Flautenschieber 2005 - Wassersportverein Bergstraße

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Flautenschieber 2005 - Wassersportverein Bergstraße
Der Flautenschieber
Vereinszeitschrift des
Wassersportvereins Bergstrasse –
Lampertheim
Liebe Vereinsmitglieder,
Die Saison 2005 ist vorbei. Nach bescheidenem Frühjahrswetter und kleiner
Hoffnung auf einen weiteren ’Jahrhundertsommer’ haben sich normale, mit
häufigerem Regen durchsetzte, Sommermonate angeschlossen. Was dem
sonnenhungrigen Urlauber ein Graus war, hat für die Segler eine durchaus
andere Auswirkung – wir hatten für hiesige Verhältnisse einen sehr windreichen
Sommer und konnten ausgezeichnet unserem Hobby frönen.
Der Höhepunkt diesen Sommers war dabei sicherlich die Teilnahme von drei
420ern mit WSVB-L Beteiligung an den deutschen Jüngstenmeisterschaften in
Ribnitz-Dammgarten.
Bericht über Ski-Woche der 420er Crews 3.-8.1.2005 in Adelboden
Wer hätte das gedacht? Nicht nur durchs flüssige Wasser können die 420er
Crews gleiten, sondern auch auf seinen Kristallen, und das mit beachtlicher
Geschwindigkeit: Zu einer Woche Skifahren kamen Anfang Januar 2005 16
Jugendliche und 8 Erwachsene unseres Vereins in Adelboden zusammen.
Auf Initiative von Catherine und Gregor Brodt, die seit Jahren dort gut bekannt
sind,
konnten
wir
im
gemütlichen Skiheim Allenbach am Sonntag Quartier
nehmen bei trübe-regnerischem Himmel. Doch schon
am nächsten Morgen strahlte
die Sonne und ließ uns ( bis
auf einen Vormittag) nicht
mehr im Stich! Kein Wunder,
dass nach dem Frühstücksbuffet viele schon lange
bevor der Lift um 9 Uhr
aufmachte, die Skier oder das
Snowboard
vorm
Haus
angeschnallt hatten, um auf die nahe Piste zu rutschen.
Von dieser entschwebte die ganze Gruppe erst auf Sesseln, dann in Gondeln
zum Sillerenbühl und erreichte nach Queren der verschneiten Hänge die nächste
Bahn zum Hahnenmoos. Nach allen Himmelsrichtungen verlaufen die Abfahrten in dem weiten Gebiet, sodass sich nach anfänglicher gemeinsamer
Erkundung einzelne Grüppchen bildeten, die einen langsamer, die anderen
schneller, hier eher elegant, dort mehr sportlich betont.
Vor zwölf Uhr war aber
allgemeines Treffen im
Picknickraum angesagt, um
die nötige Energie in Form
großer Brote, Käse Wurst
und manche Süßigkeit aus
den
Rucksäcken
nach
Aufteilen in die Mägen zu
befördern,
wobei
die
mitgebrachten oder am
Kiosk erworbenen Getränke
halfen. Dabei gesellten sich
auch die einzeln losgezogenen Teilnehmer zu
allen anderen.
Mit neuer Kraft schwang die Gruppe über die schwarze Abfahrt zum Luegli und
sammelte sich an einer Hütte, je nach Ausdauer früher oder erst nach vielen
Abfahrten, um gemeinsam über einen Ziehweg und die Gondeln zum Aebi-Lift
zu gelangen, wo die Unentwegten noch bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit
auf und abfuhren, während die mit wehen Muskeln schon ins nahe Skiheim und
unter die Dusche rutschen konnten. Die anschließende Ruhepause steigerte den
Appetit auf das viergängige Abendessen mit leckerer Suppe, frischem Salat,
feiner Vorspeise und exquisitem Hauptgericht (welches Gemüse bekamen wir in
den sechs Tagen nicht zu essen??); nicht zu vergessen das Dessert. Also hier
wurde jeder satt, und für das Fischgericht am Freitag bot Frau Allenbach in
weiser Voraussicht eine
Alternative an - die
Käsefondue bekamen nur
die Erwachsenen
( und
Estelle durfte mitessen).
Nach
Kartenund
Brettspielen, Diskussionen
oder Plausch fiel der Schlaf
vor
Müdigkeit
durch
Sonne, Schnee und frische
Luft nicht schwer.
Am Dienstag und Freitag
konnten wir vormittags die
Vorbereitungen
zum
steilsten Riesenslalom des Worldcup vom Schlepplift des Chuenisbärgli
beobachten: Die spezielle, mit tiefen Löchern zum Durchfrieren präparierte
Piste; die Soldaten beim Sichern der Hütten und Bäume am Rande des Hangs
mit Aufprallpolstern; und nicht zu letzt die Schweizer Nationalfahrer auf
Rossignol-Skiern. Am Donnerstag trugen wir ausnahmsweise einen kurzen Weg
unsere Skier durch die Hauptstraße von Adelboden-Dorf, um einen Tag auf den
Hängen der Tschenten-Alp zu fahren: Durch den Neuschnee waren die teilweise
harschen Pisten wunderbar weich geworden.
Dankbar für heile Knochen ( nur ein Daumen kugelte aus), für einige Schlittenabfahrten und abendliche Blicke auf die Milchstraße, vor allem aber dankbar
für die gute Vorbereitung und Organisation durch Catherine und Gregor Brodt,
unterstützt von einigen Erwachsenen, fuhren wir am Samstag alle ab und hoffen
auf eine Wiederholung.
