Jahren hat der BWV insbesondere den Werterhalt seines Wohnungsbestandes im Blick. Dass
dieses mit sehr hohen Investi-
tionen verbunden ist, will ich
an dieser Stelle gar nicht in den
Vordergrund heben. Vielmehr
geht es doch darum, dass es uns
gelungen ist, mit viel Herzblut
und persönlichem Engagement
immer wieder neue Akzente zu
setzen, um die Wohnqualität in
unseren Häusern und Nachbarschaften nachhaltig zu verbessern. Vieles wäre nicht möglich
gewesen ohne die tatkräftige
Unterstützung durch die vielen
lokalen Handwerksbetriebe,
die ihre Aufträge tadellos und
vielfach über das erwartete Maß
hinaus erfüllt haben.
Diese verlässliche Partnerschaft
zwischen Handwerk und unserer
Genossenschaft als seriösen Auftraggeber wird immer bedeutender, denn die Anforderungen an
das Wohnen sind deutlich gestiegen. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Niedersachsen Bremen, zu dem
auch der BWV gehört, wird bei
seinem diesjährigen Verbandstag
Anfang September in unserer
Stadt deutlich machen, wie sehr
sich das Leben in den Wohnquartieren verändert hat und
weiter verändern wird. Vor dem
Hintergrund des demografischen
Wandels und einer zunehmenden Anzahl von Ein-Personen-
Der BWV hat sich diesen Herausforderungen frühzeitig gestellt
und sein Sieben-Säulen-Modell
danach ausgerichtet. Der Begriff
der Nachbarschaft im besten Sinne wird bei uns groß geschrieben. Der BWV-Mietertreff, alle
Aktivitäten etwa im Stadtfeld
oder in der Nordstadt (über
die auch hier im Heft berichtet
werden) und die Angebote zum
Service-Wohnen sind Ausdruck
davon. Längst versteht sich
unsere Genossenschaft als
moderner Dienstleister rund ums
Wohnen. Mit dem Neubau des
Verwaltungsgebäudes an der
Theaterstraße wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. In
erster Linie werden Sie, unsere
Mitglieder, von diesem modernen Kundenzentrum profitieren.
Wir freuen uns jedenfalls schon
jetzt auf den Tag der Fertigstellung. Bis dahin wird noch viel
Schweiß vergossen. Doch ich bin
mir sicher, dass wir Ihnen den
gewohnten Service in der Übergangszeit auch in den vorläufig
genutzten Räumen am Zingel
bieten können.
Ihr Wolfgang Dressler
Verabschiedung Herr Paul · Vorstellung Herr Frank
Ausgabe 33 – August 2013
Aufsichtsrat Norbert Paul
ausgeschieden
Nach 23 Jahren ist Norbert Paul
mit dem Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat
unserer Genossenschaft ausgeschieden. 1990 war er nach
einer Anfrage des damaligen
Vorstands Werner Gerstle in
das Gremium gewählt worden.
„Für sein langjähriges Engagement gebührt Norbert Paul unser großer Respekt“, sagten
Vorstandssprecher Wolfgang
Dressler und Aufsichtsratsvorsitzender Albert Blume.
Norbert Paul war schon Mitglied
der Vertreterversammlung, ehe
er in den Aufsichtsrat aufrückte.
Seine Nähe zum BWV hatte darüber hinaus auch räumlichen
Charakter; denn die Bäckerei
Paul stand unmittelbar neben
dem Verwaltungsgebäude der
Genossenschaft in der Theaterstraße. Dass dieses Gebäude, in
dem seit 1956 Norbert Pauls Vater und von 1973 bis 2002 dann
Paul selbst tätig war, nun dem
neuen BWV-Dienstleistungszentrum Platz machen muss,
stimmt den Bäckermeister traurig. Gleichwohl sagt er: „Alles
hat seine Zeit.“
Das gelte auch für die Arbeit im
Aufsichtsrat. Nun bleibt mehr
Zeit für andere Hobbys. Reisen
mit Ehefrau Sigrid, Spaziergänge mit Boxerhündin Lotta oder
Tennisspiele mit Freunden. Au-
ßerdem engagiert sich Norbert
Paul in der Sternwarte und führt
dort auch Besuchergruppen.
Ganz besonders viel Freude bereiten ihm die Kegeltreffen mit
seinen ehemaligen Bäckerkollegen. „Gut Dampf“ heißt der
Klub, der bereits 1926 ins Leben gerufen wurde. Seit 1966 ist
Norbert Paul dabei, mittlerweile
ist er der Kegelvater.
Ganz sicher wird man Norbert
Paul immer wieder in der Stadt
über den Weg laufen. Bis dahin wünschen wir ihm vor allem
„Gut Holz“ und schöne Erinnerungen an die Zeit mit dem BWV.
Gerald Frank
neu im Aufsichtsrat
Die Vertreterversammlung hat aus ihren Reihen Gerald Frank zum neuen Mitglied im BWV-Aufsichtsrat gewählt. Er ist damit Nachfolger von Norbert Paul.
Mit dem Engagement bei unserer Genossenschaft setzt G
­ erald Frank nahtlos eine lange Reihe von ehrenamtlichen Tätigkeiten fort, die er stets mit großer Freude übernommen hat. Ob auf sportlichem oder s­ ozialem Sektor – der Einsatz für
andere war dem 65-Jährigen immer wichtig.
Ohnehin ist der Name Gerald
Frank in Hildesheim und weit
über die Stadtgrenzen hinaus
vielen Menschen bekannt. 36
Jahre war er für die IHK tätig, 15
Jahre davon als Geschäftsstellenleiter. Für seine herausragenden
Verdienste um die Beziehungen
zwischen Universität und Wirtschaft verlieh ihm die Stiftung
Universität Hildesheim 2003 die
Ehrenbürgerwürde. Die HAWK,
für deren Erhalt und Ausbau er
sich besonders am Studienstandort Holzminden erfolgreich engagiert hat, ernannte Frank
2010 zum Ehrensenator. Der Vater von drei Söhnen und Großvater von drei Enkelkindern ist ein
Hildesheimer Urgestein. Aufgewachsen als jüngstes von sechs
Kindern hat er den Wiederaufbau der Innenstadt nach dem
Krieg hautnah miterlebt. „Ich
habe mit dem Ballonroller als
Steppke am Hindenburgplatz
gestanden, und man konnte von
dort bis zu Horten gucken“, erzählt er.
verbunden, nicht nur als Mitglied. So war er mit den ehemaligen Vorständen Fritz Boysen und Werner Gerstle gut
bekannt. Allerdings: Eine Genossenschaftswohnung hatte
Gerald Frank bislang nicht. Das
kann sich ändern, denn im nächsten Jahr will er mit seiner Frau
die Wohnung am Hindenburgplatz verlassen und innerhalb
von Hildesheim umziehen. Genauere Pläne gibt es noch nicht.
Mit dem Beamten-WohnungsVerein ist er seit vielen Jahren
In seiner neuen Funktion als Aufsichtsratsmitglied will er sich en-
gagiert für die Belange der Genossenschaft einsetzen. „Der
BWV ist sehr gut aufgestellt“,
betont Frank, doch das Unternehmen müsse auch künftig eine breite Angebotspalette vorhalten. Zum einen kleinere bezahlbare Wohnungen, geeignet
für jüngere und ältere Menschen, aber auch familiengerechte Wohnungen in der Stadt.
Gleichermaßen könnten alle von
den guten Lagen, den günstigen Mieten, den intakten Nachbarschaften und den sozialen
Dienstleistungen profitieren.
3
Vertreterversammlung · Ankündigung Sommerfest
UNSER ZUHAUSE
www.bwv-hi.de
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im Godehardikamp
Vertreterversammlung 2013
Gute Geschäfte,
gute Stimmung
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V-Somm
Einladungzum BW
„Stets findet Überraschung
statt - da, wo man's nicht
erwartet hat.“ Im Gegensatz
zu diesem schönen Spruch
von Wilhelm Busch könnte
man denken, dass das BWVSommerfest für die allermeisten sehr treuen Gäste
keine Überraschungen parat
hält. Aber die langjährigen
Besucher wissen längst.
Kein Sommerfest ist wie das
vorherige und irgendetwas
Neues gibt es immer.
Das bunte Programm wird
am Sonnabend, 17.08., für
Jung und Alt etwas bereit
halten. Musik, Tanz, Spiel
und Spaß – es wird wieder
hoch hergehen. Für das
leibliche Wohl ist natürlich
auch gesorgt: Auf dem Grill
brutzelts, das Bier sprudelt,
der Kuchen schmeckt und
der Kaffee duftet.
Natürlich findet auch die
beliebte Tombola statt;
dankenswerterweise unterstützt von vielen Firmen aus
Hildesheim und Umgebung.
Der Erlös des Festes wird
einem guten Zweck zugeführt. Und Überraschungen,
Busch hin, Busch her, wird es
natürlich auch geben. Denn
schließlich hat sogar der
große Dichter eingesehen:
„Aber hier, wie überhaupt,
kommt es anders, als man
glaubt.“ In diesem Sinne
freuen wir uns auf das Treffen mit Ihnen am 17. August
ab 14:00 Uhr!
s Aufsichtsrat und Vorstand (von links nach rechts): Albert Blume, Prof. Günther Ostkamp, Norbert Aust, Norbert Kesseler,
­Wolfgang Dressler, Jürgen Wente
Der Beamten-Wohnungs-Verein ist eine kerngesunde Wohnungsgenossenschaft. Bei der diesjährigen
Vertreterversammlung im Novotel zog Vorstandssprecher Wolfgang Dressler eine entsprechend positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Zugleich blickte er mit seinem Stellvertreter Jürgen Wente
an seiner Seite optimistisch in die Zukunft. Die wichtigsten Zahlen aus dem Jahresbericht belegten die
gute wirtschaftliche Situation.
BWV-Aufsichtsratsvorsitzender
Albert Blume bedankte sich bei
Vorstand und Belegschaft für
die geleistete Arbeit. Die Vertreter zeigten sich mit dem Erreichten ebenfalls einverstanden
und sprachen Vorstand und Aufsichtsrat ihr volles Vertrauen aus.
Neben der wichtigen Personalie, dem Wechsel im Aufsichtsrat von Norbert Paul zu Gerald
Frank (siehe Beiträge auf Seite
3), wurde auch über das künftige Modernisierungs- und Neubauprogramm des BWV diskutiert. Unstrittig ist, dass der Investitionsschwerpunkt auch
weiterhin in der Sanierung und
Aufwertung des vorhandenen
Wohnungsbestandes liegen
wird.
Näheres zum Geschäftsjahr 2012
und zu den wichtigsten Bauund Sanierungsprojekten finden Sie ebenfalls in diesem Heft.
BWV Geschäftsjahr 2012
Ausgabe 33 – August 2013
BWV bilanziert erfolgreiches Geschäftsjahr 2012
Investitionen
machen sich bezahlt
Wohnungspolitik hat im Bundestagswahlkampf eine gewichtige Rolle erlangt. Die Parteien konkurrieren mit immer
neuen Vorschlägen, etwa die
Einführung einer Mietpreisbremse oder die Festlegung einer Sanierungsquote für Bestandswohnungen.
Ausgaben für Modernisierung und
Instandhaltung je 3 /m2
50,00
45,00
42,34
40,00
36,95
39,16
40,84
35,00
30,00
25,00
20,00
15,00
10,00
5,00
0,00
2012
2011
2010
2009
Beides ist aus der Sicht des
Hildesheimer Wohnungsmarktes
überhaupt nicht nachzuvollziehen. Zum einen gibt es bei uns
keine Mietpreisexplosion, wie
sie aus München, Berlin, Frankfurt und Hamburg gemeldet
wird; die durchschnittliche Nettosollmiete für Wohnungen
unserer Genossenschaft (ohne
Heiz- und Betriebskosten) liegt
aktuell bei 5,08 Euro je m² monatlich. Und dass der BeamtenWohnungs-Verein nicht sorgsam und verantwortungsvoll
seine Häuser und Wohnungen
energetisch modernisiert und
den Wohnkomfort den Bedürfnissen seiner Mitglieder ständig
anpasst, darüber muss sich die
­Politik nun wirklich keine Sorgen machen.
Der demografische Druck auf
die Stadt Hildesheim nimmt zu.
Der Zensus 2011 und die Berechnungen des Landesamtes
für Statistik zeigen, dass die Einwohnerzahl tendenziell abnehmen wird. Bezüglich der Nachfrage nach Wohnraum wird dieser Rückgang derzeit noch kompensiert durch den Zuwachs an
Ein-Personen-Haushalten. Somit
ist und bleibt die Lage am Wohnungsmarkt für ein Unternehmen wie den BWV angespannt.
Dennoch hat unsere Genossenschaft das Geschäftsjahr 2012
sehr erfolgreich abgeschlossen.
Der Jahresüberschuss beläuft
sich auf 1,336 (2011: 1,4) Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 33,6 (2011: 33,0)
Prozent. Aufgrund der abnehmenden Leerstandsquote sind
die Mietausfälle seit 2009 von
440.000 auf 192.000 Euro gesenkt worden. Die Spareinrichtung hat erneut zu dem positiven wirtschaftlichen Ergebnis
beigetragen. Sie verzeichnete einen neuen Einlagenhöchststand
mit über 33,7 (+ 2,8) ­Millionen
Euro.
Annähernd neun Millionen Euro hat der BWV im vorigen Jahr
in seinen Wohnungsbestand gesteckt. Das sind im Durchschnitt
42,34 Euro pro Quadratmeter.
Oder anders formuliert: Acht
Monatsmieten werden wieder
komplett in die Qualitätssteigerung der Gebäude und Wohnungen reinvestiert.
Ende 2012 hatte der BWV 4.856
Mitglieder, 68 mehr als im Jahr
zuvor. Die Geschäftsguthaben
stiegen um rund 460.000 Euro auf nunmehr 4,69 Millionen
­Euro. Der Beamten-WohnungsVerein verfolgt seit Jahren ei-
ne intensive Instandhaltungsund Modernisierungsstrategie.
