Gegensätze - Quartierzeitung mozaik

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Gegensätze - Quartierzeitung mozaik
1 /2015
Quartierzeitung für das
Untere Kleinbasel
Mahalle Gazetesi Aşağ
Küçükbasel için
www.mozaikzeitung.ch
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U n t e r e s KMl eailni bBaasz e l
Gegensätze
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Extremes
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Kontraste,
Kehrseiten,
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Kontrastlar,
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Ayrimlar
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21 o
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Foto: Chantal Ducommun
Contrasts,
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2
Editorial
Inhaltsverzeichnis
Aktuell
10 Jahre Stadtteilsekretariat
Aiko Pagano
6/7
8
Regio
Tram 8 grenzenlos
9
«BaselWandel»
9
Foto: Passantin
Schwerpunkt: Gegensätze
Kulturen: Verein Regenbogen
21
Englisch: Die Rheinbrücke
23
Albanisch: Beiz-Sharing
24
Türkisch: Konflikt und Veränderung 25
Kirche
26 / 27
Kreuz und quer unterwegs
11
Franken und NetzBon
13
Was, Wann, Wo
Digital und analog
14
Trägerverein
Kinderseite
ab 29
31
16 / 17
Nicholas Schaffner
Bu sefer mozaik gazetesinin baskis­
inda komsularimizi ilgilendiren ve
etkiliyen celiskileri arastirdik. Sözde
burada Kücük baselde bunlardan
cok varmis.
Bizde arastirmaya ciktik: Fakir
ve zengin, capraz ve arzani, büyük ve
Kücük. Bu Celiskileri gazetemizde
bulabilirsiniz ve ayretten bunlara
karsi olan cabalarida görebilirsiniz .
Mesele hirstiyan ve müslimanlar
arasinda olan celiskiler veya yerel ve
global ekonomi arasinda olan uyus­
mamazlik. Sizlere gazetemizi oku­
makta ve yenilikleri kesfetmekte iyi
eglenceler diliyoruz!
Ayrica ilk defa ekonomik bicim­
de bagimsiz olan ve bizim tarafimiz­
dan yapilan cevre gazetesini elliniz­
de tutuyorsunuz. Öz yayin bizlere bu
konuda özgürlük verdi ve böylece
cevrede ve cevrede oturanlara daha
yakin calismamiz icin destek oldu.
Gelecekte bir kac degislikler olacak.
Sizde yardim edin! Ister yazar, foto­
grafci, okuyucu yada reklam veren
olarak sizde destek verebilirsiniz.
Apropos bulusmasi: 15. Nisan
Saat 17.00, özgürlügümüzü ufak bir
aperoyla Klybecksokagi 59 (Kly­
beckstrasse 59) kutluyacagiz. Sizde
gelin! Nicholas Schaffner
(Esra Beyazgül)
This issue of mozaik, your communi­
ty newspaper for 4057, that is the
Untere Kleinbasel, is dedicated to
the contradictions in our neigh­
bourhood. People say, there are so
many of them.
We scrutinized our surround­
ings for them. Poor and wealthy, big
and small, here and there are depic­
ted in this number. But there are also
initiatives to surmount big obstacles:
The contradiction between the local
and global economy or between re­
ligions. Have fun reading and disco­
vering our findings.
Furthermore, this issue is the
first completed in economic inde­
pendence. Our support association
issues this paper now. We will be
much more flexible and close to you.
We would be pleased if you suppor­
ted us: help us as a writer, photogra­
pher, critical reader or even adverti­
ser.
By the way: This is reason enough
for a party. On April 15th, 5 p.m. at
Klybeckstrasse 59, we will be happy
to fill your glass. You are invited (no
dresscode)!
Nicholas Schaffner
d di it t e
mozaikzeitung.ch
Täglich aktueller Veranstaltungska­
lender für Kinder und Erwachsene
Liste der Quartierorganisationen:
www.mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article123
Neue Einträge und Änderungen:
[email protected]
Schwerpunkt:
Videobeitrag: Kleinhüningen
vom Bruderholz aus gesehen
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article446
Artikel: Franken und NetzBon
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article447
Artikel: Gegensätze ziehen
sich an
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article448
Artikel: Frei und unfrei
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article454
Artikel: Hinterhöfe
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article449
Englisch:
Vielen Dank an unsere Sponsoren:
Article: The Bridge and Basel
mozaikzeitung.ch /spip/spip.
php?article450
000_000000
In dieser Ausgabe forschen wir nach
den Gegensätzen, die unsere Nach­
barschaft prägen. Angeblich gebe es
hier im unteren Kleinbasel so viele
davon.
Wir sind auf die Suche gegangen:
Nach arm und reich, kreuz und quer,
gross und klein. Sie werden in dieser
Nummer dargestellt, aber auch die
Bemühungen, Gegensätze zu über­
brücken, wie zum Beispiel zwischen
Christen und Musliminnen oder
zwischen lokaler und globaler Wirt­
schaft. Wir wünschen viel Spass
beim Lesen und Entdecken!
Übrigens halten Sie die erste in
ökonomischer Selbständigkeit her­
gestellte Quartierzeitung in Händen.
Der Eigenverlag erlaubt uns, noch
näher am Quartier und dessen Ein­
wohnern zu handeln. Wir werden
wohl einige Änderungen anstossen.
Helfen Sie mit! Sei es als Schreiben­
de, Fotograf, Leserin oder Inserent.
Apropos anstossen: Am 15. April,
17 Uhr, feiern wir die Selbständigkeit
mit einem Apéro an der Klybeck­
strasse 59. Kommen Sie doch auch!
Nicholas Schaffner
Zum Titelbild auf Seite 1: Tanzend
für
das Verhältnis von Heimat und
Fremde erforschen.
3
Aktuell
Foto: Hans Jürg Kupper
Still Leben – Rheinhafen Basel
Die Fotografien von Hans Jürg Kupper zeigen die Wirkung des
arbeitenden Menschen
Fotografieausstellung mit Werken von Hans Jürg Kupper
Samstag, 7. März bis Sonntag, 26. April
Öffnungszeiten jeweils Samstag und Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr
(Ostern geschlossen)
BelleVue – Ort für Fotografie, Breisacherstrasse 50
ns. Still Leben – im Rheinhafen, ei­
nem Ort, der immer lebendiger wird
– ist das nicht ein Widerspruch?
Seit 1984 ist Hans Jürg Kupper
dort mit der Kamera unterwegs, und
zwar meist zu stillen Zeiten: Früh­
morgens und -abends und an ar­
beitsfreien Tagen, wenn ein Dorn­
röschenschlaf sich der Dinge be­
mächtigt und sie sich unberührt und
ungeschönt dem Auge darbieten.
Zufällige Struktur trifft so auf
den strukturierenden Blick, der in
der sich ständig wandelnden Indus­
trielandschaft und in den Spuren der
dort arbeitenden Menschen neue
Ordnungen entdeckt. In Kuppers Fo­
tografien ist der Mensch kaum prä­
sent – scheinbar; seine Spuren aber
erzählen von geografischen, wirt­
schaftlichen und historischen Pro­
zessen; und vielleicht werden die
hier gezeigten Bilder auch Teil unse­
res kulturellen Gedächtnisses, denn
ein neuer Wandel steht dem Rhein­
hafen wohl bald bevor.
Rahmenprogramm
zur Ausstellung
Führungen: 15.3., 29.3., 12.4., 19.4.,
26.4., jeweils 14.00 – 15.00 Uhr
Führung im Museum «Kleines Klin­
gental»: Industriekultur der Schweiz
mit Simon Wenger
Samstag, 14. März, 14.00 Uhr
Referat: Rheinhafen Basel im Fokus
mit Hans-Peter Bärtschi
Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr
Unkostenbeitrag 15.–/10.–
Führung im Schiffahrtsmuseum
«Verkehrsdrehscheibe Schweiz und
unser Weg zum Meer» sowie durch
den Basler Rheinhafen
mit Urs Vogelbacher, mit Apéro auf
dem Bernoulli-Silo
Freitag, 17. April, 15.30 Uhr
Treff: Sitzungszimmer Schw. Rhein­
häfen, Hochbergerstrasse 160
Unkostenbeitrag 15.–/10.–
Die ganze Welt in Euren Ohren
200 Sendungsmachende
15 Sprachen
13 Musikspecials
6000 Songs in der Rotation
Kultur und Politik aus Basel und Region
www.radiox.ch
4 UKW Basel: 94.5/Liestal: 93.6/Arlesheim, Dornach: 88.3/UPC: 88.8/Zürich: DAB+/Weltweit: stream.radiox.ch
Aktuell
Der dritte Anlauf gelingt
Sonntag im Wald
Foto: Yvonne Schmid-Angst
Sonntag im Wald! Pazar Günü Ormanda! Domingo en el bosque! E diela ne mal! Nedelja u Sumi! Jessica Bähler hat im November 2014 den Feldberg-Kiosk übernommen
Das auf dem Dreiecksplatz zwischen
Feldbergstrasse und Claragraben ge­
legene, 1920 erbaute ehemalige
Tram- und spätere Kioskhäuschen
stand viele Jahre lang leer. Nach kur­
zer Zwischennutzung wurde es im
Sommer 2013 als Café-Bistrot zu
neuem Leben erweckt.
Bei warmem Wetter war der Au­
ssenbereich zwar relativ gut besucht.
In der kühlen Jahreszeit jedoch,
wollte es Jessicas Vorgängern nicht
glücken, Kundschaft ins Innere zu
locken, was möglicherweise am et­
was ungemütlichen Ambiente lag.
Café-Bistrot anstatt B&B
Erst ihr, der dritten Geschäftsführe­
rin in Folge, scheint es zu gelingen,
die einst gähnende Leere mit Leben
zu füllen und ihr Lokal zum «Flie­
gen» zu bringen.
Eigentlich hatte sie nach Studi­
um und Arbeit in einem Hotel ge­
plant, ein B&B zu eröffnen. Bevor
sie diese Idee umsetzen konnte, bot
sich ihr die Möglichkeit, im Feld­
bergkiosk einzusteigen.
Da sie den Kiosk erhalten wollte
und ausserdem die B2-Arbeitstellen,
welche für Menschen mit erschwer­
tem Zugang zum Arbeitsmarkt be­
stimmt sind, stellte sie sich der Her­
ausforderung. Auch sollte der Kiosk
für die Quartierbevölkerung ein at­
traktiver Treffpunkt werden.
Fantasie- und liebevoll gestaltete
sie das Interieur um. Mit weissen
Bänken, ebensolchen runden Tisch­
chen und Stühlen plus dekorativen
Kissen, ist aus diesem, einst unan­
sehnlichen Ort ein kleines Bijoux
geworden. Die Stimmung ist famili­
är, die Bedienung liebenswürdig und
aufmerksam.
Ein paar Bekannte und ich sind
begeistert, fühlen uns im Kiosk jetzt
rundum wohl und empfehlen ihn
aufs Wärmste.
Madeleine Hunziker
Das Angebot
Mittag: Heisse Suppen, Sandwiches.
Gebäck, Getränke, Kaffee, Gaspari­
ni-Glacés (im Winter Glühwein).
Montag - Freitag 7.30–18.00 Uhr
Samstag, Sonntag 10.00–18.00 Uhr,
ganzer Tag Frühstück (auch vegan).
ad. Gemeinsam Feuermachen, Pick­
nick und vieles mehr können Sie mit
Ihren Kindern und andern Familien
erleben.
Dazu bietet der Verein «Naturer­
lebnis mit meinem Kind Klybeck /
Kleinhüningen» kostenlos begleite­
te Ausflüge an.
Daten: Sonntag, 15. März, 19. April,
17. Mai, 21. Juni.
Treffpunkt ist jeweils um 13 Uhr
vor dem Quartiertreffpunkt Klein­
hüningen.
Dauer: ca 3 Stunden.
Infos: 079 956 10 57
Flaneur-Verein
esv. Der «Verein der Flaneure» will
im Juni «Geschichten aus der Stadt»
bei einem Rundgang durch das Mat­
thäusquartier zeigen. Gesucht sind
dazu versteckte Hinterhöfe, unzu­
gängliche Innenhöfe, geheimnisvol­
le Gärten oder verschlossene Gara­
gen, die als Spielorte für kurze Insze­
nierungen geöffnet werden können.
Dank einem Aufruf sind diverse
Texte unter dem Reizwort«Einbruch»
eingegangen – eine Auswahl davon
wird zur Zeit szenisch aufgearbeitet
durch die Regisseurin Anouk Gissler
und die Dramaturgin Maja Bagat.
Melden Sie sich unter [email protected]­
einderflaneure, falls Sie über einen
potentiellen Spielort verfügen. Die
Initiantinnen hoffen auf einen regen
Austausch, auf Anregungen und gute
Bekanntschaften mit den Anwoh­
nern und Anwohnerinnen.
Dem neuen Tram 8 entlang spazieren
esv. Das neue Buch zur Verlängerung
der Tramlinie 8 dokumentiert die
ganze Baugeschichte dieses grenz­
überschreitenden Projekts und be­
richtet auch über die zukünftigen
Entwicklungen. Besonders interes­
sant ist ein Rundgang entlang der
neuen Tramlinie, der an dreissig
Schauplätze führt, vom alten Dorf­
kern Kleinhüningens durch Oasen
am Rheinhafen, hinein ins Zentrum
von Huningue und über die Dreilän­
derbrücke bis zum Bahnhof Weil am
Rhein, der Tram-Endstation.
Tiefbauamt/Bau- und Verkehrsdepartement BS (Hg.): Tram 8 –
grenzenlos. 108 S., 80 Abb. CMS
Verlag, Basel. Fr. 29.–, EURO 24.–.
Bauten von den
Kelten bis heute
esv. Zweitausend Jahre Basler Bauge­
schichte lassen sich auf unterhaltsa­
me Weise im neuen ArchitekturFührer Basel nachverfolgen.
Das grandiose, reich bebilderte
Werk in handlichem, zwangsläufig
etwas schwergewichtigem Format,
lädt dazu ein, die Stadt und ihre Um­
gebung auch auf Streifzügen zu er­
kunden. Anhand der Register und
Karten fällt die Orientierung leicht
– da gibt es vieles auch im Kleinbasel
zu entdecken.
Huber Dorothee: Architekturführer Basel. Die Baugeschichte der
Stadt und ihrer Umgebung, Hg.
CMS + Schweiz. Architektur-Museum. 500 S., 450 Abb., Fr. 59.– CMS
Verlag, Basel
100 Jahre
Margrit Stebler-Schweri
mozaik gratuliert ganz herzlich
Frau Stebler-Schweri zum rundes­
ten Geburtstag überhaupt und
wünscht ihr alles Gute!
5
Aktuell
«Dank dem Stadtteilsekretariat habe ich Orte im
Kleinbasel kennengelernt,
die mir vorher nie wirklich
aufgefallen sind, und ich
habe ebenso viele spannende Menschen kennenlernen dürfen.»
Rolf Hirs
«Die Zusammenarbeit mit
der Verwaltung der Stadt
ist für Einzelpersonen nicht
immer einfach. Darum ist
eine Anlaufstelle wie das
STS unbedingt notwendig.
Ich habe hier ein engagiertes und kompetentes Team
kennengelernt.»
Hanspeter Danzeisen
Vor 10 Jahren, am 9. März
2005, wurde das Stadtteilsekretariat Kleinbasel gegründet!
Damit wurde in Basel zum ersten
Mal eine Anlaufstelle im Quartier
geschaffen, die zwischen der
Bevölkerung, den Vereinen im
Stadtteil sowie der Verwaltung
und der Politik vermittelt.
6
«Mit dem Stadtteilsekretariat verbinde ich das tolle
Frauenteam, das sich für
das Quartier und die Anliegen der Menschen einsetzt.
Theres Wernli und Heike
Oldörp sind immer bestens
über das Geschehen im
Kleinbasel informiert, sie
greifen relevante Themen
auf, diskutieren und kanalisieren vorhandene Energien in eine lösungsorientierte Richtung.
Das Union-Team gratuliert
dem STS von Herzen zum
Jubiläum! Weiter so!»
Barbara Rosslow
«Ich schätze am Stadtteilsekretariat wie alle Mitarbeitenden mit
grossem Engagement, Kampfgeist, Offenheit und «Herzblut»
sich fürs 4057 einsetzen. Das Netz, das sich gebildet hat, finde ich
grossartig und verbindet alle interessierten und offenen Menschen
im Quartier. Institutionen jeglicher Art wissen voneinander, sind im
Austausch und unterstützen sich. Ich wünsche mir, dass das Stadtteilsekretariat noch lange weiter besteht.»
