Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Transcription

Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack
Knapsack
Spiegel
04|05
2015
Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack
Inhalt
Editorial
Das Miteinander zählt
Der Knapsacker Hügel ist seit fast
110 Jahren ein Chemiestandort – in
diesem Erfolgskonzept spielen Fachkompetenz und ausgezeichnete Infrastruktur eine wesentliche Rolle.
Und da ist noch mehr: In mehr als
einem Jahrhundert schrieben hier viele Menschen Geschichte und Geschichtchen, die mehrere Bücher
füllen würden. Hier liegt die Besonderheit – auch im Vergleich zu Industrieansiedlungen, die aus dem Boden
gestampft werden. Es ist die starke
Verbindung der Standortunternehmen
untereinander, die sich im Stoffverbund ebenso ausdrückt wie im persönlichen Miteinander. Puzzle-Teile,
die perfekt zueinander passen, wie
auf unserem Plakat zur Jahrespressekonferenz. Gleichzeitig ist der Chemiepark Knapsack keine Insel. Wir
leben hier in einer engen Verzahnung
mit der Region und insbesondere der
Stadt Hürth, aus der wiederum Fachkräfte zum Arbeiten herkommen. Beste Voraussetzungen, wie wir finden,
für die nächsten 110 Jahre Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel.
Herzlichst
Ihr Thomas Kuhlow
Leiter Kommunikation
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Der Chemiepark zieht Bilanz 2014
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Branchenforum „ChemieLogistik NRW 2015“ zu Gast
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InfraServ Knapsack ist Top-Arbeitgeber
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Die InfraServ Knapsack auf der Maintenance in Dortmund 6
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit und bei Kuraray
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Bayer CropScience führt neues Schichtmodell ein
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Erstes Elektroauto bei InfraServ Knapsack
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Vorstellung neuer Mitarbeiter der InfraServ Knapsack 12 - 14
Kreative Ideen der Clariant-Mitarbeiter belohnt
Wir stellen engagierte Mitarbeiter vor
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Ein Abenteuer der besonderen Art 22
Sportliche Azubis beweisen sich
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Neues aus der RHEIN-ERFT-AKADEMIE
Und manches mehr … 24 - 26
ab 27
Titelbild:
Jedes Unternehmen ist ein Teil des Gesamten. Dies signalisierten die Standortund Werkleiter auf der Jahrespressekonferenz.
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Chemiepark Knapsack
Der Chemiepark zieht Bilanz 2014
Auslastung erhöhen, weitere
Arbeitsplätze schaffen
Chemiepark Knapsack ist und bleibt wichtiger Standort für viele Industrieunternehmen.
S eit fast 110 Jahren ist der Knapsacker Hügel ein Chemiestandort. In dieser Zeit hat sich der
Chemiepark Knapsack zu einem hoch
spezialisierten Industriegelände mit ausgezeichneter Infrastruktur und einer gelungenen Mischung von fachkompetenten
Standortunternehmen entwickelt. Damit
diese Erfolgsgeschichte sich fortsetzt,
plant die Betreibergesellschaft InfraServ
Knapsack eine Expansion: den Kauf eines
28 Hektar großen Areals (BPL 512), das
südlich an den Werksteil Hürth angrenzt.
Hier sollen neue Unternehmen angesiedelt werden, um die Auslastung des Chemieparks zu erhöhen und weitere qualifizierte Arbeitsplätze entstehen zu lassen.
Aber: Bei einer möglichen Trassenführung einer Regionaltangente im Kölner
Westen war eine Querung ebendieses
Areals vorgesehen. Dies hätte den Chemiepark in seiner Entwicklung stark eingeschränkt. „Wir begrüßen das klare Votum des Planungsausschusses der Stadt
Hürth und des Kreistages gegen den Bau
der Kreisstraße 25n. Das ist ein wichtiger
Baustein zur weiteren Planungssicherheit
bestehender und zukünftiger Anlagen im
Chemiepark Knapsack“, betont Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung InfraServ Knapsack.
Die Bedeutung ihres Standortes im
Chemiepark Knapsack haben auch im
vergangenen Jahr zahlreiche hier angesiedelte Unternehmen durch weitere Investitionen unterstrichen. Bayer CropScience
hat am Standort Hürth-Knapsack in einen
Pflanzenschutzmittelbetrieb investiert. Im
Rahmen eines Erweiterungsprojektes investierte ICL Performance Products im
Werksteil Hürth und auch die Firmen
CABB und Vinnolit haben sich erneut
finanziell engagiert.
Die Nexans SuperConductors (NSC)
GmbH wird Ende Mai ihren Standort im
Chemiepark Knapsack aufgeben. Grund
ist die Konzernentscheidung, alle Aktivitäten im Bereich Kabel in der Deutschlandzentrale in Hannover zu bündeln.
„Wir bedauern diese Entscheidung und
bedanken uns für die gute Zusammenarbeit“, unterstreicht Mittelviefhaus und
betont gleichzeitig die sich dadurch ergebenden Chancen: „In den frei werdenden
Räumlichkeiten möchten wir Unternehmen ansiedeln, die unseren erfolgreichen
Produktions- und Stoffverbund optimal
ergänzen.“
Im Chemiepark Knapsack gibt es seit
Jahren eine gemeinsame Krisenstabsorganisation, an der sich alle am Standort ansässigen Unternehmen beteiligen.
Der Krisenstab unterstützt und berät die
Einsatzleitung vor Ort und sorgt für die
Information der Behörden sowie der Öffentlichkeit. Im Zuge einer permanenten
Optimierung hat InfraServ Knapsack die
Krisenstabsstrukturen in den letzten zwei
Jahren geprüft und neu strukturiert. Dafür wurden die Krisenstabsorganisationen
von Chemie- und Industrieparks analysiert
und ein Best-Practice-Standard wurde
abgeleitet. Dieser sieht noch häufigere
Schulungen vor und mindestens einmal
im Jahr eine Großübung, auch mit Beteiligung der Behörden. Mittelviefhaus: „Die
Übung 2014 erfolgte im September: Alle
Beteiligten gaben ein positives Feedback
und trugen Ideen bei, einzelne Abläufe
und Maßnahmen weiter zu optimieren.“
Erweiterung des KCG-Geländes
Die InfraServ Knapsack erweitert für die Knapsack Cargo
das Areal im Containerterminal im Chemiepark Knapsack
Werkteil Hürth um ein zusätzliches Lager für Chemikalien in
Containern (LCC). Durch dieses Zusatzangebot für Standortkunden und externe Kunden erweitert sich das Produktportfolio und es erfüllt neue Anforderungen des Marktes.
Die formalen Voraussetzungen zum Start des Projekts LCC
sind durch die Erteilung der Genehmigung zum vorzeitigen
Baubeginn (§ 8A) durch die Bezirksregierung gegeben worden. Daher wurde beschlossen, den Bau zu starten. Nähere
Informationen zu dem Projekt erfolgen in Kürze.
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Chemiepark Knapsack
Branchenforum „ChemieLogistik.NRW 2015“
Auf einfachem Weg Lösungen
finden
Zum Veranstaltungsmotto „Lagerung und Versand von Gefahrenstoffen“ nutzten die Teilnehmer die Chance zum Networken und Diskutieren.
H umorvoll eröffnete Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack (ISK), die
diesjährige Veranstaltung mit den Worten: „Wenn wir
nächstes Jahr wieder Gastgeber des Forums sind, ist es Tradition, dann werden wir euch nicht mehr los.“ Im Namen der
ISK hieß er die rund 130 Teilnehmer willkommen und betonte,
wie sehr er die Bereitschaft, sich über das Thema Logistik
auszutauschen, begrüßt. Mittelviefhaus zeigte auf, dass auch
die ISK momentan ein neues Lager für Chemie-Container erstellt und somit voll im „Trend“ liegt. Anschließend ergriff Dirk
Emmerich, Vorstand LOG-IT Club e. V., das Wort. Er hob die
Bedeutung der Chemiebranche in NRW hervor und die vielen
damit einhergehenden logistischen Herausforderungen.
Der LOG-IT Club (LogistikCluster NRW), das Netzwerk der
Chemielogistik und der chemischen Industrie im Rheinland,
ChemCologne, VVWL, BVL sowie die InfraServ Knapsack
organisierten das Branchenforum bereits zum vierten Mal. Rainer Schillinger, Leiter Logistik InfraServ Knapsack, freute sich
ebenso, dass ISK zum zweiten Mal in Folge Gastgeber des
Forums ist: „Wir müssen einen guten Eindruck auf die Organisatoren gemacht haben“, schmunzelt er. „Für uns und unsere
Standortpartner bietet das Forum eine optimale Gelegenheit
sich ,up-to-date‘ zu halten“, fügt Schillinger hinzu.
Geboten war ein breites Spektrum an Vorträgen und
Diskussionen bezüglich Lagerung und Versand von Gefahrenstoffen in der Chemiebranche. Unter anderem stellten
Prof. Dr. Carsten Suntrop von der europäischen Fachhochschule und Daniel Wauben, ChemCologne e.V., die Studie
„Chemielogistik im Rheinland vor“. Sie betonten, das, obwohl
27 % aller chemischen Transporte in Deutschland im Rheinland beginnen oder enden, die Kapazitäten längst noch nicht
ausgeschöpft seien. Vielmehr sei es nötig, die Infrastruktur
„intelligent zu steuern sowie die Herausforderungen an die
Logistik ernst zu nehmen und sie nicht als ‚letztes Glied in der
Nahrungskette‘ zu behandeln“. Mit einer umsichtigen Organisation kann man laut Suntrop auch der momentanen Defizite
in der Logistikbranche – z. B. Überlastung der Straßen/des
Eisenbahnnetzwerkes, fehlende Transparenz der Lagerkapazitäten – Herr werden.
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Rainer Schillinger, Dirk Emmerich und Dr. Clemens Mittelviefhaus (v. l.)
freuten sich über die rege Teilnahme am Forum.
Beim anschließenden Imbiss herrschte reger Austausch.
Tanja Köhler, Spedition Malzburg GmbH, schätzte den hohen
Informationsgehalt der Veranstaltung: „Hier werden Probleme
besprochen, die alle Logistikabteilungen betreffen, und im
Austausch ist es einfacher, Lösungen zu finden.“ Das bestätigt auch Titus Oehm – Sector Head Chemicals – bei der DHL
Freight GmbH. „Die Veranstaltung ist eine optimale Gelegenheit, am Ball‘ zu bleiben.“ Christian Schuth, Karrierecenter
Bundeswehr, schätzt vor allem das Networking: „Ich betreue
Zeitsoldaten, die aus dem Dienst ausscheiden, und freue mich
hier Kontakte zu knüpfen sowie über eventuelle Jobvakanzen
informiert zu werden“, erklärt er.
Dank der großen Bereitschaft, neue Erkenntnisse zu teilen
und um zusetzen, kann die Chemiebranche zuversichtlich
nach vorn blicken. Vielleicht führt das Branchenforum ja nicht
nur eine Verbesserung der Chemielogistik herbei, sondern
tatsächlich eine neue Tradition: Dann hieße es nächstes Jahr
wieder: Willkommen zum Branchenforum Chemielogistik im
Feierabendhaus Knapsack.
Chemiepark Knapsack
Mitarbeiter der InfraServ Knapsack haben entschieden
InfraServ Knapsack als TOPArbeitgeber bestätigt
Platzierung unter den „TOP 5“ der mittelgroßen Unternehmen in zwei Branchen
D as zweite Mal in Folge wurde die InfraServ Knapsack als
Toparbeitgeber gewählt und
konnte ihren Rankingplatz sogar nach
oben ausbauen.
Das Wirtschaftsmagazin „Focus“
befragte Arbeitnehmer aus 2.000 Unternehmen deutschlandweit auf den
Portalen XING und Kununu auf der Suche nach den Toparbeitgebern Deutschlands. Die Teilnehmer beantworteten
mehr als 50 Fragen von der konkreten
Ausstattung des Arbeitsplatzes über
Aufstiegschancen und Führungsstil bis
hin zum Betriebsklima. Eine entscheidende Rolle spielte dabei, ob jemand
seine Firma auch Freunden und Verwandten als Arbeitgeber empfehlen
würde. Die Datenerhebung erfolgte
durch Onlinebefragungen – Focus veröffentlichte nun die Ergebnisse getrennt
nach Branchen und Firmengrößen.
InfraServ Knapsack wurde diesmal
in zwei Branchen zu einem der Toparbeitgeber gewählt:
In der Branche „Maschinen- und
Anlagenbau“ kletterte InfraServ Knapsack vom 14. auf den 5. Platz und
erreichte somit eine Platzierung als Topaufsteiger der mittelgroßen Unternehmen.
Neu war in diesem Jahr die ebenfalls hervorragende Platzierung der InfraServ Knapsack auf Platz 5 in der
Branche „Rohstoffe, Energie, Ver- und
Entsorgung“.
Die positive Bewertung unserer
Mitarbeiter zeigt, dass die InfraServ
Knapsack bei der Umsetzung ihrer
Stefanie Münchmeier, Personalreferentin, und Thomas Sengelmann freuen sich über die Auszeichnung.
Strategie – als attraktiver Arbeitgeber mit und für unsere Mitarbeiter und
Kunden zu wachsen – erfolgreich ist.
„Wir freuen uns sehr über die positive Bewertung durch unsere Mitarbeiter
und darüber, dass wir unsere Platzierung nach oben ausbauen und somit in
die ,Top Five‘ der mittelgroßen Unternehmen aufsteigen konnten“, freut sich
Personalleiter Thomas Sengelmann.
„Zufriedene und nachhaltig engagierte
Mitarbeiter sind die besten Botschafter
bei der Fachkräftesuche, der Kundenbindung und gleichzeitig die stärksten
Treiber für unseren Geschäftserfolg“,
bestätigt Ralf Müller, Vorsitzender der
Geschäftsleitung.
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Chemiepark Knapsack
Erfolgreicher Messeauftritt der InfraServ Knapsack in Dortmund
Im Stillstandsmanagement
steckt noch viel Einsparpotenzial
InfraServ Knapsack präsentierte ihr Konzept auf der Instandhaltungsmesse Maintenance.
Tobias Kurth erläutert den Messebesuchern im Science Center des Messegeländes das Stillstandsmanagement der InfraServ Knapsack.
