Ein Tag der besonderen Freude und des Jubels

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Ein Tag der besonderen Freude und des Jubels
FAKTOR
wirtschaft
Die Zeitung der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg | www.neubrandenburg.ihk.de
Innovation und Umwelt
Foto: kfw
Energiewende
unter Kontrolle S. 11
|
Dezember 2011
Amtliche Bekanntmachungen
Wirtschaftssatzung 2012
beschlossen
S. 25
Ein Tag der besonderen Freude und des Jubels
IHK zu Neubrandenburg ehrt 44 Auszubildende als Beste ihres Jahrganges
Foto: Thomas Kunsch / Bildbearbeitung: LogoMedia
Neubrandenburg. Für ihre herausragenden
Leistungen in der beruflichen Erstausbildung hat die Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg Mitte November
die Besten in ihrem Beruf gewürdigt. Von
den rund 2600 jungen Leuten, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen vor
der IHK abgelegt hatten, haben diese 44
Mädchen und Jungen zwischen 85 und
98 Punkten erreicht. Von 100 möglichen.
„Das ist Spitze“, meinten Präsident Manfred Ruprecht (Dritter von rechts), Vizepräsident Peter Gebser (Dritter von links)
und Hauptgeschäftsführerin Petra Hintze
(Mitte).
Nicht genug damit: Unter den 44
Top-Nachwuchskräften gibt es einen,
der mit insgesamt 92 Punkten in seiner
Berufsgruppe bundesbester Azubi geworden ist: Friedrich Hellwig. (5. Reihe,
rechts). Als gelernter Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie
arbeitet er jetzt in seinem einstigen
Ausbildungsbetrieb weiter, der Lithonplus GmbH & Co. KG in Demmin. Mit
Friedrich Hellwig gibt es zum dritten
Mal in Folge einen Absolventen unter
den Bundesbesten, der aus der Kammerregion Neubrandenburg kommt.
Lesen Sie mehr über die „Bestenehrung
2011“ und Friedrich Hellwig auf den
Seiten 8 und 10.
Ivonne Schnell
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Weniger Statistikaufwand
Berlin. Am 1. Januar 2012 werden Änderungen des Beherbergungsstatistikund des Handelsstatistikgesetzes in
Kraft treten.
Die wichtigste Änderung betrifft die
Aufnahme eines neuen Merkmals „Zimmerauslastung“ für Hotelbetriebe mit 25
und mehr Gästezimmern. Gleichzeitig
entlastet das Gesetz kleinere Betriebe,
indem es die Auskunftspflicht auf Betriebe mit 10 und mehr Betten anhebt.
Bisher lag die Schwelle bei 9 Betten.
Im Bereich Handelsstatistik werden
kleine und mittelgroße Unternehmen
von Berichtspflichten entlastet. Die
Grenzen für die statistische Berichtspflicht im Kfz-Handel werden auf 10
Mio. Euro Jahresumsatz oder mindestens 100 Beschäftigte und im Großhandel auf 20 Mio. Euro Jahresumsatz
oder mindestens 100 Beschäftigte angehoben.
PM
Tourismus für alle
Berlin. Die Bundesregierung setzt sich
dafür ein, dass das barrierefreie Reisen
in der gesamten touristischen Leistungskette verankert wird. Ernst Burgbacher,
Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, gab unlängst den Startschuss
für ein Projekt zur „Entwicklung und
Vermarktung barrierefreier Angebote
und Dienstleistungen im Sinne eines
Tourismus für Alle in Deutschland“.PM
Neues PKW-Label
Berlin. Beim Neuwagenverkauf gilt seit
dem 1. Dezember: Alle Autos, die zum
Verkauf oder Leasing angeboten werden, müssen mit dem neuen Pkw-Label
gekennzeichnet werden. Darauf weist
die Deutsche Energie-Agentur GmbH
(dena) Hersteller, Händler und Leasingunternehmen hin.
Das neue Label zeigt, ähnlich wie die
Kennzeichnung für Haushaltsgeräte,
mit einer farbigen CO2-Effizienzskala
von A+ (grün und sehr effizient) bis G
(rot und wenig effizient), wie klimafreundlich ein Auto ist. PM
Faktor exklusiv mit folgenden Themen:
RECHT
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Festtage
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2
Inhalt
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 Titelthema
Ein frohes Fest
und ein erfolgreiches 2012!
3 Traditionelles zum Fest im Maritim
4 Weihnachtsmärkte ziehen Tausende an
Mitten im Advent, kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel sagen wir Ihnen Danke für ein Jahr gemeinsamer Arbeit; für eine Zeit, in der wir mit Ihnen, den
Unternehmerinnen und Unternehmen, zehn Ausgaben der Zeitung „Faktor Wirtschaft“ prall gefüllt
mit Informationen aus der Wirtschaft und für
die Wirtschaft produziert haben. Daran möchten wir auch im kommenden Jahr anknüpfen
und diese ergebnisreiche Arbeit mit Ihnen
fortsetzen.
Prall gefüllt ist das „Geschenke-Paket“ für die Gäste
Eine Auswahl von „Faktor Wirtschaft“
Der Greifswalder Weihnachtsmarkt lädt
noch bis zum 21. Dezember ein.
Foto: Hansestadt Greifswald
5 Auf Weihnachtsansturm bestens vorbereitet
„Faktor Wirtschaft“ besucht Drogisten Gerd Spangenberg
Vollversammlung
6 Vollversammlung beschließt Wirtschaftssatzung
Für die bevorstehenden Tage des Weihnachtsfestes
und Jahreswechsels wünschen wir Ihnen, dass
Sie die festliche Atmosphäre im Kreise Ihrer
Familien genießen können.
Torsten Haasch zum neuen Hauptgeschäftsführer ab
1. Juli 2012 bestellt
Aus- und Weiterbildung
9 D
er Schulpreis ist vergeben
Frohe Weihnacht und ein
erfolgreiches 2012!
Neubrandenburger Klassen räumen ab
10 Friedrich Hellwig im Porträt
Bundesbester Azubi hat in Demmin gelernt
Peter Gebser (r.), Vizepräsident der IHK,
gratuliert Friedrich Hellwig zu dessen
herausragenden Prüfungsergebnissen.
IHK zu Neubrandenburg,
vmm wirtschaftsverlag und
Redaktion „Faktor Wirtschaft“
Foto: Thomas Kunsch
Innovation und Umwelt
11 Arbeitskreis Umwelt bei EWN
Bedeutendes Unternehmen für die Region
InTernational
12 Marschall stellt seine Pläne vor
ZITIERT
Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis begrüßt Top-Gast
Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen
anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.
Als ein anerkanntes und begehrtes Forum zum Gedankenaustausch zwischen Deutschen und Polen erwies sich im
November erneut der Deutsch-Polnische Wirtschaftskreis –
Foto: Thomas Kunsch
von der IHK organisert.
Roswitha Bloch, deutsche Lyrikerin
Wenn das Haus durchsichtig wird, gehören die Sterne mit zum
Fest.
Hugo von Hofmannsthal, österreichischer Lyriker
➤ Service
Weihnachten – das Fest der Sinne, wenn es denn sinnvoll ist,
Unsinniges, wie Haushaltsgeräte zu verschenken.
Gudrun Kropp, Lyrikerin
Weihnachten hält die Zeit zusammen.
Unbekannt
21 Wirtschaftsnachrichten
25 Amtliche Bekanntmachungen
26 Service
28 Handelsregister
30 Termine / Weiterbildungsangebote
31 Faktor Kultur / Vorschau / Impressum
Dezember 2011
Titelthema
Faktor Wirtschaft
3
www.neubrandenburg.ihk.de
 Pommersche Weihnachtsbräuche an der Ostseeküste
Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf verwöhnt Gäste mit erlesenem Programm zu den Festtagen
Heringsdorf. Fackelwanderung, Lager- schaft“ aus. So bereitet das Maritim für
feuer,
Weihnachtsbaumschmücken, den 23. Dezember „Die Lüttenweihnacht
Christvesper, Ortspaziergang entlang der – Weihnacht für Mensch und Tier“ vor.
Kaiserbäder-Architektur, Gaumenfreu- Zunächst können die Gäste überlieferten
den… – Das Weihnachtspaket, das das Weihnachtsgeschichten im Wintergarten
Team vom Maritim
des Hauses lauschen,
Hotel Kaiserhof für
bevor es dann hi Unsere Gäste lieben
seine Gäste geschnürt
naus in den Heringsdas Traditionelle.
hat, ist prall gefüllt.
dorfer Forst geht, wo
„Dabei setzen wir auf
gemeinsam mit dem
pommersche Weihnachtsbräuche, die Förster ein Baum mit Leckereien für die
von unseren Gästen sehr gern ange- Tiere des Waldes geschmückt wird.
nommen werden“, führt Hoteldirektor
Am Heiligen Abend verwöhnt das KüUwe Hanusch gegenüber „Faktor Wirt- chenteam die Maritim-Gäste mit einem
Das Heringsdorfer Maritim-Hotel ist bereit für seine Weihnachtsgäste.
Fotos: Hotel Maritim
Hier im Kaiserbädersaal wird es einen festlichen Jahresausklang mit dem großen
Silvesterball geben, der übrigens auch für Nicht-Hotelgäste offen ist.
kulinarischen Fünf-Gänge-Menü, der
Abend klingt mit Feuerzangenbowle und
Weihnachtsgeschichten aus, gelesen vom
Direktor des Hauses.
Die Weihnachtsfeiertage bieten Abwechslung nonstop: Eisstockschießen
und abends singen die 12 Tenöre Klassik,
Pop, Oper und Operette im Kaiserbädersaal. Einen ganz besonderen Höhepunkt
hält das Maritim zum Jahreswechsel bereit: den großen Silvesterball unter dem
Motto „Black & White“ mit der Show-
band „Papermoon“, Tombola, Mitternachtsimbiss und großem Ostseefeuerwerk sowie einem Champagnerempfang
um Mitternacht im Wintergarten des
Hauses.
Gegen den Kater am Neujahrsmorgen
hält das Haus ab 13 Uhr ein großes Katerfrühstück bereit und die „Hamburg
String“ begleiten die Gäste musikalisch
mit Werken von Vivaldi, Riazolla &
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4
Titelthema
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 ➤ Kompakt
Verhaltene Freude
Berlin. Angesichts der positiven Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn hebt
der Handelsverband Deutschland (HDE)
seine Prognose für 2011 auf plus zwei
Prozent an. Für das Weihnachtsgeschäft rechnet der Verband nach einer
Händlerumfrage mit einem Plus von
nominal 1,5 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. „Die Branche sieht
in der Sorge um einen Konjunktureinbruch als Folge der Euro-Schuldenkrise
die größte Gefahr für den Konsum“,
begründet der Verband die gedämpften
Erwartungen.
Das Weihnachtsgeschäft ist für den
Einzelhandel von großer Bedeutung. In
den letzten beiden Monaten des Jahres
macht die Branche im Schnitt etwa ein
Fünftel ihres Jahresumsatzes. In den
typischen Geschenkebranchen sogar
noch mehr. Bei Spielwaren, Uhren und
Schmuck, Büchern und Unterhaltungselektronik beträgt der Umsatzanteil
zwischen 25 und 30 Prozent.
PM
Das schenken die Deutschen
Oldenburg. Europas größter FotoDienstleister CEWE hat zusammen mit
dem Meinungsforschungsinstitut forsa
in einer repräsentativen Umfrage 1000
Deutsche befragt, was sie zu Weihnachten im Jahr 2011 schenken. Herausgekommen ist folgende Hitliste: Über die
Hälfte (53 Prozent) verschenkt am liebsten praktische und nützliche Dinge.
Mit 39 Prozent landen Gutscheine auf
dem zweiten Platz. Erst ab Rang drei
wird es persönlicher: Rund ein Drittel
der Befragten (35 Prozent) legt etwas
Selbstgemachtes unter den Weihnachtsbaum. Besonders Frauen (44 Prozent)
und unter 30-Jährige (48 Prozent) sind
selber kreativ.
PM
Wirtschaftsfaktor Baum
Foto: Fotolia
Freising. Bei einem Durchschnittspreis
von ca. 20 Euro pro Baum beträgt
der jährliche Umsatz der Christbaumbranche fast 500 Millionen Euro. Etwa
12.000 Produzenten sind in Deutschland haupt- oder nebenerwerbsmäßig
mit dem Anbau und der Kulturenpflege von Weihnachtsbäumen beschäftigt.
Rund 100.000 Dauer- und Saisonarbeitsplätze sichert die Weihnachtsbaumproduktion im Bundesgebiet.
Weitere 50.000 Arbeitsplätze kommen
in der Verkaufssaison vor den Festtagen hinzu.
PM
Jauchzet, frohlocket in der Weihnachtszeit
Märkte in der Region laden zur Freude der Gäste ein
weihnachtlich geschmückt – mit 60
Bäumen, einem Märchenwald im Foyer,
einem Weihnachtshimmel, weihnachtlicher Musik, Feuerkörben vorm Haus,
Stollen und vielen, vielen Weihnachtsgeschenken.
Geöffnet ist der Markt samstags und
sonntags (17. / 18. Dezember) von 14
bis 19 Uhr.
Heringsdorf (Insel Usedom)
In weihnachtlichem Glanz zeigt sich im Dezember das Schloss Bredenfelde unweit von
Foto: Schloss Bredenfelde
Neubrandenburg.
Neubrandenburg / Bredenfelde / Heringsdorf / Greifswald. Was für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres ist,
bedeutet für den Einzelhandel eine besonders anstrengende Zeit: die Tage
vor Weihnachten und Silvester.
Die einen erfreuen sich an Kerzenlicht und Plätzchenduft,
klirrender Kälte, Eisblumen
am Fenster, Lebkuchen, Printen und Stollen oder klassischen
Weihnachtsliedern
und bachschen Trompetenklängen. Für die anderen ist der
Weihnachtsansturm der Kunden eine
Herausforderung, der sich die Einzelhändler mit ihren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern mit einer Fülle von Ideen
stellen. Auf den Weihnachtsmärkten
der Region können sich Einheimische
und Gäste gleichermaßen an diesen
Ideen erfreuen. In den verbleibenden
Tagen vor dem Fest finden in der Region noch mehrere Weihnachtsmärkte
statt, die wir in einer Auswahl – ohne
Anspruch auf Vollständigkeit - zusammengestellt haben:
Romantisch, besinnlich, schwungvoll
und zugleich auch unvergesslich erleben Besucher auf der Insel Usedom das
Weihnachtsfest und den Start ins Jahr
2012: Vom 27. Dezember bis 1. Januar
lockt die „Zauberhafte Winterwelt am
Meer“ mit Lichterglanz, handwerklichen
Ständen, Musik, kulinarischen Angeboten, Väterchen Frost, der Eisprinzessin,
Wintergeschichten. Väterchen Frost eröffnet den Markt am 27. Dezember um
15 Uhr.
Ein unvergessliches Erlebnis für die
ganze Familie erwartet Sie um 17 Uhr
beim musikinszenierten Feuerwerk auf
dem Sportplatz - das gibt es sonst nirgendwo auf der Insel Usedom.
Greifswald
Alle Jahre wieder duftet es auf dem
historischen Markt von Greifswald
verführerisch. Kinder erfreuen sich
an den Karussells, die älteren genießen einen Glühwein. Bis zum
21. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt an diesen Tagen:
Montag - Donnerstag:
10-20 Uhr
Freitag + Sonnabend:
10-21 Uhr
Sonntag 11-20 Uhr.
Neubrandenburg
Noch bis zum 20. Dezember lädt der
Weberglockenmarkt in die Viertorestadt
ein. Das Leitmotiv ist auch in diesem
Jahr wieder die Heimkehr des Webers.
Geöffnet ist der Markt sonntags bis
donnerstags von 10 bis 19 Uhr, freitags
bis samstags von 10 bis 21 Uhr. Die
Händler der Neubrandenburger Innenstadt laden am 17. Dezember zum Adventsshopping bis 23 Uhr ein.
Schloss Bredenfelde
Die Kinderzeit lebt auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Bredenfelde wieder auf. Das ganze Haus ist
Auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt begrüßt der Bärtige die Gäste. Foto: Hansestadt Greifswald
Dezember 2011
Titelthema
Faktor Wirtschaft
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www.neubrandenburg.ihk.de
 Zwischen Kalendern, Kerzen und Kosmetik
Wie sich Drogist Gerd Spangenberg aufs Weihnachtsgeschäft einstellt
Röbel. Während es mancherorts schon
seit September Lebkuchen, Marzipan
und Stollen zu kaufen gibt, laufen bei
Anita und Gerd Spangenberg die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft seit Mitte November auf Hochtouren. In ihrer Drogerie am Röbeler
Pferdemarkt 20 stehen Geschenkideen
parat: Wichtelsachen, Körbe voller Tee,
Sanddornsaft nebst vielen anderen gesunden Köstlichkeiten und Männer-Duft
mit Kopfhörern. Für eine Firmenfeier in
Sietow hat Anita Spangenberg gerade
40 gleiche Präsente liebevoll eingepackt:
eine dicke rote Kerze mit den passenden
Servietten dazu. „Das Weihnachtsgeschäft beginnt bei uns relativ spät“, sagt
Gerd Spangenberg, der neben seiner Tätigkeit als Drogist auch in zwei Gremien
der Industrie- und Handelskammer zu
Neubrandenburg aktiv ist: im Handelsausschuss und im Prüfungsausschuss
„Sachkenntnis im Einzelhandel mit
freiverkäuflichen Arzneimittel“.
Es wird extrem
Gleich nach dem Totensonntag haben
die Spangenbergs ihren Laden weihnachtlich dekoriert. Und dann geht es
langsam aber sicher los: „Wenn ich die
ersten Kerzen ins Schaufenster stelle,
dann sind sie auch gleich schon wieder weg“, weiß Anita Spangenberg
aus Erfahrung. Es sind keine gewöhnlichen Kerzen, sondern handgefertigte
von hochwertiger Qualität, wie sich die
Besucherin überzeugen lässt. Doch so
richtig hoch her gehen wird es erst ab
Mitte Dezember: „Ab dem 19. wird es
extrem; da wird gekauft, was noch da
ist – vor allen Dingen von Junggesel-
Sind auf das Weihnachtsgeschäft gut vorbereitet: Anita und Gerd Spangenberg, hier in ihrer Drogerie am Röbeler Pferdemarkt 20.
Foto: isc
len und Ehemännern, die Weihnachten
komplett vergessen haben.“ Als Gerd
Spangenberg das sagt, muss er insgeheim schmunzeln.
An beide die Frage, welche Produkte
aus ihrem umfangreichen Sortiment denn
in der Adventszeit besonders häufig über
den Ladentisch gehen? Darauf fallen den
Spangenbergs die Klassiker ein: Parfüms,
Kosmetik und Fotokalender, die der Drogist dank einer hochmodernen Printanlage in zwei Größen fertigen kann – aus
Bildern, die der Kunde selber mitbringt
oder die er aus dem ladeneigenen Archiv
aussucht. „Eingerahmt, sind sie ein sehr
schönes Geschenk“, finden die Spangenbergs. Wohl auch deswegen haben
sie noch einen ganzen Schwung unterschiedlichster Bilderrahmen bestellt.