Christine Imoberdorf
«Ich hatte bisher zweimal in sehr unterschiedlichen Dingen mit dem STS KB zu
tun: Einmal bei einer Frage der Verkehrsführung als Anwohner und das andere
Mal in einem Projekt im Sozialbereich als
Vertreter des Kantons. Beide Male habe
ich das STS als verlässlichen und kompetenten Partner erlebt.»
Peter Wittwer
«Auf der Suche nach besonderen Konzert-Orten für das Festival
«KlangBasel», das letzten September im Kleinbasel stattfand, war
das Stadtteilsekretariat als Vernetzungspunkt in Kleinbasel eine
grosse weiterführende Hilfe.
Für die umfassende Auskunft, das hilfreiche Mitdenken und die
herzliche und offene Art der «Damen vom STS» ein riesengrosses
Dankeschön!»
Benita Ortwein
«Ich kenne die Themen des Stadtteilsekretariats, weil ich hin und wieder Flyer fürs
STS verteile. Wenn mich dann jemand auf
der Strasse anspricht, sage ich immer, dass
das fürs Quartier sei. Das leuchtet dann
allen ein.»
Leonie (15)
Aktuell
7
Aktuell
Multikulturell und kreativ
Aiko Pagano, sozio-kulturelle Animatorin, 33, mit tessinerischen und japanischen Wurzeln, ist seit
einem Jahr als Leiterin des Quartiertreffpunkts im Union aktiv. Sie hat in der Kindheit in Afrika
Deutsch für den Alltag
Montag, 9.00 – 11.00 Uhr
Oberer Saal
Café Balance
gelebt, später in Genf Soziokultur studiert und unter anderem mit Frauen mit Migrantionshinter-
Montag, 14.15 Uhr
Oberer Saal
grund und Jugendlichen gearbeitet. Mozaik hat mit ihr gesprochen.
Jugendschach
Foto: Barbara Rosslow
setzungen, welche ich aber als sehr
bereichernd empfinde. Da macht
das Arbeiten richtig Spass!
Aiko Pagano ist seit einem Jahr Leiterin im Quartiertreffpunkt Union
Mozaik: Aiko, was ist für dich
besonders am Quartiertreffpunkt
Union?
Aiko Pagano: Besonders an unserem
Treffpunkt ist, dass wir genauso
Menschen mit Migrationshinter­
grund wie auch Schweizerinnen und
Schweizer aus dem Quartier anspre­
chen. Ein sehr gut durchmischtes
Angebot ist sicher die Kinderpiazza,
welche eine kinderfreundliche Um­
gebung mit verschiedenen Spielin­
seln für kleine Kinder bietet. Von
MigrantInnen inklusive Expats bis
hin zu den SchweizerInnen treffen
dort ganz verschiedene Menschen
aufeinander.
So müsste meiner Meinung nach
eine multikulturelle Gesellschaft
aussehen. In der Welt der Kinder­
piazza funktioniert das Zusammen­
leben, bis auf einzelne Auseinander­
M.: Was gibt es Neues?
A.P.: Wir verlegen ab April unseren
Treffpunkt «Stoff-Art» vom Mitt­
wochnachmittag auf den Dienstag­
morgen auf 9.30 Uhr.
Damit auch junge Eltern mit ih­
ren kleinen Kindern diesen neuen
Treffpunkt «Kreativ-Atelier» besu­
chen können, bieten wir eine Kin­
derbetreuung an. Das «Kreativ-Ateli­
er» gibt allen Interessierten die Mög­
lichkeit, sich kreativ auszudrücken,
sei es durch Basteln, Werken oder
Handarbeiten. Momentan suchen
wir Materialspenden.
Ebenso suchen wir Personen, die
Lust haben sich bei diesem Treff­
punkt ehrenamtlich zu engagieren:
Wer Freude an Menschen aus einem
multikulturellen Umfeld hat und
gerne sein Handwerk weitergeben
möchte, kann sich bei uns melden,
am besten via E-Mail: [email protected]
union-basel.ch. Ich freue mich.
Interview: Barbara Rosslow
Montag, 18.00 Uhr
Bühnensaal
Schach und Denkspiele
Montag, 19.30 Uhr
Bühnensaal
Kreativ-Atelier
Dienstag, 9.30 – 11.00 Uhr
Oberer Saal
Kinderpiazza
Di. und Do., 14.30 – 17.30 Uhr
Grosser Saal
Integracion en español
Di. und Do., 14.30 – 17.30 Uhr
Grosser Saal
Frauentreff
Donnerstag, 14.00 – 16.00 Uhr
Oberer Saal
Worldshop
KinderCafé
Mittwoch, 14.00 – 17.00 Uhr
Culture Kitchen
Donnerstag, 17.00 – 20.00 Uhr
Foyer, Bühnensaal, Gassenküche
21. März: Bärlauchmarkt
Der Frühling kommt, der Bärlauch spriesst – damit wird es Zeit
für ein Treffen mit Freunden auf dem Matthäusplatz.
8
ape café in Ruhe News ausgetauscht
werden können. Bei Cornelia Thür­
lemann wird mit einem Cupli oder
bei der BrauBude mit einem lokalen
Bier angestossen.
Theres Wernli
Matthäusmarkt
Matthäusplatz, Kleinbasel
21. März, 8.00 – 14.00 Uhr
matthaeusmarkt.ch
Foto: Theres Wernli
Erfreuen Sie sich an den ersten Ra­
dieschen, Frühlingszwiebeln und
dem feinen jungen Frühlingsspinat.
Bärlauchpesto, Bärlauchbrot, Bär­
lauchwurst sowie Gefilztes, Genäh­
tes, Getöpfertes, Gebackenes für
Frühling und Ostern sind im Ange­
bot. Gewürzessig, Kräuteröle, Salze,
Chut­ney, Confi, Wildblumen und
Kräuter verführen und überraschen.
Auf dem Platz färben wir mit den
Kindern Ostereier, während beim
Den Frühlingsanfang geniessen am Bärlauchmarkt
Regio
Tram 8 grenzenlos
Am 14. Dezember wurde die Erweiterung der Tramlinie 8 nach Weil am Rhein eröffnet. Die Verbesserung der Verbindung über
die nahe Grenze wird für das Kleinbasel spürbare Auswirkungen haben. Mozaik fuhr am Eröffnungstag mit.
brücke benannt, die Weil mit dem
französischen Hüningen verbindet.
Beim Kesselhaus befindet sich
die Haltestelle «Riedlistrasse/ Kessel­
haus». Das um das Jahr 1930 erstellte
Kesselhaus ist heute ein Kulturzent­
rum: dort werden Konzerte, Thea­
terinszenierungen, Märkte, Kurse,
Festivals und andere Events durch­
geführt.
Gute Aussichten
Von dort hat man eine gute Aussicht
auf das Hafengebiet mit dem Hafen­
becken 2 und der Hafenbahn des
Kantons Basel-Stadt (HBS). Danach
erreicht das Tram die Landesgrenze.
Auf der Haltestelle Weil am
Rhein Grenze bzw. der Zollstation
Weil-Friedlingen soll es manchmal
Stichkontrollen des Zolls geben. Die
nächste Station heisst «Dreiländer­
brücke» und ist nach der Fussgänger­
Ein Highlight
Für das letzte Wegstück musste eine
Rampe mit Backsteinen aus Bayern
und eine neue Brücke über die Eisen­
bahnlinie erstellt werden. Die neue
Endstation ist ein Highligt für Eisen­
bahnfreunde: Von dort aus hat man
eine direkte Sicht auf den Rangier­
bahnhof von Weil am Rhein und den
bekannten örtlichen Weinberg.
Noch nicht fertiggestellt sind die
Rampen an der Südquai- und der
Foto: Stefan Schnyder
Das Eröffnungsfest begann offiziell
am 14. Dezember um 11 Uhr. In
Kleinhüningen bestieg ihr Bericht­
erstatter einen vollbesetzten Tram­
wagen, einen Combino, und bekam
mit etwas Glück einen Stehplatz. Die
soeben eröffnete Strecke führt der
Kleinhüningeranlage entlang und
über die neu erstellte Hiltalinger­
brücke.
Bei den Baslerinnen und Baslern
äusserst beliebt: Tram 8 an der
neuen Endstation Weil am Rhein.
Hiltalingerstrasse und die Abgänge
von der Tramendstation auf die
Bahnsteige. Ersteres soll Mitte 2015
und Letzeres Ende 2016 soweit sein.
Beim Wiesendamm wird voraus­
sichtlich im Frühjahr 2015 ein Kiosk
erstellt.
Seit einigen Jahren verkörpern
Combino-Tramzüge von Siemens,
von denen es 28 Einheiten gibt, das
Erscheinungsbild der Linie 8. Ak­
tuell werden sie durch die neuen
Flexity-Triebwagen 5001 und 5002
von Bombardier ergänzt.
Die neue, erweiterte Tramline
nach Weil am Rhein wird spürbare
Auswirkungen auf das Kleinbasel
haben. Bereits musste wegen des
grossen Andrangs nach der Freigabe
des Franken / Euro-Kurses der Fahr­
plan verdichtet werden.
Stefan Schnyder
«BaselWandel»: Die Summe ist mehr als alle Teile
Die Plattform «BaselWandel» will sich für eine zukunftstaugliche Entwicklung von Basel und der Region einsetzen. Mittel dazu ist
Der Gründung des Vereins «Basel­
Wandel» vom 13. Dezember 2014 ist
im letzten Jahr eine umfangreiche
Vorbereitungsphase vorausgegangen.
In drei Workshops und den Arbeits­
gruppen wurde die Organisation
entwickelt.
Vier Organisationen luden zu
den ersten zwei Treffen ein, Neustart
Schweiz Regio Basel, die Genossen­
schaft Soziale Ökonomie, UniGärten
Basel und Urban Agriculture. Rund
dreissig weitere Organisationen nah­
men daran teil.
Was soll das?
«BaselWandel» ist eine Vernetzungs­
plattform für Menschen und Organi­
sationen, die sich für eine zukunfts­
taugliche Entwicklung der Stadt Ba­
sel und der grenzüberschreitenden
Region einsetzen. «BaselWandel» ist
auch Teil weltweiter Bewegungen,
welche die ökologische, soziale und
kulturelle Vielfalt auf dem Planeten
Erde für künftige Generationen der
Menschheit erhalten wollen, gemäss
dem Leitgedanken «Global denken,
– lokal handeln». «BaselWandel» ver­
bindet alle, die sich dafür engagieren
möchten, mit dem Begegnungsraum
sowie einer digitalen Plattform für
den gegenseitigen Austausch.
Lust, mitzumachen?
Die Mitgliedschaft steht allen Perso­
nen und Organisationen offen, die
bereits im Sinne des Vereinszwecks
tätig sind oder dazu etwas beitra­gen
wollen. Interessierte können uns
Foto: «BaselWandel»
Vernetzung von Menschen und Initiativen. Der Verein hat am 23. Februar einen Treffpunkt an der Müllheimerstrasse 77 eröffnet.
Erster Workshop von BaselWandel: Gemeinsam die Zukunft gestalten
gerne im Raum von «BaselWandel»
besuchen kommen. Auf Anfrage sen­
den wir auch gerne das Leitbild und
die Statuten zu. Wir von «BaselWan­
del» freuen uns auf neue Gesichter.
Reto Mettauer
«BaselWandel»
Begegnungsraum
Müllheimerstrasse 77
Jeweils Samstag, 10.00 – 14.00 Uhr
[email protected]
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DEUTSCH KOMPAKT
DEUTSCH INTENSIV PLUS
Deutsch Intensivkurs
Deutsch- und Integrationskurs mit Info-Modulen:
Leben in der Schweiz
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Dauer
Zeiten
13. April - 25. Juni 2015
10 Wochen à 20 Lektionen
Montag bis Freitag
08.30 - 12.00 Uhr
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CHF 960.00 - 2‘400.00 inkl. Kursmaterial
Reduktion je nach Einkommen und
Wohnsitz möglich
Dauer
13. April - 18. Juni 2015
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08.30 - 12.00 Uhr
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Wohnsitz möglich
Auskunft + Anmeldung: Tel. 061 690 96 26 • [email protected]
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16. März - 8. Mai 2015
11. Mai - 3. Juli 2015
8 Wochen à 10 Lektionen
Zeiten
Montag bis Freitag
08.30 - 10.00 Uhr oder 10.30 - 12.00 Uhr
Stufen
A1, A2, B1, B2 und C1
Kosten
CHF 384.00 - 960.00 inkl. Kursmaterial
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für Demenzkranke und deren Angehörige
Tel. 061 685 91 90 • www.wirrgarten.ch
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für Angehörige von Demenzkranken
Demenzkranke leiden unter Gedächtnisstörungen, sie verlieren Aufmerksamkeit, Kontrolle, Abstraktions- und Urteilsvermögen. Sie können sich
in der Persönlichkeit verändern.
Die Betreuung demenzkranker Menschen obliegt fast ausschliesslich den
Angehörigen. Angehörige, die begleitet werden, sind besser dran als solche, die nicht wissen, an wen sie sich in ihrem Kummer wenden können.
Unsere Angehörigenseminare und die kostenlosen Beratungsgespräche bieten den Angehörigen Informationen über
die Erkrankung, Tipps zum Umgang mit Demenzkranken
und begleiten sie beim Verarbeitungsprozess.
Die Stiftung Basler Wirrgarten – Trägerin
des ATRIUM – ist für jede Spende dankbar.
Unser Postkonto: 40-260018-1
10
Gegensätze
Kreuz und quer unterwegs
Kolumne
Wie Katz und Hund
Der grösste räumliche Gegensatz in unserer Stadt ist derjenige zwischen dem Gross- und
Kleinbasel. Die Fähren helfen den überwinden, müssen aber mit dem Auf und Ab des Verkehrs
Sie sind wie «Katz und Hund»,
pflegen wir zu sagen, wenn zwei
sich absolut nicht ausstehen können. Tatsächlich besteht zwischen
diesen beiden Tieren ein massives Verständigungsproblem:
In sich versunken sitzt die Katze
da und spinnt ihren Träumen
nach. Der Hund in stürmischer
Spiellaune, rennt auf sie zu. Mieze hebt drohend ihre Pfote: «Bleib
mir vom Pelz du Rüpel!» Bello
versteht die Geste als Betteln,
denkt «hach, sie will mit mir spielen» und wedelt im Glückstaumel eifrig mit der Rute. Mieze,
ihrer Natur entsprechend, interpretiert dies als Bedrohung, ist
sofort auf 180 und peitscht entnervt mit dem Schwanz. Er, völlig auf der falschen Spur, nimmt
das als begeisterte Zustimmung,
bellt, will endlich mit ihr herumtollen und bekommt statt dessen
unter wütendem Fauchen eins
auf die Schnauze.
Kennen sich die beiden jedoch
über lange Zeit, oder wachsen sie
gar zusammen auf, birgt die unterschiedliche Körpersprache keine Gefahren mehr. Sie fangen an,
sich gegenseitig zu «lesen», zu ak­
zeptieren und können so Freunde fürs Leben werden.
Wenn Tiere es schaffen, sich trotz
einprogrammierten, entgegenge­
setzten Verhaltensweisen verstehen zu lernen, weshalb sollte es
uns, der selbst ernannten «Krone
der Schöpfung», nicht gelingen,
es ihnen gleich zu tun? Vielleicht
würden sich durch Kennenlernen des jeweilig Anderen, Fremden, auch unsere Missverständnisse in Minne auflösen. Unser
Multikulti-Quartier ist in dieser
Hinsicht ein weites Übungsfeld. Madeleine Hunziker
Foto: Christian Vontobel
auf dem Rhein rechnen.
Auf dem Rhein geht es manchmal kreuz und quer zu und her
Die Rheinfähren fahren seit dem 19.
Jahrhundert quer über den Rhein
und erst seit anfangs 21. Jahrhundert
können auch spontane Rheinfahr­
ten zwischen den Kraftwerken in
Birsfelden und Kembs unternom­
men werden.