M.+F.+K.Karstens
Frühjahrstraining des HSeV auf Elba (26.3.-5.4.05)
Wie in jedem Jahr war es wieder Zeit für das Frühjahrstraining der 420er des
Hessischen Seglerverbands mit Reinhard Linke als Trainer. Es war allerdings
doch nicht wie jedes Jahr, denn dieses Mal fuhren wir nicht, wie sonst, nach
Hyères sondern nach Lacona auf Elba, wo schon zwei Herbsttrainings
stattgefunden haben. Dieses Jahr Namen fünf 420er-Crews an dem Training teil
nämlich Laura Ballenberger (DSCL)/Eva Deichmann (WSVB-L), Henrik Simon
(WSVB-L)/Florian Waldschmidt (SCR), Jessica Oberheim/Marie-Charlotte von
Lehsten, Gregor Deichmann/Johannes Deichmann (alle WSVB-L) und Mitja
Leipold (SGK)/Christoph Quermann (SCR).
Die Fahrt nach Bella Italia begann Karfreitag um 4 Uhr morgens und verlief
alles andere als reibungslos. Die erste Panne gab es bei Lugano, als plötzlich ein
Auto nicht mehr ansprang. Mit ein wenig Schieben hat es aber dann doch noch
funktioniert und wir konnten die Fahrt fortsetzen. Das nächste Problem ließ aber
nicht lange auf sich warten, denn bald bekamen wir mit, dass das Auto, das den
Optihänger ziehen sollte (die Optis trainierten zeitgleich mit uns), kurz hinter
dem Gotthardtunnel mit kaputter Kupplung festsaß und kein Mietwagen mit
Anhängerkupplung zu bekommen war. Also mussten wir, als wir um ca. halb
sieben auf dem Campingplatz ankamen schnell das Auto ausladen, damit zwei
Väter zurückfahren und den Hänger holen konnten.
Am nächsten Tag begann dann das 420er-Training mit leichtem Wind (ca. 2
Bft.). Am Ostersonntag war dann echtes Mistwetter (Flaute und den ganzen Tag
Regen), so dass wir an Land bleiben und Theorie machen mussten. Auf dem
Programm stand eine Protestverhandlung, bei der die Segler in ein
Schiedsgericht und zwei Protestparteien eingeteilt wurden. Die nächsten Tage
wurde das Wetter schon besser und wir hatten auch thermische Winde von bis
zu 3 Bft., mit denen man schon ganz gut trainieren konnte (abgesehen von
Mannschaften wie uns mit 150 Kg Crewgewicht). Jeden Abend nach dem
Training ging es dann zum Cool Down. Wir fuhren fast jeden Tag eine 5 km
Passstraße hoch (es war eher ein „Warm Up“ als ein „Cool Down“).
Nachdem wir am Mittwoch einen freien Tag eingeschoben hatten, ging es am
Donnerstag dann richtig zur Sache. Es gab auf einmal Winde von 4-5 Bft., mit
denen besonders die leichten Crews schwer zu kämpfen hatten (und wir hatten
endlich mal richtig Spaß). Dieser Wind hielt dann bis zum Samstag an und wir
waren abends immer ziemlich geschafft (kein Wunder nach 6-7 Stunden auf
dem Wasser), sodass unsere Eltern fast doppelt soviel zu Essen einplanen
mussten, wie an den Schwachwindtagen zuvor. Am Sonntag flaute der Wind
aber wieder ab und wir verbrachten einen Vormittag mehr mit Theorie, bis
nachmittags die Thermik wieder etwas einsetzte, jetzt kam allerdings noch die
Welle dazu, die der starke Wind erzeugt hatte und die die ganze Angelegenheit
ziemlich schauklig machte. Montag war das Wetter ähnlich. Dienstags
beendeten wir vorzeitig das Training wegen Flaute und packten schon
vormittags unsere Boote, anstatt noch bis mittags zu segeln. Wir mussten dann
am Nachmittag noch feststellen, dass es nicht nur den Vorteil von leeren
Restaurants und Campingplätzen mit sich bringt außerhalb der Saison auf Elba
zu sein: es hatte KEINE einzige Kartbahn auf der ganzen Insel auf.
Am nächsten Tag ging es wieder früh los. Wir nahmen die Fähre um 5 Uhr
morgens und kamen um halb sieben daheim in Heppenheim an. Diesmal ohne
Pannen.
Gregor und Johannes Deichmann (GER-48231)
"Würdest Du das tun, Gati??"
"Ja, Riebesehl, ich würde es tun!" seufzte sie und sah ihn mit
ihrem klaren Blick an. Riebesehl umfaßte ihre Hand. "Oh, Gati!"
schluckte er ergriffen, ich kann es kaum glauben. Wirklich??!!
Dann tu es!"
Und Tränen der Rührung benetzten ihre Hände.
"Mein Gott Riebesehl", stöhnte Gati,"kannst Du nicht mal' das
Kommando "Klar zur Wende!" geben wie jeder andere Skipper
auch?"
Wie Jachten Blitzeinschläge besser überstehen
von Erich Weber
Mit keinem in der Praxis einsetzbaren Gerät kann ein Blitzeinschlag verhindert
werden! Aber es gibt Schutzmaßnahmen, die Jachten auch direkte
Blitzeinschläge unbeschadet überstehen lassen. Der folgende Artikel
informiert über die wichtigsten Voraussetzungen.
1. Gefährdungen
Je nach Revier muss mit unterschiedlichen Gewitterhäufigkeiten gerechnet
werden. Im Eismeer sowie am Nordpol sind es 0, in der Ost- und Nordsee 15,
im Mittelmeer 30, in den Tropen bis zu 140 Gewittertage pro Jahr. Der
bevorzugte Einschlagpunkt des Blitzes ist der Bereich von Masttopp bis zur
Saling.
Bei Wellengang und Winddruck kann auch die Saling, das Want oder Stag
zum Einschlagpunkt werden. Dies ist bei dem Konzept des Blitzschutzes und
der Dimensionierung der Wanten und Stage zu berücksichtigen.