Begleitet wurde dies durch ein
breites Serviceangebot. „Wir sehen daher in der zielgruppengerechten Modernisierung von
Wohnungen und in den wohnbegleitenden Dienstleistungen
auch in Zukunft den Weg, die
Ertragskraft der Genossenschaft
nachhaltig zu sichern. „Qualitativ hochwertige Wohnungen
in guter Lage zu annehmbaren
Preisen, verbunden mit einem
hohen Serviceangebot für unsere Mieter – das ist unser Weg“,
sagt Vorstandssprecher Wolfgang Dressler.
Wohnungswechsel (Jan. bis Dez. 2012)
11%
2%
23%
31%
33%
Umsetzer
unbekannt verzogen
Vermieterwechsel
innerhalb von Hildesheim
Tod des Mieters
Ortswechsel
5
6
Verwaltungsneubau
UNSER ZUHAUSE
Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1960 weicht einem Neubau
„Offen, kommunikativ
und ohne Barrieren!“
Nach mehr als 50 Jahren wird der BWV seinen Verwaltungssitz grundlegend verändern. An die S
­ telle
des Hauses Theaterstraße 8 wird ein modernes Bürogebäude rücken. Der Durchgang zur Hildesheimer­
Innenstadt wird hell und freundlich gestaltet. Die Bauarbeiten beginnen im September. „September/
Oktober 2014 soll alles fertig sein“, teilt Vorstandssprecher Wolfgang Dressler mit.
s Das neue Verwaltungsgebäude des BWV in der ­Theaterstraße in einer 3D-Ansicht
Das Gesicht der Theaterstraße
wird sich in den nächsten zwei
Jahren nachhaltig verändern.
Derzeit sind die Mitarbeiter­
innen und Mitarbeiter unserer
Genossenschaft in den Häusern
Theaterstraße 7 und 8 untergebracht. Insbesondere auch für
die vielen Besucher der BWVZentrale eine hin und wieder unglückliche Situation.
Der Neubau wird sich gänzlich
anders präsentieren. Wolfgang
Dressler: „Wir errichten ein kundenorientiertes Verwaltungs-
gebäude. Offen, kommunikativ
und ohne Barrieren.“
Ein Rückblick: Das Haus Theaterstraße 7 wurde 1937 errichtet.
1960 wurde im Reißverschlussverfahren das Haus Nummer 8
an das bestehende Gebäude an-
gebaut. In den folgenden Jahrzehnten gab es zahlreiche Umbaumaßnahmen, grundlegende
Probleme wie unterschiedliche
Geschosshöhen konnten dabei nicht gelöst werden. Gleichwohl hatte sich das Ensemble
über viele Jahre als Verwaltungs-
Ausgabe 33 – August 2013
Verwaltungsneubau
s Das neue Verwaltungsgebäude des BWV in der ­Theaterstraße
gische Weiterentwicklung des
Wohnungsbestandes, sondern
muss auch für die Verwaltung
gelten“, betont Wolfgang Dressler. „Unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter haben einen Anspruch auf zeitgemäße Arbeitsplätze. Und wer zu uns kommt
und um Rat oder Unterstützung
bittet, der ist herzlich willkommen – das neue Kundenzentrum
mit dem Atrium wird diese Aussage, diesen Anspruch sozusagen
baulich untermauern.“
sitz unserer Genossenschaft bewährt. Die zentrale Lage und
der Verbindungsweg vom Zingel zum Jakobiviertel trugen natürlich zum besonderen Reiz bei.
Allerdings entspricht die bauliche Situation nicht mehr zeitgemäßen Erfordernissen, so dass
bereits 2006 die ersten Überlegungen für einen Neubau angestellt wurden. Die Grund­idee damals wie heute: Wer seine Kunden in den Mittelpunkt rückt,
muss sie auch angemessen empfangen und beraten können.
„Ein modernes Wohnungsunternehmen wie der BWV ist durch
und durch serviceorientiert. Das
gilt nicht nur für unser soziales
Management oder die strate-
Was wird geschehen? Von September an wird das Haus Nummer 8 in der Theaterstraße abgerissen. Davon betroffen sind
neben zahlreichen Büroräumen
auch zwei Wohnungen, eine Gä-
➔
➔
➔
➔
➔
Gästewohnungen
Mietertreff
Körperpflege
Umzugsservice
Babysitting
Dienstleistungspaket
➔ Ambulante Pflege
➔ Fahr- und
Begleitdienste
➔ Einkaufsservice
➔ Getränkeservice
➔
➔
➔
➔
Menüservice
Beratungen
Haushaltshilfe
Hausnotruf
stewohnung, eine Kleingewerbeeinheit sowie ein Lagerraum.
An gleicher Stelle wird dann ein
Neubau entstehen, der Raum
bietet für 30 bis 35 Arbeitsplätze. Im Erdgeschoss werden
in einem großen Kundenzentrum verschiedene Angebotsbereiche des BWV zusammengefasst: Empfang, Vermietung,
Sparabteilung. Die Pläne für den
Neubau stammen vom Architekturbüro Pape und Kost, das
sich in einem Wettbewerb gegen drei Konkurrenten durchgesetzt hat. „Wir sind froh“,
so Vorstandssprecher Dressler,
„dass der Wettbewerb ein sehr
hohes ­Niveau hatte. Jetzt freuen wir uns darauf, dass es bald
losgeht.“ Insgesamt wird das
Projekt mit 3,7 Millionen Euro
­veranschlagt. Darin enthalten ­ist
unter anderem die Erschließung
weiterer Parkplätze. Nach Fertigstellung des Neubaus sollen dort
alle BWV-Mitarbeiter einziehen.
Die Büros im Haus Theaterstraße
7 werden anschließend vermietet. Um auch während der Bauphase allen Mitgliedern den gewohnten Service bieten zu können, ziehen einige Abteilungen
der Genossenschaft in das Objekt Zingel 15, also gleich um die
Ecke. Dort werden die Telefonzentrale, die Wohnungsverwaltung, das BWV Immobilien-Coaching (Fremdverwaltung) und
der Sozialbereich untergebracht,
welche zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar sind.
Service-Wohnen
Das Serviceangebot für alle BWV-Mitglieder, in Zusammenarbeit mit
dem Caritas-Verband Hildesheim, das in annähernd allen Lebenslagen
die notwendige Unterstützung und Hilfe bietet.
Weitere Informationen unter www.bwv-hi.de, in unserer Broschüre
zum Service-Wohnen oder über das
Service-Telefon rund um die Uhr:
Telefon (05121) 167720
7
8
Interview mit Heiner Pott
Kurzmeldung
UNSER ZUHAUSE
Interview mit Heiner Pott, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
„Nachhaltigkeit ist für
Wohnen wird
teurer – an der
Miete liegt’s nicht!
Der GdW Bundesverband
deutscher Wohnungs- und
Immobilienunternehmen,
unter dessen Dach auch der
BWV organisiert ist, hat
kürzlich einige Eckdaten zur
Entwicklung der Wohnkosten
präsentiert.
Während die Nettokaltmieten (das ist der Anteil, der
beim Vermieter verbleibt)
seit vielen Jahren im bundesweiten Durchschnitt geringer
steigen als die Lebenshaltungskosten, sind insbesondere Strom und Gas die größten
Preistreiber für das Wohnen.
„Sie sind zwischen 2000 und
2012 um 112 Prozent gestiegen – die Nettokaltmieten im
gleichen Zeitraum nur um 15
Prozent“, meldet der GdW.
Allein die Stromkosten haben
sich nach Angaben des GdW
im Zeitraum von 2000 bis
2012 um 78 Prozent erhöht.
Und im nächsten Jahr steht
eine weitere saftige Preiserhöhung ins Haus.
Der Beamten-Wohnungs-Verein ist Mitglied im Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen, kurz: vdw. Dem vdw gehören mehr als 160 Unternehmen mit insgesamt rund
400.000 Wohnungen an. Am 3./4. September veranstaltet der Verband in Hildesheim seine Jahrestagung. Aus diesem Anlass haben wir mit vdw-Verbandsdirektor Heiner Pott gesprochen.
s Unser Zuhause: Herr Pott, Sie
sind seit dem 1. Juni Verbandsdirektor und Nachfolger von
Bernd Meyer. Wie sind Sie zur
Wohnungswirtschaft gekommen?
Heiner Pott: Ich bin gebürtiger
Lingener und habe auch dort
meine berufliche Laufbahn begonnen. Nach einem Jurastudium war ich zunächst in einer
Kanzlei tätig, bin dann aber in
die öffentliche Verwaltung gewechselt. Zunächst als Jugendund Sozialdezernent, dann als
Stadtdirektor. Ab 1994 war ich
Umweltdezernent in Münster,
ehe ich 2000 zum ersten hauptamtlichen Oberbürgermeister
von Lingen gewählt wurde.
2010 wechselte ich nach Hannover und wurde Staatssekretär im
Sozialministerium. Nicht erst in
dieser Funktion hatte ich enge
Kontakte zur niedersächsischen
Wohnungswirtschaft.
s Unser Zuhause: Wie sind die
ersten Wochen im Amt für Sie
verlaufen?
Pott: Die Arbeit macht mir sehr
viel Freude. Ich habe einen intakten Verband vorgefunden.
Vor allem beeindruckt mich die
Arbeit der Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in ihren jeweiligen Städten
und Regionen. Überall, ob an
der Nordseeküste oder im Harz,
setzen sie sich ein für die Menschen in den Quartieren. Nachhaltigkeit ist in der Wohnungswirtschaft nicht nur ein Wort.
Die vdw-Mitglieder sind in der
Tat ökonomisch erfolgreich
und werden zudem ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung gerecht.
s Unser Zuhause: Der Verbandstag in Hildesheim ist sicherlich ein Höhepunkt in Ihrem Jahresprogramm. Was erwarten Sie von der Veranstaltung im September?
Pott: Wohnungspolitik hat wieder Konjunktur. Das merkt man
in der täglichen Berichterstattung praktisch in allen Medien.
Unser Verbandstag findet nur
wenige Tage vor der Bundestagswahl statt – da ist es klar,
dass politische Themen im Mittelpunkt stehen werden. Wir
werden deutlich machen, dass
die professionelle Wohnungswirtschaft, die wir repräsentieren, besten Willens ist, sich als
Partner der Stadtentwicklung
vielfältig zu engagieren. Doch
wenn die Politik die Rahmenbedingungen verschlechtert, werden wir uns wehren.
Ausgabe 33 – August 2013
vdw Tagung
Niedersachsen Bremen
uns nicht nur ein Wort“
s Unser Zuhause: Können Sie
das etwas genauer erklären?
Pott: Politik darf zwar fordern,
sie muss dann aber auch fördern.
Dabei geht es uns natürlich nicht
nur um eine auskömmliche Förderung, sondern um klare, verlässliche Rahmenbedingungen.
Unsere Unternehmen investieren jährlich mehr als 600 Millionen Euro – und sie werden dies
auch künftig tun. A: Um ihren
Bestand zu erhalten, wie dies
auch der BWV auf vorbildliche
Weise tut. Und B: Um im Neubau
neue Akzente zu setzen. Mit diesen Investitionen, dies nur am
Rande, sichern die Unternehmen Tausende von Arbeitsplätzen in lokalen Handwerksbetrieben. Anstatt diese Leistung
anzuerkennen und gemeinsam
nach Lösungen zu suchen, wenn
es etwa darum geht, eine ausreichende Anzahl von kleinen,
bezahlbaren Wohnungen für
Ein-Personen-Haushalte in den
Städten vorzuhalten, diskutiert
die Politik die Einführung einer
Vermögenssteuer, eine Miet-
preisbremse bei Neuvermietungen und neue Standards für den
Klimaschutz im Wohnungsbau.
Auf diese Weise wird nicht eine
einzige Wohnung mehr gebaut.
Ganz im Gegenteil: Investoren
werden abgeschreckt. Notwendige Initiativen im Keim erstickt.
s Unser Zuhause: Ihr Angebot?
Pott: Der vdw und seine Mitglieder wollen im Konsens mit Ländern und Gemeinden neue bedarfsgerechte Konzepte für die
Wohnquartiere entwickeln. Da-
Verbandstag im Novotel mit 300 Gästen
vdw tagt in Hildesheim
politik stehen. Selbstverständlich wird auch die anstehende
Bundestagswahl in den Fokus
genommen. Der bekannte Publizist und Politikberater Michael H. Spreng wird am 4. September über „Deutschland vor der
Wahl“ sprechen. Die Festveranstaltung im Novotel beginnt um
10 Uhr und ist öffentlich.
Der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen,
zu dem auch der BWV gehört,
veranstaltet seinen diesjährigen
Verbandstag in Hildesheim. Am
3. und 4. September werden zu
verschiedenen Programmpunkten bis zu 300 Gäste erwartet. Tagungsort ist das Novotel, doch auch an anderen Stellen der Stadt wird der Kongress
„Spuren hinterlassen“.
Zuletzt war der vdw 2002 in
Hildesheim zu Gast. Auch der
damalige Ministerpräsident Sigmar Gabriel war als Festredner
mit von der Partie. In diesem
Jahr erwartet der Verband, zu
dem 166 Wohnungsunternehmen mit insgesamt rund 400.000
Wohnungen gehören, prominente Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Im Mittelpunkt der Diskussionen dürften
aktuelle Fragen der Wohnungs-
Außerdem ist eine wohnungswirtschaftliche Exkursion durch
Stadt und Landkreis geplant.
Auch der BWV wird dabei einige seiner Projekte präsentieren.