Bei den schweizweit einmaligen
Basler «Gierseilfähren» gilt das Prin­
zip der Anbindung. Die Fähren be­
wegen sich dank dem mit dem Boot
verbundenen Fährseil hin und her
über den schnell oder träge fliessen­
den Fluss und die Passagiere können
mit der angebundenen Glocke den
Fährimann oder die Fährifrau auf
die andere Uferseite bestellen.
Schnurlose Taxi
Die Rhytaxi hingegen sind örtlich
und zeitlich ungebunden und wer­
den immer mehr ganz «schnurlos»
zu ihren Einsätzen bestellt.
Die Rheinfähren dienten ur­
sprünglich als wichtiges Transport­
mittel für die Arbeitnehmenden in
der Chemie oder auch im damaligen
Schlachthof und verkehrten deshalb
bereits um 7 Uhr morgens. Die mul­
tinationalen Firmen setzen heute
aber eher auf den attraktiven «Party­
service» der Rheintaxis und ermög­
lichen so den Expats vielseitige Be­
gegnungen mit der «Stadt am Rhy».
An den Wochenenden fahren auf
den Fähren vor allem Touristen zwi­
schen dem Münster und den Museen
am Rhein hin und her. Früher galt
noch das Motto «Verzell du das em
Fährimaa», aber der kulturelle Fähri­
service besteht heute nicht nur aus
dem Gedankenaustausch über Was­
sertemperaturen, Pegelstände und
Schiffsunglücke. Auch hat die Kultu­
risierung nicht vor diesem profanen
Transportmittel haltgemacht: Heute
können auf den still im Wasser trei­
benden Fähren auch Dichterlesun­
gen und Konzerte genossen werden.
Wassermusik ist schön, wichtiger für
die Fahrgäste ist aber die Wasserthe­
orieprüfung, die die angehenden
Fährimänner und Fährifrauen able­
gen müssen, bevor sie den Führer­
schein für Motorschiffe oder speziell
für Rheinfähren erhalten.
Für die Fähren gilt kein Vortritts­
recht und die schneller fahrenden
Boote und Schiffe dürfen keine zu
hohen Wellen erzeugen.
3 – 8 Minuten
Dank den modernen Kommunikati­
onsmitteln sind alle Schiffe mitein­
ander in Kontakt und können so bei
Notfällen schnell alarmieren und
Hilfe orga­nisieren. Ab einem Pegel­
stand von 7.90 m müssen auch die
Fährenfahrten eingestellt werden.
Roland Burri, Fährimann auf der
Klingentalfähre «Vogel Gryff», erin­
nert sich an seltene Niedrigwasser­
stände, bei denen er die Fähre mit
Ruderschlägen ans Kleinbaslerufer
steuern musste. Übrigens kann die
langsamste Überfahrt gut acht Mi­
nuten genossen werden während
auch die schnellste wenigstens drei
Minuten dauert.
Immer gemütlich, lautlos und
dennoch motorisiert unterwegs sind
die Solarbootfähren bei ihren grenz­
überschreitenden Fahrten am Drei­
ländereck.
Christian Vontobel
11
Gegensätze
Arm und Reich
Soziale Gegensätze sind im unteren Kleinbasel manchmal gut sichtbar. Menschen, die gar nichts haben, gehen oft
in das Internetcafé Planet13 an der Klybeckstrasse. Wie erlebt das Team dort die Kluft zwischen der reichen Schweiz und
den Armutsbetroffenen?
Wenn ich während meiner Arbeit im
Internetcafé Planet13 an der Kly­
beckstrasse 60 mit den Menschen
spreche, erlebe ich viele Unterschie­
de, was die Existenzgrundlagen be­
trifft. Ich kann mich nicht daran
gewöhnen, dass einige Frauen und
Männer mit Rollköfferchen oder
Rucksäcken unterwegs sein müssen,
weil sie obdachlos sind.
Dann gibt es Situationen, wo
mich eine Frau, welche ich ein wenig
kennenlernen konnte, um fünf
Franken bittet. Mit diesen könne sie
das Brot kaufen und sie hätte noch
etwas Münzgeld, dann könne sie
nach Hause fahren. Ihre Tochter sei
zu spät dran.
Mit der Zeit verstehe ich, dass die
Frau erwerbslos ist, dass sie mitten
in Abklärungen steckt und Riesen­
angst vor einer Anmeldung bei der
Sozialhilfe hat. Die Tochter macht
eine Lehre und bekommt auf Ende
Monat das Lehrgeld. Davon kann sie
etwas erhalten, bis der von ihr ge­
trennt lebende Ehemann – welcher
sie und die Tochter eines Tages ein­
fach verlassen hätte – auch noch das
Geld überweist, das ihr zusteht.
Weiter vorne sitzt jemand und
fragt nach, ob man noch Chancen
hätte, um als Reinigungsmitarbeiter
etwas zu finden. Das ist schwierig,
weil sich um einen solchen Job so
viele Bewerber bemühen. Versuchen
werden wir es auf jeden Fall.
Gepflegte Erscheinung
Ein paar Strassen weiter, wenn ich in
ein anderes Quartier komme, sieht
die Welt schon recht anders aus. Ge­
pflegtere Erscheinungen, schönere
Hausfassaden, etwas ruhiger überall.
Hier wird sicher keine obdachlose
Person mit dem Rollköfferchen oder
Rucksack tagaus, tagein herumirren.
Im Planet13 sitzen Menschen, die
so viel erzählen könnten. Von ihrer
Flucht in die Schweiz, von ihren
12
Ängsten, Sorgen und Träumen. Doch
das kommt erst mit der Zeit, bis sie
Vertrauen fassen. Danach können
wir über vieles reden. Es liegen lange
Wege hinter ihnen. Routen, die nie­
mand gerne gehen möchte.
Plötzlich geht die Türe auf und
eine junge attraktive Frau steht im
Raum. Man sieht es ihr an, dass sie
gepflegt ist und nicht billige Klei­
dung trägt. Unsicher schaut sie zu
mir hin und fragt, ob sie etwas aus­
drucken könne. Ja, natürlich, das
könne sie. Zwanzig Kopien sind für
alle gratis. Sie strahlt und mit der
Zeit wechseln wir ein paar Worte. Sie
möchte wieder einmal kommen und
sich Zeit nehmen, um alles anzu­
schauen. In solchen kleinen, nicht
vorhersehbaren Situationen begeg­
nen sich Arm und Reich, manchmal
nur flüchtig oder länger. Es sind auch
schöne Begegnungen entstanden und
sogar Freundschaften, die stärker
sind als solche, die stets in gewohn­
ten sicheren Bahnen laufen.
Der Mensch ist mehr als arm
oder reich. Es darf sein Wert nicht
vom Geld geprägt sein. Wie viel je­
mand hat – so viel gilt er in der Ge­
sellschaft. Viel wichtiger ist der in­
nere Reichtum. Innerer Reichtum
wird stets oder meistens verkannt
oder nicht wahrgenommen. Das be­
deutet viel Arbeit an sich selbst. Da­
bei ist er die Basis für alles. Je weni­
ger man davon hat oder entwickeln
konnte, desto schwieriger wird das
Gestalten des Lebens.
Reichtumsbetroffene
Die Welt ist nicht wegen den Armuts­
betroffenen oder den Reichen allein
besser oder schlecht geworden. Stets
haben diejenigen Menschen ihr viel
geben können, die an sich gearbeitet
haben. Der Tanz um das goldene
Kalb, das Geld, ist ein wirrer unkon­
trollierbarer Tanz, den muss man
nicht mittanzen, sondern seine klei­
nen und guten Angelegenheiten
richtig erledigen und so viel Mensch
sein, wie man nur sein kann. Zuhö­
ren, lächeln, helfen, geben und Ver­
trauen entwickeln. Vertrauen in das
Leben und in gute Entwicklungen,
die stets möglich sein können.
Die Empörung über die Unge­
rechtigkeiten in dieser Welt ist
manchmal sehr stark. Das ist auch
gut. Daneben kann man auch alles
Gute und Vorhandene pflegen. Wer
einen guten Freund hat, einen wirk­
lichen Freund, der ist reich. Das
klingt banal, das weiss ich sehr wohl,
aber wenn man nichts zu essen hat
und kein Dach über dem Kopf, dann
können gerade die Freunde kommen
und helfen.
Avji Sirmoglu
Manche stehen in der Sonne, andere im Regen. (Karikatur gesponsort von Galerie Eulenspiegel, Basel)
Gegensätze
Franken und NetzBon
Eurokrise, Frankenaufwertung, Schuldenfalle - die internationalen Finanzmärkte sind in Aufruhr. Dabei ist es überhaupt nicht
nötig, dass nur eine Währung zirkuliert. Die beiden Funktionen von Geld, Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel, diktieren eigentlich
unterschiedliche Politiken. Unter anderem deshalb wird Währungskonkurrenz in Ökonomenkreisen durchaus als Alternative zur
Einheitswährung diskutiert. Basel ist schon soweit: Wir haben die Alternativwährung NetzBon. Wie funktioniert sie?
in Kleinhüningen oder die Organi­
sation Urban Agriculture Basel un­
terstützt werden – ohne, dass je­
mand einen Verlust hätte!
Foto: Jasmin Glaab
Der NetzBon ist die Alternativwäh­
rung für Basel. Eine Alternativwäh­
rung? Was ist das eigentlich und
wozu?
Täglich gebe ich Geld aus, für
mein Essen, mein Handy-Vertrag,
meine Miete oder neue Socken. Viele
der Materialien oder Leistungen die
ich konsumiere, wurden nicht hier
in Basel hergestellt und das wäre
auch gar nicht möglich. Mein Handy
beispielsweise wurde in den USA
und China produziert. Aber der Ap­
fel, den ich gestern gegessen habe,
wurde in Baselland geerntet.
Den Cappuccino im Eiscafé Acero mit NetzBon bezahlen. Das Geld
Lokale Währung NetzBon
Die Idee der Alternativwährung ist,
dass ich diejenigen Dinge und
Leistungen,die ich aus der Region
Basel beziehe, nicht mit Geld bezah­
le, sondern mit der Währung Netz­
Bon. Ich habe mein Geld, meine
Schweizer Franken also beim Verein
für soziale Ökonomie umgetauscht
– gegen NetzBon (1CHF = 1Netz­
Bon).
zirkuliert dann nur lokal und ist dem Finanzmarkt entzogen.
Meine Schweizer Franken lagern
jetzt bei dem Verein und der Verein
verleiht meine Franken an Leute aus
der Region, die nachhaltige Projekte
machen.
Zurück zu meinem bezahlten
NetzBon. Die ApfelverkäuferInnen
können die erhaltenen NetzBon nun
zurücktauschen oder sie weiterhin
in Umlauf behalten. Behalten sie die
NetzBon, können sie sie bei all den
Betrieben ausgeben, die selbst auch
NetzBon akzeptieren.
Seit kurzem sind mehr NetzBon
im Umlauf und das heisst, die Rück­
lagen des Vereines sind gewachsen.
Es können also mehr Projekte wie
beispielsweise der Verein Capri Bar
Das NetzBon-Netz
Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk
von NetzBon-Betrieben, die gemein­
sam für eine Alternative einstehen.
Um uns gegenseitig die Ware und
Leistungen zukommen zu lassen, die
wir täglich brauchen, müssen wir
nicht dem jetzigen Wirtschaftssys­
tem folgen. Es gibt auch andere Sys­
teme als das, welches nur Wenige in
die Lage versetzt, von den Zinsen des
bereits bestehenden Vermögens le­
ben zu können.
Die Alternativwährung NetzBon
ermöglicht uns teilweise von diesem
System losgelöst zu agieren, aber vor
allem uns gegenseitig im Alltag in
dieser Bestrebung zu bestärken.
Jasmin Glaab
[email protected]
www.sozialeoekonomie.org
Dicht und locker
In unserer Stadt gibt es verschieden dicht bebaute Quartiere – dank einem politischen Übergewicht der Landgemeinden
Unser Stadtkanton beinhaltet unter­
schiedlichste Gebiete. Rund um die
Altstadt wurden im 19. Jahrhundert
Industrie- und Wohnbereiche aufge­
zont und danach bebaut und ge­
nutzt. Typisch ist, wie ungleich diese
Entwicklungen erfolgten. Das ist bis
heute bewusst gesteuert.
So wurde das Fischerdorf Klein­
hüningen 1908 eingemeindet, was
für Riehen und Bettingen auch we­
gen deren Steuerprivilegien nicht in
Frage kam. Da gewisse Kompeten­
zen für Gemeinden sinnvoll sind,
ergeben sich damit auch Ungleich­
gewichte. Die Analysen von Basler
Volksabstimmungen zeigen, dass
Viele, die Verdichtung fordern, in
locker begrünten Bereichen woh­
nen und sich gegen Verdichtung in
ihrem Umfeld erfolgreich gewehrt
haben.
Hauptsache – nicht bei mir!
So wurde der Vorlage vom letzten
September mit zwölf Wohntürmen
zwischen dem Rankhof und der Rie­
hener Grenze am Rhein mit 51,2% in
Basel zugestimmt, doch zwei Land­
gemeinden haben die «Stadtrand­
entwicklung Ost» mit 61,7% NeinStimmen gebodigt. Gleichzeitig wur­
de die «Stadtrandentwicklung Süd»
offenbar dank privilegiert Wohnen­
den mit 54,4% abgelehnt.
Demgegenüber wurde das Ver­
dichtungsprojekt «Claraturm» in dörf­
lichen Abstimmungslokalen mit
60,9% und 62,5% und von brieflich
Stimmenden mit 55,7% Ja- gegen
56,9% und 57,4% Nein-Stimmen aus
den benachbarten städtischen Ab­
stimmungslokalen klar durchge­
drückt.
Zu diesen Ergebnissen haben ge­
wiss auch die unterschiedlichen
Stimmbeteiligungen geführt. In Ba­
sel stimmten 49,6% der dazu Berech­
tigten gegenüber 59,2% der in den
Landgemeinden Wohnenden über die
Stadtrand-Entwicklungsvorlagen ab.
Punkto «Claraturm» nahmen
51,9% der Basler Stimmberechtigten
an der Abstimmung teil und stimm­
ten der Vorlag mit 52,4% zu. In den
Landgemeinden dagegen beteiligten
sich 60,9% der Berechtigten an die­
ser Abstimmung. Davon drückten
55,8% dem Verdichtungsprojekt
«Claraturm» ihre Zustimmung aus.
Basel verdichtet gerne dort, wo
Dichte ohnehin schweizweit am
höchsten ist – im Kleinbasel!
Ruedi Bachmann
13
Gegensätze
Digital und analog
Musik ist ja immer erst mal Schall. Will man Musik aufbewahren um sie später zu hören, muss sie aufgezeichnet werden.
Damit ist immer ein Verlust verbunden. Mit der digitalen Aufzeichnung seit den 90er Jahren glaubte man, dass die Qualitäts­
Musik ist ja immer erst mal analog.
Schallwellen werden durch Stimme
oder Instrumente erzeugt. Die ers­
ten Aufzeichnungen dieser Schall­
wellen waren in Form von Noten.
Das ermöglichte es erstmals Musik­
stücke in einer immer gleichen Wei­
se zu reproduzieren.
Da aber nicht alle ein Orchester
daheim haben, ging auch hier die
Entwicklung weiter. Die ersten
Schallaufzeichnungen fanden mit­
tels eines sogenannten Phonograh­
phen auf Staniolpapierwalzen im
Jahre 1877 statt. Es gab davon ausge­
hende Weiterentwicklungen mit
Wachswalzen, die auch zu kommer­
ziellen Zwecken hergestellt wurden.
Von hier war es nicht mehr weit bis
zur ersten Schelllackplatte.
Ein Markt entsteht
Hier nahm das Thema kommerzielle
Vermarktung von Musik zum ersten
Mal richtig Fahrt auf. Erstmals war es
einem großen Publikum möglich,
vorher aufgenommene Musik in den
eigenen vier Wänden wiederzuge­
ben. Die Weiterentwicklung zur Vi­
nyl-Schallplatte liess nicht lange auf
Foto: Quartierzeitung mozaik
probleme bei der Musikkonservierung überwunden seien. Das hat sich als Fehleinschätzung herausgestellt.
Musik so direkt wie möglich bei Plattfon: Konzert oder eben diese sogenannten Vinyl-Schallplatten
sich warten. Die Herstellung dieser
Polyvinylchlorid-Scheiben war we­
sentlich billiger und die Qualität der
Aufnahmen wurde stetig besser.