2. Schutzbereiche
Der von den Wolken zur Erde in Ruckstufen vorwachsende Leitblitz "ortet" erst
im letzten Moment (innerhalb von einigen 10 bis 100 m) den Einschlagpunkt.
Diese Distanz wird Enddurchschlagstrecke genannt und typisch zu 45 m
angenommen. Kaum vorstellbare Ströme müssen die Einschlagpunkte
aufnehmen und an die daran fest montierten Ableitungen weiterführen.
Kurzzeitig eingespeiste Blitzstoßströme von etwa 100.000 Ampere führen im
nicht dafür ausgerüsteten Schiff zu erheblichen Riggschäden. Der
nachfolgende Blitzlangzeitstrom mit "nur" etwa 200 Ampere verursacht durch
die längere Fließzeit den größten Abbrand. Mit dem Mastverlust bei Seilen
unter 5 mm Durchmesser muss gerechnet werden.
Für den Blitzschutz (Fangeinrichtung, Ableitungen, Erdung) dienen auf einer
Segeljacht Mast(en), Wanten, Vorstag, Achterstag, sowie Besanmast mit den
Stagen und Wanten, die in der Regel mittschiffs mit der Erdungsplatte
verbunden sind. Für Motorjachten gilt, wenn ein Rigg vorhanden ist, das
Gleiche.
Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass Personen zu Wanten, Stagen und
Masten einen möglichst großen Sicherheitsabstand (einige 10 cm) gegen
Überschläge einhalten sollten.
Die Frage nach einem mobilen Blitzschutz stellt sich häufig:
Nur ein fest montierter Blitzschutz verhindert zuverlässig Schäden. Ein unter
dem Kiel gezogenes starkes Kupferseil, das mit Klemmen an Mast und Stagen
stramm befestigt ist, kann nur als Provisorium angesehen werden.
Schutzvorkehrung am Einschlagpunkt Mast:
Die UKW-Antenne ist durch ein Metallrohr um 30 cm über den Masttopp zu
verlängern. Am Übergangspunkt Mast - Rohr ist ein Blitzstromableiter für das
Antennenkabel zu montieren. Beim Einschlag kann die UKW-Antenne zwar
zerstört werden, aber das Rohr bleibt als "Blitzfänger" erhalten.
3. Klemmen
Der Blitzstrom durchfließt nach den vorgegebenen Wegen Mast, Stagen und
Wanten. Der Verlauf hängt vom Einschlagpunkt ab. Somit müssen sämtliche
Wanten, Stagen und Mast(en) blitzstromfeste Anschlusspunkte für die zu
installierenden Leitungsverbindungen mit der "Erdung" haben. Hierfür sind
Verbindungsschrauben M10 oder 2 Schrauben M8 oder blitzstromtragfähige
Klemmen und Kabelschuhe vorzusehen.
4. Erdung
Zur Erdung kann häufig der Metallkiel verwendet werden. Dies ist die
einfachste und beste Lösung. Falls der Kiel nicht zu nutzen ist, muss eine
andere Erdungsmöglichkeit geschaffen werden. Es bieten sich hierfür eine
Erdung am Rumpf im Mastbereich und auch das Ruderblatt mit beidseitig
montierten Erdungsplatten an. So genannte Erdungsschwämme eignen sich
hierfür nicht. Es gilt: Je größer die Erdungsfläche, desto sicherer die
schadensfreie Ableitung des Blitzstromes.
5. Potenzialausgleich
Eine
wichtige
Forderung
im
Blitzschutz
ist
der
konsequente
Potenzialausgleich. Das heißt: Sämtliche Ableitungen und der Kiel sowie in
der Regel der Minus-Pol der Bordbatterie und der Schutzleiter des Landnetzes
sind mit der Erdungssammelleitung, die von vorn nach achtern verläuft, zu
verbinden. Dazu gehören auch die Reling, Relingmetallfußleisten mit Bug- und
Heckkorb, Steuersäule, Ruderkoker usw., sowie andere großflächige
Metallteile (wie z.B. der Gasherd und die Edelstahlspüle). Durch diese
Verbindungen mit vorgeschriebenen Leitungsquerschnitten (z.B. 6 mm2
Kupfer) werden Überschläge im Schiff vermieden und der Schutz für die
Besatzung erhöht, weil keine unterschiedlichen Potentiale (Spannungsdifferenz) durch Personen überbrückt werden können:
6. Landstromversorgung
Die notwendigen Verbindungen im Rahmen des Potenzialausgleichs können
an einem Punkt zum Problem werden: Es ist möglich, dass bei einer
elektrischen Landstromversorgung über den mitgeführten Schutzleiter (PE)
Gleichströme verschiedener Quellen zu Korrosionen am Metallschiffsrumpf,
Saildrive, Motorwärmetauscher und Warmwasserspeicher führen. Abhilfe: Die
Korrosionsströme - gleich welcher Art - werden durch eine abgestimmte
elektrische Bordnetzinstallation nach VDE 0 100 vermieden. Hierfür ist
unbedingt der Fachmann zu Rate zu ziehen. Die Selbstinstallation ist
untersagt!
7. Geräteschutz
Bei einem Blitzeinschlag werden auf einem nicht geschützten Schiff die
elektrischen Geräte, auch wenn sie nicht an das Bordnetz angeschlossen sind
zerstört. Ein Grund dafür ist die enorme induktive Beeinflussung durch den
Blitzstrom. Auch wenn der Blitz in das Nachbarschiff, ins Wasser oder im
Hafen an der Pier einschlägt, treten (in abgeschwächter Form) ähnliche
Zerstörungen auf.