B ei der Planung und Abwicklung von Revisionsstillständen können Anlagenbetreiber Kosten sparen,
wenn sie Erfahrungen richtig nutzen. Welche Potenziale in einem intelligenten Stillstandsmanagement stecken,
zeigte InfraServ Knapsack auf einer der wichtigsten Messen
der deutschen Instandhaltungsbranche – der Maintenance in
Dortmund.
Unter dem Motto „Wir haben etwas gegen Stillstand“
präsentierte InfraServ Knapsack Ende Februar nicht nur das
umfangreiche Leistungsspektrum, sondern auch konkrete Lösungen aus dem täglichen Betrieb. Dazu gab Tobias Kurth,
langjähriger Projektleiter aus dem Bereich Anlagenservice von
InfraServ Knapsack, praktische Hinweise in seinem Vortrag
„Potenziale eines intelligenten Stillstandsmanagements und
verfügbarer Instandsetzungskompetenz in der Prozessindustrie“. „Nach unserer Erfahrung lassen sich beispielsweise bis
zu 20 Prozent der sonst üblichen Kosten eines Stillstands
einsparen, wenn bei der Planung und Abwicklung eine maßgeschneiderte Datenbanklösung, wie unser Tool ,TARServ®‘ zum
Einsatz kommt“, erklärt Kurth.
Der Bereich hat die praxisorientierte Software auf Basis
seiner Erfahrungen speziell für Betreiber von Chemie- und
kleineren Prozessanlagen entwickelt. In der Datenbank sind
eine Vielzahl anlagenspezifischer Daten zur Planung und Ausschreibung von Anlagenstillständen erfasst. „Wir können so
jede einzelne Anlagenkomponente bis ins Detail mit den erfor6
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
derlichen Gewerken und Arbeitsvorgängen abbilden und auch
Zeichnungen, Fließbilder oder Fotos komponentenspezifisch
integrieren“, sagte Kurth während seines Vortrags. „Außerdem
lassen sich mit den geplanten Daten der Personalbedarf und
die benötigte Zeit genau kalkulieren und in ihrer zeitlichen
Abfolge vorbereiten.“ Darüber hinaus wurde die Lösung kontinuierlich erweitert, beispielsweise um eine Schnittstelle, mit
der sämtliche Anlagenkomponenten und Vorgänge zeitlich miteinander verknüpft an Terminplanungstools, wie MS Project,
übergeben werden können. Im Rahmen des Vortrags stellte
Kurth außerdem erstmals die Funktion der Montageklassen
einer breiten Öffentlichkeit vor. Kurth: „So können wir für
jede Komponente den Prüfumfang in Anlehnung an die VDIRichtlinie 2290 definieren und automatisch die entsprechenden
Protokolle generieren.“ Der Vortrag stieß auf großes Interesse.
Einige der zahlreichen Zuhörer fanden sich direkt im Anschluss
auf dem Stand ein, um sich ausführlicher über TARServ® und
das Unternehmen zu informieren.
Das Team von InfraServ Knapsack stand an beiden Tagen
bereit, um potenzielle und bestehende Kunden zu den Themen
Anlagenplanung und -bau sowie Anlagenservice und -technik
zu beraten. „Unser Stand war sehr gut besucht“, sagt Sandra Herrmann, Marketingreferentin und verantwortlich für den
Messeauftritt. „Am zweiten Messetag hat sich die Zahl der Interessenten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal stark erhöht.
Es wird sicherlich einige interessante Folgekontakte geben.“
Chemiepark Knapsack
Großes Lob vom Kunden für Zusammenarbeit
Das gemeinsame Ziel
immer vor Augen
InfraServ Knapsack rüstet Anlage für Kuraray erfolgreich um.
M anche Aufträge sind nicht nur
anspruchsvoll und zeitlich eng
gesteckt, sondern warten mit
unvorhergesehenen Herausforderungen
auf. Dass sie trotzdem ein Erfolg werden
können, zeigt die Zusammenarbeit zwischen Kuraray Europe GmbH und InfraServ Knapsack.
Kuraray, ein weltweit tätiges Unternehmen der Spezialchemie, stellt in seinem Troisdorfer Werk Spezialfolien her,
die beispielsweise in Solarzellen oder
Verbundsicherheitsglas eingesetzt werden. In einer dieser Anlagen sollten die zu
modernisierenden Frequenzumrichter im
Rahmen eines zweiwöchigen Stillstandes
ausgetauscht und der Antrieb im gleichen
Zug von Drehstrom- auf Servoantrieb
umgestellt werden.
Das Engineering von InfraServ
Knapsack bekam den Auftrag für die
Planung der Umbaumaßnahme, der Erstinbetriebnahme und Parametrierung
aller Frequenzumrichter, der Konfiguration der zugehörigen Bedienterminal, der
Projektierung einer sicherheitsgerichteten Steuerung sowie der Montage aller
Leistungsabgänge auf Montageplatten
und des Neuaufbaus aller Bedienstationen. Dabei plante InfraServ Knapsack
auf Kundenwunsch die Verschaltung von
Sinamics-Umrichtern in Kombination mit
Servoantrieben von SEW Eurodrive. „Für
einen möglichst reibungslosen Anschluss
ist es normalerweise üblich, Bauteile innerhalb einer Gerätefamilie zu verwenden“, so Edwin Elias, Leiter Automatisierungstechnik bei InfraServ Knapsack. Bei
der Auslegung der Umrichter war zudem
eine besonders hohe Genauigkeit gefragt.
„In der Produktion laufen die Folien über
Ralf Palms, Mitarbeiter der Automatisierungstechnik, mit dem Projektleiter des Kunden, Christoph
Klein (rechts)
verschiedene Antriebswalzen. Selbst minimale Schwankungen in der Geschwindigkeit wirken sich sofort in der Qualität
des Produkts aus.“
Eine besondere Herausforderung
stellte jedoch nicht nur der Anschluss von
Geräten zweier unterschiedlicher Hersteller dar, sondern auch die Besonderheit einer „gewachsenen“ Anlage und der kurze
Abwicklungszeitraum. Denn für den elektrischen und mechanischen Umschluss
blieb gerade einmal eine Woche.
Hinzu kam, dass weder Kuraray noch
Infraserv Knapsack die Arbeitsweise des
anderen in größeren Projekten kannte.
„Alle Beteiligten haben sich über ihre
Auftragsgrenzen hinaus für das Gelingen eingesetzt. Durch diese konstruktive
Partnerschaft konnten wir auch unvorhersehbare Hindernisse überwinden“, sagt
Christoph Klein, Fachbereichsleiter EMR,
der das Projekt auf Kundenseite leitete.
Um den knappen Realisierungszeitraum für alle Aufgaben voll nutzen zu
können, erledigte das Projektteam aus
Anlagenservice, Anlagentechnik und der
Automatisierungstechnik von InfraServ
Knapsack möglichst viele Arbeiten im
Vorfeld. Es prüfte beispielsweise im Rahmen des Factory Acceptance Tests nicht
nur einzelne, sondern alle Abgänge der
Frequenzumrichter. Eine Arbeit, die rund
vier Tage dauerte und sonst während
des Stillstands angefallen wäre. So blieb
noch ausreichend Zeit für die Feinabstimmung und den Funktionstest vor Ort, die
Produktion konnte wie geplant wieder
anlaufen.
„Wir haben im Projektverlauf gemeinsam einige Herausforderungen gemeistert und sind mit dem Ergebnis und der
Zusammenarbeit ausgesprochen zufrieden“, so das Fazit von Kuraray-Projektleiter Klein.
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Chemiepark Knapsack
Änderung zum 1. April 2015
Ein wichtiger Schritt für Gesundheit & Arbeitsorganisation
Einführung des 5-Schicht-Systems bei Bayer CropScience am Standort.
Mit Standortleiter Dr. Udo Schneider (l.) und dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Kade Ince freuen sich Cornelia Gorski (Leiterin BCS HR
Deutschland – 2. v. r.) und Sandra Heinrichs (HR Businesspartnerin Standort
Knapsack) über 76 % Zustimmung zum Wechsel des Schichtsystems.
E in intensiver Diskussionsprozess konnte Ende 2014
bei Bayer CropScience am Produktionsstandort HürthKnapsack erfolgreich beendet werden: In geheimer
Abstimmung wurde 163 Schichtmitarbeitern über drei Wochen
die Möglichkeit geboten, darüber abzustimmen, ob ein Wechsel
vom langjährig praktizierten 4-Schicht-System in das bei Bayer an vielen Standorten übliche 5-Schicht-System gewollt ist.
Voraus gingen viele Diskussionen, wie Gesundheits- und
Arbeitsorganisationsaspekte im Schichtrhythmus wesentlich
besser berücksichtigt werden können.
„In unserem Produktionsumfeld ist Schichtarbeit unvermeidlich“, erläutert Franz-Josef Christ, Vorsitzender des Betriebsrats
am Standort Knapsack. „Wir haben noch aus Hoechster Zeiten
ein 4-Schicht-System am Standort Knapsack, welches zwar
attraktive Möglichkeiten zur Sammlung zusätzlicher freier Tage
bietet, jedoch durch z. B. die kurzen Schichtwechsel nicht zu
den generellen Überlegungen einer attraktiven Schichtsystemgestaltung passt.“ So kam es vor ca. eineinhalb Jahren zum Start
der Diskussion über den Wechsel des Schicht-Systems.
„Bei Bayer fokussieren Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter mit Recht immer mehr auf Gesundheitsmanagement &
Work-Life-Balance“ erläutert Standortleiter Dr. Udo Schneider.
„Das in Knapsack praktizierte 4-Schicht-System ist aus arbeitsmedizinischen & organisationstechnischen Erwägungen nicht
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
optimal. Ein 5-Schicht-System bietet durch bessere Schichtplangestaltung Möglichkeiten, Belastungen zu reduzieren und
die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Partner/-innen zu
erhöhen. Dies sind wesentliche Grundlagen für Gesundheit &
Wohlbefinden trotz Schichtarbeit. Daher habe ich Mitte 2013 mit
HR und dem Betriebsrat Knapsack die Diskussion über einen
Wechsel des Schichtsystems gestartet.“
Zunächst galt es zu bewerten, ob ein 5-Schicht-System
tatsächlich deutliche Vorteile für alle Seiten bietet. Es ging um
zentrale Themen wie Schichtfolgen, Lage & Abfolge von Freischichtblöcken und die Länge von Nachtschichtphasen. Aber
auch um Themen wie Planbarkeit des Schichteinsatzes & von
Schulungsmaßnahmen für die Betriebe oder Ausbau der Möglichkeiten zur Mitarbeiterentwicklung, wobei Letzterem gerade
unter Berücksichtigung der Ziele der Bayer CropScience „People Strategy“ besondere Bedeutung zukommt.
Alle obigen Aspekte wurden intensiv analysiert und auf
ihren Mehrwert beim Wechsel zum 5-Schicht-System geprüft.
„Wir konnten im Team aus Betriebsrat, Personalabteilung und
Standortleitung sehr schön die Vorteile eines Wechsels zum
5-Schicht-System herausarbeiten“, erinnert sich Sandra Heinrichs, HR Businesspartner Standort Hürth-Knapsack. „Die wahre Herausforderung bestand dann jedoch darin, die mit einem
solchen Wechsel einhergehende Senkung der wöchentlichen
Arbeitszeit um etwas mehr als 4 % sozialverträglich so zu gestalten, dass ein für Mitarbeiter und Arbeitgeber akzeptables
Paket angeboten werden konnte.“
„An diesem Punkt angekommen, wurde es für uns Betriebsräte sehr intensiv“, erinnert sich Christ mit einem Schmunzeln.
„Es ist schon klar, dass der Arbeitgeber nichts zu verschenken
hat und daher grundsätzlich eine der Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit entsprechende Bezahlung mit Einführung
eines 5-Schicht-Systems in Knapsack anstrebte. Hier waren
wir Betriebsräte gefragt, um klar abzustecken, unter welchen
Randbedingungen ein solcher Wechsel aus Arbeitnehmersicht
überhaupt machbar wäre!“ So begann eine längere Phase harter Verhandlungen, welche auch nachdrücklich durch das BCS
Management, HR Deutschland und Vertreter des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG geführt wurden. „Letztlich haben die
Betriebsräte in Knapsack für die Kollegen am Standort einen
guten Kompromiss mit einer attraktiven finanziellen Abfederung
Chemiepark Knapsack
erreichen können“, fasst Christ den Erfolg der Verhandlungsstrategie des Betriebsrats kurz zusammen.
Das Ergebnis der dann durchgeführten Abstimmung im
Kreise aller Schichtmitarbeiter am Standort unterstützt diese
Einordnung des Betriebsrats: „76 % der 163 Stimmberechtigten, d. h. 124 Kollegen haben mit ,Ja‘, ein klares Votum für
den Wechsel zum 5-Schicht-System abgegeben“, freut sich
Dr. Schneider. „Damit haben wir die gesetzte Grenze von 2/3
Zustimmungen deutlich überschritten. Ich bin mir sicher, dass
dieser wichtige Schritt für den Standort zukunftsweisend ist, da
wir die Gesundheits- und Arbeitsorganisationsaspekte in Zukunft wesentlich besser berücksichtigen können. Das eindeutige
Votum der Belegschaft zeigt eindrucksvoll, dass diese Dinge
verstanden und begrüßt werden.“
Zur Einführung des 5-Schicht-Systems zum 1. April 2015
mussten noch etliche Dinge im Vorfeld gemeistert werden:
Transfer des Systems in SAP, Verteilung aller derzeitigen Mitarbeiter auf die fünf Schichten, Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter,
Schulung der Meister im Umgang mit dem 5-Schicht-System
und vieles mehr. „Wir werden viele dieser Herausforderungen
bis zum Start gemeistert haben“, ist sich Sandra Heinrichs sicher. „Einige Dinge werden wir aber auch in den ersten Monaten
schrittweise nachpflegen müssen. Dann aber kommt der wirklich herausfordernde Schritt: Jeder Schichtmitarbeiter muss sich
im neuen System zurechtfinden. Und das gilt für ihn, den Arbeitgeber und selbstverständlich auch die Familien.“
Bayer CropScience
Elektrische Energie statt Benzin oder Diesel
InfraServ Knapsack erwirbt erstes
Elektrofahrzeug
Emission: gleich null. Geräusch: nur das der Reifen. Nahezu lautlos präsentiert sich das neue Elektroauto –
ein Renault ZOE Intens – der Abteilung für Ver- und Entsorgung im Chemiepark.