Anfang der Achtzigerjahre wur­
de die Musik dann mit der Compact
Ziemlich psychodelisch: Die Vinyl-Kultur
Am Samstag, 11. April findet im Quartiertreffpunkt Kleinhüningen ein
Oldie-Vinyl-Zappelkeller statt. Ein Must für Oldie-Freaks.
14
Disk erstmals digital. Die analoge
Musik wurde in Bits und Bytes um­
gesetzt, analoge Schallwellen in Nul­
len und Einsen übertragen, die ge­
speichert werden konnten. Die an­
fänglich Euphorie über die digitale
Abtastung, kein knacken und kein
Verschleiss des Mediums, wich nach
und nach der Einsicht, dass digital
nicht unbedingt immer besser be­
deutet. Auch CDs altern und verkrat­
zen, so dass sie nicht mehr abhörbar
sind.
Musik ohne Träger
Der nächste große Sprung war dann
zum tonträgerlosen Medium MP3Datei. Hierbei wird die digital vorlie­
gende Musik noch einmal datenre­
duziert, die angeblich nicht hörba­
ren Anteile werden herausgerech­
net. Die Musik brauchte keinen Trä­
ger mehr. Damit war es auch nicht
mehr nötig, die Tonträger anspre­
chend zu gestalten. Damit ging eine
ganze Tradition verloren, was viele
Menschen als sehr schade empfan­
den.
Der Gegensatz analog zu digital
sollte das Thema dieses Artikels wer­
den. Aber am Ende denke ich, ist der
Gegensatz gar nicht so groß. Beide
Medien bieten die fantastische Mög­
lichkeit, Musik zu hören. Und das ist
es was am Ende zählt!
Ausserdem war die Nachricht
vom Ableben der Vinyl-Schallplatte
eine Falschmeldung. Die Verkäufe
ziehen wieder an, viele Menschen
entdecken für sich wieder die schö­
nen Covers und die ungefilterte Mu­
sik.
Gebrauchte Schallplatten gibt es
in Brockenstuben. Neue Platten gibt
es bei uns im Quartier bei Plattfon
oder bei Absolute Records, beide in
der Feldbergstrasse.
Boris Robert
Gegensätze
Kleine und grosse Läden
Gegensätzlicher könnten sie kaum sein, das winzige Erasmuslädeli an der Feldberg- und der grosse, neugestaltete COOP an
der Klybeckstrasse. Eine Gemeinsamkeit jedoch haben sie: Die Begeisterung der zwei hier portraitierten Damen für ihren jeweiligen
Arbeitsplatz.
Duygu Sahin hat immer auf
Wenn ich das kleine Geschäft
betrete, werde ich unweigerlich an
einen der rar gewordenen «Tante
Emma Läden» erinnert.
Die junge Frau hinter der Kasse
hat allerdings rein gar nichts von
einer alten Tante an sich. Geboren
in der Türkei, kam Duygu Sahin als
Fünfzehnjährige nach Basel und ar­
beitete 12 Jahre lang als Verkäuferin
im Lädeli. Vor vier Jahren übernahm
sie es zusammen mit ihrem Mann
Nevzat Yildiz. Die beiden teilen sich
die Arbeitszeit.
Lokale Bedürfnisse
Das Sortiment ist ganz bewusst auf
typisch schweizerische Bedürfnisse
ausgerichtet, die türkische Konkur­
renz im Quartier sei zu gross gewe­
sen, werde ich aufgeklärt.
Duygu liebt das Kleinbasel, den
Kontakt mit den Einkaufenden. Ein
Leben ohne ihre Arbeit könne sie
sich nicht vorstellen. Diese Tatsache
wirkt sich auf den Umgang mit ihrer
Kundschaft aus. Auch wer wie ich
eher nur am Sonntag oder kurz vor
22 Uhr bei ihr einkauft, wird stets
mit liebenswürdigen Worten emp­
fangen.
Das Lädeli ist an 365 Tagen im
Jahr geöffnet. Auf meine ungläubige
Frage ob sie denn wirklich nie frei
habe, meint sie schelmisch: «Doch,
Nachts ab 22 Uhr!»
Duygu Sahin vom Erasmuslädeli, Feldbergstrasse 32
Gaby Schopfer mag ihre Arbeit hier
Foto:s: Yvonne Schmid-Angst
Als Kundin fällt mir auf wie gut die
Stimmung in dieser Filiale ist. Eine,
die massgeblich dazu beiträgt, ist die
Kassiererin Gaby Schopfer.
Die Mutter zweier erwachsener
Kinder feiert dieses Jahr ihr 40-jäh­
riges COOP-Jubiläum. Der Enthusi­
asmus für ihre Arbeit ist ungebro­
chen.
«DAS ist mein Laden, Superteam,
fairer Umgang mit Mitarbeitenden,
tolle Kundschaft, schönes Quartier.
Ich möchte nirgendwo sonst arbei­
ten», schwärmt sie.
Gaby Schopfer arbeitet im Coop an der Klybeckstrasse 142
Rundum bekannt
Es ist offensichtlich, sie geniesst den
Kontakt mit ihrer Kundschaft. Mit
ihrer fröhlichen, kommunikativen
Art gelingt es ihr, gute Laune zu ver­
breiten: «So wie man bedient, so
kommt es zurück. Mit Freundlich­
keit kann man auch weniger gut ge­
launte Kunden besänftigen».
Die Kinder, die sich zum Bezah­
len gerne an ihrer Kasse anstellen,
kennt sie alle mit Namen, erkundigt
sich nach Kindergarten und Schule,
bekommt vieles zu hören und öfter
mal eine Zeichnung geschenkt.
Nach besonderen Erlebnissen
befragt, erzählt sie lachend: «Einmal,
vor meiner Kasse bildete sich gerade
eine lange Schlange, holte ein etwa
zweieinhalbjähriges Mädchen ein
Töpfchen aus dem Babyregal. Mit
grösster Selbstverständlichkeit setz­
te es sich drauf, machte Pipi und
brachte den Topf, zum Amüsement
aller Anwesenden, ihrer Mama, die
sich gerade aus einem andern Regal
bediente». Gaby Schopfer liebt sol­
che Geschichten, sie sind das Salz in
ihrer Suppe.
Mit beiden Damen sprach
Madeleine Hunziker
15
Jugendseite
Da die Redaktion und die Kinder sich nicht einigen konnten,
welche Farbe der Drache haben sollte, schlagen wir vor, dass
du ihn selber ausmalst.
16
Sende dein
Lösungswort ein!
Als Preis erhälst du eine Über­
raschung, die wir dir persönlich
vorbei bringen.
Lösungeswort mit Adresse an
[email protected]
oder Quartierzeitung mozaik,
Klybeckstrasse 59, 4057 Basel
17
Gegensätze
Suchen und Finden von Heimat
Die belgische Tänzerin und Choreographin Vanessa Lopez lebt seit elf Jahren in Basel. Auf der Suche nach innerer Zufriedenheit
entdeckt sie ungewohnte Wege der Kunstvermittlung. In ihrem neustem Projekt «Lebensstück» tanzen fünf Laiendarstellerinnen aus
verschiedenen Ländern ihre persönlichen Migrationserfahrungen, um die innere Heimat zu finden.
Foto: Chantal Ducommun
Rolle als Frau», erklärt die Choreo­
graphin.
Das Stück basiert demnach auf
den ganz unterschiedlichen Lebens­
erfahrungen und -ansichten dieser
Frauen aus den Ländern Ghana, Uk­
raine, Ägypten, Italien und Kolum­
bien. Gemeinsam mit der Choreo­
graphin haben die Laiendarstelle­
rinnen – inspiriert von ihren Ge­
schichten – das Stück entwickelt.
Die gegenseitige Akzeptanz und
Unvoreingenommenheit seien vor
allem während des Entwicklungs­
prozesses äusserst zentral gewesen.
So musste sich Vanessa selbst immer
wieder daran erinnern, sich zurück­
zunehmen und die unterschiedli­
chen Aussagen der Frauen nicht zu
werten, sondern einfach stehen zu
lassen.
Lebensstück: Fünf Frauen aus der Ukraine, aus Ghana, Ägypten, Italien
und Kolumbien tanzen ihre Lebensgeschichten
Vanessa Lopez, 35, ist in Belgien ge­
boren und hat dort klassischen und
zeitgenössischen Tanz studiert. 2004
ist sie durch ein Engagement des
Cathy Sharp Dance Ensembles nach
Basel gekommen.
Nach wenigen Jahren performt
sie als freischaffende Tänzerin, seit
2009 choreographiert sie selber
Tanzstücke. Ihr neustes Projekt «Le­
bensstück», welches am 21. März am
Internationalen Tag gegen Rassis­
mus auf dem Claraplatz zu sehen ist,
wird von fünf Laiendarstellerinnen
aus verschiedenen Ländern getanzt.
«Als ich jünger war, wollte ich
immer ganz genau wissen, was rich­
18
tig oder falsch ist. Aber mit der Zeit
realisierte ich: Es gibt nicht Schwarz
oder Weiss. Die Welt ist viel bunter
– zum Glück», erzählt Vanessa im
Gespräch über ihr neues Tanzstück.
Fragen anstatt Antworten
Was die Belgierin in ihrer Arbeit
sucht, sind nicht fixe Antworten. Es
sind die Fragen, die sie leiten. Auf
diesem Prinzip ist auch das neue
Tanzstück aufgebaut.
«Ich habe alle fünf Frauen inter­
viewt und gefragt, wie ihr Leben in
ihrem Land war, wie es nun hier in
Basel ist und ob sie sich Zuhause füh­
len. Auch interessierte mich ihre
Ego gegen Authentizität
Früher arbeitete Vanessa aus­
schliesslich mit professionellen Tän­
zern. Damals stand manchmal das
Ego der Künstler beziehungsweise
deren Professionalität im Zentrum.
Doch das Rohe, die ungeschliffene
Authentizität, fehlten ihr. Ausser­
dem zog der zeitgenössische Tanz
eher ein eingeweihtes, elitäres Pub­
likum an und wurde von den Men­
schen auf der Strasse oft nicht ver­
standen. Das wollte die Choreogra­
phin ändern.
Sie machte sich auf die Suche
nach einer alternativen Kunstver­
mittlung, eine welche auch Men­
schen ohne Tanzkunstweihen an­
sprechen sollte. Das Projekt «Le­
bensstück» sei für sie eine Art Brücke
dazu.
Zusammen mit den Laientänze­
rinnen kreierte sie ein modernes
Tanzstück, welches zu einem gro­
ssen Teil aus den persönlichen Be­
wegungen und Schritten der Frauen
bestehe. Diese Improvisation aus
den Frauen herauszuholen war eine
grosse Herausforderung. Denn am
Anfang wollten die Frauen von Va­
nessa vorgegebene Tanzschritte ler­
nen, damit es «richtig» und «schön»
aussehe. «Aber es gibt keine falsche
Bewegungen,» weiss Vanessa, «wir
alle drücken unsere Emotionen mit
unserem Körper ganz individuell
aus.» Der intime Rahmen und der
gegenseitige Respekt gab schliess­
lich den Frauen genug Selbstvertrau­
en, sich zu zeigen und frei zu impro­
visieren.
Suchen und Finden
Was die Frauen in diesem Tanzpro­
jekt verbinde – auch wenn ihre Er­
fahrungen noch so unterschiedlich
sind – sei laut Vanessa das Finden
eines Zuhauses in der neuen Heimat.
Einige hätten es wohl gefunden und
andere seien noch auf der Suche.
Dabei ist Heimat für die Künstle­
rin ebenfalls ein grosses Thema.
Noch immer ist sie mit Belgien ver­
bunden und dennoch empfindet sie
sich als Fremde, wenn sie dort auf
Besuch ist. Mittlerweile fühlt sie sich
in Basel wohl. Hier hat sie ihre
Freunde und führt ihr Leben. «Wobei
das Wohlfühlen hat eigentlich nichts
mit dem Ort selbst zu tun,» meint die
junge Künstlerin.
Für sie sei es ausschlaggebend,
dass sie einen Weg findet, ohne
Grund glücklich zu sein. Diese Suche
nach der inneren, zufriedenen Hei­
mat fordere sie ständig heraus. «Es ist
noch ein langer Weg bis zu dieser
Zufriedenheit mit mir selber», er­
klärt Vanessa. Und das Projekt «Le­
bensstück» sei ein Schritt in die rich­
tige Richtung.
Barbara Rosslow
Aufführung «Lebensstück»
Internationaler Tag gegen
Rassismus
Samstag, 21. März
Freiluftbühne Claraplatz
Gegensätze
Muslime und Christen
Etwa zweimal pro Jahr veranstalten Mitglieder der Kasernen-Moschee – der ältesten Moschee Basels –
im Pfarreiheim neben der Josephs-Kirche einen Bazar und laden dazu die Christen zum Mittagessen ein. Hier werden
Am Ende eines Sonntag-Gottesdi­
enstes in der Kirche wies Pfarrer
Ruedi Beck auf den gemeinsamen
Bazar hin: Alle BesucherInnen des
Gottesdienstes seien dazu eingeladen.
In einer Zeit von wachsender
Islam-Angst eine bemerkenswerte
Nachricht! Ich bat den Pfarrer um
ein Gespräch. Ruedi Beck war gerne
einverstanden und lud auch Imam
Mohammed Tas, Präsident der Ka­
sernenmoschee, zu dem Gespräch
ein.
Christen treffen Muslime
Die beiden «Geistlichen» hatten sich
vor 2007 eher zufällig getroffen. Sie
kamen ins Gespräch und beschlos­
sen, Gesprächsrunden mit Mitglie­
dern von christlicher und von mus­
Die Kasernen-Moschee
Die Kasernen-Moschee (Mescid)
zählt zu den ältesten Moscheen
Basels. Sie befindet sich seit 1974
im Estrich im Kasernenareal.
Heute gilt die Kaserne Moschee
als «Vorzeigemoschee» für interes­
sierte Besucher, wie u.a. für Schul­
klassen und Studierende.
Die Mitglieder sind vorwiegend
hanafitische Sunniten. Die Mosche
steht jedoch allen Muslimen und
Besuchenden offen und legt gro­
ssen Wert auf politische Neutralität
sowie auf Zusammenarbeit: mit an­
dern muslimischen und nichtmus­
limischen Orgnisationen.
Die Moschee muss 2015 ein neu­
es Domizil suchen, weil die Kaserne
umgebaut wird und dann für die
Moschee kein Platz mehr ist. Bei der
Suche nach Räumen helfen die an­
deren Kirchgemeinden.
Der Imam – so auch Moham­
med Tas – leitet das Ritualgebet. Da
die Gebete meist mit nachfolgen­
den Essen begleitet sind, muss er
sich meist auch um dessen Zuberei­
tung kümmern.
Foto: Ruedi Beck
Gegensätze überbrückt.
Kirmes und Bazar: Begegnung bei der St. Josefskirche
limischer Seite zu organisieren. Das
geschah denn auch und die Beteilig­
ten informierten sich gegenseitig
über ihre Religion. Viele Fragen ta­
uchten auf: Was glaubt Ihr? Wie betet
Ihr? Wie sieht Eure religiöse Praxis
aus? Was bedeutet Fasten und wie
sieht es aus? Was steht im Koran, was
in der Bibel?
Die Gesprächsgruppen mit bis
zu 40 Teilnehmenden von beiden
Seiten treffen sich bis zu viermal pro
Jahr. Die Anlässe werden jeweils vor­
bereitet in kleineren Gruppen mit je
fünf bis sechs Teilnehmenden aus
den beiden Religionen.
Neben diesen Gesprächskreisen
entstanden grössere Treffen mit
Picknick, Grilladen und Spielen. Sie
fanden statt auf dem Spielplatz vor
der Josephskirche. Im Gegenzug or­
ganisierten die Moschee-Besuchen­
den Fussballturniere auf dem Kaser­
nenareal: Christen spielten mit Mus­
limen, St. Joseph gegen Kasernen­
moschee, Pfarrer gegen Imame. Da­
bei gewann die muslimische Seite
regelmässig, wie Pfarrer Beck schmun­
zelnd berichtet.