Abhilfe ist nur durch zusätzliche Maßnahmen möglich:
1. Schirmung der Bordleitungen durch Verlegen der Leitungen in
Kabelkanälen aus Metall.
2. Einbau von Blitzstrom- und Überspannungsableitern sowohl im Bordnetz, im
Landanschluss als auch in den Ein- und Ausgängen der Signalleitungen.
3. Direkte Schirmung der Geräte durch Einbau in Metallboxen.
Der wertvolle PC an Bord sollte ebenfalls - zumindest im Gewitterfall - in einer
Metallbox lagern. Disketten können in Stahlblechdosen sicher aufbewahrt
werden.
4. Einbau von Isolatoren mit integrierter Funkenstrecke am isolierten
Achterstag zum Schutz des Rudergängers und der daran angeschlossenen
Geräte.
Weitere Merkblätter des ABB:
Wie
kann
man
sich
gegen
Blitzeinwirkungen
schützen?
Der Blitzschutz in der Praxis (Merkblattsammlung).
Der ABB dankt den Herren Dipl.-Ing. Gert Nirnz und Dipl.-Ing. Erich Weber für
die freundliche Mitarbeit bei der Erstellung dieses Merkblattes.
Literaturhinweise:
Weber, E.: Handbuch Blitzschutz an Bord, DSV-Verlag, ISBN 3-88412-180-4
Hasse, P., Wiesinger, J.: Handbuch für Blitzschutz und Erdung, 4. bearbeitete
Auflage 1993,R. Pflaum Verlag KG, München, VDE-Verlag GmbH, Berlin
Copyright:
Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) des VDE
Sneek 2005 (05.06. – 18 .06.)
Friesland – der Landstrich zwischen Ems und Ijsselmeer. 1200 Kilometer
Wasserstraßennetz mit 30 Seen. Genauer, das Herz Frieslands – Sneek, mit dem,
durch den Houkeslot verbundenen Sneeker Meer, war das Ziel einiger
Mitglieder des WSVB-L in den ersten Juniwochen. Die 14-tägigen Segler waren
Wilhelm Ringsdorf, Heinz Nowak und Herbert Hummel. Leider nur wenige
Tage war die Anwesenheit von Ewald Weber und Wolfgang Hanß möglich.
Der Start der Fahrtentage braucht nur wenige Worte: Sonntag Anfahrt, Zelt
aufbauen, slippen ( 2 Vb´s, 1 Conger), Erfolg genießen.
Das richtige Segeln begann Montag mit erheblichem, böigem und stark
drehendem Wind, was ein noch relativ gefahrloses Segeln teilweise nur ohne
Fock und mit gerefftem Groß möglich machte. Am darauf folgenden Tag
entwickelte sich das Wetter jedoch so unberechenbar, dass ein „kultureller
Landgang“ vorgezogen wurde. Das Ziel war Makkum, ein in typisch
holländischer Architektur gebautes Fischerdorf.
Der nächste Tag brachte Bilderbuchwetter mit einem längeren Törn, allerdings
teilweise etwas wenig Wind. Insgesamt jedoch ein schöner Abschluss für die
beiden Kurzurlauber.
Für
uns,
die
verbleibenden drei
Segler, kam nun
eine recht abwechslungsreiche
Zeit.
Schönstes
Segelwetter mit täglichen
Törns von 4 bis 6
Stunden, aber auch
Starkwind
bis
Sturm, Hitze oder
gegen
Abend
manchmal unangenehm kühle Temperaturen. Ein insgesamt also recht wechselhaftes und für
Wassersportler herausforderndes Wetter.
Trotzdem wurden auch in Zeiten des Nichtsegelns Aktivität unternommen. So
zum Beispiel eine Rundfahrt mit dem Besuch des nördlichen Afsluitdijks
(gebaut 1932, Länge 29km), der die Waddenzee vom Ijsselmeer trennt. Der
Besichtigung des malerischen Örtchens Hoorn mit seinen eindrucksvollen
Gebäuden aus der Hochzeit des holländischen Kolonialismus und der damaligen
Seefahrt. Die Rückfahrt erfolgte über Enkhuizen und dem südlicher liegenden
Houtriddijk. Ein Abstecher nach Urk ließ Erinnerungen an eine der letztjährigen
Touren wach werden.
Gegen Ende des Aufenthaltes unternahmen wir noch zwei längere Törns (1tägig und 2-tägig mit Übernachtung im Boot) auf unterschiedlichen Seen und
Kanälen mit mehreren Klappbrückendurchfahrten. Eine interessante
Angelegenheit!
Den krönenden Abschluss bildete dann der Abschiedsabend. Diesen
verbrachten wir auf Einladung des örtlichen Vereins Koninklijke
Watersportvereiniging Sneek als Gäste bei dem jährlichen Midzomernacht
Barbecue Feest mit Band und Tanzmöglichkeit. Ein rundum gelungener
Abschluss, der schon wieder Pläne für einen Aufenthalt im nächsten Jahr
wachsen ließ.
Interessante Links: (www.friesland.org) (www.Sneek.nl) (www.makkum.nl)
(www.opurk.nl) (www.hoorn.nl) (www.enkhuizen.nl)
Wörterbuch Hessisch - Englisch
This is the ultimate Hessisch-English Dictionary for all english speaking
people intending to make a business trip to Frankfurt and get lost
somewhere between the airport and Sachsenhausen.
Babba
babbele
Balmegadde
beleidischd Lebberworscht
Bobbelsche
Bosse mache
Dibbemess'
Dollbohrer
Dorschenanner
Dubbe
Dummbabbler
Ebbelwoi
fuddele
Guuuude
Ei Guuuude wiie?
Wo meschste hie?
Hauptwach
Heer uff
Hibbelisch
Hinkel
Horschemol!