Ein großes Plus
Dass viele ihrer Kunden ohne konkrete
Vorstellung in den Laden kommen, ist
keine Seltenheit. Schon fängt Anita
Spangenberg von einem jungen Mann
aus der Umgebung an zu erzählen, der
vor einiger Zeit bei ihr ein Geschenk für
seine Oma erstehen wollte: „Nehmen Sie
das“, habe ich ihm geraten. „Und später
sagte er uns, dies war genau das Richtige. Es ist einfach unser großes Plus,
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6
Vollversammlung
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 IHK-Vollversammlung stellt Weichen
➤ Kompakt
Beiträge bleiben niedrig / Wechsel an IHK-Führungsspitze beschlossen
Skepsis überwiegt
Stade. Deutlich skeptischer beurteilen
die norddeutschen Reeder, Schiffbauer
und Hafenlogistiker die Geschäftserwartungen im Vergleich zum Frühjahr 2011.
Das ergab die aktuelle Herbst-Konjunkturumfrage der IHK Nord. Der Konjunk-
Neubrandenburg. Die Vollversammlung
der IHK zu Neubrandenburg hat in ihrer
Sitzung am 28. November die Weichen
für die Arbeit der kommenden Zeit gestellt. Bevor dazu die entsprechenden
Beschlüsse gefasst wurden, informierten
der Präsident der IHK, Manfred Ruprecht,
und Petra Hintze, Hauptgeschäftsführerin, über die verschiedenen Facetten
der in der jüngsten Vergangenheit geleisteten Arbeit der IHK für die regionale
Wirtschaft.
Koalitionsvertrag
auf dem Prüfstand
Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft ist unklarer geworden
Foto: istock
turklimaindex der maritimen Wirtschaft
sank um rund fünfzehn Punkte auf einen Wert von 97,7. Im Gegensatz zur
übrigen Wirtschaft hat sich in der maritimen Wirtschaft die Beurteilung der
gegenwärtigen Geschäftslage sichtbar
eingetrübt. Damit bleibt das Konjunkturklima in der Branche weiter hinter den
Vergleichszahlen für die gesamte norddeutsche Wirtschaft mit 117,2 Punkten
zurück. Der Konjunkturklimaindex ist der
Stimmungswert, der sich aus der gegenwärtigen und der erwarteten künftigen
Geschäftslage ermittelt und zwischen 0
und 200 Index-Punkten liegen kann.
Lothar Geißler, Vorsitzender der IHK
Nord und Präsident der IHK Stade, sagte
im Rahmen der Mitgliederversammlung
zum zehnjährigen Bestehen der IHK
Nord: „Viele Reeder machen sich Sorgen
wegen anhaltender Überkapazitäten und
immer kürzer werdenden Konjunkturzyklen auf den globalen Schifffahrtsmärkten.” Mit einem Indexwert von 80,2
liegt die Stimmung in der Schifffahrt
deutlich unter dem Durchschnitt. Allerdings verlor der Index im Vergleich zum
Frühjahr nur rund sechs Punkte und damit weniger als im Schiffbau und in der
Hafenwirtschaft. Von einer Trendwende
zum Besseren könne deshalb noch keine
Rede sein, betonte Geißler.
Auch die deutschen Werften sehen den
kommenden Monaten mit gedämpften
Erwartungen entgegen. Das Konjunkturbarometer ging hier um knapp 20
auf 112,6 Punkte zurück. Während einige Betriebe sich im Spezialschiffbau gut
behaupten können, kämpfen andere mit
dem Strukturwandel sowie der unlauteren Konkurrenz aus Fernost“, so Geißler.
PM
Petra Hintze gab den Vollversammlungsmitgliedern einen Überblick, wie
die Forderungen der Wirtschaft in den
Koalitionsvertrag von SPD und CDU
eingeflossen sind: So werde die Forderung nach einer Trennung von Wirtschafts- und Arbeitspolitik von der Politik ignoriert. Kritisch hinterfragt die
IHK die Aussage im Vertrag, dass die
Wirtschaftspolitik auf regionale Wirtschaftskerne ausgerichtet werden soll.
Petra Hintze fragte: Was verbirgt sich
hinter dieser Formulierung? Wie werden „Wirtschaftskerne“ definiert? Für
bedenklich hält die Kammer die Formulierung im Koalitionsvertrag, dass
Investitionen besonders dann gefördert
werden sollen, wenn qualitative Kriterien erfüllt werden. Petra Hintze führte
aus, dass dies kritisch zu bewerten sei,
wenn daran die Förderhöhe geknüpft
werde, da die wirtschaftliche Basis immer noch nicht breit genug sei. Stattdessen – so die IHK – sollten die Jahre der
Höchstförderung für den Ansiedlungsschub genutzt werden. Leider sei die
Forderung nach Investitionsanreizen für
das östliche Mecklenburg-Vorpommern
nicht im Vertrag aufgegriffen worden.
Bei der Beurteilung der Aussage, dass
das touristische Marketing effektiver zu
gestalten sei, stimme die Kammer zwar
zu, aber das dürfe nicht zu einer weiteren Belastung der Unternehmen durch
willkürliche Tourismusabgaben wie zum
Beispiel die Bettensteuer führen.
Positiv bewertet die IHK – so Petra Hintze in ihren Ausführungen -, dass sich
das Land beim Bund für eine bundesweite Umwälzung der Netzintegrationskosten einsetzen will. Damit sei eine
„Kernforderung der IHK“ in den Vertrag
eingeflossen.
Im Bereich der Verkehrspolitik gibt es
mehrere Punkte, die die Kammer kritisch
betrachtet: So die Feststellung, dass die
mit dem Verkehr einhergehenden Belastungen für den Menschen zu beachten
sind. Hier warnt die Kammer davor, dass
dies zu Einschränkungen des Verkehrs,
so zum Beispiel des Güterverkehrs, in
den Ortsdurchfahrten führen kann. Auch
bei den Verkehrsprojekten sieht die IHK
weiteren Handlungsbedarf. So fehle zum
Beispiel im Koalitionsvertrag die Verbindung B 189 Mirow-Wittstock.
Die IHK hat sich auch zu einer Reihe
weiterer Punkte im Koalitionsvertrag
geäußert, auf die Petra Hintze ebenfalls
detailliert einging. So zum Beispiel zur
Finanzausstattung der Berufsschulen.
Hier sieht die IHK zwingenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation im Land.
Präsident Manfred Ruprecht knüpfte in
seinen Ausführungen an das Engagement der Kammer im Bereich der Verkehrspolitik an. Er stellte dar, wie sich
die IHK für den Ausbau der B96 eingesetzt hat bzw. dafür, dass der Ausbau
der Bahnstrecke Rostock-Berlin nicht zu
Lasten der regionalen Wirtschaft gehe.
An weiteren Themengebieten wie
der aus Sicht der IHK nicht nachvollziehbaren Einführung des Hygienebarometers, der im Interesse der Unternehmen notwendigen Fortsetzung der
Energieeffizienzberatung oder den unternehmensgefährdenden Auswirkungen
der Novellierung des Bundesimmissionsschutzgesetzes machte Manfred Ruprecht
deutlich, wie die IHK die Interessen der
Wirtschaft wahrgenommen hat bzw. sich
dafür einsetzen wird, damit die Firmen
durch die geplante Novellierung des EUUrsprungsrechts nicht mit mehr Zollbürokratie belastet werden.
Im weiteren Verlauf der Vollversammlung fassten die Mitglieder mehrere Beschlüsse: Das höchste Gremium der IHK
billigte einmütig den Jahresabschluss
2010 und erteilte dem Präsidium sowie
der Hauptgeschäftsführerin einstimmig
Entlastung. Ebenso einstimmig beschloss
die Vollversammlung die Wirtschaftssatzung (siehe Amtliche Bekanntmachung Seite 25 dieser Ausgabe) und
den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2012. Manfred Ruprecht bewertete
diese Beschlüsse mit den Worten: „Die
Beiträge bleiben stabil und gehören auch
im kommenden Jahr zu den bundesweit
niedrigsten.“
Wechsel an der
IHK-Führungsspitze
Die Vollversammlung der IHK zu Neubrandenburg beschloss den bereits im
September angekündigten Amtswechsel an der Führungsspitze der IHK. So
berief die Vollversammlung Petra Hintze
als Hauptgeschäftsführerin der IHK zu
Neubrandenburg zum 30. Juni 2012 ab.
Der bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführer, Torsten Haasch, wurde mit
Wirkung vom 1. Juli 2012 als Hauptgeschäftsführer der IHK zu Neubrandenburg bestellt.
Im weiteren Verlauf befassten sich die
Vollversammlungsmitglieder mit den
Wirtschaftspolitischen Positionen 2012
des DIHK. Mit mehreren Änderungsvorschlägen gab die Vollversammlung ihr positives Votum zu diesen Positionen ab.
Mit einem Ausblick auf die Arbeit der
Vollversammlung im kommenden
Jahr endete die jüngste Tagung.
So wird in der Frühjahrstagung der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus,
Harry Glawe, Gast des
Unternehmerparlaments
sein und Fragen der regionalen Wirtschaft beantworten.
eb
Manfred Ruprecht (l.),
Präsident der IHK, beglückwünscht
Torsten
Haasch zu dessen Bestellung zum Hauptgeschäftsführer ab 1. Juli
Foto: Behr
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Faktor Wirtschaft
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Jahr vor dem im Ausbildungsvertrag
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Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule sollten in einer Stellungnahme
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Die besonderen Leistungen sind durch
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der praktischen Leistungen durch den
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erforderlichen Wissenstand,
n vermittelt praxis- und handlungsorientierte Kompetenzen,
n fördert den Austausch mit anderen,
n sichert die Zukunftsfähigkeit.
Derzeit werden in den Weiterbildungskatalog die aktuellen Bildungs-.
angebote für 2012 eingestellt. IHK
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Karin Bunge
Tel.: 0395 5597-403
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Die Besten in ihrem Beruf
Präsident Manfred Ruprecht würdigt herausragende Leistungen
Eine starke Truppe: Gleich drei der besten Ausbildungsabsolventen kommen von dem Neubrandenburger Unternehmen Webasto. Als
da wären Ole Krägenbring (Mechatroniker, 96 Punkte, l.), Etienne Grams (Werkzeugmechaniker, 90 Punkte, M.) und Sebastian Seib
(Technischer Zeichner, 90 Punkte, r.). „Das ist eine sehr schöne Ehrung für uns. Wir sind jedes Jahr mit zwei, drei unserer Azubis
bei der Bestenehrung vertreten“, sagen Personalleiter Heinz Kort (r.) und Lehrmeister Karl-Heinz Mainka (Dritter von links) voller
Stolz. Und das Geheimnis ihres Erfolges: „Unsere jungen Leute werden immer sehr intensiv auf die Prüfungen vorbereitet.“
Neubrandenburg. Die Würde war fast mit
Händen zu greifen, als Manfred Ruprecht, Präsident der IHK zu Neubrandenburg, Mitte November die besten Absolventen der beruflichen Erstausbildung
zu ihren herausragenden Leistungen in
der Kammer beglückwünschte. „Gerade
vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Fachkräftemangels benötigt unsere Wirtschaft gut ausgebildete, tüchtige,
fleißige junge Leute – eben solche, die
sich nicht zufrieden geben“, sagte Ruprecht während der Bestenehrung. Von
den rund 2600 Mädchen und Jungen,
die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen vor der IHK abgelegt hatten, haben 44 an der Zahl zwischen 85 und 98
Punkten ergattert. 100 wären die absolute Spitze gewesen. Weil sie damit zu
den Besten in ihrem Beruf gehören, gab
es obendrein eine Urkunde. „So können
Sie das, was Sie während Ihrer Ausbildung erreicht haben, niemals mehr
vergessen“, unterstrich Hauptgeschäftsführerin Petra Hintze die Bedeutung des
Augenblicks.
Sie kann es immer noch nicht so
recht glauben: Mit 98 von 100
möglichen Punkten ist Sandra
Tenelsen aus Neubrandenburg
die Beste der Besten. „Ich habe
in der Prüfung gegeben, was
ich konnte. Der Einzelhandel
ist einfach mein Metier.“ Ihre
Ausbildung zur Kauffrau im
Einzelhandel hat Tenelsen bei
der Regiestelle APO 2007 im
Bildungszentrum Nordost Neubrandenburg absolviert. Dessen
Leiter ist André Rößler (r.).
Elisa Röhr wurde an der Ernst-Moritz-ArndtUniversität Greifswald zur Kauffrau für Bürokommunikation ausgebildet. Für ihre 92
Punkte erhält sie an diesem Montagvormittag
von IHK-Präsident Manfred Ruprecht (l.) eine
Urkunde. Von Vizepräsident Walter Bleimann
(2. v. l.) gibt es dazu noch eine Strelitzie.
Im Schlepptau hatten die jungen Nachwuchskräfte auch ihre Ausbilder, deren Anteil an den Topleistungen ihrer
Zöglinge Manfred Ruprecht ebenfalls
herausstellte: „Ohne Ihr Engagement
hätten die Jugendlichen nicht so erfolgreich sein können. Sie sind es, die
nicht nur die fachlichen Kompetenzen
in hoher Qualität vermitteln, sondern
oft auch an der Persönlichkeit der Ihnen
anvertrauten Jugendlichen arbeiten“,
dankte er seinen Unternehmerkollegen
vor den vielen Gästen. Ivonne Schnell
Zusammen mit einem weiteren Azubi
hat Christian Böhme die dritthöchste
Punktzahl aller Ausbildungsabsolventen
der IHK-Region erreicht, und zwar 96.
Glaubt man seinen Worten, ist ihm die
Ausbildung zum Verkäufer „zugeflogen“.
Böhmes frühere Ausbilderin Monika Fenner
vom Bildungszentrum
Nordost K.-D. Schnoor
in Zinnowitz bestätigt
dies: „Er hat viel mitgebracht, einen guten
Realschulabschluss zum
Beispiel.“
Mit 92 Punkten ist sie die beste Immobilienkauffrau: Lysanne MayMizzi Rosenow von der Ueckermünder Wärmeversorgung &
Dienstleistungsgesellschaft mbH.
Stellvertretend für alle Geehrten
bedankte sie sich bei allen Ausbildern, insbesondere auch bei
der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg, die stets
ein „offenes Ohr für Probleme“
gehabt und sich daraufhin für
eine „schnelle Lösung“ eingesetzt
Fotos: Thomas Kunsch
habe. Dezember 2011
Aus- und Weiterbildung
Faktor Wirtschaft
9
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 IHK vergibt zum 12. Mal den Schulpreis
Neubrandenburger Klassen räumen mit ihren Projekten komplett ab
Neubrandenburg. Anfang des Monats
hat die IHK zu Neubrandenburg die
Sieger des Schulpreises 2011 geehrt.
Peter Gebser und Günter Henke, zwei
der Vizepräsidenten der IHK zu Neubrandenburg, sowie Petra Hintze,
Hauptgeschäftsführerin, überreichten
die Urkunden und Preisgelder.
einen Ort, der Natur-Schule-Kultur
und Menschen vereinigt. Die Kinder
lernten Nutzpflanzen kennen, Obstgehölze beschneiden, Obst einzukochen, dieses zu verkaufen und so
eigene Gelder für Klassenveranstaltungen einzunehmen.
15 Schüler der Klassenstufe 7 des
Albert-Einstein-Gymnasiums
Neubrandenburg entwickelten das Projekt
Fairer Handel wird sehr
„Berufefinder“. Sie beobachteten aufmerksam das politische Weltgeschehen,
anschaulich dargestellt.
stellten alles auf den wirtschaftlichen
„Prüfstand“ und schufen ein Video, in
Den 1. Preis (1500 Euro) erhielt die
dem sie sich mit Fragen wie „Haben wir
Klasse 8 der Kooperativen Gesamtfür die regenerativen Energien bereits
schule mit Grundschule „Stella“ Neuausreichend gut ausgebildete Fachleubrandenburg für ihr Projekt „Fairer
te?“ beschäftigten. – Für dieses ProPausen-Laden Eine Welt“. Nach Anjekt nahmen die Schüler den 3. Preis
sicht der Jury haben sich die Schü(500 Euro) entgegen.
lerinnen und Schüler bei allen mit Die Überraschung steht den Gewinnern des IHK-Schulpreises ins Gesicht geschrieben: Es sind Til, An der Ausschreibung des diesjährigen
der Eröffnung des Ladens verbun- Stefan, Ron, Jasmin und Dana (v. l. n. r.) von der Stella-Schule in Neubrandenburg. Die beiden Vi- Schulpreises haben sich insgesamt siedenen Aufgaben bewährt, gingen zepräsidenten der IHK zu Neubrandenburg, Peter Gebser (l.) und Günter Henke (Vierter von rechts), ben Projekte beteiligt. Der Schulpreis
selbstorganisiert an die Arbeit und Petra Hintze (Hauptgeschäftsführerin) und Thomas Schacht (Betriebsleiter der IDG Neubranden- der IHK zu Neubrandenburg wurde in
erläuterten ihren Mitschülern sehr burg) gratulieren ihnen mit Blumen und einer Urkunde. Obendrein gab es für jeden Schüler einen diesem Jahr zum 12. Mal vergeben.
Foto: isc Der Sieger des Schulpreises in der IHKanschaulich das Wirken eines fairen USB-Stick.
Handels.
Region nimmt auch am Wettbewerb
Der 2. Preis (1000 Euro) ging an die
berg Neubrandenburg für das Projekt Nach dem Abriss der alten Schule lag
im Bereich der IHK-Nord teil.
Klassenstufe 2 der Grundschule Datze- „Meine-Deine-Unsere-Grüne-Mitte“. die Fläche brach. Die Schüler schufen IHK
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Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
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 ➤ Kompakt
Anne ist die Beste
Zinnowitz / Heringsdorf. Zwei junge Damen von der Insel Usedom mischen
Deutschlands
Nachwuchs-Gastronomie-Szene auf: Anne Römer (22) und
Claudia Frank (21). Während Anne dieser Tage Platz 1 bei den 32. Deutschen
Meisterschaften des gastgewerblichen
Nachwuchses im Bereich der Restaurantfachleute belegte, gehörte Claudia
(Hotelfachfrau im Heringsdorfer Strandhotel Ostseeblick) zur Mannschaft Mecklenburg-Vorpommerns, die den 4. Platz
bei diesen Meisterschaften belegte.