Des weiteren wurde ein FrauenFrühstück ins Leben gerufen, in dem
sich Christinnen und Musliminnen
kulinarisch und inhaltlich austausc­
hen. Aber in welcher Sprache? Denn
bei manchen Migranten lernen Fra­
uen seltener die deutsche Sprache
als die Männer. Hier sei das jedoch
anders: Hier würden die Frauen so­
gar besser deutsch sprechen! Für die
Musliminnen, sofern sie Kopftuch
tragen, brauche es jedoch einigen
Mut, sich mit ihrer traditionellen
«Tracht» in der Öffentlichkeit oder.
in gemischtkulturellen Gruppen zu
zeigen.
Religionsgemischte Kermes
Irgendwann kam dann die Kermesoder Bazar-Idee. Die Moschee suchte
einen Ort für die Durchführung ih­
res Bazars, für den der Platz in der
Moschee zu klein war.
Der Bazar oder die Kermes sollte
zweimal pro Jahr an einem Sonntag
stattfinden und mit Mittagessen ver­
bunden sein. Pfarrer Beck bot dafür
das Pfarreiheim an. Und Imam Tas
offerierte, dass die Besuchenden des
Gottesdienstes bei ihnen das Mitta­
gessen einnehmen könnten.
Warum haben die beiden Geist­
lichen sich so engagiert? Imam Mo­
hammed Tas zitiert dazu Yunus Em­
re, einen islamischen Philosophen:
«Wir lieben die Geschöpfe dem
Schöpfer zuliebe.»
Pfarrer Ruedi Beck verweist auf
seinen geistigen Hintergrund, die
Fokolar-Bewegung, welche die Ge­
schwisterlichkeit unter den Men­
schen fördert: «Wir sind gerufen, am
Werden der gemeinsamen Mensch­
heitsfamilie zu arbeiten. Der Weg
dazu heisst Dialog, was heisst: Sich
kennen und verstehen lernen, heisst:
Das Beste für diese Stadt tun!»
Benno Gassmann
Fokolar-Bewegung
Die Fokolarbewegung ist eine 1943
von der damals 23-jährigen Chiara
Lubich in Trient (Italien) gegründe­
te katholische Geistliche Gemein­
schaft.
Die Präsidentin ist immer eine
Frau. Sie zählt weltweit ca. 140000
offizielle Mitglieder in 182 Ländern.
Ihre Spiritualität hebt in beson­
derer Weise die Bedeutung der Lie­
be zum Nächsten und zu Gott her­
vor. Ein Schlüsselwort ihrer geistli­
chen Grundlinien ist der Begriff
«Einheit», somit Einsatz für Ökume­
ne und Dialog unter Religionen und
nichtreligiösen Weltanschauungen,
mit entsprechendem Engagement
in Gesellschaft, Politik und Wirt­
schaft.
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20
Kulturen
Verein Regenbogen
Der Verein Regenbogen ist an der Klybeckstrasse 95 zuhause. Seit über 10 Jahren wirkt er aktiv für die Integration in der Region
Basel. Es geht darum, das Zusammenleben zwischen ausländischer und einheimischer Bevölkerung für beide Seiten verständlicher
und somit freundschaftlicher zu gestalten. Mittel dazu sind die sogenannten dezentralen Module in türkischen Teestuben.
Zahlreiche Projekte
Seit Jahren hat der Verein zahlreiche
Projekte realisiert, etwa von 2001 –
2006 das Projekt Hausaufgabenhilfe
für Kinder und Jugendliche unter
Anleitung von Fachpersonen, oder
niederschwellige Deutschkurse, Al­
phabetisierungskurse und Compu­
terkurse. Viele Menschen, die bei
uns Lesen und Schreiben gelernt
haben, besuchten nachher den
Deutschkurs. Anschliessend haben
sie sich PC-Kenntnisse angeeignet.
Projekt Teestuben
Das möglicherweise wichtigste Pro­
jekt der letzten Jahre ist das Projekt
Teestuben. In und um Basel gibt es
zahlreiche Treffpunkte von Men­
schen aus der Türkei, meist so ge­
nannte Teestuben.
Wir haben uns entschlossen, auf
diese Institutionen zuzugehen. Seit
mehreren Jahren bieten wir in die­
sen Teestuben Weiterbildung und
Aufklärung, die so genannten de­
zentralen Module zu den Themen
Arbeitsrecht, Mietrecht, Einbürge­
rung, Klimaerwärmung und häusli­
che Gewalt an.
2014 hat Regenbogen in Basel
und Baselland in Migrantenvereinen
und in den Teestuben im Rahmen
des Projektes über 40 Veranstaltun­
gen durchgeführt und etwa 1200
Menschen erreicht. Wir haben von
den Teilnehmern immer wieder po­
sitive Feedbacks bekommen, welche
uns zum Weitermachen ermutigten.
Das Vertrauen uns gegenüber er­
möglicht uns, die Themen ohne
Hemmungen zu präsentieren und in
den Diskussionen zu vertiefen.
Foto: Verein Regenbogen
Der Verein Regenbogen bemüht sich
aktiv darum, das Zusammenleben
zwischen ausländischer und ein­
heimischer Bevölkerung für beide
Seiten verständlicher und somit
freundschaftlicher zu machen.
Teetrinken und Lernen: Teilnehmer eines dezentralen Moduls in einer türkischen Teestube
d i t
Vor allem bei dem Projekt
Zwangsheirat sehen wir einen Be­
darf zum Weitermachen. Wir wissen,
dass wir ohne die Unterstützung von
privaten Stiftungen, von Bund und
Kantonen kaum in der Lage wären,
unsere Arbeit in der bestehenden
Qualität fortzusetzen.
Positive Projekte
Sämtliche Projekte, an denen wir
arbeiten, sind zukunftsorientiert.
Sie setzen bei Menschen an, die kon­
krete Ratschläge benötigen, sei es
wegen Behörden, mit der Schule
oder in der eigenen Familie. Dort wo
wir nicht mehr in der Lage sind, Hil­
fe zu leisten, verweisen wir an die
Fachleute, mit welchen wir im stän­
digen Kontakt stehen.
Der Verein bemüht sich aktiv da­
rum, das Zusammenleben zwischen
ausländischer und einheimischer
Bevölkerung für beide Seiten ver­
ständlicher und somit freundschaft­
licher zu machen. Skandalöse Rege­
lungen für die Kinder von papierlo­
sen Eltern erleichtern uns diese Ar­
beit nicht.
Alle haben was davon
All unsere Bemühungen dienen der
Integration. Integration ist aber kei­
ne Einbahnstrasse, Integration wird
oft mit blinder Anpassung gleichge­
setzt. Wir sind der festen Überzeu­
gung, dass das Zusammenleben von
ausländischer und einheimischer
Bevölkerung so gestaltet werden
kann, dass alle Beteiligten davon
profitieren.
Voraussetzung dazu ist aller­
dings der Wille von allen Beteiligten,
auf das Andere, welches bei näherer
Betrachtung gar nicht so anders ist,
offen einzugehen. Dies ist ein Weg
zur Lösung real anstehender Proble­
me. Wir alle sind gefordert, gemein­
sam diesen spannenden Prozess zu
gestalten.
Memet Sahin
Verein Regenbogen
Klybeckstrasse 95
Im Haus Union
[email protected]
vereinregenbogen.ch
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http: //www.mozaikzeitung.
ch /spip /spip.
php?article311 sayfasinda türkçe dilinde bulabilirsiniz.
21
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Englische Seite
Connecting Basels
The river Rhine is a defining feature of Basel. It lead to a
history of contrast and integration. Today it is barely
barrier and how much effort was necessary to bridge it.
Sometime after Caesar conquered
Gaul, a Roman garrison was looking
down from the heights of present
day Münsterplatz across the river to
see at times friends and at other foes.
This was the first time a city name
was given to our home. However, Ba­
silea was not the first settlement on
this bend of the river. Evidence of
human settlement has been traced
back for 300,000 years, and before
the Romans there were Celts living
in and around what is now Kleinba­
sel.
After the Romans left around the
turn of the 5th century, the Alaman­
nen, a Germanic tribe lived in the
area, only to be pushed out by the
Franks one hundred years later. The
city was sacked and destroyed by
Magyars (ancestors of modern day
Hungarians) in the tenth century.
Throughout this turbulent history,
residents of both sides of the river
could only see each other from afar:
Connecting only after what must
have been a nerve-racking trip on a
raft or barge.
As the settlements on both sides
of the river grew, there must have
been an even further sense of sepa­
ration between the communities
growing up on separate banks. Star­
ting in the early 12th century as
walls started to encircle the cities,
the sense of being so close and yet so
far must have become more intense.
Blick über die Pfalz zur Mittleren Rheinbrücke
litate the official merger of Gross
and Klein Basels in 1392. The citi­
zens of Grossbasel purchased their
sister city for approximately 30,000
guilders. This new found indepen­
dence was a great step to putting
Basel on the map and establishing
the importance and influence of the
Guilds of Gross Basel.
Not everyone used the new
bridge voluntarily. Where the Käp­
pelijoch chapel sits today, in the
middle of the bridge, there was a
small prison. On this «neutral»
ground, felons from both sides of the
river were not only held, but thrown
into the river as a form of trial. If the
sinner was fortunate enough to sur­
vive the trauma, and find themselves
revived on the banks of St. Johann,
he or she may have been pardoned.
Given either the frigid temperatures
of winter or the rapid flow of the ri­
ver in summer, survival was probab­
ly a rare event.
Foto: Anthony Tilke
e
Neutral Ground
Under the leadership of Bishop
Heinrich von Thun, the first great
leap of bringing the communities on
either side of the river together oc­
curred with the building of the first
bridge in Basel. Although it was not
the first bridge across the lower
Rhine, a journey to Rheinfelden was
a long way to go to get to the other
side in the late 12th century and ear­
ly 13th century. Around the 1220s
the original bridge, placed where the
modern day Mittlere Brücke spans
the Rhine between Schifflände and
Rheingasse, was completed.
Much of the financing for the
original construction came from the
church, the monasteries of St.Blasi­
en and Bürglen and the citizens of
Basel. Credit was given by the Jews.
Although the bridge must have acted
as a great equalizer by allowing easy
transit between the newly founded
Kleinbasel and its neighbor Gross­
basel, there was a tower and gate
installed on the Grossbasel side of
the river. There are indications of a
toll charged to pass through the
tower and it is not clear if major in­
vestors such as the brothers of St.
Balsien and Bürglen were exempt
from these charges. So, integration
options for the residents of Kleinba­
sel may have come at a price.
The existence of the bridge sure­
ly influenced, or at least helped faci­
Illustration: Matthäus Merian der Ältere, 1642
imaginable how difficult it was a most times to cross this
Modell: Museum Kleines Klingental
Hear the drum beat
Initially constructed as stone on the
Kleinbasel side and wood on the
Grossbasel side, the original bridge
went through several repairs as the
relatively weak wooden side suffered
repeated damage from high water
and the rare barge collision. Around
1567, the powerful Guilds were fed
up with this repeated threat to their
free trade. They were still plagued
with the conditions that led to the
use of wood in the original construc­
tion. The Rhine is much deeper on
the Grossbasel side, so it was not
possible with the technology at the
time, to install the wooden frames
into the river bed that were required
to make a bridge support out of
stone.
In the 16th century, the engi­
neers in Basel must have believed
they now had the technology. How­
ever, it was soon found that the deep
and rapid flow of the Rhine over­
whelmed efforts to pump the water
out of the wooden frames. The
Guilds came to the rescue by mobili­
zing the entire population into
pump service. For three weeks, 24x7,
drums were heard throughout the
streets of Basel driving workers to
their task.
Today, anyone can freely cross
the bridge without worry or charge.
Perhaps it is time to tell Helvetia,
patiently waiting on the Kleinbasel
side, that she can continue her jour­
ney across the confederation of Swit­
zerland – even though she does not
have any change for a toll.
Anthony Tilke
Die deutsche Übersetzung dieses
Artikels finden Sie auf http: //www.
mozai k zeit u ng.ch / spip / spip.
php?article437
23
Albanische Seite
Beiz-Sharing në Erasmus
Më parë ky lokal ishte një kaifq. Që
nga 2. Dhjetor. 2014 janë tre pjesë­
marrës, vëllezërit Pfister Benedikt
dhe Raphael së bashku me shoqen
Katherine Wildman. Vëllezërit Pfis­
ter janë rritur në këtë lagje, ata e
njehin këtë shumë mirë si dhe shu­
micën e njerzve në këtë lagje. Ata
dëshironin që nga ky lokal të hapin
një restorant afgane (Urban Nomad)
ku përgjegjës i kësaj kuzhine është
Hashi Osman si dhe një bar, që vetëm
në mbrëmje e hapur është për trans­
metime drejt për së drejti të futbollit.
Në mesditë prej ora12:00 deri më
ora 14:00 ka ngrënie afgane (Urban
Nomad) dhe prej ora 17:00 deri më
ora 02:00 hapet bari Didi Offensiv.
Pjesa kryesore e lokalit është Di­
di Offensiv kurse Urban Nomad
është banonjës.
Ata janë shokë të mirë dhe kanë
një bazë shumë të mirë së bashku për
të diskutuar. Vëllezërit Pfister janë
edhe qiramarrësit e shtëpisë dhe
është e shkruar me emrat e tyre.
Në këtë lokal apo kur Urban No­
mad është në orarë të punës aty
shkojnë nationalitete të ndryshme
për të ngrëne ushqim afgan. Në
mbrëmje ka një publik të ngjajshëm
si gjatë ditës. Njerëzit shkojnë në dal­
je për të pirë diçka dhe për të shiquar
futboll.
Mesazhi i Benedikt Pfister: Të
gjithë janë të ftuar në këtë restorant,
sepse ne jemi më shumë se një bar i
futbollit. Njerëzit mund të vinë këtu
nëse janë të interesuar për futboll
apo nëse duan të pijnë diçka.
Kelmend & Zara Useini
Beiz-Sharing im Erasmus
Am Erasmusplatz befindet sich das Restaurant Didi Offensiv,
welches am Tag ein afghanisches Restaurant und am Abend eine
Fussballbar ist.
Früher war diese Lokalität eine
Quartierbeiz. Seit dem 2. Oktober
2014 sind es drei Teilhaber, die Ge­
brüder Benedikt und Raphael Pfister
und die Freundin Katherine Wild­
man. Die Brüder sind in diesem
Quartier aufgewachsen, die kennen
das Quartier sehr gut und auch die
Leute hier.
Sie wollten aus diesem Lokal ein
afghanisches Restaurant (Urban No­
mad) machen, wo für die Küche Ha­
shi Osman zuständig ist und eine Bar
eröffnen, die nur für Fussball-LiveÜbertragungen am Abend offen
hat.
Am Mittag, ab 12:00 Uhr bis um
14:00 ist Urban Nomad (afghanische
Shqip online
mozai k zeitung.ch / spip / spip.
php?article 451
Myslimanët dhe krishterët:
Së bashku për integrimin
Rreth dy herë në vit organizojnë
anëtarët e xhamisë së Kasernes –
xhamia më e vjetër në Bazel, në
Pfarreiheim ngat kishës së Jozefit
një bazar dhe ftojnë krishterët për
drekë.
Versionin e plotë në shqip të këtij
teksti mund ta lexoni në http: //
24
NetzBon-Alternativë e
Valutës:
NetzBon është alternativa e valutës
për Bazelin. Ideja alternative e va­
lutës është se ato gjërat dhe ato ar­
ritjet të cilat referohen nga regjioni
i Bazelit, nuk paguhen me para, por
me monedhën NetzBon. Që ne njëri
tjetri mallrat dhe arritjet ti dër­
Foto: Kelmend & Zara Useini
Në Erasmusplatz gjendet restoranti Didi Offensiv, që gjatë ditës është një restorant afgane dhe në mbrëmje një bar i futbollit.
Beiz-Scharing im Restaurant Erasmus: Fussball am Abend und
Afghanisch am Mittag
Küche) im Betrieb und ab 17:00 bis
02:00 führt Didi Offensiv das Lokal.
Der Hauptteil des Lokals ist Didi
Offensiv und Urban Nomad ist ein
Untermieter. Die sind sehr gute
Freunde und haben eine sehr gute
Basis um miteinander zu diskutie­
ren. Die Gebrüder sind auch Mieter
und das Lokal läuft unter ihrem Na­
men.
In diesem Lokal gehen verschie­
dene Nationalitäten essen, wenn
Urban Nomad den Betrieb führt. Am
Abend ist es ein ähnliches Publikum
wie am Tag. Die Leute gehen in den
Ausgang um etwas zu trinken und
Fussballmatch zu sehen.