Kaan Bock net
Kerrnsche
Lebbe geht weider
Lumbeseggel
Offebach
Schnibbelsche
Schnuggelsche
Schodder
Uffgeblase
Veraaasche
Wutz
Zuggerschneggsche
Father
to speak
Famous botanical garden
Sensitive person
Little child, baby
to do something stupid
Frankfurt public festival
Awkward person also known as
"Hannebambel"
A big mess
blot of paint; also: to be somewhat dull
Someone who talks too much. Similar to:
"Sabbelschnuut"
famous Hessian beverage
to work not very accurately
Hello, nice to see you!
Hello, nice to see you! How are you today?
Where are you going?
Frankfurt Times Square
Stop! Similar to: Mooomendemal"
nervous
Chicken
Listen!
unmotivated
Small car
Hessian motto like "Don't worry, be happy"
Furtive person
Frankfurt Bronx
Little piece
Candy; cute girl
cash, money
arrogant
to make fun of someone
Pig; dirty person
Sweet round biscuits; also: pet name for
girlfriend
vom:13.8.--19.8.2005
Meine Segelwoche vom:13.8.
22.8.05
(1.Tag:) "Herzlich Willkommen. Ich freue mich, dass ihr Interesse
am Segeln habt." So begrüßte Marco Deichmann 11 junge Kinder,
die im Segel T-Shirt im Begrüßungskreis standen.Danach gingen
wir in die große Bootshalle,wo jeder eine Schwimmweste bekam.
Mit Edding
schrieb Basti unseren
Namen auf ein Stück
Tesa und klebte es uns
dann auf die Schwimmweste.
Leider gingen sie später beim
Kennenlernspiel wieder ab. Dann
wurden wir in 2 Gruppen
eingeteilt. In der einen Gruppe
waren die Großen und in der
anderen Gruppe die Kleinen. Die Großen
gingen zuerst zu dem Trockenopti,
die Kleinen zum Theorieraum.
Im
Trockenopti lernten wir die Schot
nachzuziehen und die einzelnen Optiteile kennen. Im Theorieraum
lernten wir Knoten nachzumachen,das Anlegen, Bootsseiten und
Windkurse.Das Segeln am ersten Tag war gar nicht so schwer.
(2.Tag) Am 2.Tag hatte es am Morgen ziemlich geregnet. Die
beiden Gruppen blieben so wie am ersten Tag. Im Theorieraum
lernten wir die Wende und die Halse kennen. Später auf dem
Wasser übten wir sie zu fahren. Für die Verpflegung war die
Juliane zuständig. Zum Essen gab es Nudeln mit Carbonara Sauce.
Nach dem essen fuhren wir als der Kurs ausgelegt war noch
einmal die Wende und die Halse, was dann schon etwas besser
klappte. Nach dem Segeln gab es Nachmittagspause. Das Segeln
endete um 17:00Uhr.
(3.Tag) Am Montag gingen wir gleich am Anfang schon segeln
und übten nochmal eine Halse, Windkurse und eine Wende zu
Fahren. Allerdings hatte es überhaupt keinen Spaß gemacht, weil
überhaupt kein Wind war.
(4.Tag) Am Dienstag lernten wir im Theorieraum, wie man ein
gekentertes Boot wieder aufrichtet. Das übten wir dann auch im
Wasser, was eigentlich ganz lustig war. Zum Essen gab es
Hähnchen.
(5.Tag) Am Mittwoch hatten wir Glück, denn es wurde wärmer,
sonniger und der Wind stärker. Zum Essen gab es Pizza. Später im
Wasser gingen wir baden und probierten nochmal das Kentern
aus.
(6.Tag) Heute war der vorletzte Tag. Im Theorieraum lernten wir
Wegerechte (Vorfahrtsregeln), und wiederholten die Sachen, die
wir bis jetzt gemacht hatten. Heute gab es zum Essen Hackbraten.
(7.Tag) Am Freitag, dem letzten Tag gingen wir gleich mit 12
Optimisten auf das Wasser. Wir wurden nicht in zwei Gruppen
eingeteilt. Wir fuhren wie gewohnt ein Dreieck. Heute war es wie
gestern ein sonniger und windiger
Tag,also optimales
Segelwetter. Kurz vor dem Essen ging
Basti und Johannes
mit uns auf den Spielplatz. Dort
spielten Mirco und
Basti gegen Johannes und mich
Fußball. Leider
konnten wir nicht so lange bleiben,
weil es dann
Essen gab. Zum Essen gab es
Würstchen/Rührei mit
Kartoffelsalat.
Um 17:00Uhr gab es
zum Abschluss ein
Grillfest. Die Betreuer
segelten zum Spaß auf einem
Optimist. Als es aufgehört
hat zu donnern und blitzen, segelten Mirco und ich nochmal auf
dem Bruchsee. Zum Schluss bekam jeder von uns noch eine DVD
mit Segelbildern und eine Urkunde mit den Unterschriften von
unseren Betreuern: (Johannes, Gregor, Basti, Eva, Hendrig, Uschi).
Ich fand es war eine ganz tolle Woche, und ich bin begeisteter
Segler geworden.
Vielen Dank für die sehr gute Organisation und
Betreuung Allen die mitgewirkt haben !
Euer Karl Schmelzing
Ein deutscher Tourist paddelt mit seinem altersschwachen
Schlauchboot in den Everglades herum.
Was kommen musste, kam- das Ding soff
ab und der Gute versuchte schwimmend
ans Ufer zu kommen. Schon werden die
ersten Krokodile aufmerksam und
schwimmen auf ihn zu. Erstaunt ruft er
aus: Donnerwetter, diese Amerikaner!
Sogar die Rettungsboote sind von Lacoste.....