Schwerpunkt soll die Nordstadt
sein. Selbstverständlich gibt es
auch ein „Begleitprogramm“
für das sich der vdw attraktive
Ziele ausgesucht hat. Unter anderem werden St. Michael und
der Dom besichtigt. Es gibt zudem eine Fahrt zu den FagusWerken nach Alfeld und einen Ausflug auf den wunderschönen Kunsthof Gloriana in
­Wallenstedt.
bei geht es nicht nur um ausreichende Wohnangebote, sondern
auch um Pflege, Kultur, Nahversorgung und öffentliche Infrastruktur. Dazu bedarf es einer
engen Kooperation. Ich bin überzeugt davon, dass wir dies gemeinsam schaffen werden. Die
Gespräche mit den Landesregierungen in Hannover und Bremen
sind jedenfalls viel versprechend.
Unser Zuhause: Vielen Dank für
das Gespräch und einen schönen
Verbandstag in Hildesheim.
Kurzmeldung
Mietenexplosion?
Nicht hier!
Landauf, landab berichten Medien von geradezu
„explodierenden“ Mieten.
Bei genauerer Betrachtung
stellt sich aber heraus, dass
exorbitante Steigerungen
in keiner einzigen Stadt in
Niedersachsen – und somit
auch nicht in Hildesheim – zu
beobachten sind. Betroffen
sind insbesondere Haushalte in
Süddeutschland, in Berlin und
in Hamburg.
Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes schlagen
Vermieter beispielsweise in
Konstanz bei einer Neuvermietung ihrer Wohnung sage
und schreibe 44 Prozent auf
den üblichen Marktpreis drauf.
In Regensburg sind es noch
36 Prozent, in München 26,
in Hamburg 23 und in Berlin
­immerhin noch 13 Prozent.
9
10
Terminkalender Mietertreff
UNSER ZUHAUSE
Terminkalender
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a, Hildesheim
Mietertreff
Vorschau
So läuft der Laden – Ehrenamtliche im BWV-Treff
s Rosemarie Eschke, Ingrid Wichert, Gertrud Westermann, Ingrid Lange und Werner Kohne
s Brigitte Runte, Marianne Böck, Ilse Schulz, Helga und Horst Kallmeier
Ein geselliges und kulturelles Programm im BWV-Treff, an jedem
Wochentag und für jeden Geschmack etwas.
So sah die Vorstellung des BWV-Sozialpädagogen Gerald Roß im Jahre 2001 aus. Was nützt jedoch das schönste Konzept, wenn es niemanden gibt, der es umsetzt. Zum Glück gelang es ihm, für den Aufbau der unterschiedlichen Gruppen Mitstreiter zu finden und zwölf
Jahre später läuft der Laden immer noch wie geschmiert. Diese Kontinuität und Qualität kann nur mit hochmotivierten Menschen gelingen. Die aktuelle Planungsgruppe (siehe oben) ist seit langem mit
Freude dabei und hat noch viele Ideen für die kommenden Jahre.
Mittwoch, 07. August 2013
Donnerstag, 08. August 2013
Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung etc.
Kennen Sie das auch? Sie wollten
diese wichtigen Themen eigentlich schon längst einmal für sich
klären. Haben vielleicht sogar
schon Formulare und Informationen zuhause liegen. Aber irgendwie schieben Sie die Erledigung immer wieder auf? Wir
haben die Lösung: Kommen Sie
zu uns in den Mietertreff, bringen Sie Ihre Unterlagen mit, wir
gehen die anstehenden Fragen
gemeinsam durch. Sollten Sie
noch Fragen haben oder Formulare benötigen, rufen Sie Herrn
­Gerald Roß an. Tel.: 17099-84
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Beginn: jeweils 15:00 Uhr,
Eintritt ist frei
Sonnabend, 17. August 2013
Großes BWV-Sommerfest
It’s Party-Time! Die Einladungen
sind verteilt, die meisten BWV’ler
wissen ohnehin Bescheid, hier
steht es nur noch mal der Vollständigkeit halber.
Ort: Grünfläche am Ernst-vonHarnack-Stieg / Godehardikamp
Beginn: 14:00 Uhr
Freitag / Samstag,
23./24. August 2013
Sicherheitstraining im BWV-Treff
„Selbstbehauptung und Sicherheitsgefühl stärken“, unter dieser Überschrift steht auch in diesem Jahr unser Sicherheitstrainingsangebot im BWV-Treff.
Die Seminare sind keine Selbstverteidigungskurse. Es geht um
das Erkennen von Gefahrensituationen sowie mögliche Reaktionen darauf. Jedes Seminar
wird nach den Bedürfnissen der
Teilnehmer individuell gestaltet.
Das Training umfaßt 2 x 4 Stunden und die Teilnehmerzahl ist
auf 15 begrenzt. Anmeldung
und Informationen bei: Gerald
Roß, Thea­
terstr. 7/8 oder Tel.:
17099-84.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Zeit: Freitag, 23.08.2013, 14:00 18:00 Uhr / Samstag, 24.08.2013,
9:00 - 13:00 Uhr
Preis: 10,– Euro BWV-Mitglieder/
20,– Euro Nichtmitglieder
23. - 27. September 2013
BWV-Reise nach MecklenburgVorpommern
Auch in diesem Jahr wird die
BWV-Reise eines unserer schönsten Angebote für Sie sein. Nette Leute, interessante Ausflugsziele, gute Unterbringung. Diese
Dinge zeichnen das Reiseangebot seit Jahren aus. Aktuell sind
alle Plätze belegt, aber bis zur
Abreise kann es immer noch einige Veränderungen geben. Anmeldung und Informationen bei:
Gerald Roß, Theaterstr. 7/8 oder
Tel.: 17099-84.
Dienstag, 01. Oktober 2013
Zeichen- und Malkurs mit
Inga Mihailovic
Dieser Kurs ist die Fortsetzung
der vorangegangenen Zeichenund Malkurse mit Frau Mihailovic im BWV-Treff. Kommen Sie
einmal vorbei und entdecken
oder wecken Sie Ihr kreatives
Potential. Anmeldung und Informationen bei: Gerald Roß,
Tel.: 17099-84.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Zeit: 16:00 - 19:00 Uhr
(jeden 1. Dienstag im Monat)
Preis: 20,– Euro, je Teilnehmer/innen und Veranstaltung
Dienstag, 08. Oktober 2013
Herbstfest im Mietertreff
Ein Liedernachmittag mit der
Drehorgel
„Sabinchen
war ein Frauenzimmer…“
ist wohl das
bekannteste
Lied, das uns
im Zusammenhang mit dem
Leierkasten einfällt. Wir können Ihnen einen echten Moritatensänger präsentieren. Helmut Beelte, ein vielen bekanntes
und langjähriges BWV-Mitglied,
hat ein wunderbares Hobby.­Er
spielt Drehorgel, malt die dazugehörigen Moritatentafeln
und singt von schauerlichen Geschichten. All dies ist während
unseres diesjährigen Herbstfestes im Mietertreff zu erleben.
Auch für das leibliche Wohl wird
wieder gesorgt sein.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Beginn: 15:00 Uhr, Eintritt ist frei
Dienstag, 15. Oktober 2013
Vogelpark Walsrode
Im Oktober neigt sich die Ausflugssaison bei uns dem Ende entgegen. Aber einen haben wir noch! Auf vielfachen
Wunsch wollen wir gemeinsam
noch einmal den Vogelpark in
Walsrode besuchen. Haben Sie
Lust dabei zu sein? Nicht lange
zögern, gleich anrufen! Erfah-
Vorschau Mitgliederreise
Ausgabe 33 – August 2013
11
BWV-Sommerreise 2013 führt nach
Mecklenburg-Vorpommern
rungsgemäß sind die Plätze für
den Ausflug sehr schnell vergeben. ­Anmeldung und Informationen bei: Gerald Roß, Theaterstr.
7/8 oder Tel.: 17099-84.
Abfahrt:Busparkplatz Ratsbauhof, ZOB oder Cafe del Sol
(bitte anmelden)
Abfahrtszeit: 8:30 Uhr
Rückfahrt: 16:00 Uhr ab ­
Walsrode
Preis: 37,– Euro
Dienstag, 05. November 2013
Ausstellungseröffnung
Peter Schmidt: Komische Vögel
Nach dem Besuch im Vogelpark bleiben
wir beim Thema Vögel. Wir
wollen Ihnen
gerne komische Vögel in
einer Ausstellung präsentieren. Inzwischen umfasst „Pitt's
seltsame Vogelwelt” über 200
verschiedene Karikaturen. Kommen Sie einfach mal vorbei und
schauen Sie sich an, was Peter
Schmidt so alles zu diesem Thema eingefallen ist.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Beginn: 15:00 Uhr, Eintritt ist frei
Dienstag, 26. November 2013
Autorenlesung
Kathrin Lange und Stefanie
Heindorf präsentieren ihren
neuen Roman: Bruderliebe
Norddeutschland, Anfang des
19. Jahrhunderts. Gegen den
Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete
Theresia aus adligem Hause und
der bürgerliche Sebastian ineinander. Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es
ans Licht kommt, wendet sich Se-
bastian von Theresia ab. Keiner
der beiden ahnt, dass sie Opfer
einer Intrige sind. Denn nicht nur
Henriette setzt alles daran, sie
auseinanderzubringen… „Bruderliebe“ erzählt das Märchen
von Rapunzel neu – als düsterspannenden historischen Roman
um Intrigen, Zweifel und Mord.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Beginn: 15:00 Uhr, Eintritt ist frei
Mittwoch / Donnerstag,
11./12. Dezember 2013
Weihnachtsfeier der Mittwochsgruppe und Weihnachtsfeier
der Donnerstagsgruppe
Besonders stimmungsvolle Veranstaltungen sind in jedem Jahr
die Weihnachtsfeiern für die
Mitglieder der Mittwochs- und
Donnerstagsgruppe. Die liebevoll gedeckten Kaffeetafeln bei
Kerzenschein, die Geschichten
und die Weihnachtslieder stimmen sehr schön auf die bevorstehenden Feiertage ein.
Dienstag, 24. Dezember 2013
Heiligabend im BWV-Treff
Seit 12 Jahren bieten wir Ihnen im Mietertreff ein gemütliches Beisammensein am Heiligen Abend an. So auch in diesem Jahr. Diese Feier bildet den
schönen Abschluß des Jahresprogramms im Mietertreff. Anmeldung und Informationen bei:
Gerald Roß, Theaterstr. 7/8 oder
Tel.: 17099-84.
BWV-Treff, Orleansstraße 16 a
Beginn: 11:00 Uhr, Eintritt ist frei
Beliebt und…
aktuell ausgebucht!
Die diesjährige Sommerreise des BWV führt nach MecklenburgVorpommern. „Wie schon in den letzten Jahren“, verkündet Cheforganisator Gerald Roß, „ist diese Fahrt zur Zeit ausgebucht. Allerdings gibt es eine Warteliste und bis Ende September kann sich
durchaus noch etwas ändern.“ Es scheint mittlerweile bei vielen
Mitgliedern zum „Pflichtprogramm“ eines Jahres zu gehören, an
dem mehrtägigen BWV-Ausflug teilzunehmen.
Wobei: Ziel und Programm
sind wieder einmal verlockend. Vom 23. bis 27. September geht es quer durch Mecklenburg-Vorpommern. Potsdam, Neubrandenburg, der
Tollensesee, die Müritz, die
Burg Stargard, Usedom und
die dortigen Seebäder werden
besucht. Und auch das Dörfchen Ribbeck (im Havelland) –
also das mit dem „Birnbaum“ –
darf nicht fehlen.
Anzunehmen ist, jedenfalls lassen die Erfahrungen der vorigen Jahre darauf schließen,
dass die Stimmung innerhalb
der Hildesheimer Reisegruppe
durchaus ausgelassen sein wird.
Nicht zuletzt in den vergnüglichen Abendstunden soll, dem
Vernehmen nach, mitunter ausgelassen gefeiert werden. Diese
Mischung aus einem tollen Reiseangebot und der munteren
Stimmung innerhalb des BWVTrosses machen vermutlich den
besonderen Reiz der Sommerfahrten aus. Und so bald Gerald
Roß das Geheimnis lüftet und
das Reizeziel 2014 bekannt gibt,
wird der Ansturm auf die begehrten Plätze beginnen.
100
95
75
25
5
0
Die BWV-Planungsgruppe bei der Arbeit
12
Wochenplan BWV-Treff · Mietertreff-Album
Wochenplan BWV-Treff
MO 10:00 - 11:00 Uhr
Tischtennisgruppe
Kontakt: Herr Kohne,
Telefon: 14240
16:00 - 17:00 Uhr
Bleib fit im Kopf
Gedächtnistraining mit
Renate Gebensleben
Preis: 3,– Euro für BWVMitglieder,­3,50 Euro für
Nichtmitglieder
DI 9:30 - 12:00 Uhr
Kreativ-Gruppe
Basteln, Malen, Handarbeiten
Das war los im Mietertreff
u Heiligabend im BWV-Treff
Eine unserer schönsten Traditionsveranstaltungen ist der Heilige Abend im Mietertreff. Liebevoll dekoriert von Marianne Böck präsentierte sich unser
Saal, und sorgte sofort für die
richtige weihnachtliche Stimmung. Wie in jedem Jahr gab
es Bockwurst und den selbstgemachten Kartoffelsalat von
Frau Böck, es wurde gesungen
MI 9:00 - 10:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Sprechstunde im Mietertreff
mit dem BWV-Sozial­
pädagogen Gerald Roß
10:00 - 11:00 Uhr
Sitzgymnastik
(für ältere Menschen sehr gut
geeignet)
14:30 - 17:00 Uhr
Kaffeenachmittag I
mit anschließender Spielrunde
18:00 - 19:30 Uhr
Yoga im BWV-Treff
Infos und Anmeldung:
Claudia Scheidemann,
Telefon: 0174 9149712
Preis: 9,– Euro / Abend
(Einstieg jederzeit möglich)
DO 14:30 - 17:00 Uhr
Kaffeenachmittag II
mit anschließender Spielrunde
Wir freuen uns auf Sie!
und vorgelesen und ein schönes
Stück Torte gehört dann auch
noch dazu. Alles in allem, ein gelungener Feiertagsauftakt.
 Zeichen- und Malkurs mit
Inga Mihailovic
Die kreative Auseinandersetzung mit der Welt bedeutet eine
echte Bereicherung des Lebens.
Dieses schöne Thema erschließen sich immer mehr Menschen.
Inga Mihailovic, vermittelt hoch
kompetent und anschaulich
die unterschiedlichsten künstlerischen Techniken. Wir bleiben dran und werden weiterhin
künstlerische Bildungsangebote
für Ihre individuelle Weiterentwicklung anbieten.
FR 10:00 - 12:00 Uhr
BWV-Computer-Club
Im Internet stöbern,
Briefe schreiben etc.
(für Anfänger geeignet)
Nähere Informationen:
Telefon: 17099-84
Weitere Informationen
zu den Veranstaltungen
und den Gästewohnungen
im BWV-Treff:
Gerald Roß,
Telefon: 17099-84
oder 280863
(Stand 07/13)
UNSER ZUHAUSE
 Ausstellungseröffnung
Neue Arbeiten der BWV-Kreativgruppe
Auf der einen Seite ist es unterhaltsam und anregend, sich kreativ zu betätigen. Auf der anderen Seite kommt dann auch
wirklich oft etwas dabei heraus, auf das die Hobby-Künstle­

r­innen mit Fug und Recht stolz
sein können. Und wenn geteiltes
Glück doppeltes Glück ist, liegt
ja nichts näher, als die Kunstwerke ab und zu mal auszustellen und allen Besuchern des
BWV-Treff eine schöne neue Kulisse zu präsentieren. Die Arbeiten hängen noch bis Ende Oktober, also kommen Sie einfach
mal vorbei. Am besten am Dienstagvormittag, denn dann finden
Sie die Kreativgruppe in der Orleansstraße an und Sie bekommen vielleicht gleich Lust dazu,
dort mitzumachen.
 Yoga im BWV-Treff
Die Welt mit all ihren Anforderungen wird immer hektischer
und unübersichtlicher, wir halten dagegen. Runterkommen,
den Körper spüren, entspannen und gleichzeitig Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und
Muskelausdauer trainieren. All
das bietet unser Yoga-Angebot
für Sie. Claudia Scheidemann leitete und begleitete die Gruppe
bei intensiven Übungen und tiefer Entspannung. Auch dieses Angebot werden wir weiter im Programm behalten.
 Bleib fit im Kopf
Gedächtnistraining mit
Renate Gebensleben
Seit Januar 2013 im BWV-Treff
und eine echte Bereicherung unseres Angebotsspektrums: das
Gedächtnistraining mit Renate
Gebensleben. Die Teilnehmerinnen sind begeistert und berichten immer wieder davon wie sehr
die unterhaltsamen Aufgaben sie
auch über die nachmittägliche
Stunde hinaus beschäftigen. Mit
Spaß die grauen Zellen beweglich halten, dass finden wir gut,
auch da bleiben wir dran.
 Winter in Hildesheim,
Dia-Vorführung
Schöne Impressionen aus unserer Heimatstadt bringt uns immer wieder Hans-Dieter Koch
ins Haus. Längst bezieht der beliebte Referent aktuelle Computertechnik ein, um seine Aufnahmen zu präsentieren und es
dauert bestimmt nicht mehr sehr
lange bis auch das Wort Dias aus
dem Duden verschwindet.
 Faschingsfete im BWV-Treff
„Lachen ist die beste Medizin“,
sagt der Volksmund und was läge da näher, als gute Gründe
Ausgabe 33 – August 2013
dafür zu liefern. Da haben wir
was für Sie: „Fasching im Mietertreff“ – kommt immer wieder gut an. Auch in diesem Jahr
konnte man so manches gelungene Kostüm bewundern und
die BWV-Vortragskünstlerinnen
hatten wieder einige lustige
Sketche zusammengetragen.
 Ameise, Biene und Grille –
Ein Vortrag von Sigrid Zischkale
Da sind wir doch vor nichts ban-
ge und an wirklich vielem interessiert. Es darf auch gerne mal
etwas Hochkultur sein. Sigrid
Zischkale brachte uns diese mit
ihren literarischen Texten aus unterschiedlichen Jahrhunderten in
den Mietertreff. Bei diesem Vortrag lag der Schwerpunkt im
Reich der Insekten, aber wie man
hört, hat die Referentin interessante Texte zu den unterschiedlichsten Themen erarbeitet. Da
bleiben wir mal dran.
 Mit dem BWV ins Theater:
Eine Nacht in Venedig
Schöne Stimmen, bunte Kostüme,
romantische Gefühle und zur Ein-
Mietertreff-Album · Mobiler Stadtgarten Nordstadt
angebote – hier konnte man sicher sein – am Abend war jeder
mit dem diesjährigen StadtfeldSommerfest zufrieden.
 Ausflug zum Klostergut
Wöltingerode
Eine eindrucksvolle Anlage stellt
das Kloster Wöltingerode dar.
Die BWV-Gruppe hatte einen
dieser kühlen Frühlingstage des
Jahres erwischt, was aber der
Stimmung bestimmt keinen Abbruch tat. Die kleine Spirituosenverkostung war auch eine lustige
Angelegenheit und am Nachmittag gab es Torte vom Allerfeinsten im Antiquitätenkaffee „Alte
Tischlerei“ in Wülperode.
 Sommerfest im Stadtfeld
So kennen und mögen wir die
Menschen im Stadtfeld. Es ist
kühl und nieselt ein bisschen,
aber die Festwiese ist voller Kinder, die fest entschlossen sind,
beim Aufbau zu helfen. Auch
deren Mütter ließen sich nicht
lange bitten und so hatten wir
am Grillstand wieder ein internationales Buffet, für das allein
sich das Kommen lohnte. Dazu die unterschiedlichste Musik und eine Menge toller Spiel­
 Zauberer Jonas
Dieser Einsatz ist aller Ehren
wert. Dr. Johannes Leonhardt
ist Kinderarzt im St. BernwardKrankenhaus. Und in seiner Freizeit tut er Gutes. Seine Zaubershow fasziniert Jung und Alt, der
Erlös fließt in ein Waisenkinderprojekt in Rumänien. Der zau-
berhafte Nachmittag im BWVTreff hat so überzeugt, dass wir
ihn auf dem Mieterfest im August auf jeden Fall noch einmal
sehen wollen.
Nordstadt
Mobiler Stadtgarten
in der Nordstadt
Die Nordstadt macht von sich
reden – und das aus gutem
Grund. Immer wieder gibt
es ein neues Projekt, das die
Menschen anregt, sich für
ihren Stadtteil einzusetzen.
Im Juni und Juli waren Siggi
Stern und seine Mitstreiter/-innen mit ihrem „Mobilen Stadtgarten“ unterwegs. Zunächst
am Ottoplatz und später auf
der Raseninsel in der Wendeschleife Richthofenstraße.
Dort gab es viele schöne Gelegenheiten, sich auszutauschen
und einzubringen.
 Ausflug ins Eichsfeld
Nicht nur das Schnitzelbuffet im
Hotel Stadt Hannover war reichhaltig und wirklich lecker. Auch
die Eichsfelder Mettwurst, die
Stracke, war ein Gedicht. Diese
konnte man nämlich nach dem
Essen dort erstehen und als die
BWV-Gruppe weiterfuhr, waren
alle Würste verkauft. Es folgte
die geführte Rundfahrt durch einen wunderschönen Landstrich.
Den Abschluss bildete die über
1000 Jahre alte Fachwerkstatt
Duderstadt, die sich bei Kaiserwetter von der besten S­ eite
zeigte.

stimmung einige sehr interessante Informationen vom Musikdramaturgen Ivo Zöllner. Das ist
die Kurzzusammenfassung eines
sehr unterhaltsamen Abends,
den die BWV-Gruppe im Hildesheimer Stadttheater verbrachte.
Das Stück kam sehr gut an bei
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Theater­
abends
und als kleines Sahnehäubchen
kam wieder der Rückfahrservice
der Malteser obendrauf.
Haben wir Ihr
Interesse geweckt?
Mehr unter: www.nordstadtbotschaft.wordpress.com
13
14
Nordstadt Initiative
UNSER ZUHAUSE
Zahlreiche Initiativen setzen sich für die Nordstadt ein
„Wir brauchen einen Masterplan“
Termine
Ökumenische
Nachbarschaftshilfe
„zeitreich“
Sachsenring 54
31137 Hildesheim
Tel.: 05121 2853480
Über die besondere Situation in der Nordstadt haben wir bereits in
der vorigen Ausgabe der BWV-Mitgliederzeitung berichtet. Es ist
die Geschichte eines stolzen Arbeiterstadtteils, der aktuell mit einer Vielzahl struktureller und sozialer Probleme belastet ist, in dem
sich gleichwohl etliche Menschen auf eigene Faust oder organisiert
in verschiedenen Initiativen für das Wiedererstarken des Viertels
einsetzen – Nordstadt 2.0 sozusagen.
MO 15:00 - 17:00 Uhr
zeitreich Cafe / Kaffee, Tee,
Kekse und Gespräche
15:00 - 17:00 Uhr
Bürozeit für Helfer/innen
und Hilfesuchende
DI 10:00 - 11:30 Uhr
Gesprächszeit
Intergrationslotsen
11:30 - 14:30 Uhr
Gesprächsrunde für Jung
und Alt
16:30 - 18:00 Uhr
Mädchengruppe vom GO20
Team Nordstadt
jeden 1. Dienstag im Monat
19:15 Uhr
Bastelkreis (bitte vorher im
Laden anmelden)
MI 12:30 - 14:30 Uhr
Gesprächsrunde für Jung
und Alt
12:30 - 13:30 Uhr
Gesellschaftsspiele mit
­Schüler/innen der Anne Frank
Schule und Senioren/innen
12:30 - 14:30 Uhr
Bürozeit für Helfer/innen
und Hilfesuchende
15:00 - 18:00 Uhr
Information und Beratung
von Ehrenamtlichen
DO 10:00 - 12:00 Uhr
Bürozeit für Helfer/innen
und Hilfesuchende
11:30 - 14:30 Uhr
Gesprächsrunde für Jung
und Alt
Maßgebliche Fäden laufen an
drei Stellen zusammen: beim
„Treffer“ (siehe gesonderten
Text), am Nachbarschaftsladen und im Familienzentrum
„Maluki“­, wo auch das Projekt
„Nordstadt.Mehr.Wert“ untergebracht ist. Von dort aus treibt
Frank ­Auracher zahlreiche Ideen
voran. Sein Grundgedanke dabei ist, für die Nordstädter Wertschätzung zu organisieren. Eine­
Steuerungsgruppe, ein Runder Tisch und mehrere Projektgruppen unterstützen ihn dabei.
„Ideen säen – Mehr-Wert ernten“, steht auf den kleinen Tüten
mit Pflanzensamen, die Auracher
und sein Team verteilen. Die Botschaft ist eindeutig: Es lohnt sich,
geduldig und zielbewusst jedes
noch so kleine Pflänzchen zu hegen und zu pflegen. ­
Wichtiger Impuls für die Arbeit
vor Ort war die Zukunftskonferenz Anfang März, zu der sich
viele Teilnehmer in der J­ustusJonas-Schule getroffen hat-
ten. Dabei ist so etwas wie Aufbruchstimmung entstanden, wobei auch vorher schon viele Kräfte aktiv im Stadtteil unterwegs
waren, um für Sauberkeit zu sorgen, um sich um die Kinder und
Jugendlichen zu kümmern oder
um die Migranten.
Mittlerweile können Auracher
und seine Mitstreiter auf ein
enges Netzwerk von Helfern
zurückgreifen. Unter anderem
unterstützen die Landtagsabgeordnete Jutta Rübke sowie
­Dr. Eva Möllring die Aktivitäten
im Stadtteil. Die HAWK ist in verschiedene Projekte eingebunden; die Zusammenarbeit soll
noch weiter ausgebaut werden.
Und die unermüdliche Karin
Hauk aus dem Ortsrat sorgt weiterhin für Sauberkeit im Friedrich-Nämsch-Park – ihr „Mülltagebuch“ ist auf www.hildesheim.de nachzulesen.
Frank Auracher weiß, dass sich
die Menschen in der Nord-
stadt „von der Stadt falsch behandelt“ fühlen. Dabei gebe
es großen Handlungsbedarf:
„Wir brauchen einen Masterplan Nordstadt!“ So sei es unabdingbar, dass bei der Umgestaltung des Bahnhofs auch der Eingangsbereich zur Nordstadt modernisiert werde.
Um den Akteuren im Stadtteil,
in dem immerhin 10.000 Menschen ihr Zuhause haben, mehr
Gehör zu verschaffen, soll Ende
des Jahres „Die Nordstadt-Botschaft“ eröffnet werden. Eine
Gemeinschaftsidee der Gemeinwesenarbeit „Nordstadt.Mehr.
Wert“ und der Kulturfabrik Löseke. Auf der Internetseite www.
nordstadtbotschaft.wordpress.
com wird unter anderem über
den Mobilen StadtGarten Anfang Juni auf dem Ottoplatz berichtet. Anfang der Sommerferien war der Mobile StadtGarten
dann in der Richt­
hofenstraße
im Einsatz. Motto: Inselurlaub in
der Wendesch­leife!
Weitere Aktivitäten in der Nordstadt: Anlegen eines Hochbeetes
vor dem Nachbarschaftsladen
(siehe nebenstehenden Beitrag),
Interkulturelle Gärten (u. a. mit
HAWK und Stadt Hildesheim),
„Starke Eltern“ (u. a. Sozialdienst katholischer Frauen in Kooperation mit Kindertagesstätten), „Dialog aller Religionen
und Kulturen“ u. v. m. Wer einen genauen Überblick über alle Angebote bekommen möchte, sollte die Stadtteilzeitung
„Der Nordstädter“ aufmerksam
durchblättern. Dort ist ein umfangreicher Terminkalender mit
aktuellen und mit regelmäßigen
Veranstaltungen abgedruckt.
Dabei wird deutlich: Die Nordstadt ist lebendig. Die Nordstadt
ist ­lebenswert. Die Nordstadt ist
Lebensgefühl!
Ausgabe 33 – August 2013
Nordstadt „Treffer“
Beratungsstätte „Treffer“
Ein Voll„Treffer“ in der Nordstadt
können für Veranstaltungen gemietet werden.
Im „Treffer“ sind Kristina Lehmann und Elke Tackmann von
montags bis freitags die wichtigsten Ansprechpartnerinnen.
Sie werden in ihrer Arbeit von
Ehrenamtlichen unterstützt. Unter anderem betreut Nevin Sahin
eine Gruppe türkischer Frauen,
für die sie Informationsveranstaltungen und Bildungsangebote organisiert. Zwei Mal wöchentlich (dienstags und donnerstags) gibt es ein Stadtteilfrühstück. Vorbereitet wird das
Buffet von zwei Hausbewohner­
innen, die an den anderen
­Tagen in den Werkstätten der
Diakonie arbeiten. Wer dies einmal ausprobieren möchte: Ein
komplettes Frühstück kostet lediglich zwei Euro.
Donnerstags erfreut sich außerdem der Sitztanz von 10 bis
11 Uhr großem Zuspruch. Gleiches gilt für die Freitagnachmittage, wenn es heißt „Spiele und
Kaffee“. Einmal im Monat findet zudem das Erzählcafé statt,
das gemeinsam mit „Nordstadt.
Mehr.Wert“ veranstaltet wird.
„Wer mehr über uns erfahren
will, sollte einfach mal reinschauen oder uns anrufen. Wir
sind unter Tel.: 05121 604-4194
und 05121 604-1297 zu erreichen“, sagt Kristina­Lehmann.
Die sozialen Aktivitäten in der Nordstadt sind so vielfältig, dass man
mitunter den Eindruck hat, den Überblick zu verlieren. Dabei sind
die verschiedenen Initiativen sehr gut miteinander vernetzt, so dass
nicht die Gefahr besteht, irgendetwas würde doppelt, anderes vielleicht gar nicht angeboten.
Seit März 2011 ist die Begegnungs- und Beratungsstätte­
„Treffer“ in der Peiner Straße
6 ein wichtiger Anlaufpunkt
für die Menschen nördlich der
Bahngleise. Die Diakonie Himmelsthür nutzt dafür die Räumlichkeiten des ehemaligen Mö-
www.grewe-gruppe.de
belhauses Fels. In dem Haus
sind zugleich vier Wohngemeinschaften für insgesamt 16 Erwachsene eingerichtet, die aufgrund ihrer geistigen Behinderung von der Diakonie betreut
werden. Der Treffer und Seminarräume in der ersten Etage
[email protected]
Rasen- und Pflanzflächenpflege
Hecken- und Strauchschnitt
Baumpflege und -fällung
Winterdienst und Wegereinigung
Spielsandreinigung und Laubbeseitigung
Baum- und Spielplatzkontrolle
Neubau und Sanierung
Regie- und Instandsetzungsarbeiten
Kanal-, Tief- und Wegebau
Baufeldräumung und Rodung
wir schaffen grüne welten.
Grewe Grünflächenservice
Hannover GmbH
Gretelriede 44b
30419 Hannover
T (0511) 27 92 236
F (0511) 27 92 261
s Elke Tackmann (links) und Kristina Lehmann
15
16
Caritas und Ehrenamt
UNSER ZUHAUSE
BONUS Freiwilligen-Zentrum der Caritas in der Oststadt
„Kommen Sie einfach mal vorbei!“
sprächen über ihre Tätigkeit zu
berichten.
Bürgerschaftliches Engagement bekommt in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert. Zum einen hat
das soziale Netz größere Löcher bekommen. Außerdem haben wieder mehr Menschen Zeit
und Lust, sich unentgeltlich für
andere einzusetzen – nicht als
„Notnagel“, weil die Öffentliche Hand notwendige Leistungen gestrichen hat, sondern aus
innerer Überzeugung.
Der Caritasverband kümmert
sich in der Stadt und im Landkreis Hildesheim traditionell intensiv um ehrenamtlich Engagierte. Im Freiwilligen-Zentrum
Bonus an der Moltkestraße 55
stehen Kordula Eggers und ihr
Team freiwilliger Mitarbeiter allen Interessierten mit Rat und
Tat zu Seite. Sie informieren,
beraten, qualifizieren, vermitteln und begleiten sie auf dem
s Jörg Piprek vom Caritasverband Hildesheim
Weg in ein freiwilliges Engagement, unter Berücksichtigung
ihrer Talente und persönlichen
Lebenssituationen. Jörg Piprek
von der Caritas sieht hinter dem
Konzept vor allem einen Aspekt:
„Wir verschaffen den Freiwilligen Anerkennung für ihre Ar-
www.bwv-hi.de
BWV-Gästewohnungen
Sie haben Übernachtungsgäste und Ihnen fehlt
ausreichender Platz?
In diesem Fall bietet der BWV Ihnen einen besonderen Service:
Die BWV-Gästewohnungen. Sie haben die Wahl zwischen Einzelund Doppelappartements oder 3- und 4-Zimmerwohnungen. Die
Buchnung kann tage-, wochen- oder monatsweise erfolgen. Weitere
Informationen und Buchungen unter www.bwv-hi.de oder Telefon
05121 17099-79.
BWV · Theaterstr. 7/8 · 31141 Hildesheim · Tel. 05121 17099-70 · eMail: [email protected]
beit. Dabei geht es zentral nicht
um Geld. Viel wichtiger sind etwa eine vernünftige Infrastruktur, ein geeignetes Raumangebot und Möglichkeiten zur Entfaltung von Ideen und Talenten.
Außerdem bieten wir den Freiwilligen die Gelegenheit, in Ge-
Die Gründe für bürgerschaftliches Engagement sind vielschichtig. Manch einer strukturiert damit seinen Tagesablauf, andere wollen einfach etwas Sinnvolles in der Freizeit
tun und wieder andere verfügen
über besondere Talente und Ressourcen, die sie zur Verfügung
stellen möchten. Viele wollen
helfen und dabei Kontakte zu
Gleichgesinnten aufbauen, erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten einbringen und erwarten
dafür nicht mehr und nicht weniger als einen bestimmten Rahmen. Daher ist eine Anerkennungskultur, wie wir sie pflegen,
unersetzlich.“ Hauptamtliche
Kräfte treffen dabei auf Ehrenamtliche – und zwar auf Augenhöhe, wie Piprek betont.
Die Hausaufgabenhilfe bei plateau, ebenfalls ein Caritas-Projekt in dem Haus an der Moltkestraße, sei ein gutes Beispiel,
sagt Piprek. Das gelte aber auch
für erfolgreiche Projekte wie
den BWV-Treff in der Orleansstraße.
Als eine der ersten Institutionen
betreibt die Caritas seit Jahren
erfolgreich Gemeinwesenarbeit mit Stadtteil- und Nachbarschaftsbezug. Für Hildesheimer,
die schon länger überlegen, sich
ehrenamtlich zu engagieren, hat
Jörg Piprek einen einfachen Rat:
„Kommen Sie bei uns oder beim
BWV-Mietertreff vorbei. Es gibt
bestimmt etwas zu tun – sei es
im Bildungsbereich, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der
Nachbarschaftspflege oder bei
Gesundheit und Pflege u .v. m.“
Mehr Infos im Internet unter
www.freiwilligen-­zentrum.de
Ausgabe 33 – August 2013
Sommerfest Stadtfeld · Skulpturenprojekt
Sommerfest Stadtfeld
„Das Stadtfeld
ist ein starkes Stück Stadt“
Der diesjährige Sommer ist an vielen Tagen seinem Namen nicht gerecht geworden. Auch das Fest im
Stadtfeld litt zeitweise unter Regenschauern und herbstlicher Kühle. Doch die Witterung konnte der
guten Stimmung keinen Abbruch tun. Bis in die Abendstunden vergnügten sich hunderte Besucher zwischen den vielen Ständen auf der Festwiese an der Triftäckerstraße.
fenbar nicht. Der hohe Anteil an
Kindern und Jugendlichen zeige, wie attraktiv das Quartier
gerade auch für Familien sei.
Abschließend hob Wegner das
Engagement der Wohnungsunternehmen heraus. Neben dem
BWV ist auch die Wohnungsgenossenschaft Wiederaufbau
sehr aktiv. Beide Unternehmen
hatten zum Stadtteilfest Informationsstände, die Wiederaufbau zudem eine Hüpfburg aufgestellt.
Jens-Hendrick Grumbrecht, Koordinator der Gemeinwesenarbeit im Stadtteil, konnte zur Eröffnung der bunten Feier unter dem Motto „Gute Nachbarschaft“ viel Prominenz
begrüßen. Oberbürgermeister
Kurt Machens attestierte: „Im
Stadtfeld ist richtig was los.“ Er
erinnerte daran, dass das Quartierfest im vorigen Jahr einen
Preis für das schönste Nach-
barschaftsfest gewonnen hatte. „Man sieht und spürt, dass
viele Akteure hier großartige
Arbeit leisten. Das Stadtfeld ist
ein starkes Stadtfeld“, lobte
­Machens. ­Auch Landrat Rainer
Wegner ließ sich die Feier nicht
entgehen. „Das vielfältige Angebot ist toll“, sagte der Landrat. Die demografischen Probleme anderer Städte und Gemeinden habe das Stadtfeld of-
gab ein Kinder-Konzert, und
die Hildesheimer Rapper Jonez
und Devil­sind aufgetreten. Daneben sorgten Bälle-Trommler, ­tamilische Tänzerinnen und
kurdische Musiker für internationales Flair. Und schließlich war
auch die Sonne neugierig geworden und blinzelte mehr als
nur einmal hinter den Wolken
hervor, um das bunte Treiben
ins rechte Licht zu ­setzen. ­
Neben den beiden Genossenschaften präsentierten sich weitere Initiativen aus dem Stadtfeld, unter anderem die Caritas, die Diakonie Himmelsthür
und „Arbeit und Dritte Welt“.
Neben der Information kam
auch die Unterhaltung nicht
zu kurz: Der „Turnerspielmannzug Hildesheim“ war da, die Vater-Sohn-Band „Zwiebelrenner“
Skulptur im Stadtfeld feierlich übergeben
Am Rande des Sommerfestes
sind Sandsteinarbeiten „offiziell“
an die Bewohner des Stadtfeldes
übergeben worden. Am nordöstlichen Ende der Trift­äckerstraße
verschönern seit kurzem ein in
drei Steinblöcke gefasstes Hochbeet sowie eine doppelte Sitzbank das Straßenbild. Die Steine
wurden unter fachkundiger Anleitung des Bildhauers André
Woosmann verziert und gestaltet. Beteiligt an den Arbeiten
waren Nachbarn, Kinder und Jugendliche aus dem Quartier sowie Bewohner der InklusionsWohngemeinschaften, die die
Diakonie Himmelsthür gemeinsam mit dem BWV im Stadtfeld
betreiben. Passenderweise mit
Wasser aus bunten Gieskannen
wurde die Skulpturenkunst „eingeweiht“. Oberbürgermeister
Kurt Machens zeigte sich wissbegierig und hielt die Zeremonie
auf seinem Smartphone fest.
17
18
BWV-Jubilare · Ehemalige Auszubildende
UNSER ZUHAUSE
Fünf Jubilare beim BWV
durch kommen Besucher, oder
der P
­ aketdienst gibt Sendungen
ab. Was es auch ist, Britta Nolden kennt die fachkundigen Ansprechpartner im BWV und vermittelt alle und alles weiter. Das
mache den Arbeitsplatz auch so
reizvoll: „Hier ist eben immer
was los.“
s Von links: Thomas Metge, Britta Nolden, Christian Steinhorst, Arne Hillberg und Sarah Runte
Der Beamten-Wohnungs-Verein ist stolz auf seine verlässliche Belegschaft. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
halten unserer Genossenschaft
seit langen Jahren die Treue.
Das bürgt für Qualität und unsere Mitglieder profitieren von
der Erfahrung des BWV-Teams.
Gleich mehrere Kolleginnen
und Kollegen feiern in diesem
Jahr ein Betriebsjubiläum.
Auf 25-jährige Betriebszugehörigkeit blickt Diplom-Ingenieur
Christian Steinhorst (Bildmitte)
zurück. Er ist in der Technischen
Abteilung maßgeblich für Modernisierungen und Neubauten
zuständig. Seit zehn Jahren sind
Sarah Runte, die „gute Seele“
des bwvkidsclubs (rechts), EDVExperte Thomas Metge (links)
und der Leiter der Technischen
Abteilung, Diplom-Ingenieur
Arne Hillberg, dabei.
Ebenfalls seit zehn Jahren gehört
Britta Nolden zum Team. Sie ist
seitdem die freundliche Stimme
des Beamten-Wohnungs-Ver-
eins. Vermutlich hat sie in dieser
Zeit mit jedem unserer Mitglieder mindestens einmal telefoniert. „Wer mich beim Sommerfest oder hier in der Theaterstraße sieht, sagt dann: ,Ach, Sie sind
Frau Nolden‘“, berichtet sie mit
einem Schmunzeln.
Schon am frühen Morgen klingelt in ihrem Empfang das Telefon. Wohnungsinteressenten
wollen wissen, ob etwas frei
ist. Mieter melden Probleme
in ihren vier Wänden oder in
der Nachbarschaft. Zwischen-
Zum BWV ist sie nach einer Umschulung gekommen. Ihren früheren Beruf im Verkauf musste
sie aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. So verschlug es
die gebürtige Kölnerin über
mehrere Stationen nach Hildesheim. Als rheinische Frohnatur musste sie sich zunächst an
das etwas bedächtigere Gemüt
der Norddeutschen gewöhnen
– aber das ist längst kein Thema
mehr. Auch ein Kölner Dialekt ist
nicht herauszuhören.
Ihre „Pförtnerloge“ in der Theaterstraße wird sie nach dem Umbau vermissen. „Erst musste ich
mich daran gewöhnen, ganz alleine zu sitzen und zu arbeiten“, erinnert sich Britta Nolden,
„doch jetzt ist das toll.“
Wir gratulieren unseren fünf
­Jubilaren sehr herzlich.
Ehemalige Azubis ins BWV-Team übernommen
Die Ausbildungszeit von Natascha Moch und Jonas Brattke
beim Beamten-Wohnungs-Verein verging wie im Flug. Die beiden jungen Immobilienkaufleute haben binnen zwei Jahren ihre Lehrzeit mit Bravour beendet.
Zur Berufsschule waren sie immer ins Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nach Bochum
gefahren, die Abschlussprüfung
fand dann vor der IHK in Hannover statt. Der BWV hat die beiden Nachwuchskräfte übernommen. Sie werden künftig in ver-
schiedenen Bereichen in der
Verwaltung eingesetzt.
Die 23-jährige Natascha Moch
ist im Immobilien-Coaching
(Fremdverwaltung) aktiv. Neben der Arbeit kümmert sie
sich um ihren vierjährigen
Sohn Felix. Jonas Brattke (22)
pendelt täglich aus Ilsede nach
Hildesheim. Seinem Heimatort fühlt er sich auch deshalb
besonders verbunden, weil
er als Außenverteidiger beim
TSV Viktoria Oelsburg Fußball
spielt.
Ausgabe 33 – August 2013
BWV Immobilien-Coaching
19
BWV Immobilien-Coaching als Service für Immobilienbesitzer
Ein Dienstleistungspaket von A bis Z
Die Herausforderungen für Immobilienbesitzer werden immer komplexer. Umfassendes Wissen über rechtliche, steuerliche und technische
Vorgaben ist unumgänglich. Kurz gesagt: Das Management etwa von Wohnhäusern ist etwas für ausgebildete Fachleute, die sich intensiv
mit den jeweiligen Projekten auseinandersetzen können.
von der Sparabteilung. Die Kunden profitieren außerdem vom
Notdienst, den der BWV-Regiebetrieb anbietet.
s Von links: Bernd Winkler, Natascha Moch, Heidi Hoyer, Tanja Wille und Stefan Rodemann
Der BWV bietet Immobilienbesitzern ein Dienstleistungspaket von A bis Z an. Unter der Leitung von Stefan Rodemann arbeiten Tanja Wille, Heidi Hoyer,
Natascha Moch und Bernd Winkler im Immobilien-Coaching. Das
Team übernimmt unter anderem die WEG-Verwaltung für
Wohnungseigentümergemeinschaften. Dabei geht es um die
Verwaltung und Bewirtschaftung des Gemeinschaftseigentums, um Instandhaltung und
Sanierung, um den Einzug von
Hausgeldzahlungen, die Erstellung von Wirtschaftsplänen die
­Organisation und Dokumentation von Eigentümerversammlungen und vieles mehr.
Doch nicht nur komplette Wohnungseigentümergemeinschaften können vom BWV-Service
profitieren, sondern auch einzelne Eigentümer innerhalb der
WEG. Zweite Säule des Immobili­
en-Coachings ist die so genannte­
Drittverwaltung. Dabei geht es
um die Verwaltung und Bewirtschaftung von Mietshäusern für
Dritte.
Aktuell betreuen die fünf BWVMitarbeiter 620 Wohn- und
Gewerbeeinheiten sowie 172
­
Garagen und Einstellplätze. Unterstützt werden sie dabei von
der technischen Abteilung des
BWV – insbesondere wenn es
um Fragen der Modernisierung
und Instandhaltung geht – und
Stefan Rodemann betont:
„Unser Ziel ist nicht nur die
­
Wert­
e rhaltung der Immobilie, sondern auch die nachhaltige Wertsteigerung unter wirtschaftlichen und energetischen
Gesichtspunkten. Den Kunden
kommen dabei auch die Leistungen aus anderen Bereichen unserer Genossenschaft entgegen.
Wir können den Hildesheimern
nur raten: Profitieren Sie von unserer Kompetenz. Wir übernehmen die Verwaltung Ihrer Immobilie und Sie genießen die­
Zeit.“
Stark im Team:
Heidi Hoyer
Seit fast einem Jahr gehört Heidi­Hoyer zum BWV
Immobilien-Coaching. Die
41-jährige gelernte Steuerfachangestellte und
Finanzbuchhalterin beschäftigt sich in erster Linie mit
Mietenbuchhaltung, WEGBuchhaltung, dem Erstellen
von Hausgeldabrechnungen
und Wirtschaftsplänen,
Nebenkostenabrechnungen
für die betreuten Mietshäuser
und die Lohnabwicklung für
geringfügig Beschäftigte. Ihre
Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrem zehnjährigen
Sohn, beim Lesen oder mit
Gartenarbeit. Sport kommt
ebenfalls nicht zu kurz:
Fitnesstraining steht bei ihren
Hobbies an oberster Stelle.
20
Diakonie Patenmodell · Die Malteser
UNSER ZUHAUSE
Initiative der Diakonie hilft Arbeitslosen
Wollen auch Sie Pate werden?
Auch in Hildesheim ist diese Ini­
tiative der Diakonie angekommen. 2007 wurde der Startschuss
gegeben. Seitdem hat Koordinator Ludger Ernst 18 „Paten“ hinzugewonnen. Die Mitstreiter des
„Patenmodells“ sind entweder
noch selbst aktiv im Beruf oder
befinden sich im Ruhestand.
s Ludger Ernst (hinten links) mit seinen Ehrenamtlichen
Die Arbeitsstelle zu verlieren, ist in den meisten Fällen ein schlimmer Schicksalsschlag. Wer danach eine neue Anstellung sucht, stößt
nicht selten auf eine Reihe von Problemen. An diesem Punkt setzt
die Initiative „Arbeit durch Management/Patenmodell“ an. Bundesweit engagieren sich in 75 Städten 1.200 ehrenamtliche „Paten“.
Ziel der ehrenamtlichen Helfer
ist die Vermittlung von arbeitsuchenden Menschen in eine neue
Arbeit. „Wir wollen vor allem
Motivation und Eigeninitiative­
stärken“, sagt Ludger Ernst. Dies­
kann so weit gehen, dass in vertraulichen Gesprächen die Idee
entsteht, eine ganz neue berufliche Perspektive zu erarbeiten. „Dieses Beratungsan-
gebot gilt natürlich auch für
BWV-Mitglieder­in einer solchen
­Lebenssituation.“
Um die anstehenden Aufgaben
zu bewältigen, würde der Koordinator gerne sein Team an Ehrenamtlichen kontinuierlich ausweiten und wendet sich auch
dafür an die BWV-Mitglieder:
„Wenn Sie Lust haben, als Pate
mitzuarbeiten, sind Sie bei uns
herzlich willkommen.“
Viele weitere Informationen
gibt es im Internet unter www.­
patenmodell.de
Ludger Ernst ist telefonisch unter
05121 605-465 oder per ­E-Mail
unter ernst@paten­modell.de zu
erreichen.
Die Malteser sind vielseitige Partner des BWV
Die Malteser sind im Bereich
des Service-Wohnens verlässliche Helfer für die BWV-Mitglieder. Doch neben den wohn­
begleitenden Dienstleistungen,­
die in vielen Alltagsdingen­
helfen, bieten sie gerade in
­Hildesheim noch viel mehr. Unter ­anderem ist das „Medimobil“­
aus dem sozialen Leben nicht
mehr wegzudenken.
Unsere Genossenschaft hat diese Initiative im Vorjahr mit einer großzügigen Spende unterstützt, die beim Sommerfest
zusammengekommen ist. Das
„Medimobil“ ist ein Hilfsangebot der Malteser in Kooperation
mit dem St.-Bernward-Krankenhaus, der Pfarrgemeinde Guter
Hirt, den Vinzentinerinnen und
ehrenamtlich mitarbeitenden
Ärzten. Es bietet mittellosen
und obdachlosen Menschen me-
dizinische Hilfe an, die entweder nicht krankenversichert sind
oder aus sozialen Gründen keine Arztpraxis aufsuchen. Das
„Medimobil“ ist mit Ehrenamtlichen besetzt, einem Arzt und
zwei Einsatzsanitätern. Beim
Fest im Stadtfeld präsentierten
Joel Shaw und Thomas Bögershausen das neue Fahrzeug des
mobilen medizinischen Dienstes, das Anfang des Jahres den
in die Jahre gekommenen Ford
Transit abgelöst hat.
Auf guten Zuspruch ist auch
die Schul-Integrationshilfe gestoßen. Unterstützt werden dabei Kinder und Jugendliche mit
seelischer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung in Schulen und Kindertagesstätten. Ziel
ist es, dass sie die dort gestellten
Anforderungen möglichst selbstständig bewältigen und somit
s Von links: Kai Diering (MHD), Isabell Windel (MHD), Kurt Machens (OB), Andreas
Windel (MHD), N.N., N.N., Gerald Roß (BWV), Eheleute Hartmann, Thomas Krause
(Dienstellenleiter MHD), Thomas Bögershausen (MHD)
am Gruppenerlebnis teilhaben
können. Das Team der Schul-Integrationshilfe besteht derzeit
aus ErzieherInnen, Heilpädago­
g­Innen, SozialpädagogInnen,
HeilerziehungspflegerInnen sowie MitarbeiterInnen im Freiwilligen Sozialen Jahr. Sie beraten
kostenlos und unverbindlich zu
allen wichtigen Fragen der Integrationshilfe: Ziele, Antragstellung, Kostenübernahme, Betreuung und Organisatorisches.
Mehr Informationen zur SchulIntegrationshilfe und zum
Medimobil im Internet unter
­
www.malteser-hildesheim.de
Ausgabe 33 – August 2013
Porträt Elfriede Koch
Elfriede Koch feiert in einer BWV-Wohnung ihren 100. Geburtstag
Morgens Obst, abends Boxen
1913 – Kaiser Wilhelm II. feiert den 25. Jahrestag seiner Thronbesteigung. Gäste kommen aus dem In- und Ausland. Europa im Frieden.
Im Oktober weiht der letzte deutsche Kaiser das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig ein. In Kopenhagen wird die „Kleine Meerjungfrau“ aufgestellt, rostfreier Stahl wird erfunden und eine New Yorker Zeitung druckt das erste Kreuzworträtsel ab. Florian Illies hat
kürzlich mit seinem Buch „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“
dem Jahr gleichsam ein literarisches Denkmal gesetzt.
1913 – im Elsass kommt Elfriede
Koch zur Welt. Ihr Vater ist dort
stationiert. Er stammt aus Wrisbergholzen. Sechs Jahre später
– der Krieg, der sich 1913 noch
nicht abgezeichnet hatte, ist vorbei – verlässt die Familie das Elsass und kehrt in die Heimat des
Vaters zurück. Nicht aufs Dorf,
aber nach Hildesheim. In der
Nordstadt, später in der Sandstraße in Himmelsthür, wächst
Elfriede mit fünf Geschwistern
heran. Ihre zwei ältesten Brüder
werden später in die USA übersiedeln. Dem engen Zusammenhalt in der Familie tut dies keinen Abbruch.
Während eines Bombenangriffs
verliert Elfriede Koch im Zweiten Weltkrieg Wohnung und
Habe. Mit ihren kleinen Kindern
muss sie nach Nettlingen ziehen. Erst 16 Jahre später kehrt
sie nach Hildesheim zurück. Im
Brühl findet die Familie eine
neue ­Wohnung, in der Tochter
Margitta­Kaufhold noch heute
lebt. Das ist überaus praktisch,
denn ­Elfriede Koch wohnt nur
zwei Hauseingänge weiter. Es
ist ihre zweite BWV-Wohnung,
nachdem sie zunächst rund
20 Jahre in einem der kleinen
„Reihenhäuser“ in der Neuen
­
Straße gelebt hat. Nun also wieder im Brühl – und dort feierte
sie kürzlich im Kreis ihrer Kinder,
­Enkel und Ur-Enkel ­ihren 100.
Geburtstag.
100? Man mag es kaum glauben, wenn man die Dame so reden hört. Etwa über ihren Alltag, den sie so gut es geht selbst
bewältigt, wobei sie natürlich
auf die tägliche Unterstützung
ihrer jüngsten Tochter Margitta zählen kann. Auch eine Pflegekraft kommt regelmäßig, und
der Seniorennotruf gibt zusätz-
liche Sicherheit. Aber das Frühstück beispielsweise organisiert
sie sich selbst: Obst und Müsli –
ein gesunder Start in den Tag.
Ihr Lieblingsplatz ist der Balkon,
den sie so oft es geht nutzt. Fleißige Handwerker der Genossenschaft haben vor kurzem noch
einen Haltegriff an der Hauswand angebracht, um Elfriede
Koch die Nutzung des Balkons
zu erleichtern. Dort genießt sie
die Ruhe; das Vogelgezwitscher
gefällt ihr, auch über die Pflanzen freut sie sich. Und natürlich über die netten Grüße zahlreicher Nachbarn, die gerne zu
ihr hinüberwinken.
Die Abende können vor dem
Fernsehgerät schon mal etwas
länger werden. Nachrichten
sind ohnehin Pflicht. Doch wenn
danach Tennis oder Billard (ihre Enkelin Katja ist Europameisterin im Snooker) gezeigt werden, ist die 100-Jährige mit Begeisterung dabei. Das Größte
sind jedoch Übertragungen von
Boxkämpfen. Wenn die Klitschko-Brüder oder andere Sportler
in den Ring steigen, und sei es
noch so spät, schaltet Elfriede
Koch nie ab.
Elfriede Koch mit Ihrer Tochter Margitta
„Ich wünsche mir, dass alles so
bleibt wie es ist“, sagt die Jubilarin. Vor allem Gesundheit sei
wichtig. Zum 110. Geburtstag
hat sie schon eingeladen.
Kurzinfo
Miete erhöht
Armuts­risiko – aber
nicht in Hildesheim
Als „arm“ gilt in Deutschland,
wer als Familie weniger als 60
Prozent des ortsüblichen mittleren Einkommens verdient.
Die Bertelsmann Stiftung ist
der Frage nachgegangen, ob
und wo sich „arme Familien“
familiengerechte Wohnungen
leisten können.
Das Ergebnis der Studie ist
erschreckend: In 60 der 100
größten deutschen Städte
steht „armen Familien“ nach
Abzug der Miete im Durchschnitt weniger Geld zur
Verfügung als einer HartzIV-Familie. Eine der positiven
Ausnahmen ist Hildesheim,
wo nach Abzug der Miete immerhin 78 Prozent des Familieneinkommens für sonstige
Lebensbereiche übrigbleibt.
In ihrer Untersuchung weisen
die Experten Hildesheim
auch an anderer Stelle eine
Spitzenposition aus: Demnach
können hier „arme Familien“ mit 30 Prozent ihres
­verfügbaren Einkommens
43 Prozent der angebotenen Wohnungen finanzieren – so viele wie nirgends
sonst (Anm.: 30 Prozent gilt
bundesweit als Durchschnittsausgabe fürs Wohnen). In
anderen Städten tendiert das
Angebot in diesem Segment
gegen Null.
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BWV-Modernisierung
Fotogalerie
UNSER ZUHAUSE
Millionen-Investitionen in den BWV-Bestand
Fassaden, Dächer, Fenster,
Heizung – alles neu!
Unserer Genossenschaft gehören in Hildesheim 482 Häuser mit insgesamt fast 3.000 Wohnungen, mehr
als 60 gewerbliche Räume sowie 716 Garagen und Einstellplätze. Dieser Bestand wird verantwortungsvoll weiterentwickelt. Allein im vorigen Geschäftsjahr hat der BWV dafür neun Millionen Euro investiert. Und auch in diesem Jahr steht ein ehrgeiziges Sanierungsprogramm an. Einige Maßnahmen sind
bereits beendet, andere werden in den nächsten Monaten abgeschlossen. Hier ein Überblick über die
wichtigsten Projekte:
Mit der Fertigstellung der Objekte Julius-Leber-Grund 6/8 und
Ernst-von-Harnack-Stieg 1/3 wird
der erste Teil der Objektmodernisierung im Godehardikamp
abgeschlossen. Seit 2005 wurden insgesamt 26 Hausnummern
energetisch und optisch modernisiert. Dabei wurde in Zusammenarbeit mit Professor Schlegel von der HAWK ein Fassadengestaltungskonzept entwickelt
und umgesetzt.
Es wurde bei allen Gebäuden eine zusammenhängende Gestaltungssprache gewählt, die zum
einen jedem Gebäude ein indivi-
duelles Aussehen gibt und zum
anderen den Zusammenhang
des gesamten Quartiers erkennen lässt. Außerdem wurden
die Fassaden, Kellerdecken und
Dachböden gedämmt, Dächer
neu eingedeckt, Außenanlagen
umgestaltet sowie Balkone und
Treppenhäuser saniert.
In der Nordstadt laufen zurzeit Arbeiten an 11 Häusern. In
der Ottostraße 17 - 19 sind Dachund Innenarbeiten bereits fertig. Jetzt wird noch an der Gestaltung der neuen Fassade gearbeitet. Am Sachsenring 8 - 10 gehen die Arbeiten an der Fassade
und die Innenarbeiten dem Ende zu. Seit Anfang Juni werden
drei Häuser in der Peiner Straße
modernisiert. Das Maßnahmenpaket umfasst Fassadendämmung, Dachdeckung, Dämmung
der Kellerdecke und des Dachbodens, Erneuerung der Fenster, Treppenhaussanierung, teilweise Balkonsanierung, Überarbeitung der Außenanlagen und
Heizungszentralisierung.
Neben den Modernisierungen
werden in der Ottostraße 20/21
umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt: neue
Fenster, neues Dach, neue Fas-
Ausgabe 33 – August 2013
sade. Neben den Modernisierungsprojekten werden auch
größere Einzelmaßnahmen im
Bestand umgesetzt. So wurde in
der Theodor-Storm-Straße 5 der
Fassadenanstrich von Mitarbeitern des BWV-Malerteams fertiggestellt. Nun wird noch das
Dach neu gedeckt. In 16 Häusern wurden Dachbodendecken
gedämmt – insgesamt bereits
2.250 Quadratmeter.
Das Programm wird in diesem
Jahr noch fortgesetzt. Bereits
im Frühjahr wurden die Heizkes-
BWV-Malerteam
selanlagen im Ernst-HeilmannGrund 2/4 und 6/8 erneuert. In
der Freiherr-vom-Stein-­Straße 1,
im Hohen Turm 48/49 und in
der Hachmeisterstraße 22/24
(Spätsommer) sowie an weiteren Objekten werden Hauszuwegungen und Vorgartenbereiche erneuert bzw. neu gestaltet. In der Küchenthalstraße 45,
der Bromberger Straße 1 a und
der Freiherr-vom-Stein-Straße 3
werden Teilflächen der Fassaden
saniert. Im Herbst werden in der
Hachmeisterstraße 4/6 neue Fenster eingesetzt.
In Abstimmung mit der Denkmalpflege wird außerdem in
den nächsten Wochen mit der
Erneuerung der Schaufensteranlagen und Ladentüren in der Jakobistraße begonnen. Der Technische Leiter des BWV, Arne Hillberg, weist außerdem darauf
hin, dass kontinuierlich einzelne
Wohnungen etwa nach einem
Mieterwechsel modernisiert
und umgebaut werden: „Allein in diesem Jahr dürften das
85 bis 90 Wohnungen sein. Außerdem haben wir dieses Jahr
bereits zehn bis zwölf Bäder
in bewohnten Wohnungen erneuert.“
BWV-Service
Unsere Reparatur- und
Auftragsannahme:
Telefon
05121 17099-777
Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Neuer Service des BWV-Malerteams
Der BWV-Service (Bauhof) hat
sein Leistungsspektrum um eine weitere Facette erweitert.
Das Malerteam macht seit kurzer Zeit neben dem „Innendienst“ jetzt zusätzlich noch
„Außendienst“. Oder anders
gesagt: Die Maler sind nicht
mehr nur bei der Modernisierung einzelner Wohnungen
oder der Renovierung von Treppenhäusern gefordert, sondern
streichen nunmehr auch Hausfassaden.
Erster Einsatzort war die Theodor-Storm-Straße 5. Dort haben Malermeister Guido Bor-
mann sowie Horst Schönke und
Olaf Renner dem ­Gebäude einen
neuen Anstreich verpasst. „Das
Ergebnis kann sich sehen lassen“, meint Bauhof-Leiter Jörg
Güntner nicht ohne Stolz, denn:
„Fassadenanstrich ist eine Wissenschaft für sich.“
Bei ihrer Premiere haben die
BWV-Handwerker präzise gearbeitet, so dass Bewohner und
Nachbarn viele Jahre Freude
an der neuen Hausfarbe haben
werden. Für Güntner steht fest:
„Dieser neue Aufgabenbereich
wird ein weiteres Standbein für
unseren Bauhof werden.“
23
24
SEPA-Umstellung
UNSER ZUHAUSE
Zahlungsverkehr der Zukunft
Umstellung auf SEPA auch beim BWV
Statistik
Hildesheim
ist Mieterstadt
Die meisten Niedersachen
wohnen weiterhin in einem
eigenen Haus oder einer
Eigentums­wohnung. Das
betrifft 1,93 von insgesamt 3,57
Millionen Wohnungen (54 %;
Bundesdurchschnitt: 45,8 %).
Traditionell liegt die „Eigentümerquote“ vor allem in den
ländlichen Gebieten weit über
dem Durchschnitt. Zum Zeitpunkt des Zensus 2011 wiesen
die Landkreise im Westen Niedersachsens die höchsten Quoten auf: Grafschaft Bentheim
(69,8 %), Emsland (69,6 %)
und Aurich (68,9 %).
In den größeren Städten sind
die Wohnungen dagegen vorwiegend vermietet. Sämtliche
kreisfreien Städte verzeichnen
Eigentümerquoten unter dem
Landesdurchschnitt. Wilhelmshaven wies einen Wert von
30,9 Prozent auf, gefolgt von
Braunschweig (32,6 %) und
Osnabrück (34,2 %). In der
Landeshauptstadt Hannover
war nur jede vierte Wohnung
vom Eigentümer bewohnt
(24,9 %). In der Stadt Göttingen betrug die Quote 27 %.
Der Landkreis Hildesheim
verzeichnete eine Eigentümerquote von 51,4 Prozent.
Den höchsten Wert erzielte
Algermissen, wo sieben von
zehn Haushalten im Eigentum wohnen. Die meisten
Mieterhaushalte hat – wenig
verwunderlich – die Stadt
Hildesheim: Zwei von drei
Wohnungen sind hier Mietwohnungen.
Die Europäische Union hat im März 2012 die flächendeckende Einführung der SEPA-Verfahren zum ­
1. Februar 2014 beschlossen. Zusätzlich gelten bereits seit dem 9. Juli 2012 die neuen Geschäftsbedingungen für Lastschriften durch die Banken. Zukünftig erwarten uns weitere Veränderungen im Hinblick auf
den weiteren Umgang mit erteilten Einzugsermächtigungen, z. B. für den Einzug der Nutzungsgebühren.
DE
internationaler Teil
nationaler
Teil
Bank-Identifizierungsziffer
14
259 501 30 0000 0054 83 NOLADE21HIK
ISO-Ländercode
(2-stellig)
Prüfziffer
(2-stellig)
Bankleitzahl
(8-stellig)
Kontonummer
(10-stellig)
BIC/SWIFT
(11-stellig)
Der BWV wird bereits am
01.09.2013 auf SEPA umstellen.
Vorstandssprecher Wolfgang
Dressler: „Wir wollen einen reibungslosen Umstellungsprozess
auf SEPA realisieren.“ Um dies
zu gewährleisten, hier die wichtigsten Informationen:
Was ist SEPA?
Mit der Lissabon-Agenda legte
die EU im Jahr 2000 den Grundstein für die Schaffung eines
gemeinsamen europäischen
Marktes im unbaren Zahlungsverkehr-SEPA: Single Euro Payments Area. Mit SEPA nähern
wir uns einem grenzenlosen
Euro-Zahlungsverkehr. Im harmonisierten Euro-Zahlungsverkehrsraum gibt es einheitliche
Standards und Regelungen für
Überweisungen, Lastschriften
sowie Kartenzahlungen innerhalb Europas. Einheitliche Zahlungsverkehrsinstrumente gewährleisten kurze Transaktionszeiten sowie eine hohe Leistungsqualität und Transparenz.
Zudem wird der bargeldlose
Zahlungsverkehr europaweit sicherer.
Was ändert sich im Zahlungsverkehr? Was bedeuten die Kontokennungen IBAN und BIC?
Statt Kontonummer und Bankleitzahl sollen künftig nur noch
IBAN und BIC zum Einsatz kommen. Es handelt sich hierbei um
europaweit gültige Kontodaten.
IBAN steht für International
Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer)
und BIC für Business Identifier
Code (Bank-Identifizierungsziffer). Die IBAN ist eine 22-stellige Zahl, die sich neben der Länderkennung DE für Deutschland
aus der jetzigen Kontonummer
und Bankleitzahl und zusätzlich
einer zweistelligen Prüfziffer zusammensetzt. Die IBAN schützt
vor Falschüberweisungen. So
wird z. B. bei einem Zahlendreher durch das SEPA-Verfahren
die Zahlung automatisch gestoppt.
Was ändert sich für Sie als Nutzer, wenn der BWV demnächst
umstellt? Sie zahlen derzeit per
Lastschrift ein?
Die bisherigen Einzugsermächtigungen behalten weiterhin
ihre Gültigkeit und werden als
­SEPA-Basislastschrift genutzt.
Als Mitglied des BWV müssen
Sie ­Ihre erteilte Einzugsermächtigung also nicht erneuern. Wir
buchen wie gewohnt von Ihrem
Bankkonto ab. Vor dem erstmaligen Einzug im SEPA-Verfahren
werden Sie ein Ankündigungsschreiben zur Verfahrensumstellung erhalten. Kurz gesagt:
Sie müssen in diesem Fall nicht
selbst aktiv werden. Sollte es
Klärungsbedarf von unserer Seite aus geben, kommen wir auf
Sie zu.
Sie überweisen per Überweisung oder Dauerauftrag an den
BWV?
Wenn Sie bisher Ihre Nutzungsgebühr selbstständig an uns
überwiesen haben oder einen
Dauerauftrag bei Ihrer Bank
führen, ändert sich vorerst nichts
für Sie. In der Übergangsfrist bis
2016 können Sie wie gewohnt
die bisher gültige Kontonummer
und Bankleitzahl für Ihre Überweisung verwenden.
Mit der Umstellung zum 1. September 2013 gilt für neu erteilte Lastschriften das SEPALastschriftverfahren. Ab diesem
Zeitpunkt wird die sogenannte
Einzugsermächtigung durch das
SEPA-Lastschriftmandat ersetzt.
Die erforderlichen Angaben für
das Lastschriftmandat werden
vom BWV als Zahlungsempfänger individuell vergeben. Dieses Lastschriftmandat wird separat als Anlage zum jeweiligen
Vertrag (Dauernutzungsvertrag)
geführt. Selbstverständlich übernimmt der BWV alle erforderlichen Umstellungen für Sie.
Ausgabe 33 – August 2013
bwvkidsclub · Kabel Deutschland
Sparfüchse in der Wildnis
Prima Idee des bwv­kidsclubs, die Pfingstferien für einen Tagesausflug zu nutzen. Ratzfatz war der Ausflug ausgebucht, denn sehr zur
Freude der jungen Sparfüchse ging es diesmal in den Serengeti-Park
nach Hodenhagen.
Eine Stunde über die Autobahn
– und schon ging es hinein ins
Vergnügen. Besser gesagt: Das
Abenteuer konnte beginnen,
denn die Fahrt mit dem Doppeldeckerbus über das Gelände
ist ein einmaliges Erlebnis. Zehn
Kilometer schlängelt sich der
Weg durch den Serengeti-Park.
Ein Hauch von Wildnis! Überall
Tiere aus den verschiedensten
Ecken dieser Welt. Es gab Giraffen, Nashörner, Löwen und Tiger
zu sehen.
serflächen. Gänsehaut, als ein
gewaltiger Alligator sein gewaltiges Maul aufreißt. Und King
Kong taucht hinter einem Wasserfall auf – doch das Speedboot
kann gerade noch davonrasen,
ehe der Riesenaffe seine Pranke
ausfährt.
Nach einem tollen Mittagessen
konnten sich die 47 BWV-­
Kids
am Nachmittag noch kräftig in
der Freizeitwelt austoben. Riesenrad, Wildwasserbahn, Kettenkarussell und viele weitere
Attraktionen sorgten für reichlich Spaß und Abwechslung.
Doch das war noch längst nicht
alles an diesem ausgefüllten
Tag. Denn im Anschluss ging
es aufs Wasser. Kopfhörer auf,
Schwimmwesten an – festhalten: Das Airboot aus den Sümpfen Floridas saust über die Was-
Nächster Höhepunkt: die Affenwelt. Mehr als 200 Affen verschiedener Arten sprangen um
die BWV-­Kids herum. Einige der
verspielten Tiere setzten sich sogar bei den kleinen Besuchern
aus Hildesheim auf die ­Schultern.
Erschöpft, aber glücklich und
voller Eindrücke ging es dann
abends wieder zurück nach
Hildesheim. Aber keine Sorge,
ihr schlauen Sparfüchse: Der
nächste Ausflug mit dem bwv­
kidsclub kommt bestimmt.
von bis zu 32 Mbit/s, einen Upload von bis zu 2 Mbit/s und eine Telefon-Flatrate für kostenlose Gespräche in das deutsche
Festnetz. Das Paket kostet 19,90
Euro monatlich während der
ersten 12 Monate, danach fallen 29,90 Euro pro Monat an.
Wer sich für das Paket „Internet & Telefon 100“ entscheidet, erhält neben der TelefonFlatrate einen Download von
bis zu 100 Mbit/s und einen Upload von bis zu 6 Mbit/s. Das Paket kostet 19,90 Euro monatlich
während der ersten 12 Monate,
­ anach 39,90 Euro pro Monat.
d
Beide Angebote gelten für
Neukunden.­
Internet und Telefon über das Fernsehkabel
Die moderne Informationsund Kommunikationstechnik bestimmt in großen Teilen unseren Alltag. Mit Hochgeschwindigkeit im Internet
surfen, währenddessen im
Fernsehen vom Doku-Sender
zum Spielfilmkanal schalten
und gleichzeitig telefonieren
– das alles gehört inzwischen
zu den Anforderungen vieler
Verbraucher.
Mieter des Beamten-Wohnungs-Verein haben über den
Kabelanschluss Zugang zu ei-
ner leistungsfähigen Infrastruktur. Kabel Deutschland bietet
in Hildesheim neben Fernsehen
und Radio auch Internet und
Telefon­ an.
Wer schnell im Internet surfen und preiswert telefonieren möchte, für den ist der Kabelanschluss attraktiver denn
je. Die Produktpalette von Kabel Deutschland umfasst Downloadgeschwindigkeiten von bis
zu 100 Mbit/s. So beinhaltet beispielsweise das Paket „Internet
& Telefon 32“ einen Download
Fragen rund um das Multimediaangebot? Hartmut Wied,
selbstständiger Vertriebspartner im Auftrag von Kabel
Deutschland, informiert gerne über die aktuellen Angebote. Terminvereinbarung tele­
fonisch unter 0 5121 17099-775.
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Volleyball 2. Liga
Erfolgsrezept
Die internationale Finanzkrise hat vielen Menschen
Schaden zugefügt. Die Gier
nach immer mehr Profit
verursachte eine gigantische
Wirtschaftskatastrophe, deren Zeche nicht selten die so
genannten „kleinen Leute“
zahlen. Vertrauen in die etablierten Systeme ging verloren,
und es wird lange dauern,
bis es wieder hergestellt ist.
Das Prinzip des ShareholderValue, also der Lehre, dass
Unternehmen vor allem dazu
da seien, das Vermögen der
Aktionäre zu mehren, ist
glorreich gescheitert. Sie
führte dazu, dass Gewinne
privatisiert, Verluste jedoch
sozialisiert wurden. Somit
gab es wenige Profiteure und
viele, die die Scherben zusammenfegen mussten. Sogar der
US-Unternehmer Jack Welsh
musste kürzlich eingestehen:
„Shareholder-Value ist die
blödeste Idee d
­ er Welt.“
UNSER ZUHAUSE
TSV Giesen/48 Hildesheim in der Saisonvorbereitung / Kader vergrößert
Volleyballteam baggert und
schmettert in der 2. Bundesliga
s Volleyball-Zweitligist TSV Giesen/48 Hildesheim
Dagegen hat sich die Philosophie der Genossenschaften und ihrer Mitglieder als
besonders krisenfest herausgestellt. Neudeutsch könnte
man das Prinzip „Member-­
Value“ nennen, also die
Lehre, dass Genossenschaft
vor allem dazu da ist, das
Wohl der eigenen Mitglieder zu mehren. Im Gesetz ist
festgeschrieben, der Zweck
der Genossenschaft sei darauf
gerichtet, „den Erwerb oder
die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder
kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern“ (§1
Genossenschaftsgesetz). So
sieht ein Erfolgsrezept aus!
Einiges hat sich seit dem Saisonende getan beim Volleyball-Bundesligisten TSV Giesen/48 Hildesheim. Das Management wurde neu sortiert: Claas Blume und
Roland Kamper teilen sich jetzt
die Aufgaben, die bisher Ulrich
Nordmann übernommen hatte.
Komplettiert wird das Team von
Claudia Becker und Nils Herrschaft. Eine der größten Sorgen
war die Zusammenstellung eines
leistungsstarken Kaders für die
nächste Zweitligasaison: Doch
dies scheint gemeinsam mit Trainer Mikhail Kontchevski bestens
gelungen zu sein. Mit den vier
Neuzugängen bildet die Mannschaft nun offenbar eine gute
Mischung zwischen Routine und
jugendlichem Elan.
hochklassige Spiele freuen. Gerade in der Endphase der vergangenen Saison, in der sich der
TSV/48 bis auf den sechsten Tabellenplatz kämpfte, war die
Stimmung in der Halle so ausgelassen wie zu allerbesten Zeiten.
Ein kurzer Blick auf die Neuzugänge: Sascha Kucera wird neben Robin Gietzelt die Spielmacherposition übernehmen. Kucera hat schon in der 1. Bundesliga
gespielt. Ihn verschlug es beruflich nach Hildesheim: Seit einem
Jahr ist er Geschäftsführer der
Klinikum Hildesheim GmbH.
Nach einigen Jahren beim USC
Braunschweig kehrt Roman
Kammer in die „Volleyballheimat“ zurück. Seine ersten großen Erfolge feierte er mit den
48ern, u. a. den Aufstieg in die
2. Liga und später die Meisterschaft. Viel versprechende Verpflichtungen sind auch Mittelblocker Daniel Bremmer und Außenangreifer Marko Henke, die
ebenfalls schon Zweitligaerfahrung gesammelt haben.
Schauen Sie einfach mal vorbei:
Es lohnt sich!
Weitere Infos im Internet unter
www.tsv-giesen.de.
Die nächsten Heimspieltermine im Überblick:
Sonnabend, 21. September, 20:00 Uhr: TSV/48 – KMTV Eagles Kiel
Sonnabend, 5. Oktober , 20:00 Uhr: TSV/48 – SVG Lüneburg
Die treue Fangemeinde in der
Giesener Sporthalle darf sich also wieder auf spannende und
Freitag, 18. Oktober , 20:00 Uhr: TSV/48 – VCO Berlin
Sonnabend, 2. November , 20:00 Uhr: TSV/48 – Rumelner TV
Ausgabe 33 – August 2013
BWV-Kontakte
Ihre Ansprechpartner beim BWV
Vorstand
Sparabteilung / Kasse / Finanzbuchhaltung
Hauptamtlich:
Diplom-Ökonom Wolfgang Dressler
Leitung:
Heike Lange
Nebenamtlich:
Diplom Bankbetriebswirt ADG Jürgen Wente
Sekretariat:
Anke Katzera 05121 17099-86
[email protected]
05121 17099-74
[email protected]
Prokuristin
Heike Lange
Lars Meyer
05121 17099-73
Sabrina Lages 05121 17099-830
Mandy Machleb 05121 17099-72
Sarah Runte
05121 17099-82
Marie-Kristin Görtz 05121 17099-71
Jonas Brattke 05121 17099-85
[email protected]
[email protected]
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[email protected]
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[email protected]
Mietenbuchhaltung
Jessica Aschemann
Assistenz der Geschäftsführung
05121 17099-74
05121 17099-884
[email protected]
Mitgliederbuchhaltung
Mandy Machleb
05121 17099-72
[email protected]
05121 17099-830
[email protected]
05121 17099-93
[email protected]
Empfang / Zentrale
Britta Nolden 05121 17099-70
[email protected]
Betriebskosten
Sabrina Lages
Wohnungsverwaltung
Technik
Leitung:
Stefan Rodemann
05121 17099-882
[email protected]
Katharina Fricke
Christina Heer
Roland Kosien
Nadine Nikoley
Jonas Brattke [email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
05121 17099-78
05121 17099-79
05121 17099-886
05121 17099-96
05121 17099-85
Sozialbereich / BWV-Treff
Dipl.-Soz.arb. / -päd. (FH)
Gerald Roß 05121 17099-84
[email protected]
Leitung:
Dipl.-Ing. (FH)
Arne Hillberg
Technische Assistenz / Sekretariat:
Astrid Kibbert
05121 17099-90
[email protected]
Dipl.-Ing.
Christian Steinhorst 05121 17099-91
Hans-Ulrich Geppert 05121 17099-95
[email protected]
[email protected]
Dipl.-Ing. Arch. (FH)
Karsten Bösenberg
[email protected]
05121 17099-98
Immobilienverwaltung
Bauhof / BWV-Serviceteam
Leitung:
Stefan Rodemann 05121 17099-882 [email protected]
Leitung:
Jörg Güntner
Tanja Wille
Bernd Winkler Heidi Hoyer Natascha Moch Stellvertretende Leitung:
Frank Quahlo
05121 17099-94
[email protected]
05121 17099-881
05121 17099-883
05121 17099-885
05121 17099-92
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
Malerarbeiten:
Guido Bormann
05121 17099-774 [email protected]
Reparaturannahme:
Stephan Niegel
05121 17099-777 [email protected]
Sebastian Wächter
05121 17099-777 [email protected]
Notdienst-Service des BWV auch am Wochenende
#
Wenn bei Ihnen die Heizung komplett ausgefallen ist, kein Wasser­
mehr aus der Leitung kommt oder der Strom plötzlich nicht mehr
da ist: Kein Problem, wir haben für diese Fälle einen­Notdienst! Sie
erreichen unseren Notdienst unter folgender T
­ elefonnummer:
05121 17099-776
Am Wochenende:
Freitag 13:00 Uhr - Montag 7:00 Uhr
Montag bis Donnerstag:
17:00 Uhr - 7:00 Uhr
An Feiertagen:
Ganztags
Telefon
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B W V -S p a r k o n d i t i o n e n
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6 Monate
0,50 %
0,50 %
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0,75 %
0,75 %
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24 Monate
1,00 %
1,00 %
1,00 %
36 Monate
1,25 %
1,25 %
1,25 %
48 Monate
1,75 %
1,75 %
1,75 %
60 Monate
2,00 %
2,00 %
2,00 %
III. Sparverträge mit variablem Zinssatz und einer Laufzeit von 7 Jahren*............................ 3,40 %
IV. Kindersparen mit 3-monatiger Kündigung (0. bis einschl. 14. Lebensjahr)** .................... 2,50 %
V. Jugendsparen mit 3-monatiger Kündigung (15. bis einschl. 18. Lebensjahr)** ................ 2,50 %
VI. Mietkautionsmanagement .......................................................................................... 2,50 %
*Als VWL- oder Ratensparverträge; bei Einmalzahlung pro Person nur ein Sparvertrag möglich; Höchsteinlage 2 25.000,00
**Pro Person nur ein Sparvertrag möglich; Höchsteinlage 2 25.000,00
Voraussetzung: Für die Annahme von Spareinlagen ist die Mitgliedschaft des Anlegers oder eines Verwandten erforderlich.
Vorschusszinsen: Stimmt der Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG bei Sparkonten und Festzinssparen im Ausnahmefall einer vorzeitigen Rückzahlung zu, so werden Vorschusszinsen abgezogen. Sie werden bis zum Ablauf der Kündigungsfrist berechnet. Dabei wird 1/4 des zum
Zeitpunkt der Rückzahlung geltenden Guthabenzinssatzes zu Grunde gelegt.
Die Öffnungszeiten unserer Sparabteilung:
Mo, Mi, Do
Dienstag
Freitag
8:00 - 13:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
8:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00 Uhr
8:00 - 12:00 Uhr
BWV · Theaterstraße 7/8 · 31141 Hildesheim · Telefon 05121 17099-71/-82 · eMail:[email protected] · www.bwv-hi.de