Die Botschaft von Benedikt: Es
sind alle herzlich eingeladen um
vorbeizuschauen, weil wir mehr als
nur eine Fussball-Bar sind. Man
kann hierher kommen, wenn man
sich interessiert für Spiele die ge­
zeigt werden oder wenn man etwas
trinken möchte.
Kelmend & Zara Useini
gojmë, që neve çdo ditë na duhen
atëherë nuk duhet të ndjekim syste­
min aktual ekonomik.
Versionin e plotë në shqip të këtij
teksti mund ta lexoni në mozaikzei­
tung.ch /spip/spip.php?article452
kës Vanessa Lopez jeton që njëm­
bëdhjetë vjet në Bazel. Në kërkim të
kënaqësisë së brendshme ajo zbuloj
rrugë të pamësuara të edukimit të
artit. Në projektin e saj më të ri «Pje­
sa e jetës» vallzojnë pesë aktorë
amatorë nga vende të ndryshme me
përvojat e tyre personale të migri­
mit.
Versionin e plotë në shqip të këtij
teksti mund ta lexoni në mozaikzei­
tung.ch /spip/spip.php?article453
Kërko për vendlindjen e
brendshme / ose
duke kërkuar dhe gjetur
vendlindjen e brendshme
Vallëtarja dhe koreografja e belgji­
Türkische Seite
Yaşamın Kaynağı Çatışma ve Değişim
«Çatışma» sözcüğü ilk bakışta insan­
da olumsuz şeyler çağrıştırır. Çünkü
«çatışma» sözcüğü şiddet, kavga gibi
kavramları da içerir. Ama bu ilk ba­
kıştaki izlenim yanıltıcıdır. «Çatış­
ma» her zaman olumsuz anlamlarla
yüklü bir kavram değildir. Doğada ve
toplumda çatışma he zaman vardır.
Ve bu, ilerlemenin, gelişmenin, yeni
ve güzel olana ulaşmanın itici gücü­
dür, motorudur.
Eski ile yeni; küçük ile büyük arasın­
daki çatışma toplumsal yaşamın her
alanında karşımıza çıkar. Küçük
dükkanı ele alalım. Geçmişten beri
var olan küçük dükkan eskiyi temsil
eder. Büyük alışveriş merkezleri ise
yeniyi. Bu ikisi arasında büyük bir
çatışma, rekabet yaşanır. Ama bu ça­
tışmanın galibi bellidir: Büyük alış­
veriş merkezleri. Bu, insan yaşamı
açısından bir ilerlemedir.
Elbette dükkan sahibinin ailesiyle
birlikte yeni bir yaşama zorlanması,
insana acı ve hüzün verir.
Kleinbasel'de yavaş da olsa bir deği­
şim yaşanıyor. Ancak dikkatli bir
gözün görebileceği bir değişim. Kü­
çük dükkanlar eskisi gibi artık iş
yapamıyor. Çoğu ya kapandı ya da
kapanmak üzere. İnsanlar küçük
dükkanlardan alışveriş yapmak ye­
rine büyük alışveriş merkezlerine
yöneliyorlar. Bu, gerçekte büyük ile
küçük arasındaki çatışmanın; yeni
Foto: Yvonne Schmid-Angst
t
Konflikte zwischen Nutzungen machen Veränderungen unausweichlich.
ile eski arasındaki çatışmanın büyük
ve güçlü olan tarafından kazanılma­
sıdır.
Bu çatışma ve değişim mülk sahiple­
rinden iş yeri sahiplerine; oradan
ücretli çalışanlara kadar toplumun
büyük bir kesimini farkında olma­
dan etkiliyor. Çatışma ve değişim
yaşamı yeniden biçimlendiriyor.
Alışkanlıklar, düşünce biçimi, kül­
tür gibi çok şey bu çatışma ve deği­
şim içinde farklılaşıyor. Yeni kuşak­
lar ile eski kuşaklar arasında çelişki,
çatışma ve anlaşmazlıklar ortaya
çıkıyor. Kleinbasel sokaklarında bu
değişimi hissetmek, bu havayı solu­
mak her an mümkün.
Bunun yıllarını buralarda geçirmiş
bir insana acı ve hüzün duygusu ver­
memesi mümkün değil. Fakat bu bir
ilerlemedir ve insanlık ancak eski ile
yeni arasındaki çatışmanın sonucu
olan değişimle ileriye gidebilir.
Benzer örneği ölümle yaşam arasın­
daki çatışmada da görebiliriz. İlk
bakışta ölüm kavramı bize yaşamın
sonu gibi görünür. Ölümle yaşamın
bir arada olamayacağını düşünürüz.
Ama bu sadece ilk bakıştaki izlenim­
dir. Gerçekte ölüm ile yaşam, çatış­
ma halinde ama her zaman birlikte
var olmuşlardır. Bu anlamda ne mut­
lak bir ölüm ne de mutlak bir yaşam
vardır. Ölümün yaşamla olan çatış­
mayı kazanıp üstün çıktığı durumda
gerçekte yaşam sona ermiş değil
ama «yeni» bir yaşam başlamış olu­
yor. Eski yaşam, «yeni» olanın içinde;
«yeni» tam biçimini alana kadar, bir
süre daha devam eder. Ama zaten her
ilerleme aynı zamanda bir gerileme
değil mi!.
Ayfer Ercan Şat
Gewohnheiten, Denkweisen und
die Kultur werden mit diesem Kon­
flikt auch verändert. Diskrepanzen
zwischen jüngeren und älteren Ge­
nerationen kommen auf, neue Kon­
flikte entwickeln sich. Man kann
diese Entwicklungen in Kleinbasel
spüren und sehen. Lebens. Wir denken, dass Leben und
Tod nicht koexistieren können. Doch
das ist nur auf dem ersten Blick so. In
Realität gibt es weder einen absolu­
ten, unbeschränkten Tod noch ein
absolutes, unbeschränktes Leben. Wenn der Tod im Konflikt mit
dem Leben obsiegt, endet das Leben
nicht, sondern ein neues Leben be­
ginnt. Das «alte» Leben existiert noch
weiterhin im neuen Leben, bis sich das
neue Leben fertig geformt, entwickelt
Ayfer Ercan Şat
hat. Konflikt und Veränderung
Das Wort Konflikt wird auf den ers­
ten Blick mit negativen Dingen ver­
bunden, weil es unter anderem Be­
griffe wie Gewalt und Kampf bein­
haltet. Aber das ist nicht immer so.
In der Natur wie auch in der Gesell­
schaft besteht immer ein Konflikt.
Das ist der Motor des Fortschritts
und der Entwicklung.
Konflikte wie zwischen alt und
neu, klein und gross sind allgegen­
wärtig in der Gesellschaft. Nehmen
wir einen kleinen Laden als Beispiel.
Kleine Läden existieren schon seit
eh und je und symbolisieren das Alte.
Grosse Einkaufszentren hingegen
das Neue. Zwischen diesen beiden
gibt es einen grossen Wettbewerb,
einen Konflikt. Doch der Sieger die­
ses Konflikts ist klar: die grossen
Einkaufszentren. Das ist ein Fort­
schritt für das Leben der Menschen.
Natürlich stimmt uns die Tatsache,
dass der Kleinladenbesitzer und sei­
ne Familie in ein neues Leben ge­
zwungen werden, traurig.
d i t
Leben und Tod
Ein ähnlicher Konflikt besteht zwi­
schen Leben und Tod. Auf den ersten
Blick sehen wir im Tod das Ende des
25
Kirche
Der kleine, pelzige Feuerdieb
In einer Welt vor unserer Zeit macht sich ein kleiner, pelziger Dieb auf den Weg zu den Göttern, um für die Menschen das Feuers zu
Illustrationen: Baobab Books
stehlen. Er versteckt es dort, wo die Beuteltiere ihre Jungen tragen und überlistet so die Erdmutter. So begann die Geschichte...
Auf dem Gipfel des Berges hütet die Herrin des Lichts das Feuer – aber nicht gut genug: Das kleine pelzige
Tier stiehlt es für die Menschen. Aber seine Tat bleibt nicht unbestraft ...
Baobab Books
Baobab Books ist ein gemeinnützi­
ger Verein mit Sitz in Basel. Im Zen­
trum unserer Arbeit steht das Buch,
das als Bildungs- und Kulturgut ge­
sellschaftliche Werte differenziert
vermitteln kann wie kaum ein an­
deres Medium.
Baobab Books fördert die Dar­
stellung kultureller Vielfalt in der
Kinder- und Jugendliteratur und
regt mit Publikationen und Projek­
ten zum Dialog und zur Reflexion
über das kulturelle Selbstverständ­
nis, über Vorurteile und Ausgren­
zung an.
Baobab Books
Jurastrasse 49
4053 Basel
061 333 27 27
baobabbooks.ch
[email protected]
26
Buchcover von Der Feuerdieb – Ladrón del fuego
Das Buch:
Ana paula Ojeda (Text) und Juan Palomino (Illustration):
Der Feuerdieb / Ladrón del Fuego
Ein zweisprachiges Bilderbuch aus Mexiko
© Baobab Books, 2015
32 Seiten, CHF 24.80
ISBN 978-3-905804-62-1
Ab 5 Jahren
Das Feuer fiel vom Himmel auf den
Gipfel des Berges und es war der Feu­
erdieb, der es von dort in die Welt
trug. «Der Feuerdieb» ist ein zwei­
sprachiges Bilderbuch, herausgege­
ben von Baobab Books in Basel.
Die Autorin Ana Paula Ojeda und
der Illustrator Juan Palomino stam­
men beide aus Mexiko. Mit poeti­
schen Bildern von farbiger Leucht­
kraft wird ein Ursprungsmythos aus
präkolumbianischer Zeit nacher­
zählt. Ein diebisches Opossum spielt
in dieser mystischen Welt die Haupt­
rolle. Seine Heldentat bleibt jedoch
nicht ungestraft, er muss ein zweites
Mal zum Leben erwachen und eine
neue Zeit nimmt ihren Anfang. Auf
die urzeitliche Nacht folgt der Tag,
und der Rhythmus der Jahreszeiten
mit Tod und Wiedergeburt kann be­
ginnen.
Zweisprachige Neugier
Seit 1989 sind bei Baobab Books
rund 65 Titel aus über 20 Ländern in
deutscher Übersetzung erschienen.
Zahlreiche Bücher haben Auszeich­
nungen erhalten. Mit seinen zwei­
sprachigen Bilderbüchern weckt
Baobab Books bei den jungen Lese­
rinnen und Lesern die Neugier auf
andere Welten und fördert die Aus­
einandersetzung mit kulturellen
Werten.
Sie können auf Deutsch und in
ihrer Originalsprache – z.B. Ara­
bisch, Chinesisch, Koreanisch oder
Persisch – gelesen werden. «Der Feu­
erdieb / Ladrón del fuego» ist eine
weitere Ergänzung dieses Pro­
gramms und erscheint in einer
deutsch-spanischen Ausgabe.
Das Buch erhalten Sie in Ihrer
Buchhandlung oder direkt bei Bao­
bab Books, Jurastrasse 49. Sie kön­
nen es auch auf baobabbooks.ch
bestellen.
Ina Remane
Kirche
Den Lebenden suchen
«In aller Frühe, beim Sonnenauf­
gang, in einem Garten, wohlrie­
chend …» So beginnt im Neuen Tes­
tament der Evangelist Lukas seinen
Osterbericht. Wie eine Idylle fängt
das an. Doch der Anfang des ersten
Ostersonntags wird nicht fröhlich
begangen. Vor einem offenen, leeren
Grab stehen einige Frauen. Sie su­
chen Jesus. Der ist nicht mehr da.
Doch sie spüren keine Osterfreude,
nur Ratlosigkeit, Trauer und Schre­
cken. Und sie weinen. Eine merk­
würdige, ganz unfeierliche Osterli­
turgie!
Auferstanden
Und dann hören die Frauen die Wor­
te: «Was sucht ihr den Lebenden bei
den Toten, er ist nicht hier, er ist auf­
erstanden». Diese Worte teilen nicht
mit: Weil er nicht hier ist, ist er also
auferstanden. Genau umgekehrt: Er
ist auferstanden, also ist er nicht
hier. Nachdem sie diese Worte ge­
hört haben, werden die Frauen ein­
geladen, Christus, dem Auferstande­
nen, zu begegnen. Wo? In Galiläa, in
Jerusalem und unterwegs nach Em­
maus werden sie ihm begegnen, und
wo zwei oder drei in seinem Namen
versammelt sind, ist er mitten unter
ihnen.
Christus, den Lebenden, suchen,
begegnen, dieser Auftrag, so abs­
trakt er auch klingt, besteht im
Grunde genommen in einem sehr
einfachen und realistischen Tun:
Hören, sich berühren lassen, aufbre­
chen, mit anderen unterwegs sein,
sich zueinander bekennen, Gemein­
schaft erleben. All dies sollten wir
einander im Alltag anbieten. So wer­
den auch wir dem Lebenden, Chris­
tus, begegnen. Frohe Ostern!
Pfarrerin Coosje Barink
Angebote Kleinhüningen
Mittwoch, 4. März und Mittwoch, 1. April, 15.00 Uhr
Altersstube
Gemeindehaus Wiesendamm
Donnerstag, 19. März, 23. und 30. April, 19.30 Uhr
Bibeltexte
Dorfkirche Kleinhüningen
Donnerstag, 26. März und 16. April, 19.30 Uhr
Taizélieder
Dorfkirche Kleinhüningen
Sonntag, 29. März, 19.00 Uhr
Dorfkirche Kleinhüningen. Bachkonzert mit I. Paegle (Sopran), A. Sta­
shenko (Orgel) und Th. Sehringer, Lesungen
Sonntag, 5. April, 11.00 Uhr
Dorfkirche Kleinhüningen. Ostergottesdienst. Anschliessend Oster­
lamm und Couscous im Gemeindezentrum Wiesendamm.
Angebote St. Matthäus:
Dienstag, 10. März, 11.30 - 13.00 Uhr
Oekumenischer Suppentag
Pfarreiheim Amerbachstrasse. Mit der Pfarrei St. Joseph
Mittwoch, 11. März, 14.30 Uhr
Seniorennachmittag
Gemeindezentrum St. Matthäus. Thema: Mosaiken und Fresken in der
Chorakirche, Istanbul
Freitag, 27. März und Freitag, 24. April, 16.00 Uhr
Gemeindetreffen
Gemeindezentrum St. Matthäus. Begegnung und Austausch
Sonntag, 29. März
Palmsonntaggottesdienst
Evang.-Methodistische Kirche, Riehenring 129. Zusammen mit der
evang.-methodistischen Gemeinde und dem Chor der EMK
Jeden Donnerstag, 12.00 Uhr
Mittagstisch für Senioren
Gemeindezentrum St. Matthäus
Jeden Sonntag, von 8 bis Nacht
Sonntagszimmer. Morgen- und Mittagsgebet, Essen, Gespräche und ak­
tives Mitgestalten erleben. 18 Uhr: Mitenandgottesdienst
Foto: Nicholas Schaffner
Jeden Dienstag, 15.00 - 19.00 Uhr
Café im Seitenschiff der Matthäuskirche
Dorfkirche Kleinhüningen
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Wichtige Links
Ausstellungen und
Galerien
Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstrasse 23, 061 681 66 98
Di – Fr 15 – 18 Uhr, Sa+So 11 – 17 Uhr
www.ausstellungsraum.ch
Bellevue
Ort für Fotografie
Breisacherstrasse 50
www.bellevue-fotografie.ch
Dock: Aktuelle Kunst in Basel
Klybeckstrasse 29, 061 556 40 66
Di 13.30 – 20 Uhr
Mi 13.30 – 17.30 Uhr
Fr 13.30 – 18.30 Uhr
www.dock-basel.ch
Kulturhaus Brasilea
Westquaistrasse 39, 061 262 39 39
www.brasilea.com
Museum Kleines Klingental
Unterer Rheinweg 26, 4058
Telefon 061 267 66 25
Mi + Sa 14 – 17 Uhr, So 10 – 17 Uhr,
www.mkk.ch
RappazMuseum
Klingental 11, 061 681 71 21
Mo bis Do 10 – 17 Uhr
www.rappazmuseum.ch
Computerkurse
Planet 13 – Internetcafé
Klybeckstrasse 60, 061 322 13 13
Di/Mi/Fr 10 – 18 Uhr
Sa – So 14 – 20 Uhr
www.planet13.ch
Diverses
Basel natürlich
www.baselnatuerlich.ch
Café Restaurant DA FRANCESCA
Francesca Scarpone
Mörsbergerstrasse 2, 061 681 13 38
www.dafrancesca.ch
drumrum
Raumschule – Baukultur sehen und
gestalten, Müllheimerstrasse 144,
076 384 64 94
www.drumrum-raumschule.ch
Erlen-Verein Basel
Erlenparkweg 110
www.erlen-verein.ch
Freiplatzaktion Basel
Florastrasse 12, 061 691 11 33
www.freiplatzaktion-basel.ch
GGG Stadtbibliothek Bläsi
Bläsiring 85, 061 692 32 00
Di 10–18.30 Uhr
Mi – Fr 14 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 16 Uhr
www.stadtbibliothekbasel.ch
HABS Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel
Postfach 1519, 4001 Basel
061 692 66 55
www.habs.ch
IG Rheinbogen
c/o Quartierkontaktstelle
Müllheimerstrasse 77, 061 691 94 84
www.rheinbogen.ch
28
JuAr Basel
Theodorskirchplatz 7, 061 683 72 20
juarbasel.ch
Kindertagesstätten MiniBasel
Drahtzugstrasse 60 und Müllheimerstrasse 144
www.minibasel.ch
Ostquai
Hafenstrasse 25, www.ostquai.ch
Perlengarten
eine neue Oase in der Erlenmatt
urbanagriculturebasel.ch/project/
perlengarten
Sonntagszimmer
Treffpunkt «Von 8 bis Nacht», eine
Plattform für verschiedene Angebote
kirchlicher und sozialer Institutionen
in der Matthäuskirche
www.sonntagszimmer.ch
SRK Basel
Hinterhof 165, Beratung, Hausaufgabenhilfe, Nähatelier und Spielmöglichkeiten für Kinder
Kleinhüningerstrasse 165
www.srk-basel.ch
Spielwerkstatt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
www.spielwerkstattbasel.ch
Vollmondbar
Hafenstrasse 25
www.vollmondimhafen.ch
Gesundheit
Austober
Körper- und Bewegungsschule
Christine Bannwart, Rappoltshof 10
www.austober.ch
Gsünder Basel
Güterstrasse 141, 4053 Basel
061 551 01 20,
www.gsuenderbasel.ch
Worldshop
Kultur für Kinder und Jugendliche
Klybeckstrasse 95
Telefon 078 666 76 23
worldshop-basel.ch
Musik und Meditation
Black Music Gesangsstunden
mit Sängerin Luana
Worldshop, Klybeckstrasse 59
Preise auf Anfrage
Nicholas 078 666 76 23
Senioren
akzent forum
Kurs- und Fitnesscenter 50+
Rheinfelderstrasse 29
061 206 44 66
www.akzent-forum.ch
Sport
Aikido–Club Aikikai Basel
Horburgstrasse 22
061 411 28 34
www.aikikaibs.ch
«Coaching am Instrument»
Walter Thoeni
Kandererstrasse 23, 061 321 05 44
www.wton.ch
Offene Turnhallen am Sonntag
Turnhallen Schulhaus Bläsi
Müllheimerstr. 94, 061 681 84 14
www.ideesport.ch
Afrikanisches Trommeln
mit Lukas Zimmerli
Musikpalast Klybeck, Altrheinweg 38
www.taxi-brousse.ch
Schach-Spielgruppe Trümmerfeld
Union, Bühnensaal, Klybeckstrasse 95
www.trümmerfeld.ch
Das Schiff
Westquaistrasse 19, 061 631 42 40
www.dasschiff.ch
Meditation in Bewegung
B. Gassmann / C+R Vontobel
Bärenfelserstrasse 10/3
061 692 55 21, 061 692 75 08
www.rebalancing-bega.ch/meditation
Musikbahnhof für Kinder,
«gare des enfants»
Schwarzwaldallee 200
www.garedunord.ch/garedesenfants
Musiklabor Klybeck
Samuel Dühsler und Kilian Dellers
Altrheinweg 38, 061 631 31 31
www.musikpalast.ch
Studio für Gesang und Bewegung
Sarah Satz, Bärenfelserstrasse 20
079 788 27 19
www.gesangundbewegung.ch
Quartiertreffpunkte
TV Horburg Basel
Weisskopf Susanne, 061 821 30 87
www.tv-horburg.ch
Theater und Kino
Junges Theater Basel
Klybeckstrasse 1b
Telefon 061 681 27 80
www.jungestheaterbasel.ch
Kaserne Basel
Klybeckstrasse 1b
Telefon 061 66 66 000
www.kaserne-basel.ch
Miriamsmirakel
Kofferkammertheater
Müllheimerstrasse 89
Telefon 061 692 57 15
www.miriamsmirakel.ch
neues kino
Klybeckstrasse 247
Telefon 061 693 44 77
www.neueskinobasel.ch
Planet 13
Klybeckstrasse 60
www.planet13.ch
Rebalancing
Integrative Bindegewebsmassage
Benno Gassmann
Bärenfelserstrasse 10, 061 692 55 21
www.rebalancing-bega.ch
Aktienmühle – Freiraum fürs Klybeck
Daniel Jansen
Gärtnerstrasse 46
www.aktienmuehle.ch
Systemische Beratungen
Monika Müller Weber
Bärenfelserstrasse 43
www.monikaweber.ch
ATD Vierte Welt Region Basel
Wiesendamm 14, 061 692 92 05
www.vierte-welt.ch
Sonntagsmarkt auf der Erlenmatt
Telefon 061 683 36 70
www.sonntagsmarkt.ch
Yogakurse mit Sebastian Smolyn
Bahnkantine, Erlenstr. 21
Telefon 078 923 60 52
www.smolynyoga.com
Kultur- und Begegnungszentrum
Union
Klybeckstrasse 95, 061 683 23 43
www.quartiertreffpunktebasel.ch/union
www.union-basel.ch
Verein Matthäusmarkt
Markgräflerstrasse 47, 061 691 84 26
www.matthaeusmarkt.ch
Jugendtreffpunkte
Mädchentreffpunkt Mädona
Untere Rebgasse 27, 061 683 37 60
www.bfa-maedona.ch
Dreirosen-Brückenkopf
Unterer Rheinweg 168,061 681 95 65
www.dreirosen.ch
Evangelische Stadtmission Basel
Vogesenstrasse 28, 4056 Basel
Telefon 061 383 03 33
www.stadtmission-bs.ch
Mobile Jugendarbeit
Oetlingerstrasse 173, 061 683 01 65
www.mjabasel.ch
Quartiertreffpunkt Kasernenareal
Kasernenstrasse 23, 061 681 29 46
Di – Sa 14 – 18 Uhr
www.quartiertreffpunktebasel.ch/
kasernentreff
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
061 534 48 48
www.quartiertreffpunktebasel.ch/
kleinhueningen
Verein V.i.P («Vereinigung interessierter Personen»)
Erlenstrasse 21, 061 683 36 70
www.vip-basel.ch
Wochenmärkte
Kinderbetreuung
Aiju Binggis
Frühe Förderung und Integration der
speziellen Art
Mo – Fr, 9 – 11 Uhr; Do, 15 – 17 Uhr
Cecil Molina, Tel. 077 466 62 25
Quartiertreffpunkt Kasernenareal,
Kasernenstr. 23,
www.qtp-basel.ch/kasernentreff
Was Wann
Wo?
Wir publizieren Ihren Anlass:
[email protected]
Quartierzeitung mozaik
Klybeckstrasse 59, 4057 Basel
061 681 47 60
Diese Liste stellt eine aktuelle Auswahl dar. Die vollständige Liste finden sie auf mozaikzeitung.ch
Jeden Montag
7.30 – ca. 8.30 Uhr
Meditation in Bewegung
Bärenfelserstr. 10, 3. Stock,
Näheres unter Kursangebote
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Schmätterling»
Nicole Schlaich/Nicole Meier
Kleinhüningerstrasse 205
061 631 60 82 oder 079 299 66 14
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Wiesefröschli»
Giessliweg in der Baracke,
Marlies Koch, Tel. 061 681 20 29
Seitenschiff und bei schönem Wetter
auf dem Matthäusplatz
15 – 18 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
Tel. 061 321 12 12, Giessliweg 53
16 – 18 Uhr
Infozentrum Tram 8 grenzenlos
Tel. 0842 008 008
17 – 18.20 Uhr
Worldshop Roundabout
Streetdance für Mädchen
Klybeckstrasse 95
Sandra Karth, Tel. 061 922 03 43
17 Uhr
Kreativer Tanz für Kinder
ab 4 Jahren, Bläsiring 97 (Mehrzweckraum), Maria Pedreira, 076 547
18 39
19 – 20.30 Uhr
Matthäus-Chor
Singen mit Gabriele Glashagen,
Matthäuskirche
19.30 – 21 Uhr
QIGONG
Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene, Kirchgemeindehaus St. Matthäus,
Leitung: Arun Signer, Tel. 061 692 02 50
19 – 20.30 Uhr
Ausdrucksmalen
Raphaela Lempen, Matthäusstr. 18,
Tel. 061 683 84 38
Jeden Mittwoch
14 – 17 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129,
Susanne Zurbrügg, 076 675 84 10
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129, Marion Voellmy,
061 601 06 44
15 – 17 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
Tel. 061 321 12 12, Giessliweg 53
8.30 – 11.30 Uhr
Nähatelier «Hinterhof 165»
Kleinhüningerstr. 165, SRK Basel,
061 632 02 24
18 – 21 Uhr
Selbsthilfegruppe für Sozialhilfe­
bezügerInnen
Zentrum Selbsthilfe, Feldbergstr. 55
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Wiesefröschli»
Giessliweg in der Baracke,
Marlies Koch, 061 681 20 29
18.30 – 19.45 Uhr
Capoeira Angola
Aula Dreirosenschulhaus,
Breisacherstrasse 134,
Barbara Da Conceiçâo, 061 321 15 31
13 Uhr
Kindertheater
Restaurant Drei Könige, Kleinhüningeranlage 39, 076 412 58 04
19.30 – 21 Uhr
Tanzimprovisation
Verena Thüring, Breisacherstr. 23,
061 691 93 67
Jeden Dienstag
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Schmätterling»
Nicole Schlaich/Nicole Meier
Kleinhüningerstrasse 205
061 631 60 82 oder 079 299 66 14
14 – 16 Uhr
Kasernengruppe
im Treffpunkt Kaserne, Pro Senectute,
Tel. 061 206 44 44
14 – 18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
15 – 17 Uhr
Das Matthäus-Café in der
Alltagskirche St. Matthäus
14 – 17 Uhr
Worldshop KinderCafé
Klybeckstrasse 95
Nicholas Schaffner 078 666 76 23
14 – 17 Uhr
Spiel-Estrich Kaserne
Klybeckstr. 1B, Pia Vonarburg
079 917 15 87 14 – 18 Uhr
Buebetreff St. Joseph
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
15 – 16 Uhr
Deutsche Konversation für Frauen
mit Ines Rivera, Treffpunkt für interkulturelle Begegnung, Markgräflerstr. 79
15 – 16.30 Uhr
Muki-Turnen
2–5 Jahre, Kleinhüningerschulhaus,
Damenriege TV Kleinhüningen,
Ulrike Obrist, 061 631 39 85
15 – 17 Uhr
spielbox für Kinder
7–12 Jahre, Monika Brunnenkant,
061 321 12 12, Giessliweg 53
14 – 17 Uhr
Spielgruppe Riehenring
Riehenring 129,
Susanne Zurbrügg, 076 675 84 10
15 – 17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, 076 261 61 43, Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
14 – 18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
16 – 19 Uhr
Worldshop Capoeira
für Kinder und Jugendliche,
Claudia Coelho, Tel. 078 815 95 31
15 – 16.30 Uhr (14-täglich)
Mal-Atelier
für Kinder ab 4 Jahren, Raphaela
Lempen, Matthäusstr. 18,
061 683 84 38
ab 17.30 Uhr
aquademie Kleinhüningen,
diverse Altersstufen
Schulhaus-Schwimmbad Kleinhüningen, Anmeldung: Ruedi Fäh,
Tel. 061 811 38 54/079 675 17 33
15 – 17.30 Uhr
Spielgruppe Füchsli
Samira Kaltenbach, 076 261 61 43, Kasernentreff an der Kasernenstr. 23
17.45 – 20 Uhr
Turnverein Horburg turnt und spielt
in der Dreirosenturnhalle,
OS Dreirosen, Breisacherstr. 134
18.15 – 19.15 Uhr
Glaibasler Herzgruppe
«Gesund werden – gesund bleiben»
Turnhalle Schulhaus Kleinhüningen
Dorfstr. 51, 079 102 36 75
19 – 20.30 Uhr (2. Mittwoch im Monat)
Selbststärkende Gemeinschaft
Ulrike Schaefer, 061 321 96 60, www.
ulrikeschaefer.ch, Quartiertreffpunkt
Kleinhüningen, Kleinhüningerstr. 205
20 – 22 Uhr (unregelmässige Termine)
Balkantänze-Tanzkurs für alle
Katja Hugenschmidt, 061 301 12 91,
im Union, Klybeckstr. 95, 2. Stock
20 – 21.30 Uhr
Schwimmen im Quartier
Bläsischulhaus, Betreuung Verein
Matthäusplatz – unser Platz
20 – 21.45 Uhr
Capoeira Angola
Aula Dreirosenschulhaus, Breisacherstr. 134, Barbara Da Conceiçâo,
061 321 15 31
20.15 – 21.45 Uhr
Netzball, [email protected]
Dreirosenturnhalle
Jeden Donnerstag
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Schmätterling»
Nicole Schlaich/Nicole Meier
Kleinhüningerstrasse 205
061 631 60 82 oder 079 299 66 14
8.30 – 11.30 Uhr
Spielgruppe «Riehenring»
Riehenring 129, Marion Voellmy,
061 601 06 44
9–11.15 Uhr
Café Bâlance
Seniorentreffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstr. 205,
061 534 48 84/80
11.30 – 13.30 Uhr
Mittagstisch für Senioren
Gemeindezentrum St. Matthäus
13.30 – 15 Uhr
Bewerbungen schreiben?
Unterstützung für Fremdsprachige
D/E/F/IT/SRK/RU, 061 322 48 80,
www.marcius.ch
17 – 20 Uhr
Worldshop Culture Kitchen
Kochen mit Kindern und Jugend­
lichen, gratis, Klybeckstrasse 95,
worldshop-basel.ch
Nicholas Schaffner, 078 666 76 23
20.30 – 21.30 Uhr
Papa-Fussball Plausch-Kick für Väter
Nik, Müllheimerstr. 77,
061 556 29 99
Theobald Bärwart-Turnhalle
Jeden Freitag
10 – 11 Uhr
Heilende Bewegungen in Kleingruppe
Gemeinschaftspraxis Clarahofweg 16
Tel. 061 322 48 80, www.marcius.ch
14 – 18 Uhr
Computer für Alle!
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
18 Uhr
Sportlektionen
Buben und Mädchen 5 – 10 Jahre,
Turnverein Kleinbasel, Halle 6 des
Gymnasiums Bäumlihof
19 Uhr
Theatergruppe Niemandsland
Davide Maniscalco, 078 635 71 83,
Union, Klybeckstr. 95
Jeden Samstag
10 – 12 Uhr
Öffentliches Hallenbad (nur Frauen)
Schulhaus Kleinhüningen, Dorfstr. 51
12 – 17 Uhr
Öffentliches Hallenbad
Schulhaus Kleinhüningen, Dorfstr. 51
14 – 17 Uhr
Robi Horburg
Aktionen zu verschiedenen Themen,
Wiesenschanzweg 49,
061 692 88 73
14 – 17 Uhr
Spiel-Estrich Kaserne
Klybeckstr. 1B, 079 917 15 87
14 – 18 Uhr
Buebetreff St. Joseph
Jugendräume St. Joseph,
Amerbachstr. 11
29
Jeden Sonntag
10.30 Uhr
ELIM-Gottesdienste
Haltingerstr. 4, 1.+3. So./Monat
10 – 17 Uhr
Öffentliches Hallenbad
Schulhaus Kleinhüningen, Dorfstr. 51
13 – 18 Uhr
Freizeithalle Dreirosen
für Erwachsene, SeniorInnen, Kinder
in Begleitung, Unterer Rheinweg 168
20.30–21.15 Uhr
Zauberabend
Tischzauberei mit Karten und Münzenkunststücken, für Verpflegung ist
gesorgt. Kontakt: Patrick Frei, Brombacherstr. 33, Tel. 061 681 78 26,
Immer am 1. Sonntagabend im Monat.
Offene Turnhallen am Sonntag
Turnhallen Bläsischule,
Müllheimerstr. 94, 061 681 84 14,
www.ideesport.ch
Auswahl März bis Juni
Mi, 4.3. und 11.3., 14.30 Uhr
Anna, Klostermagd zu Klingental
Szenischer Rundgang von und mit
Satu Blanc für Kinder von 8 bis 11,
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26, www.mkk.ch
Do, 5.3., 19.30h
Zem jäse Jass
Das Jassturnier schlechthin (Schieber), David Beerli 079 240 66 57
Sääli 1, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
Fr, 6.3, 20 Uhr
Salon: Verspielte Intensivmusik
H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95,
www.h95.ch
Sa, 7.3. Nachtfalter
Performance, Licht, Kunst
H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95,
www.h95.ch
7.3. bis 26.4, Sa/So, 11 bis 17 Uhr
Still Leben – Rheinhafen Basel
BelleVue – Ort für Fotografie
Breisacherstr. 50, www.bellevue-fotografie.ch
So, 8.3., 10 – 12 Uhr
Quartiersbrunch mit Kinderpiazza
Grosser Saal, Union, Klybeckstr. 95,
www.union-basel.ch
So, 8.3., 11 – 12 Uhr
Theatersonntag: Das ZeitTaxi
anschliessend Suppe-z’Mittag
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
So, 8.3., 12.30 Uhr
KINDERKINO: Ponyo - das grosse
Abenteuer am Meer (Japan, 2008)
Sääli 2, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
So, 8.3., 15 Uhr
Führung: Rosental + Erlenmatt
Gestern, Heute, Morgen
Anmeldung: David Beerli 079 240 66
57, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 2
Di, 10.3., 19 Uhr
ATD Regionalgruppe-Treffen
Tel. 061 692 92 05, www.vierte-welt.ch,
Wiesendamm 14 (Endstation Tram 8)
30
Mi, 11.3., 20 Uhr
BYOM (Bring your own movie):
«Hugo Koblet – pedaleur de
charme»
VORGESCHLAGEN VON: David Beerli
Sääli 1, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
Fr, 13.3., 18.30 Uhr
Quartier-Essen
Wir wollen das gemeinsame Essen
pflegen.
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
Sa, 14. März, 14 Uhr
Industriekultur in der Region Basel
Führung mit Simon Wenger
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26, www.industriekultur.ch
Sa, 14.3., 20 Uhr
Bâleafrikart
Veranstalter: BâleAfrikArt und Union
Grosser Saal, Union, Klybeckstr. 95,
www.union-basel.ch
Di, 16.3., 15.30 – 17 Uhr
Filmnachmittag: Von Heute auf
Morgen.
Ein Film von Frank Matter über das
Älterwerden in Basel.
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
Do, 18. 3., ab 20.30 Uhr
MILONGA – Tangoball
Mit Claudia Yeboah und Milongita
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
Do, 19.3., 15.30 – 16.30 Uhr
Buchstart und Gschichtetaxi im
offenen Treff
Bücher, Spiel, Geschichten mit Barbara Schwarz, QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
19.3. – 22.3., jeweils 20 Uhr
Salon: Crystal Tears
Klang, Musik, Installation, Musiker
und Publikum werden Teil eines
Gesamten.
H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95,
www.h95.ch
Sa, 21.3., 12 Uhr
Ugadhi
Indisches Tanzfest für alle inklusive
Mittagessen. Veranstalter: www.icasonline.com
Grosser Saal, Union, Klybeckstr. 95
Sa, 21.3., 21 Uhr,
So, 22.3., 11 – 17 Uhr
Samen Sonntag
Saatgut tauschen, Wissen teilen, sich
vernetzen, Klybeckstrasse 247
(Hinterhaus/ Neues Kino)
So, 22.3. und 29.3., 11 Uhr
Anna, Klostermagd zu Klingental
Szenischer Rundgang von und mit
Satu Blanc für Kinder von 8 bis 11
Jahren
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26, www.mkk.ch
So, 22.3., 13 – 14 Uhr
«Der Rheinhafen – Basler Drehscheibe des Welthandels»
Anmeldung bis 19.3. unter 061 267
66 25 / 42, Museum „Verkehrsdrehscheibe Schweiz“, Westquaistr. 2,
www.verkehrsdrehscheibe.ch
So, 22.3., 14 – 17 Uhr
Spielsonntag für alle von 5 – 99
Ein Saal voller Spiele, eingerichtet von
Ludothek, Spielwerkstatt, Quartiertreffpunkt und Leseförderung.
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
So, 22.3., 14.30 Uhr
Die Geschichte der Erlenmatt 1859
bis heute
Anmeldung: Judith und Ruedi Bachmann, Tel. 061 692 12 58
Quartiertreffpunkt Erlenmatt/Rosental, Erlenstrasse 21
Di, 24.3. & Mi, 25.3., 8.30 – 10 Uhr
Elterncafé
QTP Kleinhüningen, Kleinhüningerstrasse 205
Mi, 25.3., 20 Uhr
BYOM (Bring your own movie):
«Spiel mir das Lied vom Tod»
Idee: Edith Tellier
Sääli 1, Quartiertreffpunkt Erlenmatt/
Rosental, Erlenstrasse 21
Mi, 25. März, 19.30 Uhr
Rheinhafen Basel im Fokus
Referat von Hans-Peter Bärtschi,
Technik- und Wirtschaftshistoriker
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26,
www.industriekultur.ch
So, 29.3., 10.30 Uhr
ATD: Café Dimanche
Tel. 061 692 92 05, www.vierte-welt.ch,
Wiesendamm 14 (Endstation Tram 8)
So, 29.3., 11 – 13.30 Uhr
Sound of Swing Quintett
Jazz-Matinees im Klybeck-Casino,
Klybeckstr. 34
Fr, 17.4, 20.30 Uhr
Caffé Michelangelo: Ein Kammermusikabend
Musik von Dimitri Shostakovich
H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95,
www.h95.ch
Mi, 22.4. und 29.4., 14.30 Uhr
Das Klingental – Vom Refektoriumsgebäude zur Stadterweiterung
Führung: Christoph Matt,
Archäologische Bodenforschung
Museum Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26, www.mkk.ch
Mi, 22.4., 18.15 – 19.30 Uhr
Tuchschmuggel nach Frankreich im
18. Jh.
Referat: Axel Christoph Gampp
Forum für Wort und Musik im
Refektorium Kleines Klingental,
Unterer Rheinweg 26
Mi, 17.6., 18.15 – 19.30 Uhr
Die Basler Bischöfe und ihre Untertanen im 15. Jh.
Referat: Kurt Weissen
Forum für Wort und Musik im
Refektorium Kleines Klingental,
Unterer Rheinweg 26
So, 28.6., 11 – 13.30 Uhr
The Groovin’ Four
Jazz-Matinees im Klybeck-Casino,
Klybeckstr. 34
Neu im Quartier
Spielgruppe Mini Bläsi
Mo-Do 9 – 11.30 und 14 – 16 Uhr
Bläsiring 150, 079 223 22 56
minibasel.ch
Spielgruppe Mini Ummah
Für Kinder 3 – 5 Jahre
Mo-Fr, 9 – 11.30 und 14 – 16.30
Ki-Ta Mini Ummah
Für Kinder 0 – 7 Jahre
Mo – Fr, 6.30 – 18.30
Bläsiring 150, 077 406 77 47
Aziz Osmanoglu, Verein Mini Ummah
Jeden Freitag, 14 – 17 Uhr
Schreibstube
Freiwillige unterstützen sie bei schriftlichen Arbeiten, wie Ausfüllen der
Steuererklärung, Bewerbungen verfassen etc. Computer stehen zur Verfügung.
Quartiertreffpunkt Kleinhüningen
Kleinhüningerstrasse 205
-> Falls Sie neue Dienstleistungen,
Produkte oder Orte publizieren
möchten, hier wäre der Platz dazu.
Bitte senden Sie Ihre Meldung an
[email protected]
kleinStadtgespräch
Mi, 20. Mai, 19-20.30 Uhr
Hotel Balade, Klingental 8
Saubere Luft an der Feldbergstrasse
– Feinstaub oder Tram – versticken
oder verlärmen?
Vorveranstaltung für die Umwelttage
Basel, 4.–7. Juni mit öffentlichen
Aktivitäten in der ganzen Stadt.
www.umwelttage-basel.ch
So, 26.4., 11–13.30 Uhr
Firehouse Six plus 1
Jazz-Matinees im Klybeck-Casino,
Klybeckstr. 34
Bitte beachten:
Fr, 24.4., 20.30 Uhr
Salon: Heine – Liszt
mit Melodramen von Carl Reinecke.
H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95,
www.h95.ch
Sie halten das erste im
Eigenverlag hergestellte
mozaik in den Händen!
Das muss gefeiert werden!
Mi, 20.5., 18.15 – 19.30 Uhr
Susanna Magdalena von Bärenfels
(1750-1837)
Referat: Margret Ribbert
Forum für Wort und Musik im Refektorium Kleines Klingental, Unterer
Rheinweg 26
So, 31.5., 11 – 13.30 Uhr
Wizards of Creole Jazz
Jazz-Matinees im Klybeck-Casino,
Klybeckstr. 34
Und zwar am Mittwoch, den 15.
April. Um 11 Uhr veranstalten wir
eine Pressekonferenz. Abends ab 17
Uhr ist die Quartierbevölkerung
ganz herzlich eingeladen, mit uns
im Büro Klybeckstrasse 59 anzu­
stossen. Willkommen!
Gratis Ausgaben
Vor schau
dd i i t t
e
mozaik
mozaik Haziran
mozaik
im Juni
Sayısı
in June
Gewerbe
Tikaret
Local Business
soziales, innovatives,
alteingesessenes
sosyal, yenilikçlik,
köklü
Social firms, innovative Ideas,
old Companies
Tr ä g e r ve r e i n m oza i k
Mitgliederversammlung
bg. Liebe Mitglieder, Sie sind zu unserer Jahresversammlung 2015 für das
Geschäftsjahr 2014 eingeladen. Sie findet am Mittwoch, den 22. April,
19.30 Uhr im Bäizli, Bärenfelserstrasse 36, statt.
Schriftliche Anträge müssen bis 31. März an den Präsidenten eingereicht
werden. Anschliessend an die JV (ca. 21 Uhr) offeriert mozaik einen Imbiss
und lädt zum gemütlichen Austausch. Daher benötigen wir eine Anmeldung
bis 31. März 2015 bei Benno Gassmann, 061 692 55 21, [email protected]
Engagieren Sie sich!
Gehören Sie zu den QuartierbewohnerInnen, die sich immer wieder über
das Erscheinen von mozaik freuen? Hätten Sie allenfalls Zeit und Lust, in
irgendeiner Form bei mozaik mitzuhelfen? Sei es in der Redaktion, beim
Verteilen der Zeitung in die Briefkästen, beim Fotografieren oder Filmen,
oder beim Akquirieren von Inseraten (25% Provision)? Wenn Sie sich ange­
sprochen fühlen, freuen wir uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
Termine
Redaktionssitzung für 2 /2015
Thema: Gewerbe (soziales/innova­
tives, alteingesessenes)
Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr
Redaktionsschluss:
Samstag, 2. Mai
Verteilung
Möchten Sie helfen, die Quartier­
zeitung zu verteilen? Judith Bach­
mann freut sich, Sie in diese Auf­
gabe einzuführen. 061 692 12 58
Bitte ermöglichen Sie nach
dem 20. Mai unseren Verteilenden den Zugang zu den
Briefkästen. Vielen Dank!
Impressum
mozaik
Quartierzeitung für das Untere Kleinbasel, Nummer 1/2015, 14. Jahrgang
Auflage 16 500 Exemplare, verteilt in alle Haushalte von 4057 Basel
Erscheint vier Mal jährlich. Website: mozaikzeitung.ch
Herausgeber
Trägerverein Quartierzeitung mozaik
Postadresse
Klybeckstrasse 59, 4057 Basel. Öffnungszeiten: Jeweils Dienstag, 9–12 Uhr,
Postcheckkonto: 40-779399-1. Spenden sind willkommen!
RedaktionsteamJudith und Ruedi Bachmann (Regio), Coosje Barink (Kirche), Esra Beyazgül, Benno Gassmann (Kulturen), Madeleine Hunziker (Kolumne), Nicholas Schaffner,
Stefan Schnyder, Edith Schweizer-Völker, Kinderkrippe Stromboli (Jugendseite),
Christian Vontobel (Listen), Theres Wernli
Fotos
Jum Soon Kim, Yvonne Schmid-Angst
Lektorat
Christian Vontobel
Schluss- und Webredaktion: Nicholas Schaffner, Klybeckstrasse 59, 4057 Basel, 061 681 47 60 (Di. 9–12h)
Mobiltelefon 078 666 76 23, [email protected]
Was ist los?
Christian Vontobel, [email protected], [email protected]
Übersetzungen
Esra Beyazgül, Anthony Tilke, Zara und Kelmend Useini
Englische Seite
Anthony Tilke
Türkische Seite
Ayfer Ercan Şat
Albanische Seite
Zara und Kelmend Useini
VerteilerInnen
Judith Bachmann und Team. Bemerkungen und Beschwerden: 061 692 12 58
Gestaltungskonzept
ideja, Agentur für Kommunikation, Wilfried Storz, www.ideja.ch
Druck
Mittelland-Zeitungsdruck AG, Aarau
Adressen und Finanzen: Oskar Bender, [email protected], 061 691 34 96
Inserate-Annahme: Gregor Muntwiler, [email protected], 061 263 70 80
Paolo Saba, [email protected], 061 692 46 34
Die Zeitung ist an folgenden
Standorten in kleinen Zeitungsboxen erhältlich:
• Alevitischer Verein,
Brombacherstrasse 27
• Alfa Druck, Feldbergstr. 115
• A LIMA Markt, Bläsiring
• A ktienmühle, Gärtnerstr. 46
• Bachegge, Erasmusplatz
• Bahnkantine, Erlenmatt
• Bewegung ATD 4. Welt,
Wiesendamm 14
• Bläsi-Bibliothek, Bläsiring 85
• Café Barock, Ecke Untere
Rebgasse/Kasernenstrasse
• Capri-Bar, Wiesenplatz,
Inselstrasse 79
•C
OOP Klybeck, Klybeckstr. 142
•C
OOP Wiesenplatz, Inselstr. 76
• Demenzladen, Erasmusplatz
• Drei-Rosen-Buvette,
Unterer Rheinweg
• Drei Rosen Freizeithalle,
Unterer Rheinweg 168
• Devi’s Egg-Lädeli,
Oetlingerstrasse 35
• Erasmus-Lädeli,
Feldbergstrasse 32
•K
inderclub G 58, Giessliweg 58
• Kiosk Hammereck,
Hammerstrasse 91
• Kiosk58, Mattenstrasse 53
• Matthäusmarkt am Samstag
• Musikpalast, Altrheinweg 38
• PEJA, Klybeckstrasse 42
• planet 13, Internetcafé,
Klybeckstrasse 60
• Q uartiertreff Kasernenareal
• Treffpunkt Kleinhüningen,
Kleinhüningerstrasse 205
• Q uartiertreff RosentalErlenmatt
• Q uartiertreff Union
Klybeckstrasse 95
• Q uartierzeitung mozaik,
Klybeckstrasse 59
• Restaurant Balade,
Klingenthal 8
• Restaurant Parterre,
Klybeckstrasse 1b
• Restaurant Platanenhof,
Klybeckstrasse 241
• Robi Horburg,
Wiesenschanzweg 49
• Singh Indien Food,
Erasmusplatz 16
• S tadtteilsekretariat,
Klybeckstrasse 61
• Worldshop,
Klybeckstrasse 95
• Ziegler Café Claraplatz,
Untere Rebgasse 16
Weitere Standorte sind willkommen. Bitte bei [email protected]
mozaikzeitung.ch melden.
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