Die Stiftung Leuchtturm Roter Sand
Nur mit der Hilfe vieler begeisterter Freunde kann die Zukunft des
Leuchtturms Roter Sand auch für kommende Generationen gesichert
werden.
Deshalb wurde 1987 die Stiftung Leuchtturm Roter Sand in der
Treuhänderschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gegründet.
Ihre Satzung sieht vor, den Leuchtturm "als Baudenkmal instand
zuhalten, zu pflegen, vor Gefährdung zu schützen und wenn nötig
instand zusetzen". Sie wird dabei von den Mitgliedern des Fördervereins
"Rettet den Leuchtturm Roter Sand e.V." tatkräftig unterstützt.
Ein Kuratorium unter Vorsitz des Direktors des Deutschen
Schifffahrtsmuseums mit fachlichem Beistand des niedersächsischen
Denkmalamtes berät den Vorstand und kontrolliert die satzungsgemäße
Mittelverwendung.
Die Erträge aus dem Stiftungskapital bilden eine solide Basis für die
Sicherung des Turms. Sie reichen aber noch nicht aus, um dieses
einmalige Seebauwerk auf Dauer zu erhalten. Wenn die Meeresgewalten mit aller Macht an dem Wahrzeichen der deutschen Nordseeküste rütteln, sind viele "Rettungsanker" notwendig.
Helfen Sie mit, das Wahrzeichen der deutschen Nordseeküste senkrecht
zu halten!
Alle Förderer bekommen eine Spendenbestätigung und werden in das
"Buch der Förderer" der Stiftung Leuchtturm Roter Sand aufgenommen.
Das Buch liegt im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven aus.
Für Zuwendungen ab 250 Euro gibt es außerdem eine Urkunde.
Stiftung Leuchtturm Roter
Spendenkonto: 263 667 003
Dresdner Bank AG, BLZ 370 800 40
Rotesand
Wo brausend die Wogen den Turm umbranden,
Und Welle auf Welle sich stürzend drängt;
Den Schiffern ein Gruß, die aus fernen Landen
Eine sichere Hand zur Heimat lenkt;
Wo der Möwe Schrei die Lüfte durchzieht,
Und der Sturm mit schauriger Melodie
Vor Macht und Kraft singt sein trutziges Lied,
Und die Wasser plätschern die Harmonie;
Wo Strom und Meer sich umschlingend finden
Und treue Wächter halten die Wacht,
Der Heimat die Einfahrt und Ausfahrt zu künden
Der eilenden Schiffe bei Tage und Nacht,
Da steht, ein Wahrzeichen vom deutschen Land,
Auf festem Grunde: der "Rotesand".
Von Erich Kindervater
Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der 420er-Segler
in Ribnitz-Damgarten (Mecklenburg-Vorpommern) vom 30.7. bis 5.8.2005
420er-Jollen sind eine international weit verbreitete Bootsklasse. Es handelt sich
um eine Trapez-Jolle mit zwei Mann Besatzung (sog. Zweihand-Boot), nämlich
Vorschoter und Steuermann. Am häufigsten wird es von Jugendlichen gesegelt;
es ist das optimale Vorbereitungsboot für die weiterführenden, vor allem die
olympischen Bootsklassen (wie 470er).
An der diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaft der 420er in RibnitzDamgarten (Mecklenburg-Vorpommern) haben 115 Mannschaften teilgenommen, davon fünf aus Frankreich und fünf aus Süd-Afrika. Um teilnahme-
berechtigt zu sein, müssen die Segler in der Rangliste der Klassenvereinigung
eine Mindestpunktzahl erreichen. Dieses Ziel haben in diesem Jahr vier Segler
vom Wassersportverein Bergstraße (WSVB-L) erreicht: Henrik Simon
(Steuermann, WSVB-L) mit Vorschoter Florian Waldschmitt vom Segel-Club
Rheingau, Steuerfrau Jessica Oberheim und Vorschoterin Marie Charlotte von
Lehsten (beide WSVB-L) und Steuerfrau Laura Ballenberger (DreieichSegelclub Langen) mit Vorschoterin Eva Deichmann (WSVB-L). Damit ist es
dem WSVB-L nach vielen Jahren erstmals wieder gelungen, Jugendsegler zu
einer Deutschen Jungendmeisterschaft zu entsenden. Allein dies kann als
schöner Erfolg gewertet werden, zumal nur noch drei weitere hessische
Mannschaften am Start waren.
Zur Vorbereitung trafen sich die zum hessichen Kader gehörenden Teams schon
in der Woche vor der Regatta, um auf dem fremden Revier unter der Leitung des
Landesjugendobmanns des Hessichen Seglerverbands Reinhard Linke zu
trainieren. Vor einem solchen Großereignis wird die Ausrüstung der Segler
kontrolliert, damit sich niemand unerlaubte Vorteile verschaffen kann. Die Segel
werden vermessen und erhalten einen Kontrollstempel, die Ruder, Schwerter,
Spinnakerbäume sowie alles sicherheitsrelevante Zubehör werden kontrolliert;
stichprobenweise werden die Boote gewogen. Nach der Vermessung wurde die
Meisterschaft am Samstag, 30.7. feierlich eröffnet. Ein kleiner Hauch von
Olympia wehte über dem Stadthafen von Ribnitz, als sich die Teams in
einheitlicher Teamkleidung nach Bundesländern unter ihrer jeweiligen Flagge
aufstellten und den Eröffnungsreden lauschten.
Die Wettfahrten wurden in eine Qualifikations- und eine Finalserie geteilt; die
ersten 60 Mannschaften der Qualifikationsserie bildeten in den Finalwettfahrten
die Goldgruppe und machten den Gesamtsieg unter sich aus; die anderen Teams
bildeten die Silbergruppe.