K arsten Meyer-Plate, Logistik der InfraServ Knapsack, ist
für die „weiße Flotte“, sprich, für über 100 Montagefahrzeuge der InfraServ Knapsack, verantwortlich und freut
sich, erstmalig einen „herkömmlichen“ Pkw durch ein Elektroauto zu ersetzen. „Das Fahrzeug eignet sich perfekt für die kurzen
Strecken, die hier im Chemiepark und im Umland zurückgelegt
werden müssen“, so Meyer-Plate. „Indem wir auf Elektroautos
umsteigen, können wir den ‚grünen Gedanken‘ und Responsible
Care vorantreiben“, fügt er hinzu. In Zukunft könnten mehr konventionelle Pkw durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden.
Aus diesem Grund wurde auch gleich die passende Ladestation montiert. Bei dieser „Wall Box“ handelt es sich um
eine 22-kW/400-Volt-Starkstrom-„Docking-Station“, an die das
Fahrzeug eine Stunde lang angeschlossen werden muss, um
vollständig aufgeladen zu sein. Betrieben wird das Auto von
einer 290 kg schweren Lithium-Ionen-Batterie, die unter dem
Fahrzeugboden angebracht ist. Um den Ladestatus seines Fahrzeugs im Auge zu behalten, kann dieser sogar mit dem Smartphone überprüft werden. Dank eines „Notkabels“ ist es darüber
hinaus möglich, das Auto an einer haushaltsüblichen 230-VoltSteckdose aufzuladen, allerdings würde die Ladedauer in diesem
Fall 16 Stunden betragen. „Die Ver- und Entsorgung braucht das
Fahrzeug aber rund um die Uhr einsatzbereit, deswegen ist das
keine Option für uns“, erklärt Meyer-Plate.
Wer sich jetzt überlegt, für den Eigenbedarf ein Elektroauto
anzuschaffen, muss wissen, dass dieses bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 50 km/h und einer Leistung von
150 km pro Batterieladung für weite Strecken nur bedingt einsetzbar ist. Allerdings bieten immer mehr Raststätten Ladestationen, die dank höherer Watt-Leistung die Batterie in nur 30
Minuten aufladen. Auch in Städten befinden sich mittlerweile
genügend Docking-Stations, sodass niemandem mehr „der Saft“
ausgehen muss. Einziger Nachteil wäre da noch die plötzliche
Ruhe, die den lärmgeplagten Städter auf einmal wieder umgibt.
Aber diese „Umstellung“ nimmt er sicher gerne in Kauf.
Das Auto gehört an die Steckdose und nicht an die Zapfsäule. Karsten
Meyer-Plate (l.) und Ralf Schwefel, Ver- und Entsorgung, tanken voll.
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Chemiepark Knapsack
Besondere Auszeichnung für das Standortunternehmen
Vinnolit im Lexikon der deutschen Weltmarktführer
Dank ihrer innovativen und hochwertigen PVC-Spezialitäten wurde Vinnolit als weltweiter
Markt- und Technologieführer in das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ aufgenommen.
I n dieser zweiten Auflage des „Lexikons der deutschen Weltmarktführer“ beleuchtet der Wirtschaftsverlag Deutsche Standards deutsche
Unternehmen, die sich eine herausragende Stellung auf den Weltmärkten erarbeitet haben. Meist handelt es sich dabei um mittelständische Unternehmen,
oft hoch spezialisierte Technologieführer,
die in der breiten Öffentlichkeit eher unbekannt sind. Auswahlkriterium für die
Aufnahme der Firmen ist eine Position
unter den Top-3-Unternehmen in einer
bestimmten Branche weltweit. Das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“
widmet Vinnolit drei Seiten.
Vinnolit
Im Bild: Vinnolit-Geschäftsführer Dr. Josef Ertl (3. v. r.) und Commercial Director Dr. Wolfram Prößdorf (r.)
überreichten das Lexikon den Westlake-Managern David Chao, Vice President Business Development
Asia & Middle East (l.), Chairman James Chao (2. v. l.), President und CEO Albert Chao (3. v. l.) und Bob
Buesinger, Senior Vice President Vinyls (2. v. r.), anlässlich ihres Deutschland-Besuchs im Januar 2015.
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GLH
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Chemiepark Knapsack
Namur – Arbeitskreis Prozessführung zu Gast bei InfraServ Knapsack
Ideenfindung
für Prozessleitsysteme
Dr. Moritz Wendt freut sich über regen Dialog mit Verfahrens- und Automatisierungstechnikern
namhafter Chemieunternehmen.
A nfang Februar versammelte sich der Arbeitskreis
Prozessführung der NAMUR – Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie – im Chemiepark Knapsack, um sich über Standards und
Trends in der Prozessindustrie auszutauschen.
Die NAMUR ist ein Interessenverband von Unternehmen,
die mit den Herausforderungen der Automatisierungstechnik
in der Prozessindustrie involviert sind. Innerhalb der NAMUR
haben sich unterschiedliche Arbeitskreise gebildet, in denen
firmenübergreifend unterschiedliche Themenfelder bearbeitet
werden. Von Bedeutung ist der Arbeitskreis Prozessführung
(AK 2.2), in dem auch die InfraServ Knapsack durch Dr. Moritz
Wendt vertreten ist.
„Zwei- bis dreimal im Jahr treffen sich die zehn Teilnehmer
des AK 2.2, die aus unterschiedlichen zum Teil großen Chemieunternehmen wie z. B. BASF, Evonik und Ineos kommen.
Abwechselnd laden die Teilnehmer zu jedem Arbeitstreffen
die jeweils anderen Teilnehmer zu sich in die Firma ein. Diesmal war die InfraServ Knapsack der Gastgeber. „Es ist jedes
Mal unglaublich bereichernd, Wissen auszutauschen und zu
erfahren, welche Beobachtungen Kollegen aus anderen Unternehmen bezüglich Automatisierung und Prozessführungsstrategien machen“, so Dr. Moritz Wendt, Prozessentwickler im
Engineering der InfraServ Knapsack.
Eine Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, bestehende Arbeitsblätter – die Vorgehensweisen erläutern, Checklisten, sowie Arbeitshilfen bieten und Anforderungen an Geräte
und Systeme festlegen – zu aktualisieren. Unter anderem
wurde in den zwei arbeitsintensiven Tagen ein neues Arbeitsblatt zu gehobenen Prozessführungsstrategien vorbereitet,
„in denen auch neue Aspekte wie eine Potenzialanalyse, das
heißt eine Darstellung, was eine Veränderung im Vergleich
zum Istzustand nach sich ziehen würde, behandelt wurden“,
erklärt Wendt. Der Arbeitskreis berät auch gemeinsam, wie ein
Prozessleitsystem beschaffen sein sollte, um gegenwärtigen
Ansprüchen gerecht zu werden. „Momentan muss beispielsweise auf externe Lösungen zurückgegriffen werden, um
auch gehobene Prozessführungsstrategien zur Anwendung zu
bringen. Eventuell wäre es da lohnend, die nötigen Funktionen
Die Teilnehmer des NAMUR ( v. l.): Rob Everink (DSM), Thomas Höfer
(INEOS), Dr. Moritz Wendt (ganz oben), Florian Wolff (BASF SE), Otmar
Lorenz (Siemens AG Karlsruhe), Benjamin Schramm (Evonik Industries
AG) und Constantin Wagner (RWTH Aachen)
direkt ins Prozessleitsystem zu integrieren“, so Wendt. Sind
die Teilnehmer davon überzeugt, dass Systeme durch Erweiterungen zur Prozessoptimierung beitragen könnten, leiten sie
das an die Hersteller als Diskussionsgrundlage weiter. Wendt
betont ausdrücklich, dass es sich bei den Vorschlägen nicht
um „Erfindungen“ handelt, sondern um die Umsetzung von
Ideen, die im akademischen oder industriellen Bereich generiert wurden.
Bereits im Juni trifft sich der Arbeitskreis erneut, um aktuelle Themen zu besprechen. Bis dahin ist noch Zeit, trotzdem
arbeitet Wendt weiter an neuen Vorschlägen, so können die
zwei anstehenden Tage – in denen er sich ehrenamtlich einbringt – wieder optimal genutzt werden.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Christine Ganss verstärkt das Team Arbeitssicherheit
Der Sicherheit verpflichtet
Ein großer Schritt in der Arbeitssicherheit: Die InfraServ Knapsack hat das Team Arbeitssicherheit um eine weitere Kraft verstärkt. Seit letztem Jahr ist Christine Ganss mit von der Partie.
Christine Ganss ganz im Dienst der Arbeitssicherheit bei InfraServ Knapsack
D ie junge Sicherheitsingenieurin hat in Wuppertal Sicherheitstechnik studiert und wurde nach ihrem Abschluss bei Statkraft
im Chemiepark Knapsack angestellt.
Dort absolvierte sie berufsbegleitend
ein Masterstudium in Betriebssicherheitsmanagement. Im vergangenen Jahr
wechselte die junge Frau dann zur InfraServ Knapsack. Hier ist sie mit vier wei12
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
teren Kollegen im Team Arbeitssicherheit
tätig.
Sie verfolgt bei ihrer Arbeit zwei
Schwerpunkte: die Förderung des verhaltensorientierten Arbeitsschutzes sowie
den Aufbau und die Weiterentwicklung
eines modernen und anwenderorientierten Arbeitsschutzmangementsystems.
„Die Arbeitssicherheit soll immer mehr
ein Selbstverständnis für die Kollegen
werden“, erklärt Christine Ganss. „Es
soll nicht wie eine zusätzliche Aufgabe
neben der ,eigentlichen‘ Arbeit erscheinen.“ Dafür erarbeitet sie übergreifende
Ideen und Leitlinien, welche dazu führen
sollen, dass der Arbeitsschutz auf allen
Ebenen im Unternehmen rechtssicher
und praktikabel gelebt werden kann.
„Schließlich wollen wir alle, dass jeder
Mensch am Ende seines Arbeitstags
sicher und unbeschadet nach Hause
kommt.“
Die Verantwortung dafür trägt jeder
Einzelne auch im Sinne einer positiven
Fehlerkultur. Um aus Fehlern lernen zu
können, sind die Erfassung von unsicheren Situationen bis hin zu Unfällen und
der offene Umgang mit diesen ein wichtiger Schritt, damit Sicherheitsmaßnahmen
stetig weiter optimiert werden können.
Für die Weiterentwicklung des bestehenden Arbeitsschutzmanagementsystems hat Christine Ganss die Projektleitung übernommen. Derzeit arbeitet
sie mit ihrem Projektteam an konkreten
Vorschlägen, wo Anpassungen vorgenommen werden könnten. Darunter fällt
beispielsweise eine neue IT-technische
Lösung, um die Dokumentationen und
Pflichtenverfolgung im Arbeitsschutz effektiver zu gestalten. Freigegebene Arbeitsschutzdokumente sollen zentral abgelegt werden, sodass sie jeder nutzen
kann. Dadurch kann doppelte Arbeit
verhindert werden. Außerdem sollen die
Zuständigkeiten im Arbeitsschutz klar
festgelegt werden.
Nach einem halben Jahr hat sich die
Sicherheitsingenieurin gut eingearbeitet
und freut sich auf ihre Aufgaben, die sie
alle im Zeichen der Arbeitssicherheit für
die Kolleginnen und Kollegen verfolgt.
Chemiepark Knapsack
Neuer Segmentleiter VuE-Anlagen
Ein offenes Ohr für Mitarbeiter
und Kunden
Damit im Chemiepark Knapsack alles rund läuft, ist eine professionelle Ver- und Entsorgung
unerlässlich. Für die Kunden der InfraServ Knapsack kümmern sich die Teams des
Segmentes VuE-Anlagen zum Beispiel um die Bereitstellung von Kühlwasser und Druckluft,
den Betrieb der Abwasseraufbereitungsanlagen oder auch die Wartung von Klima- und
Lüftungstechnik.
A n der Spitze des Segmentes gibt es seit Kurzem
ein neues Gesicht: Christoph Schneiders übernahm
Ende 2014 die Leitung. Der Ingenieur für Maschinenbau / Verfahrenstechnik, der aus Gelsenkirchen stammt und
in Bergisch Gladbach lebt, kennt sich mit Dienstleistungen in
Neu im Segment VuE-Anlagen: Christoph Schneiders
der Industrie bestens aus. Beinahe zehn Jahre lang war er in
einem Unternehmen für Kraftwerksplanung tätig, zunächst in
Nürnberg, dann in Köln. Als Fachgruppenleiter für die Rauchgasreinigung sowie die Ver- und Entsorgung erwarb er das
Know-how, das ihm jetzt zugutekommt. Ende 2013 übernahm
Schneiders auch die Leitung des Kölner Standortes.
Dann kam im vergangenen Jahr das Angebot der InfraServ Knapsack. „Die Stelle hörte sich sehr spannend an, bedeutete mehr Verantwortung“, beschreibt der 35-Jährige seine
Motivation.
Bislang hat Schneiders die Entscheidung auch nicht bereut. „Die Tätigkeit ist vielseitig, die Themenbandbreite erfreulich groß“, betont er. „Morgens geht es zum Beispiel um die
Anschaffung eines neuen Fahrzeugs, nachmittags wird über
neue Verträge oder Vorschriften gesprochen.“
Positiv angetan ist der neue Segmentleiter vom Betriebsklima und vom regen Austausch in den regelmäßigen Besprechungen. Ein gutes Miteinander gebe es sowohl mit den drei
„sehr fähigen“ Teamleitern als auch mit den beiden anderen
Segmentleitern im Bereich VuE. Die Mitarbeiter erlebe er als
motiviert und zupackend.
Schneiders hat sich vorgenommen, für die Beschäftigten stets ein offenes Ohr zu haben. „Ich verstehe mich als
Bindeglied zwischen den Teams und der Geschäftsleitung
sowie den Kunden.“ Für Letztere will er ebenfalls zuverlässiger Ansprechpartner sein. „Man kann auch gerne mit neuen
Ideen auf mich zukommen“, sagt er. Wichtigstes Ziel bleibe es
dabei, stets einen reibungslosen Ablauf der Ver- und Entsorgungsprozesse zu gewährleisten. „Wenn der Kunde gar nicht
merkt, dass wir da sind, ist alles bestens.“
In der Freizeit steht Schneiders’ Familie – die Ehefrau, von
Beruf übrigens Chemikerin, und die drei kleinen Kinder – an
erster Stelle. Zudem entspannt sich der neue Segmentleiter
gerne bei Radtouren mit Mountainbike oder Rennrad.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Seit 1. Januar 2015 auf neuer Position in Knapsack
Energievoller Einstieg
in Knapsack
Thomas Krumm ist neuer Standortleiter der Gas- und Dampfturbinenkraftwerke von Statkraft
im Chemiepark Knapsack.