Vom „goldenen Griff“ bei Lithonplus Demmin
Friedrich Hellwig als bundesbester Azubi in Berlin geehrt
Demmin. Wenn Mario Borchardt über
Friedrich Hellwig spricht, ist viel Positives zu hören. „Er ist sehr genau. Er
hat ein umfangreiches Fachwissen und
ist sehr gewissenhaft. Wenn es uns um
die Lösung einer Aufgabe geht, kniet er
sich sofort rein. Damit passt er genau
zu unserer Firma, so Borchardt seines
Zeichens Werkleiter bei der Lithonplus GmbH & Co. KG in Demmin. Das
deutschlandweit tätige Unternehmen
produziert am Ortsrand der Hansestadt
Pflastersteine, Rasensteine, Bordsteine
und Pflanzringe. Dort hat der heute
24-jährige 2008 eine Ausbildung zum
Verfahrenstechniker in der Steine -und
Erdenindustrie begonnen. „Ich hatte seinerzeit den Wunsch, etwas Handwerkliches zu lernen. Dann habe ich eines
Tages von dem Außendienstmitarbeiter
des Unternehmens Olaf Pult erfahren,
dass hier ein Ausbildungsplatz zu beOhne Computer läuft in der Produktion nichts. Den ersten Platz bei den Regionalmeisterschaften im IHK-Bereich toppte Anne
Römer (M.) mit ihrem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften. Fotos: Bernd Lasdin
Anne Römer erlernt ihren Beruf im
Zinnowitzer Palace Hotel. Bereits bei
den diesjährigen Regionalmeisterschaften im IHK-Bereich in Waren
hatte Anne Römer die Nase vorn und
überzeugte dort die Jury mit ihrem
großen Fachwissen und ihrer Freundlichkeit. Dies Trümpfe stachen auch
bei den Deutschen Meisterschaften in
Königswinter bei Bonn, so dass Anne
Römer 97 von 100 möglichen Punkten
holte. Sofern Anne Römer ihre Ausbildung im Fünf-Sterne-Palace-Hotel beendet hat, will sie noch ein Studium im
Fach Hotelmanagement anschließen.
Schließlich will sie bestens vorbereitet
sein, damit sie eines Tages das elter-
Claudia Frank (M.) gehörte zum erfolgreichen MV-Team, das den 4. Platz in
Königswinter belegte.
liche Hotel „Seeklause“ in Trassenheide
von ihren Eltern Marianne und Frank
Römer übernehmen kann. Dass es bis
dahin zwar noch ein langer Weg ist,
dessen ist sich Anne Römer bewusst,
aber mit ihren bereits jetzt vorhandenen Stärken wird ihr das sicherlich
auch mit Erfolg gelingen.
Fotos: Norbert Fellechner
Wir
hatten beim
Einstellungsgespräch ein
gutes Bauchgefühl.
setzen ist. Daraufhin habe ich mich bei
der Firma beworben und bin angenommen worden, berichtet der Demminer
über seinen beruflichen Werdegang. In
dessen Verlauf konnte Friedrich Hellwig
im Januar 2011 seine Lehre vorzeitig als
Bester beenden und wurde jetzt als Bundesbester seines Lehrjahres ermittelt.
Damit konnte er am 12. Dezember in
Berlin an einer bundesweiten Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen, bei der
die besten Lehrlinge aus verschiedenen
Berufszweigen geehrt wurden.
Seit einigen Monaten ist er voll in
den Produktionsprozess integriert. Hier
ist er zur Zeit für die Qualitätskontrolle
zuständig. Gleichzeitig arbeitet er sich
in die Mischanlage, die Steinfertigung
und die Herstellung der Betonprodukte
ein. Darüber hinaus setzt er sich mit den
Rezepturen für die einzelnen Erzeugnisse auseinander. Außerdem kümmert
er sich um die Pflege und Wartung sowie die Instandsetzung der Maschinen
und Anlagen. Auf diese Weise hat das
Unternehmen mit seiner Person den
so genannten goldenen Griff getan.
Denn nicht immer gelingt es Firmen,
den passenden Lehrling für anstehende
Aufgaben zu finden. Bei Lithonplus war
es einmal ganz anders. Von Anfang an
hatte das Unternehmen den richtigen
Riecher. „Wir hatten beim Einstellungsgespräch ein gutes Bauchgefühl. Daher
haben wir uns damals für Friedrich
Hellwig entschieden. Heute wissen wir,
dass das 2008 eine gute Entscheidung
war“, resümiert Mario Borchardt abschließend.
Norbert Fellechner
Mit fachmännischem Blick prüft Friedrich Hellwig die produzierten Steine.
Alles ist fertig für den Versand der Steine.
Dezember 2011
Innovation und Umwelt
Faktor Wirtschaft
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 „Wir sind ein völlig normales Unternehmen“
Arbeitskreis Umwelt zu Besuch bei den Energiewerken Nord
Aus der Vogelperspektive: An diesem
Standort ist die Energiewerke Nord GmbH
Foto: EWN
ansässig. Lubmin. Dort, wo einen Tag später der
russische Präsident Dmitri Medwedew
und Bundeskanzlerin Angela Merkel den
ersten Strang der Ostsee-Pipeline Nord
Stream mit vielen hochkarätigen Gästen
offiziell in Betrieb nehmen sollte, kam
Anfang November der Arbeitskreis Umwelt der Industrie- und Handelskammer
zu Neubrandenburg zusammen: auf dem
weitläufigen Gelände der Energiewerke
Nord GmbH in Lubmin. „Ich bin gefragt
worden, warum wir heute hier sind“,
begrüßte der Vorsitzende, Hans-Jürgen
Geier, die Runde.
Dass der Termin aber nichts mit der
Einweihung des gigantischen Gasprojektes zu tun hatte und eher zufällig gewählt war, machte der Geschäftsführer
der Ostmecklenburgisch Vorpommerschen Verwertungs- und Deponie GmbH
aus Rosenow nahe Demmin umgehend
klar: „Die EWN ist ein wichtiges Unternehmen für die Region.“ Gerade vor
dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und dem
von der Bundesregierung beschlossenen
Atomausstieg stelle sich für die Umweltwirtschaft die Frage, welche wichtigen
Aufgaben ergeben sich daraus für den
Rückbau – und dabei insbesondere für
die Energiewerke Nord, die mit ihrem
wie später Joachim Griep, Hauptabteilungsleiter für Betrieb, bei einer Führung
durch das Zwischenlager noch erklären
sollte. Dieses wurde in der ersten Hälfte
der neunziger Jahre errichtet – und galt
laut Ramthuns Ausführungen als „wichtiger Baustein“, um sich überhaupt auf
den Abriss von kerntechnischen Anlagen
spezialisieren zu können.
Auch wenn der Rückbau in den komKnow-how auf diesem Gebiet gewisser- menden zwei Jahren abgeschlossen sein
maßen „Vorreiter“ wäre.
soll, so sah der Geschäftsführer in einigen
Jürgen Ramthun, der zur EWN-Ge- Bereichen noch jede Menge Potenzial für
schäftsführung gehört und für die Bereiche EWN: „Drei große Gaskraftwerke könKaufmännische Verwaltung und Perso- nen wir hier insgesamt vertragen.“ Die
nal verantwortlich zeichnet, schwächte Lubminer Heide als Energie- und Techin seinem Vortrag über die Entwicklung nologiestandort kontinuierlich weiterzudes einstigen Kernkraftwerkes Greifs- entwickeln, auch das hat sich die Energiewald ein weiwerke Nord GmbH auf die
nig ab: „Ja, wir
Fahnen geschrieben. Und
Die EWN ist ein
haben an vielen
so haben sich viele Unterwichtiges Unternehmen nehmen und Institutionen
Stellen Neuland
betreten und so
mittlerweile auf dem riefür die Region.
Pionierarbeit sigen Gelände des stillgegeleistet. Aber
legten
Kernkraftwerkes
es wird nicht so kommen, dass wir eines angesiedelt. Neben der Bundespolizei sind
Tages mehrere Teams quer durch ganz dies zum Beispiel eine Rapsdiesel-Firma
Deutschland schicken werden, um die oder der Kranbauer Liebherr. Sie geben
Atomkraftwerke zurückzubauen.“ Das einigen Menschen aus der Region wieder
gehe allein schon wegen der Kosten nicht eine Arbeit.
– und auch deswegen nicht, weil EWN
Rund 3000 Beschäftigte musste EWN
Konkurrenten habe.
seit der Wende entlassen. Von drei
Im gleichen Atemzug betonte Ramthun, großen Kündigungswellen berichtete
dass die EWN inzwischen ein „völlig nor- Ramthun, die „halbwegs sozialverträgmales Unternehmen“ sei und deutlich lich“ abgelaufen seien. Lange Zeit durfmehr Aufgaben wahrzunehmen habe, als te das Unternehmen keine neuen Leute
sich selber – die stillgelegten DDR-Kern- einstellen. Doch jetzt denkt es erstmals
kraftwerke Greifswald und Rheinsberg in wieder darüber nach, in einigen BeBrandenburg (Anm. d. Red.) – abzubau- reichen Personal aufzustocken.
en. So überall dort zum Beispiel, wo der
www.ewn-gmbh.de
Bund verantwortlich sei. Und für Dritte,
Ivonne Schnell
Monitoring der Energiewende beschlossen
Erster Fortschrittsbericht wird 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt
Berlin. Unter dem Titel „Energie der Zukunft“ hat die Bundesregierung ihr Monitoring der Energiewende beschlossen.
Ziel des Monitorings ist es, bei Fehlentwicklungen „treffsicher zu reagieren“, wie Bundeswirtschaftsminister
Philipp Rösler formuliert. Verantwortlich ist eine neue Geschäftsstelle bei der
Bundesnetzagentur.
Während das Wirtschaftsministerium für Netzausbau, Kraftwerkszubau,
Ersatzinvestitionen und Energieeffizienz verantwortlich zeichnet, ist das
Umweltministerium für den Ausbau
der erneuerbaren Energien zuständig.
Bundeswirtschafts- und -umweltministerium erstellen jährlich einen Moni-
toring-Bericht. Hinzu kommt alle drei
Jahre ein Fortschrittsbericht. Der Bericht wird erstmals Ende des nächsten
Jahres für das Jahr 2011 erstellt. Der
erste Fortschrittsbericht folgt 2014.
Zur Begleitung des MonitoringProzesses wird eine Kommission aus
Energieexperten etabliert. Den Vorsitz
übernimmt Prof. Dr. Andreas Löschel
(Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim). Die weiteren
Mitglieder sind Prof. Dr. Georg Erdmann (Technische Universität Berlin),
Prof. Dr. Frithjof Staiß (Zentrum für
Sonnenenergie- und WasserstoffForschung, Stuttgart) und Dr. HansJoachim Ziesing (Geschäftsführer der
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen,
Berlin). Die Stellungnahme der Kommission aus Energieexperten wird dem
Bericht der Bundesregierung beigefügt.
DIHK
➤ Kompakt
Schlichtungsstelle
Berlin. Seit kurzem gibt es eine außergerichtliche Hilfe, wenn es bei Streitigkeiten zu keiner Einigung mit dem
Energieversorger kommt. Seit Oktober können sich Verbraucher an die
Schlichtungsstelle Energie wenden. Das
Verfahren ist kostenlos. Träger ist ein
Verein, der zu gleichen Teilen aus Energiewirtschaft und Verbraucherschützern
besteht. Das Ziel: Teure Gerichtsverfahren vermeiden. Rechtsgrundlage für die
Einrichtung der Schlichtungsstelle bildet § 111b des im Sommer novellierten
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).
Folgende Punkte können Gegenstand
eines Verfahrens bei der Schlichtungsstelle sein:
n Anschluss an das Versorgungsnetz
n Belieferung mit Energie
n Messung der Energie
Energieversorger sind verpflichtet an
der Schlichtung teilzunehmen, wenn ein
entsprechender Antrag eingereicht wird.
Dieser ist aber erst zulässig, wenn der
Verbraucherbeschwerde durch das Unternehmen nicht abgeholfen wurde.DIHK
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Marten Belling
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Abfall ohne Grenzen
Berlin. Deutschland führt deutlich mehr
Abfälle ein als es exportiert. Laut den aktuellen Berechnungen für das Jahr 2010
wurde eine Gesamtmenge von 6,8 Mio.
Tonnen (t) Abfälle nach Deutschland importiert. Davon wird ein Großteil recycelt
und verwertet, zum Beispiel als Baustoff. Der Export belief sich lediglich auf
eine Menge von 1,5 Mio. t. Damit setzt
sich der Trend der Vorjahre fort. Einen
deutlichen Zuwachs hingegen weist der
Transitverkehr mit Abfällen auf – dieser
stieg im Vergleich zu 2009 um 31 Prozent. Illegale Abfalltransporte werden
von den Behörden geahndet.
Als Transitstrecke für Abfälle wurden deutsche Straßen 2010 deutlich
häufiger genutzt als im Jahr 2009.
0,4 Mio. t Abfall haben das Land durchquert – das entspricht einem Zuwachs von
31 Prozent. Die Zunahme ist vor allem
auf Altholztransporte aus west- und südeuropäischen Staaten nach Schweden
zurückzuführen.
Weitere Informationen sind im Internet
unter: http://www.umweltbundesamt.de/
abfallwirtschaft/abfallstatistik/basel.htm
veröffentlicht.
Umweltbundesamt
KONTAKT in der IHK
Wie vollzieht sich der Einsatz regenerativer
Energien? – Die Bundesregierung will das
künftig intensiv kontrollieren. Foto: KfW
Winfried Bunge
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12
Faktor Wirtschaft
International
Dezember 2011
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 ➤ Kompakt
Investitionsstau
Warschau. Experten schätzen, dass Polens Energiewirtschaft in den nächsten
zehn Jahren 170 Mrd. bis 200 Mrd. Zl
(rund 39 Mrd. bis 46 Mrd. Euro) in die
Modernisierung und Erweiterung ihrer
Erzeugungs- und Übertragungskapazitäten investieren muss, wobei in diese
Summe noch nicht die Kosten für den
geplanten Bau von Kernkraftwerken
eingerechnet sind. Wegen der angesichts strenger EU-Umweltauflagen
drohenden Abschaltung alter Blöcke
könnten viele Projekte schon in den
nächsten Jahren angefangen werden.
Sofern sich ihre Finanzlage bis dahin
nicht wesentlich ändert, werden die vier
großen polnischen Energiekonzerne PGE, Tauron, Energa und Enea - bis zum
Jahr 2016 aus Eigenmitteln etwa 50 Mrd.
bis 55 Mrd. Zloty (September 2011: 1
Euro = 4,3379 Zl) aufbringen.
gtai
Discounter expandieren
Warschau. Supermarkt- und Discounter-Ketten breiten sich in Polen aus.
Der Einzelhandel konsolidiert sich.
Weitere Übernahmen stehen an. Der
Großhändler Emperia verkauft sein
Einzelhandelsgeschäft. Hierfür fordert er mindestens 200 Mio. Euro. Die
meisten Discount-Märkte betreibt die
Kette Zabka, am umsatzstärksten ist
Biedronka. Makro Cash&Carry gründete ein loses Einzelhandelsnetz, dem
sich Läden anschließen können. Fast
jeder zweite Pole kauft täglich ein. Dies
kommt kleineren Märkten zugute.
Zu den Supermarktketten, die sich
auf Expansionskurs befinden, zählt
Bomi. Die Handelsgruppe möchte regionale Firmen übernehmen, die Supermärkte betreiben. Nach eigenen Angaben führt Bomi bereits Gespräche mit
mehreren Kandidaten. Erste Ergebnisse
erwartet Marek Romanowski, der Vorsitzende des Unternehmens, im Frühjahr 2012. Dem Segment der regionalen
Supermärkte spricht Romanowski gute
Wachstumsperspektiven zu.
gtai
Werbemarkt wächst
Warschau. Die Ausgaben für Werbung
in Polen werden in diesem Jahr um einige Prozent zunehmen. Das Medienhaus
Starlink prognostiziert den Wert des Werbemarktes auf 7,7 Mrd. Zl (rund 1,8 Mrd.
Euro, 1 Euro = 4,38 Zl; Stand: 20.9.11).
Dabei kommt dem Internet eine wachsende Bedeutung zu. Nicht nur für die Werbung im Netz, sondern auch für den Außenbereich werden Standards entwickelt,
um Belästigungen zu reduzieren.
Der Werbemarkt wuchs im 1. Halbjahr
nach Schätzungen des Medienhauses
Starlink um 4,9 Prozent auf einen Wert
von 3,8 Mrd. Zl. Für das Gesamtjahr
rechnet Starlink mit einem Plus von
etwa 5 Prozent auf 7,7 Mrd. Zl.
gtai
„Wir müssen Barrieren abbauen“
Marschall der Wojewodschaft Westpommern zu Gast
Olgierd Geblewicz, seit einem Jahr Marschall der Wojewodschaft Westpommern (l.),
verspricht Petra Hintze, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Neubrandenburg, und
Bartłomiej Sochański, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Szczecin:
„Ich komme zum Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreis gerne wieder.“
Szczecin. Eigentlich wollte der Marschall
der Wojewodschaft Westpommern,
Olgierd Geblewicz, schon zu einem
früheren Termin kommen. Doch sein
prall gefüllter Terminkalender ließ es
bislang nicht zu. Umso mehr freute sich
die Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg, Petra Hintze, dass sie Geblewicz im November als „besonderen Gast“
zum Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreis in Szczecin begrüßen konnte.
Als Petra Hintze die rund 70 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus dem Grenzraum willkommen
hieß, bezeichnete sie die Stadt Szczecin
als „gigantische Baustelle“, die an die
Entwicklung
Mecklenburg-Vorpommerns in den neunziger Jahren erin-
nere. „Was zurzeit in und um Szczecin
passiert, ist enorm. Eine starke Region
zum Nachbarn zu haben, ist auch für
die Wirtschaftskraft in unserem Kammerbezirk wichtig.“
Bevor Olgierd Geblewicz dem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Szczecin, Bartłomiej Sochański,
zur Energieversorgung Polens und dem
Publikum zur Entwicklung des Szczeciner Hafens sowie zu den Verkehrsan-
bindungen Westpommerns Rede und
Antwort stand, entwickelte er in seinem Vortag Gedanken über die künftige
Ausgestaltung der deutsch-polnischen
Beziehungen im grenznahen Raum:
„Die Zusammenarbeit entwickelt sich
stetig“, lautete sein Befund. Und dies sei
insbesondere in drei Bereichen der Fall,
und zwar im Handel, in der Produktion
und bei den Dienstleistungen. Doch für
ausbaufähig hielt er zum Beispiel noch
alles das, was mit der beruflichen Ausbildung und dem lebenslangen Lernen
zu tun habe. Hier gelte es gemeinsam,
aussterbende Berufe am Leben zu erhalten und neue Professionen zu entwickeln. „Die kommenden Jahre sind die
Jahre, in denen wir versuchen müssen,
unsere Barrieren abzubauen“, so der
Marschall. Da sei zum einen die Sprache,
die von klein auf gelernt werden müsse. Oder der gemeinsame Arbeitsmarkt:
„Trotz der Arbeitnehmerfreizügigkeit
sehen wir nicht, dass sich dort etwas
geändert hat.“ Als Stichwort nannte
Geblewicz in diesem Zusammenhang
die Anerkennung von Berufsabschlüssen. Und nicht unerwähnt blieb auch
der weitere Ausbau der Infrastruktur,
die für die wirtschaftliche Entwicklung
essenziell sei.