Am ersten Wettfahrttag herrschte leichter bis mäßiger Wind. Gegen die starke
Konkurrenz vor allem aus Berlin, Bayern, und den nördlichen Bundesländern
hatten die jungen Bergsträßer keinen leichten Stand, jedoch konnten sich an
diesem Tag Ballenberger/Deichmann mit einem guten Mittelplatz in Szene
setzen. Aufgrund der vielen Fehlstarts zog sich der Start zum zweiten Durchgang so in die Länge, dass schließlich abgebrochen werden musste. Am
nächsten Tag herrschte frischer Wind mit 5 Windstärken und mehr. An diesem
Tag konnten drei Wettfahrten gesegelt werden. Aufgrund des heftigen Windes
kam es zu zahlreichen Kenterungen und Kollisionen mit schweren Schäden an
den Booten. Bei diesen Verhältnissen hatten die athletischeren und schwereren
Mannshaften Vorteile. Simon/Waldschmitt und Oberheim/v. Lehsten konnten
sich wesentlich besser platzieren. Noch konnte sich aber jede der drei
Mannschaften Hoffnungen machen, am dritten und letzten Qualifikationstag in
die Goldgruppe einzuziehen. Dies gelang am dritten Tag bei zwei Wettfahrten
mit wieder mäßigem Wind nach zwei guten Platzierungen in der vorderen Hälfte
nur der Mannschaft Simon/Waldschmitt, während Oberheim/v.Lehsten die
Goldgruppe verpassten. Vom Pech verfolgt waren an diesem Tag
Ballenberger/Deichmann, die in beiden Läufen eine Frühstart hatten, was bei
gesetzter „black flag“ sofortige Disqualifikation bedeutete.
In der Finalserie konnten alle Teams nochmals mit einzelnen guten
Tageswertungen aufwarten, in der Gesamtplatzierung konnten sich vor allem
Henrik Simon und Florian Waldschmitt nochmals verbessern. Sie waren am
Ende mit dem 46.Gesamtplatz die beste Mannschaft aus Hessen. Jessica
Oberheim und Marie Charlotte von Lehsten belegten den 79. Platz, Laura
Ballenberger und Eva Deichmann den 97. Deutsche Jugendmeister wurden Erik
Heil und Thomas Plößel aus Berlin.
GPS-Navigationssystem auf PDA-Basis
von Maptech
Das Testgerät
Getestet haben wir auf einem YAKUMO
Delta GPS 300, der Als Betriebssystem ist
auf diesem Gerät Windows CE installiert.
Dieses Betriebssystem wird in Zukunft
auch auf den Palm-Pocket-PCs zum Einsatz
kommen und hier das PALM-OS ablösen. In
Zukunft
ist
somit
Windows-CE
das
Standard-Betriebssystem für alle gängigen
Pocket-PCs
und
Sie
können
das
Navigationssystem auch mit zukünftigen
Generationen dieser Geräte nutzen.
Unser Gerät verfügt über eine fest
installierte, aufklappbare GPS-Antenne, ein externer Empfänger
war somit nicht nötig.
Installation
Die Software (das Grundprogramm) wird auf einer CD-ROM
geliefert. Das Programm ist zunächst am heimischen PC zu
installieren und per Verbindung zum Internet freizuschalten.
Diese etwas nervige Prozedur ist zum Glück
nur einmal abzuarbeiten. Nach erfolgter
Freischaltung kann das Programm auf den
Pocket-PC überspielt werden.
In ähnlicher Weise werden die Karten zuerst
freigeschaltet, danach auf dem Pocket-PC
installiert. Bei den Karten handelt es sich um
gescannte Papierkarten und Hafenpläne des
deutschen Bundesamtes für Seeschifffahrt
und Hydrographie. Welche Karten übertragen
werden, kann vom Anwender festgelegt
werden.
Betrieb
Getestet haben wir auf einem Törn, der von Sukošan über
Žirje, die Kornaten nach Dugi Otok und zurück nach Sukošan
führte.
Das Gerät suchte nach dem Einschalten und dem Start des
Programmes nur sehr kurz nach vorhandenen Satelliten und
hatte schon die Position bestimmt. Natürlich muß noch die
Karte ausgewählt werden, die das aktuell befahrene Gebiet
abdeckt.
Am besten zugesagt hat uns die Einstellung,
die die aktuelle Position mittig auf dem
Display anzeigt. Hier wird die Karte bewegt.
Auch hatten wir immer ein kleines,
konfigurierbares Fenster eingeblendet, das
die Position, Geschwindigkeit und Uhrzeit
anzeigte. Die Genauigkeit war sogar auf dem
geladenen "Übersegler" der gesamten Adria
ausreichend,
wobei
auf
diesem
der
Zoommöglichkeit Grenzen gesetzt sind. Der
Empfang war sogar unter Deck am Naviplatz
mit eingeklappter GPS-Antenne ausgezeichnet, was wir von
vielen Handheld-Geräten der bekannten Hersteller nicht
gewohnt waren. Auch scheint der Prozessor des Pocket-PCs
denen dieser Geräte deutlich überlegen zu sein.
Als nächste verpackten wir das Gerät in ein Handycondom der
Firma "Fender Design".So verpackt ist das Gerät optimal gegen
Wasser geschützt und kann mit dem mitgelieferten Band
bequem umgehängt werden, so daß es auch an Deck immer zur
Hand ist. Auch mit Condom ist es problemlos möglich, das
Gerät mit dem Stift, sofern man diesen nicht mit eingepackt
hat, zu bedienen.
Die Ablesbarkeit war auch an Deck, sofern die
Sonneneinstrahlung nicht direkt auf das
Display gerichtet war,gut. Das Zoomen in der
Karte war, wie die gesamte Bedienung der
Software sehr einfach.