Thomas Krumm – seine Aufgabe ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Gaskraftwerkes.
A uf die Frage, was ihm am Unternehmen besonders gefällt,
antwortet Thomas Krumm: „Am
meisten schätze ich die Firmenphilosophie. Wir haben flache Hierarchien und
wir kommunizieren offen und duzen einander“, fügt er herzlich hinzu.
Nach seinem Studium der Elektrotechnik war der gebürtige Düsseldorfer
als Projektleiter bei der AEG beschäftigt,
ehe er 1996 zur RheinEnergie wechselte
und dort verschiedene Abteilungen im
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Netz- und Kraftwerkbereich durchlief.
2008 folgte der Einstieg beim norwegischen Energieunternehmen Statkraft
und zunächst war Krumm als Bereichsleiter Technik für die Instandhaltung und
Optimierung der Anlagen verantwortlich.
Seit Januar kümmert er sich nun um
den kompletten Standort, das beinhaltet den betriebswirtschaftlichen Bereich
des Unternehmens, Arbeitssicherheit,
Einhaltung der Umweltbedingungen sowie nach wie vor Umbau und Verbes-
serung der Anlage. Darüber hinaus ist
der Standortleiter Ansprechperson für
andere Standortpartner.
Die Hauptaufgabe seiner neuen Position sieht Krumm darin, die wirtschaftliche Situation des Gaskraftwerkes zu
verbessern. „Um dies zu erreichen, werden wir an allen Rädern drehen“, so
Krumm. „Wir werden Dienstleistungsverträge optimieren, den Eigenenergiebedarf senken und technische Verbesserungsmaßnahmen
vornehmen“,
erklärt der Standortleiter.
Als Europas größter Anbieter erneuerbarer Energien – neben Wasserkraftwerken in Norwegen, Schweden
und Deutschland betreibt Statkraft auch
Windparks in Großbritannien und weiten
Teilen Skandinaviens – legt Statkraft
großen Wert darauf, auch den fossilen
Energieverbrauch umweltfreundlich zu
gestalten. „Die Norweger leben im Einklang mit der Natur und ein respektvoller
Umgang mit Ressourcen ist selbstverständlich“, so Krumm.
Der zweifache Familienvater erholt sich am liebsten beim Tennis- und
Golfspielen und lebt im beschaulichen
Städtchen Zons direkt am Rhein. „Als
Düsseldorfer, der mit vielen Kölnern zusammenarbeitet, ist Zons für mich ein
fairer Kompromiss, das liegt genau in
der Mitte“, erklärt er humorvoll. Auch
was seine Reisevorlieben angeht, ist
Krumm Flexibilität gewohnt: „Wir fahren
häufig spontan übers Wochenende weg
und schauen, wo uns das Wohnmobil
hinfährt“, sagt er.
Chemiepark Knapsack
Wie die Mitarbeiter von Clariant mit kreativen Ideen ihr Unternehmen bereichern
Die (Arbeits-)Weltverbesserer
Das Betriebliche Vorschlagswesen ist ein fester Bestandteil der Firmenkultur bei Clariant. Den
Ideenreichtum der Mitarbeiter weiß man hier zu schätzen. Ein Geistesblitz zur rechten Zeit und
am rechten Ort kann die Arbeitssicherheit erhöhen, Produktionsprozesse optimieren, Energie
sparen, das Leben im Job ein Stück leichter machen.
M anfred Kreitner, Sicherheitsingenieur und Koordinator des Betrieblichen Vorschlagswesens bei
der Clariant, lacht gut gelaunt in die Runde der
versammelten Kollegen. Die Gewinner der Jahresverlosung erhalten heute ihre Preise, andere bekommen den „Denker des
Jahres“ oder den „Sicherheitsdenker“ verliehen. Die Freude
Kreitners ist begründet: Traditionell liegt die Anzahl der eingereichten Vorschläge und auch die Quote der prämierten Ideen
am Standort Knapsack hoch – da macht auch das vergangene Jahr keine Ausnahme.
In Zahlen bedeutet das: Insgesamt 551 Anregungen
wurden 2014 eingereicht, stolze 87 % davon prämiert. Oder
anders gesagt, im Schnitt hatte jeder Mitarbeiter drei Verbesserungsideen. Im Vergleich zu den Einsparungen, die umgesetzte Vorschläge dem Unternehmen einbrachten, ist die
Höhe der übers Jahr gezahlten Prämien mit weniger als einem
Drittel der gewonnenen Summe gering.
Die Liste der Ideen ist lang, um nur zwei zu nennen: 642
Neonröhren wurden durch LEDs ersetzt und damit wurde der
Stromverbrauch gesenkt, eine tiefere Starttemperatur bei einem
Produktionsschritt erzielt nun eine Dampfeinsparung. Zunächst
landen alle Verbesserungsvorschläge im elektronischen Briefkasten eines Gutachters, der die Ideen innerhalb von vier Wochen bewertet. Befindet er sie für gut, wird zeitnah eine Prämie
ausgeschüttet und es geht an die Umsetzung des Einfalls. Bisweilen hat ein Gutachter viel zu tun; im Safeway & Intermediates-Betrieb zum Beispiel lag die Quote der eingereichten Anregungen 2014 bei 5,22 pro Mitarbeiter. Damit war der Abteilung
die Auszeichnung zum „Denker des Jahres“ sicher. Die Gruppe
Maintenance dagegen konnte im letzten Jahr mit einer Quote
von 2,82 Vorschlägen pro Mitarbeiter zum vierten Mal in Folge
den „Sicherheitsdenker“ entgegennehmen, der für nützliche
Hinweise im Bereich Arbeitssicherheit verliehen wird.
Hinter all diesen Eingebungen stecken engagierte Köpfe,
die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die Spitzenreiter darunter bringen es jeweils auf knapp 50 Ideen im Jahr;
Peter Daub und Franz-Werner Erkens mit 47 und Kurt Pütz mit
49 Einreichungen! So ist es auch unbestreitbar verdient, dass
diesen Mitarbeitern in der Halbjahresverlosung gleich zweimal
Die Preisträger (im wahren Sinne des Wortes) sind: Kurt Pütz (trägt die
„Sicherheitsdenker“), Stefan Klinz (Mitte) und Dr. Alexander Rang tragen
den „Denker des Jahres“.
das Prämienglück winkte. Weitere Gewinner waren Elmir Dizdarevic und Michael Püschel. Den Preis aus der Sonderverlosung teilen sich dieses Mal Andreas Hemmersbach, Onur Koc
und Cemil Yildirim.
„Wir wollen die Leute an Bord haben, wir wollen, dass sie
mitdenken!“, betont Standortleiter Dr. Andree Henze. Die Zahlen freuen auch ihn, präsentieren sie das Unternehmen doch
als ein lebendiges System, das sich stetig weiterentwickelt.
Ein Ort der Zusammenarbeit, an dem Mitarbeiter sich und
ihre Leistung anerkannt fühlen. Das gute Betriebsklima fördert
weitere Ideen, deren Umsetzung wiederum die Zufriedenheit
aller Beteiligten erhöht. So entsteht ein beneidens- und nachahmenswerter Kreislauf. Weiter so!
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Wichtiger Austausch zu Themen, die alle Standorte betreffen
Technische Geschäftsführer
von EEW in Knapsack zu Gast
Zahlreiche Führungskräfte aus dem Bereich Technik von EEW Energy from Waste kamen in
Hürth-Knapsack zusammen, um sich turnusmäßig zu übergreifenden Themen der Unternehmensgruppe auszutauschen.
Vor der Rundfahrt durch den Chemiepark Knapsack stellten sich die Gäste zum Gruppenfoto auf.
Zweiter von rechts ist Dirk Böhme, rechts daneben Thomas Kuhlow.
Z u dem regelmäßigen Gespräch,
das reihum an einem der 20
Standorte von EEW stattfindet,
waren die technischen Geschäftsführer
aller Anlagen eingeladen. EEW betreibt
17 Anlagen in Deutschland sowie je eine
in den Niederlanden und in Luxemburg.
Die Unternehmenszentrale befindet sich
im niedersächsischen Helmstedt. Das
Unternehmen ist mit seinen insgesamt
1.300 Mitarbeitern bundesweit führend
in der umweltschonenden Energieerzeugung aus der thermischen Abfallverwertung.
Dirk Böhme, Geschäftsführer am
Standort Knapsack, konnte sich über
eine hohe Beteiligung freuen. „Die Kollegen lernen bei diesen Gesprächen
gegenseitig die Anlagen kennen“, unterstrich er. „Das sogenannte TechnikGespräch findet regelmäßig statt. Es
werden Themen besprochen, die sämtliche Standorte betreffen.“ Am ersten Tag
tauschten sich die Führungskräfte im
Feierabendhaus in Knapsack unter der
Leitung von COO Karl-Heinz Müller, dem
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
technischen Geschäftsführer der EEWGruppe, aus. Am Folgetag wurden die
Gespräche im Hürther Hotel Ramada
fortgesetzt. Es ging u. a. um übergreifende technische Fragen, die kontinuierliche
technische Optimierung oder den zentralen Einkauf. Müller erläuterte den Zweck
des Meetings: „Sämtliche EEW-Anlagen
werden einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterzogen. Das Höchstmaß an Verlässlichkeit, das wir unseren
Kunden garantieren, hat vor allem eine
technische Basis. Deshalb ist der Austausch zwischen den technischen Geschäftsführern unserer Anlagen so wichtig. Wir lernen voneinander und nutzen
Lerneffekte für alle Anlagen im Verbund“,
erläuterte Müller.
Begrüßt wurden die Gäste im Chemiepark auch von Ralf Müller, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack (ISK). Müller betonte
die Verbundenheit der ISK mit EEW und
stellte die Rahmenbedingungen der Kooperation zwischen den Unternehmen
vor. Beide sind zu jeweils 50 Prozent
an der EBS Kraftwerk GmbH, der Gesellschaft für den Betrieb der Anlage
zur Verbrennung von Ersatzbrennstoff in
Knapsack, beteiligt.
Im Anschluss an die Gespräche im
Feierabendhaus wurden die Besucher
von Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation bei der ISK, durch den Chemiepark
geführt. Zudem konnten dank Jürgen
Eichler, Standortleiter bei Vinnolit, exklusiv die Produktionsanlagen des Unternehmens, speziell für die Elektrolyse,
besichtigt werden. Vinnolit produziert ein
Vorprodukt zur PVC-Herstellung.
EEW erbringt für den Chemiepark
eine besondere Leistung: Rund ein Viertel des gesamten Stroms wird im Ersatzbrennstoffkraftwerk produziert. Im Winter
wird außerdem Prozessdampf für die
Produktionsanlagen in Knapsack geliefert. Rund 300.000 Tonnen Abfall werden
jährlich in der thermischen Abfallverwertungsanlage angenommen, unternehmensweit sind es rund fünf Millionen
Tonnen. Diese Art der Energieerzeugung
ist umweltfreundlich. Für jede Tonne
Brennmaterial werden Erdgas, Erdöl und
Kohle und somit Kohlendioxid gespart.
Und: „Wir unterschreiten die gesetzlichen
Vorgaben bei den Emissionsgrenzwerten
durch hochmoderne Rauchgasreinigung
deutlich“, hob Böhme hervor.
Böhme erhielt von seinen Kollegen
sehr positive Rückmeldungen: „Es war
alles rundum gelungen, die Kollegen waren voll des Lobes für die Gastfreundschaft und die gute Organisation“, so
Böhme.
Chemiepark Knapsack
Pensionär- und Jubilarfeier der InfraServ Knapsack
Gemeinsam erfolgreich das
Unternehmen begleitet
Mit Jubilaren und Pensionären feierte die InfraServ Knapsack die langen Zugehörigkeiten bzw.
verdiente Ruhestände von Mitarbeitern.
Die Stars der InfraServ Knapsack vor den Stars der Dinner-Show
T raditionell und dennoch immer wieder besonders
würdigte die Geschäftsleitung auch 2015 wieder Jubilare und Pensionäre der InfraServ Knapsack des Jahres 2014. Gemeinsam verbrachten alle Geehrten über 1000
Jahre auf dem Knapsacker Hügel und erlebten in dieser Zeit
die „Chemische“ in unterschiedlichen Eigentümerstrukturen.
In ihrer Laudatio dankten Geschäftsleiter Ralf Müller und Dr.
Clemens Mittelviefhaus für die Leistungen und die Treue zum
Unternehmen. Sie betonten auch, dass es insbesondere „die
Mitarbeiter sind, die Veränderungen anstoßen, gestalten und
mittragen. Nicht immer nur zur Freude, aber mit dem Willen,
den Standort und die Firma weiterzuentwickeln. Das haben
wir für einen Teil der Wegstrecke gemeinsam sehr gut ge-
schafft“, so Ralf Müller.
Als Dienstleister unter den Top 10 in Deutschland und
jüngst wiederholt als ein Toparbeitgeber ausgezeichnetes
Unternehmen hat die InfraServ Knapsack bewiesen, dass
Veränderungen insbesondere für die Arbeitnehmer auch viel
Gutes mit sich bringen. Nach der von der Geschäftsleitung
sehr persönlich gehaltenen Würdigung der einzelnen Jubilare mit 25 und 40 Jahren Unternehmenszugehörigkeit sowie
der Verabschiedung der Pensionäre in den wohlverdienten
Ruhestand genossen alle gemeinsam das atemberaubende
Programm der Dinner-Show „Fantissima“ im Phantasialand,
Brühl.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack ·
Engagierte Mitarbeiter
im Chemiepark Knapsack
W ie wichtig es ist, sich ehrenamtlich zu engagieren, haben wir in den beiden letzten Ausgaben des KnapsackSPIEGELs bereits thematisiert und zunächst zwei Mitarbeiter aus dem Chemiepark Knapsack mit ihren Ehrenämtern vorgestellt.
Unserem Aufruf, sich zu melden, wenn auch Sie ein Ehrenamt bekleiden, sind einige Leser gefolgt. Allen voran Auszubildende! Wir freuen uns, dass gerade die Jugend sich für die Allgemeinheit zur Verfügung stellt und Gutes tun möchte. Wir wollen gerne darüber berichten. Getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber.
In den nachfolgenden Berichten erfahren Sie, mit welchen Aufgaben sich die Mitarbeiter am Standort in die Gesellschaft einbringen.
Viel Vergnügen dabei und wenn auch Sie gerne über Ihr Ehrenamt berichten möchten: Gerne, lassen Sie es uns wissen und melden Sie sich bei der Redaktion.
Wir freuen uns!
Caroline Jewski zeigt dem Gegner, was sie kann
Einsatz für die Kirche und für den
Sport
Im Presbyterium ihrer Heimatgemeinde und im Judoverein verbringt
Caroline Jewski einen großen Teil
ihrer Freizeit
Gleich zwei ehrenamtliche Herzen
schlagen in ihrer Brust. Doch was sie
lieber macht, kann Caroline Jewski nicht
wirklich sagen. Die angehende Elektronikerin für Automatisierungstechnik
engagiert sich sowohl in der evangelischen Kirchengemeinde Flamersheim
als auch beim Judoverein ESV Fortuna Euskirchen. Und beides macht ihr
großen Spaß. Seit ihrer Konfirmation
hat die 21-Jährige die Jugendarbeit in
ihrer Gemeinde unterstützt. Beim Konfirmationsunterricht hat sie den jungen
Christen den Glauben nähergebracht,
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
und auch bei den Ferienangeboten war
sie mit von der Partie. „Durch meine
Ausbildung hatte ich dann nicht mehr so
viel Zeit“, erklärt Caroline Jewski. „Aber
weil mein Glauben und die Bindung
an die Kirche stärker geworden sind,
wollte ich mich weiterhin engagieren
und mit anderen Menschen zusammen
etwas auf die Beine stellen.“ So kam
ihr die Idee, im Presbyterium – also im
Vorstand – der Kirche mitzuwirken. Dort
fällt sie nun gemeinsam mit sechs weiteren Ehrenamtlern, mit der Pfarrerin und
Mitarbeitern Entscheidungen rund um
die Kirche. Einmal pro Monat trifft sich
das Presbyterium, um über Neuerungen
und Gestaltungen zu beraten. Die Presbyter sind in ständigem Kontakt, um
Vorschläge zu erarbeiten und wichtige
Angelegenheiten zu besprechen. Dazu
gehört auch, in einigen Sonntagsgottesdiensten die Kollekte einzusammeln und
den Gottesdienst mitzugestalten.
Den sportlichen Ausgleich findet
Caroline Jewski beim Judo. Seit sie fünf
Jahre alt ist, macht sie diesen Sport. Vor
einigen Jahren hat sie begonnen, die
Kinder des Vereins ESV Fortuna Euskirchen zu trainieren. Zweimal pro Woche
ist sie beim Training des Nachwuchses
dabei, sie fährt mit den Kindern zu Turnieren und nimmt am Englandaustausch
des Vereins teil. „Es ist ein toller Sport“,
sagt sie. „Und ich möchte den Kindern
die Freude und mein Wissen weitergeben.“ Bei der Arbeit mit den Kindern
kann sich die junge Frau an ihre Kindheit
zurückerinnern. „Die Zeit war einfach
klasse.“
Stefano Grimaldi
„Mit den Kindern erleben wir viel
SpaSS“
Stefano Grimaldi, Elektroniker für
Automatisierungstechnik, engagiert
sich in der Kirchengemeinde Christus
König Köln-Porz
Für Stefano Grimaldi ist es toll,
Teil einer Kirchengemeinde zu sein. Von
Kind an fühlte er sich mit der ChristusKönig-Gemeinde in Köln-Porz verbunden. Er war dort Messdiener, hat an der
Jugendarbeit teilgenommen und war bei
Chemiepark Knapsack
Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack ·
Ferienfreizeiten mit dabei. „Vor einigen
Jahren bin ich dann gefragt worden, ob
ich nicht als Betreuer bei einer Jugendfahrt dabei sein möchte“, erinnert sich
der 22-jährige Elektroniker für Automatisierungstechnik. „Natürlich wollte ich
das.“ Die Arbeit mit den Kindern und
Jugendlichen hatte ihm damals – und
auch heute noch – viel Spaß gemacht.
„Wir gehen wandern, toben auf einem
Sportplatz, erleben Kultur und haben
jede Menge Spaß auf der Sommerrodelbahn oder im Freibad.“ Natürlich bereitet er mit seinem ehrenamtlichen Einsatz
den jüngeren Gemeindemitgliedern viel
Freude. „Aber auch wir Betreuer haben
viel Spaß“, sagt er und lacht. „Meistens
sind es bei den Ferienfreizeiten gar
nicht die Kinder, die Unsinn machen –
das sind die Älteren.“ Grimaldi geht es
aber nicht nur um den Spaß für Klein
und Groß. Gemeinsam mit den Kindern
gestaltet er auch Gottesdienste und
lebt die Religion. Für die Organisation
der Ferienfreizeiten engagiert er sich
auch im Orga-Team, das aus einigen
Betreuern besteht. Dort werden die Vorbereitungen getroffen: Ein Haus muss
gefunden und angemietet werden, die
Busfahrt muss organisiert und Leihautos
geordert werden. Auch die Abrechnung
macht Grimaldi mit zwei weiteren Betreuern in Eigenarbeit. Für Stefano ist
auch die Büroarbeit eine tolle Abwechslung zu seinem Arbeitsalltag. „Und es ist
einfach klasse, in einer Gemeinde etwas
Schönes für die Kinder auf die Beine zu
stellen. So können wir alle gemeinsam
etwas erleben. Und so rückt auch die
junge Gemeinde näher zusammen.“
Rheinisches Brauchtum ist sein
Heimatgefühl
Axel Welter, Teamleiter in der IT
bei der InfraServ Knapsack, leitet als
Präsident die Geschicke der KG Löstige Postillione Wesseling
Es ist nicht das Feiern, das für
Axel Welter bei seinem Ehrenamt im
Vordergrund steht. Vor 20 Jahren ist
der Teamleiter Anwendungen/Projekte/
Fachsysteme in den Karnevalsverein
„KG Löstige Postillione Wesseling“ eingetreten. Seit elf Jahren ist er dort Vorsitzender, vor fünf Jahren wurde er zudem zum Präsidenten der Gesellschaft
gewählt. „Seit ich meine Frau kenne,
bin ich zum Karneval konvertiert“, fasst
der Diplomingenieur für Elektrotechnik
lächelnd zusammen. „Ich bin Wesselin-
wie werden die Karnevalisten dorthin
gebracht? Auch diese Geschicke liegen
in Welters Hand. „Man muss das Große
und Ganze im Auge haben“, erklärt der
54-Jährige. „Das bedeutet jede Menge
Planung und Ordnung.“ Ab Weiberfastnacht nimmt er sich Urlaub bei der
InfraServ Knapsack, denn das ist die
heiße Phase des Karnevals. Und jedes
Jahr am Abend des Karnevalssonntag,
wenn der Wesselinger Karnevalsumzug beendet ist, atmet Axel Welter auf.
„Wenn ich weiß, dass alle meine Leute
durchgekommen sind und alle Wagen
und Trecker geparkt sind, fällt der Stress
von mir ab. Und dann wird auch mal
ordentlich gefeiert!“
Axel Welter im vollen Ornat
ger und bekennender Rheinländer.“ Für
ihn gehört das rheinische Brauchtum zur
Lebenseinstellung dazu. Deshalb hatte
er sich entschieden, sich in die Karnevalsgesellschaft aktiv einzubringen. „Es
muss schließlich auch Leute geben, die
sich um die Jugendarbeit kümmern,
die Aktivitäten koordinieren, Geld akquirieren und Aufgaben delegieren.“ Sein
Ehrenamt ist eine Freizeitbeschäftigung,
die über das ganze Jahr geht. Nach
Ostern organisiert Axel Welter die Jahreshauptversammlung des Vereins, auf
der das Vorjahr reflektiert wird und ein
neuer Vorstand gewählt wird. Ab dem
Sommer beginnt der Trainingsbetrieb für
die Tanzgruppen, der ebenfalls genauestens organisiert sein muss. Dann gilt
es, gemeinsame Ausflüge zu koordinieren und bereits mit Blick auf die aktiven
Karnevalstage Veranstaltungen auf die
Beine zu stellen. Welter kümmert sich
um die Anmietung der Säle, in denen
die Postillione ihre Sitzungen abhalten.
Dafür müssen Karnevalskräfte engagiert
und Personal eingestellt werden. Auch
für den Wesselinger Karnevalsumzug
stellt Welter die Postillione stark auf. Da
präsentiert sich der Verein mit rund hundert Teilnehmern und zwei Festwagen.
Besonders aufwendig ist auch die Terminplanung für die Auftritte der Löstige
Postillione bei Veranstaltungen. Welche
Gruppe muss wann parat stehen? Und
Thomas Kuhlow – etwa vor seinem neuen
Dienstfahrzeug?
Der „Hausmeister“ des Pferdegeländes
Thomas Kuhlow, Leiter der Kommunikation, ist Platzwart und im Vorstand des Reit- und Fahrvereins Alfter
Beim morgendlichen Lauf vor der
Arbeit wirft Thomas Kuhlow auf seinem
Weg einen Blick auf das Gelände des
Reit- und Fahrvereins Alfter. Manchmal
erwartet ihn dabei auf dem idyllischen
Rasenplatz mit den Reitbahnen eine
Überraschung. Ein nächtlicher heftiger
Wind hat Äste von den Bäumen geholt, die quer auf den Bahnen liegen.
Oder ein Teil des Zaunes ist beschädigt.
Manchmal findet sich Müll, oder einige
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack ·
Reiter haben Schubkarren mit Mist stehen lassen. Dann kümmert sich Kuhlow
darum, dass alles so schnell wie möglich wieder in Ordnung gebracht wird.
Und auch die Mitglieder des Vereins
müssen sensibilisiert werden, damit jeder auf den gemeinsamen Platz achtet.
Thomas Kuhlow, seit 2008 Leiter der
Kommunikation bei der InfraServ Knapsack, ist ehrenamtlich im Vorstand des
Fahr- und Reitvereins Alfter als Platzwart aktiv. Diese Arbeit macht er seit
zwei Jahren und ist mit vollem Einsatz
dabei. „Es ist ein wunderschönes Gelände, quasi mein verlängerter Vorgarten“,
erzählt er. Auch seine Frau und seine
beiden Töchter sind Mitglieder im Verein
und genießen dort die familiäre Atmosphäre und die Liebe zu Pferden, die
alle Mitglieder miteinander teilen. Über
seine Töchter ist Kuhlow an den Verein
geraten. Die beiden Mädchen hatten
eine Reitbeteiligung übernommen. „Ich
habe öfters aufgepasst, wenn sie reiten
waren.“ Sofort war er von der Aussicht
begeistert, die man vom Reitgelände
auf das Siebengebirge hat. Hinzu kamen
gemeinsame Grillabende, die Organisation des Heidepokals auf dem Gelände
und viele weitere – auch karitative –
Aktivitäten, die die Reiter dort erleben.
Daraufhin hatte er mit seiner Frau Benita
einen „Abenteuer Pferd“-Kurs besucht,
und schon waren die Eltern für das neue
Hobby entbrannt. Thomas Kuhlow kümmerte sich zusätzlich im Vorstand um
die Pressearbeit und übernahm noch
den Posten des Platzwartes. Neben
vielen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten muss er auch die Pflege des
Platzes koordinieren. Beispielsweise
wird der Reitplatz zweimal in der Woche
abgezogen, und gemeinsam mit den
örtlichen Landwirten wird der Rasen gemäht und die Büsche werden gestutzt.
Gerade haben die Vereinsmitglieder gemeinsam die 30 Jahre alte Naturtribüne
des Platzes erneuert und es stehen
noch viele Neuerungen an. „Es ist ein
Geben und Nehmen“, erklärt Kuhlow.
„Zum einen profitieren wir selber von
dem Gelände, zum anderen bereiten
wir ihn für Kinder und Jugendliche her,
damit sie hier ihre Freizeit toll verbringen
können.“
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Dennis Scholzen, rechts am Bildrand, mit seinen Feuerwehr-Kollegen
Hilfe in der Nachbarschaft
Dennis Scholzen engagiert sich
seit zehn Jahren in der Freiwilligen
Feuerwehr Dürscheven
Eigentlich ist Dennis Scholzen ständig in Bereitschaft. Entweder wird er
über sein Handy, über einen Piepser
oder durch die Dorfsirene über einen
Einsatz informiert. Denn der 20-Jährige, der derzeit seine Ausbildung zum
Werkfeuerwehrmann bei der InfraServ
Knapsack macht, ist seit zehn Jahren
Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr
seines Heimatortes Dürscheven bei Zülpich. „Sobald bei uns im Dorf oder in
der Umgebung etwas passiert ist, werden meine Kollegen und ich alarmiert“,
erklärt er. „Natürlich kann ich nicht dabei
sein, wenn ich gerade auf der Arbeit
bin oder wenn ich gerade nicht verfügbar bin.“ Dennoch ist er froh, dass er
mit seiner Bereitschaft seinen Teil für
das Zusammenleben im Ort beitragen
kann. Scholzen konnte die Freiwillige
Feuerwehr Dürscheven bereits bei zwei
Verkehrsunfällen und bei einem kleineren Brand unterstützen. Scholzen: „Wir
müssen uns im Dorf gegenseitig hel-
fen. Und jeder macht das so, wie er es
kann.“ Seine Freude an der Feuerwehrarbeit wurde schon früh geweckt. Vor
zehn Jahren trat Dennis Scholzen in
die Jugendfeuerwehr ein. Mit 18 Jahren
machte er dann einen Lehrgang, der
ihn befähigte, sich auch im Ernstfall einzubringen. Neben der Bereitschaft hat
er vor allem technische Arbeiten übernommen. Ein- bis zweimal in der Woche
kümmert er sich um die Wartung und
Pflege der Funkgeräte. Unter anderem
überprüft er den Ladezustand und die
Funktion der technischen Ausrüstung.
Zusätzlich betreut er seit drei Jahren die
Jugendfeuerwehr und unternimmt mit
dem Nachwuchs Ausflüge und Treffen.
Das Zusammengehörigkeitsgefühl bei
der Wehr ist ihm sehr wichtig. „Schließlich sollte jeder, der es zeitlich und gesundheitlich einrichten kann, etwas für
die Allgemeinheit tun“, sagt er. Außerdem mache es Spaß, gemeinsam etwas
zu bewältigen. Dabei kommt auch der
Spaß nicht kurz. Gemeinsam mit seinen
Kameraden feiert Scholzen das jährliche
Feuerwehrfest, und sie treffen sich zum
Kickern und Grillen.
Chemiepark Knapsack
Herzlich willkommen in der Allergiker-Saison!
Des einen Freud, des anderen Leid…
Wie schön sind doch blühende Wiesen und Gärten, frisch sprießende Büsche und Bäume!
Leider gilt dies nicht für alle Menschen. Wenn der eine sich an der erwachenden Natur erfreut, fängt der andere an, zu schniefen und zu niesen.
D ies ist natürlich ziemlich ungerecht, aber medizinisch recht
einfach zu erklären. Und: Sie
sind Ihrem „Heuschnupfen“ nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert! Welche
Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung es gibt und wie es überhaupt
zur allergischen Reaktion kommt, soll im
folgenden Artikel kurz dargestellt werden.
Der sogenannte Heuschnupfen ist
eine allergisch bedingte Entzündung
der Nasenschleimhaut und der Augen
(allergische „Rhinokonjunktivitis“), wie sie
– außer durch Blütenpollen – auch durch
andere Allergene wie z. B. Hausstaubmilben-Kot und Schimmelpilz-Sporen ausgelöst werden kann.
Bei der Pollen-Allergie zeigt sich die
allergische Reaktion jahreszeitenabhängig bzw. „saisonal“ mit einer klimawandelbedingten Tendenz zu immer längeren Zeiträumen im Jahresverlauf. Auch
die Häufigkeit dieser Gesundheitsstörung
stieg in letzter Zeit in den Industrieländern
an (in Deutschland: 20 bis 25 % der Erwachsenen).
Die Allergie-Neigung wird vererbt,
und die Erkrankung beginnt meist im
Kindesalter. Zum Ingangsetzen der allergischen Reaktion kommt es durch eine
sogenannte Sensibilisierung bei Erstkontakt. Bei den nächsten Kontakten mit
dem Allergen wird eine durch IgE-Antikörper vermittelte Reaktionskette ausgelöst.
An deren Ende stehen die typischen
Symptome: Nasenlaufen, Juckreiz der
Nasen- und Augenschleimhäute, Niesreiz,
behinderte Nasenatmung, Riechstörung,
Tränenfluss, Augenrötung. Durch eine
Überempfindlichkeit der Nasenschleimhaut können auch unspezifische Reize
(z. B. kalte Luft) zu Beschwerden führen. Darüber hinaus ist die allgemeine
Lebensqualität der Betroffenen oft beeinträchtigt, u. a. durch ein allgemeines
Krankheitsgefühl. Zusätzlich können die
tieferen Atemwege in Form von AsthmaSymptomen mitbeteiligt sein. Erwähnt
werden muss auch, dass chronische Nebenhöhlenentzündungen eine allergische
Ursache haben können.
In der Diagnostik spielen – wie so
oft in der Medizin – die sorgfältige Erhebung der Krankengeschichte und die
Erkennung der typischen Krankheitssymptome die wichtigste Rolle. Spezielle Allergietests (auf/in der Haut oder im Blut)
helfen dann, die Allergie-Auslöser im Einzelnen zu identifizieren.
Die drei „Säulen“ der Therapie sind:
die Vermeidung des Allergens – dies
dürfte auch beim Heuschnupfen schwer
sein –, die medikamentöse Behandlung
der Symptome und die spezifische Immuntherapie. Grundsätzlich scheint es
sinnvoll zu sein, in den Krankheitsverlauf
möglichst frühzeitig einzugreifen, um eine
Erweiterung des Allergiespektrums und
ein Fortschreiten bis zum Asthma zu verhindern. Im Sinne einer Vermeidung der
Allergen-Exposition wird Pollenallergikern
empfohlen, die Kleidung nach Aufenthalten in der Natur zu wechseln und die
Haare zu waschen, sich vorzugsweise
nach Regenschauern draußen aufzuhalten usw.
Zur medikamentösen Therapie gegen Heuschnupfen stehen zur Verfügung:
lokal wirksame antiallergische Präparate
zur Anwendung an der Nasenschleimhaut
oder am Auge, Antihistaminika in Tablettenform (Vorteil moderner Wirkstoffe:
weniger müdemachend als die älteren),
Kortison-Präparate für die Schleimhäute oder ggf. als Tablette. Unterstützend
kommen abschwellende Nasentropfen/
-sprays zum Einsatz, die aber immer nur
über einen kurzen Zeitraum angewendet
werden sollen.
Alternative Methoden ohne sicheren
Wirksamkeitsnachweis sind Akupunktur
und Homöopathie.
Eine wirklich ursächliche Behandlung
stellt die spezifische Immuntherapie bzw.
Hyposensibilisierung dar. Diese soll den
Organismus schrittweise an das Allergen
gewöhnen und ihn so dauerhaft unempfindlich machen. Über einen mehrjährigen
Zeitraum wird dabei der Allergie-Auslöser
in steigender Dosierung subkutan (unter
die Haut) oder sublingual (unter die Zunge) verabreicht. Der Wirkmechanismus
ist noch nicht völlig aufgeklärt. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Die schwerwiegendste Nebenwirkung – wenn auch
selten – ist der anaphylaktische Schock.
Sie sehen: Es gibt viele Betroffene
und nicht wenige Methoden einer effektiven Hilfe! Gerne berät Sie auch Ihre
Werksärztliche Abteilung.
Dr. med. Matthias Fischer
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Ein Abenteuer der besonderen Art
Mit dem Zweirad von Sylt nach
Oberstdorf
Volker Reinsch nutzt die Elternzeit für eine Reise per pedalo quer durch Deutschland mit der
gesamten Familie. Und verbindet das mit einem guten Zweck für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei.
V olker Reinsch, Teamleiter Energiewirtschaft
der
InfraServ
Knapsack, lacht: „Bis vor Kurzem hatten meine Frau und ich überhaupt keine Fahrräder“, als er von seinen Vorbereitungen zur zweimonatigen
Familienreise im kommenden Mai und
Juni erzählt. Gemeinsam mit seiner Frau
Berit, seinem Sohn Nils (2) und seiner
Tochter Johanna (1) will er im Frühsommer 1.200 km von Nord- nach Süddeutschland radeln. „Wir gehen das
ganz locker an“, so Reinsch, „wir legen
höchstens 30 bis 40 Kilometer am Tag
zurück und übernachten spontan, wo
es uns gefällt oder wir eine Pause
brauchen“, fügt der Familienvater hinzu.
Während die Eltern kräftig in die Pedale
treten, können die Kinder Deutschlands
Kulisse ganz entspannt vom Anhänger
aus an sich vorbeiziehen lassen.
Ob China oder Patagonien, Reinsch
und seine Frau sind keineswegs unerfahren, wenn es ums Thema Reisen
geht. Sogar der kleine Nils durfte bereits mit einem halben Jahr Nordeuropa
entdecken. „Da sind wir nämlich durch
Skandinavien gereist“, erzählt der stolze Papa. Sogar ein Buch haben die
Reinschs über die Reise geschrieben:
„Zwei Monate Elternzeit – eine Reise
durch Schweden und Norwegen“. Der
spannende Erlebnisbericht erzählt in Tagebuchform über die 9.500 km und 68
Tage lange Reise, will aber auch andere
Eltern dazu ermutigen, sich und seinen
Kindern eine Auszeit zu gönnen, um das
Leben mal aus einer anderen Perspek-
22
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
tive zu sehen. „Man glaubt gar
nicht, wie wenig man eigentlich
braucht, wir haben es sehr
genossen, einfach nur Zeit im
Kreis der Familie und vor allem in freier Natur zu verbringen“, so Reinsch.
Ein Buch will die Familie
auch über die zweite Reise
schreiben. In erster Linie soll
ein schönes Erinnerungsstück für Kinder und Großeltern geschaffen werden,
natürlich hält aber auch der
nächste Reisebericht wieder Tipps für „Nachahmer“
bereit. Darüber hinaus
sammelt die Familie mit
ihrer Reise Spenden für
die DKMS. „Unlängst hatten wir einen Fall in der
Gemeinde, wo ein kleines
Mädchen dringend auf
eine Knochenmarkspende angewiesen war“, erklärt Reinsch. „Auf der
Seite
www.abenteuerdeutschland.com kann
man unsere Reise verfolgen und für die
DKMS spenden. ,Wir hoffen, dass die
Mitarbeiter im Chemiepark sowie die
Unternehmen den sozialen Zweck unterstützen‘. Der Erlös kommt zu 100 %
der DKMS zugute“, versichert er.
Das Interesse an der Reinschen
Reise ist jedenfalls groß. Sogar der
WDR kam schon zum Familiencasting
und zieht in Erwägung, das Projekt do-
kumentarisch zu begleiten. Sollte trotz
Fahrradroute, TV und Familie im Gepäck Langeweile aufkommen, bieten die
Reinschs auch noch Freunden an, sie
streckenweise auf ihrer Tour zu begleiten. - Da kann man der vierköpfigen Familie eigentlich nur noch eins wünschen:
Gute Reise und vor allem sonnenreiche
Fahrradtage!
Chemiepark Knapsack
2. Kölner Azubi-Run
Sportlich fit – die Azubis der
InfraServ Knapsack Nicht nur fit in der Ausbildung – auch sportlich haben die Auszubildenden der
InfraServ Knapsack einiges drauf.
Starkes Azubi-Team: Lukas Segschneider, Fabian Günther, Lukas Hennen, Caroline Jewski, Markus Kanonenberg, Hagai Muro (v. l.)
A m Sonntag, dem 22. März 2015, ging der Kölner
Azubi-Run in die zweite Runde. Wie im vergangenen
Jahr, startete dieser zusammen mit dem Kölner Frühlingslauf im Kölner Stadtwald. Erneut waren auch Auszubildende der InfraServ Knapsack dabei.
Bei gutem Laufwetter waren alle voll motiviert und mit den
einheitlichen Laufshirts, die von der InfraServ Knapsack gesponsert wurden ebenso wie das Startgeld, waren alle sechs
Azubis heiß drauf zu zeigen, wie fit sie sind.
„Die Motivation, hier mitzumachen, habe ich, da es einem
guten Zweck dient“, sagte Caroline Jewski, Auszubildende
für Automatisierungstechnik noch vor dem Start. Denn von
den Startgeldern des Azubi-Runs wird der Förderverein des
Mukoviszidose-Zentrums Köln e. V. unterstützt, was viele Azubis dazu bewogen hat anzutreten. „Und natürlich der Spaß am
Laufen!“, ergänzt Hagai Muro, angehender Mechatroniker.
Und nach dem Startsignal ging es dann endlich los: Über
350 Azubis und weitere 1500 Läufer vom Kölner Frühlingslauf joggten über die insgesamt 3,3 km lange Runde. Nach
anfänglich eher mäßigem Wetter brach in der zweiten Runde
die Sonne durch die Wolken und brachte nun auch den letzten
Läufer ins Schwitzen.
Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen:
Glückwunsch an dieser Stelle an Fabian Günther, Lukas
Hennen und Hagai Muro, welche von 111 Läufern die Plätze
10 bis 12 belegten, und an Caroline Jewski, welche bei den
Frauen den 32. von 173 Plätzen erreichte.
Mit diesen Ergebnissen fiel es allen auch nicht schwer,
im Ziel noch mit einem Bier (natürlich alkoholfrei) und einem
Müsli-Riegel anzustoßen.
Und am Ende war man sich einig: Nächstes Jahr sind wir
von der InfraServ Knapsack auch wieder mit dabei, wenn es in
die dritte Runde des Azubi-Runs geht!
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
23
Chemiepark Knapsack
RHEIN-ERFT AKADEMIE beendete 1. Kraftwerksmeisterkurs erfolgreich
Für beide Seiten eine Premiere
Nicht nur die RHEIN-ERFT AKADEMIE, auch die Teilnehmer haben die Prüfungen nach drei Ausbildungsjahren erfolgreich bestanden.
Die stolzen Kraftwerksmeister bei der Verleihung
der Meisterbriefe Ende Januar 2015
I m Jahr 2011 startete erstmals ein
Weiterbildungskurs
Kraftwerksmeister Fachrichtung Produktion in
der RHEIN-ERFT AKADEMIE mit 15
Teilnehmern. Drei Jahre lang wurden
die Teilnehmer in Wesseling und Hürth
in Abendschulform in unterschiedlichen
Fächern wie Kraftwerkstechnik, Leittechnik, Elektro- und Turbinentechnik,
aber auch in fachübergreifenden Fächern wie Personalführung und Arbeitssicherheit auf die Prüfungen vorbereitet.
Nachdem die Teilnehmer im Herbst
2012 die Prüfung in den fachübergreifenden Fächer absolviert hatten, fanden
im Herbst/Winter 2014 die Prüfungen in
den handlungsspezifischen Fächern vor
der IHK zu Köln statt. Die schriftlichen
Prüfungen fanden in den Räumlichkeiten
der RHEIN-ERFT AKADEMIE in Hürth
statt. Die mündliche Prüfung wurde im
Prüfungszentrum der IHK zu Köln in
Braunsfeld abgehalten.
Ende Januar wurden die Meisterbriefe an die Teilnehmer im Brauhaus
Alt Brühl in Brühl in einer Feierstunde
verliehen. Die RHEIN-ERFT AKADEMIE
gratuliert den Teilnehmern ganz herzlich.
René Grundke, Kursverantwortlicher
und Mitarbeiter des Operatorteams, ist
sehr stolz auf die Meister und freut sich,
dass seit 2011 jährlich ein Weiterbildungskurs Kraftwerksmeister gestartet
werden konnte. Für den nächsten Kurs,
der im November 2015 startet, läuft bereits die Anmeldephase.
Die Weiterbildung zum Kraftwerksmeister kann nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) – sog.
„Meister-Bafög“ – gefördert werden.
Weitere Fragen zum Kraftwerksmeister
beantwortet René Grundke gerne unter
[email protected].
www.rhein-erft-akademie.de
Mitbegründer des RHEIN-ERFT BERUFSKOLLEGS verabschiedet
Thomas Sander geht in den Ruhestand
Verdienstvollen Einsatz für den ehemaligen Schulleiter
D as RHEIN-ERFT BERUFSKOLLEG verabschiedet Thomas Sander, Jahrgang 1949
und studierter Diplomingenieurpädagoge mit zusätzlichem Staatsexamen in
den Fächern Chemie und Chemietechnik, in den wohlverdienten Ruhestand.
Thomas Sander ebnete den Weg des
erfolgreichen RHEIN-ERFT BERUFSKOLLEGS, welches er 2009 mitgründete und bis Mitte 2013 als Schulleiter leitete. Von Mitte 2013 bis Ende
2014 agierte er als stellvertretender
Schulleiter. Für den Fachbereich Chemie unterrichtete Thomas Sander Stoffsystemtechnik sowie Produktions- und
24
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Anlagentechnik. Zudem war er Mitglied
in verschiedenen Prüfungsausschüssen
der IHK Köln.
Das RHEIN-ERFT BERUFSKOLLEG und die RHEIN-ERFT AKADEMIE
danken Sander für die gute Zusammenarbeit, seinen unermüdlichen Einsatz, seine innovativen Ideen sowie
seine wertvolle pädagogische Arbeit
mit seinen Schülern.
Das Team um Schulleiter Pablo
Lopez wird Thomas Sander und seine
offene und lustige Art sehr vermissen!
www.rhein-erft-akademie.de
Chemiepark Knapsack
Kammerbeste durch Weiterbildung bei der RHEIN-ERFT AKADEMIE
„Und nach dem Industriemeister
noch ein Studium“
Sabrina Kretschmar erzielte in den Prüfungen zur Industriemeisterin Chemie herausragende
Ergebnisse, in sieben Prüfungsgebieten erreichte sie einmal die Note „Sehr gut“ und sechsmal die Note „Gut“ und wurde mit Abstand Kammerbeste.
Sabrina Kretschmar
D amit wurde sie die einzige Prüfungsteilnehmerin
mit
der
Durchschnittsnote „Gut“ bei der
IHK zu Köln. Die Meisterbriefe für alle Absolventen wurden Ende Februar 2015 in
der IHK zu Köln verliehen.
Die 30-jährige Aachenerin zeigt einen
beachtlichen Werdegang:
Nach Erlangung der mittleren Reife
besuchte sie das Gymnasium und machte
2004 Abitur. Da sie sich noch kein Studium zutraute, absolvierte sie bis 2007
eine Ausbildung zur Chemielaborantin bei
der Dr. Babor GmbH & Co. KG in Aachen
und merkte schnell, dass sie sich unterfordert und nicht genügend qualifiziert
fühlte. Sie wollte auf ihrem Wissensstand
aufbauen und ihre Kenntnisse erweitern.
Ihr Onkel besuchte in den 1990er-Jahren
einen der ersten Industriemeisterkurse im
Bereich Chemie in der damaligen Weiterbildungsabteilung des Hoechst-Konzerns
in Knapsack. Er war damals sehr angetan
von den Dozenten, wie beispielsweise
Georg Hemmersbach, der auch heute
noch Industriemeisterkurse im Bereich
Chemie als Leiter der Abendakademie
der RHEIN-ERFT AKADEMIE durchführt.
Sabrina Kretschmar nahm am Informationsabend bei Georg Hemmersbach teil,
fühlte sich von Anfang an gut aufgehoben
und begann somit Ende 2011 die Weiterbildung zur Industriemeisterin Chemie.
So fuhr sie zweimal die Woche nach ihrer
Arbeit in die RHEIN-ERFT AKADEMIEBildungszentren in Hürth oder Wesseling. Während der Phase kurz vor den
Prüfungen nahm sie teilweise viermal die
Woche die Kurse bei der RHEIN-ERFT
AKADEMIE in Anspruch, um ihre Fragen
zu klären. Kretschmar fühlte sich durch
die Dozenten stets ermutigt, alle offenen
Fragen zu stellen, bis sie diese bis ins
kleinste Detail verstand. Die Dozenten
standen zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur
Seite und erklärten komplexe Zusammenhänge anhand von nachvollziehbaren
Beispielen voller Begeisterung, die die
Teilnehmer ansteckte. Auch zwischen den
Teilnehmern herrschte ein angenehmes
Kursklima, betont Sabrina Kretschmar. Sie
würde daher die RHEIN-ERFT AKADEMIE
aufgrund der kompetenten Dozenten, der
guten Organisation und der persönlichen
Betreuung uneingeschränkt weiterempfehlen. Zudem sind die Standorte Hürth
und Wesseling gut zu erreichen.
Georg Hemmersbach freut sich sehr
darüber, dass die Industriemeisterkurse
bei der RHEIN-ERFT AKADEMIE über Generationen hinweg weiterempfohlen wer-
den, ihm selbst ist es zudem sehr wichtig,
bei den Teilnehmern immer präsent zu
sein: „Ich gehe in die Kurse und frage
nach, wie es bei den einzelnen Teilnehmern läuft. Es ist sehr schön zu sehen,
wenn die Teilnehmer Hilfe und Ratschläge
annehmen und den Prüfungsstoff aufsaugen, dann fühle ich mich gefordert.“
Sabrina Kretschmar selbst verspricht
sich von ihrer Weiterbildung einen Karrieresprung und eine Erweiterung ihres
Tätigkeitsfeldes.
Jetzt, nachdem sie einen Weiterbildungsgang in der Tasche hat, möchte
sie auch studieren. Am liebsten Wirtschaftsingenieurwesen bei der RHEINERFT AKADEMIE in Kooperation mit der
FHM Pulheim.
www.rhein-erft-akademie.de
Georg Hemmersbach freut sich über den guten
Abschluss seiner Schüler.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Erstmals in Deutschland nachgefragt:
Wie „tickt“ die Generation
um die 30?
Studie Standort Zukunft: Landtagsabgeordnete und IGBCE-Vertreter diskutierten mit RWEPower-Vorstandsvorsitzendem.
v. l. n. r.: Michael Maier (Geschäftsführer RHEIN-ERFT AKADEMIE), Matthias Hartung (Vorstandsvorsitzender RWE-Power) und Ralf Müller (Geschäftsleitung InfraServ Knapsack)
D ie Einstellung der „Generation um die 30“ wurde
erstmals intensiv untersucht: „Industrie ist wichtig für
wirtschaftlichen Erfolg und private Lebensplanung“
war die Essenz aus der Studie.
Mit der Studie „Standort Zukunft“ ist erstmals in Deutschland die Lebenseinstellung der Generation der 27- bis 34-Jährigen intensiv untersucht worden. Welche Schlussfolgerungen
zieht die Politik daraus? Wie bewertet die Wirtschaft die Ergebnisse? Was bedeuten sie für Vertreter dieser Generation?
Fragen wie diese standen am 16. März 2015 im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion in der RHEIN-ERFT AKA26
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
DEMIE. Die Landtagsabgeordneten Guido van den Berg
(SPD) und Gregor Golland (CDU), der IGBCE-Jugendvorstand
Christoph Vormstein und RWE-Power-Vorstandsvorsitzender
Matthias Hartung beschäftigten sich mit der Studie und vor
allem mit möglichen Auswirkungen für die Region. Dabei
wählte RWE als Ort die RHEIN-ERFT AKADEMIE, die sich als
das Bildungsunternehmen in der Region Rhein-Erft und darüber hinaus getreu ihrem Leitbild „Bildung ist Zukunft“ bestens
dafür eignete.
www.rhein-erft-akademie.de
Chemiepark Knapsack
Chemiepark Knapsack fördert mit einer Spende an die
Hürther Bürgerstiftung den Musikunterricht an Hürther Schulen
Unterricht für die Musiker von
morgen
Beim Tag der offenen Tür im vergangenen Jahr kamen 1000 Euro für die Bürgerstiftung in
Hürth zusammen. Diese Spende ging an ein Projekt der Josef-Metternich-Musikschule in Hürth.
Zum Abschluss des erfolgreichen „Tags der offenen Tür 2014“ überreichten alle Firmenvertreter den Spendenscheck an Julia Priemer-Bleisteiner von der
Bürgerstiftung Hürth.
U nter dem Motto: „Jedem
Kind ein Instrument – jedem
Kind seine Stimme“ sammelt
die Bürgerstiftung Hürth Spenden, um
Grundschulkindern bis zur zweiten Klasse eine kostenfreie Musikausbildung in
Zusammenarbeit mit der Josef-Metternich-Musikschule Hürth zu ermöglichen.
Denn musizieren macht Freude und
wirkt sich positiv auf die Entwicklung
von Kindern aus.
Geleitet wird die zusätzliche Musik-
stunde von einer Lehrkraft der JosefMetternich-Musikschule und dem Klassenlehrer. Ziel der Musikstunde ist es,
die Kinder bereits ab dem 1. Schuljahr
mit den verschiedensten Instrumenten
in Berührung zu bringen. Denn durch die
aktive Beschäftigung mit Musik werden
die kognitiven, motorischen, kreativen
und sozialen Fähigkeiten der Kinder positiv beeinflusst.
Die beim Tag der offenen Tür im
Chemiepark
Knapsack
gesammel-
ten 1000 Euro kamen diesem Projekt
zugute. Die Firmen des Chemieparks
Knapsack unterstützen somit das Engagement der Bürgerstiftung und der
Schulen, wodurch etwa 30 bis 40 Kinder
der Don-Bosco- und Carl-Orff-Grundschule in Hürth Instrumentalunterricht
erhalten können. Weitere 40 Kinder bekommen durch dieses Projekt Gesangsunterricht. Zudem konnte die Bürgerstiftung zwei Gitarren und vier Harfen
kaufen.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Lossprechung für ehemalige Auszubildende der InfraServ Knapsack
Alles gut!
Gerne nahmen die elf „Gesellen“ den Glückwunsch der Geschäftsleitung, des Leiters Personal
und des Betriebsrates zur bestandenen Prüfung entgegen.
Eingerahmt von Ralf Müller (ganz links) und Dr. Clemens Mittelviefhaus (ganz rechts) stellten sich die ehemaligen Azubis mit Manfred Daub (5. v. l.) und
Dirk Borkenhagen (7. v. l.) zum Gruppenfoto.
M it den Worten: „Sie haben
hervorragende
Ergebnisse
erzielt und darauf können Sie
stolz sein. Das sollten Sie auch feiern“,
forderte Ralf Müller, Vorsitzender der
Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, die frisch Ausgelernten auf.
Alle waren sich einig, dass die Ausbildung in der InfraServ Knapsack nicht
nur Spaß gemacht hat, sondern auch
gut und schön war. „Schön“ wurde ein
geflügeltes Wort in der Runde, denn
auch hier waren sich alle einig, dass mit
der Ausbildung viele schöne Erlebnisse
28
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
verbunden waren.
Betriebsrat Manfred Daub freut sich,
dass jeder Auszubildende durch seine
vielfältigen Einsatzgebiete oftmals nach
der Ausbildung in seinem Wunschbereich eingesetzt wird.
Mit einer seit Jahren nahezu 100
Prozent Übernahme setzt die InfraServ
Knapsack weiter auf eigene und gute
Nachwuchskräfte. Hier engagiert sich
Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen bei
der Werbung, aber auch Betreuung.
Hier zollten alle ihrem zentralen Ansprechpartner in der Ausbildung großen
Respekt und dankten sogar für seine Hartnäckigkeit, auch Informationen
fristgerecht einzuholen und Meldungen
abzugeben. Neben dem Einsatz in der
InfraServ Knapsack werden Sarah Matysiak und Alexander Feistkorn weiter nebenher die Hörsäle belagern, um ihren
Ausbildungsgang mit dualem Studium
– ganz sicher ebenso – erfolgreich abzuschließen.
Wir wünschen allen einen guten
Start in das „normale“ Arbeitsleben und
alles Gute im Berufsalltag.
Chemiepark Knapsack
Seit fast 60 Jahren eine Institution in Knapsack
Der Tennis-Club Knapsack e. V.
lädt ein
Das Clubgelände des Tennis-Clubs Knapsack (TCK) befindet sich nur wenige Meter vom Chemiepark Knapsack entfernt in Hürth an der Industriestraße 222. Somit ein perfekter Ort für die
Mitarbeiter, um ohne viel zeitlichen Aufwand dort sportliche Aktivitäten zu entfalten.
Gepflegte Außenplätze laden zum sportlichen Match ein.
D er TCK blickt auf eine fast 60-jährige Geschichte zurück. Heute finden sich auf dem Gelände – inmitten
einer grünen Oase – sieben Außen- und vier Hallenplätze. Die Hallenplätze stehen auch im Sommer gegen ein
geringes Entgelt zur Verfügung, sodass auch bei schlechtem
Wetter Tennis gespielt werden kann.
Wir verfügen über ein breit gefächertes Spektrum an Turnier- und Hobbymannschaften in jeder Altersklasse. Aber auch
Mitglieder, die nur ihre Freizeit sportlich gestalten, sind bei uns
in einer Vielzahl vertreten. Unsere älteste aktive Tennisspielerin
ist 85 – der Jüngste Tennisspieler ist fünf. Diese Altersdifferenz
beweist, dass Tennis in jedem Alter betrieben werden kann.
Über den normalen Tennisbetrieb hinaus gibt es eine Walking- und Gymnastikgruppe für Fitness, Radtouren, Wanderungen und Kulturangebote. Unser Clubhaus bietet als schmucker
Mittelpunkt der Anlage nach dem Tennisspiel Erholung und
Raum für geselliges Beisammensein.
Um den TCK kennenzulernen bieten wir in der Sommersaison eine lukrative Schnuppermitgliedschaft an. Bei Bedarf
werden Schläger zur Verfügung gestellt. Lediglich Tennisschuhe (Aschenplätze mit / Hallenplätze ohne Profil) sollten Sie besitzen. Bei der Suche nach einem passenden Spielpartner sind
Ihnen unser Trainer Ingo Wüst und der Sportwart Karl–Heinz
Drzensky gerne behilflich.
Am Samstag, 25. April 2015, eröffnen wir ab 13.00 Uhr die
Sommersaison. Interessenten, Kinder bis hin zu den Senioren/
-innen und Familien, sind eingeladen, Tennis kostenlos auszuprobieren.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, so informieren Sie
sich bitte weiter über das Internet unter www.tc-knapsack.de.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Roswitha Schriefer, TCK
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Chemiepark Knapsack
Anzeige
Bundeswehr Sportflug Gemeinschaft - Nörvenich
„Seil stramm! – Fertig! – Frei!“
Und schon hebt er fast lautlos mit
seinem Flugzeug ab und schießt
allmählich steiler werdend in den
blauen Himmel. Kurze Zeit später
löst sich das Schleppseil von Peters
Segelflugzeug und er kann seinen
ersten Alleinflug endlich genießen.
Ein langer Weg war es bis hierhin.
Peter war mit seinen 42 Jahren sicherlich einer der älteren Flugschüler in der Segelfluggruppe der
BwSfG – Nörvenich, aber das spielt
bei den Fliegern keine Rolle. Fliegen war schon immer Peters großer Traum, doch nach der Ausbildung, dem ersten Job und dem
Start in das eigene Familienglück war an eine Flugausbildung zeitlich nicht zu denken. Jetzt, wo
die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und der Job läu , wollte sich Peter seinen Jugendtraum
endlich erfüllen.
Peters Geschichte ist nur ein Beispiel von vielen
Hobby-Flieger-Karrieren, die etwas später starten.
Für Lu sportvereine wie die BwSfG in Nörvenich bei
Kerpen sind Leute wie Peter sehr interessante und
wich ge Mitglieder. „Wir schätzen ihre Bereitscha
und Fähigkeit, auch schon als Flugschüler wich ge
Beiträge zum Vereinsleben zu leisten“, weiß
Cheffluglehrer Rolf Heller. Auch für angehende Lu
fahrer gibt es am Boden viel zu helfen.
Bundeswehr Sportflug
Gemeinschaft - Nörvenich
Segelflugabteilung
Kontakt:
Torsten Behrendt – Segelflugreferent
0175 / 1160729
[email protected]
30
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Wir laden jung gebliebene Flugbegeisterte ganz herzlich ein, uns
bei einem Besuch auf unserem Flugplatz kennenzulernen.
Überzeuge dich bei einem Gas lug in einem unserer Doppelsitzer von diesem faszinierenden Hobby oder sammle mit einer
unverbindlichen Schnuppermitgliedscha zum Saisonstart gleich
die ersten Flugerfahrungen als Flugschüler.
Chemiepark Knapsack
Sie, die Leser, haben entschieden
Maher, das Kamel
und der KnapsackSPIEGEL
Adalbert Jakubowski hat die Begegnung mit den beiden Ägyptern nicht nur Spaß gemacht,
sondern auch eine bleibende Erinnerung beschert.
Große Freude bei den Gewinnern: Dieter Alsdorf (l.) erhielt die Kleinbildkamera und Adalbert Jakubowski freut sich über den digitalen Bilderrahmen.
Thomas Kuhlow hält derweil das Siegerfoto fest.
M it seinem Urlaubsfoto aus
Hurghada hat Adalbert Jakubowski aus der Bauplanung
der InfraServ Knapsack den bisherigen
Rekord der Zustimmung gebrochen.
Über 60 Prozent (!) der abgegebenen
Stimmen fanden sein Foto am lustigsten, gelungensten. Damit ist er der Sieger des Fotowettbewerbs „Wo lesen
Sie den KnapsackSPIEGEL?“ und nun
stolzer Besitzer eines digitalen Bilderrahmens.
Neben Jakubowski hat Dieter Alsdorf aus der Steuerung Anlagentechnik,
ebenfalls InfraServ Knapsack, ebenso
Grund zur Freude. Für ihn hat sich das
Mitmachen allemal gelohnt. Wenn auch
sein eigener Foto-Beitrag nicht gewonnen hat, so hat er doch durch die Teilnahme an der Abstimmung gewonnen.
Er erhielt die ausgelobte digitale Kompaktkamera.
Freude auf allen Seiten: bei den
Gewinnern und Thomas Kuhlow, Leiter
der Kommunikation, der sich freute, die
Preise überreichen zu können. Und die
Tatsache, dass sich viele Leser an der
Abstimmung beteiligt haben, zeigt, dass
dieses Format weiterhin Bestand haben
soll und wird.
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Rätsel-Ecke
Über den Wolken …
… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!
So besang 1974 Reinhard Mey schon die Sehnsucht, die es
seit Menschheitsgedenken gibt: das Fliegen! Wenn auch Sie
einmal über allem stehen oder sitzen wollen, dann haben Sie
nun die Gelegenheit, einen Segelflug zu gewinnen. Die Bundeswehr-Sportfliegergemeinschaft „Boelcke“ in Nörvenich hat
uns drei Gutscheine für einen Mitflug in einem Segelflugzeug
gestiftet, die wir gerne hier einzeln verlosen.
2. Wie lautete das geflügelte Wort bei der Lossprechung der
Azubis?
Voraussetzung für die Teilnahme an der Verlosung ist die richtige Beantwortung der nachstehenden Fragen, die Sie einfach
lösen können, wenn Sie den KnapsackSPIEGEL aufmerksam
gelesen haben.
5. Wie viele Azubis insgesamt starteten beim Azubi-Run?
Hier sind die Fragen:
1. Wie viel Tonnen Abfall werden jährlich im EBKW angenommen?
3. Wie lautet das Motto der InfraServ Knapsack auf der Messe
in Dortmund?
4. Wer bekam den „Denker des Jahres“ bei Clariant?
Senden Sie uns die Antworten entweder per E-Mail an
[email protected]
oder als Fax an 02233 48-946376.
Einsendeschluss ist Mittwoch, 29. April 2015.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Anzeige
Pensionärsvereinigung
Die Pensionärsvereinigung:
Die Pensionärsvereinigung des Chemieparks Knapsack hält den Kontakt ihrer Mitglieder zum Chemiepark und zu den am Standort tätigen
um das regelmäßige Wiedersehen ehemaliger Arbeitskollegen zu
ermöglichen.
So werden Sie Mitglied:
VERBUNDENHEIT
KONTAKTPFLEGE
TRADITION
Mitglied werden kann jeder, der bei der Hoechst AG, Werk Knapsack,
bei der Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack, der InfraServ Knapsack oder einem der Standortunternehmen bzw. ihren
Nachfolgeunternehmen gearbeitet hat.
Mitgliedsbeitrag:
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 25,– Euro im Jahr. Das Beitrittsjahr
ist betragsfrei, sodass wir Ihnen die Möglichkeit bieten hineinzuwww.chemiepark-knapsack.de unter dem Reiter „Leben“.
Ansprechpartner:
Bernd Schiefer, Vorsitzender
Tel.:
+49 22 35 / 68 83 96
Fax:
+49 22 35 / 68 83 97
E-Mail: [email protected]
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Ein Magazin kommt um die Welt
Wo lesen Sie den knapsackspiegel?
Zwei Monate – zwei Bilder
Für April 2015
Oliver Aflenzer, Teamleiter Finanzen bei
InfraServ Knapsack, ging baden …
… in Ägypten/Abu Ramada. In 18 m Tiefe
durfte der KnapsackSPIEGEL als interessante Unterwasser-Lektüre natürlich nicht
fehlen … Sollte mal gerade kein bunter
Fisch-Schwarm in der Nähe sein, den es
zu beobachten gab …
Schreiben
Sie uns einfach
Wenn auch Sie ein schönes Bild
mit dem KnapsackSPIEGEL aus
dem Urlaub oder aber auch durchaus von zu Hause gemacht haben,
schicken Sie es uns, der Redaktion,
zu.
Wir veröffentlichen in der Reihenfolge des Eingangs Ihr Foto. Am
Ende des Jahres ermitteln die Leser das schönste Bild der Ausgaben und hier winken zwei schöne
Preise.
Für Mai 2015
Günther Geisler aus der Redaktion des
KnapsackSPIEGELs liest den KnapsackSPIEGEL als Erster und darf den auch
während der Arbeitszeit lesen☺ … hier
bei der Zusammenstellung der Beiträge
und Abstimmung im Gesamten am Arbeitsplatz. (Dieses Bild ist dem Umstand
geschuldet, dass kein zweites „Wo-lesenSie-Bild“ der Redaktion für diese Ausgabe vorlag. Und bevor wir hier eine weiße
Fläche zeigen, zeigen wir lieber …)
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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Leben in Knapsack
Kennenlernen des Chemieparks Knapsack
Rundfahrt neuer Mitarbeiter
Z um wiederholten Male nahmen
neue Mitarbeiter eines Standortunternehmens das Angebot von
Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation,
den Chemiepark Knapsack im Rahmen
einer Rundfahrt vorzustellen, wahr. Fünf
Kollegen der Vinnolit ließen sich den Chemiepark Knapsack aus Sicht des Standortbetreibers näherbringen. Hierbei stellten sich auch verschiedene Einheiten der
InfraServ Knapsack kurz vor, so u. a. die
Energiezentrale der Ver- und Entsorgung,
die verschiedenen Werkstätten und die
Zentrale Einsatzleitung. „Mit tieferen Einsichten und persönlichen Kontakten lässt
es sich noch besser am Standort arbeiten“, begründet Kuhlow das Angebot der
Kommunikation. Dieses Angebot steht
selbstverständlich allen Unternehmen im
Chemiepark Knapsack offen.
Neue Mitarbeiter der Vinnolit lernen den Chemiepark kennen: v. l.: Dr. Boris Graewe, Dr. Marcus
Harrer, Martin Karlstedt, Jörn Baum und Tyll Bodden, Werner Bachem (Salesmanager der InfraServ
Knapsack) und Thomas Kuhlow.
Impressum
Ihre Meinung
interessiert uns!
Herausgeber:
Anzeigen:
InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG
Kommunikation / InfraServ Knapsack
Haben Sie Fragen oder Anregungen
zum KnapsackSpiegel?
Industriestraße 300, 50354 Hürth
Tel.: 02233 48-6570
Konzept / Gestaltung:
Fax: 02233 48-946570
Bene Kom, Meerbusch, Carolin Wanner,
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Kommunikation, InfraServ Knapsack
Dann rufen Sie uns gerne an unter
Tel.: +49 2233 48-6570 oder
Tel.: +49 2233 48-6376
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Kesseler · Becker · Palm GmbH
www.chemiepark-knapsack.de
Grippekovener Straße 5, 50354 Hürth
Redaktion:
Thomas Kuhlow (verantwortlich),
Günther Geisler
Druckauflage / Erscheinungsweise:
1.600 Exemplare / zweimonatlich, Jahrgang 18
Sofern nicht anders angegeben, ist die
Redaktion der Autor der Artikel
© InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG
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KnapsackSpiegel 04.|05.2015
Thomas Kuhlow & Günther Geisler
Leben in Knapsack
Termine 2015
Wir gedenken
Wir gratulieren
29.04.
„Standorte stärken und Perspektiven
schaffen“
IHK Köln – Veranstaltung im Feierabendhaus Knapsack
Friedrich Strack (84)
Früher: Techn. Verkehrsdienste
Verstorben am 07.02.2015
zum 25-jährigen Jubiläum
05.05.
ChemCologne Kooperationstag
Wuppertal
12.05.
Betriebsversammlung
InfraServ Knapsack
Feierabendhaus Knapsack
18.05.
Politischer Feierabend
Feierabendhaus Knapsack
27.05.
Nachbarschaftsdialog
15.-19.06.
ACHEMA, Frankfurt
InfraServ Knapsack
24.-25.06.
Instandhaltung 2015
36. VDI/VDEh-Forum, Aachen
Johann Mausbach (84)
Früher: Natriummonochloracetat
Verstorben am 09.02.2015
Thomas Happich
InfraServ Knapsack
01.05.2015
Wilhelm Skupin (88)
Früher: Essigsäure
Verstorben am 10.03.2015
Wichtige mitteilungen!
Neue Öffnungszeiten der Degussa Bank:
Seit dem 1. Januar 2015 ist die Zweigstelle der Degussa Bank im Chemieparkteil
Hürth geschlossen. Dafür wurden die Öffnungszeiten im Chemieparkteil Knapsack
erweitert. Die Degussa Bank steht Ihnen dort ab sofort zu folgenden Zeiten zur
Verfügung:
Montag – Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr.
Individuelle Beratung jederzeit gerne nach Terminvereinbarung!
richtigstellung zu den laufterminen des rea-lauftreffs:
Die Startzeit ist immer – unabhängig von der Jahreszeit – um 17:00 Uhr.
In der Sommerzeit wird am Kloster Burbach gestartet – im Winter vom Parkplatz
Beachclub Otto-Maigler-See
Tagesaktuelle
Infos für CHEMIEPARK-Mitarbeiter AUF:
www.chemiepark-knapsack.de/arbeiten/cpk-intern
Der kluge Professor
J
Zum Schmunzeln
Vier Studenten der Universität Sydney waren so gut in
Organischer Chemie, dass sie sich so sicher waren,
die Abschlussprüfung locker zu schaffen. Sie entschlossen sich, das Wochenende vor der Prüfung nach Canberra zu fahren, wo einige Freunde eine Party schmissen. Sie amüsierten sich gut. Nach heftigem Feiern verschliefen sie den ganzen Sonntag und schafften
es nicht vor Montagmorgen – dem Tag der Prüfung – wieder zurück nach Sydney. Sie entschlossen sich, nicht zur Prüfung zu gehen,
sondern dem Professor nach der Prüfung zu erzählen, warum sie nicht kommen konnten. Die vier Studenten erklärten ihm, sie hätten
in Canberra ein wenig in den Archiven der Australien National University geforscht und geplant gehabt, früh genug zurück zu sein, aber
sie hätten einen Platten auf dem Rückweg und keinen Wagenheber dabei und es hätte ewig gedauert, bis ihnen jemand geholfen hätte.
Deswegen seien sie erst jetzt angekommen.
Der Professor dachte darüber nach und erlaubte ihnen dann, die Abschlussprüfung am nächsten Tag nachzuholen. Die Studenten waren unheimlich erleichtert und froh. Sie lernten die ganze Nacht durch und am nächsten Tag kamen sie pünktlich zum ausgemachten
Termin. Der Professor setzte die vier Studenten in verschiedene Räume, gab ihnen die Aufgaben. Die 1. Aufgabe brachte 5 Punkte. Es
war etwas Einfaches über eine RadikalReaktion. „Cool“, dachten alle vier Studenten in ihren separaten Räumen, „das wird eine leichte
Prüfung.“ Jeder von ihnen schrieb die Lösung der 1. Aufgabe hin und drehte das Blatt um: 2. Aufgabe (95 Punkte):
Welcher Reifen war platt? (aus: Labor&more)
KnapsackSpiegel 04.|05.2015
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