Ivonne Schnell
Mit großem Interesse folgen die Gäste
dem Referat des Marschalls der Wojewodschaft Westpommern: Olgierd GebleFotos: Thomas Kunsch
wicz.
IHK-Exportpreis geht an Rostocker Unternehmen
Starke Motivation zur Erschließung von Auslandsmärkten
Rostock. Den IHK-Exportpreis 2011 erhielt die Rostocker Oehm und Rehbein
GmbH. Die mittelständischen IT-Spezialisten überzeugten die Jury durch international marktfähige Produkte und
eine eindrucksvolle Entwicklung, die
mit der Sicherung bereits bestehender
nd der Schaffung neuer Arbeitsplätze
einhergeht. Der von den Industrie- und
Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschriebene Preis wurde in einem Festakt im Rahmen des
Außenwirtschaftstags
MecklenburgVorpommern 2011 im Hotel Neptun in
Rostock-Warnemünde überreicht.
Vor rund 100 Teilnehmern des Außenwirtschaftstags Mecklenburg-Vorpommern 2011 wurde das Unternehmen
für seine erfolgreichen Auslandsaktivitäten geehrt. Der erstmals 2005 verliehene und mit 5.000 Euro dotierte
IHK-Exportpreis wurde auch in diesem
Jahr landesweit ausgeschrieben, um vor
Torsten Haasch (l.), Leiter des Geschäftsbereiches Unternehmensservice, nutzte
den Außenwirtschaftstag zu intensiven
Gesprächen zum Thema Export.
allem kleinere und mittlere Unternehmen zu verstärkten Bemühungen bei
der Erschließung von Auslandsmärkten
zu motivieren.
PM
Bernd Oehm bedankt sich in seinem
Statement für die Preisvergabe.
Fotos: Joachim Kloock
12/2011
FAKTOR EXKLUSIV
Die Themenseiten für die Wirtschaft
in der IHK-Region Neubrandenburg
Faktor Wirtschaft
Verlagsveröffentlichung
Wirtschaftsinformationen
nM
ehr
Netto vom Brutto n Modernes
Personalmanagement
n Erfolgreich
in der goldenen Mitte Seite 14
Seite 19
Seite 19
Region Uecker-Randow
n Paletten
aus erster und zweiter Hand
Seite 16
Tagungen und Events
n Tagungen
direkt hinter den Dünen
nM
arketing
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Seite 18
in emotionsgeladener Kampfarena Seite 18
14
Faktor Wirtschaft exklusiv
Wirtschaftsinformationen
Verlagsveröffentlichung
Dezember 2011
mwh HIRSCH Steuerberatungsgesellschaft GmbH
Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben sparen
solchen Maßnahmen sind bis zu 500
EUR im Jahr steuer- und sv-frei. Die
Leistung muss den allgemeinen Gesundheitszustand des Arbeitnehmers
verbessern oder der betrieblichen
Gesundheitsförderung dienen.
Foto: Fotolia
Im Unternehmen bilden die Personalkosten eine erhebliche Aufwandsposition.
Einsparungen lassen sich in diesem Bereich z.B. durch eine Reduzierung von Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträgen erreichen.
1. Steuerfrei und SV-frei
Heimarbeitszuschläge
Arbeiten Angestellte von zu Hause
aus (z. B. Erstellung von Abrechnungen am heimischen PC), kann
10 % als Zuschlag auf den Grundlohn des Arbeitnehmers steuer- und
sv-frei gezahlt werden. Allerdings
werden diese Zuschüsse auf die
Werbungskosten des Arbeitnehmers
angerechnet.
Sachbezüge und Warengutscheine
(z. B. Buch, Flasche Wein, CD, Eintrittskarten,
Handy-/Telefonkarten,
Monatskarte, Jobticket, …)
Sachbezüge sind steuerfrei, wenn die
sich ergebenden Vorteile insgesamt
44 EUR im Monat nicht übersteigen,
mit besonderem Anlass (Geburtstag,
Hochzeit, …) insgesamt 40 EUR pro
Anlass.
Kindergartenzuschuss
Steuerfrei sind zusätzliche Arbeitgeberleistungen zur Unterbringung und
Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern des Arbeitnehmers in
Kindergärten oder vergleichbaren
Einrichtungen. Der Arbeitgeber hat
die Nachweise im Original als Belege
zum Lohnkonto aufzubewahren.
Gesundheitserhaltende Maßnahmen
Maßnahmen, die ein Arbeitgeber
zur Gesunderhaltung seiner Arbeitnehmer ergreift bzw. Zuschüsse zu
Darüber hinaus auch:
(ggf. unter Beachtung bestimmter
Höchstgrenzen)
•N
utzungsüberlassung betrieblicher
Personal Computer und Telekommunikationsgeräte
•Ü
bernahme der Telefonkosten
•R
eisekostenerstattungen
•Ü
berlassung typischer Berufsbekleidung
•U
mzugskosten
•d
oppelte Haushaltsführung
•W
erkzeuggeld
•K
assenfehlbetragsentschädigung
•Z
uschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit
2. Einmalig steuerfrei und
SV-frei
•E
rholungsbeihilfe (z. B. bei Krankheits- und Unglücksfällen) bis zu
einem Betrag von 600 EUR je Kalenderjahr
• Betriebsveranstaltungen (bis zu 2
mal im Jahr 110 € pro Arbeitnehmer)
3. Lohnsteuerpauschalierung
und SV-frei
Erholungsbeihilfen
Zweckgebundene Zahlungen z. B. als
Zuschuss zu einer Urlaubsreise können mit 25 % Lohnsteuer pauschaliert werden und sind dann sv-frei.
Hierbei gelten folgende Grenzwerte:
• 156 EUR je Arbeitnehmer zuzüglich
• 104 EUR für dessen Ehegatten
• 52 EUR je Kind
Darüber hinaus auch:
• Fahrtkostenersatz Pkw bei Fahrten
zwischen Wohnung und Arbeit
betriebliche Altersvorsorge
Pensionskasse, Direktversicherung,
Pensionsfonds: beitrags- u. steuerfrei bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze und zusätzlich 1.800
EUR beitragspflichtig aber steuerfrei, egal ob arbeitgeberfinanziert
oder Entgeltumwandlung.
Unterstützungskasse, Pensionzusage: steuer- und beitragsfrei bei
Arbeitgeberfinanzierung und bei
Entgeltumwandlung steuer- und
beitragsfrei bis 4 % Beitragsbemessungsgrenze.
4. Lohnsteuerpauschalierung
und nicht SV-frei
Sachzuwendungen 30 % Pauschalierung
Für zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Sachzuwendungen von über 40 EUR an
Arbeitnehmer besteht die Möglichkeit der Lohnsteuerpauschalierung
mit 30 %. Die Pauschalierung ist
auf Zuwendungen bis 10.000 EUR
je Jahr und Arbeitnehmer begrenzt
und kann nur einheitlich für alle Arbeitnehmer vorgenommen werden.
Bei Fragen rund um Personalkosten und steuerlichen Beratungsleistungen finden Sie in der mwh
Hirsch Steuerberatungsgesellschaft
mbh kompetente Ansprechpartner.
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EDI008_220x318_Faktor_Wirtschaft:Layout 1
17.11.2011
14:01 Uhr
Seite 1
Die richtige Zeit
Danke zu sagen.
Es ist wieder so weit. Das Jahr neigt sich dem Ende und die bevorstehenden Feiertage
versprechen erwartungsvolle, besinnliche Stunden im Kreise der Familie und Freunde.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen
zu danken und wünschen Ihnen Glück, Gesundheit und Energie im neuen Jahr.
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Axel Ulrich GmbH
Paletten aus erster und zweiter Hand
In der Region Mecklenburg-Vorpommern sind seit einigen Jahren gelbe
LKW mit Anhänger unterwegs, die
mit Holzpaletten beladen sind. Dahinter verbirgt sich ein Unternehmen,
welches eine Niederlassung in Luckow
bei Ueckermünde unterhält. Der Firmenhauptsitz befindet sich in Sachsen-Anhalt in der Nähe von Köthen.
Unternehmensinhalt ist die Herstellung, der Handel und die Reparatur
von Industrieverpackungen wie Pa-
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Die Förder- und Entwicklungsgesellschaft Uecker-Region mbH
steht allen einheimischen Firmen sowie Investoren und Gründern,
die sich in der Wirtschaftsregion „Stettiner Haff“ engagieren
wollen, als Partner zur Verfügung. Wir beraten und informieren
gebührenfrei über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
Standorte, Industrie- und Gewerbeflächen sowie Förder- und
Finanzierungsmöglichkeiten. Wir stellen Kontakte zu regionalen und zentralen Behörden und Institutionen, Banken und
Kooperationspartnern her und unterstützen Sie von der Projektidee bis hin zur Realisierung.
Dezember 2011
letten und Gitterboxen. Als kleines,
vorwiegend regional agierendes
Unternehmen kann die Firma auch
auf spezielle Wünsche eingehen wie
z. B. die Lieferung sogenannter IN-
KA-Paletten, Kunststoffpaletten oder
Holzflachpaletten mit IPPC-Behandlung für den Export. Auch Ein – oder
Mehrwegpaletten aller Ausführungen
werden auf Kundenwunsch geliefert.
In Luckow werden vom verantwortlichen Mitarbeiter Thomas Möller Überbestände an EURO-, Chemie-,
Einweg- und Düsseldorfer Paletten
(auch defekt) sowie Aufsteckrahmen
und Gitterboxen gegen Barzahlung
aufgekauft. Bei ausreichender Stückzahl können die Paletten auch von
Betrieben oder Privathaushalten abgeholt werden. Die Öffnungszeiten
sind montags bis freitags von
07.00 bis 15.00 Uhr bzw.
nach telefonischer
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der Industrie- und Handelskammer
zu Neubrandenburg
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FAKTOR
WIRTSCHAFT
und Handelskammer zu Neubrandenburg
Die offizielle Zeitung der Industrie-
FAKTOR
Die Zeitung der Industrie- und Handelskammer
WIRTSCHAFT
ihk.de
zu Neubrandenburg | www.neubrandenburg.
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Oktober 2011
EHRENAMT
INNOVATION UND UMWELT
Präsident der IHK
begeht 60. Geburtstag S. 8
S. 10
verläuft im Herbst weiter stabil
Konjunktur in der Region
Wirtschaft
tor sind Impulsgeber für regionale
Industrie und Dienstleistungssek
Mediadaten 2012
Preisliste
Nr. 8
Gültig ab 1. 12. 2011
Das geht aus der
sind Industrie und Dienstleistungssektor.
im Herbst des Jahres positiv. Impulsgeber
Ein Beispiel für
IHK zu Neubrandenburg verläuft auch
deren konjunktureller Situation umgesehen.
Die Konjunktur in der Region der
hat sich in verschiedenen Firmen zu
die seit Jahren
500 Firmen hervor. „Faktor Wirtschaft“
in der Nähe von Waren an der Müritz,
aktuellen Umfrage der IHK bei rund
im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte,
Jahren seit 1990
ist die Rohne-Beton GmbH in Kargow
Gut 18 Millionen wurden in den vergangenen
die positive Stimmung der Wirtschaft
Hauptbroterwerb der 32 Beschäftigten.
in Mecklenburgund Baustoffe sind traditionell der
Kargower. Wenn die Kunden – vorrangig
gut im Geschäft ist. Kleinkläranlagen
zur Baustelle reicht der Service der
investiert. Von der Herstellung bis
vor allem in modernste Fertigungstechnik
direkt in die Baugrube gesetzt.
meist Baustoffhändler und Bauunternehmen,
- es möchten, werden Kleinkläranlagen
Vorpommern, Brandenburg und Berlin
Holger Holly gefordert, um den Abnehmern,
von Manfred Bendschuß (links) und
auf den Seiten 3 – 5 nachlesen.
Präzision ist an der Schachtfertigungsanlage
der Firmen in der Region können Sie
Mehr zur konjunkturellen Situation
höchste Qualität liefern zu können.
Zuwächse davon gespült Neue Autobahnschilder
Als Finalist geehrt
der
Magdeburg. 75 Unternehmen aus
Schwerin. Acht neue AutobahnbegrüMecklenburg-VorSchwerin. Rekordverdächtige RegenfälWettbewerbsregion
ßungsschilder im Design des Landes
le haben im Juli in Mecklenburg-Vorpommern wurden im Wettbewerbsjahr
der
Mecklenburg-Vorpommern und mit
pommern die Zuwächse im Tourismus
2011 für den „Großen Preis des Mittelan
Aufschrift „Willkommen!“ werden
wurdavon gespült. 5,2 Millionen Übernachstandes“ nominiert. Fünf von ihnen
den
den Landesgrenzen aufgestellt. An
ein
die
tungen im Ferienmonat bedeuten
den als FINALIST geehrt. Dazu gehört
24
Bundesautobahnen 11, 19, 20 und
dem
Minus von 8,6 Prozent gegenüber
Gut Conow GmbH & Co KG Feldberger
grüßen das Markenzeichen des Landes,
Vorjahresmonat.
Seenlandschaft.
mit
der Strandkorb, und das Landessignet
Die Mecklenburgische Ostseeküste
Zu DDR-Zeiten reparierten Mitarbeiter
gut.“
dem Qualitätsversprechen „MV tut
und Usedom verbuchten von Januar
der Landwirtschaft in den WintermonaAutobahnbegrüßungsersten
Die
DDR,
bis Juli mit insgesamt 4,1 Millionen
ten Anhänger. 1990 verschwand die
schilder waren im Jahr 2005 aufgestellt
die
Cound 2,7 Millionen Übernachtungen
die alten Anhänger blieben. Das Gut
worden. Ihre Erneuerung war turnusgeDie
stärksten Zuwächse. Mecklenburg-Vornow machte aus der Not eine Tugend:
vom
mäß notwendig geworden und wird
Arpommern war im Juli die regenreichste
wegfallenden landwirtschaftlichen
Landesmarketing MV zur Konzentration
Region Deutschlands. Durchschnittlich
beitsplätze wurden mit der Anhängerreden
auf eine Botschaft verwendet. Mit
QuaDie Conow-Gruppe
aufgefangen.
fielen 321 Liter Wasser auf jeden
paratur
konseweiter
Schildern setzt das Land
der
PM
dratmeter, mehr als das Dreifache
expandiert vor allem nach Osteuropa.
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von ca. 2.000 Leuten.
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Kampfsportbegeisterten Publikum neben vielen
interessanten Kämpfen ein buntes Rahmenprogramm bereithält. Titelkämpfe im Boxen, K1, Free
Fight, Thai- u. Kickboxen auf höchstem technischem Niveau, sowie Showacts und Starauftritte
sorgen alljährlich bei den Sportfreunden für spannende Unterhaltung und Begeisterung.
Die jährlich ausverkaufte Neubrandenburger
Fight Night spiegelt die Kampfsportfaszination der
Menschen in unserer Region wieder.
Starke regionale Partner wie z.b. Bodycheck,
A-Z Autoteile, , Me-le, Meisterhaft Autoreparatur
Schmietendorf & Wilbat und der Vodafone Shop
im Bethanien Center nutzen die Sponsoring-Plattform auf den Veranstaltungen, um über den professionellen Kampfsport bestehende Geschäftsbeziehungen und neue Kunden an ihr Unternehmen
zu binden.
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Wirtschaftsinformationen
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Faktor Wirtschaft exklusiv 19
KOMNING Rechtsanwälte
Modernes Personalmanagement
Wenn ein Unternehmen wächst, steht so mancher Geschäftsführer vor einer Aufgabe, deren Bewältigung oft die Ergründung unternehmerischen Neulandes erfordert. War man bisher noch ein Einzelunternehmer, Geschäftsführer einer kleinen
GbR oder eines Unternehmens, in dem ausschließlich nahe Familienangehörige
beschäftigt waren, bringt eine personelle Vergrößerung zwingend das Erfordernis
Überlegungen anzustellen, wie Personal am effektivsten auf welchem Arbeitsplatz
eingesetzt werden kann, wie die Beziehungen der Mitarbeiter untereinander ausgestaltet sein sollten und wie sich die persönlichen familiären Verhältnisse und
Befindlichkeiten darstellen.
Rechtsanwalt Enrico Komning kann
hiervon ein Lied singen. „Als ich
1998 Anwalt geworden bin, hätte
ich nicht gedacht, dass sich meine
Kanzlei in der jetzigen Weise entwickelt. Das Führen von zusammen
sechs Rechtsanwälten und 10 Angestellten stellt für mich jeden Tag
neuerlich eine Herausforderung dar.
Die Personalführung mit der täglichen Arbeit und der weiteren Expansion der Kanzlei unter ein Hut zu
bekommen, bedarf sehr viel Improvisation, Ideen, Kraft und Ausdauer.“
Durch die Erschließung des Marktes
für die Beratung und Vertretung von
Großmandaten wächst bei den KOMNING Rechtsanwälten der Bedarf an
gut ausgebildeten Rechtsanwaltsfachangestellten, aber auch Bürokräften und Azubis ständig. So mussten
auch zum 01. Dezember 2011 die
Büroräume in der Platanenstraße in
Neubrandenburg um mehr als ein
Drittel auf nun ca. 240 qm erweitert werden. „Mit der Übernahme
der Räumlichkeiten eines umgezogenen Yogastudios konnten wir die
Arbeitsbedingungen der kanzleiinternen Abteilung für die Bearbeitung
von Groß- und Massenmandaten
erheblich verbessern. Die nun auf
der Kanzleietage befindlichen Räume muten wie ein Großraumbüro an,
sind hell und offen gestaltet, sodass
die Mitarbeiter der bisher im Haus
versprengten Abteilung nun besser
miteinander kommunizieren können. Auch dem Arbeitsschutz und
der Sicherheit ist so besser Rechnung
getragen“, so Komning. Die Angestellten schätzen an ihrer Tätigkeit,
dass trotz der Vielzahl der Mitarbeiter die schon vormalig bestehende
Einer der neuen Kanzeleiräume (Rechtsanwaltsfachangestellte Simone Röhl-Krause,
Anne Bläsing, Steffi Seifert, Dorit Rácz und Azubi Chris Gerdel)
aufgeschlossene und kameradschaftliche Kanzleiatmosphäre beibehalten werden konnte. Dem trägt nicht
zuletzt das freundliche, offene und
ehrliche sowie selbstprüfende Verhalten der Mitarbeiter Rechnung,
das Rechtsanwalt Komning jedem
Mitarbeiter abverlangt. „Ein Unternehmer kann nur Hand in Hand mit
seinen Angestellten erfolgreich sein.
Ich bin meinen Leuten dankbar dafür, dass sie trotz des immens hohen
Arbeitsaufkommens in den beiden
letzten Jahren ein Firmenbewusst-
sein entwickelt haben, das einer
Familienzugehörigkeit gleicht. Nach
solchen Mitarbeitern muss man lange suchen“, resümiert Komning das
Geschäftsjahr 2011 mit zufriedenem
Gesicht und offenkundiger Freude.
Komning Rechtsanwälte
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Nürnberger Versicherungsgruppe
Erfolgreich in der goldenen Mitte
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Viele Menschen setzen bei ihrer Altersvorsorge auf die hohe Sicherheit
konventioneller
Versicherungsprodukte. Doch auf eine ansehnliche Rendite möchte niemand verzichten. Dass
beides miteinander vereinbar ist, belegen die Konzept-Tarife der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe.
Schon in den 90er Jahren erkannte
die NÜRNBERGER, dass zwischen der
klassischen
Kapitallebensversicherung und der fondsgebundenen Lebensversicherung mit ihren deutlich
höheren Chancen, aber auch Risiken,
noch Raum ist für eine Zwischenform. Die Lücke füllte sie 1995 mit
dem Konzept-Tarif und platzierte sich
damit in der „goldenen Mitte“.
Die Idee dahinter: Wird
den Kunden eine im Vergleich zur konventionellen
Lebens- oder Rentenversicherung reduzierte Garantie versprochen, kann
ein größerer Teil der
Sparbeiträge in Anlageformen fließen, die auf lange
Sicht höhere Erträge erwarten
lassen als Rentenpapiere.
Einzigartig auf
dem Markt
Die Kapitalanlagen werden beim
Konzept-Tarif zu ca. 70 Prozent
in sichere und lang laufende Anleihen mit hoher Bonität sowie zu
ca. 30 Prozent in Aktien angelegt.
Die NÜRNBERGER nutzt damit die
Höchstgrenze für die Aktien weitestgehend aus, was die Konzept-Tarife
einzigartig auf dem deutschen Versicherungsmarkt macht. Die garantierte Verzinsung des Sparanteils
beträgt 1,5 %.
Die Rechnung ist aufgegangen: Mit
dem Konzept-Tarif bietet die NÜRNBERGER eine Lösung, die sich bis
heute bestens bewährt hat. Für 2011
wurde – wie bereits für das Jahr 2010
- eine jährliche Verzinsung der Sparbeiträge in Höhe von 6,2 % festgelegt.
Ideal als Betriebsrente
War der erste Konzept-Tarif eine Kapitalversicherung, so ist mittlerweile
eine Tariffamilie auch mit Rentenversicherungen für jeden Bedarf,
zum Beispiel im Rahmen der staatlich
geförderten Basisrente, entstanden.
Auch in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) haben die KonzeptTarife Einzug gehalten und sich mit
starken Argumenten eine hervorragende Stellung erobert – sei es als
Direkt- oder als Rückdeckungsversicherung für Unterstützungskassen
oder Pensionszusagen.
Gerade in der Unterstützungskasse
wird ein Vorteil der Konzept-Tarife
besonders deutlich: Durch den abgesenkten Garantiezins und die besondere Form der Überschussbeteiligung
liegt gegenüber konventionellen
Versicherungen eine deutlich geringere Bemessungsgrundlage für die
gesetzliche Insolvenzsicherung vor.
Werden Konzept-Tarife zur Rückdeckung
einer
Pensionszusage
eingesetzt, können Unternehmen
ebenfalls von der niedrigen Bemessungsgrundlage profitieren. Ein wesentlicher
betriebswirtschaftlicher
Vorteil der Pensionszusage liegt im
Steuerstundungseffekt: Obwohl die
Renten erst in ferner Zukunft gezahlt
werden, kann das Unternehmen bereits heute Betriebsausgaben geltend
machen. Bei einer rentenorientierten
Rückdeckung mit herkömmlichen
Produkten kommt es normalerweise zu einem Wegfall des gewünschten Steuerstundungseffekts. Da die
Überschüsse beim NÜRNBERGER
Konzept-Tarif aber erst bei Ablauf
zugewiesen werden, bleibt der Effekt
zum großen Teil erhalten.
Damit erfüllen die Konzept-Tarife
alle wesentlichen Anforderungen der
bAV – finanzielle Sicherheit, steuerliche Effizienz, handelsrechtliche
Neutralität – und bieten zudem eine
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Wirtschaftsnachrichten
Dezember 2011
Faktor Wirtschaft
21
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 Firmenjubiläen
Unternehmen berichten
Ein Stern funkelt in der Alten Schule
Daniel Schmidtaler erhält höchste Weihen des Gourmetführers
Mit Rehkeule an Selleriepüree und Balsamicokirschen
verwöhnt Daniel Schmidthaler die Gaumen der Gäste.
Foto: Eckhard Behr
Fürstenhagen. In Fürstenhagen, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, gehen Jung und Alt mit wachsender
Begeisterung in die Schule. Und das liegt eindeutig
am klaren Konzept, was hier die beiden „Schulmeister“ Nicole Uthmann und Daniel Schmidthaler ihren
„Schülern“ anbieten. Diese sind übrigens so begeistert,
dass sie sich im „Klassenbuch“ sowohl mit Noten wie
„Service 1 Plus“, „Küche 1 Plus“, „Organisation 1Plus“
oder Kommentaren wie „Wir lieben und schätzen Eure
Ruhe, bedingungslose Freundlichkeit und Eure Professionalität...“ verewigen. – So viel Lob legt die Messlatte natürlich ganz hoch und setzt die beiden Jung-Gastronomen unter hohen Erwartungsdruck. Doch dem
halten die gebürtige Burg Stargarderin Uthmann und
der aus der Nähe von Linz kommende Schmidthaler so
gut Stand, dass auch die Restaurantkritiker des Michelin nunmehr die höchsten Weihen erteilten und einen
Stern vergaben. Damit gibt es im Nordosten sieben
Restaurants, die sich den prestigeträchtigen Stern an
die Eingangstür heften können.
Weitere „Sterne-Träger“ sind das „Friedrich Franz“
in Heiligendamm, „Ich weiß ein Haus am See“ in Krakow am See, „Der Butt“ in Warnemünde, die „niXe“ in
Binz auf Rügen sowie das „Gutshaus Stolpe“ in Stolpe
bei Anklam, der „Berliner Salon“ in Göhren/Rügen. Als
sogenannten Hoffnungsträger erwähnten die Restauranttester das „Le Croy“ in Greifswald.
Mecklenburg-Vorpommern steht nach Worten von
Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe als
erfolgreiches Urlaubsland für gute Gastlichkeit und
Gastronomie auf höchstem Niveau. „Für mich besonders erfreulich ist, dass unsere Spitzenköche auf heimische Produkte setzen und regionale Identität in der
Küche immer wichtiger wird. Dies von den Testern so
zahlreich bestätigt zu bekommen, ist ein Genuss“, sagte
Glawe der Nachrichtenagentur dpa.
eb
Die IHK zu Neubrandenburg gratuliert
zum Firmenjubiläum
20 Jahre
Anklamer Verkehrsgesellschaft mbH
Binnenschifffahrt, Volker Meitzner, Wolgast
EDV Beratung, Kerstin Kobrow, Butzow
Einzelhandel mit Haus- und Tischwäsche,
Bernd Borowy, Greifswald
Generalbeauftragter der DKV, Jens-Friedrich Stork,
Greifswald
Haus Strandperle, Karin Maack, Zinnowitz
Infokom GmbH, Rolf-Dietrich Berndt, Neubrandenburg
Unabhängiges Fachbüro für Baufinanzierung, Geldanlagen,
Versicherung, Helga Hethke, Greifswald
Versicherung, Arno Bunk, Greifswald
Versicherung, Makler, Karl-Heinz Rütz, Greifswald
Wohnungsbaugesellschaft Wolgast eG
15 Jahre
Gaststätte „Stadt Wolgast“, Cordula Potenberg, Wolgast
Imbiss, Kurt Erhardt, Ückeritz
Pizzeria San Remo, Vinto und Loigi Donnadio GbR,
Greifswald
Die Redaktion von „Faktor Wirtschaft“ bittet alle Unternehmen, die in der IHK-Region Neubrandenburg ihren
Sitz haben, und in den kommenden Wochen einen runden
Geburtstag feiern, um eine kurze Information unter der
Telefonnummer (0395) 55 97-104, Fax (0395) 5 66 50 46
oder E-Mail [email protected]
IHK überbringt Grüße zum Firmenjubiläum
BrinkmannBleimann GmbH feiert den 20. Geburtstag
Waren (Müritz). Blumen, Urkunde und Glückwunschworte überbrachten dieser Tage Manfred Ruprecht,
Präsident der IHK zu Neubrandenburg, und Petra
Hintze, Hauptgeschäftsführerin, der BrinkmannBleimann
GmH in Waren (Müritz) zu deren 20. Firmenjubiläum.
Nach den Worten von Manfred Ruprecht habe sich das
Unternehmen an acht norddeutschen Standorten mit
seinen 450 Mitarbeitern und 70 Auszubildenden zu
einem anerkannten Unternehmen entwickelt, dessen
oberste Priorität in der Kundenzufriedenheit bestehe.
Besondere Kompetenz besitze das Unternehmen
im Nutzfahrzeugbereich. So erreichte der Neubrandenburger Standort beim bundesweiten
ServiceAward 2010 der Fachzeitschrift „kfzbetrieb“ bei erstmaliger Beteiligung
unter rund 400 Bewerbungen den
4. Platz in der Kategorie Nutzfahrzeuge deutschlandweit und sogar
den ersten Platz unter allen norddeutschen Betrieben. Als ebenso
bedeutsam wie den wirtschaftlichen
Erfolg bezeichnete Manfred Ruprecht
das persönliche Engagement von Walter
Bleimann für soziale und kulturelle Belange in
der Region. Dafür konnte er im Jahr 2008 den
Wirtschaftspreis der Stadt Waren entgegennehmen. Vorbildlich sei sein ehrenamtliches Engagement in der Vollversammlung der IHK zu Neubrandenburg und in deren Präsidium, in dem er
die Region Waren als Vizepräsident vertritt
eb
Glückwünsche für erfolgreiche zwei Jahrzehnte unternehmerischer Tätigkeit nahmen
Walter Bleimann (l.) und Knut Brinkmann von Manfred Ruprecht (2.v.r.) und Petra
Foto: Bernd Lasdin
Hintze entgegen.
22
Faktor Wirtschaft
Wirtschaftsnachrichten
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 Unternehmer und ihre Hobbys
Entspannung am heimischen Schienenstrang
Der Lütower Peter Gebser ist leidenschaftlicher Hobby-Eisenbahner
Lütow/Zinnowitz. Eigentlich muss man Peter Gebser
Wie viel Geld und Zeit er in den Jahrzehnten in
zu Hause in Lütow nicht lange suchen. Meist ist er
sein Hobby investiert hat, vermag er nicht annäan seinem Lieblingsplatz. In frühen Jugendjahren
hernd zu sagen. „Andere Rauchen und trinken“,
wurde er von einer Leidenschaft gepackt. Während
bemerkt er nur lakonisch. Für ihn ist es ein willsolche tiefen Gefühle mit zunehmendem Alter oft
kommenes und ausgleichendes Element zu seinachlassen, haben sie sich bei ihm wohl noch verner Arbeit als Geschäftsführer und Gesellschafter
stärkt. Dabei ist es so ziemlich egal, in welcher
des Campingplatzes Pommernland in Zinnowitz
Form das „Objekt der Begierde“ daher kommt, auf
und seinem Ehrenamt als Vizepräsident der InBahnhöfen im Originalzustand, als Modell auf der
dustrie- und Handelskammer Neubrandenburg.
Platte oder einfach nur als Telefon. Das ganze Ei„Selbst wenn ich auf Knien die Anlage reinigen
genheim und große Teile des Gartens im ruhigen
muss, für mich ist es Entspannung und KraftHinterland von Usedom verbreiten ein ganz spequell.“
zielles Flair. Peter Gebser ist begeisterter HobbyAber mit Modellen ist es ja nicht genug.
eisenbahner. Kaum etwas, was es in dieser HinFreunde hatten ihm zum 70. Geburtstag die Aussicht bei ihm nicht gibt. Auf 400 Quadratmetern
bildung auf dem „Molli“ geschenkt, der SchmalFreifläche rollen S-Bahnen, bimmeln Schranken,
spurbahn zwischen Kühlungsborn und Bad
dampfen Loks…. Bis zu acht Züge gleichzeitig sauDoberan. Was macht Peter Gebser? Na klar! Er
sen über Brücken, vorbei an Teichen, durch Tun- Der Herr der Züge – Peter Gebser ist in seinem Element. Foto: Krüger setzt sich sofort auf die Schulbank, büffelt über
nel oder halten an Bahnhöfen, wenn Peter Gebser
Dampfmaschinen und Schienen- und Signales so möchte. Die kleinen technischen Wunderwerke
Mindestens bei zwei Dingen muss Gebser Glück ge- technik. „In der Praxis haben die uns dann ganz schön
begeistern ihn immer wieder. „Aber du kommst gar habt haben, dass er sein Hobby so ungeniert ausleben rangenommen. Kohlen schippen, Wasser fassen, Lager
nicht so oft zum Fahren“, bedauert er. Meist sei er am darf. Er hat ausreichend Platz in Haus, Hof und Garten schmieren…“ Trotz seiner 70 Lenze wurde Peter Gebser
„Rumfrimeln“. Häuser müssen gebaut, Loks repariert, und vor allem eine verständnisvolle Partnerin. „ Si- nicht geschont. Er hätte es auch gar nicht gewollt.
Strecken gereinigt werden. Hier sitzt eine Schnecke auf cher hat mich meine Frau schon mit EisenbahnfimSeit Oktober 2010 besitzt er nun einen richtigen
dem Gleis, dort hat die Katze ein Gebäude umgeworfen mel kennen gelernt. Aber sie wird nicht ganz gewusst Lokführerschein. Ob er ein „Dampfross“ jemals steuoder die Bahnanlage steht wie im vergangenen Sommer haben, worauf sie sich da einlässt“, schmunzelt er. ern wird? „Ich dürfte es zumindest“, ist seine salounter Wasser. „Modellbauer, Tischler, Schwachstrome- Auch Peter Gebser konnte die einschneidenden Konse- monische Antwort. Aber woher soll er bitteschön die
lektriker, Betonbauer, eigentlich musst du von jedem et- quenzen seiner intensiven Freizeitgestaltung nicht alle Zeit dafür noch nehmen? Schließlich warten in Haus,
was haben, um so eine Anlage in Schuss zu halten“, hat vorhergesehen haben. Mit acht Jahren hatte er seine Hof und Garten ICE, Regionalbahn, Glacier-Express,
Gebser am eigenen Leibe erfahren. Und dann sind da ja erste Modellbahn. Seitdem geht es nicht mehr ohne. Seilbahn, Straßenbahn und wer weiß was noch alles
noch die vielen Bahnen oben im Studio unterm Dach.
„Irgendwie hat das wohl Suchtpotenzial“, bekennt er. auf ihn… Fritz Krüger
IHK-Notizen
Energieeffizienzberatung läuft noch bis zum 31. Dezember
Expertin stellt Fortsetzung des Programmes für Unternehmen und Selbstständige in Aussicht
Neubrandenburg. Wie geht es weiter mir der geförderten Energieeffizienzberatung? Mit dieser Frage
beschäftigte sich in der IHK zu Neubrandenburg vor
kurzem eine Expertenrunde aus Vertretern der Kammern und des Wirtschaftsministeriums MecklenburgVorpommern. Zwar läuft das Beratungsprogramm
nur noch bis zum Ende dieses Jahres. Doch – wie die
Referentin der Förderbank KfW, Silke Apel, meinte
– könnte das Bundeswirtschaftsministerium dessen
Fortsetzung beschließen.
In dieser Runde diskutierten die Teilnehmer auch
darüber, warum die Energieeffizienzberatung kaum
in Anspruch genommen werde. Zumal es sich dabei
um ein „ausgezeichnetes und vor allem lohnenswertes
Produkt für die Unternehmer“ handele, so die einhellige Auffassung. Als ein Grund dafür wurde zum
Beispiel der geringe Bekanntheitsgrad des Produktes
genannt.
Die Energieeffizienzberatung ist eine von der KfW
bezuschusste Beratung für Unternehmen und Selbstständige, die ihre Energiekosten überprüfen und reduzieren wollen. In ihrer Eigenschaft als Regionalpartner
der KfW berät die Industrie- und Handelskammer zu
diesem Programm, nimmt die Anträge entgegen und
leitet sie nach Prüfung an das Förderinstitut weiter. IHK
KONTAKT in der IHK
Volker Hirchert
Tel.: 0395 5597- 306
[email protected]
neubrandenburg.ihk.de
Wie kann die Energieeffizienzberatung noch bekannter
gemacht werden? – darüber diskutierte die IHK mit weiFoto: Bernd Lasdin
teren Experten.
Dezember 2011
Wirtschaftsnachrichten
Faktor Wirtschaft
23
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 Ein „maßgeschneidertes Bildungsangebot für die regionale Wirtschaft“
Kammer und Hochschule machen sich für ein duales Studium im Maschinenbau stark
Neubrandenburg. Für den Bereich Maschinenbau wollen die Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg und die
Hochschule der Viertorestadt eine duale
Ingenieursausbildung konzipieren. Um den
Bedarf bei den Unternehmen aus der Region dafür auszuloten, hatten die beiden
Organisationen kürzlich zu einer Informationsveranstaltung in die Kammer eingeladen. „Qualifizierten Ingenieursnachwuchs
zu finden, stellt viele unserer Ausbildungsbetriebe vor immer größere Herausforderungen“, erklärte Ellen Grull, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und
Weiterbildung der IHK, zu den Gründen des gemeinsamen
Will gemeinsam mit der IHK eine dualen
Studiengang für den Bereich Maschinenbau
entwickeln: Professor Micha Teuscher, Rektor der Hochschule Neubrandenburg.
Foto: Bernd Lasdin
Vorstoßes. Erschwerend käme hinzu, dass
„wir in der kommenden Zeit lediglich mit
rund 11.500 Schulabgängern pro Jahr zu
rechnen haben“. Um junge Leute in der Region zu halten, sei es wichtig, ihnen in der
Heimat attraktive Ausbildungsangebote zu unterbreiten,
so Grull. Von einem „maßgeschneiderten Bildungsangebot für die regionale Wirtschaft“ sprach denn Professor
Micha Teuscher über jene mögliche neue Studienrichtung,
die binnen fünf Jahren zu zwei Abschlüssen führen soll:
zum Facharbeiter in einem der metallverarbeitenden Berufe wie Anlagen-, Gießerei- oder Industriemechaniker
und zum sogenannten „Bachelor of Engineering“. Auch
deswegen warb der Rektor der Hochschule Neubrandenburg bei den interessierten Unternehmern um aktive
Unterstützung bei der Konzeption: „Noch ist alles offen.“
Doch bevor Teuscher den Studiengang aufmachen kann,
müssen wenigstens 20 junge Leute gefunden werden, die
berufsbegleitend Maschinenbau studieren wollen. Die Kosten für die Unternehmen schätzte er dabei pro Monat
und Student auf 390 bis 440 Euro – zuzüglich der Ausbildungsvergütung.Ivonne Schnell
Dienstleistungskonzept der Finanzverwaltung verbessert Klima
IHK lud Steuerexperten zum Gedankenaustausch ein
Steuerexperten diskutieren am Tisch der IHK die Serviceorientierung der Finanzverwaltung.
Foto: Thomas Kunsch
Neubrandenburg. Eine serviceorientierte Verwaltung und
ein effizienter Steuervollzug müssen sich nicht ausschließen, wie Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Dienstleistungskonzept „Aspekte einer verbesserten Unternehmens- und Bürgerorientierung in der Steuerverwaltung“
gezeigt hat. Galt das Land einst als „Schlusslicht“, was
die Serviceorientierung seiner Finanzverwaltung anging,
hat sich in den vergangenen Jahren viel getan, wie die
Steuerexperten unlängst bei einem Erfahrungsaustausch,
zu dem die IHK eingeladen hatte, der Finanzverwaltung
bestätigten. Ralf Pfoth, Leiter des Geschäftsbereiches
Grundsatzangelegenheiten der Kammer, begrüßte das
Papier außerordentlich und stellte fest, dass sich seit
Bestehen des Konzeptes das Klima zwischen den Unternehmen und den Finanzämtern deutlich verbessert habe.
Vertreter aus dem zuständigen Schweriner Ministerium,
Steuerabteilungsleiter Hinrich Seidel, Christina Goedecke
und Dr. Andreas Hetfleisch, erläuterten die wesentlichen
Änderungen und gaben einen Ausblick zu den weiteren
Entwicklungen. Die Teilnehmer diskutierten zur weiteren
Umsetzung, insbesondere auch der Betriebsprüfung und
sicherten eine weitere enge Zusammenarbeit zu.IHK
Erfahrungsaustausch
„Waren hat eine intakte Innenstadt“
Neubrandenburg. Zu einem Erfahrungsaustausch trafen
sich dieser Tage in der Industrie- und Handelskammer
zu Neubrandenburg öffentlich bestellte und vereidigte
Sachverständige aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie Bausachverständige für die Bewertung
von bebauten und unbebauten Grundstücken und Bauschäden.
Heike Weigend gab eine kurze Übersicht zu den
wesentlichen Themen im Sachgebiet „Bewertung von
bebauten und unbebauten Grundstücken“. Bodo Hoffmann wies auf die Besonderheiten bei der Bewertung
von Forstflächen hin – und Dr. Neidhardt Krauß stellte den Bereich des Gartenbaus vor.
Die immer größere Bedeutung der Belange beim
Naturschutz und der Landschaftspflege beleuchtete
Dr. Volker Meitzner, Martin Ernst gab Einblicke in
die Bauschadensbewertung bei landwirtschaftlichen
Gebäuden und Frank Rixen ging auf die Bewertung
landwirtschaftlicher Flächen und erneuerbarer Energien ein.
IHK
Neubrandenburg. Wie viel Sprengstoff in den beiden
Themen lag, zeigte die anschließende Diskussion:
Während einige Vertreter der Handels- und Gewerbevereine aus den Landkreisen Mecklenburgische
Seenplatte und Vorpommern-Greifswald die „Leere“
in ihren Innenstädten bedauerten („Dort können Sie
abends Ihre eigenen Schritte hören“), konnte Dr. Gunter Lüdde anderes berichten. Der Amtsleiter für Bau,
Umwelt und Wirtschaftsförderung der Stadt Waren
(Müritz) sagte: „Wir sind in der glücklichen Lage, eine intakte Innenstadt zu
haben.“ Oft bis in die späten Abendstunden hinein sei die Stadt voller Leben,
mitunter auch zum Leidwesen der Anwohner. Außerdem äußerte sich Lüdde
„sehr optimistisch“ darüber, dass Waren
(Müritz) im kommenden Jahr das Prädikat „Heilbad“ erhalten werde.
Neben Carsten Schiela, dem Vorsitzenden des Handwerker- und Gewerbevereins
Kaiserbäder aus Heringsdorf, waren sie
Aspekte der Arbeit im Fokus
Amtsleiter der Stadt spricht zu Handels- und Gewerbevereinen
alle der Einladung der IHK zu Neubrandenburg gefolgt,
um sich darüber auszutauschen, wo Möglichkeiten und
Grenzen in der Bauleitplanung liegen und wie die Vereine Einfluss auf die Entwicklung ihrer Standorte nehmen können. Sei es über offene Podiumsdiskussionen,
Stammtische oder als gewählte Gemeindevertreter, wie
Schiela am Beispiel seines Vereines referierte.
Schon seit einigen Jahren bietet die Industrie- und
Handelskammer zu Neubrandenburg den Handelsund Gewerbevereinen eine regelmäßige
Plattform zum Netzwerken: „Wir werden den Kontakt nicht abreißen lassen“,
versicherte Torsten Haasch, Leiter des
Geschäftsbereiches Unternehmensservice
der IHK.
Ivonne Schnell
Zeigte Grenzen und Möglichkeiten in der
Bauleitplanung auf: Dr. Gunter Lüdde,
Amtsleiter für Bau, Umwelt und Wirtschaftsförderung der Stadt Waren (MüFoto: Thomas Kunsch
ritz). 24
Wirtschaftsnachrichten
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
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 Wirtschaftsförderung
Wachstum durch engere Zusammenarbeit
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ziehen für die Zukunft an einem Strang
JUNIOR
Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern hat sechs Zukunftsfelder. Das geht aus einer Stärken- und SchwächenAnalyse der Wirtschaft hervor, die gemeinsam von den
Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und dem Wirtschaftsministerium erstellt wurde.
„Unser Bundesland besitzt besondere Zukunftschancen
auf den Wachstumsmärkten in den Bereichen Energie,
Ernährung, Gesundheit, Informations- und Kommunikationstechnologien, Maschinenbau und Elektrotechnik
sowie Mobilität. Diese Zukunftsfelder gilt es im Einklang
von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit Leben
zu füllen und zu gestalten“, sagte Wirtschaftsminister
Harry Glawe während der Technologie- und industriepolitischen Konferenz, zu der etwa 180 Vertreter aus
Wirtschaft und Wissenschaft nach Schwerin gekommen
waren.
In den sechs Workshops, die von je einem erfahrenen
Unternehmer, Wissenschaftler und Wirtschaftstransferbeauftragten geleitet wurden, sollten gemeinsam Probleme definiert und Lösungsansätze erarbeitet werden.
So ging zum Beispiel der Workshop „Gesundheit“ der
Frage nach, wie die Überführung von Forschung in
standortgebundene Produktion gefördert beziehungsweise beschleunigt werden kann. „Wir brauchen mehr
Netzwerke und Datenbanken. Auch die Patente müssen
besser organisiert werden“, sagte Professor Uwe Bornscheuer von der Universität Greifswald. „Eine Förderung
der klinischen Prüfungen und Zulassungen sowie Anreize für den Export sollte es ebenfalls geben“, ergänzte
Im Workshop „Ernährung“: Günther Neumann, Geschäftsführer der Mecklenburger Backstuben GmbH, will
auch den Export heimischer Produkte forcieren.
Fotos: Stephan Rudolph-Kramer
Dr. Dagmar Braun von der Cheplapharm Arzneimittel
GmbH. In der Auswertung ihres Workshops „Ernährung“
forderten Günther Neumann, Geschäftsführer der Mecklenburger Backstuben GmbH, und Professor Gerhard
Flick von der Hochschule Neubrandenburg eine breitere
Wertschöpfungskette aufzubauen und dabei auch die
kleineren Direktvermarkter aus der Region mitzunehmen. „Diese Konferenz ist eine einzigartige Gelegenheit,
Wirtschaftsjunioren
neue Impulse zu setzen. Nur in enger Kombination von
Wirtschaft und Wissenschaft können gemeinsam neue
Stärken entwickelt werden“, sagte Petra Hintze, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Neubrandenburg. Noch in
diesem Monat treffen sich die Moderatoren der Workshops, um die Ergebnisse zusammenzufassen und neue
Strategien festzulegen.
Stephan Rudolph-Kramer
Bücher
Wirtschaftsjunioren mit neuem Vorstand
Mitgliederversammlung wertet erfolgreiches Jahr aus
Neubrandenburg. Mitte November trafen sich die Wirtschaftsjunioren (WJ) zu ihrer Mitgliederversammlung
mit Vorstandswahlen im Radisson Blu Hotel der Viertorestadt.
Als Kreissprecher begrüßte Stefan Schewe die Mitglieder und präsentierte in seinem Bericht einen Abriss
über das zurückliegende Jahr. Als Höhepunkte stellte
er insbesondere die Betriebsbesichtigungen der Lutz
Schrauben Gmbh, des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks der Stadtwerke und den Besuch beim Glasveredler Semcoglas heraus. Besondere Erwähnung fand
auch der im Jahr 2010 ins Leben gerufene Förderpreis
Leiteten den Workshop „Gesundheit“: Wirtschaftstransferbeauftragter der Universität Greifswald/ IHK zu Neubrandenburg, Jens-Uwe Heiden, Professor Uwe Bornscheuer, Universität Greifswald und Dr. Dagmar Braun
von der Cheplapharm Arzneimittel GmbH (v.l.).
der Wirtschaftsjunioren, der mit 1000 Euro an den
Verein „demograf e.V.“ ging.
Nach der Entlastung des Vorstands präsentierten sich
die Kandidaten für den neuen Vorstand den Mitgliedern.
Gewählt für das kommende Jahr wurden Stefan Mandt
(Mandt Büroorganisation GmbH) als Vorsitzender, Rico
Wiese (NORTHBIT GmbH) und Stefan Schewe (MEBAN
WST GmbH). Der ab 1. Januar 2012 tätige Vorstandsvorsitzende Stefan Mandt dankte den in den „Ruhestand“ gehenden Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz
und für die Bereitschaft zur weiteren Unterstützung bei
den kommenden Veranstaltungen. Ein ganz besonderer
Dank ging an Michael Wendelstorf, der die WJ in
den vergangenen vier Jahren mit viel Engagement
zu einem wirkungsvollen Netzwerk mitgestaltet hat.
PM
Klassiker komplett überarbeitet
24. Auflage des Rechtsratgebers Berufsbildung
Neubrandenburg. Der Rechtsratgeber Berufsbildung geRechtsratgeber Berufsbildung
hört zum Handwerkszeug
jedes Ausbildungsverantwortlichen und aller an
der beruflichen Ausbildung
Interessierten. Der DIHKKlassiker wurde komplett
überarbeitet und liegt in der
24. Auflage vor.
Erläutert werden die für
die Aus- und Weiterbildung
wichtigsten Vorschriften und
Regelungen wie zum Beispiel das Berufsbildungsgesetz,
das Jugendarbeitsschutzgesetz, das Wehrpflicht- und
Arbeitsplatzschutzgesetz sowie das Pflegegeldgesetz.
Handbuch für die Praxis
Das Buch kostet 18 Euro und ist erhältlich bei der IHK
zu Neubrandenburg.
Der neue Vorstand der Wirtschaftsjunioren
für 2012 Rico Wiese (3.v.r.), Stefan Schewe
(2.v.r.) und Stefan Mandt (r.). Die Grüße der
IHK überbrachte Tino Zimmermann (2.v.l.),
der auch dem scheidenden Vorsitzenden Michael Wendelstorf (l.) für seine Arbeit dankte.
Foto wjn
KONTAKT in der IHK
Hiltraud Jäger
Tel.: 0395 5597-310
[email protected]
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Amtliche Bekanntmachungen
Dezember 2011
Faktor Wirtschaft
25
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 Wirtschaftssatzung
der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg Geschäftsjahr 2012
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer
zu Neubrandenburg hat am 28. November 2011 gemäß
den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung
des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG)
vom 18.12.1956 (BGBI. I S. 920), zuletzt geändert durch
Artikel 2 des Gesetzes zur Änderung gewerberechtlicher
Vorschriften vom 11. Juli 2011 (BGBl. I, S. 1341), folgende
Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2012 (01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012) beschlossen:
I. Wirtschaftsplan
2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von
2.1 Nichtkaufleuten1
a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 15.340,00 €
50,00 €
b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 15.340,00 €
und bis 24.550,00 €
100,00 €
c) m
it einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus
Gewerbebetrieb, über 24.550,00 €
und bis 49.090,00 €
210,00 €
Der Wirtschaftsplan wird
1. im Erfolgsplan
mit der Summe der Erträge in Höhe von 5.068.900,00 €
mit der Summe der Aufwendungen in Höhe von 5.863.900,00 €
mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe
von 220.000,00 €
und dem Ergebnisvortrag aus Vorjahren in Höhe von
575.000,00 €
2. im Finanzplan
mit der Summe der
von
mit der Summe der
von mit der Summe der
mit der Summe der
festgestellt.
Investitionseinzahlungen in Höhe
220.000,00 €
Investitionsauszahlungen in Höhe
168.000,00 €
Einzahlungen in Höhe von 220.000,00 €
Auszahlungen in Höhe von ./. 846.100,00 €
II. Beitrag
1. N
icht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen und Personengesellschaften, deren Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, 5.200,00
€ nicht übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt. Nicht
im Handelsregister eingetragene natürliche Personen,
die ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und
Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger
Arbeit erzielt haben noch an einer Kapitalgesellschaft
mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel
beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr der IHK, in
dem die Betriebseröffnung erfolgt, und für das darauf
folgende Jahr von Grundbeitrag und Umlage, im dritten und vierten Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr
Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,
25.000,00 € nicht übersteigt.
1
Nichtkaufleute sind Gewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbebetrieb nach Art oder
Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert.
3. Als Umlagen sind zu erheben 0,15 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die
Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von
15.340,00 € für das Unternehmen zu kürzen.
4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag und Umlage ist das
Jahr 2012.
5. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Bemessungsjahr nicht bekannt ist, wird eine
Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf
der Grundlage des letzten der IHK vorliegenden Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben.
soweit nicht die Befreiung nach Ziffer 1 eingreift;
2.2 Kaufleuten2 mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbe betrieb, bis 49.090,00 € 210,00 €
2.3 allen Kammerzugehörigen
a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 49.090,00 €
und bis 73.630,00 €
305,00 €
b) m
it einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus
Gewerbebetrieb, über 73.630,00 € und bis 98.170,00 € 405,00 €
c) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus
Gewerbebetrieb, über 98.170,00 €
765,00 €
2.4 allen Kammerzugehörigen, die zwei der drei nach-
folgenden Kriterien erfüllen:
a) - mehr als 6.902.440,40 € Bilanzsumme
- mehr als 13.804.880,79 € Umsatz
- mehr als 250 Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
4.090,00 €
b) - mehr als 10.992.775,45 € Bilanzsumme
- mehr als 21.729.904,95 € Umsatz
- mehr als 250 Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
8.180,00 €
auch wenn sie sonst nach Ziffern 2.1 - 2.3 zu veran- lagen wären.
Für Kapitalgesellschaften, die nach Ziffer 2.2 zum
Grundbeitrag veranlagt werden und deren Tätigkeit
sich in der Komplementärfunktion in nicht mehr als
einer ebenfalls der IHK zu Neubrandenburg zugehörigen Personenhandelsgesellschaft erschöpft, wird auf
schriftlichen Antrag der zu veranlagende Grundbeitrag
um 50 % ermäßigt.
Dies gilt entsprechend für die Bemessungsgrundlagen Umsatz, Bilanzsumme und
Zahl
der Arbeitnehmer, soweit diese für die Veranlagung
zum
Grundbeitrag
erheblich
sind.
Soweit von Nichtkaufleuten noch keine Bemessungsgrundlagen vorliegen, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages gemäß Ziffer 2.1 a) erhoben.
Soweit von Kaufleuten noch keine Bemessungsgrundlagen vorliegen, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages gemäß Ziffer 2.2 erhoben.
III. Kredite
1. Investitionskredite
Für Investitionen können Kredite in Höhe von 0,00 €
aufgenommen werden.
2. Kassenkredite
Zur Aufrechterhaltung der ordnungsgemäßen Kassenwirtschaft dürfen Kassenkredite bis zur Höhe von 0,00 €
aufgenommen werden.
Neubrandenburg, 28. November 2011
Manfred Ruprecht
Petra Hintze
PräsidentHauptgeschäftsführerin
2
Kaufleute sind Gewerbetreibende, die im Handelsregister eingetragen sind oder deren Gewerbebetrieb nach Art und Umfang
einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb
erfordert.
IHK-BusinessBrief
Der BusinessBrief ist der monatliche E-Mail-Newsletter der IHK zu Neubrandenburg.
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26
Faktor Wirtschaft
Service
Dezember 2011
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(Königsberg) suchen Investoren, Kooperationspartner,
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Leichtflugzeugfamilie entwickelt. Für den nächsten
Schritt suche ich einen Kooperationspartner.
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werden. Speditionsversand ist täglich gegeben.
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Bereichen Metallbau oder Kunststoffverarbeitung,
die mir beim Bau des „Solarwindbaumes“ mit freier
Kapazität bzw. mit Gründungskapital behilflich sein
können. Der „Solarwindbaum“ ist als Gebrauchsmuster angemeldet. Das System gewinnt gleichzeitig aus
Wind und Sonne Energie und ist in Form und Größe
einem Baum ähnlich. Der Baumstamm ist ein Stahlmast, um den sich der Rotor (die Baumkrone) dreht.
Auf der Oberfläche der Baumkrone befinden sich die
Solarzellen.
NB-P-040-11 (K)
POLEN
Polnischer Betrieb mit neuer Produktionslinie bietet
Leistungen in folgenden Bereichen an: Verzinkungen,
Vernickelung, Verchromung, Verchromitung (ChromEisenerz-Verarbeitung).
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Unser Fachgebiet ist die hochergiebige und hochpräzise Bearbeitung von Werkstücken auf CNC Maschinen
nach der Kundendokumentation, Muster oder der von
uns erstellten Konstruktions- und Verfahrensdokumentation. Wir sind in Szczecin ansässig und laden
deutsche Firmen zur Zusammenarbeit ein.
HdW-SZ-A9-1048 (PL)
Westpommersches Sägewerk, spezialisiert auf Produktion, Handel und Dienstleistungen in der Holzbranche,
sucht Kooperationspartner aus Deutschland. Zum Aufgabengebiet zählt u.a. die Produktion von verschiedenen Holzelementen, Zimmerarbeiten, Montage von
Holzkonstruktionen, Fenstern, Toren und Rollläden,
Produktion und Montage von Holzhäusern und Umzäunungen. HdW-ST-A9-1049 (PL)
Polnischer Stahlbearbeitungsbetrieb, spezialisiert auf
die Herstellung von gebogenen Rohrkonstruktionen
aus traditionellem und rostfreiem Stahl von höchster
Qualität (u.a. Brüstungen, Geländer, Beschläge für
Jachten), tritt gern Kooperation mit deutschen Firmen
an. HdW-KI-A9-1050 (PL)
nexxt-change Unternehmensbörse: www.nexxt-change.org
Nachfolger aus Altersgründen gesucht für ein gut eingeführtes Fachgeschäft für Schmuck- und Geschenkartikel, 64 m² Verkaufsfläche in der Altstadt von Wolgast.
NB-A-009-11 (nc)
Verkauf eines Bowlingcenters (Marke Vollmer) – 4
Bowlingbahnen Vollmer mit Seilzug, abgetrennter
Barbereich, Partyraum 100 m² für Familienfeiern (ex-
tra), großer Parkplatz, 3 Minuten bis zum Stadtzentrum Greifswald.
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Dezember 2011
Service
Faktor Wirtschaft
27
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 Lebensmittel Landmarkt im Landkreis Müritz zu verkaufen – Lebensmittelmarkt, verkehrsgünstig gelegen,
mit umfangreichem Sortiment und Postservice im
Landkreis Müritz aus gesundheitlichen Gründen zu
verkaufen. Gebäudefläche ca. 400 m², Verkaufsfläche
ca. 180 m², große Parkfläche ca. 450 m“, Stammkundschaft vorhanden.
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Ferienanlage oder Hotel gesucht – Wir möchten eine
Ferienanlage oder ein kleines Hotel pachten oder auch
mittelfristig kaufen. Die Ferienanlage sollte nicht unter
100 Betten sein, gern auch mit Schwimmbad, Wellness
und Beauty. Wir möchten die Anlage ganzjährlich
nutzen und wünschen keinen Renovierungsstau.
NB-G-014-11 (nc)
Verkauf eines Cateringunternehmens mit kleiner
Großküche und Gastraum auf bepflanztem Grundstück
mit 1113 m² in Neubrandenburg.
NB-A-019-11 (nc)
Nachfolger für Käse-Fachgeschäft gesucht - Verkauf
von Käse aus diversen Ländern. Das Geschäft befindet
sich in einer Hochfrequenzlage und bietet eine sichere
Vollexistenz. Übernahme kurzfristig möglich.
NB-A-021-11 (nc)
Wer möchte ausgereifte Produktion von ca. 25 verschiedenen Produkten aus Gussmarmor im Raum Fulda übernehmen? Halle kann übernommen werden.
NB-A-026-11 (nc)
Suche Nachfolger für einen Gastronomiebetrieb in MV;
gute Marktlage, ca. 50 Sitzplätze, mit schönem Biergarten
(ca. 20 Sitzplätze), derzeit Bistroangebot, Küchenerweiterung möglich, sehr schönes Ambiente, mit Einliegerwohnung ca. 55 qm zu verpachten.
NB-A-029-11 (nc)
Junger, dynamischer und flexibler Mann sucht bestehendes Bestattungshaus zum Kauf deutschlandweit, vorrangig jedoch in Mecklenburg-Vorpommern.
NB-G-031-11 (nc)
Eingeführtes Einzelhandelsfachgeschäft für Wäsche
und Dessous im Urlaubergebiet Müritz (MecklenburgVorpommern) zu verkaufen.
NB-A-034-11 (nc)
Zum 31.12.2011 möchte ich mein inhabergeführtes
Blumengeschäft aufgeben und zur Vermietung anbieten. Branche egal. Ladenfläche 53m², Keller 32m²,
rollstuhlgerecht, Toilette, Wasser- und Telefonanschluss, Außen- und Hoffläche können teilweise genutzt werden. Außenwerbeanlage vorhanden, kann
genutzt werden.
NB-A-041-11 (nc)
KONTAKT in der IHK
Elke Petrow
Tel.: 0395 5597-313
[email protected]
neubrandenburg.ihk.de
Bauleitplanung
Die nachfolgend aufgeführten Bauleitpläne liegen öffentlich aus:
Stadt Neubrandenburg
Bebauungsplan Nr. 107 „Juri-Gagarin-Ring/Kopernikusstraße“
• vom 21.10.2011 bis 21.11.2011
in der Stadtverwaltung Neubrandenburg, FriedrichEngels-Ring 53, im Fachbereich Stadtplanung, Umwelt,
Wirtschaft und Soziales, Abteilung Stadtplanung, 3.
Etage (Anbau). Ansprechpartnerin: Frau Regine Kunkel, Tel. 0395 – 555 - 2286
Stadt Neubrandenburg
6. Änderung des Flächennutzungsplanes, Teilfläche
„Südlicher Teilabschnitt der geplanten Ortsumgehung
B 104/B 96 zwischen Neustrelitzer Straße und Bergstraße“
• vom 17.11.2011 bis 23.12.2011
in der Stadtverwaltung Neubrandenburg, FriedrichEngels-Ring 53, im Fachbereich Stadtplanung, Umwelt, Wirtschaft und Soziales, Abteilung Stadtplanung, 3. Etage. Ansprechpartner: Herr Kühnel, Tel.
0395 – 555 – 2332
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
Mecklenburg-Vorpommern
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Hansestadt Anklam
Ergänzung und 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr.
70 „Gärtnerei Soldmannstraße“
• vom 27.10.2011 bis 29.11.2011
im Stadtbauamt der Universitäts- und Hansestadt
Greifswald, Gustebiner Wende 12, 17491 Greifswald.
Ansprechpartnerin: Frau Schätzchen, Tel. 03834 –
524235
5. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1-1992 „Wohngebiet Mittelfeld – 1. Abschnitt “ (Errichtung einer Gesundheits- und Sozialeinrichtung)
• vom 03.11.2011 bis 05.12.2011
in der Stadtverwaltung der Hansestadt Anklam, Fachbereich 1, Burgstraße 15, 17389 Anklam. Ansprechpartnerin: Frau Kriemann, Tel. 03971 – 83 52 16
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Gemeinde Ostseebad Trassenheide
Klarstellungs- und Ergänzungssatzung Nr. 4 „Friedrichshagen“
• vom 27.10.2011 bis 29.11.2011
im Stadtbauamt der Universitäts- und Hansestadt
Greifswald, Gustebiner Wende 12, 17491 Greifswald.
Ansprechpartnerin: Frau Schmidt, Tel. 03834 –
524232
3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 13 „Hotel Seeklause“
• vom 21.11.2011 bis 21.12.2011
im Amt Usedom-Nord, Bauamt, Möwenstraße 01,
17454 Ostseebad Zinnowitz. Ansprechpartner: Herr
Hunger, Tel. 038377 – 73 143
Gemeinde Userin
3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 3/1996 „Camping- und Ferienpark Havelberge am Woblitzsee“
• vom 01.11.2011 bis 01.12.2011
im Amt Neustrelitz-Land, Bauamt, Marienstraße 05,
17235 Neustrelitz. Ansprechpartnerin: Frau Jürvitz,
Tel. 03981 – 457530
Anhörungsverfahren
Planfeststellung für die B 96/B 104 Ortsumfahrung
Neubrandenburg, 1. Bauabschnitt
• vom 24.11.2011 bis 23.12.2011
im Raum 475 des Rathauses der Stadt Neubrandenburg, Friedrich-Engels-Ring 53, 17033 Neubrandenburg.
Gemeinde Blankenhof
Gemeinde Wulkenzin
Gemeinde Rechlin
Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 3 „Am Bahndamm“ (Vorentwurf)
• vom 17.10.2011 bis 21.11.2011
im Amt Neverin, Bauamt, Dorfstraße 36, 17039
Neverin. Ansprechpartnerin: Frau Brinckmann,
Tel. 039608-25137
vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 05 „Hotel
Schloss Retzow“
• vom 01.11.2011 bis 02.12.2011
im Amt Röbel-Müritz, Bauamt, Marktplatz 1,
17207 Röbel/Müritz. Ansprechpartner: Herr Mogck,
Tel. 039931 – 80 146
Ergänzungssatzung Chemnitz
• vom 01.11.2011 bis 05.12.2011
im Amt Neverin, Bauamt, Dorfstraße 36, 17039 Neverin. Ansprechpartnerin: Frau Brinckmann, Tel.
039608-25137
Gemeinde Ritzerow
1. Änderung des Flächennutzungsplanes
• vom 21.11.2011 bis 30.12.2011
im Amt Stavenhagen, Bauamt, Verwaltungsstelle Neue
Straße 35, 17153 Stavenhagen. Ansprechpartnerin:
Frau Michael, Tel. 039954 – 283 607
Während der Auslegungsfrist können von jedermann
Bedenken und Anregungen schriftlich oder während
der Dienststunden in der jeweiligen Verwaltung zur
Niederschrift vorgebracht werden. Wir empfehlen,
auch die entsprechenden Veröffentlichungen in der
Tagespresse und in den jeweiligen amtlichen Mitteilungsblättern Ihrer Region zu verfolgen.
Siehe auch www.neubrandenburg.ihk.de
Standortpolitik/Raumordnung und Regionalplanung/
Öffentliches Auslegen von Plänen.
KONTAKT in der IHK
Renée Zwingmann
Tel.: 0395 5597-202
[email protected]
neubrandenburg.ihk.de
28
Handelsregister
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 Amtsgericht Neubrandenburg
Neueintragungen
HRB 7635 21.09.2011 Casino Star UG (haftungsbeschränkt), Neustrelitz, Kühlhausberg 16,
17235 Neustrelitz. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 20.07.2011.
Geschäftsanschrift: Kühlhausberg 16, 17235
Neustrelitz. Gegenstand: Betreiben einer Spielothek. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird
die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:
Siegmund, Petra, Parchim, *24.01.1961, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB 7633 20.09.2011 UET Umweltgerechte
Energietechnik GmbH, Neubrandenburg, HannsEisler-Straße 16, 17033 Neubrandenburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.08.2011. Geschäftsanschrift:
Hanns-Eisler-Straße 16, 17033 Neubrandenburg.
Gegenstand: - Planung, Entwicklung und
Projektsteuerung von Anlagen umweltgerechter
Energietechnik und technischer Anlagen - Erwerb
oder Pacht von Grundstücken, Dachflächen und
technischen Anlagen zur windenergetischen
und solaren Nutzung - Verwaltung von Anlagen
und Grundstücken. Stammkapital: 25.000,00
in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Geschäftsführung, Komplementärin und Geschäftsbesorgung für eigene und fremde Unternehmen.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch
einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem
Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Walter,
Enrico, Neubrandenburg, *15.03.1970, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRA 2208 16.09.2011 Erneuerbare Energien
Bartow GmbH & Co. KG, Pinnow, Dorfstraße 22
A, 17091 Pinnow. (Errichtung und Betrieb eines
Windparks in Bartow und alle damit verbundenen
Tätigkeiten). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Dorfstraße 22 A, 17091 Pinnow. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Die
persönlich haftenden Gesellschafter sind von den
Beschränkungen des §181 BGB befreit. Persönlich
haftender Gesellschafter: Erneuerbare Energien
Bartow Verwaltungs GmbH, Pinnow (Amtsgericht
Neubrandenburg HRB 7627).
HRA 2209 16.09.2011 Penzliner Landwirtschafts
GmbH & Co. KG, Penzlin, Gutshof 1 OT Groß
Flotow, 17217 Penzlin. Kommanditgesellschaft.
Geschäftsanschrift: Gutshof 1 OT Groß Flotow,
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ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt er die
Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei
Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer
gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Bestellt als Geschäftsführer: Gühlstorf, Rainer,
Demen, *15.02.1957; Schröter, Lothar, Neubrandenburg, *14.11.1954, jeweils mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 7634 20.09.2011 mawito gmbh, Neubrandenburg, Schillerstraße 21, 17033 Neubrandenburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 26.08.2011. Geschäftsanschrift: Schillerstraße 21, 17033 Neubrandenburg. Gegenstand: Beratung von Unternehmen
und Gebietskörperschaften auf den Gebieten
Marketing, Tourismus- und Wirtschaftsförderung
sowie Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen in diesen Segmenten und alle damit
Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich
haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich haftender Gesellschafter: von
Oertzen Consulting GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRB 109058).
HRA 2210 16.09.2011 Friedland Energie Süd
GmbH & Co. KG, Friedland, Mühlenstraße 101,
17098 Friedland. (Planung, Errichtung und der
Betrieb von Windkraftanlagen und alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck
fördernden Geschäfte). Kommanditgesellschaft.
Geschäftsanschrift: Mühlenstraße 101, 17098
Friedland. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Persönlich haftender Gesellschafter: GEW-Energie
GmbH, Halblech (Amtsgericht Kempten (Allgäu)
HRB 8930).
HRB 7632 16.09.2011 Farm Solar Verwaltungsgesellschaft mbH, Kruckow, Dorfstr. 18,
17129 Kruckow. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.08.2011.
Geschäftsanschrift: Dorfstr. 18, 17129 Kruckow.
Gegenstand: die Beteiligung an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei
Handelsgesellschaften, insbesondere an der Farm
Solar GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die
Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei
Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer
gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Geschäftsführer: Kosalla, Wilfried, Kruckow,
*26.03.1951, einzelvertretungsberechtigt; mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 7629 14.09.2011 HK GastroProfi.Online UG
(haftungsbeschränkt), Penkun, Stettiner Chaussee
13, 17328 Penkun. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.08.2011.
Geschäftsanschrift: Stettiner Chaussee 13, 17328
Penkun. Gegenstand: Import, Export, Groß- und
Einzelhandel von technischen Geräten, Werkzeugen, Accessoires, Zubehör, Verbrauchsstoffen,
Berufsbekleidung und Reinigungsmitteln, insbesondere für Gastronomie, Hotellerie und weitere
Einrichtungen des Gastgewerbes sowie deren
Vermittlung, zuzüglich der jeweiligen damit zusammenhängenden Nebenleistungen. Stammkapital: 400,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er
die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die
Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Kitzrow, Heike, Penkun, *27.12.1968, mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 7630 14.09.2011 Bio Gut Marihn GmbH,
Penzlin, Dorfstraße 1, 17217 Penzlin. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 25.07.2011. Geschäftsanschrift: Dorfstraße 1,
17217 Penzlin. Gegenstand: Erzeugung von sowie
der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten,
insbesondere Bioprodukten, sowie die Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird
die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit
einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:
von Oertzen - von Waldow, Moritz, Penzlin,
*23.05.1974, einzelvertretungsberechtigt; mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 7631 14.09.2011 e.TEC GmbH, Neubrandenburg, Baumwallsweg 1, 17034 Neubrandenburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 17.05.2011. Geschäftsanschrift: Baumwallsweg 1, 17034 Neubrandenburg. Gegenstand: - Projektentwicklung und
diesbezügliche Ingenieurleistungen, - Erbringung
von technischen und kaufmännischen Serviceleistungen, insbesondere im Bereich des Projektmanagements und Controlling, - Erbringung
von Serviceleistungen in und an fremden und
eigenen Objekten, insbesondere die Übernahme
von Wartungs- Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten, - Entwicklung und Fertigung von
Komponenten im Zusammenhang mit ver- und
entsorgungstechnischen Anlagen. Stammkapital:
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25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft
durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen
vertreten. Geschäftsführer: Lüdemann, Daniela,
Neubrandenburg, *27.11.1977; Ostwald, Andreas,
Neubrandenburg, *09.02.1965, jeweils einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
GnR 327 13.09.2011 Energie Cooperative Mirow
eG, Mirow, Friedrich-Engels-Straße 22, 18435
Stralsund. eingetragene Genossenschaft. Satzung
errichtet am 03.02.2011, Geschäftsanschrift:
Friedrich-Engels-Straße 22, 18435 Stralsund.
Gegenstände des Unternehmens sind: a) das
Einwerben von Kapital und das Gewinnen von
Mitgliedern zur Finanzierung von Projekten und
Verfahren, die der Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes und einer nachhaltigen und
effizienten Energieversorgung zum Schutz des
Erdklimas dienen. b) Aufbau einer regionalen,
nachhaltigen und preiswerten Energieversorgung, die die Interessen der Mitglieder fördert.
c) Die Übernahme kommunaler Energieversorgungsnetze und Belieferung von Mitgliedern mit
Energie verschiedener Art sowie aller damit in
Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, die einer
umweltfreundlichen Energieversorgung dienlich
sind sowie die Beteiligung an dem Unternehmenszweck förderlichen Unternehmen und/oder
die Übernahme der persönlichen Haftung für
diese. Nicht zum Gegenstand der Genossenschaft
gehören die Planung, der Betrieb und der Bau
von technischen Anlagen. Keine Nachschusspflicht. Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt,
so vertritt er die Genossenschaft allein. Sind
mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die
Genossenschaft durch zwei Vorstandsmitglieder
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04154 / 704 77
Dezember 2011
Handelsregister
Faktor Wirtschaft
29
www.neubrandenburg.ihk.de
 Veränderungen
Malchow. Eine Liste der Aufsichtsratsmitglieder
ist zum Handelsregister eingereicht worden.
HRB 6195 22.09.2011 Raiffeisen Handelsgesellschaft Strasburg mbH, Strasburg, Schwarzenseer
Straße 1, 17335 Strasburg. Geschäftsanschrift:
Schwarzenseer Straße 1, 17335 Strasburg. Nicht
mehr Geschäftsführer: Noack, Uwe, Woldegk,
*21.12.1954.
HRB 6982 22.09.2011 Troiwerth GmbH, Penkun,
Kirchgasse 3, 17328 Penkun OT Wollin. Die
Gesellschafterversammlung vom 14.09.2011 hat
eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1
und mit ihr die Änderung der Firma beschlossen.
Neue Firma: Troiwerth Verwaltungs GmbH.
Einzeln
und als komplette
Anlagen ab Depot Rostock
H.S. Nord Container Handelsgesellschaft mbH
Langenort, Haus 10
18147 Rostock
[email protected]
gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied
gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Jedes Vorstandsmitglied ist befugt im Namen
der Genossenschaft und als Vertreter Dritter Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vorstand:
Wittmann, Lothar, Stralsund, *29.11.1954. Als
nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Die
Bekanntmachungen der Genossenschaft erfolgen
in der „Berliner Morgenpost“.
HRA 2206 13.09.2011 ARCANO GmbH & Co. PV I
KG, Breesen, Pinnow 9 OT Pinnow, 17091 Breesen.
(Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb
von Solaranlagen.). Kommanditgesellschaft.
Geschäftsanschrift: Pinnow 9 OT Pinnow, 17091
Breesen. Ist ein nur ein persönlicher Gesellschafter bestellt vertritt er allein. Sind mehrere
persönliche Gesellschafter bestellt, vertritt jeder
von ihnen die Gesellschaft gemeinsam mit einem
weiteren persönlich haftenden Gesellschafter oder
gemeinsam mit einem Prokuristen. Persönlich
haftender Gesellschafter: ARCANO Beteiligungs GmbH, Breesen OT Pinnow (Amtsgericht
Neubrandenburg HRB 7267), einzelvertretungsberechtigt.
HRA 2207 13.09.2011 ARCANO GmbH & Co.
PV II KG, Breesen, Pinnow 9 OT Pinnow, 17091
Breesen. (Gegenstand des Unternehmens ist der
Betrieb von Solaranlagen.). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Pinnow 9 OT Pinnow,
17091 Breesen. Ist nur ein persönlich haftender
Gesellschafter vorhanden, vertritt er die Gesell-
Tel.: (03 81) 6 70 02 16
Fax: (03 81) 6 70 02 17
www.nord-container.de
schaft allein. Sind mehrere persönlich haftende
Gesellschafter vorhanden, vertritt jeder von ihnen
die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren
persönlich haftenden Gesellschafter oder gemeinsam mit einem Prokuristen. Persönlich haftender
Gesellschafter: ARCANO Beteiligungs GmbH,
Breesen OT Pinnow (Amtsgericht Neubrandenburg HRB 7267), einzelvertretungsberechtigt.
HRB 7628 09.09.2011 LOMIKO GmbH, Penzlin,
Neustrelitzer Chaussee 5, 17217 Penzlin. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 11.08.2010 Die Gesellschafterversammlung vom 07.09.2011 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 1 Sitz und § 5
Geschäftsanteile und mit ihr die Sitzverlegung
von Rühn (bisher Amtsgericht Rostock HRB
11721) nach Penzlin beschlossen. Geschäftsanschrift: Neustrelitzer Chaussee 5, 17217 Penzlin.
Gegenstand: Sammlung von Rohcolostrum.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine
Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer
vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird
die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer
oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam
mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Hecht, Mario, Penzlin, *20.05.1978,
einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Weise, Klaus, Rühn, *06.10.1952.
HRB 7627 08.09.2011 Erneuerbare Energien
Bartow Verwaltungs GmbH, Pinnow, Dorfstraße
22 A, 17091 Pinnow. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
14.07.2011. Geschäftsanschrift: Dorfstraße 22
A, 17091 Pinnow. Gegenstand: Verwaltung und
Anlage eigenen Vermögens soweit dazu keine
besondere Erlaubnis erforderlich ist und die
Beteiligung an anderen Gesellschaften sowie
die Übernahme der Geschäftsführung und
Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin von Handelsgesellschaften, insbesondere
der Kommanditgesellschaft in Firma Erneuerbare
Energien Bartow GmbH & Co. KG. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft
durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen
vertreten. Geschäftsführer: Niedzwetzki, Matthias,
Pinnow, *28.02.1962, einzelvertretungsberechtigt
HRA 2205 06.09.2011 Fritz Reuter Pflegedienst
Diana Lüth e. Kfr., Stavenhagen, Malchiner
Straße 06, 17153 Stavenhagen. (Pflegedienst).
Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift: Malchiner
Straße 06, 17153 Stavenhagen. Inhaber: Lüth,
Diana, Stavenhagen, *23.10.1972.
GnR 120 20.09.2011 RMS Bauernprodukt e.G.,
Blankensee (Dorfplatz 20, 17237 Blankensee).
Nicht mehr Vorstand: Beier, Bernd, Blankensee,
*23.02.1954. Bestellt als Vorstand: Werner, Ramona, Blankensee, *27.04.1961.
HRB 3276 19.09.2011 Autohaus Heinz Schmidt
GmbH, Demmin, Jarmener Chaussee 1, 17109
Demmin. Geschäftsanschrift: Jarmener Chaussee
1 d, 17109 Demmin. Ist nur ein Liquidator bestellt,
so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft
durch zwei Liquidatoren gemeinsam vertreten.
Bestellt als Liquidator: Schmidt, Heinz, Zinnowitz,
*02.03.1946, mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 7326 16.09.2011 arvato direct services Neubrandenburg GmbH, Neubrandenburg, Flurstraße
2, 17034 Neubrandenburg. Prokura erloschen:
Henze, Kurt, Bielefeld, *14.01.1951
HRB 13.09.2011 1194 Neubrandenburger
Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg, JohnSchehr-Straße 1, 17033 Neubrandenburg. Die
Gesellschafterversammlung vom 30.08.2011 hat
eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 9
(Zuständigkeit des Aufsichtrates) beschlossen.
HRB 13.09.2011 1679 Rinderzucht MecklenburgVorpommern GmbH (RMV), Woldegk, Am
Bullenberg 1, 17348 Woldegk. Die Gesellschafterversammlung vom 09.09.2011 hat eine Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 5 Gesellschafterversammlung, § 6 Aufsichtsrat, § 8 Kündigung,
§ 9 Übertragung von Geschäftsanteilen, § 11
Einziehung von Geschäftsanteilen,
§ 12 Wettbewerbsverbot und § 13
Bekanntmachungen beschlossen.
Geschäftsanschrift: Am BullenKONTAKT
berg 1, 17348 Woldegk.
HRB 7012 13.09.2011 Stolzenbach AG, Malchow, In den Ellern
13, 28832 Achim. Geschäftsanschrift: Kirchstraße 30, 17213
HRA 1402 13.09.2011 HANSEWOOD GmbH & Co.
Holz KG, Neubrandenburg, Wulkenziner Straße 8
OT Weitin, 17033 Neubrandenburg. Geschäftsanschrift: Wulkenziner Straße 8 OT Weitin, 17033
Neubrandenburg. Ist nur ein Liquidator bestellt,
so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft
durch die Liquidatoren gemeinsam vertreten.
Eingetreten als Liquidator: Blaschta, Eckehard,
Alt Rehse, *15.02.1953. Auf Grund Änderung der
Firma und des Sitzes neu vorgetragen; vorher:
InfraTech 3. Umwelttechnologie GmbH AG München HRB 115411: Persönlich haftender Gesellschafter: IBS Transport GmbH, Neubrandenburg
(Neubrandenburg HRB 7355). Die Gesellschaft
hat ihre Firma und den Sitz geändert und ist
nunmehr eingetragen beim AG Neubrandenburg
unter HRB 7355: Persönlich haftender Gesellschafter: InfraTec 3. Umwelttechnologie GmbH,
München. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 5937 09.09.2011 Kliniken Anklam-Ueckermünde g.GmbH, Ueckermünde, Ravensteinstraße
23, 17373 Ueckermünde. Die Gesellschaft ist als
übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des
Verschmelzungsvertrages vom 29.08.2011 sowie
der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 29.08.2011 und der Gesellschafterversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom 29.08.2011 mit der Lukas-Hospital
gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Anklam (Amtsgericht Stralsund,
HRB 2187) verschmolzen. Den Gläubigern der an
der Verschmelzung beteiligten Gesellschaften ist,
wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag,
an dem die Eintragung der Verschmelzung in das
Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG
als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch nach
Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit
zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern
jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass
durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer
Forderung gefährdet wird.
HRB 2831 06.09.2011 „Senioren-Wohnpark
Friedland GmbH“, Friedland, Riemannstraße 104,
17098 Friedland. Nicht mehr Geschäftsführer:
Marseille, Ulrich, Hamburg, *23.12.1955. Bestellt
als Geschäftsführer: Herzberg, Stefan, Ratingen,
*04.06.1965, einzelvertretungsberechtigt; mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Die in () gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift
und des Unternehmensgegenstandes erfolgen
ohne Gewähr.
Besuchen Sie auch:
www.handelsregister.de
Auf dieser Seite finden Sie die Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister sowie zum Teil die
Vereinsregister aller Bundesländer
und darüber hinaus die Registerbekanntmachungen
(Veröffentlichungen).
in der IHK
Andrea Grimme
Tel.: 0395 5597-308
[email protected]
neubrandenburg.ihk.de
30
Termine / Weiterbildung
Faktor Wirtschaft
Dezember 2011
www.neubrandenburg.ihk.de
 IHK-Wirtschaftsplan 2021 liegt vor
Der Wirtschaftsplan 2012, bestehend aus
Erfolgs- und Finanzplan der Industrie- und
Handelskammer zu Neubrandenburg, kann
von den Mitgliedern der Industrie- und
Handelskammer in der Zeit vom 9. bis 20.
Januar 2012 bei der Leiterin Finanz- und
Hausverwaltung, Frau Eike Meyer, Katharinenstraße 48, Zimmer 2014, eingesehen
werden.
Banken informieren Unternehmer
Seminar Vergaberecht
Neubrandenburg. Vertreter verschiedener Banken stehen
den Unternehmen der Region zu Themen wie Darlehen,
Bürgschaften, Beteiligungen, stille Beteiligungen oder
Besicherung von Darlehen an folgenden Tagen zu individuellen Beratungsgesprächen zur Verfügung:
Neubrandenburg. Die Auftragsberatungsstelle (ABST)
Mecklenburg-Vorpommern bietet in der IHK zu Neubrandenburg ein Seminar an:
„ Aktuelles Vergaberecht 2012“
am Mittwoch, dem 22. Februar 2012, 10:00
KONTAKT in der IHK
Petra Merbeth
Tel.: 0395 5597-312
[email protected]
neubrandenburg.ihk.de
In der IHK zu Neubrandenburg
Donnerstag, 15. März 2012
Donnerstag, 12. April 2012
ANMELDUNGEN
Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Hagenower Straße 73
19061 Schwerin
E-Mail: [email protected]
Zweigstelle Greifswald
Angelika Seidel
Tel.: 0395 5597-321
[email protected]
ihk.de
In der IHK-Zweigstelle Greifswald:
Mittwoch, 14. März 2012
Mittwoch, 11. April 2012
Tel.: 0385 3993-250
Fax: 0385 3993-252
Weiterbildungsangebote
Zeitraum
Zeitdauer
Ort
Thema
Laufend
2 Tage
Unterschiedlich
Firmenschulungen: Die IHK bietet zu unterschiedlichen Themen Firmenschulungen an: Verkaufstraining; Telefontraining; Mitarbeiterführung
usw. Die Seminarinhalte werden für die Unternehmen zusammengestellt.
Monatlich bei Bedarf
8:00 – 12:00 Uhr
Neubrandenburg
Sachkundeprüfung freiverkäufliche Arzneimittel
9. Januar bis 15. Februar 2012
17:00 – 20:00 Uhr Montag / Mittwoch
Neubrandenburg
Grundkurs „Kostenrechnung für Existenzgründer“: Die betrieblichen Zahlen lesen können; Durch das praktische Anwenden von betrieblichen Beispielen wird die Notwendigkeit für das Zahlenverständnis der eigenen Kosten und Leistungen im Hinblick auf nötige Kostensenkungsmaßnahmen
vertieft.
2. Februar 2012
8:00 – 12:00 Uhr
Neubrandenburg
Unterrichtung zum Betreiben einer Schank- und Speisewirtschaft
6. Februar 2012
9:00 – 13:00 Uhr
Greifswald
Unterrichtung zum Betreiben einer Schank- und Speisewirtschaft
6. – 10. Februar 2012
8:00 – 16:30 Uhr
Neubrandenburg
Unterrichtung im Bewachungsgewerbe nach §34 a der Gewerbeordnung
16. Februar 2012
9:00 – 16:00 Uhr
Neubrandenburg
„Existenzgründung / Unternehmensführung“: Das Einführungsseminar
vermittelt wichtige Hinweise für den Aufbau einer beruflichen Selbstständigkeit.
16. Februar 2012
8:00 – 16:30 Uhr
Neubrandenburg
Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe nach §34 a der Gewerbeordnung
Bei Bedarf
8:00 – 16:00 Uhr (16 Std.)
Neubrandenburg /
Greifswald
Schulung zur Vorbereitung auf die Sachkenntnisprüfung für den Verkauf
von freiverkäuflichen Arzneimitteln.
7. Dezember 2011
9:00 – 13:00 Uhr
Greifswald
Unterrichtung zum Betreiben einer Schank- und Speisewirtschaft
8. Dezember 2011
8:00 – 16:00 Uhr
Neubrandenburg
Sachkundeprüfung Bewachungsgewerbe
13. Januar 2012 – 25. Februar 2012
Fr.: 15:00 – 20:00 Uhr
Sa.: 8:00 – 13:00 Uhr
Neubrandenburg
Ausbildung der Ausbilder
Der Lehrgang bereitet auf die Ausbildereignungsprüfung vor.
September 2012
730 UStd., berufsbegleitend
Neubrandenburg
„Betriebswirt IHK“: Der Lehrgang bereitet auf die Prüfung zum Geprüften
Betriebswirt vor. Das ist der höchste Abschluss der Industrie- und Handelskammern.Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung ist u. a. ein bereits erfolgreicher Abschluss als Fachwirt, Fachkaufmann, Industriemeister u.s.w.
Für Neuanmeldungen
1100 UStd., berufsbegleitend
Neubrandenburg
„Industriemeister Elektrotechnik“: Diese Ausbildung bereitet auf die Industriemeisterprüfung zum Geprüften Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik vor. Lehrgänge finden regelmäßig statt, ein neuer Kurs beginnt
wieder bei entsprechenden Anmeldungen.
September 2012
650 UStd. berufsbegleitend
Neubrandenburg
„Wirtschaftsfachwirt“. Der Lehrgang bereitet auf die anerkannte Prüfung
zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt/in“ vor.
September 2012
ca. 1000 UStd. berufsbegleitend
Neubrandenburg
„Geprüfter Meister Schutz und Sicherheit“. Die Ausbildung bereitet auf die
anerkannte Prüfung zum Meister für Schutz und Sicherheit vor.
KONTAKT in der IHK
Karin Bunge
Tel.: 0395 5597-403
[email protected]
ihk.de
Bitte beachten Sie auch unser Weiterbildungsangebot im Internet:
www.neubrandenburg.ihk.de
Kultur / Vorschau
Dezember 2011
Faktor Wirtschaft
31
www.neubrandenburg.ihk.de
 Faktor Kultur
„Wir wollen unser Land noch beliebter machen“
Der Männerchor Penzlin will in den USA singen und sucht dafür noch finanzielle Unterstützung
Penzlin. Der Männerchor Penzlin (MCP) will „Höhepunkte setzen, die nicht alltäglich sind“. Getreu dieser
Philosophie haben sich die Sangesbrüder ein nächstes
großes Ziel gesetzt: Mit 30 aktiven Mitgliedern wollen
sie am Ostermontag 2012 auf die wohl größte, längste und aufregendste Reise in der mehr als 100-jährigen Geschichte ihres Chores gehen: nach Topeka,
in die Hauptstadt des US-Bundesstaates Kansas. Auf
Einladung einer amerikanischen Kirchengemeinde,
die die Männer hier in der Region einst in schönstem
Mecklenburger Platt singen hören hat. „Wir haben
sofort ja gesagt“, erinnert sich Vorstandsvorsitzender
Wolfgang Jaeger an den Anfang dieses Jahres, als die
Anfrage kam. Geplant ist, dass sie dort bis zum 18.
April bleiben und jeden Tag mindestens einen Auftritt
in jenen Gemeinden haben, die das Mecklenburger
Platt pflegen. Weil deren Angehörige Nachfahren von
deutschen Auswanderern sind.
Nach vorläufigen Schätzungen
belaufen sich die Kosten für die
Reise auf rund 50.000 Euro. Davon trägt der MCP 20.000 Euro
selber. „Das restliche Geld sind
wir gerade dabei einzuspielen“,
sagt Jaeger im Gespräch mit
„Faktor Wirtschaft“. Dank seines
guten Netzwerkes ist es ihm inzwischen gelungen, 10.000 Euro
an Spenden zu sammeln. So fehlen noch 20.000 Euro, die er bei
Banken, Unternehmen und Versicherungen der Region über kurz
oder lang einzuwerben hofft:
„Wir haben schon viele Dinge gerissen, die unmöglich erschienen.“
Ein Zurück gibt es auch nicht
mehr. Die Flugtickets sind bereits bestellt, einfache Hotelzimmer reserviert. „Sicherlich hätten
Sie können mehr als nur „Am Brunnen vor dem Tore“: Der Männerchor Penzlin singt
Fotos: Verein (1) / isc (1)
seit fast 30 Jahren auch Shantys.
wir auch bei Gastfamilien
nächtigen können, doch die
wenigsten von uns sind der
englischen Sprache mächtig“, erklärt Wolfgang Jaeger. Vor Ort werden die
Mitreisenden dann von der
Tochter eines ihrer Sangesbrüder betreut. Sie lebt
schon seit einiger Zeit in
Kansas und kennt sich mit
den Gepflogenheiten des
Landes aus.
Will den MCP nach Kansas bringen: Vorstandsvorsitzender Wolfgang Jaeger. Lesen Sie in der
Januar/Februar-Ausgabe
Impressum
faktor wirtschaft – Zeitung der IHK zu Neubrandenburg
22. Jahrgang
15. Dezember 2011
Herausgeber und Eigentümer:
Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg,
Petra Hintze, Hauptgeschäftsführerin der IHK
Verbreitete Auflage: 19.125 Exemplare
3. Quartal 2011
Redaktion:
Eckhard Behr (eb), Fritz Krüger (fk), Ivonne Schnell (isc)
Telefon: 0395 5597-104
Telefax: 0395 5665046
E-Mail: [email protected]
IHK zu Neubrandenburg, PF 11 02 53, 17042 Neubrandenburg
www.neubrandenburg.ihk.de
Verlag und Anzeigenservice:
vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg
Brandteichstraße 20, 17489 Hansestadt
Greifswald
Tel.: 03834 550 505, Fax: 03834 550 506
Internet: www.vmm-wirtschaftsverlag.de
Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Andres Santiago, Renate Dempfle
Mediaberatung: Gudrun Stark, Tel. 03834 550 505
Layout: Kirsten Leithe, Adnan Badnjević, Peter Besel
Preisliste Nr. 7 gültig ab 1.12.2010
Von den Auftritten in den USA verspricht sich der
MCP auch einen Werbeeffekt für Mecklenburg-Vorpommern: „Mit unserem umfangreichen Repertoire
wollen wir unser Land bei den Nachfahren deutscher
Auswanderer noch beliebter machen. Und – wer
weiß – vielleicht wird der eine oder andere Zuhörer
im Nachhinein auch mal hierher kommen und durch
seinen Besuch unsere Wirtschaft mit stärken“, so
Jaeger weiter. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt.Ivonne Schnell
www.maennerchor-penzlin.de
www.shantychor-penzlin.de
Druck:
Nordost-Druck GmbH & Co. KG, Flurstraße 2
17034 Neubrandenburg
Tel: 0395 4575-605, Fax: 0395 4575642
www.nordost-druck.de, E-Mail: [email protected]
Titelbild: Thomas Kunsch / Bildbearbeitung: LogoMedia
Bilder: Project-Photos, pixelio, MEV, Fotolia
Die Zeitschrift ist das offizielle Organ der IHK zu Neubrandenburg. Der Bezug der IHK-Zeitung erfolgt im Rahmen der
grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK.
Die Redaktion ist nicht verpflichtet, unaufgefordert zugesandte Rezensionsexemplare zu besprechen. Rücksendung
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geben nicht unbedingt die Meinung der Industrie- und
Handelskammer zu Neubrandenburg wieder. Nachdruck
– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe und Genehmigung der Redaktion.
Besitzverhältnisse: 100% PDV Inter-Media GmbH, Augsburg
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Ostendstraße 100, 90334 Nürnberg
Telefon 0911 531-5, Fax -3206
[email protected]
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