Fazit
Das Gesamtpaket hat uns sehr überzeugt und
ist eine echte Alternative zu den bekannten
"GPS-Handys", da ja diese Geräte auch im Alltag vielseitig für
die Straßennavigation, Terminplanung und vieles mehr
einsetzbar sind. Durch den inzwischen moderaten Preis von 98
Euro für die Software und 149 Euro für den Kartensatz, der die
gesamte Adria abdeckt, die gute Leistung des Empfängers und
das auch bei Sonneneinstrahlung noch gut ablesbare
Farbdisplay stellt diese Lösung eine echte und preiswertere
Alternative zu den Geräten dar, die für ausschließlich
nautischen Gebrauch konzipiert sind.
(Test von http://www.skippertipps.de übernommen)
Deutsche Meisterschaft der 420er 2005 am Bodensee
Aus dem WSVB-L traten dieses Jahr bei der DM Vom 30.9. bis
zum 3.10.2005 am Bodensee die Crews Eva Deichmann mit
Steuerfrau Laura Ballenberger (Breieich-Segelclub Langen),
Jessica Oberheim Mit Vorschoterin Marie Charlotte von Lehsten
(beide WSVB-L) und Henrik Simon mit Vorschoter Florian
Waldschmidt (SCR) an.
Wir kamen am Donnerstagabend an (denn Freitag hatten die
meisten eine Schulbefreiung bekommen). Am Freitag konnten
dann schon die Crew Ballenberger / Deichmann auf dem
Wasser trainieren. Allerdings mussten am Vormittag erst die
Boote aufgebaut und vermessen werden, was schon seine Zeit
beansprucht hat...
Am Samstagmorgen hieß es dann früh aufstehen, um 11 Uhr
war erster Start und vorher mussten alle noch zu einer
Besprechung mit Trainer Reinhard Linke. Allerdings war an
diesem Tag Nur sehr wenig Wind, meistens sogar gar keiner.
Der
Wettfahrtleiter
Thomas Baum ließ
uns jedoch hinausfahren beziehungsweise hinauspaddeln
und
machte
dort
mehrere
Startversuche. Jedoch wurde
jeder
abgebrochen
weil plötzlich überhaupt
kein
Wind
mehr war.
Am Sonntag war von
morgens an überhaupt kein Wind. Kurz nachdem wir zu Mittag
gegessen hatten gab Unser Regattaleiter dann allerdings das
Signal zum Auslaufen. Doch kaum waren alle 86 Boote am
Start war der Wind weg. Also hieß es: Draußenbleiben und sich
es irgendwo an oder auf einem Motorboot gemütlich machen.
Am späteren Nachmittag kam es dann wieder zu
Startversuchen und tatsächlich: Wir machten den ersten Lauf.
Zwar war (fast) kein Wind aber wir kamen vom Fleck. Nach
guten eineinhalb Stunden Rennen kamen wir dann auch schon
alle über die Ziellinie geschippert. Auf dem Startschiff wollte
man natürlich gleich den nächsten Start anschießen, was auch
sofort getan wurde, allerdings waren die Segler nicht ganz so
motiviert und nun kam es zu mehreren allgemeinen Frühstarts
(die Folge ist dann Zurückfahren und neu starten). Nach
mehreren Versuchen zog man dann die gefürchtete Black Flag
und wer dann noch einen Frühstart hat ist disqualifiziert. Das
Team Ballenberger/ Deichmann hatte einen solchen Frühstart
und durfte in den Hafen fahren. Die anderen Boote machten
noch eine Stunde lang Startversuche, schafften jedoch nie
einen zweiten Lauf.
Also wurde am Sonntag auch nur ein Lauf gefahren, was hieß
dass man am Montag noch so viele Läufe machen wollte wie
möglich, denn ausgeschrieben waren 6.
Dann kam der Montag. Wir mussten sehr früh aufstehen, da
der erste Start um 10 Uhr sein sollte. Und tatsächlich hatte es
an diesem Tag wirklich Wind, nicht sonderlich viel aber
konstant und genug. Und so brachten wir an diesem Tag noch
einmal 3 Läufe hin. Auch die Mannschaft Simon/ Waldschmidt
machte an diesem Tag einen Frühstart und wurden für diesen
Lauf disqualifiziert.
Insgesamt war die Regatta recht schön, wenn auch nicht von
der seglerischen Seite gesehen. Das Wetter war für die Segler
wie auch für die Betreuer nicht sonderlich gut; kein Wind und
Regen.
Das Team Simon/
Waldschmidt
schlug
sich am besten (Platz
56), die Crew Ballenberger / Deichmann
war kaum schlechter
(Platz 65) und die
Mannschaft Oberheim
/ v. Lehsten, die wegen ihres etwas höheren Gewichtes bei diesen Leichtwindverhältnissen nicht sehr
gute Chancen hatten landeten auf Platz 71.
Und auch an euch: Mast- und Schotbruch!!
Henrik Simon
(GER-50385, Black Pearl)
Wenn Du das Meer nicht geschaut hast,
das Meer mit den spielenden Wellen
und schäumenden Wogen im Sturm
und den endlos sich dehnenden Weiten,
verrauschend im All –
Wenn Dir das Lied nicht geworden,
von Winden und Wellen gesungen
aus sehnender Tiefe der Flut
und des Meeres vergessenen Fernen,
das Lied von der See –
Schweige! Du hast der Gottheit
erhabenes Antlitz noch niemals
geschaut und ihr Wehen verspürt.
Denn nur Sehnsucht allein darf ihr nahen.
Sehnsucht ist Meer!
Lebenslied der Polynesier
Hier ein paar Bilder von Mirabella V, der wohl größten EinmastSegelyacht der Welt: